Hummer 275 Mo ntag, d en 23. Uovcmber ltM4. 7. Jahrgang Ule „ ; .cne u ü,emt ,cixb ILcrltao. 5;tpclmafeige »ciloqen .Jür» f, <0 rr »n» «rir».« rii. L.. —dt -: cks-------------— »ei ten e.fernen mcnn.ii«, 50 *i,. i ,mu m« -p.ftg.düh. H,n Iroqetletn Am«.,,, • " r™#.rii? aT««.“ 9 ‘mu- F""»"»"-..»- «« Mi VO,ta,.,ta.Jen o.tt el.ueuu, UL I.YÖ .. .... * „ , . 3 Amngtn. orunDinle 21) ii!g„ le!ale 15 1'g, An,eigen oon «inronri« raerae;i ourl) 'iio ma hnn ime er loben ,e«iftib«rfl. ^mie;t,«n nn> jlfrl«, tn.dberq lassen,. Knauer .ratze 1L Hem Sprecher «8. P-stscheck-E.nt. Rr. «85». Am. Franlsur. Um dcn Sieg in Uolrn. 15090 Russen und 13000 Serben von den Oesterreichern gefangen. — Türkischer Sieg über die Rnffen. — Die Türken am Suezkanal. Der deutsche Generalftab i =z- -= s= meldet: —-— WTB. sentliche» unverändert geblieben and last vor der ganzen Front geigt der Feind wieder eine sieberhasle Artillerielaligleit. Die Operationen im Oste» cntomtcln sich weiter. Ans Ostpreußen ist nichts zu melden. Die Verfolgung des über Mlawa and bei Plozk zurückge» jlchl.genen Feindes wurde soelgejetzt. Bei Lodz machten unsere Aagrijse Ferlschritte. In drr Gegend westlich von Ezeustcchau kämpfen unsere rruppen Schultee an Schulter mit denen unserer Vcrbündcten und gewannen Dodr». Oberste Heeresleitung. « W. T. B. (Sro'ztS Hauptquartier, den 22. Aovemvcr, vormittags. Amtlich. Auf der» westliche» Kriegsschauplatz ist die A.'age unverändert. In Polen wird um den Tieg gekämpft. TaZ Ringe» südlich P.o;k, in der Keaend Lodz und vci Czenjtochan dauert sort. Oberste Heeresleitung. - - - " — ------ ' ' ' " E- «, er österreichische Grneralstab __ meldet: - -- 1 Erfolgreiche Kämpfe in Ruffifch Polen. Wien, 21. »Io«. (Amtlich.» Ter Angriff der Verbündeten aus die russischen Hauplkrästc in Nussisch-Polen geht auf der gangen Front vorwärts. In den Kämpfen nordöstlich Czen- stochaii ergaben sich zwei feindliche Bataillone. Ter Stellvertreter des Chef» de» Eeneralstabes: von H ii s e r, Generalmajor. lieber thstllll Nnfsen gefangen. Wien, 22. Nov. (Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 22. November, mittag?. Tie Verbündeten fetzen ihren Angriff in Nussisch- Polen energisch und erfolgreich iort. Unser südlicher Schlachtilügel erreichte den Szrcniawa-Abichmlt. Verein- zelte Vorstöße des Feindes wurden abgewiefen. Bisher machten die K. K. Truppen über 15,000 Gefangene. Tie Entscheidung ist noch nicht gefallen. Auch westlich des Ti- uajes und in de» Karpathen sind größere Kämpfe im Gange. 13,000 Serben gefangen. Wien, 22. Nov. (W. T. B. Niästamtlich.) Von, südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gcineldel: Starke eigene Kräfte haben die K.Inbara bereits überschritten, doch leistet der Gegner ,n mehreren gut gewäblte» besestigten Stellungen noch Widerstand. Tie eigene Vorrückung, die durch den anfgeweicbten Boden, überschwemmte Wassertänfe und im Gebirge durch nleter- behen Schnee verzögert war, ist aber nicht aufgehalten worden. Eigene Nachrichtendetacheinents und große Patrouillen machten in den letzten zwei Tagen wieder 2110 Gefangene. Tie Gesamtznbl der während der Kämpfe lest dcm 6. November gemachten Gefangenen beträgt hiermit 13.000. Verlegung See seebischen Regierung nach Ueskiib. London, 21. Noo. (SB. D. NichlamIUch». „Daily Ehronicle" schreibt: Die Serbe n sehen sich durch den starken Druck der Oesterreicher gezwungen, sich nach Kraguiewatz zurückzuziehen und die Regierung nach Uec-küb zn oerlegrn. li Das türkische Hauptquartier I L 2 ____ ~ meloet: ==== Brtricbsamkeit der Türken. K o u