Pabst 1 Sonnabend, „* 48 dar prunſi 4 i 5 e bei der Einweihung des neuen Schulhauſes 2 zu Butzbach am 12. November 1835 gehal— „een von F. Kleberger“ .„ Wir ſind zwar ſo eben erſt aus dem Gottes⸗ dat die aufe gekommmen und haben dort dem, der der baum mchte Vater iſt über Alles, was Kinder heißt im genes Fimmen und auf Erden, unſern Dank für die glück⸗ lte Vollendung dieſes ſchönen Bau's dargebracht; „ mit cet es iſt mir, als ſeyen wir wieder in ein Got⸗ zel du dan aus getreten. Schon der erhebende Geſang die— ung inder, ihr feſtlicher Schmuck, dieſe anſehnliche gerſammlung, vor Allem aber der erhabene Zweck 0 e veſes Gebäudes ſelbſt und die hohe Abſicht, in wel⸗ cher wir uns hier eingefunden haben, verſetzen unſere elheuſc, Setlen in eine Feierſtimmung, wie ſie nur die Mpacht geben kann, und dringen uns den Gedan⸗ 14 10 u auf: auch hier iſt ein Gotteshaus. laub und bei näherer Betrachtung iſt es auch nicht 0 Hier will ſich ja Gott aus dem Munde diefer Kinder ein Lob bereiten; hier ſollen die gött— 7 ſühen Keime, die in ihre Bruſt gepflanzt ſind, ent⸗ ul. 5 — De Red. glaubt ihren Leſern eine gewiß willkommene bez: 0 abe zu bringen, indem ſie ihnen als Nachtrag zu der 42 3 a vorigen Blatte gelieferten Beſchreibung der Einwei⸗ 4 bung des Schulhauſes hier auch die Rede mittheilt, welche Novel br. Dekan Kleberger in der erſten Klaſſe der Mäd- 1 305 genſchule gehalten und zu deren Veröffentlichung er auf A e Aſuchen ſeine Zuſtimmung gegeben. Wenn ſte dem ain emden Leſer auch nur einen Theil des Eindruckes hin tiſe läßt. den ſie als lebendiges, aus der Tiefe der Bruſt gehen— . N 11. Wort auf die Zuhörer äußerte, ſo iſt unſer Zweck t eicht. — 1 geilage. Intelligenzblatt im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — ͤ—T—ñ ß—(— den 28. November 1835. wickelt, genährt und gepflegt, Religion und Tugend als der Güter höchſte von ihnen erkannt, ihre Her⸗ zen für alles Wahre, Gute und Schöne entflammt und jeder ihrer Geiſteskräfte eine höhere Richtung gegeben, ja ſelbſt, was ſie für ihren bürgerlichen Beruf hier lernen und üben, von der höhern Auſicht durchdrungen werden, daß es im Dienſte der Menſch⸗ heit, für Gott und Vaterland geſchehe; hier ſoll ja auch der Name deſſen verkündigt werden, der ſelbſt keine höhere Aufgabe des Lebens erkannte, als ein Gottesreich auf Erden zu gründen, und den wir, weil ſich in ihm das Menſchliche zum Göttlichen verklärte, als den Anfänger und Vollender unſers Glaubens verehren. Nun, in dieſem Sinn wollen wir es denn weihen, dieſes Haus. Wohlan, ſo ſey denn fort— hin deine ſchoͤne Beſtimmung, dem wichtigen Ge— ſchäfte der Erziehung und Jugendbildung, dieſer heiligen Sache der Menſchheit, und der Ehre Gottes zu dienen! So ſey deun eine Pflanzſtätte alles Heiligen, aller häuslichen und bürgerlichen Tugen— den! So walte zu dem Ende in deinen Mauern ein guter frommer Geiſt, der die Lehrer erfülle, ſo oft ſie in der heiligen Angelegenheit ihres