zu ha⸗ cb, und fen ha⸗ ber ihn och von ült Ihn 10 Feier und Jo⸗ l. 5 Uhr: manden r Mahr. Schaefer. ndmahls de. 70% Uhr: 1d Feier as⸗ und alten * ẽ—2 Uhr f es heili⸗ Markus 1½ Uhr: Markus⸗ ahr. esdienst. ags 9% id Feier und Jo⸗ * Uhr: e. Pfar⸗ druckerei onntagsgruß Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Nr. 16 Jahrgang Ostern in trüber Zeit. Brief des Apostels Paulus an die Römer 8, 34. Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. Jammer ohne Ende! Das ist das Kenn zeichen für Deutschland an diesem Oster— Gießen, Ostern, den 20. April 1919 Johann Henrich Schaffstädts Gießener Thronik 1770- 1825. (Fortsetzung.) „Im July sind in Reinhartshein auf 36 Beu(Gebäude) abgebrant.“ „d. Iten e hat der. Ad⸗ meral Nelson in der buch(Bucht) bey Allec⸗ sandria die 5 oßige o eschlggen sie feste. Wir haben kein Brot, wir haben auch f keine Kleider und keine Schuhe, und Tau Heim. Luthers Wort aus dem Kleinen Ka techismus gilt jetzt nicht mehr, nämlich das Wort, daß Gott uns gegeben hat Kleider und Schuhe, Essen und Trinken, Haus und Hof, und daß er uns reichlich und täglich versorget. Der deutsche und der hessische Finanzminister haben unsere Finanzlage als verzweifelt geschildert, und bangen Herzens fragen wir uns: wer er⸗ rettet uns von der gegenwärtigen Papier⸗ geldwirtschaft, die doch nur eine ungeheure Ueberschuldung darstellt? Fremde Willkür verfügt jetzt über unser Schicksal. Und, was uns am meisten Sorge macht, unser Volk geht durch eine schwere innere Krise hin⸗ durch. Vor ungefähr 70 Jahren hat ein Dichter gesungen: Deutschland hat ewigen Besland, es ist ein kerngesundes Land. Heute ist Deutschland nicht mehr kern⸗ gesund, es ist todkrank, es rast im Fieber. Was will das werden? bestandt aus lingen chiffe(Linien⸗ schiffen) und Vier 11 die Englische war auch 13 lingen Schieffe Stark oder 7 f 1% N 3 sch„aber) all nur von 74 Cannonnen die enden fehlt die Wohnung, das schützende bete. . 0 mund uzende Franßosen haben oder(aber) eins gehabt von 120. welche von 90 und 80 und 74. Die Engländer haben ihnen 9 lingen ö Schieff genommen zwey und eine Fregat ist in die luft geflogen. Zwey lingen schieff und zwey Fregatten sind davon gekommen.“ „d. 23ten August Abens hat der blietz in Allten-Städten eingeschlagen, sind 16 beu abgebrandt.“ d. Iten Octop Haben die Kriegs Com⸗ mission Herrn franschösiise Exquision(Exe⸗ kution) bekommen wegen den verlangte zwey 805 hundert und 50 tausend Liefer(Livres). Jammer ohne Ende, sagten wir, sei jetzt unser Kennzeichen. Gab es einen größe— ren Jammer als den, der sich um Gol— gatha zusammenzog? Der Herr der Herr lichkeit hing am Kreuze, sein Werk war völlig zerstört, es war ein Zusammenbruch, wie ihn die Welt noch nicht erlebt hatte, die Feinde Jesu triumphierten, seine Anhänger waren tief niedergeschlagen und verstört. Und doch, der Totgeglaubte erwies sich als der Sieger. Er war gestorben, und Gott hat ihn wieder auferweckt. Seitdem sitzt er zur Rechten des Vaters, um die Seinen zu vertreten. Darum verzagen wir „d. 12ten October hat der Enlische Com⸗ mander Sir Warrer den Fransosen 9 Schief weg genommen bey Irland.“ D. 19ten Octop. Nach Mittags hat sich der Jacob Busch mit dem scheben bein in den jungen Eygen an dem Steinbacher weg mit einer bistol tod geschossen. Schulden hal⸗ ber, den Selbigen tag ist des hansimon Fletten älste tochter mit einem Franßosen Copliert worden.