kann zu; werden. triariut choͤnfärber. g. Grummetgr: teichelshei Morgens! berg, Grit, Morgens! ide, Galg ſieſigen Nn 34. ſchultheiß 7 en Mittag Morgen ert werden. 834. dd daſelbſt bei guͤnſ ichhauſe ergebenſt! Henkel. Nachwi und 2 Nn det Behalte h einer ift . Müller, llectot., cone gefüllt Hauſtei! gern Intelligenzblatt für die Mrovinz 8 2 7 im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. — M26. Sonnabend, den 28. Juni 1834. Amtlicher Theil. Bekanntmachung. Betreffend: Das Bezirksbotenweſen im Kreiſe Friedberg. Die in Folge der neuen Organiſation eingetretene Vereinigung zweier Landrathsbezirke zu dem Kreiſe Friedberg hat eine veränderte Einrichtung des Bezirksbotenweſens nothwendig gemacht. Da es wohl den Behörden als den Kreisangehörigen überhaupt von Intereſſe ſeyn wird, von dieſer Einrichtung läher unterrichtet zu ſeyn, um zu wiſſen bis zu welcher Zeit und in welcher Weiſe ſie auf Beförderung itrer Briefe und Packete innerhalb des Kreiſes mit Sicherheit rechnen können, ſo bringe ich dieſelbe viter Bezugnahme auf die Verordnungen vom 18. Merz 1823 und 9. December 1824 hiermit zur allge— reinen Kenntniß: ) Der Kreis Friedberg iſt in 4 Botenbezirke eingetheilt. Jeder dieſer Bezirke wird von den betreffenden Bezirksboten wöchentlich zweimal begangen und iſt denſelben folgender Rundgang vorgeſchrieben worden: Rundgang fuͤr die Bezirksboten im Kreiſe Friedberg. Die Boten müſſen jeden Dienſtag und Freitag Nachmittag zwiſchen 2 und 3 Uhr von hier abgehen und den drauf folgenden Mittwoch und Samſtag Abend wieder dahier eintreffen, und zwar nach Begehung folgender Orte in dir beſtimmten Reihenfolge: I. Bezirk. II. Bezirk. III. Bezirk. IV. Bezirk. Zzsbt. Chr. Hagemann. Bzsbt. G. Hagemann. Bezirksbote H. Kitz. Bzsbt. C. Biedenkapp. 1. Wiſſelsheim. 1. Fauerbach II. 1. Oberwöllſtadt. 1. Ockſtadt. 2. Steinfurt. 2. Oſſenheim. 2. Niederwöllſtadt. 2. Oberrosbach. 3. Oppershofen. 3. Aſſenheim. 3. Okarben. 3. Niederrosbach. 4. Rockenberg. 4. Wickſtadt. 5 4. Großkarben(Nacht⸗ 4. Rodheim(Nachtquartier) 5. Butzbach(Nachtquartier.)] 5. Bönſtadt(Nachtquartier) quartier) 5. Holzhauſen. 6. Oſtheim. 6. Engelthal. 5. Kleinkarben. 6. Obererlenbach. 7. Hochweiſel. 7. Höchſt. 6. Rendel. 7. Obereſchbach. 8. Fauerbach J. 8. Oberau. 7. Büdesheim. 8. Steinbach. 9. Münſter. 9. Altenſtadt. 8. Heldenbergen. 9. Niederurſel. 0. Bodenrod. 10. Rodenbach. 9. Kaichen. 10. Niedereſchbach. 11. Maibach.. 11. Stammheim. 10. Burggraͤfenrod. 11. Petterweil. 2. Langenhain u. Ziegenberg.] 12. Florſtadt. 11. Ilbenſtadt. Eilf Stunden. 8. Obermörlen. 13. Beyenheim. 12. Bruchenbrücken. 3 4. Niedermörlen. 14. Melbach. Neun Stunden. ed gehn und eine halbe Stunde. Zehn Stunden. g NB. Mittwochs geht derſelbe zugleich nach Lindheim, woſelbſt er mit dem niddaer Boten zuſammentrifft. ——e—— ä——— 5 g———— 5 .