ig 10 Uh. Hauptwach edberg au eigerung g; ben werde eichart. Vormittag in der J. olgende. n werden: voranſchla 3 fl. 36 f 1 9„— 54 fl. 30 nit einlad 34. Rauſch zettretung 102/000 wahrt ul b Aus wan; ben bereit jahr 183 ffmann. * 29 10 N 145 20 U. 145 16 l. Intelligenzblatt im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— M22. Sonnabend, den 31. Mai 1834. Amtlicher Theil. — Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.* Betreffend: Die Einſendung von Ueberſichten über den Zuſtand der Gemeinden. Es iſt für mich und Sie gleich wichtig, den Zuſtand Ihrer Gemeinden genau zu kennen, und alle ſie vielfachen Einrichtungen und Geſchäftszweige, deren Erhaltung und Beförderung die Gemeindewohl— ſahrt bedingen, ſtets im Auge zu behalten. Um dieſen Zweck zu erreichen, habe ich in der vorliegenden Ueberſicht, wovon ich Ihnen 3 Exemplare um Gebrauch für 3 Jahre überſende, die hauptſächlicheren in Ihren Geſchäftskreis einſchlagenden Gegen— ſände kurz zuſammengeſtellt. Sie werden dieſelben mit Fleiß leſen und öfters durchgehen, damit die Sorge für Ihr Wirken und handeln zum Beßten der Gemeinde ſtets rege erhalten werde, und kein Gegenſtand Ihrer Aufmerkſamkeit intgehen möge. Außerdem haben Sie jedes Jahr im Monate Merz, in dieſem Jahre aber binnen der nächſten 14 Tage in einem der Exemplare unter der Rubrik„Bemerkungen des Bürgermeiſters“ kurz anzumerken, wie der Zuſtand Ihrer Gemeinde in Anſehung der vorgemerkten Gegenſtände beſchaffen iſt. Da wo die Gegen— ande in der Vormerkung fragweiſe berührt ſind, iſt immer eine ſpecielle Beantwortung nöthig. Wo da— gegen keine Fragen geſtellt ſind, ſollen nur dann Bemerkungen gemacht werden müſſen, wenn eine Ein— tichtung oder ein Gegenſtand gar nicht vorhanden oder nicht vollſtändig in Ordnung iſt, in allen Fällen aber wo alles wohlgeordnet und keine Ausſtellung zu machen iſt, ſoll die Anmerkung eines Nulles genügen. Damit kein Zweifel darüber bleibe, zu welchem Gegenſtand eine Bemerkung gehöre, iſt die Nummer des— ſelben dabei ſtets vorzumerken, z. B.„zu 1, zu 2, zu 3 II. u. ſ. w.“ Ein alſo ausgefülltes Exemplar iſt ſodann in derſelben Zeit(Monat Merz, pro 1834 binnen 14 ragen) von Ihnen unterzeichnet an mich einzuſenden, und wird mir bei Gelegenheit der Rundreiſe zur Frundlage dienen, um Ihre Thätigkeit zu überwachen. Friedberg den 20. Mai 1834. Küchler. — 128 Das großherzoglich heſſiſche Landgericht Friedberg an ſämmtliche großh. Buͤrgermeiſter und Beigeordnete des Bezirks. Betreffend: Die Form der Berichtserſtattungen. Wir haben verſchiedentlich bemerkt, daß mehrere großh. Bürgermeiſter und Beigeordnete, wenn ſie, von uns dazu aufgefordert, Berichte an uns erſtatten, nicht die in unſeren Reſcripten vorkommende, ſondern andere willkührlich gewählte Rubriken gebrauchen. Dies hat die nachtheilige Folge, daß wir oft blos errathen müſſen, zu welchen Akten die eingehenden Berichte gehören ſollen, wodurch, wie Sie von ſelbſt ermeſſen werden, unnöthige Weiterungen und nicht ſelten