Amts hier erſcheinen, daß ſie mit Gewiſſenhaftigkeit, mit Ernſt und Liebe die Pflichten ihres Berufs betreiben und in den Herzen der Kinder einen fruchtbaren Boden finden, in den ſie den Saamen ihrer Beleh— rungen ausſtreuen! So werde denn eine reiche Segensquelle, die befruchtend und beglückend ins Leben ſtröme, zum Heile dieſer Stadt, zum Heile des Vaterländs! — 316— geſchüttet, der noch ruht auf euch, na nicht mehr ihre Schwelle betretet. Sie war e ein Gotteshaus, denn ſie hat euch zu Werken begeſ So hätten wir denn ieſem Hauſe ſeine hohe Beſtimmung angewieſen und es mit unſern heißeſten 1 chdem g ihr la ig — ae meinde 0 Wunſchen und Segnungen begleitet. Aber die eigent⸗ e iche Weihe, die rechte, die ſchönſte Weihe könnt nur ſtert, in Gott gethan. O daß dieſes Haus ſolchen Verchen, ihr ihm geben, geliebte Kinder. Ihr ſelbſt müßt Segen euch bringe! Von euch, gel. Kinder, hang 3 115 jetzt und allezeit ſein ſchönſter Schmuck ſeyn. Die viel ab, daß wir nicht vergeblich ihn hoffen. Wohlau de Pian 1 Freude, mit der ihr euch ſtets hier einfindet, der reiche mir eins von euch die Hand, und verſprech wie die Schul Eifer, den ihr hier zeigt, der Geiſt der Ordnung mir im Namen Aller thun zu wollen, was ihr konnt verwandelt. und Reinlichkeit, der hier herrſcht, die Liebe und Nun, auch wir verſprechen, euch in dieſem ſchß ur Getehm Freundlichkeit, mit der ihr euern Lehrern ihre Mühe nen Vorhaben zu unterſtützen, und vor Allem reich 1 18 alletwar Gehorſam und die Folgſamkeit, die ihr ihnen bei jeder Gelegenheit beweiſet, die Bereit⸗ willigkeit, mit der ihr den Wünſchen derſelben ent⸗ gegen kommt, die Kenntniſſe, mit denen ihr euern Geiſt bereichert, die edeln Geſinnungen, die eure Herzen beſeligen, die ſchönen Entſchließungen, die in eurer Seele aufſteigen, die frommen Empfindun⸗ gen, die die Betrachtung der Größe und Vaterliebe Gottes und ſeiner Führungen in euch hervorruft, — dieß, o dieß iſt der ſchönſte Schmuck dieſes Hauſes, dieß die ſchönſte Weihe, die ihr ihm geben könnt. Aber auch der Segen dieſes Hauſes, auf den wir hoffen, kann und wird ſich mit Hülfe Gottes nur durch euch entfalten und verwirklichen. Wenn ihr aus der Schule hinaus in die Welt tretet und Religioſität und Sittlichkeit alle eure Schritte bezeich⸗ nen; wenn des Hauſes Gluck durch wird und durch euch die Banden der Liebe zwiſchen Eltern und Kindern, zwiſchen Brüdern und Schwe⸗ ſtern, zwiſchen Freunden und Verwandten feſter ſich ſchließen; wenn die geſelligen Verbindungen und alle Verhaltniſſe, in die ihr kommt, durch euch ver⸗ ſchönert und veredelt werden; wenn ihr in den Ver⸗ wickelungen des Lebens eure Selbſtſtändigkeit und in dem Genuſſe der Freude eure Menſchenwürde bewahret; wenn ihr, wo ihr auch wirket, das Gute befordert und mit Gewi erfüllt; wenn ihr ſelbſt bei den Hinderniſſen, die ihr findet, und im Kampfe mit dem Schickſale Kraft und fromme Ergebung beweiſet; wenn ihr ſo die Freude eurer Eltern, Zierden der Kirche und die eifrigen Befoͤrderer der burgerlichen Wohlfahrt werdet; wenn endlich alle guten Meuſchen euch achten und ſchätzen und ihr ſelbſt mit Zufriedenheit und edelm Selbſtgefühle auf eure Handlungen hinblicken könnt,— dann, o dann hat die Schule ihren vollen Segen über euch aus⸗ vergeltet, der Ihnen im Namen dieſer Stadt, was euch gemehrt ſſenhaftigkeit eure Pflichten der Stolz eurer Lehrer, die ich Ihnen die Hand, würdiger Lehrer, und dank Sie bereit ſchon für dieſe Kinder gethan haben. Wie bisher arbeiten Sie auch fernerhin mit Liebe und Eifer i Ihrem, wenn auch ſchwierigen und mühevollen, doe ſegensreichen Wirkungskreiſe. Gott gebe Ihnen dal Kraft, und laſſe Sie in dem ſchönen Bewußtſeyn fur eine heilige Sache zu leben, in der dankbarg Anhänglichkeit Ihrer Zöglinge und in der ehrende Anerkennung Ihrer Mitbürger den ſüßeſten Loh finden! i e A 1 4 14 1 * 5 7 5 1 Okarben den 1. November 1835. ſen— ſie Das Grummet gab man den Füßen des Rind Preis. Der Gemeinderath beſchloß, daß dies mehr geſchehen ſollte. Viele ans Herkommen gew waren dagegen. Doch erhielt der Antrag die 6 nehmigung des Herrn Kreisraths. Dadurch will nicht nur ein Weg von ungefähr 3 Morgen übe fluͤſſig, der urbar gemacht und verliehen wurde, ſih dern die Wieſe ſelbſt trug der Gemeinde d. 260 fl. mehr ein, als dies ſonſt der Fall war. 2) Die Verwandlung der Schulbeſoldung. überall waren in frühern Zeiten die Schulte dungen ſchäckig. Das hat ſich wie an mand andern Orten ſo auch hier geändert. 0 Die Bes dung des Lehrers iſt in ein Fixum verwandel un den, das nach der Steuerpflichtigkeit erhoben 4) Die wiegender E dafür erklat übers Jahr laſten frei, der Zehnte Noch ſchließen. A die Obſerv zum erſten Verfluß det wieſ' geht zugefügt Keug des entwinden nes Früh ohnehin h. Grummet abgemacht Bartholon nen Boder Oekonom weil das genießt, Mlcch 9 nicht ert weiden. Vieh au dieſmütt, weiche v N bei un zu wün anderen genannt wünſche 95 * 2 ung gen eingg dung, rita! echten) e e viertel jährlich ausbezahlt wird. Auch hat die Ge⸗ meinde das Läuten und alle dahin einſchlagenden Verrichtungen übernommen. Eben ſo hat 3) vor Kurzem der Orts⸗ und Kirchenvorſtand die Pfarrbeſoldung, die nicht ſelten eben ſo bunt, wie die Schulbeſoldungen ſind, in eine runde Summe verwandelt. Der Antrag liegt der höhern Behörde zur Genehmigung vor. Möge der Realiſirung nichts in den Weg treten! Pfarrer und Schullehrer ſollte man allerwärts fix beſolden. 4) Die Verwandlung des Zehnten. Mit über⸗ wiegender Stimmenmehrheit hat ſich die Gemeinde dafür erklärt. Treten keine Hinderniſſe ein, ſo wird übers Jahr auch das Grundeigenthum von Privat⸗ laſten frei, was um ſo mehr zu wünſchen iſt, da der Zehnte eine Beſteurung des Fleißes iſt. Noch einen Wunſch erlauben wir uns anzu— b ſchließen. Aus alten Zeiten beſteht hier nämlich noch 19 die Obſervanz, daß das Rindvieh nicht nur bis zum erſten Mai, ſondern auch ſchon wieder nach Verfluß