st a n t i n o p e I, 21. Nov. (Nichtamtlich». Amtlicher «ericht des Hauptquartiers. Der Kreuzer „Hamidie" hat gestern die russischen Petroteumdepols und die Station für drahtlose Telegraphie, die sich >n Turpse, einem Ort in der Nähe von Noworossijsk besinden, bombardiert und zerstört. — Sin heftiger Kampf, der nenn Stunde» dauerte, hat am 18. November zwischen den Engländern und unseren Truppen in Schatel-Arab sich abgespielt Die Verluste des Feindes sind beträchtlich. Gefangene Engländer erklärten, daß sich der Oberbetehlshaber der englischeii Truog.'i gleichsalls unter den Verwundeten besuide. — Ein, , unserer Geschosse, das von unserem Kanonenboot „Marmaritz" >>bqe. seuert wurde, traf ein englisches Kanonenboot und «erursachie eine Explosion. Einzelheiten lehlen noch. Sieg über die Rusien. K o n st a n t i » o p e l, 23. Novbr. Mitteilung aus dem Große» Hauptquartier. Unsere Etroit- kräste, die aus Batum marschieren, haben die feindlichen Truppen völlig aus das andere Ufer des Flusses Tschur»! zueückge- worsen. Diese Gegend steht vollständig unter türkischer militä- rischer Verwaltung. Unsere Truppe», die aus Ariwin oorrük- ken, haben diesen Ort besetzt. Nach Nachrichten über den Kampf am Schat-el-Arab ist seftgesteilt, dag die Engländer 7511 Tale und ungefähr 1039 Verwundete hatten. Konsta » t inopel, 22. Noo. (Nichtamtlich». Mlleilnng des Hauptquartiers. Infolge unseres Angristes aus russische Streitkräste, die im Tale des Murad-Flusies verrücken wollten, ergriffen die Rüsten die Flucht unter sehr parle» Verlusten. Wir haben drei Feldgeschütze genommen. Die Türken UNI Suezkaual. K o n st a n t i II o p e 1, 22. Nov (Nichtamtlich». Aussührlichere Meldung aus dem Hauptquartier. Mit Gattes Hitje sind unsere Truvpen am Suezkaual angelangt. In dem Kamps, der zwischen Kalasa und Kertebe, beide 3!» Kilometer östlich vom Kanal, und bei Kantara am Kanal selbst stattsand. sind der englische Haupt- maun Wilson, ein Leutaant und viele Soldaten gefalle» und viele Soldaten verwundet worden. Wir habe» ziemlich vicl Gefangene gemacht. Die englischen Truppen haben sich in >e- gellofer Flucht zuruckgezege». Eugllfche Knmelreiter, die sich auf Voeposten befanden und Gendarmen, Ne bisher in engli- fchen Diensten gestanden, ergaben sich unserer Armee. Der Khedive auf dem Wege nach Aegnpten. Nach einer Mailänder Meldung der „Bost. Ztg." berichtet der „Te-Nvs", daß der Khedive seine Rückkehr nach Aegypten mit dem türkischen Heer vorbereitet. Der Khedive begib! sich nach Damaskus, um in dem Augenblick, in dem das Armeekorps von Ma- han seine Kriegsoperationen gegen Aegypten unternimmt, zugegen zn sein. Erfolge der türkischen Flotte. K o n st a n t i n o p e!, 21. Nvv. Der im letzten Seegefecht durch die Türken stark havarierte russische Panzerkreuzer heißt „Eustaphy". Drei Offiziere und 29 Mann der Besatzung des „Eustaphy" wurden getötet, t Ossizier und 31 Mann schwer verwundet. Das Rencontre mit der russische» Flotte, der gegenüber sich nur zwei türkische Einheiten befanden, fand zwanzig Seemeilen vom Leuchtturm Kheisan entfernt statt. Bei dem Zusammentressen >m Schwarzen Meere waren fünf russische Linienschtsse, vier Kreuzer und vier Torepdoboote beteiligt, während aus türkischer Seite nur drei Einheiten den Russen entgeqentraten. Nur durch ibre Flucht begünstigenden vlötzlich austonchenden dichte» Nebel entging die russische Flotte einer Katastrophe. 5t'n:-l?!