Intellige für die 2 Drovinz Sberhessen N im Allgemeinen, N den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 5 f 1835. M 51 Sonnabend, den 19. Dezember —— 7 Das Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen erſcheint auch im Jahr 1836, wie bisher, wöchentlich ſo, daß es den Freitag Mittag von den Kreisboten abgeholt, den Sonnabend Vormittag aber hier ausgege die hieſige wohlloͤbl. Poſtbehoͤrde expedirt wird.— Alle Inſerate, welche bis den Donnerſtag Nachmittag 3 Uhr eingelaufen ſind, finden in derſeſben Woche eine ſichere Aufnahme. Einrückungsgebühren betragen für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Der Abonnementspreis für 1 Jahr iſt: 1 fl. 12 kr., für 17 Jahr: 40 kr., für% Jahr: 24 kr.(Abonniren heißt voraus bezahlen, worauf ich, gemachter Erfahrungen wegen beſonders aufmerkſam machen muß.)— Diejenigen meiner verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das Intelligenzblatt auch im Jahr 1836 zu halten, haben nicht noͤthig ſolches bei mir beſonders anzuzeigen; diejenigen hingegen, welche auszutreten beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen, erſuche ich, mich, oder die ihnen zunächſt liegende Poſtbehörde, gefälligſt davon zu benachrichtigen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. Friedberg Carl Bindernagel. Einmal und zwar ben und durch Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. adten und Dörfern insbeſondere in der Neujahrsnacht. Betreffend: Die Verordnung über das Schießen in den St Sie werden hierdurch angewieſen, die Verordnung vom 24. April 1775, wonach das Schießen in Städten und Dörfern, namentlich in der Neujahrsnacht, bei 10 Rthlr. Strafe verboten iſt, ungeſäumt bekannt zu machen und Beſcheinigung hierüber in Ihrer Regiſträtur aufzubewahren. Friedberg den 15ten Dezember 1835. . S Oeffentliche Nachricht. vielfältigen kleinen Geld. und Naturalgefälle, welche an Kirchen, Stiftungen und Pfarreien zu entrichten ſind. eines Ausſchreibens vom 2. Märzt l. J. in obigem Be⸗ treffe kennen zu lernen. Ich bemerke deßwegen, daß durch die Bemühungen der Kirchenvorſtande des Kirchſpiels Münſter und der Kirchengemeinden von Butzbach, Beyenheim, Oberau, Oberrosbach, Ober— mörlen, Oberwöllſtadt, Okarben, Niederrosbach und Steinfurt in den genannten Gemeinden und den Orten Fauerbach 1, Bodenrod, Maibach und Oſtheim bis jetzt 438 einzelne Grundzinspoſten abgelöſ't worden ſind. Zugleich füge ich übrigens die Nachricht bei, daß nach mehrfach erhaltenen Anzeigen das Ablöſungs⸗ geſchäft dermalen noch in vielen anderen Gemeinden im Betriebe iſt und an der guͤnſtigen Erledigung deſſelben nicht gezweifelt wird. 5 8 pßh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Betreffend: Die Ablöſung der Es dürfte von Intereſſe ſeyn, den Erfolg m Friedberg den 16ten Dezember 1835. — 338— Einige Bemerkungen uͤber den Kreis Friedberg und die Ergebniſſe der Verwaltung deſſelben ſeit der neuen Organiſation(1832). (Fortſetzung.) Armenweſen und wohlthätige Stif— tungen. Den Kreis Friedberg hat, Dank ſey es der Vorſehung, ſchon ſeit vielen Jahren kein unheilbrin— gendes, einen allgemeinen Nothſtand herbeiführen— des Ereigniß betroffen. Im Ganzen herrſcht Wohl- ſtand und für die Unterſtützung der Hülfsbedürfti— gen ſind hinreichende Mittel vorhanden. Wir ver⸗ danken dies theils den zahlreichen und reichlichen Stiftungen längſt dahingegangener Wohlthäter, theils dem angeregteren Wohlthaͤtigkeitsſinne der Ge— meinden und der menſchenfreundlichen Mitwirkung wackerer Männer. Die jährlichen Einkünfte der vorhandenen Stif⸗ tungen für die Armen im Kreiſe Friedberg belaufen ſich im Durchſchnitte auf 11 bis 12000 fl Hierneben werden ferner aus den Gemein- denkaſſen jährlich zugeſchoſſen ungefaͤhr VII. 4750„ zuſammen 16750 fl. eine gewiß ſehr anſehnliche Summe, womit, wenn ſie zweckmäßig verwendet wird, des Guten unendlich viel geſchehen kann, zumal hin und wieder auch noch wohlthätige Privatvereine, z. B. der Hülfs— verein in Friedberg, u. a. zu Linderung menſchli⸗ cher Noth in engeren Kreiſen bemüht ſind. Um eine zweckmäßige Verwendung jener Mit⸗ tel zu ſichern, wurden faſt überall eigne Local⸗Ar⸗ mencommiſſionen gebildet, an deren Spitze die Orts— geiſtlichen und Bürgermeiſter neben mehreren Ge⸗ meinderäthen resp. anderen fur Wohlthätigkeitsan⸗ ſtalten beſonders intereſſirten Männern ſtehen. Zu⸗ gleich wurden ſämmtliche kleinere Armenrechnungen aufgelöſ't und mit den Gemeinderechnungen ver— bunden; eine Maasregel, welche ſowohl für die Re— gelmäßigkeit als für die Sicherheit des Armenrech— nungsweſens ſich als nützlich bewährt hat. 2 Unter den größeren Armenfonds verdienen zwei anſehnliche Bezirksarmenfonds, die von Schrauten— bachiſche Stiftung und der Clauſenfond, und die bedeutenden Armenfonds von Butzbach und Friedberg noch einer beſonderen Erwähnung. Die von Schrautenbachiſche Stiftung iſt durch das Teſtament der Freyfrau Anna Dorothed von Schrautenbach geb. von Görtz am 18. Oktbr. 