des Bartholomäustags in die ſogenannte Alt⸗ wieſß geht. Groß iſt der Schaden, den dieſen Wie⸗ ſen— ſie gehören den Gemeindsleuten— dadurch zugefügt wird. Um die Zeit, wo ſich der zarte Keim des jungen Graſes dem Schooſe der Erde entwinden will, wird er zertreten. Gibts ein trock— nes Frühjahr, ſo iſt die Heuernte, da die Wieſen ohnehin hoch liegen, ſchon halb verloren. Aus dem Grummet wird gewöhnlich nicht viel, es wird ſelten abgemacht; die Zeit zwiſchen der Heuernte und dem Bartholomäustage iſt zu kurz, als daß auf einem trock⸗ nen Boden gutes Grummet wachſen könnte. Erfahrne Oekonomen verwerfen ſchon deßhalb den Weidegang, weil das Vieh im Stalle eine gedeihlichere Ruhe genießt, reineres Futter bekommt, mehr und beſſere Milch gibt, mehr Dünger abwirft, ſich nicht erhitzt, nicht ermüdet ꝛc. Unſere Weiden ſind keine Alpen⸗ weiden. Um vor Hunger nicht umzufallen, muß das Vieh auf ihnen oft das freſſen, was die Natur ß ſtiefmütterlicher Laune hingeworfen hat. Man weiche vom Herkommen ab, und hege die Altwieß'. Iſt dieſer Punkt noch beſeitigt, darm bleibt bei uns, nach dem jetzigen Stand der Dinge, wenig zu wünſchen übrig. Unſere Gemeinde kann, ohne anderen Gemeinde zu nahe zu treten, ein Muſter genannt werden. Wir freuen uns darüber, und wünſchen, daß es überall ſo ſtehen möge. 1 Empfangs ⸗Beſcheinigung. Für die Abgebrannten za ulrichſtein gingen bis heute von hieſigen Einwohnern folgende Gaben bei mir ein: 1) von A. Kr. Wittwe fl. 17½¼ kt. 2)„ Hr. J. Kr.% 5 3 Mſ.. 1„ 5½„ 5)„ einem Ungenannten 2, 24 60 17 Fr. Bgmſtr. R. 1 45 77 — Summa 5 fl. 54 kr. wofür ich im Namen der Verunglückten danke. Zugleich erkläre ich mich bereitwillig, noch fernere Unterſtüͤtzungen für dieſelben anzunehmen. Butzbach den 24. November 1835. Der Pfarrer Hammann. Bekanntmachungen von Behoͤrden. ]. Holzlieferung. (763) Dienſtag den 1. Dezbr. d. J., Morgens um 10 Uhr, wird die Lieferung von eixca 250 Stecken Buchen- und 50 Stecken Eichen⸗Scheitholz auf dem Bureau des Verwaltungs⸗Rathes 2. Batl. 4. Inf.⸗Regiments, verſteigert. Friedberg den 16. November 1835. In Auftrag: Golz, Oberquartiermeſter. Verſteigerung getragener Militärkleider und ausrangirtes Reitzeug. (788) Mittwoch den 9. December d. J., des Vor⸗ mittags von 10 bis 12 und des Nachmittags von 2 bis 5 Uhr, wird in der hieſigen Cavallerie⸗Ca⸗ ſerne eine bedeutende Parthie getragener Montirungs- ſtücke, in Mänteln, Collets, Spencer, Reithoſen, Mützen, Halbſtiefeln, Schuhen ꝛc. beſtehend, ſodann eine nicht unbedeutende Parthie gebrauchter Pferde⸗ equipageſtücke, als: Teppiche, Sattelböcke, Sattel⸗ kiſſen, Steigbügel, Vorder- u. Hinterzeuge, Zäume, Stangen, Trenſen ꝛc. Parthieenweiſe an die Meiſt⸗ bietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich ver⸗ ſteigert. Butzbach den 19. November 1835. In Auftrag: Vollhard, Oberquartiermeiſter. Mobilien ⸗Verſteigerung. (789) Nächſten Dienſtag, als den 1. Decbr., will die Wittwe des verſtorbenen