sterin sei fügte er vunderns⸗ enenstaate ohnen, die [Königin. re Pflicht n würden önigin ihr gleich Un⸗ eten daun r die ein⸗ ie verzehr⸗ an lernen, geschaffene eihen des „ so wäre ommen. s wertvoll liegt doch orgen, die, t, von grö⸗ viele blen ter nur zu onin R. m hat für Mai, in den einen allge⸗ nd folgendes ichtet:„Der t veranlaßt onntag, den ten deutschen Landes ein inden möge, eit dies noch den wollen. d der Partei dem Herrn unser armes, aterland vor en und uns weren Druch ins aufrecht⸗ intate). Sdienst). tags 8 Uhr, ukonfirmier⸗ farrassistent hr: Pfarrer Kinderkirche arrer Mahr ittags 8 lie ukonfirmier⸗ de: Pfarret hr: Pfarret 3 11 Uhr: nde: Pfarrer 1d Steindruckere onntagsgruß Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Nr. 21 Gießen, Rogate, den 25. Mai 1919 8. Jahrgang 2 2 5 Christenglaube in dunkler eit. Brief an die Hebräer 11, 6. Ohne Glaube ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Der Krieg hat manches ans Licht geför⸗ dert, an das wir kaum mehr gedacht haben. Viel Schutt und Schlacken, einem Vulkan gleich, und viel Edelstein; wir denken an den Opfersinn, den das deutsche Volk vier Jahre lang gezeigt hat. Aber auch alte Münzen kommen wieder zum Vorschein, die wir fast begraben glaubten. Wie hat man einst großartig getan, wenn einer noch von Schuld sprach. Es gebe keine Schuld; im Namen der Wissenschaft müsse man davon absehen, von solchen Dingen noch zu reden. Die Wirklichkeit entscheidet oft an⸗ ders, als die Theorie Wort haben möchte Wir erleben seit Monaten, wie das ganze Vaterland wi derhallt von dem Work: zösisch. Erst als sie merkten, daß sie nicht beobachtet wurden und einigemal über fran⸗ zösische Ausdrücke gestolpert waren, gingen sie dann zum„Elsässer⸗Ditsch“ über. Als die Bürgermeister nicht mehr von der Re⸗ gierung ernannt, sondern von der Gemeinde gewählt wurden, zeigte es sich, daß mit den einheimischen Bürgermeistern besser auszu⸗ kommen war, wie mit den eingewanderten. Letztere bemühten sich um die Gunst des Gemeinderats, vielfach auf Kosten der Deut⸗ schen, besonders des Militärs. Dieses Auf⸗ geben der Berufsbürgermeister war auch eine der unglücklichen Versöhnungsmaß⸗ nahmen. In Mörchingen, dieser verschrieenen Gar⸗ nison, war ich 10 Jahre bis einschließlich Oberstleutnant(18951905). Ich und meine Frau fühlten uns wohl, ich durch meinen Dienst, sie durch Haus und Garten, vom „Schuld“. Wir wollen uns das für künftig merken. Sowenig sich einer sein Verdienst schmälern läßt, sowenig läßt er in der Praxis davon ab, andere, natürlich nicht sich selbst, einer Schuld zu zeihen. Schuld aber und Verdienst setzt irgendwie freie Entschei⸗ dung voraus und führt den Begriff der Ver⸗ antwortung ein, den wir gleichfalls nicht mehr gelten lassen wollten. Wie leichtfertig geht der Mensch mit solchen alten Werten um, in denen allen ein Sinn steckt. Und noch eine andere Münze scheint wie⸗ der in Geltung zu kommen, die wir längst beiseite geworfen haben, das Wort„Glau⸗ be“. Ohne Glauben, ohne Vertrauen, ohne Vertrauen auch auf eine bessere Zukunft, kann der Mensch nicht leben. Glaube ist ein Lebenselement der menschlichen Natur, das im Glauben an Gott zu seiner höchsten Aus⸗ wirkung kommt. Gott sitzt im Regimente und führet alles wohl, in diesen Worten faßt Paul Gerhardt seinen Vorsehungsglauben zusammen, und ohne diesen Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Diesen Glauben wollen wir auch festhalten in der Not dieser Zeit. Er wird vielen Trost und Wegweiser sein, vielleicht dem ganzen deutschen Volk au seinem künftigen Leidensgang. Erinnerungen und Betrachtungen. Von Generalleutnant z. D. Friedrich Klingelhöffer(Gießen). (Schluß.) Staat zu billigem Preis überwiesen. Bei uns trafen die Vorbedingungen zu, um in Mörchingen zufrieden zu sein: Liebe zum Landleben, keine schulpflichtigen Kin⸗ der, eine anhängliche häusliche Hilfe Trotz⸗ dem bat ich den Brigadekommandeur, seine Absicht fallen zu lassen, mich als Kom⸗ mandeur des Regiments, in dem ich stand, vorzuschlagen. Es ist nicht angenehm, Regi⸗ mentskommandeur an einem Ort zu sein, wo der Leutnant es als das größte Glück ansieht, gerade so viel anzustellen, daß er versetzt werden muß, aber um den Ab⸗ schied herumkommt. Dem Leutnant wurde freilich in dem armseligen Städtchen in trauriger Gegend wenig geboten, was das Leben angenehm macht. Da bot Saarbrücken mehr, wohin ich von 1905-1909 als Kommandeur des In⸗ fanterie⸗Regiments 70 kam. Saarbrücken gilt zwar als eine rußige, häßliche Stadt, aber das trifft nur für den Teil an der Bahn zu Es liegt in herrlicher Gegend, bat mancherlei interessante Bauten und Er⸗ innerungen, vor allem eine der patriotisch⸗ Fsten Bevölkerungen Deutschlands Dieser Pa⸗ striotismus hat sich von 1870 her, wo die Franzosen die Stadt durchstreiften, erhal⸗ 3 Die besseren Kreise pflegten den Ver⸗ kehr mit den Offizierkorps, trotzdem deren Spitzen rasch wechselten, in besonders lie⸗ benswürdiger Weise. Man fühlte sich in dieser urdeutschen Bevölkerung und unter diesen prächtigen Bergleuten ungemein wohl. Kam eine elsaß⸗lothringische Gesellschaft Es wäre unverzeihlich, wenn an der Zu⸗ 1 in einem Gasthaus an einen Tisch in Nähe gehörigkeit zu Deutschland irgendetwas ge⸗ der Deutschen, so sprachen sie stets fran⸗ ändert würde. ee eee e 8 ——— Dieser schönen Zeit folgten dann noch (19091911) einige Jahre als Komman⸗ deur der 59. Infanterie⸗Brigade in Saar⸗ burg in Lothringen. Die Hand am Säbel, bereit, wie in Mörchingen, bei den unter⸗ stellten Truppen, die in Saarburg anfäng⸗ lich ungefähr eine Division betragen hätten, die ersten Schüsse fallen zu hören. Es kam nicht dazu. Meiner geschwächten Gesundheit stand hervorgegangenen Kompanieführer, Leutnants, Feldwebelleutnants, Offizier⸗ diensttuer und Unteroffiziere arbeiteten sich mit rühmlichem Eifer bald in die schwie⸗ rigen Verhältnisse ein. So wurde es ermög⸗ licht, daß die vom besten Willen beseelten Rekruten nach drei bis vier Monaten einiger⸗ maßen ausgebildet in das Feld rücken konn⸗ ten. Als auch ältere Leute eingezogen wer⸗ wegen wollte ich nach Wiesbaden ziehen. Ich den mußten, zeigte sich die unvermutete fand aber keine zusagende Wohnung mit einem großen Garten, schön gelegen, die Küche nicht unter der Erde und einen großen Trockenboden, Ideale der Hausfrau. Der dann befragte Gießener Professor riet mir auch von Wiesbaden als zu weich ab und er⸗ klärte das Gießener Klima für viel gesünder So zog ich in meine Vaterstadt, in der wir immer ein Heim uns gehalten hatten, um bei einem Krieg eine Zuflucht für meine Frau zu haben. Schließlich bauten wir uns 1913 am Lärchenwäldchen an. Der wunde Punkt war der schlechte Gartenuntergrund knir⸗ schender Kies—, doch 120 Wagen Straßen⸗ abhub, der von der Grünberger Straße in den Wald geworfen war und sich dort dreißig Jahre mit dem abfallenden Laub gemischt hatte, sowie 40 Wagen Mist schafften ein vortreffliches Wachstum. Dagegen fuhr die Stadt— außer der Baugrube— 140 Wagen Kies ab, mit dem der Fußsteig an der Kaiserallee verbreitert wurde. Ich sparte den Fuhrlohn, die Stadt die Kosten für den Kies. Als der Weltkrieg ausbrach, bewarb ich mich um eine Verwendung in erster Linie. Der Arzt warnte. Ich wurde auch nur Kom⸗ mandeur der stellvertretenden 83. In⸗ fanterie⸗Brigade und Kommandeur des Ab⸗ schnitts III der Festung Mainz(rechtes Rheinufer), sowie Führer der Hauptreserve. Ich blieb es, bis Mainz 1916 aus Sparsam⸗ keitsgründen desarmiert wurde. Bei den hauptsächlich unterstellten Ersatz⸗Landwehr⸗ bataillonen herrschte in bezug auf Bewaff⸗ nung, Bekleidung und Ausrüstung lange die größte Not, für Waffen wurde sie nie besei⸗ tigt. Es zeigt dies, wie wenig sich Deutsch⸗ land auf einen solchen Krieg vorbereitet hatte. Durch Entleihen von Waffen der Kriegervereine, Anfertigung von hölzernen Fechtgewehren, Ersatz des Leibriemens durch einen Strick unter Zuteilung von nur einer Patronentasche, soweit solche vorhanden, An⸗ fertigung von Exerzierpatronen aus ver⸗ schossenen Hülsen, Bau von Schießständen, Ermittelung von Unterrichtslokalen, Suchen von Exerzierplätzen wurde die Ausbildung ermöglicht Eine große Erschwernis war, daß fortwährend Umverlegungen stattfanden. Nach sechs Wochen gönnten die Dörfer bis⸗ her nicht belegten Nachbarorten mit Sicher⸗ heit die Teilnahme an der Freude der Ein⸗ quartierung. Nur die Wirte widerstrebten regelmäßig, Die Verlegung machte immer viel neue Arbeit. Die aus dem Beurlaubten⸗ Erscheinung, daß deren Ausbildung, infolge des ungelenkig gewordenen Körpers zwar anfänglich sehr langsam vorschritt, daß sie aber schließlich die jüngeren Leute weit über⸗ flügelten, wohl dank ihrer ernsteren Lebens⸗ auffassung. Zur Durch bildung wären frei⸗ lich dreiviertel Jahr bis ein Jahr nötig ge⸗ wesen. Die Uebungsgegenstände sind beim Infanteristen durch Maschinengewehre, Mi⸗ nenwerfer, Handgranaten usw. viel zahl⸗ reicher geworden. Alles Unkriegsmäßige war slreng verbannt. Die Bataillonskomman⸗ deure, frühere aktive Offiziere, leisteten Vor⸗ treffliches. Die von ihnen mit Behelfsmitteln eingerichteten Küchen lieferten eine hervor⸗ ragende Verpflegung. Es sei hierbei erwähnt, daß die Heranziehung der Mannschaften bei der Verwaltung eine alte Heereseinrichtung ist. Den Küchenverwaltungen gehörten stets Mannschaften, meist Gefreite, an, die Bean⸗ standungen und Wünsche der Kameraden vor⸗ zubringen hatten. Jetzt ist nur der Namen „Vertrauensleute“ dazugetreten. Angeführt sei bei dieser Gelegenheit, daß das oft an⸗ gegriffene Beschwerderecht gar nicht einfacher gestaltet werden kann, wie es bisher war. Wer