ren Anfang Man 10 834. eiſter Deg. rrosbach, d Lormittags 1. Burgwald im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. baren, 6. Sonnabend, den 8. Februar 1834. n=„———— Amtlicher Theil. en⸗Reiſer, 0 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes. dingungen * getreffend: Jnſtruktion für die Geſchäftsführung der Rechner, nunmehr Anweiſung der Vürgermeiſter in dieſer Beziebung. verſteig— . In Bezug auf die den Gemeinderechnern unter dem 26. d. M. ertheilte Juſtruktion(ſ. Intelligenz⸗ n auf dem gatt Nro. 5) erlaſſe ich für Sie folgende weitere Verfügung: . 5 Die großh. Bürgermeiſter haben ſtets das von mir vollzogen zurückempfangene Exemplar des Voran⸗ rforſter ſchlags, nachdem ſie zuvor die kreisräthlichen Abänderungen in dem dritten Exemplare, das ſich dem Art. 62 der Gemeindeordnung zufolge noch in ihren Händen befinden muß, gehörig angemerkt haben, verlebten alsbald an den Gemeinderechner abzugeben. 2) Der Art. 63 und 71 muß von den Bürgermeiſtern auf das Genaueſte eingehalten werden. Eine jede r, Stall Ueberſchreitung des Voranſchlags ohne vorgängige Crediteinholung bei mir iſt demnach unerlaubt Ruthen und ſtrafbar. ſtergaſſe, Sollte eine Ausgabe nöthig oder räthlich erſcheinen, welche nicht im Voranſchlage vorgeſehen iſt und m Nach nach der Anſicht des Bürgermeiſters nicht wohl bis zum nächſten Jahre verſchoben werden kann, ſo zeigerung hat derſelbe vor Allem, und zwar bei Anſchaffungen und Arbeiten unter Vorlage der erforderlichen Ueberſchläge darüber mit dem Gemeinderathe zu berathen, ob und aus welchen Mitteln die Ausgabe D. Fritz beſtritten werden kann und ſoll. Das Berathungsprotokoll iſt ſodann zur Entſcheidung an mich ein⸗ — zuſenden, und meine Entſchließung zu erwarten. 4 f. 3) Damit Sie ſich jeden Augenblick darüber verläßigen können, ob und wie viel Credit Ihnen fuͤr dieſe 4 kr. g 9 0 0. 5 5 5 1 kt. oder jene Ausgabe nach dem Voranſchlage übrig geblieben iſt, haben Sie ungeſaͤumt Dekreturbuͤcher f 2 11 5 8 2 9 11 1 oder Vegiſter anzulegen und fortzuführen, welche mit dem Jahr und den Artikeln der Voranſchläge 5 ö vollſtändig übereinſtimmen Hierin muß jede von Ihnen ertheilte Dekretur am gehörigen Orte alsbald 16 k. 5 8 5 eingetragen werden. Das gedruckte Formularpapier zu dergleichen Dekreturbüchern konnen Sie dahier g 77 erhalten. ö „. 9 Mache ich es Ihnen zur Pflicht, in allen Ihren Auweiſungen Jahr und Artikel genau anzugeben, für ö welches zu zahlen no unter welchem demnächſt zu verrechnen iſt. Außerdem muß darin ſtets beſtimmt 0 . enthalten ſeyn, an wen, wofür und wie viel gezahlt werden ſoll. N an den Bettelſtab gekommen, wie viele Familien der Herr braucht das Loos nicht; der Brief kommt, bräuchte; vergebens iſt die Landeslotterie ſelbſt auf- glänzender Punkt; das kommt aber daher, weil er 1 1 Die Beobachtung aller dieſer Vorſchriften iſt von weſentlichem Einfluß auf die Ordnung im Verletzung derſelben mit pflichtmäßiger Sorgfalt vermeiden werden. g 9 Friedberg den 30. Januar 1834. 5 8 5 Kuͤchler. Eine Kreisbotenſtelle iſt dahier erledigt. Fähige Bewerber haben ſich binnen 8 Tagen zu melden. 110 Friedberg den 5. Februar 1834. Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. 