Sedingurg m einzuſchn olzapfel. s zu Petter mittags 1 öffentlich g en. Ueba in auf der offen. Holzapfel (110) die⸗ lufforderung Katharin fel, wa tete bezieht cht daſell u, Frebl mentlich die i nd billig ferti⸗ 7 210 ort fen zu haben e Nummen . Abonnent , teklamie ernagel. Intelligenzblatt für die im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. M14. Sonnabend, den 5. April 1834. Amtlicher Theil. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die Herren Geiſtlichen und Buͤrgermeiſter des Kreiſes. Betreffend: Die Inſtruktion zur Aufſtellung und Einſendung der Bevölkerungsliſten. In Folge einer hoͤchſten Verfügung vom 24. Marz l. J., wovon den Herren Geiſtlichen beſondere Abdrücke unter dem Heutigen zugefertigt worden ſind, ſoll die Aufnahme der Bevölkerung nun nicht innen dem in der Inſtruktion vom 4. April 1833 beſtimmten Zeitraum, ſondern zum erſtenmale im Nonat December 1834 vorgenommen, und hiermit von drei zu drei Jahren dergeſtalt fortgefahren wer— ſen, daß die zweite Aufnahme im Monat December 1837 ſtatt findet. Abgeſehen von dieſer Termins— beränderung bleibt die Inſtruktion vom 4. April 1833 vollſtändig in Kraft. Auch wird bemerkt, daß lie, nicht auf die eigentliche Zählung der Bevölkerung bezüglichen, in dieſer Inſtruktion vorgeſchriebenen Arbeiten und Aufnahmen, namentlich in Bezug auf die Ergebniſſe vorderer Jahre und die Sammlung intereſſanter ſtatiſtiſcher Notizen und Bemerkungen nicht bis zum Monat December verſchoben werden türfen, ſondern die desfallſigen Vorarbeiten ſchon fruher vorgenommen werden müſſen. Die Bevölkerungs— Uſten ſelbſt ſind längſtens bis zum 15. December 1834 an mich einzuſenden. Friedberg den 2. April 1834. Kuͤchler. Der Weg zum Reichthum. ſeine Werke von Andern achtungsvoll angeführt Pon Franklin. ſieht. Schließe alſo, wie ſehr ein Vorfall, den ich 0— dir jetzt erzaͤhlen will, mich erfreuen mußte.— Ich Geneigter Leſer. hielt neulich mein Pferd an in einem Orte, wo Ich habe gehört, daß Nichts einem Schrift- eine große Menſchenmenge wegen einer Verſteigerung ſeller ſo großes Vergnügen macht, als wenn er von Kaufmannsgütern beiſammen war. Da die „.. Stunde der Verſteigerung noch nicht geſchlagen Der berühmte Verfaſſer ſammelte in dieſem Stücke alle hatte, ſo unterhielt man ſich uͤber die ſchlechten Sprüche, welche er in den, von ihm für das Volk heraus⸗: 5 g 0' begebenen Kalendern, der arũme Richard genannt, Zeiten und Einer aus der Menge ſagte zu einem über die folgenden Gegenſtände anzeführt hat.— Daher einfachen, reinlichen Greiſe: Nun, Vater Abraham, die öftere Anführung dieſes Kalenders.— was haltet ihr von den Zeiten? Werden nicht dieſe — ſchweren Steuern das Land ganz zu Grund richten? Wie werden wir ſie nur bezahlen können? Was rathet Ihr uns?