rthor auch l. D. Fritz, uttags um verlebten beſtehend helm Gel 9 Ruthen ein, einer hieſigen D. Fritz mina ie in der tücke der heilungs⸗ teigerung ladet 2 Sang. rminags dewald, Bohnen, igen und bis den rſteigert eſchel , daß kr. auf verden, tung Intelligenzblatt für die Jberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M13. Sonnabend, den 29. Maͤrz 1834. — Amtlicher Theil. —— Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Schulvorſtaͤnde des Kreiſes, mit Ausnahme derjenigen in den ſtandesherrl. Bezirken. Betreffend: Das wegen der Schulverſäumniſſe von den Schulvorſtänden zu beobachtende Verfahren. Dem zum großen Nachtheile für die Volksbildung an vielen Orten ſo ſehr eingeriſſenen Uebel der Schulverſäumniſſe kann nur durch eine ſtrenge Anwendung der desfalls vorliegenden geſetzlichen Zwangs— und Strafmittel Einhalt gethan werden. Ich empfehle daher den Schulvorſtänden die genauſte Beobachtung der darauf bezuͤglichen Vorſchrif— ten ihrer Inſtruktion vom 20. Juni 1832§. 17 bis 20, und fordere dieſelben auf, inskünftige die Ver— zeichniſſe über ſtattgehabte Schulverſaͤumniſſe oder wenn keine vorfielen, die erforderlichen Anzeigen daruber ſtets binnen der erſten 8 Tage nach Ablauf eines jeden Quartals einzuſenden. Friedberg den 24. März 1834. Kuͤchler. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg f an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Huldigung der neu aufgenommenen Ortsbürger. Wegen der Oſterfeiertage wird der Termin zur Huldigung auf Dienſtag den 8. April verlegt. Sie werden die Betheiligten hiervon in Kenntniß ſetzen und die erfolgte Ladung derſelben vorſchriftsmäßig vor dem Termine einberichten. Friedberg den 24. März 1834 Küchler. — Friedrich Ferdinand Fertsch. Wir würden uns an unſern Landsleuten ver⸗ ſuͤndigen, wollten wir nicht demjenigen Wetterauer die Ehre geben, dem ſie gebührt, und ein Sträuß⸗ lein friſcher Blumen auf das Grab eines Redli⸗ chen ſtecken, der zur Ruhe gegangen iſt in eine andere Heimath. Dieſes Sträußlein gebührt dies⸗ mal dem würdigen Geh. Kirchenrath und Pfarrer in der Burg Friedberg Friedrich Ferdinand Fertſch, der in der Nacht vom 20. auf den 21. März gerade ſo ſtill hinüberſchlummerte, wie ſein ganzes Leben war. Wer neben dieſer Stille einen fleißigen, gewiſſenhaften Arbeiter, einen biederen Menſchen, einen für ſeine Gemeinde ſtets beſorgten Geiſtlichen und einen Mann ſehen wollte, welcher in ſeinen mancherlei Geſchäften die Ordnung und Pünktlichkeit ſelbſt war, der konnte ihn in unſerm Fertſch finden. Dafür wurde ihm auch ſo viel irdiſches Glück zu Theil, als nur einem zu Theil werden kann. Als er am 1. Advent 1828 ſein Amts⸗ jubeläum feierte, da ſah er um ſich zunächſt einen ſchoͤnen Kreis von Kindern und Kindeskindern, und weiter viele Hunderte, die ſich des Feſtes eben ſo herzlich freuten, als wär's das ihres Vaters; und Einſender, der auch dem Mahle beiwohnte, das ihm zu Ehren veranſtaltet wurde, erinnert ſich nicht, je ein herzlicheres Feſt und eine herzlichere Theil⸗ nahme geſehen zu haben. Wer mehr darüber wiſſen will, den verweiſen wir auf ein Schriftchen, das damals erſchien, und worin ſich nebenbei auch Nach— richten über das Leben und die Familie dieſes Jubelgreiſes, ſo wie über die früheren Burgpfarrer befinden. Da er den 26. Juni 1756 geboren iſt, ſo brachte er ſein Leben auf nahe an 78 Jahre. um ihm aber