war, er⸗ han von erschaut, Naturer⸗ auf das esegneter eder dar⸗ woch um der ihren er in der m Kriege Passions⸗ neskirche⸗ statt. 5 6 Uhr, zum Ge⸗ Pfarrers dies na⸗ len Glie⸗ n Ueber⸗ er wegen. r Bestat⸗ nten und ollen, wie⸗ iken. ieners an d. J. neu den Hilfs⸗ e nur an „soll auch Gemeinde⸗ en werden. se Dienst⸗ und Teue⸗ tt der der⸗ kirchenvor⸗ itgegen. ymihi). 8 9½ Uhr: Uhr: Kin⸗ de: Pfarr⸗ Uhr: Got⸗ htnisse des abe. Pre⸗ littags 9 nittags 11 ohannesge⸗ nds 6 Uhr: und Feier zukas⸗ und en werden meinde er⸗ zereinigung zugend der hr: Bibel⸗ Mittwoch assionsgot⸗ Steindruckerel „ onntagsgruß Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Vr. Jo Gießen, J. Invocav., den 9. März 191 8. Jahrgang Ein neues Gebot. Evang. Joh. 13, 34. Ein neu Gebot gebe ich euch, daß ihr euch untereinander liebet. Gibt es denn in unserer Zeit der Frei⸗ heit noch Gebote? Wir haben doch kein Gesetz und kein Gebot mehr gewollt, frei von jeder Fessel wollten wir sein. Alte Ordnungen sind zerbrochen und kommen nicht wieder, aber ein Gebot, das alt und ewig neu ist, überdauert auch unsere Zeit und will von jedem einzelnen Menschen unbedingt er füllt sein das Gebot der Liebe. In allen Neid und Streit der Parteien in unserem Volk hinein tönt dieses Gebot des einen, der über den Parteien steht. auf sein Wort hören wollten, dann wäre die Grundlage zur Lösung so mancher Frage gelegt. Die nicht zuletzt der sozialen a f Selbstsucht hat die Menschen, die Glieder eines Volkes entfremdet und geschieden. Da hilft es nichts, daß man künstliche Brücken über die Kluft, die die verschiedenen sozia⸗ len Schichten trennt, bauen will. Das Un⸗ gestüm des Klassenhasses und Parteihaders wird sie alle hinwegschwemmen. Wenn wir weiter wie bisher alle gegen alle arbeiten, dann werden wir uns selbst zerfleischen und alle miteinander umkommen, wenn wir aber dem göttlichen Gebot der Liebe folgen und einer für alle da sein will, dann wird es uns gelingen, in gegenseitigem Verstehen ein Neues zu schaffen. Die neue Zeit schreibt und das neue Gebot, daß wir uns unter einander lieben müssen, wieder tief in das Herz. Soll es nicht das oberste Gebot in dem neuen Volksleben werden? Das kann es nur, wenn jeder einzelne es für sich als seinen obersten Grundsatz anerkennt. Wir wenigstens, die wir Christen sein wollen, laßt uns das Gebot der Liebe anerkennen und danach handeln, wir können und werden eine ganze Welt dadurch umgestalten. Sur Erinnerung an pfarrer Bertold Schwabe. Die evangelische Gemeinde Gießen hat einen herben Verlust erfahren. Am Nach⸗ mittag des 17. Februar ist Pfarrer Bertold Schwabe nach schwerem Leiden heimgegan⸗ gen zu seinem Herrn und Erlöser. Es war um 5 Uhr, als gerade die Glocke von dem Turm der nahen Stadtkirche läutete, da lag er in den letzten Zügen. Als die Glocke eine ziertelstunde später ausgeläutet hatte und die letzten Schwingungen des Tones in der Wenn wir Luft dahingezittert waren, da hatte er aus⸗ gekämpft, da war seine Seele hinaufgegan⸗ gen in das große Vaterhaus Gottes. So starb auch einst in jungen Jahren der Pfarrer und Professor Johann Jakob Ram⸗ bach, der heute noch als Liederdichter im Herzen des deutsch-evangelischen Volkes wei⸗ terlebt. Auch er starb es war dies im Jahre 1735 als die Abendglocke vom Stadtkirchturm tönte. Nur 54 Jahre ist Pfarrer Schwabe alt geworden. Länger als 15 Jahre ist er Pfarrer der Markusgemeinde gewesen. Seitdem Geheimer Kirchenrat Pfarrer D. Schlosser im April 1915 in den Ruhestand getreten war, hat er auch den Vorsitz im Gesamtkirchenvorstand