rirumner 303 Montag, den 28. Dezember 1914. Tageszeilttn 7. Ia!,rgang L.e ,..e°e i'°-" U.uta«. Jinultnügig. tBeilogtn „Prr K..r, ... «.IT.»“ „SM. »,ls»tab«". Be,ugopret., «e, Mn T rotten mtf ,ct„, mtd) ML 1 SB cc. b«n »(Wirten ■anaili«60Jifa. J'*» tritt Mn I«a 9 eiiobn. }»jrigm: »mnoi.Ue 20 Vlg. totale 15 P,g, »n,«,gen oon nuanräns oetoen durch Vo tnait)nat)me (rtjoben UtiiilUmgson Krhrintcitnn« und p»rla, IrtebbtiB «VestenI. f>«nantti»aijt 12. Fenuprechrr 48. Paftlcheck. Conto Nr. «8..», Ami Frauffurt a. M. ftirlnnug brs iuiiiipfrs mnl)rrnb brr Wl,mchin>. Schwere Verluste der Gngländer. — Die Zahl der Kriegsgefangenen in Oesterreich-Ungarn. — Entfchcidendcr Lieg der Türken. — Cine Niederlage der japancsifchen Regierung in, Parlament. [ Tor brutsche Generalstab ! i^== meldet: — J WTB. 61 rco Hauptquartier, 24. Dez., vormittags. Amtlich. Ter „ciud wiederholte gestern in Ge genÄ Nicuport seine Angriffe nicht. Bei Bixschote machten unsere Truppen in de» Gefechten vom 81. Dezember 240 (»eiattf rite. Lehr lebhaft »var die Tätigkeit des Feindes wieder in der Gegend des Lagers von Ehaions. Einem heftigen feindlichen ^»rtilteriefener auf dieser Front folgte in Gegend 3oita.it nnd Perthes Jnfanterie- angriffe, die avgewie^en wurden. Ein vom Feind unter dauerndem 4lrtil- l?r!esei>cr gehaltener Graben wurde uns ent- r.ffen. am Abend aber wieder genommen. . ie Ltrllung wurde nach diesem gelungenen Gegenvoritog ausgegeben, da Teile des Schülzcnora^ens vom Feuer des Feindes saht eingeebnet waren. Ueber 100 Gefangene blieben in in ercn Händen. Uni re Truppen Naben von Soldau n„v Neidend urz her erneut vie Offensive ergriffen u.o in mehrtägigen Uümpsen vie bluffen zurück- . ervor ctt. MIawa und Sie feindlichen Stellungen bet Miawa sind wieder in unteren Händen. In sieten Kämpfen wurden über 1000 Gefangene gemacht. Am Bzura und Rawkaabfchnitt kam es bei unsichtigem Wetter. bet dem Artillerie wenig zur Geltung kommen konnte, an vielen Stellen zu hc.tigcn Bajonettkämpfen. Die Verluste der bluffen sind grotz. Aus dem rechten Pilicaufer in Gegend südöstlich Tomaszow griffen die Russen nochmals an und wurden mit schweren Verlusten von den verbündeten Truppen zurückgeschlagen- Wciter südlich ist die Lage im allgc. meine» unverändert. WTB. Grobes kjauptquartirr, 25. Dezember, vormittags Amtlich. In Flandern l,errichte gestern im allgemeinen Nutze. Gestlich Festubert wurde den Engländern aiilchliestenS an die am 2i>. Dezember eroberte telln.g ein weiteres Stück ihrer Defest.gnng c itri |tit. et Ehivq nordöstlich Dailtcr hoben unsere rnppr» e.ue se, dlichr Kompagnie aus, die fick) oor nuferer tellung eingenistrt I: at e. 172 ranzoic» wurde» hierbei gefangen genommen, ei dem Derluch die Stellung uns wieder zu rntreiszen. ha.te der Leiud ftar!,e Deriuste. 4 auzö , che Angriffe beiSonain »nd Perthes lowie Itle.nerr Dorfföhe n»rdö..lich Perdn.i und ■*:c tttch Xpremont wurden abgewirlen. Am Gstrn blieb gestern dir Lage unverändert W'!'!!. Groffes Hauptquartier, 26. Tcj., — ittaqs. Amtlich. Bei Nienport sind in der Nacht vom 25. Tezcrnb r Angriffe der Franzosen und der Engländer aügewicscn. Der Er,olq der Kämpfe bei Festubcrt it 2ndern und Engländern lässt sich erst ffeute übersehen. 19 Offiziere und 819 Far- i c und Engländer wurden gefangen ge- o .'.ncn, 11 Maichinengewehre, 12 Älinen- -ocricr. sckcinwericr und sonstiges Kriegs- gcrät erbeutet. Aus dem Kampffelde lieh der Feind über 3 0 0 0 Tote. Ein von den Engländern zur Bestattung der Toten erbetene Waffenruhe wurde bewilligt. Unsere Verluste sind verhältnismägig gering. Bei kleineren Gefechten in Gegend Li- hens südöstlich Amiens und Tracy le Val, nordöstlich oon Compiegne machten wir gegen 200 Gefangene. In den Vogesen südlich Diedolshausen und im Oberelsaff westlich Sennheim sowie südwestlich Altkirch kam es gestern zu kleineren Gesechtcn. Die Lage blieb dort unverändert. Am 20. Dezember nachmittags warf ein französischer Flieger auf das Dorf Anor 3 Bomben obgleich dort nur Lazarette sich befinden, die auch für die fZ-liegerbeobachtung ganz deutlich kenntlich gemacht sind. Nennenswerter S baden wurde nicht angerichtet. Zur Antivort auf diese Tat und auf das neuliche Bombenwer.cn auf die ausierhalb des Operationsgebietes liegende Stadt Freist,irg wurden heute morgen einige der in den Positionen de Nanch liegenden Orte von uns mit Bomben m.ttlcren btalisters bele t. Nussifche Angriffe auf die Stellung bei Lohen ivurde ab zefcklage». 1000 Gefangene btieben in nnfercn Hände». In Nordpole» nördlich der Weichsel blieb die Lage unverändert. Südlich der Weichsel schritt unsere Offensive am Bzuraabschnitt fort. Auf dem »echten Pilicaufer südöstlich To- maszow war untere Offensive von Erfolg begleitet. Weiter südlich ist die Lage unverändert. W. T. B. Groszcs Hauptquartier, de» 27. Dezember. vormittags. Amtlich. (Weltlicher Krirgsschiuplad.) Ja F andern creiq- net« sich gestern nichts wejenil che». Englische Schiffe zeigten sich heute morgen. Rirdiistlich Albert m'chien be Feinde einen vergeblichen iöoritoj auf La Bo cell:, de n heut früh ein «rsolzrrichir Gegrnsiatz u >ser:r Truppen solgte. Französische Angriffe beim Neuriponsgrund (Ar- gonneit) uad südöstlich Berdan brachen in unserem Feuer jisammen. 