n Derſteit welches hin dutemh, 9 Uhr, ſu denſammeh auf weiten „an, ver mmiſſion, . des Vin bacher. ud gemiſchh gungen un er d. J. verden. kammer. tag den ſollen b zes Mü U Ober jerſteigeng moffelpflug tücke un cdenes(= Vicuulen, me Gila; t einer hil⸗ ele Fase, U ammel. br 0 Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. —— M23. Sonnabend, den 7. Juni 1834. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg en ſaͤmmtliche Localverwaltungsbehoͤrden, namentlich Buͤrgermeiſter, Kirchen- und Schulvorſtaͤnde und Verwaltungsbehoͤrden von weltlichen und geiſtlichen Stiftungen. Betreffend: Die Decretur der Liquidationen zu den Rechnungen von Gemeinden, Kirchen, Schulen und Stiftungen. Das nachſtehende von mir am 5. Juni v. J. erlaſſene Ausſchreiben ſcheint nicht zur Kenntniß aller betreffenden Behörden und Rechner gekommen zu ſeyn. Daher dieſer nochmalige Abdruck deſſelben: Da nur durch ſtrenge Formen und durch beharrliche kräftige Anwendung derſelben, Ordnung im Kaſſen⸗ und Rechnungsweſen herbeigeführt werden kann, es daher auch um ſo dringender nöthig erſcheint, orß die Rechner hinſichtlich der Einnahmen in fortwährend reger Thätigkeit erhalten werden und dieſer leztere Zweck nur dann erreicht werden kann, wenn die Ausſtandsverzeichniſſe, ehe ſie den Rechnungen as Urkunden beigelegt werden, ſehr ſtrenge geprüft, die ſich hierbei als uneinbringlich ergebenden Poſten ſigleich in Ausgabe decretirt und nur, die gehörig gerechtfertigten Ausſtandspoſten zur Liquidation in der Rechnung genehmigt werden, ſo verfüge ich hiermit: 1 Alles, was in der Inſtruktion für die Rechner von Kirchen, Stiftungen und Schulen d. d. 24. October 1832(Regierungsblatt Nr. 94) im IV. Abſchnitte§. 75— 82 von Liquidation der Ausſtände vor— geſchrieben worden, iſt auf das Genaueſte zu beobachten. 2 Dieſe Beſtimmungen ſollen auch für die Liquidationen der Gemeinderechner zur Richtſchnur dienen. ) Zu den Ausſtandsverzeichniſſen der Rechner müſſen gedruckte Formularien nach dem Muſter, welches der. 82 vorſchreibt, gebraucht werden. 9) Die erforderliche Prüfung der Ausſtandsverzeichniſſe liegt zunächſt den Localverwaltungsbehörden ob, welche die Verwaltung der Rechner in der Nähe zu überwachen und alle Mittel zur Hand haben, um die von den Rechnern für die aufgeführten Ausſtände angegebenen Gründe auf das Vollſtändigſte zu unterſuchen. ) Die erfolgte Prüfung iſt, wenn ſich keine Anſtände dabei ergeben, vermittelſt Unterſchrift unter den betreffenden Ausſtandsverzeichniſſen ſelbſt, wenn ſich dagegen Anſtände, welche der Rechner nicht gehörig zu beſeitigen im Stande iſt, dabei finden, in einer beſonderen Anlage unter Erwähnung der zu machenden einzelnen Ausſtellungen zu beſcheinigen. — 6) Die alſo gepruͤften Ausſtandsverzeichniſſe nebſt allen in gehöriger Reihenfolge und Ordnung beizu⸗ ſchließenden Urkunden und Belegen, z. B. Friſtgeſtattungen der höheren Behörde, Beſcheinigung, daß wegen der Schuld ein Rechtsſtreit obwaltet ꝛc., womit der Rechner darüber gerechtfertigt werden ſoll, daß die Zahlung in dem beſtimmten Termine nicht erfolgte, ſind ſodann zur oberen Prüfung resp. Decretur an mich einzuſenden. Endlich iſt zu vermeiden, daß in die Liquidationsverzeichniſſe nicht Poſten aufgenommen werden, welche durchaus uneinbringlich erſcheinen. Ueber dieſe ſind vielmehr, jedoch in derſelben Form, be— ſondere Ausſtandsverzeichniſſe zu fertigen und mit den dazu gehörigen, wohl zu ordnenden Belegen zur ausgaäblichen