chmerzen e in der er Brüder iger Ge⸗ e Pflicht, sie ein⸗ uns ein Ziel die insere ge⸗ 18; halten ffen dem d stärkend Kümmer⸗ sein, zu den viele Vater sich dem Blich adt, langen hat el onin R. kavit). 3 9 ½ Uhr; 11 Uhr: 17 Pfarr⸗ Uhr: Ver⸗ lichen Ju⸗ Dienstag r: Frauen⸗ 14. März, konfirmier⸗ häus⸗ und tittags 9½ Vormittags sgemeinde: ds 6 Uhr: ids 6 Uhr: usfeld. Steindruchere! Se gruß 1 für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Gießen, Keminiszere, den 16. März 1919 8. Jahrgang Licht im Dunkel. fügen mußte, es sei hinfort nicht mehr das allein auserwählte„Volk Gottes“. Und warum? Weil sie sich auf ihre vermeint⸗ liche„Gerechtigkeit“, statt auf den Glauben an die allumfassende Liebe Gottes stützten! Eine Liebe, die auch sie schließlich wieder zu Ehren bringen werde. Aber noch mehr: Uuse ere ganze Hoffnung auf den endgültigen Sieg des Reiches Gottes auf Erden müßte in nichts zerrinnen, wollten wir nicht heilig überzeugt sein, d daß die Gerechtigkeit Gottes noch tausendfach von seiner Liebe überboten werde. Welcher Mensch, welches Volk kann je vor dem allein gerechten Gott bestehen? Aber wenn wir seiner Liebe, seiner. herz igkeit trauen, von der Stunde an dringt Licht auch in das tiefste Dunkel. In dieser Hosea 2, 2. Und es soll geschehen an dem Ort, da man zu ihnen gesagt hat:„Ihr seid nicht mein Volk“ wird man zu ihnen sagen:„O, ihr Kinder des leben⸗ g digen Gottes.“ Zentnerschwer lastet die Not der Gegen⸗ wart auf uns, und manchmal ist es, als seien fir in ein Dunkel gehüllt, durch das kein Lichtstrahl mehr dringen könne. Es gehört ein gewaltiger Glaube dazu, aus diesen Tagen furchtbarsten Niederbruchs schon eine lichtere Zukunft emporblühen sehen zu wollen, vollends, wenn dieser Glaube seine Nahrung aus dem gegenwär⸗ tigen seelischen und sittlichen Stand der Nation beziehen und allein auf dessen Kraft Zuversicht ist der Weg 1 Höhe sich stützen will. Anderseits die ilfe von 58 dent 995 Volkes e weten Höh außen erwarten zu wollen, hat noch von jeher sich als Trugschluß in der Weltge⸗ ache erwiesen. Ein krankes Volk— und Zur Erinnerung Deutschland ist schwerkrank— kann nur aus an pfarrer Bertold Schwabe. f der ihm eigens noch innewohnenden Lebens 1 8 kraft gesunden Solche Vol. Sgesundheit(Schluß.) sich niemals durch rein äußere Mittel— Im Herbste 1903 war die Pfarrstelle der und wären es auch solche eines noch so Markusgemeinde zu Gießen erledigt. Pfarrer großzügig erfaßten Sozialismus— her⸗ Dr. Friedrich Grein hatte diese Stelle zehn stellen. Denn die Seele des Volkes ist krank, Jahre lang, von 1892 bis 1902, innegehabt, und da helfen nicht Wohlstand, noch ver⸗ getragen von der Liebe und der Verehrung der besserte äußere Lebens bedingungen, da hilft Gemeinde. Im Jahre 1902 war er einem nur Heilung von innen heraus, Wirkung Rufe an die Stadtgemeinde zu Darmstadt und Kräftigung ihrer sittlichen Wurzeln, gefolgt, aber nur wenige Wochen der Wirk⸗ ihrer Ewigkeitsgrundlage. Die aber sind in samkeit in seiner Vaterstadt waren ihm be⸗ Gott verankert. Freilich sichts der nie- schieden, im Alter von noch nicht 35 Jahren derschmetternden Erfahrun gen der neuesten nahm ihn Gott aus dieser Welt hinweg. Zeit hören wir den Pessimismus rechts wie Sein Nach solger war Pfarrer Scheunemann links bitter auflachen:„Wo ist nun dein geworden, dieser aber ging schon nach Gott?