die an;) artiere h ert wenn eichar tags 9 t vorzun 7 fl. 30 7* 5, — 20 fl. 37h chl daſelte eigert ur en bis! offen. zapfe M., M Jrunnen! den M ift werde Schu — g. ſind ba! 5. W. Intelligenzblatt für die Drovinz(Oberhessen im Allgemeinen, den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ä———ů—ç— 31. Sparkaſſe zu Friedberg. Vor einigen Wochen wurde die Jahresrechnung er hülfsgeſellſchaftlichen Sparkaſſe zu Friedberg cbgelegt. Wir glauben es dem Publikum ſchuldig inn ſeyn, demſelben Einiges darüber mitzutheilen. Die Sparkaſſe des Hülfsvereins beſteht ſrreits über zwölf Jahre, und beabſichtigt, nur armen Handwerkern, Taglöhnern, Dienſtboten, kindern armer Eltern, Wittwen und Waiſen lielegenheit zu verſchaffen, ihre kleinen Erſparniſſe licht nur in Sicherheit zu bringen, ſondern auch änſen tragen zu laſſen. So gering dieſe Erſparniſſe id(es werden nicht uͤber 30 Gulden auf Einmal egenommen), ſo erfreulich ſind die Reſultate der zuſtalt. Das Kapital des vorigen Jahres betrug 778 fl. 45 kr.; am Ende des Jahres war daſſelbe auf 4028 fl. 4 kr.(ohne die Zinſen) angewachſen, in Laufe des Jahres waren alſo nahe an 1000 Gulden angelegt, und dies alles von ſolchen Per— ſinen, welche früher ſchwerlich auch nur einen Culden erſparten! Bei den Ausgaben zeigte ſich, duß einzelne Perſonen nach und nach die Summe „en 150 Gulden erſpart hatten. Eine derſelben hielt dieſe Summe mit 32 fl. 44 kr., eine andere met 46 fl. 8 kr. Zinſen wieder zurück. Von einem großen Theile der Einleger kann dr Verein ſicher ſeyn, daß ſie durch dieſe Theil— nuhme auf immer für ein ſparſames Leben gewon— um, gegen leichtſinniges Schuldenmachen geſchützt d und dieſen beſſeren Sinn auch als Erbe ihren ndern und Enkeln vermachen werden. Dieſer Sonnabend, den 2. Auguſt 1834. Gewinn iſt gewiß bei weitem größer, als der, welcher ihnen durch die Zinſen erwächſt. Bei dieſer Gelegenheit können wir dem Publikum die Verſicherung ertheilen, daß wir Hoffnung haben, das Mathilden-Stift als eine allgemeine Spar⸗ und Leihkaſſe für den ganzen Kreis Friedberg nächſtens in Wirkſamkeit treten zu ſehen. Denen, welchen die Zeit etwa zu lange geworden ſeyn ſollte, geben wir zu bedenken, daß Vieles da— bei vielſeitig überdacht und beſprochen werden muß, Manches zu ordnen iſt, bis eine ſo wichtige Anſtalt ſo gegründet iſt, wie ſie ſeyn ſoll— und ihrem Zwecke entſpricht. Regulirung der Schulbeſoldung zu Riedereſchbach. Die Gemeinde Niedereſchbach hat unterm gten Juni l. J. mit ihrem Lehrer einen Vertrag geſchloſ— ſen, wonach deſſen Beſoldung, welche, wie aller⸗ wärts, in einem bunten Gemiſch von Naturalien, Geld ꝛc. beſtand, in ein Fixum verwandelt worden iſt, das nach den einſchlägigen Klaſſen der Steuer— pflichtigkeit erhoben und vierteljährlich an den Lehrer ausbezahlt werden ſoll. Zugleich hat dieſe Gemeinde das mit den meiſten Schulſtellen zum Nachtheile für die Jugendbildung noch verbundene, für den Lehrer ſo unangenehme Läuten übernommen, und läßt es — ſehr paſſend— durch ihre Feldſchützen und Nachtwächter beſorgen. Iſt dies auch nicht die erſte Frucht, die der Erlaß des Herrn Kreisraths, der einen Fortſchritt zum Beſſern bedingt, gereift hat; ſo macht es der Gemeinde Niedereſchbach und resp. ihren zeitigen Vorſtehern nicht weniger Ehre, als denjenigen, die ihr in dieſem Punkt vorangegangen ſind. Möchten viele Gemeinden den Sinn jenes zeitgemäßen