—— * Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. MI. Sonnabend, den 3. Januar 1835. —————ñ— ͤ— Das Intelligenzblatt für die provinz Oberheſſen erſcheint auch im Jahr 1835, wie im Jahr 1834, wöchentlich Einmal und zwar ſo, daß es den Freitag Mittag von den Kreisboten abgeholt, den Sonnabend Vormittag aber hier ausgegeben und durch die hieſige wohllöbl. Poſtbehörde expedirt wird. Der Abonnementspreis für 1 Jahr iſt: 1 E 12 R., für% Jahr: 40 kr., für J, Jahr: 24 kr. Einrückungsgebühren für die Zeile Petitſchrift: 2 kr., für die des Textes: für die erſte Zeile 4 kr., für die zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr. Für denjenigen, welcher hier, in der Umgegend und in unſerer Provinz irgend ein Publikandum zu verbreiten wünſcht, bemerke ich noch, daß mein Blatt nicht allein hier und in der Umgegend ſehr zahlreich verbreitet iſt, ſondern auch au alle Poſtbehörden unſerer Provinz und nach Darmſtadt, Frankfurt, Hanau und Offenbach geht. Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. Diejenigen meiner verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das Intelligenzblatt auch im Jahr 1835 zu halten, haben nicht noͤthig ſolches bei mir anzuzeigen; diejenigen hingegen, welche auszutreten beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen, erſuche ich, mich gefälligſt davon zu benachrichtigen. 5 Friedberg. 2 Carl Bindernagel. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die in der Schweiz beſtehenden Handwerker⸗Vereine und die deßfalls erlaſſene Allerhöchſte Verordnung Die rückſichtlich der in der Schweiz beſtehenden Handwerker-Vereine erlaſſene-Allerhöchſte Verordnung vom 25. v. Me, ſowie die Inſtruction zur Ausführung dieſer Verordnung vom 5. d. M. iſt Ihnen bereits durch die Regierungsblatter Nro. 83 und 85 bekannt geworden und Sie werden die öffentliche Bekannt— machung nicht unterlaſſen haben. 5 Indem ich anliegend einen nochmaligen Abdruck der Letzteren veranlaſſe, beauftrage Sie noch insbeſondere mit der größten Pünktlichkeit die gegebenen Vorſchriften, ſoviel ſolche Sie angehen, zu be— folgen und namentlich nach§. 2, 3 und 5 der Inſtruction, wonach Ihnen obliegt zu erforſchen ob ein Handwerker Ihrer Bürgermeiſterei in der Schweiz auf Wanderſchaft iſt, und bejahendenfalls die Eltern, Geſchwiſter, Vormünder ꝛe. nach Inhalt der Verordnung und der Inſtruction zu belehren, ſich genau zu bemeſſen.. Friedberg den 24. December 1834. Kuͤch ler, 7 * Neujahrwunſch von der Redaetion. Die Redaction des Intelligenzblattes wuͤnſcht den Leſern ihres Blattes im Jahr 1835— doch wir wollen erſt ſagen, was ſie ihnen nicht wünſcht. Sie wünſcht ihnen 1) kein Geld vom Himmel herab, oder als Lotterie- und Karten-Gewinnſt, ſondern nur ſolches, das ſich jeder erſt verdient haben muß, damit er auch weiß, was es für Werth hat, damit er es gut wieder anwendet, und damit er im Gebrauche ſeiner Leibes- und Geiſteskräfte bleibt; 2) wünſcht ſie ihnen keinen Müßiggang, denn das iſt des Teufels Ruhebank und aller Laſter Anfang, ſondern ſo viel Arbeit, als ſie nur zu ver⸗ richten