nachtheilige Geſchäftsverzögerungen entſtehen. Wir empfehlen Ihnen daher, künftig in Ihren Berichten jedesmal die von uns gewählten Rubriken, auch wenn Ihnen ſolche unzweckmaßig und nicht erſchöpfend ſcheinen ſollten, beizubehalten. Friedberg den 15. Mai 1834. In Beurlaubung des Landrichters, Weber. Dian an ſaͤmmtliche großh. Buͤrgermeiſter und Beigeordnete des Bezirks. Betreffend: Die Einſendung der Vormundſchaftsrechnungen. Wir beauftragen Sie, ſämmtlichen Vormündern, denen nicht etwa ausdrücklich eröffnet worden iſt, daß ſie nur von mehreren Jahren zuſammen Rechnung zu ſtellen hätten, bekannt machen zu laſſen, daß ſie die rückſtehenden Rechnungen bei Vermeidung von 1 fl. 30 kr. Strafe für jeden Säumigen bis läng⸗ ſtens zum 15. Juni d. J. bei uns einzureichen haben. Friedberg den 16. Mai 1834. In Beurlaubung des großh. Landrichters, Weber. Geſchichtliche Darſtellung der Hauptmomente, durch die ſich unſer wetterauer Ackerbau vom Ende des dreißigjaͤhrigen Kriegs bis zur ge— genwaͤrtigen Zeit erhoben hat, nach den von mir geſammelten datis.“) In keinem Fach der Wiſſenſchaften war man ſo ſehr und ſo lange zurückgeblieben, als in der Agri— cultur oder Landwirthſchaft; achtzig bis neunzig Jahre verfloſſen nach jenem verheerenden Kriege, ohne daß die geringſten Fortſchritte in demſelben gemacht wur⸗ den. Aeußerſte Armuth, die ſo groß war, daß ſich der Landmann ſeine nothwendigſten Bedürfniſſe durch den Tauſch verſchaffen mußte, weil es ihm an Geld „) Wir verdanken dieſen Aufſatz einem Veteranen unſerer Wetterau, dem Herrn Rentmeiſter Leopard zu Melbach. Indem wir ihn hier einem größeren Kreiſe mittheilen, wünſchen wir, daß er für andere denkende Männer Ver— anlaſſung zu ähnlichen Mittheilungen werden möchte. Die Redaction. und Allem gebrach, und wo man den ſchon glücklich ſchätzte, der ſich in dem Beſitze von Bett und einer Kuh befand, nach dem Sprüchworte damaliger Zeit: „Bett und Kuh, deckt viel Armuth zu“,— herrſchen— der Aberglaube“), tief eingewurzelte Vorur— theile und verjährte Mißbräuche, ſo wie der Unwerth der landwirthſchaftlichen Erzeug— niſſe bei den geringen Abgaben und Bedürfniſſen, ließen den Landmann an nichts weniger denken, als an Verbeſſerung ſeines Ackerbaues, der damals als bloßes Nahrungsmittel und nicht als gewinn bringendes Gewerb von ihm angeſehen wurde. Oh ihm gleich im ſpaniſchen Erbfolgekrieg etwas mehr Geld durch den beſſern Verkauf ſeiner Früchte einige Jahre zufloß, ſo war dieſes zu unbedeutend und zu vorübergehend, als daß es bei ihm in der Cultur— art eine erſprießliche Veränderung hervorgebracht hatte. Erſt in den vierziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, die in Abſicht der Frucht- und Güter—⸗ *) Man leſe darüber M. Coleri œcοαοmia ruralis et domestica. rei geugt inen Geg Pert ſein ſoſt Vieh f alt Acker führ Fel den n Udrichters 1 —— bon glück ett und eln — ſerrſchen lte Votutr⸗ ſo wie di n Er zeug Bedürfnis zeiſe, ſo wie des Fleiſches und anderer Naturer— eugniſſe