gegeben c naturforſchez r vermehrt „ ne erke. d. — berg: rde: 5 fl. ö 2 20. Jul E: fl.— kn den: N Vo 2er Vrovinz Fnkektigenzblakt für die (Deerhes sen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M29. Sonnabend, den 18. Juli 1835. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Steuercommiſſaͤr an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Einſendung der Tagebücher über den Beſitzwechſel von Immobilien. Da der geſetzlich beſtimmte Termin(1. Auguſt) zur Einſendung der Tagebücher über den Be⸗ ſitzwechſel von Immobilien, zum Behuf des Ab- und Zuſchreibens, für das Jahr 1836 herannahet, ſo finde ich mich veranlaßt, die großh. Bürgermeiſter meines Bezirkes hierauf aufmerkſam zu machen, indem ich zur Beförderung des Geſchäftes der pünktlichen Einhaltung dieſes Termins entgegen ſehen muß. Friedberg den 13. Juli 1835. Der großh. Steuercommiſſaͤr Bingmann. Einige Bemerkungen uͤber den Kreis Friedberg und die Ergebniſſe der Verwaltung deſſelben ſeit der neuen Organiſation(1832). (Fortſetzung.) Erziehungsweſen, insbeſondere Schulen im Kreiſe. Das Erziehungsweſen im Staate ſoll die große Aufgabe erfüllen, wahre Menſchenbildung, beſtehend in der Entwickelung aller dem Menſchen innenwoh— nenden vervollkommnungsfähigen Anlagen, Vermö⸗ gen und Kräfte, zu fördern und ſo viel möglich zum Eigenthum aller Staatsangehörigen zu er⸗ heben. Die Erſtrebung dieſes Zieles iſt durch den Staatszweck ſelbſt geboten und reſp. die Erreichung des Staatszweckes durch ſeine Verwirklichung noth—⸗ wendig bedingt. Denn ſo wie der Menſch geſchicht— lich früher war, als der Bürger, ſo kann auch ein tüchtiges bürgerliches Leben nur aus der tüchtigen Heranbildung und Fortbildung des in der Mitte des Staates heranwachſenden Menſchengeſchlechtes hervorgehen. Die Verbreitung wahrer Menſchenbildung iſt daher ſchon im Allgemeinen zu den höchſten Zwe— cken des Staates zu rechnen; wie vielmehr muß ſie im conſtitutionellen Staate erſtrebt werden, worin die Wohlfahrt des Ganzen ſo ſehr durch die ſittliche Mündigkeit des darin mit ſo wichtigen politiſchen Rechten beliehenen Staatsbürgers bedingt iſt. Wir können es daher unſerer wohlwollenden Staatsregierung nicht genug Dank wiſſen, daß ſie dem Erziehungsweſen ihre vorzügliche Aufmerkſam⸗ keit gewidmet und insbeſondere(bim Jahr 18320 im Volksſchulweſen gegründet hat, welches in ſeiner Selbſiſtändigkeit und zweckgemäßen organiſchen Einrich⸗ tung die Erreichung jenes wünſchenswerthen Zieles — 196— in unſerem engeren Vaterlande mit Zuverſicht ver⸗ heißt. V Es war das aufrichtige Beſtreben der großh⸗ Bezirksſchulkommiſſion und des großh. Kreis rathes des Kreiſes Friedberg, in dem Sinne dieſer unſerer erleuchteten Geſetzgebung für das Schulweſen zu wirken, und es iſt erfreulich zu ſagen, daß ſie hierin bei den meiſten 8 eine thä⸗ tige Unterſtützung fanden. Betrachten wir mit Rückſicht hierauf in der Kuͤrze die allgemeine Lage des Schulweſens in dieſem Kreiſe. Die Zahl der Schulen im Kreiſe Friedberg be—⸗ trägt 75. Darin werden 6843 Kinder, und zwar 3443 Knaben und 3400 Mädchen unterrichtet. Die Lehrer ſind größtentheils tüchtig und von der Wich— tigkeit ihres Berufes durchdrungen. Nur wegen we⸗ niger theils aus Altersſchwäche, theils aus anderen Gründen untauglich befundener Lehrer ſah ſich die Bezirksſchulkommiſſion genöthigt, eine Entfernung