1 1 r N — . onntagsgruß Gemeindeblatt fuͤr die evangelische Kirchengemeinde Gießen r 3 Gießen, Keminiszere, den 20. Februar 1921 10. Jahrg. An unsere Gemeindeglieder. Im Sommer 1917 mußten wir von unseren beiden Kirchen je eine Glocke und alle Orgelpfeifen abliefern. Es erscheint als dringend geboten, daß das vordem so herr— liche Geläute der Stadtkirche wie der Jo⸗ hanneslirche wieder vervollständigt wird, und daß durch Erneuerung der Orgelpfeifen der häßliche Anblick, den unsere wertvollen Orgeln jetzt darbieten, verschwindet. Bei der ungeheuren Preissteigerung der in Be⸗ tracht kommenden Materialien ist es uns jedoch nicht möglich, die erforderlichen Mittel aus der Kirchenkasse aufzubringen; der Kostenaufwand wird sich auf rund 80 000 Mark belaufen. Wir wenden uns deshalb an unsere Gemeindeglieder mit der Bitte, dazu zu helfen, daß die fehlenden Glocken und Orgelpfeifen wieder beschafft werden. Was in anderen Gemeinden schon bald nach Beendigung des Krieges erreicht worden ist, wird auch in Gießen erreicht werden, wenn alle Evangelischen, wohlhabende wie minderbemittelte, nach ihrer Leistungs— fähigkeit beisteuern. Einzahlungen bitten wir an eine der hiesigen Banken, die Listen auflegen werden, gelangen zu lassen. Dem Unterzeichneten wolle man über jede Ein⸗ zahlung eine kurze Notiz zukommen lassen. Gießen, im Februar 1921. Für den evangelischen Gesamtkirchenvorstand Der Vorsitzende: Bechtolsheimer. Der verlassene Jesus. Evangelium des Markus 14, 50. Und die Jünger verließen ihn alle und flohen. Jesu Passion ist in allen ihren Einzel⸗ zügen von der christlichen Malerei und Dich⸗ tung dargestellt worden. Wir alle kennen Bilder, die den Heiland schildern, wie er gegeißelt oder mit Dornen gekrönt wird, wie er sein Kreuz trägt oder wie er am Kreuze stirbt. Gesegnete Dichter wie Paul Gerhardt und Johann Heermann haben das Leiden und Sterben des Herrn gleichfalls Zug für Zug dargestellt. Merkwürdiger⸗ weise beschäftigen sich Kunst und Dichtung selten mit dem verlassenen Jesus. Es muß ein ergreifendes Bild gewesen sein, als der Zug der Häscher in stiller, dunkler Nacht sich von dem Garten Gethsemane aus in Bewegung setzte. Voran schritten die Fackel träger, das Licht der Fackeln huschte an den Häusern entlang, dann kamen die Scher— gen, die Jesus führten. Durch öde, menschen leere Straßen ging der traurige Zug hinauf nach dem Palast des Hohenpriesters. Unter lauter fremden, ihm feindlich gesinnten Menschen ging Jesus, nachdem die Seinen ihn verlassen hatten. Der Christ weiß, warum sein Herr und Meister verlassen war. Deshalb, daß er bis in alle Ewigkeit hinein denen nahe sein sollte, die verlassen sind. Auf Men⸗ schengunst und Menschentreue können wir nicht bauen, irgendwann einmal verlassen uns die Menschen. Der Kreis der Familie, so fest geschlossen er auch sein und so reiches Glück er bieten mag, lichtet sich früher oder später, wie sich der dichte Wald lichtet, wenn die Holzfäller in ihm gearbeitet haben. Oft bringt das Alter große Verlassenheit, der Kranke in seinem Kämmerlein oder auch im großen Saale des Krankenhauses glaubt sich ganz und gar verlassen. Der junge Mensch, der in die Fremde gezogen ist, sieht sich ganz vereinsamt, unser deut⸗ sches Volk steht jetzt in weiter Welt allein. Jesus aber, der selbst von den Menschen ver— lassen war, verläßt die Seinen nicht, er ist uns nahe in Freud und Leid. Ein frommer Dichter hat gesungen: Allein und doch nicht ganz alleine bin ich in meiner Einsam⸗ keit; denn, wenn ich ganz verlassen scheine, vertreibt mein Jesus mit mir die Zeit. Und von ihm selbst, dem Heiland, haben wir die Verheißung: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.. Geschichten und Bilder aus Alt⸗Gießen. 