Epoche machten, wurde der Grund zu inem kraftvolleren Betriebe des Ackerbaues unſerer Zegend gelegt und der Landmann durch den beſſern Zerkauf ſeiner Erzeugniſſe nicht allein angeſpornt, ein Feld mit mehr Fleiß und Sorgfalt zu beſtellen, ondern auch zugleich in den Stand geſetzt, mehr auf Zieh und Ackerwerkzeuge verwenden zu können. Gleich— eitig trug auch zu mehrerer Vervollkommnung des lckerbaues die um das Jahr 1744 bei uns einge⸗ ührten Kartoffeln bei, welche zu der Zeit in unſer Feldſyſtem aufgenommen wurden, und in den folgen— en Jahren, beſonders in den letzten Jahren des ſebenjährigen Krieges und noch mehr in den Miß— ahren von 1770 bis 73 inclusive ihren großen dutzen bewährten, indem ohne ſie in den getreide— ermen Gegenden, wie im Vogelsberg, Weſter- und Odenwald, Hungersnoth entſtanden wäre. Hierdurch urmuntert, wurde dieß für Menſchen und Vieh gleich nutzbare Gewächs überall und in Menge angepflanzt end ſo der Hungersnoth vorgebeugt. Mit dieſem vortrefflichen Gewächſe, das in jedem Boden gedeihet, durde zu gleicher Zeit der bis daher im Kleinen ſetriebene Kleebau durch die Einführung des Dung— alzes und des nachher für vortheilhafter befundenen Bypſes und deſſen Gebrauch die Vegetation deſſel— en mehr befördert und geſichert und der Anbau mehr erweitert, wozu die Wiedertäufer nicht wenig murch ihre muſterhaften Wirthſchaften beitrugen. Mit dieſen zwei Gewächsarten, den Kartoffeln imd dem Klee, veränderte ſich zugleich der bis ahin verkannte Fruchtwechſel, welcher jetzt als ein um gedeihlichen Fortkommen vorzügliches Beförde— ungsmittel eingeſehen und gewürdiget und mit einer weckdienlicheren Brach- und Sömmerungscultur in Verbindung gebracht— und hierdurch ein beſſeres Perhältniß zwiſchen Ackerbau, Viehzucht und Futter— tau bewirkt— das vorher beſtandene Verhältniß zwiſchen Korn und Waizen aber gar ſehr verrückt- und von letzterem ſeines ſtärkeren Gebrauchs und Werths halber mehr angebaut wurde. Was in dem Ferlaufe bei dem ſo weit gediehenen Kartoffelbau en beſonderes Beförderungsmittel des Viehſtandes und Düngererzeugung abgab, waren die in den achtziger Jahren entſtandenen Kartoffelbrennereien, ke im Anfang ihrer Entſtehung unbedeutend waren, ſch in der Folge aber dermaßen erhoben, daß ſie das Korn gänzlich verdrängten. Es gieng mit die— 129 ſen Kartoffelbrennereien, wie mit jeder neuen Er⸗ findung, die im Kleinen beginnt, und ſich nach und nach zu mehrerer Vervollkommnung erhebt und aus— bildet. So wurden in vorgedachten achtziger Jahren zuerſt Kartoffeln in geringer Anzahl mit Gerſten— ſchrot und Korn vermengt und zu Branntwein ge— brannt, und als dieſer Verſuch gelang, die bloßen Kartoffeln mit einem Zuſatz von Gerſtenſchrot dazu gebraucht, die Kartoffel ſelbſt aber durch den heißen Dampf eines zu dem Ende neben dem Branntwein— keſſel aufgeſtellten mit Kartoffeln angefüllten Faſſes, in welches der heiße Dampf aus dem Keſſel ver— mittelſt der am Dute angebrachten Rohre geleitet wird, gar gekocht. Die