im Stande ſind; 3) wünſcht ſie ihnen kein fortdauerndes Glück, kein fortdauerndes Wohlergehen, keine fortdauernde Freude, denn das würde ihnen am Ende ſehr ſchlecht bekommen. Wie es ohne Schatten kein Licht gibt, ſo gibt's auch kein Glück ohne ein Unglück, das mitunter läuft, kein Wohl⸗ ergehen ohne dann und wann Unbehagen oder Un— wohlſeyn, und auch keine Freude ohne Traurigkeit. Endlich 4) wünſcht ſie ihnen kein gar zu langes Leben, wenigſtens kein's, welches ſo lange dauert, wie das des Methuſalem oder des ewigen Juden Ahasverus. i Nun was wünſchen wir denn eigentlich unſern Leſern? Wir wollen's kurz zuſammenfaſſen: Wir wünſchen ihnen Luſt zur Arbeit, denn die ſtärkt Körper und Geiſt, ein gutes Gewiſſen, denn das iſt ein ſanftes Kiſſen, und hilft alles Uebel ertragen und überwinden, ein gehöriges Vertrauen in des Ewigen Vater⸗ liebe, und ein Leben, ſo lange es Gott will und ſo lange wir unſern Mitmenſchen nützen können. Darauf wollen wir unſere Wünſche für dieſes Jahr beſchränken. Einen hätten wir allenfalls noch beifügen können, namlich fortwährende Luſt zum Münſchen, weil ſie beweiſ't, daß der Menſch noch nicht lebensſatt iſt. Wer ſich aber nun noch mehr wünſcht, der mag es für ſich thun, ſoll's indeſſen nur nicht laut werden laſſen, denn manche Münſche kommen oft gar verkehrt heraus, und ſind nicht ſelten dem des Hirtenknaben ähnlich, der ſich König zu ſeyn wünſchte, damit er— ſeine Thierlein zu Pferde hüten könne. 5 Noch ein Reujahrwunſch nebſt einem Neujahr⸗ geſchenke— aber aus alten Zeiten. Das Kloſter Engelthal hatte ſonſt die Ver⸗ pflichtung, dem Burggrafen zu Friedberg als Schutz⸗ herrn alljährlich einen Honigkuchen und der Frau Burggräfinn ein Paar Handſchuhe zu überſchicken. Der geneigte Leſer kann ſich wohl denken, daß da⸗ bei ein Briefchen von der Frau Aebtiſſinn an den Herrn Schwager(ſo war damals Styl, wie ſich fürſtliche Perſonen„Herr Vetter“ oder„Herr Bru⸗ der zu nennen pflegen) lag. Wenn's den Leſer noch weiter intereſſirt, ſo wollen wir ihm den Brief hier mittheilen, welchen die Frau Aebtiſſinn im Jahr 1579„dem Geſtrengen Edlen vnd Ehru⸗ ueſten Johan Eberhardt von Kronberg, des heiligen Reichs Burggrauen zue Friedberg, meinem Freundtlichen lieben Schwager vndt Schirmhern y, nach Friedberg ſchickte. Er lautet wörtlich ſo: „Wes Ich in Ehrn liebs vnd guts vermag zuuor Strenger, Edler, Ehrnueſter, Freundtlicher lieber Schwager, günſtiger Schutz- vnd Schirmherr, Ich ſchick euch alhier Ein Hönigkuchen zu einem glückſeligen Neuen Iharn, vnd bit mein Freundt⸗ lichen lieben Schwagern, günſtigen Schutz⸗ vnd Schirmhern, wolle ſolche geringe gab vor lieb ahn vnd aufnemen. Auch ſchick Ich meiner lieben Schwe⸗ gerin Ein pfar Hendtſchuch, mit begeren, ſie wölle ſolche, zu einer gutten gedechtnus, von meinetwegen zu ſich nemen; vnd wüntſch euch hiemit, ſampt allem, was Euch lieb iſt, ein wohl Regierendes glückſeliges Neues Ihare, vnd Seliche Zeit. Ferners, günſtiger Herr Schwager, es iſt an euch meinn güunſtigs ge⸗ ſinnen vnd begeren, das mein Herr Schwager ſo wohl thun wöllen, mit der