“ „D. 6ten Novem ist des Constants älste⸗ tochter mit den Fraußosen fort gangen.“ Balthasar Constanz war Metzger, seine übri⸗ gen Töchter scheinen brav gewesen zu sein; nicht. Jetzt regt sich der Frühling im deut⸗ schen Lande, einst wird es auch wieder unter uns innerlich Frühling werden. Wer will uns scheiden von der Liebe Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? Aber in dem allen überwinden wir weit um des willen, der uns geliebet hat. be Gottes? denn sie haben sich mit Gießener Bürgers⸗ söhnen verheiratet. Vielleicht ist die ent⸗ laufene Tochter wieder heimgekehrt. „D. 13ten Decem sind vielle„Franßosen in unser gegent auf dem Marsch erfrohren.“ „D. 1gten sind die Franßosen auß gießen ab marschirt. 5 „Den Zten Januar 1799 sind die Fran⸗ ßosen wieder in gießen kommen und das Gabalry Kavallerie) zur Excetion von wegen dem Magazin da hat die Kriegs Commision ein jeder 10 Mann bekommen und einen jeden täglich ein kleinen thahler zu zahlen hen 5 „D. Gießen weg! 15ten sind die Franßosen wieder von 17¹ „„ .. e 62 „D. 23ten Novem. sind die Neapollitaner geschmissen sie wurden uneins über ein in den Kirchen Stadt vorgedrungen d. 29ten Seuting.“(7) haben sie Rom eingenommen. D. Gbten„D. 26ten May ist der furmann Jost Decem haben sie wieder Rom verlassen Georch May mit seinen zwey kleinen Söhn⸗ müssen. D. 23ten Januar ist der franchose gen in der weid geweßen mit seinen zwey Jeneral Schampinel in Neapel ein gerück, ferdten dieselben wurden Scheu und spreng⸗ Jer Könnig ist mit seiner famillien ge⸗ ten sie mit sich fort Der Gleine von 7 Jah⸗ flücht auf die Insel Cicillgen.“ ren blieb auf dem Blatz tod der ältere Sohn „Anno 1799. verwundt.“ 1 „D. 24. January hat der Vestungs, Com- Im Sterbeprotokolle der Stadtkirche ist mandaut Faber von Ehrenbreitenstein sich eingetragen: am 28. May. Philipp Jacob, enschlossen, die Veste Ehren breitenstein den Jost Peter May's, Bürgers und Fuhr⸗ 28en zu verlassen wegen Mangel an lebens manns ehel. Sohn alt 7 Jahr 4 Monat“ Mittel Worauf sie die Franssosen in besitz„D. l4ten May sind die Darmstädter genommen.“ Grenadier bey uns eingerückt d. 17ten ha⸗ „Die Weihnachten 1798 haben wir sehr ben Sie die thoren besetz.“ kalt Wetter gehabt und nach den Feuer tagen„D. 30ten May ist der Stadtburgemeister ist sehr dicker Schnee gefallen den Zten Asman mit den andern H. nacher Darm⸗ Feber: hat er in den. Straßen 3 schu hoch stadt auf den landtag.“ gelägen, die Kälte dauerte bis in die Pfinst„D. I4ten Juny ist des han Simons Woche 99. den 15ten Feber hat es ange- Fletten tochter welche einen Fransos nah⸗ fangen esine Wasserflut bey uns in gießen mens Walloth geheuratet von Gießen weg zu geben. Die lahn und wissig wahren bis mit ihrem kleinen Kind nacher Frankreich“ den 22ten so angeschwollen das die lahn.„Anno 1799 den Sommer ist der Vasser vor dem Walthor über die Schosse bau bey der Neuen Mühl von Meister Fill⸗ (Chaussee wollte brechen. wo die bürger: mann und Bimper(Pimper) gemacht schaft nebst den Furleuten in der Nacht bis worden.“ N f 12 uhr haben einen Damm auf geworfen. D. 27ten J 1 die Neff. . 5 5 ö 15..„D. Aten July ist die Festung Mandua Die zweyte nacht zu vor hatten wie zwi- an die Keißerliche übergeben worden.