Er— laſſes auffaſſen und erfüllen! Gewiß, ſie werden nicht nur den Nuhm, ſondern auch den einer jeden beſſern Einrichtung folgenden Gewinn ernten. Niederwöllſtadt am 17. Juli 1834. Faſt ſcheint es, als wenn auch die Thiere nach einer gewiſſen Selbſtſtändigkeit ſtrebten. Geſtern Morgen z. B. gieng einem fremden Juden eine Kuh, die er nach Frankfurt treiben wollte, in der Mitte des hieſigen Ortes durch, und rannte feldeinwärts. Der größte Theil von Nieder— wöllſtadts Einwohner hatte Mitleid mit dem Manne, und gab ſich daher Mühe, die Kuh habhaft zu werden, was denn endlich auch gelang. Konrad Erle von Rodheim, Dienſtknecht des hieſigen Pachters Andreas Haas, erzählte dem Einſender dieſes, daß die Kuh auch ihn mit den Hörnern gleich einem Spielballe in die Luft gewor⸗ fen habe, und er könne Gott nicht genug danken, daß er ſein Leben davon getragen: man könne beim Vieh nicht vorſichtig genug ſeyn. Etwa/ Stun⸗ den ſpäter ſchirrt dieſer Erle ſeine Pferde an, um einen Wagen Dung auf das Feld zu fahren. Da ſteigt er noch einmal im Hofe vom Pferde, giebt demſelben mit der Hand einen Schlag auf die Hüfte, ſtürzt aber von dem Schlag, den ihm das Pferd an den Kopf zurück giebt, betäubt zu Boden, und erwacht nicht mehr. Leider iſt dieß ſeit kurzer Zeit der Zte Todes— fall dahier, der durch Pferde veranlaßt wurde!) G. ) Wer trägt denn bei ſolchen Unglücksfällen gewohnlich die Schuld, das Vieh oder die Menſchen?— O wir müſſen zum Theil noch eine ganz andere Behandlung des Viehes lernen! Die Redaction. Verbeſſerte Schlichte fuͤr Weber. Man läßt 6 Unzen(etwa 13 Loth preuß. Ge⸗ wicht) Leinſamen zehn Minuten lang in drei Liter (etwa 6 Pfund) Waſſer kochen und preßt die Ab— kochung durch ein ſtarkes und dichtes Tuch, ſo daß der Same allein im Tuche zurück bleibt. Dann 186 rührt man 14 Unzen(etwa 30 Loth) Waizenmeh mit einem Liter(2 Pfund) Waſſer an, ſo daß daſſelbe einen dicken Brei bildet, den man in dit eben beſchriebene Leinſamenabkochung gießt. Dieſes Gemiſch läßt man auf einem gelinden Feuer gehörig kochen.— Will man das Leinſamenmark anwenden, ſo muß man daſſelbe vorher pulvern; denn ohne dieſe Vorſichtsmaßregel wird der ſchleimige Theil des Rückſtandes nur ſehr unvollkommen ausgezogen Sieben Pfund dieſer Schlichte reichen hin um ein Stück feine Leinwand von ſechzig Ellen zu ſchlichten, wozu man ſonſt neun Pfund gewöhnliche Schlichte noöͤthig hatte. Einer der größten Vortheile dieſer vom Grafen Perrochel in Frankreich ange— gebenen Schlichte ſoll aber darin beſtehen, daß der Weber, der ſich derſelben bedient, ohne den gering— ſten Nachtheil für ſein Gewebe, bei keiner Luftbe— ſchaffenheit in ungeſunden und feuchten Räumen zu arbeiten braucht, wie dieſes ſonſt geſchehen mußte. Zehn Fabrikanten zu Mans haben ſich dieſer Schlichte zu Ketten von Baumwolle, Flachs und Hanf bedient, und das Ergebniß ihrer Verſuche iſt, 19 daß ſich dieſelbe wie ein Schleim auf die Ketht auftragen läßt, und derſelbe mehr Geſchmeidigkeit, Stärke und Elaſticität mittheilt, als die gewoͤhnlich aus Mehl beſtehende Schlichte; 2) daß der Ken der Leinwand eben deßwegen, weil er weniger mi Schlichte bedeckt, hervorſpringender, reiner um ſchöner erſcheint; 3) daß ſie nie jene braͤunlicht Färbung bemerken läßt, die man an den rohen Leinwanden ſo oft ſieht, und daß ſie auch den Durchgang der Fäden zwiſchen den Weberkammen begünſtigt, ohne