vor ſeinem Hinſcheiden noch einmal Gelegenheit zu geben, die Blicke dankbar gen Himmel zu richten, ſo mußte er, nachdem er alle ſeine Kinder verſorgt ſah, das Glück haben, am 7. Oktober des vorigen Jahres ſeine goldne Hochzeit zu feiern. Solche Perlen findet hienieden nicht jeder Wanderer! Im Jahr 1828 bei ſeinem Jubelfeſte hatte er ſich für den Ueberreſt ſeiner Tage nichts gewünſcht, als daß ſein Glaube nicht wanke, ſeine Hoffnung nicht ſinke, ſeine Liebe nicht er⸗ kalte und daß er„mit Freudigkeit vollende ſeinen Lauf und das Amt, das er empfan— 2 gen.“ Das alles und noch mehr dazu hat er nun erlangt, nämlich ein ſeliges Ende. Darum Heil ihm! Am Palmſonntage wurden ſeine irdiſchen Reſte neben ſeine Gemeindeglieder, die ihm vorangegan— gen ſind, zur Ruhe gebracht. Die Lebenden ſeiner Gemeinde erwieſen ihm die letzte Ehre, zwar ohne Gepränge, weil er's auch im Leben nicht liebte, aber voll inniger Rührung und mit bethräntem Blicke. Wir, die wir ihn kannten, müſſen ihm eben— falls die letzte Ehre, nämlich die Thräne des Ab— ſchiedes, zollen, und wie wir ihm Ruhe in ſtiller Gruft wünſchen, ſo hoffen wir ihn morgen oder übermorgen, denn dieſes Leben waͤhrt ja doch nur einige Tage, wieder zu finden, ihm dort Willkomm zu ſagen, und ein ſchöneres Oſterfeſt mit ihm zu feiern, als wir hier zu feiern im Stande ſind! Das Seminar zu Friedberg. Am 20. März fand in dem Schullehrer— Seminar zu Friedberg öffentliche Prüfung der Zöglinge in Gegenwart einer großen Anzahl von Männern aus der Nähe und Ferne ſtatt, welche alle das Intereſſe an einer ſo hochwichtigen Anſtalt herbeigelockt hatte. Wir müſſen unſern lieben wetterauer Landleuten nur Einiges hierüber ſagen, und wünſchten, es erführ's das ganze Großherzog— thum Heſſen. Gleich beim Eintritte in die Anſtalt wurden wir mächtig ergriffen von dem bloßen Gedanken, daß hier die jungen Leute beiſammen ſitzen, welchen die Erziehung und Bildung der kommenden Genera— tion anvertraut werden ſoll; in deren Hände einſt die liebenden Eltern ihr Liebſtes voll der ſuͤßen Hoffnung geben, ihr Kleinod ſo gebildet wieder zu empfangen, wie es ihr Herz wünſcht, und wie es die menſchliche Natur verlangt. Wie wichtig, wie erfolgreich iſt dieſes Geſchäft; aber wie ſchwierig auch dieſes Amt! Ohne die größte Sorgfalt, ohne die innigſte Vertrautheit mit dem Weſen des Unter⸗ richts und endlich ohne die dauerndſte Liebe zur guten Sache, die alles andere dafür zum Opfer bringt, iſt hier nicht durchzukommen. Damit wer⸗ den die würdigen Lehrer ihre Zöglinge wohl ver— traut gemacht haben; von dieſen aber erwarten wir, daß ſie recht gefaßt haben werden. — er nun eil ihm en Reſte ingegan⸗ n ſeiner har ohne liebte, n Blicke. m eben⸗ des Ab⸗ in ſtiller pen oder och nur illkomm ihm zu nd! lehrer⸗ fung der zahl von „ welche Anſtalt lieben t ſagen, oßherzog murden danken, welchen Genera⸗ de einſt er ſüßel wieder zu id wie eb tig, wi ſawierig alt, ohne es Untel⸗ ziebe zul n Opfet mit we woll ven arten wil/ 55 Was wir während der Prüfung geſehen und gehört haben, das entſprach im Ganzen unſern Erwartungen. Die ruhige und wuͤrdige Haltung der Lehrer, das Betragen und die Antworten des größten Theiles der zahlreichen Schüler, das und anderes bewies, daß das Vaterland Urſache hat, ſich dieſer Anſtalt zu freuen und nicht umſonſt eine ſo große Hoffnung auf dieſelbe ſetzt. Uns, die wir freilich