derſelben vom Schuldienſte zu veranlaſſen. Für die Anſchaffung und Ergänzung guter Lehrmittel, ein früher häufig vernachläßigter Gegen⸗ ſtand, iſt allgemeine Sorge getragen worden. Mit dem neuen regſamen Schul-Leben ſcheint ſich ſelbſt Luſt und Liebe der Kinder am Schulbeſuche erhöht zu haben; denn die Schulverſäumniſſe haben ſich we— ſentlich gemindert. Mehrere Schulen ſind in ſo vorzüglichem Stande, daß ſie in der That Muſter⸗ ſchulen genannt werden dürfen. Wenn wir die ver⸗ dienſtvollen Lehrer, welche durch ihre unermüdliche Thätigkeit ſo ſchöne Ergebniſſe gefördert haben, ge— genwärtig nicht nennen, ſo möge dies dadurch ent⸗ ſchuldigt werden, daß wir manche andere gleich treffliche Lehrer, welche nur durch ungünſtige äußere Verhältniſſe bisher verhindert wurden, ihre Schulen auf einen ähnlichen Höhepunkt der Vorzüglichkeit zu bringen, dadurch möglicherweiſe verletzen könnten, was wir um ſo lieber vermeiden, als wir der Ue⸗ berzeugung ſind, daß dieſelben bei einem demnäch⸗ ſtigen Berichte über die Fortſchritte des Schulwe⸗ ſens gleichfalls unter den Bildnern von Muſterſchu⸗ len rühmlichſt aufgezählt werden können. Neben Förderung der geiſtigen Intereſſen der Schulen erfreuten ſich auch die materiellen Verhält⸗ niſſe derſelben manchfacher Verbeſſerungen. Unter den desfallſigen erfreulichen Ergebniſſen verdient u. a. erwähnt zu werden, daß in 24 Gemeinden eine 1 Verbeſſerung und Auftehere Nedeling der Lehrerge⸗ ö halte bewirkt worden iſt. Brodgänge, Oſtereier, cl Feuerkreuzer, Hafergarben, Glockenſichlinge und wie 30 dergl. Ueberbleibſel veralteter und gleich ungerechter ö dcn als gehäſſiger Normen für die Aufbringung der Lehrergehalte mehr heißen mögen, ſind dadurch fur immer aufgehoben worden und an deren Stelle er. Beſoldungszulagen aus den Gemeindekaſſen getreten. Nicht minder mag als Zeugniß für die Thätigkeit der Behörden dienen, und zum Ruhme der bethei⸗ ligten Gemeinden hier angeführt werden, daß 19 der verfloſſenen Verwaltungsperiode 6 Schulhäuſer neu erbaut, 5 andere völlig neu hergeſtellt und zweck⸗ 4 mäßig eingerichtet, und 1 neues Schulhaus ange⸗ kauft worden iſt; ferner, daß 2 weitere Schulhäuſer dermalen im Erbauen begriffen ſind, und die Ein⸗ leitung zum Neubau 4 anderer bereits getroffen iſt, ſo daß dem Bedürfniſſe beſſerer Schullocale binnen 1 Kurzem in dem ganzen Kreiſe abgeholfen ſeyn wird. Nachdem in kurzen Zeit ſo vieles geſchehen iſt, 9 ſo dürfen wir uns wohl mit Zuverſicht der Hoff⸗ nung hingeben, daß bald auch manche andere noch übrig gebliebene Deſiderien ihre Erledigung finden 0 werden. Im Allgemeinen dürfte dahin die wuͤn⸗ ſchenswerthe Einführung gleicher Lehrbücher und die U a Vorſchrift harmoniſcher Lehrpläne zu zählen ſeyn, zu mn im Einzelnen aber vorzugsweiſe der Wunſch nach der e einer baldigen Ordnung des Schulweſens in der Schr Stadt Friedberg ſelbſt erwähnt werden. einem (Fortſetzung folgt.) Studi . 