1 Küchler. wiſſen Herrn Drucker aus Frankfurt zugeſandt, deſſen Name er nie gehört hatte. Um den Mann Wer ſich in unſerer Wetterau genauer umge- nicht in Schaden zu bringen, ſchickte Einſender das ſehen, der weiß es nur zu gut, wie viele brave Loos wieder zurück, ließ ſich aber auf der Poſt das Väter durch das leidige Lotterie-Spielen ſchon Porto als Poſtvorlage zurückerſtatten. Umſonſt, Die Lotterie. durch daſſelbe unglücklich geworden ſind.) Sie ohne angenommen worden zu ſeyn, wieder zurück, konnten ſich nicht überzeugen, daß ſie die Bedin⸗ und koſtet nun das doppelte Porto. U gungen des Glückes in ſich ſelbſt tragen, und Landsleute, ſeyd vorſichtig bei der Annahme wähnten, die Lotterie wäre eine Anſtalt, um von ſolchen Briefen! Einſender will gerne das die Leute glücklich zu machen, während ſie doch doppelte Porto bezahlt haben, wenn er weiß, daß weiter nichts als eine Anſtalt iſt, auf Unkoſten er nur Einige von euch vorſichtig macht, oder einer recht großen Menge Geld zu erwerben und wenn, durch dieſe Anzeige veranlaßt, ein erfahrener die Kurzſichtigen damit zu blenden, daß man die- Mann euch ein Mittel verräth, wie ſolchem Lotterie— ſen oder jenen zuweilen eine erkleckliche Summe ge- Unweſen von unſerer Seite am beßten Einhalt ge— winnen läßt. Dieſe Summen gehen aber aus den ſchehen kann. Taſchen der Mitſpieler; die Beſoldungen der bei der Lotterie Angeſtellten ebenfalls; der Gewinn, Mi g g f. el wider die ahrt. den die Collecteurs ziehen, ebenfalls; die übrig— 5 6 die Hoffahrt gebliebene Summe, welche zu andern Zwecken be— Wenn jemand hoffährtig ſeyn ſollte, was ich ö nutzt wird, ebenfalls. jedoch von keinem der Wetterauer glaube, ſo weiß Vergebens iſt von der Staatsregierung das ich kein beſſeres Mittel, als ihm bei heiterem Wetter Spielen in fremden Lotterien verboten, vergebens den ſchoͤnen Stern zu zeigen, welcher jetzt des Abends durch ein Geſetz beſtimmt worden, daß man das am Himmel ſtrahlt und den man Jupiter nennt. unverlangt zugeſchickte Loos nicht zurückzuſenden Dieſer Stern erſcheint uns freilich als ein kleiner gehoben worden. Noch immer wiſſen die Looſen⸗ mehrere Millionen Meilen von uns entfernt ſteht. händler, namentlich die Frankfurter, den Verord- In der Wirklichkeit iſt er um ein Bedeutendes nungen zum Trutze, ihre Looſe einzuſchwärzen, und größer wie unſere ganze Erde. Denn während dieſe welches iſt das Mittel, ſich dieſer läſtigen Blut- einen Durchmeſſer von kaum 1720 Meilen hat, ſauger zu entledigen? beträgt der Durchmeſſer des Jupiters 18,670, ö Einſender dieſes erhielt vor einiger Zeit in ſchreibe achtzehntauſend ſechshundet und ſiebenzig einem unfrankirten Briefe ein Loos von einem ge- Meilen, und waͤhrend um unſere Erde nur Ein 1 A„ 8 Mond läuft und manchmal in dunkler Nacht ein freundlicher Wegweiſer wird, hat Jupiter nicht mehr „)„Die da reich werden wollen, fallen in Verſuchung und Stricke. Gemeindehaushalte. Ich gewärtige mich daher, daß Sie ſich dieſelbe angelegen ſeyn laſſen, und jede 2——1„ß5* 8 e nur 18,070 ſiebenz 7 Nacht 0 ct ile als vier ſolcher Monde. Man kann überhaupt annehmen, daß ſein Inhalt mehr als vierzehn— dundert Mal mehr beträgt, als der unſerer Erde. Und dennoch iſt er, von hier aus geſehen, ſo außer— ordentlich klein! Denke dich nun, du Hoffährtiger, nur ein Paar Minuten auf dieſen Stern verſetzt. Dann kann dir ein dortiger Weiſer ungefähr fol— gende Auskunft geben:„Du kommſt aus einem ſehr kleinen Sternlein, den man von hier aus nur mit dem ſchärfſten Fernglaſe zu entdecken vermag. Auf dieſem Sternlein werden ſchwerlich einige kleine Geſchöpfe Platz haben.