“ Viele sprechen jetzt auch vom Zorn Jahresfrist nach Babenhausen. Am 8. No⸗ Gottes, und wahrlich nicht ohne Grund. vember 1903 wurde Schwabe sein Nach- Aber gerade sie sollten in diesem Dunkel folger. So war er, der Sohn der Stadt erst recht nicht das Licht der alles über⸗ Gießen, wieder in seine Heimat zurückge⸗ strahlenden, tauf sendfach verheißenen und er⸗ kehrt, um sie nicht wieder zu verlassen. Die wiesenen Liebe Gottes vergessen. Hier liegt Markusgemeinde ist an Seelenzahl die das eigentliche Heilmittel gegen den läh⸗ kleinste unter unseren vier Kirchengemeinden, menden Pessimismus unserer Tage. Das aber da sie zum größten Teile Bezirke der wußten schon die großen Männer des alten Altstadt umfaßt, so zählen zu ihr viele Bundes. Wieder und wieder bezeugt es ein Hilfsbedürftige, und aus diesem Umstande Jesaias; und Hosea gab in den schlimmen erwächst dem Gemeind epfarrer viele Arbeit. Tagen seiner che die aufrichtende Losung: Schwabe war der rechte Mann für diese „Und foll geschehen an dem Ort, da man Ste le. Man kann ihn als einen Muster⸗ zu ihnen e hat:„Ihr seid nicht mein pfarrer bezeichnen. Zum Pfarrer hatte ihn Volk!“ wird man zu ihnen sagen:„O, ihr Gott recht eigentlich geschaffen. Ernst und Kinder des lebendigen Gottes!“ Ein Paulus gemessen, aber zugleich auch gütig und liebe⸗ hat sich an dieses Wort gekla ammert, als er voll war die Art seines Auftretens, an seinem Volk dess en schweren Sturz im Rah⸗ das Leben stellte er keine Forderungen, dem men der Weltgeschichte künden und überdies Genußleben war er abhold, im Dienste für das für dessen Stolz schier Unfaßliche hinzu⸗ andere ging er auf. ——— 3—— —. 42 Ein Pfarrer wird in seiner Gemeinde zunächst als Prediger bekannt. Schwabe war ein Prediger, der allezeit den rechten Her⸗ zenston zu treffen wußte. Das alte Evan⸗ gelium legte er in schlichter, ungekünstelter Form seinen Zuhörern aus. Ihm war die Predigt nicht dazu da, um in geistreichen Redewendungen zu glänzen, aber er war auch kein finsterer, weltfremder Eiferer, der Bildung und Wissen als ungöttlich ablehnte. Er war sich wohl bewußt, daß auch das moderne Wissen und die moderne Kultur etwas Gottwohlgefälliges seien. Bis in die Tage seiner Krankheit hinein las und stu⸗ dierte er eifrig, vor allem das Wort Gottes, die Bibel, aber auch wissenschaftliche Schrif⸗ ten mannigfacher Art. Wenn er auch nicht von seinen Studien redete, so wußten doch alle, die ihm nahestanden, daß er unablässig mit dem geistigen Leben unserer Zeit in Verbindung blieb. Gern beschäftigte er sich in seinen Mußestunden mit medizinischer Literatur, was ja bei dem Enkelsohne eines Professors der Medizin nicht weiter ver⸗ wunderlich ist. Gerade in den schweren Kriegszeiten hat Schwabe durch seine Pre⸗ digten viele Menschen aufgerichtet und ge⸗ tröstet. Unvergessen ist die Predigt, die er