* gut he⸗ em okarber i n Verſſche⸗ 3 freund⸗ Va deuecker l 8 g zu verleihen Weigand. — berg: rſte: 5fl— kr. . 10. Jun: rde: öfl. Bft. u 19. Juni: erte;—fl. kt. iedderg w ** Juli 1837. — Butzbach. F srath d. K. F Intelligenzblatt für die 0 — De N rovinz(Deerhes en im Allgemeinen, M26. Ueber den Seidenbau. l(Von Dr. A. Seitz.) Die Verhandlungen des Gewerbsvereins fuͤr das Großherzogthum Heſſen Cerſtes Quartalheft 1837) liefern einen Vortrag„Ueber den Seidenbau und deſſen Einfuͤhrung“ gehalten von Hrn. C. Netz, deſ— ſen Gediegenheit vielſeitige Erfahrung und praktiſchen Blick verraͤth. Den ganzen Vortrag bier aufzufuͤh⸗ ren, moͤgte wohl der Raum dieſes Blattes nicht ge⸗ ſtatten, und ich beſchraͤnke mich daher nur darauf, die Hauptpunkte herauszuheben. Nachdem der Hr. Verfaſſer ſich einleitend dahin ausgeſprochen, daß vielfaͤltige Verſuche das Gedei— hen des Seidenbaues in Deutſchland außer Zweifel ſetzen und etwaige Anſtaͤnde in Betreff des fuͤr Maul⸗ beerbaͤumen nicht geeigneten Bodens und Klimas triftig widerlegt, geht derſelbe zur Feſtſtellung durch— ſchnittlicher Ertraͤge— 100 bis 120 Pfd. Cocons aus einer Unze Eier, in einem Geldwerth von 160 bis 180 Gulden— uͤber und ſpricht ſich hinſichtlich der Behandlungsart dahin aus, daß Aufmerkſamkeit, Reinlichkeit und gleichmaͤßige Zimmertemperatur von 19 bis 20 Graden Warme, ſicher zum Ziele fuͤhren. Da das Laub des Maulbeerbaumes die einzige Nah⸗ tung der gefraͤßigen Seidenraupe iſt, ſo muß, wis ter Hr. Verfaſſer weiter bemerkt, die Anpflanzung zeſſelben vorerſt auf jede mogliche Weiſe zu bewirken geſucht werden; jedes Plaͤtzchen, jeden unangebauten Fleck will derſelbe hierzu benutzt wiſſen, macht jedoch ugleich darauf aufmerkſam, wie dieſe Anpflanzungen orgfältiger Wartung, Pflege und Ueberwachung let. leduͤrfen. — rf Sonnabend, den 1. Juli den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 1837. Darauf hin beſchloß nun der Gewerbsverein den geſtellten Antrag auf's Kraͤftigſte zu unterſtuͤtzen und vorerſt den Anbau des Maulbeerbaums innerhalb des Großherzogthums unter Mitwirkung der land— wirthſchaftlichen Vereine moͤglichſt zu verbreiten. Wenn jedoch eine Sache Gegenſtand der oͤffent— lichen Theilnahme werden ſoll, ſo iſt es vor Allem nothwendig, etwas Naͤheres uͤber dieſelbe zu wiſſen, und ich erlaube mir deshalb, in Nachfolgendem einige Details daruͤber zu geben. Die Seide wird von den Puppen(Cocons) der Seidenraupe(phalena bombyx) gewonnen, welche aus Eiern auf folgende Art gezogen werden. Wo keine eigene vollkommene Einrichtung vorhanden iſt, lege man— zur Zeit, wenn die Maulbeerbaͤume auszuſchlagen anfangen— die— am Beßten in Wein— gereinigten Eier, in eine wohl geſchloſſene mit Baumwolle ausgefuͤtterte Schachtel, decke ſie ebenfalls mit Baumwolle zu und erhalte dieſelbe zwi⸗ ſchen erwaͤrmten Kiſſen in einer der Bettwaͤrme ganz gleichen Temperatur. Findet man nach Verlauf von 5— 8 Tagen, daß die obere Baumwollendecke ſchwaͤrzlich ausſieht,— ein Zeichen, daß die Wuͤrmer ausgekrochen ſind,— ſo breitet man uͤber dieſelbe einen weißen, reinen, vorher durchloͤcherten Bogen Papier aus, belege denſelben mit Maulbeerblaͤttern, und nach Verlauf von etwa einer halben Stunde werden ſie ganz mit Wuͤrmern