Decretur hierher einzuſenden. Als ſolche Belege können in der Regel nur in gehöriger Form ausgeſtellte Zahlungsunfähigkeits⸗ Protokolle dienen. Dieſe müſſen zugleich mit der Beſcheinigung der Localbehörde verſehen ſeyn, daß der Schuldner keine Immobilien beſitzt, auch angeſtellten Nachforſchungen zufolge ſeit Aufnahme des Zahlungsunfähigkeitsprotokolls es nicht möglich geworden iſt, auf irgend eine Weiſe Befriedigung von dem Schuldner zu erzielen. In letzterer Beziehung mache ich die Localbehörden darauf aufmerkſam, daß nicht ſelten Abverdienſt durch Arbeit ein gutes Mittel iſt, um zur Befriedigung von unzahlfahigen Schuldnern zu gelangen. Nach dieſen Vorſchriften werden ſich ſaͤmmtliche Localverwaltungsbehörden genau bemeſſen und den Ihnen untergeordneten Rechnern dieſes Ausſchreiben zur Nachachtung mittheilen. Ich füge dieſen Beſtimmungen nachträglich noch die Bemerkung bei, daß die Vorladung der Schuldner zur Anerkennung in der Regel durch den Ortsdiener zu bewirken, und dabei denſelben der Betrag ihrer Schuldigkeit zu eröffnen iſt. Sollten einzelne Schuldner nicht erſcheinen, ſo wird dies in dem Liquidationsverzeichniß bemerkt. In dieſem Falle iſt zugleich die Beſcheinigung der vorſchriftsmäßh, vollzogenen Ladung mit dem Verzeichniſſe einzuſenden. Friedberg den 5. Juni 1834. Kuͤchler. Oberrosbach den 3. Juni 1834. Sanft ruhe nun ſeine Aſche Ein trauriger, für Alle diejenigen, denen un— a küglen Sate; f mündige Kinder zur Aufſicht und Obhut anvertraut Möge übrigens dieſer traurige Vorfall dazu ſind, ſehr beherzigungswerther und warnender Fall beitragen, daß Alle die, welchen kleine Kinder zur hat ſich leider am geſtrigen Tage dahier ereignet. Aufſicht und Obhut anvertraut ſind, erweckt wer, Die Frau des hieſigen Bürgers Ludwig Suff— den, ſtets ein wachſames Auge auf dieſelben zu ner, Katharina Margretha, geborne Roßbach, hatte haben und ſie nie, auch nicht den kleinſten Zei ihr achtjähriges, ſehr ſchwächliches Töchterchen punkt, an ſolchen Orten allein zu laſſen, wo ſie Suſanna Eliſabeth geſtern Vormittags in ihre ähnlicher oder anderer Lebensgefahr ausgeſetzt ſind, Küche, wo Feuer brannte, mitgenommen und ließ und an das bekannte Sprich⸗, aber allzuwahre es hier allein. Während ihrer Abweſenheit näherte Wort zu denken: ſich das Kind dem Feuer, zündete ſeine Kleider„Den Ausgang weiß man, den Eingang an, und nicht nur dieſe, ſondern ſein ganzer Unter- aber nicht.“* leib verbrannte ſo ſehr, daß das unglückliche Kind trotz angewandter ärztlicher und chirurgiſcher Hülfe geſtern Abend um ſechs Uhr ſeinen Geiſt aufgab„ Dieſer Fall erinnert uns wieder lebhaft an eine Klein und nach ausgeſtandenen großen Schmerzen von Kinderſchule. dieſer Erde verſchied. Die Redaction. nene W ˙ Aenne 2 g geborigen Orte 98 Der zum Kreiſe Friedber 22 nn Verzeichnis 3 nebſt deren Spere ugs en eee ee we e weed ace eh ee ee wen e dee 0d ungenes aun egigech ode pinsel usa Add 1 8 5** Gaog gun uso g Uggog 2 0 61 en agg a ue% ger( nö eng9e eee dg aun 4 Uu d- molle en kum ang d 01 gn ede eg dog mangas 619 pyq os 9 F ug na% g ane e Jaan p νοũ˖ο Cnv unc)-u 09 ou 0 een ene e eee 6 euern uwguobuvbg r eee eee) 99 te e ende uneguoddoy y Coba) PasggonaeL⸗Bang 921 nove e?