hierdurch bewirkte nicht un— bedeutende Hol! Farniß, die ſpätere Einführung der Braunkohlen, ſo wie die hohen Preiſe des Brannt— weins und des Viehes, vermehrten die Brennereien ungemein; was beſonders der Fall war in den neun— ziger Jahren, noch mehr aber im Jahre 1813, nach dem Mißjahre 1822 und den gleich zu achtenden außerſt wohlfeilen Jahren von 1823 bis 26 inclu- sive, welche in den Jahren 1827 und 28 Veran⸗ laſſung zur Anlegung vieler Brennereien gaben. Mit dieſen Verbeſſerungen war man ſo weit vorgeruückt, als um's Jahr 1810 eine neue Steuereinrichtung eingeführt wurde; um die Abgaben, die ſich ſowohl von Seiten des Staates als der Gemeinden ver— mehrt hatten, von denen jetzt die Intereſſen und andere Koſten beſtritten werden mußten, zur rech— ten Zeit herbeizuſchaffen, war man genöthigt, alle Mittel aufzubieten. Es wurden zu dem Ende alle wüſtliegenden Laͤndereien angerodet und in Culturſtand geſetzt, und die Almenden, deren Benutzung zuvor unter die Gemeindsglieder vertheilt waren, wurden jetzt eingezogen und meiſtbietend ver— ſteigert, ſo wie die ſtandesherrlichen Güter jetzt entweder verkauft oder aufs Höchſte verlehnt wurden, und hierdurch der Beſitzer ſolcher Güter mit aller Anſtrengung ſich die Beſtellung ſeiner Ländereien angelegen ſeyn laſſen mußte, um ſeine Entrichtun— gen abführen zu können, wobei ſo mancher Ein⸗ wohner zu Grunde gieng. Bemerkungen hierzu. In dem Verlauf von 1648 bis zu Ende des Jahrhunderts ſtanden und blieben die Güter- und Fruchtpreiſe ſtets niedrig, und zwar kaufte man in dem nächſten decennio nach dem Kriege den Morgen Land unter zehn Gulden, ſpäter um das Jahr 1670 und 71 wurde das Achtel Korn in Frankfurt mit WI 1 3 angel an wee i Der Zurückſchlag der Früchte und 5 1 5 Albus und ein Achtel Art in dem großen und allgemeinen f 110 10 einem kleinen Gulden 1 bezahlt. Ferner galt a 422 ſteigerte die Früchte bis zum Fruͤh⸗ 10 4* 2„ 8* a* 5 2 1 Waizen mit einem Reich erts von 1685 bis 1700 Mäuſej 3 auf 7 bis 8 fl. 119 1 zu Ende dieſes Jahrhund Gulden und ſo nach jahr 182. deer Morgen Land 20 bis 30 iche ſich nachher im ungen get N 6 Maaßgabe auch 65 e ee in den Jahren Bekanntmachungen. 15 1 ſpaniſchen Erbfolgekrieg, f er 0 8 0 N 0 15 5 10 und folg. merklicher 1 Edictalladung. rock in 100 ö 0 aber bis zum Jahr. 15 1 das Korn(305) Die Erben des e n 00 n ih Wer ſtanden die Preiſe Obermörlen haben folgende Grundſtücke:. N zurückgetreten ſind. f onders MNro. IMuth. i 0 w ubem Saar 10 Schlacht el beugen(1488) u. 1050102 0,4 in 51 Aria ae 5 ee eit der Schlach 15 Preiſe 7 und Marianus W. 7 5 N 8 1 iſt die Frucht ſtets im e II. 256408[ 0,3 daſelbſt an Heinrich 1 055 0 ſen, ſo daß ein Achtel Korn in d eben⸗ III 2 40a 3,3 in der Speik beim Weingarten⸗ ß geweſer 1185 4, 5, 6 bis 6½ fl. gekoſtet, und 195 III. 68„ ſteeg und an Anton Feuer⸗ gal 10ů fe fle ch das Fleiſch und andere 1 and ſtein jun. Andr 6 4 10 uer geweſen, daher auch der eee 10 und 202 4 4,9 auf den Funkenfeyen a e 00 zu 200 