en. am in, Migung nd wird, 9 he feng 5 ntelligenzblatt g 13 5 für die an gedan eiſen. Davenetz tt„Sl chirr dez mermann, ſroße Pant rovinz(Deerhes sen im Allgemeinen, uſtige in d. tande, ſelt tags 1 U inet freimil chreiner i ſen Schlau n. Nanchot& ing h die ergebe au Suſan⸗ ßer und Her nung bez prompten n neuen W. ethten. nei dermeltl den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M16. Sonnabend, den 18. April 1835. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Kirchenvorſtaͤnde des Kreiſes, mit Ausnahme der ſtandesherrlichen Bezirke. Betreffend: Die Aufſtellung der Kirchenvoranſchläge für das Jahr 1836. Nach Art. 15 der allerhöchſten Verordnung über die Verwaltung des Kirchenvermögens ſollen die KNirchenvoranſchlaͤge längſtens im Monate April aufgeſtellt und berathen werden. a 0 5 Indem ich Ihnen dieſe Beſtimmung in das Gedächtniß zurückrufe, beziehe ich mich im Uebrigen auf mein Ausſchreiben vom 6. Mai 1834(Nro. 19 des Intelligenzblattes), mache Sie jedoch hinſichtlich der .——— Unterhaltung der Häuſer und Güter auf den mehrfach überſehenen F. 14 zu XIX. bis XXIV. der In⸗ * ſtruktion noch beſonders hiermit aufmerkfam. 7 dellein, in det Hern edberg: bade: 4 f.% 1K. u 6. yl Amgegend beiwohnten. Bedürfniſſe Beiträge leiſten mußte, nach Maasgabe meines Ausſchreibens vom 15. Mai 1834(Nro. 20 des Intelligenzblattes) zu verfahren. 5 Es wird erwartet, daß Sie die vorſchriftsmäßig ausgearbeiteten Voranſchläge längſtens binnen 4 Wochen in die Hände der betreffenden Herren Decane geliefert haben werden. Friedberg den 15. April 1835. 1 Kuͤchler. Zugleich empfehle ich Ihnen, in den Fällen, in welchen eine Gemeinde zur Beſtreitung kirchlicher Obererlenbach den 30. März 1835. in Kürze den erhabenen und würdevoll abgehaltenen Gottesdienſt näher zu beſchreiben: „Schon der Eintritt in das Gotteshaus war höchſt ergreifend, das ganze Chor der Kirche, der Hochaltar und die beiden Nebenaltäre waren mit ſchwarzen Tuͤchern geſchmackvoll dekorirt. Auf dein Hochaltare prangte das Siegeszeichen des Chriſten⸗ thums— ein großes ſilbernes Kreuz— und unter demſelben der große öſterreichiſche Wappen, umgeben von vielen brennenden Kerzen. Die Nebenaltäre waren ebenfalls mit den kaiſerlichen Wappen und Einſender war Augenzeuge beſagter Feierlichkeit, brennenden Kerzen geziert. Vor dem Eingang in und erlaubt ſich den verehrl. Leſern dieſes Blattes das Ehor ſtand der mit den kaiſerlichen Inſignien Montag den 30. März d. J. wurde auf An⸗ 1 Sr. Exzellenz des Herrn Grafen von Ingel⸗ beim, kaiſerl. königl. öſter, geheimen Raths ꝛc. ꝛc., in der Pfarrkirche zu Obererlenbach, Kreiſes Fried⸗ berg, ein feierlicher Trauergottesdienſt für Se. k. k. Apoſt. Majeſtät Franz I. abgehalten, welchem außer der großh. heſſ. Kreis behörde und der benachbarten Heiſtlichkeit, mehrere Beamten und Bewohner der — 100 ͤ- ſchön geſchmückte Catafalk, der auf alle Gemüther einen mächtigen Eindruck machte, und den Anweſen⸗ den den Wechſel und Unbeſtand alles Zeitlichen zurief. Der feierliche Trauergottesdienſt begann mit einem— das Gemüth ergreifenden Trauer-Chorale, welcher unter Mitwirkung des in Frankfurt garni⸗ ſonirenden k. k. öſterreichiſchen Muſik-Corps meiſter⸗ haft ausgeführt wurde. 8 Herr Pfarrer Eckrich von Obererlenbach hielt darauf eine angemeſſene Trauerrede, ſchilderte in klarem Vortrage die rühmlichſt bekannten Tugenden und Verdienſte des hingeſchiedenen letzten deutſchen Kaiſers mit Nutzauwendung des bibliſchen Textes: „Ich habe einen guten Kampf gekämpfet, die Lauf⸗ bahn vollendet, und den Glauben bewahret“, II. Timoth. 4. 7., und erwarb ſich durch ſeine prunk⸗ loſe und herzliche Rede den ungetheilten Beifall. Auf die Trauerrede folgte das hohe Amt, welches Herr Pfarrer Eckrich und zwei benachbarte Herren Geiſtliche, Herr Pfarrer Bertram zu Vil⸗ bel und Herr Pfarrer Caſtello von Holzhauſen, durch einen reinen und ergreifenden Choral⸗Geſang verherrlichten. Die während des ganzen Gottesdienſtes be— ſtandene lobenswerthe Ordnung und die von Seiten des gräfl. von Ingelh. Herrn Rentmeiſters Ehehalt rühmlichſt bewieſene Sorgfalt zur Verherrlichung des Feſtes, ſo wie der von Seiten des Ortsvorſtandes und aller Bewohner gezeigte Anſtand gegen alle Anuweſenden verdienen noch beſonderer Erwähnung, und beweiſen deutlich, daß die Gemeinde Obererlen⸗ bach nicht nur ihre alte Liebe und Verehrung gegen Misbräuche während deſſe feſtes. Daß aber in baue Zeiten oft gewaltige N ben ſtatt fanden, iſt viel x,; leicht nicht jedem bekannt. Unſere Vorfahren, welche auf feine äußerliche Zucht hielten, ſahen ſtrenge, daß die Faſten gehalten wurden. Die Tage von Aſchermittwoch bis Oſtern waren allgemeine Trauer⸗ tage, und an dem Tage der Kreuzigung Chriſti ſollte der Schmerz ſo recht ſichtbar gemacht werden. Keine Glocke ertönte, kein Schornſtein rauchte. Um ſo fröhlicher war dagegen das Volk am Oſtertage, und dieſe Freude mußte dann auch in der Kirche bemerkbar ſeyn. Am beßten glaubte man dies durch 1 Aufführung von Comödien zu bewirken. In jeder Kirche fand eine ſolche zur höchlichen Beluſtigung des jungen und alten Volkes ſtatt. Nach und nach wurde aber damit ein ſolcher Misbrauch getrieben, war oft der ſchändlichſte Unfug gerade an der ge⸗ heiligten Stätte, daß die Obrigkeit ſolches Aergerniß nicht mehr duldete. An mehreren Orten wurden die Oſter-Comödien ſchon mehrere Jahre vor der ſelbſt proteſtantiſchen, dauerten ſie bis zum ſieben⸗ zehnten Jahrhundert fort. noch im Jahr 1597 in der Kirche Comodien aufge⸗ führt. Ob damals auch noch Oſterfeſtſpiele, iſt Einſender dieſes nicht bekannt. 