(eee) basqdene⸗ band 989 Neue d ieee OLT ieee e(Je, ede g⸗angs 179 usb ·.I Cnvuv cd) Jo-e 8 ue r eee ebe) bee band 0LL Jus 0 Cuepwy vac) aeggenag⸗bangz 888 poqusqozs 8 nv) Jae 08 nanu 6 uwe-angd 858 Vaoqus pos 2 cgegunc udg unos 01e pg 8 Cup vac) PaeggonL⸗bang 89 J,, ü 9 eee 899 Tape eg gsbss uno en banque-u 289 Boateng or Cee ec) agg bang; FI uobae quer eee 06 ee eee eic) Saag ang 886 Uogavago ag er een ⸗s uo LN ue ef neee eee 8e Gang Pa 0918/ Fr uwe angd 989 neo F ieee ae 61 Jai eee er ueusguvag ug ungegleas 986 Jai I eee 90 II ꝙppqð˖”˖, dT uwe vag) Basggeſag⸗ bang; 099 oa orf eue 669 N ppqaonvs II — unbecg⸗ ang 85K Jquganaog. 62 Jade Cause 90. ppgan g or ebene 9 pogo? 8 Ceuuscddang 9)) a vac) aun ung se Je- ae OL Goaualvasbang 6 es- angd 08L1 eee e ue vag) baegqenas⸗-bang 0858 une sang 8 Cnvnvcß) jallv Sue 099 bg 9 Ppogs ae pN-BangueS 1e uspnaquspnag 2 Cuneqhebugd ig zwa) duc angd 078 poqusiaoaog 9e„ogg ae cpped-banquels 670 5 gates 9 Cuopwy- phvag)) PasggenaL-bangz 988 nag ab-uelled 061 daausgog 9 eee? 09 Jae nod udg nagen 989 duese eee en gangzuvas 007 Janas ie eg g- go 891 uegugonvgß 9 Jene 09. neee? 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II. 2561408 J 0,3 daſelbſt an Heinrich Sopp. III. 6821 40a] 3,3 in der Speik beim Weingarten⸗ 5 ſteeg und an Anton Feuer- ſtein jun. IV. 202 44,9 auf den Funkenfeyen an Andr. Scheibel, Martins Sohn. IV. 352 18a 28,7 auf der alten Bach an Johs Schweitzer, Hintergaſſe. IX. 18 84 J 1,5 in den Hopfenſtückern an Con⸗ rad Gerhard. II 99 53[0,8 in der Aitzengaſſe an Carl Burk. auf der Schützhütte an Louiſe König. III. 2710 46bl 5,8 im Erzberg, ſtößt auf den Riedweg, getheilt mit Peter Koͤnig, Pfarrgaſſe. III. 271 46004, daſelbſt am vorigen und Wil⸗ helm Ruhl. III. 287J 12 21,8 daſelbſt zwiſchen der Wein⸗ ſtraße an Heinrich Henſel. III. 923] 29 7 obig der gemeinen Gartenthür an Martin Simmrock. IV. 202 3 J 4,9 auf dem Funkenfeyen an An⸗ dreas Scheibel. am Pfarracker anfangend in der kleinen Merbach an Peter König, Pfarrgaſſe. am fauerbacher Trieb an Ad. Fritz. auf der Schießhütte an Johan⸗ nes Werners Erben. VII. 455] 22 43 III. 12420 2a] 2,7 in der Kehle unter dem Sim⸗ metenborn an Joſ. Wer. * 5781 19 23,3 auf der Heide an Johs Heil jun., Hintergaſſe. XIII. 2260 14 J 5,7 in der Hainbach, an Peter König, Eck. hinter der Holzwieſe an Ihs. König, ledig. im Wurzgarten an Nikolaus König. im Unterfeld in den Kraut⸗ ſtücken an Heinrich König, Pfarrgaſſe. verſteigert reſp. unter ſich vertheilt. Nach vorliegen— der Beſcheinigung ſollen dieſelben theilweiſe erkauft, theilweiſe von Heinrich Simmrock's Ehefrau Eltern VI. 203 11 24 IX. 67478 136 ererbt und theilweiſe endlich von einem gewiſſen, ſchon ſeit vielen Jahren abweſenden Wilhelm Schuch auf die Simmrock'ſchen Eheleute, durch welchen Rechtstitel kann nicht angegeben werden, über— gegangen ſeyn. Da die Erben zwar den vieljährigen Beſitz beſcheinigt, Eigenthumsurkunden aber nicht zu produciren vermocht haben, ſo werden auf ihren Antrag alle, welche Anſprüche an die oben erwähn— ten Güterſtücke machen zu können glauben, insbe— ſondere Wilhelm Schuch oder deſſen unbekannte Erben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen ſechs Wochen hier geltend zu machen, als ſie ſonſt damit ausgeſchloſſen und die Kaufbriefe und Looszettel gerichtlich beſtätigt werden ſollen. Friedberg den 8. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. 