Intelligenzblatt für die gert werde W 8 der der Ju. N berhes en ind mit. 4 . f im Allgemeinen, fun den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ſriaten W 15. Sonnabend, den 11. April 1835. 8 22 2— 5 der hieſſg D. Charfreitages wegen wird die nächſte Nummer dieſes Blattes ſchon den 16. d. M. 1 weßhalb ich auch enn un auch nur ſolche Inſerate eine Aufnahme in derſelben finden können, welche ich längſtens bis den 15.* Nach⸗ C. Binde 1185 ittags 4 uhr in Händen habe. 10 Uhr, h verpacht 8 Obſtbau der Wetterau. 2 Der Obſt⸗ und beſonders der Aepfelbau wird dminiſtram in der Wetterau immer wichtiger und nachgerade I ne der bedeutendſten Quellen des Erwerbs. Wer F ran allenfalls zweifelt, dem wollen wir die aus er Pa nn. ſcherer Hand uns zugekommene Nachricht mittheilen, en laß ſeit dem Herbſt 1832 bis jetzt allein im Kreiſe als Kinde, Friedberg von Privaten 26,654 und von den Gemein— * 5 len 4619 Obſt⸗, hauptſächlich Aepfelbaͤume an⸗ 97 all d In z Erpedite epflanzt worden ſind. Welch ungeheurer 1 4. ann hieraus erwachſen! Wenn dieſe 31,273 Ob e ſaume künftig nur einen jährlichen Ertrag von 2 8 fl. ſind ger eder geben, ſo iſt das für den Kreis Friedberg ein n. Von we 1 einer Gewinn von 62,546 fl. Und haben wir nicht Zäume, die in einem Jahre 10 ja 20 Gulden ein⸗ — 1. ringen? 8 * 5 1 Aber wir wünſchen auch, daß unſere Wetterauer . n der Behandlung der Obſtbäume, als 0 0. Min vichtiger Erwerbsquellen, Figfatger ſeyn möchter „ 4% 0. Wir vermiſſen im Allgemeinen zwei Hauptſtücke: 1.- das erſte iſt, daß in der Regel dem Obſt⸗ daume nicht Raum genug geſtattet wird, um ſich gehörig ausbreiten zu können. Aepfelbaume ſollten 35 bis 40 Fuß, Zwetſchenbäume e nicht unter 15 bis 20 Fuß von einander ſtehen. Nur wenn der Baum ſonnig ſteht und Raum hat, kr. März: 4 14. D. Fin, kann er gehörig Früchte tragen. Wir aber legen — Walder an, und müſſen dann zu unſerm Nachtheile ſehen, daß nur die Gipfel der Bäume fruchtbrin⸗ gend ſind, und daß ſelbſt da die Bäume jene Dicke und Breite, und die Früchte jene Reife nicht er— langen, als andere, denen man Raum geſtattet. Ihr bedauert aber die Bäume, welche ihr umhauen müßt?— Fragt nur erfahrne Leute; die werden euch ſagen, daß 10 Bäume, welche gehörigen Raum haben, mehr tragen, als 40, die auf demſelben Raume übermäuͤßig zuſammengedrängt ſind. Ein zweites Stück iſt Mangel an gehöri— gem. und Wegräumen ſchädlicher Aeſte. r fürchtet euch oder n ſigt es, den Bäume en die überflüſſigen Aeſte wegzunehmen; dadurch verliert ihr alljährlich den g den 5 euch gern und willig geben, und macht eure Baume zu Beſen, deren Aeſte und Zweige ſich nicht gehörig entwickeln können und eben darum nicht im Stande ſind, die Früchte zu geben, welche ſie ohne das geben würden. Wahrhaftig, es jammert einen, wenn man an ſo manchen Bäumen vorbei geh t, die vernachlaſſigt daſtehen und darum nicht zu K draft und nicht zu Früchten kommen können. Es iſt uns allemal d dabel zu Muthe, als wenn wir Kinder ſe— hen, die mit ungekämmten Haaren und ungewaſche— nen Geſichtern einher gehen, die, ſtaͤtt fröhlich zu gedeihen, in ihrem Uunrath daran erſticken müſſen. Schließlich wollen wir hier einen Wuunſch aus— ſprechen, den wir auch ſchon von andern Männern Obſtbaumzucht und zur Erlernung der Behandlung der Bäume eine Muſterbaumſchule an dem Sitze des Schullehrer⸗-Seminars errichtet und die Seminariſten zuweilen in ihren Erholungsſtunden dabei beſchäftigt werden möchten, damit ſie Liebe für den Obſtbau und Geſchick dazu erhielten, und beides wieder der Jugend ihrer Gemeinde mittheilen könnten. Wie der Herr Wirth„zum guͤldnen Kalb⸗ noch einmal geprellt wird.) Der Herr Wirth„zum güldnen Kalb hatte gerade ſein Mittagsſchläfchen in dem Großvater⸗ ſeſſel gehalten, der neben dem Ofen ſteht und eine ganz beſondere ſchlafbringende Kraft beſitzt, als ein wohlgekleideter Fremder Schöppchen verlangte. Der Fremde ſah ſo vor⸗ nehm aus, daß der Herr Wirth erſt im Keller ſich die Zeit nahm, ſeine gehörige Portion zu gähnen und den Schlaf aus den Aeuglein zu reiben. Kaum hatte er dem Fremden das Schöpplein mit „Wohl bekomm's Ihnen“ auf den Tiſch geſtellt, als zwei andere Herren kamen, die noch vornehmer ausſahen und eine ganze Flaſche„guten Weißen verlangten. Als er damit zurück kam, fiengen die Fremden an, Bekanntſchaft zu machen. Der geneigte Leſer weiß ja, wie die geiſtreichen Redensarten heißen. „Es iſt heute ſchön Wetter“ und„aufzuwarten und„es ſteht alles recht gut im Felde, und„wäre nur die frankfurter Meſſe ſo gut.