2:n Obre-Tlsa'z griffen dir Fraizisen unsere Stellungen östlich der Linie D.m.nerlirch an. Sämtliche Angriff: tu irden zurückzelchlagen. In den ersten Nacht- stmee i sezlen die granzasen sich in Besitz einer mich- tigen Höhe östlich Tann, m irdeit aber durch -.neu Ec- genangriff uiieder getvorsrit. Lie Höhe blieb fest in unserem Besitz. (Oesiltch.r Kriegsschauplatz) 3n Ost- und West- prcuszen leine Lerändcruiig. In Palen machten uns re Angriffe am Bzura-Tau- kaabschnitt langsam weitere Fortschr tu. Südöstlich Tomasgotu wurde die Offensioe erfolgreich sorigcsetzt. Nufftsche Angriff- aus südlicher Richtung aus Jnowlod, wurde unter schweren Pertuslen für die Russen zurückgeschlagen. Oberste Heeresleitung. -- - ---: Der deutle ALmiral»iab 1 meldet: Üerlitt, 2t». Dcj. (10. -l. Amt icks.) Am 25. Dezember, vormittags, maliiten leichte englische treitsirälte einen Dorstosi in die dent che Ducht. ! Don ihnen mitgeki-hrte Klasscrstngzcnse ginge» gegen unsere Finszm.tndnuge:, vor «nd warte» hierbei gegen m Anker liegende Schiffe »nd einen in der Ilähr von Enrhaven beffndlichen Gasbehälter Üomben ab, ohne zu treffen «nd tchade.i anznrichicn. linter Lener genommen, zogen sich die Llngienge in westlicher Dichtung zurück. Ilnlrre Lnftschissc und Llngzruge klarten gegen die englischen Streitkrätte auf. gierbet rrzleite» sie durch Ooinbenwürie auf zwei englitchcn Irr.ckörert, und einem Degleitdampzcr ffsrrffer; auf lebtereu, witrbe Dra idiu riinng beobachtet. Anfaommendes neo'lige» Klettcr verhinderte sonstige Kämpfe. Der SteUoertreter »es Ctiefs Mo «üuiilotstabes: Behncke. Znrückgcqcüen! Aus dcm (tzrosien Hanpiqnartirr ersahrrn wir: In ver sraiizösisä^n Presse tritt neuerdings wiederholt die Bemerk- img auf, das, die von der dentiitzen Artillerie verichussene Munition nur geringe Wirkung habe und sehr viele Blind- g> ngcr atiffvieß. Tic Tatsackne ist bedingt richtig, nur handelt eS sich nicht um deutsche, sondern um erbeutete sran- zcsischc und belgische Munition. Ihre Minderwertigkeit ist auch uns bekanult da cs sich aber um ganz außeiordentlich grosze Munilionsbeslände handelt, die doch uns irgendeine Weise tnibrauchbar gemacht werde» innsilen, schien es i,inner no am besten, sic ihren srühercn Besitzern wieder zuzu- senden. Soll Warschau geräumt werden ? lieber die Lage in Warschau gehen verschiedene ktzeriichl. um, wonach die Nüssen belchlvssen hätten, die Stadt ans strategtlckzen Gründen zu räumen. Wir »testen diesen Nackv richten keinen Glauben bei und Hallen sie zum mindesten für verfrüht. Tie Meldungen lauten: Nach der „Tcntsck^ii Tageszeitung" Hallen die Warschauer Behörden infolge de» bedrohlickzen Vorrückens der deutsck>en und ösierreichisch-imgarischen Armeen Warschau l>eietts verlassen und seien unter Mitnahme sämtlick-cr Gelder und Akten nach Wilna tibergesiedelt. „Universul" vcrösseiitlicht, wie der Börscnkuricr" berichtet, eine Meldung seines Petersburger Korrespondenten, wonach die russisck>e Heeresleitung gewillt sei, Warschau kampllos anszugcbcn. Der Korrespondent schreibt, dasi in militärisckzen Kreisen Petersburgs die Meinung vorwiege, daff die Räumung der Festung Warschau die Lage der russischen Armee verbessern werde, da in diesem Falle d,e nicht unbcträchtlickzc Besatzung zum Frontdienst verwendet werden könnte. Derselbe Korrespondent berichtet, dah die Behörden und Banken Warschau bereits verlassen haben. Er- stcre sind nach Wilna, letztere nach Petersburg übcrgestedclt. Tic Stadt beherbergte nunmehr nur noch 20,000 Zivilpersonen. (?) Aus Paris wird berichtet, daß ein Artikel de? „Temps" vom 24. ds. MIs. aus die bevorstehende Räumung War- Ickzaus vorberciie. Das Blatt läßt sich aus Petersburg melden, daß die russische Heeresleitung aus stralegtschen Gründen beabsichtige, das russische Heer aus die innerste Verteidigungslinie zurückzuzichcii, was die Ausgabe von Warlckzau mit sich bringe. Diese Nachrichten klingen ja recht schön, nur glauben wir sic, wie gesagt, das, die Lage noch nicht so weit her- angercift ist. iiif 5MIM dkl dkn saIKIlinds-Zi!k!n. London, 26. Dez. (18, B. Nichtamtlich). Die Blatter veröffentliche,i über den Kamps bei den Falllandsinjeln ein« Dcp.sche aus Vuenos Aires, nach der sich das deutsche Eeschwa- der dcm britischen näherte, «ts dteses Kohlen einnahm. Di- britischcn Schisse dampsten V» deutschen entgegen. Al- du, deutsche Geschwader die Zusan,mensetzung des britischen er- tonnte, zag cs sich zurück. Die britischen Schiss- holten die deutschen ein nnd zwangen sie zum Kamps. Zunächst wurde das deutsche Flaggschiff in Grund gebohrt. Daraus brachte der „Kcnt" den Kreuzer „Nürnberg" nnd die „Glasgow" den Kreuzer .sileipzig" zum Einten „Cornwall" und „Glasgow" sind aus der Suche nach der „Dresden". London, 27 . Dez. Diiln Chronicle" meldet aus New- vort über Montevideo: Di- Offiziere der Flotte des Admirals Sturdee sind besonders stolz daraus, dah es den Engländc-n g-> lang, die Deutschen zu überlisten und die Ucberreste des Geschwaders des Admirals Crudock zu verstärken, ahne des, der Feind davon etwas crsuhr. E? gelang ihnen, zwei mäch.z.ze Panzerkreuzer hcranzuzichen, die sich mi, den Kreuzern „Cano- pus". „Carmaen", „Cornwall'. „Drillol" und „Gles-ow e-r» einigten und am 7. Dezember Fort S:ui,ley zum Kohlcneinn.h- «r. 303 9t«u( Tageszeitung. SPlontag. Nb 28. Dezember Uli Seile 2 men anliefen. Die groben Kreuzer konnten sich im Hafen hin- ler dem Landrücken vollständig verbergen. Am 8. Dezember irüh erschien das deutsche Geschwader, offenbar in der Absicht, die Falklandsinseln zu überrumpeln und Fort Stanley al» Kohlenstatio» zu besetzen. Als die deutschen Schiffe nur die venig starken feindlichen Schiffe sahen, machten sie zum Gefecht Ilar. Es kam zum Kampf. Plötzlich erschienen in dem engen staseneingang die beiden englischen Panzerkreuzer. Admiral n)ras von Spee merkte jetzt, datz er in eine Falle geraten und , ab seinen Schissen das Signal, sich zu zerstreuen. Es war .doch zu spät. Der Kampf entwickelte sich in der bereits ge- hilderten Weife. Die Deutschen, namentlich die „Scharnhorst" chosien ausgezeichnet. „Eneisenau" rrnd „Scharnhorst" seuer- !en dis zum Augenblick des Unlergaugs. Inzwischen kämpste . ie „Glasgow" mit der „Leipzig', die mehr ausrichten konnte als die anderen deutschen Schiffe. Als die „Leipzig" in Feuer gehüllt, im Begriffe war unterzugehen, stellte die „Glasgow" as Feuer ein, fuhr dicht an das sinkende deutsche Schiss heran and lieh Boote herab. Als jedoch die ersten britischen Boote Ausfuhren, die Besatzung der „Leipzig" zu rette», schost die ..Leipzig" noch einmal. Der Schutz explodierte aus dem