bedeckt ſeyn. Jetzt bringt man dieſelben in einen vorher gereinigten, mit Pa— pier ausgeklebten und mit friſchen Maulbeerblaͤttern belegten Kaſten, huͤte ſich jedoch ſo viel wie moͤglich die Wuͤrmer bei dem Abſchuͤtteln von den erſten 1 Blaͤttern mit der Hand zu beruͤhren. Die in dem men wurde, und nach Verlauf einer guten Viertel⸗ Kaſten befindliche Papierunterlage muß haͤufig ge⸗ ſtunde werden ſaͤmmtliche Cocons abgeſtorben und wechſelt und ſtets rein gehalten, jedes rauhe Luft, vertrocknet ſeyn. Hierbei huͤte man ſich aber wohl, chen vermieden und eine ſtete Zimmerwaͤrme von die Hitze nicht zu ſtark zu machen, damit die Seide 19— 20 Graden beobachtet werden. Nie darf es nicht darunter leidet. Nunmehr ſind die Cocons an friſchen, zur Zeit, wenn die Sonne den Thau zum Abhaſpeln der rohen Seide reif, welches auf abgetrocknet, gepfluͤckten Maulbeerblaͤttern fehlen. eigends dazu verfertigten Haſpeln geſchieht, deren Nach Verlauf von 5— 6 Tagen muͤſſen die nun Beſchreibung aber, ſo wie das Verfahren dabei ich ſchon erſtarkten Raupen in mehrere Kaſten vertheilt hier uͤbergehe, weil letzteres, ſo einfach es auch iſt, werden, und 1 oder 2 Tage ſpaͤter werden ſie ſich doch einiger Unterweiſung bedarf. Zur Nachzucht zum erſten Male haͤuten und dieſes im Ganzen vier⸗ waͤhle man die feſteſten, ſchoͤnſten und groͤßten Co⸗ mal von 8 zu 8 Tagen wiederholen. Wahrend die- cons aus— auf 1 Unze Eier rechnet man gewoͤhn⸗ ſes Zuſtandes ſchwellen dieſelben an und haben alle lich 200 Stuͤck— nehme einen Theil laͤngliche, Freßluſt verloren, welche ſich aber bald darauf um maͤnnliche, und einen gleichen Theil kurze, runde, ſo ſtaͤrker wieder einſtellt. Sehr zweckdienlich iſt es, weibliche, reihe ſie an einen Seidenfaden an einan⸗ die, in demſelben Zuſtande ſich befindenden Raupen der, wobei man jedoch ſehr vorſichtig ſeyn muß; da⸗ auszuſortiren und in einen Kaſten zuſammen zu le⸗ mit die Puppe nicht durchſtochen wird, haͤnge ſie in gen, denn nicht alle haͤuten ſich zu einer und derſel⸗ einem erwaͤrmten Zimmer auf, und bald wird man ben Zeit. Bis zur dritten Häutung gebe man ihnen bemerken, wie ſich die nun in Schmetterlinge ver⸗ jeden Tag 2 hoͤchſtens 3 Mal, nach der vierten wandelten Seidenraupen aus dem Geſpinnſt heraus⸗ aber wenigſtens alle 6 Stunde friſche Blatter, und beißen. Gleich bringe man dieſelben, ohne ſie jedoch waͤhle dann die ſtaͤrkſten und nicht von Mehlthau viel zu beruͤhten, auf Maulbeerblätter, und inner⸗ oder anderweitig beſchaͤdigten hierzu aus. Merkt halb 10 Tage wird die Begattung und Befruch⸗ man, daß einzelne Raupen abſtehen und krank wer? tung vo endet ſeyn, worauf dann die Maͤnnchen den, ſo ſind dieſelben eiligſt wegzunehmen, wenn wegzunehmen ſind; die Weibchen ſterben nach dem man nicht alle zu Grunde gehen ſehen will. Treten Eierlegen von ſelbſt ab. Nun ſtreife man die Eier im Verlaufe dieſer 4— 5 Wochen ſehr warme Tage mit einem Geldſtück von den Blaͤitern in eine wohl⸗ ein, iſt die Luft trocken und nicht neblicht, ſo iſt es gereinigte Schachtel und bewahre ſie an einem trock⸗ ſehr vortheilhaft, die Raupen in ihren Kaͤſten an die nen Orte für das naͤchſte Fruͤhjahr auf. friſche Luft zu bringen, huͤte ſie jedoch vor Voͤgeln(Beſchkuß folgt.) und Ameiſen. Am Beßten fand ich es, 4 bis 5 Kuͤſt⸗ 5 8 chen in Geſtalt der Horten in den Obſtdoͤrren fer⸗ Bekanntmachuͤngen von Behoͤrden. tigen zu laſſen, dieſelben mit Flor zu uͤberziehen und 5 auf ein eigenes dazu gefertigtes Geſtell in der Stube Gläubiger⸗Aufforderung. über einander zu ſetzen. 