—— 2) Außerdem iſt zur Herſtellung der erforderlichen öfteren Kommunikation mit dem großh. Landgerichte Groskarben weiter die Anordnung getroffen worden, daß der Bezirksbote Kitz jeden Mittwoch und Samſtag Nachmittags von hier über Oberwöllſtadt, Niederwöllſtadt und Okarben nach Groskarben zu gehen hat. 3) Nach Vilbel und Rödelheim wird kein Bezirksbote dirigirt, weil dahin direkte Poſtverbindung ſtatt findet. Briefe von und nach Rommelhauſen ſind bei dem Bürgermeiſter in Höchſt abzugeben, und von da weiter zu beſorgen. Ebenſo Briefe von und nach Bauernheim bei dem Bürgermeiſter in Oſſenheim, und von und nach Kloppenheim in der Bürgermeiſterei Okarben. 4) Alle in einer Bürgermeiſterei wohnenden Behörden, Bürgermeiſter und Privaten haben dafür zu ſorgen, daß ihre von den Boten mitzunehmenden Briefe und Depeſchen vor der Zeit des Abgangs der Boten, in Friedberg auf der Poſt daſelbſt, in den übrigen Bürgermeiſtereien aber in der Wohnung des Bürgermeiſters resp. des Beigeordneten wo kein Bürgermeiſter vorhanden iſt, bereit liegen. Nur in Anſehung der Landgerichte tritt hiervon eine Ausnahme ein. Zu dieſen haben ſich die Bezirks, boten jedesmal perſönlich zu begeben. 5) Die in die einzelnen Orte beſtimmten Briefe ꝛc. ſind, in ſo weit ſie nicht von den Bezirksboten an die Addreſſaten ſelbſt abgegeben werden können oder müſſen, gleichfalls in der Wohnung des Bürger⸗ meiſters resp. Beigeordneten niederzulegen. Dieſe Ortsvorſtände haben alsdann die Verpflichtung, dieſelben unverzüglich durch den Gemeindediener an ihre Addreſſe befördern zu laſſen. 6) Die Bezirksboten dürfen ſich an keinem Orte auf eine ihren Rundgang ſtörende Weiſe aufhalten laſſen. Die großh. Bürgermeiſter ſind insbeſondere angewieſen, dieſelben ſchleunigſt zu befördern, und falls ein Bezirksbote ſich eine Vernachläßigung in ſeinem Rundgange oder andere Dienſtwidrigkeiten ſollte zu Schulden kommen laſſen, alsbaldige Anzeige davon zu machen. 7) Die Gebühren der Bezirksboten ſind auf folgende Art beſtimmt: a. Sie haben alle Regierungsblätter, Dienſtſchreiben und alle Packete unter 12 Pfund ſchwer von und an alle Militar⸗, Civil- und geiſtliche Behörden und Diener unentgeldlich zu beſorgen. b. Von Individuen und Gemeinheiten haben ſie folgende Gebühren zu beziehen, nämlich für Brief und Packete: 1) unter 1 Pfund ſchwer e. 0 2 8 8 1 8 2 kr. 2) von 1 Pfund 1 5 0 8 f 8 8 3 kr. und 3) von jedem Pfund über 1 Pfund 5 8 5 1 kr. Dieſelbe Gebühr haben ſie in Dienſtangelegenheiten für den Transport von Packeten, welche 12 Pfund und darüber ſchwer ſind, zu beziehen. c. Für die Ueberbringung von Regierungsblättern, Zeitungen und Wochenblättern an Individuen und Gemeinheiten haben ſie jährlich 45 kr. zu beziehen Friedberg den 25. Juni 1834. Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Schreiben aus der Nachbarſchaft. Voran der Ortsgeiſtliche, Herr Pfarrer Ebenau“); ſodann der Kirchenvorſtand und die Kirchenälteſtenz i.