5 Wie feiern aber wir die Oſtern? Friedberg. Wer unſer Friedberg in zehn Jahren nicht ge⸗ 10 ſehen hat, der erkennt es an manchen Orten kaum * 7 g 70 Reformation verboten. An anderen dagegen, und 1 In Friedberg wurden das gräflich von Ingelheim'ſche Haus bewahret, ſondern auch keiner religiösgebildeten Gemeinde nachſtehet. Möge daher das ſchöne Feſt ſeinen guten Zweck nicht verfehlen, und in den Herzen aller Verehrer des ſelig geſtorbenen Kaiſers Franz J. eine aufrich⸗ tige Gottes- und Bruderliebe erwecken, dann würde gewiß das theuerſte Vermächtniß des erhabenen Regenten,„ſeine Liebe, auf alle jene übergehen, die nach ſeinem erhabenen Beiſpiele wandeln. wieder; ſo ſehr hat es ſich hier und da verändert — und verbeſſert, kann man mit Recht ſagen. Dieſe Verbeſſerungen verdanken wir großentheils unſerm thätigen Bürgermeiſter, ſo wie dem übrigen Vorſtande der Stadt. In unſern Nebengaſſen war's ſonſt faſt nicht durchzukommen; jetzt ſind ſie faſt alle gepflaſtert oder chauſſirt. Eine— obgleich noch AN etwas ſparſame Beleuchtung haben wir ſeit einigen 1 Jahren auch. Die Hauptwege außerhalb der Stadt ſind auch chauſſirt. Hier und da kann man ſchon an Verſchönerung denken; wenigſtens wird mite Spaziergängen der Anfang gemacht. Was die Stadt durch Entfernung einiger Häuſer am mainzer und fauerbacher Thore gewonnen, ſieht jeder Fremde; eben ſo ſichtbar iſt, um wie vieles die Straßen Oſterfeſtſpiele. Die Leſer unſers Intelligenzblattes wiſſen ſo gut wie Schreiber dieſes die Bedeutung des Oſter⸗ ewaltige Vit viel⸗ „, welche ſtrenge, age von Trauer⸗ g Oyriſti werden. chte. Um tertagt, er Kirche ies durch In jeder eluſtigung und nach getrieben, u der ge⸗ Aergerniß 1 wurden vor der gen, und um ſieben⸗ wurden en aufge pile, iſt 1 nicht ge⸗ ten kaum veränden echt ſagen. roßentheilz m übrigen ſſen wirs ſje ſaſt all leich noch it einiges der Stab man ſchel wird ut die Stan utzer 0 5 Fremde Straße. 8 * 7 4 e— ———— * — unmittelbar au den Thoren beſſer geworden ſind. Bald wird, wenn die Schanzen entfernt ſind, der Eingang zur Burg und der Anblick des Burgthores ein ganz anderer werden. Bald auch wird die Burg ſelbſt durch ein neues Pflaſter, an welchem gegen⸗ wärtig gearbeitet wird, ein ſchoͤneres Auſehen ge⸗ winnen. Ob wir auch bald eine Waſſerleitung erhalten werden, von der man vor einiger Zeit viel ſprach? Der ſüdliche und nördliche Platz um unſere alterthümliche Stadtkirche iſt auch geebnet und mit Alleeen bepflanzt, und bald, ſo hoffen wir, wird auch zur gründlichen Reparatur dieſer unſerer Kirche geſchritten werden, die einer ſolchen doch ſo ſehr bedarf; aber wie ſich vorausſetzen läßt, einer ge⸗ ſchmackvollen. Wenn uns nicht alles täuſcht, ſo iſt's auch in anderen Beziehungen in Friedberg anders geworden. Leute, die's beurtheilen können, werden geſtehen, daß jetzt im Allgemeinen ein größerer Wohlſtand hier herrſcht, als vor zwanzig Jahren, daß ein großer Theil der Bewohner aber auch fleißiger iſt, als ſonſt. Woher kommt dieſe Veränderung? Wirkt der Umſtand, daß der Gemeinde-Haushalt gegen⸗ wärtig ſo geordnet iſt, auch wohlthätig auf die Einzelnen zurück? Oder gehen Einzelne hierin mit gutem Beiſpiele voran? Iſt durch die Anlegung der neuen Straßen und durch die veränderte Zoll⸗ Einrichtung Vortheil für die Stadt erwachſen? Das ſind lauter Fragen, die ein Friedberger ein⸗ mal unpartheiiſch in dem Intelligenzblatte beant— worten könnte, die wir aber in dem Augenblicke hier nicht zu beantworten uns getrauen. Dafür wollen wir noch eine Frage thun: Sind die Sitten anders als ſonſt? Wir hoffen und wünſchen auch hier ein Voranſchreiten zum Beſſeren. Ein Denkmal aber bleibt unſerm würdigen Bürgermeiſter und unſerm Gemeinderath noch zu ſtiften übrig; ein Denkmal, das allen andern erſt die Krone aufſetzen, in ſeinen Wirkungen auf un⸗ denkliche Zeiten wohlthätig ſeyn muß. Sollen wir's hier mit Namen nennen? Oder braucht man's den Friedbergern überhaupt zu nennen? Erräth nicht ſchon der Fremde, daß wir von Schulen und Schul⸗ haus ſprechen? Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN ι Edictalla dung (211) Auf den Namen des Johannes Basler zu Florſtadt ſtehen noch folgende Einträge in den Hypothekenbüchern offen: N 19 über 200 fl. den 11. November 1758 bei hann Heinrich Treut zu Florſtadt; Jo⸗ 2) über 20 fl. den 12. März 1772 bei Heinrich Schmidt, Johann Georgs Sohn, und Namens deſſelben deſſen Vormund Adam Glaſer, entliehen; 4 3) eine Caution von 60 fl. am 10. März 1700 der Kirche zu Florſtadt geleiſtet. Jeue Hypotheken ſollen abgetragen und die Cau— tion erloſchen, ſammtliche deßfallſige Urkunden aber verloren gegangen ſeyn, weshalb auf Antrag der Erben alle, welche auf jene und aus den erwähnten Verpfändungen Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert werden, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wo— chen hier anzuzeigen, als ſonſt die betreffenden Schuld— und Cautionsurkunden für mortificirt erklärt und die Einträge in den Hypothekenbüchern geloſcht wer— den ſollen. Friedberg den 23. März 1835. Großh. heſſ. Landgericht daſ— Hofmann. Edictalla dung. (214) Adam Maibacher's Erben zu Hoch⸗ weiſel haben am 4. Auguſt 1821 bei Joſt Philipp's und Jakob Scheppler's Erben daſelbſt, unter Ver⸗ pfaͤndung mehrerer Grundſtücke, ein Kapital von 108 fl. entliehen, welches nach Angabe der Glaͤubi— ger abgetragen iſt. Da jedoch die Obligation nicht mehr vorgelegt werden kann, ſo werden alle, welche aus ſolcher und aus jener Verpfändung Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzumelden, als ſonſt gedachte Schuldurkunde für mortiftcirt erklart und der deßfallſige Eintrag im Hypothekenbuche geloſcht werden wird. Friedberg den 30. März 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. 5 Edictalla dung. (215) In dem maibacher Hypothekenbuche noch folgende Einträge: I. auf den Namen des Heinrich Schindel und Ehefrau zu Maibach a) über 80 fl. den 5. Febr. 1799 bei Heinr. Ad. Klein's Wittwe zu Butzbach, 5) über 50 fl. den 1. April 1803 bei Johs Wiſſig zu Mai— bach, c) über 42 fl. den 1. Aug. 1806 bei Johs Wiſſig und deſſen Sohn Joh. Courad entliehen; b II. auf den Namen des Johs Schindel und Ehe— frau daſelbſt über 100 fl. den 3. Febr. 1819 bei Joh. Conr. Hauben Wittwe zu Bodenrod aufgenommen,— offen. Da jene Hypotheken längſt abgetragen, die Ur— kunden aber verloren gegangen ſeyn ſollen, ſo wer— den alle, welche aus denſelben und den ſtattgehabten Verpfändungen Auſprüche machen zu können glau ben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen ſo gewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt die gedachten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die Ein— ſtehen 1 träge in den Hypothekenbuͤchern gelöſcht werden ſollen. Friedberg den 31. März 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Edictalladung. 5 (226) Heinrich Alt zu Florſtadt hat a) bei der daſigen Kirche 30 fl. am 10. Januar 1784, h) bei der Rothiſchen Curatel zu Florſtadt 28 fl. am 21. Juni 1798, c) bei Juden Ephraim daſelbſt 115 fl. am 8. Januar 1800, d) bei demſelben W0 fl. am 27. März 1801 unter Verpfändung mehrerer Im⸗ mobilien entliehen und ſtehen die deßfallſige Einträge im Hypothekenbuche noch offen. Da inzwiſchen jene Hypotheken abgetragen, die Urkunden aber verloren gegangen ſeyn ſollen, ſo werden alle, welche auf dieſe und aus den erwähnten Verpfändungen An⸗ ſprüche herleiten zu können vermeinen, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 8 Wochen von heute an hier anzumelden, als ſonſt die obgedachten Schuldurkun⸗ den für mortificirt erklärt und die hierauf bezügli⸗ chen Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht wer⸗ den ſollen. Friedberg den 2. April 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Frucht⸗Verſteigerung. (229) Mittwoch den 22. dieſes Monats, Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden 18 Malter Waizen, 1 75„ Gerſte und 59„ Hafer von den vorjährigen hieſigen Domanialfrüchten unter den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen Rath⸗ haus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 6. April 1835. Herzogl. naſſauiſche Receptur. Hehner. Frucht verſteigerung. (249) Dienſtag den 5. Mai 1835, Vormittags 10 Uhr, kommen dahier zu Friedberg, und zwar in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore, die nachgenann⸗ ten Fruchtquantitaten von den bemerkten fiskaliſchen Speichern zur öffentlichen Verſteigerung, nämlich: 1) von dem Speicher zu Friedberg 50 Mltr. Waizen, 120 Mltr. Korn u. 80 Mltr. Hafer; 20 von dem Speicher zu Ober mörlen 180 Mltr. Korn, 100 Mltr. Gerſte u. 30 Mltr. Hafer; 3) von dem Speicher zu Niedermörlen 10 Mltr. Korn und 30 Mltr. Hafer; 4) von dem Speicher zu Holzhauſen 130 Mltr. Korn. Friedberg den 7. April 1835. Der großh. 90 en 1 5 Schaafpferche-Verpachtung. (250) Dienſtag den 28. April l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe 10 Schaaf⸗ pferche in der Gemarkung Friedberg, mit dem Zten Mai l. J. anfangend, öffentlich meiſtbietend ver⸗ pachtet werden. Die Pachtluſtigen ladet hierzu ein Friedberg den 14. April 1835. Der Beigeordnete Chr. Hecht. Brennholzverſteigerung im Revier Ober⸗ rosbach, Forſts Friedberg, betr. (251) Mittwoch den 22. d. M. ſollen in dem herrſchaftlichen Burgwald: 5 1) 63 // Stecken Birken⸗Prügelholz und 29 3825 Wellen dergleichen Reiſerholz unter den vorher bekaunt gemacht werdenden Bedin⸗ gungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert. werden. 