8 bis 10 Tage nach der(483) Adam Schaf er von Beyenheim beabſich⸗ letzten Haͤutung wird man eine ungewohnliche Un⸗ tigt mit Familie nach Nordamerika auszuwandern. ruhe und abnehmende Freßluſt an den Raupen be⸗ Rechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ merken. Ziehen ſie überdies noch Seidenfädchen, ſo naten bei großh. Landgericht dahier anzumelden, ge⸗ iſt es ein Zeichen, daß die Zeit des Einſpinnens genfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. gekommen iſt. Man verſchaffe ſich nun eine hin⸗ Friedberg den 29ten Mai 1837. laͤngliche Anzahl Ginſternreiſig, binde daſſelbe in Der großherzogli eſſiſche Kreisrat ſchuhdicke ganz lockere Buͤndel, damit der Unrath 9 5. Fe 9 der Raupen durchfallen kann und ſtelle dieſelben N Küchker g. aufrecht auf eine, Unterlage von weißem, reinem. 8 Papier, ſtreue Maulbeerblätter daruber hin und Gläubiger ⸗Aufforderung, bringe die Raupen nach und nach,, je nachdem ſie(484 Konrad Dewitz von Rendel beabſächngt⸗ Luſt zum Spinnen zeigen, darauf, ſo wird man bald nach Kilianſtäden auszuwandern. Rechtsanſprüche a; f denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. bemerken, wie ſie an dem Reiſig, aufkriechen und Au den 0 9. ſich zwiſchen daſſelbe einſpinnen. Nun bedecke man Landgericht Großkarben anzunelven⸗ gegenfalls die 5 1e Bi 1 Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. zum Ueberfluß die Buͤndel mit einer wollenen Decke N 5 5 laſſe ſie 9 Tage ganz unberuͤhrt, und nach Ablauf Friedberg den 20ſten Mai 1887. diefer Zeit werden ſich die Raupen verpuppt, in Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath Cocons verwandelt haben. Jetzt nimmt man dieſel⸗ des Kreiſes Friedberg den ſehr vorſichtig und ohne ſie zu druͤcken von den Küchler Bündeln ab und bringt ſie in Körben in einen Back⸗ Edictal la d u 1 n 9. f ofen, gleich darauf, wenn das Brod heraus genom⸗(514) Die Wittwe des Paul Joſeph Hartfuß hier⸗ 1 (516) e eines in in dell Ma ſchölt ſſch durch gewußt! Polizeld. ten Na uns abzi Friel (525) tichts f um 11 engel 5 grof en N n Vierte wen und aber wohl, le Seide de Cocons elches auf ict, deren dabei ich Auch iſ, Neößter Co⸗ dan gend, l(agliche, inge, runde, u an einan⸗ du muß, da⸗ bange ſee in wird man ſerlinge ver⸗ Nunſt deraus⸗ ne ſie jedoch „ und inner⸗ und Befuch⸗ ie Munachen den nach dem man die Eier in qe wohl⸗ aum nd 1— ehoͤrden. bg. deim beabſich⸗ auszuwandern. drei Mo⸗ Aumelden, ge⸗ t werden wird. che Kreisrath berg. ang. del beabſichtigt Nechtdanſtrüche urn bei groß. gegenfalls di 1. bier V Hertſuß hier⸗ 2— ſelbſt iſt vor kurzem mit Hinterlaſſung eines Teſta⸗ ments verſtorben, deſſen Eroͤffnung nunmehr ſtatt fin⸗ den ſoll. Da inzwiſchen bis hierhin nicht verläſſig bekannt iſt, wer die nächſten Inteſtaterben der Verſtorbenen ſind, ſo werden alle, welche auf den Nachlaß der Paul Joſeph Hartfuß Wittwe Erbſchaft— oder ſonſtige Anſprüche bilden zu konnen glauben, hier⸗ mit vorgeladen, ſo gewiß Donnerstag den Zten Auguſt, Morgens 7 Uhr, hier zu erſcheinen, ſich der Publication des vorlie- genden Teſtaments zu gewärtigen und ſich gehörig zu legitimiren, als ſonſt jene dennoch und ohne Rück⸗ ſicht auf die Ausbleibenden erfolgen, ſofort der Nach— laß, ſoweit nicht das Teſtament etwa entgegenſte⸗ hende Beſtimmungen enthält, den ſich anmeldenden und legitimirenden nächſten Verwandten der Ver⸗ ſtorbenen überlaſſen werden ſoll. Friedberg den sten Juni 1837. Großherzogl. heſſiſches Landgericht. Hofmann. Public an dum. (516) Der unten ſignaliſirte Kriegsreſerviſt Ma⸗ thäns Ranft von Bodenrod iſt der Betheiligung eines in der Nacht vom 18. auf den 19. Mai l. J. in dem ſogenannten Orangeriegarten dahier verübten Waſchdiebſtahls dringend verdächtig. Derſelbe hat ſich durch die Flucht der Unterſuchung zu entziehen gewußt und erſuchen wir alle reſpective Civil- und Polizeibehörden, sub oblatione reciproci, gedach⸗ ten Ranft betretenden Falls zu arretiren und an uns abzuliefern. Friedberg am Ften Juni 1837. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Gilmer. Signalement. Alter, 33 Jahre, Größe, 6 Schuh 7 Zoll, Haare, braun, Stirne, bedeckt, Augenbraunen, braun, Augen, braun, Naſe, gewöhnlich, Mund, gewöhnlich, Bart, ſtark und braun, Geſicht, länglich, Geſichtsfarbe, bräunlich, Beſondere Zeichen: ſtarken Backenbart und Schnurbart. Hofraithe-Verſteige rung. (525) Auf die Verfügung großherzogl. Landge⸗ richts ſoll, Montag den 31. Juli l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe die Jacob Engel'ſche Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus und großem Hinterbau, zum goldnen Engel genannt, mit Nro. 180 bezeichnet und im beſten Zuſtande be⸗ findlich, an Herrn Peter Boutemy und Johan⸗ nes Kromms Wittwe in der Schmiedgaſſe(auch Uſergaſſe genannt) gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg, den 15ten Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gläubiger-⸗Aufforderung. (545) Heinrich Weiſenſee I. Wittwe von Niederrosbach beabſichtigt nach Seulberg aus⸗ zuwandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großherz. Landgericht dahier an⸗ zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 12. Juni 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (553) Chriſtian Kaſimir Gerſtenmeyer von Friedberg, beabſichtigt nach Oldenburg auszu⸗ wandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgericht dahier anzu⸗ melden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. 5 Friedberg den 14ten Juni 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Gläubiger-Aufforderung. (554) Adam Nern von Butzbach beabfichtigt nach Bornheim auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Land⸗ gericht dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 17ten Juni 1837. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Holz-Verſteigerung. (575) Montag den 2. Juli, Morgens 8 Uhr, ſollen im freiherrlich von Diediſchen Kirchwalde da- hier circa 7000 Eichen⸗Schälwellen, von vorzüglicher Qualität, öffentlich an Ort und Stelle verſteigert werden. Ziegenberg am 21. Juni 1837. Kirchner. Verſteigerungsanzeige. (593) Donnerstag den 14. Juli, von Vormittags 9 Uhr an, ſollen in dem Eichelhof folgende von der Arbeitsanſtalt herruͤhrende Gegenſtände, als: Eiſen, Zinn, Blech, Holz, Weibskleidung, 14 Pfd. dop⸗ pelt wollenes Garn, 40 Pfd. einfach flachſenes Garn und ungefähr 80 Pfd. Wolle, ſodann ver⸗ ſchiedene Spinngeräthe, Haſpel, Wollräͤder, Schlump⸗ .