29 Gießener Zustände im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges. (Schluß.) 1655. „In der Burglirch soll hinfüro kurtz ge— prediget und das Orgeln nach der Predigt soll eingestellt werden, damit die Leute in 1 . 230 die Stadtkirch zur Kinderlehr wieder kom⸗ men mögen.“ Die Burgkirche war im Jahre 1645 als gottesdienstliches Gebäude her⸗ gerichtet worden, nachdem sie vorher ein „Ballhaus“ für die Studenten gewesen war. In diesem Hause ist nicht etwa getanzt worden, sondern es wurden Spiele darin veranstaltet. In früheren Jahrgängen des „Sonntagsgrußes“ ist über die Entstehung der Burgkirche das Nötige gesagt worden. Eine Nachwirkung des langen, verheeren⸗ den Kriegs merkt man in der Notiz:„Fin⸗ den sich viel abgedanckte Soldaten alhier, welche bapistisch(katholisch) sind Soll des⸗ wegen mit ihnen geredet werden.“ 1657. „Samuel Fischer treibet wieder seinen alten Muthwillen, Gerlach Böß hat das Gleiche gethan.“ Der Name scheint das immer noch mit sich gebracht zu haben. 1661. „Wird geklaget, daß auf die Sonntäg die Leute auf den gassen hin und wieder haufen⸗ weise stehen, die Soldatenweiber feil haben und Joh. Casp. Gap under der letzten Predigt Maltz eingefasset und auf ein Karn geladen habe.“ 1663. „In der Wolkengaß zancken sich die Nach⸗ barn aufn Sonntag under der Predigt. Die Seniores sollen herumbgehen.“ Diese Auf⸗ zeichnung ist deshalb interessant, weil sie beweist, daß der Name„Wolkengasse“ schon 1663 existierte. Wie Herr Professor Dr. Ebel vor einer Reihe von Jahren in einem Vortrage dargelegt hat, so ist der Name aus der Bezeichnung„Walkerstraße“ ent⸗ standen; dieser Name hängt mit dem in Gießen einst blühenden Tuchmachergewerbe zusammen. Besonders in der Zeit der deut⸗ schen Reformation gab es hier viele „Wüllenweber“. Interessant ist die Art, in der damals ein Gießener Bürger bezeichnet wurde. Wir lesen nämlich oft vom„wilden Mann“. Mit⸗ unter wird des„wilden Mannes“„Schnur“ (Schwiegertochter) erwähnt. Es ist möglich, daß der Mann Gastwirt zum„wilden Mann“ war. Recht in die alte Zeit hinein versetzt uns die Bemerkung:„Die Kinder auf der Gassen achten das Gebett nicht umb 12 Uhren wider den Türcken. Die Eltern sind Ursach daran.“ Damals, als die Türken vom unteren Lauf der Donau aus die Christenheit so oft be⸗ drohten, hat man Gebete wider die Türken angeordnet, die um 12 Uhr gebetet werden sollten. Augenscheinlich war es Sitte, daß jeder, wo er ging und stand, dieses vorge⸗ schriebene Gebet sprach. Von altem Aberglauben meldet die Notiz: „Der Becker Joh. Hermann Reuling ge⸗ braucht der Wahrsagerei, den Leuten zu sagen, wann sie etwas verloren.“ Weiter lesen wir:„Alle Abend zu forschen, in den Wirtshäusern, was sie für Leut her⸗ bergen.“ Der Seniorenkonvent, der ja über⸗ haupt eine Art von geistlicher Polizei war, hat somit die schwierige Arbeit der Kon⸗ trolle der Wirtshäuser übernommen. Erfreulicherweise findet sich unter den vielen Protokollen auch eins, das sich auf die Uebung christlicher Barmherzigkeit be⸗ zieht:„Des Müntzmeisters Sohn Christoph Wißner epilepticus, soll in ein Hospitahl aufgenommen werden.“ „In Hans Seipen Hauß ein groß Ge⸗ schmäuß aufn Sonntag under der Predigt, das Weib papistisch. Jemand sehe nach, wann die Kircheneltesten herzukommen und sey alsdann alles still.