“— Du eriunerſt dich in— deſſen in dieſem Augenblicke, daß der größte Theil der Oberfläche dieſer Erde aus Waſſer beſteht, das feſte Land aber ſo geräumig iſt, daß auf demſelben Millionen von großen und kleinen Geſchöpfen leben und noch Raum genug für mehrere übrig bleibt; daß der geringſte Theil dieſer Geſchöpfe aus ſolchen beſteht, zu welchen du dich rechneſt, nämlich aus Menſchen, und daß du von dieſen deinen Mitmen— ſchen der tauſend-millionſte Theil biſt. In— dem du das dem Weiſen auf dem Jupiter be— greiflich machen willſt, ſchüttelt er zweifelnd das Haupt und ſagt dir vernehmlich:„O Menſch lerne Demuth!— Du lebſt auf dem Stern— lein, welches man vom Jupiter aus mit deinen Augen gar nicht ſehen kann, und du wähnſt in deinem Dünkel, du ſeyſt eine Art von Herr in der Schöpfung? Ach die Schöpfung iſt ſo groß, daß du mit deinem kleinen Verſtande ſie gar nicht zu begreifen vermagſt! Bekanntmachungen. NN NN (28) Maontag den 10. Februar l. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll die hinter der Hauptkirche ſtehende Michaelis⸗Capelle an der Capelle ſelbſt öffentlich meiſtbietend auf den Abbruch verſteigert werden. Sollten ſich keine Liebhaber zum Ankauf finden, dann ſoll dieſe in gleichem Termin auf Koſten des Kirchenfonds abgebrochen, und das Abbrechen oͤffent⸗ lich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 20. Januar 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (38) Montag den 10. Februar l. J. und die folgen— den Tage von Morgens 9 Uhr an ſollen auf dem freiherrl. von Wieſenhütten'ſchen Hof zu Nieder— weiſel 8 Zugpferde, 14 Kühe, 14 Rinder, 1 Faſſel⸗ ochſe, eine Anzahl Kälber und Schweine; ſodann Pferdegeſchirr und Ackergeräthe, eine beträchtliche Quantität Korn, Waizen, Gerſte, Hafer, Kar— toffeln, Erbſen, Brandwein, Stroh und Hausge— räthſchaften aller Art öffentlich gegen baare Zahlung, unter den vor Anfang der Verſteigerung bekannt zu machenden Bedingungen, auf Anſuchen der In— tereſſenten, verkauft werden. Lich, den 23. Januar 1834. Großherzogl. heſſiſches furſtlich ſolmſiſches Landgericht daſelbſt. Dr. Schulz. Mobiliarverſteigerung zu Nauheim. (41) In dem Pachthofe des Peter Stamm zu Nauheim werden Montag den 17. und Dienſtag den 18. Febr. d. J., Vormittags 8 Uhr, die nachfolgenden Gegenſtände, als: Pferde, Farren, Kühe, Rinder, Zinn, Kupfer, Meſſing, Eiſen, Pferdegeſchirr, große Steigleitern, Bütten, Faſſer, namentlich Stück- und Zulaſtfaſſer, Moͤbel, Haus— und Ackergeräthſchaften, eine Kelter mit Stein und Trog, Flinten, Stroh, und verſchiedene andere Sa— chen, welche ſich ſaͤmmtlich noch im beßten Zuſtande befinden, einer freiwilligen Verſteigerung, gegen gleich baare Zahlung, ausgeſetzt. Es werden hierzu die Kaufliebhaber eingeladen. Nauheim am 27. Januar 1834. (44) Ich erlaube mir mein Geſchäft als Buch— binder ſowie meinen Schreibmaterialien— Handel dem verehrl. hieſigen und benachbarten Publikum in Erinnerung zu bringen und mich in beiden beſtens zu empfehlen. Auch habe ich nun— mehr mit beiden Geſchäften einen Handel mit Spe— zereiwaaren aller Art und eine Niederlage mit faconnirten Zinnwaaren in einer großen Aus— wahl verbunden, bei welchen ich im Stande bin, neben