— Vater Abraham ſtand auf und ſagte: Wenn Ihr meinen Rath haben wollt, ſo will ich ihn Euch kurz geben, denn„ein Wort iſt dem Weiſen genug“ wie der arme Richard ſagt. Man bat ihn allgemein, ſeine Meinung zu ſagen und er fuhr fort: Freunde, ſagte er, die Steuern ſind in der That ſehr ſchwer; aber, wenn die von der Regie— rung uns auferlegten die einzigen wären, die wir zu bezahlen haben, ſo könnten wir ſie leichter ent— richten; doch wir haben manche andere, die für einige von uns weit drückender ſind. Wir ſind zweimal ſo hoch beſteuert von unſerer Trägheit, dreimal ſo hoch von unſerm Stolz und viermal ſo hoch von unſerer Thorheit; und von dieſen Steuern konnen uns die Commiſſäre nicht befreien oder erleichtern, indem ſie einen Nachlaß geſtatten. Doch laßt uns auf guten Rath hören und es läßt ſich noch Etwas für uns thun;„Gott hilft dem, der ſich ſelbſt hilft“„ ſagt der arme Richard. 1) Man würde eine Regierung für hart hal— ten, die ihrem Volke als Steuer auflegte, daß es einen Zehntheil ſeiner Zeit in ihrem Dienſt ver— wende: doch Trägheit beſteuert viele von uns weit höher; Schlaffheit, indem ſie Krankheiten mit ſich führt, verkürzet das Leben; Trägheit, wie Roſt, verzehrt ſchneller, als Arbeit abnutzt, während„die gebrauchte Pflugſchaar immer blank iſt, wie der arme Richard ſagt. Aber liebſt du das Leben, ſo vergeude die Zeit nicht, denn„das iſt der Stoff, aus dem das Leben gemacht iſt“, wie der arme Richard ſagt.— Wie viel mehr, als nöthig iſt, bringen wir im Schlafe zu, indem wir vergeſſen, daß„der ſchlafende Fuchs kein Huhn fängt und daß wir im Grabe genug ſchlafen können“, wie der arme Richard ſagt. Wenn die Zeit von allen Dingen das koſtbarſte iſt, ſo iſt Zeitverſchwendung die größte Verſchwendung, denn verlorne Zeit wird niemals wieder gefunden, und wenn wir ſagen: Zeit genug, ſo heißt das immer: wenig genug.„Drum auf an die Arbeit und nützliches Schaffen; mit Fleiß thut man mehr und der Kummer wird nicht uns erſchlaffen.“ Träg⸗ heit macht Alles ſchwer, aber Fleiß Alles leicht, und„wer ſpät aufſteht, muß den ganzen Tag tra⸗ 76 — ben und wird kaum ſein Geſchäft am Abend hand⸗ haben, während Trägheit ſo ſchleicht, daß die Ar— muth bald ſie erreicht.“ Treib dein Geſchäft, laß es dich nicht treiben, und„früh zu Bett und früh wieder auf, macht geſund und reich in den Kauf“ wie der arme Richard ſagt.— (Fortſetzung folgt.) Salzhauſen. Wir finden in Nro. 56 der großherzoglichen Zeitung d. J. Mittheilungen über die Heilquellen zu Salzhauſen, die um ſo erfreulicher ſind, als ſie von einem Manne herrühren, auf deſſen Wort man bauen kann, nämlich von dem Herrn Medicinal— rathe Dr. Möller zu Salzhauſen. Da dieſer ſo wichtig gewordene Ort mitten in unſerer Wetterau liegt, ſo iſt es wohl Pflicht, ſeiner auch in unſerm Blatte zu gedenken. Die Saline zu Salzhauſen war unter dem Landgrafen Ludwig IX. hauptſächlich in Aufnahme gekommen. So große Summen aber auch fur die erneuerte Einrichtung verwendet wurden, ſo konnte die Anſtalt dennoch in neuerer Zeit nicht mit andern Salinen concurriren. Kenner behaupteten(wir wollen's nicht verbürgen), der gewaltige runde Gradierbau auf der Höhe ſey ſehr