“ schen 2 und 3 uhr ein schreckliches gewitter D. 10ten Septem. sind die Engländer it bli d Donnerschlä i 14 2 Sugtang mit blitz und Donnerschlägen begleitet mit in Holland geland und haben die Franßosen einem hagel Regen das man glaubet es r 1 15 wirde alle Fenster enzweygeschmissen wer⸗ und Holländer elne den dan erhob sich ein so schrechlicher en ⸗un r sine die Sturmwind das vielle schornsteine einstürtz⸗ bey und in Manheim geschlagen worden die ten. Die Flutt hat gedauert bis den ersten Keißerliche haben in Manheim 2000 Mann Mertz.“ 5 gefangene gemacht.“ „D. Iten Feher hat die Commission däs„D. 19ten Septem ist das Labertorium Franschesise Mehl Magazin auf dem Col⸗ in Landau aufgeflogen wobey vielle Men⸗ legienbau verkauft, mit den Säck auch, in schen ihr Leben verlohren.“? f Faß das Pfund kam 6 heller. Der Ver D. 23. August ist der papst pius VI in kauf dauerte über acht tägen. seiner Gefangenschaft in Cavennes in Frank⸗ „D. 26ten ist die habber heu und Stroh reich gestorben im 82 Jahr seines lebens“ Magazin verkauft worten.“ ö„D. Aten Octoper haben wir einen sol⸗ „Den 4. Mertz sind die Fransosen auf chen Sturm gehabt, der um die Stadt sehr drey Collongen(Kolonnen) über den Rein vielle Obstbäume mit der Wurtzel ausge⸗ gangen haben sogleich Mannheim und rissen auch unsern dannen Wald so mil Heidelberg in besitz genommen. Sind oder genommen. das mann glaubte der Feind (aber) von den Keiserlichen am ober Rein hätte einen Verhau gemacht.“ zurück geschlagen worden die Russen haben„D. 16ten Octoper abens haben die sich mit den Keiserlichen wieder bemeistert.“ Keiserlichen wieder Mannheim in der Stille „Der Marckt vor Ostern 1799 ist wegen Verlassen und die Franßoßen den 17ten in des großen Wassers das noch auf dem besietz genommen.“ de stundt in der Stadt gehalten D. 16. Octoper ist der ober general von worden. 1 den Franßosen Bonnobarth aus Egibtken „Anno 1799 d. 28ten Apriln ist der Con“ in 1 5 7 mit seinem Fernul, ans sche Wand 5 a 0 1 8 die stab.“ f fransö gesandtschaft gung auf Seltz oder. 15. 5 (aber ein viertel Stunt vor Rasstadt wur⸗ Kunsul 595 Man e! den die drey franschösischen gesanden von f eee eee ö Reidenden Männer angegriffen Bonnier und 1800. Rober Jot wurten auf der Stell tod gehauen„D. 20. Feber ist der junge Grafelius und Jean Dobry blessiert“ als Magister in der Stadtschul vorgestell „Anno 1799 d. 27ten Aprill hat ein ge⸗„D. 27. Mertz ist die Zugbrück an den meinsmann in Wissig Namens Pausch mit Neuen wegerthor zu geblastert worden, seinen 2 Söhnen seinen Nachbar Birau tod worden.“ Tonau. wieder Armee sich mi geschlag haben lichen 92 die Bol erfrohr⸗ gefallen 8 an der täts⸗Al darauf Der Christi meister De haubm, chenbu⸗ Worten Stadth alt 79 D. Ae Sohn d. 15te „ Schmit uns ii weg n 255 Münch stand sosen 18 Brücke stert 5 N 1 Trupf zu lie 1 Rechn worte 2 225 wiede und 0 des deutse Phili Mau lange haber cemp Baie Saltz „7 ber ein inn Jo n Söhe, ten zwey 0 spreng⸗ n 7 Jah⸗ ere Sohn kirche ist p Jacob, d Fuhr⸗ Monat.“ rmstädter 17ten ha⸗ rgemeister er Darm⸗ Simons usos nah⸗ ießen weg ankreich“ er Wasser⸗ ister Fill⸗ gemacht J Mandua hen.“ Engländer Franßosen Franßosen vorden die 00 Mann abertorium elle Men⸗ pius VI in in Frank⸗ es lebens.“ einen sol⸗ Stadt sehr tzel ausge⸗ ld so mit der Feind haben dir n der Stille m 17ten in general von 8 Egibtten m Jenrall⸗ th als erste lt worden. e Grafelius il vorgestelt rück an den t worden. 