5 es nu Bereitung des Baſtes zum Anbinden der Baͤume,* Der Baſt iſt in dem Garten zum Aufbinden Schre der Pflanzen, zumal aber in den Baumſchulen, J Get zum Verband der Veredlungen ein unentbehrliches ict Material, das wir bis jetzt meiſt von Kaufleuten 52 als Baſtdecken beziehen, die als Emballage an Zucker 10 und Kaffeefäſſern gedient haben, wodurch der Baſt[ ſce meiſt fehr mürbe geworden iſt, daß man nur we⸗ gen nige davon, beſonders zum feſten Verband bei[ bud Okuliren und Pfropfen, gebrauchen kann. Der d ſorgfältige Gärtner und Baumpflanzer erhält dieſes 1 Material aber weit beſſer und eli auf fol⸗ 5 gende Art: Wenn der Saft im Frühling in die Linden⸗ bäume eingetreten iſt, und ſich die Rinde vom Holze ut ablöſen läßt, ſo haut man Lindenſtaͤmme von Zoll bis mehrere Fuß Dicke, ſchalt die Rinde in 5, leſchwert ſie mit Steinen bis ſie ganz unter Waſſer u getrtten liegen kommen. Man läßt ſie nun mehrere Digi Bochen liegen, bis der feine Baſt ſich gehörig ab⸗ der bethei ſen läßt, wo man die Rinde herausnimmt und b, daß in den Baſt davon gehörig abzieht. Dieſer abgezogene Huh Saſt wird nun im Waſſer ſo lange ausgewaſchen, und mec, is er ganz rein und nicht mehr klebrig iſt. f Als⸗ aus ang ann hängt man ihn büſchelweiſe ſo lange in die gulhäuſe luft, bis er gehörig trocken iſt. Der Baſt iſt als⸗ o die En, ann fertig, und kaun an einem trockenen Orte viele froffe il Jahre lang aufbewahrt werden. Kn ö Ein ſolcher Baſt iſt außerordentlich zaͤhe und ſchn wütd veit beſſer als derjenige, den man von den Baſt⸗ ſchehen it, Ei. 21 in Es taugen hierzu ſowohl alle europäiſche als 8 duch ausländiſche Lindenarten.“) ung fing die wüß ene er und de Seit langer Zeit lag die edle Kunſt, Gold (len ſehu, zu machen, Alchymie genannt, ganz vergeſſen in unſsch nah der Ecke. Kürzlich tritt ein Herr Profeſſer Dr. ens in r Schmieder mit einer Geſchichte der Alchymie auf, nüſſen. einem Werke, das die Frucht eines dreißigjährigen Studiums ſeyn ſoll. Nach ſeinet Behauptung gab es nur fünf wahre Adepten, d. h. ſolche Män⸗ er, welche wircklich Gold zu machen verſtanden, t Bum aber außer ihnen eine große Menge von Betrügern. Aubing. Schreiber dieſes nebſt den geneigten Leſern gehören unſchln. Gott ſey Dank zu keinen von beiden, hoffentlich auch ubebrlihe nicht zu den Betrogenen. Kaufleun) Aus dem Iten Hefte der zu Darmſtadt erſcheinenden ien gu Zeitſchrift, welche den Titel führt: Allgemeine Wochen— 6 der Nut ſchrift für Land⸗ und Hauswirthſchaft und die einſchlagenden 1 nur we⸗ Gewerbe ꝛc. ꝛc. herausgegeben von E. v. Ladiges. Wir band be werden daraus, wenn es der Raum geſtattet, unſern wan Leſern noch einige Artikelchen mittheilen, von denen wir mm. De vorausſetzen dürfen, daß ſie allgemeines Intereſſe haben. hält dies— a Bekanntmachungen von Behoͤrden. ie kinder 62 Verpachtung. dom(470) Nochmalige Tagfahrt zur meiſtbietenden Ver— vachtung des dem Staate gehörenden, in der ſchwal— 1 1 4 f a.ο 1 1 Stücken von 3 bis 6 Fuß Länge ab, bindet ſie in % fuß dicke Büſchel zuſammen, legt ſie in Waſſer und 1 heimer Gemarkung, unfern von Schwalheim und Nauheim, am ſogenannten Alzenköppel liegenden Stück Landes von 1 Morgen, 1. 1 Rth. und 5 Schuh iſt auf den 27. Juli d.„Morgens 10 Uhr, anbeſtimmt worden, welches au— um ſich zu der bemerkten Zeit in hieſiger-Renterei einzufinden— bekannt gemacht wird. Dorheim am 29. Juni 1835. Kurfuͤrſtliche Renterei. . M. L. Schüler, Rentmeiſter. 8 erpachtung. (481) Montag den 20. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen der St. Alban⸗Zehnten einer öffentlich meiſtbietenden Verpachtung ausgeſetzt werden, wozu die Steigliebhaber einladet Friedberg den 7. Juli 1835. Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Markt zu Butzbach. (482) Der Ate hieſige Vieh- und Krämermarkt wird Mittwoch den 29. d. M. abgehalten. Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er— ſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Butzbach den 4. Juli 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt B. Küchel. Holz-Verſteigerung. (499) Donnerſtag den 23. Juli, Vormittags 7 Uhr, ſollen im rodheimer Gemeindewald in den Abtheilungen 3, 4 und 5 circa 183 Stecken Buchen⸗ Stockholz, 25 Weiden-Reisholzwellen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Juſammenkunft iſt zu Köppern bei dem Gaſtwirth Victor Schneider. Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſol⸗ ches in ihren Gemeinden gefälligſt durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Rodheim am 15. Juli 1835. Der großh. Bürgermeiſtervicar daſelbſt Will. Verſteigerung von Arbeiten. (500) Montag den 20. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen nachbezeichnete Vicinalwegbauarbeiten auf dem Rathhauſe dabhier an den Wenigſtnehmen⸗ den unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden: 1) das Anfahren von 20 Kubikklaftern groben Kieſes; 2) das Fertigen von 100 Klaftern Fahrbahn, Graben und Banquet; 3) das Anliefern von 2000 Fuß Wandſteinen. Niedereſchbach am 14. Juli 1835. Der großh. e daſelbſt. Dickhard. 108. Arbeit⸗Verſteigerung. (501) Dienſtag den 21. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Hofe der großh. Rentamtswohnung dahier, eine Partie Sandſteinplatten und altes Bauholz, ſodann im Hofe des großh. Landgerichts, 5 Paar eichene Jalouſieläden mit Beſchläg an die Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 14. Juli 1835. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Arbeit-Verſteigerung. (502) Mittwoch den 22. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſollen die an den Pfarrgebäuden zu Fauer⸗ bach II vorzunehmenden Baureparaturen, als: 1) die Maurerarbeit, voranſchlagt zu 212 fl. 38 kr. 2) Zimmerarbeit„ 186 fl. 49 kr. 3) Dachdeckerarbeit, Fes 4)„ Weißbinderarbeit„111 fl. 23 kr. 5)„ Schreinerarbeit 1„ 80 fl. 6 kr. 6)„ Schloſſerarbeit„ 110 fl. 4 kr. 7)„ Glaſerarbeit 1% Age. Ar. 8)„ Spenglerarbeit„„ 4,fl.— kr. 9)„ Pflaſterarbeit„„35 fl. 11 kr. Summe an die Wenigſtnehmenden auf der dortigen Gemein— deſtube öffentlich verſteigert werden. Ueberſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 14. Juli 1835. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Arbeit-Verſteigerung. (503) Donnerſtag den 23. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Butzbach die zur Erbauung der Seitengebaude in dem dortigen neuen Schulhauſe nöͤthigen Bauarbeiten, als: 1) die Maurerarbeit, voranſchlagt zu 373 fl. 42 kr. 2)„Steinhauerarbeit„„18 fl. 12 kr. 3)„Zimmerarbeit„ Fa e. 4)„ Dachdeckeraͤrbeit 1„ 84, fl. 51 kr. 5)„ Schreinerarbeit 5„24 fl. 30 kr. 6) Schloſſerarbeit 5„ 40 fl. 40 kr. 7)„ Glaſerarbeit„ 5 8 fl.— kr. 8)„Weißbinderarbeit„ 40 fl. 52 kr. Summe 949 fl. 58 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer— den.— Zeichnungen, Ueberſchlage und Bedingungen können bis dahin auf dem Büreau des Unterzeich⸗ neten eingeſehen werden. Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all— gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge⸗ laſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermei⸗ ſtereien vorzeigen, daß ſie Kaution zu leiſten im Stande ſind. b Friedberg den 14. Juli 1835. a Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. 