5 Die Zuſammenkunft iſt um 7¼ Uhr auf dem Forſthauſe Winterſtein. 0 Oberrosbach den 15. April 1835. 5 Der großh. heſſiſche Revierförſter Bingmann. Holzverſteigerung zu Obereſchbach. (252) Dienſtag den 21. April J. J., Vormittags 8 Uhr, ſollen in dem Gemeinde-Haardwalde zu Obereſchbach, bei Homburg v. d. Hoͤhe, und zwar an Ort und Stelle folgende Holzſortimente, als: A. Bren el, 19 38 Stecken Buchen⸗Scheitholz, 2 4„ Eichen⸗ 7 30.17„ Buchen⸗Prügelholz, 9 5%„ Eichen⸗„ 6„„ e, 6) 34„ Buchen-Stockholz, 7) 11„ Eichen⸗ 5 8) 1675 Wellen Buchen⸗Reisholz, 9 3750 71 Eichen⸗ 7 10) 1550 1% Birken. 115 50„ern⸗ 13) 4„ birkene Leiterbäume, 1 3„ Deichſel, 1509 1 77 7 Linſe 2 oͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Bedingungen werden den Steigliebhabern vor der Verſteigerung bekannt gemacht, und die Zuſammenkunft iſt im Diſtrikt Judeneck u. kleinen Nack. Die Herren Bürgermeiſter werden hierdurch erſucht, die Verſteigerung in ihren Gemeinden durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obereſchbach den 14. April 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Himmelreich. eee —— —— i„Edietalladung. (207) Die Erben des Johannes Huth, Weils 5 ohn zu Langenhain, beabſichtigen folgende Immo⸗ ien f Gemarkung Langenhain und Klafter Ziegenberg. 61% eine Hofraithe an Schultheis Gatzert gelegen, beſtehend in einem Haus, Stall, Scheuer, Stall, ditto u. Grund u. Boden. Gärten. 318 ½ bei der Hofraithe gelegen, 659 10,22% die Breitegärten an H. Wicks Wittwe, 10162% bei den Hofraithen zu Langenhain, an Schultheis Gatzert, 10 37¼ daſelbſt an Peter Birkenſtock. Kleinefeld. Fol. 5 EN — 75 102 10 45% Hinter dem Oberhain an Heinrich Petzinger zu Frankfurt, 107 35.69 daſelbſt an Chriſtoph Huth, 119 9194 daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Sohn, 120 9781% daſelbſt an Balthaſar Müller, 139 5159 der Riefenberg an Johs Jung, Hein⸗ a richs Sohn, 1580 31112 ½ auf der Federwart an Johann Hein⸗ rich Petzinger, a 168 81.89 daſelbſt an Balth. Liebert, Jak. Sohn, 1680 83181 daſelbſt an Heinrich Mohr, 171/9785% daſelbſt an Friedrich Müller, 172 103189% daſelbſt an Johann Georg June 1 7 15.48% am Eſelsweg, an Paulus Mökel, 182 Joh. Georgs Sohn, g 184 2198 ½ daſelbſt am Oberfeld an Johs Jung, Heinrichs Sohn, 186 1139% auf der fauerbacher Hohl an Cas⸗ par Gebhard, 195, 49 80 daſelbſt an Jakob Wick, 198 288 hinter dem Schaafhof an der Pfarrei, 222 7 59 Baumſtück jenſeits des Haidenbrunnens 15 an Friedrich Petzinger, Casp. Sohn, 225, 22.37% daſeloſt an Balthasar Sauer, 16 41 Baumſtück die Hübhöfe auf dem an Chriſtarh Huth, 44 20 daſelbſt an Philipp Sommerlad, 82 9 daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Sohn, 179% daſelbſt beim Haidenbrunnen an Hein⸗ rich Wergert, hinter den Zäunen an Conrad Bing⸗ mann, 327 10 82 auf den Kirchenäckern an Lorenz Huth, . Weils Sohn, 360 26 75% auf den Krummenäckern an Johs Keßler, 387 75 69½ auf dem Heiligenholz an N Werners Wittwe, 423 32 48 ½ am hinteren Heiligenberg an Anton ö erner, Rain 217 127 68 ½ Lorenz ae 9 2 — 20 2 — klafter. 36/96% daſelbſt an Johs Konrad Huth, 200 am vorderen Heiligenberg an Baltha⸗ ſar Müller, 3449 ½ im Siederhack an Kopps Wittwe. Mittelfeld. Johannes Weil 22056% am Dorf, ſtoßt auf den Röllches⸗ graben an Johs Huth, Antons Sohn, 80 an der mörler Hohl an Eliſab. Jung, 45% obig dem mörler Weg an Conrad Müller, 82% daſelbſt im Lippzahl an Carl Petzin⸗ gers Wittwe, 124¼ obig dem mörler Weg an Phil. Huth, 137% daſelbſt vor dem hohen Markſtein an Ludwig Mökel, Joh. Georg Sohn, 87¾ am mörler Weg, ſtößt auf die Ober hub an Friedrich Müllers Erben, 31 unter dem mörler Weg am Dorf an Joh. Heinrich Jung, Heinrichs Sohn, 715 ¼ daſelbſt, ſtößt auf Joh. Georg Lippert, 95½% daſelbſt an der Frau von Löw, 36687/ unter dem Mittelweg an Heinr. Mohr, 217 ½ daſelbſt an Anton Jung, 0% daſelbſt an Johs Jung, Heinr. Sohn, 30.71% unter dem mörler Weg an Johann Georg Wick, 2 auf der Unterhub an Johann Georg Jung, 695 daſelbſt an Chriſtoph Hub, 223 daſelbſt an Johann Heinrich Petzinger, 12 1398 2 12 9.2 28 61 220 149 daſelbſt an Chriſtian Wick, 209 daſelbſt an Johs Jung, Sohn, 35/128 ½ daſelbſt an Johann Georg Jung 40,54% daſelbſt an Johannes Brick, 3.107% daſelbſt an Conrad Möckel, Peters Sohn, 35% daſelbſt an der Pfarrei, 64% daſelbſt au Johann Heinrich Ludwig, Heinrichs 30 67 Weils Sohn, ö 1 baſelbſt an Fiscus Cameralis. 45 60% daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Sohn. Unterfeld. 54% auf der Burg an Jakob Ludwig, 1 4 818% im Suder am unterſten Pfad an 1 90. Henrich Ludwigs Wittwe, baſelbſt an Philipp Sommerlad, 4 1 1 — im Suder an Conrad Müller, % unten am Suder an der Pfarrei, 2 auf dem Kreuz an Heinrich Huth Jun., Heinrichs Sohn, 13,112 daſelbſt an Johannes Dickel, 475% im Oelengarten an Balthaſ. Michel, 4163 ¼ daſelbſt an Johann Heinrich Ludwig, Nicols Sohn, 2 S e Nr. Fol.] Klafter. 