e für die feld.— heimer. ndmahls 8 Uhr: innlichen Montag Vereini⸗ Jugend 2 Uhr; Abends 9: Fa⸗ igen, zu Jugend u Men⸗ irbietun⸗ rstützung Beschluß letzten d Ange⸗ Mk. Alle sen hier itglieder mmer er⸗ ßer den t haben olai, K nitz, W. Mank, Schnei⸗ Sack, H. ick, Br. ann, L n sagen unseres k. Die richtigen worben. n. ds 8¼ͤ zewerbe⸗ ndheits⸗ t: Hen erspricht r bitten n. Ein⸗ zu dem im Jo⸗ ermusin⸗ tusikali⸗ rtholdy, J ritwirkt, rmhaus, Bütt⸗ Schreib⸗ u haben. — ndruckerei Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Nr. 49 Gießen, 3. Advent, den I2. Dezember 1920 9. Jahrg. Der Friedefürst. lichen Einrichtungen im Innern, über die Jesaia 9. 5. Er heißt Friedefürst. Behandlung der Kriegsgefangenen im all⸗ 3 N 3 gemeinen, ihre Bewachung und Ernährung Im September 1885 hielt Werner Sie⸗ ausgesprochen habe, möchte ich nunmehr eini⸗ mens auf der Versammlung der deutschen ges über ihre Gesun tung, d. h. Körpe Naturforscher und Aerzte einen Vortrag, pflege und Krankenfürsorge erzählen; als der mit den Worten schloß:„Und so wollen Nichtfachmann kann ich es rlich nur in wir uns nicht irre machen lassen in dem groben Umrissen tun. 8 ist eine be⸗ Glauben, daß unsere Forschungs⸗ und Er⸗ kannte Tatsache, daß im Kriege die Krank⸗ findungstätigkeit die Menschheit höheren heiten, besonders die ansteckenden, eine große Kulturstufen zuführt, sie veredelt und idealen Rolle spielen und daß in früheren Kriegen Bestrebungen zugänglich macht, daß das ihnen oft mehr Menschen erlagen, als an hereinbrechende naturwissenschaftliche Zeit⸗ ihren Wunden starben. Diesen Gefahren alter ihre Lebensnot, ihr Siechtum ender gingen unsere Soldaten auch im letzten großen Kriege entgegen; dank der hingeben⸗ 74. 27 4 c K ihren Lebensgenuß erhöhen, sie besser, glücklicher und mit ihrem Geschick zufriedener den Arbeit der deutschen Truppen⸗ und machen wird.“ Es ist tief schmerzlich, heute Lazarettärzte, der Sanitätsmannschaften und feststellen zu müssen, daß von diesen Vor⸗ und der Schwestern wurden sie im Felde aussagen des genialen Mannes auch nicht jedoch nach Möglichkeit gebannt. Sie drohten eine eingetroffen ist. Unzweifelhaft haben aber nicht weniger der Heimat; denn die Naturwissenschaft und Erfindungskunst ge⸗ Einschleppung gefährlicher, in Deutschland waltiges geleistet, auf einzelnen Gebieten z. T. unbekannter Krankheiten durch die wie auf dem Gebiete des Verkehrswesens hereinströmenden Kriegsgefangenen war 81 und der Heilkunde große Fortschritte herbei⸗ befürchten. Drohte von Frankreich und Bel⸗ geführt, sie haben aber das lehrt uns gien der dort häufig epidemisch auftretende der hinter uns liegende Krieg— in weit Typhus, so von Rußland aus Cholera, Ruhr öherem Maß erstür nd verni 1 5 fe kr; 0 er 1 7 7 7 175 e und vor allem das sog. Flecksieber. Grade Fliege bomben e Tanks, f 1 a iht Vanek 1 555 fahr für Fkieger„ uwerfer, Tanks, gefährlich, da ihre Ansteckungsgefahr für Giftgase, Handgranaten zu nennen, und den Deulschen viel größer ist als für den 55 wissen 1 bwifsen chert und Er⸗ Russen, und dementsprechend die Lebens⸗ eee udungskunst 8 ür si ichen etwa 2 rozent, bei den Deutschen an⸗ . 