e(bei de deiſtbicten Gaſtwir ctini 183 inge Si, den. 34. b Ihl. chermeiſt hre treter Hall, feier Ef ten Groß N. zu ven zute Spe auen mei achmittag nem Gar m 7 Uh, an Sie — tliche B edbetg gemeine Anſtalt das. —— me in da nden he auf eit erdruſe ur ſotz onnerſel nage. 12 KH Intelligenzblatt für die r D Shrovinz Yberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. r M 35. Sonnabend, den 30. Auguſt 1834. — Amtlicher Theil. Bekanntmachung der Preisvertheilung fuͤr die Viehzucht in der Provinz Oberheſſen. Die in der Beilage Nr. 10 zur landw. Zeitſchrift für 1834 bereits angekündigte Preisvertheilung für die Viehzucht in der Provinz Oberheſſen iſt auf nachbenannte Tage feſtgeſetzt worden: I. Für den Kreis Nidda und Bezirk Büdingen: den 11. September zu Ortenberg, und den 13. September zu Schotten. i II. Für die Kreiſe Gieſen und Grünberg, und den Landrathsbezirk Hungen: den 15. Septem⸗ ber zu Grünberg, und den 24. September zu Gieſen. III. Für die Landrathsbezirke Lauterbach und Schlitz: den 17. September zu Lauterbach. IV. Für den Kreis Alsfeld: den 18. September zu Alsfeld, und den 20. September zu Kirtorf. V. Für den Kreis Biedenkopf mit Vöhl: den 22. September zu Battenfeld, und den 23. September zu Gladenbach. VI. Für den Kreis Friedberg(einſchließlich Weckersheim, Soͤdel ꝛc.): den 26. September zu Butzbach, und den. September zu Vilbel. Die Orte Ortenberg, Schotten, Grünberg, Gieſen und Lauterbach ſind Hauptſtationen, die andern Nebenſtationen für die Preisvertheilung. Die Preiſe für eine Hauptſtation ſind für Sprungbullen 17 fl. 30 kr., 12 fl. 45 kr. und 8 fl. 45 kr.; für junge Bullen von 1½ bis 2 Jahren 12 fl. 15 kr., 8 fl. 45 kr., 8 fl. 15 kr.; für Rinder im dritten Jahre 14 fl., 10 fl. 30 kr. und 7 fl.— Die Preiſe für jede Nebenſtation ſind für Sprungbullen 17 fl. 30 kr. und 12 fl. 15 kr.; für junge Bullen 8 fl. 45 kr. und 5 fl. 15 kr.; für Rinder 10 fl. 30 kr. und 7 fl.— Zu Nachpreiſen ſind für jede Hauptſtation 16 fl. und für jede Nebenſtation 12 fl. beſtimmt. Die Preisconcurrenten müſſen ſich durch amtliche Beſcheinigungen ihrer betreffenden Buͤrgermeiſter ausweiſen, daß die Sprungbullen in der Gemeinde auch im Gebrauch ſtehen, daß die jungen Bullen von den Eigenthümern ſelbſt erzogen ſind, und daß die Eigenthümer dieſer, ſowie der Rinder, keine Vieh⸗ händler ſind. Die Concurrenten zu den für Hengſte ausgeſetzten Preiſen von reſp. 150 fl. und 50 fl.(woruͤber die Beilage Nr. 10 das Nähere enthält), ſind hiermit aufgefordert, ſich bei der Preisvertheilung zu Gieſen am 24. September ingleich einzufinden. 5 — Sämmtliche Preisbewerber muͤſſen um 9 Uhr Morgens die vorzuführenden Thiere auf dem zur Preisvertheilung beſtimmten Platze aufſtellen. Diejenigen Perſonen, welche ſich um Preiſe für neu angelegte Dungſtätten, für Sprungplätze und für Wieſenverbeſſerungen bewerben wollen, werden erſucht, die Anzeige davon bis Anfangs September dem Präſidenten des landwirthſchaftlichen Vereins, Herrn von Firnhaber-Jordis, zu machen, damit die Anmeldungen von den Experten-Commiſſionen mit beſichtigt werden können. Die großh. Bürgermeiſter ſind aufgefordert, dieſe Bekanntmachung