Schumachermeiſters Johannes Muth von hier Folgendes gegen gleich baare Zahlung meiſtbietend verſteigern laſſen: des Vormittags 9 Uhr in ihrer Wohnung, Bettwerk, Weiszeug, Kleidungsſtücke, Bettladen, Tiſche, Stühle, 1 Kommode, Zinn, Meſſing, altes A Fäſſer, Züber, Bütten, 1 Küchenſchrank, 11 Wandſchrank, 1 Backtrog, 1 Butlecfaß, Kiſten, irdenes und ſteinernes Geſchirr, ungefähr 8 Malter Kartoffeln, Gemuͤß ꝛc. ꝛc. des Nachmittags 2 Uhr auf hieſigem Rathhauſe, ein Grabſtück von 1½ Viertel in der Köhlgewann neben Glaſer Wagners Wittwe gelegen, wozu Kauf⸗ liebhaber einladet Friedberg den 27. November 1835. Der Beigeordnete Chr. Hecht. Hofraithe-Verſteigerung. (790) Montag den 14. December d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe, die Hofraithe des Bürgers und Schuhmachermeiſters Heinrich Lohrfink, auf deſſen freiwilliges An⸗ ſuchen, und wegen eines geſchehenen Nachgebotes einer nochmaligen Verſteigerung ausgeſetzt werden, welches hiermit zur Kenntniß bringt. Friedberg den 24. Novbr. 1835. Der Beigeordnete Chr. Hecht. Verſteigerung von Lieferungen. (791) Auf dem Bureau des hieſigen Lazarethes ſoll die Lieferung des Lazarethbedarfs für's 1. Se⸗ meſter 1836 a) an Brod, Dienſtags den 1. December d. J., Vormittags 10 Uhr, a b) an Brennöl und Talglichter, Dienſtags den 1. December d. J., Nachmittags 2 Uhr, c) an Ochſenfleiſch, Mittwochs den 2. December d. J., Vormittags 10 Uhr, 3 öffentlich verſteigert werden. Bei der Auction ſelbſt erhalten die Concurrenten Kenntniß der vorſchriftlichen Bedingungen. Friedberg den 25. Novbr. 1835. In Auftrag: 0 Der Verwalter des Lazareths 2 Fuhr, Prem.⸗Lieut. Holzverſteigerung im Forſtrevier Altenſtadt. (792) In dem geſammtherrſchaftlichen Wald, Diſtrikt Diebseiche, Abtheilung Stübchen, ohnweit Kaichen wird Montag den 30. d. M. nachverzeich⸗ netes Brennholz unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen an die Meiſtbietenden öffent⸗ lich verſteigert werden, als: 19 23 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 2„ Prüuͤgelholz und 3) 150 Stück„ Wellen. Die hochgräflich Solms-Rödelheimiſche und gräflich Elsziſche Verwaltung verſteigert alda weiter: 4) 46 Stecken Buchen⸗Scheitholz, N 8„ Prügelholz und 6) 300 Stück„ Wellen. f Der Anfang hat präcis um ½11 Uhr des Vor⸗ mittags ſtatt. kLindheim den 24. Rovbr. 1835. Der groß. Revierförſter Hoffmann. N niß, daß ich außer meinen früher ſchon verfertigten Holzverſtelger ung im Revier Oberros bach (793) Dienſtag den 1. Dezember d. J. ſollen in dem landesherrlichen Frauenwald bei Niedermörlen nachverzeichnete Holzſortimente einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden, als: 1 Stecken Birken⸗Scheitholz, 5 11* Weiden⸗. a 11/„ Obſtbaum⸗, Birken⸗ ꝛc. Prügelholz 10„ Weiden⸗ g 14 5 93 3200 Wellen Obſtbaum⸗, Birken⸗ ꝛc. Reiſerholz, 5 1025 Weiden⸗ 122 5 Stück Eichen Bau⸗Werk und Nutzholz⸗Stämme. f Die Zuſammenkunft und der Anfang der Ver⸗ ſteigerung hat präcis um 9 Uhr in beſagtem Frauen⸗ wald ſtatt. Die nähern Bedingungen werden den Steigerern vorher eröffnet und hier nur einſtweilen bemerkt, daß Zahlungsfriſt bis den 1. September k. J. geſtattet wird. Oberrosbach den 24. Novbr. 