5 Hof mann. 5 Schrotmuͤhle von geſchmiedetem Eiſen. (311) Auf Verlangen eines achtbaren Oekonomen hieſiger Gegend, habe ich eine Schrotmühle von ge— ſchmiedetem Eiſen mit zwei Gängen gefertigt. Ein Mann kann mit einem Gang in fünf Minuten ein Geſcheid Malz oder Gerſte, und mit beiden Gaͤn— gen das Doppelte, ohne große Anſtrengung mahlen. Da dieſes Mahlen für die Herrn Oekonomen von nicht geringem Intereſſe iſt, und die Mühle bei mit in Augenſchein genommen werden kann; ſo ſehe ich dem geneigten Zuſpruche entgegen. Der Schloſſermeiſter Modro in Friedberg, Gläubiger-Aufforderung. (318) Carl Ferdinand Schmidt von Friedberg beabſichtigt nach Wien im Kaiſerthum Oeſterreich auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großh. heſſ. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 13. Mai 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalladung. (319) Der Sattlermeiſter Johann Anton, deſſen Geburtsort völlig unbekannt iſt, und der ſich vor vielen Jahren in Fauerbach II. niederließ und mit Chriſtina Hoffmann von Lich verheirathete, iſt am 16. v. M. mit Hinterlaſſung eines Teſtaments, worin er ſeine Ehefrau zur Univerſalerbin einſetzte, kinderlos verſtorben. Nachdem nun deſſen Wittwe einige Tage nach ihm gleichfalls mit Tod abgegangen iſt, ſo werden alle diejenigen, welche an den Nachlaß der Johann Anton's Eheleute Erb oder ſonſtige Anſprüche zu haben vermeinen, aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen ſechs Wochen von heute an dahier geltend zu machen, als ſonſten derſelbe den ſich bereits angemeldet haben⸗ den dl Finder Elbſch. allsged (320 deszah Morge der& lunge n 10 40 4 325 10 hr die Se ü He rung urch 0 ö 329 ſſcctig 0 bine f Farbe kunde 0 * a8 man 1330 Seiho 100 A Aung Aer lung Weg luer d Ul ce ige, Aang were ſhicht 6 em gewiſe helm Schl urch welche erden, üg r pieljahrign aber nicht; n auf ihrn oben erwäh uden, insb unbekannt binnen ſech e ſonſt dan id Looszetk ht daſelbe m Eise Oekonon de von ge en gefertigt. ; ſo ſehe in Friede n Friedb Oeſterte ſelben si Landgericht ngsurfund Kreisrat berg. ton, dit der sich dor ließ und U thete, ſt au Teſtamens, bin einſetzt Tage unc N ſo werdel 5 er Johan d zu machel eldet habel zm angeblich nächſten Inteſtaterben der Frau, den Kindern des Tobias Hoffmann von Lich, die die Ebſchaft cum. benef. leg. et invent. antreten wollen, arsgeantwortet werden ſoll. Friedberg den 24. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. In Beurlaubung des Landrichters, Weber. Grasverſteigerung. (320) Montag den 16. Juni d. J. wird das desjahrige Gras zu Heu und Grummet von 200 Porgen gräflich ſolms-rödelheimiſchen Wieſen in dr Gemarkung Niederwöllſtadt in einzelnen Abthei— lungen meiſtbietend verkauft. Die Verſteigerung wird bei Wirth Arnoldt zu Pederwöllſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags / Uhr ihren Anfang. Aſſenheim den 27. Mai 1834. Die graͤfliche Rentei daſelbſt. 625) Donnerſtag den 19. Juni, Morgens um 9 Uhr, wird das Heugras von circa 11 Morgen dil Sauerweid, und von ſechs Morgen Lachenwieſen zu Heu und Grummet einer öffentlichen Verſteige— nung in hieſigem Rathhauſe ausgeſetzt; welches hier— duech bekannt gemacht wird. Friedberg den 30. Mai 1834. Der Beigeordnete Boutemy. Gläubiger-Aufforderung. 29) Johannes Schreid von Steinbach beab— ſatigt nach Beſtenheid im Großherzogthum Baden aszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bi nen drei Monaten bei großh. Landgerichte Gros— in ben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsur— kunde ertheilt werden wird. Friedberg den 17. Mai 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Oeffentliche Ladung, des Schuldenweſen des Schreiners Hart⸗ nenn Seibold und Ehefrau zu Vilbel betreffend. 