1732 gegründet. Die erdentlichen Einkünfte dieſer Stiftung belaufen ſich jährlich auf ungefähr 2300 fl. und ſind vorzugsweiſe für Unterſtützungen der Hülfsbedürftigen in den 13 zur ehemaligen Graf⸗ ſchaft Kaichen gehörigen Gemeinden des Kreſes Friedberg beſtimmt. 5 5 „ — 4 0 — 4. g * 1 9 . . N 8 W 55 — 2 N 1 — A* 1— 3 N W 2 1 N N.* 1 D 0—. 2 5 Nonnen-Kloſters„die Clauſe- genannt, welches nach dem Ausſterben der Ordensſchweſtern laut Schen⸗ 1 kungsbrief des durchlauchtigſten Landgrafen Ludwig von Heſſen d. d. 1. Oktbr. 1572 den 6 Gemeinden 9 des vormaligen Amtes Butzbach mit Zugehoͤr fur ihre Kranken, Nothdürftigen und gebrechlichen Per— ſonen überlaſſen worden iſt. 4 Die jährliche ordentliche Einnahme dieſes Fonds beläuft ſich auf etwa 1500 fl. 1 Aus beiden Bezirksarmenfonds konnten früher die Armen der betheiligten 19 Ortſchaften die gebete⸗ nen Unterſtützungen nur auf Verwilligung der Cen⸗ 1 tralverwaltungsbehörde und an dem Orte der Haupt⸗ verwaltung(Butzbach und Friedberg) in Empfang nehmen. Dies iſt nun aber ſeit den Jahre 1834 1 abgeändert, und wie uns dünkt, die weit vor⸗ 1 züglichere Einrichtung getroffen worden, daß den betreffenden Lokalarmencommiſſionen jährlich ein verhältnißmäßiger Credit auf die Hauptkaſſe eröff⸗ net wird und dieſelben ſodann nach Maasgabe ihrer vierteljährigen Anweiſungen darauf die angewieſenen Summen zur eignen Vertheilung zugeſendet erhalten. Durch dieſe Vermittlung der mit den Verhältniſſen der Hülfsbedürftigen vertrauten Lokalarmenbehörden werden jetzt die Almoſen ſichttich mehr nach dem Verhältniſſe der Dürftigkeit und Würdigkeit der Armen ansgetheilt, während ſie früher oft nur den Zudringlicheren zu Theil wurden. Der nunmehr vereinigte Armenfond in Butz bach iſt aus vier noch bis zum Jahr 1833 getrennt verwalteten Armenfonds, nemlich dem Hospital⸗ fond, dem Armenfond, der wöchentlichen Ar menpflege und der ſackiſchen Stiftung zuſam⸗ mengeſetzt. Seine regelmäßigen Einkünfte belaufen ſich auf circa 3500 fl. und ſein Kapitalſtock iſt, was einer ehrenden Erinnerung werth iſt, vor Kur⸗ zem durch ein Vermächtniß des Herrn Geheimeraths Me ver zu Darmſtadt um 500 fl. vermehrt worden. Da die gedachten 4 Armenfonds nur einen und denſelben Zweck die Unterſtützung der Nothleiden⸗ den und Hülfsbedürftigen hatten, ihre Kräfte aber durch ihre getrennte Verwaltung nothwendig mehr oder weniger zerſplittert werden mußten, ſo kann ihre Vereinigung betrachtet werden. berger und Bürgermeiſter Küchel gebührt das Ver⸗ dienſt, ſowohl hierfür als für die Verbeſſerung der Verwaltung des geſammten Fonds überhaupt beſon⸗ ders thaͤtig mitgewirkt zu haben. g nur als ein erfreuliches Ereigniß Die Verwaltung des vereinigten Armenfonds iſt nunmehr nach bewirkter Aufhebung der aus dem Beam⸗ tne und Geiſtlichen beſtandenen Stiftungsinſpection einer beſonderen Armencommiſſion übertragen, an wel⸗ cher auch 2 Gemeinderäthe und 2 Kirchenvorſtandsmit⸗ Dem Herrn Inſpektor Stein⸗ f — 1 Der Clauſenfond dagegen beſteht aus den Ein⸗ 4 künften des ehemals zu Hochweiſel beſtandenen ſacder Thel walche das fangen Au In Fele ils d Stif derell Stelle ſameinderath erwaltung vorden, Die Jo nahe ven gangen. Es gen. Sie al baltet, und Jiechnung dar bahanden, da Aung und ei I Fauden, bald Die ordet echten ſich ji Wenn de bi dem oben rn Leiſtunge n es ihn a bihren, daß e an und ganz 9 bükte Armuth Ibanz geſteuert 1 ſieſer leidigen bens in verw hafter und zy huß das Ueb hutügt werde ug noch zu teln. Da u kommende U Beſſerwerd — als ſe nütze 5. bruch: 10 1 0 Die fdda ei, deſundtnen el ches na 0 aut Schen⸗ 5 U Ludwig Gemeinden der füt lichen Per⸗ glieder Theil zu nehmen haben; eine Einrichtung, velche das Intereſſe der Bürger an dieſer wohl- hätigen Anſtalt ausnehmend gefördert hat. 8 In Friedberg iſt zwar in neuerer Zeit eben⸗ alls die Stiftungs⸗Deputation aufgehoben und an heren Stelle einer durch freigewählte Mitglieder des Gemeinderaths verſtärkten