“— Von der frankfurter Meſſe an war man ein⸗ ander ſchon näher gerückt, und eben ſollte das Klaglied über dieſelbe weiter fortgeſetzt werden, als die beiden Nachgekommenen an der Hand des erſten Herrn einen glänzenden Ring bemerkten.—„Ein koſtbarer Ring“ ſagte der Eine,„der wäre meine Liebhaberei“, der Zweite.—„Es iſt wahr /, be⸗ merkte der Beſitzer,„der Ring iſt gut und ächt.“— „Das ſieht man ihm an“, meinte der Zweite, ich verſteh' mich auch ein wenig drauf.„Iſt Ihnen der Ring feil?“—„Warum nicht? wenn er gut be⸗ zahlt wird.“—„Was verlangen Sie für den Ring?“—„Für zwanzig Karolins iſt er mir feil.“ Der Herr Wirth war unterdeſſen ſchon ſo vor— gerückt, als es ſeine Wohlbeleibtheit zuließ. Jetzt, als er von 20 Karolins hörte, that er ſein Uebri— ges und rückte mit der Maſchine ſo nahe, daß die Augen Breſch ſchießen konnten. Soviel war ſein Brautring lange nicht werth, ob er ihn gleich„ganz ) In Wagners Volksbuch Seite 62 ſteht zwar eine Ge⸗ ſchichte, die ſich bei Schotten ereignete und mit der unſri⸗ gen viele Aehnlichkeit hat; wir können aber der Wahrheit gemäß bezeugen, daß die unſrige ein gutes Theil älter und nicht ſo nahe am Vogelsberge zu Haus iſt als jene. Nö⸗ thigen Falls rufen wir den Herrn Wirth zum güldnen Kalb ſelbſt zum Zeugen der Wahrheit an. 92— 1 I vernommen haben, daß nämlich zur Förderung der „Sie geben dem Herrn Ihren Ring; der H hereintrat und ein dick von Gold beſtellt hatte.„Zwanzig Karolin iſt viel Geld“, ſagte nach einigem Beſinnen de 5 77 Liebhaber; indeſſen wäre ich nicht abgeneigt, ihn Be kaufen, wenn ich bereits meine Gelder eingezogen hätte, die ich in der Nachbarſchaft einzukaſſiren habe Bleiben Sie vielleicht einen Tag hier, ſo könne wir die Sache ordnen.“—„Das iſt nicht möglich verſetzte der Ring⸗Mann;»ich habe meine Waare bereits vorangeſchickt mit meinem Wagen, und dar ihn nicht lange allein laſſen.“—„Es ließ ſich ohne das machen“, meinte der unpartheiiſche Er Wirth ſchießt das Geld vor bis morgen, und be den Ring ſo lange in Verſatz.“—„Ich kann daß dem Herrn Wirth nicht zumuthen“, ſagte der Lie haber, da er weder mich noch den Ring kenn Indeſſen gibt's doch einen Ausweg; ich laſſe ihn meine goldne Uhr Dabei in Verſatz.“— Und dam zog er eine gewaltige Uhr mit einer langen K und einem großen Spektakel dran(die Herren na ten's Berlocken) aus der Taſche. Mehr bedurfte es nicht, um den Herrn W zahm zu machen. Mit Vergnügen holte er di 0 zwanzig Karolins aus der Truhe, und empfieng 9 dafür den herrlichen Ring mit ſeinen koſtliche 8 Steinen und die prächtige goldne Uhr. So was de der Handel gemacht, und als auch der Wein bey) zahlt war, empfahlen ſich die Fremden, der Ein N bis über's Jahr, die beiden Andern aber nur bid! morgen. Noch im Scheiden bemerkte der Fremde, dem die Uhr gehörte, der Herr Wirth möchte ſie ja nicht in's Feuchte legen, und morgen ein gutes Mittageſſen bereit halten; ſie würden bei gehöriger Zeit wieder da ſeyn. 77 Wer aber nicht kam, waren die zwei Herren Der Herr Wirth wartete den ganzen Tag und die e ganze Woche und den ganzen Monat und das gau Jahr umſonſt.„Aber was liegt mir dran, ſchmu zelte erz hab ich doch den koſtbaren Ring und die goldne Uhr.“— 1 In dieſer ſtillen Selbſtzufriedenheit lebte er ſo lauge, bis der Herr Uhrmacher einmal Sonntags 8 bei ihm einkehrte, dem er die Sächelchen zeigte 21! Als der die Dinge nur ein wenig betrachtet hatte, r, gab er ſie ihm wieder zurück mit den Worten ple „Herr Wirth, der Ring iſt falſch und keine zwanzig(tent Batzen werth, geſchweige zwanzig Karolins. Bie Uhr iſt auch nur verguldet nebſt der Kette und ich! den Berlocken. Sechs Gulden mag ſie aber doc, gekoſtet haben.