glaubt, daß ihm Unrecht zugefügt ist, kann sich am folgenden Morgen beim Kom⸗ panieführer oder ältesten Leutnant unmittel⸗ har und mündlich beschweren. Fühlt er sich von der Entscheidung nicht befriedigt, so kann er bis zur allerhöchsten Stelle die Be⸗ schwerde weiterverfolgen. Nachteile hat er nicht zu befürchten, wenn nicht Böswillig⸗ keit vorliegt. Strafbare Handlungen kann er einfach melden. Merkwürdig ist, wie ungern er das tut. Aus falsch verstandener Kamerad⸗ schaft bringt er selbst schwere Vergehen seiner Stuben⸗ und Kompaniegenossen nur dann zur Anzeige, wenn er selbst schwer geschädigt ist, beispielsweise durch Diebstahl. Allerdings soll die Beschwerde über eine Strafe erst nach deren Verbüßung angebracht werden. Das ist unbillig. Es müßte jedoch, wenn die Beschwerde ohne genügenden Grund erfolgt, eine Erhöhung der Strafe zulässig, sein. Sonst ist Verschleppungsversuchen Tür un Tor geöffnet. Das gleiche müßte bei Be⸗ rufungen in gerichtlichen Angelegenheiten, die den Mann keinen Pfennig kosten, einge⸗ führt werden. Eigentlich Kriegerisches habe ich in Mainz nicht erlebt. Das in meinem Ab⸗ schnitt liegende Fort Biehler wurde in⸗ folge Benzinentzündung in einem Muni⸗ tionsauto stark beschädigt. Als ich hinritt, fand ich die im vorräte die eiser! der Mun Mauern ten hera die Mu Ersatzsto fältig g Autos h Benzin Augenbl gen. Die zur Wa gen nie ihrem 2 Als ich nock hatte, z meiner Jäger Dienstg trat in meines eifrige“ Nun Vater f richter Meine Der ält Staatsc Kassel, und leb rungsre Theoloc Lich zu ziner, arzt dee auch de Meine den Re zialdire Dar Ich m ausspre zu völl stland, kommt, durchau dies m1 Grund! einem einheit! schehen wird n welche heit a ische n. Linie Beste k ist abe möglie ieführer, Offizier⸗ eten sich schwie⸗ 5 ermög⸗ beseelten einiger⸗ en konn⸗ gen wer⸗ bermutete „ infolge rs zwar daß sie heit über⸗ Lebens⸗ ären frei⸗ nötig ge⸗ ind beim ehre, Mi⸗ iel zahl⸗ ißige war zkomman⸗ eten Vor⸗ [fsmitteln e hervor⸗ erwähnt, haften bei inrichtung rten stets die Bean⸗ raden vor⸗ r Namen Angeführt 8 oft an⸗ t einfacher sher war. gefügt ist, eim Kom⸗ unmittel⸗ hlt er sich riedigt, so le die Be⸗ le hat er Böswillig⸗ en kann er bie ungern Kamerad⸗ ehen seiner nur dann geschädigt Allerdings fe erst nach rden. Das wenn die ind erfolgt, ässig, sein. 1 Tür und te bei Be⸗ egenheiten, sten, einge⸗ be ich in einem Ab⸗ wurde in⸗ em Muni⸗ ich hinritt, 83 fand ich zwei Tote. Ein Glück war es, daß die im Fort liegenden großen Munitions⸗ vorräte sich nicht mitentzündeten, trotzdem die eisernen Türen und eisernen Fensterläden der Munitionsgelasse, teilweise sogar die Mauern eingedrückt und Minen und Grana⸗ ten herausgefallen waren. Das beweist, daß die Munitionsfabriken usw., trotzdem viel Ersatzstoffe verwendet werden mußten, sorg⸗ fältig gearbeitet hatten. Die Fahrer des Autos hatten mit allen Mitteln versucht, das Benzin zu löschen und waren erst im letzten Augenblick hinter eine Mauerecke gesprun⸗ gen. Die Leute, die den Tod fanden, gehörten zur Wache und hatten den brennenden Wa⸗ gen nicht aus den Augen gelassen. Ehre ihrem Andenken! Als ich von Mainz und Wiesbaden, wo ich noch eine längere Kur durchzumachen