Armencommiſſion die Berwaltung der daſigen Armenfonds übertragen vorden. Die wuͤnſchenswerthe Vereinigung dieſer o nahe verwandten Fonds wollte indeſſen noch nicht elingen. Es ſind derſelben drei: der Hospital— ond, die Armenkaſſe und die Armenſtiftun— 1 en. Sie alle werden noch zur Zeit getrennt ver— 3 paltet, und von beſonderen Rechnern beſondere Gent Rechnung darüber abgelegt. Indeſſen iſt Hoffnung g bang ſorhanden, daß die Hemmniſſe, welche ihrer Verei— re ls figung und einfacheren Regelung bisher entgegen⸗ wel vor, fanden, bald ihre Beſeitigung finden werden. K daß en Die ordentlichen Einkünfte dieſer 3 Fonds be⸗ ilch ein fechnen ſich jährlich auf 3800— 4000 fl. ttaſe tf, Wenn der Menſchenfreund gewiß mit Freude gabe ihrer bei dem oben gegebenen Bilde der Armenpflege und ngewieſenen et erhalten. erbältniſſen nenbeborden nach den 1 oft nur den m Butz⸗ 3 getrennt des pital⸗ tlichen Ar⸗ ung zuſam⸗ te belaufen italſtock iſt, , vor Kur⸗ cheimeraths rt worden. reinen und Nothleiden⸗ treufte aber endig meht u, ſo kann 1 Eteign er Stein⸗ ort das Ver⸗ rung der rt beſen⸗ erfonds iſt dem Beam⸗ zeinſpection gen, an wel ſtande mil⸗ ren Leiſtungen im Kreiſe Friedberg verweilt, ſo uß es ihn auf der anderen Seite ſchmerzlich be— kn daß er dennoch hin und wieder bei Einzel⸗ en und ganzen Familien noch ungeſtillte Noth und ikte Armuth und der Bettelei noch immer nicht ganz geſteuert ſieht. Forſchen wir nach der Urſache 55 leidigen Erſcheinung, ſo finden wir ſie mei— ens in verwahrloſ'ter Erziehung, im Hange zum 17 und zum Müßiggange. An dieſen Quellen guß das Uebel ergriffen, und hier an der Wurzel ertilgt werden. Dazu fehlt es aber der Verwal— ung noch zur Zeit an ausreichenden geſetzlichen itteln. Das verbeſſerte Schulweſen gibt zwar u kommenden Geſchlechtern die freudige Zuverſicht Beſſerwerdens; für die Bekämpfung dieſer Uebel der Gegenwart findet ſich dagegen nur Ein zu— ugliches Mittel, das iſt die Einrichtung zweckmä— ger Zwangsarbeitshäuſer. Möge recht bald auf in Wege der Geſetzgebung dafür geſorgt werden!“) Indem wir uns dieſem Wunſche anſchließen, können wir nicht umhin, hier Einiges beizufügen, was wir aus viel— jähriger Erfahrung ſchöpfen. „Mit Armenfonds kann unendlich viel Gutes ge— ſtiftet werden, wenn eine kraftige und weiſe Perwaltung ſie überwacht. Wenn ſte aber nachläſſigen oder kurzſichti⸗ gen Menſchen anvertraut werden, ſo ſchaden ſie mehr, als ſie nützen, und daher rührt wohl jener leidige Gemein⸗ ſpruch:„jemehr Armen⸗Anſtalten, deſto mehr Bettler“. Die Sache an ſich iſt's nicht, aber der Misbrauch verur- ſacht's. Wir können daher nicht laut und vernehmlich genug allen den Behörden, welchen die Ueberwachung des Ar menweſens obliegt, Vorſicht anempfehlen. In der Regel gibt es nichts Schlimmeres als das Almoſen-Ver⸗ kheilen, um der läſtigen Bettler los zu werden. An der Wurzel muß man die Sache angreifen, die Quellen der Verarmung muß man aufſuchen, dem ohne Schuld Wan— kenden muß man aufhelfen, an Arbeitſamkeit, Ordnung, 339 Sparſamkeit zu gewöhnen ſuchen u. dgl., lauter Dinge, die oft mit geringen Summen bewerkſtelligt werden, die aber thätige, unverdroſſene Männer mit ächt chriſtlichem Sinne vorausſetzen.(D. R.) %% Ign der letzten Nr. dieſes Blattes, Seite 334 Zeile 3 v. u. lies: Wetter, ſtatt Hutter. Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN Arbeit⸗Verſteigerung (824) Mittwoch den 23. Dezember, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Altenſtadt die zur Erbauung eines neuen Schulſaals daſelbſt nöthigen Bauarbeiten, als: 1 die Maurer-Arbeit voranſchlagt zu 587 fl. 15 kr 2) Steinhauer 5„ 193„ 48„ 3)„Zimmer 7 7„ 455/ 42„ 4) Dachdecker„„„ 180% 36 5)„ Schreiner„„„ 233„ 22, 6) Schloſſer 7„ 134% 10„ 7) Glaſer„ 5 5 73% 20„ 8)„Weisbinder„„ 85„ 15„ Summa 1943 fl. 28 kr. nochmals an die Wenigſtnehmenden öffentlich ver— ſteigert werden, da die jüngſte Verſteigerung die höhere Genehmigung nicht erhalten hatte. Zeichnungen, Ueberſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeich— neten zur Einſicht offen. Man bringt dieſes wiederholt mit dem Bemer— ken zur allgemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Stei— gerer zugelaſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermeiſtereien vorzeigen, daß ſie Kaution zu lei— ſten im Stande ſind. Friedberg den 4. Dezember 1835. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Gläubiger-Aufforderung. (801) Johann Jakob Bechtel nebſt Frau von Niederwöllſtadt beabſichtigt nach Frankfurt a. M. auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgericht dahier an— zumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. 8 Friedberg den 17. November 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 5 Edictalla dung. (805) zueber das noch in hieſigen Landen befind— liche ga des Peter Schwarz von Clee— berg hat i großherzogl. Hefgericht der Proyjuz Ober— heſſen deff Tonches exlgihun und e, — 340— Gerichtsſtelle mit deſſen Eröffnung und Leitung beauftragt. 5 Es wird daher Montag den 22. F Termin auf N ebruar 1836, Morgens 9 Uhr, 0 beſtimmt, wo Forderungen an die Concursmaſſe bei Vermeidung des Ausſchluſſes mit denſelben zu liqui⸗ diren ſind und wo ſich zugleich die Gläubiger über einen zu verſuchenden Vergleich und die Wahl eines Maſſecurators zu erklären haben, gegenfalls, nach den desfallſigen Beſchlüſſen der Mehrheit der erſchie⸗ nenen Gläubiger verfügt werden wird. a Friedberg den 13. November 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. f Gläubiger-Aufforderung. (808) Michael Brunkhardt von Büdeshe im beabſichtigt nach Frankfurt a. M. auszuwandern. Nechtsanſprüche an denſelben ſind binnen. drei Mo⸗ naten bei gr. Landgericht Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg am 7. November 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Haus- und Garten-Verſteigerung. (828) Dienſtag den 29. Dezember d. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, wollen die Lingelbach'ſchen Er⸗ ben dahier ihr nachbemerktes Wohnhaus nebſt Garten, erbvertheilungshalber, nochmals öffentlich auf hie⸗ ſigem Rathhauſe, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, meiſtbie⸗ tend verſteigern laſſen, als: 1) Ein Wohnhaus, Nr. 234, nebſt Stall und Gärt⸗ chen in der Köhlergaſſe, a 2) 1 Viertel Garten in den Liebfrauengärten, neben Friedr. Söllner und Joh. Georg Lang, 3) ½ Viertel desgl. daſelbſt neben W. Valentin, 4) 4 Ruthen Gewann in dem Ried, neben Joh. Reitz und Corporal Kroner, 5 welches hiermit zur allgemeinen Friedberg den 7. Dezbr. 1835. Der Beigeordnete Chr. Hecht. Brennöl- und Lichterlieferung. (829) Die Lieferung des zur Straßenbeleuchtung, Nachtwache und für den Thürmer nöthigen Brennöls und der Lichter für das Jahr 1836 ſoll Montag den 28. Dezember, Vormittags 11 Uhr, in hieſigem Rathhauſe oͤffentlich an den Wenigſtfordernden ver⸗ ſteigert werden, was hiermit zur 9 Kennt⸗ Kenntniß bringt niß bringt Dezember 1835. Der Bürgeryleiſter D. itz. er Bü geryleiſter 5 Fritz edberg den 7. * (830) Montag den 28. Dezemb ten, unter den alsdann bekannt dtwaage. er, Vormittags 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Einkommen der Stadtwaage, unter den bei der Berſteigerung befannt gemacht werdenden Bedingungen, auf das Verpachtung der Sta Jahr 1836 öffentlich meiſtbietend verpachtet werden 7ten Dezember 1835. 4 Der Bürgermeiſter D. Fritz ſtücks zu Friedberg den W 720 m a Gr Berſteigerung eines Almeien Bauplatz. (831) Auf Anſuchen eines Bauplatzes ſoll Do nerstag den Ziten d. M., Morgens 10 Uhr, al hieſigem Rathhauſe das Almeienſtück in 100 Fuß Länge, neben Siecks Wittwe und dem Rentamtsgar⸗ gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich an den Meiſtbietenden ver⸗ ſteigert werden. 5 7 Friedberg den 7ten Dezember 1835. Der Bürgermeiſter D. Fritz Verpachtung des Standgeldes. (832) Montag den 28ten Dezember, Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe das Einf kommen vom Standgeld von Wochen⸗ und Jahr märkten für das Jahr 1836 öffentlich meiſtbietend verpachtet werden; die Pachtliebhaber werden ein; geladen im Termine zu erſcheinen und die Bedin gungen anzuhören.„ 1 Friedberg den 7ten Dezember 1835. Der Bürgermeiſter D. Fritz 9 Hofraithe- und Aecker⸗- Verpachtung. (841) Montag den 28ten dieſes Manats, Nacht e mittags um 2 Uhr, ſoll auf hieſigem Rathhauſe die den Erben des verlebten Schönfärbers Adam Gun 1 zuſtehende Hofraithe in hieſiger Stadt an der brei ten Straße gelegen, beſtehend in einem dreiſtöckigeſ Wohnhaus, einem Hinterhaus, zwei Scheuern, Stall] ec lung, Farbhaus, großen Hofraum und mit einen 0 Jula Trockenboden verſehen, nebſt Allem, was zu e 0 5 5 vollſtändigen Färberei und Druckerei, welche bis zun u edeng Tage der Verpachtung im vollſtändigen Betrieb ve orgen Ackerland, Ge Schuldurkund bleibt, nebſt ungefähr 31 M dun md ten und Wieſen, wovon ein Theil beſaamt iſt ur daß ſch N das Verzeichniß bei dem Feldſchütz Briel eingeſehe chli D werden kann, öffentlich meiſtbietend auf drei Jahn Fan de verpachtet werden. Liebhaber, welche die Pachtuu] man or fe beſtehen, müſſen eine dem ihnen überlaſſene Inven u Fu tar angemeſſene Caution ſtellen. 