guter Waare äußerſt billige Preiſe ſtellen zu können, und darf deßhalb auf einen zahlreichen Zu— ſpruch hoffen. Friedberg, den 29. Jan. 1834. Carl Chriſtian Nagel in der Metzgergaſſe. Pferde verſteigerung. (46) Mittwoch den 17. Februar d. J. ſollen aus landgräfl. Marſtall 2 Wagenpferde von mecklen— burger Race, und 1 Reitpferd, national ſiebenbürger Hengſt, gegen gleich baare Zahlung an die Meiſt— bietenden verſteigert werden. Die Verſteigerung wird Vormittags um 9 Uhr im Gaſthauſe zum heſſtſchen Hof abgehalten. Homburg den. Januar 1834. Landgraͤfl. heſſ. Hofoͤkonomie-Verwaltung. W. Lotz. (51) Mittwoch den 12. Februar d. J., Nach— mittags 2 Uhr, ſollen auf der hieſigen Saline gegen 5000 Fuß altes noch brauchbares Tannen-Vauholz, in Stücken von 20 bis 24 Fuß Länge beſtehend, ſodann circa 60 Haufen allerlei altes Bauholz, gegen gleich baare Bezahlung öffentlich meiſtbietend verkauft werden. Nauheim den 31. Januar 1834. Churfuͤrſtliches Salzamt. Wille. Meinhard. Wilhelmi. Weiß. Gläubiger- Aufforderung. (52) Heinrich Georg Auguſt Fritz von Nieder⸗ wöllſtadt beabſichtigt nach Frankfurt a/ M. auszuwan⸗ dern. Nechtsanſpruͤche an denſelben ſind binnen drei Monaten dahier anzumelden, gegenfalls die Ent— laſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 27. Januar 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Kirchenorgel-Verſteigerung zu Nieder— wöllſtadt. (53) Da die von Herrn Bernhard zu Romrod in hieſige Kirche erbaut werdende Orgel unmittelbar nach Oſtern l. J. aufgeſtellt werden ſoll, ſo ſteht die bisherige Orgel, die nur deßhalb durch eine neue erſetzt werden ſoll, weil ſie der Größe unſerer Kirche nicht entſpricht, dermalen zum Verkauf. Termin hierzu iſt auf Mittwoch den 12. März d. J., mittags 9 Uhr, auf hieſigem Rathhauſe anberaumt, in welchem der Zuſchlag dem Letztbietenden salv. ratiſicat. ertheilt werden wird. Die Orgel iſt übrigens noch in vollkommen gutem Zuſtand, hat keine hölzerne, ſondern lauter zinnerne Pfeifen und würde in eine kleinere Kirche, als die hieſige, die beſten Dienſte thun. Ihre sfüßige Gambe und Sfüßiges Gedakt ſind von vor⸗ züglicher Güte und ſehr angenehmem Ton. Auch die übrigen Regiſter, nämlich: Principal, Octav, Quinta, Superoctav, Cimbal und Zfache Mixture ſind noch wohlerhalten. Das Gehäuſe mißt in der Breite 8 Fuß 4 Zoll, in der Tiefe 2 Fuß 3 Zoll und in der Höhe 14 Fuß 9 Zoll. Nöthigenfalls kann von der Höhe ohne viele Umſtände etwa 1 Fuß abgenommen werden. Niederwöllſtadt am 1. Februar 1834. Der Kirchen- und Gemeinde-Vorſtand. (54) Dienſtag den 11. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen vorbehaltlich der Genehmigung nachfolgende Materialien⸗, Gezähe- und Geräthſchaften⸗Anlieferung auf hieſigem Bergwerk an die Wenigſtnehmenden unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden: 1) 9 bis 1200 Stück Latten,) 152 Pfund Großeiſen, 3) 200 Pfund Kleineiſen, 4) der Be⸗ darf an Großeiſendrath, 5) desgleichen der ganzen Vor⸗ Leiſtnägel, 6) desgleichen der halben Leiſtnägel, 7) desgleichen der Speigernägel, 8) desgleichen der Thornägel, 9) desgleichen der Decknägel, Beſen, Blattziegel, Forſtzel, des Kalkes, Kies, Roggen⸗ ſtrohs, der Baſaltſteine, desgleichen 24 Stück Lauf⸗ karren ohne Räder, 48 Schepſchüppen. Sodann ſollen an die Meiſtbietenden 10 Haufen Zimmerſpäne und altes Grubengehölze verſteigert werden. Dorheimer Bergwerk den 2. Febr. 1834. Die großh. heſſiſche dorheimer Bergverwaltung. A. Storch. (55) Dienſtag den 11. Februar l. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, ſollen in dem Gemeindewald zu Nauheim 9 Stück eichene Bauſtämme öffentlich meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verkauft werden, welches den Kaufluſtigen hierdurch bekannt macht Nauheim am 6. Februar 1834. Der Schultheiß Hartmann. (56) Gebleichtes, ungebleichtes und dunkelblaues Einſchlaggarn, von den ſchon bekannten Qualitäten, hat zu billigen Preiſen zu verkaufen Gottſchalk Hirſchhorn. (57) Külnftigen Donnerſtag und Freitag, als den 13. und 14. Februar l. J., des Morgens 9 Uhr, ſoll in dem Gemeindewald zu Florſtadt nachſtehen⸗ des Holz, nemlich: Donnerſtag den 13. Februar 249 Stück Eichbaͤume, welche zu Bau- und Werk⸗ holz verwendet werden können, und deren Gehalt auf 16,040 Cubikfuß berechnet iſt; ſodann Freitag den 14. Februar 300 Stecken Buchen- und Eichen-Scheit⸗, Prügel⸗ und Stockholz nebſt mehreren 1000 Stück Wellen, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich an den Meiſtbie⸗ tenden verſteigert werden, wozu die Kaufliebhaber höflichſt einladet Unterflorſtadt den 5. Febr. 1834. Der Buͤrgermeiſter Appel. (58) Ein vollſtändiges Logis, welches ſogleich bezogen werden kann, hat Heinrich Blumm. Holzverſteigerung in den Domanialwaldungen des Reviers Oberrosbach, Forſts Friedberg, betr. (59) In den, in der Nähe von Oberrosbach ge— legenen Walddiſtrikten Kellerberg, Schwarze— heidte u. ſ. w. werden Montag den 17. Februar d. J. 23½ Stecken Eichen⸗Scheit⸗Brennholz, 9%“ Kiefern⸗ 1 17* Buchen-Pruͤgel⸗Brennholz, 17 77 Eichen⸗ 17 er 13„Kiefern 1 n Nach⸗ ld zu ntlich kauft fannt ann. aues aten, orn. den Uhr, tehen⸗ Vert⸗ chalt rügel⸗ ellen, macht ſtbie⸗ haber hieſigem 21 Stecken Eichen⸗Stock⸗Brennholz, 9 14 Kiefern⸗ 7 77 1700 Wellen Buchen-Reiſer-Brennholz, 633 fie„ Dienſtag den 18. Februar d. J. 47 Stück, in 3057 Kubikfuß, Eichenſtämme⸗ Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 1„636 Kubikfuß, Kiefernſtämme— Bau⸗, Werk- und Nutzholz, 1 1„13 Kubikfuß, Fichtenſtaͤmme⸗ Bau⸗, Werk- und Nutzholz, 6 Kubikfuß, Eichenſtangen⸗ Bau⸗, Werk⸗ und Nutzholz, 22„119 Kubikfuß, Kiefernſtangen— Bau⸗, Werk- und Nutzholz unter den alsdann zu eröffnenden Bedingungen und mit Zahlungsfriſtgeſtattung bis 1. September d. J. an die Meiſtbietenden öffentlich verſteigert werden. Die Zuſammenkunft der Steigerer iſt an bei— den Tagen Vormittags präcis 7½ Uhr im Ge— meindewirthshaus zu Oberrosbach und wird ſowohl am erſten Tag mit der Brennholzverſteigerung, wie am zweiten Tag mit der des Bau-, Werk- und Nutzholzes in der Schwarzenheidte begonnen. Oberrosbach den 6. Februar 1834. f Der großh. heſſiſche Revierfoͤrſter Bingmann. (60) Naächſten Mittwoch den 12. dieſes Monats, Abends um 5 Uhr, wird bei Herrn Simon dahier eine Plenarverſammlung der friedberger Hülfsgeſell— ſchaft ſtatt finden, um die Sparkaſſen-Rechnung vom Jahr 1833 abzuhören. Man ſetzt die Mit— glieder der Geſellſchaft hiervon in Kenntniß, mit dem Erſuchen, der beabſichtigten Verſammlung ge— falligſt ihre Theilnahme ſchenken zu wollen. In Auftrag des Vorſtandes des Hülfsvereins, der Stadtpfarrer Fertſch. (61) In Auftrag großherzogl. Landgerichts ſollen Montag den 17. d. M., Nachmittags 2 Uhr, in Rathhauſe die zur Verlaſſenſchaft der Eliſabetha Müller gehörenden Gärten, als: 2 Viertel 23 Ruthen Garten am Wildkauts— Graben, neben Chriſtian Briel und Heinrich Weckerling; 1 Viertel 16 Ruthen Garten an der Uſa, neben Frau Amtmann Sebaſtiani, und 20 Ruthen Garten im Ried, Gemarkung Ockſtadt, an Frau Johannes Krums Wittwe, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 6. Februar 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (62) Freitag den 14. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe der frühere Zimmer— platz, neben Hrn. Friedrich Siek und dem Pförtner— hauſe nächſt dem Mainzerthor gelegen und 39 Ruthen 9 Fuß haltend, ſo wie dieſer abgeplokt iſt, zu einem Bauplatz öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 6. Februar 1834. Der Bürgermelſter D. Fritz. (63) Mittwoch den 19. Februar d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr, ſoll das den hieſigen pits cor— poribus zuſtändige Gut zu Dornaſſenheim, 27 Mor— gen 3 Viertel 13 Ruthen haltend, welches auf Petriſtuhlfeier d. J. leihfallig wird, auf hieſigem Rathhauſe auf anderweitige zwölf Jahre, öffentlich verpachtet werden. Friedberg den 6. Februar 1834. Der Collector H. Müller. Verſteigerung von Chauſſe-Neparaturarbeiten. (64) Die diesjährigen Reparaturarbeiten der zum hieſigen Baubezirk gehörigen Straßenſtrecken ſollen in den nachbenannten Terminen öffentlich an den Wenigſtnehmenden unter den alsdann bekannt ge— macht werdenden Bedingungen verſteigert werden, und zwar: 1) Donnerſtag den 13ten Febr. Vormittags 10 Uhr zu Kloppenheim: a. Für die Straße von der ſäckbacher Gränze bis gegen Friedberg, die Herbeifuhr, das Aufſetzen und Zerſchlagen der bedürfenden Steine aus dem aſſenheimer Bruch, imgleichen das Abräumen und ſämmtlich vorkommende Handarbeiten. b. Dieſelben Arbeiten der Straße von Vilbel bis zur berger Gränze. e. Desgleichen fuͤr die Straße von Bonamös gegen Homburg durch die Gemarkungen Ober- und Niedereſchbach. 2) Samſtag den 15. Febr. Vormittags 10 Uhr zu Niedermörlen im Wirthshaus zum Löwen. Die Herbeifuhr, das Aufſetzen und Zerſchlagen aller bedürfenden Steine auf die Straße von Friedberg bis Butzbach, aus den Brüchen von Fauerbach, am Galgenberg und bei Griedel, ſodann die ſaͤmmtlichen nöthigen Handarbeiten. 3) Montag den 17. Febr. Vormittags 10 Uhr zu Altenſtadt. a. Die Herbeifuhr, das Aufſetzen und Zerſchlagen der Reparaturſteine aus den Brüchen von Aſſen— heim, von der Lohe, vom Enzheimerkopf und vom Wildenſtein für die Straße von Ilbenſtadt bis Büdingen, ingleichem die ſämmtlichen Hand— arbeiten. b. Dieſelben Arbeiten fuͤr die Straße von den Non— nenſtümpfen nach Nanſtadt. Friedberg den 6. Februar 1834. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. Für Oekonomen. (65) Flanderiſche Streichbretter und Beetſchaar, ſo⸗ wie friſche Oelkuchen ſind um den billigſten Preis beſtens zu haben bei Hirſch Mayer in Münzenberg. 28 — Die beiden folgenden Artikelchen verräth im Vertrauen der Ausgeber dieſes Blattes.