am 6. August 1914 bei dem Feldgottes⸗ dienste auf dem Trieb vor dem kriegsstarken Infanterie⸗Regimente Nr. 116 hielt, bevor dieses unsere Stadt verließ, um in den Kampf zu ziehen. Als das Regiment am 13. Dezember 1918 zurückkehrte, da war er leider ein todkranker Mann. Schwabe war ein Prediger, der durch die Lebendigkeit, die Frische und den tiefen Ernst seiner Dar⸗ bietungen auf seine Zuhörer aufbauend und anregend wirkte. Besonders in den von ihm veranstalteten Kriegsbetstunden gewan⸗ nen viele die Ueberzeugung, daß hier ein Mann zu ihnen sprach, der von einem starken Christenglauben und einer warmen Liebe zum deutschen Volke getragen wurde. Den Ernst unserer Lage hat er während des Krieges, wenn auch in der Oeffentlichkeit ganz anders geredet wurde, nie verkannt. Mit dem Verfasser dieses Nachrufes war er nach den Kämpfen von Verdun im Früh⸗ jahre 1916 darin einig, daß dunkle Tage über unser Volk hereinbrechen würden. Herz⸗ eindringlich waren namentlich auch die Ab⸗ schiedsworte, die er als Pfarrer der Gar⸗ nisongemeinde jedesmal an die ausmarschie⸗ renden Kämpfer richtete. Seine Tauf⸗„ Trau⸗ und Grabreden zeigten, daß er mit seinen Gemeindegliedern empfand und die Gabe besaß, ihnen an entscheidenden Wende punkten ihres Lebens Worte des ewigen Lebens mitzuteilen. Im Religionsunterrichte bewährte sich Pfarrer Schwabe als der treue Freund und Erzieher der Jugend. Freilich gegen sein Regiment durfte sich keiner auflehnen, er hielt die junge Schar in guter Zucht, und der Ernst, der über sein Wesen gebreitet war, teilte sich auch seinen Konfirmandeit mit. Sehr vielen unter diesen gab er heil⸗ same Anregungen auf den Lebensweg mit, Das Hauptgebiet seiner Tätigkeit mat jedoch die Einzelseelsorge. Unermüdlich küm⸗ in treuer Weise bei. Wie oft konnte man ihn, namentlich in den Stunden des späten Vormittags, in die Häuser seiner Gemeinde gehen sehen. Zwischen reich und arm machte er keinen Unterschied, eher kann man sagen, daß ihm die Armen besonders am Herzen lagen. Wo er Not fand, suchte er diese zu lindern, in steter Zusammenarbeit mit der Gemeindeschwester. Den Irrenden redete er ohne Ermüden zu, die Straucheln⸗ den stützte er, keiner klopfte vergebens an seine Tür. Wer das Leben kennt, weiß, daß gerade diese Tätigkeit wenig in die Augen fällt, daß sie aber gar zu oft die Kräfte eines Mannes vor der Zeit aufreibt und verzehrt. Bertold Schwabe war ein. ungemein fleißiger und pflichtbewußter Mann. Was hat er namentlich in den letzten Jahren für eine schwere und umfangreiche Arbeit ge⸗ leistet! Die Führung der Verwaltungsge schäfte der Gesamtgemeinde allein schon stellt eine respektable Arbeitsleistung dar. Da der Gemeindesekretär seit Beginn des Krieges im Felde stand, so lag in der Kriegszeit auch beinahe alle Schreibarbeit dem ersten Pfarrer ob. Die von Schwabe geführten Bücher, die von ihm verwahrten Akten zeigen seine Ordnungsliebe und Pünktlich⸗ keit. Auch die Leitung des„Allgemeinen Vereins für Armen⸗ und Krankenpflege“ lag in seiner Hand. Dem Jünglings⸗ und Männerverein(Wartburgverein) widmete er viele seiner Abende. In