— 1 e ferner die beiden Schullehrer mit den Knaben und Geſtern war ich Zeuge einer eben ſo ſchöͤnen r als erhebenden und rührenden Feier: der Einweihung») Bei dieſer Gelegenheit überzeugte ich mich neuerdings des florſtädter neuen Friedhofes nemlich. Zur ge⸗ und wiederholt von der Schönheit und Trefflichkeit der wöhnlichen Zeit verſammelte ſich die Gemeinde in im e e far der fteunlichen Kirche, und jeg ſobann— unter alen Gewand gehen ie dürfthen Frag un dem feſtlichen Geläute der Glocken— auf den das Mäntelchen der Hrn. Geiſtlichen anderer Lander aus, neuen Gottesacker, und zwar in folgender Ordnung:(Der Verf. iſt nicht aus dem Großh. Heſſen. Redact.) N ſſſch, ad d 2 infa Ata oben (f Halt 0 gase Ein neh rel ful al 0 ford nd Gen knie nack geſu ich hoff Hu U aa G fer erw Nah 0 leſe und Gl 00 wiel diese Alte erſtel e ige Aide e . Landgent kittwoch u. 0 Groskathe rbindung fr zugeben, un rgermeiſter! den dafür; Abgangs h. der Wohnun bereit lieg ) die Beit zirksboten/ des Bü Verpflichtun ufhalten laſſe ern, und fi rigkeiten ſe hwer von K f für By fr. fr. und kr. 1, welche l dipiduen und 5 Frie rb — rer Ebenau“ dit penalteſel Knaben 10 Nädchen; weiter die Männer und Burſcheu; endlich de Weiber und Jungfrauen. Am Ende des neuen Begräbnißplatzes iſt ein enfacher aber in edlen Verhältniſſen ausgeführter Ttar von Raſen, unten mit drei Stufen verſehen, ben mit einem weißen Kreuze geziert, errichtet Geſſen obere Stufe als erhöheter Standort zu haltung der Leichenreden demnächſt ſich vorzüglich nen wird), an deſſen linker Seite die Muſik auf⸗ gſtellt war. So wie die Spitze des Zuges ſich am (ängange zeigte, ertönte ein feierlicher Choral, der ebſt dem Läuten der Kirchenglocken und dem hellen ſteundlichen Tag und der ſchönen Ausſicht auf die furchtbare, liebliche Wetterau einen unbeſchreiblich vohlthuenden Eindruck machte. Nachdem der Zug aigelangt und rechts und links des Altars ſich gordnet hatte, ſchwieg Glockengeläute und Muſik, und der von Dir wie von mir, ſo wie von ſeiner Gemeinde verehrte würdige Diener des Herrn ſprach, krieend an des Altares Stufen, ein kurzes Gebet, nuch welchem das Lied: Bedenk' o Menſch——— gungen wurde. Hierauf folgte die Rede, von der i Dir demnächſt eine Abſchrift ſchicken zu können hoffe; ich wünſchte, eben ſo viele Tauſende, als hunderte zugegen waren, möchten dieſen ſchönen, emdringlichen, gediegenen Vortrag gehört— aber (uch beherzigt— haben. Der verehrungswürdige Redner ſprach von den (lefühlen der Achtung, welche von je her alle Völ— kr der letzten Ruheſtätte ihrer theuern Angehörigen ewieſen; von den Empfindungen, welche uns beim Jahinſcheiden unſerer Lieben ergreifen; wie ſchmerz— und reuevoll uns verletzte Pflichterfüllung gegen deſelben findet, während gegentheils bewieſene Liebe und Pflichttreue unſern Schmerz ſanfter macht; der Glaube uns ein freudiges Wiederſehen verheißt u ſ. w., was ich Dir Alles freilich nicht ſo ſchön nieder zu ſchreiben vermag. Nach dem Schluſſe