koſtbar und dabei dem Werke wenig entſprechend. Eben ſo hält man die vielen dort angebrachten ſogenannten Fröſche durch die Reibungen an den Maſchinen mehr fur ſtörend als fördernd. Als die Saline anfieng, als ſolche wenig gewinnbringend zu werden, begannen die Bader zu Salzhauſen einen Ruf in dem Publikum zu gewinnen. Aber auch hierüber waren die Stimmen ſehr getheilt. Während Einige mit großem Vertrauen hinzogen, dort ihre verlorene Geſundheit wieder zu holen, zweifelten Andere an den Heilkräften. Wieder Andere meinten, die Sum⸗ men, welche man zur Erbauung des Kurhauſes, des Saales, der Anlagen ꝛc. verwendet, wären viel zu bedeutend in Vergleich mit dem, was erzielt werde. Jetzt können wir darüber ſchon unpartheiiſcher urtheilen. Von 1330 Menſchen, welche das Bad zu Salzhauſen beſucht haben, wurden 932 ärztlich beobachtet. Unter dieſen haben 551 daſſelbe als Geneſene, 342 als weſentlich Gebeſſerte und nur 83 ganz ohne gute Wirkung wieder ver⸗ laſſen. treten Hinterg höltniß fragen wurde, E qu Eil d Fl weit h beruͤhn 3288 2001 10 bi ſten 1 ächtfa matin gemir. Gros bänes Atlas allen Faber wahl Innert end hand, iß die Ar. cchäft, laß und frih en Kauf erzoglichen Heilquellen , als ſie Wort man Nedicinal⸗ dieſer ſo Wetterau n unſerm unter dem Aufnahme ach für die ſo konnte it andern ten(wi ge rund und dabe 1 ö walt mal n Fröſcht nh fit eng, als begannen in dem ber waren einige mlt verloten Andere al die Sum⸗ chauſes/ würen vil zielt werde. artheiiſcht das Bab 32 arztlic aſelbe al ebeſſettt 1 vel piedt laſſen. Wenn man ſolche Reſultate gewinnt, ſo treten allerdings Koſtenberechnungen ganz in den Hintergrund. Denn was ſind Summen in Ver⸗ hältniß gegen die wiedererlangte Geſundheit? Wir fragen diejenigen, welchen ſie wieder zu Theil wurde, ob wir nicht Recht haben? Schließlich bemerken wir, daß ſich die Bäder zu Salzhauſen am wirkſamſten gegen ſkroph ulöſe und Flechten-Uebel zeigten, und zwar in einem weit höheren Grade, als irgend eine andere der derühmteſten Heilquellen. Bekanntmachungen. Von den friſch angekommenen Meßwaaren (201) kann ich beſonders empfehlen: J. und 7 breiten franzoͤſiſchen Cattun in den neue— ſten und ſchoͤnſten Muſtern, ſodann franzoͤſiſche ächtfarbige Mouſſelins, Moulle-fleurs und Ar— ratines, abgepaßte Sommerkleider von feinem gewirktem Seidenſtoffe, ebenſo in Seidenzeuge: Gros d' Orleans, ½ breiten Royales, Marce— lines und Gros de Berlin in allen Farben. Atlas und Mode- Shawks, gewirkte und in allen Großen. Feinſte und Mittelſorte engli— ſcher, franzoͤſiſcher und ſaͤchſiſcher Merinos. Moorenz und Damaſtzeuge fuͤr Sopha-Ueber— uͤge. Endlich bringe ich mein in allen moͤglichen Farben und Gattungen ſtets in großer Aus— wahl bekanntes Tuchlager in empfehlende Er— unnerung. Friedberg u. Butzbach. Simon Lindheimer. (154) Montag den 7. April, Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Hoſpitalkirche, in welcher gegenwärtig eine Spiritusfabrik befind— lich iſt, neben