Dem, noch f* a Intelligenzblatt l für die . rovinz im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden M25. 2 3 1 Bezirke im Beſonderen. 1835. Sonnabend, den 20. Juni. Amtlicher Theil. But i a hen g. Betreffend: Das Bezirksbotenweſen im Kreiſe Friedberg. Nachträglich zu der Bekanntmachung vom 25. Juni 1834(Nro. 26 des Intelligenzblattes) bringe ich folgende hoͤchſte Beſtimmungen zur öffentlichen Kenntniß: 1) Die Bezirksboten dürfen fuͤr Briefe, welche ſie von einem Poſtamte oder einer Poſtexpedition zur Beſorgung erhalten, und für welche ſie die geſetzliche Gebühr von 3 resp. 2 Kreuzer beziehen, einen Botenlohn für den Rückweg nicht in Anſpruch nehmen, wenn die Empfänger die Annahme verweigern oder nicht aufzufinden ſind, demnach dieſe Briefe wieder durch die Poſt an ihren Aufgabeort zurück— geliefert werden müſſen. Die Vorſchriften rückſichtlich der Gebühren für den Transport der Regierungsblätter ſind dahin zu verſtehen, daß diejenigen Regierungsblätter, welche an die Staatsbehoͤrden abgegeben werden, unent— geldlich zu überbringen ſind, daß dagegen von denjenigen Regierungsblättern, welche die Gemeinden und für ſolche die Bürgermeiſter erhalten, oder welche von den Kirchen- und den ſonſtigen Fonds gehalten werden, die vorſchriftsmäßige Vergütung für das Ueberbringen gegeben werden muß. Friedberg den 16. Juni 1835. ö 2 Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. eigenes künftiges Wohl oder Weh, ſondern auch wohl noch mancher anderer Menſchen neben ihm abhängt. Ach! und wie leicht wird's oft mit dieſer Frage ge— Was ſoll ich denn werden? Jeder Familien⸗Vater, der heranwachſende Söh— ne hat, hört wohl zuweilen die Frage: Was ſoll ich denn werden? Welcher Mann hat ſich nicht ſelbſt früher dieſe Frage geſtellt, und welcher Jüng— ling ſtellt ſie ſich nicht ſchon jetzt? Höchſtens thut ſie der Jurgen in Gellerts bekannter Fabel nicht; aber fur den iſt mir auch gar nicht bange,„der kommt durch ſeine Dummheit fort.“— Jedem andern ehr— lichen Chriſten- und Juden-Menſchen iſt's eine wich— tige Frage, von deren Beantwortung nicht nur ſein nommen, und wie kindiſch fallen oft die Antworten aus! Greife nur jeder in ſeinen eignen Buſen, oder ſuche in ſeiner Nachbarſchaft; was wird er da nicht ſelten für Reden vernehmen?— Als ich ein Kind war, das gerne Wecke und Kuchen aß, aber nicht immer bekommen konnte, da wünſchte ich mir ein Bäcker zu werden, und warum? Damit ich recht viele Kuchen eſſen könnte. Mein Kame— rad und Nachbar ſchrie zuweilen aus Unart über die Maaßen, daß man's über drei Häuſer weg hö⸗ ren konnte. Da pflegte ſein nunmehr ſeliger Vater zu ſagen: Der Junge hat eine prächtige Stimme; er ſoll einmal Pfarrer werden. Und doch paßte er ſo wenig zu einem Pfarrer, wie ich zu einem Bäcker. Sind denn aber die Reden mancher Eltern nicht eben ſo kindiſch? Hört man nicht hier und dort Re⸗ den wie„mein Sohn ſoll dieſes oder jenes Handwerk erlernen.“ Warum? Weil er Geſchick dazu hat?„Ach nein, ſondern, weil ihm das viel einbringen wird, oder weil er mir bei Zeiten unter die Arme greifen kann.“ Als wenn der Sohn ſeines Vaters wegen auf die Welt geſetzt wäre!— Ein anderer erklärt, ſein Sohn müſſe ſtudiren, weil ſich doch niemand beſſer ſtehe als die Staatsdiener. Als wenn der Staat dieſes oder jenes Amt geſchaffen hätte, damit ſein Herr Sohn bequem bei demſelben leben könne! Glaubt ihr, ſolche Redensarten floͤſſen blos aus dem Munde ganz ungebildeter Menſchen, ſo irrt ihr euch. Man hört auch von ſolchen Leuten, die auf Bildung viel Anſpruch machen, der Sohn ſolle nicht Theologie ſtudiren, weil er dabei auf hohe Aemter nicht rechnen könne. Warum das nicht? Wenn ſich das Söhnchen auszeichnet, kann es ſich bei den Proteſtanten bis zum Biſchof hinaufſchwin⸗ gen, und bei den Katholiken gar bis zum Papſte. Unter den Juriſten werden auch nicht alle Miniſter, noch bringen's alle bei dem Militär zum General⸗ Feld⸗Marſchall.