-'t Kkytt «'-kr fr Friedrrchs Hafen, 2>. Sie». (2B. D. Nichtamtlich). Wie da» Seeblatt meldet, erschienen heule mittag zwei feindliche anscheinend französische Flugicnge über de: Stad! und führten einen Angriff aus die Weift des Lnftfchikibaue» Zeppelin aus, wobei sic etwa sechs sleml en maefen, die seooch keinen Schaden anrichtete«. Das eine Flugzeng wurde sofort ob- gefchosten, das andere entkam. Eine amtliche Mitteilung. Stuttgart, 2t Nov Be konntmachung des stellverlielenden Generalkommandos des 13. Armeekorps. Heute Mittag 12 Uhr erfolgten dvech zwei englische Flieger, die schon frühzeitig bemerk! und gcmcldet worden waren, Ängrlsse aus die Lustschisswerst in Friedrichrha'en. Durch das in Bereitschait stehende Abwehl, etinando und die in Friedrichshofen stehende Infanterie w...de alsbald der eine aer Flie- xrr. ein englischer Marineieainant. t runtergeschosten und sck'wer verletz! gefangen genommen. w ' ....d der andere in der Richtung nach dem Schweizer User entkam. Mehrere von den Fliegern hcrabgewarsene Bomben rich!ci-n an der Luftschiis- werst keinerlei Schaden an, dagegen wurde» durch Svrengstücke von der Zioilbevolkerung ein INann getötet und meyrere Personen verwundet. Das abgestürzte Flugzeug ist nur wenig beschädigt. Der zweite Flieger rntkommcn. Friedrtchshasen. 21. Nov. Durch die Bombenwürje des hecuniergeschossen?» Fliegers. d,r am Kopse und an der Hand schwere Verletzungen erlitt, wurde ein 21 Jahre alter, aus der Schweiz g-.burtiger Schneidcrgeselle namens SBiedmünn auf der Stelle getötet. 2 ,linnen wuroen schwer verlegt, eine am Kopse und an der Ach s:t, der anderen wurde der linke Unterarm weggertsie». Die tzlermutung, daß der zweite Flieger im Bodenfee ertrunken sei. bestätigt sich nicht. Er hat vielmehr in ziemlich niedriger Fahrt über Manzell eine Bombe geworfen, die idre SBirlu ig o.ber versehlle. l'Na.h dieser Meldung und nach der amtlichen Mitteilung Handel! es sich also doch nur um zwei feindlich» Flieger. Die Ned.) Von der ^-ront. Völlige Stille. Amsterdam, 22. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) „Telcgruus" meldet ems Sluis vom 2l. Nvvr: ^tn Flaiider» herrscht heute wieder völlige Stille. Es ist bitter kalt, der Frost hält an. Gerüchtweise versautet, daß die Deutschen ihre Angriffe bei Nieuport eingestellt buben, um bei Dirmuidc» einen größeren Druck nnsüben zu können. Berlin, 2l. Nov. Ter Berliner. „Lokalunzeiger" meldet aus Rosenduali Vor einigen Tage» wurden in Breda sieben sntznenslüchtige belgische Lssizierc interniert, die am 5. November von König tziibert m>t dem Ritterkreuz des Leopoldeordens ausgezeichnet tvordcn waren. Von Landsleuten nach dem Grunde der Fahuenslncht gefragt, entgcgncte ciiipv: Weil wir es satt haben, unsere armen Soldaten, den herzlosen, ' !oß um ihr eigenes Fell besorgten Briten zuliebe ins Feuer zu jagen. Glaubt ja nicht, daß der König mit dem Niedermetzeln seiner braven Belgier r'nveifiandcn ist. AnS soll er aber tun? Seit seiner letzte,, Begegnung mit Poiircarü hat er sich und sein Land den Franzose» und Engländern verschrieben. Ein Sklave ist er heute, kein Herrscher mehr. Sb die Tcutschen aus Belgien vertrieben werden oder nicht, mit unserem freien Vaterlandl! ist cs ein für alle mal zu Ende. Typhus »nlcr de» belgischen F'üchtliygen. Notker- d a m, 22. Nov. Ter „Maasbode" meldet ans Vlissingeu: Unter den hier untcrgcbrachten belgischen Flüchtlingen ist der Typhus ausgebrocheu. Graf mw ini H?uild>fn jjrinplq'irlrlirr. Tee ungarische Ministerpräsident Graf Tisza, welche gistern nachmittag im deutschen thronen Hauptqilartier cingetroisen war,-wurde heute vom jkaiser in längerer Audienz empfangen und nachher zuni kaiserlichen Frühstück x,laden Graf Tisza hatte auch verschiedene Untereed- m'gen mit dem Ncichskanzlcr und dein Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und stattete dem Ehcs des Generalslabs seinen Besuch ab. Tic Abende verbrachte Graf Tisza beim Ncichskanzl"r. (%f lAiiipra-'f dkg Grafen srerllm. M ü u ch c n, 22. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Tetz bayerische Ministerpräsident Graf Hcrtling führte gestern btim Empfange von Vertretern der italienischen Zvitunge« ii. a. ans, „Ich niöchtc zunächst betonen, daß Bayern seine Kräfte mit beispielloser Begeisterung, vereint mit dem ganzen deutschen Volke, fiir diesen Krieg eingesetzt hat. Sitte gegenteiligen Vehguvtimgen sind Erfindungen unserer Gegner. Wir Tcutschen wissen alle, daß nnsce Vaterland seine ganze Tatkraft ausbietcn muß für diesen Krieg, durch den England unseren wirtschaftlichen JInfschwimg hat vernichten wollen und sür den cs Frankreich, Belgien und Nnßtand mißbraucht. Tie neutralen Staaten und nicht zum wenigste» Italien haben daher ein lebhaftestes Jntc- resfe an einem für Deutschland ersolgrcichen Ausgang des Kanipscs. Ein Sieg Englands ' inte sür die neutrale» Starten n,cyt i'’tlcilhnft sein, am wenigst»n für Ita- lien, wenn man Italiens Stellung im Mittclmcer bedenkt. Ein Erfolg Deutschlands dagegen wird Italien die völlige Freiheit seiner politischen Entschließungen gewährleisten. Sic weiden im Laufe dieser Nciic selbst sehen, daß Tcntsch- land über ausreichende Machtmittel verfügt, den Kamps selbst sür sehr lange Zeit auszuhalten. TaPferkeLL öfterreich. Truppen. Wien, 21. Noo. Aus dem Kriegsprestequartier wird gemeldet: Zn Len Kämpsen der letzten Tage wurde ein russischer Stabshaupcmailn gelangen genommen. Skach der Einbringung war seine erste Frage, welche Gaidetruppe» einen von ihm näher bezeiihneten, mit unvergleichlicher Tapferkeit und Geschicklichkeit aesührten Angr.ss unternommen hätte». Die cklnt» Hc. 273 CeHf i wort, daß Me» zwei au» Obrrösterreich und Salzburg sich ergänzende Infanterie-Regimenter gewesen seien, versetzte ihn in hohe» Erstaunen, Der Hauptmann, der den russisch-Iapanischen Krieg und den ganzen bisherigen Feldzug mitgemach! hat, erklärte, noch nie einen so schone» Angrisf gesehen zu haben. Der Heilige Krieg. Deprschenwechsel. Wien. 21. Noo, (SB. B, Nichtamtl.) Dem Oderkommandanten der Armee, Erzherzog Friedrich, ist nachstebendes Telegramm zugegangen: „Ew, Hoheit bcglück- wünsche ich IM Siamcn der Kaiserlich osmanischen Armee und zugleich in meinem Namen zu den groben Ersolgen, die Ihre heldenmütigen Truppen unter der geschickten Führung de» Generals Poliorek nach hartnäckigem Kampfe in Serbien errungen haben, Enver Pascha, stellvertretender Oberbeseh!»- haber des kaiserlich osmanischen Heeres nud der Flotte," Erz- I'erzog Friedrich antwortete: „Ich danke Ew, Exzellenz auf oas herzlichste für die freundlichen Glückwünsche anläßlich der Erfolge unserer braven Truppen in Serbien. Mit auftichttger Befriedigung vernehme ich die Kunde von den stet» wachsenden Erfolgen der unter der hervorragenden Führung Ew, Exzel- ,enz stehenden tapseien osmanischen Armee und Flott-, Ich bin dessen gewiß, daß e» unseren vereinten Anstrengungen ge- .ingen wird, den Feind niedcrzuringen, General der Infanterie Erzherzog Friedrich, Oberkommandant der Slrmee," Gleichzeitig übermittelte Erzherzog Friedrich die Glückwünsche Enver Paschas an General Poliorek, den verdienten Kommandanten der Balkanstreitkröfte, die aus diese Anerkennung der topfiten Kaiserlich osmanischen Armee mit Recht stolz sein könne. Die Tüekenpriuzen