4 967 780161 im Oelengarten an Philipp Liebert, 997 951 auf dem ſchwarzen Morgen an Casp. Petzinger, Friedrichs Sohn, 72014] 4539 oberhalb der Mühl an Heinrich Mohr, 1020 6080 ſtößt auf den Nebchenborn an Caspar Möckel, 0 1033] 3740 oberhalb der Mühl am Berg an Ja⸗ kob Fex, 1049] 27100 auf der Gückelsburg, ſtößt auf Phi⸗ lipp Sommerlad, 21056 ¼ daſelbſt an Balthaſar Müller, 8053 ¼ daſelbſt an Heinrich Wicks Wittwe, 26044 ½ daſelbſt an Lorenz Möckel im Lettig. QAberfeld. i 530102 auf den Dicknitzäckern an rich Petzinger, 4106 ¼ oberhalb dem Röllchesgraben an Philipp Sommerlad, 5 310110% daſelbſt an Eidam, 34179 daſelbſt an Lorenz Möckel im Lettig, 19169 ½ am oſtheimer Weg an Lorenz Wer⸗ ners Wittwe, 3 5895 in den Bremenäckern an Johs Jung, Heinrichs Sohn, 31094 daſelbſt an Johann 46122% daſelbſt an Margaretha 8 Wieſen. 43144 ¼ die Erlenwieſen, an Johs Beck, 61062 ¼ daſelbſt an Johannes Keßler, 5617 ½ die Lehenwieſen an Johann Georg Schneiders Wittwe, 96081 daſelbſt an Johs Jung, Heinrichs Sohn, 35 40 in der Dimmelbach an Jakob Som⸗ merlad, daſelbſt an Ant. Moͤckel, Lorenz. Sohn, im Vogelthal an Ehriſtoph Huth, daſelbſt an Johannes Wiſſig, daſelbſt an Johann wigs Wittwe, Heinrich Müller, Hofmann. 1493 4322 1502 2455% 1506 4235% 151910699%% 11½ in der Dorſwies an Elſbtha Hofmann, 2931½ daſelbſt au Johs Huth, Antons Sohn, 3615 ½ daſelbſt an Johann Heinrich Möckel, Conrads Sohn, 38 16 ¼ daſelbſt an Valthaſar Sauer, 45 16% daſelbſt an Chriſter Huth, 88 55¼ daſelbſt an Caspar Petzinger, Fried⸗ richs Sohn, ö 174 94¾ in der Königswies an Johann Georg Lippert, 18674/ daſelbſt an Balthaſar Michel, 191 31½ daſelbſt an Johann Conrads Sohn, 15.44¼ in der Metzewies an Johann rich Petzinger, 80% daſelbſt an Ludwig Jung. 1534 3 1539 1541 1541 1543 1551 1628 1630 1631 1648 Hein⸗ 1651 29. J. Hein⸗ Heinrich Möckel, Huths Heinrich Lud⸗ Heinrich Möckel, Nr. 840 8⁴¹ 841 846 849 86e Fol. 30 Gemarkung Obermörlen. (Nr. und Fol. beziehen ſich auf Bd. XIII.) 2754 Ruthen. Wieſen. f 1 21,6 auf der langenhainer Seip an Joh. Henrich Petzinger, 14,8 daſelbſt an Henrich Petzinger, Bal⸗ zers Sohn, 9 37,3 daſelbſt an Carl Petzingers Wittwe, 779 40 29 20,8 in der langenhainer Mühle an Johs Keßlers Wittwe, 1 2,5 daſelbſt an Lorenz Werner, J 498 16,2 ſtößt auf die Uſa an Johann Georg 67¹ Möckel. 11 Gemarkung Fauerbach. Klafter. A2 b. 5 988. 147 ½ an der Ziegelhütte an Schulthels 5 Schneider zu Oſtheim, ö J 038 6 43 im Bangert an Johann Peter Dieter. 1 „Niederfeld. es! 23½ im Vorderſoll an Conrad Schimpf zu Oſtheim, f 6740 1 36 unter der Gaß, ſtößt auf Jak. Schneider, 20 auf den Kuhäckern an Johs Philipps 1563 1 in der Eck, 8 114 auf den Attigäckern an Conrad Möckel zu Oſtheim, 135 182 im Löhrrich an Johs Werner, Con⸗* rads Sohn. a* 1 Kirchfeld. Ae. 155 ½ im Himrich an Ludwig Winter, n 3 56 ¼ auf den Schärnäcker an Johs Born, Schmidts Sohn,. 167¼ obig dem Schäferpfad an Conrad 9 Dieter jun., 8975( 45¼ im Hinterſoll an Conrad Dieter jun, 122 auf der Diſtelfinke an Conrad Born, 2109 90% in den Haaſenſtrich an Johs Wer⸗- ner Zr Sohn, 5 7 67 53¼ im Feldchen an Conrad Müller zu 112 75 Langenhain, 0 9530 96 61 ¾ daſelbſt an Friedrich Müller Jun. zu 7190 45 Langenhain, ls zu Wieſen aer 60 ¼ auf der neuen Wieſe an Johann Pe⸗ lich z 5 ter Schäfer, 5 lle, wel 115 auf der Aue an Jakob Schneider, konnen 52 Pflanzenjand an Georg Reitz. Aden, f Erbbeſtand vom Kugelhaus. igen, Wieſen. g gericht 26 ¼ auf der Aue an Heinr. Altheim“ e Daf Erbbeſtand vom Kloſter Thron. Gem Niederfeld. othekeſ 18 5 1 an Johs 70 ½¼ unter dem Friedberg⸗Weg f Werner zu Hochweiſel(%%%% Frau 9 120% im Grohloth an Contad Schäfers Frau! Wittwe(%½%½). mmen e Fol. Klaſter. An) 5 Wieſen. 2754 4841 ¾ in den Mühlbertstriſchern an Georg an Org. Reitz(%). Gemarkung Oſtheim. 1 Bornhöfer Wegsfeld. 1067 3157% ſtößt auf die Weinſtraße an Jakob Dire, Schneider zu Fauerbach(,). le an Jett ö Gemarkung Langenhain und Zie⸗ N genberg. „ 1498 264 im Vogelthal an Caspar Petzinger, en Ger 671 85/12 ¾ unter dem Mittelweg an Chriſtian Hopp, ach. 903 721 im Suder an Chriſtian Wick, f 988 15/60 im Nebchenborn an Carl Petzingers Schultzed Wittwe, 5 1038 6340% oberhalb der Mühl am Berg an Bal⸗ cart Dieter ö thaſar Dihl, 4064. 11400 auf der Gückelsburg an der Frau * Sh von Löw, 1374 19 128% unter den Bremenäckern an Hein⸗ Schneide rich Werner, 1 e Pellet 1563 11,57 in der kleinen Dorfwieſe an Baltha⸗ 88 ſar Liebert, Jakobs Sohn. 5 Gemarkung Obermörlen. rad Moch Ruthen. 