“ 1664.* Mehrere Male wird in dieser Zeit eine „Froschgasse“ erwähnt. Wo sie gelegen hat, ist vorläufig nicht zu ermitteln. „In Wieseck gehen die Studiosi häufig zum h. Abendmahl.“ Offenbar wollte man die Studenten dazu zwingen, sich an den Gottes⸗ diensten in der Stadk Gießen zu beteiligen. 1665. „Die Mönch gehen in des Sprachmeisters Hauß aus und ein. Ist ihm verwiesen wor⸗ den, entschuldiget sich und soll künftig nicht mehr geschehen. Italiäner thun viel böses alhier, halten einen offenen Altar, ärgern die Studenten.“ Woher die Mönche nach der doch ganz evangelischen Stadt kamen, ist nicht ersichtlich; die Italiener scheinen vom Kriege her in Gießen zurückgeblieben zu sein. a ö 1668. Die Pulvermühle scheint ein uraltes Wirtshaus zu sein; denn wir lesen:„Die Pulvermühle gebe viel Aergernis. Muß dem Wirth undersagt werden.“ 1670. „Gartenstehlen gehet für.“„Kindtaufen gehet groß Unordnung für, tantzen und springen.“ Daß sich damals schon eine An⸗ zeige damit befaßte, daß ortsfremde Leute „hamsterten“, ist sehr interessant; am 9. September wird nämlich protokolliert: „Ist angezeigt worden, daß die Italiener ein ärgerlich Leben führen kauffen aller⸗ hand Victualien auf und schicken sie hin⸗ weg.“ 8 Im allgemeinen hat man beim Durch⸗ lesen dieser alten Protokolle den Eindruck, daß diese Sittengerichte nicht viel ausrich⸗ teten. Sie befaßten sich vielfach mit in⸗ ternen Angelegenheiten der Familien, um 4 . e die sich heute keine Behörde mehr kümmert. Vor allem hatten sie es nur mit den Ein⸗ wohnern zu tun, die keinen Einfluß hatten und insolgedessen sich Bevormundung ge— fallen lassen mußten. Allerdings, wie das Beispiel des Gerlach Böß und vieler anderer beweist, fragten auch viele Bürger nichts nach dem Seniorenkonvent. Auffallend ist, daß niemals einer der„Vornehmen“ in den Protokollen genannt wird, und darunter waren in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges doch nicht nur untadelige Menschen. H. B. Kräfte einsetzt, seine Gäste angenehm und edel zugleich zu unterhalten. In die Reihe der Abende, die den Beweis für die Tat⸗ sächlichkeit dieses Vorrechtes liefern, gehört auch ein Familienabend, der am vorigen Sonntag stattfand. Die Besuchszahl ist ja immer ein Gradmesser für die Güte einer Veranstaltung, und wenn am vorigen Sonn⸗ tag der vorhandene Raum im Markus⸗ saale kaum ausreichte, um die Erschienenen aufzunehmen, so darf das wohl als ein Kennzeichen dafür angesehen werden, daß die Besucher in altgewohnter Weise nur Gutes erwarteten, eine Hoffnung, in der sie auch Uleine Mitteilungen. Der in Nr. 4 unseres Gemeindeblattes enthaltene Artikel„Vom christlichen Reli⸗ gionsunterricht“ hat Anlaß zu Mißverständ⸗ nissen gegeben. Es wurde darüber geklagt, daß die darin enthaltenen Bemerkungen die deutschen Religionslehrer treffen wollten und daß über diese und ihre Bestrebungen in der Gegenwart ein herbes Urteil ausge⸗ sprochen sei. Dazu sei bemerkt, daß wir diesen Artikel, der uns von auswärts zu⸗ ging, so verstanden haben und noch ver⸗ stehen, daß in ihm nicht von den Lehrern, die berufsmäßig Religionsunterricht erteilen, die Rede ist, sondern von Erziehern im allgemeinen. Hierunter sind nach unserem Dafürhalten diejenigen modernen Er⸗ ziehungsschriftsteller und Politiker, aber auch diejenigen Eltern verstanden, die jetzt, be⸗ sonders in unseren Großstädten, darauf dringen, daß die Kinder keinen Religions- unterricht mehr erhalten, überhaupt nicht mehr