ff Becker ber. 77 thor ber eifen ein t enzwey che fehle vier 11 digt den „ üuder von blieben.“ em Wehr ne zu ge⸗ elsserth unyferfie⸗ schirhaus inz Ponte rintz von r Schwö⸗ ter graue zetherzeig. Porth am den.“ in Weil⸗ rste Schief aißer Na⸗ vahr(Wa⸗ berbrennen mstadt in Hamburg olland(ge⸗ der Keisser sreich Hol nkreich ge⸗ 1 und sein udi). gs 8 Uhr, eonfirmier⸗ arrassistent r: Pfarrer inderkirche rer Mahr. tags 8 Uh, konfirmier⸗ . Pfarrer r: Pfarrer 11 Uhr: e. Pfarrer Steindruckere! onntagsgruß N Gemeindeblatt für die evangelische Kirchengemeinde Gießen Nr. 23 Gießen, Pfingsten, den 8. Juni 1919 8. Jahrgang pfingsten. Brief des Apostels Paulus an die Galater 5, 22. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Am ersten Pfingsttage des Jahres 1913 strömten trotz des regnerischen Wetters auf dem Trieb zu Gießen 20 000 Menschen zu⸗ sammen, um dem Sanden von Flugzeugen zuzusehen, die in gewissen Zeftabständen ankamen.„Prinz⸗Heinrich-Flug“ nannte man diese Veranstaltung, die vielen ernsten Christen in Stadt und Land ein schwerer Anstoß war; denn das hohe Fest N da⸗ durch in einer Weise entheiligt, wie dies gewiß in allen vorausgegangenen Jahr⸗ hunderten höchstens in Kriegszeiten ge⸗ schehen war. Die Kirchen, die sonst an diesem Tage viele Andächtige angezogen hatten, waren ziemlich leer. Vom Geiste Gottes, vom heiligen Geiste wollten viele an diesem Tage nichts hören, sie bewunderten den Geist der Technik. Mancher mag dabei wohl gedacht haben, daß man bei solchen staunenswerten Erfolgen des menschlichen Erfindungsgeistes die Religion wißt mehr nötig habe. Wenn die 20 000 Menschen, die damals auf dem hochgelegenen Exerzierplatze zu⸗ sammengekommen waren, gewußt hätten, was die Flugapparate in den nächsten fünf Jahren für erschreckenden Jammer über die Menschheit bringen würden, wenn sie die teuflische Wirkung der aus der Höhe auf ahnungslose Menschen, Männer, Frauen und Kinder, geschleuderten omen gekannt hätten, wenn sie vorausgesehen hätten, wie unser tapferes Heer unter der großen Zahl feindlicher Flieger im Jahre 1918 würde zu leiden haben, sie wären damals nicht nach dem Triebe gegangen, sondern sie hätten die Kirchen aufgesucht und hätten gebetet: Ach, Gott, verlaß uns nicht, oder: Ach bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesus Christ! Und wenn die Menschen vor dem Kriege ge⸗ wußt hätten, daß die Wissenschaft, die d Technik und die Chemie, Tanks, Handgra⸗ naten Flammenwerfer und giftige Gase her⸗ stellen würde, um die Blüte der Menschheit zu. vernichten, so hätten sie nicht gesagt, daß mit der Arbeit dieser Zweige menschlicher Tätigkeit alles erreicht, daß mit ihr gar der Menschheit das Glück gegeben sei⸗ Wollen wir im christlichen Sinne glück⸗ lich, das heißt ruhig, innerlich gefaßt wer⸗ den, wollen wir mit Gott, der Welt und dem eigenen Ich versöhnt sein, so brauchen wir den Geist aus Gott, dessen Wirkungen uns am Pfingstfeste in Wort und Lied vor Augen gestellt werden. Wir brauchen in dieser jammervollen Zeit Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Diese Gaben kann uns nur der Geist Gottes verleihen. Darum soll unsere Pfingstbitte lauten: Du Odem aus der ew'gen Stille, Durchwehe sanft der Seele Grund, Füll uns mit aller Gottesfülle! H. B. Geschichten und Bilder aus Alt⸗Gießen. 