68 Der alte Schuhmacher Wannig mußte fülle(Luneville) in Frankreich Friedens deshalb dem Selßerthor hin aus beertig Congres gehalten worten Von Kaißerlicher werden. Seite war Graf Copeszen(2) als Frie⸗ „D. ten May Sind die Fransosen densunterhändler da.“ wieder über den Rein, haben die Keiser⸗„Den gten Novemper ist ein so starker liche bis an die Tonau zurückgedrängt. Orcan gewessen, der allen halben viellen D. 17ten Juny sind die Fransosen über die schaden gethan in Enlad Frankreich holland Tonau. Der Erste Kunsul Bonnobarth ist und Tenschland an den See Küsten ist wieder in Italgen(Italien) mit seiner alles voller Schiffstrümmern gelägen und Armee eingedrungen hat d. 14ten Juny auf dem Rein und Main sind vielle Schiffe sich mit dem Keiserlichen Jenral Melas unter gegangen.“ geschlagen bey Marrengo. Die Fransoßen„Auch ist in dem. Novemper der ge⸗ haben auf 10 000 Mann und die Keißer⸗ wessene. Amtsgarten von der allhießigen lichen auf 14000 verlohren.“ Universidet angelägt worten Sie hatte ihn „D. 12ten und 13 Juny Nachts sind von dem Landgraf zum geschenk erhalten.“ die Bohnen und Kartofel in unsern Gegent Dien handelt es sich augenscheinlich um den erfrohren. D. löten sind Kisler(Hagel) jetzigen Botanischen Garten. g gefallen.“ Auch wahr Zur. nemlichen Zeit das „In dem Juny hat Meister Fillmann ee ee e hauß auf dem an dem unypersithets Althane(Universie brandt ven dem H. Baron von Senkenberg täts⸗Altan) angefangen ein Künstliches Dach mit der darinnen befindlichen Bywillgucet ö f(Bibliothek) der Unifersitet vor macht nebst darauf gemacht.“ Der in dieser Chornik oft genannte 10 000 gulden 801.“ Christian Wilhelm Fillmann war Zimmer⸗.. 1 700 5 1 5 5„Den 23ten Janwary ist dem polizey meister.... 37 „Den 28ten Juny ist der Alte Stadt- Jiener Jungk des Mittags zwischen 1 und haubmann Dietz begraben worten.“ Das Kir 0 1 700 01 e e chenbuch vermerkt diesen Todesfall mit den sahnitten Poren Die 117 sach 5505 11 5 Sorten:„er Jobarn een Dies, weillen er abens 19 ber wey jun 5 a 992 Schuhmacher allhier Stutenden 9 15 die Wacht 1 Jung 79 J 49 5 8 8. 8 Ighies 91 Den gten Feperary ist der Friede von — 5 8 1 i W 5 dem Keißer und den Fransossen geschlossen 550 au 1 ist e 115 8 8 180 worten. Wo ihnen 1 5 e e 8 97 9 July 1801 ist 5 Zirkel abgetretten worden und ganzt brabant. Auch Sent e des Ztrlel hat Frankreich Preußen Ruslandt und der Schmitt Francke sein Sohn aus Jauer zu Feiß 8 0505. „ 5„en wieder Keißer die Länderzerdeilung vor genommen uns in 15 i D. Alten wieder und 1802 d. 7 ber haben die Monarchen weg nacher Hamburg. besitz von ihren neuen länder genommen.“ Den A9ten J sind die Fransosen in en i. „Den 2ĩgten Juny sind die Fransosen in(Fortsetzung folgt. München Kommen.“ N „Den 30ten Juny ist meines Bruders „Den 15ten July ist Waffen Still⸗ Si stand zwischen den Kaiserlichen und Fran⸗ iegen. sosen abgeschlossen worden.“ Den am Kreuz wir bluten sehen, „In dem July Sind auch die beiden der hat uns den Sieg errungen. Brücken am Wall und Selßertor zugebla⸗ Während des großen Krieges, der auf stert worten.“ der Erde tobte, konnte niemand gleich „D. ten August Sind Hollendische gültig sein. Wir sahen am Anfang die Truppen um Gießen auf die Torfschaften Begeisterung aller, kein Herz konnte sich zu liegen Kommen.“ dagegen verschließen. Und wir, die wir „D. Aten August ist auf dem Rathhaus die mit unsern Gedanken und Segens⸗ Rechnung von der Leichenkaß abgehört wünschen die Ausziehenden begleiteten, wir worten.