0 Vehe Friedberg den 10ten Dezember 1835. Mei 8 In Auftrag 10 1 Der Beigeordnete Jakob Bechſteil 9 ehen Edictalladung. 0 einrich Weidmann und deſſee Niederrosbach entliehen a 28ten November 1789 unter Verpfändung ihrer Hof raithe ein Kapital von 100 fl. bei Caspar Gebhaß 0 zu Ziegenberg, welches ſpäter an die Pfarrey Ni (856) Joh. H Ehefrau Dorothea zu ige. Irrosbach cedirt worden, übrigens längſt wieder regen g getragen ſeyn ſoll. Da jedoch die Original⸗Obli⸗ Litemmm fkion zur Löſchung nicht vorgelegt werden kann, berſteigermg werden alle, welche Anſprüche an dieſelbe oder e, auf da gis jener Verpfändung bilden zu können glauben, din werde, gifgefordert, ſolche ſogewiß binnen 8 Wochen hier 55. ltend zu machen, als ſonſt die Hypothek für mor⸗ ficirt erklärt und deren Löſchung in den Hypothe⸗ inbüchern verfügt werden wird. Friedberg den 7ten Dezember 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. K Edictalladung. 857) Johann Lochmann von Maibach und ſſen allenfallſige Leibeserben werden andurch auf⸗ gerdert„des erſteren Vermögen, das ſeither cura⸗ briſch verwaltet worden, ſo gewiß, nach vorheriger genügender Legitimation, binnen 3 Monaten in Em⸗ fang zu nehmen, als ſonſt daſſelbe den aufgetrete— en nächſten Verwandten des verſchollenen Johannes ſochmann gegen Caution überlaſſen werden wird. Friedberg den 8. Dezember 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. W Bekanntmachung. 858) Diejenigen Gläubiger des Stiftsdirec⸗ ſors Freiherrn Johann Ernſt Philipp Rau on und zu Holzhauſen oder deren Erben, wel⸗ he ſich nicht in Gemäsheit der Edictalladung vom Gang Aten Juli l. J. innerhalb der darin feſtgeſetzten Nunats, dale Friſt vor Unterzeichnetem gemeldet haben, werden dathtauſe)) nunmehr in Gefolge des dort angedrohten Präjudi⸗ Wan En zes als auf ihre Forderungen verzichtend angenom⸗ 6 men und die in ihren Händen etwa befindlichen Schuldurkunden und Wechſel als amortiſirt ange⸗ ſehen. Zugleich wird hiermit bekannt gemacht, daß die ur bisherigen Stiftsdirector von Rauiſchen Debit⸗ 1 gleichs vom gten Juli I. J. an die Freiherrn Rau ſterland, Gl von und zu Holzhauſen abgetreten worden ſind und peſaamt 1 7 daß ſich daher Jedermann, welcher Geſchäfte hin⸗ inge(cchtlich derſelben abzuthun hat, von nun an an den mann Freiherrn Guſtav Rau von und zu Holzhau⸗ ſen zu Hanau oder den von ihm für die Rentei Beyenheim beſtellten Rentmeiſter Herrn Filius zu Mielbach zu wenden hat. K Giieſen den 11ten Dezember 1835. f echte“ Veermoͤge Auftrags großh. Hofgerichts der Provinz Oberheſſen. 1 11 1d de Dr. Kraft, 0 entliehen großh. Hofgerichtsrath. ag ihter 9 Bekanntmachung. vat Gebt. — 841— ſind geſonnen zum Zwecke der Schuldentilgung und zum Behufe der Errichtung neuer Oekonomie-Ge— bäude auf ihrem Gute zu Beyenheim ihre in der Friedberger Stadt- und Burg-Gemarkung gelegenen Immobilien, namentlich: Pg. Nr. Mrg. Vtl. Ruth. 177% 5 1 3 Garten, das Roſenthal, vor 6 dem Uſerthor, an der Stadt Almende und Philipp Narz. % 5 2 1 Garten hinter der Burg zwi⸗ ſchen dem Nauheimer-Weg und d. Ockſtädter⸗Gränze, mit einem Gartenhaus, aus zwei Theilen beſtehend. 2% 2— 18 Garten daſelbſt, zwiſchen dem Ohrloch und Nauheimer-Weg, die Spitze. 73%— 2 2 Aeker zwiſchen der Burg-Pfingſt⸗ weide an Philipp Klein. 73% 1 1 11 Acker daſelbſt an Georg Rees. . 2% 2 7 l 83%—— 7½ Pflanzen-Gewann im Ried an Nicolaus Strauchs Wittwe. 63%—— 35½ Wieſen im Ried in der 2. Ab⸗ theilung an Karl Frick. — 8 3 22 Wieſen unter dem Burgberg an den Taboriſchen Garten, Hein— rich Salzmann u. d. Seebach. im Termine Dienſtags den 29. l. M., Morgens 10 Uhr, auf daſigem Rathhauſe, unter billigen Bedingungen, ſowohl im Ganzen als in Abtheilungen, welche in den letzten 8 Tagen vor der Verſteigerung an Ort und Stelle eingeſehen werden können, öffentlich meiſt⸗ bietend zu verſteigern, wozu man die Kaufliebhaber hiermit einladet. Gieſen den 11. Dezember 1835. Vermoͤge Auftrags: Dr. Kraft. Verkauf einer Domanial⸗Waldparcelle in dem Revier Eſchbach, Forſts Friedberg. (862) In Folge Allerhöchſter Entſchließung ſoll die Domanial⸗Waldparcelle Alteburg in der Ge— markung Holzhauſen, Reviers Eſchbach, nach den Beſtimmungen des Geſetzes über die Domainenver⸗ äuſſerungen vom 