8585 XII.) 235] 814,5 im Gückert am Dreimärker an Cas⸗ rrner, Cen par Möckel. Klftr. Gemarkung Fauerbach. a 321 3655 ¾ am Wartweingarten an Ludwig Moͤ⸗ Dinter; ckel, Heinrichs Sohn zu Langenhain. Jud Don Gemarkung Langenhain und Zie⸗ genberg. n C 89 6070%½% Garten im Unterhain an der klei⸗ 9 nen Höll, Dunn zen 1221109 210 hinter dem Oberhain an Heinrich Lud⸗ Lemrad Bol, wig, Weils Sohn, n Jobs 26 17 67 62% die Erlenwieſen an Frau von Löw, a 12 7599 im Vogelthal an Friedrich Müller, d Nil 5.53] 96 60 ½ in der Dorfwieſe an Frau von Löw, 168 15 183 in der Pfahlwieſe an Philipp Huth, Naller jun. f ils zu verkaufen„theils unter ſich zu theilen, kön⸗ laber das Eigenthum ihres Erblaſſers nicht ge⸗ tlich documentiren, weßhalb auf ihren Antrag au Jehan e, welche Anſprüche an jene Grundſtücke bilden I, können vermeinen, edictaliter hiermit geladen Schreibe, erden„ ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier an⸗ riß. Feigen„als ſonſt den Kaufbriefen und Looszetteln gelhaus. gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. 1 Da ſodann auf den vorerwähnten in fauerba⸗ theind r emarkung belegenen Immobilien eine in den er Threl wothekenbüchern noch offen ſtehende Pfandſchuld 100 fl. haftet, welche Conrad Born und deſſen 0 an Jh frau Maria Margaretha am 8. Novbr. 1776 bei ee Frau Metropolitan Herrnbrod zu Butzbach auf⸗ te Schelemmen haben und die deßfallſige angeblich durch Zahlung getilgte Obligation nicht mehr producirt werden kann, ſo werden alle, welche Rechte aus je⸗ ner Pfandverſchreibung herleiten zu kön aufgefordert, ſolche in obbeſtimmter F ſo gewiß hier geltend Schuldurkunde für erloſchen erklart und der deßfall⸗ ie eg im Hypothekenbuche geſtrichen werden wird. Friedberg den 9. März 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Die großh. Bürgermeiſter zu Langenhain bach I., Oſtheim, Obermoͤrleu und h e vorſtehende Edictalladung in ihren Gemeinden öffent⸗ lich bekannt machen zu laſſen und wie geſchehen zu beſcheinigen. Friedberg w. o. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. of mann. f Strohverkauf. (253) Montag den 27. d. M., Vormittags 10 Uhr, wird in hieſiger Burgcaſerne gebrauchtes Bett⸗ ſtroh aus cirea 130 Strohſacken und 68 Strohpol⸗ ſtern an den Meiſtbietenden, Parthienweiſe, offent⸗ lich verſteigert. Friedberg den 15. April 1835. 8 In Auftrag: Reichart, Oberquartiermeiſter. Holz⸗ Verſteigerung. (254) Dienſtag den 21.. M., Vormittags 9 Uhr. ſollen in dem oberrosbacher Gemeindewald hr 46 Stecken Buchen⸗Prügelholz 8 13425 Stück 5 ellen, 0„ Fachgerten, 1150„ Bohnenſtangen N 1 Kiefernſtange, 19 Fuß lang, 1 Aspenſtange, 15 Fuß lang, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, nach welchen gegen vor⸗ ſchriftsmäßige Bürgſcheine eine Zahlungsfriſt bis den ten Oktober 1835 geſtattet wird„öffentlich meiſt⸗ bietend verſteigert werden. Die großherz. Bürgermeiſter werden erſucht, vorſtehende Bekanntmachung in ihren Gemeinden ge⸗ fälligſt durch den Ortsdiener bei der Schelle be⸗ kannt machen zu laſſen. Oberrosbach den 13. April 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Lammer. Verſteigerung von Arbeiten. (255) Freitag den 24. April d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem großherzogl. Braunkohlen⸗ bergwerk bei Dorheim die zur Erbauung eines neuen Wohnhauſes daſelbſt nöͤthigen Bauarbeiten, als: 10 die Maurerarbeit voranſchlagt, ausſchließlich der Materialien, zu 245 fl. 56 kr. 2) Zimmerarbeit ditto 140 9% 3) Dachdeckerarbeit ditto. 23 7 49% 4) Schreinerarbeit ditto. 1617 6% 5) Schloſſerarbeit 113% 10% 6) Glaſerarbeit 99 /ͥ 20% 7) Weißbinderarbeit. 1 5 K 5„ „ 15 8) Spenglerarbeit Summe 929 fl. 22 de. nden öffentlich verſteigert wer⸗ d Bedingungen s Unterzeichne⸗ an die Wenigſtnehme den. Zeichnungen, Ueberſchläge un liegen bis dahin auf dem Büreau de ten zur Einſicht offen. Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all⸗ gemeinen Keuntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge— faſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermei⸗ ſtereien vorzeigen, daß ſie Kaution zu leiſten im Stande ſind. Friedberg den 14. April 1835. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Bauarbeit-Verſteigerung. (256) Donnerſtag den 23. April d. J., ſollen 10 Vormittags 10 Uhr, dahier auf dem Rathhauſe die zur Erbauung eines zur Unterbringung der Armen beſtimmten Lokales nöthigen Zimmer-, Maurer- und Schreiner-⸗Arbeit, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedin⸗ hmenden verſteigert gungen, an den Wenigſtne werden; 5 2 Mittags 12 Uhr, Pflaſteraufbrechen, Planiren Erbauung einer Strecke und Chauſſiren, zur Straße, an den Wenigſtnehmenden verakkordirt werden. Die Steigluſtigen werden eingeladen am be⸗ merkten Tag und Stunde auf hieſigem Rathhauſe ſich einzufinden. Boͤnſtadt den 7. April 1835. Der großh. Bürgermeiſt Geibel. f Holz-Verſteigerung (257) Mittwoch den 22. dem rodheimer Gemeindewald, Diſtrikt alten Heg⸗ wald Ameiſenhecken und Dingesroth, nachbenannte Holzſortimente öffentlich meiſtbietend verſteigert wer⸗ er daſelbſt den: 5 10 5 Stecken Nadel⸗Scheit⸗ und Prügelholz, 2 21½%„ Eichen-Prügel, 3 8/„ Stockholz, 4 599 Eichen⸗Reisholz⸗Wellen, 5 300 Nadelholz⸗Wellen, 6) 1279 Cubikfuß Eichen⸗Bau⸗, Werk- u. Nutzholz, 7) 966„ Nadelholz, 80 24 75 Birken⸗Werkholz, 9) 153 Stecken Birken⸗ und Eichenprügelholz, 10) 8900 Stück Birken⸗ und Eichenwellen, April l. J. ſollen in 11) 143 Stück Dirken⸗Leiterbäume, 9 g 12 193„ Eichen⸗Baumpfahle,. 