— Ein Anderer meint, ſein Sohn müſſe Schullehrer werden, weil in dieſem Fache doch viele Stellen vergeben würden und zu hoffen wäre, daß er dabei ſchnell unterkommen könnte. Wir fragen: Sind ſolche und ähnliche Reden viel weniger kindiſch als die des Kindes, das Bäcker werden wollte, um viele Wecke eſſen zu können? Halten wir uns doch hierbei nicht weiter auf, und gehen zur Beantwortung der Frage: Was ſollen wir werden? Wir Menſchen ſind nicht für uns, ſondern fur das große Ganze geſchaffen, wovon wir nur ſehr kleine, aber darum nicht unnöthige Theile ſind. Fra⸗ gen wir alſo zunächſt uns, welche Kräfte des Kör⸗ pers und des Geiſtes uns zu Theil wurden? Dieſe Kräfte haben wir zuerſt tüchtig auszubilden, da— mit wir auch etwas zu leiſten vermögen. Iſt dies geſchehen, ſo haben wir uns die Frage vorzulegen, für welches Geſchäft dieſe unſere Anlagen und Kräfte Wiſſenſchaft. — 166(ů— e 1 am beßten taugen? Der Eine hat hr Geſchick ke ahbe eine Kunſt, der Andere mehr für ein Handwerk,] probat! der Dritte für den Ackerbau und der Vierte für die Und bei der Wahl der Lebensart kommt nicht zur Sprache, ob ſie mir viel oder wenig ein⸗[ 30 bringt, ſondern, ob ich Geſchick dazu, ob ich aber ien N auch Luſt und Liebe dazu habe, um alle Schwierig⸗ gens, keiten gerne zu überwinden 3 ſi ich mir entgegen⸗ 2 ſtellen koͤnnen. paar 2 Endlich kommen wir auf den Hauptpunkt! Da 4 ders nämlich der Menſch nur das werth iſt, was, nicht zu er nutzt, ſo ſoll er nicht nur eine ſeinen Kraften an⸗ 4 N 1 gemeſſene Lebensart ergreifen, ſondern auch eine uren ſolche, worin er dieſe Kräfte zum Fromm des Gan⸗ ſie nich zen, zum Wohl der Menſchheit, deren Theil er iſt, ſo kam anzuwenden vermag. Berückſichtigt er dieſen Punkt blicklich nicht, dann iſt er mir keinen Pfifferling werth,[ Zähne dann mag er hingehen und ſich wählen, wo er's vielen am bequemſten und angenehmſten hat. Für etwas des Tas Großes und Edles iſt er dann nicht auf Erden. wein ve Seinen eigentlichen Zweck, weswegen er geſchaffen Ft iſt, erreicht er wenigſtens nicht, und wenn er ja deidet einmal etwas Beſſeres vollbringt, ſo iſt es ſeines eilen Nutzens willen, denn der Eigennutz iſt die Trie⸗ Funder feder ſeiner Handlungen, und wo der ſich eingeniſtet ehre hat, da läßt ſich nicht viel zum Fromm der Abu uu ſpil heit erwarten. n „ 1 b 5 b E Was man nicht alles entdeckt, wenn man ge- nau ſieht. 18 (Nebſt einer Anweiſung für die Zähne 1 Eier a. Ein gewiſſer Franzoſe, Namens la Beaume Wee (ſprich Bohm) hat ganz genau nach den Zaͤhnen, 1 ei 9 verſteht ſich mit einem Vergrößerungsglaſe, geſe⸗ ſierdur hen und herausgebracht, daß kleine Thierchen ſich 11 fine Zellen bauen an denſelben, die ſich verhärten, wie Innere die Korallen im Meere, und nach und nach das bilden, den 3 was man im gemeinen Leben Weinſtein heißt. Er icht n empfiehlt dagegen als beßtes Mittel ganz reine aß, f Eſſigſäure, die allenfalls mit etwas Roſenwaſ- en. ſer zu verdünnen wäre. Wir ſagen ihm das nach,, wiſſen aber nicht, ob's probat iſt. Da indeſſen ſo E viele Leute in der Wetterau über ſchlechte Zähne 1 8 klagen, da und dort ſogar Dörfer ſich finden, in 1 l welchen faſt alle Erwachſene ſich mit verdorbenen ö 1. Zähnen quälen, ſo wollen wir hier einige Regelchen 1 5 cn ö 0 ſchich fn C Adwelk, tk mm. ig ei ich ab cwieri entgegen, kt! Da e für e t, wat ſten ar uch eim il er ſſ, u Punk werth, wo er'z ur etwas f Erde heſchaffn en er zu es ſeiug ie Tri ngeniſfet Meuſch⸗ man N Beaum Zähnen, , ge chen ſh ten, wi b blau, . Er reint ſenwaß 8 nach deſſen ſt e Zühne den, Il dorbenen ſegelchen probat gefunden haben. angeben, die wir ſeit vierzig Jahren an uns Erſtlich: iß und trink nicht zu heiß und nicht zu kalt.