nacht xy kt werdg ernhan . ishaltm en werden n. ter junge uſcht, Neiſel ten Straß ber d.) Nainzen ers Oben dingungn werden m Weſtg hem Oban egend w. tunde fru, er in Od rſammell ore rend vos Sieck dbett hein. mina in ſchich meiſth⸗ einlak. chulthei nittagt die in de Schrein 7. an di Ssrovinz im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. berhes sen 36. Sonnabend, den 6. September 1834. N Alle Wetterauer kennen das bei Oſſenheim und ein Stündchen ſüdöſtlich von Friedberg liegende oſſenheimer Wäldchen, in welchem ſich die Be— wohner von Nah' und von Ferne des Sommers zuweilen zu beluſtigen pflegen. Beſonders kann man am Aten Pfingſttage(wenn's Wetter gut iſt, wie's im Jahr 1833 und 1834 der Fall war) die ganze ſchöne Welt der Wetterau beiſammen finden, und Schreiber dieſes ſagt gewiß nicht zu viel, wenn er die Verſicherung gibt, daß in beiden Jahren jedes— mal an der Zahl tauſend nichts gefehlt hat, ja daß eher mehr als weniger anweſend waren. Viel— leicht iſt es aber auch Manchem nicht unintereſſant zu erfahren, daß ſich auf dem zwiſchen dem Wäld⸗ chen und Wickſtadt liegenden Felde eine Stelle be— findet, welche den Namen„alte Burg“ führt. Man ſieht daſelbſt noch einige Mauerſteine liegen. Ein Weiteres haben wir indeß hierüber noch nicht auf⸗ bringen können. So berühmt, wie jenes Wäldchen, iſt das ſolms⸗rödelheimiſche Dorf Oſſenheim ſelbſt nicht, und doch hat's eine luſtige Lage und größtentheils brave, fleißige und darum auch wohlhabende Ein— wöhner, die ihren Nachbarn, den Bauernheimern, welche mit ihnen zu Einer Buͤrgermeiſterei gehören, nichts herausgeben. Seiner wird ſchon zu den Zei— len der Karolinger, alſo um's Jahr 800, in ſuldiſchen und andern Urkunden gedacht; doch iſt in den früheren Angaben dieſes Namens Vorſicht föthig, um Verwechſelungen vorzubeugen, da der bei Aſchaffenburg liegende Ort Oſtheim in früheren Urkunden auch unter dem Namen Ossenheim vor⸗ kommt. Weiter wiſſen wir aus uralten Zeiten faſt nichts mehr zu ſagen, als das, daß der Ort wohl den Herren von Münzenberg gehörte, nach deren Abſterben aber an die Herren von Falkenſtein kam. Die Falkenſteiner wurden zum Theil von Sayn beerbt. Dietrich, Graf von Sayn, verpfändete 1446 mehrere Orte und unter dieſen auch Oſſenh eim (das bei dieſer Gelegenheit Ochſenheim genannt wird, aber keinen Zweifel läßt, da es mit Bauern— heim, Fauerbach, Aſſenheim zuſammen erſcheint) an Frank von Cronenberg den Alten. Solms, der andere Erbe von Falkenſtein, löſ'te es ſpater wieder ein. Oſſenheim hatte frühe ſchon eine Capelle mit einem der Maria geweihten Altare. Sie gehörte zur Hauptkirche St. Johannes auf dem Berge Nauheim(Nuheim). Der öſtliche Theil der jetzigen Kirche iſt, wie man an den kleinen Chorfenſterchen deutlich ſieht, aus jener alten Zeit. Im Jahr 1608 wurde der vordere Theil der Kirche erbaut, und zwar, wie die Inſchrift über der Thüre bezeugt, von den beiden Baumeiſtern Hans Geier und Heinrich Hamel. Am Kirchhofsthore ſteht die Jahrzahl 1612.— Von den älteren Geiſtlichen kommt im Jahr 1381 ein Johannes de lympurg als plebanus in Ossenheim, ſpäter ein Peter Dhür vor, der im Jahr 1530 nach dem Tode Conrad Hertels erwählt wird.