deſes vorzüglichen Vortrags ſang die Schuljugend, unter Muſikbegleitung, Klopſtock's herrliches: Auf— uſteh'n, ja, auferſteh'en——, worauf die eigent— ſſche Einweihung des Platzes als Begräbnißort er— flgte, und, nachdem der letzte Vers des früheren hedes geſungen, und der Segen ertheilt war, ſetzte dr Zug ſich in derſelben Ordnung wie er gekom— nen, nach der Kirche zurück in Bewegung, wo er ſih, ſtill und ernſt, wie es die Würde der Feier— 181— lichkeit mit ſich brachte, aufloſ'te, und ein Jeder ruhig— ſeinen Gefühlen überlaſſen— heim ging. „Erſt aus dem Grab' erblüh't die ew'ge Freude!“ Merkwürdig war's, daß, dem Vernehmen zufolge, drei Friedhöfe(zu Florſtadt, Lindheim und Gettenau), an demſelben Tage geweih't wurden.“ Lebe wohl und grüße Weib und Kinder. D. den 23. Juni 1834. Dein treuer Freund S. ) Vorſtehendes Schreiben weckt wieder recht lebhaft in uns einen alten Wunſch, daß nämlich in den proteſtantiſchen Gemeinden, eben ſo wie in den katholiſchen ein Jeſt Aller Heiligen und Aller-Seelen gefeiert wird, ein Tag be ſtimmt werden möchte, an welchem eine beſon— dere Feier zum Andenken unſerer Verſtorbenen auf den Kirchhöfen veranſtaltet würde. Die— meiſten von uns haben doch liebe Perſonen und theuere Angehörige, gar Manche ſogar das Liebſte dieſer Welt auf dem Friedhofe ſchlummern. Für dieſe iſt es wahrhaft wohlthuend, wenn ihnen ein ſolcher Tag Veranlaſſung gibt, jenen„heimgegangenen Lieben“ wieder einmal eine Thräne zu weihen oder einen Seufzer zuzuſchicken. Aber auch ſolchen Menſchen, welche keine nähere Weſen dort ſchlummern haben, möchte es bisweilen Bedürfniß ſeyn, die Stätte zu beſuchen, die ſie dereinſt aufnehmen wird, und bei denen zu ſeyn, welche weinen, und Theil an ihrem Schmerze zu nehmen. Was beweist ſchöner daß wir göttlicher Abkunft ſind, als die Thräne des Mitgefühls? Die Redaction A naß u a git! Im Jahr 1726 erſchien in unſerer Gegend und für dieſelbe eine Zeitſchrift, welche den Namen „des Wetterauiſchen Patriotens“ führte. Einſender dieſes beſitzt von dieſer Zeitſchrift ein einziges Blatt, nämlich das ſechste Stück. Ob dieſes nun gleich durch inneren Gehalt ſich keines— wegs auszeichnet, ſondern zum Theil aus faden Erzählungen und gemeinen und witzig ſeyn ſollenden Späſſen beſteht, die zuweilen an's Zotenhafte grän— zen, ſo wäre derſelbe doch, um den Geiſt jener Zeit und Zeitſchrift genauer kennen zu lernen, be— gierig, ein Mehreres davon zu erhalten, und erläßt demnach an alle Leſer unſeres Blattes, welche im Beſitze einiger oder aller Blätter jener Zeitſchrift ſind, die ergebenſte Bitte, ſie ihm entweder auf einige Zeit leihen oder käuflich üͤberlaſſen zu wollen. (Die Expedition des Intelligenzblattes wird die Güte haben, die Beſorgung— gegen Erſtattung allenfallſigen Porto's— zu übernehmen.)) *) Wir erinnern uns dunkel, einmal von dieſer Zeitſchrift Einiges geſehen zu haben, aber wo? das können wir uns nicht mehr entſinnen. Eben ſo iſt uns erinnerlich, eine Zeitſchrift aus denſelben Zeiten, oder wohl gar noch älter, in Händen gehabt zu haben, welche den Titel führt:„Der odenwäldiſche Wahrſager.