2. Juni 1821 als Eigenthum meiſtbietend verſteigert werden. Dieſelbe enthalt nach dem Flurbuchs⸗Auszuge 5 Morgen 66,5 Klafter Normalmaas und iſt begrenzt gegen Morgen durch die Straße von Holzhauſen nach Oberrosbach, gegen Mittag, Abend und Mitternacht durch die Grund⸗ ſtuͤcke des Heinrich Breidenſtein, Heinrich Walls Erben, Philipp Sattlers Erben, Heinrich Appel qun., Simon Kunz, Leonhard Hickmann und Johannes Schüler von Holzhauſen und den daſigen Juden⸗ Kirchfof. a ie 1 ſind für ein Viertheil 5 9 0. — W — — * — N e 50 A n* 1 5 . binnen drei Monaten nach der Verſteigerung ohne Zinſen, für die anderen drei Viertheile in drei Jah⸗ reszielen nach Ablauf der erſten drei Monate mit Zinſen zu 5 pr. Ct. 5 Zu Abhaltung dieſer Verſteigerung wird Ter⸗ min auf Mittwoch den 10. Februar 1836, Vormit⸗ tags 10 Uhr, in dem Gemeindehaus zu Holzhauſen anberaumt. Rodheim am 12. Dezember 1835. Der gr. heſſ. Forſt⸗Inſpector Rübſamen. Frucht⸗Verſteigerung. (863) Dienſtag den 5. Januar 1836, Vormittags 10 Uhr, werden dahier zu Friedberg, in der Behau⸗ ſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, von den 1835r fiscaliſchen Fruchtvorräthen des hieſigen Rentamts, und zwar von den Speichern zu Friedberg, Oberrosbach, Holz⸗ hauſen und Vilbel, ungefähr 40 Mltr. Waizen, 500 Malter Korn, 130 Malter Gerſte und 100 Malter Hafer— ſodann von dem Speicher zu Niedereſch⸗ bach ungefähr 60— 70 Malter Hafer, unter den gewöhnlichen Bedingungen verſteigert. Friedberg den 11. Dezember 1835. Großh. heſſiſches Rentamt daſelbſt. Buß. Frucht⸗ und Heu- Verſteigerung zu Stinfurth. (864) Künftigen Mittwoch als den 23. Decbr. d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe folgende Naturalien, als: f 10 circa 26 Mltr. 1 Sr. Waizen 2, 39 1 Torn 33„ 285 2„ Gerſte 4)„ 31.„ 3„ Hafer und 5) 6 Centner gutes Heu an den Meiſtbieten⸗ den gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Steinfurth den 16. Dezember 1835. Müller, Pfarrvacanzrechner. Güterſtücke⸗Verſteigerung. (865) Dienſtag den 5. Jan. k. J., Morgens um 10 Uhr, ſollen die Güterſtücke des verlebten Fried. Dietrich erbvertheilungshalber auf hieſigem Rath⸗ hauſe nochmals öffentlich verſteigert werden. Das Verzeichniß der Güterſtücke iſt täglich bei dem Curatoren C. Klein, bei Schuhmacher Fr. Dietrich und bei dem Feldſchützen Briel zu erſehen. Friedberg den 17. Dezember 1835. In Auftrag großh. Landgerichts, Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Holz-Verſteigerung. (866) Dienſtag den 22. d. M., Vormittag; 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Geng de 7—— 1 0 8 1 4 1.—. ä. 4 f. 1— s 0 . 5 We., 1 4 2 +*— 7 N r,*. e bi 1) 20 Stecken Tannen⸗Scheitholz; 1 9 74„ Prügelholz E. 00 5 30 78„ Eedſtöck e een, ſodann 7000 Stück Tannen⸗Wellen in den Schläſd. 1„ gen 10 und 11 ohnweit Friedrichsdorf, unter de bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdendenſſhihen Kur Bedingniſſen öffentlich an den Meiſtbietenden ver e ſteigert, wozu Steigliebhaber hoflichſt eingeladen]) Helz 0 werden. 5 3 einen, Ober⸗Erlenbach den 16. Dezbr. 1835. 0 Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt f Rupp. 4 Holzverſteigerung.— (867) Montag den 28. d. M., Morgens 9 Uhr ſollen im hieſigen Gemeinde⸗Wald, Diſtrikt Wald a 80 2 heid, verſteigert werden: f 5 755 punch 90 13 Stecken Eichen⸗Scheitholz I gba 2 14„„ Pruügelholz und 10 weit 30 400 Stück eichene Wellen 1 1 175 wozu Steigliebhaber höflichſt eingeladen werden. 80 8 Bönſtadt den 17. Dezember 1835.. alli Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Segluſtg Geibel. kodheim den f Arbeit⸗Verſteigerung. 1 (868) Die an dem Hospitalgebäude dahier erfor- 14 derlichen Arbeiten: fl. kr. 10 bei 1) Maurer⸗Arbeit voranſchlagt zu 494 35 1) Die De 2) Steinhauer 1 15 53 33 kuden dahier, 3) Zimmer„ 48 N enlage n 4 Dachdecker 5 77 77 17 49 Aa dem. 5) Schreiner„ 7„ 385 16. Regts. i 6) Schloſſer„ 1„ 97 10[hiedberg de 7) Glaſe r; 5 82 24 8) Weißbinder/„* 225 510 . f Summa 1457 Gläu werden Donnerſtag den 7. k. M., des Nachmittags[i) Jakob um 2 Uhr, auf dem Bürgermeiſterei-Bureau 1 Iſchtigt nach Rathhauſe dahier wenigſtnehmend verſteigert. iche an de Butzbach den 16. Dezember 18835. f r. Landger. Der großh. Bürgermeiſter dag Tutlaſſungs Küchel. I riedber Verſteigerung von Buchen ⸗Scheit⸗ und Der Prügel-Holz im Rodheimer⸗Gemeinde⸗ 1 a Walde. 