“ Der Herr Wirth war nahe daran, einen Schlagfluß zu bekommen; die Fremden aber erſchie⸗ nen nimmer wieder, um ſie einzulöſen, und an(22 Ende fand ſich's, daß das drei abgefeimte Gauner, bene Kameraden waren, die nur des Herrn Wirths wegen Etbſ ſo fremd gethan hatten. J dtari 4 4 0. Kari Beſſnnen N geneigt, i, der ein kanntmachungen von Behoͤrden. 0 NN u eee Oeffentliche Aufforderung. * lo bm 194) Alle diejenigen, welche an den Nachlaß des ec nögeg. Oberrosbach verſtorbenen Johann Heinrich Kitz *. Wan rb⸗ oder ſonſtige Anſprüche bilden zu können glau— e, unde zm, werden aufgefordert, ſolche ſo gewiß 1455. Donnerſtag den 30. April, Vormittags, iche E, ir dem unterzeichneten Gerichte geltend zu machen, % der 95, Is ſie ſonſt damit ausgeſchloſſen werden und der „ und bah, gachlaß an die aufgetretenen Erben vertheilt wer— Ich 15 0 n wird. ü der u Friedberg den 7. März 1835. 4 01 ö Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. — Fan Edictal ladung. Aden g 211) Auf den Namen des Johannes Basler Herten Florſtadt ſtehen noch folgende Einträge in den 8 iuypothekenbuͤchern offen: * U) über 200 fl. den 11. November 1758 bei Jo— belte er hann Heinrich Treut zu Florſtadt; and empf. 2) über 20 fl. den 12. Maͤrz 1772 bei Heinrich ben feſtlie. Schmidt, Johann Georgs Sohn, und Namens *. So u deſſelben deſſen Vormund Adam Glaſer, entliehen; der Wein 3) eine Caution von 60 fl. am 10. März 1790 en, der Er der Kirche zu Florſtadt geleiſtet. aber nur Jene Hypotheken ſollen abgetragen und die Cau— der Fred! Jon erloſchen, ſämmtliche deßfallſige Urkunden aber ih möchte(( berloren gegangen ſeyn, weshalb auf Antrag der zen ein gas Erben alle, welche auf jene und aus den erwähnten bei gehörig Verpfändungen Anſprüche bilden zu konnen glauben, gifgefordert werden, ſolche ſo gewiß binnen Wo⸗ ppei Hertt, ten hier anzuzeigen, als ſonſt die betreffenden Schuld— Tag und rid Cautionsurkunden für mortifteirt erklärt und ind das 51 e Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht wer— dran, ſchmn gen ſollen. Ning und Friedberg den 23. Maͤrz 1835. Großh. heſſ. Landgericht daſ. it lebte er 1 Hofmann. al Saum Schuh⸗ und Sohlen⸗Verſteigerung. ſelchen zeigt 213) Montag den 13. d. M., Vormittags 10 achtet dan Ihr, ſoll der Bedarf an Schuhen, Sohlen und den Won 120 für das 2te Bataillon 4ten Infauterieregi— ö * leine zwa, ßents in deſſen Verwaltungsbüreau, vom 1. Mai aucli. 2 hes Ende d. J., an den Wenigſtuehmenden öffent— „ Kette un Ich verſteigert werden. e aber d“ Friedberg den 2. April 1835. 1 N In Auftrag: ran, ei Reichart, Oberquartiermeiſter. aber erſch J Aufforderung. u, unde(225) Die Erben des am 11. Mai 1833 verſtor⸗ ne Gau benen Philipp Meyer von Steinbach haben die Binhs weh⸗ Erbſchaft deſſelben cum beneſieio legis et inven- tarii angetreten. Foderungen an den Philipp Meyer'ſcheu Nach— laß, die bis jetzt noch nicht angemeldet worden ſind, 93 ſind um ſo gewiſſer binnen 6 Wochen a dato bei unterzeichneter Gerichtsſtelle anzuzeigen, als ſonſten bei der Vertheilung der Erbſchaft keine Rückſicht auf ſie genommen und die Erbſchaft an die bereits ſich gemeldet habenden Gläubiger und Erben ausgehän— digt werden wird. Rödelheim den 25. März 1835. a Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht. Buff. Edietalladung. s (226) Heinrich Alt zu Florſtadt hat a) bei der daſigen Kirche 30 fl. am 10. Januar 1784, b) bei der Rothiſchen Curatel zu Florſtadt 28 fl. am 21. Juni 1798, e) bei Juden Ephraim daſelbſt 115 fl. am 8. Januar 1800, d) bei demſelben 250 fl. am 27. Marz 1801 unter Verpfändung mehrerer Im⸗ mobilien entliehen und ſtehen die deßfallſige Einträge im Hypothekenbuche noch offen. Da inzwiſchen jene Hypotheken abgetragen, die Urkunden aber verloren gegangen ſeyn ſollen, ſo werden alle, welche auf dieſe und aus den erwähnten Verpfaͤndungen An— ſprüche herleiten zu konnen vermeinen, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 8 Wochen von heute an hier anzumelden, als ſonſt die obgedachten Schuldurkun— den für mortificirt erklärt und die hierauf bezügli— chen Einträge in den Hypothekenbüchern gelöſcht wer— den ſollen. Friedberg den 2. April 1835. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Holz-Verſteigerung. (227) Dienſtag den 14. April 1835, Vormittags 8 Uhr ſollen in dem hieſigen Stadtwald, Diſtrikt kaiſerlicher Kirchhof, 10 Stecken Hainbuchen- und Kiefern-Prügelholz, 43 Haufen 98 175„ Stockholz, 88 77 5 70„ Reisholz und 1975% Cubikfuß Bau-, Werk- u. Nutzholz, wor⸗ unter 310 Hainbuchen-Stämmchen zu Mühlenwerkholz tauglich, au den Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt am kaiſerlichen Kirchhof. Butzbach den 7. April 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Küchel. Bekanntmachung. (228) Künftigen Montag Morgens um 9 Uhr werden in dem Rathhaus-Saale hieſelbſt die öffent— lichen Prüfungen der Auguſtiner-Schüler und des Nachmittags um 2 Uhr präcis die Rede-Uebungen derſelben ihren Anfaug nehmen. Eltern und ſouſtige Freunde des Unterrichts ſind hierzu hoͤflichſt einge— laden. Friedberg den 8. April 1835. Der Rector der Auguſtiner-Schule Prof. Ph. Dieffenbach. 9⁴ Edictalladung. (207) Die Erben des Johannes Huth, Weils Sohn lien 16 zu Langenhain, beabſichtigen folgende Immo— Gemarkung Langenhain und Klafter Ziegenberg. 61½ eine Hofraithe an Schultheis Gatzert gelegen, beſtehend in einem Haus, Stall, Scheuer, Stall, ditto u. Grund u. Boden. Gärten. 18 ½ bei der Hofraithe gelegen, 22% die Breitegaͤrten an H. Wicks Wittwe, 102% bei den Hofraithen zu Langenhain, an Schultheis Gaßzert 37¼ daſelbſt an Peter Birkenſtock. Kleinefeld. 45% Hinter dem Oberhain an Wee Petzinger zu Frankfurt, 3569 daſelbſt an Chriſtoph Huth, 9194 ¾ daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Sohn, 970810 5 daſelbſt an Balthaſar Müller, 51.59 der Riefenberg an Johs Jung, Hein⸗ richs Sohn, 112% auf der Federwart an Johann Hein⸗ rich Petzinger, 89 daſelbſt an Balth. Liebert, Jak. Sohn, 181 daſelbſt an Heinrich Mohr, 85/ daſelbſt an Friedrich Mi üller, 189% daſelbſt an Johaun Georg Jung, 48% am Eſelsweg, an Paulus Mökel, Joh. Georgs Sohn, daſelbſt am Oberfeld an Johs Jung, Heintichs Sohn, 139% auf der fauerbacher Hohl an Cas⸗ par Gebhard, 80 daſelbſt an Jakob Wick, 88 ¼ hinter dem Schaafhof an der Pfarrei, 59 Baumſtück jenſeits des e an Friedrich Petzinger, Casp. Sohn, 2037 ¼ daſelbſt an Balthaſar Sauer, 9 41 Gan ſtück die Hübhöfe auf dem Rain an Chriſtoph Huth, 20 daſelbſt an Philipp Sommerlad, 9 daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Sohn, 9% daſelbſt beim Haidenbrunnen an Hein⸗ rich Wergert, hinter den Zäunen an Conrad Bing⸗ mann, 82 auf den Kirchenäckern an Lorenz Huth, Weils Sohn, auf den Krummenäckern an Johs Keßler, a auf dem Heiligenholz an Lorenz Fol. 98% 68% 75² 57 69. Werners Wittwe, 48½ am hinteren Heiligenberg an Anton Werner 7 1 Nr. 424 434 457 488 503 525 530 Fol. Klafter. 165 36 96¼ daselbst! an Johs Konrad N* 6 12 200 am vorderen Heiligenberg an* ſar Müller, f 1 57 3449 ½ im Siederhack an Johannes 4 101% Kopps Wittwe. e. Mittelfeld. b 220 56% am Dorf, ſtoßt auf den ming graben an Johs Huth, Antons Sobel 25/80 an der mörler Hohl an Eliſab. 1049 35/45 ¼% obig dem mörler Weg an C0 0 5 Müller, 1282 ½ daſelbſt im Lippzahl an Carl gers Wittwe, ‚ 10 124% obig dem mörler Weg an Phil.. 17 137¼% daſelbſt vor dem hohen Markſtene an Ludwig Mökel, Joh. Georg Sah 5187¾ am mörler Weg, ſtoͤßt auf die Ob 1 N hub an Friedrich Müllers Erben 1 19.31 unter dem mörler Weg am Dor 1209 Joh. Heinrich Jung, Heinrichs 3 37 15½½¼ daſelbſt, ſtoͤßt auf Joh. Georg Lipper 0 80 95% daſelbſt an der Frau von Tome 101 9 877 unter dem Mittelweg an Heinr. Mohr,, 927% daſelbſt an Auton Jung, es 2136 80% daſelbſt an Johs Jung, Heinr. Sohn 30.71% unter dem mörler Weg an Johe 1306 Georg Wick, 130 1308 auf der Unterhub an Johann Geo ö Jung, J Ul 2695 daſelbſt an Chriſtoph Hub, 15 f 5 D. 12 223 daſelbſt an Johann Heinrich Petzingep 14 28 149 daſelbſt an Chriſtian Wick, 17 61.209 daſelbſt an Johs Jung, Heinrie 9 0 66 5 Sohn, 2 10 35 128/ daſelbſt an Johann Georg 3 Jung* 40 54¼ daſelbſt an Johannes Brick, 00 0 3 107% daſelbſt an Wöſra Möckel, Pet 150 Sohn, 150 30 85% daſelbſt an der Pfarrei, 5 60 67 64 daſelbſt an Johann Heinrich Lud 6 0 Weils Sohn, 0653 98 84% daſelbſt an Fiscus Camera I 4060% daſelbſt an Lorenz Huth, Weils Se b 100 1. Unterfeld. N 24.54% auf der Burg an Jakob edwig,. 