14. Dex Gießener Bürger und seine Vaterstadt um die Mitte 5 19. Jahrhunderts. In den Nummern 12—21 des Jahr⸗ gangs 1918 brachte der„Sonntagsgruß“ unter„Geschichten und Bilder aus Alt⸗ Gießen“ eine Reihe von Bemerkungen, die den ersten Teil des 1840er Gießener Adreß⸗ buches:„Die Universität, Behörden u. Beamte“ betrafen, und daran anknüpfend allerlei Erinnerungen aus vergangenen Tagen. In gleicher Weise sollen die nach⸗ stehenden Mitteilungen die übrigen Ab⸗ schnitte des Büchleins behandeln, deren erster das„Alphabetische Verzeichnis sämtlächer in Gießen wohnhafter Staatsdiener u. Sub⸗ alternen, sowie der Stadtporstantds mitglieder und öffentlichen Lehrer mit Benennung der Straßen, Lit. u. Nr.“ bildet. Wir begegnen darin einer groß en Anzahl von Namen, die zwar heute noch in Gießen anzutreffen, deren Träger aber nur zum kleinsten Teil Nachkommen der 1840er sind. Von den Professoren und höheren 8 waren nur wenige Kinder unserer Stadt. Den weitaus größeren Teil hatte ein Ruf oder eine Amtsversetzung hierhergebracht. Die Beschaffenheit der kleinen, als ungesund verschrieenen Stadt mit ihren engen, holpe⸗ rigen, nicht besonders reinlichen Straßen, die alten Häuser und bescheidenen sanitären Einrichtungen, der Mangel an öffentlichen Veranstaltungen, wie Konzerte, Theater u. dgl., luden den Fremden nicht dazu ein, sich hier dauernd seßhaft zu e und sein Leben hier zu besch. Dies wird auch durch das„Namensverzeichnis der Häuser⸗ besitzer der Stadt Gießen“ bestätigt. Nur verhältnismäßig wenige der Professoren waren Hausbesitzer, die meisten wohnten in Miete. Auch der zahlreich vertretene Adel: v. Biegeleben, v. Buri, v. Haxthausen, 12 v. Krug, v. Rodenstein, v. Schaumberg. v. Schmalkalder, v. Stein, v. Zangen, von Dresky, v. Lesch, v. Buseck, v. Humbracht, v. Klippstein, v. Löhr, v. Rabenau und v. Ritgen hatte, mit Ausnahme der sechs Letztgenannten, keinen eigenen Hausbesitz. Immerhin wird der Leser, wenn er den unteren Teil des alten Friedhofs(zwischen Mauer und Aufseherwohnung) durchwan⸗ dert, eine Anzahl Ruhestätten der alten Gelehrten- und Honoratioren-Familien fin⸗ den, sich aber vergeblich nach Epitaphien jüngeren Datums, die sich auf diese Familien beziehen, umsehen; sie finden meist in den 60er Jahren ihren Abschluß, obgleich gewiß viele der Nachkommen nicht mehr unter den Lebenden weilen. Sie verschwanden wie dies ihre Eigenschaft als Staatsangestellte mit sich brachte, durch Versetzung oder aus an⸗ deren Gründen nach und nach aus ihrer Vaterstadt, um nicht mehr zurückzukehren. Dagegen blühen viele echt Gießener „Kern⸗Bürger“⸗Familien noch heute, deren Namen mit der Geschichte unserer Stadt eng verknüpft sind und jahrhundertelang zurück verfolgt werden können, so die