bei Freiherr» v, d, Goltz. Brüssel, 21 . Noo Gestern abend fand hier ei» Empsangsdiner für die drei türkischen Prinzen stalt. Feldmarschall v, d, Goltz, der Ee- neralgouverneur von Belgien, hielt eine begeisterte Rede auf da» siegreiche deutsch-türkische Bündnis Beoeisternng im Orient. K o n st a n t i n o pe l, 19. Noo, (W, B, Nichtamtlichf, Verspätet eingetresfen, Vorgest-r» trafen die in der Schlacht bei Köpriköl gefangen genommenen russischen Soldaten und Offiziere sowie die erbeuteten Malchinengewehre und andere» Kriegsmaterial in Erzerum ein. Fast Ne gesamte Bevölkerung war herbeigeströmt, um die Krleg-g.-tan- genen zu sehen und veranstaltete grobe Freudenkundgebung-n, Die Ankunst der Kriegsgesangenen hat die Zuversicht der Be- völkerung beträchtlich gehoben. Die Gesangenen belichten, die türkische Artillerie habe mit grober Treffsicherheit geschah ln. Konstantinopel, 22. No», (SB. B. Nichtamtlichf. Aus den Provinzen troise» sortgesetzt telegraphische Berichte ein über die Bolkskundgebungen anläblich der Proklamleruiig des Heiligen Krieges. Iil Damaskus fand am Grabe S 'ahins eine Kundgebung statt, an der über 30 000 Personen teil» ih- men. Die Menge zog sodann vor da» osterreichischnvzarische und das deutsche Konsulat, wo es ebenfalls zu Kundgebungen kam. Schließung der feindlichen Schulen. K o n st a n 1 i n « p e 1, 22. Noo. (SB. B. Nichtamtlich). Wie die Blätter melden, erhielten die Behörden in Len Provinzen die Weisung, r.ie englischen, französischen und russischen Schulen und die Spitäler der drei kriegführende» Staaten zu schlieben. Sluch die französische» Kirchen sollen geschlosien werden. Zur Rechtfertigung der Schließung der Schulen wird angesührk. dasj diese ein Herd der feindlichen Propaganda seien. Auberdem habe inan i» mehreren Schulen Funkenapparate entdeckt. Es heibt, die Regierung werde die auslöndischen Unternehmungen, insbesondere die Konstantinopeler Kai-Gesellschaft, unter Zwangsverwiltung teile». Beschlagnahme einer ciiglische« Cisenbahn. Koustilu- linopel, 21. Nov. (W. B. Nichtamtlich.! Tie türkische Regierung hat die englische Eisenbahn Smyrna—Aids», deren Konzession int letzten Sommer verlängert worden war. mit Beschlag belegt. Hierzu wird mit bemerkt, das; die Pforte aus diese Weise gegen England für die Veschlag» nafnuc zweier Dreadnoughts, die Annektion EypernS und die Verletzung detz Statuts don Aegypten Vergeltung üben will. Gärung im Kniikasns. K o n st a n t i n o P c T, 22. Ron. (33. T->^U. Nichtamtlich.) „Tenne Ture" erfahrt, das; in (Georgien eine große Beivegung zu Gunsten der Türke: im Gange fei. Ganz Georgien seufzte feit einen, Jahrhnn- d-ert unter dei ungerechten und grausainen Herrschaft der drspotitckeii rustischen bdegiernng, gegen die er sich ost erbeben habe, um das Joch des Zarismus abzukchüttrlii. Tie Türkei werde also in Meiern unglückliche», infolge der Un» wrechtigkeiten und Grausamkeiten der russischen Reaktion tostloirn Lende w-llkonimen sein. Sille Georgier, Christen nie Muielmanen, seien bereit, ihr die hilfreiche Freundes- band 5 » reichen. Das Vordringen brr Tiirlen i» Persien. Konstantinopel, 21. Nov Das eoici;.' und erfolgreiche Vordringen t>cr Türken in der Nicht,: g der persischen Provinz Aser- beidschan rief die größte Peilürzimg hervor; besonder! in den rnslifche» Kreisen in Tab::» ist völlig- Kopslosiak-it unter den russische» Behörden. Ilariihkn nns Eprrrn. K on sta n t i n o p e l. 2!. Nov. Die nach den Dardanellen abgegangenen englischen Kriegg- 'chiife wurden nach Eypern znrückbeordert, da dort der Aus- stand wegen Verbot» de? mohammedanischen Gottesdienst'S bedenklich nu, sich greift. Ans Frankreich. Winter i» Frankreich. Mailand. 