daß dieſe letzteren dadurch beſchmier wurden; 4) daß jene Schlichtung weniger Schlichte verzehrt, ihre Friſche länger erhält und ſelbſt noch zwei 1+ ſpäter verwebt werden kann, und 5) daß ie ſich lunger halt, ohne zu verderben. e Gaug. Ang. ro. 69 1834.) Möchten nicht auch in unſerer Wetterau nach Verbeſſt⸗ rung ſtrebende Weber Verſuche mit dieſer Schlichte anſtellen und ihre Erfahrung über dieſelbe in dieſem Blatte bekannt machen? Die Redaction. Bekanntmachungen. N Edictalladung. (413) Johannes Roth von Friedberg iſt ſchon ſeil vielen Jahren abweſend und ſein Aufenthalt unbekannt. Da nun ſeine muthmaßliche Erbin, Jakob Eichis Ehefrau von Frankfurt a/ M., ihre An ſprüche auf ſeinen Nachlaß bereits im Jahre 1810 an Daniel Michel hierſelbſt abgetreten hat und die ſer jetzt darüber verfügen will, inzwiſchen keim rechtliche Gewißheit vorliegt, daß Johannes Roth, namentlich auch ohne weitere Erben, verſtorben iſt, ſo werden er und ſeine allenfallſigen Leibeserben dicke porhe Legit tend dem 43 Bick den amn feug Stil ſo n gert beſen r a pp word Whele ſprüc aul iſer 1 ale ö b kund Hop Dam an, ſo man in) ießt. Di feuer geh f anwendy denn oh! mige Tie aus gezogn Uu. chen hin u ig Ellen gewohnlit en Vorthe ukreich ay en, daß! den gern einer Luft Raumen hen mußt en ſich die Flachs: Verſuche uf die K ſchmeidigf e gewöhnl ß der K weniger reiner braun den p ſelbſt loo n 50 daß 69 1834.) 0 Verbeſ te anstelle atte bekam edactſt — n. enctaliter hiermit geladen, ihre Anſprüche auf das wrhandene Vermögen unter gleichzeitiger gehöriger gitimation ſo gewiß binnen 3 Monaten hier gel— Del) tend zu machen, als ſonſt daſſelbe ohne Caution um D. Michel überlaſſen werden wird. Friedberg den 28. Juni 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. 437) Auf Anſtehen des hieſigen Bürgers und ickermeiſters Herrn Friedrich Kautz ſollen Montag zm 4. Auguſt d. J., Morgens um 8 Uhr, ſeine ſemmtlichen Mobilien, beſtehend in Bettung, Weiß— zug, Meſſing, Kupfer, Zinn, Eiſenblech, Tiſche, tühle, Schränke, Bettladen, Bütten und Fäſſer, wie auch eine Fruchtfegmühle und ſonſtige Holz—⸗ gräthſchaften, einer freiwilligen Verſteigerung in diſen eigner Wohnung ausgeſetzt werden, welches zue allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 16. Juli 1834. In Auftrag: Der Beigeordnete Boutemy. Edictalladung. (49) Chriſtoph Lorrey jun. von Steinbach und dſſen Ehefrau Anna Margaretha liehen nach Aus— wis des gerichtlichen Hypothekenbuches: 10 bei Hofgärtner Friedrich Franke zu Rumpen⸗ heim unterm 5. Oktober 1787 265 fl. und unterm 20. Juni 1791 375 fl., 2) bei Adam Dahl zu Niederhofheim unterm 25. Mai 1814 400 fl. Sammtliche Hypotheken ſtehen im gerichtlichen hepothekenbuche noch offen, ſollen jedoch abgetragen urden, und die Schuldſcheine verloren gegangen ſeyn. Auf Antrag der Erben der Schuldneriſchen Erleute werden alle diejenigen, welche Rechtsan— ſpuüche aus den drei oben angeführten Obligationen ahuleiten gedenken, aufgefordert, ſolche um ſo ge— oſſer binnen 6 Wochen à dato dahier anzuzeigen, ih, ſonſten nach Ablauf dieſer Friſt die Schuldur— unden mortificirt erklärt, und die Einträge im dopothekenbuche gelöſcht werden. Rödelheim den 17. Juli 1834. Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht. Buff. Gläubiger⸗Aufforderung. 