1 rr 875 fl. 30 r. i N ge 8 Iceße Edietal lad un g I heran. (504) Johannes Michels Eheleute zu Aſſeſſ e heim haben am 29. December 1819 von Wil heli imm Lochmanns Wittwe zu Eichen ein Capital van he 500 fl. auf gerichtliche Hypothek entliehen, welchſ letztere nach beigebrachter Beſcheinigung am 29e ach December 1825 dem Jakob Schmidt zu Aſſeh lei heim von der Gläubigerin cedirt wurde. Dieſerſ welcher die Obligation in den Hypothekenbüchen a5 fl auf ſeinen Namen nicht hat transſcribiren laſſenſ Jem behauptet, jene verloren zu haben, und kann ſicſ es h als deren Beſitzer durch ihre Production nicht aus en; weiſen. Es werden daher auf ſeinen Antrag alle arten welche auf die erwähnte Hypothek Anſprüche bildeſſ en, zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß l la. binnen 8 Wochen von heute an hier gen als ſonſt die Ueberſchreibung der Hypothek auf dei Namen des Jakob Schmidt bewirkt, auch der bea ſichtigte Verkauf und die Vertheilung des Michel 492 ſchen Vermögens beſtätigt werden wird. dche e Friedberg den 10. Juli 1835. 1 Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt Hofmann. Frucht⸗Verſteigerung. 1 (505) Montag den 20. dieſes, Nachmittags u 2 Uhr, ſollen 26 Malter, 3 Simmern, 1 Kumpf, 2 Geſcheid, 2 Mäßchen Korn, und 3 Malter, 2 Ge ſcheid und 2 Mäßchen Gerſte, von dem hieſigen eit Hospital⸗Fruchtvorrath, aus der vorjährigen Erndte, in der Behauſung des Unterzeichneten öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, welches zur allge⸗ meinen Kenntniß bringt N Friedberg den 16. Juli 1835. Der Hospitalpfleger Boutemy. 6509 Holzverſteigerung in dem Gemeindewald, zu Obermörlen. 7 (506) Mittwoch den 22. Juli d. J., Vormittags 8 Uhr, werden in dem Gemeindewald, Diſtrikt Hundſeif 17% Stecken Eichen- und Birken⸗Prügelholz, 3450 Stück dergleichen Wellen, 1 160 Stück Butzwellen, 80 Stück Leiterbäume und in den übrigen Schlägen mehrere ausgehauene Stümpfe und Wellen, unter den, den Steigliebha⸗ bern vorher bekannt zu machenden Bedingungen, an 51 die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. Die Zu en ſammenkunft iſt am Kniſter, nahe oberhalb der eue Haſeleck. 1 9 Obermörlen den 16. Juli 1835.(let Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt. Ha Morſchel. Gere N Mer * 8 Kell Privat-Bekanntmachungen. Einladung. 770 (507) Meinen Freunden und Gonuern mache ich die ſchießen auf dem gewöhnlichen Schießplatze dahier beranſtaltet habe, welches Sonntag den 19. ſeinen Anfang und Dienstag den 21. I. M. ſein Ende Capital 9 ſimmt, wie die ausgetheilten Ladbriefe das Nähere lehen, wel ſeſagen. Ich werde mich bemühen, allen billigen am 200 Wünſchen und Anforderungen der mich Beſuchenden it Aſſe ach Kräften zu entſprechen, und bitte daher um urde. Die gahlreichen Zuſpruch. othekenbüchg Ich erlaube mir hierbei noch die Bemerkung, nibiren 12 aß ſchon viele fremde Herrn Schützen die Anzeige und kaun 90 emacht haben, daß ſie Dienſtag den 21., am Tage 'on nicht au es Hauptſchießens, bei mir zu Mittag ſpeiſen wol⸗ Aura al En; daher erſuche ich die hieſigen und benach⸗ ſprüche bin larten Herren, die an der Tafel Theil nehmen wol⸗ che ſo gel zen, mich dieſes künftigen Sonntag gefalligſt wiſſen aun laſſen, damit ich mich darnach einrichten kann. pothel 75 Friedberg den 16. Juni 1835. uc der 5 Guſtav Gerlach. b des Mic Capitalien zu 4½ pro Cent 0 iche 492) von 1000 fl. bis 5000 fl. liegen gegen gericht— N ſcche erſte Inſatz⸗Hypotheken zum Ausleihen bereit, bei dem allg. Geſchaͤfts⸗Buͤreau zu Roͤdelheim. Vergantung. 