Deck der „Glasgow". Daraus feuerte die „Glasgow" die letzte Breitseite aus die „Leipzig", die diese zum Sinken brachte. Die britischen Offiziere bedauern, das, von der „Leipzig", offenbar ii der Hitze des Kampfes, dieser letzte Schutz abgegeben wurde. Sie glauben, datz es sich um einen bedauerliche» Zufall handle. Die übrigen britischen Schisse holten die „Nürnberg" ein und orderten sie zur Uebergabe aus. Da sie sich weigerte, wurde ie in Brand geschossen. Ihr Untergang rettete die Schiffe .Dresden" und „Prinz Eitel Friedrich", weil die englischen Schisse die Bersolgung einstellten und die Ueberlebenden der rutschen Schisse aufnahmen. Deutsche Tapserkeit. Aus Depeschen, die die „Franks. Ztg." veröffentlicht, geht .vor, datz „Scharnhorst" und „Eneisenau" mit Todesverach- >.uiig gegen „Invincible" kämpfte», der mit 305 Milliin eter- reschützen weit überlegen war. Namentlich „Scharnhorst", der ie goldene Schietzmedaille besatz, zeigte sich seines Rufes wür- ng, indem seine Schüsse gut trafen: nur erwiesen sich seine Geschosse gegenüber der stärkeren englischen Panzerung zu chroach. Aus beiden deutschen Schiffen brach Feuer aus. Ein Geschütz nach dem anderen mutzte schweigen, weil die ganze Bedienungsmannschast gefallen war. Aber kein Angebot der Uebergabe erfolgte. Die Engländer boten a», das Feuer ein- ', »stellen und die Mannschasr zu retten. Gras Spee erwiderte, er gebe mit den noch gebrauchsfähigen Geschützen die letzte» Schüsie ab. Schlietzlich neigten sich die beiden Schisse und gingen unter. Zuletzt verschwand Spces Admiralsflagge auf dem „Scharnhorst". Die „Leipzig" ging im Kampfe gegen die „Glasgow" unter. Ein Offizier und 21 Mann seiner Besatzung .'jufbcti gerettet. Im ganze» wurden 150 deutsche Matrosen aufgesischt, darunter der Kapitän der „Gneisenau". Viele von ihnen sind schwer verwundet. jtlrniidif llifgft über brr nmlildini fiüHf. London, 24. Dez. kW. B. Nichtamtlich). Ein deutsche« Flugzeug kreuzte heute früh über Dover und warf eine Bombe ab, die in einen Garten fiel und explodierte, aber keinen Schaden anlichtete. Das Wetter war unsichtig und das Flugzeug nur einige Sekunden sichtbar. Es kehrte fosort über das Meer zurück. Amsterdam, 28. Dez. Reuter meldet aus London. Das Kriegsministerium berichtet, datz heute um halb 12 Uhr feind, liche Aeroplane über Shernetz gesehen wurden. Britische Flieger verfolgten die Aeroplane. und beschossen sie. Nachdem die Gegner dreimal getrossen waren, trieben sie nach der Nordsee zu. Englildjt Mgtr in brr llortlce. Langeoog, 27. Dez. Am zweiten Weihnochtsfeiertag rrschienen über dem Dorfe der »nbeschützten Nordseeinsel Lan- eeoog während des Vormittags-Gottesdienstes vier englische eger. die zwei Bomben warfen und wahrscheinlich auch ,.i)üsse abgaben, ohne jedoch Schaden anzurichten. Die Bevol- ierung bewahrte ihre Ruhe. Berlin, 27. Dez. fAmtlich). Die Londoner „Daily Mail" meldet unter dem 23. Dezember aus Dünkirchen, datz Flieger der Verbündete» eine neue Zeppelinhille mit 12 Bomben bewarfen und in Brand gesetzt hätten. Es ist richtig, datz während der letzten Zeit Bombe» von feindlichen Fliegern ab- aeworjen worden sind. Eine Zeppelinhalle haben sie jedoch nicht beschädigt Ein Gefecht nm Ornttfefius;. Kapstadt, 27. Dez. iW. B. Nichtamtlich). Reuter. Zwischen einem englischen Kommando und einer deutschen Patrouille von 00 Mann kam es am Noriufer des Oranjeflusies in der Gegend von Carnavan am Mittwoch zu einem Eesecht. Die Engländer verloren zwei Tete und eine» Verwundeten, die Deutsche» einen Tote» und zwei Verwundete. ii Der österreichische Generalstab -------- _ meldet: Wien. 24. Dez. (Nichtamtlich). Amtlich wird verlaut- hart: 24. Dezember, mittags. Im obere» Nagy Ager-Tale bet Oekoraszö steht der Kanips. Im Latoreza-Tale wiesen unsere Truppen gestern mehrere Angrisse unter grotzen Verlusten für die Russen ab »nd zersprengten ein feindliches Bataillon bei Also Vereczke. In> oberen llng-Tale gewinnt unser Angriss allmählich Raum gegen den Ujzoker Patz. Am 21. wurden im Gebiete dieses Karpathentales 050 Russen gefangen genommen. Die Kämpfe an der bekannte» galizischen Front dauern sort. An der unteren Nida machten unsere Truppe» in einem Gesecht am 22. Dezember über 2000 Gefangene. Im Raume von To inaszow und an der Rawka Bzvralinie wird weiter gekämpft. Vom 11. bis zum 20. Dezember wurden von »ns insgesamt 12 000 Russen gefangen genommen. Im Innern der Monarchie befinden sich jetzt bereit» 200 000 krtegsgesangene Feinde. Der Stellvertreter de» Chef» de» Eeneralstabs: v. H ö f e <, Feldinarschalleutnant. Wien, 25. Dez. Amtlich wird verlautbart: Auf dem nordöstlichen Kriegsschauplatz wurde gestern an einem grotzen Teile der Front wcitergekämpft. Unsere Kräfte im Ragy- Ag- unid Latorcza-Gebiete uvesen mehrere Angriffe unter schweren Verlusten des Feindes ab. Rächst des Uzfoker-Pasies nahmen wir eine Grenzhöhe. I» Galizien wurde der Gegner gegen Liska zurückgedrängt. Zwischen Wislok und Biala hingegen setzte er seine Angrisse den ganze» Tag und mit besonderer Intensität sort. Am Dunajee und an unserer »nver- änderter Front in Russisch-Polen fanden teils Artilleriekämpse statt, teils herrschte Ruhe. Auf dem Balkankriegsschauplatz hat sich nichts ereignet. Im Norden wie im Süden gedenken unsere braven Truppen dankbar der Heimat, die so reiche Weih- naehtsgaben sandte. Datz sich auch die Fürsorge des Deutschen Reiches an diesem Werke mit grotzen Spenden beteiligte, wurde als neuer Beweis der innigen Zusammengehörigkeit der verbündeten Heere warm empsundo». Wien, 20. Dez. Anitlich wird verlautbart: Gestern »ahme» unsere Truppen nach vieriägigen heldenmütigen Kämpfen den Uszokerpatz. In Galizien führten die Rüsten ihre vor einigen Tagen begonirene Ossevsive mit starken Kräften fort und gelangten wieder in den Besitz des Beckens von Krosno und Jaslo. Die Lage am unteren Dunjee und an der Nida ist unverändert . Südlich Tomaszow gewann unser Angriss ostwärts Raum. Auf dem Balkankriegsschauplatz herrscht seit 10 Tagen Ruhe. Rur an der Save und an der Drina kommt es zuweilen zu unbedeutenden Plänleleien. Die Festung Beleea wies am 2>. Dezember» einen schwachen Angriss der Montenegriner ab. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabs: von H ö s e r , Feldmarschalieutnant. Wien, 27. Doz. (W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 27. Dezember mittags. Die Lage in den Karpathen ist unverändert. Vor der zwischen Rynianow und Tuchow eingesetzten russischen Offensive wurden unsere Truppen in dem galizischen Karpaihenvorlande etwas zurückgenommen. Feindliche Angriffe am unteren Dunajec und an der unteren Nida scheiterten. Die Kämpfe in der Gegend von Tomaszow dauern fort. Ans dem Balkan-Kriegsschauplatz hält die Ruhe an. Das Territorium der Monarchie ist hier mit Ausnahme ganz unbedentender Grenzstrecken Bosniens, der Herzegowina und Sud-Dalmatiens vom Feinde frei. Der schmale Land- streisen Spizza-Budua wurde von den Montenegrinern schon bei Beginn des Krieges besetzt. Ihr Angriff auf den Boc- che di Cattaro scheiterte vollständig. Schon vor längerer Zeit mutzten ihre Angriffe und die auf die Grenzhöhen gebrachten französisckzen Geschütze, von unserer Forts- und Schisssartillerie niedergekämpft, das Feuer einstellen. Ebenso ergebnislos verlief bekanntermatzen die wiederholte Beschietzung einzelner Küstenwerke durch die französische Flottenabteilung. Der Kriegshasen ist somit fest in unseren Händen. Oestlich von Trebinje entwickeln sich schwäckg:- re montenegrinische Abteilungen auf herzegowinischem Grenzgebiet. Endlich stehen östlich der Drinastrecke Foca- Visegrad serbische Kräfte, die von dort auch während unserer Offensive nicht gewichen waren. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabs: von H ö f e r, Feldmarschalleutnant. pic Kämpfe in den Karpaihen. Budapest, 24. Dez. Unser erfolgreiches Vordringen in den Karpathen dauert an. Nun befindet sich auch die nördlichste Gemeinde des Unger Komitats Kiesvölgy in unserem Besitz. Auch Tiha und Havasköz wurden zurück- genommen, wobei wir zahlreiche Gefangene machten. Im Unger Komitat befinden sich die Russen derzeit nur noch in der Umgebung von Uszok, werden jedoch von unseren Truppen hart bedrängt. In Fenyvösvölgy, das, wie bereits gemeldet, von unseren Truppen erstürmt wurde, herrscht ziemliche Verwüstung; mehrere Häuser wurden von den flüchtenden Russen in Band gesteckt, andere, von denen nngenonnnen wurde, datz unsere Offiziere dort Unterkunft suchen würden, wurden mit Dynamit unterminiert, doch wurde dieser Schurkenstreich noch rechtzeitig entdeckt. I» der Umgebung von Majdanka im Marmaroser Komitat hält der vor einigen Tagen begonnene Kampf noch immer an. Die Russen verteidigten diese Position in überaus zäher Weise, weil mit dem Verlust des Torompaer Passes sofort die ganze Position der Russen auf der galizischen Seite unhaltbar wird. Die Russen haben schon bisher hier große Verluste an Menschen und Geschützen erlitten. Ein längere? Behaupten dieser Position durch die russischen Kiäfte gilt als völlig ausgeschlossen. Unsere Truppen be- siirdeu sich in völlig gedeckten, den Feind souverän beh.-rr- säenden Stellungen. Die DilSlir der liinf Monate. Budapest, 24. Dez. Gras Julius Audrassy veröffentlicht im Magyar Hirlap unter der Ueberschrift: Die Bilanz der fünf Monate des Krieges, einen Artikel, in dem es linker anderem heißt: Deutschland ist ein einheitlicher Granitfels voller Begeisterung und Selbstbewutztfein. Jeder Drntfche fühlt, datz der Vergangenheit ähnliche Erfolge wie- der mir mit einer grenzenlosen Kraftanspannung erreicht werde» können, und dieses berechtigte Selbstvertrauen, diese Kraftanspannung wird bis zum Ende ausharren, mag der Kamps noch so schwer sein und noch so lange währen. Die kampfbereite, zum Kriege organisierte, durch und durch einheitliche, aus höchster Stufe der Kultur stehende, über große materielle Mittet verfügende und körperlich kerngesunde grobe deutsche Rasse bildet die unerschöpfliche Kraftquelle ihrer Armee, wie sie keine andere Macht anfweisen iann. Die Ursache der deutschfeindlichen Koalition war die Furcht vor der beutfJjcn Kraft. Jetzt aber werden unsere Feinde unter der Wucht der deutschen Hiebe fühle», datz fr ■ lf! wirklich vorhanden war, aber es wäre leichter aewc -»i, diesem erobernngslustigen Volk anszukommen, als c n siegen. Die iuirHdjflftlidjf sage in MmeiL SO i e n, 25. Dez. Die Blätter heben in ihren W.'ck.' nachtsartikeln mit Befriedigung hervor, datz die Volkswirst-bast der Monorchie trotz des Krieges unerschütterliche Widerstands kraft zeige. Unter anderen äutzerl stch der Dizegouverneur der Postsporkasien Leth, daß die Postsparkasse während des Krie »es in vollem Matze die a» sie gestellten Anforderungen erfüllt hat. Leth weist sodann nochmals auf den glänzenden Erfolg der Kriegsanleihe hin und drückt die bestimmte Meinung ans, datz sich überall hoffnungsvolle Ansätze für den Wiederaufbau der Volkswirischast zeigen, datz die Voraussetzungen für eine kräftige Kapitalsbildung gegeben sind und datz die Gelegenheit zu Arbeit und Verdienst wieder reichlicher wird. So schwer die Opfer sind, die der einzelne dem Staate brachte, die ffie« samtwirtschaft wird neugestaltet und für die Slufgaben der künftigen Epochen gewappnet aus der gegenwärtigen Krise bervorqehen. Das türkische Hauptquartier ;] -— meldet - —- (£in entscheidender Sieg im Kaukasus. Konstantinopel. 