ziemlich ferne ſtehen, kam es vor, als hatte die Anſtalt ſeit mehreren Jahren an innerm Gehalte bedeutend gewonnen. Denn ſelbſt der Uneingeweihte konnte bemerken, daß nicht nur jeder einzelne Lehrer ganz den Stand— punkt wiſſe, den er einzunehmen, und das Feld kenne, das er zu bebauen hat, ſondern, was wich— tiger iſt, daß ſie zuſammen innig vereint, dem großen Ziele entgegen arbeiten, welches ſie ſich ge— ſteckt. Wo etwas Großes zu Stande gebracht wer— den ſoll, da müſſen wohl die Kräfte Mehrerer, zu einem Ganzen verbunden, wirken. Wir möchten ihnen im Namen unſerer Wetterau und ſo herzlich, wie's dem Wetterauer geziemt, die Hand reichen und ermunternd zurufen, wie man dem Bergmanne zuruft, wenn er mit friſchem Muthe die Grube befährt, um die Schätze der Erde zu Tage zu fördern: Glück auf! Ueber den Mohnbau. Wenn die Preiſe des Getreides niedrig ſtehen, und abgeſehen von beſonderen Ereigniſſen, die etwa eintreten können, vorausſichtlich ein fuͤr den Pro— ducenten angemeſſenes Steigen der Preiſe nicht ſo— bald zu erwarten ſteht, dann iſt es eine Aufgabe für den Landwirth, Mittel aufzufinden, welche da— bin führen, von dem Grund und Boden einen gröſ— eren Gewinn zu ziehen, als der Getreidebau ab— wirft. Anpflanzung anderer Gewächſe und dadurch bewirkte Verminderung des Getreidebaues möchten tin ſolches Mittel abgeben, weßhalb der vermehrte Anbau von Oelgewächſen anzurathen iſt; insbeſon— tere ſcheint mir der Magſaamen oder Mohnbau in der Wetterau noch nicht genug beachtet worden zu ſeyn. In der Gegend von Umſtadt, Reinheim und anderwärts in der Provinz Starkenburg wird ſehr riel Mohn und mit Vortheil gepflanzt. Der Boden in jener Gegend iſt nicht ſo gut und ertragsfähig wie der in der Wetterau, daß aber Mohn in dem wetterauer Boden gut gedeiht, beweist der zwar ſpaͤrliche Anbau dieſer Pflanze in den Gemarkungen Friedberg, Oſtheim, Petterweil und andern. Die Hauptvortheile dieſes Baues beſtehen darin: daß der reine Ertrag vom Mohn dem der einträg— lichſten Fruchtgattungen wenigſtens gleich kommt, ja denſelben überſteigt; in das ſogenannte Brach— feld gepflanzt werden kann, welche Felder in der Wetterau noch nicht genug benutzt und häufig mit der wenig werthvollen Erbſe bebaut werden; daß der Mohn, was beim Landwirthe ſehr in Anſchlag kommt, kurz vor Anfang der Getreide-Erndte ein— gethan wird und in der Regel um gute Preiſe gleich verwerthbar iſt. Der Oekonom wird durch baares Geld zu einer Zeit, wo oft die Mittek er— mangeln, aber Geld am nothwendigſten iſt, in den Stand geſetzt, ohne andere Hülfe die nicht unbe— deutenden Koſten ſeiner ganzen Erndte zu beſtreiten. — Gleich den beſten ausländiſchen Oelen liefert der Mohn— kalt geſchlagen— ein vortreffliches Eßbl. Die Leute des Pachters werden ſich nicht be— ſchweren, wenn zum Salat ſtatt des Specks ven dieſem Oel genommen wird und die Hausfrau wird den Speck ſchon anders zu benutzen wiſſen. Ein weiterer Vortheil liegt darin, daß durch den Mohnbau die ſehr bedeutende Summe Geldes, welche für Eßöl auswärts geht, in der hieſigen Gegend verbleibt. Die folgenden Durchſchnittsberechnungen des Ertrages von einem mit Waizen oder mit Mohn bepflanzten wetterauer Morgen, beſtätigen den vor— theilhaften Bau des Letzteren. Ein Morgen mit Waizen gepflanzt, gut ge— baut, liefert 4 Malter Frucht, im Geldanſchlag Pr, ltr I flu, a e 200 fl.. Das Stroh und Spreu haben den Werth von 6*— ——— Summe 34 fl.