— Zugleich bittet derſelbe alle diejenigen, welche ihn in Zukunft mit ahnlichen Aufträgen, d. h. Cum nicht mißverſtanden zu werden) mit ſolchen, worüber er Auskunft ertheilen ſoll, beehren wollen, bei der Beſtellung gefälligſt zu beſtimmen, ob er von denjenigen, — welche Auskunft verlangen, eine beſondere Vergütung erheben ſoll, oder ob der verehrl. Beſteller ſich zu einer ſolchen verſteht. (66) Zwei trächtige Fahrkühe nebſt Karren und Pflug ſind zu verkaufen. (67) Eine Partie guter Miſt iſt überhaupt zu verkaufen. Im Januar 1834 wurden zu Friedberg „ e N n) In der Stadt: Januar, den 15. —„ 16. Dem Bürger und Spenglermeiſter Valentin Scheuermann eine Tochter: Margaretha Eliſabeth. Dem Bürger und Drehermeiſter Ludwig Neiſel eine Tochter: Maria 25. Dem Bürger und Mehlhändler Balthaſar Kappes ein Sohn: Johann Adam. Eliſabeth. Tochter: Maria Eliſabeth. Euler ein Sohn: Friedrich Abraham. des Bürgers und Müllermeiſters Jakob Breitwieſer alt 33 Jahre, 2 Monate. und Weißbindermeiſters Friedrich 7 Mon., 20 Tage. —„25. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Jakob Heß ein Sohn: Jakob. „26. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Michael Bauer eine —„31. Dem Bürger und Schneidermeiſter Friedrich b) In der Burg: —„ 8. Der Maria Eliſabetha Gerhard, Tochter des Taglöhners Balthaſar Gerhard, außer⸗ eheliches Kind: Johannette. —„18. Dem Kreisboten Heinrich Küſter eine Tochter: Sophia. Beg xa be n. à) In der Stadt: —„1. Frau Dorothea Katharina Hofmann, des hieſigen Bürgers und Sattlermeiſters Chriſtian Caſimir Hofmann Ehefrau, geborne Rauſch, alt 28 Jahre, 4 Monate, 16 Tage. —„ 3. Frau Anna Chriſtina Breitwieſer, Ehefrau, geborne Heil, alt 63 Jahre. „ 10. Frau Johannetta Katharina Clara Engel, des Burgers und Bäckermeiſters Johann Philipp Engel Ehefrau, geborne Kautz, alt 27 Jahre, 5 Tage. 5„ 13. Philipp, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Schutt Söhnchen, alt 7 Mon. —„14. Der Burger und Metzgermeiſter Johann Wilhelm Kräuter, —„ 16. Joh. Balthaſar Hofmann, des Bürgers und Sattlermeiſters Chr. Caſimir Hofmann Söhnchen, alt 7 Monate. —„ 25. Friedericke Eleonora Scheer, weiland des Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Nikolaus Scheer nachgelaſſene eheliche Tochter, alt 72 Jahre, 2 Monate, 22 Tage. 5„27. Frau Anna Maria Zimmermann, des Bürgers Zimmermann Ehefrau, geborne Menges, alt 68 Jahre. 3„29. Frau Anna Margaretha Nern, weiland des Bürgers und Schneidermeiſters Adam Nern nachgelaſſene Wittwe, geborne Ruppel, alt 67 Jahre, p) In der Burg: —„21. Sophia, des Kreisboten Heinrich Küſter Töchterchen, alt 30 Tage. eren e In der Burg: 5 1 5. und Schneidermeiſters Kaſpar Fink zu Rädchen bei Herr Heinrich Fink, Kreisſekretariats-Scribent dahier, ehelicher Sohn des Ortsbuͤrgers Gießen, mit Katharina Valentin, weiland des Bürgers und Kaufmanns Philipp Valentin dahier ehel. Tochter. Verkaufspreiſe der Bäcker und Metzger vom 3. bis zu Ende des 10. Febr. Für 1 kr. Milchbrod 6 Loth 1 Quint. „ 1 kr. Gemiſchtes. 7. 1 „10 kr. Laden⸗Brod 8 5 Pfund 10 Loth. 10 8 402 dito—— 4 7 8 17 „ 6 kr. dito. 3„ 6 „A kr. dito 22„ „ 2 kx. dito 1380 1 Pfund Ochſenfleiſch 0 2 11 kr. 1„ Nierenfett 8 8 8 20 kr. 1— KFalbfleiſch 5 5 8 6 kr. 1„ Schweinenfleiſch. 9 kr. 1 pfund Leber- und Blutwurſt 12 kr. 1„ Bratwurſt 9. e 8 5 14 kr. 1„ Schwartenmagen 5„e kr. 1 8 1 2 8 0 2 20 kr. 1„ Däorrfleiſch 4 1 8 5 8 14 fr. 1 Schmalz. 5 1 16 kx. In der Judengaſſe bei den Metzgern: 1„ Küblleiſch e e 7 Fr. 1„ Rindfleiſch 8 1. 5 9 Fr. Fruchtpreiſe. Waizen 5 fl. 40 kr. Gerſte 3 fl. 20 kr. Korn 4 fl. 20 kr. Hafer 2 fl. 40 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel.