1 k und mf g. der a0 ehrer Heil! llen 2 ag dernagel, e Ig: ** 50 fr. . e 4fl.— kr Hauen: 7fl. ebruar: e: 4 ger. „ Februar. eth. At. 5 8— 22 8 ** 8 2 5 2 enn — — — * 4 9 ntelligenzblatt für die SMrovinz Mberhes sen 8 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. 725 Sonnabend, den 14. Februar 1835. —— Amtlicher Theil. e großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Muſterung und Conſceription vom Jahr 1835. Unter Verweiſung auf mein Ausſchreiben vom 25. Januar 1834(Nro. 5 des Jutelligenzblattes) bordere ich Sie auf, die Vorarbeiten für die Muſterung und Conſcription für das Jahr 1835 unverzug— lich vorzunehmen. Die aufgeſtellten Ortsliſten, Depotanſprüche ꝛc. haben Sie langſtens bis zum 10. März au mich finzuſenden. f Friedberg den 10. Februar 1835. a Kuͤch ler. * Oeffentliche Bekanntmachung. Betreffend: Die Verbindlichkeit der Apotheker zur Verabfolgung von Arzneien ohne bagre Zahlung: In Bezug auf die§§. 62, 70, 72 und 73 der Medicinalordnung vom 14. Auguſt 1822 lautend 1 folgt: „H. 62. Arzueien müſſen bei Nacht wie bei Tag mit Bereitwilligkeit, ohne unnöthigen Verzug, und mit der vorgeſchriebeuen Signatur bezeichnet, abgereicht werden. Iſt von dem Arzte auf der Vorſchrift: Eile 2 ſo iſt die Bereitung und Abgabe der Arznei vor allen andern zu befördern. 70. Bei Abgabe von Arzneien für arme Kranke nach ärztlicher Vorſchrift, muß von dem betref— n Bürgermeiſter entweder auf der Arzneivorſchrift ſelbſt oder in einer beſondern Beilage bemerkt ſeyn, daß der benannte Kranke in die Klaſſe der Armen oder Wenigbemittelten gehört, und die verordnete Arznei auf Rechnung der Gemeinde abgegeben werden kann. Ohne ſolche Belege von Seiten der Orts— vorſtände kann niemals eine Arzneirechnung auf irgend eine Communal-Caſſe decretirt werden. §. 72. Alle auf ſolche Art beſcheinigte, auch von dem betreffenden erſten Bezirks-Phyſikatsarzte hinſichtlich der Richtigkeit der Abgabe und der ordnungsmäßigen Taxe atteſtirte Arzneirechnungen, ſind unter Anlegung der Originalrecepte zu Erde eines fedeu halben Jahrs, und zwar vor dem 1. Juli und f 38 1. Januar, an die vorgeſetzte Re bewirkt werden kann. Die hierin ſaumi durch Nichtbeachtung älterer Rechnunge §. 73. Alle Arzneirechnungen, armte Perſonen und Familien betreffe und überhaupt von der Adminiſtrativ⸗Behörde nicht ber n erwachſen wir welche zur Zeit d iſt nachſtehende höchſte Verfügung in obigem Betreffe erlaſſen worden.* Da ſolche von allgemeinem Intereſſe iſt und zu (Nro. 6 des Intelligenzblattes) dient, ſo bringe ich die daß die einſchlägigen Behörden, Aerzte und Apotheker Friedberg den 10, Februar 1835. Das Großherzoglich Heſſi an die Großherzogl. Prov Direction zu Mainz und ſche Miniſte inzial⸗Commiſſariate dahi ſind die Apotheker verbunden, die von Sanitätsb Arzneien ſelbſt dann unweigerlich verabfolgen zu laſſen, die Apotheker vor Verluſten zu ſchützen, welche in ei Vorſchrift für ſie entſtehen können, muß denſelben ge werdende Abgabe von Arzneien— Vermögensverhältniſſe ihnen unbekann oder ein Atteſtat der Zahlungsfähigke Es haben ſich daher 10 zur Erwirkung des Armuthsatteſtates die armen den Bürgermeiſter und reſp. Beigeordneten zu wenden glaubt beſcheinigen zu kö t ſind, ſo lange a it beigebracht wird nnen, ohne Verzug das Atteſta dahin auszuſtellen, daß der Kranke in die Klaſſe der Ar nung der Gemeinde abgegeben werden könne, Dieſes Atteſtat iſt mit dem Recepte dem den nach Maßgabe der 88. 70 und 72 der Me auf die Gemeindekaſſen einzureichenden Rechnun Wenn 2) Kranke oder deren Angehörige, welche die Arzne ſich nicht der Gefahr ausſetzen wollen, daß die alsbaldige Abgabe der Arzneien verweig oder ſich mit einem Zeugniß ihrer Zahlung reſp. Beigeordnete ohne Verzu dem Recepte übergeben. 