— kr. Hiervon ab: Ackerlohn und Ausſaat.. Z fl. 30 kr. Schneider- und Binderlohn. 1% 12, Dreſcherlohnn. 1% 48 — ͤ—— 6% 30 Bleibt rein 27 fl. 30 kr. Ein Morgen mit Magſaamen bepflanzt, er⸗ trägt gut 2 Malter 3 Sr., im Geldanſchlag pr. Mltr. 16 fl. 44 fl.— kr. Die Stengel 1% 30„ Summe 4s fl. 30 kr. Hiervon ab: Ackerlohn und Ausſaat. 2 fl. 20 kr. Koſten für's Hacken u. Schneiden 4% 48, 7„ 8 Bleibt rein 38 fl. 22 kr. Nun noch einige Worte über die Behandlung des Mohnbaues ſelbſt. Der Acker, auf welchen Mohn gepflanzt wer⸗ den ſoll, muß von Unkraut rein ſeyn und friſch gedüngt werden, am beßten gedeiht er auf einem vorher mit Kartoffeln beſtellten Acker. Naſſes Feld kann er durchaus nicht vertragen. Ende März ge— ſchieht die Ausſaat, etwa wie der Kleeſaamen ge⸗ ſuͤet wird, man bedarf auf einen Morgen 15 bis 18 Eßlöffel voll Saamen. Wenn die Pflanzen auf 4 und 6 Blätter ſtehen wird er zum erſtenmal ge⸗ hackt und ſo dünn geſtellt, daß man mit der Hacke zwiſchen den einzelnen Stöcken bequem durch kann. Am beßten wird das Hacken beim trocknen Wetter vorgenommen, damit das Unkraut recht verdirbt. Das zweite Hacken geſchieht wann die Knöpfe heraus— treiben wollen. Die Pflanzen werden etwa/ Fuß von einander geſtellt. Vor dem zweiten Hacken wer⸗ den Wicken, etwa 5 Kumpf auf den Morgen, dünn geſäet und mit untergehackt. Dieſe Wicken werden, wenn das Feld für's nächſte Jahr zurecht gemacht wird, als grüner Dünger mit untergeackert und geben dem Acker wieder die Productionskraft, welche der Magſaamen conſumirt hat. Wenn die Zeit der Reife gekommen iſt, wird der Mohn mit offnen Köpfen unten am Stengel mit ſcharfer Sichel abgeſchnitten, auf ein auf dem Acker ausgebreitetes großes Tuch gelegt und dort gleich ausgeſchüttelt, dann in Bündel gebunden und dieſe bleiben ſtehen, bis die beim erſten Ausklopfen noch nicht ganz reifen Köpfe gereift ſind und ganz ausgeſchüttelt werden können. Die Schnitter und Träger müſſen die Stengel ſtets aufrecht halten, damit der Saamen nicht ausfällt. Der Mohn mit offnen Köpfen iſt einträglicher, wie der mit geſchloſſenen, und wenn zur Zeit der Reife nicht ſehr ſtürmiſches Wetter eintritt, fällt der Saamen nicht aus, weil die Köpfe oben etwas gewölbt ſind; das Einerndten iſt auch nicht ſo koſt⸗ ſpielig, wie beim geſchloſſenen, wo jeder Kopf ab⸗ und aufgeſchnitten werden muß. Der ſogenannte Erdfloh bringt dem Mohn häufig Schaden, man muß daher, ſobald ſich dieſer Gaſt einfindet, die bekannten Mittel gegen denſelben anwenden, oder auch ſchon vorher Vorkehrung treffen. Mancher Landwirth wird mir einwenden, er müſſe Stroh zum Streuen für's Vieh haben u. ſ. w. Dieſe Einwendungen beſeitigen ſich dadurch, daß der Mohn, wie oben angeführt, in der Regel ins Brachfeld gepflanzt wird, wo ohnehin kein Getreide gezogen wird. Wenn nur jeder Landwirth ſeinen eignen Oelbedarf und noch einiges mehr pflanzt, wird im Ganzen ſchon viel gewonnen. Mehrere Oekonomen, mit denen ich über dieſen Gegenſtand Unterredungen hatte, haben ſich entſchloſſen, mit dem Mohnbau in dieſem Jahr eine Probe zu ma— chen. Das Reſultat bitte ich mir zur weiteren Veröffentlichung mitzutheilen. Cameſaska. Bekanntmachungen. Ein a d un g. (144) Montag den 31. März, am zweiten Oſter⸗ feiertage, wird am Mineralbrunnen bei Groß⸗ karben meine diesjährige Gartenwirthſchaft mit