24. Dez. Das Hauptquartier meldet: Auf der kaukasischen Front trugen unsere Truppen zwilchen Olti und Ud einen entscheidenden iSeg davon. Die Schlacht dauert mit neuen Ersolgen für uns noch fort. Bis letzt erbeuteten wir sechs Geschütze und über 1000 Gefangene, darunter einen Obersten, und eine Menge Munition und Kriegsmaterial Ein englischer Kreuzer versuchte gestern in Akaba einzudringen, wurde aber gezwungen, sich unter dem Feuer unserer Geschütze sofort wieder zurückzuziehen Das Feuer des Kreuzers richtete keinen Schaden an. Konstantinopel, 27. Dez. Amtlicher Bericht. An der kaukasischen Front setzt unsere Slrmee ihr siegreiches Vor dringen fort. Türkische Erfolge zue See. Konstantinopel, 27. De,. Amt- licher Bericht. Die amtlichen russischen Berichte aus Sewastopol teilen mit, datz die „Hamrdie" vor Sewastopol torpediert und schwer beschädigt worden sei, sodatz sie zwar Konsiaiitino- pel noch erreichen konnte, aber für lange Zell nutzer Eesecht gesetzt worden sei. Hier ist die Antwort auf diese Lügen: In diesen Tagen fuhr unsere Flotte mit Einschiutz der „Hamidie" durch das Schwarze Meer und kehrte unversehrt zurück. Eines unserer Kriegsschiffe begegnete am 24. einer russischen Flotte, die aus 17 Einheiten zusammengesetzt war, nämlich 5 'iinien- schlssen, 2 Kreuzern, 10 Torpedobooten und 3 Minenlegern, das heitzt: ein türkisches Schiff gegen 17 feindliche. Dieses türkische Schiss griff in der Nacht diese Flotte an, beschoß mit Erfolg das Linienschiff „Rostislaw" und versenkte die beiven Minenleger „Okeg" und „Athos". Zwei Offiziere und ireitzig Seesoldaten wurden gerettet und zu Gefangenen gemacht. Zu derselben Zeit beschoß ein anderer Teil unserer Flotte erfolgreich Datum. Am Vormittag des 25. Dezember suchten zwei von unseren Schiffen die oben genannte Flotte zum Kamps, zu zwingen, die es aber vorzog, nach Sewastopol z» fliehe» Die Operationen im Kaukasus. Konstantinopel, 23. Dez. Das offizielle Bulletin des türkischen Hauptquartiers begnügt sich heute mit der Meldung, daß von den Kriegsschauplätzen nichts nenneswerteS Neues vorliege. Berichte vom Kaukasus aber heben einmütig die günstige Lage der türkischen Armee hervor. DaS anrerikanische Konsulat in Trapezunt wollte schon vorgestern wissen, datz Battim gefallen sei, doch ist diese Meldung vorerst noch ohne Bestätigung geblieben. Jedenfalls aber wagen sich die russischen Patrouillen nicht mehr auS dem Bannkreis des Stadtgebietes von Vatiim heraus, aus Furcht vor den auf 15,000 Mann geschätzte» Banden, mit denen die Bevölkerung sympathisiert. Die Einnahme Batums wird kaum mehr lange auf sich warten lassen. Der Verkehr auf der Bahnlinie Ba- tum-Tislis ist größtenteils bereits unterbrochen. Der Feldzug in Syrien. Konstantinopel, 26, Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Arabische Blätter veröffentlichen folgenden von dem Kommandanten der gegen Aegypten bestimmten syrischen Anuee erlassenen Armeebefehl, in dem es heißt: Krieger I Hinter euch befindet sich die ungeheure Wüste, vor euch der feige Feind, hinter ihm das reiche Land Aegypten, das ungeduldig auf unsere Ankunft harrt. Wenn ihr zurückwetcht, wird der Tod das Ende sein. Vor euch liegt das Paradies. — Laut ägyptischen Blättern wird die Regierung den Bürgermeister von Kalat ul Nal auf der Halbinsel Sinai zum Kaimakham von El Arisch ernennen. Konstantinopel, 26. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Nach sicheren Meldungen aus Kerkuk, Wilajet Mossul, ist der Ab- grordnrte dieses Bezirkes, Mehmed Ali, an der Spitze einer beträchtlichen Zahl von Reitern, die sich als Freiwillige meldeten, in der Richtung nach Bagdad abgegangen. Siegeszuversicht des rechtmässige» Khediv». Der Khe- div Abbas Hilmi, der sich gegenwärtig in Wien aufhnlt, spricht sich sehr zuversichtlich über die Lage in Aegypten aus. lieber seine souveränen Reckste werde die Friedenskonferenz einst zu sprechen wissen. In seiner Heimat genieße er und seine Familie die volle Liebe seines ihm stets am Herzen lie- gendeu Volkes. Dazu kommt die unerschütterliche Liebe zu dem erhabenen Kälivat. Die Verfolgungen, denen die ganze Intelligenz Aegyptens ja sogar seine nächsten Famrlienmit- glieder, arisgesetzt seien, werden seinem lieben Volke die Richtlinien zeigen. Er werde stch seiner Vorfahren würdig erweisen, Iverde für feine Selbständigke it kämpfen^tzivd. sicher R». so) siegen, denn seine Freiheit sei der heißeste Wunsch aller MoS- ,lims des Erdballs. Tie Beireiimg Aegyptens sei eine Forderung der Gerechtigkeit, Maral und Kultur; sie sei ebenso eine Eiistenzbedingung des Islams und seiner moralisch und kulturell berechtigten obersten Vertretung des Kalifates geworden. „Wir werden", so schloß der Khediv, „sicher siegen. Mit uns sind der Allmächtige, die Gerechtigkeit, das erhabene Kalifat und zwei unbesiegbare Kaiserreiche. Gegen den englische» Khediv! Konstantinopcl, 26. Tez. (88. B. Nichtamtlich.) Ter Chef der ägyptischen Nationalpartei, Mobammcd Ferid, der nach Europa fabren sollte, seine Abreise aber Perschob, veröffentlicht im Turan" einen Brief, in welchem er die Haltung des Prinzen -Hussein Ke>nal brandmarkt, der die Sache des Islam verraten babc und so zuni Verräter aui Vaterland.' und ein Feind der Muselmanen wurde, weil er die ihm durch die Otne-de der Engländer, der erklärten Feinde d-s Islam, übertragene Würde eines Sultans annahm. Auch den ägyptischen Mi- nisterp-äsidenten Hussein R»smdi Pascha pr*rSrf 7v* ri h für einen Verräter. Er verweist darauf, daß sich der leerste Richter in Aegypten (Naib) ae">eigert habe, .0>>,s>ein Kenia! anzuerkennen. der somit seine Gewalt nicht werde ausüben kennen. Fcrid verlangt schließlich, daß der Scheich ül Islam kbullein Kemal als Apostaten durch einen Fetwa ex- kemu-"--f-lare. Englaind sperrt den Sneskanak. Konstantinopcl, 24. $cv Zuverlässig erfährt man, daß England am 15. Dezember die Sperrung des Sucskanols für jedweden Verkehr voigcncmmcn hat. Ein Bombcnattentat in Persien. Das Reuterschc Büro meldet aus Petersburg: Aus Teheran wird berichtet, daß oor der britischen Ecsandtschast eine Bombe explodiert sei. Ein Zlgarrcnladen wurde beschädigt und der Eigentümer getötet. Der Täter ist unbelannt. Vit Skninhungen dts J)a|)llc6 um deu frirbfn. Rom, 21. Dez. (Nichtamtlich). Der Papst empsing beute vormittag im Thronsaale das Heilige Kollegium, um delle» Weihnochtswünjchr entgegcnzunchmcn. Dem