508) Donnerstag den 23. d. M., Morgens 9 9. hr, ſollen in der Wohnung des verſtorbenen Chri— ſchwittags m ſoph Langsdorf zu Nauheim folgende Gegen— 1 Kumpf? fände: Ein Karren, Pflug und Egge mit Zubehörde, alter, 21g beßten Zuſtande, nebſt Fäſſer, Bütten, Züber, dem hieſgen Eleider- und Küchenſchrank und ſonſtigen Hausge— nigen Erndtg fäthſchaften, einer freiwilligen Vergantung ausge— den offentliß ſetzt werden. es zur algg⸗ Nauheim den 15. Juni 1835. Lozenius, Schullehrer. Ein Contre⸗Baß 509) iſt zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo. 8 700 fl. 510) liegen zum Ausleihen bereit. Das Nähere ſei Ausgeber dieſes Blattes zu erfragen. 93 1.1 Bi richt daſelbſ. l. Boutemy. meindewalh „Vormittas ſtrikt Hunde 100 fl. ö a gelb,(511) aus dem hieſigen Kirchenkaſten liegen bei ö hem Unterzeichneten zum Ausleihen bereit. terbüume Okarben den 16. Juli 1835. ausgehauen Der Kirchenrechner Fiſcher. Sgnigliebhr 12 Halbſtiefel zu verkaufen. ingungen, al 512) Bei einem hieſigen Schuhmachermeiſter ſte⸗ . Die Zu ſen ein Paar ganz ächte und ſauber verfertigte Gachalb de, beue Halbſtiefel zu verkaufen. Die Expedition ſagt wo. N 1 Logis zu vermiethen. (513) Auf den 1. October d. J. ſind in meinem ter das pauſe, im Lten Stocke, 3 heizbare Stuben nebſt beräumiger Küche mit Küchenſchränke, 2 Dachkam⸗ mern, ferner gemeinſchaftliche Waſchküche und etwas Kellerraum zu vermiethen. en Butzbach den 16. Juli 1835.. 5 gelt. Gottfried Zell, Zimmermeiſter. mache ich 1 + ee rgebenſte Anzeige, daß ich ein Haupt⸗ und Ritter⸗ Vorzüglich guter Langweißrübſaam (514) 157 1 Kreuzer,.. in Friedberg. Nicht zu uͤberſehen! b Nach meiner fruheren Anzeige und den zirkulirenden Subſeriptionsliſten fur die Recht⸗ fertigungsſchrift des Herrn Pfarrers Helfe— rich von Holzhauſen, erliſcht mit dem 18. Juli d. J. der Subſcriptionspreis des genann⸗ ten Werkes, weshalb ich alle diejenigen, welche ſolche Liſten in Haͤnden haben, bitte, dieſelben nach dem genannten Termine mir gefaͤlligſt zu⸗ zuſenden, und zwar ſo, daß ich ſie laͤngſtens bis zum 24. Juli in Haͤnden habe. Alle Be— ſtellungen, welche ſpaͤter einlaufen, koͤnnen nur zu dem Ladenpreis von 1 fl. 21 kr. pr. Expl. be⸗ foͤdert werden.— Noch bemerke ich auf die vielen Anfragen, daß das Werk 21 Bogen ſtark, und ununterbrochen daran gedruckt wird. Friedberg den 16. Juli 1835. C. Bindernagel. Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 6 fl. 20 kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 4fl. 15 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 13. Juli: Waizen: 5 fl. 55 kr. Korn: 4fl. 10 kr. Gerſte:— fl.— kr. Hafer: 4fl. 9 kr. Kohlſaamen:— fl.— kr. Erbſen: 6 fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Mainz, am 10. Juli: Waizen: 6 fl. 53 kr. Korn: 4 fl. 52 kr. Gerſte: 4 fl.— kr. Hafer: 4fl. 29 kr. Verkaufs⸗Preiſe der Bäcker und Metzger vom 13. bis zum 20. Juli. 5 Pfd. th. Qt. Für 1 kr. Milchbrod— 5 2 „10 kr. Laden⸗Brod 4 12— „ 8 kr. dito 3 16— „ 6 kr dito 2 20 8 77 4 kr dito 1 24—.— 1 2 kr dito— 28— 5 80 Kr. dengaſſe. 