Harmonie- und Tanzmuſik ihren Anfang nehmen. Ich ſchmeichle mir, daß die ſchöne Lage des Brun— nens, die wohlgeordneten Promenaden und freund— lichen Anlagen meinen verehrlichen Gönnern dieſen Sommer viele vergnügte Stunden gewähren wird. Auch werde ich nicht verfehlen durch gute und billige Bedienung dem Wunſche meiner geehrten Gäſte zu entſprechen. G. Havenecker. (154) Montag den 7. April, Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hoſpitalkirche, in welcher gegenwärtig eine Spiritusfabrik befind— lich iſt, neben Herrn Heinrich Salzmann in der Vorſtadt, nächſt der Uſa gelegen, ſammt Gärtchen, dem noch von dem Hofraum 12 Ruthen 13 Fuß zugegeben wird, nebſt der Mauer nach der Uſa zu, ſo daß der ganze Flächengehalt 70 Ruthen Ortsmaas beträgt, ohne den Schoppen und ein Stück Blanke; die Kirche aber, mit ihren Einrichtungen, wie ſie da ſteht, mit Ausnahme der Diſtillir⸗Apparate und ige rut, fil oben etwaz licht ſo foſt er Kopf ab. dem Mohr ſich dieſer n denſelben Getreide rth ſeinen pflanzt, Mehrere gegenſtand teſaska. ten Oſter, e Groß- ſchaft mit nehmen. des Brun⸗ id freund⸗ ern dieſen ren wird. und billige Gäaſte zu enecker. tags um 2 vͤlaltirche, nk befind⸗ 1 in det Gartchen, 1 13 Fuß er Uſa z, Ortsmaab 4 Blanke; u, wie ſe Apparal⸗ 162) Den 2. — ind Feuereinrichtungen, öffentlich meiſtbietend ver— ſeigert werden. Friedberg den 19. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (155) Montag den 7. April l. J., Nachmittags im 3 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe 1) das Pförtnerhaus am Uſerthor, mit einem Stall und Hofraum; 2) das Pfoͤrtnerhaus am Mainzerthor, mit zwei Ställen unter einem Dach, zwei Dunggruben, Hofraum und Gärtchen, neben der St. Leon— hardskirche; 3) das Pfoͤrtnerhaus am Seerthor, ſammt Gärtchen, ffentlich meiſtbietend verkauft werden. Sollten ſich liebhaber vorfinden, ſo kann auf Verlangen bei em Pförtnerhaus am Uſer- und Seerthor auch an Stück Stadtmauer mitverkauft werden. Friedberg den 19. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 157) Dienſtag den 1. April l. J., Vormittags 10 Uhr, werden auf hieſigem Rathhauſe die in der ſruerbacher Gemarkung liegenden Güterſtücke der erlebten Katharina Thomas erbvertheilungs— lalber einer freiwilligen öffentlichen Verſteigerung tusgeſetzt, wozu Kaufluſtige hierdurch einladet Fauerbach den 20. März 1834. Der Bürgermeiſter Sang. (460) Zwei vollſtändige Logis, das eine auf Ver— lungen mit Möbel, welches auch gleich bezogen perden kann, ſind zu vermiethen bei W. Netz. (161) Vorzüglich guten Bienenhonig, das Pfund zu 24 kr., verkauft M. Jung. Einladung. und 3. Oſterfeiertag werden die Sommerbeluſtigungen auf dem Nauheimer Teich— lauſe eröffnet. Ich erlaube mir daher, mich mei— zen verehrten Gönnern und Freunden zu geneigtem Feſuch zu empfehlen und zu verſichern, daß ich mich jederzeit beſtreben werde, mir durch prompte ind billige Bedienung, ſo wie durch eine gute Tanzmuſik, die Zufriedenheit meiner Gäſte zu er— alten. Nauheimer Teichhaus den 23. März 1834. Henkel. Ziegelhütte zu Oſſenheim. (163) Nächſtkünftigen Dienſtag werden Ziegel und Backſteine und Tags darauf kärber Waſſerkalk in beſter Qualität ausgehoben.— Anbeſtellungen bittet man zeitig zu machen. A. Strecker. (164) Dienſtag den 1. April, Vormittags 8 Uhr, ſoll in der Behauſung der Unterzeichneten zur Ver⸗ ſeigerung gebracht werden: eine Partie gute, ſchöne Dokterbücher(2), etwas Kupfer und Zinn, einige Tiſche und ſonſt allerlei Hausgeräthſchaften. Ockſtadt den 25. März 1834. Johannes Kleins Wittwe. 