früheren Jahren war er Leiter der Dekanatskrankenpflege, Dazu kam erst die Arbeit in der Markus⸗ gemeinde und die Arbeit als 127 pfarrer. Die Sitzungen des Gesamtkirchen⸗ vorstandes und des Pfarrkollegiums wußte er mit großem Geschick zu leiten. Es lag ihm ganz fern, in diesen Sitzungen allein das Wort zu führen und es für die ganze Dauer der Sitzung zu behalten, er ließ in jeder Weise einen jeden zum Worte kommen, würdigte und achtete auch Meinungen, die den eigenen Ansichten entgegenstanden, und verstand es, vorhandene Gegensätze auszu⸗ gleichen. Wir, seine Kollegen, sind ihm, dem Dienstältesten unter uns, zu kiesem 1 Danke verpflichtet. Er hat unsere Arbei unterstützt und gefördert, wo er nur konnte, er war ein Mann des Friedens durch und durch. Ein schweres inneres Leiden war die Ur, sache seines frühen Todes, man kann jedoch den Gedanken nicht loswerden, daß Ueber⸗ anstrengung den frühen Verfall der Kräfte herbeigeführt hat. Gott hat ihn am Ende seines Lebens in seine Kreuzesschule genom⸗ merte er sich um seine Gemeindeglieder, Allen, die Trost und Rat bedurften, stand er men. aus ei Diesen letzten sich di er hat immer Herbst mehr. die er Hilfsk tigall Gatti ich m Kirche nächst um di der 6 hatte, Leide den neten einen Vor! Fami dann Sein auch dahin in se mehr lassei schwe Erlö ihm geho Sein Wer bare der glüc Adn nem Gib gao n, stand er onnte man des späten Gemeinde und arm „ suchte er mmenarbeit Irrenden Straucheln⸗ rgebens an „ weiß, daß die Augen die Kräfte ufreibt und — ungemein kann. Was Jahren für Arbeit ge⸗ waltungsge⸗ schon stellt dar. Da des Krieges Kriegszeit dem ersten e geführten hrten Akten d Pünkltlich⸗ Allgemeinen ankenpflege“ iglings⸗ und widmete er eren Jahren rankenpflege, der Markus⸗ Garnison⸗ esamtkirchen⸗ iums wußte ten. Es lag ingen allein ir die ganze „ er ließ in rte kommen, nungen, die standen, und isätze auszu— „ sind ihm, „ zu tiefem nsere Arbeit nur ing s durch und war die Ur⸗ kann jedoch daß Ueber⸗ der Kröste n am Ende hule genom⸗ 5 men. Alles, was Bertold Schwabe tat, ging aus einem lauteren Christenglauben hervor. Diesen Glauben hat er besonders in seinem letzten Leiden bewährt, Schon 1916 zeigten sich die ersten Spuren der Krankheit, aber er hat das Uebel mannhaft besiegt und sich immer noch aufrecht erhalten. Aber im Herbste des letzten Jahres ging es nicht mehr. Als er von der letzten Beerdigung, die er hielt es war die Beerdigung des Hilfskirchendieners an der Stadtkirche Nach⸗ tigall— nach Hause kam, sagte er seiner Gattin: Ich habe mich so krank gefühlt, daß ich mich am liebsten selbst in das Grab ge⸗ legt hätte. Am Erntedankfeste— es war der 20. Oktober— betrat er zum letztenmal die i Er war so krank und schwach, daß er bis kurz vor Beginn des Abend⸗ gottesdienstes, den er hielt, im Bette lag und gleich nach seiner Rückkehr aus der Kirche wieder das Lager aufsuchte. Am nächsten Tage begab er sich in die Klinik, um dort Heilung zu suchen. Er, der Mann, der an so vielen Krankenbetten gestanden hatte, ist sich bald über den Ernst seines Leidens klar geworden. In einem Briefe, den