5 e das e nähernd 80 Prozent) Mit Recht können die 551 der religiöse 5 8 81 deutschen Sanitätsoffiziere darauf stolz sein, ae nee e eee 1 diesen Gefahren im Inlande erfolgreich igke Lur S V 12 7 0 0 ge- begegr 3 Daß 8 Hei gan Ber⸗ macht hat, so sagt sie uns auf der anderen t e e e L Vorsichts N hat,. 5 Hache da. 81g ordentlicher Sorgfalt und scharfer Vorsichts⸗ Seite auch, daß Friede und Ru einen Mene maßregeln sowie streuger Durchführung der . wo 95 über e getroffenen Maßnahmen bedurfte, liegt auf schen Macht gewinnt. Welt 50755 Frie 55 der Hand; denn tatsächlich zeigten sich viele und 51 5 die Wissenschaft die schönen aus dem Osten kommende Gefangene mit Grfol e 16 Wi 5 1 907 1 8 den genannten Krankheiten, vor allem auch Hilolge zeitigen, von denen vor einem dem Fleckfieber oder Flecktyphus behaftet Menschenalter der berühmte e ger Da man wußte, daß dieser durch die Laus F 5 c 5 Geltug: übertragen wird, so mußte, wie auch im Ohne mich könnt ihr nichts tun.. D. Felde, mit aller Energie gegen diesen. 1 8 der Bazillen angekämpft werden. So wurden Bilder aus dem Uriegsgefangenen⸗ im allen Lagern Desinfektionsapparate auf⸗ lager Gießen. gestellt und 5 errichtet; 2 5 N 1 4 55 die Entlausungsanstalt des hiesi⸗ on Studienrat Prof. Dr. Fritz Schmoll, so war auch die Entla ö. si 5 ee Refs 1 5 5 0 gen Lagers ein stattlicher Bau mit neuzeit⸗ 15 5 7 lichen Einrichtungen, die gestatteten, nicht Zweite Folge. mur die Kleidung, sondern auch Decken, Bett⸗ Nachdem ich in einer früheren Serie von wäsche und Strohsäcke durch Heißluft und „Bildern“ mich über die Anlage des hiesigen Tesinfektionsmittel von allen Krankheits⸗ Kriegsgefangenenlagers, über seine bau⸗ stoffen zu befreien. In praktischer Weise 194 waren Badeein richtungen mit der Entlau⸗ tätsordnung für die Lazarette keinen Unter⸗ sungsanstalt verbunden, damit gleichzeitig schied zwischen Freund und Feind; ihre ein gründliches Baden und Abseifen des sämtlichen Bestimmungen werden auf den Körpers vorgenommen werden konnte. Wenn Kriegsgefangenen genau in derselben Weise man bedenkt, welche Wohltat es für die angewendet wie auf den deutschen Soldaten. Gefangenen, die im Felde monatelang nicht Insbesondere werden, oder besser gesagt, aus den Kleidern gekommen waren, bedeu⸗ wurden alle mit ansteckenden Krankheiten tete, von ihren kleinen Plagegeistern befreit behafteten oder ansteckungsverdächtigen Ge⸗ zu werden, so kann man verstehen, daß sie fangenen durchaus von den gesunden und geduldig vor dem„Lausoleum“ warteten, bis sie an die Reihe kamen. Dabei war eine Tagesleistung von 1000 Entlausungen keine Seltenheit, und mancher Russe, aber auch mancher„farbige“ Franzose und Engländer hat hier in Gießen überhaupt das erste Bad in seinem Leben genommen. Natürlich mußten diese Desinfektionen in regelmäßigen Zeiträumen wiederholt, Kleider und Betten außerdem häufig gesonnt und durchlüftet werden; daneben waren die Vorkehrungen nicht vergessen, welche es den Gefangenen ermöglichten, ihre