630) Die Gläubiger der Schreiner Hartmann Ecbold'ſchen Eheleute zu Vilbel haben ſich unterm 10 Auguſt 1832 dahin vereinigt, daß ihre Befrie— dgung in dreijährigen Zielen aus den vorhandenen Arſſegeldern erfolgen ſolle. Da nunmehr die Aus— zung der vorhandenen Gelder erfolgen kann, herzu aber Gewißheit darüber erforderlich iſt, daß, außer den bereits angezeigten, keine weiteren Schul— da oder welche vorhanden ſind, ſo werden alle die— in ge, welchen Forderungen an die Schreiner Hart— nain Seibold'ſchen Eheleute zu Vilbel zuſtehen, deren Anzeige im Termin am 10. Auguſt 1832 nicht erfolgt iſt, zu deren Geltendmachung auf Mittwoch den 25. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, unter dem Anfügen vorgeladen, daß im Ausbleibungs— falle ohne ihre weitere Berückſichtigung die Verthei—⸗ lung nach Maasgabe der vorliegenden Forderungs⸗ Anzeigen erfolgen ſolle. Großkarben den 24. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff. Grasverſteigerung. (331) Das dies jaͤhrige Gras von nachbeſchriebe— nen freiherrl. von Löw'ſchen Wieſen ſoll in Abthei— lungen meiſtbietend verſteigert werden, und zwar: 10 Zu Bauernheim in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Höres Montag den 16. Juni d. J., Vormittags um 8 Uhr, von ungefahr 9 Morgen zu Heu und Grummet, nebſt dem daſigen Heuzehnten. 1 20 Zu Florſtadt an demſelben Tage, Nachmit— tags um 1 Uhr, a. von circa 70 Morgen das ſ. g. Roßried zu Heu, b.„„ 4¼„ die ſ. g. Gemeinde Füllbach desgl., c.„„ 12„die ſ. g. herrſchaftl. Füllbach desgl., und die ſ. g. krumme Wieſe, 90% Morgen. 3) Zu Niedermockſtadt in der Wohnung des Herrn Gaſtwirths Kraft Dienſtag den 17. Juni d. J., Vormittags um 10 Uhr, von ungefähr 22 Morgen zu Heu und Grummet. Florſtadt den 27. Mai 1834. Müller, freiherrl. von Löw'ſcher Rentmeiſter. Public an dum. (332) Montag den 9. Juni Vormittags 9 Uhr und die folgenden Tage ſoll auf dem Hof Glaub— zahl Gold, Silber, Weißzeug, Kleidung, Bettwerk, Vieh, Schiff und Geſchirr, ſowie allerlei Hausrath öffentlich an die Meiſtbietenden gegen baare Zah—⸗ lung verſteigert werden. Dienſtag den 10. wird namentlich ein gut er⸗ haltenes Fortepiano von Vierheller, eine ſehr gute Floͤte, Gold und Silber; i Montag den 23. ſollen 3 Pferde, 6 Kühe und zwei Chaiſen, Wagen, Pflüge, Eggen, Karren u. ſ. w. mit ſonſtigen Mobiliargegenſtänden zum Verkaufe gebracht werden. Nidda den 27. Mai 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Reh. (333) Dienſtag den 24. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Obererlenbach nachbezeichnete Wegbauan e an Ort und Stelle an den Wenigſt⸗ nehmenden unter den bei der Verſteigerung eröffnet werdenden Bedingungen in Accord gegeben wer⸗ den, als 10 Planirarbeit, 2) Lieferung von Wandſteinen und Kies, 3) Fertigen der Fahrbahn, Graben und Banquets, ſowie 4) Maurerarbeit zu einem 2 Fuß im Lichten, weiten und hohen, und 30 Fuß langen Durchlaß. In demſelben Termin ſoll das ſogenannte Ober- und Unterthor dahier einzeln auf den Abbruch verkauft werden. Holz, Fenſter, Oefen und Ziegel ſind noch in gutem Zuſtande; auch laſſen ſich beide Thore, ohne große Koſten, vorzüglich zu Wohnung und Stallung einrichten, da keine Aende— rung des Gebälkes ꝛc. vorgenommen zu werden braucht, was den Ankauf derſelben ſehr empfiehlt. Beide Lokale können täglich bis zum Termin einge⸗ ſehen werden, weshalb ſich Kaufluſtige gefälligſt an Anterzeichneten wenden wollen. Obererlenbach am 5. Juni 1834. Der Beigeordnete Jung. (334) Dienſtag den 17. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen nachbezeichnete Wegbauarbeiten zu Rod⸗ heim an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Bedingungen werden bei der Verſteigerung eröffnet; ausgeboten werden: 1) Planirarbeit, 2) Lieferung von Wandſteinen und Kies, 3) Fertigen der Fahrbahn, Graben und Banquets. b Rodheim am 3. Juni 1834. Der Beigeordnete Will. (335) Ein hieſiger Bürger ſucht eine ſolide, nicht zu junge Magd, welche in den gewöhnlichen Hausarbeiten und im bürgerlichen Kochen bewan—⸗ dert iſt. Ausgeber dieſes ſagt wer. Gläubiger-Aufforderung. (336) Dr. jur. Heinrich Anton Bingmann von Oberrosbach beabſichtigt nach Frankfurt a/ M. aus⸗ zuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind bin⸗ nen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er⸗ theilt werden wird. Friedberg den 27. Mai 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. f Bekanntmachung. (337) Nächſtkommenden Montag als den ten Juni des Morgens um 9 Uhr ſoll das diesjährige Heu- und Grummetgras von 10 Morgen auf der Gemeindewieſe, die ſogenannte Nauheimerbach, in Abtheilung von 1 Morgen auf der Wieſe ſelbſt verſteigert werden; wozu Kaufluſtige hiermit höflich — 1 eingeladen werden. Die Bedingungen werden vor Anfang der Verſteigerung eröffnet. Niedermörlen am 3. Juni 1834. Der Bürgermeiſter Dey. (338) Ich ermangle nicht, die ergebenſte Anzeige zu machen, daß ich wieder auf das Beßte mit ver—⸗ fertigten Betten und Bettfedern verſehen bin, und gebe ſolche zu billigen Preiſen ab. Ebenſo können auch bei mir Betten gegen billige Vergütung gelie— hen werden. Ferner ſind bei mir zu haben: verfertigte geſtreifte und einfarbige Sommerhoſen A 1. fl. 20 kr. n Weſefnf 36„ und Kittel! fl. 0 Friedberg den 4. Juni 1834. Z. Garde. Grasverſteigerung. (339) Dienſtag den 10. Juni, Vormittags um 10 Uhr, wird das diesjährige Gras zu Heu und Grummet von circa 40 Morgen Wieſen, der Ge⸗ meinde Petterweil gehörig, in einzelnen Abtheilun— gen meiſtbietend verſteigert. Die Verſteigerung wird auf dem Gemeindehaus zu Petterweil abgehalten, wo alsdann die Verſtei— gerungsbedingungen bekannt gemacht werden. Petterweil den 3. Juni 1834. Der großh. Bürgermeiſter Holtzmann, Bekanntmachung. (340) Nachdem die Frau Poſtmeiſter von Rau zu Gießen, die derſelben in der dorheimer Gemar⸗ kung zuſtehende niedere Jagd, welche mit dem 1. Juli d. J. leihfällig wird, auf weitere 6 Jahre zu verpachten geſonnen iſt, und dieſes Gericht um Vornahme der Verpachtung erſucht hat, ſo hat man hierzu Termin auf den 16. Juni l. J., Mor⸗ gens 11 Uhr, in der Amtsſtube dahier anbeſtimmt. Dorheim am 30. Mai 1834. Churfuͤrſtliches Juſtizamt. Halberſtadt. (341) Donnerſtag den 12. Juni ſollen in den ockſtädter Gemeindewald nachſtehende Holzſorten, als: 26 Stecken Birken⸗Prügelholz, 5 5„Scheitholz, 11„ Weiden-Prügel, 4„ Eichen⸗Stockholz, 850 Stück eichene Schälwellen, 2025„ gemiſchte Wellen, 1000„ Weidenwellen einer öffentlichen Verſteigerung ausgeſetzt werden. Gegen verordnungsmäßige Bürgſcheine kann die Zahlung bis zum 1. October l. J. anſtehen. Der Anfang der Verſteigerung beginnt gegen 9 Uhr an der ſogenannten Spitz. Ockſtadt den 4. Juni 1834. Der Bürgermeiſter Gröninger. 0440 Init all 1345 lbeabſ ſauszu Ibinne karbe Funde werden vy ter Dey, ſte Atzeiſ te mit ver i bin, un nſo könne tung gelt emmerhoſa l. 20 kr. * I. 30„ irdt. ittags Heu un der Ge Wehelun meindehau die Veſſt rden. oltzuan von Ni I, Mor anbeſtimm ſtizamt. „ len in 5 orten l, heine J. auſteſe gegen 9 — — — öninger⸗ i (342) 500 fl. Vormundsgelder liegen zum Aus⸗ eihen bereit. Ausgeber ſagt wo? Bekanntmachung. 