in christlichem Sinn und Geist er⸗ zogen werden. In dem Artikel findet sich auch nirgendwo eine Bezugnahme auf „Lehrer“, sondern es ist die Rede von „Erziehern“ im allgemeinen. Am aller- wenigsten sollten durch diese Bemerkungen die hessischen Lehrer getroffen werden; denn es ist uns seit vielen Jahren bekannt, mit welcher Treue und mit welcher Wärme sich gerade die hessischen Lehrer die religiöse Erziehung der ihnen anvertrauten Jugend angelegen sein lassen und wie unsere hessi⸗ schen Volksschulen Erziehungsschulen sind, die den Kindern einen wertvollen reli⸗ 0 und ethischen Besitz mit auf den ebensweg geben. Wie insbesondere die Gie⸗ ßener Lehrer über Religionsunterricht denken, davon hat der Senior der Gießener Lehrerschaft in der großen Volksversamm⸗ lung in der Johanneskirche vom 5. Januar 1919 sich in warmherziger Weise ausge— sprochen. * Es ist ein altes Vorrecht des Wartburg⸗ vereins, ein Vorrecht, auf das er stolz sein kann und wofür er ja auch seine besten die in nicht getäuscht wurden. Unsere Zeit ist ja an Vergnügungen. und Freuden reich genug, aber arm an wirklicher, reiner und edler Freude. Daß der Wartburgverein in allen seinen Unterhaltungsabenden zu zeigen ver⸗ steht, daß er diese Art der reinen Freude kennt und zu geben vermag, muß ihm besonders hoch angerechnet werden. Auf diesen Ton der edlen Freude war schon der Einleitungsmarsch gestimmt, der den Abend eröffnete und von der wackeren Kapelle, dankenswerter Weise von einigen älteren Kräften verstärkt war, zum Vor⸗ trag gebracht wurde. Auf den Ton dieser Freude war auch der Lichtbildervortrag des Herrn Engels gestimmt, auf den Ton der Freude an der Natur, an Land und Leuten des schönen Bergischen Landes. Die Licht⸗ bilder, die da dem Auge des Beschauers vorgeführt wurden, zeichneten sich aus durch eine seltene Güte und Schönheit, die stellen⸗ weise, wie auch Herr Pfarrer Becker in seinem Schlußwort hervorhob, künstlerische Vollendung aufwiesen. Sie leisteten Herrn Engels zur Veranschaulichung seiner Vor⸗ führungen wertvolle Dienste und gaben den Zuschauern eine recht deutliche Vorstellung von dem Reichtum des Bergischen Landes an Naturschönheiten, reizvollen Landschaf— ten, idyllischen Tälern. Gleichwohl waren es nicht allein die Bilder, die den Abend so schön gestalteten, sondern vor allem auch die Art, wie es Herr Engels verstand, durch seine Aufführungen, durch humorvolle Ein— fälle, interessante Erklärungen und Ge⸗ schichten, die Bilder zu beleben. Er führte seine Zuhörer und Zuschauer durch manche schöne Gegend des Wuppertales, ließ sie staunen über technische Meisterwerke, in denen sich der Menschengeist ein sichtbares Denkmal gesetzt, ließ sie sich freuen an manch altertümlichen Burg und kunstvollem Bauwerk. Namentlich die Bilder, die den landschaftlichen Reiz des Bergischen Landes eindrücklich vor Augen malten, werden denen, die sie gesehen, unvergeßlich bleiben. Der reiche Beifall, der Herrn Engels von seinem aufmerksamen Publikum gespendet wurde, zeigt ebenso wie die Dankesworte des Herrn Pfarrer Becker, wie sehr durch den Vortrag o die deutsche Heimat mit ihrem unwider⸗ stehlichen Zauber zu Herz und Gemüt der Gemeindeglieder gesprochen hatte. Die Stim— mung harmonischer Freude, die über dem ganzen Abend lag, und die alle mit nach Hause tragen konnten, wurde im Schluß⸗ marsch des Orchesters nochmals zum Erklin— gen gebracht. Der Besuch des nächsten heimatkundlichen Vortrages kann so nur empfohlen werden. * Am 6. Februar