Empfange wohnten 23 Kardinälc und Beamte» des Päpstlichen Hoses bei. — Kardinal Datarius Vincent Vannutclli verlas die Adresle, drückte dem Papste die Wcihn.uhtswiinsche aus und wies aus das Werk des Papstes hin, das daraus ziele, den Friede» zwischen den Völkern hcrbeizufübren. Die Adresse fügte hinzu, daß. wenn der Papst auch nicht eine Wassenruh« während des Weihnachtssestes erizclen konnte, er doch seine Dcmvhungeu sür den Frieden nicht aufgebc» solle. Der Papst antwortete in einer längeren Rede, dankt« für die Wünsche und gedachte in lobenden Worten seines großen Vorgängers Pius X. Dann fuhr er fort, unter den Wünschen des Heiligen Kollegiums erscheine rhm keiner dem Weshnacktssest mehr zu entsprechen, als der Wunsch, der alle Herzen bewege, der Wunsch nach Friede». Diesen Wunsch habe er mit besonderem Eifer ausgenommen, dazu gerricben durch die schmerzliche» Ereignisse, die seit fünf Monaten auf dcrganzen Welt Trauer verursachten. Unglück, lichcrweise habe die Vorsehung seinem Pontifikat keine srohen Auspizien gegeben, denn während man den enuen Papst mit Frrndenruscn hätte begrüben wolle», sei er mit Waffen- und Cchlachtentärm begrüßt worden. Aber er Hab« von Beginn seines Pontifikats die Größe seiner FriedensmiMon als Nachfolger Christi nicht übersehen können. Er habe öjscntlich und privatim keinen Weg unversuchl gclaffen, damit sein .lat, sein Wille und seine Sorge sür den Frieden gut ausgenommen würden. In diesem Sinne habe er einen Wassenstillstand zu Weihnachten.oorzuschlagc» gedacht, iu der Hoffnung, daß man, wenn auch nicht das schwarze Gespenst des Krieges verjchcu- chcn, so doch wenigstens denen Linderung bringen könnte, denen der Krieg Wunden geschlagen habe. Leider sei diese christliche Anregung nicht von Erfolg gekrönt gewesen, aber das habe ihn nicht entmutigt, sonder» er beabsichtige, seine Anstrengungen, das Ende der Krieges zu beschleunigen oder wenigsten» desien traurige Folgen zu erleichtern, sortzusctzc». Er sei, nicht ohne Hosfnnng rus einen glücklichen Ausgang, für den Austausch von Kriegsgefangenen cingetreten, die für einen späteren Kriegsdienst unbrauchbar sind. Ferner habe er gewünscht, daß Priester, die der Sprache der Gefangenen kundig sind, sich diesen nähern, ,-ni sie zu trösten und wohlwollenoe Vermittler zwischen ihnen und ihren Familien zu bilden, die vielleicht aus Mangel a» Nachrichten in Sorge seien. Der Papst drückte zum Schluß de» Wunsch aus, daß der Krieg bald ende und die Regierenden wie die Völker auf die Stimme des Engels hören möchten, der das Geschenk des Friedens ankün- dige. Er hoffe fest, daß Gott diese» Wunsch gut aufnehmen werde und sordcrc auf, zu beten, daß dies geschehe. Der Papst schloß mit den besten Wünschen sür das Heilige Kollegium und rrtetlte daraus den apostolischen Segen. Die Italiener in Valona. Valona, 25. Dez. Seit einigen Togen hatte man Nach- licht. daß sich hier Bewegungen mit nicht ganz klaren Fidlen, ober mit der Tendenz auf Umsturz jeder Autorität vorbereiteten. Eine Verordnung der Ortsbchörde hatte das Wassentragcn allgemein untersagt, unl einer Agitation, welche die Vertreibung derFIsichtlinge und ihre Rücksendung nach Epirus bezwecke, cntgegenzutrcten. Gestern in der Morgendämmerung wurde die Bevölkerung durch Schüße in verschiedenen Teilen der Stadt in Aufregung versetzt. Die italienische Kolonie flüchtete in das italienische Konsulat, und der italienische Konsul bat den Admiral Patris um Landung von Matrosen von dem Hafen- > Linienschiff „Sardcgna". Valona, 25. Dez. Die italienischen Matrosen gingen ohne Zwischenfall an Land. Der Belehlshabcr der Gendarmerie der Stadt und andere Persönlichkeiten besuchten den -italienischen Konsul >md brachsttcn ihm ihre Dankbarkeit für icS, was Italien für Valona tue, zum Ausdruck. Sie versprachen hie Mitarbeit der Bevölkerima. .Die Matrosen »ab. Mtut La,»vit,» ». ««»tag. Ws 28. Lezember HU men die Stadt friedlich in Besitz. Er lxrrscht vollständi ,e Ruhe. ^ Mmmifllmtfii in PorlWl. Paris, 24. Dez. Dem Journal wird aus Lissabon gc- ineldet, daß die politische Lage in Portugal äußerst gespannt sei. Der Konflikt zwischen Radikalen und Gemäßigten nehnie imnier ernsteren Ebaraktcr an. Der Oppositions- sührcr Almeda babe den Ministerpräsidenten interpelliert und ibn gekragt, warum das Kabinett nicht deniisiioniere, da doch der Senat der Regierung das schärfste Mißtrauen ausgesprochen habe. Ministerpräsident Eontinbo erwiderte, er werde solange nicht demissionieren, als er das Vertrauen des Präsidenten Arriaga Mite und der Unterstützung der demokratischen Partei sicher sei. tfin PiOiraiifnsuplnnt für bif jap. vtMiing. Keine japoensiche Truppen »ach Europa. Wie der „Ricuwe Rottcrdamsche Courant" aus Tolio meldet, teilte der japanische Minister des Aeußcrn bei der Beantwortung einer Anträge in der japanischen Kammer mit, daß kein einziges Land Japan ersucht habe, Truppen »ach Europa zu schicken. Paris, 26. Dez. (W. B. Nichtamtlich). Im „Figaro" erörtert Honotaux die Frage, welches die Meldung Japans über eine jaapnijchc Intervention in Europa sei. Mehrere Zeitungen seien einer gewissen Mitwirkung günstig, aber die meisten seien einer etwaigen Teilnahme Japans a» dem Kriege in Europa abgeneigt. Honotaux fügt hinzu, Gras Okunn sei augenblicklich nicht gewillt, eine Aktion an der Seite der Verbündeten zu unterstützen. London, 25. Dez. Die Times meldet aus Tokio vom 2l. Dezember: Der Plan der Regierung, die Armee auszu- baucn, bildet den einzigen Grund für die McinnngSver- schicdcnheit unter den politischen Parteien. Da es der Majorität nicht gelang, das Kabinett durch einen Angriff aus seine auswärtige Politik und den VoNvnrf. daß Japan sich England nntcrordne, zum Wanken zu bringen, wird sie Sonnabend, wenn die Armecvorlage zur Sprache konimt, gegen die Regierung in Opposition treten. Sollte die Regierung unterliegen, wird das Haus ausgelöst und die Neuwahlen wurden im März, die Wiedereröffnung des Hauses im Mai stattsinden. Tokio. 