343) Freitag den 13. d. M., des Nachmittags um 2 Uhr, werden auf dem Bürgermeiſterei-Büreau m Rathhauſe dahier nachverzeichnete Arbeiten an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben: b 10 das Fertigen von 140[IKlafter Pflaſter in der Wetzlarergaſſe und ungefähr 70[I Klftr. hinter der Mauer und in der Hirſchgaſſe, ſo⸗ wie die Lieferung der erforderlichen Steine und des Kieſes; D das Planiren und Chauſſiren von 60[LIAlftr. am Schrenzenweg. Butzbach den 2. Juni 1834. I. Der Beigeordnete Jakob Heil jun. (344) In der Burgvorſtadt ſteht eine gute Kelter nit allem Zugehör zu verkaufen bei N Wittwe Schneider. Gläubiger-Aufforderung. (345) Johann Heinrich Becht von Stammheim teabſichtigt nach Reichelsheim im Herzogthum Naſſau euszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind tinnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Gros— lurben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsur— kinde ertheilt werden wird. Friedberg den. Mai 1834. N Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (346) Wer an dem friedberger Fiſchfang für 1 fl. und zu Angeln 24 kr. pr. Jahr Theil nehmen vill, kann ſich bei H. Zimmermann melden. Gläubiger-Aufforderung. (347) Karl Friedrich Chriſtoph Schäfer von friedberg beabſichtigt nach Wiesbaden im Herzog⸗ um Naſſau auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Monaten bei großherz. kindgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Ent— ſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 2. Juni 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (348) 1) Ein zweiſpänniger Pferdewagen, mit Erndteleitern, Stockleitern und Dunghorde, 2) mehrere Pflüge, eine eiſerne Egge, 3) ein Reitſattel, mehrere Kummete, zwei Hab⸗ geſchirre, zwei Ackerſille, mehrere Zäume, zwei Leitriemen, 0 eine Bindkette, mehrere Spannketten und Halfterketten, ein eiſerner Hemmſchuh, 139 5) einige Fuder Rockenſtroh ſind zu verkaufen in der Pfarrhofraithe zu Oſſen⸗ heim. Bekanntmachung. (349) Da Montag den 16. d. M., Vormittags 10 Uhr, der Feldwebelsbau in der Burg Friedberg auf den Abbruch unter den im Termin ſelbſt be— kannt zu machenden Bedingungen, im Büreau der unterzeichneten Behörde, an den Meiſtbietenden ver— kauft werden ſoll, ſo bringt man dieſes den Kauf— liebhabern mit dem Bemerken hiermit zur Kenntniß, daß dieſer Bau zweiſtöckig iſt, eine Facade von 80, eine Tiefe von 28 Fuß hat und ſich in demſelben 4 brauchbare runde Oefen befinden; auch verſpricht derſelbe viele und gute Baumaterialien durch alle Rubriken. Wer vorher das Gebäude ſelbſt ſo wie die Verſteigerungs⸗Bedingungen einzuſehen wünſcht, be⸗ liebe ſich zu jeder Stunde des Tags an den Ober— quartiermeiſter Reichart dahier zu wenden. Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, die— ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen. Friedberg den 5. Juni 1834. Der Verwaltungsrath des II. Bataillons IV. Infanterieregiments. Einladung. (350) Sonntag den 8. Juni iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. (351) Donnerſtag den 12. Juni d. J., Nach⸗ mittags 2 Uhr, will Unterzeichneter das Gras zu Heu und Grummet von der ſogenannten großen Amtswieſe, in der ockſtͤdter Gemarkung, an Ort und Stelle entweder im Ganzen oder in 24 Abthei⸗ lungen meiſtbietend verſteigern laſſen. Friedberg den 5. Juni 