Appel, Balser, Benner, Beil, Brück, Becker, Beppler, Braun, Dechert, Dickors, Dörr, Ebel, Engel, Euler, Faber, Felsing, Ferber, Fischer, Flett, Frank, Frech, Hofmann, Homberger, Jung, Koch, Kohlermaan, Krailing, Krauskopf, Lampus, Loos, Löber, Lotz, Leib, Möhl, Moll, Müller, Noll, Petri, Pfeiffer, Pfeil, Plank, Rinn, Rothenberger, Sack, Schmidt, Schnei⸗ der, Schwan, Simon, Stohr„Vetzberger, Vogt, Wagner, Wallenfels, Weber, Wei⸗ dig, Zinßer. Die Träger dieser Namen waren durchweg Handwerker, und ganze Generationen hindurch vererbte sich in einer und derselben Familie das Gewerbe vom Vater auf den Sohn, z. B. die Weißbinderei in der Familie Petri, das Schlosserhandwerk in der Familie Stohr. Manche Namen waren so zahlreich vertreten, daß man, wie dies heute noch auf den Dörfern der Fall ist, zur besseren Kennzeichnung die Familien mit Beinamen belegte. So unterschied man bei⸗ spielsweise die verschiedenen Familien Lam⸗ pus durch die Bezeichnungen:„Suppen⸗ oder Kochlampes, Sonnen⸗, Dissi⸗Scheuern⸗ und Schrittlampes“, die Schmidt durch: „Schlappohr⸗, Windischgrätz⸗, Kapital⸗ Schmidt“, die Becker:„Bombe“(Pumpen⸗), Hirsch⸗, Häutches⸗Becker. Diese Beinamen bezogen sich auf eine Eigenheit des Trä⸗ gers, auf die Art des Geschäftes oder einen sonstigen Umstand, den man bei einem anderen nicht antraf. Der alte Gießener besaß eine gewisse Virtuosität, seine Mit⸗ bürger mit einem Spitznamen zu belegen, der diesen gewissermaßen auf den Leib zu⸗ geschnitten war. Dabei machte es ihm wenig Sorgen, ob dem Betroffenen die Bezeich⸗ 90 der Spitznamen gehen bis zum Urgroßvater einige vielleicht noch weiter zurück. Sie haben durch ihr Alter eine gewisse Ehrwürdigkeit erlangt und den ursprünglichen Sinn des „Uzes“ und des„Schabernacks“ ganz ver⸗ loren. Es würde zu weit führen, die ver⸗ schiedenen Unnamen hier erschöpfend aufzu⸗ führen, aber einige sollen doch erwähnt wer⸗ den, um die damit Bezeichneten, von welchen der weitaus größte Teil schon längst unter dem grünen Rasen schlummert, den älteren Lesern in das Gedächtnis zurückzurufen. Vielleicht knüpft sich an den einen oder anderen eine Erinnerung. Da war der „eiserne Hoissemann“, das„Löffelblech“, die blecherne R.. nase“,„das Schinken⸗ maul“, die„Hechtschnut“, die„Bambel⸗ schnut“, die„lateinisch Bombel“, der, Rauh⸗ bart“, der„Bolwer“ der„Trompeter“, das„Aermelleibche“, der„Höflich“, der „Artlich“, der„Hamburger“, der„Wiener“, der„Donnerhagel“, die„Froibier“(Früh⸗ birne), der„Trauwelvogt“ der„Schepp⸗ backe“,„Palmer“,„Kappeschuster“,Schum⸗ merich“,„Depperer“, der„holde Ludwig“, das„Pomaddippche“, das„Schimmche“, der „Schnutenbalander“, das„Tapetche“, das „Trommelklöppelche“, der„Hees“, der „Matschelvogt“, der„Ochseseipp“, der „Weinmeyer“, der„Dielenwirth“, der „Lumpemeier“, das„Faddche“, das„Mon⸗ der Hondsding“, der„Hinkelsdaster“, das „Nudeldippe“ usw. Diese Beinamen bezogen sich durchweg auf Bürger, die sich des besten Ansehens erfreuten. Aber auch unter den arbeits⸗ scheuen Elementen, die man mit dem nur in Gießen heimischen anmutigen Spitznamen „Schlammbeißer“ bezeichnete, befand sich ein