* Zweitens: ſpüle deinen Mund oft mit rei— nem Waſſer, beſonders Abends und Mor— gens, aus. Drittens: dann und wann(das heißt alle paar Tage Einmal) reibe deine Zähne beſon⸗ ders aber dein Zahnfleiſch mäßig, nämlich nicht zu arg, mit einem Bürſtchen. Viertens: Hüte dich vor Desperations⸗ Curen, wenn du Zahnſchmerzen haſt. Wenn ſie nicht von Erkältung oder vom Blute kommen, ſo kannſt du wohl manchmal den Schmerz augen⸗ blicklich tödten, verdirbſt aber oft deine übrigen Zähne für die ganze Zukunft. Am ſicherſten ſoll in vielen Fällen gegen Zahnſchmerzen ſeyn„einige Mal des Tags mit lauwarmem Waſſer und etwas Brannt— wein vermiſcht ſich den Mund auszuſpülen. Fünftens(das iſt aber blos für die Eltern): Leidet nicht, daß Leute mit unreinem Athem, un⸗ reinem Munde und ganz verdorbenen Zähnen eure Kinder häufig auf den Munde küſſen, gewöhnt viel⸗ mehr eure Kinder früh daran, ſich den Mund aus— zu ſpülen mit reinem Waſſer. Schottlaäͤndiſche Methode die Huͤhnereier aufzu⸗ bewahren. Die ſchottiſchen Bergbewohner bewahren die Eier auf eine eben ſo einfache als leicht anwendbare Weiſe auf. Sie tauchen die Eier nämlich eine oder zwei Minuten lang in ſiedendes Waſſer, ſo daß hierdurch aus einem kleinen Theile des Eiweißes eine Art von Häutchen gebildet wird, welches das Innere des Eies auskleidet, und daſſelbe gegen iden Zutritt der Luft ſchützt. Dieſe Methode iſt micht nur viel wohlfeiler als der reaumür'ſche Fir⸗ miß, ſondern ſie ſoll überdieß auch viel wirkſamer ſſeyn.(Journal des connaissances usuelles). 717 Polytechn. Journal. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NM NN.. Gläubiger-Aufforderung— Siegfried Gräbing von Butzbach be— nach Nordamerika mit ſeiner Familie aus⸗ 1381) abſichtigt 5 667— zuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin— nen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier an— zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Mai 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Verſteigerung von Kleidungsſtücken. (388) Donnerſtag den 25. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen die Kleidungsſtücke des verſtorbenen Rechners Carl Frick dahier, in deſſen Behauſung in der Burg⸗Vorſtadt, einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung, gegen gleich baare Zahlung, ausge— ſetzt werden, wozu die Kaufliebhaber einladet Friedberg den 4. Juni 1835. In Auftrag:. Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Bekanntmachung. b (407) Bei hieſigem Juſtizamte befinden ſich die nachverzeichneten letzten Willensverordnungen hinter— legt, von deren Hinterleger, nach zuverläſſiger Nach— richt, die unten benannten bereits ſeit geraumer Zeit verſtorben ſind, ohne daß deshalb bisjetzt um die Eröffnung dieſer Teſtamente gebeten worden iſt; daher man hierzu, in Gemäsheit der Verordnung vom 14. März 1815, von Amtswegen Termin auf den 5. Auguſt l. J., Morgens 10 Ühr, anbeſtimmt hat, indem ſich alle diejenigen, welche hierbei be— theiligt zu ſeyn vermeinen, unter der Verwarnung, daß im Falle ſich Niemand als Erbe oder ſouſtiger Theilhaber einfinden ſollte, dennoch die Eröffnung der bezeichneten Teſtamente erfolgen wird, zu er— ſcheinen haben. 0 Dorheim am 29. Mai 1835. 5 Kurfuͤrſtliches Juſtizamt— Halberſtadt. Verzeichniß der hinterlegten letzten Willens verordnungen. 1) Martin Petter und deſſen Ehefrau Anna Eva, geb. Hoffmann, von Schwalheim. Hinterlegt den 19. Januar 1825. 2 Dieſelben, Nachtrag zu Vorigem. Hinterlegt den 5. Dezember 1827. NB. Die Ehefrau iſt ſeit dem 6. April l. J. verſtorben. 3) Herr Kammerrath von Baſſewitz in Dorheim und deſſen Frau Gemahlin, geb. von Hombergk. Hiu— terlegt den 8. Juni 1825. NB. Die Ehefrau iſt ſeit ohngefaͤhr 8 Jahren todt. 4) Philipp Marloff in Dorheim und deſſen Frau Katharine, geb. Faber. Hinterlegt den 18. Febr. 1830. NB. Die Ehefrau iſt ſeit einem halben Jahre todt. 5) Johannes Reiſer in Nauheim und deſſen Ehefrau Katharine, geb. Schäfer. Hinterlegt den 21. n Juni 1830. NB. Die Ehefrau iſt ſeit 1¼ Jahr todt. 6) Wilhelm Luft in Rödgen und deſſen Ehefrau Helene, geb. Krauch. Hinterlegt den 1. Mai 1833. NB. Wilhelm Luft iſt vor 1¼ Jahr ge⸗ ſtorben. 