möglichſt zu verbreiten. Friedberg den 28. Auguſt 1834. Der großh. heſſiſche Kreisrath daſelbſt. Küchler. Friedberg. Ende Auguſt, Wir haben aus der letzten Hälfte des Auguſts fur diejenigen unſerer Leſer, welche nicht ſelbſt Theil⸗ nehmer oder Zuſchauer waren, und es demnach beſſer wiſſen, wie Schreiber dieſes, mehreres Er— freuliche von hier mitzutheilen. Zuerſt müſſen wir ihnen bemerken, daß wir am vergangenen Freitag den 22. Auguſt einen recht lieben Beſuch erhielten. Seine Hoheit der Erb— großherzog erſchien des Morgens um 8 Uhr ganz unvermuthet in unſern Mauern, ſtieg in der Burg ab, hielt Inſpection über das hieſige zweite Bataillon des vierten Infanterie-Regiments, unterhielt ſich daun eine Zeitlang ſehr herablaſſend mit den Civil— behörden, beſah die Militargebäude, ſah und be— merkte auch wohl noch manches Andere, und begab ſich den Nachmittag wieder nach Frankfurt zurück. Warum gerade wir Friedberger einen ſo er— freulichen Beſuch öfter wünſchen, brauchen wir un— ſern Leſern(die alle verſtändige Leute ſind), nicht weitläufig auseinander zu ſetzen. Manches ſieht ſich in der Nähe ganz anders, als es ſich von Weitem hört.(Schreiber hatte hier noch Einiges auf dem Herzen gehabt, und war Willens geweſen, einen Commentar nebſt Belegen über das Bekannte„der Herr ſieht mehr wie ſeine Diener“ zu liefern, die Redaction wollte aber nichts davon wiſſen). Drei Tage nach dieſem Beſuche wurde der Ludwigstag hier auf's Feierlichſte begangen. Da wir indeſſen nicht alles geſehen haben, ſo wollen wir hier auch nur kurz von dem berichten, was uns bekannt iſt. Das anweſende Militär wurde in dem Burggarten geſpeiſ't. Vor dem mainzer Thore aber, an dem ſ. g. Schützenraine, war in einer ſehr geräumigen Zelthütte Mittags eine große Tafel, an welcher nahe an dritthalb hundert Männer(darunter faſt alle Civil- und Militarbe⸗ hörden) und zwar Alle in Fröhlichkeit und Innig⸗ keit Theil nahmen. Den ausgebrachten Toaſten „auf das Wohl unſers geliebten Großherzogs K. H., und dann„auf das Wohl des geſammten großher⸗ zoglichen Hauſes“ ſah man an der Aufnahme die Herzlichkeit an, und da, wie ſeit langer Zeit nicht, der Tag die verſchiedenen Stände vereint hatte, ſo ſchien der ausgebrachte Toaſt„dem Nähr-, Lehr- und Wehrſtande, vereinigt in Liebe zu Fürſt und Vaterland“ ganz an ſeinem Orte zu ſeyn. Noch ſpät donnerten die Böller, ertönte die Muſik und erklangen die Gläſer. An dem Morgen deſſelben Tages hatte ſich aus Friedberg und den verſchiedenen Orten des Kreiſes eine zahlreiche Geſellſchaft in dem Rathhaus⸗ ſaale verſammelt gehabt, um ſich über den von dem proviſoriſchen Ausſchuſſe verfertigten und in Abdrücken vorgelegten Entwurf der Geſetze des Mathilden— ſtiftes zu berathen. Da dieſer Entwurf mit weni⸗ gen Abänderungen angenommen wurde, ſo haben wir die erfreuliche Ausſicht, dieſe heilſame Anſtalt mit Nächſtem in's Leben treten zu ſehen. Wir wer⸗ den bald Veranlaſſung nehmen, unſern Leſern über dieſe allgemeine Spar-, Leih- und Unter- ſtützungskaſſe des Kreiſes Friedberg noch Einiges mitzutheilen. f —— 495 Gutet Jhllis und mit il Nauh ſehen man iquit der 6 11 chluſf (500 9 Uh die z nöthi atte ſic