Sortiment, das z. T. drastische Spitznamen führte, mit denen aber die Träger keines⸗ wegs einverstanden waren, und wenn sie ihnen von den Jungen(von welchen es natürlich keinen gab, dem diese Spitznamen unbekannt waren) nachgerufen wurden, dann fand unter Schimpfen und Drohen ein energischer Protest dagegen statt. Dies ge⸗ schah aber in der Regel nur dann, wenn einer der auf der Straße mit seinem Spitz⸗ namen Angerufenen die Paar Kreuzer Ge⸗ legenheitsverdienstes in Branntwein um⸗ gesetzt hatte und in der Stadt herum: fiel. Die Bemühungen, sich auf den Beinen zu halten, in Verbindung mit dem Bestre⸗ ben, keinen der Ausdrücke des reichhaltigen, nun zur Ausgabe gelangenden Schimpf⸗ wortlexikons zu vergessen, zeitigten nur das Gegenteil der beabsichtigten Wirkung, und der Unfug, den die Dutzende von Jungen, die wie eine Meute ihr Opfer umschwärmten, mit diesem trieben, nahm erst ein Ende, wenn sich der Polizeidiener Vogel oder der Polizeidiener Erdmann des Gefoppten an⸗ nung recht war oder nicht. Man nannte ihn nahm und in das Hotel„zur vergitterten eben so, und den Gießenern war der Be⸗ treffende unter dem Scherzuamen besser be⸗ kannt, wie unter dem richtigen. Manche Aussicht“ in der„Bachgasse“ verbrachte, woselbst er in Ruhe seinen Rausch aus schlafen konnte.(Fortsetzung folgt. 6 „ schösis (Hans. und d alles worde 172 Frank bunde als K dersell 2 8 ist di Kaut mache von d De Garn. 0 2* elf de tags Elisal Taml Wittt zig 8 sten 55 ler) zuvor May leib“ Mar 7 Wag Han blieb 40 1 Rock wor sein Schi Wag Fre (Bu elf star sors Mo mo wag chi kon an Moßvater, Sie haben vürdigkeit Sinn des ganz ver⸗ en älteren ickzurufen. inen oder war der blech“, die Schinken⸗ „Bambel⸗ der, Rauh⸗ rompeter“, lich“, der „Wiener“, er“(Früh⸗ „Schepp⸗ „„Schum⸗ Ludwig“, imche“, der etche“, das ees“ ipp“, 5 rth“, das„Mon⸗ aster“, das durchweg 1 Ansehens en arbeits⸗ dem nur in Spitznamen and sich ein Spitznamen iger keines⸗ wenn sie welchen es Spitznamen urden, dann drohen ein t. Dies ge⸗ bann, wenn inem Spitz⸗ dreuzer Ge⸗ twein um⸗ idt herum⸗ den Beinen dem Bestre⸗ eichhaltigen, t Schimpf⸗ en nur das rkung, und 'n Jungen, schwärmten, ein Ende, zel oder der soppten an⸗ vergitterten verbrachte, tausch aus tung folgt. 0 Johann Henrich Schaffstädts„D. Iten October ist mein Sohn Karl 7 f 5 auf den Mark gezohgen ins Bachert(2) Gießener Chronik 1776 1825. haus zur nemlichen Zeit habe meinen Sohn (Fortsetzung.) bey H. Schultz ein Stube gemieth das(Hier 1811. ist beim Einbinden des Buches eine Zeile „Im Anfang dieses Jahr hat der Frans⸗ abgeschnitten worden.) 5 schösische Keisser die drey hand See Städten„D. zten Novem sind die Klasicker(Pä⸗ (Hansestädte) Hamburg Libeck und Bremmen dagogschüler) wieder zum ersten mahl in der und dessen umfang zu sich genommen ist Burgkirche mit einem ihrer Lehrer gewesen.“ alles auf Fransschösischen fus gesetz.„D. 15ten Novem nach dem Ausfassen worden.