5 7) Anna Margaretha, J. Georg Becken Wittwe da⸗ ſelbſt. Hinterlegt den 29. Januar 1777. Gras-Verſteigerung zu Friedberg. (415) Dienſtag den 23. Juni l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Gras zu Heu und Grummet, von ohngefähr 11 Morgen von der Sauerweide in 5 Abtheilungen, 6 Morgen Wie— ſen in der Lach in 3 Abtheilungen und das Gras von 3¾ Morgen der obere Theil der Seewieſe am Exercierplatz, die Ochſenwieſe genannt, am Rain der ockſtäͤdter Grenze anfangend und am Exercier— platz bis zum Grabland an dem Seebachgraben hin— ziehend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 9. Juni 1835. Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Frucht⸗Verſteigerung. (421) Der Reſt der 1834r Fruchtvorräthe des hieſigen Rentamts, beſtehend in ungefähr 60 Mal⸗ ter Waizen, 470 Malter Korn, 33 Malter Gerſte und 130 Malter Hafer von dem Speicher zu Fried— berg, dann in 60 Malter Gerſte von dem Speicher zu Niedermörlen, wird Mittwoch den 1. Juli 1835, Vormit⸗ tags 10 Uhr, dahier zu Friedberg in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen Main⸗ zerthore verſteigert. Friedberg den 9. Juni 1835. Der großherzogl. Rentamtmann 0 u ß. Arbeit-Verſteigerung. (422) Montag den 22. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen nachbezeichnete Wegbauarbeiten an dem Vieinalweg von hier nach Niedererlenbach auf dem dahieſigen Rathhauſe an den Wenigſtnehmenden unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen ausgeboten werden, als: 1) das Liefern von 2000 Fuß Wandſteinen; 2) das Liefern vou 20 Kubikklaftern groben Bachkieſes; ö 3) das Fertigen von 100 Klaftern Fahrbahn; 4) das Fertigen von 100 Klaftern Graben und Banquets. Die großh. Bürgermeiſter erſuche ich, vorſtehen— des in den betreffenden Bürgermeiſtereien ortsüblich veröffentlichen zu laſſen, wogegen ich zu jedem Ge— gendienſt mich bereit erkläre. Niedereſchbach den 17. Juni 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Dikhardt. * Edictal ladung (410) Die nach Nordamerika ausgewanderten * Joſeph Fauerbachiſchen Eheleute von Nieder- mörlen haben im Jahr 1832 folgende Grundſtücke; Gemarkung Niedermörlen. n e 1 0 Band. Fol.] Nr. Ruth. i II 495 211,9 neben dem Frauenwald, iſt ge⸗ theilt mit Martin Jeckel u. Conſ. I 4267774 25, auf dem guten Mann an Johs Schlitz jun. 0 15 10 II 356 312 16,5 an Seckelgraben an Martin Jeckel. III 5 20 14,6 an der Steinfurtsgaſſe an Mar⸗ 0 tin Jeckel. l N 1 1127 54 8,4 im Hühnerloch an Johs Möbs, Lieutenant. 19 II 482 4b 18 im Hinſterfeld an Jakob Hofmann. II 581 74 2,6 am Wißlerrain an B. Haaſen Wittwe. b 75 II 819] 1 3,2 in den Brunnengärten an Peter f ckmeyer. eee 1 177 265 5,4 im Hühnerloch an B. Haaſen ö Wittwe. 5. II 442 262,8 im Hinſterfeld an Johs Landvogt.[424 III 495 10/12,3 im Kirchfeld an Jakob Hofmann. Uhr, se 1 472 23014,2 auf die ſteinfurter Grenze an Martin Jeckel. 9 1 127 54 8,4 im Hühnerloch an Johs Möbs, Lieutenant. 0 1 II 481 5914, im Hinſterfeld am Domkapitel. an de II 487 60 14,2 daſelbſt an Franz Krämer. Aunaug Gemarkung Obermörlen. f 5 X 172 21 jenſeits des Riedwegs an Wilh. Dich Schild. I den, g XIIII867 2015,7 in den Königswieſen, getheilt kaunt mit Ib. Hofmann.— 0 IX 272] 126,6 Unterfeld bei der niedermörlen Grenze an Joh. G. Möbs. 1 ö III 787 48b 1,1 Oberfeld im Ried an Anton König, Neupfort. 3(425 XI 487 47a 3,7 auf der Schießhütte an Andr. 10 U Wagner. en XIII 573 3013,5 in der Eitzengaß an Martin 1 den, Markgraf. 5. Lache XIIII336]/ 819,4 in der Klingelwieſe an Johs 11 f did ledig. 89 XIII 51 46 14 in den Frankertswieſen an Hein⸗ rich Dietz und Heinrich Schlitz.. XIIII3160 731,7 in den Mautzenwieſen an Hein. . ruaich König.„ee XIII 330 10 4 in den Frankertswieſen an Hein⸗ 10 rich Morſchel, 3 Bren verſteigern laſſen, hinſichtlich deren eine a werde Nachweiſung des Eigenthumsrechtes der Verkäu 0 lur nicht vorliegt. Auf Antrag des beſtellten Kaufgelds erhebers, großherzogl. Bürgermeiſters Dey zu Nie dermörlen, werden deßhalb alle, welche auf jens 8 ſewandent 1 Kiez rundſtüch — 1 * 9 Ad, ſſt n el u. diy n an N fartin Jett, ſe an Mug ohs Mic a 6 Dofman B. Haug en an Per . Hau 8 Landreg b Hoffman. Grenze m 1 obs Mis, os M, 1 e 1 Mam an J 41 Hein, 9 Schlitz an Hell an bil uml Verkauf Kugel 9 iu 5 Grundſtüuͤcke rechtliche Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als ſonſt den Kauf⸗ bbriefen die nachgeſuchte gerichtliche Beſtätigung er— theilt werden wird.