1818% im Suder am unterſten Pfad au Henrich Ludwigs Wittwe, 10 10 4124 ¼ daſelbſt an Philipp Sohmerlad, 5 3112 im Suder an Conrad Müller,(1 15 124½ unten am Suder an der Pfarrei, 3 110% auf dem Kreuz an Heinrich un 10 jun., Heinrichs Sohn, 4066 13112 daſelbſt an Johannes Dickel, 475% im Oalenganten an Balthaſ Michel, 10 41(63¾ daſelbſt an Johann Heinrich e Nicols Sohn, 8 10 . 967 fer 0 61 997 b 0 F den NI „Antons u Eliſab.& 066 073 an Phil h, 25 eden Maut 2 9. Georg Et 2 pt auf die AY illers ee 75 am Dog 219 Peinrichs E⸗ ö . Georg kn 219 u von Lon, 294 an Heinr. N 102 auf den Klafter. a 161 im Oelengarten an Philipp Liebert, 51 auf dem ſchwarzen Morgen an Casp. Petzinger, Friedrichs Sohn, 39 oberhalb der Mühl an Heinrich Mohr, 80 ſtöͤßt auf den Nebchenborn an Caspar Möckel, 40 oberhalb der Mühl am Berg an Ja⸗ kob Fer, 100 auf der Gückelsburg, ſtoͤßt auf Phi⸗ lipp Sommerlad, 56% daſelbſt an Balthaſar Müller, 53% daſelbſt an Heinrich Wicks Wittwe, 44% daſelbſt an Lorenz Moͤckel im Lettig. Aberfeld. Dicknitzäckern an J. Hein⸗ rich Petzinger, 106 oberhalb dem Röllchesgraben an Philipp Sommerlad, 110%½ daſelbſt an Heinrich Möckel, Huths Eidam, f 179 daſelbſt an Lorenz Möckel im Lettig, 169 ½¼ am oſtheimer Weg an Lorenz Wer— ners Wittwe, 111½ in den Bremenäckern an Johs Jung, Heinrichs Sohn, 94% daſelbſt an Johann Heinrich Müller, 122% daſelbſt an Margaretha Hofmann. Wieſen. 144¼ die Erlenwieſen, an Johs Beck, 62% daſelbſt an Johannes Keßler, 17½ die Lehenwieſen an Johann Georg Schneiders Wittwe, 81 daſelbſt an Johs Jung, Heinrichs Sohn, 5040 in der Dimmelbach an Jakob Som⸗ merlad, daſelbſt an Ant. Möckel, Lorenz. im Vogelthal an Chriſtoph Huth, 17 2 7 ohn, 1 235% daſelbſt an Johannes Wifſig, 7 599½ daſelbſt an Johann Heinrich Lud⸗ wigs Wittwe, 11½ in der Dorfwies an Elſbtha Hofmann, 31 ½ daſelbſt an Johs Huth, Antons Sohn, 15 ½ daſelbſt an Johann Heinrich Möckel, Conrads Sohn, 16 ¼ daſelbſt an Balthaſar Sauer, 10% daſelbſt an Chriſtoph Huth, 55½% daſelbſt an Caspar Petzinger, Fried⸗ richs Sohn, 0 15 dung, 362 , Heinr. St Ueg an Je 365 1368 Johann Ga 412 6416 rich Peu; 1475 ung, Heim 1483 1491 Georg Y. Ben, 4403 Mockel, W 1502 1506 el 7 1519 deiurich kun 1 1334 Cumeralls, 1539 1, Weils Es 1541 1 0 eb, 18644 In Pfad 1543 6. 1551 gemmerlad, Miller, 1628 der P 1630 Heinrich 1631 1648 1651 94⅜ in der Königswies an Johann Georg Lippert, 74% daſelbſt an Valthaſar Michel, 31½ daſelbſt an Johann Heinrich Möckel, Conrads Sohn, 44½ in der Metzewies an Johann Hein⸗ 29 rich Petzinger, 80 ½ daſelbſt an Ludwig Jung. 95 1347 1463 1501 1661 1720 1779 1825 1063 1192 Fol. 33 35 16 35 21 46 85 40 29 Gemarkung Obermörlen. (Nr. und Fol. beziehen ſich auf Bd. XIII.) Ruthen. Wieſen. 30 21,6 auf der langenhainer Seip an Joh. Henrich Petzinger, 14,8 daſelbſt au Henrich Petzinger, Bal— zers Sohn, 37,3 daſelbſt an Carl Petzingers Wittwe, 20,8 in der langenhainer Mühle an Johs Keßlers Wittwe, 2,5 daſelbſt an Lorenz Werner, 16,2 ſtößt auf die Uſa an Johann Georg Moͤckel. Gemarkung Fauerbach. Klafter. Weidfeld. 147¼ an der Ziegelhütte an Schultheis Schneider zu Oſtheim, 43 im Bangert an Johann Peter Dieter. 5 Niederfeld. 23½ im Vorderſoll an Conrad Schimpf zu Oſtheim, 36 unter der Gaß, ſtoͤßt auf Jak. Schneider, 20 auf den Kuhäckern an Johs Philipps in der Eck, 114 auf den Attigäckern an Conrad Moͤckel zu Oſtheim, 182 im Löhrrich an Johs Werner, Con— rads Sohn. Kirchfeld. 155%½ im Himrich an Ludwig Winter, 56 ¼½ auf den Schärnäcker an Johs Born, Schmidts Sohn, 167¾ obig dem Schäferpfad an Conrad Dieter jun., 45% im Hinterſoll an Conrad Dieter jun., 122½ auf der Diſtelſinke au Conrad Born, 90% in den Haaſenſtrich an Johs Wer— ner Zr Sohn, 53 ½ im Feldchen an Conrad Müller zu Langenhain, daſelbſt an Friedrich Müller jun. zu Langenhain, Wieſen. 617% 60 ¼ auf der neuen Wieſe an Johann Pe— ter Schäfer, 95/115 auf der Aue an Jakob Schneider, 2 Pflanzenland an Georg Reitz. Erbbeſtand vom Kugelhaus. Wieſen. 