73 — (165) Unterzeichneter verfertigt außer ſeinen ſchon bekannten Fabrikaten, beſtehend in Seife, Lichtern und Grünwagenſchmier, auch Schmierſeife, und empfiehlt ſich damit ſowohl im Großen als im Kleinen zu den billigſten Preiſen. Gottſchalk Simon in Fauerbach. (166) Mittwoch den 2. April, Morgens 10 Uhr, ſollen auf dem Büreau des Bürgermeiſters zu Nie— derweiſel zwei gute gebrauchte Chaiſen und ein vier— ſpänniger Wagen meiſtbietend verſteigert werden. Kaufliebhaber, welche dieſe Gegenſtände vorher ein— ſehen wollen, haben ſich an den Unterzeichneten zu wenden. Niederweiſel den 25. März 1834. Der Bürgermeiſter Haub. (167) Da ſich bei der am 25. Marz abgehaltenen Verſteigerung oder Verpachtung der Ambros Muͤl— ler'ſchen Hofraithe und Garten keine Liebhaber fanden, ſo ſoll Dienſtag den 1. April, Morgens um 10 Uhr, in hieſigem Rathhauſe, dieſe, beſtehend in Wohnhaus, Stall, Hofraum und ungefähr 3 Morgen Garten, einer nochmaligen Verpachtung ausgeſetzt werden, wozu die Pachtliebhaber einladet Friedberg den 26. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (168) Dem verehrten Publikum hieſiger Stadt und Umgegend mache ich hiermit die ergebenſte Anzeige, daß den 1. April, als am Zten Oſterfeiertage, in meinem geräumigen Lokale gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen iſt, und hoffe bei prompter und reeller Bedienung mit einem zahlreichen Zuſpruch beehrt zu werden. Friedberg den 26. März 1834. Guſtav Gerlach. (169) Der Unterzeichnete macht hiermit bekannt, daß er vom 31. Marz, dem zweiten Oſterfeiertage, an während der Meſſe täglich mit ſeinem Familien⸗ wagen nach Frankfurt und wieder zurück fährt. Die Abfahrt findet von jenem Tage an während des ganzen Sommers um 5 Uhr Morgens, die Rückfahrt von Frankfurt um 4 Uhr Nachmittags ſtatt. Friedberg am 26. März 1834. Heinrich Hanſtein. Eli nad un g (170) Künftigen Oſtermontag, als den 31. Marz d. J., des Nachmittags von 4 Uhr an, iſt in mei— nem Saale eine wohlbeſetzte Harmoniemuſik, ſo wie des Abends um 8 Uhr ein Subſeriptions— ball(wozu die Subſcriptionsliſte noch offen liegt) anzutreffen. Der Unterzeichnete hat die Ehre, ſeine verehrten Freunde und Gönner unter der Verſiche— rung einer guten und billigen Bedienung ganz er⸗ gebenſt einzuladen. Friedberg den 26. März 1834.. Friedrich Chriſtian Siek, — 74— (170) Ein junger geſitteter Menſch, welcher die Zeichnungen, Ueberſchläge und Bedingungen Küferei und ſonſtige zur Wirthſchaft dienliche Ar- ſind auf dem Büreau des Unterzeichneten einzuſehen. beiten lernen will, kann in hieſiger Stadt in die Friedberg den 26. März 1834. Lehre kommen. Bei der Expedition dieſes Blattes Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. das Nähere. 175) Die zur Herſtellung des Thurm tter⸗ (172) Es wird ein braves Mädchen, welches mit 110 Agen N als ee ee Vieh umgehen kann, in hieſige Stadt in Dienſt ge— 10 die Zimmerarbeit, voranſchlagt zu 57 fl. 47 kr. ſucht. Ausgeber dieſes ſagt wer. a 2)„Dachdeckerarbeit 5„, (173) Mittwoch den 2. April d. J., Nachmittags 3)„Schreinerarbeit 5„ 67,—„ um 2 Uhr, ſoll das leihfällig gewordene, den piis 4)„ Schloſſerarbeit 1„ corporibus zuſtändige, zu Dornaſſenheim gelegene 5)„JWeißbinderarbeit 5, Gut, 27 Morgen haltend, einer nochmaligen Ver⸗ Su mme 220 fl. 51 kr. pachtung auf hieſigem Nathhauſe ausgeſetzt werden. ſollen Samſtag den 5. April d. J., Vormittags 10 ied 25. Mär 34.. 