hatte, zurückkehrte, konnte ich den Traum meiner Jugend endlich verwirklichen und Jäger werden. Vorher hatte ich es von Dienstgrad zu Dienstgrad verschoben. Ich trat in die Fußtapfen meines Vaters und meines zweitältesten Bruders, die beide eifrige Jäger waren. Nun noch ein Familienüberblick. Mein Vater starb als Justizrat und Bezirksstraf⸗ richter 1874, meine zweite Mutter 1885. Meine Brüder vertraten alle Studienfächer. Der älteste war Jurist und starb als Erster Staatsanwalt und Geheimer Justizrat in Kassel, mein zweiter Bruder war Kameralist und lebte bis zu seinem Tode als Regie⸗ rungsrat in Butzbach, der dritte studierte Theologie und hat sich als Kirchenrat in Lich zur Ruhe gesetzt, der vierte war Medi⸗ ziner, Geheimer Medizinalrat und Kreis⸗ arzt des Landkreises Frankfurt a. M. Aber auch das Verwaltungsfach war vertreten Meine heimgegangene Schwester heiratete den Regierungsrat Hoffmann der Provin⸗ zialdirektion Oberhessen. Damit bin ich zum Schluß gekommen. Ich möchte nur noch den heißen Wunsch aussprechen, daß Deutschland bald wieder zu völliger Ordnung, befriedigendem Wohl⸗ kommt, die nach innen und außen sich als durchaus notwendig herausgestellt hat. Daß dies nur durch ein diszipliniertes Heer auf Grundlage der allgemeinen Wehrpflicht, mit einem ehrliebenden Offizierkorps und einem einheitlich durchgebildeten Generalstab ge⸗ schehen kann, ist meine Ueberzeugung. Es wird nur von denjenigen bestritten werden, welche die Gewaltherrschaft einer Minder⸗ 6 Daß ich die unpartei⸗ ische monarchische Spitze, die sich in erster heit anstreben.— Linie Gott verantwortlich fühlt, für das Beste halte, will ich nicht verschweigen. Diese ist aber auch in einem demokratischen Staat möglich, wenn man ihn der konstitutionellen Monarchie vorziehen sollte, bei der bekannt⸗ lich der Herrscher an die Mitwirkung und Zustimmung der Volksvertretung gebun⸗ m ist. land, Ansehen und der bewaffneten Macht Zohann Henrich Schaffstädts Gießener Chronik 1770— 1825. (Fortsetzung.) „Seid d. 12ten July hat unser landgraf zu Darmstadt den Titul als Großhertzog und die Souverinitet über seine Lande erhalten. 1 5 dem Fransossen Keiser Napoleon de ten.“ „1806 d. 16ten August hat der Keiser Franz zu Regenspurg der römische Keiser Cron abgesagt. den 12ten July ist der Rein Bund gemacht worten. Von dem Fransosen Keiser Napolion dem Iten der Kuhr Ertz Kanßler ist Fürst primas worden hat die Stadt Frankfurt bekommen. So dann der Könnig von Bevern auch der Könnig von Wirttenberg sodan der großhertzog zu Berg und Klef der Großhertzog zu hessen Darm⸗ stadt der Hertzog zu Nassau ußingen und Weilburg. der Hertzog zu batten der Groß⸗ hertzog zu Wirtzburg.“ „1813 d. 18ten October bey der Großen Schlagt bey Leibzig hat sich der Reinbund wieder aufgelöst, da haben die Teuschen Für⸗ sten die Waffen gegen Napolion gebraucht. Von dem Augenblick an wahr sein Sturtz ent⸗ schieden.“ „Die große Frantzössische Artleri(Artille⸗ rie) ist aus ihrem Kantonnementsquartier aus Schwaben und Franken nacher Sachsen aufgebrochen gegen die Preußen. Unsere Truppen sind den Iten October aus Gießen nacher Wirtzburg maschirt den 30ten Septem haben die Bürger die thoren besetz.