verſehung, das Ener Strengkeit Under⸗Greuen(Unter⸗Gräf hieß der Beamte) zu Altenſtadt moge beuelch(Befehl) zukom⸗ men, das er des Cloſters pföcht- vnd Zinsleuten, von Euer Strengkeit wegen, vorhielt mit ernſt vnd Obrigkeit halber, ſich mit den erſeßenen vnd erſchie⸗ nen pfbchten vnd zinſen gefaſt zu machen, vnd vf ehiſt, wie alters Herkomen vnd vblich iſt, zu liefern, vnd die bezahlung zu thun, Solches wil Ich, mit meinem Innigen gepet vmb Got Almechtigen vmb Euer Strengkeit glückſeligen Zuſtandt vnd wohlfardt erpitten helffen, vnd Beuehl Euer Strengkeit hiemit 7 2 2 ſahr⸗ Ver, ub rau cken. da⸗ den ſich Bru⸗ teſet den ſſinn khru⸗ undt⸗ vnd ahn chwe⸗ wolle vegen alem, eliges ſtiger n ge ger ſo Euet det om⸗ uten, vnd ſchie⸗ Got Almechtigem. Datum Engelthal Montags 2ten Februarii Ao ꝛc. 79. b Euer Strengkeit Ehrwillige Schutz vnd Schirmverwantin Pauline von Selbach, Abbatiſſin zue Engelthall. Zur Beherzigung fuͤr alle Brunnenmacher.) Da ſich durch Unkenntniß oder Unvorſichtigkeit bei Reinigung von Bruunen hin und wieder Unglücks— fälle ereignet haben, und erſt kürzlich in Nr. 242 d. Bl. eines ſolchen Falles erwähnt wurde, ſo ſieht ſich der Unterzeichnete veranlaßt, um ferneren Un⸗ fallen vorzubeugen, Folgendes bekannt zu machen. Iſt ein Brunnen lange Zeit über nicht gereinigt worden, oder hat man bei Anlegung arteſiſcher Brun— nen längere Zeit in einem tiefen Schacht zu arbeiten, ſo kann es vorkommen, daß ſich nach und nach koh— lenſaures Gas(böſes Wetter) in demſelben anſam— melt und immer ſtärker anhäuft, wie dieß bei ge— wöhnlichen Pumpbrunnenſchachten eben keine ſeltene Erſcheinung iſt. Dieſes Gas iſt ſpezifiſch ſchwerer als die atmosphäriſche Luft, lagert ſich alſo haupt⸗ ſaͤchlich gegen unten, hat einen ſtechenden Geruch und erloͤſcht die Flamme und das Leben. Hat es ſich im Schachte noch nicht ſtark angehäuft, ſo bringt es weder tödtliche Wirkung hervor, noch er— liſcht es ein Licht, ſondern es verurſacht nur Be— täubung und Beengung auf der Bruſt, und ein Licht brennt nicht mehr ſo helle in demſelben; hat man aber eine ſolche Erſcheinung wahrgenommen, ſo iſt es hohe Zeit, dieſes ſchädliche Gas aus dem Schachte zu entfernen, was auf folgende einfache und wohl— feile Weiſe) bewerkſtelliget wird: man tauche meh— rere Reiſerbündel in eine etwas dickflüſſige Kalk— brühe(ein Gemiſch von Waſſer mit gewöhnlichem friſch geloͤſchtem Kalke, wie man ihn zum Mortel verwendet) laſſe ſelbige, an Stricke gebunden, in den Schacht hinab, ziehe ſie einige Fuß in die Höhe, laſſe ſie wieder tiefer ſinken und fahre mit dieſer Bewegung etwa 5 Minuten lang fort; alsdann ziehe man die Reiſerbündel ganz aus dem Schachte heraus, ) Aus Nro. 250 der Großherzoglich Heſſiſchen Zeitung. **) Bei weitem vorzuziehen der unſicheren und zeitrauben— den Verfahrungsart, die böſen Wetter durch Feuer, Schießpulver, Lufteinpumpen ꝛc. zu vertreiben. — — 3 45 tauche ſie aufs Neue in die Kallbrühe, laſſe ſie wieder in den Schacht ein, verfahre wie eben gezeigt worden, und ſetze dieſe Operation 1 bis 2 Stunden, überhaupt ſo lange fort, bis das ſchädliche Gas ganz aus dem Schachte entfernt iſt, was man daran erkennt, wenn ein eingelaſſenes Licht wieder helle in demſelben brennt.