26. Dez. (W. B. Nichtamtlich.) Meldung des Ncutcrschcn Buveaus: Das Parlament lehnte die Regierungsvorlage, die eine Vermehrung der Armee um zwei Divisionen verlangte, mit 213 gegen 148 Stimmen ab. Der Kaiser ordnete darauf die Auflösung des Parlaments an. A»8 dieser Niederlage der Regierung im Parlament geht hervor, daß die Mehrheit der japanischen Volksvertretung keineswegs mit der Abenteuerpolitik der Regierung einverstanden ist. Der Negierung gebt es wie derjenigen i» Frankreich. Sic ist durch große Unterschlcife in den der- schiedenstcn Aemtern gcbrandmarkt und sucht durch eine Politik der ausländischen Abenteuer die öffentliche Meinung akzulenkcn. Ans Frankreich. Die Weihnachtsjeier in Paris. Paris, 27. Dez. Hier ist bas Wcihnachtssest ruhig »nb gemessen gesciert worben. Die Straßen, die in anderen Jahren von einer singenden uentd lär, mcnsen Menge belebt waren, lagen still, die öffentlichen Lo- lale schlossen um 8 Uhr abends. Desto größer war der Andrang zu den Kicrchen, wo sie Feier ohne Pomp und Mustk statisand. In den Volksvierteln des Montmartre war der Zudrang so groß, daß ein großer Teil der Mcnge der Feier vom eisigkalten Kirchplatz aus beiwohnen mußte. Ans Rns;land. Nikolai Nikolasewitich und sein« Ossiziere. Aus Kopenhagen berichtet die „33. Z. a. M ": Nach münidlichen Berichten ist die Haltung der potnijchen Presse allmählich vollkommen umge- wandclt. Der Glaube an das Manifest des Eencraliisimus Großfürsten Nikolai Nikolajewäich ist geschwunden. Im russischen Hauptquartier herrsche eine vollständige Prütoriancrwirt- ichast. Er würde niemand Lderraschc», wenn der Eeneralisii- m»s eines Tages von einem seiner Ossiziere beseitigt würde. Die von ihm beliebte brutale Behandlung der Ossiziere, die von ihm Prügel erhielten, habe diese drohende Gärung ge- ichassen. Einig- Ossiziere seien, sc wird erzählt, von dem Großfürsten einfach über den Hausen geschossen worden. Ans der Heimat. * Ober-Rosbach, 27. Dez. Eine schöne Wcihnachtsfreude ist unseren verwundeten Vateilandsverteidigern, die z. Zt. in Friedbergcr Lazaretten untergebracht sind, seitens unserer Ge- mcindeangehörtgen bereitet worden. Am Tage vor Weihnach- ien wurden 211 Kuchen von Schulmädchen zusammengesammelt und diese Liebesgabe, der noch etwas Obst, Milch usw. ueige- sügt war, mit großem Dank und strahlenden Augen in den Lazaretten in Empfang genommen. E» wurden ferner d>« braven Soldaten im Felde von hier aus für die Feiertage reichlich mit Liebergaben versehen, auch wurde sür die armen Ostpreußen eine Sammlung v-ronst-ltet und außerdem dem Roten Kreuz reichlich« Zuwendungen gemacht. Zu Gunsten de. Roten Kreuzes und unserer tm Felde stehenden Soldaten fand fernerhin am letzten Sonntag ein wohlgelungcner vaterländt- scher Abend statt, der über 180 Mark einbrachte, wobei di« Mitwirtenden durch ihr gute» Spiel untd ihr« vaterländliche Hingabe sehr viel zu diesem schönen Resultat beitrugen. Auch de» Familien der im Feld- stehenden Soldaten wurde ein« klein- Weihnachtssreude bereitet, indem ihnen, soweit die Fa- milienväter am Bergwerk beschäftigt waren, ein kleines Weihnachtsgeschenk, das von Herrn Kommerzienrat Bartling gestis- tet wurde, zuging. den übrigen aber die doppelte Famitienun- _ Seite a terstützung für die Wcihnachlswochr ausbezahlt wurde. Es ist somit bisher tu hiesiger G-mciudc sehr viel getan worden, um die durch da» Krtcgsclen entstandenen Beschwernisse lindern zu Helsen. Auch der aus dem Felde der Ehre gebliebenen Helden wurde ehrend gedacht. Co fand am heutigen Sonntag in überfüllter Kirche sür zwei Angehörige unscrer Gemeinde, die im ferne» Osten de» Heldentod starben, ein erhebender Ge- tächtnisqottesdienst statt, an welchem der Kricgcrvcrein, Turn, und Gesangverein „Eintracht", >owic der Gesangverein Froh, sinn" sich beteiligten und letzterer mit zwei stimmungsvog ge. fungene» Liedern der ernsten Feier die richtige Weihe „ab. Möge das nun bald anbrcchendc Reue Jahr uns einen baldi- gen ehrenvollen Frieden bringen, bi» dahin werde» sich ai.ch weiterhin oflenc Herzen und opierwillige Hände in hiesiger Gemeinde finden, damit unsere Bruder im Felde ersehen, daß ~c. irr in der Heimat von demselben Pslichtbcwußtscin ersiiNt 'ist, wie wir cs von unseren tapseren Sircitcrn im Felde gewohnt sind unid die uns so viele herrliche Beispiele treuer Pjiichi.-r. flillung gegeben haben. Dessen wellen wir auch in Zukunst i» der Heimat dankbar gedenken! ' Frankfurt a. NI., 23. De,. Die Süddeutsch? Mühlenver- linigung bat ab 21. Dezember den Mehlprcis von 12 Mk. auf l.t Mark für Weizenmehl 0 erhöht. Die Bereinigung tilt mit, daß den Mühlen ihrer Vereinigung das nötige Getreide -um Mahlen fehle, deshalb sei die Erhöhung eigentlich nur nominell. » »ad Homburg. 23. Dez. Der Gcncralmosor ,. D. Franz von Branroni, ein Bruder des jetzigen Friedbergcr Bczirlskom- mandcurs., ist hier „ach langem Leiden im 38. Lebensjahr« gestorben.. Er war zuletzt Kommandeur der 4». Jnfonteri: «r> gäbe (>. Großh. Hess.) in Darmstadt und nahm im Jahre 1912 infolge eines rheumatischen Leidens und Muskelschwund, sei. neu Abschied. Man sah damals den besählgtcn Offizier nur ungern scheiden. Als Oberst lomniandiertc von Branconi das früher in Hanau liegende Jnsanterie Regiment Rr. IM. Der Verstorbene war ein Urenkel der Maria von Bronconi ge». Elscner, einer Freundin Goethe», die im Jahre 1781 in Weimar de» Dichtcrsürsten kennen lernt« und von der Goethe Züge de, Eleonore Sanvitale tm Tasso hergcnommcn Hot. Goethe besuchte Frau von Branconi des öfteren auf ihrem Gute Langen- stein bei Blankenburg, und sic kam ihm so schön und angenehm ror, daß ei sich etlichemal« in ihrer Gegenwart stille fragte, ob» auch wahr sein möchte, daß sie so schön sei. „Ein Geist, El» Leben! Ein Osscnmut, daß man nicht weiß, woran man ist." Vereinigte Landwirte. Gronau, 26 .Dez. Heute verschied »ach längerer Krankheit unser Mitglied Ph. Arnold. Seit Bestehe» unserer Ortsgruppe gehörte er ihr als eifriges Mitglied an. Wen.» er auch durch seinen Gesundheitszustand vielmals verhindert war den Versammlungen beiznwohnen, so erkundigte er sich jedesmal nach den Beschlüssen »nd war regelmäßig damit ciiiverstaiide». Sein ältester Sohn diente seit vvrigeck Herbst bei den 88ern in Hanau und machte auch de» Feldzug nach Frankreich mit; seit anfangs September ist er vermißt. Trotzdem er in der Dcrlnstlislc als verwundet gemeldet wurde, ließ ec bis zur Stuudc trotz aller Nachforschung nichts von sich hören. Diese Ausregungen hatten da-r Leiden der Vaters auch noch viel verschlimmert. Die Familie wird allseitig sehr bedauert, da die »och überlebenden zwei Jungen noch im unmündigen Alter von l l und 8 Jahren stehen »nd es der Mutter schwer fallen wird, die Lnndwirtschast weiter zu betreibe». 