13) 400 5 Schippenſtiehle. e Die Zuſammenkunft an dem anberaumten Ter⸗ Oſer mine findet ſtatt, Vormittags 7 Uhr, in dem an efatt alten Hegwald des Vorderwaldes, wo alsdann die ant Verſteigerungs-Bedingungen näher eröffnet werden 100 ſollen. Steigluſtige werden hoͤflichſt eingeladen und ein die Herren Bürgermeiſter erſucht, obige Verſteige? bete rung in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. 78 23 0 Rodheim den 13. April 1835. 1 10 9 Der großh. Bürgermeiſter⸗Viear 10 900 Wik ö E h 5 a g 1 655 Bekanntmachungen von Privaten. bil . Fruchtverſteigerung.. nung (238) Montag den 27. April, Nachmittags um“ 2 Uhr, ſollen fünfundzwanzig Malter Korn und 24 ſechs Malter Gerſte von dem hieſigen Corporaſpeicher 3 aus der 183 àr Erndte, in der Behauſung des Hrn. 115 Boute my einer öffentlichen Verſteigerung ausge- 1 ſetzt werden, welches zur allgemeinen Kenntniß bringt fraß Friedberg den 9. April 1835. 465 In Auftrag des Kirchenvorſtandes:(2⁵ Der Collector Müller. es Fruchtverſteigerung. 5 Gel (239) Montag den 27. April, Nachmittags un 2 Uhr, ſollen fünfzig Malter Korn und fünf und zwanzig Malter Gerſte von dem hieſigen Hoſpital Fruchtvorrath aus der 1834r Erndte, in der Be⸗(25 hauſung des Unterzeichneten, einer 0 ſteigerung ausgeſetzt werden, nen Kenntniß bringt 5 f 9. April 1835. Friedberg den In Auftrag der Armenkomm Der Hoſpitalpfleger Bo Ein vierſitziger Korbwagen, erſt vor 3 Jahren ganz neu g grün lakirt, auch zweiſpännig zu fal (241) dern und ſehr elegant, Stahlfedern ruhend, ein⸗ ren, in vollkommen gutem Zuſtande, i Lande aus freier Hand zu verkaufen. dieſes ſagt wo? 5 Fahrgelegenheit. on Oſtermontag an itzigen Glaswage Abfahrt von hi Ausg (243) 2 mit einem ſechsſ furt und zurück. Die er iſt Morge ffentlichen Ver⸗ welches zur allgemeſ⸗ iſſton: 1 utemy. ebaut, mo⸗ auf liegenden ſt auf der 0 fahre ich täglie n nach Frank U ch 5 Uhr(auf Verlangen wird jedoch auch früher oder en ſpäter abgefahren) und ven Frankfurt um N 0h Nachmittags. Der Preis für die Perſon iſt 1 fl. „Auch bin ich geſonnen, während der Kurzeil iche zweimal nach Wiesbaden zu fahren, wobei ich die Perſon für 2 fl. mitnehmen kann. 1 Friedberg. Heinrich want e 5 5 0 [ Das ten Ter⸗ dem ſ. 9. dann die et werden aden und Verſteige⸗ it machen ſſter⸗Vitar vaten. nittags un Kern und peraſpeicher g des Hmm. ng ausge⸗ utniß bringt werſtandes. üller. mittags un fünf und * Ooſpüual ö in der Be⸗ iulichen La ur algen outemy. Okarber Mineralbrunnen. (245) Montag den 20. April, als am zweiten Aſterfeiertag, nimmt die Sommerbeluſtigung am okarber Mineralbrunnen ihren Anfang und wird, bei fünſtiger Witterung, alle vierzehn Tage fortgeſetzt. Fur wohlbeſetzte Muſik, gute und rein gehaltene Weine, ſowie auch gut zubereitete Speiſen wird beßtens geſorgt werden. Havenecker. Wohnungs- Veränderung. (247) Unterzeichneter macht andurch die ergebene Anzeige, daß er im Hauſe der Jungfer Suſanna Vogt, neben Herrn Gaſtwirth Preußer und Herrn Schönfarber Köttinger, eine Wohnung bezogen hat, und bittet, bei ſeiner bekannten prompten und billigen Bedienung, ihn auch in ſeiner neuen Woh⸗ nung mit recht vielen Aufträgen zu beehren. Friedrich Schleuning, Schneidermeiſter. (248) F. B. Cardini, Tabacks⸗Fabrikant zu Rödelheim, iſt während der Meſſe in Offenbach in der Herren— ſtraße Nr. 27 anzutreffen. l Da nz mu fi k. (258) Bei Uuterzeichnetem iſt den 20. d. M., als am zweiten Oſterfeiertag, nach beendigtem Gottesdienſt gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu er hierdurch höflichſt einladet. Friedberg den 15. April 1835. Guſtav Gerlach. Fahrgelegenheit nach Frankfurt. (259) Von Oſtermontag an fahren während der Meſſe täglich zwei Familienwagen nach Frankfurt und zurück. Die Abfahrt von hier iſt Morgens 5 Uhr und von Frankfurt Nachmittags 4 Uhr. Der lonniſſon Preis für eine Perſon iſt wie ſeither 48 kr. ommiſſon⸗ 5 Friedberg den 15. April 1835. Hanſtein. Mulch. Becker. en, gebaut, 1 auf legen Juli l. J. bezogen werden. iunig u I, itt auf 1 Ausg Ein vollſtändiges Logis gleicher Erde (260) iſt zu vermiethen, und kann Anfangs Georg Bopp. * Einladung. 261) Den 2ten und zten Oſterfeiertag nehmen die Sommerbeluſtigungen auf dem Nauheimer Teichhauſe Ihren Anfang. 5 Indem ich mir erlaube, mich meinen verehrten Gönnern und Freunden zu geneigtem Beſuch zu empfehlen, bemerke ich zugleich, daß ich durch Prompte Bedienung und gute Muſik mir das ſeit— her geſchenkte Zutrauen auch ferner zu erhalten ſuchen werde. Nauheimer Teichhaus am 13. April 1835. i Henkel. 1 Ein Hausknecht, zich Beg(262) mit guten Zeugniſſen verſehen, wird geſucht. 2 Das Nähere iſt bei der Expedition dieſes Blattes uu erfahren. 8 0 Unterzeichneter beſitzt noch einige Exemplare von Venator, Carl, Achttauſend und mehr Fremd⸗ wörter ꝛc., welche er noch zum Subſcriptions— preis abgeben kann. Ferner iſt bei demſelben zu haben: Flick, H. C., Pfarrer zu Petterweil, die Beein— trächtigungen des Ackerbaues und der Obſtbaum— zucht durch das beſtehende Jagdweſen. 