tten. tathhal von den Abdrüc rthildel mit well ſo habel le Antal. Wir wel ern übe f Unter rg 10 Bekanntmachungen. d Edictalladung. (491) Nachdem die vorhinnige Pächterin des Gutes Schönhof bei Bockenheim, die Wittwe des Philipp Kratze, Chriſtine geborne Reuß, für ſich und als Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder mit ihrem großjährigen Sohne Conrad dermalen zu Nauheim, erklärt haben, daß ſie außer Stande ſeyen ihre Gläubiger befriedigen zu können, ſo hat man heute den förmlichen Concurs erkannt, und zur kiquidation der Forderungen, ſo wie zum Verſuch der Güte, Termin auf den 3. Oktober l. J., Mor⸗ ens 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des Aus— ſhlusſes von der Maſſe anbeſtimmt. Dorheim am 7. Auguſt 1834. Kurfuͤrſtliches Juſtizamt. Halberſtadt. (506) Donnerſtag den 4. September, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Groskarben die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt nöthigen Bauarbeiten, als: 10 die Maurerarbeit, voranſchlagt zu 2807 fl. 10 kr. 2)„Steinhauerarbeit 5 3)„ Zimmerarbeit 1 192 4)„ Dachdeckerarbeit 1„ 415% 7, 5)„ Schreinerarbeit„ 689„ 40, 6) Schloſſerarbeit„ 596„31% 7) Glaſerarbeit 264% 20„ 8) Weißbinderarbeit„ 551% 9, 9)„ Spenglerarbeit 1„ 105% 42% Summe 7644 fl. 10 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer— den. Zeichnungen, Ueberſchlͤge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Bureau des Unterzeichne⸗ ten zur Einſicht offen. Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all⸗ gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge— laſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermei— ſtereien vorzeigen, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, vor— ſehende Bekanntmachung in ihren resp. Gemeinden durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 20. Auguſt 1834. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. (512) Mittwoch den 10. September von Vor⸗ mittags 8 Uhr an werden im Pfarrhauſe zu Oberau: Waizen, Korn, Gerſte, Erbſen, Hafer, Wicken, Waizen⸗ und Roggenſtroh, Futterſtroh, Heu(alles in Parthieen), einige Stecken trockenes Buchen- und Eichen⸗ Scheitholz, 4 Kühe, worunter 3 ge⸗ lernte, 1 Rindchen, 1 Mutterſchwein, 3 große 1¼ 7 7 211 jährige und 5 kleinere Schweine, 1 fettes Schwein, Wagen, Pflug, Egge, 1 großer Schultiſch, 3 Schul⸗ bänke, 5 zuſammenhängende Subſellien oder Schul— pulte nebſt Bänken, 2 ſchwarze Schultafeln, 1 kupfer⸗ ner Waſchkeſſel, 1 Mehlkaſten, 1 Schuͤſſelbank und Anrichte, 1 runder Ofen und andere Mobilien, ſo wie 8 Bienenſtoͤcke an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. eee e e (519) Nachdem die Erben des Konrad Müller und deſſen Ehefrau Eliſabetha, geborne Möckel, von Langenhain, um gerichtliche Beſtätigung der von ihnen gefertigten Looszettel gebeten haben, werden alle diejenigen, welche an die angeblich abgetrage— nen, jedoch in dem gerichtlichen Hypothekenbuche noch offen ſtehenden, von den Konrad Müller'ſchen Eheleuten errichteten Schuldverſchreibungen: a) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 27. November 1798 bei Rathſchöff Ewald dahier, b) über 300 fl. Kapital, aufgenommen