“ „Den 24ten 7ter habe in Arbeit bekom⸗ men Daniel Franz von Eisleben in Sachsen. Derselbe ist itzo Meister in Butzbach.“ „D. Iten October ist der Franschössische Keißer durch Frankfurt nacher Wirtzburg ge⸗ macht zu der Armee d. 14ten October sind die Preußen bey Jena von den Fransosen geschlagen worden d. 23ten October sind schon Fransosen in Berlin kommen. d. 27ten Oec⸗ tober hat der Fransöschisse Keiser Napolion in Berlin seinen einzug gehalten.“ „D. 25ten Septem 1806 sind die Bet Stunden und Wochen Pretigten abgesetz worden den Dienstag soll Katechisation(im Original nicht recht leserlich) den Mitwochen eine pretig und Samstag Beicht gehalten werden.“ „Auch in diessem Jahr ist die Trip und Wießen Firtel zinns in Duplo bezahlt wor⸗ den, von den Bürger an das Stadtaerarium (Stadtkasse“). „D. 7ten October sind unsere Truppen aus Weßfalen in Gießen ein maschirt. d. 10ten sind selbige weiter aus maschirt nacher Darmstadt.“ „1806 hat das holtz aus den Stadtwal⸗ tungen aufgehörret an die Bürger ausge⸗ theilt zu werden.“ „D. 11ten Novem sind in Achsbach(Atz⸗ bach über 30 Beu abgebrannt.“ eee eee ee —— 8 „D. ten Novem 1806 Haben die Fran⸗ Heyer schen Buchhandlung.— Er ertrank sosen von dem Curfürstenthum Hessen Cas⸗ beim baden in der Lahn.“ sel Besitz genommen auch von Hanau.“„Den 23ten August auf einen Sonntags „D. 13ten Novem sind durch Gießen 27 Abend ist in des Buschen Garten dem Alten Stück Canonen und über 80 wagen mit ge⸗ Todtengräber Reiber sein Sohn Hartmann wehr aus Ziggenhein(Ziegenhain) nacher von 24 Jahre von den Franschösischen Meintz transportirt worden. d. 15ten Novem Schandarm und einen Secerder(Sekretär) sind 37 Stück Canonen von Cassel hier durch erstochen worden. Die zwey wurden den an⸗ nacher Meintz transportirt worden. d. 23ten dern Tag auf die Haubwacht gesetz, d. Decem ist der große(2 unleserlich, vielleicht 29ten August wurden sie des Abend im Ponton) welcher zu 4 Stük verschniden wahr Stockhaus gebracht, d. 20ten October ist durch Gießen nacher Meintz transportirt großes Verhör über die drey schultigen auf worden von Cassel.“ 5 dem Rathhaus gehalten worden allwo Ihr „D. 28ten Novem sind die Fransosen in urteil aus fiell das der Schandarmenunter⸗ Warschau eingerückt d. 20ten December ist offeir zwey Jahr in die Eisen soll kommen. Keiser Napolion der große in Warschau an⸗ die andern zwey auf Sechs Monat.“ kommen, den 25 und 26ten haben sie eine Der Eintrag im Kirchenbuch lautet: Schlagt mit den Russen geliefert.“„Den 24ten August: Philipp Hartmann, „1807 Januar d. 21ten haben wir 70 des Bürgers und Todtengräbers Joh. Fried⸗ Mann Schwöden gefangen auf dem Rath⸗ rich Reiber's Sohn, alt 26 Jahr 1 M. 16 T.“ haus gehabt, d. 30ten Januar haben wir 400„D. 6ten Decem ist der neue Könnig Mann Preußen in Zeughaus als gefangen von Westfallen mit seiner Gemahlin hier gehabt.“ 5 durch nacher Cassel.“ „In dem Feber ist im gantzen Land eine 1808 Vermögens Steuer gehoben worten auf das. 5 8 2 hunderk 30 Kr.“„D. 13ten Januar ist der Kanßler Koch „D. 17. Feber haben wir Russen auf gestorben.(Das Kirchenbuch meldet, daß dem Rathhaus als gefangen gehabt, d. ligten Johann Christoph Koch, Kanzler der Uni⸗ Feber haben wir von dem hessenland Sturm⸗ versität Gießen, im Alter von 75 Jahren gefangne gehabt, 42 Mann.