er im Spätherbst an den Unterzeich neten schrieb, bezeichnete er sich selbst als einen„moriturus“, einen sterbenden Mann. Vor der ersten Operation nahm er mit seiner ö Familie das heilige Abendmahl und ging dann getrost seinem Schicksale entgegen. Seine Güte und sein Fleiß dauerten weiter, auch wenn die Kraft des Leibes immer mehr dahinschwand. An seine Kollegen richtete er in seinen schwersten Leidenstagen freund⸗ liche Briefe, die Gedanken an sein Amt be⸗ schäftigten ihn fort und fort. Eine besondere Aufrichtung war es ihm, wenn er von der Chirurgischen Klinik aus die Glocken der Johanneskirche läuten hörte, eine Aufrich⸗ tung, aber auch ein wehmütiger Fingerzeig: er konnte dem Rufe der Kirchenglocken nicht mehr folgen und mußte von der Arbeit lassen. Das Leiden wurde schließlich so schwer, daß sein Gebet nur noch das um Erlösung aus diesem Elende war. Nun hat ihm Gott diese Bitte erfüllt und ihm aus⸗ geholfen zu seinem himmlischen Reiche. Seine Erdentage sind vergangen, aber seine Werke folgen ihm nach, und in der dank⸗ baren Erinnerung vieler Gutgesinnten wird der treue Mann weiterleben. Gießen, den 1. März 1919. Bechtols heimer. Johann henrich Schaffstädts Gießener Chronik 1776 1825. (Fortsetzung. „Anno 1780 d. 16 ten Januar wahr der glüchliche(glückliche) tag vor den englischen Admeral Rothney(htodneh das er mit sei⸗ nem Geschwader in der Meerenge vor Gibraltar den spanischen Admeral Don Lan⸗ gao(Langara) mit seiner Flotte geschlagen und ihn mit 5 Lingen Schifen n gefangen ge⸗ nommen und eins in die Luft gesprengk.“ Gemeint ist hier die Seeschlacht bei Kap St. Vincent. „Anno 1780 d. 13 ten Mertz ist die spügtakelhafte(pektakelhafte⸗ungewöhnliche) Verortnung eingeführt worden das den Sonntag bis halb 4 Uhr vor die Burger⸗ schaft die thoren gespert sind blieben. Anno 1791 ist dieses wieder aufgehoben worten.“ „Anno 1780 d. 18 ten Septem ist die Stadt Gerra(Gera) in Sachsen abgebrannt.“ „Anno 1789, d. 29 ten Novem ist die große Monarchin Keiserin Theresia ge⸗ storben.“ 5 „Anno 1780 d. 20. Decem hat der Kön⸗ nig von England ein Mannifest lassen aus⸗ ruffen, die Holländer als Feinde anzusehen und in Zeit von 10 tägen wurden ihnen von den Engländer über 40 Schiffe weg⸗ genommen.“ „Anno 1781 ist der Wasserbau bey der großen Mühl von Meister Fillmann und Schwalb gemacht worten.“ Es handelt sich hier um das Wehr an der Möser'schen Mühle. „Anno 1781 d. 12 ten April hat Ad⸗ meral Darby Gibraltar mit 72 Schiffen mit lebensmittel versehen.“ „Anno 1781 d. 25 ten Juny bin ich Johann Henrich Schaffstädt bey allhiesige Schützen Companie gangen. Anno 1782 d. 2ten Mertz bin Schützen Corporal worden. Find Schützen damals gewesen Haubmann Magnus, Haubmann Busch, Leutnant Höpf⸗ ner, Leutnant Tillmann, Sergand Thurn, Copral Feger, Simon, Copral Schaffstädt, Musterschreiber Plock, Schuhmacher Best, Georg Caspar Rinn, Balser Stohr, Eber⸗ hard Busch, Phillipp Busch, Glaser Balser, Phillipp Roth, Messerschmidt Felsing, Schneitter Andstadt, Daniel Vetzberger, Becker Hettrich, Schneiter Casp. Müller, Herbert senior, Herbert junior, Feldscherer Michel, Zinngießer Werling, Conrad Frech, Jacob Wörmser, Melchior Loos, Perugen⸗ macher Feger, Schumacher Dietz, Gold⸗ schmitt Faber, Goldschmitt Pfnorr, Roth⸗ gießer Otto, Christian Ferber, Daniel Rib⸗ samen, Schneider Stieller, Feldscherer Born⸗ gässer. Anno 1788 bin(ich) als junge Schützenmeister gewehlet und Wilhelm Her⸗ bert als aelster und anno 1790 im May habe von den Schützen abgethan(bin ich ausgetreten).