— Lange nach her war Johann Grunelius aus Friedberg 34 Jahre hindurch Pfarrer daſelbſt; er ſtarb 1611. Von 2 Joh. Phil. Knorr, welcher 1715 Pfarrer war, findet ſich ein gedrucktes Gedicht auf den damals zu Friedberg geſtorbenen Geiſtlichen Joh. Phil. Vitriarius in deſſen Leichenſchrift. In einer Urkunde von 1318 wird ein Johannes von Oſſenheim genannt; es geht aber jede nähere Angabe ab, woraus man allenfalls ſehen könnte, wer er eigentlich war. Nahe bei Oſſenheim iſt eine Ziegelbrennerei und unmittelbar daran eine Krugbäckerei für Sauer⸗ waſſerkrüge. Ein ebenfalls dabei gelegenes Braun kohlenbergwerk iſt ſeit mehreren Jahren wieder ein— gegangen, wahrſcheinlich weil es nicht ſo reich iſt wie das bauernheimer Braunkohlenwerk. Frankfurter Verein zur Befoͤrderung der Hand— werke unter den israel. Glaubensgenoſſen. Vor uns liegt der achte Bericht über den Beſtand und Fortgang des Vereins in Frank- furt am Main zur Beförderung der Hand— werke unter den israelitiſchen Glaubens⸗ genoſſen, auf den wir hier mit Vergnügen auf⸗ merkſam machen. Aber wozu hier? möchte vielleicht dieſer oder jener fragen. Dem diene Folgendes zur Antwort: Faſt nichts hielt die unter uns wohnen⸗ den Israeliten mehr zurück, eine würdigere Stelle einzunehmen, als der Umſtand, daß der größte Theil weder für Ackerbau noch für Handwerke Sinn hatte; faſt durch nichts waren ſie den Ge⸗ meinden, unter denen ſie wohnten, laͤſtig, als daß die meiſten ein Gewerbe trieben, welches nur nach— theilig auf die einzelnen Glieder dieſer Gemeinden einwirken mußte. Ein ſolcher Verein muß demnach nur beitragen, ſie nach und nach auf einen andern Standpunkt zu heben, wo ſie nicht mehr, wie früher die nachtheiligen, ſondern vielmehr nützliche Glieder des Staates werden. Dies wird dahin wirken, daß abermals ein Theil der großen Scheidewand weg⸗ falle, die bisher zwiſchen uns und ihnen beſtand. Au uns war's, den erſten Schritt zu thun. Der iſt geſchehen, denn ſie ſind keine Kammerknechte mehr; einer Menge beläſtigender Abgaben ſind ſie ledig geworden, und ſie werden nun als Staats⸗ bürger angeſehen. Jetzt iſt's an ihnen, das Ihrige zu thun, um zu zeigen, daß ſie auch nützliche und tuͤchtige Staatsbürger werden. Ferne ſey es aber auch von einem jeden unter uns, ſie nicht zu achten, weil— ſie Juden ſind. Vielmehr wird jeder Ge⸗ bildete in ihnen unſere Brüder erkennen, die zum großen Theile die Stufe darum noch nicht einneh⸗ men, welche ihnen gebührt, weil ſie Jahrhunderte lang gewaltſam niedergedrückt wurden. Die Gebildeten unter ihnen werden aber auch in uns nicht mehr die Unreinen und die Heiden erkennen, von denen alles trever iſt und nichts kooſcher als das Geld, wie's ſonſt war, deß ſind wir gewiß, und freuen uns derer, die uns freundſchaftlich näher kommen. Alſo die Hand jedem Mitgliede des frankfurter Vereins! Seinen Glauben behalte dabei vor der Hand jeder für ſich. Seit ſeinem Entſtehen hat der Verein unter— ſtützt: 155 aus dem Großherzogthume Heſſen, 52 aus Churheſſen, 27 aus Heſſen-Homburg, 41 aus Naſſau, 8 aus Bayern, 38 aus Frankfurt, Summa Summarum 321. Von dieſen hoffen wir einen großen Theil einſt als tüchtige, fleißige und recht⸗ ſchaffene Handwerker zu ſehen, die ſich und ihrem Stande Ehre machen. Der beigegebenen Ueberſicht der Lehrlinge und des Wohnorts ihrer Meiſter vom September 1833 zufolge, werden gegenwärtig noch an folgenden Orten unſerer Wetterau Handwerkslehrlinge unter ſtützt: in Aſſenheim, in Friedberg, in Lindheim, in Staden und in Vilbel. Bekanntmachungen. (512) Mittwoch den 10. September von Vor⸗ mittags 8 Uhr an werden im Pfarrhauſe zu Oberau: Waizen, Korn, Gerſte, Erbſen, Hafer, Wicken, Waizen- und Roggenſtroh, Futterſtroh, Heu Calles in Parthieen), einige Stecken trockenes Buchen und Eichen⸗Scheitholz, 4 Kühe, worunter 3 ge⸗ lernte, 1 Rindchen, 1 Mutterſchwein, 3 große 1% jährige und 5 kleinere Schweine, 1 fettes Schwein, Wagen, Pflug, Egge, 1 großer Schultiſch, 3 Schul⸗ bänke, 5 zuſammenhängende Subſellien oder Schul⸗ pulte nebſt Bänken, 2 ſchwarze Schultafeln, 1 kupfer⸗ ner Waſchkeſſel, 1 Mehlkaſten, 1 Schüſſelbank und Anrichte, 1 runder Ofen und andere Mobilien, ſo wie 8 Bienenſtöcke an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Aufforderung. (519) Nachdem die Erben des Konrad Muͤller und deſſen Ehefrau Eliſabetha, geborne Möckel, von 00 ſie ſo gend Raub Mo boſchu gehabt eſtät 0 0 es ale ju achter, jeder G. die zun ht einnth derte lan Jebildete icht mehr den, von ſcher ald ir gewiß lich naher liede det alte dabei in unter eſſen, 52 „41 aus „Summa vir einen und recht⸗ ind ihren linge und ber 1833 algenden E unter⸗ ündheim, 5 on Vor- Oberau Wicken, eu(allet Buchen, ter 3 f große 13 Schweil, 3 Schul. er Schl 1 kupfel⸗ bank und hilien, 0 en gegel 9 Mulle ſel, aß e langenhain, um gerichtliche Beſtätigung der von hnen gefertigten Looszettel gebeten haben, werden ille diejenigen, welche an die angeblich abgetrage— en, jedoch in dem gerichtlichen Hypothekenbuche och offen ſtehenden, von den Konrad Müuller'ſchen Eheleuten errichteten Schuldverſchreibungen: a) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 27. November 1798 bei Rathſchoͤff Ewald dahier, b) über 300 fl. Kapital, aufgenommen am 15. März 1802 bei der Knappſchaftskaſſe zu Nauheim, c) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 8. März 1806 bei Chriſtoph Babel zu Nauheim, die ſämmtlich verloren gegangen ſeyn ſollen, aus irgend einem Grunde Anſprüche bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, als ſonſt die Löͤſchung der Hppothekeinträge erfolgen und die ſtatt— gehabte Theilung ohne Rückſicht darauf gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Friedberg den 15. Auguſt 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Weber. Aepfel⸗Verſteigerung zu Friedberg. (535) Montag den 15. September, Vormittags um 8 Uhr, ſollen eine große Parthie der Stadt Friedberg gehörige Aepfel in mehreren Abtheilungen öffentlich meiſtbietend verkauft werden, welches hier— mit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 27. Auguſt 1834. Der Beigeordnete Boutemy. Aepfel-Verſteigerung zu Dorheim. (545) Dienſtag den 9. Septbr. 1834, Morgens 10 Uhr, ſollen die Aepfel auf dem von Rauiſchen Gute in Dorheim, beſtehend in etwa 500 bis 600 Maltern der beßten Sorten, an den Bäumen, unter den alsdann bekannt zu machenden Bedingungen neiſtbietend verkauft werden. Steigliebhaber wollen ſich auf dem von Rauiſchen Hofe dahier einfinden. Dorheim den 28. Aug. 1834. Dr. Banſa. Aepfel⸗Verſteigerung zu Maibach. (553) Dienſtag den 9. September l. J., Mittags 11 Uhr, ſollen die diesjährigen Gemeinde⸗Aepfel, ungefähr 300 Malter, dem öffentlichen Meiſtgebot ausgeſetzt werden, welches hiermit zur offentlichen Kenntniß gebracht wird. Maibach den 30. Auguſt 1834. Der großh. Beigeordnete Roth. Fahr⸗ Gelegenheit nach Frankfurt und Logis betreffend. (539) Einem geehrten hieſigen und benachbarten Publikum mache ich die ergebene Anzeige, daß ich vom 7. September d. J. an jeden Tag, ſo lange die frankfurter Meſſe währt, nach Frankfurt und wieder zurück fahre. Die Abfahrt iſt Morgens von hier, wie gewöhnlich, um 5 Uhr, und Nachmittags von Frankfurt um 4 Uhr. Zugleich bemerke ich, daß ich vom 1. Septem⸗ ber an in meinem neu erbauten Hauſe, neben Michael Jung, wohne, und bis Ende September ein Logis darin zu vermiethen habe. 5 Heinrich Hanſtein. Rödelheimer Tabacks⸗ Fabrik. (555) F. B. Cardini benachrichtigt ſeine geehr⸗ ten Freunde, daß er in dieſer Herbſtmeſſe in der Herren⸗Straße A Nro. 2 in Offenbach zu treffen iſt. Obſt-Verſteigerung zu Dorheim. (556) Mittwoch den 10. September l. J., des Mittags 12 Uhr, ſoll das der Gemeinde Dorheim zuſtehende Obſt, als eine große Quantität Aepfel und etwas Birnen, unter den im Termin bekannt gemacht werdenden Bedingungen an Ort und Stelle öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Dorheim am 1. September 1834. Zerb, Schultheis. (557) Feinste u. geköpperte Doppel⸗ Tücher in allen Farben fuͤr Herren-Oberröcke und Bein⸗ kleider, ſo wie auch Halbtücher in allen begehren— den Farben, ſind als Meß-Sendungen aus den Fabriken in vollkommener Auswahl bereits ange—⸗ kommen. Friedberg und Butzbach. a Simon Lindheimer auf der breiten Straße. Kapital auszuleihen. (558) 400 fl. liegen zum Ausleihen bereit. Aus⸗ geber dieſes ſagt bei wem? (559) In dem bruchenbrücker Kirchenkaſten liegen 160 fl. gegen eine doppelte gerichtliche Verſicherung zum Ausleihen bereit. Der Kirchenrechner Altvatter. (560) 100 fl. Vormundsgelder ſind gegen gericht⸗ liche Verſicherung zu verleihen. Ambros Ruppel. (561) Ein Kapital von 300 fl. liegt in hieſiger Burgkirche gegen gerichtlich doppelten Güterverſatz und 5 Procent Zinſen zum Ausleihen bereit. Friedberg den 4. September 1834. M. Jung, Burgkirchenrechner. Logis zu vermiethen. (562) Eine Stube, Kammer, Kuͤche, Speicher, Keller und Stall hat zu vermiethen Friedberg. Johs. Hoffmann jun. (563) In der Burgvorſtadt in der Geck' ſchen Behauſung iſt ein Logis zu vermiethen. In Auftrag: Friedrich Rumpf. Aepfel⸗Verſteigerung zu Friedberg. (564) Auf Antrag der beiden Vormünder der Chriſtian'ſchen Kinder, Herrn Friedrich Sieck und Ludwig Schäfer, ſollen Montag den 8. d. M., Morgens um 9 Uhr, die Aepfel von 16 Bäumen jenſeits der Galgenbrücke an der Chauſſee parthien⸗ weiſe einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung an Ort und Stelle ausgeſetzt werden, welches zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 3. September 1834. In Auftrag: Der Beigeordnete Boutemy. Hofraithe-Verſteigerung. (565) Dienſtag den 23. September l. J., Nach⸗ mittags um 2 Uhr, ſoll die Hofraithe der Jakob Simmrocks Eheleute dahier einer nochmaligen offentlichen meiſtbietenden Verſteigerung in hieſigem Rathhauſe, mit Vorbehalt der Genehmigung großh. Landgerichts, ausgeſetzt werden, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 3. September 1834. In Auftrag großh. Landgerichts, Der Beigeordnete Boutemy. Aepfel⸗ und Bauarbeiten-Verſteigerung. (566) Dienſtag den 9. September d. J., von Morgens 9 Uhr an, ſollen die diesjährigen Aepfel der Gemeinde Obermörlen, circa 150 Malter, meiſtbietend verſteigert werden. Sodann nach dieſer Verſteigerung des Nach—⸗ mittags 2 Uhr ſollen die Bauarbeiten im obermöͤrler Schulgebäude zur Einrichtung eines Dachzimmers, beſtehend in Maurer-, Schreiner⸗, Schloſſer⸗, Gla⸗ ſer- und Weißbinderarbeit, auf's Wenigſtnehmende zur Verſteigerung ausgeſetzt werden; welches zur allgemeinen Kenntniß bringt Obermörlen den 3. September 1834. Der großh. Bürgermeiſter Morſchel. Wellen⸗Verſteigerung. 567) Donnerſtag den 11. September l. J., des orgens 9 Uhr, ſollen im obermörler Gemeinde⸗ wald 5000 Stück Ginſterwellen meiſtbietend gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden. Obermörlen den 4. September 1834. Der großh. Bürgermeiſter Morſchel. Einladung. (568) Kuͤnftigen Montag den 8. dieſes werden in dem Saale des hieſigen Rathhauſes Morgens um acht Uhr die öffentlichen Prüfungen und des Nachmittags um zwei Uhr die Rede-Uebungen der Auguſtiner⸗Schüler beginnen. Eltern und Freunde des Unterrichtes werden hierzu höflichſt eingeladen von Friedberg am 3. Sept. 1834. Prof. Ph. Dieffenbach. Holzgeld in Boͤnſtadt betreffend. 569) Mittwoch den 17. d. M. ſoll das ſämmt⸗ liche Holzgeld für das in hieſigem Gemeindewald 8 auf den 1. September kreditirte Holz auf hieſigem Rathhauſe erhoben werden. Die Herren Bürgermeiſter, beſonders aber die— jenigen, welche wiſſen, daß Leute aus ihrer Ge— meinde Holz dahier gekauft haben, werden erſucht, dieſes in ihren resp. Gemeinden öffentlich bekannt machen zu laſſen, damit den Käufern keine beſon⸗ deren Koſten veranlaßt werden mögen. Bönſtadt den 1. September 1834. Der großh. Bürgermeiſter Geibel. Grummetgras- und Holz⸗Verſteigerung. (570) Montag den 8. d. M., Morgens 8 Uhr, ſoll das Gemeinde-Grummetgras, circa 300 Mor⸗ gen haltend, öffentlich dem Meiſtgebote ausgeſetzt werden. Sodann Dienſtag den 9. d. M., Morgens 8 Uhr, ſollen 33 Stecken Eichen⸗, Scheit⸗, Prügel und Stockholz nebſt 400 Stück Eichen⸗Wellen und 26 Stück Eichen⸗Bauſtämme, 2000 Kubikfuß hal⸗ tend, verkauft werden. Florſtadt den 3. September 1834. Der Bürgermeiſter Appel. Einladung. (571) Sonntag den 7. September iſt auf dem Nauheimer Teichhauſe gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu höflichſt einladet Henkel. Kleider-Verſteigerung. (572) Donnerſtag den 11. September, Mittags 12 Uhr, ſollen in der Behauſung der Wittwe Luft Frauenskleider verſteigert werden. Rädchen den 4. September 1834. In Auftrag: Georg Reimer. Kelter zu verleihen. (573) Der Unterzeichnete bringt andurch zur Kenntniß, daß er eine neue, ſehr vortheilhafte Obſtkelter, welche eine Ohm ausdrückt, zu Jeder⸗ manns Gebrauch gegen billige Belohnung, in ſeiner Behauſung ſtehen hat. Friedberg den 4. September 1834. Michael Jung. Holz-Verſteigerung. (574) Mittwoch den 10. d. M., Morgens 9 Uhr, ſoll an Ort und Stelle in dem freiherrlich von Diediſchen Kirchwalde das von der erſten Ver⸗ ſteigerung ſtehen gebliebene Holz, als: 10 20 Stecken Buchenſcheitholz, 2 5 1 Tannenſtockholz, 3) 600 Buchenwellen, 4) 400 Buchen- und Tannenbackwellen f öffentlich an den Meiſtbietenden verſteigert werden. Ziegenberg den 4. September 1834. Kirchner. Aepfel⸗Verſteigerung zu Nauheim. (575) Dienſtag den 16. September, Vormittags 8 Uhr, ſollen eine große Parthie der Gemeinde uu e e en,! 570 Uhr,; ſckerla ſt der uf 6 ung herrn friedb Neiſtb auh 577 Uhr 1 Ol ſehend ganz gegen zu ber f hieſgt aber iu ihrer g. n erſuch ch bekam ine beſſy Jeibel. gerung 8 8 Uh 300 Muy ausgeſch Norgens! Prügel, ellen und ſikfuß hal Appel. auf der Tanzmufl Henkel. Mittags we Luft eimer. durch zu theilhaft zu Jeder⸗ in ſeiner . Jung, Norgens! freihertlc erſten Lal — Muheim zugehörige Aepfel in ſchicklichen Abtheilun— gin an Ort und Stelle meiſtbietend verkauft wer⸗ dm, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Nauheim den 4. September 1834. Der Schultheis Hartmann. Güter- Verpachtung. 6676) Montag den 8. d. M., Nachmittags 1 Ur, will Unterzeichnete circa 6 Morgen 68 Ruth. Akerland, wobei ein großes Baumſtück und Wieſe, in der Burg- und Ockſtädter-Gemarkung gelegen, auf 6 Jahre ſtückweiſe unter den bei der Verpach—⸗ tung bekannt gemacht werdenden Bedingungen bei Herrn Gaſtwirth Friedrich Schweizer in der Burg Friedberg einer öffentlichen Verpachtung an den Meiſtbietenden ausſetzen laſſen. ö Chriſtina Schneider, Wittwe in der Burgvorſtadt. Bauholz- und Scheuerthor-Verſteigerung. (577) Freitag den 12. September, Vormittags Uhr, will ich Unterzeichneter in meiner Wohnung u Oberwöllſtadt noch ſehr gutes Bauholz, be⸗ ſtehend in Eichen und Tannen, nebſt einem noch ganz guten Scheuerthor, an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Bezahlung verſteigern laſſen, wozu ich Liebhaber einlade. Wickſtadt den 4. September 1834. Georg Adam Brozler. 578) Versicherung der Pferde von der in Leipzig errichteten Viehverſicherungs-Anſtalt fuͤr Deutſch⸗ land. Begründet auf Gegenſeitigkeit und Oeffentlichkeit. e ee §. 1. Theils um den vielfachen Wünſchen der dem Ver⸗ eine durch Verſicherung ihres Rind- und Schaafviehes bereits deigetretenen Geſellſchaftsmitglieder zu entſprechen, theils aber auch um dem Ziele:„gemeinſame Verſicherung des handwirthlichen Eigenthums“ um einen Schritt näher zu kommen, iſt von dem Directorio der Beſchluß gefaßt worden, die Verſicherung auch auf Pferde auszudehnen. Allgemeine Beſtimmungen. 6. 2. Die in den Statuten zur Verſicherung des Rind⸗ und Schaafviehes enthaltenen Geſetze finden auch hier gleich⸗ mäßige Anwendung, in ſofern ſolche durch gegenwärtige anderweitige Beſtimmungen keine Abänderung erleiden. 9. 3. Die VPerſicherung fängt mit dem 1ſten October an und wird jährlich mit Ende September abgeſchloſſen. §. 4. Wer verſichern will, muß mindeſtens drei volle Monate im Beſitz der Pferde geweſen ſeyn und die völlige Geſundheit derſelben nachweiſen können. 9. 5. Die Verſicherungsſcheine werden allemal bis zum Schluſſe des Rechnungs⸗Jahres lautend ausgeſtellt, und die Beiträge darauf nach 9. 8 erhoben. Kurze Verſicherungen auf einige Monate ſind nicht geſtattet, wohl aber kann der Zutritt zu der Geſellſchaft jederzeit im Jahre erfolgen, wenn die Theilnehmer erklären, bis mindeſtens zum Schluſſe des eee Rechnungs⸗Jahres bei der Geſellſchaft bleiben n wollen. Die Verſicherungsſcheine werden dann gegen — Zahlung des Betrags auf die bis zum Jahresſchluß noch uͤbrige Zeit ausgeſtellt und den Theilnehmern für das fol⸗ gende Jahr bei Ablauf jener und gegen Entrichtung des Jahresbeitrags neue Policen ertheilt. Gewinn und Verluſt tragen dieſelben mit andern gemeinſchaftlich, wenn ſie auch im erſten Jahre nur kurze Zeit verſichert waren. F. 6. Ein jeder Theilnehmer hat nach der Größe ſeiner Beitrittsſumme gleichen Antheil am Gewinn und Verluſt, welcher ſich für das laufende Jahr herausſtellt. §. 7. Die Verſicherung erſtreckt ſich auf alle geſunde Acker⸗, Reit- und Kutſchpfer de, ſobald ſie das Zte Lebensjahr erreicht und das 14te noch nicht überſchritten haben, und nach F. 10 den Taxwerth erreichen. Anmerkung. Unter Reit- und Kutſchpferden werden ſolche verſtanden, die nicht im Acker gehen, noch zum eigentlichen Betrieb der ſtädtiſchen Gewerbe gehalten werden, ſondern als Luxuspferde zu betrachten ſind. Dahingegen ſind ausgeſchloſſen: N a) die pferde der Frachtfuhrleute; b) Lohn- und Miethpferde; c) Poſt- und Militairpferde; d) die der Pferdeverleiher oder ſolcher, die damit Handel treiben. §. 8. Die Prämien oder Verſicherungs-Beiträge ſind vor⸗ läufig geſtellt: a) auf Ackerpferde 3 Prozent und b) auf Reit- und Kutſchpferde 5 Prozent von dem Taxwerthe. Es ſteht jedoch der Direction frei, die Prämien nach Er⸗ meſſen der Gefahr bei Annahme der Verſicherungen zu er— niedrigen oder zu erhöhen. §. 9. Die Taxe der Pferde wird durch die Ortsbehorde feſtgeſtellt, wenn die Anſtalt nicht vorziehen ſollte, beſondere Taxatoren dazu zu ernennen. Nächſtdem muß die Geſund— heit der Pferde, wenn nicht von aprobirten Thierärzten, doch von erfahrnen Hufſchmieden, die im Orte wohnen, nachgewieſen werden.— Bei der Taxe wird nur der wahre Werth im Bezug auf Alter, Kraft und Natur, nicht aber Liebhaberei berückſichtigt. §. 10. Theils um die Geſellſchaft gegen hohe Werthstaxen zu ſchützen, theils aber auch, um zu verhüten, daß nicht altes, abgetriebenes und werthloſes Vieh die Verſicherung gefährde, iſt die Beſtimmung getroffen: 1) bei Ackerpferden nur ſolche anzunehmen, die bei der Taxe den Werth von 30 Thlr. erreichen, ſo wie dieſel— ben nicht höher, als mit 100 Thlr. zu verſichern, und 2) alle Reit- und Kutſchpferde auszuſchließen, welche nicht den Taxwerth von 50 Thlr. erreichen und nicht mehr als 150 Thlr. auf ein Pferd zu verſichern.— Das Nähere beſagen die Statuten, welche bei Unter— zeichnetem, der zugleich hierdurch ein landwirthſchaftliches Publikum zur Theilnahme auffordert, einzuſehen ſind. Friedberg, den 4. Septbr. 1834. Im Namen der Viehverſicherungs⸗Anſtalt fuͤr Deutſchland Chr. Hecht. Nachricht. Der unterzeichnete beehrt ſich, den Intereſſenten hiermit bekannt zu machen, daß er die für die Wetterbeſchädigten im Kreiſe Grünberg eingehändigten 20 Gulden 10 Kreuzer nach dem Orte ſeiner Beſtimmung abgeſandt und von Hrn. Kreisſekretär Fuhr eine Empfangsbeſcheinigung bereits er⸗ halten hat, deren Einſicht jedem der Intereſſenten offen ſteht. zriedberg den 3. Septbr. 1834. Prof. Ph. Dieffenbach. — 20— Empfangsbeſcheinigung. v. Hrn. Aet. S. z. Grsk. 1 fl. 445 kr.; von mehreren Orts⸗ 10 Für die Wetterbeſthadigten im Kreiſe Grünberg ſind bei bürgern zu Burggräfenrod 6 fl. 24 kr.; zuſammen 8 fl 6 fr. dem Unterzeichneten noch folgende Beiträge eingegangen: Friedberg am 3. Sptbr. 