“ hofften mit ihnen auf Sieg; wer ver⸗ „D. 17. Septem haben die Fransosen mochte daran zu zweifeln angesichts dieses wieder die Inful Maltha an die Engländer opferfreudigen Heldenmutes? Es kam und Neapollitaner verlohren.“ anders, eine Niederlage, wie sie wohl kaum „Den l7ten Septem sind auf befehl einem Lande, das solche Heldenschar her des Franschesisen Generals Morrau die drey vorgebracht hat, je beschieden war, wurde deutsche Vestungen Ulm Ingolstadt und unser Teil. Wir wollen darüber nicht rech⸗ Philippsburg geschleifet worten woran 200 ten, aber aus dem Zusammenbruch un⸗ Maurer 200 Zimmerleit und 200 Hand⸗ seres Vaterlandes wird uns klar, daß es langer nebst 34 hundert bauern gearbeit uns an einem fehlte, so daß der erwartete haben. Die Franßosen haben d. Zten De⸗ große Endsieg uns nicht zuteil werden cemper die Keißerlichen geschlagen in ober konnte. War es nicht das, daß der einzelne Baiern Sie haben bis ten 12ten Decemper daheim nicht vermochte, einen Sieg über sich Saltzburg ein gehabt.“ selbst, seine eigenen Anfechtungen und Ver⸗ „Zu der nemlichen Zeit ist in Lulle⸗ irrungen zu erringen? „„ ———— — 64 Die ernste Zeit sollte uns die Augen des neuen Brunnens mit einer entsprechen⸗ öffnen und helfen, den Feind im eigenen Herzen zu überwinden, damit wir zum den Feier verbunden werden. Der gesamte Gemeinderat mit dem Bürgermeister an inneren Frieden gelangen. Das Endziel der Spitze, viele geladene Gäste und son⸗ unserer Erdenwallfahrt ist der Friede; dem stige Teilnehmer hatten sich bei dem Zapf⸗ muß aber ein Sieg vorangehen. Wie die brunnen eingefunden; die Bergleute waren Nacht dem Tage, der Sturm der Stille vorangeht, so müssen wir im heißen Kampfe ringen um den Sieg, der uns in die Stille in ihrer Sonntagstracht erschienen, und Kirchenrat Dr. Engel hatte bereits seine hineinführen kann. Wir können dies nur erreichen, wenn wir uns dem ganz hin⸗ geben, der über allem Geschehen thront, der uns auf Erden schon einen Vorge⸗ schmack geben kann von der Seligkeit, die ein Gotteskind droben in der Herrlichkeit erwartet. 5 Nur er allein, nur Jesus kann befreien Vom Sündenbann; Er will dein Leben heilen und erneuen, O, ruf ihn an! Baronin R. Kleine Mitteilungen. Die diesjährige Verteilung der Zinsen der Schott⸗Stiftung(das sogenannte Oster⸗ geld) findet am 1. Ostertage im Anschluß an den Abendgottesdienst nicht in der Stadt⸗ kirche, sondern in der Johanneskirche statt. Zu unsetem in der letzten Nummer ent⸗ haltenen Artikel über den Studenten Kasvar Peter Jughardt sendet uns ein bewährter Mitarbeiter folgende Ergänzung: Von dem sogenannten Jughardtbrunnen, der in der letzten Nummer des„Sonntags⸗ grußes“ erwähnt wird, habe ich das Nach⸗ stehende noch aus den Erzählungen meines Großvaters im Gedächtnis behalten. Die Quelle befand sich beinahe auf der Höhe Stadt früher allgemein benannt wurde, sie sag ein wenig abseits von der Landstraße und nahe der Stelle, an der jetzt die Friedrichstraße in die Frankfurter Straße einmündet. Das Wasser, das dem Fels⸗ 2 e 1. Pfarrassistent Schaefer. des Seltersberges, wie die Anhöhe vor der f sis 8 gestein des Hügels entquoll, war außer⸗ ordentlich klar und wohlschmeckend und als Trinkwasser jedenfalls geeigneter als das aus den Brunnen im tiefergelegenen und