“ Wahrſcheinlich werden auch davon wenige Blätter mehr vorhanden ſeyn. Wir halten es für Pflicht, die Leſer darauf— als auf Selten— heiten— aufmerkſam zu machen, und zu bitten, über— haupt nicht gerade alles Alte von Papier ohne Weiteres zu Duten verarbeiten zu laſſen, ſondern zuvor Kennern Mittheilung davon zu machen. Die älteſten Kalender und die älteſten Zeitungen(das frankfurter Journal ſoll 1615 ſeinen Anfang genommen haben) verdienen aufbe— wahrt zu werden, denn ſie gehören zu den Urkunden über den Geiſt ihrer Zeit. N Die Redaction. Bibel verbreitung. In einem Zeitraume von vier Jahren(ſo er— zählt ein engliſcher Reiſender, der die Verhältniſſe genau kennt) wurden allein in Smyrna eilftau— ſend Exemplare des neuen Teſtamentes abgeſetzt, und zwar bis auf 500, die man verſchenkte, alle gegen Geld, und in eben dieſer Zeit einundzwan— zigtauſend Exemplare deſſelben zu Conſtan— tinopel. Was mögen dieſe Bücher im Laufe der Zeit für Aenderungen daſelbſt bewirken! Verbeſſerung. In unſerm vorigen Blatte S. 151 Spalte 2 Zeile 20 ſtreiche man das Wort„dabei“. Re dact. Bekanntmachungen. NN (317) Eine Wohnung auf der breiten Straße, beſtehend in drei heitzbaren Zimmern, einer Küche, zwei Kammern, einem verſchloſſenen Keller und Holz— platz, hat zu vermiethen Schuhmacher Oberländer. Röhrbrunnenleitung. (364) Dounerſtag den 10. Juli l. J., Morgens 10 Uhr, ſoll die voranſchlagte Röhrbrunnenleitung in der Bürgermeiſterei des Unterzeichneten an Wenigſt— nehmenden mit Gußrohranlage öffentlich begeben werden. Ueberſchläge ſind täglich dahier einzuſehen. Steinbach den 19. Juni 1834. Der Bürgermeiſter Wenzel. — Gläubiger-Aufforderung. (357) Johannes Müller von Rockenberg beabſichtigt nach Mardorf, im Churfürſtenthum Heſſen, auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großherz. Landgericht da— hier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 2. Juni 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalladung. (370) Kaſpar Dauterich und deſſen Kinder zu Florſtadt haben folgende in oberflorſtädter Gemarkung gelegenen Grundſtücke: Flurbuch. Pag. NJ Ruth. Oberfeld. 172453042 am Griesgraben an Johs Reichhold. 159032J80% im Raupenbuſch an Kaſpar Basler. 286020038/ am Griesgraben an Johs Reichhold. 308 8J54½ im Krätenpfuhl an Johs Merz und Johs Hartmann. 10% im kleinen Feld, Schreitz II. 91 am ſchwarzen Berg, ſtößt auf Johs Treudt. bei der hanöveriſchen Pforte, ſtoßt auf Wilhelm Dauernheim. an der Latte an Johannes Hartmann. an der Warte an Heinrich Weiſen⸗ born von Niederwöllſtadt. unter'm Schimmelberg an Heinrich Klaus sen. an der Sauerweide an Frau v. Low. daſelbſt an Frau von Löw. auf der Warte, ſtößt auf Wilhelm Dauernheim. vor dem alten Wald an Johs Stoffel. im Raupenbuſch an Johs Reichhold. vor'm Buchwald an Johs Reichhold. an der Latte, ſtößt auf Ernſt Schar⸗ mann und Maria Will. daſelbſt an Johs Stoffel und Catha⸗ rina Klaus. in den Beuglern, Nikolaus Jakobi. 