— Aus dem been Geſagten, von deſſen zuverlaſſiger Zweckmäßigkeit ſich Unter— zeichneter ſowohl bei Anlegung arteſiſcher Brunnen, als bei Reinigung gewöhnlicher Pumpbrunnen⸗Schach⸗ te oft zu überzeugen Gelegenheit hatte, geht wohl von ſelbſt hervor, daß die Vorſicht gebietet, bei Rei⸗ nigung eines jeden Brunnens, vor Allem und ehe ein Menſch den Schacht befährt, ein Licht in denſelben einzulaſſen und deſſen Verhalten genau zu beobachten; findet man nämlich, daß dieſes Licht mit Zunahme der Tiefe des Schachtes immer weni⸗ ger helle brennt, und, wie gewohnlich, in der Nähe der Schachtſohle ganz erliſcht, ſo muß vor Allem das böſe Wetter auf die angegebene Art herausge— ſchafft werden, um vor Lebensgefahren geſchützt zu ſeyn, und dann erſt kann der Schacht mit Sicherheit befahren und gereinigt werden: Der auf einem che⸗ miſchen Prozeſſe beruhende Grund dieſes Verfahrens läßt ſich folgendermaßen kurz angeben: ätzende Ka⸗ lien ſaugen dieſes Gas vollkommen ein, verlieren ihre ätzenden Eigenſchaften, werden kohlenſauer und loſen ſich daun mit Aufbrauſen in anderen Säuren auf. Durch Kalkwaſſer(auch Kalilauge könnte ver— wendet werden) kann man Schachten die Kohlenſäure entziehen, denn es wird daraus kohlenſaurer Kalk gebildet, was er vor dem Brennen und Löſchen war. S. Seite 70 bis 73 des von meinem Vater, königl. würtemb. Kreisbaurath von Bruckmann, und mir herausgegebenen Werkes:„Vollſtändige Anleitung zur Anlage, Fertigung und neueren Nutzanwendung der gebohrten oder ſogenannten arteſiſchen Brunnen. Heilbronn, bei J. D. Claß 1833.“ Darmſtadt, den 8. Septbr. 1834. Eduard Bruckmann, Archikekt und Brunnenbohrmeiſter. Lotterie Unfug. Es iſt in Nro. 6 des Intelligenzblattes von 1834 das Publikum vor den laͤſtigen Lotterie-Händ— lern, welche namentlich von Frankfurt aus ihr We⸗ ſen mit Zuſendungen unverlangter Looſe zum Spie— ten zwingen wollen, gewarnt worden. Das wahre Betrugs⸗Verfahren findet man aber dort gar nicht berührt; deswegen will Einſender dieſes es hier be⸗ kannt machen, wie es ihm wenigſtens von einem ſolchen Herrn gemacht wurde. Einſender ſchickte das ihm in einem Brief zu⸗ geſandte Lotterie⸗Loos verſchloſſen wieder zur Poſt nach Frankfurt. Nach Verlauf mehrerer Tage kommt der Brief ſcheinbar uneröffnet zurück, und Einſender bezahlte der Poſt die Auslage. Als er den Um⸗ ſchlag öffnete— da fand ſich, daß das Loos ſehr geſchickt herausgenommen war. Einſender mochte damals nicht weiter gehen. Wer aber in denſelben Fall kommt, und will den Betrüger entlarven, der laſſe den Brief gerichtlich oͤffnen, und hüte ſich, es für ſich ſelbſt zu thun. Anfrage. Weiß niemand nähere Nachrichten über Phi⸗ lippseck bei Münſter und über die Kapelle zu Marienzell bei Bodenrod mitzutheilen?) *) Wir hoffen über beide gelegentlich wenigſtens Einiges mitzuiheilen. Die Redaction. Bekanntmachungen von Behoͤrden. Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz-Verſteigerung im oberauer Gemeindewald. (1) Freitag den gten Januar 1835, Vormittags 9 Uhr, ſollen im oberauer Gemeindewald 25 Stämme Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz oͤffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Zuſammenkunft iſt an dem Weg zwiſchen Altenſtadt und Rommelhauſen im Wald. Höchſt a/d. Nidder den 21. Decbr. 1834. Schmidt, Bürgermeiſter. Holzverſteigerung. (2) Freitag den 9. Januar 1835, Vormittags um 10 Uhr, ſollen in dem Gemeinde-Schöneichwald zu Niederwöllſtadt, und zwar an Ort und Stelle, fol⸗ gende Holzſorten, als: f 26 Stecken Eichen⸗Scheitholz, 11 75„ Prügel, 41„ Stockholz, 1 1— — 79 Eichen⸗Bau⸗ und Werkholz⸗Staͤmme, 65 Haufen Eichen⸗Reiſer, 3 Stück Rehen, a zaͤffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Käufer, welche ſich mit vorſchriftsmäßigem Bürg⸗ ſcheine verſehen, erhalten Credit bis zum Martini⸗ Tag dieſes Jahres. Die großherz. Bürgermeiſter werden hiedurch erſucht, dieſe Verſteigerung in ihren Gemeinden durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Niederwöllſtadt den 2. Januar 1835. Der Bürgermeiſter Bauſch. v ιπ]νον Bekanntmachungen von Privaten. Zeichenſchule. 7. (3) Die Zeichenſchule für Bauhandwerker be⸗ ginnt wieder mit dem 11. Januar 1835, welches andurch zur Kenntniß bringt f Friedberg den 31. December 1834. Hechler. Saamenhandlung. (4) Einem hieſigen und auswärtigen Publikum mache ich andurch die Anzeige, daß ich mit Anfang des Jahres 1835 eine Saamenhandlung etablire und alsdann bei mir alle Sorten Blumen, Gar⸗ ten⸗, Feld⸗ und Waldſaamen zu haben ſind. Ich werde mir ſtets angelegen ſeyn laſſen, durch echten, reinen, friſchen Saamen und billige Preiſe Jeder⸗ manns Zufriedenheit zu erwerben. Preiskourante ſind unentgeldlich zu haben. Friedberg den 29. December 1834. 5* Michael Jung. Strohverkauf. (5) Donnerſtag den öten Jannar l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, werden in der Wohnung des Unter⸗ zeichneten zwei Fuder Kornſtroh meiſtbietend verkauft. Fauerbach II. den 1. Januar 1835. In Auftrag: Schullehrer Alles. Pferde- und Wagen Verkauf. (6) Verſchiedene zugerittene und eingefahrene gute Pferde, ferner ein ſehr eleganter Phasétou⸗ Wagen ſind zu verkaufen, durch f Das allg. Geſchaͤfts⸗Buͤreau zu Roͤdelheim. 1 Vie et an fep eie der Bäcker und Metzger vom 29. Septhr. bis zum 6. Okt. Für 1 kr. Milchbrod 6 Loth— Quint. „ 1 kr. Gemiſchtes 5 5„ „ 8 kr. Laden⸗Brod 4 Pfund 10 ⸗— „ 6 kr. dito. 3 77 7 2„ „ 4 kr. dito 2 5„„— „, 2 kr. dito FFF„ 4 pfund Ochſenfleiſch g 5 1. 11 kr. 1„ Nierenfett 1 I 0 1 1 8 20 kr. „ Kalofleiſch 0 5 e 5 10 i 6 kr. 1„ Hammelfleiſchch 2 kr. E„ Schweinenfleiſch 5 0 5 8 9 kr. 1 Pfund Leber- und Blutwurſt 5 1 5 1er. 1„ Bratwurſt 7 8 0 1 1„ 14 1„ Schwartenmagen 5 8 1. 16 kr. I- ů 8 pP 1% Dorſſteiſch; n 1% Schmal); 5 5 5 1 18 kr In der Judengaſſe bei den Metzgern: 1 70 Kühfleiſch* 15 0 0 2 8 N „ Rindfleiſch 4 2 85 7 5 45 7 kr. Fruchtpreiſe. Waizen 6 fl. 10 kr. Gerſte 3 fl. 35 kr. Korn 4 fl. 35 kr. Hafer 3 fl. 10 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in. Friedberg,