26 ¾ auf der Aue an Heinr. Altheim Je). Erbbeſtand vom Kloſter Thron. Niederfeld. f 70 ¼ unter dem Friedberg-Weg an Johs Werner zu Hochweiſel(/), 120% im Grohloth an Conrad Schäfers Wittwe 6¼⁰¼,). — Klafter. Wieſen. 41 in den Mühlbertstriſe chern an Georg Reitz(. Gemarkung Oſtheim. Bornhöfer Wegsfeld. 57¾ ſtößt auf die Weinſtraße an Jakob Schneider zu Fauerbach(). Gemarkung Langenhain und Zie⸗ genberg. 64 im Vogelthal an Caspar Petzinger, 12 unter dem Mittelweg an Chriſtian Hopp, 11 im Suder an Chriſtian Wick, 60 im Nebchenborn an Carl Petzingers Wittwe, 46¼ oberhalb der Mühl am Berg an Bal⸗ thaſar Dihl, 400 auf der Guͤckelsburg an der Frau von Low, 128 ½ unter den Bremenäckern an Hein⸗ rich Werner, 57% in e fleinen Dorfwieſe an Baltha—⸗ ſar Liebert, Jakobs Sohn. Gemarkung Obermörlen. Ruthen.(Band XII.) 14,5 im Gückert am Dreimärker an Cas⸗ par Möckel. Klftr. Gemarkung Fauerbach. 55% am Wartweingarten an Ludwig Mö— ckel, Heinrichs Sohn zu Langenhain. Gemarkung Langenhain und Zie— genberg. 70/ Garten im Unterhain an der klei⸗ nen Höll, 219 hinter dem Oberhain an Heinrich Lud⸗ wig, Weils Sohn, 1417 67 62½ die Erlenwieſen an Frau von Löw, 1512 75 99 im Vogelthal an Friedlich Müller, 15530 96 60 ½ in der Dorfwieſe an Frau von Löw, 15680 15 183 in der Pfahlwieſe an Philipp Huth, theils zu verkaufen, theils unter ſich zu theilen, koͤn⸗ nen aber das Eigenthum ihres Erblaſſers nicht ge⸗ richtlich documentiren, weßhalb auf ihren Antrag alle, welche Anſprüche an jene Grundſtücke bilden zu können vermeinen, edictaliter hiermit geladen werden, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier an⸗ zuzeigen, als ſonſt den Kaufbriefen und Looszetteln die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. Da ſodann auf den vorerwähnten in fauerba⸗ cher Gemarkung belegenen Immobilien eine in den Hypothekenbüchern noch offen ſtehende Pfandſchuld von 100 fl. haftet, welche Conrad Born und deſſen Ehefrau Maria Margaretha am 8. Novbr. 1776 bei der Frau Metropolitan Herrnbrod zu Butzbach auf⸗ genommen haben und die deßfallſi ige angeblich durch 1067 31 14980 2 671 85 903 988 72 1038 1064 11 1374 15630 11 235 8 1821 36 89 6 1221909 96 Zahlung getilgte Obli atton nicht mehr pr. werden kann, ſo werden alle, welche 99 a ner Pfandverſchreibung herleiten zu können glaube aufgefordert, ſolche in obbeſtimmter Friſt eben ſo gewiß hier geltend zu machen, als ſonſt g Schuldurkunde für erloſchen erklärt und der d ſi 18 0 im Hypothekenbuche geſtrichen wir f Friedberg den 9. März 1835. 175 Großh. heſſiſches Landgericht da Hofmann. Die großh. Bürgermeiſter zu See bach I., Oſtheim, Obermörleu und Butzbach hab ben vorſtehende Edictalladung in ihren Gemeinden offen lich bekannt machen zu laſſen und wie h beſcheinigen. Friedberg w. o. Großh. heſſiſches Landgericht base Hofmann. Frucht-Verſteigerung. (229) Mittwoch den 22. dieſes Monats, Ber tags 10 Uhr, werden 18 Malter Waizen, 12 4 102„ Korn, 75„ Werte un Nei, Hafer von den vorjährigen hieſigen Domanialfrüchten u den bekannten Bedingungen auf dem hieſigen 9 N haus meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim den 6. April 1835. a Herzogl. naſſauiſche Nele Hehner. Der 2te. u. Krämermarkt (230) wird Mittw och den 15. d. M. dahier agen Butzbach e„April 1835. Der großh. Küchel. Ven cen chte n geen. (231) Mittwoch den 15. d. M., Morgens um! Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begraſung Allmayen, als: der Stadthof, das e der Rain an der Chauſſee, 7 Stück im Stadtſchre bereigraben, der Mühlgraben, 8 Stuck am See graben, der Wildkautsgraben, der Weg am pförtchen, der Ringgraben, der Weg von der Ban 9 10 baragaſſe bis an's fauerbacher Thor, der Allee mit dem kleinen Schützenrain, der große Sg e 0 rain in 3 Abtheilungen, die alte und neue Bleich, der Weg an der Barbaragaſſe mit 3 we und dem Mühlgraben, die Langgaſſe mit den N gäßchen, 1 Stück am Wehr der Hockenmühle, Ruthen an der Uſa neben Herrn Salzmann, 1 Stu zwiſchen den Uſabrücken, 1 Stück von Frick's b an Lochmann's Garten, 1 Stück darneben bis zun Fahrweg, der Bleichberg am viereckigten 2— l Bürgermeiſter an, — A r Meg pr* 8 Jahr verpachtet werden. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Zerſteigerung verſchiedener Gegenſtände. 