38ir werden das Andenken des Verstorbenen stets in Ehren halte», und wünschen von Herzen, daß der im Felde verwundete Sohn wieder zuriickkehren möge. Verantwortlich sür den politischen und lokalen Teil: Otto H i r i ch c l. Friedberg: für den Anzeigenteil: K. S ch m i d t, Fricdberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeitung" A. G„ Friedberg i. H. Gott hat am 27. Dezember meinen lieben Sohn Heinridi tiodi Kriegsfreiw. im Inf.-Rgt. Nr. 168 im Kriegslazarett zu Köln von schweren Leiden nach erlittener Verwundung erlöst. k » Die Beerdigung findet voraussichtlicli Mittwoch, den 30. Dezember, nachmittags 3 Uhr von der Friedhofskapelle zu Friedberg aus statt. 30;i Jicue lagr-zeiiunx. Montag, de» 28. Dczeinder 1»14. Lekie 4. ^odes-Ameige. Gestern Abend entschlief nach kurzem Leiden mein lieber (öntfe, unser guter Pater, Prüder, Schwager und Onkel im Alter von 50 Jahren. Gronau, den 27. Dezember 191-1. ?it tiffriuicrnöta §iitofl!irtfBfii: Susanne Arnold. We nkl n. Kinder. Tie Beeidigung findet ilatt: Dienstag, den 2J. Dezember l 1 /, Uhr nachmittags Den Heldentod fürs Vaterland starb im 20. Lebensjahr, am 3. Dezember in Ruglard. mein innigstgelicbler Catie, der trenöc orgte Vater seines Kindes, mein hezens uter Loh», unser lieber Bruder, Schwiegersohn u. Schwager llbrrt itiiilitl «'*»’*♦» nser einziger, hoffnungsvoller Sohn, unser innig.reiieb.er Bruder und Enkel, der Schulamtsaspiranl milMklsljkiiil Wilhelm f ■ Kriegsfrciw Niger im Nes.-Inf.-Rcg. Nr. 222, 1. Komp, im Alter von 21 Jahren. Langsdorf, den 27. Dez. 1911. In tiefer Traner: Jüüiil f Friedrich Kommersljeim. .MKMUW ist -JS «Sh® Danlrjagnttg. "I Für die viele» Beweise herzlicher Teilnahme bei dem hinscheiden und der Beerdi ung meiner lieben Frau, unserer treudcsarglen Atmter, iuro^m uicr, Schwiegermuuer, L-chwester, -.chwägerin und Tante h« Muric llfiKirhs? geb. Eötz sa»en wir Allen, insbesondere Herrn Psarrer Clotz für 'eine trostreichen Wo le am tbiabe und die v.e.en Kranzspenden unseren rnrneste Dan.. Hol,Hausen lOberh.j.Frantfuri a. M.-Riedcrr >d, ' ranl.ur! a.M.» Niedcr-Rosbach, Wieslradc», Burggräserrode, 27. ^e. l 4. In, Namen D:r lianmckn §in erö i Ii 11:::: Keinrich Je'jrrr i. |). I Mein Arm w rd stark und gro'g mein Mut, Gid Vater nur e.n Schwert! Verachte nicht mein j nres Blut. ^ ch bi i der Väter wer«! Nachruf. Mit Galt für Kaiser und Reich, für Fürst und Vaterland ogen unsere junge» T rncr hina s für Deut chlands -chutz uns Wedr, Icicelt non dem eilen Tuinernciae unserer alten Freilleitslämp'er Ja n F.ir,en, Eichcndorsf uiw, lllnt llgend.ichem hetdenmuie haben sie i r Leben d.'in Ba erlanoc geweiht, um dm zum letzten Bl ls onf.-n ihre he li-'e Psiich, dem Daierlande gczen.iber zu erjülte». 2» alcher treuen Pflichte,sullungi,tauch UN, er lieber Turnbruder Ludwig Vogt Ersasz-Nefervist im Jnsanterie N giment Nr. 222 den Helden,ad tür se,n Vater.and ge or en und wir gedenken danlüar des Opfers, das t; ’. i s gebracht Hai. In iller Eh furcht werden wir allezeit un eres aus dem Fet c der Ehre ge l ebenen Vereinsmilgt edes gedenlen ». schmälte» ,et» sernes hel.enzrab mit dem den,scheu Eichrnicanz. Und wer den Tod im lietl'gen Kampfe fand. Ruht auch in srcmder Erde in, Vaterland! Ober-Rosbach, 27. Dezember 1014. ssuru» u. GriallyWttkUl (Fintraiit. 2e e,:n 2 ‘>.. ¥i ff! Psester schwer, u. weist, g nz . , enia .l rr. u, ,, u, „.IQ, g -nz und aus eigner Mühle tri».) elclke«, Salpeter. Ma- jornn, iLo» civejnlr, ^cvuclatwarSml) Latz u. alle ^cwiirze fertig“ enü hallend. Itnuljciinrr Kali, tuordel, Knoblauch. Ulroliir zum Ke ctrc n gen empfiehlt Lrirddcrg, klailerstrage Ä8. Fern precher 452. »ur pfoiiiffliiioit emv'ebl" hcchstprozenig Creolin Tcrapo^en In. HoLzteer Ulebirina-Drogrrir J. ^(luineijifc Nllliis. Fc.e rberg i. H. Tele,an iji>7». üUl ^ ij» J (<5rino:r biui u o i.a i ci. Jean Oit'.i'j t:t c.*,_ Friedeergi. H..L .e u .! u.i.31 Echöne 3-Zlli!Mtrivllhl!M!!s im 1. _tecf meines y>a i|cs Kai cr= itra;;e •o o.i in vermieten, bläher s Friedverg- aucrbach, Klan cn ,r. 12 ToilcttenrtitcL Tiir- 1 'sr!ilgeil,gkllittr töcr, LlijmLmmk, L iiolcum un) Pa tcl jdjrulurr, Collie, tu uni) .Sifjruia fl) i ii nt empfiehlt liitotiiS Sieincl b'n. Inh,: h oj. Buob FrieLberq. Kailerstr. 117. Frische Kickt Ü'iMipc empfiehlt Friedrich llirlieä 5liC4>!.JCrfl I. A3. Vet»-: oeibbcreirngu gsmelio.al.onen Gersj-^tidva. Ardrits- und jjtstrvnD-PergtUns?'. Dienstag, den s. Januar 1915 vormittag« 1(1 Uhr.olle t Rathau.e zu Eeitz-Ridda ui» nachoer^eichnctcn Arllei.cn uno Ölungen vergeben werden. Los 1) Los 2) Los 2) Los 4) Los 5) L'oia d 21,0,4 . . Drainagearbeiten in Spftem A, B und C desgi, n „ L) un» E Lie.eiung von Drainroh.cn >a frei Bahnhof Eelg-Ridda 2423,35 i Lieserung von Steinzeugröhien u. Ab weige tu. .owie Aspha.itiii unll Tecrstticke jrei Ballnho. 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Ästicll-Zlukcrilibrik l^rog^craii empstehlt ihre D.ölkt»l»>s> Mt!ajs> 3 alktt>ihnitzcl IN vor.üglichjler Quaülai vr..igst. f Prersosserre» und Muster aus xesl, Ansrage. ~^T- ■■■Tn—' "