“ sind die Molter Kasten wieder von dem „D. 20ten Mertz ist die Keißerin von Rathhaus in die neue Molter Wache(Wage) Frankreich Loisa von einen prinßen En⸗ gebrach. worden. Bauinspektor wahr Zinn⸗ bunden worden hat den Namen bekommen gießer Becker und Wachen Mann wahr der als Könnig von Rom. D. Jten Juny ist alte Schneider Mummer.“ 8 derselbe getauft worden.“ Im Dezember hat die Bender(Weiß⸗ „D. 29 ten April nachmittags halb 2 Uhr binder) Glaser und Drechslerzunft ein ist die Tambour Minchin in der leimen Schwartz und weißes lichen duch(Leichen⸗ Kaut am Wißmar weg bey dem leimen Stein tuch) machen lassen. Sie kosten zusammen machen(beim Herstellen von Lehmsteinen) hundert 2 fl. Aelster Zunftmeister wahr von dem Gewitter tod geschlagen worden.“ Ernst Heinrich Mathias, ein Dreher, Jüng⸗ Der Eintrag im Sterberegister der ster wahr Philipp Herbert ein Bender.“ Garnisongemeinde(Burgkirche) lautet: 1812. „Im Jahre Christi achtzehnhundert und„In dem Jenner sind von Meintz kom⸗ elf den ein und zwanzigsten April nachmit⸗ ment vielle pulver wagen bey uns durch tags zwei Uhr wurde vom Blitz erschlagen nach Magdeburg vor die Fransosen Armee.“ Elisabetha Margretha, des verstorbenen D. 19ten Feber ist die Darmstädter Gard Tambours, Johann Melchior Münch bey uns eingerückt den andern Tag die Fiß⸗ Wittwe, eine geborene Wagelin, alt fünf⸗ lir auch sind Bater(Badener) bey uns durch zig Jahr und wurde beerdigt den dreißig⸗ auch Wirtzburger Alle nacher Cassel.“ sten Nachmittags zwei Uhr.“„D. 15ten Merz ist H. Maior Weber „Auch ist des H. Buch Führer(Buchhänd⸗ und Feldwebel Voltz von der Armee bey uns ler) Heyers leimen Hauß welches das Jar ankommen auch haben sie den unter Ofzir zuvor ist aufgebaut worden von Erden im Eckstein als Arrestand mit bracht, welcher May fertig worden.“ seine Camraden bestollen, ist auf 10 Jahre „D. 30ten Mey Morgens 3 Uhr ist das nacher Marien Schloß zu kommen bestimmt leib Regiment von uns außmaschirt nach gewesen ist oder(aber) den 15ten April loß Marburg nach Stettin.“ kommen, ist decretirt worden.“ „Auf Johannestag ist der Schneider„D. 22ten März hat der Fahnenträger Wagner in das Schießhaus gezogen.“ Schneider zum ersten mahl als Ober Mann „D. 2g9ten Juny ist mein Bruder von(Opfermann- Kirchendiener) bey der Stadt⸗ Hanau zu uns kommen ist 9 tägen bey uns kirche sein Dienst gethan.“ blieben.“„In dem May hat die hiesige Krigs⸗ „Auch ist im anfang dieses Jahrs Etliche commission um den Dransport der Fran⸗ 40 persohnen aus unserm Stockhaus nacher ßosen zu beschleunigen, hundert 50 Stuck Rockenberg in das neue Zuchthaus gebracht bauern Ferd in allhiesigem Zeighauß unter worden.“ halten müssen 20 Täg.“ „D. gten August hat des Aeßisser Stroh„D. 13ten May ist der Keißer Napollion sein Sohn von 11 Jahren sich selbsten im mit seiner Gemahlin durch Frankfurt nach Schießhaus durch Unvorsichtigkeit mit des H. der großen Armee nacher Preußen.“ agners Flind Tod geschossen bey einem„D. 15ten May ist sein Schwager der Freyschießen.“ Könnig von Neapel hier durch nacher Mar⸗ Im Sterberegister der Garnisongemeinde burg auch nach der großen Armee.