“ Wie unsere Kirchenbücher ausweisen, so war Höpfner Konditor; Konditor Moritz Höpfner, der um 1840 hier lebte, scheint sein Sohn gewesen zu sein. Johann Philipp Thurn war Schneidermeister, Daniel Rüb⸗ samen Sattlermeister, Daniel Vetzberger Rotgerber. Plock scheint Bäckermeister ge⸗ wesen zu sein, Konrad Feger war Perücken⸗ macher. Es ging, wenn die Bürger zum Schießen auszogen, nicht immer ohne Unfall ab. Am 3. Pfingsttage 1768 war der Zim⸗ — „ 12 . mermeister Johann Ludwig Herbert, ein„Anno 1782 ist die Brück am Wallthor Mann von 31 Jahren, mit seinen Mit⸗ von Meister Schwalb gemacht worden auch bürgern zum Schießplatze, der sich in der das Zollhäußgen ist dasselbige Jahr gemacht Nähe des alten Friedhofes befand, aus⸗ worten an der, große Brück.“ gezogen. Auf dem Heimwege gerieten die„Anno 1782 d. 29 ten September habe in Bürger mit Studenten in Streit, Herbert Arbeit bekommen Christian Hardbrot von bekam, ohne Schuld am Streite zu haben, Northeck(Nordeck).“ 5 einen Stich mit einem Stoßdegen in die„Anno 1783 d. 20 ten Jenner hat Eng⸗ Seite und starb am 28. August infolge dieser land America Frankreich u. Spanien Frie⸗ Verletzung. Ein Jahr darauf wollte eine den miteinander gemacht.“ Dienstmagd, am 2. Pfingsttage abends vor„Anno 1783 d. 5 ten Feper(Februar dem Hause sitzend, für den Bürgerauszug ist das schreckliche Erdbeben gewesen in Si⸗ am nächsten Morgen das Gewehr ihres eillgen(Sizilien) wobey die Haubt Stadt Herrn reinigen. Das Gewehr entlud sich, Messina in einen Schutt verwandelt wor⸗ und eine andere Dienstmagd wurde dadurch den.“ tödlich verletzt.„Anno 1785 den Juny ist die Brücke auf „Anno 1781 d. 23 ten Julius hat mann dem großen Steinweg mit zwey Bögen er⸗ einen Mann gefunten in dem loller Wäld⸗ baut worten. Von bau Inspektor Frantz chen den seine zwey Camraten erhenkt hat⸗ den(denn) vorher wahr nur ein Bogen.“ ten, er war aus dem Neustädtchen(Neu⸗„Anno 1785 die nacht von dem 25 auf stadt) bey der ummöneburg(Ammöneburg) d. 26 ten Septem haben wir so einen mäch⸗ er wurde begraben bey die Wissiger ge⸗ tigen Wind gehabt als wenn alles wollte meine garten.“ umfallen und eine solche Wasserflut das man „Anno 1781 d. 15 ten August ist das glauen soblte es wirde alles zugrund gehen.“ bluttige drefen(Treffen) vorgefallen zwischen(Fortsetzung folgt.) Admeral Parke(Hyde— Parker) Commen⸗ e e 1 955 dem hol⸗ Kirchliche Anzeigen. ländischen Fietze Admeral Zouttmann, da Sonntag e beyte Flotten viel gelithen.“ Hier handelt Sonntag den 16. 