* Friedberg den 2. Juni 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Gras-Verſteigerung zu Ockſtadt. (423) Montag den 22. Juni l. J., Mittags gegen 1 Uhr, ſollen ungefahr 14 Morgen Gras zu Heu iund Grummet auf den gemeinheitlichen Wieſen der (Gemarkung Ockſtadt, im Wirthshaus zum Hirſch, ioͤffentlich meiſtbietend in Abtheilungen einer Verſtei— gerung ausgeſetzt werden. Die großh. Bürgermeiſter in den benachbarten Ortſchaften werden erſucht dieſes gegen bereitwillige „Gegendienſte in ihren Gemeinden eröffnen zu laſſen. Ockſtadt den 17. Juni 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt i Gröninger. Holz-Verſteigerung. (424) Donnerſtag den 25. Juni, Morgens 8 Uhr, ſollen in dem ockſtädter Gemeindewald 6½ Stecken Birken-Prügelholz, 19„altes Eichen-Stockholz, 3913 gemiſchte Reiſerwellen, 50 Stück Schälwellen an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Der Anfang wird gemacht auf dem ſogenannten Kühkopf. Die großherz. Bürgermeiſter der benachbarten Ortſchaften werden erſucht, dieſes in ihren Gemein- den, gegen bereitwilligen Gegendienſt, öffentlich be— kaunt machen zu laſſen. Ockſtabt den 17. Juni 1835. 8 Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Gröninger.“ Heu- Lieferung. (425) Montag den 22. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Heu den Wenigſtnehmenden in Lieferung überlaſſen wer— den, welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 13. Juni 1835. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Brennöl-Lieferung. (426) Montag den 29. Juni d. J., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline der Bedarf an Brennol dem Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden; welches den dazu Luſttragenden hierdurch zur Nachricht dient. Nauheim den 15. Juni 1835. Kurfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. 5— 109— Edictalla dung. (427) Ueber nachſtehende Grundſtücke: Gemarkung Niedermörlen. Band. Fol. Nr. Ruth. Gärten: II 611.42 0,6 in den Nußgärten an Peter Fiſcher, ledig. 665/36[3,1 in den Kappesgärten an Peter Schmidt. 77944 2,5 hinter dem Brauhaus an Hein— rich Gondolf. Mittelfeld: hinter dem Haingraben an Joh. Georg Mobs jun. 1464 13,2 15 64a] 8,6 daſelbſt an Vorigem und Tho— mas Winter. 477 44 15,8 im Hinſterfeld an Anton Möbs. Wieſen: 820 Ha] 1,6 in den Brunngärten an Jakob Rack. Gemarkung Obermörlen. Wieſen: XIII47 44 14,3 in den Frankertswieſen an Johs König, ledig. 103/374 14,5 daſelbſt an Jakob Racks zu Nie⸗ dermörlen. 2 Krautgärten in den niedermörler Krautgärten an Johs Möbs, Löwenwirth, welche auf den Namen der Margaretha Stecher zu Niedermörlen im Flurbuche ſtehen, und von deren Erben verkauft worden ſind, kann eine urkundliche Eigenthumsnachweiſung nicht erbracht werden. Auf jener Anſtehen werden daher alle, welche auf die gedachten Grundſtücke Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche binnen ſechs Wochen von heute an hier geltend zu machen, widrigenfalls die Verſteigerung genehmigt und den Kaufbriefen die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Friedberg den 8. Juni 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Gläubiger-Aufforderung. (428) Jakob Lohrfink von Petterweil be— abſichtigt nach Frankfurt a. M.eauszuwandern. Rechts— anſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Großkarben anzumelden, ge— genfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. Mai 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg Küchler. Grasverſteigerung zu Hochweiſel. (429) Donnerſtag den 25. d. M., Morgens um 7 Uhr, ſoll das diesjährige Heu⸗Gras auf den, der hieſigen Gemeinde zuſtehenden Wieſen, die Brühl⸗ und — 170— 5 Neuwiesweide genannt, in 4 Abtheilungen, auch im Ganzen zuſammen, meiſtbietend verſteigert werden. Für Steigliebhaber, welche dieſe Wieſen nicht kennen, wird noch bemerkt, daß ſolche ein vortreff—⸗ liches Futter liefern. Dieſes bringt zur öffentlichen Kenntniß. Hochweiſel den 12. Juni 1835. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter daſelbſt Reuter. Grasverſteigerung zu Oberwöllſtadt. (430) Das dies jährige Heu-Gras von den Ge⸗ meinde⸗Wieſen, Baumbach genannt, ungefähr 8 Mor⸗ gen, 16ſchuhigen Maaßes, ſoll Dienſtag den 23. d. M., des Vormittags 10 Uhr, in einzelnen Abthei— lungen in der Behauſung des Unterzeichneten meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Oberwöllſtadt am 12. Juni 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Feuerbach. Grasverſteigerung zu Bauernheim. (431) Nächſtkommenden Dienſtag den 23. d. M, Nachmittags 1 Uhr, ſoll das Gegräs der hieſigen Gemeinde zu Heu und Grummet abtheilungsweiſe in der Behauſung des Wirth Höres dahier öffent— lich meiſtbietend verkauft werden, was hierdurch zur öffentlichen Kenntniß bringt Bauernheim den 16. Juni 1835. Der großh. ee Keller. Subſellien zu fertigen. (432) Mittwoch den 24. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen dahier 12 Subſellien in der lutheriſchen Schule an Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden. Die näheren Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht. Holzhauſen den 17. Juni 1835. Der großh. Spee daſelbſt Ohly. Arbeit-Verſteigerung. (433) Donnerſtag den 25. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll dahier auf dem Rathhauſe die Aus⸗ beſſerung der Kirchhofsmauer im Ort, voranſchlagt zu 142 fl., an den Wenigſtneh menden verſteigert werden. Die näheren Bedingungen werden bei der Verſteigerung bekannt gemacht werden. Obererlenbach den 17. Juni 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Ru pp. Grasverſteigerung zu Dorheim. (434) Montag den 22. d. M., Mittags 12 Uhr, ſoll bei Wirth Chriſtian Eißner in Dorheim das der Gemeinde zuſtehende Gegräs zu Heu und Grum⸗ met öffentlich verſteigert werden. Dorheim den 18. Juni 1835. Der kurfürſtl. heſſ. A daſelbſt Zerb. Verſteigerung verſchiedener Gegen fgede (435) Montag den 29. d. M., Morgens 9 Ubr, will Michael Grödel in feiner Behauſung, Nro. 8 in der Judengaſſe, folgende Gegenſtände, als: 4 Bettung, Weißzeug, Manns und Frauenklei⸗ 1 der, etwas Eiſen, worunter ein Ofen; ſodann ver⸗ Fau ſchiedene kurze Waaren, als: ö Tabackspfeifen, Meſſer und dergleichen gegen gleich baare Zahlung öffentlich, freiwillig, meiſtbie tend zum Verkauf ausſetzen; welches zur Ager N Kenntniß bringt 127 Friedberg den 18. Juni 1835. 1 9 Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. ö Grasverſteigerung zu Rodheim. 8358). (436) Das diesjährige Gras zu Heu und Grum⸗ 1832 un met von 57 Morgen 2 Prtl. 27 Ruth. Wieſen zu om 5. Rodheim ſoll den 22. d. M. in einzelnen Abtheilun⸗ 8 Geo gen meiſtbietend verſteigert werden. Die Verſteige en Kkei rung wird an Ort und Stelle abgehalten, und„Ich nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Nenntniß Auswärtige Kaufliebhaber, welche ſich mit den Aale nöthigen Bürgſcheinen 8 können Credit er, Vejenigen halten bis den 1. Oktober d. belant e Die großh. Bſitge meisten werden erſucht, 45 Il oder ihren Gemeinden ſolches gefälligſt bekannt machen Fri zu laſſen. 5 1 Rodheim den 16. Juni 1835. 1 Der großh. Wegen d. daſelbſt il 4 Grasverſteigerung zu Reichelsheim. 1, (437) Das diesjährige Heu- und Grummetgras N 155 von 234 Morgen der Gemeinde Reichelsheim 0 1 gehörigen Wieſen wird, und zwar 1 4 70 Dienſtags den 23. d. M., Morgens 9 Uhr, 1. 155 0 von den Diſtrikten Octenberg, Graben und Küh⸗ l 5 10 U weide; ſodann 4 bheen Mittwochs den 24. d. M., Morgens 9 Uhr, von den Diſtrikten Nachtweide, Galgen⸗,—— Wolfgarten⸗ und Schnellen-See u. ſ. w. a in einzelnen Abtheilungen auf dem hieſigen Nate hauſe meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 17. Juni 1835. 11 C440) Herzogl. naſſauiſche Lamoberſchülchekrrel, 14 pri Hehner. en Grasverſteigerung zu Reichelsheim. 