1835. N Der großh Revierförſter * Bingmann. Arbeit⸗Verſteigerung. (794) Samſtag den 5. Dezember l. J., Vormit⸗ tags 11 Uhr, ſollen in dem Ried hieſiger Gemar⸗ kung an Ort und Stelle das Fertigen mehrerer hundert Klafter Graben an den Wenigſtnehmenden oͤffentlich ausgebothen werden, wozu alle, welche In⸗ tereſſe dabei finden, aufgefordert ſind, der Verſteige⸗ rung beizuwohnen. Die Herrn Bürgermeiſter erſuche ich, dieſes gefäl⸗ ligſt in den betr. Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Petterweil den 25. November 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt 5 Holzmann. NN Privat⸗ Bekanntmachungen. N. Empfehlung. (757) Ich bringe hierdurch zur öffentlichen Kennt⸗ Artikeln, als Seife, Lichter, Grünwagenſchmier, wie⸗ derum Schmier⸗ oder Oelſeife fabricire und daß, ſowohl ich wie auch mein Sohn Siegmund, welcher früher ſchon in meinem Geſchäfte war, wir uns be⸗ mühen werden, dem Wunſche unſerer verehrten Ab⸗ nehmer hinſichtlich der Qualität und Billigkeit der Waare zu entſprechen. N. Fauerbach II im November 1835. 5 Gottſchalk Simon, Seife⸗ und Lichter fabrikant. Auszuleihende Kapitalien. a (795) 1750 fl. ſind in der okſtädter Kirchenkaſſe, gegen doppelte Verſicherung zu 5% im Ganzen oder Theilweiſe, auszuleihen. f g Forſts Friedberg betreffend. 1 dried 9 ligen Main des verſtord N 1 5 5 0 dffentlich m HPriedbe Fried „ (797) gl. ſch ſowofl andern Gee Afangs 8e cd e Straße lie 1 haltend, m buen Bir mt einem cue 175 Friedbe — 319— Militaͤr⸗Vertretungs⸗Verein. Empfehlung. sha(800) Mit Taſchenbüchern für's J 1 7 5 Jahr 1836, Ju⸗ 1 1(778) Der Militaͤr-Vertretungs-Ver— Fendſchriftene Bilderbüchern und ſonſtigen ſchenen „ne 1 6 i Groß. Büchern, beſonders zu Neujahrs⸗ und Weihnachts⸗ abe ein fuͤr die drei Provinzen des Groß⸗ Geſchenken geeignet, ferner mit einer großen—. 8 herzogthums, welcher nach der neuen wahl Stammbucher, Etuis, Spielen, Masken u. ſiw. ebenfalls zu Weihnachts-Geſchenken ſehr geeignet, bin ich wieder verſehen. Auch mit allen Sorten Spielkarten, welche ich im Dutzend ſehr billig erlaſſe, bin ich wieder assortirt und indem ich mich in beſagten Artikeln meinen Geſetzesvorlage fortbeſtehen darf, lavet ae die Eltern oder Vormuͤnder der 1816 geborenen Militaͤrpflichtigen zum Bei— echoll, fe i F Gonnern empfehle, verſpreche ich zugleich die reell ö ſte 5 tritte gehorſamſt ein und bemerkt dabei, Bedienung„ mit dem Anfüge, daß die Spielkarten 1 daß ſchon viele Perſonen pro 1835, vortrefflich gut und fein 1 b , ihren Beitritt angezeigt haben. 