455) Chriſtoph Faatz von Aſſenheim beabſichtigt gach Bornheim im Gebiete der freien Stadt Frankfurt üszuwandern. Rechtsanſprüche an denſelben ſind amen drei Monaten bei großh. Landgerichte dahier maumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt yrden wird. Friedberg den 7. Juli 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. 187 Gläubiger-Aufforderung. (456) Eliſabetha Rübſamen von Vilbel beabſichtigt nach Maſſenheim im Kurfürſtenthum Heſſen auszu⸗ wandern. Rechtsanſprüche an dieſelbe ſind binnen drei Monaten bei großh. Landgerichte Groskarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 8. Juli 1834. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Edictalladung. (457) Kaufmann Caſſella, Ignatz Caſſellas Sohn von hier iſt unter Curatel geſtellt und es ſind ihm die Ortsbürger Zadik Gredel und Gombel Katzenſtein von hier als Curatoren beigegeben worden. Dies wird unter dem Anhange zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß Rechtsgeſchafte, welche ge⸗ dachter Kaufmann Caſſella ohne Einwilligung ſeiner Curatoren abſchließen möchte, nicht verbindlich und daß Forderungen an jenen ſo gewiß bis zum Donner— ſtag den 28. Auguſt d. J. hier anzuzeigen ſind, als ſonſt keine Rückſicht auf dieſelben genommen, vielmehr unterſtellt werden wird, daß ſolche Forderungen nach Anordnung der Curatel erwachſen ſeyen. 5 Friedberg den 17. Juli 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Fuhrenverſteigerung. (463) Montag den 4. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, ſollen im Verwaltungsbüreau auf hieſiger Hauptwache zwei zweiſpännige Pferdewagen und vier Vorſpannspferde zum Transport der Bagage und Munition für das Bataillon in die am 2. Septbr. zu beziehenden Cantonirungsquartiere bei Offenbach an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Friedberg den 24. Juli 1834. Reichart. An ſämmtliche Bauhandwerker des Bau— bezirks Friedberg. (466) In Folge Verfügung großh. Oberbau— direktion iſt die Einführung gedruckter Rechnungs⸗ formularien bei dem fiscaliſchen Civilbauweſen de— ſchloſſen worden. Es wird nun dieſes mit dem Bemerken zur Kenntniß derjenigen Bauhandwerker gebracht, welche herrſchaftliche Arbeiten bereits uͤber— nommen, oder in der Folge übernehmen werden, daß nur diejenigen Rechnungen zur Zahlung ange⸗ wieſen werden konnen, zu welchen benannte Formu⸗ larien angewandt worden ſind. Dieſe Rechnungsformularien nun Kreisſekretariatsgehuͤlfe Fink dahier 24 kr., und der einzelne Bogen halten. Friedberg den 22. Juli 1834. Der Kreisbaumeiſter Holzapfel. ſind bei Hrn. r. Buch zu zu 1½ fr. zu er⸗ Eine 13 Fuß lange Pferds⸗Krippe und (467) dieſes ſagt wo? Raufe ſteht zu verkaufen. Ausgeber Einladung. (468) Sonntag den 2ten und Montag den Zten Auguſt l. J. hält Unterzeichneter ein Geld⸗Scheiben⸗Schieſsen und ladet hierdurch alle Freunde des Schießens und der geſelligen Freude dazu ein.— Für alle Erforderniſſe, als gute Speiſe und Getränke, ſowie auch gut beſetzte Tanzmuſik wird beßtens geſorgt werden. Petterweil den 27. Juli 1834. B. Holtzmann. (469) Mittwoch den 13. Auguſt, Vormittags 10 Uhr, ſollen folgende, theils Neu⸗, theils Reparatur⸗ Arbeiten in der wiſſelsheimer Kirche an Ort und Stelle an den Wenigſtnehmenden verſteigert wer— den, als: 10 Maurerarbeit, voranſchlagt zu 8 fl. 25 kr. 2) Schreinerarbeit 1„ 94„ 24„ 3) Schloſſerarbeit 1„ 3„ 30„ Summe 106 fl. 19 kr. Steinfurt den 29. Juli 1834. Der großh. Bürgermeiſter