Leibwäsche möglichst oft selbst zu waschen und in Ordnung zu halten. Die Gesunderhaltung der Gefangenen und die Fürsorge für Kranke unter ihnen stellte aber noch erheblich höhere Anforderungen an die in den Lagern tätigen Aerzte, meist Herren des Beurlaubtenstandes oder land⸗ sturmpflichtige Aerzte, vielfach auch solche, die sich freiwillig zur Verfügung stellten. Daneben wurde natürlich auch die Hilfe der fremden, gefangenen Militärärzte in An⸗ spruch genommen, denen die Gefangenen bezeichnenderweise aber sehr oft weniger Ver⸗ trauen entgegenbrachten, als den„Bar⸗ baren“, trotzdem sie sich natürlich leichter mit ihnen verständigen konnten. Auch das fremde Sanitätspersonal mußte unter deut⸗ scher Aufsicht Dienst an den Landsleuten leisten.— Nach der Einlieferung und Entlausung mußten Impfungen vorgenommen werden gegen Cholera, Typhus und Pocken, teilweise mehrmals wiederholt; bei den Tausenden von Gefangenen eine ebenso gewaltige wie kostspielige Aufgabe, aber unumgänglich not⸗ wendig. Schwerverwundete oder Schwer⸗ kranke mußten ausgeschieden und besonderen Lazaretten überwiesen werden, sofern ihre Behandlung im Kriegsgefangenenlazarett nicht vorgenommen werden konnte. Ein solches war wohl in jedem Lager eingerichtat, das hiesige befand sich in der gerade mit Ausbruch des Krieges fertig gewordenen Kaserne der Maschinengewehr⸗Kompagnie des J.⸗R. 116 und war in den hellen, lufti⸗ gen Räumen gut und zweckmäßig unter⸗ gebracht. In dieses Lazarett kamen auch die im Lager selbst erkrankenden Gefangenen und solche von auswärtigen Arbeitskom⸗ mandos, wenn nicht bei leichteren Fällen die Behandlung in den Revierstuben erfolgen konnte.—„Ganz wie bei uns!“ mag der Leser denken, der Soldat und als solcher in Revier⸗ oder Lazarettbehandlung gewesen ist. Und in der Tat macht die deutsche Sani⸗ sonstwie kranken Insassen des Lagers ge⸗ trennt gehalten. Neue Ankömmlinge mußten vorsorglicherweise im sog.„Durchgangs⸗ lager“ eine bestimmte Anzahl von Tagen verbleiben, d. h. sie wurden unter genauester Beobachtung auf Seuchenverdacht solange in Quarantäne gehalten, bis jede Gefahr aus⸗ geschlossen war. Erst dann dürften sie in das eigentliche„Stammlager“ eingereiht werden. Wie außerordentlich vorsichtig man in dieser Beziehung war— galt es doch, in gleicher Weise Freund und Feind vor un⸗ ermeßlichem Schaden zu bewahren—, be⸗ weist die Tatsache, daß im hiesigen wie in allen gut geleiteten Lagern ein peinlichst ge⸗ sicherter und abgetrennter Block von Ba⸗ racken in vergeschriebener Zahl dauernd leer stehen mußte, um seuchenkranke Gefangene sofort darin isolieren zu können, falls trotz aller menschlichen Vorsichtsmaßregeln doch einmal eine Epidemie ausgebrochen wäre. Natürlich war die ärztliche Behandlung mit allem, was dazu gehört, Röntgenauf⸗ nahmen, Operationen, künstlichen Gliedern, Brillen usw., völlig kostenlos; nur die Kosten für Zahnersatz mußten von den Gefangenen selbst getragen werden, als die Fälle sich mehrten, in denen Gefangene, besonders solche auf Arbeitskommandos, durch mut⸗ williges Zerbrechen ihrer künstlichen Gebisse sich arbeitsunfähig zu machen versuchten. Mittellose aber wurden auch in dieser Be⸗ ziehung kostenlos versorgt. (Fortsetzung folgt.) Ein Winter an der Bzura. Aus dem Kriegstagebuch des Hauptmanns d. R. Landgerichtsrat Trümpert in Gießen. (Fortsetzung.) 28. Januar 1915. Wenn ich bedenke, wie ich zu Hause meine Zeit ausnutzen mußte, um mit der Arbeit fertig zu werden, und wie ich nun ohne eigentliche Arbeit hier herumsitze, dann denke ich oft: wie schade um die verlorene Zeit! Ich lese viel. Zur Zeit bin ich in die„Piccolomini“ vertieft die viel auf diesen Krieg passendes enthalten. Wenn Manx sagt:„Denn hört der Krieg im Kriege nicht schon auf, woher soll Friede kommen?“, so meine ich, nach der Lage auf den verschiedenen Kriegsschauplätzen näher⸗ ten wir uns diesem Zeitpunkt. Dann würde das eintreten, was Max so herrlich sagt (1. Aufzug, 4. Auftritt): O, schöner Tag, wenn endlich der Soldat Ins Leben heimkehrt, in die Menschlichkeit, Zum fro Und hein Wenn all Mit grüt Der Stä Nicht du Von Mer Von fried Hell klin, Des blut. Aus Dör Ein jauch Zudringli Da schütt Dem hein O, wäre „Es ist de Aber es unsere So ihre Umg stalten su kunftshäuf immer re Wände m nachtspake Hof ist sa ziert, auf guren(Eis auch einig 1. Feb tillerie ist chen schon ich hinter bauen. He 18 Ztm.⸗ beschossen zurück. Na waltige Li gingen nu Ich habe heftige Ha ich infolge gar nicht s 5. 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Zum frohen Zug die Fahnen sich entfalten marsch, Wenn alle Hüte sich und Helme schmücken — 195— „ geschieht, wäre das Leben wieder viel an⸗ Und heimwärts schlägt der sanfte Friedens⸗ genehmer. a In letzter Zeit gibt es auch nachts manch⸗ mal Störung; das liegt einem dann den Mit grünen Maien, dem leßten Raub der ganzen Tag in den Gliedern. Der ganze der! Der Städte Tore gehen auf von selbst Zustand wirkt niederdrückend, und ich leide seelisch sehr darunter. Was war das so Nicht die Petarde braucht sie mehr zu anders in Frankreich! Da gab es größere rengen. Märsche, körperlich ja sehr anstrengend, zu⸗ sp Von Menschen sind die Wälle rings erfüllt, mal die Verpflegung mangelhaft war, aber Von friedlichen, die in die Lüfte grüßen, doch erfrischend. Dabei traf man auch mit Hell klingt von allen Türmen das Geläut, anderen Offizieren zusammen, während wir Des blutgen Tages frohe Vesper schlagend. hier wochenlang in der Batterie aufeinander Aus Dörfern und aus Städten wimmelnd angewiesen sind. Wenn es wieder vorwärts . strömt Ein jauchzend Volk mit liebend emsiger Zudringlichkeit des Heeres Fortzug hindernd. Da schüttelt, froh des noch erlebten Tags, Dem heimgekehrten h der Greis die Hände.“ O, wäre das Bild Wirklichkeit, denn allzu wahr ist das Wort: „Es ist der Krieg ein e Hand⸗ werk.“ Aber es ist erfreulich, zu beobachten, wie unsere Soldaten trotz des feindlichen Feuers ihre Umgebung hübsch und heimisch zu ge⸗ stalten suchen. Die Räume in den Unter⸗ kunftshäusern bei der Feuerstellung sind immer rein und ordentlich gehalten, die Wände mit bescheidenem Schmuck aus Weih⸗ nachtspaketen u. dgl. versehen. Auch der Hof ist sauber und mit kleinen Beeten ver⸗ ziert, auf denen mit bunten Steinen Fi⸗ guren(Eisernes Kreuz u. a.) gelegt und wohl auch einige grüne Pflanzen gesetzt sind. 1. Februar 1915. Die feindliche Ar⸗ tillerie ist recht tätig. Da auch unser Häus⸗ chen schon mehrmals beschossen wurde, ließ ich hinter der Scheuer einen Unterstand bauen. Heute vormittag wurden wir mit 18 Ztm.⸗Geschossen über eine Stunde lang beschossen und zogen uns in den Unterstand zurück. Nahe unserem Häuschen wurden ge⸗ waltige Löcher gerissen, aber im Häuschen gingen nur die Fensterscheiben entzwei. Ich habe schon seit mehreren Tagen eine heftige Halsentzündung, eine Nacht konnte ich infolge der Schmerzen beim Schlucken gar nicht schlafen. 5. Februar 1915. Dieser Stellungs⸗ kampf ist auf die Dauer fürchterlich. Es wird ganz unregelmäßig gefeuert. Auch der Feind nimmt uns nur zeitweise und vorüber⸗ gehend aufs Korn, oder er schießt vielleicht auch zeitweise unabsichtlich hierher, streut nur das Gelände ab; aber man muß immer darauf gefaßt sein, daß es losgeht. Und das geht auf die Nerven. Auch an den sogenann⸗ ten Ruhetagen hat man infolgedessen keine wirkliche Ruhe, und, da man nicht spazieren gehen kann, drückt man sich den ganzen Tag, ginge, würde das ja anders, aber wohl auch nur für kurze Zeit, denn bald würde sich wohl in einer neuen Linie ein gleicher Stel⸗ lungskampf entwickeln. In Frankreich sind die Verhältnisse ja schon seit Monaten die⸗ selben. Möchte doch durch unsere in den letz⸗ ten Tagen hinausgekommenen erheblichen Verstärkungen eine entscheidende Wendung des Krieges herbeigeführt werden! 8. Februar 1915. Ich will versuchen, ein Bild der Lage und der Art der derzeiti⸗ gen Gefechtstätigkeit zu entwerfen. Die Bzura, die weit nördlich unserer Fluß etwa wie die Nidda, hier vor uns vielleicht 10 Meter breit; sie ist nicht tief und hat starke Strömung, was das Zufrieren erschwert. Sie weist nur wenige Brücken auf und bildet deshalb ein erhebliches Hin⸗ dernis für unser Vorgehen gegen Warschau. Nördlich von uns stehen Truppen bis zur Weichsel, alle in westlicher Richtung, also diesseits der Bzura. Vor unserer Division griff hier wäre schwierig und verlustreich. Wir beschränken uns darauf, die feindlichen Schützengräben sowie vermutete Beobach⸗ tungsstellen mit leichter und schwerer Ar⸗ tillerie zu beschießen, teils um die Anlage zu zerstören, teils um dem Feind Verluste beizubringen und ihn mürbe und nervös zu machen. Zu diesem Zweck wird nament⸗ lich nachts in unregelmäßigen Zwischen⸗ räumen von der Artillerie hierhin und dort⸗ hin geschossen, aber daher wissen wir, wie unangenehm das ist und wie das auf die Nerven geht. Denn die Häuser, in denen wir wohnen, bieten geringen Schutz. Tagsüber muß ich auf die Gräben, Beob⸗ achtungsstellen, Stände von Maschinen⸗ gewehren schießen. Um nicht zuviel Mu⸗ nition zu verfeuern, schieße ich meist nur mit einem oder zwei Geschützen zu verschie⸗ denen Zeiten, im ganzen im Lauf des Tages höchstens in zwei Stunden 150— 200 Schuß. Nach vier Tagen hat die Batterie immer zwei Tage Ruhe, d. h. sie braucht dann, wenn nicht etwas besonderes los ist, nicht nun schon drei Wochen, im Zimmer herum. Wenn wir ja wieder in unserer ersten Stel⸗ lung zurückkämen, was vielleicht demnächst zu feuern. Aber hier in dieser Stellung haben wir nicht viel von diesen Ruhetagen, da wir uns nicht frei bewegen können, um unsere Stellung nicht zu verraten. Stellung in die Weichsel mündet, ist ein ist die Bzura tief eingeschnitten. Ein An⸗ 0 5 Hier 1 700 für 155 Seiten 1 81 den Kirchliche Anzeigen. Gegner zu beschäftigen, damit er nicht Trup⸗ 8 9 De 5 3. Ai pen an gefährdete Stellen abgeben kinn. Sonntag den 12. Dezember. 3. Advent. und ihm, soweit möglich, Abbruch zu tun. In der Stadtkirche. Vormittags 9/ Uhr: Am jenseitigen Ufer der Bzura läuft oben Pfarras sistent Ramge.— Vormittags 11 Uhr: der starke Schützengrabe en der Russen ent⸗ Kindertir che für die Matthäusgemeinde: lang. Auf unserer Seite befindet er sich Pfarrer Mahr.— Abends 5 Uhr: Pfarrer unmittelbar vor Antoniew, bis zu 1000 Becker. Beichte und Feier des heiligen Abend⸗ Meter von der Bzura. entfernt. Nach Norden 1 für die Markusgemeinde.— Montag zu nähert er sich der Bzura mehr. Am Tage den 13. Dezember, abends 8 Uhr: Vereini⸗ befind en sich in den Schützengräben auf gung der konfirmierten weiblichen Jugend beiden Seiten nur einzelne Posten,! e Marxkusgemeinde.— Montag den 13. masse der Infanterie liegt etwas zurück in Dezember, abends 8 Uhr: Sitzung des Unterständen und Häusern. Die Posten sind Frauenvekeins der Nathhntsgeme einde. 2 nun häufig über die Brustwehr zu sehen, Donnerstag den 16. Dezember, abends aber, wie nach stillschweigendem Ueberein⸗ 8 Uhr: Zusammenkunft des Frauenvereins kommen schießen die Leute nicht aufein⸗ der Markusgemeinde. ander. Erst wenn es dunkel wird werden In der Johanneskirche. Vorm. 9½ Uhr: die Schützengräben stärker besetzt, und dann Pfarrer Be chtolsheimer. Vormittags wird auch hin und her geschossen, aber meist 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde: zu hoch, so daß nicht viel dabei heraus⸗ Pfarrer Bechtolsheimer.— Abends 5 Uhr: kommt. Sie wollen sich nur sagen: wir Pfarrer Ausfeld. B deichte und Feier des sind da. Manchmal 1 5 nen nachts russische heiligen Abendmahls für die Johannes⸗ Patrouillen von 6 bis 8 Mann über die gemeinde.— Abends 8 Uhr: Bibelbe⸗ Bzura. Bisher wurden sie aber stets von sprechung im Johannessaal: Pfarrassistent unsern Feldwachen entdeckt und teils er⸗ Ramge.— Montag den 13. Dezember, schossen, teils gefangen genommen. abends ½'8 Uhr: Vereinigung der konfir⸗ (Fortsetzung folgt.) mierten weibl. Jugend der Lukasgemeinde 5 im Lukassaal.— Freitag den 17. Dezember, Hleine Mitteilungen. abends ½6 Uhr: Vereinigung der konfir⸗ mierten weiblichen Jugend der Johannes⸗ * flienab 05 W̃᷑ hurg⸗ 6 Der Familienabend, den der Wartburg gemeinde. verein am vorigen Sonntag im Mark ussaale* veranstaltete, nahm bei äußerst starker Be⸗ 5. 5 teiligung der Mitglieder und ihrer Familien⸗ Wartburg⸗ Verein. angehörigen einen stimmungsvollen Ver⸗ Sonntag den 12. D ezember, nachm. 