208] 7188 ¼ an der Warte an Jakob Schreitz II. oͤffentlich verſteigert, können ſich jedoch als Eigen— thümer derſelben nicht genügend legitimiren, weßhalb alle, welche an jene Grundſtücke Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert werden, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier geltend zu machen, als ſie ſonſt damit nicht weiter gehört werden ſollen, vielmehr dem ſtattgehabten Verkaufe die gerichtliche Beſtätigung ertheilt werden wird. 3568 ſtößt auf Jakob 38 31087 180139 iſt getheilt mit 0 bund di lien d ollen, legt Kaſpe Schu woller Friſt! dals son träge i 5 1382 beabſſ, uszuf innen ckenb erg in Heſſen, ben ſind ericht da gurkunde Kreisratf . n Kinder lorſtadtr artmans. Weſſen⸗ Heinrich . Lol Wilheln Stoffel, chhold chbol. ſt Schl heilt fill 19 ſreitz Il ls Cigel weßhal ce bil ſolcht 0 mache den salt richt . Da ubrigens in den Hypothekenbüchern auf ben Namen des Kaſpar Dauterich und deſſen Vor— (tern nachfolgende Einträge offen ſtehen: 1) von Johann Heinrich und Johann Kaſpar Dauterich eine am 23. November 1759 wegen des Vermögens des abweſenden Andreas Dau— terich geſtellte Caution; von Johann Heinrich Dauterich wegen eines am 11. April 1776 von G. L. E. Siegfried zu Florſtadt aufgenommenen Kapitals von 100 fl.; von demſelben wegen eines unterm 11. März 1776 von Tob. Bauers Wittwe zu Nieder— mockſtadt entliehenen Kapitals von 100 fl.; von demſelben wegen 100 fl. am 24. April 1787 von der Kirche zu Florſtadt vorgeſchoſſen; von Kaſpar Dauterich eine der Kirche zu Florſtadt am 9. März 1799 geleiſtete Caution; 6) vor demſelben wegen eines am 17. December 1810: von der Wittwe Meyer zu Friedberg aretiehenen Kapitals von 100 fl., zurd dieſe Verpfändungen zwar längſt, die Kapita⸗ tun durch deren Wiederabtragung, erloſchen ſeyn ſalen, die betreffenden Urkunden aber nicht vorge— lezht werden können, ſo werden auf Antrag des Kaſpar Dauterich alle, welche auf die obgedachte Schuld resp. Cautionsurkunden Aunſprüche machen nellen, aufgefordert, ſolche binnen obbeſtimmter Friſt von 6 Wochen um ſo gewiſſer hier anzuzeigen, als ſonſt jene für mortificirt erklärt und die Ein— trige in den Hypothekenbüchern werden gelöſcht werden. Friedberg den 31. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. 6059) Es wird eine Magd geſucht, welche kochen kan, mit Hausarbeiten umzugehen weiß und einige Kahe zu melken hat. Bei Ausgeber dieſes Blattes des Nahere. Gläubiger-Aufforderung. 