und im Pfarrkollegium geführt und die Verwal—⸗ tungsgeschäfte der Gesamtgemeinde geleitet. Mit seiner Familie, der Ehegattin und den vier Kindern, die den Ehegatten und Vater zu früh verloren haben, trauert nicht nur die Markusgemeinde, sondern die ganze evangelische Gemeinde um sein verhältnis mäßig frühes Hinscheiden. Das Leichenbegängnis, das am 21. Fe⸗ bruar eine so große Teilnehmerschaft nach dem Neuen Friedhofe geführt hatte, war ein Beweis für das Ansehen und die Wert⸗ schätzung, die der Entschlafene hier gefunden hatte. Diese Zeilen wollen die Erinnerung an den treuen Mann wachhalten und wollen ein Bild von seinem Leben und Wirken, das nun nach Gottes Ratschluß zu seinem Ende gekommen ist, geben. Der Verfasser dieses Nachrufes darf sich wohl für berech⸗ tigt halten, dieses Lebensbild zu zeichnen, verbanden ihn doch mit dem Heimgegan⸗ genen Beziehungen, die im März 1888 ihren Anfang nahmen, also beinahe 31 Jahre bestanden und die, wenn auch die beider⸗ seitigen Wege eine Zeitlang auseinander- gingen, in den letzten 11 Jahren durch das Arbeiten Schulter an Schulter ihre Vertie— fung erfahren haben. Die Familie Schwabe, die nun schon un gefähr 125 Jahre in Hessen ansässig ist, leitet ihren Ursprung aus Thüringen her. Der Großvater des Pfarrers Bertold Schwabe war der im Jahre 1754 zu Roda geborene Professor der Medizin Dr. Ernst Schwabe. Wann er nach Gießen gekommen ist, war vorläufig nicht zu ermitteln. Er starb im Alter von 70 Jahren am 6. April 1824. Professor Schwabe war mit Char⸗ lotte Friederike Schmidtborn von Krofdorf verheiratet. Dieser Ehe entstammte der im Jahre 1806 geborene Sohn Ludwig, der eee 38 Vater des Gießener Pfarrers. Ludwig Schwabe war von 1833 bis zu seinem im Jahre 1873 erfolgten Tode Stadtkantor und Organist an der Stadtkirche. Manchem alten Gießener steht er als Gesanglehrer noch in der Erinnerung. Er war schon ein Mann in vorgerücktem Lebensalter, als ihm in seiner zweiten Ehe zwei Kinder geboren urden; um den Bruder trauert auch die Schwester, Frau Dekan Jaudt geb. Schwabe zu Planig in Rheinhessen. Eine eigentüm⸗ liche Fügung war es, daß der Sohn an derselben Kirche wirkte, in der der Vater so lange Zeit seine Tätigkeit ausgeübt hatte. Aus der ersten Ehe des Stadtkantors Schwabe stammte der vor wenigen Jahren in Tübingen verstorbene Professor der klassi⸗ schen Philologie Ludwig(von) Schwabe. Der verdiente Gelehrte war im Besitz eines würt⸗ tembergischen Ordens, mit dem der persön⸗ liche Adel verbunden war. Die Mutter des Pfarrers Schwabe, Bertha geb. Günther aus Butzbach, ist im Juli des vorigen Jah⸗ res, sieben Monate vor ihrem Sohne, im hohen Alter von 84 Jahren entschlafen. Bertold Schwabe war am 14. Oktober 1864 zu Gießen geboren. Als er im Alter von 9 Jahren den Vater verloren hatte, lag die Sorge für die beiden unerzogenen Kinder ganz auf den Schultern der Mutter. Das war, wie der Sohn bei ihrem Hin⸗ scheiden gesagt hat, nicht immer leicht, aber die tapfere Frau verlor nicht den Mut, und es gelang ihr mit Gottes Hilfe, den beiden Kindern den Vater zu ersetzen. Bertold Schwabe besuchte das Gymnasium unserer Stadt, das damals unter der Leitung Schil⸗ lers stand, er verließ diese Anstalt Ostern 1885 mit dem Zeugnis der Reife. Am 1. April dieses Jahres trat er als Ein⸗ jährig⸗Freiwilliger in das hiesige Infan * terie-Regiment ein, in dessen Verband er auch später zwei achtwöchige Uebungen ableistete. Er war, auch wenn er nicht über allzu große Körperkräfte verfügte, ein tüch⸗ tiger Soldat und wurde nach Ableistung