Petri. Edictalladung. (470) Großherzogl. Hofgericht der Provinz Ober⸗ heſſen hat wegen der vorliegenden bedeutenden Ueber⸗ ſchuldung über das Vermögen des Chriſtian Lohmann und deſſen Ehefrau zu Ilbenſtadt den Concurs er⸗ kannt. Es werden daher alle Gläubiger der gedachten Eheleute aufgefordert, in dem auf Dienſtag den 16. S l. J., Vormittags 9 Uhr, anberaumten Liquidationstermine ihre Forderungen anzumelden und gehörig zu begründen, auch ſich des Verſuchs der Güte zu gewärtigen, gegenfalls die Ausbleibenden von der Maſſe ausgeſchloſſen werden ſollen. Groskarben den 21. Juli 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Buff (471) Freitag den 8. Auguſt, Morgens um 9 Uhr, ſollen die Baureparaturen in dem Hoſpitalhof und Armenhauſe, als 1) die Dachdeckerarbeit ohne Ziegel voranſchlagt zu 54 fl. 18 kr. 2 die Schreinerarbeit, voranſchlagt zu 26 6 3) die Maurerarbeit 5„ 35% 18„ 4) die Glaſerarbeit„„ 29% 28„ 5) die Schloſſerarbeit 5„ 14% 34 rr Summe 159 fl. 44 kr. in dem hieſigen Rathhauſe einer öffentlichen Ver⸗ 188 ſteigerung an den Wenigſtnehmenden ausgeſetzt wer. den. Ueberſchläge liegen bis dahin auf dem hieſigen Bürgermeiſterei-Büreau zur Einſicht offen, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 31. Juli 1834. Der Beigeordnete Boutemy. (472) Dienſtag den 19. Auguſt d. J., Morgens um 10 Uhr, ſoll auf Antrag des Curators Herrn Philipp Philippi die Philipp Conrad Joſtiſche Scheuer auf 3 Jahre in hieſigem Rathhauſe an den Meiſtbietenden verpachtet werden, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 29. Juli 1834. In Auftrag: Der Beigeordnete Boutemy. (473) Dienſtag den 19. Auguſt d. J., Morgens um 9 Uhr, ſoll die Hofraithe des Jakob Simmrocks Eheleute in hieſigem Rathhauſe einer öffentlichen meiſtbietenden Verſteigerung mit Vorbehalt der Ge⸗ nehmigung ausgeſetzt werden, welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt Friedberg den 30. Juli 1834. In Auftrag großh. Landgerichts, Der Beigeordnete Boutemy. Bekanntmachung. (474) 10 Montag den 4. Auguſt l. J., Morgens 7 Uhr, ſollen in dem oberrosbacher Gemeindewald 6550 Stück Hart- und Weichlaubholz⸗Wellen, 1590 Stück Buchen⸗, Birken⸗ und Aſpen⸗ Baumſtützen; 20 des Mittags 12 Uhr ſollen in Oberrosbach 60 Stück alte, noch brauchbare Eichen- und 20 Stück Erlen-Brunnenröhren meiſtbietend verſteigert werden. 3) Des Nachmittags 3 Uhr ſoll daſelbſt zun Behufe einer Ortsſtraße circa 45[] Klafter Pflaſterarbeit unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen verſteigert werden. Oberrosbach den 31. Juli 1834. Der Bürgermeiſter Phil. Lämmer. (475) Ein geräumiges Logis iſt auf der breiten Straße zu vermiethen, und kann im Oktober be⸗ zogen werden, bei L. Langsdorff. (476) Ein Logis, beſtehend in einer Stube, Küche, einem halben Keller, einem halben Speicher, hat zu vermiethen 5 Georg See. Empfangsbeſcheinigung. Für die Wetterbeſchaädigten im Kreiſe Grünberg ſind ferner bei mir eingegangen: von F. K. 1 fl. 45 kr., mach mit dem früher erhaltenen 16 fl. 40 kr. Die Einſendung habe ich bisher noch aufgeſchoben, weil ich immer noch auf einige Beiträge hoffe. Ph. Dieffenbach. Die Fleiſch⸗ Fruchtpreiſe: Waizen.. 5 fl. 30 kr. und Brodpreiſe ſind unveraͤndert geblieben. Korn.. 3 fl. 50 kr. Gerſte.. 3 fl. 15 kr. Hafer 2 fl. 0 Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel⸗ 72 ob 1 le folg der bon Die fetzt Nabu In fee . f