teilweise versumpften Stadtgelände. Den sanitären Wert des Wassers hatte man auch schon frühzeitig erkannt, und nur der weite Weg bis zur Stadt hielt die Leute davon ab, es zu holen und zum Trinken zu be⸗ nutzen. Deshalb entschloß sich der Gemeinde⸗ rat in den dreißiger Jahren, das gute Weiherede gehalten, und nun sollte das Wasser fließen, aber es blieb aus. An irgend⸗ einer Stelle hatte nämlich der Stollen einen Schaden erlitten, der die Zuleitung des Wassers aufhielt, aber doch nicht so rasch wieder beseitigt werden konnte. Die Stimmung der Veranstalter und Teilnehmer der Feier war durch diesen Zwischenfall etwas bedrückt worden, aber Engel besaß die nötige Geistesgegenwart und die Geschicklichkeit, durch einige geist⸗ volle Bemerkungen und einen humorvollen Weihespruch die Stimmung zu heben und in Heiterkeit umschlagen zu lassen. Der Jughardtbrunnen fiel später in das Grundstück(Vorgärtchen) des Polizeidieners Keßler, der eins der ersten neuen Häuser auf dem Seltersberg erbaute. Nachher kam es in Besitz des Herrn Karl Wenzel und ging alsdann in den des Herrn Rentners Eim über. Der Zapfbrunnen am unteren Teil der Frankfurter Straße blieb bis zur Einführung der allgemeinen Wasserleitung im Gebrauch. Kirchliche Anzeigen. Sonntag den 20. April, 1. Ostertag. Kollekte für die Kirchenkasse. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für Matthäus⸗ und Markusgemeinde. Pfarrassistent Schaefer. Abends 6 Uhr: Pfarrer Mahr. Im An⸗ schluß an den Gottesdienst findet die Beichte für die Konfirmanden aus der Matthäus⸗ gemeinde und deren Angehörige statt. In der Johanneskirche. Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes⸗ gemeinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Montag den 21. April, 2. Ostertag. In der Stadtkirche. Vormittags 9½ Uhr: Konfirmation der Kinder aus der Matthäus⸗ gemeinde. Feier des heiligen, Abendmahls. Pfarrer Mahr.— Nachmittags 3 Uhr: Quellwasser den Bewohnern der Stadt etwas zugänglicher zu machen, und er ließ der Frankfurter Landstraße entlang einen Stollen treiben, der etwas unterhalb der jetzigen Liebigstraße das Wasser einem Zapf⸗ brunnen zuführen sollte. Als die Arbeiten fertig waren, sollte, um die Wichtigkeit des Unternehmens der Bevölkerung recht Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markus⸗ und Militärgemeinde. Pfarrassistent Schaefer. In der Johanneskirche: Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.— Vormit⸗ tags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukas⸗ gemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer.— Nach⸗ mittags 2 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Johannes⸗ nachdrücklich zu bekunden, die Eröffnung gemeinde. Pfarrer Ausfeld. Verantwortlich: Pfarrer Bechtolsheimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗ Buch und Steindruckerel R. Lange, Gießen. Gemein Nr. 17 Wer hä auf? Wer alle Stütz Gegenwart men noch heit ihres! Gottes Gne Väter wille in unserem ten auf Ge Rückblick a demütige f Höchsten er Glauben besonders, und Stärk dahin sinkt unser Volk aber es d Deutschlan Völker, sol scher Idea Frömmigk, heiliges W ligen Händ zu viel, z Volke getan Er wird nicht um um seiner wollen wi der Gereck vom Glau! tesvolk ble seres Herr heißung i „Gott ist Erinne Von G. Kl Der S hat mich meinem fragt, ob wert ist, d Aus zwe wagen zu „Sonntag aus der Anklang f