am 15. März 1802 bei der Knappſchaftskaſſe zu Nauheim, e) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 8. März 1806 bei Chriſtoph Babel zu Nauheim, die ſämmtlich verloren gegangen ſeyn ſollen, aus irgend einem Grunde Anſprüche bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, als ſonſt die Loſchung der Hypothekeinträge erfolgen und die ſtatt— gehabte Theilung ohne Rückſicht darauf gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Friedberg den 15. Auguſt 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Weber. Aepfel-Verſteigerung zu Ockſtadt. (520) Montag den 1. September l. J., Mittags gegen 1 Uhr, ſollen ungefähr 150 Malter Aepfel an den Bäumen der Gemeinden-Stücken in mehreren Abtheilungen, auch im Ganzen, einer Verſteigerung ausgeſetzt werden. Ockſtadt den 27. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter Gröninger. Aepfel⸗Verſteigerung zu Fauerbach J. (521) Mittwoch den 3. September d. J., von Morgens 10 Uhr an, ſollen die diesjährigen Aepfel der Gemeinde Fauerbach I, ungefähr 100 Mal- ter, dem öffentlichen Meiſtgebot ausgeſetzt werden, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Fauerbach J. am 23. Auguſt 1834. Der großh. Bürgermeiſter Brod. Empfehlung. (522) Ich empfehle mich mit Kunſt- und Flecken⸗ Waſchen in allen Sorten Wollen- und Seiden⸗ Waaren, ſowohl zu waſchen als die Flecken mit 1 Kunſt herauszumachen; beſonders aber empfehle ich mich in großen Shawls zu waſchen, ohne Ausnahme der Farbe, ſo wie auch Herren-Röcke und Beinklei⸗ der zu waſchen und alles auf das Feinſte wieder herzuſtellen. Ich werde mir beſonders angelegen ſeyn laſſen, diejenigen Herrſchaften, welche mich mit Aufträgen beehren, auf das Beßte zu befriedigen. Suſanna Brüll, wohnhaft bei Hrn. Heinrich Brügel in der Ackergaſſe. Aepfel-Verſteigerung zu Rockenberg. (523) Montag den 1. September, Morgens 10 Uhr, ſollen zu Rockenberg auf dem Gemeindeberg die gemeinheitlichen Aepfel von 300 Stämmen, welche in vorzüglich guten Sorten beſtehen, öffent— lich an die Meiſtbietenden verſteigert werden, wozu man die Kaufliebhaber einladet. Rockenberg den 25. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter Dietz. Aepfel-Verſteigerung zu Bruchenbrücken. (524) Dienſtag den 2. September l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, wird allhier eine Quantität Gemeinde— Aepfel, welche meiſtentheils in guten ſchwarzbraunen Madäpfeln beſtehen, offentlich auf Meiſtgebot ver⸗ ſteigert. Bedingniſſe ſind im Protokoll angegeben. Ich erſuche die Herren Bürgermeiſter dieſe Verſteigerung in ihren resp. Gemeinden bekannt machen zu laſſen. Bruchenbruͤcken den 26. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter Guth. Band- und Korbmacher-Weiden. (525) Auf dem Hofe des Herrn von Lersner zu Riedererlenbach iſt eine große Parthie vorzüglich ſchöner und guter Band- und Korbmacher— Weiden auf dem Stand zu verkaufen. Braunkohlen-Verkauf. (526) Da das dorheimer und beienheimer Braun— kohlen-Lager eine ſolche große Nachhaltigkeit hat, daß der größte Theil der wetterauer Bewohner mit Braunkohlen auf mehrere hundert Jahre daraus verſorgt werden kann; ſo wird