10 (438) Dienſtag den 23. d. M., Nachmittags gegen 1 Uhr, ſoll das diesjährige Gras von unge⸗ 1 5 faͤhr 40 Morgen Kirchen- und Pfarrwieſen dsh e lich dahier verſteigert werden. Reichelsheim den 17. Juni 1835. Der cee Grasverſteigerung zu Fauer bach II. (439) Dienſtag den 23. d. M., des Vormittags 9 Uhr, ſoll das der hieſigen Gemeinde gehörige ande. 9 Ur, als: un ver, N gegen * eiſtbieß emeinen hſtein ſorn, ſeſen zu theilun⸗ erſteige u, und mit den edit er⸗ cht, i. machen daſclbſ m. metgraß shein Ihr, d Küh. hr, hützen Nath⸗ eißtrti l. ittagg unge⸗ offen and. 5 ittag⸗ hörige 7 . Nett. uenfle, 4 Gras zu Heu und Grummet in verſchiedenen Ab— theilungen unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen im Wirthshauſe des Joh. Neiſel dahier öffentlich an den Meiſt— bietenden verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Fauerbach II. am 17. Juni 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt 3 Sang. NN NN NN Privat- Bekanntmachungen. Unterſchied von Addreſſen. 358) In Felge der Verordnung vom 14. Juli 832 und meinem Patente als Geometer II. Klaſſe om 5. Jan. 1816 wurde mir ein neues Patent ls Geometer II. Klaſſe zugeſtellt und zwar für en Kreis Friedberg. g „Ich bringe dieſes mit der Bitte zur öffentlichen Fenntniß, alle Auftrage und Briefe, welche an mich ſelangen ſollen, gefalligſt mit J oder Vater /, und ſeſenigen an meinen Sohn Georg, welcher wie kannt ebenfalls Kreisgeometer U oder„Sohn“ zu bezeichnen. Friedberg den 20. Mai 1835. C. Bindernagel I. 4 5 Kreisgeometer. Offene Stelle. fee Bei dem Unterzeichneten kann ein im II. Klaſſe iſt, mit teuer⸗ und Rechnungsfach erfahrener Gehülfe von ſttlichem Lebenswandel im Monat Auguſt d. J. eine Miſtellung erhalten, weshalb diejenigen Subjeete, gelche eine ſolche Stelle ſuchen und die hierzu er⸗ firderlichen Eigenſchaften beſitzen, eingeladen wer— din, ſich baldigſt anmelden und die desfallſigen heren Bedingungen vernehmen zu wollen. Friedberg den 9. Juni 1835. Der großherzogl. Steuercommiſſär Bingmann. Einen braven Burſchen (440) ſucht Unterzeichneter als Meßgehülfe in Dienſt. Friedberg am 18. Juni 1835. 90 Bindernagel II., großherzogl. Kreisgeometer. Gras-Verſteigerung. (641) Montag den 22. Juni l. J., Nachmittags 2 Uhr, will Unterzeichneter das Gras zu Heu und Hrummet von ſeiner in der ockſtädter Gemarkung glegenen Wieſe an Ort und Stelle in 24 Abthei⸗ lungen meiſtbietend verſteigern; ſollte aber das Letter ſchlecht ſeyn, ſo wird die Verſteigerung zu Irſtadt bei Joh. Gröninger abgehalten werden. 1 i Phil. Philippi. — 1 4 9 * — Gras zu verkaufen. (442) Der Unterzeichnete hat von einigen Wieſen in der Gemarkung Friedberg, 1¾ Morgen haltend, das diesjährige Heu- und Grummetgras aus der Hand zu verkaufen; welches Kaufluſtigen hiermit zur Nachricht dient. e Friedberg den 18. Juni 1835. Der großherzogl. Steuercommiſſar Bingmann. Empfehlung. (443) Einem verehrten benachbarten Publikum wollte ich hiermit die ergebene Anzeige machen, daß von jetzt an bis in den ſpaten Herbſt l. J. wieder alle Arten von guten Zieglerwaaren, aus reiner Thon⸗ erde bereitet und gut gebrannt bei vorausgegangener Beſtellung von 10zu 10 Tagen auf der Ziegelhütte zu Obererlenbach zu haben ſind. Für Friedberg habe ich Proben von gedachten Zieglerwaaren zur Einſicht in der Behauſung des Herrn Schloſſermeiſter Scheibel daſelbſt— 2ter Etage— niedergelegt, und empfehle mich noch mit dem beſondern Bemerken, daß auch jedesmal gebrannter Kalk zu haben iſt, einem ge⸗ neigten Zuſpruch. Obererlenbach im Juni 1835. Ch. Kurz. Leih⸗ und Leſebibliothel von C. C. Nagel zu Friedberg, Metzgergaſſe Nro. 196. (444) Es gewährt mir beſonderes Vergnügen einem hieſigen und benachbarten geehrten Publikum die ergebene Anzeige machen zu können, daß ich meine Leih- und Leſebibliothek mit 1500 ge⸗ haltreichen Bänden vermehrt habe, wovon ſich jeder leicht durch Einſicht des neuen und gut geordneten Katalogs überzeugen kann. Obgleich die Bedingungen in dem Kataloge, welcher 12 kr. koſtet, zu erſehen ſind, ſo ſehe ich mich doch veranlaßt, hier einige zu erwähnen: Sonntags iſt die Bibliothek nur von Vormittags 7— 9 und von 11 bis Mittags 2 Uhr offen; an Feiertagen iſt ſie ganz geſchloſſen.