“ an Entkräftung gestorben sei.) Denselben tag „D. 14ten Mertz ist hinter dem Zeug⸗ ist der Krämmer Noll wieder nacher Frank⸗ hauß bey schleiffung des Walls ein Bursch furt mit Frau und Kinder“. aus Wissig tod geblieben.“ 0„D. 16. und 1gten sind die Hessen aus „D. J4ten May ist Danzig an die Fran⸗ Frankreich wieder bey uns eingerückt um ßosen übergangen, d. 16ten Juny ist Königs⸗ nacher Cassel zu gehen.“ berg an die Franssosen übergangen.“ Fortsetzung folgt.) „1807 auf Johannestag ist das Suppern⸗ tenthurhauß hinter dem thurm verstrichen Uirchliche Anzeigen. (versteigert)p worden an den Jungen Wagner Sonntag den 25. Mai(Rogate). Loos. 2 e 5 Kollekte für die evangelischen Gemeinden im 77 7ten July ist in Tilsit mit dem Ausland. Russischen Keiser und dem Franschössischen Gottesdienst Keiser Napollion Friede gemacht worden,. l d. gten mit dem Könnig von Preußen. Die; 0 1 0 Stadtkirche. ee 8 Uhr, drey Monarchen haben sich einige tägen zugleich C hristentehre für die Neu onfirmier⸗ unterredet, darauf ist Napolion nacher Dres⸗ den en de Matthäusgemeinde. Pfarr ten zu dem Könnig von Sachsen, hat sich e Vormittags 9% Uhr. Pfarrassi⸗ allda 6 tagen aufgehalten. d. 24ten July Kauder 1 e 11. Uhr- abends 6 Ühr ist derselbe in Frankfurt an- 8 für die Markusgemeinde. Pfarr⸗ kommen hat sich etliche Stunden aufgehalten, assistent Schaefer.„„ ist über Meintz nacher Paris gemacht. Der In der Johanneskirche. Vormittags 8 Uhr, Russische Keiser nacher Petersburg, der Kön⸗ zugleich Christenlehre für die Neukonfirmier⸗ nig von Preußen nacher Könnigsberg.“ ten aus der Lukasgemeinde. Pfarrer Bech⸗ „D. 30ten July ist ein Knecht von tolsheimer.— Vormittags 9½ Uhr: Zu⸗ Klattenbach(Gladenbach) mit seinem Wagen gleich Militärgottesdienst, Pfarrer Ausseld. mit zwey Ferd mit einem Jut auf dem Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Wagen(ein Wort unleserlich) in der Roß⸗ Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld.— Kaut mit sampt den Ferden ertrunken.“ Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Jo⸗ „D. Sten August ist ein Student( hannessaal. 1 namens Gräder unter der pulser Mühl in. 5 g der lahn Ertrunken. Er wahr aus Schwaben Donnerstag den 29. Mai(Himmelfahrtstag, wahr bey H. Heyer in Buchlathen.“ In der Stadtkirche. Vormittags 9% Uhr: Im Kirchenbuch steht verzeichnet; Pfarrassistent Schaefer.. Nachm. 2 Uhr „D. gten August. Ferdinand Joseph in der alten Friedhofskapelle: Pfarrer Mahr. Friedrich Gräter, aus Pflumern, im Wür⸗ In der Johanneskirche. Vormittags 9 tembergischen, Handlungsdiener in der Uhr: Pfarrer Ausfeld. Verantwortlich: Pfarrer Bechtolsheimer. Druck und Verlag der Brühl'schenfüünversttäts- Buch und Steindruckerel N. Lange, Gießen. Als schmied da sprac Sohne: änderun ßere fol, Gilt die dieser ger auf Fülle de dar? 2 groß in ohnmäch im Arg gangen, vier Je deutsche Jahre kamen deutsche tische u haben Abstieg das Re dung zi sunken haben mutlich wissen, änderli gesinm ist nich schwun auch i um sei ternden wir: 2 8 Jahre De warten des F Tor schließ sale n Gerha „Schl. allen Fried. ander. gedack