der ersten Uebung zum Vizefeldwebel befördert. Als er in das Amt getreten war, wurde er nach den damaligen Bestimmungen zum Sanitätspersonal übergeführt. Im Som mersemester 1885 wurde er auch als Stu⸗ dent der Theologie immatrikuliert, er schloß sich dem Akademisch⸗Theologischen Vereine an, dem er bis zum Sommer 1888 ange⸗ hörte. Seine Lehrer waren die Professoren Bernhard Stade,(1906 dahier verstorben), Johannes Gottschick(verstorben in Tübin⸗ gen), Emil Schürer(verstorben in Göttin⸗ gen), Ferdinand Kattenbusch, jetzt in Halle, Karl Müller, jetzt in Tübingen, und Gustav Krüger, damals als junger Privatdozent hier tätig. Auch hatte Schwabe in seinen ersten Semestern Gelegenheit, die Vorle⸗ sungen des Professors Adolf Harnack zu hören, der 1886 nach Marburg berufen wurde und seit 1888 in hohem Ansehen in Berlin wirkt. Schwabes vertrautester Freund aus der Studentenzeit, Philipp Rit⸗ ter, Pfarrer in Ettingshausen, zuletzt in Siefersheim in Rheinhessen, ruht schon seit 20 Jahren unter der Erde Im März 1889 bestand er hier sein Fakultätsexamen und war hierauf bis zum Frühjahre 1890 Mit⸗ glied des evangelischen Predigerseminars zu Friedberg. Hier waren seine Lehrer die Professoren Gustav Diegel, Wilhelm Weif⸗ fenbach und Heinrich Adolf Köstlin, die alle drei längst nicht mehr unter den Le⸗ benden weilen. Bertold Schwabe hatte das Glück, sowohl als Student wie als Kandidat Iiir zu den Füßen von Männern zu sitzen, die als Menschen wie als Gelehrte hervorragten und ihm viele Anregungen für sein späterez Leben gaben. Das hat er in Dankbarkeit stets anerkannt. Im Sommer 1890 bestand er zu Darmstadt das theologische Staats⸗ examen, die sogenannte Definitorialprüfung. Nach den Jahren des Lernens und der Vorbereitung kam nun für ihn das Leben des Berufes. Seine erste dienstliche Ver⸗ wendung fand er vom 19. Oktober 1890 an als Diakonatsverwalter zu Erbach im Oden⸗ wald. Am 1. November 1891 wurde er Pfarrverwalter zu Stumpertenrod im Vo⸗ gelsberg. Er, der Sohn der Universitäts⸗ und Provinzialhauptstadt, sah sich so auf einmal mitten unter die Landbevölkerung des Vogelsberges, in ein Dorf von aus⸗ schließlich bäuerlichem Charakter gestellt. Indessen fand sich der gewandte und geistig bewegliche Mann in den ihm ungewohnten Verhältnissen rasch zurecht. Am 11. De⸗ zember 1892 wurde ihm die Pfarrstelle Stumpertenrod definitiv übertragen, im ganzen waren ihm dort sieben Jahre des gesegneten Wirkens beschieden; die Liebe seiner Gemeindeglieder aus dem Vogels⸗ berg ist ihm bis zuletzt geblieben, oft noch traf Besuch von dorther in dem Markus⸗ pfarrhaus zu Gießen ein. In Stumperten rod begründete Schwabe auch seinen Haus⸗ stand, indem er sich am 9. März 1893 zu Darmstadt mit Anna Flick, der Tochter des zu Oberseemen verstorbenen Pfarrers Fried⸗ rich Jakob Flick, verheiratete. Aus dieser Ehe sind vier Kinder, zwei Söhne und zwei Töchter, hervorgegangen. Die beiden Söhne standen während des Krieges im Felde und im Heeresdienste, der ältere als Feldhilfsarzt, der jüngere zuerst als Kriegs- freiwilliger, zuletzt als Fliegerleutnant. Am 9. März 1918 feierte das Ehepaar untet großer Anteilnahme der Gemeinde seine sil⸗ berne Hochzeit. Der Gedanke an seine Kinder, die die städtischen Schulen besuchen sollten, bewog Schwabe, sich im Jahre 1898 um die er⸗ ledigte Pfarrstelle zu Rödgen bei Gießen zu bewerben, sie wurde ihm auch übertragen. Hier hatte er allerdings zuerst mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen, da die Ge⸗ meinde einen anderen Pfarrer gewünscht men, beiden arbeiter Gi Im Liste d Bürger Erläut läuter Komm wir ül Mittei rechte „Unser des städtch durch ansehn Zeit, beginn wohne Die weil d züge kerung Unive mern, gern. tieren etwa meiste Wälle Gärte der 8 Neust jener Wach nach nach der 2 und 1 U. 