bis 300 Gulden in der Steiger ſeben 5 Scheibel, Martins 9 155. ie% benger vererben bezahlt e 352 18 aſes,7 auf der alten Bach an Johs 2e 10 1 Jahre zuvor nur halb ſoviel gekoſtet hat. 5 N Schweitzer, 1 Con⸗ e 6 5 ö ö 7 ictua⸗ i opfenſtuckern Alb 10 Nach dieſer Zeit ſind die 7. IX. 18 84 J 1,5 i 9 8 5 10 f 1 i lien bis zu dem großen 1 8 Krieg minder 99 53[,s in der Aitzengaſſe an n 5 103 0 1 1 darauf bean den ee e des Krieges 115 6 8 72 auf der Schützhütte an Loui e N 1 700 er bezah 7 J ter f oͤnig. mei l u ele etwas hoben; aber zehn Jahre 11 18 berg, ſtößt auf den e ſich 925 70, 71 und 72, von 11 40 b 5,8 im Erzberg, ſtößt tet e in den Mißjahren 1770, ſich wieder ſehr. III. 27 Riedweg, getheilt mit Penn 8 1 N 1771 das theuerſte war, n ziemlich gleich König, Pfarrgaſſe. Wil⸗ 0 1 1 Von 1772 11 5 1 5 ae III. 271] 46611, daſelbſt 1 vorigen und Wil⸗ 16 aus f.. a e 1 dae en e Jahrhundert, wo 1 5 111 aer der Wein⸗ ichn 50 10000 Jahr n 1 10 bis 14 fl. bezahlt w 5 2871 12 21,8 vaſelbſt J inri nſel. in I A den abel liter Jahren dieſes Jahrhunderts III. ſtraße an Heim Gartenche kin 1 100095 8 eiden letz 8 f i f einen 1 0 00 anden die Früchte 5 1 ee e III. 923 297 eee 1 1 l 00;. 0 5 an„ . wo eine ſtarke Ausfuhr na die Früchte und Güter 34,9 auf dem Funkenfeyen 100 eee icht weniger erhielten ſich die a 19. IV. 202 34, eibel. 10 en genich hohen Prei ven ge dg am pfärkacer anfangen in f 1 1100 Jahrhunders bis zum Jahr 1820, e bis zum VII. 455 22 43 am kleinen Merbach an Peter din i 4 tlich theuern Jahr 1817 wiede N rgaſſe. ö 0 100800 außerordentlich ielen und nach der 18231 König, Pfarrgaſſe. Ad 9 10 großen Mäuſejahr 1 e 1827 ſo ſehr ſan⸗ XI. 157 26[44 am fauerbacher Trieb an Ad. 13 ee 0 is zum Jahr 1826 u it fi 1.. r 1000 i det Achtel ce gend mit 50 f. 40 1,8 Af der Schießhütte an Johan⸗ 1 I ußß. Thaler gekauft, 1 Morge ie II. 583. s Erben. n 00 preuß. laſſung gab, daß die 5 nes Werner iner 1000 0 irde welches Veran e 5 8 unter dem Sim⸗ ö 0 0 dan 1 unt dit Nel erco I ee en e Joſ. 05 Hel e Getreidebau und die 0 1 41 ide an Johs Hei 0 gegen den d der Branntwein als 9 23,3 auf der Hei 1 0 1 5 hr einleuchtend war un ö V. 578 1. i aſſe. i jetzt ſehr einleuch 0 f Schlachtvieh Abgang un., Hinterg 100 0 Waare ſo wie das Schlach 5 3 inbach, an Peter 000 eine courante 4 b n der minder koſtſpie⸗ 145,7 in der Hainbach, 491 1 0 N id dieß Gewerb wege 5 d XIII. 226 1. 05 1 100 ligen Gewinnung 3 uch es 4 1 Holzwieſe an Ihs. 1 1 9 dem Ackerbau und der 0 Güter wieder V. 26 König, ledig. i 100 00. f oben ſich Früchte und Gü ne Nikolaus bag Von 1828 erhoben ſich Jahr 1830. Den 6. 1 Wurzgarten an i. 11 24 im en und blieben ſo ſtehen bis zum J von des Conrad VI. 203 König. Jan. 1830 wurden 15 Morgen ü. ld in den Kraut⸗ Wefers„ 69 f,, W. 6 476 en n Heinrich König, F. 1 b 0 n 5 9.