0 Ein ſolches Zahlungsfähigkeitsatteſtat iſt auch als die Vermögensverhältniſſe der Intereſſenten ein von ih zu können, ſtatt des letzteren dem Kranken oder deſſen Auf den Grund eines ſolchen Atteſtates der Zahlu gen. ert werde, sfähigkeit, w gierungsbehörde einzuſenden, gen Apotheker haben n, koͤnnen niemals auf eine Bezirks Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes die ſaͤmmtlichen Großherz. Kreisraͤthe in den i und Oberheſſen. Nach den bereits beſtehenden, auf den§. 62 de eamten, practiſchen Aerzten und eilende Fälle ausgenommen— fů Apotheker zu übergeben und d dicinalordnung zum Behufe ihnen wegen Un 9. unentgeldlich auszuſtellen hat, m verlangtes Armuthsa — ſich den Verluſt ſelbſt zuzuſchreiben, der ihn 60 er Abgabe von Arz neien bemittelte und ſpäter ven oder Communal⸗Caſſe decre ir, ückſichtigt werden. f 5. reibens vom 5. d. N chen Kenntniß k Friedberg ir Ergänzung meines Ausſch ſelbe unter de bereits d m Bemerken zur oͤffentli anach angewieſen worden ſind. Küchler. 4 Darmſtadt am 3. December 1833. rium des Innern und der Juſtiz er und zu Gieſſen, die Großherz. Provinzial Provinzen Starkenburg r Medicinalordnung ſich gründenden Vorſchriften Wundärzten angeordneten wenn ſolche nicht baar be 1 nzelnen Fällen aus der ſtricten Anwendung dieſer ſtattet werden, ufzuſchieben, Kranken oder deren An welcher verbunden iſt t nach Anleitung des 1 die ohne baare Zahlung verlangt r arme Kranke oder ſolche, deren bis ihnen entweder ein Armuthsatteſtat 1 ient demſelben als Beleg zu der Decretur der Arzneikoſten damit von dieſer die Decretur der Regier u 0 un klagt 1 Gow dem erwit Anſehun * 4 b zahlt werden. Um jedoch gehörige an den betreffen⸗ „im Falle er die Armuth §. 70 der Medieinalordnung men gehöre, und die verordnete Arznei auf Rech⸗ * ien, bekanntſchaft mit i ſo muͤſſen ſie letzter elches ihnen auf Verlangen der Bürgermeiſter oder dann, wenn der Buͤr tte Angehörigen zu ertheilen. ngsfähigkeit haben die Apotheker die Arzneien als⸗ ſtat nicht glaubt ausſtellen deren ſie beduͤrfen, zu zahlen im Stande ſind, hren Vermögensverhältniſſen Wentweder gleich baar bezahlen verſehen und ſolches dem Apotheker mit 1 1 9 den unda on der ee a germeiſter mit Rüͤckſicht auf dh * ſy z 1 pater u t derm Sowohl die Armuthsatteſtate(1) als auch 39 lld und ohne baare Zahlung zu verabfolgen und ſollte ſich ſpäter, wenn der Apotheker ſeine Bezahlung 1 rlangt, ergeben, daß der Kranke ſchon zur Zeit der Abgabe der Arznei zahlungsunfähig war, im die Bezahlung ſeiner Forderung aus der Gemeindekaſſe nicht verweige t werden. ö die Atteſtate der Zahlungsfaͤhigkeit(2) ſind in der Regel if dem Recepte ſelbſt, oder ausnahmsweiſe auf einem beſonderen Schein— in welchem jedoch ſtets der ſo kann veck deſſelben ausdrücklich zu erwähnen iſt— auszuſtellen. m 5. b. 9 3 n Kennt ker Arzueien zu erwirken. 1 * 1 Friedben 3) Zur unverweilten Verabfolgung der Arzneien bleiben übrigens, auch im Falle weder baare Zah⸗ ng geleiſtet, noch eins der bemerkten Atteſtate beigebracht wird, die Apotheker dann verbunden, wenn ile noͤthig iſt und die Dringenheit des Falles nicht geſtattet, die erwähnten Zeugniſſe vor Bereitung In dieſen Fällen werden daher ſtets die ordinirenden Aerzte die Recepte mit„Eilt“ bezeichnen. Den Apothekern bleibt es hierbei überlaſſen, durch ein von dem Bürgermeiſter oder reſp. Beigeordneten d herwirkendes Atteſtat über die Vermögensverhältniſſe des Kranken ſich zu verläſſigen, indem auch in der 1833 Anſehung dieſer Fälle die Vorſchriften der 88. 