Herrn Heinrich Salzmann in der Vorſtadt, nächſt der Uſa gelegen, ſammt Gärtchen, dem noch von dem Hofraum 12 Ruthen 13 Fuß ſugegeben wird, nebſt der Mauer nach der Uſa zu, ſo daß der ganze Flächengehalt 70 Ruthen Ortsmaas ſeträgt, ohne den Schoppen und ein Stück Blanke; die Kirche aber, mit ihren Einrichtungen, wie ſie 7 da ſteht, mit Ausnahme der Diſtillir-Apparate und Feuereinrichtungen, öffentlich meiſtbietend ver— ſteigert werden. Friedberg den 19. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (155) Montag den 7. April l. J., Nachmittags um 3 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe 1) das Pförtnerhaus am Uſerthor, Stall und Hofraum; 2 das Pförtnerhaus am Mainzerthor, mit zwei Ställen unter einem Dach, zwei Dunggruben, Hofraum und Gärtchen, neben der St. Leon— hardskirche; 3) das Pförtnerhaus Gärtchen, oͤffentlich meiſtbietend verkauft werden. Sollten ſich Liebhaber vorfinden, ſo kann auf Verlangen bei dem Pförtnerhaus am Uſer- und Seerthor auch ein Stück Stadtmauer mitverkauft werden. Friedberg den 19. März 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (165) Unterzeichneter verfertigt außer ſeinen ſchon bekannten Fabrikaten, beſtehend in Seife, Lichtern und Grünwagenſchmier, auch Schmierſeife, und empfiehlt ſich damit ſowohl im Großen als im Kleinen zu den billigſten Preiſen. Gottſchalk Simon in Fauerbach. mit einem am Seerthor, ſammt 8, e e e e e e (176) In der in Niro 10, 11 und 12(117 die ſer Blätter vorkommende öffentliche Aufforderung vom 21. Februar d. J. muß es ſtatt„Katharina Stoffel“ heißen„Carolina Stoffel“, was wir, da ſich die Aufforderung auf letztere bezieht, nachträglich bekannt machen. Friedberg den 25. März. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Edietalladung. (177) Die nächſten bekannten Anverwandten des im Jahre 1740 gebornen Gerhard Stetzer von Niederrosbach, der ſchon ſeit vielen Jahren abwe— ſend iſt, beabſichtigen, deſſen Grundvermögen zu vertheilen. Es werden daher gedachter Gerhard Stetzer und deſſen unbekannte Leibeserben aufgefor dert, ſich ſo gewiß binnen drei Monaten hier anzu— melden reſp. ihre Anſprüche auf das vorhandene Vermögen nachzuweiſen, aks ſonſt daſſelbe den be— kannten Erben eigenthümlich und ohne Caution überlaſſen werden wird. Friedberg den 24. März 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. (178) 80 fl. liegen in der Kirchenkaſſe zu Oberau zum Ausleihen vorräthig. (179) Meinen Freunden und Bekannten in Fried⸗ berg und der Umgegend, von denen ich vor meiner Abreiſe nicht mehr perſönlich Abſchied nehmen konnte, ſage ich hiermit ein herzliches Lebewohl. Dr. Briel. (180) Eine friſchmelkende Kuh von beßter Race und ein jähriges Rind ſteht aus freier Hand zu verkaufen bei Schloſſer Rauch's Erben dahier. Gläubiger- Aufforderung. (181) Georg Keuper von Beyenheim beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 18. März 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (182) Adam Schäfer von Beyenheim beabſichtigt nach Nordamerika mit ſeiner Familie auszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind binnen drei Mo⸗ naten bei großh. Landgerichte dahier anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 26. März 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. (183) Dienſtag den 8. April ſollen in dem langen⸗ hainer Gemeindewald 15,000 Stück Birkenwellen und 30 Birkenſtecken an Ort und Stelle meiſtbie— tend verſteigert werden.— Gegen Bürgſcheine wird eine Zahlungsfriſt geſtattet bis auf Martini d. J. Für Diebſtahl wird 4 Wochen garantirt. Langenhain den 26. März 1834. Der großh. Bürgermeiſter Huth. (184) Ganz reiner Bienenhonig, das Pfund zu 24 kr. Wo? ſagt Ausgeber dieſes. (185) Ein altes, jedoch noch in gutem Zuſtande befindliches, zweiſtöckiges Schulhaus zu Langenhain ſoll Mittwoch den 9. d. M. an den Meiſtbietenden zum Abbruch verſteigert werden. Wozu Kauflieb⸗ haber einladet Langenhain den 2. April 1834. Der Bürgermeiſter Huth. Schuhmacherarbeit. (186) Die Schuhmacherarbeit fuͤr das te Bataillon des 4ten Infanterie-Regiments vom 1. Mai bis Ende Oktober d. J. wird Montag den 14. d. M., des Vormittags 10 Uhr, im Verwaltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache an den Wenigſtnehmenden in Accord gegeben. Friedberg den 2. April 1834. Reichart. 9 (187) Ein Logis, welches gleich bezogen werden kann, iſt zu vermiethen bei Wittwe Nicolai. (188) Ein mit vier Pferden beſpannter und einem Tuche bedeckter Wagen fährt Montag den 7. d. M., Morgens 6 Uhr, von hier nach Frankfurt und können Perſonen zu 24 kr. mitfahren. Friedberg den 2. April 1834. Heinrich Waas. (189) Ein Logis, beſtehend in zwei Zimmern, einem halben Speicher, einem halben Keller und zwei Küchen, kann ſogleich an eine Familie oder zwei einzelne Perſonen vermiethet werden. Mulch. (190) In eine hieſige Buchbinderei wird ein Lehr⸗ ling geſucht. Ausgeber dieſes ſagt wo. (191) Von meiner Wohnung an der Freiheit bis auf die frankfurter Chauſſee ſind mir am letzten Montag Morgen 2 Rollen Geld, eine mit 20 Thaler preuß. Cour. ½, die andere mit 10 Thaler preuß. Cour. /, verloren gegangen(wovon jedoch bereits 10 Thaler von dem edlen redlichdenkenden Finder abgegeben wurden.) Der ehrliche Finder der andern 20 Thaler wird hiermit herzlichſt gebe⸗ ten, dieſelben an die großh. Bürgermeiſterei hieſelbſt oder an mich ſelbſt, gegen angemeſſene Belohnung, wieder zu geben. Friedberg den 1. April 1834. Mayer J. Hirſch. (192) Montag den 14. d. M., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begraſung ſämmtlicher Almeyen hieſiger Stadt auf dieſes Jahr meiſtbietend verſteigert werden, als: 1) Die Begraſung des Stadthofs, des Judenbe— gräbniſſes, die Begraſung des Rains an der Chauſſee; 2) der Stadtſchreibereigraben und 7 Morgen in 7 Abtheilungen. 3) der Seergraben, in 4 Stücken, nebſt dem Kleeſtück; 4) der Wildkautsgraben, der ungemeſſenen Mahl⸗ graben, der Ringgraben, die alte und neue Bleiche; 5) ein ungemeſſenes Stuͤck am Wehr der Hoken⸗ mühle, und 37 Ruthen an der Uſa; 6) die Langgaſſe ſammt den Nebengäßchen, ſaͤmmt⸗ liche Wege, Barbaragaſſe und Mühlgraben; 7) der Schuͤtzenrain ſammt Wegen und Ock⸗ ſtädtergaſſe. Friedberg den 3. April 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (193) Auf Anſtehen des Johannes Schutt ſoll Montag den 14. April, Vormittags um 9 Uhr, in hieſigem Rathhauſe deſſen Hofraithe, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen, Stall und Hofraum, an Herrn Chef Müllers Erben in der Uſergaſſe gele⸗ gen, einer nochmaligen öffentlichen Verſteigerung unter der Bedingung, daß der Zuſchlag ſogleich er⸗ feilt u an am 1. f 1 (100 Uhr, Cathat. 42 Nu wallle hietend I. Uhr, beſſen öthige J di liegen en zu F 100 ſonnen an M. ein Ni Ineuen ehe, nd sol lach ein 107 en werden Nicolai g 7. d. N, cffurt und Wa as. Zimmern, Keller und milie oder Mulch. ein Lehr; reiheit bi am letzten mit A 10 Thaler on jedoch denkenden e Finder lichſt gebe⸗ hieſelbſt Belohnung Hitſch, nittags un Begraſun ieſes Jah b Juderbe ius an de hohen in nebſt dem nen Mall und neil der Holen hen, ſamm ſuhlgraben f O und „D. Frih Schutt f 9 Uhr, eſtehend 0 raum, 00 rgaſſe gelt erſteigetug ſogleich 5 % am 1. Mai l. J., ½ am 1. Mai 1835 und ½ im 1. Mai 1836 bezahlt werde, ausgeſetzt werden. Friedberg den 3. April 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. (194) Montag den 14. April, Vormittags um 10 ihr, ſoll in hieſigem Rathhauſe auf Antrag der Catharina Margaretha Mock, deren Garten von 2 Ruthen am fauerbacher Thore, in der 15. Ge- wanne an Leonhard Riehl gelegen, öffentlich meiſt— ietend verſteigert werden. Friedberg den 3. April 1834. Der Bürgermeiſter D. Fritz. 195) Donnerſtag den 10. d. M., Vormittags 10 ihr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe die zur Ver— ſeſſerung der Landrichterswohnung zu Friedberg zöthigen Bauarbeiten, als à) die Maurerarbeit, voranſchlagt zu 284 fl. 40 kr. b)„ Zimmerarbeit 77„ 16 9, c)„Dachdeckerarbeit 75 75 5 d)„ Weißbinderarbeit„ 5757 e)„Schreinerarbeit 7 52,„, )„ Schloſſerarbeit 5„ 20, 75„ Glaſerarbeit 75, )„Spenglerarbeit 75 8, l, Summe 128 fl. 18 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer— den. Zeichnungen, Ueberſchläge und Bedingungen legen bis dahin auf dem Büreau des Unterzeichne— tm zur Einſicht offen. Friedberg den 3. April 1834. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. (96) Erbvertheilungshalber ſind Unterzeichnete ge— nen Dienſtag den 8. April, Morgens 8 Uhr, an Mobiliengegenſtände, als: ein Pferd, zwei Kühe, en Rind, dreizehn Stück einjährige Hämmel, einen nuen Karren und Pflug nebſt Zugehoͤr, eine eiſerne Egge, einen kupfernen Waſchkeſſel, eine Fegmühle urd ſonſtige verſchiedene Hausgeräthſchaften öffent— lch einer Verſteigerung auszuſetzen. Die Erben des verſtorbenen Ortsbürgers- 0 Johs Gröninger zu Ockſtadt. (97) Kuͤnftigen Dienſtag den 8. l. M., Vormit⸗ 79 heilt und der Kaufſchilling in drei Terminen, als tags um 10 Uhr, werden auf dem gräflich ſolms⸗ rödelheimiſchen Bergwerke bei Bauernheim, über 50 Haufen aufgeklaftertes Eichen- und Tannen-Brenn— holz, wovon jeder Haufen beiläufig ein Wagen voll Holz gibt, im Einzel'n meiſtbietend verkauft. Kauf— liebhaber werden zu dieſer Verſteigerung hiermit eingeladen. Oſſenheim den 2. April 1834. Der Rentmeiſter Weis. (198) Unterzeichneter hat zu verkaufen: 19 ein neuer Bau über eine Kegelbahn auf den Abbruch; 2) einen guten Kochofen; 3) eine große Partie Kuhmiſt. Friedberg d. 3. April 1834. Franz Heck. Verſteigerung von Bauarbeiten. (199) Die Orgelbühne der niederwöllſtaͤdter Kirche bedarf zur Aufnahme der neu erbaut werdenden Orgel einer Vergrößerung. Die zu dieſem Zwecke erforderlichen Bauarbeiten, voranſchlagt: Maurerarbeit zun. kr Zimmerarbeit„„ 0, Schreinerarbeit zu 72„, 48„ Weißbinderarbeit„ 1„„, Zuſammen 117 fl. 59 kr. ſollen Donnerſtag den 10. April, Vormittags 10 Uhr, auf hieſigem Gemeindehauſe öffentlich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Niederwöllſtadt den 3. April 1834. Der Kirchen- und Gemeinde-Vorſtand. Nochmalige Verſteigerung der Kirchenorgel zu Niederwöllſtadt. (200) Es iſt auf die unterm 12. v. M. verſtei⸗ gerte, in Nro. 6, 7 und 8 dieſes Blattes näher bezeichnete, Kirchenorgel ein Nachgebot eingelegt worden. Da deßhalb eine nochmalige Verſteigerung angeordnet worden iſt, ſo wird Termin hierzu auf Donnerſtag den 10. April, Vormittags 9 Uhr, auf hieſigem Gemeindehauſe anberaumt, in welchem der Zuſchlag dem Letztbietenden unwiederruflich ertheilt werden wird. Niederwöllſtadt den 3. April 1834. Der Kirchen- und Gemeinde-Vorſtand. Im Maͤrz 1834 wurden zu Friedberg Geteg In der Stadt: den 6. Der Bürger und Hutmachermeiſter Balthaſer Schmidt, ein Wittwer, und Jungfer Wilhelmine Ernſt, des Bürgers und Ackermanns Hildebrand Ernſt zu Fauerbach II. ehel. ledige Tochter. „16. Herr Abraham Albert Foucar, Bürger und Diſtillateur dahier, weiland Herrn Jean Foucar, geweſenen Gaſtwirths zu Friedrichsdorf, nachgelaſſener ehel. lediger Sohn, und Frau Chri⸗ ſtiana Müller, nachgelaſſene Wittwe des hieſigen Bürgers und Gerbermeiſters Emmerich Müller, geborne Steinhäuſer. 18. Herr Friedrich Wilhelm Hechler, Bürger und Gaſtwirth, weiland Herrn Wilhelm Hechler, geweſenen Schullehrers zu Watzenborn, Kreiſes Grunberg, nachgelaſſener ehel. lediger Sohn, und Frau Katharina Müller, weiland des dahier geweſenen Burgers und Gaſt⸗ wirths Herrn Emmerich Müller nachgelaſſene Wittwe, geborne Girſch. Herr Friedrich Koch, Bürger und Gaſtwirth zu Offenbach, ein Wittwer, und Jungfer Maria Katharina Windecker, weiland des dahier geweſenen Bürgers, Glaſermeiſters und Wirths Ludwig Windecker nachgelaſſene ehel. ledige Tochter. „31. Der Bürger und Zimmermannmeiſter Leonhard Füller, des hieſigen Bürgers und Zimmermann⸗ meiſters Leonhard Füller ehel. lediger Sohn, und Jungfer Anna Eliſabetha Kopp, des hieſigen Bürgers Adam Kopp ehel. ledige Tochter. a „31. Der Bürger und Kutſcher Chriſtian Caſimir Muth, weiland des dahier geweſenen Bürgers und Feldſchützen Balthaſer Muth nachgelaſſener ehel. Sohn, und Anna Eliſabetha Walther, Tochter von Joſeph Walther. 