„ 120 15 Dieter Berſtich kam mit denen überein, Pfarrgaſſe. die in den Sehen 1824 und 1826 geſhahen. Nungel an allgemeinen um Fri, —— l. umrock in ke: an Marin agner. ch Sopp. Weingarten ton Feun n an An Sohn. han Joß. e. ern an Con⸗ n Carl Buff te an Lou st auf d t mit Po n und N det Weiß h Henſel. Gartenthu mock. ven all An fangend. ch an Pen tieb an d te an Joh ben. N er den Ein . Wer. u Jh Hel , an Petel ieſe an Jh 1 Nikolaut den Kron ſrich Kong —— eerſteigert reſp. unter ſich vertheilt. Nach vorliegen— ter Beſcheinigung ſollen dieſelben theilweiſe erkauft, teilweiſe von Heinrich Simmrock's Ehefrau Eltern terbt und theilweiſe endlich von einem gewiſſen, hon ſeit vielen Jahren abweſenden Wilhelm Schuch tuf die Simmrock'ſchen Eheleute, durch welchen Lechtstitel kann nicht angegeben werden, über— egangen ſeyn. Da die Erben zwar den vieljährigen Feſitz beſcheinigt, Eigenthumsurkunden aber nicht zu jroduciren vermocht haben, ſo werden auf ihren Intrag alle, welche Anſprüche an die oben erwähn— in Güterſtücke machen zu können glauben, insbe— ſndere Wilhelm Schuch oder deſſen unbekannte Erben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen ſechs Bochen hier geltend zu machen, als ſie ſonſt damit ausgeſchloſſen und die Kaufbriefe und Looszettel Erichtlich beſtätigt werden ſollen. Friedberg den 8. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. (283) Für einen braven jungen Menſchen iſt in lieſiger Gegend bei einem Buchbinder und Galanterie— Arbeiter eine Lehrlingsſtelle offen.— Naͤhere Aus— kunft ertheilt die Expedition dieſes Blattes. (307) Da Herr Hauptmann Keim ſich von hier veg begiebt, ſo wird deſſen Logie im dritten Stock meines Hauſes vacant, welches ich hierdurch anzeige. 0 7. Steinhäußer. Schrotmuͤhle von geſchmiedetem Eiſen. (311) Auf Verlangen eines achtbaren Oekonomen heſiger Gegend, habe ich eine Schrotmühle von ge— ſchmiedetem Eiſen mit zwei Gängen gefertigt. Ein Mann kann mit einem Gang in fünf Minuten en Geſcheid Malz oder Gerſte, und mit beiden Gaͤn— gen das Doppelte, ohne große Anſtrengung mahlen. Da dieſes Mahlen für die Herrn Oekonomen von icht geringem Intereſſe iſt, und die Mühle bei mir in Augenſchein genommen werden kann; ſo ſehe ich tem geneigten Zuſpruche entgegen. Der Schloſſermeiſter Modrso in Friedberg. Brod-Lieferung. (312) Montag den 2. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſoll im Verwaltungs-Büreau auf hieſiger Haupt— wache die Brod-Lieferung für die Garniſon Fried— lerg auf das zweite Semeſter d. J. an den Wenigſt— rehmenden öffentlich verſteigert werden. Friedberg den 22. Mai 1834. Reichart. 5 Oel⸗Lieferung. (313) Dienſtag den 3. Juni, Vormittags 10 Uhr, ſoll im Verwaltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache die Oel-Lieferung für die Garniſon Friedberg auf das zweite Semeſter 1834 mittelſt Verſteigerung an den Wenigſtverlangenden in Accord gegeben werden. Friedberg den 22. Mai 1834. Reichart. 