70, 72 und 73 der Medicinalordnung volle Anwendung finden. Justi 1 Provinz, f burkeubun 117 5 und Apotheker durch orſchriften igeordueten Um jedoch dung dieſer, Wir beauftragen Sie, hiernach nicht nur die Bürgermeiſter zur Bekanntmachung dieſer Vorſchriften in den Gemeinden zu inſtruiren, ſondern auch die Großherzogl. Sanitätsbeamten, practiſchen Aerzte, Mittheilung eines Exemplars dieſes Ausſchreibens an Jeden deeſelben, u den getroffenen Anordnungen in Kenntniß zu ſetzen. In Verhinderung des Staatsminiſters v» Lehmann. Dr. Y orſt. verlangt ſche, deren uthsatteſtat Kurze Nachrichten. Friedberg im Februar. 14 Wir haben ſchon von Frankfurt, Darmſtadt und andern Orten Nachrichten über das Wetter in betreſſen⸗ 5 Nacht vom 5. auf den 6. Februar erhalten. ————ñä: e Armut Den fernen Leſern theilen wir mit, daß auch wir zalordnung zi jener Nacht bei heftigem Weſt- und Nordweſt, auf Rech, tieſes Gewitter hatten, welches ſich um die Mitter— ſachtſtunde mit Hagel entlud. Der Barometer war Beleg un im Morgen des 5. noch 28 Zoll/ Linie(pariſ), (aneleſten und ſtand am Morgen des 6. auf W Zoll 6 ¼ linien. Auch die Luft, welche die beiden vorher⸗ ehenden Tage äußerſt mild war, hatte ſich abge⸗ ande ſud, lühlt, und ſtand der Thermometer am 6. Morgens hältniſen Uhr auf + 2 Grade. Schnee hatten wir dieſen ballen ſanzen Winter bis dahin nur ſehr wenig. iſtet ode— heker mit Nie derwöllſtadt. Hier wurde dieſen Herbſt die neue Orgel feier— ct auf ch eingeweiht). Die Veränderung des Platzes usſtelſe Wir würden darüber gerne ſeiner Zeit etwas milgetheilt haben, wenn uns nur auch etwas zugekommen wäre. Die Redaction eien als⸗ vor unſerer Kirche ſchreitet ihrer Vollendung ent— gegen, und wird gewiß eine Verſchöͤnerung unſeres Ortes genannt werden können. Ganz beſonders nützliche Erfindung. Wir kommen immer weiter in den Erfindungen, und können's durch ſie immer bequemer haben. Aber wir müſſen auch dankbar ſeyn gegen die, welche ſich durch ſolche um das menſchliche Geſchlecht verdient gemacht haben, wenigſtens ihre Namen der Nachwelt überliefern. Das thun wir hiermit, in— dem wir den Namen Mignard- Billinge in unſer Intelligenzblatt aufnehmen. Dieſer Mann hat ein Inſtrument erfunden, wodurch Jedermann mit leich⸗ ter Mühe(man kann gar nicht dankbar genug da— für ſeyn)— die Auſtern öffnen kann. (Dingler polyt. Journ. XIV, 6.) Bekanntmachungen von Behoͤrden. NUM Fruchtverſteigerung zu Friedberg. (89) Dienſtag den 3. März 1835, Vormittags 10 Uhr, werden dahier zu Friedberg in der Behau ſung des Herrn Gaſthalters Hieronimus vor dem ehemaligen Mainzerthore die nachgenannten Frucht⸗ guantitaten von den bemerkten fiscaliſchen Speichern der offentlichen Verſteigerung ausgeſetzt, nämlich: 1) von dem Speicher zu Friedberg 40 Mltr. Waizen, 110 Mltr. Gerſte, 35 Mltr. Hafer; 2) von dem Speicher zu Oberrosbach 60 Mltr. Hafer; 30 5 dem Speicher zu Rodheim 280 Mltr. Korn, 10 Mltr. Gerſte, 10 Mltr. Hafer; 4) von dem Speicher zu Holzhauſen 140 Mltr. Kornz 5) von dem Speicher zu Vilbel 35˙ Mltr. Hafer. Friedberg den 8. Februar 1835. Der großherzogl. Rentamtmann Buß. Güterverſteigerung. (90) Auf freiwilliges Anſuchen des Herrn Fried⸗ rich Zimmermann dahier, ſeine ſämmtlichen Güter⸗ ſtücke ſowohl in hieſiger als in fauerbacher Gemar⸗ kung einer öffentlichen Verſteigerung auszuſetzen, ſollen dieſelben Freitag den 27. d. M., Vormittags 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe an Meiſtbietende, ſammt den bereits beſaamten Stücken, ausgeboten werden. Sie beſtehen IJ. In hieſiger Gemarkung: 10 1 V. 17 R. Garten an der