5 5 Friedberg 1 Fallen ar 5. Müller. Uhr, auf der Gemeindeſtube daſelbſt öffentlich an (470 Freitag den 4. April d. J., Vormittags 10 die Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ueber⸗— Uhr, ſollen die zur Erbauung eines neuen Schul- hauſes e nöthigen e 15 a) die Maurerarbeit voranſchlagt zu 398 fl. 6 kr.. 5 8 b) die Steinhauerarbeit„ 5 5 2 Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. c) die Zimmerarbeit 77% ee, e Ber i cht ig d) die Dachdeckerarbeit„„ 172„ 37,(176) In der in Nro. 10, 11 und 12(117) die⸗ e) die Weisbinderarbeit„„ 21„ 30, ſer Blätter vorkommende öffentliche Aufforderung 1) die Schreinerarbeit,„ 346„ 56, vom 21. Februar d. J. muß es ſtatt„Katharina ) die Schloſſerarbeit„„ 167„ 50 Stoffel“ heißen„Carolina Stoffel“, was Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen. Friedberg den 26. März 1834. ) die Glaſerarbeit 75„ 176„ 3, wir, da ſich die Aufforderung auf letztere bezieht, 1) die Spenglerarbeit 175 5 2% 42, nachträglich bekannt machen. Summe. 2057 fl. 50 kr. Friedberg den 25. März. in dem alten Schullokale daſelbſt an die Wenigſt⸗ Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt, nehmenden öffentlich verſteigert werden. Hofmann. — 2 Ich verfehle nicht die Mittheilung zu machen, daß bei mir Impfſcheine, Impfüberſichtstabellen, Frevler— verzeichnißtabellen und Mahnzettel vorräthig ſind, und daß ich jede Art von Formularien, namentlich die zur Beitreibung der Communal-Intraden, ſo wie Haupt- und Contocorrente-Bücher ſchleunig und billig fertige. Zugleich muß ich erwähnen, daß ſehr häufig einzelne Nummern meines Intelligenzblattes, oft vierzehn Tage und drei Wochen nach dem Erſcheinen derſelben, mit der Bemerkung verlangt werden, dieſe Nummer nicht erhalten zu haben. Obgleich von meiner Seite die Blätter richtig expedirt werden, ſo kann es immerhin möglich ſeyn, daß einzelne Nummern nicht an dem Orte ihrer Beſtimmung anlangen; wo dieſes jedoch der Fall iſt, muß ich bitten, daß die verehrl. Abonnenten entweder am erſten, zweiten, dritten oder vierten Tage nach Erſcheinen des Blattes, je nach ihrer Entfernung, reklamiren, widrigenfalls ich kein Exemplar mehr ohne Vergütung von 3 kr. verabfolgen laſſe. C. Bindernagel. e, en e e e 1 pfund Leber- und Blutwurtt. 12 kr. der Bäcker und Metzger vom 24. bis zum 31. Marz. 1% Bratwurſt; 5 1 11 5 1„ Schwarten magen 1 Für 1 kr. Milchbrod Lol int.. See,„„ „ 1 kr. Gemiſchtes. 8. 1„ Dorrfleiſch 1 8 8 2 8 14 fr. „8 kr. Laden⸗ Brod. 4 pðfund 16 Loth. 1 Schmalz e 1s 77 Ar 1 fie e eee 0 In der Sudengaſſe bei den Metzgern: „2 kr. dito Ae e e 1„ 0 1 0 eee 935 8 1 indflei.. 8.. 5„ 1 Pfund Ochſenfleiſch. 818 5 1 e 5 1 70 eren Fruchtpreiſe⸗ g 1„ Kalbfleiſch. 8 8 2 5 kr. Waizen 5 fl.— kr. Gerſte 3 fl. 10 kr. 14 1„ Schweinenfleiſch 8 8 5 2 9 kr. Korn 4 fl.— kr. Hafer 2 fl. 40 kr. 9 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel— g 1. (Mit zwei literariſchen Beilagen von J. Rickert in Gießen. Auf ſaͤmmtlich darin verzeichnete Werke nimmt jedoch auch Beſtellungen an Die Expedition dieſes Blattes 5 1 ſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf den Abri binnen Wonat den, verän die, Abeit intereſſ dürfen, bn f