beabſichtigt, den Braunkohlen-Brand gegen den theuren Holzbrand immer mehr zu verbreiten. Um dieſes möglich zu machen, gehort dazu, daß eines Theils zur Beför⸗ derung der Kohlenaufbereitung des Sommers ein großer Theil Klötze abgefahren wird, andern Theils müſſen die Kohlen-Abnehmer, welche in dieſer Zeit ihren Bedarf beziehen, für ihre gemachten Vorlagen Erſatz in einem billigeren Kohlenpreiß finden, wes— halb die Einrichtung getroffen worden iſt, daß jedes Jahr für diejenigen, die ihren Braunkohlen-Bedarf des Sommers vom Monat Mai bis einſchließlich September vom dorheimer Bergwerk gegen gleich baare Bezahlung beziehen, der Kohlenpreiß von 12 kr. auf 10 kr. pr. Centner zu 14 Stück Kloͤtze, vom 28. dieſes Monats an, herabgeſetzt wird. Obgleich vorſtehende Bekanntmachung durch einen beſonderen Abdruck zur öffentlichen Kenntniß gebracht wurde; ſo ſcheint doch vielen Kohlen-Abneh⸗ mern die Herabſetzung des Kohlenpreiſes unbekannt zu ſeyn, da ſie noch immer 12 kr. pr. Ctr. ſenden: weshalb eine Veröffentlichung durch das Intelligenz blatt ſtatt findet. Dorheimer Bergwerk den 24. Juli 1834. Die großh. heſſ. dorheimer Bergverwaltung. A. Storch. Arbeit-Verſteigerung. (527) Montag den 8. September l. J. ſollen die in Nro. 32 und 33 dieſes Blattes verzeichneten Arbeiten, zur Erbauung eines neuen Backhauſes ꝛc., wegen geſchehenen Nachgeboten nochmals einer öffent— lichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Die Bedingungen werden bei Abhaltung der Verſteigerung bekannt gemacht, merken hierdurch veröffentlicht wird, daß keine Nachgebote alsdann mehr angenommen werden; er— zielt ſich eine annehmbare Forderung, ſo wird die Genehmigung ſogleich ertheilt. Niedereſchbach am 26. Auguſt 1834. Der großh. Bürgermeiſter Dikhardt. Aepfel-Verſteigerung zu Müunſter. (528) Mittwoch den 3. September l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſollen in der Gemeinde Münſter, Bürgermeiſterei Fauerbach 1, ungefähr 35 Malter Gemeinde-Aepfel dem öffentlichen Meiſtgebot ausge— ſetzt werden, welches hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß bringt Fauerbach J. am 23. Auguſt 1834. Der großh. Bürgermeiſter Brod. Aepfel-Verſteigerung zu Aſſenheim. (529) Dienſtag den 2. September l. J., Vor⸗ mittags 9 Uhr, werden die diesjährigen Gemeinde— Aepfel in hieſiger Gemarkung an Ort und Stelle in mehreren Abtheilungen meiſtbietend verſteigert, wozu man die Kaufliebhaber einladet. Aſſenheim den 26. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter Günther. Obſt-Verſteigerung zu Ockſtadt. (530) Montag den 1. September l. J., Mor⸗ gens 10 Uhr, wollen die freiherrlich von Franken— ſteiniſchen Gutsbeſtänder zu Ockſtadt eine große Parthie Aepfel von den beßten Qualitäten, ſodann 14 Bäume mit Nüſſen, unfern der Holler-Kapelle, an Ort und Stelle verſteigern laſſen, wozu die Kaufliebhaber hoͤflichſt einladet N. Gröninger. Aepfel-Verſteigerung zu Reichelsheim. (531) Mittwochs den 3. künftigen Monats, Vor mittags 9 Uhr, werden die der Gemeinde Reichels— was mit dem Be⸗ 332) hurſche Ob! 603) im zwe helches petſch heiſtbie Pflichſt N. 534 herrn pollen m 2 Deiber aner. setzt ringt 0 N (335 tm 8 