Hockenmühle am Eck neben Conrad Stork, 2) 26 R. Garten daſelbſt an Heinrich Kirchner und Heinrich Raahe, i 3) 3 V. 16 R. Acker im Großgalgenfeld an Heinrich Mühling, beſäet mil Waizen, 4) 2 V. 18 R. daſelbſt an W. Weckerlings Wittwe, beſlet mit Waizen, 6) 1 M. 8 ½ N. im Lachenfeld an Georg Renneberg. II. In der Fauerbacher Gemarkung: 6) 1 V. 22½ R. über dem dienheimer Pfad an Georg Schmidt, beſaͤet mit Korn, 7) 2 V. 6¼ R. über der Niederweide an Rudolph Haas, beſäet mit Waizen, 8) 1 V. 37 ½ R. zwiſchen den Hohlen an Wilhelm Weckerlings Wittwe, mit Korn beſaäet, 9) 2 V. 5¼% R. an der Wüſtung au Hartmann Schütz, mit Korn beſäet, 8 5 10) 2 V. 26 R. in krummer Gewann an Philipp Schultheis, 110 3 V. 29 ½ R. rechter Hand der gerberheimer Hohle an Rudolph Haas, 8 12) 1 V. 38 ½ an dem Attig⸗Rain neben G. Menges, 13) 2 V. 16 R. über dem Staͤdterweg am Haingraben an Georg Groß zu Friedberg, 14) 1 V. 24¼ R. in der oberſten Elach neben Jo⸗ hannes Moͤhr, N ö 15) 2. 28¾ R. am Hirſchenrain neben H. Sang, 160 1 V. 39½ R. rechter Hand der dorheimer Hohle an Gerhard Holler, . 1 220 14¼ R. eine Wieſe daſelbſt an Präceptor Naue 17) 1 V. 35 ½ R. vor der Mark an Rudolph Haas, 18) 1 V. 21¼ R. am Holzberg neben H. Graf von, Solms⸗Nodelheim 7 19) 25½ R. der Baumgarten im Mühlfeld an Ru⸗ dolph Haas, F 14 20) 26½ R. in der Elach eine Wieſe neben Caspar! Orth, giebt Hrn. Grafen v. S. Rödelheim Zins 1¼, 210 18% R. in der Elach eine Wieſe neben Jo- hannes Philippi 2ter, 5 Wittwe, giebt Hrn. Graf v. S. Rödelheim Zins 3 ½, 23) 2 V. 1 R. Ackerland in der alten Gewann neben Carl Zäun, giebt dem großherz. Cameral-Fiscus“ 3 Geſcheid 2 Maßchen Waizen, 8 8 240 2V. 19 ¼ R. rechter Hand dem Mainzerthorweg an Philipp Schultheis, giebt dem gr. Cam Fiscus 1 Kumpf 2 Mäßchen Waizen, f 1 25) 3 V. 30 R. unter dem Holwaſen an Balthaſer Sang, giebt dem gr. Fiscus 1K. 3 G. 1 M. Waizen, 20) 1 V. 31 ½ R. am Breiberg an Georg Schmidt, giebt dem gr. Fiscus 3 Geſcheid 1Müßchen Waizen, 27) 1 V. 18 ½ R. Im Holz an Carl Neiſel, giebt an Hrn. Grafen von S. Rödelheim zum Schloß Fauerbach 1 Meſte Waizennn 1 und wird bemerkt, wenn annehmbare Gebote geſchehen, daß der Zuſchlag unwiderruflich ertheilt werden ſoll. Friedberg den 10. Februar 1835. 14 N Der Bürgermeiſter D. Fritz. Guͤter-Verpachtung. a (91) Montag den 2. März, Vormittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachfolgende leih⸗ fällig gewordene Allmeyenſtücke auf weitere 6 Jahre öffentlich meiſtbietend verpachtet werden, als: 15 1) 1 Viertel 1 Ruthen 4 Schuh am Haingraben; d 2)—„ 38„8„ daſelbſt, daneben; 3) 1%,„ daſelbſt, diess 4) 1 55„ 7„ daſelbſt an Vorig.; 5991„—„—, daſelbſt; 60 1„—'„—„ daſelbſt; 7) ungefähr 28 Ruthen daſelbſt. Friedberg den 10. Februar 1835. 1 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz. Mobilien ⸗Verſtei gerung. 9839 Auf Anſuchen des hieſigen Bürgers und Weißbinders Friedrich Zimmermann ſollen in ſeiner Behauſung Montag den 23. d. M. und folgende Tage, von Morgens 9 und Nachmittags 2 Uhr an, deſſen Mobilien öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, beſtehend: 162 1) in zwei 6jährigen friſchmelkenden Fahrkühen;[( 2) ein neuer grün angeſtrichener Leiterwagen mit allem Zubehör, 1 Pflug und eiſerne Egge; 3) eine vollſtaͤndige Branntweinbrennerei mit Keſſel von 80 Maas; 9 4) ſammtlicher Fruchtvorrafth: Waizen, Korn, 9 ö 8 4 elph Haut, HWierſte, Erbſen, und ungefahr 40 bis 45 af oe) Malter Kartoffeln; 8 4 5) eine Fruchtfegmühle, Stroh, Brennholz, Klötze, an RU gutes Rüſtholz, Doppeldielen, ungefähr 15 eil N bis 20 Karren Dünger; n Caspg 6) Kupfer, Meſſing, Zinn, Eiſen und Blech; det, 7 Faſſer, Schrünte, Stühle, Tiſche, Bettladen neden J und ſonſtiges Holzwerk; 5 59) Bettung, Weißgeräth und Kleidungsſtücke. tor Nam Es wird hierbei bemerkt, daß mit dem Vieh, Ins% chiff und Geſchirr und Branntweinbrennerei der amm neben Anfang gemacht wird. al⸗Zis ces Friedberg den 11. Februar 1835. 