— Die ausgelie⸗ henen Bücher müſſen nach höchſtens drei Wochen wieder in die Bibliothek zurück geliefert werden; werden ſie von dem Leiher binnen dieſes Zeitraums nicht abgeliefert, ſo wird demſelben das Buch zum Ladenpreis anheimgeſchlagen. Wer ſich von der gediegenen Auswahl meines Katalogs bei mir überzeugen will, iſt hiermit zur gefälligen Einſicht deſſelben hoͤflichſt eingeladen. Friedberg den 18. Juni 1835. C. C. Nagel. Militaͤrvertretungs-Anſtalt. (370) Zur allgemeinen Militaͤrvertretungs— Anſtalt, die pro 1834— 35 1028 Mitglie⸗ der zahlte, und die durch ihre große Mitglieder⸗ zahl und die durch mich geleiſtete 102,000 fl. be⸗ tragende Caution die groͤßtmoͤglichſte Sicherheit bietet, haben bereits fuͤr dieſes Jahr gegen 700 Perſonen ihren Beitritt erklaͤrt. Die Eltern und Vormuͤnder der im Jahr 1815 Gebornen lade ich zum Beitritt ein. Darmſtadt den 18. Mai 1835. Ernſt Emil Hoffmann. In meinem Verlage erſcheint in der Kuͤrze: f Christliches 6 Glaubensbekenntniß 8 de 7 pfarrers Helferich von Holzhauſen als Rechtfertigung ſeines Uebertritts von der römiſch⸗katholiſchen zur evangeliſch-proteſtan⸗ tiſchen Kirche. Den ſieben Gemeinden, welchen ex ſchon das Cvangelium Jeſu Chriſti verkündet, wie auch allen ſeinen lieben Freunden N ea Die Schrift enthält eine kurze Biographie des Herrn Verfaſſers, eine Darlegung der Gründe ſeiner plötzlichen Ab⸗ ſetzung als Pfarrer von Holzhauſen durch das biſchöfliche Or⸗ dinariat zu Mainz, der Rechtfertigung ſeines Uebertritts, ſo⸗ wie noch einige Begründung ſeiner Ueberzeugungen, und Bei⸗ ſpiele ſeiner bisherigen Predigtweiſe. Friedberg. in der Wetterau d. 12, Juni 1835. Carl Bindernagel. Zugleich lade ich zur Subſcription ein auf fol⸗ gendes Prachtwerk für die Gebildeten aller Staͤnde: Die Vereinigten Staaten von Nor Ndamer ik a nach ihren geſchichtlichen, topographiſchen und geſell⸗ ſchaftlichen Verhältniſſen unter Mitwirkung des Chefs des Bibliographiſchen Inſtituts J. Meyer, a ausführlich beſchrieben von Georg Heinrich Engelhard, Herausgeber der Sammlung nordamerikaniſcher Conſtitutionen. N In 40 2 50 halbmonatlichen Lieferungen zu 3—4 Bogen, prachtvoll gedruckt, brochirt, und jede mit 1 engliſchen Stahlſtich zu 27 Kreuzer. f von Druck, Papier und Stahlſtichen ſind in jeder Buchhandlung zu haben. ö 0 ö Proben Bei mir iſt ferner zu haben: Plan des Kurgartens von Salzhauſen, illum. 1 l. 12 ſchwarz 48 kr. Der unerſchöpfliche Maitre de Plaisir oder die Kunſt, in allen Jahreszeiten, im Freien und zu Hauſe ſo wie an allen nur denkbaren Freuden⸗ tagen die unterhaltendſten und beluſtigenduen n Partien anzuordnen. Enthaltend die beſte Spiele, Lieder, Declamir- und Kunſtſtücke, Raͤthſel, Charaden ꝛc. Ein unentbehrliches Haus,.“ 2 und Handbuch für alle lebensfrohe deutſche Fa- milien.— Sechſte, mit vielen neuen Spielen, 10 Kunſtſtücken und Liedern vermehrte und ſehr ver⸗ beſſerte Auflage.— Motto: Freut Euch des Lebens. 1 fl. 48 kr. Irving, Waſhington, eine Reiſe auf den 1 rien. Aus dem Engliſchen. Mit dem Bildniß des Verfaſſers. 5 36 Früchte-Preiſe hier in Friedberg: ö Waizen: 6 fl. 10 kr. Korn: 5 fl.—kr. Gerſte: 4 fl. 30 fr. 8 Hafer: 3fl. 40 kr. Erbſen: fl.— kr. 8 5 Fruͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 15. Juni: Waizen: 5 fl. 55 kr. Korn: 4 fl. 5kr. Gerſte:— fl.— kr Hafer: 3 fl. 24 kr. Kohlſaamen:— fl.— kr. Erbſen: 6 fl. 20 kr. Fruchte-Preiſe zu Mainz, am 12. Juni: Walzen: 6 fl. 34 kr. Korn: 4 fl. 50 kr. Hafer: 3 fl. 31 kr. Verkaufs- Preiſe der Bäcker und Metzger vom 19. bis zum 26. Juni. Gerſte: 4fl. 1 kr. *. 6 ö N f Pfd. Lth. Q. Für 1 kr. Milchbrod— 5 E „ 10 kr. Laden-Brod 5— 8 kr dito 4— „ dito 3 e dito 2 „2 kr. dito 1 12 Kr. 1 Ppfund Ochſeufleiſch 11 1„ Rindfleiſch— 7 1„ Kühfleiſch— 8. 1„ Nierenfett 20 19% 1„ Kalbfleiſch 5 2 1„ Hammelfleiſch 9 86 1„ Schmweinenfleiſch 9— 1„ Leber- und Blutwurſt⸗ 12— 1„ Bratwurſt 14„ 1„ Schwartenmagen 16— 41* Sbert 20 1 1„ Doörrfleiſch 14— 1„Schmalz 18 Für die Richtigkeit: Der Beigeordnete Bechſte Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.