Friedl ffentl nit zu 0 536 um 2 boſpit auſur bieten ur al 0 6537 Mittag Herr main ace N g dut Kemtij m⸗Abneh bekam ſendeg telligen, 1834. valtung J. ſoln eichnetn auſes ue, er offen ung dn dem Be kein den; e wird dee 4. harbt. er. „Nach ünſter, Malte All ge⸗ Keun⸗ ſteigel, ithet. t 57 Mol⸗ Frankel⸗ e großt ſodall 1 Kapell, 050 E ein. , 0h chel⸗ — heim zugehörigen über hundert Malter betragenden Ppfel in einzelnen Abtheilungen an Ort und Stelle meiſtbietend verſteigert. Reichelsheim am 26. Auguſt 1834. Herzoglich naſſauiſche Landoberſchultheißerei. Hehner. Lehrling-Geſuch. (532) Ein hieſiger Kammacher ſucht einen braven Lurſchen in die Lehre. Ausgeber dieſes ſagt wer? Obſt⸗Verſteigerung zu Niederrosbach. 633) Dienſtag den 2. September, Nachmittags um zwei Uhr, ſoll das diesjährige Gemeinde-Obſt, welches in vorzüglich guten Aepfeln und etwas Zwetſchen beſteht, an Ort und Stelle öffentlich neiſtbietend verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber hoͤflichſt einladet 5 Niederrosbach den 26. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter F. Bullmann. Kleider-Verſteigerung. (534) Auf Antrag der beiden hieſigen Bürger derrn Ernſt Falk und Johann Philipp Engel ſollen Donnerſtag den 4. September, Nachmittags um 2 Uhr, ſämmtliche Kleidungen ihrer verlebten Weiber in der Behauſung des Herrn Ernſt Falk einer offentlichen meiſtbietenden Verſteigerung aus— Aae werden, welches zur allgemeinen Kenntniß ringt Friedberg den 27. Auguſt 1834. In Auftrag: Der Beigeordnete Boutemy. Aepfel-Verſteigerung zu Friedberg. (535) Montag den 15. September, Vormittags un 8 Uhr, ſollen eine große Parthie der Stadt Friedberg gehörige Aepfel in mehreren Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verkauft werden, welches hier⸗ nit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 27. Auguſt 1834. Der Beigeordnete Boutemy. Korn⸗-⸗Verſteigerung. (536) Freitag den 5. September, Nachmittags um 2 Uhr, ſollen 30 Achtel Korn von dem hieſigen doſpitalfruchtvorrath vom Jahr 1833 in der Be⸗ hauſung des Unterzeichneten einer öffentlichen meiſt— bietenden Verſteigerung ausgeſetzt werden, welches zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den J. Auguſt 1834. Der Hoſpitalpfleger Boutemy. Güter-Verpachtung. (537) Dienſtag den 9. September d. I., Nach⸗ mittags 2 Uhr, werden in der Behauſung des Herrn Gaſtwirths Hieronimus vor dem ehemaligen mainzer Thore dahier nachgenannte fiscaliſche Güter⸗ kacke auf 4 Jahre von Anfang 1835 an verpachtet: c 1) in der burgfriedberger Gemarkung 8 Stück Land am oberen, unteren und hinteren Burgberg, wovon jedes ungefahr. Mor⸗ gen hält; 213 2) in den ſtadtfriedberger und fauerbacher Gemar— kungen 14 Stück Ackerland von dem ehemaligen Deutſch— ordensgut, zuſammen circa 16 Morgen alten. Maaßes haltend. Friedberg den 23. Auguſt 1834. Der großh. Rentamtmann Buß. Obſtverſteigerung zu Friedberg. (538) Das dies jahrige Obſt an dem hinteren Burgberg und in dem hinteren Hirſchgraben, ſowie in den übrigen Umgebungen des großherzoglichen Schloſſes dahier, beſtehend in den Aepfeln von eini— gen hundert Bäumen, dann in Birnen, Nüſſen, Zwetſchen und Trauben, wird