11 (869) Mittwoch den 23. d. M., Vormittags 9 Uhr, werden in dieſſeitigem Gemeinde⸗Wald, Di⸗ ſtrikt Altenſchlag und junge Buchen, N 110 220 Stecken Buchen- Scheit⸗ und Prügel⸗ Holz, nebſt einigen Hundert buchene ꝛc. Wellen 0 öffentlich meiſtbietend, an Ort und Stelle, verſteigert und werden Steigluſtige hierzu eingeladen. Der Zuſammenkunftort iſt in Köppern. Rodheim den 15. Dezember 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Emmerich. 8 keinen Ann Saanen 0 10 5 und den Jahr eige 2 — g Mobilien ⸗Verſteigerung. 70) Beauftragt von gr. heſf. Landgericht zu 1 der skarben, wird der Unterzeichnete Montag den 1 Ste d. M. und den folgenden Tag, Vormittags 9 4„die zu rubricirten Nachlaſſe gehoͤrigen Mobilien, unter uf abe hend in: . 1 0 Zinn, Kupfer, Eiſen und Blech, N ee Holzwerk, Stein, Glas und Porzelan, ten p Leinen, Weißgeräthſchaften und Flachs, aer dase o Kleidungsſtücke, r. Bettzeug, 1 7 Schiff und Geſchirr, circa 4 Ohm Aepfelwein, 1834r Gewächs, Da eine Parthie Heu und Grummet, J eirca 80 Malter Kartoffeln, (0 eine Parthie Runkel⸗ und untererdige Kohl⸗ i i Rüben g ſitlich, meiſtbietend in der Behauſung des Konrad den werden. II, unter denen im Termine ſelbſt zu eröff⸗ 5 nahen Bedingungen verſteigern. dach Steigluſtige werden hierzu eingeladen. 8. Jodheim den 15. Dezember 1835. 3 1 Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt e bali o Emmerich. LA Arbeit ⸗Verſteigerung. 1 t) Die Dachdecker⸗Arbeiten an den Militär⸗ „ In huden dahier, für die nächſtfolgenden 3 Jahre, „% ba Dienſtags den 22. d. M., Vormittags um 10 t ah auf dem Verwaltungs-Büreau des 2. Batls. „85 J Khif. Regts. in Accord gegeben. „97 diedberg den 17. Dezember 1835. „ In Auftrag: * 2% Gölz, 1 1 5 Oberquartiermeiſter. ame%% Gläubiger- Aufforderung. Nadzinagt f) Jakob Stühl ledig von Obermörlen „Denen akhiſchtigt nach Oransberg auszuwandern. Rechts⸗ niche an denſelben ſind binnen drei Monaten 1 r. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls er deichile Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. ** Friedberg den 27. Oktober 1835. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. I Privat⸗ Bekanntmachungen. Noch etwas über Zwerg⸗Säcke. „ e) Ich bringe hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ 1. perten daß ſich mein Saamen⸗Verkauf nur blos in * hem Hauſe erſtreckt und ich daher von den Zwerg⸗ rer m Saamenhändler, die aus Schwaben hierher 35. dach fam und den Saamen feil tragen. Da ich jedoch 1 2 eſtz Jahr eine reichliche Saamenernte hatte und 1 Scheit⸗ 1150 Geneindt Peruinags? de Mal Dy mg. en keinen Gebrauch machen kann, als wie die auch nicht viel beſtohlen worden bin, ſo habe ich einige von dieſen Säcken kaufen wollen, um darin Saamen aufzubewahren, als ich aber nachfragen ließ, ſtellte es ſich heraus, daß bei dem geweſenen Trödel-Händler kein einziger von den Säcken vor— handen war. E. Botſch, Saamenhändler. Wohnhaus und Acker zu verpachten. (873) Mittwoch den 23. Dezember d. J., Nach— mittags um 3 Uhr, ſoll das den Ad. Rup pel'ſchen Erben zuſtehende Wohnhaus, welches beſonders für Wagner und Schreiner geeignet iſt, auf drei Jahre öffentlich an Ort und Stelle unter den bei der Verpachtung bekannt gemacht werdenden Bedingun— gen verpachtet, und hierauf die Vermiethung eines auf dem Bock gelegenen Knorr'ſchen Ackers auf vier Jahre vorgenommen werden. Friedberg den 15. Dezember 1835. Die Curatoren: Phil. Ritzel und Ad. Menges. Logis zu vermiethen. (874) Bei Adam Schmidt, in der Uſergaſſe, iſt ein Logis im zweiten Stocke, beſtehend in Wohn— ſtube, Kammer, Küche, Keller und Speicher zu ver⸗ miethen, und kann ſogleich bezogen werden. Ein Logis, (875) beſtehend in drei an einander ſtoßenden Zimmern, Kammer, Küche, Keller, Holzplatz und Pferdeſtall mit Heuboden, auch Theil an einer Waſchküche(auf Verlangen können auch ein oder zwei Manſarten dazu gegeben werden) ſteht zu ver— miethen und kann im Maͤrz k. J. bezogen werden bei Georg Zimmermann am ehemaligen Mainzer-Thor. (876) Eine Parthie Rangen oder Dickwurzel hat zu verkaufen Chriſtian Müller. Saamen zu verkaufen. (877) Daß ich wieder mit allen, in meinem Ver—⸗ zeichniſſe aufgeführten Gemüſe-, Blumen-, Feld⸗ und ald⸗Sämereien beſtens verſehen bin, bringe ich andurch mit dem Anhange zur Kenntniß meiner geehrten Freunde, daß, da ich meine Sämereien aus den erſten Kunſtgärtnereien beziehe, meine geehrten Abnehmer auf friſchen und ächten Saamen ſicher rechnen können; unter Zuſicherung reeller Bedienung werde ich mir das bis daher erworbene Zutrauen immer feſter zu begründen ſuchen. Auch werden Harlemer-Blumenzwiebeln, welche theilweiſe ſchon Blumen haben, mit Töpfe und Namen, von jetzt bis Frühling bei mir billig verkauft. Saamen⸗Verzeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Dezember 1835. Michael Jung, Saamenhaͤndler. 