“ (Burgkirche) steht: 2 D. 16ten May ist der Kaißer Napollion „Im Jahre Christi achtzehnhundert und in Dresden ankommen ist sein Schwieger elf den elften August, Nachts um ein Uhr, Vatter der Kaiser von Oestreich, der Könnig starb Johann Georg, des Großherzogl. Accis⸗ von Preußen, der Großhertzog von Wirtz⸗ sors Stroh, Sohn, alt neun Jahr und vier burg, der Herzog von Sachs Weimar, die Monat, und wurde beerdigt den zwölften Könnigin von Westfalen, der Herzog von morgens um 10 Uhr.“ Koburg, der Könnig und Kronprinz von. „D. gten Septem ist der Bau der Molter Preußen. den 29ten ist der Kaißer von wag von dem Zimmermeister Ludwig Mel⸗ Frankreich zur großen Armee abgereist. chior Herbert aufgeschlagen worden.“ Seine Gemahlin ist mit ihrem Vatter und „D. 25. Septem ist mein Sohn von Winn Mutter nacher Prag in Böhmen gereist.“ komment zu haus gesund bey seinen Aeltern„D. 14ten Septem hat die Franschößche ankommen.“ Armee Ihren Einzug in Mosgau gehalten.“ — „D. 14ten December ist Napolion von Schweisgut aus Homburg gebürtig gewesen der Armee in Dresden ankommen um nach sei. Hierzu schickt mir Herr Josef Ampt Paris zu machen in einem alten Schlitten.“ 5 „Im Anfang des Mayes ist der Raths⸗ Zweifel wird damit Ofleiden gemeint sein, diener Geismar auf Rathhaus gezogen an das, fast ein Vorort von Homberg an der des alten Raths Diener balser Stell.“ Ohm, begreiflich macht, daß man den Mam „Außgangs Man ist wieder an der Stadt⸗ als aus Homburg stammend bezeichnet. Es kirche der ansang gemacht worden zu arbeiden gibt ührigens heute noch in Ober⸗Ofleiden den es hat andert halb Jahr still gelägen einen Maurer Schweisguth.“ Auf Grund ist vielles wider abgeschlagen worden von dieser Mitteilung habe ich mir die Nieder⸗ dem Mauerwerk und anders gemacht schrift Schaffstädts noch einmal angesehen worden.“ und gefunden, daß ich nicht richtig gelesen „D. ten Juny sind 20 Wächen(Wagen) habe. Er schreibt nicht„Ostläthen“ sonderm mit 100 Mann von Darmstadt kommend„Offläthen“, worunter zweifellos„Ofleiden⸗ bei uns eine Rasttage gemacht wieder nach verstanden ist. Statt Homburg muß es der großen Armee.“ natürlich heißen„Homberg Herr Ampt hat „D. 20ten Juny ist meine Tochter mit somit durch seine Bemer ung die au ihrem Mann und Kind von Hanau bey uns ersten Blick unverstärdliche„Ortsbezeichnung ankommen den 2ten July sind sie wieder in dankenswerter Weise erklärt. H. B. (Fortsetzung folgt.) 0 19 f 10 5 „D. Sten July sind 300 Mann von uns 1 2 4 nacher Darmstadt um zur großen Armee Kirchliche Anzeigen. in Bohlen(Polen) zu stoßen“ Sonntag den 8. Juni, 1. Pfingstfeiertag, In diesem Jahr sind die Sackesel von Kollekte für die hessische Lutherstiftung. ö 7 1 7 Stadt⸗Mülle 71 5 e Stadt⸗Müller abgeschaft Gottesdienst. „D. 14ten July ist der Reuber anführer 8 Ur der e che. Normittagz Jonas Hoos auf dem Trib durch das 8, Uhr. Pfarrer Mahr.— Vormittags 81 Schwerd hin gerichtet worden, auf einem 9 Uhr: Pfarrassistent Schaefer. Beichte Schafot durch den Frankfurter Scharf⸗ und Feier des heiligen Abendmahls für richter.