Dienſtag den 2ten September, Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle in verſchiedenen Abtheilungen verſteigert, und der Anfang mit dem Verkauf der Trauben auf dem Burgwalle gemacht. Friedberg den 26. Auguſt 1834. Der großh. Rentamtmann Buß. Fahr⸗-Gelegenheit nach Frankfurt und Logis betreffend. (539) Einem geehrten hieſigen und benachbarten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich vom 7. September d. J. an jeden Tag, ſo lange die frankfurter Meſſe währt, nach Frankfurt und wieder zurück fahre. Die Abfahrt iſt Morgens von hier, wie gewohnlich, um 5 Uhr, und Nachmittags von Frankfurt um 4 Uhr. Meine Braunen laufen, wie bekannt, ſehr gut, weßhalb ich auf alle Paſſa⸗ giere rechne, welche ſchnell nach Frankfurt oder zurück gebracht ſeyn wollen. Zugleich bemerke ich, daß ich vom 1. Septem- ber an in meinem neu erbauten Hauſe, neben Michael Jung, wohne, und bis Ende September ein Logis darin zu vermiethen habe. Heinrich Hanſtein. Logis-Vermiethung. (540) Das bis jetzt noch von Herrn Aſſeſſor Buff in zweiter Etage meiner Behauſung be— wohnte Logis iſt zu vermiethen, und kann nach Verlauf einem viertel Jahr ſogleich bezo— gen werden. Friedberg den 24. Auguſt 1834. Chr. Hecht. Arbeit-Verſteigerung. (541) Künftigen Mittwoch den 3. September ſollen die Reparaturen am hieſigen Pfarrbrunnen, beſtehend in Maurerarbeit, voranſchlagt zu 42 fl., an den Wenigſtuehmenden an gedachtem Brunnen Nachmittags 2 Uhr übergeben werden. Friedberg den 27. Auguſt 1834. Der Kirchenpfleger Steinhäußer. Delbedarf. Künftigen Montag, Vormittags 9 Übe, (542) 0 Verwaltungs-Zimmer der Oel⸗ ſoll in dem hieſigen 1 bedarf für nächſten Winter und Frühjahr in bei— läufig 350 bis 400 Maas, vorbehaltlich der Ge— nehmigung, unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Dorheimer Bergwerk den 28. Auguſt 1834. Die großherzogl. heſſiſche Bergverwaltung. A. Storch. Aepfel⸗Verſteigerung zu Beyenheim. (543) Freitag den 5. k. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen dahier die Gemeinde-Aepfel an Ort und Stelle in mehreren Abtheilungen unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Be— dingungen meiſtbietend verſteigert werden, wozu die Steigluſtigen einladet Beyenheim am 27. Auguſt 1834. Der Bürgermeiſter Stein. Fahr⸗Gelegenheit nach Frankfurt. (544) Vom 7. September d. J. an fahre ich jeden Tag, während der Dauer der frankfurter Meſſe, nach Frankfurt und zurück. Die Abfahrt iſt, wie gewöhnlich, Morgens von hier um 5 Uhr, und Nachmittags von Frankfurt um 4 Uhr. Ich bringe dieſes hierdurch mit dem Bemerken zur all⸗ n be Kenntniß, daß jeder Paſſagier überzeugt eyn kann, ſicher und gut gefahren zu werden, und rechne deßhalb auf recht zahlreichen Zuspruch. Mulch. Aepfel-Verſteigerung zu Dorheim. (545) Dienſtag den 9. Septbr. 