9 kr. — H. C., Pfarrer zu Petterweil, die Errichtung einer Flurſchädenverſicherungs-Anſtalt im Groß⸗ herzogthum Heſſen. 12 C. Bindernagel. Oeffentlicher Dank. Wir halten es für Pflicht, unſern Leſern mitzutheilen, daß nach den in unſern Blättern angezeigten Beiträgen für die Wetterbeſchaͤdigten im Kreiſe Grünberg auf Privatwegen im Ganzen Folgendes eingegangen iſt: et fl 59 kr. 1) aus Friedberg. 2) aus Dorheim. 4 fl.— kr. 3) aus Großkarben. en e 4) aus Burggräfenrod... 6 fl. 21 kr. 5) aus Ilbenſtadt 25 d kr. 6) aus Rodheim. 1 fl. 45 kr. Zuſammen 57 fl. 58 kr. Den Gebern ſtatten wir hiermit im Namen unſerer Brüder, welchen dieſe Gaben zu Theil wurden, den wärm—⸗ ſten Dank ab. Wir ſehen daraus, daß das Wohlthätigkeitsgefühl bei Manchen noch nicht erſtorben iſt. Die Redaction. Fruͤchte-Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 6 fl.— kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4fl. 15 kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte-Preiſe zu Frankfurt, am 13. April: Waizen: 5 fl. 50 kr. Korn: 4 fl. 10 kr. Gerſte: 4fl.— kr. Hafer: 3 fl. 20 kr. Kohlſaamen:— fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 10. April: Waizen: 6 fl. 30 kr. Korn: 4 fl. 55 kr. Gerſte: 4 fl. 14 kr. Hafer: 3 fl. 24 kr. Verkaufs⸗Preiſe der Bäcker und Metzger vom 17. bis zum 25. April. 5 f Pfd. Lth. Qt. Für 1 kr. Milchbrod— 5 3 „ 1 kr. Gemiſchtes— 7 2 „ 8 kr. Laden⸗Brod 1 6— ee dito 3 4 2 „ 4 kr. dito 2 3— W dito 1 1 2 * Kr. Judengaſſe. 1 Pfund Ochſenfleiſch 11 10 1„ Rindfleiſch 5 7 1 Kühlfleiſch— 8 1 Nierenfett 20 19 1„ KFalbfleiſch 5 5 1 Hammelfleiſch 7 6 1„ Schweinenfleiſch 9— 1„ Leber- und Blutwurſt 12— 1„ Bratwurſt 14— 1„ Schwartenmagen 16— 177 geck 20— 1„ Doörrfleiſch 14— 1„Schmalz 18— Für die Richtigkeit: Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. N 1 19 0 ö 0 0 6 N N 0 0 1 g D———— Den 29. Anna Katharina Steden, weiland Johann Heinrich Steden, geweſenen Schuhmachermeiſters 10 e a* Im Mirz 1835 wurden zu Friedberg 5 ö In der Stadt:* 5 5 Der Buͤrger und Schuhmachermeiſter Michael Hanſtein, 00 des dahlel geneſ Bürgers und Fuhrmanns Balthaſar Hanſtein nachgelaſſener ehel. Sohn, und Maria Chriſtina Guth, weiland des geweſenen Schäfers Guth zu Oberwöllſtadt nachgelaſſene ehel. Tochter. a 2. G e t d 1 f 1 2 1 az) In der Stadt: Herrn Apotheker Philipp Werner ein Sohn: Sad Ludw. Philipp; geb. den 13. Febr. i Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Chriſtoph Bender ein Sohn: Adam; geb. den 24. Febr. Dem Bürger und Taglöhner Joſt Kinzebach eine Tochter: Eliſabeth; geb. den 25. Febr. Ein unehelicher Sohn: Carl Chriſtian Auguſt; geb. den 16. Febr. 9 Dem 16 gen 1— 8 und Schuhmachermeiſter Johannes Rickert ein Sohn: Ludwig Heinrich; geb. den 8. d Dem Bürger und Metzgermeiſter Joh. Heinrich Engel ein Sohn: Georg; geb. den 8. d. M,. Dem Bürger ie eee Joh. Hartmann Ludwig Lang ein Sohn: Heinrich; geb. den 14. d Herrn Johann Gottlob Freiherrn von Kramer, Hauptmann im ꝛ2ten Bataillon des großherz. 0 Aten Infanterieregiments, eine Tochter: Sophia Louiſe Henriette Eliſe Mariana Auguſte; geb. den 25. Febr. N Dem hieſ. Bürger u. Bäckermeiſter Johannes n ein Sohn: Ludwig; geb. d. 17. db. M. b) In der Burg: 3 Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Johannes Leiß ner eine Tochter: Suſanna 9 5 geb. den 26. Febr. f Dem hieſigen Bürger und Schneidermeiſter Konrad Reuß ein Sohn: Hartmann; geb. d. 26. Febr. Dem Kaſernenwärter David Scharmann ein Sohn: Johannes; geb. den 6. d. M. g Dem hieſigen Bürger und Schreinermeiſter Philipp Deweil ein e Johann Philipp; des. 4 den 14. d. M. Ar s 3. Beer d i I. a) In der Stadt: 15 Des hieſigen Bürgers und Kutſchers Heinrich Hanſtein Sohn: Emmrich, alt 1 Maat, 4 Tage; geſt. den 1. d. M. N Der Bürger und Gerbermeiſter Philipp Wilhelm, alt 88 Jahre, 2 Mon.; geſt. den 8. d. M. Frau Johannetta Chriſtina Katharina Conrad, weiland Johs Conrad, geweſ. Feldwebels im Aten Bataillon des großh. Aten Infanterieregiments, geb. Söllner, alt 36 Jahre 72. 7 Tage; geſt. den 13. d. M. Des hieſ. Bürgers, Schneidermeiſters und Gefangenwärters Johs Steitz Söhnchen: Heinze alt 3 Jahre, 3 Monate, 24 Tage; geſt. den 16. d. M. Der 5 und Zimmermeiſter Johann Heinrich Dienſtbach, alt 42 Jahre, 3 Monate 1 Tag; geſt. den 26. d. M. 1 Des Bürgers und Gerbermeiſters Heinrich Carl Müller Söhnchen: Joh. Heinrich, alt 1 Sahr, ö 8 Monate, 8 Tage; geſt. den 27. d. M. erde Gebre „31 fer J Blofeld, nachgelaſſene ehel. Tochter, alt 57 Jahre und 17 Tage; geſt. den 29. d. M. Huld d) In der Burg: Ueibe „ 12. Frau Margaretha Morell, des hieſigen Bürgers und Tabacksfabrikanten Herrn Georg Chrinorh Morell Eheim„ alt 78 Jahre, 1 Monat und 7 Tage; geſt. den 9. d. M. 9 e) In der Judengaſſe: 1 1. Geboren. 11 „ 9. Dem Schutz⸗ und Handelsjuden Nathan Hirſchhorn ein Sohn: Löb. 1 2. e„ 105 „ 7. Markus Schwab, alt 65 Jahre.— ich „ 14. Iſaak Kreuznach von Mainz, alt 21 Jahre. 8 U 0 . 5 e tat Gedruckt und vorlegt unter Verantwortlichkeit oon Carl Bindernagel in Friedberg. 1 Eben