232) Mittwoch den 15. d. M., Nachmittags um Uhr, ſollen diejenigen Gegenſtände, welche von In abgebrochenen Schoppen im Amtshofe herrühren, ſtehend in einer guten eichenen Krippe, Pferdreife, grigen eichenen Pfoſten, Dielen und Latten, ſodann t gebrauchten Laternenſeilen, zu Ackerleinen taug⸗ „in dem Hofe ſelbſt oͤffentlich meiſtbietend ver— gert werden, wozu die Kaufluſtigen eingeladen ei bf Werden. e Friedberg den 8. April 1835. f ei Der Bürgermeiſter D. Fritz. N bolzverſteigerung in der hochweiſeler richt daſell Mark, Revier Hochweiſel. 33) Dienſtag den 21. April l. J. ſollen in en Diſtrikt mittelſten Kippel hinter Bodenrod, heimer Kommunalwald Parcellen, Reitzenheck und yrſthecke, nachbenannte Holzſortimente öffentlich ſteigert werden: D — 9. ats, Vorm 1 4 9 I. In der Reitzenheck. a) Brennholz. J9 24 Stecken Buchen ⸗Scheitholz, ſrüchten unn 20 15 72„ ⸗Prügelholz, ſeſſgen Na 3) 20%„„ Stockholz, 4) 775 Stück„Normalwellen. 1 33 5 a 98 Sie 0 ö 1 Kubikfuß Buchen⸗Stammholz. he Retepn II. In der Forſthecke. t. un) Brennholz. narkt. 1) 6 Stecken Buchen Scheitholz, er abgehaln 2) 6 1„ ⸗Prügelholz, Ie„ Stockholz, teiſter dall!“ 4) 300 Stück l. 7 ⸗Normalwellen, 5) 1 Stecken Eichen-Prügelholz, U. 1601 5„ Stockholz, ſorzens un 7) 25 Stück„ Normalwellen. gtaſang l. d) Bau-, Werk- und Nutzholz. denbegtäbnf ö 1 211 Kubikfuß Eichen⸗Stammholz, n Stadtſa 1 25 3„„ Mutzſtücke. l c am E Die Zuſammenkunft in dem Eingangs erwähn⸗ en am eh in Termin findet ſtatt Vormittags 10 Uhr in der an ber Ban Ritzenhecke an Ort und Stelle, wo alsdann die her Alem irſteigerungsbedingungen näher eröffnet werden 4 Schühg„Cen; wozu Steigluſtige höflichſt einladet . Bleit Oſtheim am 8. April 1835. b dend 5 e Der großh. N daſelbſt 9* 5 uppel. le Arbeits- und Holz⸗Verſteigerung. , b Et 34) Dienſtag den 21. d. M., Mittags 12 uhr, ache h ken dahjer mesſtbletend verſteigert werden: gen bis Ju. — öffentlich meiſtbietend auf 97 1) Zimmmerarbeit, beſtehend in einem neuen Hof⸗ thore am Pfarrhaus und einem s. v. Abtritte bei dem neuen Schulhauſe; 2) Maurerarbeit an der Gemeinde-Wede oder dem Waſſerbehälter. Ferner ſollen Donnerſtag den 23. d. M., Vor⸗ mittags 9 Uhr, 7000 Stück gemiſchte Wellen und 6 Stecken Birken- und Eichenholz in dem Gemeinde— wald, Diſtrikt Hüͤhnerpfad, an Ort und Stelle un⸗ ter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer— denden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Langenhain am 8. April 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Huth. Holz-Verſteigerung (235) in der hochweiſeler Mark, Reviers Hoch—⸗ weiſel, welches den bethelligten Gemeinden gehört, mit Ausnahme Cleeberg. Mittwoch den 22. April l. J. ſollen im Diſtrikt Griebelshecke, im hinterſten Köppel, nachbenannte Holzſortimente öffeutlich verſteigert werden. A. Brennholz. a) 114 Stecken Buchen-Scheltholz, 5 84 Peügelholz 71 77 1 587 (00 48„„ Stockholz, d) 2600 Stück Buchen-Oberholzwellen. 0 7 B. Bau⸗, Werkr⸗ und Nutzholz. a) 29 Buchſtaͤmme, 372 Kubikfuß eilthaltend, b) 3 Schichten Buchen-Werkſcheitholz vorzüglicher Qualitat. Die Zuſammenkunft in dem Eingangs erwähn— ten Termin findet an Oct und Stelle Vormittags 11 Uhr ſtatt, wo alsdaun die Verſteigerungsbedin— gungen näher bekannt gemacht werden ſollen; wozu Steigluſtige höflichſt einladet Bodenrod am 8. April 1835. Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt Hoffmann. Verpachtung von herrſchaftl. Grundſtücken zu Butzbach betreffend. (236) Sanſtag den 18. d. M., Vormittags präcis 10 Uhr, ſollen die ſeither vom Hroßh. Oberförſter Wei— dig benutzten herrſchaftlichen Grundſtuͤcke zu Butzbach: 1) der Hopfengarten hinter dem Schloß, ſammt dem dazu gehörigen Graben, 314 1ʃKlafter, 2 ein Theil vom Luſtgarten, 1 Morgen 199][Klafter, je nachdem ſich Liebhaber finden, entweder jedes ge⸗ dachter Grundſtücke für ſich, oder in mehreren Ab— theilungen, auf zwei Jahre an die Meiſtbietenden oͤffentlich verpachtet und die näheren Bedingungen vor der an Ort und Stelle ſtatt habenden Verſtei— gerung eröffnet werden. Oberrosbach den 8. April 1835. Der großherz. heſſ. Forſtverwalter