5* D„ N* 7* g wertbonteg Der Bürgermeiſter D. Fritz n dien Bauarbeitenverſteigerung zu Büdingen. * 193) Mittwoch den 25. Februar d. J., Vormittags ſchaſe Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Büdingen die N. Waizen, N Walzen, zur Erbauung eines neuen Schul- und Bethauſes 3 1— u Büches nöͤthige Bauarbeiten, als: iel, ai 1) Maurerarbeit(ausſchließlich der Ma— r. 8 lla 1 terialien) voranſchlagt zu 497 37 * 29 Steinhauerarbeit 5 1 252 52 3) Zimmerarbeit(exclusive Materialien) 275 36 egeſchehen, 4) Dachdeckerarbeit 1 248 25 W Schreinerarbeit 429 8 . 6) Schloſſerarbeit 257 6 D. Fri. 7) Glaſerarbeit 263 30 8) Weisbinderarbeit 327 108 um 10 9) Spenglerarbeit 14 24 lende leih. Summe 2566— 2 hun die Wenigſtnehmenden o ffentlich verſteigert wer— ungraben; Zeichnungen, Ueberſchläge und Bedingungen den. liegen bis dahin auf dem Bureau des Unterzeichne⸗ , duuczen 10 zur Einſicht offen. 0 f t, dito; 5 7 2 1an Bent; Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all— ; gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge— : laſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermei— 4 ſtereien vorzeigen, daß ſie Kaution zu leiſten im Stande ſind. i 2. Fritz, Die Herrn Buͤrgermeiſter werden erſucht, 10 vorſtehende Bekanntmachung in ihren resp. Ge— n 5 15 meinden durch die Schelle gefaͤlligſt bekannt machen irg ö zu laſſen. Friedberg den 11. Februar 1835. 2 Uhr an, Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. aten 7 Gefundenes. (94) In der Nähe des Teichhauſes bei Nauheim in ſeinet d folgende 15 5 Jane find am 4. l. M., in einen Sack gepackt, folgende 5 ge; Gegenſtände gefunden worden, als: 19 4 Pfund 24 Loth Kaffee, 223 23„ brauner Zucker, 353„— weißer„ und 11 mit Keſſel 1 en, Korn, 41 4) 1 leinenes Säckchen, blau von Grund und 5 mit weißen Blümchen, welches mit dem Anfügen zur öffentlichen Kenntniß gebracht wird, daß ſich der Eigenthümer dieſer Sachen binnen 4 Wochen zu melden hat, gegenfalls ſonſt nach den beſtehenden Geſetzen anderweit über das Gefundene verfuͤgt werden wird. Dorheim am 9. Februar 1835. ˖ Kurfuürſtliches Juſtizamt. Halberſtadt. Holzverſteigerung im Revier Oberrosbach. (95) Donnerſtag den 19. Februar d. J., Vor⸗ mittags um 8 ½ Uhr, werden im landesherrlichen Frauenwald bei Niedermörlen: 12 Stecken Birken- und Eichen-Prügetholz, 12„ Weiden- ꝛc. Prügelholz, 4675 Wellen Eichen- und Birken-Reiſerholz, 1000„ Weiden- ꝛc. Reiſerholz, 6 Stück Eichenſtämme, Geſchirrholz, 45„ Eichenſtangen, dito, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedin— gungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft und der Anfang hat zu der angegebenen Zeit in der langen Schneiße am Pflanzgarten ſtatt. Die Einwohner des kurfürſtlich heſſiſchen Amts Dorheim werden zur Verſteigerung zugelaſſen. Oberrosbach den 9. Februar 1835. Der großh. heſſiſche Revierförſter Bingmann. Eichen-Lohrinde-Verſteigerung im Revier Oberrosbach, Forſts Friedberg. (96) Montag den 9. März d. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in der Wohnung des Unterzeich— neten das diesjährige Ergebniß an Eichen-Lohrinde, a) in dem landesherrlichen Frauenwald, ungefähr Gebund od. Ctr. 1300 487 ¼ b) in den Communalwaldungen Gebd. od. Ctr. 1) der Gemeinde Obermoͤrlen 300 120 25„„ Ockſtadt 650 208 zuſammen 2250 815 ½ unter den vorher bekannt zu machenden Bedin gungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Nachgebote werden nicht angenommen, vielmehr der definitive Zuſchlag ſogleich ertheilt, wenn der Abſchätzungspreis erreicht wird. Die großh. Forſtſchützen zu Obermörlen, Nie — dermörlen und Ockſtadt werden denjenigen n habern, welche ſich deshalb bei ihnen melden, die Lohſchläge vorzeigen. 1 42— Oberrosbach den 9. Februar 1835. a 77 Der großh. heſſiſche Revierſbrſter ö Bingmann. 1 Stroh-Verſteigerung. (80) Montag den 16. Februar, Morgens 9 Uhr, ſoll in der Behauſung des Verwalters Stieber zu Wölfersheim folgendes Geſtröh öffentlich an den Meiſtbietenden unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert. werden, als 1) 13 Fuder Rockenſtroh, 29 10„ Waizenſtroh, 3) 7„ Gerſtenſtroh, ) 7„ Haferſtroh, 5) 3„ Wirrſtroh. Schloß⸗Ilbenſtadt den 3. Febr. 1835. Graͤfl. v. Leiningen'ſche Rentei daſ. Arbeitsverſteigerung zu Rockenberg. (97) Dienſtag den 17. Februar l. J., Morgens 10 Uhr, ſollen in Rockenberg an Ort und Stelle * nachſtehende Arbeiten und Lieferungen an Straßen⸗ bau der ſogenannten Hintergaſſe unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen an Wenigſtnehmenden veraccordirt werden: 10 Planirarbeit, Steinbrechen, Baſalt und Sandſteine, Anfahren der Steine, Anfahren des Kieſes, Chauſſiren der Straße, Pflaſterarbeit, Maurerarbeit und Sandſteinerne Treppentritte. Die großh. Bürgermeiſter werden hierdurch erſucht, dieſe Arbeitsverſteigerung in ihren Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Rockenberg den 10. Febr. 1835. 5 f Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Dietz. Obereſchbach. Holzverſteigerung zu (98) Montag den 16. Febr. 1835, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeinde-Haardwalde zu Obereſchbach bei Homburg v. d. Höhe, und zwar an Ort und Stelle folgende Holzſorten, als A. Brennholz. 1) 25 Stecken Birken⸗Prügelholz, 2 1½„ Nadelholz,. 3„ Buchen⸗Stockho lz 40 1784 Wellen Birken⸗ e rbolz, 57 410 Nadelholz. „ ſucht, die Verſteigerung in ihren Gemeinden durch J ö . 5 * 8 B. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz. 1 5 6). 11 Fichtenſtämme, 81 Cubikfuß enthaltend, den. 7) 13 Birken⸗Deichſel! 8) 61„ Leiterbäume, 0 9) 7„ Schubkarrn⸗Bäumen, 10 3 15 Lehnen, 110 108 Linſen und endlich 12) 42„ SSchippenuſtiele, 1115 öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Bedingungen werden den Kaufliebhabern vor der Verſteigerung eröffnet, und die Zuſammenkunft iſt im Diſtrikt Buchhard und Dreiköpfel. 4 Die Herren Bürgermeiſter werden hierdurch er— die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. 1 Obereſchbach den 10. Febr. 1835. 1 Der großherz. Bürgermeiſten Himmelreich. Verſteigerung verſchied. Gegenſtände. (99) Dienſtag den 24. d. M. ſollen auf dem hie⸗ ſigen Rathhauſe 72 Patrontaſchen und 72 Bandeliere 3 an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. 5 1 Desgleichen ſollen die Feuergeröthſchaften beſte⸗ hend in circa 30 Stück neuen Feuer⸗Eimern und „ 50„ alten Feuer⸗Eimern an den Wenigſtnehmenden veraccordirt werden. Obererlenbach den 10. Jan. 1835. Der großherz. Bürgermeiſter daſelbſt Rupp. I An fuhr des benöthigten Salzes für 18380 0 (100) Samſtag den 21. dieſes Monats, Vormit⸗ tags um 10 Uhr, ſoll die Anfuhr des von dern Saline Nauheim und aus dem Salzmagazin Vilbel für das Salzmagazin Friedberg im Jahr 1835 b nöthigten Salzes in der Wohnung des Unterzei neten an den Wenigſtnehmenden begeben werden. Die großh. Herren Bürgermeiſter werden 10 ſucht, Vorſtehendes in ihren Gemeinden bekannt machen zu Laſſeen Friedberg am 10. Februar 1835. Der großh. heſſ. Salzmagazius verwalt 5 5 W ee Arbeit⸗Verſteigerung (101) Mittwoch den 18. d. M., Vormitt Uhr, ſollen. 