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Doch gelang es seiner ruhigen, vermittelnden Art, die Gemeinde umzustim⸗ men, und er konnte im Frieden an den beiden Gemeinden Rödgen und Annerod arbeiten. (Schluß folgt.) Johann Henrich Schaffstädts Gießener Chronik 1770 1825. (Fortsetzung.) Im Anschluß an die Wiedergabe dieser Liste der militärisch organisierten Gießener Bürgerschaft vom Jahre 1781 seien einige Erläuterungen gegeben. Zunächst eine Er⸗ läuterung allgemeiner Art, die von Herrn Kommerzienrat Schaffstädt herrührt, dem wir überhaupt wertvolle Angaben, die die Mitteilungen seines Urgroßvaters in das rechte Licht setzen, verdanken. Er schreibt: „Unsere Vaterstadt war um die 70er Jahre des 18. Jahrhunderts ein kleines Land städtchen, das sich vor vielen ähnlicher Art durch den Besitz einer Hochschule und einer weil die Kriegsereignisse mitunter starke Zu⸗ züge vom Lande veranlaßten. Die Bevöl⸗ kerung bestand außer den Angehörigen der Universität und Garnison zumeist aus Krä⸗ bürgerlichen Militärs wurden von ihr be⸗ ansehnlichen Garnison auszeichnete. Um die Zeit, da das Hausbuch meines Urgroßvaters beginnt, zählte man ungefähr 3600 Ein⸗ wohner; bestimmte Zahlen liegen nicht vor. Die Einwohnerzahl schwankt fortwährend, mern, kleinen Handwerkern und Ackerbür gern. Sie wohnten in erbärmlichen Quar⸗ tieren innerhalb der Festungswälle; es sollen etwa 700 Häuser bestanden haben, die meisten nur von einer Familie bewohnt. Die Wälle schlossen noch große freie Plätze und Gärten ein, die erst später nach Schleifung der Festung bebaut wurden. Die Straßen Neustadt, Neuenweg, Neuenbäue entstammen jener Zeit. Durch vier Tore, wo jetzt die Wachthäuser stehen, vollzog sich der Verkehr nach außen. Das westliche Tor war mehr nach der inneren Stadt gelegen, da, wo der Tiefenweg von der Neustadt abzweigt, und wurde erst später abgebrochen.“ Ueber die Gießener Bürgerwehr, von der Johann Henrich Schaffstäl zugleich über die Gießener Schützengesell schaft, die er einige Seiten weiter erwähnt, finden wir in der trefflichen„Geschichte der Stadt Gießen“, die Professor und Ober⸗ bibliothekar Dr. Karl Ebel in dem Sammel⸗ bande„Wegweiser durch die Universitäts⸗ stadt Gießen und ihre Umgebung“(Verlag von Emil Roth) veröffentlicht hat, folgende schätzenswerte Angaben:„Spätestens schon in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bildeten alljährlich Schützenfeste das Haupt⸗ ereignis des Jahres. Schon unter Ludwig den IV. von Hessen⸗Marburg, der Gießen nach dem Tode Philipps 1567 erhalten hatte, bestand hier eine Schützengesellschaft, tädt berichtet, und die jedes Jahr vom Landesherrn einen kleinen Geldzuschuß zur Beschaffung von Preisen für ihr Schießen erhielt. Am 31. August 1717 gab ihr der Landgraf Ernst Ludwig eine neue Ordnung. Sie sollte nicht mehr als 40 Mitglieder zählen und von einem Kapitän, je einem Leutnant, Fähn⸗ drich, Sergeanten und zwei Korporalen be⸗ fehligt werden. Ihre Schießzeit begann nach Ostern und dauerte 17 Wochen. Während dieser Zeit sammelte sich die Kompagnie regelmäßig einmal oder zweimal in der Woche des Mittags auf dem Markt und marschierte von dort im geschlossenen Zuge nach dem Schießplatz, wo bis zum Abend nach der Scheibe geschossen wurde. Dann ging es in gleicher Ordnung nach dem Markte