Revierförſter Bingmann. dN NNπ¹]. ¹ — 98 5 Bekanntmachungen von Privaten. (237) Da ſich vielfältig Gelegenheit dargeboten hat, die Fonds des Mathildenſtiſts alsbald zinſen⸗ tragend anzulegen, ſo wird die Direction nunmehr Einlagen von jeder beliebigen Größe gerne annehmen. Fruchtverſteigerung. (238) Montag den 27. April, Nachmittags um 2 uhr, ſollen fünfundzwanzig Malter Korn und ſechs Malter Gerſte von dem hieſigen Corporaſpeiger aus der 1834r Erndte, in der Behauſung des Un⸗ terzeichneten einer öffentlichen Verſteigerung ausge⸗ ſetzt werden, welches zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 9. April 1835. . In Auftrag des Kirchenvorſtandes: Der Collector Müller. Fruchtverſteigerung. 6 (239) Montag den 27. April, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen fünfzig Malter Koen und fünf und zwanzig Malter Gerſte von dem hieſigen Hoſpital⸗ Fruchtvorrath aus der 1834r Erndte, in der Be⸗ hauſung des Unterzeichneten, einer offentlichen Ver- ſteigerung ausgeſetzt werden, welches zur allgemei⸗ nen Kenntniß bringt 11 ö Friedberg den 9. April 1835. In Auſtrag der Armenkommiſſion: Der-Hoſpitalpfleger Boutemy. Ein zweiſpänniger Wagen, (240) in noch gutem Zuſtande, iſt zu verkaufen in der Judengaſſe bei Salomon Schwab. Ein vierſitziger Korbwagen, (241) erſt vor 3 Jahren ganz neu gebaut, mo⸗ dern und ſehr elegant, grün lakirt, auf liegenden Stahlfedern ruhend, ein- auch zweiſpännig zu fah⸗ ren, in vollkommen gutem Zuſtande, iſt auf dem Lande aus freier Hand zu verkaufen. Ausgeber dieſes ſagt wo? 500 bis 600 fl. Vormundsgeld (242) liegen gegen gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit bei Apotheker Phil. Werner. (243) mit einem ſe 0 furt und zurück. D 5 Uhr(auf Ve ſpäter abg Nachmittags. bin zweimal nach! Perſon für 2 fl Friedberg. 8 n) und von Frankfurt um 4 Uhr der Preis für die Perſon iſt 1 fl. geſonnen, während der Kurzeit sbaden zu fahren, wobei ich die mitnehmen kann. ö Heinrich Waas. Guten Früh-Leinſaamen (244) hat zu verkaufen Carl Reuß Wittwe. Auch Auck 0(245) Montag den 20. April, ralbrunnen. i als am zweiten Oſterfeiertag, nimmt die Sommerbeluſtigung am okarber Mineralbrunnen ihren Anfang und wird, bes günſtiger Witterung, alle vierzehn Tage e Okarber Mine Für wohlbeſetzte Muſik, gute und rein gehaltene Weine, ſowie auch gut zubereitete Speiſen wird beßtens geſorgt werden. Davenecken 1 Sattler-Handwerksgeſchirr ie. (216) Das vorräthige Handwerksgeſchirr des ver, ſtorbenen Sattlermeiſters Heinrich Zimmermann, ſe wie fertige Sattler- Arbeiten, eine große Parthie Schnallen, Ringe, Plattirung und ſonſtige in das Sattlerhandwerk einſchlagende Gegenſtande, 15 15 Donnerſtag den 16. l. M. Nachmittags 1 Uhr nebſt verſchiedenen andern Mobilien einer freiwilll 0 gen öffentlichen Verſteigerung in der Schreiner Fe a ling'ſchen Behauſung, neben der weſſen Schlang an den Meiſtbietenden verkauft werden. 4 J Friedberg den 8. April 1835. 9 In Auftrag: C. Manchot sen. Wohnungs- Veränderung. J (247) Unterzeichneter macht andurch die ergeben Anzeige, daß er im Hauſe der Frau Suſanng Vogt, neben Herrn Gaſtwirth Preußer und Herm Schönfärber Köttinger, eine Wohnung bezogen hat, und bittet, bei ſeiner bekannten prompten und billigen Bedienung, ihn auch in ſeiner neuen Wo g nung mit recht vielen Auftragen zu beehren. la Friedrich Schleuning, Schneidermeiſter 90 1 . 1 0 1 60 (248) F. B. Cardin, Tabacks-Fabrikant zu Rödelheim, 8 iſt während der Meſſe in Offenbach in der Herren, 1 ſtraße Nr. W anzutreffen. g 10 4— b Früchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 6 fl.— kr. Korn; 4 l. 30 kr. Gerſte; 4fl. 10 f. Hafer: 3 fl. 20 kr. Erpſen: fl. kr. 4 Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 6. April- Waizen: 5 fl. 50 kr. Korn: 4 fl. 10 kr. Gerſſe: 4 fl. 10 br. Hafer: 3 fl. 22 kr. Kohlſaamen:— fl.— kr. Erbſen:— fler N Früchte⸗Preiſe zu Mainz, am 3. April: 5 Waizen: 6 fl. 39 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 10 f. Hafeb i ß Fleiſch⸗ und Brodpreiſe ſind unverändert geblieben. Für die Nichtigkeit: Der Bürgermeiſter D. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg. 7