veranstaltete der Evan— gelische Bund in der Stadtkirche einen Fa- milienabend, bei dem Herr Geheimrat D. Dr. Krüger einen interessanten und geist— vollen Vortrag über die Verbrennung der Bannbulle durch Luther hielt. Der Vor— tragende, der durch frühere Vorträge be— wiesen hat, daß die Reformationsgeschichte sein ureigenstes Gebiet ist, legte zunächst die geschichtlichen Vorgänge des Jahres 1520 dar, ließ dabei Luther selbst oft zum Wort kommen und gab dann ein fesselndes Bild davon, wie sich bei Luther der Begriff des Antichristen entwickelt hat. Wir hoffen, daß Herr Geheimrat D. Dr. Krüger am 18. April dieses Jahres Gelegenheit hat, zu der Gießener Gemeinde über den Reichs tag zu Worms zu sprechen. * Die Fortsetzung der Erzählung Martinsturm“ mußte wegen Raummangel für die nächste Nummer zurückgestellt werden. Uirchliche Anzeigen. Sonntag den 20. Februar. In der Stadtkirche. Vormittags 9½½ Uhr: Pfarrassistent Ramge. Vorm, 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrassistent Ramge.— Abends 6 Uhr: Pfarrer Becker. Beichte und Feier des heil. Abendmahls für Matthäus- und Markus— gemeinde. Montag den 21. Februar, Reminiszere. abends 8 Uhr: Vereinigung der konfir— mierten weiblichen Jugend der Markus— gemeinde.„Donnerstag den 24. Februar, abends 8 Uhr: Zusammenkunft des Frauen- vereins der Markusgemeinde. In der Johanneskirche. Vorm. 9½ Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer.— Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Müller. Beichte und Feier des heiligen Abendmahls für die Lukas⸗ „Am 21. Februar, abends ½8 Uhr: Vereini⸗ gung der konfirmierten weiblichen Jugend der Lukasgemeinde.— Mittwoch den 23. Februar, abends 6 Uhr: Passionsgottes⸗ dienst. Pfarrer Bechtolsheimer. * Evang. Arbeiter verein, Sonntag den 20. Februar, abends 8 Uhr, im Johannessaal: Vortrag des Herrn Pfr. Ausfeld über„Hemmnisse des Glaubens“ mit anschließender Aussprache. Rege Be— teiligung, auch der Frauen erwünscht, alle Gemeindeglieder sind eingeladen.— Sams— tag den 26. d. Mts. im Gewerbehaus: Einführungsvortrag über den„Meineid⸗ bauer“.— Sonntag den 27. Februar in der Turnhalle: Volksunterhaltungsabend. Aufführung des„Meineidbauer“. Man sorge sich rechtzeitig für Karten, die in den be⸗ lannten Geschäften, außerdem bei Herrn Challier zu haben sind. * Wartburg-Verein. Sonntag den 20. Februar, abends 8 Uhr, im Markussaal(nicht Diezstraße, wie be⸗ kanntgegeben war): Mitgliederversamm⸗ lung. Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Vorlage der Rechnung 1920. 3. Vor standswahl. 4. Programm für den Monat März. Anschließend musikalische Darbie tungen; Vortrag 4: Pfr. Becker.— Sonn⸗ tag den 27. Februar, abends 8 Uhr, im Markussaal, Kirchstr. 9: Familienabend der älteren Abteilung, wozu unsere Beirats-⸗ und unterstützenden Mitglieder mit ihren An⸗ gehörigen herzlich eingeladen sind; gütige Mitwirkung von Frau Mendelssohn-Bar⸗ tholdy, musikalische Darbietungen der Herren Schmalz, Mank, Schmitz, Kühr und Daubertshäuser. Eintritt für alle Mit⸗ glieder und deren Angehörigen pro Person 50 Pf. Karten sind an jedem Vereinsabend und bei Herrn Engels, Asterweg 54, zu haben. Zu gleicher Zeit findet im Heim, Diezstr. 1, für die männliche Jugendabtei⸗ lung Zusammenkunft statt. Musikalische Dar⸗ bietungen, Solis, Erzählungen. Eintritt frei. Verantwortlich: Pfarrer Bech tols heimer. Druck und Verlag der Brühl'schen Untverfitäts- Buch, und Steindrucheres R. Lange, Gießen. 7 1 und Johannesgemeinde.— Montag den —