1834. Flemming Den 3. Im Auguſt 1834 wurden zu Friedberg etre n a) In der Stadt: Der Bürger und Metzgermeiſter Adolph Jung, weiland des verſtorbenen Bürgers und Metzger⸗ meiſters Joh. Jakob Jung nachgelaſſener ehel. lediger Sohn, und Frau Maria Walz, weiland des Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Adam Walz nachgelaſſene Wittwe, geborne Hedderich. Der hieſige Bürger Chriſtian Beſt, des Bürgers Simon Beſt ehel. Sohn, und Anna Maria Kopp, weiland des dahier geweſenen Hirten Jakob Kopp nachgelaſſene ehel. Tochter. b) In der Burg: Der neuangehende Bürger und Wirth Johannes Eisner, nachgelaſſener ehelicher Sohn des Ein— wohners Heinrich Eisner zu Dorheim im Kurheſſiſchen, und Katharina Strauch, nachge— laſſene eheliche Tochter des Nikolaus Strauch, Korporals bei der ehemaligen Burggarniſon. Det e a) In der Stadt: Herrn Hofgerichtsadvokaten Fried. Wilhelm Ludwig Trapp III. eine Tochter: Eliſe Caroline Friederike Emma. Dem hieſigen großh. Landgerichtsdiener Jakob Cronenberg eine Tochter: Maria Katharina Angelika Eliſe. i Herrn Wilhelm Ernſt Dietz, Bürger, Silberarbeiter und Handelsmann, eine Tochter: Sophia Henriette Amalia Suſanna. Herrn Gottfried Hauſtädt, Bürger und Handelsmann, ein Sohn: Gottfried Jakob. Herrn Conrad Auguſt Schultze, Bürger, Glaſermeiſter und Kirchenvorſteher, eine Tochter: Dorothea. Herrn Ludwig Keim ein Sohn: Heinrich Theodor Karl. Herrn Heinrich Wilhelm Hatteroth, Bürger und Handelsmann, eine Tochter: Helena Eliſabetha. Ein außer der Ehe erzeugter Sohn: Philipp Caſpar.“ 5 Dem Bürger und Schuhmachermeiſter Johannes Stork eine Tochter: Anna Chriſtina. b) In der Burg: Dem Bürger und Schneidermeiſter Herrn Gemeinderath Karl Friedrich Schleuning eine Tochter: Johanna Philippina. 3. Begraben. a) In der Stadt: Frau Antonetta Eliſabetha Renneberg, Herrn Georg Renneberg, Burgers und Chirurgs, Ehefrau, geborne Kautz, alt 64 Jahre. Der Margaretha Beſt Tochter: Anna Katharina, alt 6 Jahre, 1 Monat. Der hieſige Bürger und Schuhmachermeiſter Johann Heinrich Mack, alt 50 Jahre, 4 Mon., 7 Tage. Herr Friedrich Wilhelm Mändl, großh. Hauptmann im 2ten Bataillon des großh. Aten Jufanterie⸗ Regiments, Ritter des großh. Verdienſtordens und decorirt mit dem goldenen Dienſtehren— zeichen, alt 47 Jahre. Des Bürgers und Drehermeiſters Philipp Stamm Söhnchen: Carl Friedrich Wilhelm, alt 9 Monate, 12 Tage. 8 Sophia Urſula Katharina, Herrn Phil. Conroe Kopp, Gemeinde⸗Rechnungsreviſors, Tochter⸗ chen, alt 1 Monat, 18 Tage. 6 Katharina Eliſabetha Wendel, weiland Michael Wendel, geweſ. Bürgers und Bäckermeiſters zu Butzbach, nachgelaſſene ehel. Tochter, alt 30 Jahre, 9 Monate, 13 Tage. Des Herrn Conrad Auguſt Schultze, Bürgers, Glaſermeiſters und Kirchenvorſtehers, Töchterchen: Dorothea, alt 17 Tage. b) In der Burg: Chriſtian Philipp Vogt, des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Johann Heinrich Vogt ehelich lediger Sohn, alt 20 Jahre, 3 Monate und 4 Tage. Die Fleiſch-, Brod- und Fruchtpreiſe ſind unveraͤndert geblieben. Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel Anes in ne von e Art en nache 0 Leg Tau bart Dor beme Stad Gebä ſuit und dieſer ſem genal chen gekon den keſcht part Juß, er. esc Cent ag