7 15 5 e den den 7 Empfe ung. weilen Dar mſtadt. A. J. L l nz/(801) Ich wollte hiermit meinen hieſigen und 1 tender Commerzienrath.. Freunden die e Anzeige machen, 1 1 i daß ich aus dem, mit meinem Bruder J. Foucar 1 f 796 5 e di dahier gemeinſchaftlich betriebenen Spiritus- und Li⸗ 0 ſorſter(796) Künftigen Montag als den 30. dieſes queur⸗Geſchäfte freundſchaftlich ausgetreten bin und jetzt 1 l. Monats, des Nachmittags um 2 Uhr, ſollen bei ein ähnliches Geſchaft en detail für meine Rech⸗ 0 Friedrich Chriſtian Sieck vor dem ehema⸗ nung errichtet habe; ich verfertige nämlich alle Bormil⸗ ligen Mainzerthore nachfolgende Früchte, den Erben Sorten unverſüßten und entfuſelten Branntwein, Senat des verſtorbenen Heinrich Chriſtian zugehörig, als: Reiner, Kümmel, Anis, Pommeranzen, Citro⸗ 4 * 5 als: 1 Nite nen, Zwerſchen, Kirſchen, Wachholder, Weinhefen, — Je Malter Wage Cognac ꝛc. alle Sorten gewöhnliche und feine Liqueure, 1 71 1 5 6 115 vorzüglicher Punſch⸗Eſſenz, Rum, Arac und Wein-Eſſig. erteige⸗ 6 N Hafer, Friedberg den 26. November 1835. öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Albert Foucar 5 4 Friedberg den 26. November 1835. wohnhaft in der uſergaſſe. „ Die Kuratoren: Ein Kapital wird geſucht 1 1 l g. h Friedrich Ch. Sieck. Ludwig Schäfer.(S802) 26— 2700 fl. werden, gegen doppelte Ver⸗ 15 Ein vollkommenes Logis (797) gleicher Erde, mit allem Zubebör, welches ſich ſowohl zu einer Backerei als auch zu jedem andern Geſchäfte eignet, iſt zu vermiethen und kann l. Anfangs Februar 1836 bezogen werden, bei 5 Philipp Wißmath. ſicherung zu 4%, geſucht. Das Nahere iſt zu erfra⸗ gen bei Bürgermeiſter Guth in Bruchenbrücken. Mobilien⸗Verſteigerung. (803) Montag den 30. d. M., Morgens 9 Uhr, und am folgenden Tage ſollen in der Behauſung Kennt⸗ Garten zu verpachten. des verſtorbenen Chriſtoph Salzmann sen. ferigten(798) Ein an dem alten Mainzer⸗Thore an der erbtheilungshalber folgende Gegenſtände, als: er, wies Straße liegender Garten, ohngefähr einen Morgen 1 zweiſpänniger Wagen nebſt Zubehör, 2 vollſtaͤn⸗ ind daß, haltend, mit 28 tragbaren Zwetſchen-⸗, 12 Aepfel⸗, 2 dige Pferdegeſchirre, 1 Kelter mit eiſernen Schrau⸗ ben und Mahltrog, leere Faſſer, circa 1 Ohm welten großen Birn-und etlichen Mirabellen-Bäumen, ſo wie e groß ch 1 Rheinwein, 6 Ohm Apfelwein, 4 Ohm Bier, , mit einem Spargelande verſehen, iſt bei dem Unter⸗ n Ab zeichneten zu verpachten. 100 Malter Kartoffeln, Waitzen, Gerſte, u. Hafer et dee Friedberg den 26. November 1835. gegen gleich baare Zahlung öffentlich meiſtbietend 1 Anton Eich. verkauft werden und dazu Luſthabende hiermit ein⸗ 1 b eehering, Geſuch. geladen. Die Verſteigerung nimmt ihren Anfang 56,(799) In eine hieſige Buchbinderei kann ein junger mit den Hausgeräthſchaften. diba Burſche von guter Erziehung in die Lehre treten. Nauheim den 19. November 1835. Das Nähere iſt in der Expedition dieſes Blattes 12 In Auftrag der Erben: terteſt, zu erfahren. B. Salzmann. J. Mörler. Galen— * . — 1 2 27 320. ö.. Bei C. Bindernagel in Friedberg iſt zu König, H., der Chriſtbaum des Lebens. Eir haben 3 5 28 d Feſtgabe für ſinnige Frauen und Freunde. Goͤthe's ſaͤmmtl. Werke in 55 Baͤnden. 1*. Taſchenausgabe auf Druckpap., bisher 7 42 5„„„dee. i jetzt 13 fl. 20 kr.. 1 F Dieſelbe, Velinp. bisher 44 fl. 36 kr. jetzt 20 fl. H eſſi ſch 22 H au öf reu n d Oktavausgabe, bisher 60 fl. jetzt 26 fl. 40 kr. ein eee das Jahr 1836, 8 Auch dieſes Jahr iſt er wieder m 5 N a und intereſſanten Erzählungen verſehen. 5 5 srael's Beſt andi 9 keit. Schreib- und Geſchäfts„Kalender 1 Jahr 1836. Preis unbefangene Beleuchtung Ae mehrerer wichtiger Bibelſtellen, s f insbeſondere ſogenannter Früuchte⸗Preiſe hier in Friedberg: meſſianiſcher Weiſſagungenz; N f 9 * 4 cher Waizen: 5fl. 1 5 0 born 4 fl. 30 kr. Gerſte: 3 fl. 30 kr. N 1 2 Erwiederung auf das von Lord Crawford erſchienene Hahn. Erbſen: ae, e ad öffentliche e an die hebraiſche Nation, Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 23. November 9—* nebſt einem 5 finden in kurzen Abriß der juͤdiſchen Geſchichte Waizen: 5 fl. 25 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— f% 5 N 0 105 0 0 Hafer: 3 fl. 20 kr. Kohlſaamen:— fl.— kr. Erbſen: 5 fl.— kr. 0 8 Nachrichten über den Zuſtand der heutigen Juden 1 h im Jahr 15 bſichtigen, ode achrichtigen.— Friedl in Europa. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 13. Novbr.: Von g 1 a i 5 a 6 Salomon Bennett. Waizen: 5 fl. 46 kr. Korn: 4fl. 31 kr. Gerſte: 3 fl. 41 kr. Aus dem Engliſchen überſetzt Wien eee 5 von N i ⸗ reiſe Friedr. Lud w. Wilh. Wagner, Verkaufs 9 ei. gicentiaten der Theologie und evangel. Pfarrer zu Gräfen⸗ der Bäcker und Metzger vom 16. Novbr. bis zum 23. Novbr. hauſen.. fd. Lth. Qt. Geheftet 1 fl. 12 kr. Für 1 kr. Milchbrod ee ee, e eee .„ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod. ſeit der ne „10 kr. Laden⸗Brod 3 1 Cooper's ſämmtliche Werke. Die Monikins.„ 5 5 8115 2 4 Ueberſetzt von Karl Meurer. 6 Bändchen.„4 kr. dito 1 Geheftet 1 fl. 12 kr.„ 2 kr. dito 25 Touchy, Ludwig, Conditorei und neuere Liqueur⸗ 1 pfand Ochgeuſteiſch 1¹ bereitung fur Kaufleute, Deſtillateure, Brannt⸗ 4 Ng 3 weinbrenner und⸗ Schenker wie auch für Haus⸗ 1„ Nierenfett 20 haltungen.(Schon gebraucht.)% fl. 12 kr. 1„ e 1 5 e ö 11 Hammelfleiſch— Werner, Friedrich, kurzer Leitfaden über mehrere 1„ Schwenealeſe 99 K ſlovirtt hat, Unterrichtsgegenſtände in Landſchulen, nämlich: 1; Feber und Blutwurſt 12 1 2 1 1 Religionslehre, altere Religionsgeſchichte, Geo- 1„ Schwarkenmazen 1 9 graphie, Naturlehre, Naturgeſchichte und Sprach⸗ 1 Speck e 20 1 4 ſlben, wier lehre. Zur Vorbereitung für die Kinder auf die ein- 1 ODorrfleiſch 111 h wäre, zelnen Unterrichtsſtunden und zur Grundlage für 1 Schmal 18 N den. dem den Lehrer. Gebunden 18 kr. Für die Richtigkeit: Der Beigeordnete Bechſtein athwnm 5— 1 1 Formularien zu Fremdenbuͤcher für Gaſtwirthe ſind zu haben be. f wur neu an 4 ö Carl Bindernagel.* 98 Viele N a ö 5—— n die n Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 08. en 1 755 f Mit einer literariſchen Beilage.) wt 0 0 N. 60 di.