—. bänke, verſchiedene alte Ofenplatten öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Friedberg den 29. Juni 1837. In Auftrag der Armenkommiſſion. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Verſteigerung. (594) Mittwoch den 12. Juli l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der, der Stadt zuſtehende Alban⸗Zehnte in hieſiger Gemar⸗ kung fur dieſes Jahr oͤffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden. Die Feldſchützen ſind angewieſen, den Steigliebhabern die Güterſtücke zu zeigen, von wel⸗ chen der Zehnte gegeben wird. a Friedberg den 29. Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Ofen⸗Verſteigerung. (595) Donnerstag den 6. Juli, Vormittags um halb 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe ein gro⸗ ßer runder Ofen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 29. Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bauarbeit⸗-Verſteigerung. (596) Freitag den 14ten Juli l. J., Morgens um 9 Uhr, ſoll die für 1836 vorgeſehene Baure⸗ paratur in den Auguſtiner⸗Schulgebäuden beſte⸗ 8 hend in r. Maurerarbeit, veranſchlagt zu 41 56 Steinhauerarbeit 16— Zimmerarbeit 14 4 Schreinerarbeit 190 46 Schloſſerarbeit 14 53 Spenglerarbeit 6 54 Weisbinderarbeit 17 16 Dachdeckerarbeit 26 56 Glaſerarbeit 1 36 in dem Lokale ſelbſt öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Die Ueberſchläge ſind auf mei⸗ nem Bureau täglich von 10 bis 12 Uhr Vormit⸗ tags einzuſehen. Friedberg den 29ſten Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Gras-Verſteigerung. (597) Donnerstag den 6. Juli d. J. ſoll das der Gemeinde zuſtehende Heugras auf der Oberau 54 Morgen in 54 Abtheilungen an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden.— Die Herren Bürger⸗ meiſter werden erſucht, dieſes gefälligſt in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Ilbenſtadt den 27. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Dickenberger. Arbeits⸗Verſteigerung. (598) Mittwoch den 5. Juli, des Nachmittags 1 Uhr, ſollen zu Oſtheim außerhalb des Ortes an dem Weg nach Hochweiſel zu, eine Bohle 30 Fuß r lang, 4,5 breit, 3% im Lichten, ſodann mit Ei⸗ chen⸗Bohlen zu Decken, nach dem Voranſchlag 10 Pflaſterſtein⸗Brecherlohn 1 6 fl. 24 kr. 2) Fuhrlohn N 16„—„ 3) Setzerlohn—„48„ 4) Kalk 9„—„ 5) Kieslieferung 1„12% 6) Kiesmeſſen 9 e 7) Maurerarbeiten 46„ 12„ 8) Pflaſterarbeit 1„37„ 9) Lieferung von Eichenholz nebſt Ar⸗ beitslohn 51. 5. K. Summa 102 fl. 27 kr. unter den in dem Termin zu eröffnenden Bedin⸗ gungen wenigſtnehmend veraccordirt werden. Oſtheim den 28. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Ruppel. Bauarbeit⸗Verſteigerung. (599) Die Reparatur⸗Arbeit am Pfarrhauſe in der Stadt, beſtehend in fl. Maurerarbeit veranſchlagt zu 60 Steinhauerarbeit 5 32 Schreinerarbeit 79 Schloſſerarbeit 3 26 Glaſerarbeit 31 Weisbinderarbeit 29 27 Spenglerarbeit 7 7 ö ſoll Freitag den 14ten Juli, Vormittags halb 11 Uhr im Pfarrhauſe öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Die Ueberſchläge ſind des Vor⸗ mittags von 10 bis 12 Uhr bei mir täglich einzu⸗ ſehen. Friedberg den 29. Juni 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (600) Montag den Zten k. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll im hieſigen Salzamtslokal der, in etwa 6 bis 7 Ohm beſtehende Bedarf der Saline an Rüböl, für das gegenwärtige Jahr, dem Mindeſtfordernden, unter den im Termine bekannt zu machenden Bedin⸗ gungen, in Lieferung gegeben werden. Nauheim den 24ſten Juni 1837. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Rie 6. Gras ⸗Verſteigerung. (601) Das diesjährige Gras zu Heu von 18 Morgen Wieſen in der Gemarkung Wickſtadt ſoll künftigen Montag, den Zten Juli, in fünf Abthei⸗ lungen meiſtbietend verkauft werden. Die Verſteigeruug wird in der Behauſung des Wirthes Reul zu Wickſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. N Aſſenheim den 26ſten Juni 1837. f Die graͤfl. ſolmſiſche Rentei. gemeindehauſe kerſtegert wer in der Geſchn ſcht offen. Nidda de 1 Ar (604) Die Ebſt Oeeonom chen und wie Mauterg Steinha Zimmer Dachdeck Schreiner Schloſſer Glaſerar Tüncher Hen Samſta ber Behauſun iffentlich an en. Nur di Elaſen und k gung des gf orlegen, daß ſchlags⸗Sum ellen zu kon Plan und mmer des! Nidda de — s) de Ua, ſollen au e um, 5 fötiit aug 0 32 70 20 31 29 * de aſtredmende nd des Vor⸗ glich eimu⸗ D. Fritz ermitags 10 er, in etwa e an Rübol, Tfordernden, Aden Bedin⸗ deu von 18 ickſtadt ſoll fünf Abthei⸗ Gauſung des „ u nimmt iche Rentei. 3118— Grasverkauf. (602) Montag den Zten Juli l. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll das Heu- und Grummetgras von den Heldenberger Gemeindewieſen öffentlich verſteigert werden. Die Hrn. Bürgermeiſter der Umgegend werden dieuſtergebenſt erſucht, dieſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Heldenbergen den 27. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer. Arbeits ⸗Verſteigerung. (603) Freitag den 7. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſollen die zur Umbauung eines Oeconomiegebäudes und der Pflaſter- und Chauſſeeanlage in dem Hoſe bii dem Pfarrhaus zu Lindheim erforderliche und zu 329 fl. 28 kr. voranſchlagte Arbeiten, auf dortigem Gemeindehauſe öffentlich an den Wenigſtnehmenden wrſteigert werden. Plan und Voranſchlag liegen in der Geſchäftsſtube des Unterzeichneten zur Ein⸗ ſiht offen. Nidda den 27. Juni 1837. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Ritter. Arbeits-Verſteigerung. 6604) Die zur Erbauung eines Schulhauſes mbſt Oeconomiegebäudes zu Unterſchmitten erforder⸗ lichen und wie folgt voranſchlagten Arbeiten: kk. Maurerarbeit 804 46 Steinhauerarbeit 163 20 Zimmerarbeit 907— Dachdeckerarbeit 270 15 Schreinerarbeit 288 7 Schloſſer- und Spenglerarbeit 210— Glaſerarbeit 2 Tüncherarbeit 124— ſollen Samſtag den Sten Juli, Morgens 9 Uhr, in der Behauſung des dortigen großh. Bürgermeiſters öfentlich an die Wenigſtnehmenden verſteigert wer— den. Nur diejenigen werden zur Verſteigerung zu⸗ gelaſſen und können mitbieten, welche eine Beſchei⸗ nigung des großh. Bürgermeiſters ihres Wohnorts vorlegen, daß ſie im Stande ſind // der Voran⸗ ſchlags-Summe der betreffenden Arbeit als Caution