10 das Anfahren von 2/ Kubikklaft aus dem dahieſigen Steinbruche; 2) das Zerſchlagen derſelbeertnn 1 3) das Ueberſchütten der Ortsſtraße mit denſelben 9 9 auf dahieſiger Rathsſtube unter den bei der Ver⸗ it werden vor nnenkunſt erdurch er⸗ nden durch aſſen. ich. t Zahlung aten beſte⸗ imern und nern erden. 5 er daſelbſt ermeſſter f 4 5 1 ſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſtuehmenden öffentlich verſteigert wer⸗ den. 2 Oſſenheim am 11. Februar 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt H. Stumpf. Holzverſteigerungen zu Obererlenbach. (102) Dienſtag den 17. Febr. 1835, Vormittags 9 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Obererlen— bach, und zwar an Ort und Stelle, folgende Holz⸗ ſorten, als: 1) 19 Stecken Eichen⸗Scheidholz, 2) 67„ Buchen⸗Prügelholz, 30 f 44 7 Eichen⸗ 17 N 40 Birken 75 5 5) 58„ Eichen⸗Stockholz, 0 6) 3900 Buchen⸗Wellen, 7 3200 Eichen⸗Wellen, 8) 1000 Wellen weiches Laubholz, 9 200 Stämme Eichen⸗Bau⸗, Werk⸗ u. Nutz⸗ holz, deren Inhalt auf 3500 Cubikfuß ab⸗ geſchätzt iſt, 'effentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Die Bedingungen werden den Steigliebhabern vor der Verſteigerung bekannt gemacht, und die Zu⸗ ſammenkunft iſt bei Friedrichsdorf. 1 Die Herrn Büegermeiſter werden hierdurch er ſucht, die Verſteigerung in ihren Gemeinden durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Obererlenbach den 9. Febr. 1835. 1 Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt 14 Rupp. TMN NNN NR Bekanntmachungen von Privaten. e Schafe von allen Gattungen, F ungefähr 250 Stück, ſind bei den alten chäfereibeſtänder zu Friedberg zu verkaufen. 4 Ein junger Menſch, (88) welcher zum Serviren zu gebrauchen iſt, auch mit Pferden umzugehen weiß und mit Atteſta⸗ ten verſehen iſt, wird geſucht. Nähere Auskunft ertheilt die Expedition dieſes Blattes. Hoſpitalgüter zu verpachten. (104) Dienſtag den 17. Febr. d. J., Vormittags 9 uhr, ſollen auf dem hieſigen Rathhaus nachfol⸗ gende leihfällig werdende Hoſpitalgeiter einer weitern Verpachtung auf 12 Jahren und zwar von Petri 1835 bis dahin 1847, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen, ausgeſetzt werden: 10 circa 8 Huben in der nauheimer und ſchwalhei— mer Gemarkung, 2) 6 Morgen 1 Viertel 4 Ruthen in der ſchwalhei⸗ mer Gemarkung, 3) 35 Morgen 6 Ruthen in der dorheimer Gemar— kung, in 2 Abtheilungen. Sodann ſollen, weil ein Nachgebot geſchehen, um dieſelbe Zeit meiſtbietend verpachtet werden: 40 26 Morgen 2 Viertel 30 Ruthen in der bauern— heimer Gemarkung, 5) 12 Morgen 1 Viertel 15 Ruthen Wieſen in der blofelder Gemarkung, 6) 1 Viertel Garten am Riedweg. Friedberg den 11. Febr. 1835. In Auftrag der Armenkommiſſion: Der Hoſpitalpfleger Boutemy. a Heu zu verkaufen. (105) Der Unterzeichnete will in Auftrag Mittwoch den 18. d. M., Morgens 10 Uhr, in der Scheuer des Herrn Hofgerichtsadvokaten Amtmann Dietzſch dahier, etwa 15 bis 20 Ctr. Heu von den beßten Wieſen in der Niederwöllſtädter Gemarkung, einzeluweiſe meiſtbietend verſteigern, wo— von er Kaufluſtige hierdurch in Kenntniß ſetzt. Friedberg den 11. Febr. 1835. G. F. Nau. Für Bauhandwerker. (106) Die von mir im Druck herausgegebenen Reduktionstabellen des alten Werkmaaßes in neues großherz. heſſ. Maaß für Bauhandwerker ſind bei mir das Stück zu 12 kr. zu haben. Friedberg. Hechler. Ein viertel Morgen Land (107) auf dem Krämer, neben Herrn Engelhard Bechſtein, hat zu vermiethen oder auch zu verkaufen Wittwe Herrmann. nden zweijährigen Farren, braun von Zu. ee, hat zu verkaufen in Adam Kehr. Lehrling wird geſucht. (109) Bei einem hieſigen Schuhmachermeiſter kann ein junger Burſche ſogleſch in die Lehre treten. Aus⸗ geber dieſes ſagt bei wem. (108) Friedberg 5 . 