131 7 (315) Wegen Abtragung eines Kapitals ſucht die Gemeinde Fauerbach J. 1000 fl. zu 4 pr. Ct. zu leihen. Bekanntmachung. (316) Dienſtag den 3. Juni 1834 wird im hie— ſigen Lazarethlokale fürs zweite Semeſter d. J. die Lieferung des Ochſenfleiſches Vormittags um neun Uhr, des gemiſchten Brodes Vormittags um zehn Uhr, des erforderlichen Brennöͤls, des Dochtes und der Unſchlittlichter Nachmittags um zwei Uhr an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert. Friedberg den 24. Mai 1834. Fuhr, Pr. Lieutenant. (317) Eine Wohnung auf der breiten Straße, beſtehend in drei heitzbaren Zimmern, einer Küche, zwei Kammern, einem verſchloſſenen Keller und Holz— platz, hat zu vermiethen Schuhmacher Oberländer. Gläubiger- Aufforderung. (318) Carl Ferdinand Schmidt von Friedberg beabſichtige nach Wien im Kaiſerthum Oeſterreich auszuwandern. Nechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. heſſ. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 13. Mai 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. a Küchler. Edictalladung. (319) Der Sattlermeiſter Johann Anton, deſſen Geburtsort völlig unbekannt iſt, und der ſich vor vielen Jahren in Fauerbach II. niederließ und mit Chriſtina Hoffmann von Lich verheirathete, iſt am 16. v. M. mit Hinterlaſſung eines Teſtaments, worin er ſeine Ehefrau zur Univerſalerbin einſetzte, kinderlos verſtorben. Nachdem nun deſſen Wittwe einige Tage nach ihm gleichfalls mit Tod abgegangen iſt, ſo werden alle diejenigen, welche an den Nachlaß der Johann Anton's Eheleute Erb oder ſonſtige Anſprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen ſechs Wochen von heute an dahier geltend zu machen, als ſonſten derſelbe den ſich bereits angemeldet haben— den angeblich nächſten Inteſtaterben der Frau, den Kindern des Tobias Hoffmann von Lich, die die Erbſchaft cum. bene. leg. et invent. antreten wollen, ausgeantwortet werden ſoll. Friedberg den 24. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. In Beurlaubung des Landrichters, Weber. Gras verſteigerung. (320) Montag den 16. Juni d. J. wird das diesjährige Gras zu Heu und Grummet von 200 Morgen gräflich ſolms-roͤdelheimiſchen Wieſen in der Gemarkung Niederwöllſtadt in einzelnen Abthei— lungen meiſtbietend verkauft. Die Verſteigerung wird bei Wirth Arnoldt zu Niederwöllſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang. Aſſenheim den 27. Mai 1834. Die graͤfliche Rentei daſelbſt. Ber icht ß (321) In dem Intelligenzblatte Nro. 21(310) iſt in Betreff der Verſteigerung der Erbauung eines neuen Pfarrhauſes zu Baienheim irrthümlich Mittwoch den 3. Juni anſtatt des 4. Juni geſetzt worden, es wird dieſes mit dem Anfügen berichtigt, daß an demſelben Tage auch zur Verſteigerung des Abbruchs des alten Pfarrhauſes geſchritten werden ſoll, wozu die Liebhaber eingeladen werden. Friedberg den 28. Mai 1834. Der großh. Kreisbaumeiſter Holzapfel. Steingut. (322) Die Wächtersbach'ſche Steingutfabrik iſt nunmehr mit allen Sorten von ächten weißen Steingutwaaren vollſtandig aſſortirt, welche ſich durch gefällige Form und ganz vorzügliche Qualität auszeichnen. Dieſe Eigenſchaften ſichern denſelben einen aus— gezeichneten Rang unter ähnlichen Fabrikaten, und die