3(Reminiszere, es sich um die Schlacht an der Doggersbank. Got tesdienst. „Anno 1782 d. 14 ten Jenner ist mir„. In der Stadtkirche. Vormittags 9¼ Uhr: mein Lehr Bursch Georg Ditrich Serth del Pfarrassistent Schaefer. Vormittags 111. gewesenen Klein Müller Sohn ohne Ührsach Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde: von mir weg in dem er 4 Jahr bey mir ge⸗ Pfarrei Mah Schaefer.— Abends 6 Uhr: ese Er war nie Zges chen.“ Pfarrer Mahr. e 5 195 0 eee i In der Johanneskirche: Vormittags 9¼ „Anno 1782 d. 8⸗ 9 10 11 May hat Uhr: Pfarrer 55 1 8 „ 5 e zar Uhr: Pfarrer Ausfeld.— Vormittags 11 der englische Admeral Rothney(Rodney) Uhr: Kinderki„ c 58 1 iz,, die Johannesge⸗ mit 37 Lingen Schifen den Franzschösisen o% 5 5 5 e K„ e„ meinde: Pfarrer Ausfeld. Abends 6 Uhr: Admeral Graf von Grasse(de Grasse) mit Rfarrer Bechtolshein 5 Lingen Schise worauf 26 Kisten mit Geld Pfarrer Bechtolsheimer: 15 8 wahren gefangen enommen bey solchem vier zm Konsirmandensaal Eiebiostraße 50): wahren gefangen gene ann eb ole on; Nachmittags 2 Uhr: Taubstummengottes⸗ Seetrefen sind über 3000 Mann geblieben. di st und Feier des heiligen Abend nahls Worunter 50 der besten ofzier bon den Neun ung fits es heiligen Abendmag Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Jo⸗ hannessaal.— Mittwoch den 19. März, Franssosen gewesen. Die Franschösische Flotte bestand aus 36 Lingen Schiefe. Die abends 6 Uhr: Passionsgottesdienst: Pfarrer Bechtolsheimer. gantze Flotte wurde zerstreut.“ Schaffstädt irrt sich hier im Datum, diese Seeschlacht endigte am 12. April 1782. „Anno 1782 d. 16 ten July ist der Brust⸗ Wartburg, evgel. Jünglings⸗ und münner⸗ macher Schmittin ihr Sohn bey der Neu⸗ verein, Diezstr. 15. Sonntag den 16. März: mühl in der Lahn ertruncken.“ Ueber diesen Vortrag. Freunde herzlich willkommen.— traurigen Fall meldet das Kirchenbuch der Donnerstag den 20. März, abends 8 ¼ Uhr: Stadtkirche, daß am 17. Juni 1782 begraben Unterhaltungsabend.— Samstag den 2. worden sei„Philipp Christoph Schmidt, weie März: Unterhaltungsabend der älteren Ab⸗ land Christoph Schmidt, Bürgers und teilung. Gäste stets willkommen. Schneidermeisters allhier und seiner noch Sonntagsverein für Mädchen, Kirchstr. 9. lebenden Mutter, Elisabetha, gebohrenen Jeden Sonntag⸗Nachmittag Zusammenkunst. Hüffelin, ehelicher Sohn, Seines Alters vibelkränzchen für Schüler höherer Lehr⸗ 23 Jahre. Dieser Mensch ist unglücklicher anstalten. Jeden Mittwoch von 6—7 Uhr Weise, ohnweit der kleinen Mühle, wo er für die jüngere Abteilung. Jeden Samstas sich baden wollte, um 1 Uhr Nachmittags, von 6—7 Ühr für die ältere Abteilung im in der Lahn ertrunken.“ Markussaal. „Anno 1782 d. 13 ten Octoper hat der Bibelkränzchen für mädchen aus der J. englische Admeral Loth(Lord) Hort(9) hannesgemeinde. Jeden Dienstag von 6—7 Giebraltar ensetz.“ Uhr im Johannessaal. Verantwortlich: Pfarrer Bechtolsheimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts⸗Buch⸗ und Steindrucheren R. Lange, Gießen. ßen ti Luise wenig und in Himm Ruhe, was 1 göttlie Weltz nung samm. verbüt Wesen Welt Gott, Wie 0 finde dieser liegt. gang. dafür besser Di alten worde Tagen Gnad Zeit Glaul word über Leide Wolk lande der i viel von Hab Gott des 9 den zu g unte Oelb seine Sieg nahn