ſtlllen zu können. Plan und Vorauſchlag liegen in dem Geſchäfts⸗ zimmer des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Nidda den 27. Juni 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter Ritter. Arbeit⸗Verſteigerung. (605) Montag den 3. Juli d. J., Nachmittags 2 Ur, ſollen auf dem hieſigen Rathhaus 100 Klafter zu ch oſſiren, 50 Klafter Pflaſter, ſodann 23 Klafter Seine aus dem aſſenheimer Bruch und 5 Klafter Kies zu fahren, an den Wenigſtnehmenden verſtei— gert werden. Die Herren Bürgermeiſter wollen dieſe Bekannt⸗ machung in ihren Gemeinden gefälligſt veröffentli⸗ chen laſſen. Niederwöllſtadt den 26. Juni 1837. Der großh. Bürgermeiſter Bauſch. Holz-Verſteigerung im Revier Oberrosbach. (606) Dienſtag den 4. Juli d. J., Morgens 7 Uhr, ſoll in dem großh. Frauenwald bei Nie⸗ dermörlen folgendes geſchältes Eichenholz, als: 7 Stecken Scheid, 57 Stecken Prügel, 6187/ Wellen Reiſer-Holz und 16 Stück Stangen in 38 Cubikfuß, gan die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Oberrosbach den 28ſten Juni 1837. Der großh. Revierförſter Bingmann. Oeffentliche Ladung. 5 (607) Alle diejenigen, welche an den geringen, mit 157 fl. überſchuldeten Nachlaß am 29. Februar v. J. verſtorbenen Pumpenmachers Johannes Stof⸗ fel zu Stammheim Anſprüche irgend einer Art machen wollen, haben ſolche ſogewiß im Termin Mittwoch den 26ten Juli l. J. Vorm. dahier anzuzeigen und zu begründen, als ſonſt auf ſie keine Rückſicht genommen werden wird. Da im Termin ein Arrangement verſucht werden ſoll, ſo ſind die Vollmachten etwaiger Mandatare hierauf zu richten. Großkarben den 23ſten Juni 1837. Gr. heſſ. Landgericht daſelbſt. Muhl. Schmidt. d Privat-Bekanntmachungen. Weißen Rübſaamen (608) von vorzüglicher Gute hat zu verkaufen a E. Botſch. (609) Da die Zeit meiner Rückkehr nach Frank⸗ reich vielleicht noch ſehr entfernt iſt, ſo finde mich veranlaßt zur öffentlichen Keuntniß zu bringen daß ich meine Unterrichte in der Franzoͤſiſchen und Italie⸗ niſchen Sprache immer fortſetze, und daß den Mor⸗ genfruh und den Abend etliche Stunde noch zu be⸗ ſetzen ſind. Alex de Caſtres. (610) Eine im beßten Betrieb ſtehende Staͤrke-Fabrik iſt, wegen anderweitiger vielfältiger Beſchäftigung, verkäuflich abzugeben, und man iſt dabei erbbötig, die nöthige Anweiſung zum weitern zweckmäßigen Betrieb zu ertheilen. — 2—— S———t—t—.— Man macht auf dieſen Fabrikzweig ſowohl In⸗ duſtrielle, als auch Oekonomen aufmerkſam, und wird dieſen Letztern ihrem oͤkonomiſchen Fache ent⸗ ſprechende Vorſchläge machen. Näheres auf frankirte Anfragen, unter Angabe der Nummer dieſer Anzeige, bei der Expedition dieſes Blattes. Lehrlings⸗Stelle. (428) Ein geſunder⸗ kräftiger, junger Menſch, der Luſt hat die Gerberei zu erlernen, kann mit oder ohne Lehrgeld eine Stelle finden. Bei Ausgeber dieſes Blattes das Nähere. Ein vollſtändiges Logis, (611) beſtehend in zwei Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Speicher, Stallung und Hofraum, welches vom 1ten October an bezogen werden kann, ſteht zu vermiethen bei Glaſer Milius. Schwalheimer Mineralbrunnen. (612) Sonntag den 2. Juli d. J. iſt am hieſigen Mineralbrunnen gut beſetzte Harmonie⸗ und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu hiermit hoͤflichſt einladet. Henkel. Ein vollſtändiges Logis auf der breiten Straße, welches im Juli ſteht zu vermiethen bei Wittwe Hofmann. „breiter Kattun, (614) von welchem Muſter zur Probe abgegeben werden, iſt zu haben pr. Elle zu 18 bis 32 kr. bei Michael Gredel in Friedberg auf der breiten Straße. Kalk⸗ und Backſtein⸗Verkauf. (615) Auf hieſiger Ziegelhütte werden Kärber Waſſerkalk, desgleichen weißer Kalk für Seifenſie⸗ der, Weisbinder ꝛc. und Backſteine künftige Woche gebrannt und zu billigen Preiſen auf vorangegan⸗ gene Beſtellung abgegeben. Beſtellungen hierauf bittet man an den Unterzeichneten, oder an den Herrn Gaſtwirth Schweitzer in der Burg zu machen. Friedberg den 29. Juni 1837. Ernſt Grünewald. Ein Logis, gegen der Poſt, (616) beſtehend in 2 Zimmern, Küche und Kam⸗ mer, kann mit oder ohne Möbel abgegeben werden bei Anton Suhrada. Sommerbeluſtigung zu Ockſtadt. (539) Sonntag den 2. Juli l. J. iſt gut beſetzte Tanzmuſik, gute Speiſen und Getränke nebſt billi⸗ ger und prompter Bedienung bei mir anzutreffen und bitte deßhalb um gütigen Zuſpruch. Ockſta dt. a Nicht zu uͤberſehen! Ich bitte um ſ chleunige Zurückſendung der Subſeriptionsliſten von„Das Feſt der Einweihung (613) d. J. bezogen werden kann, rug. — 186 ꝛc. von Prof. Ph. Dieffenbach“; da der Satz der Namen der verehrl. Subſeribenten ſchon begonnen hat. C. Bindernagel. Literariſche Anzeige. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu haben: Bulwer, E. L., Die Belagerung von Granada. 1 fl. 48 kr. Die Branteweinpeſt. Eine Trauergeſchichte zur Warnung und Lehre für Reich und Arm, Alt und Jung. Von H. Zſchokke. 30 kr. Allgemeine Blumenſprache nach der neueſten Deutung. a 18 kr. Poetiſches Allerlei aus dem Gebiete des Scherzes und Ernſtes von Chr. H. Gilardone. 1 fl. 12 kr. Fruchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 8 fl.— kr. Korn: 6 fl. 2 kr. Gerſte: 5 fl.— kr. Hafer: 3fl. 20 kr. Erbien:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 28. Juni: Waizen: 8 fl. 31 kr. Korn: 7 fl. 19 kr. Gerſte: 5 fl. 25 kr. Hafer: 3 fl. 55 kr. Erbſen:— fl.— kr. i Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 26. Juni: Waizen: 7 fl. 45 kr. Korn: 6 fl. 20 kr. Gerſte:—fl. kr. Hafer: 3 fl. 56 kr. Polizei⸗Taxe fur die Staͤdte Friedberg und Butzbach vom 2. Juli bis 9. Juli 1837. pfo[ Brod Preiſe. e. kr. Pf. pf 1 Leib⸗Roggenbrod 2 2 2 7 77 5— 5 44* 0 10 8910 10 Loth. t — Milchbrod 115 1 5 l — Waſſerweck 116 14— Gemiſchtes(Tafel-) Brod 117 117 Fleiſch⸗Preiſe. f. 1 Ochſenfleiſch 10 2 10 20 „ Kühfleiſch 8— 81— 7 Rindfleiſch 8 N 8—.— „ Kalblleiſch 6— 6— „ Schweinenfleiſch 11 2 111— „ Hammellleiſch i 81— 81— „ Wurſt von blos Schweinen 12— 124— Bratwurſt 14— 14— „ Schwartenmagen 16— 164— „ Geräucherter Speck 20— 20— Schinken 14— 144— „ Doöͤrrfleiſch 16— 164— „ Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 20— 20— „ die unausgelaſſen, 18— 18 „Nierenfett 20— 20— „ Hammelsfett 18— 18— Der gr. heſſ. Kreisrath d. K. F. Kuͤchler. Tedrückt Und verlegt unter Verantworfſſchkeit von Tarl Bindernagel in Friedberg. N den — 4 5 65 Betreff des bein Hetren V eine tre und dan wohlfahr darf ich welches nung de der an 5 Da Hauptte tung ah findet ſ beſchaft Viewoh. erpogth! Muge 1 Julien!