2 —— Getauft. a) In der Stadt: 1 2. Dem Bürger und Taglöhner Johannes Steitz ein Sohn: Johannes. de 1„ 6. Ein unehelicher Sohn: Philipp. 5 16. Dem Bürger und Drehermeiſter Conrad Leonhard ein Sohn: Chriſtian. 7 0 1„16. Dem Bürger und Kappenmachermeiſter Daniel Schwalm ein Sohn: Wilhelm Georg. 0 i„23. Herrn Franz Wilhelm Bückler, Sergeant im 2ten Bataillon des Aten großh. Infanterie-Regi-⸗- „ ments, ein Sohn: Eduard. e 5 1000„28. Dem Bürger und Weißbindermeiſter Heinrich Zimmermann eine Tochter: Maria Katharina. „30. Herrn Johann Martin Dauernheim, großh. Zolleinnehmer dahier, eine Tochter: Maria Katharina Friedericke. d) In der Burg: 1„ 1. Dem Bürger und Schuhmacher Johannes Faß eine Tochter: Roſina Sophia. Der e Begraben. J. i a) In der Stadt: N— 08„ 2. Maria Gertraud Henriette Engel, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Joh. Heinrich Engel 10 eheliches Töchterchen, alt 2 Jahre, 1 Monat und 12 Tage. 4„11. Meiſter Heinrich Chriſtoph Noll, Bürger und Schuhmacher, alt 62 Jahre. 9 Darmſtadt eheliches Töchterchen, alt 3 Jahre und 5 Tage. „17. Auguſte Wilhelmine Helena Emma Euler, des Hrn. Stadtgerichts⸗Aſſeſſors Wilhelm Euler zu 2 5 1„22. Friedrich Abraham Euler, des hieſigen Bürgers und Schneidermeiſters Friedrich Euler eheliches I Söhnchen, alt 2 Monate, weniger 2 Tage. mals Ke. 10„28. Johann Philipp Müller, des hieſigen Bürgers und Metzgermeiſters Michael Muͤller eheliches jeden 100 Söhnchen, alt 3 Jahre, 5 Monate und 8 Tage. en N N„29. Dorothea Wilhelmine Stork, des Bürgers und Schuhmachermeiſters Johannes Stork eheliches er ſih 1 Töchterchen, alt 8 Monate und 15 Tage. i ſudet 9„29. Eleonore Caroline Zimmermann, des hieſigen Bürgers und Weißbindermeiſters Heinrich Zimmer⸗ mann Ehefrau, geborne Bernges, alt 37 Jahre. 1 90 da p) In der Burg: imm „17. Frau Amalie Holzapfel, des weiland churheſſiſchen Hauptmanns Herrn Carl Holzapfel Ehefrau, D geborne Klöckner aus Caſſel, alt 35 Jahre. funguiß „23. Herr Friedrich Ferdinand Fertſch, großh. heſſiſcher Geh. Kirchenrath und Burgpfarrer, alt 77 fs 0 Jahre, 8 Monate und 25 Tage. 0 Verkaufspreiſe 5 Pfund Leber- und Blutwurſt 5 1 Jroceſ d 7. bis z April.„ Bratwurſtt. 4 3 Bäcker und Metzger vom 7. bis zum 14. April„ er Re Für 1 kr. Milchbrodod 6 Loth int i vglichf „ 1 kr. Gemiſchtes%%;è i F e,,. 5 5 14 kr. ö „s kr. Laden⸗Brod 5 4 Pfund 16 Loth. 1„ Schmalz 1 5 16 kr. ſdeſſen 1 1 Au eee In der Judengaſſe bei den Metzgern: icht % 2 k dito 1 45 1 7 0 e 3 1 u gen 5 indflei— 0 0 5 I 1 Pfand Dchſengeiſch!; f. N. nögli 7 Neereuſett r e ee a Fruchtpreiſe⸗ f 7%) Waizen 5 fl.— kr. Gerſte 3 fl. 10 kr. N e leiſ ch, 0 8 9 kr. Korn 4 fl.— kr. Hafer 2 fl. 40 kr. bat Ort Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Binder nagel 15 Talg