1834. Philipp Philippi. (352) Unterzeichneter verkauft Waizenſtroh. Friedberg. Friedrich Müller. (353) Montag als den 16. Juni J. J., des Morgens 8 Uhr, ſoll das der Gemeinde Ober⸗ und Unterflorſtadt gehörige Gras zu Heu von Ciren 300 Morgen unter den vor der Verſteigerung be⸗ kannt gemacht werdenden Bedingungen zu Unter— florſtadt meiſtbietend verſteigert werden, wozu die Kaufliebhaber höflichſt einladet Unterflorſtadt am 2. Juni 1834. Der Bürgermeiſter Appel. Bei mir iſt für 6 kr. zu haben: Großh. Heſſ. Gemeindeordnung. Bei der bevorſtehenden Gemeinderathswahl läßt ſich er warten, daß Viele der Gemeindeordnung eine größere Auf— markſamkeit als gewöhnlich ſchenken werden, und deßhalb hoffe ich, wird Manchem, welcher dieſelbe nicht beſitzt, dieſe Ankündigung willkommen ſeyn. C. Bindernagel. „ oeh enge In ihrem kaum zurückgelegten 23. Lebensjahre entſchlummerte dieſen Morgen unſere einzige Tochter Auguſte zur ewigen Heimath.— Der Engel des Friedens rief ſie weiſe mit ſchonender Milde.— Wir bitten um ſtilles Mitgefühl, als tief betrübte Aeltern, im frommen Sinne der jungen Dulderinn. Darmstadt am 28. Mai 1834. Hofrath Schazmann und Ehegattinn, geborne Fuhr. Den 27. 19. Im Mai 1834 wurden zu Friedberg 1. Getraut. a) In der Stadt: Der Bürger und Schuhmachermeiſter Jakob Leonhardt, des verſtorbenen Schneidermeiſters Peter Leonhardt zu Lauſchiedt bei Meiſſenheim in der Landgrafſchaft Heſſen⸗Homburg nach⸗ gelaſſener ehelicher Sohn, und Eva Maria Weſp, des hieſigen Bürgers und Schneider⸗ meiſters Adam Weſp eheliche Tochter. Herr Philipp Conrad Kopp, Bürger und Gemeinde-Rechnungsreviſor, des hieſigen Bürgers Bartholomäus Kopp ehelicher Sohn, und Frau Mariane Schultheiß, nachgelaſſene Wittwe des geweſenen Salzſchreibers auf der ehemaligen Saline Wiſſelsheim Herrn Jakob Schultheiß, geborne Engel. b) In der Burg: Der Ortsbürger und Leinenweber Martin Grimm dahier, des Ortsbürgers und Schneiders Martin Grimm zu Beienheim nachgelaſſener ehelicher Sohn, und Margaretha Höck, des ehemaligen Burgſoldaten Chriſtian Höck nachgelaſſene eheliche Tochter. Gefu a) In der Stadt: Dem Bürger und Schreinermeiſter Johs Windecker ein Sohn: Johann Wilhelm. Dem Bürger und Buchbindermeiſter Hrn. Carl Chriſtian Nagel ein Sohn: Joh. Georg. Dem Bürger und Landgerichts-Aktuariatsgehülfen Hrn. Georg Fried. Nau ein Sohn: Wilhelm Chriſtoph. Herrn Johann Caſpar Altmannsperger, Bürger und Gaſtwirth, ein Sohn: Philipp Wilhelm. Herrn Johann Philipp Andreas Vitriarius, Bürger, Kunſt- und Schönfärber, eine Tochter: Katharina Bertha. Dem hieſigen Bürger und Oekonomen Heinrich Waas eine Tochter: Sophia Maria Helena. Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Jakob Leonhardt ein Sohn: Wilhelm. a b) In der Burg: Dem Muſikus Herrn Heinrich Karl Ferro ein Sohn: Johann Philipp. 3. Big a hben. a) In der Stadt: Herr Georg Engel, Candidat des Predigtamts, weiland des hieſigen Bürgers, Metzgermeiſters und Wirths Jakob Engel nachgelaſſener ehel. lediger Sohn, alt 22 Jahre, 4 Mon., 23 Tage. b) In der Burg: Conrad Gerlach, Zögling des hieſigen evangeliſchen Landes⸗Schullehrer⸗Seminars, des fuͤrſtlich ſolms⸗braunfelſiſchen Pachters Philipp Gerlach zu Eberſtadt ehelich lediger Sohn, alt 17 Jahre, 11 Monate und 26 Tage. Die Fleiſch- und Brodpreiſe ſind unveraͤndert geblieben. Fr uch t p rue e: Waizen. 5 fl.— kr. Korn.. 3 fl. 50 kr. Gerſte.. 2 fl. 45 kr. Hafer.. 2 fl. 35 kr. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel. wie