auf's Billigſte geſtellten Preiſe werden jedem Käufer vollkommen Genüge leiſten, ſowie die Lage der Fabrik in der Nähe der großen leipziger Straße zwiſchen Hanau und Fulda jede Bequemlichkeit darbietet. Der Unterzeichnete, bei welchem die Preisver⸗ zeichniſſe gratis zu haben ſind, empfiehlt daher dieſe Waaren allen Liebhabern eines eleganten und dauerhaften Tafelgeſchirres mit der Bitte, die ge⸗ fälligen Beſtellungen unter der Adreſſe:„an die Wächtersbach'ſche Steingutfabrik bei Gelnhauſen“, an ihn gelangen zu laſſen, indem er die prompteſte Vollziehung der geehrten Aufträge zuſichert. Schlierbach den 25. Mai 1834. Kuhles, Factor der Wächtersbach'ſchen Steingutfabrik. (323) Alle Sorten Pflanzen ſind zu haben bei J Wittwe Windecker. (324) Ein vollſtändiges Logis hat zu vermiethen Ch riſtoph Zerling. (325) Donnerſtag den 19. Juni, Morgeus um 9 Uhr, wird das Heugras von circa 11 Morgen die Sauerweid, und von ſechs Morgen Lachenwieſen — 9 zu Heu und Grummet einer öffentlichen Verſteige⸗ rung in hieſigem Rathhauſe ausgeſetzt; welches hier, durch bekannt gemacht wird. Friedberg den 30. Mai 1834. Der Beigeordnete Boutemy. Bekanntmachung. (326) Den 12. Juni l. J., Morgens 9 Uhr, ſoll die ausſchließliche Berechtigung zum Lumpenſammeln im Polizei⸗Commiſſions⸗Bezirk Dorheim auf weitere 3 Jahre, und zwar vom 1. Juli l. J. an, ver⸗ pachtet werden. N Dorheim am 27. Mai 1834. Churfuͤrſtliche Polizei Commiſſion. Halberſtadt. (327) Dienſtag den 3. Juni l. J., des Vor⸗ mittags 8 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Ge— meindewald 10 2 Stecken Eichen-Prügelholz, 1 Pen, 3) 1 Eichen⸗Bauſtamm, 29 Kubikfuß, 4) 12 Eichen⸗Stangen, 5) 3975 geſchälte Eichen⸗Lohwellen, 60 5600 Buchen⸗, Eichen⸗, Birken⸗ und gemiſchte Wellen unter den vorher zu eröffnenden Bedingungen und mit Zahlungsfriſtgeſtattung bis 1. Oktober d. J. an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Oberrosbach den 29. Mai 1834. Der Bürgermeiſter Lammer. (328) Donnerſtag den 5. und Freitag den 6. Juni l. J., von Morgens 8 Uhr an, ollen die Mobilien zur Verlaſſenſchaft der Johannes Müchel jun. Wittwe in der Verlebten Hauſe zu Oberros⸗ bach einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, als 10 ein großer Wagen mit Zugehör, 2) zwei Pflüge, zwei Eggen, ein Kartoffelpflug und Pferdegeſchirr, 3) Holzwerk und Möbel, Kleidungsſtücke und Bettung, 8 4) Porcellan, Glas, ſteinernes und irdenes Ge⸗ ſchirr 5) Kupfer, Meſſing, Zinn und Blech, Victualien, 6) eine Wagenwinde und mehrere eiſerne Geräth⸗ ſchaften, 7) eine gute brauchbare Obſtkelter mit einer höl⸗ zernen Schraube, 8) ungefahr 25 bis 30 Ohm verſchiedene Fäſſer, wovon die größeren 3 Ohm halten; welches zur allgemeinen Kenntniß bringt Oberrosbach den 29. Mai 1834. Der Bürgermeiſter Lämmer. Die Fleiſch- und Broppreiſe ſind unveraͤndert geblieben. Fr fut preiſ e: Waizen 4 fl. 40 kr. Korn.. 3 fl. 30 kr. Gerſte.. 2 fl. 40 kr. Hafer 2 fl. 25 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel. 118 79