582) Suſanna Ambron von Niederurſel lerbſichtigt nach Heddernheim, im Herzogthum Naſſau, duszuwander“ Nechtsanſprüche an dieſelbe ſind ünnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Rödel— keim anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde etheilt werden wird. Friedberg den 16. Mai 1834. f Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 5 Küchler. Wohnungs⸗Veränderung. (86) Einem geehrten Publikum mache ich hier⸗ ni ſchuldigſt die ergebene Anzeige, daß ich gegen⸗ wörtig bei Heren Heinrich Preuſſer auf der breiten 4 5 — Straße wohne und fortwährend Unterricht in der franzöſiſchen und engliſchen Sprache, im Zeichnen (ſowohl in Freierhandzeichnung, als auch Bau— kunſt⸗ und Planzeichnung) und in der Guitarre er— theile, wozu ich mich unter der Verſicherung fleißi⸗ ger und billiger Wirkſamkeit, beßtens empfehle. Friedberg den 17. Juni 1834. Chriſtian Stoll. (395) Sonntag den 29. Juni iſt bei mir gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu ich hoͤflich einlade. Ockſtadt den 24. Juni 1834. Johannes Gröninger. (396) Freitag den 11. Juli l. J. ſollen zu Rocken⸗ berg nachfolgende Weg- und Flußbauarbeiten an den Wenigſtnehmenden unter den bei der Verſteige⸗ rung bekannt gemacht werdenden Bedingungen oͤffent⸗ lich verſteigert werden: 1) Vormittags 11 Uhr in der Ziegelgaſſe zunächſt dem weißen Roß: a) Planirarbeit, b) Steinbrechen, 6) Stein— fahren und Setzen, ſo wie Pflaſterarbeit und Kieslieferung. 2) Nachmittags 1 Uhr: das Räumen und Erwei— tern der Wetter, an Ort und Stelle zunächſt der Wehrbach anfangend. Rockenberg am 25. Juni 1834. Der großh. Bürgermeiſter Dietz. (397) Ich zeige hierdurch ergebenſt an, daß ich nicht mehr am fauerbacher Thore, ſondern in mei— nem eigenen, dem ehemaligen Herold'ſchen, Hauſe wohne. Mulch. (398) Am 19. d. M. iſt in Ockſtadt ein Tabacks⸗ beutel von Perlen geſtrickt gefunden worden. Der Eigenthümer davon kann denſelben gegen die In⸗ ſerationsgebühren und eine Belohnung für den Fin⸗ der bei Unterzeichnetem in Empfang nehmen. Friedberg. W. Hechler. (399) Die der hieſigen israelitiſchen Religions⸗ gemeinde angehörigen vollſtändigen Regierungsblätter vom Jahr 1819 an bis incl. 1831, gut eingebun⸗ den, werden bei annehmbaren Geboten aus freier Hand bei dem Unterzeichneten abgegeben. Friedberg den 25. Juni 1834. Samuel Lindheimer jun. (400) Ein vollſtändiges Logis iſt zu vermiethen und kann ſogleich oder im Monat Auguſt bezogen werden bei Joh. Georg Bopp. Bekanntmachung. (401) Mittwoch den 2. Juli d. J. wird im landesherrlichen Frauenwald bei Niedermörlen nachverzeichnetes Schälholz an die Meiſtbietenden oͤffentlich verſteigert werden: iichen-Scheitholz, 19 1 5 Prügel⸗„ ellen„ Reiſer-„ 10 7 Weiden⸗ 77 1 7 Stück Eichen⸗Stamme, 4„%„Stangen, ſodann gleichzeitig daſelbſt und im herrſchaftlichen Burgwald von den erſten Steigerern über den Ab⸗ fuhrtermin ſitzen gelaſſen: 1 Stecken Birken⸗Scheitholz, 100 Wellen„Reiſer⸗„, 150„ Heiden- und Gniſternholz. Die Zuſammenkunft und der Anfang iſt Vor⸗ mittags präcis 8 Uhr in dem genannten F enwald; fremde, der Gegend unkundige Steigliebhaber können ſich auch etwas früher zu Niedermörlen verſammeln und