zurück. Zu Beginn und am Schluß der Schießzeit fand ein dreitägiges Preis⸗ schießen statt, das sog. An- und Abschießen. Mit ihm war zugleich das Schießen der militärisch organisierten Bürgerschaft ver⸗ bunden. Der alte und der junge„Auszug“, in den die Bürgerschaft nach der alt⸗hessi⸗ schen Kriegsverfassung eingeteilt war, stand unter dem Befehl eines Berufssoldaten. Seine Offiziere und Unteroffiziere wählte er selbst. Die Schützenkompagnie bean⸗ spruchte und erhielt bei gemeinsamem Auf⸗ treten eine besondere Ehrenstelle im Zug. Das Preisschießen wurde von der landes⸗ herrlichen Behörde gefordert und überwacht, da ihm ja eine militärische Bedeutung zu⸗ kam. Die Offiziere der Schützen wie des stätigt.“ Ueber die von unserem Chronisten er⸗ wähnten Unterbürgermeister geben uns un⸗ sere Kirchenbücher einige Auskunft. Mum⸗ mert war ein Schneidermeister, der Name kommt heute hier nicht mehr vor. Die Fa⸗ milie Wörmser, oder richtiger Wormser, war einst hier sehr verbreitet und stand in hohem Ansehen, sie ist jetzt ausgestorben. Jakob Wormser starb 1809 als Ratsschöffe, Kir⸗ chenältester und Waldinspektor im Alter von 62 Jahren. Bäcker Biessel starb 1806, 64 Jahre alt. Balthasar Loos war Wagner und starb 1836, 82 Jahre alt. Von dem Metzger Konrad Frech meldet das Kirchen⸗ buch, daß er 1797 im Alter von 51 Jahren an Auszehrung gestorben sei. Knopfmacher Johannes Kattrein wurde 81 Jahre alt und verschied 1833. Balthasar Flett scheint Eisenhändler gewesen zu sein. Daniel Fel⸗ sing war Schuhmacher und heiratete 1780 die Tochter des Oberbürgermeisters Reiber. Johann Peter Stohr, der Wollentuchmacher war, heiratete 1789 die Tochter des Rats⸗ schöffen Reiber, der vermutlich mit dem Oberbürgermeister gleichen Namens iden⸗ tisch war. Leutnant Schwalb war natürlich kein Berufsoffizier im heutigen Sinne, son⸗ dern Leutnant bei der Bürgerwehr. Das gleiche gilt von dem Leutnant Becker. Der Name Estreich muß wohl Oesterreich ge⸗ f N I 33 4 schrieben werden, ein Kaufmann dieses Na⸗ Fenster gegen Jerusalem hatte, an denen mens verheiratete sich 1789 mit Johannetta er dreimal des Tages auf den Knien lie⸗ Luise Eckstein. Auch die Schreibweise Höst⸗ gend, mit seinem Gott redete. Wir fühlen reich kommt in früherer Zeit vor. Henrich unwillkürlich, daß diese Gebete bis zu Gott Busch war augenscheinlich Küfermeister. drangen, sie waren kein Lippenwerk, sondern Wilhelm Felsing wird als Kleinuhrmacher kamen aus den Tiefen der Seele, aus einem bezeichnet, er verheiratete sich 1797 mit Jo⸗ Herzen, das das Sehnen und die Schmerzen hannetta Sophie Ritter, auch i i Lebens kannte. ö N Felsi Klei 6 5 5 5 i 5 aer der e den ire J. S, Kere Tae ne Christian Wilhelm Fillmann war Zimmer⸗ Fremde? Wieviele Tausende unserer Brüder meister, er starb 1810 und wird im Kirchen⸗ schmachten. seit. Fahren in unwürdigen. Ge⸗ buche Stadthauptmann genannt. Konrad fangenschaft! Istes da nicht unsere Pflicht, Berger war Seilermeister, Jakob Daniel unsere Amdbee ene Pflicht, für sie ein⸗ Ritter war Weißgerber und heiratete 1797 gutreten vor Gottes Thron und ers Elisabetha Dörr von der Heuchelheimer 1 zu schaffen lich unser air Mühle. Jakob Konrad Großmann war mat hin uo wir ele Ai nen 11 Büchsenmacher, er heiratete 1797 Christina guch mit Nöten der anne im heißen Maria Stohr. Georg Daniel Keil wan, de 1 1 1 1 Schuhmacher, er trat 1782 mit Marie Ju- ie W pine Lit nee liane Katharina Mannberger in den Ehe⸗ Heimat droben im Licht ist, für unsere ges stand. Bäcker Johannes Jughard starb 1826 9 8 n sowohl wie sur 