2 Uhr: lauf. Der Streichchor des Vereins trug in Zufammenkunft im Heim, Diezstraße 15. gewohnter, vollendeter Weise einige Musik⸗ Abends 8 Ühr daselbst: Näheres über das stücke vor. Das Mitglied des Beirates, Herr Weihnachtsfest. Ausgabe der Karten usw. Schmalz, fand durch seine Vorträge auf der Laut Beschluß der Mitgliederversammlung See ihee i freudige Anerkennung der vom 28. November zahlen Mitglieder und Erschienenen. Zum erstenmal hatte der deren erwachsene Familienangehörige pro Verein die Freude und Genugtuung, daß Person wegen der hohen Unkosten 2 Mk. Frau Mendelssohn⸗Bartholdy, die als Vor⸗ Eintritt. Kinder unter 14 Jahren sind frei. 8 kragskünstlerin in vielen deutschen Städten— Besprechung über Zustellung des„Sonn⸗ schon Beifall geerntet hat, als Rezitatorin tagsgrußes“ und Beitrags szahlung für 1921; auftrat. Ernstes und Heiteres bot die Künst⸗ sämtliche Mitglieder wollen ihr Erscheinen lerin dar; Gedichte von Konrad Ferdinand wegen der wichtigen Besprechung ermög⸗ 1 isse dende e 11 5 mit lichen. rzeugnissen der schwäbischen Dialektpoesie. 5 9 1 8 erei Lautlos und gespannt lauschten die Ver⸗ Evang., 12 sammelten diesen vollendeten Darbietungen, Sonntag den 12. Dezember, abends 8 Uhr, um am Schlusse von ganzem Herzen Beifall im Johannessaal: K Kammermusikabend 1 zu spenden. Pfarrer Becker faßte in seinem Mitwirkung von Frau Mendelssohn⸗Bar⸗ Schlußwort die Eindrücke des Abends zu⸗ tholdy(Rezitationen) Eintrittskarten sind sammen und dankte allen, die zum Gelingen zum Preise von 1 Mk. im Reformhaus, dieses Familienabends beic etragen hatten. Kreuzplatz, sowie bei Friseurmeister Büttner, F 5 5 Landgraf⸗ Philipp⸗ Platz. und Schrei ibwaren⸗ händler Bingel, Lindenplatz, zu haben.— Die Kinder, die bei der Weihnachtsfeier vortragen, sowie alle die die Weihnachts⸗ tantens Raritätenschrank“ zu dem billigen lieder mitsingen wollen, sollen sich Sonntag Preise von 1.50 Mk. zu beziehen ist, Pfarrer 10 12. Dezember, nachmittags 3 Uhr, im Bechtolsheimer vermittelt Bestellungen. Das E dewerbehaus, Kirchstr. 16, einfinden. Wer Büchlein hat seither einen erfreulichen Ab⸗ Verlofungsgegenstände oder Gebäck stiften satz gefunden und eignet sich sehr als will, gebe solches bei Herrn Weller, Rat⸗ Weihnachtsgeschenk. haus, ab. 1 Bechtolshei eimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗Buth⸗ und Steindruckerel R. Lange, Gießen. Wir weisen noch einmal darauf hin, daß Helma Esselborns Büchlein„Aus Urgroß⸗ Verantwortlich: Pfarre — Geme Nr. 50 Psalm 90 Gnad Fröhlic gekommen Adventsze das Weih voll ist 1 redet der seinen Ga Kleinen n. in traulic das Feuer dann sitzer diese erzäl Ihren We der Volks! weiß, und vor dem 2 erzeugt ein Zeit nicht Aber a rechte Wei man an d Christenhe Kind hat land, für gesegnet, k Schwachen Frieden er 10 die Mi Eltern Pfl Heiland ih jetzt eine N tut, da ruh Wenn das kalte Leber vergangene Schatz mit keit bewah⸗ geeignet ha Bilder Von Studi Diese kur mühungen Kriegsgefan ten die gro heren Feink über bewu fandsleute lich widerle der Aeußer