1 Regiments, des weiland burgfriedbergiſchen Advokaten und Prokurators Herrn Carl . 5 12 1 N 95 a a Auf neue Wicken zur Ausſaat Ver Fan fs. 1 (110) von Löb Straus in Vilbel nimmt Be. der Backer und Meßger vom 14. bis zum 21. Februar. ſtellung an in Friedberg W. Breitwieſer. 3 1„ Fei. e. A Ein zweiſpänniger vollſtändiger Wagen 5 58 2 1 3 17 (111) mit Zugehör, noch in beßtem Zuſtande, iſt„ 8 kr. Laden⸗ Brod„ 6 5 zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo)? 1. Einſchlaggarn und Beuteltuch,. 2 kr. dito N 2 e 2 (112) erſteres in allen gangbaren Sorten, hat 1 Pfund S fei f 7. A 1 2 E in Fri 5 f 1 l 2 4 7 14 zu verkaufen ir Friedberg Louis Mann. i 5 ui 5 5 N 5 5 8 5„ ühflei 5 I Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: 1„ 9 0 20 19 49 Waizen: 6fl. 10 kr. Korn: 4fl. 40 kr. Gerſte: 3 fl. 50 kr. 5 albfleiſch 1 2 19 Hafer: 3fl. 5 kr. Erbſen:— fl.— kr. 18 Hawe„ de Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 9. Februar: 1 Feber und Blutwurſt 1 5 f 7 5 Waizen: 6 fl.— kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl.— kr. 4 5 i 45 9 1 V Hafer: 3 fl. 13 kr. Kohlſaamen: 16 fl. 18 kr. 8 1 75 Speck 4 20 2— U 5 i f 3 1 1„ Diorrlleiſch 14 1 8 f CCC zen: 8. rn: 0 F. 2.. 85 8 8 5 0 3 7 7 l Hafer: 3 fl. 13 kr.. Fur die Richtigkeit: Der Buͤrgermeiſter D. Fritz. .* 7* 1 1 Ini Januar 1835 wurden zu Friedberg de 1. Getraut. 14 a) In der Stadt: i 5. Den 22. Herr Georg Carl Friedrich Schäfer, Hauptmann in dem Aten Bataillon des Aten Infanterie per Wilh. Eberhard Schäfer nachgelaſſener Sohn, und Fräulein Maria Anna Sebaſtiani, des 4 weiland burgfriedbergiſchen Amtmanns Herrn Heinrich Sebaſtiani nachgelaſſene ehel. T b) In der Judengaſſe:. „12. Der hieſige Bürger und Buchbinder Hirſch Neuhof mit Jette Hirſchhorn von hier. 5 2 Get a ite ft. N a) In der Stadt: „ 10. Zwillingsſöhne: Jakob und Leopold; geb. den 26. Decbr. 1834. N „ 11. Dem Bürger und Kammmachermeiſter Joh. Ludwig Rahn ein Sohn: Chriſtian; geb. den 26. 0 1 Decbr. 1834. „ 11. Dem Burger und Oekonomen Friedrich Karl Berg eine Tochter: Anna Katharina; geb. den ö 29. Decbr. 1834. „ 25. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Philipp Weynandt, dem Juͤngern, eine Tochter: Maria Philippina Katharina; geb. den 14. d. M. f b) In der Burg: „18. Dem hieſigen Bürger und Schuhmachermeiſter Anton Heck ein Sohn: Ernſt Wolfgang S ihn geb. den 6. d. M. N ü 3. Beer digt. a) In der Stadt: 11. Des Herrn Grenzeinnehmers Martin Dauernheim eheliches Töchterchen: Antonette Gertrude 1 Eliſabetha Louiſe Mariana Katharina, alt 5 Jahre, 2 Monate, 24 Tage; ſtarb d. 9. d. M. „ 15. Die außer der Ehe erzeugten Zwillingsſöhne Jakob und Leopold, alt 4 Tage. „ 17. Des Burgers und Schreinermeiſters Franz Albrecht Ruppel eheliches Töchterchen: Margaretha 5 i 3 Eliſabetha, alt 1 Jahr, 6 Monate, 24 Tage. 1* „ 27. Der Bürger und Webermeiſter Hartmann Reitz, alt 64 Jahre, 5 Monate; ſtarb d. 25. 5) In der Burg: e 5 „ 9. Anna Maria Fritz, des verſtorbenen hieſigen Bürgers und Bäckermeiſters Wilhelm Fritz nach⸗ 5 gelaſſene Wittwe, geborne Geil, alt 39 Jahre und 20 Tage; geſtorben den 6. d.. „ 30. Des hieſigen Bürgers, Zimmermeiſters und Burgkirchenvorſtandes Johannes Füller Söhnchen: Heinrich Karl Füller, alt 11 Monate und 28 Tage; geſtorben den 28. d. M. ochter Nuch 5 1 5 d. M. , 11 „ Af — Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel in Friedberg.