1 8 babe im hohen Alter von 90 Jahren. Blaufärber A de 511 15 9 8 5 b. Johann Heinrich Jughard hatte sich 1794 Ausblick dahin! Wie trostend und stärkend mit Magdalene Schäfer verheiratet, am in den jetzt so besonders großen Kimme 9. Jan. 1839 wurde der 73jährige Mann in nissen a e ene 5 Stunde 1 dem Ausgerinne in der Nähe der Pippischen 0 Stille d e e a Schanze tot gefunden, vermutlich ist er durch n e e 97 e 997 er sich einen Unglücksfall um das Leben gekommen. nahen, eines welisch Her gene dem Blick Schaffstädt war, was in der Einleitung nicht auf das himmlische Jerusalem! gesagt ist, Drechslermeister. Die Kapitäle Jerusalem, du hochgebaute Stadt, an den Säulen in der Stadtkirche sind von Wollt' Gott, ich wär' in dir! ihm angefertigt worden. Diese Angaben Mein sehnlich Herz so groß Verlangen hat werden es manchem heute lebenden Gieße⸗ Und ist nicht mehr bei mir. ner möglich machen, festzustellen, wie er mit Weit iber Ber 3 den alten Mitgliedern der Gießener Bürger- eit 1115 1 8 5 wehr verwandtschaftlich zusammenhängt. Sch 2 8 9 0 50 G1. bene „Anno 1777 d. 9 ten Septem wagte Graf 1 5 55 1. 9 Etsting(d'Estaing); mit dem Ameriganer nd eilt aus dieser Welt. Jeneral Binlohl(7) die übergabe von der Englische Insul Savoa les handelt sich hier 5 5 im keine Insel, sondern um Savannah, die Kirchliche Anzeigen. Hauptfestung der Engländer in Georgien) von Englischem Jenerall Profoß. Sie wur⸗ den aber von den Engländern zurückgeschla⸗ Gottesdienst. gen. Wobei der Franzschie(französische). 3 5 Commenter Graf Etsting(d'Estaing; zwey In der Stadtkirche. Vormittags 9¼ Uhr: Baronin R. Sonntag den 9. März(Invokavit). schwere wunden bekommen und die Ameri⸗ Pfarrer Mahr Vormittags 11 Uhr: caner und Franzosen 11 bis 12 hundert Kinderkirche für die Matthäusgemeinde: Mann verloren hatten.“ 1 Mahr. e 8 390 e 0 assistent Schaefer. Abends 8 Uhr: Ver⸗ (Fortsetzung folgt. einigung der konfirmierten männlichen Ju⸗ gend der Matthäusgemeinde. Dienstag Das offene Fenster. den 11. März, nachmittags 4 Uhr: Frauen⸗ Es gibt einen Propheten des Alten Te⸗ missionsverein. Freitag den 14. März, staments, in den ich mich besonders gern abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmier⸗ vertiefe, es üst dies der Prophet Daniel. ten weiblichen Jugend der Matthäus⸗ und Seine starke Glaubenszuversicht trug ihn Markusgemeinde gemeinsam. durch alle Not seines Lebens hindurch; er In der Johanneskirche. Vormittags 9 gibt uns damit noch heute ein leuchtendes Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer Vormittags Vorbild. In der Verbannung lebte er, fern Ii Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde: von seinem Heimatlande; wir können es Pfarrer Bechtolsheimer. Abends 6 Uhr: ihm nachfühlen, wie schwer er darunter ges Pfarrer Ausfeld litten haben mag. Wie wunderbar ergreifend 55 f i Mittwoch den 12. März, abends 6 Uhr; lesen, daß er in seinem Sommerhause offene Passionsgottesdienst: Pfarrer Ausfeld. ist es darum für uns heute noch, wenn wir Verantwortlich: Pfarrer Bechtolsheime r. Druck und Derlag der Brühl'schen Universitäts⸗ Buch- und Steindrucherei R. Lange, Gießen. Gem Nr. II —— Hosea 2 Ort, seid ihne dige Zent wart ar seien wi kein Li gehört diesen schon e sehen; Glaube tigen f Nation sich sti außen jeher f. schichte Deutsch der ihm kraft ge sich nice und w großzüt stellen. und de besserte nur H und K ihrer 0 Gott v derschn Zeit h. links Gott?“ Gottes Aber erst re strahle wiesen das e mende wußte. Bunde Jesaic Tagen „Und 8 ihr Volk!“ Kinde hat si seinen men! das f.