“ Matthäus⸗ und Markusgemeinde. Anmel⸗ „D. gten August ist bey dem Schießhaus dungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder ein luftballon von einem Fremden(Wort Gemeinde erbeten. Vormittags 11½ Uhr: unleserlich, soll aber zweifellos Mechanicus Kinderkirche für„Matthäus⸗ und Markus⸗ heißen) aufgestiechen.“ gemeinde gemeinsam: Pfarrassist. Schaefer. „D. 17ten August ist der Mädgenschul⸗ In der Johanneskirche. Vor⸗ lehrer Henckelmann in sein neues Schulhauß mittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.— in der Molter Wag gezogen den andern tag Vormittags 9½ Uhr: Pfarrer Ausfeld.— ist das erste Mahl Schuhl gewesen.“ Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die „D. 30ten August hat uns mein Bruder Johannesgemeinde: Pfarrer Ausfeld.— von Hanau besucht auf 6 täg.“ Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Jo⸗ 7 h e ist unser Stadt Come⸗ hannessaal. dant(Stadtkommandant) General Graf von due n d Fun; 2 Pfingstfe Witgenstein in Marburg auf Besuch gestor⸗ Montag 95 5. 2. Pfinastfese ben, alt 71 Jahr. Vor denselben ist Stadt fen der Stadtkirche. Vormiten Comedant worden Obrist Leib, gestorben d. 8 Uhr: Siehe Johanneskirche.— Vormit⸗ 8 at tags 9½ Uhr: Pfarrer Mahr. Vor⸗ Sten Feber 1813. In dem Kirchenbuche heißt es:„Im Jahre Christi achtzehnhundert und In der Johanneskirche. zwölf, den dreizehnten November Abends um mittags 8 Uhr: Pfarrer Ausfeld.— Vor⸗ 5 Uhr starb zu Marburg Herr Adolph Lud⸗ mittags 9½ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. wig Wilhelm, Graf zu Sachsen Wittge„Beichte und Feier des heiligen Abendmahls stein Berleburg, Großh. Hessischer General für Lukas⸗ und Johannesgemeinde. Anmel⸗ Leutnant, Commandant allhier, und Ritter dungen werden vorher bei dem Pfarrer jeder des Großkreuzes, alt zwei und siebzig Jahre Gemeinde erbeten.— Vormittags 11½ Uhr: vier Mond dreizehn Tage und wurde beerdigt Kinderkirche für die Lukasgemeinde: Pfarrer den vierzehnten Morgens um sieben Uhr.“ Bechtolsheimer. * Anmerkung. In der letzten Nummer Wartburg, evang. Jünglings⸗ und Männer unseres Gemeindeblattes(S. 88, erste Spalte, verein, Diezstr. 15. Pfingsten: Zweitägige unten) ist in der Chronik Schaffstädts mit⸗ Tour mit Feldgottesdienst in Frischborn nach geteilt, daß ein Maurermeister Schweisgut Herbstein.— Pfingstmontag: Tages tor aus„Ostlöthen“ die Maurerarbeit bei dem mit Abkochen nach Kloster Arnsburg⸗Mün⸗ Neubau der Stadtkirche übernommen hatte. zenberg. Freunde des Vereins herzlich ein⸗ Es war daran die Bemerkung geknüpft, daß geladen.— Samstag den 14. Juni: die Ortsbezeichnung„Ostläthen“ unverständ⸗ Unterhaltungsabend der älteren Abteilung, lich sei und daß nach den Kirchenbauakten[Gäste stets willkommen. Verantwortlich: Pfarrer Bechtols heimer. Druck und Berlag der Brühb'schen Uniwersitäts⸗ But und Steindruckerel R. Lange, Gießen. Bahnhofstr. 39, folgende Mitteilung:„Ohne 000—⅜ — schied einer sen Kirch Frag stig! der 9 den Friel rung gruß in de in de soner 2 hier sorgt haber mein alle einar Kirch Sege Rege ist al Drei. man Trin 55 ung chen faltig Grur folgt. men gen!