1834, Morgens 10 Uhr, ſollen die Aepfel auf dem von Rauiſchen Gute in Dorheim, beſtehend in etwa 500 bis 600 Maltern der beßten Sorten, an den Bäumen, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen meiſtbietend verkauft werden. Steigliebhaber wollen ſich auf dem von Rauiſchen Hofe dahier einfinden. Dorheim den 28. Aug. 1834. Dr. Banſa. Faſelochs- und Faſelſchwein-Verſteigerung. (546) Montag den 1. September l. J., Nach⸗ mittags 1 Uhr, ſoll dahier ein zum Schlachten ge⸗ eigneter Faſelochs und ein desgl. Faſelſchwein, auf hieſigem Rathhauſe, meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim den 28. Auguſt 1834. Der Schultheis Hartmann. Verſteigerung. (547) Nach Auftrag kurfürſtlichen Juſtizamts Dorheim, ſollen nächſtkünftigen Montag den 1. Sep⸗ tember, Nachmittags 2 Uhr in der Wohnung der Philipp Gratz Wittwe zu Nauheim nachfolgende Gegenſtände als: eine Kuh, 5 bis 6 Malter Korn, 9 Malter Gerſte, 11 Malter Hafer, alle Sorten Stroh und Spreu, ſodann auch Obſt, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht wer⸗ denden Bedingungen meiſtbietend verſteigert werden. Nauheim den 28. Auguſt 1834. Der Maſſepfleger Martin Bernhard. Logis und Lehrling betreff. (548) Ein Logis für eine kleine Haushaltung, welches im Monat September l. J. bezogen werden kann, iſt bei Unterzeichnetem zu vermiethen. Auch kann bei demſelben ein geſitteter junger Menſch, welcher Dreher zu werden wünſcht, in die Lehre treten. Ludwig Neiſel auf der breiten Straße. Holzverſteigerung. (549) Donnerſtag den 4. September d. J. werden in den Domanialwald-Diſtrikten Mainzer⸗ hecke und Weſterfeldſcherwald, Reviers Ober rosbach: 6 ½ Stecken eichen Stockholz, 105 Wellen weiden Reiſerholz, 4537 Wellen Ginſtern und Heiden, unter den vorher bekannt zu machenden Bedingungen an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Der Anfang hat präcis um 9 Uhr im Weſter— feldſchenwalde auf der Grenze zwiſchen dem Ober⸗ rosbacher-Gemeindswald ſtatt. Der Gegend un— kundige Steigliebhaber können ſich eine Stunde frü— her— entweder hier in Oberrosbach, oder in Ock— ſtadt bei dem großh. Förſter Gröninger verſammeln. Oberrosbach den 28. Auguſt 1834. Der großh. heſſ. Revierförſter Bingmann. Vorräthige Fäſſer. (550) Bei Unterzeichnetem ſind fortwährend von allen Sorten Faß zu haben. P. W. Sieck in Friedberg. Aepfelverſteigerung in Schwalheim. (551) Freitag den 5. September, Nachmittags 2 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde ⸗Aepfel in ſchick⸗ lichen Abtheilungen, an Ort und Stelle, meiſtbie⸗ tend verkauft werden, wozu man Liebhaber einladet. Schwalheim am 28. Auguſt 1834. Hofmann, Schultheis. Arbeit-Verſteigerung. (552) Freitag den 5. September, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem hieſigen Rathhauſe die in den Seminargebäuden dahier vorzunehmenden Schreiner⸗ arbeiten, voranſchlagt zu 235 fl. 46 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden. Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all⸗ gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge— laſſen werden, welche Atteſte vorzeigen, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind. Friedberg den 27. Auguſt 1834. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Die Fleiſch⸗, Brod- und Fruchtpreiſe ſind unveraͤndert geblieben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel. 1 2 ein E oſſen wohnen weil! am 2 im Ja ſchoͤne Schre Ie mal daß leicht zu erf chen findet ſſeht Weite bringe 0 ſolms und brave wohn welch nichts ten f ſuldiß in d e