durch den Forſtſchützen Schlitz in den Wald begleiten laſſen. Gegen vorſchriftsmäßige Zahlungsfähigkeits⸗ oder Bürgſcheine wird Zahlungsfriſt bis den Iten Oktober d. J. geſtattet. Oberrosbach den 24. Juni 1834. Der großh. heſſiſche Revierfoͤrſter Bingmann. (402) Es ſucht Jemand von hier ein Kapital von 4000 fl. zu leihen. Ausgeber dieſes ſagt wer? (403) Nächſtkommenden Mittwoch, als den 3. Juli l. J., Nachmittags um 2 Uhr ſollen die Re⸗ paraturarbeiten an den hieſigen Auguſtiner⸗Schulge⸗ bäuden, in der Wohnung des Hrn. Cantors Mar⸗ kel, öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. iche Voranſchläge ſind del al. Ad. Schuſter täglich einzuſehen und betreffen Maurer⸗ Schreiner-, Glaſer-, Weißbinder⸗, und Schloſſerarbeit. Friedberg den 26. Juni 1834. Der Schulpfleger Steinhäußer (404) Montag den 7. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhauſe zu Butzbach die zur Er⸗ bauung eines neuen Schulhauſes ſelbſt nott aer Bauarbeiten, als: 1) die Maurerarbeit, voranſchlag. u 3135 fl. 20 kr. 20„Steinhauerarbeit„ ail 819% 27 3)„ Zimmerarbeit„ 1938 /ͥ 36% 4)„ Dachdeckerarbeit„ 483% 23% 5)„ Schreinerarbeit 5 17317 7 6)„Schloſſerarbeit„ 660/ 21% 7)„ Glaſerarbeit 5 347, 12% 8)„Weißbinderarbeit„ 579„52 9)„Spenglerarbeit„ 1172 ——— Summe 3813 fl.— k. an die Wenigſtnehmenden öffentlich ſteigert wer den. Zeichnungen, Ueberſchläge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Büreau des ainterzeichne, ten zur Einſicht offen. 5 Man bringt dieſes mit dem— merken r cl gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zug laſſen werden, welche die beſtimmt werdende Caution zu leiſten im Stande ſind.— Die Herren Bürgermeiſter ſtehende Bekanntmachung in. durch die Schelle gefälligſt bekannt Friedberg den 26. Juni:! Der Kreisbaumeiſter ezapfel. kſucht, vor⸗ machen zu laſſen. Bei mir iſt vorraͤthig zu haben: Kaufprotokolle, Verſteigerungsprotokolle, und Eheberedungsprotokolle. 1 4 C. Binder nagel. Verkaufspreiſe 1 Pfund Leber- und Blutwurſt 1e(886 l äcker 3 i bi i 1„ Bratwu. 155 der Bäcker e vom 30. Juni bis zum 7. Juli. 1215 S 7 15 2 a Milchbrod 6 Loth 3 Quint. 1„ Speck 20 ke. „ kr. Gemiſchtes 7%%„„ 1„ Dorrfleiſch 5 14 kr. „ 8 kr. Laden⸗Brod. 4 pfund 16 Loth. 1 Schmalz. l 15 4K. 1115 unn 2 9 18 5 In der Judengaſſe bei den Metzgern: % 2 r., ie e e e e Kühfleiſch. 8 kN. 1 Pfund Ochſenſleiſch 11. 71 e 15 9 n enflei 4 17. 5 20 kr. f Fruchtpre ſe.⸗ 1„ Kalbfleiſch r 5 kr. Waizen 5 fl. 40 kr. Gerſte 3 fl.— kr. 1„ Schweinenfleiſch 5 8 kr. Korn 3 fl. 45 kr. Haſer 2 fl. 40 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel. (Mit einer literariſchen Beilage von J. Ricker in Gießen. nimmt jedoch auch Beſtellungen an Auf dasſelbe darin elg.ichnete Wei CE. Sendernagel) . — lle E Erricht Aufra daß d haben ſonde ander auch Land den k 2 Lanzuge Wir fallen geſtalte n mi dihheg. beg 0 übrig dem Vergil Machn ider Wer S dann 0 ö ſüere mig lg das u 1 beleſt