1 20530 fl. (878) ſinß gegen gerichtliche Sicherung guszu⸗ leihen. Ausgeber dieſes 00 wo. g — N N a .* 0 10* 9 N 7 N 97. —— g Gefundenes. i (879) Unterzeichneter hat eine Pflugſeg zwiſchen der friedberger und fauerbacher Grenze gefunden; der Eigenthumer kann ſie bei demſelben gegen die Eiurückungsgebühren in Empfang nehmen. Friedberg den 17. Dezember 1835. 5 Konrad Kroner. Verlorenes. (880) Von der Wolfeugaſſe bis an die Engel⸗ Apotheke wurde den 13. d. M. Abends ein rothes und ſchwarzes Halstüchelchen verloren; der redliche Finder wird gebeten, ſolches gegen eine angemeſſene Beloh⸗ nung an den Verleger dieſes Blattes abzugeben. Ein gepruͤfter Seminariſt (881) kann eine annehmbare Anſtellung fin⸗ Naͤhere Auskunft ertheilt den. Bernges in Niederwoͤllſtadt. Empfehlung (882) Unterzeichnete empfiehlt ſich andurch ſo⸗ wohl im Waſchen aller feinen Weißzeuge, im Flecken⸗ ausmachen in Wollen und Merino⸗Kleidern, Schaa⸗ len und ſeidenen Tüchern, als auch im Färben von Seiden, Wolle, Merino und Bändern. Unter Zu⸗ ſicherung der Haltbarkeit der Farben und billigen Preiſe ſieht ſie zahlreichen Aufträgen entgegen. Friedberg im Dezember 1835. a Maria Geck, wohnhaft in der Burgvorſtadt. Rechtfertigung. (883) Bei den Unterzeichneten wurde am 4. Juli dieſes Jahrs ein Betrug mit Kämmen, Stramin, Seide und Band vermittelſt eines Briefes verſucht, welchen Nannette Bruder, Haushälterin des Hrn. Pfarrers zu Engelthahl, geſchrieben haben ſollte, brachte und die darin bemerkten Empfang nahm. Da ſich truge nicht den geringſten Autheil hatten, wir dieſes zur öffentlichen Kenntniß. N Friedberg den 16. Dezember 1835. W. May und , (884) leihen. 7 n g. 21 (885) Ich fordere hiermit alle diejenigen auf, welche noch Zahlungen von der im ſtattgehabten Mobilien⸗Verſteigerung der Loeb Hirſch⸗ horniſchen Kindern zu leiſten haben, Tagen zu leiſten, indem keine werden kann. und welchen die angebliche Eliſabethe Maakart über⸗ Gegenſtänden in aber in der Folge her⸗ ausſtellte, daß dieſe beiden Perſonen an dieſem Be⸗ ſo bringen Wittwe Hart fuß. ** 250 fl. V ormundsgeld 1 gerichtliche Sicherung auszu- ſind gegen ſagt durch wen. Ausgeber dieſes Mahn u f vorigen Monate ſolche binnen 8 langere Friſt gegeben] den 26. Dezember 1835. 0 Der Curator: 11 Seligmann Offenbach.“ a 9 Friedberg Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 5fl. 30 kr. Korn: 4 fl. 30 kr. Gerſte: 3 fl. 30 kr. Hafer: Afl. 50 kr. Erbſen:— fl.— kr. 0 Früͤchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 14. Dezember Waizen: 5 fl. 15 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— k Kohlſaamen: fl.— kr. Erbſen: 5 fl. 20 kl. Hafer: 3fl. 1 kr. Verkaufs⸗Preiſe der Bäcker und Metzger vom 16. Novbr. bis zum 23. Moobt f N 5 fd. LEth. Qt. Für 1 kr. Milchbrod 5 5 3 „, 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 5 3 „ 10 kr. Laden⸗Brod ue „ Sr. dite i 8 23535 „ 6 kr. dito 2 29 „ 4 kr. dito 1 30— „ 2 kr. dito— 31— 1 Kr. Judengaſſe. 1 Pfund Ochſenfleiſch 10 8. 1„ Rindfleiſch— 2 1„ Kühfleiſch— 7 0 1 Nierenfett 20 16 1„ Kalbſleiſch 7 6 * Hammellleiſch 2 6 11* Schweinenfleiſch 9— 1 77 Leber ⸗ und Blutwurſt 1 N 1„ Bratwurſt 8 1— 1» Schwartenmagen 16— 1„ Speck 20 2 1„ Dorrfleiſch 14— 1 7*. Schmalz 18 a Georg Schäfer verkauft das Pfd. Ochſenfleiſch zu 9 kr. Für die Richtigkeit: Der Beigeordnete Bechſtei in Erinnerung. Meine jedem Geſchaͤftsmanne zu, empfehlenden Conto⸗ C. Bindernagel. (Mit einer Extra⸗Beilage und zweien wärts angezeigten Schriften können dabei bemerkten Preiſen, wenn ſie nicht literariſchen Beilag durch den Verleger durch einen „Rheiniſche Taſchenbuch“, was nicht 2 en. Die in den letzteren, ſowie auch alle and dieſes Blattes bezogen werden und zwar zu unrichtig angegeben ſind, wie z. B. d Druckfehler 36 kr. koſtet.) fl. 42 kr., ſondern 2 5 Gedruckt und verlegt unter Vea Wegen der Chriſtfejertage wird rr 4 ntwortlichkeit von Carl B * di nächſte Numme ſolche Inſſ cate dard“ aufgenommen werden, indernagel in Friedberg. r d. Bl. ſchon den 24. d. M. gedruckt; es kö welche bis zum 23. Mittags eingelaufen ſind“ — Buͤcher bringe ich wiederhſ N — Das In ſo, daß t die hieſig ſind, fin die zweit Jahr: beſonders auch im beabſichli benachrit 5 der ve