1 pfund Ochſenfleiſch 11 15 9 N 1„ Rindfleiſch— 8 1„ Kühfleiſch— 9 1„ Nierenfett 20 16 1„ Kalbfleiſch 5 5 1„ Hammellleiſch 9 6 1„ Schweimenfleiſch 9 21 1„Leber- und Blutwurſt 12— 1„ Bratwurſt 914— 1„ Schwartenmagen 16— LA Speck 20. 1„ Doörrfleiſch 14 2 1„ Schmalz 18— Für die Richtigkeit: Der Beigeordnete Bechſtein. Den 8. 15 71 77 1 18. 19. 92 24. . 5 N In Juni 1835 wunden zu Friedber n 0 9 7 1. Get aut.. 5„ a) In der Stadt: Der Buͤrger und Drehermeiſter Conrad Wenderoth, weiland Philipp Wenderoth, dahier ge⸗ weſenen Bürgers und Drehermeiſters nachgelaſſener ehelicher Sohn, und Anna Eliſabetha Gerhard, des hieſigen Bürgers. Batthaſar Gerhard eheliche Tochter. 1 77 Der hieſige Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Friedrich Dieter ich, weiland des dahier geweſenen Bürgers, Küfers und Bierbrauermeiſters Chriſtoph Friedr. Dieterich nachgelaſſener 1 0 ehelich lediger Sohn, und Clara Bollonier, weiland des dahier geweſenen Bürgers und 0 Schumachermeiſters Chriſtian Martin Bollonier nachgelaſſene eheliche Tochter. 66 5 p) In der Burg: 5 s Der neu angehende hieſige Bürger und Fabrikarbeiter Johannes Kreß, des verſtorbenen hieſtgen Bürgers Johannes Kreß ehel. lediger Sohn, mit Jungfrau Anna Margaretha Kammer, 5 verſtorbenen Bürgers und Ackermanns Philipp Kammer von Obbornhofen ehel. e Tochter. 5 In der Stadt: a 4 9 Herrn Georg Leonhard Weber, gräfl. iſenburgiſcher Kammerrath und Rath bei dem großh. heſſ. 2, Get auf 5 3 4 1 1 ö gräfl. ſolms- und iſenburgiſchen Geſammt⸗Conſiſtorium zu Aſſenheim, ein Sohn: Ludwig; geb. den 16. Mai. Dem hieſigen Bürger und Baumwollenweber Anton Aloys Länder, eine Tochter; Henriette Fri, dericke; geb. des 1. Juni. Dem hieſigen Bürger und Nagelſchmied Ambros Oberländer ein Sohn: Andreas; geb. den 62 Juni. Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Carl Valentin ein Sohn: Wilhelm; geb. den 21. Mai. Dem hieſigen Bürger und Landgerichts-Actuariats-Gehülfen, Herrn Georg Friederich Nau eine Tochter: Maria Katharina Eleonore; geb. den 31. Mai. Herrn Georg Steinhäuser, Bürger und Rothgerbermeiſter, eine Tochter: Suſanna; geb. den 12. Juni. Dem Bürger und Schneidermeiſter Johs Pauly eine Tochter: Agnes; geb. den 11. Juni. f Dem Bürger und Metzgermeiſter Michael Walz ein Sohn: Johs Heinrich; geb. den 6. Juni. Herrn Heinrich Mack, hieſiger Bürger und Handelsmann, ein Sohn: Georg; geb. den 10. Juni. 3. Beer dig l. a 1 a) In der Stadt: 5 0 Franz Frank, des hieſigen Bürgers und Schreinermeiſters Friedrich Frank eheliches Söhnchen, alt 2 Monate; geſtorben den 5. Juni. f 5 15 Jungfer Philippine Margaretha Dinkelacker, weiland des Bürgers und Schuhmachermeiſters Chriſtoph Dinkelacker nachgelaſſene ehelich ledige Tochter, alt 47 Jahre und 9 Monatez geſtorben den 10. Juni. N N 4 5 1 Suſanna Steinhäuſer, des Herrn Georg Steinhäuſer, Bürgers und Rothgerbermeiſters, ehe- liches Töchterchen, alt 6 Tage; geſtorben den 16. Juni. b. 5 Der hieſige Bürger und Schreinermeiſter Philipp Conrad Diehl, alt 82 Jahre; geſtorben den 17. Juni. i 6 a b) In der Burg: J 83 7 Ein todtgebornes Söhnchen des hieſigen Bürgers und Schreinermeiſters Georg Brethauer. 1 c) In der Judengaſſe: 8 1 7 1. Get t a ut. ö Der Schutz⸗ und Handels jude Michael Ludwig Grödel mit Clara Dreifuß von Mainz. ö 2. Geboren. l 1 Dem Schutzjuden Handelsmann M. Goldmann ein Sohn: Salomon.. A d e Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg. — 1 ——— —