21. No» Dem ..tzvrrierr del!a Ser.:" wird ans Paris telegraphiert, dort « streu, e Kalte ri»getreten. Das Dhemnoineter zeige plötz. lich MNfrere Grade unter Null. Sin Tri, der Bevölkerung dek.pp und sehr teuer. 'Die Behörden *"! if,r >iwglichf!es, um schnell neue Rnkönf-e zu mache,,. Neue Tagr»z«ituntz. Montag den 29. November 1914 Aber sie begegnen den größten Schwierigkeiten, da der größte Teil der Kohlen bisher aus der Grubengegend bezogen wurde, die jetzt von den Deutschen besetzt ist. Hiiscrus an Japan. Ein Beweis, wie gefährdet der Dreiverband die Lage ansieht, geht aus einem Artikel der „Tempo" hervor, der ziemlich unverblümt die Japse» zue Hilfe nach Europa rufC Auch eine Petersburger Meldung will wissen, daß Japan nicht abgeneigt sei, Hülfe zu schicken. Ans rrnßlnud. Eine Auslage gegen rnssischr Sozialisten. Amsterdam, 22. Nov. „Reuter" meldet au4 Petersburg: Tie Polizei überraschte in der Umgebung von Petersburg eine sozialistische Versammlung, bei der fünf Mitglieder der Dunta anwesend waren. Gegen alle wuide eine Anklage wegen Verschwörung gegen die Regierung eingeleitet. Petersburg, 22. Nov. (W. T. B. Nichtamtlich.) Seit Anfang des Krieges ist das russiick>e Volk sich der Notwendigkeit bewußt gewesen, die Würde und die Unverletzlichkeit des Vaterlandes zu verteidigen und darin einig, die öffentlichen Behörden in Erfüllung der ihnen durch den Krieg gestellten Ausgaben zu ünterstützen. Eine besondere Haltung haben einige Mitglieder der sozialdemokratisch n Organisationen eingenonimen, die in dem Bemühen, die Militärmacht Rußlands zu erschüttern, mit der A iGtion grgen den Krieg sorifuhren, heimlich Aufrufe verteilten und eine lebhafte mündliche Propaganda betrieben. Im Oktober hat die Regierung Kenntnis von dem Plan erhalten. eine heiniliche Konferenz von Abgeordneten der sozialdemokratischen Organisationen znsammenznberuien zur Beratung von Maßnahmen, die ans den Zusammenbruch deS russischen Staates und eine schnellere Verwirklichung der sozialistischen und revolutionären Pläne abzielten. 91m 21. Novembek machte die Polizei diele Versaminlrmg ausfindig. Die Konferenz fand in einem Hause an der Straße nach Dvborg statt, 12 Werst von Petersburg. Eine Polizeiabteilring traf an dem Veriammlungsort ein und fand dort eis Personen vor, darunter die Trimamitgsicder V nsky. Badayesf, MnrranoK, Somoilost und Chagoft. D. s; e regierungsfeindliche Absicht der Konferenz außer Zweifel stand, so wurden die ans friicher T»t ertappten Teilnehmer der Versammlung nach einem Verhör verhaftet, außer den Dumanritgliedern, die auf freiem Fuß Mafien wurden. Ter Untersuchungsrichter für besonders schwere Delikte hat larverziiglich die Dorunsersnchirng eröffnet. Nach dem er von den beschlagnahmten Schriftstücken Kennftis geyom- men hatte, hat der Untersuchungsrichter beschlossen, alle Teilnehmer an der Konferenz wegen Vergebens gegen Paragraph 102 d"s Strakgefetzbnch-s in den Anklagezustand zu versetzen. Er hat einen .e-aftbef-.-bl gegen sie erlassen. Ans England. Di« Hayenieckfche Völkersch»» Englands. Rotterdam. 20. Noo. Die Hagenbeüfche Mlkerschau, die England »egen die Deutschen ins Feld führt, wird demnächst um eine neue „Attraktion" bereichert werden. Wie nämlich Reuter trium- phierend als Beweis für die Unlertai-cntrsnc in allen englische» Kolonien meldet, werden sogar die Eingeborenen der Fidji-Inseln England ein Hilsskorps schicke». Wie die Engländer Krieg sührcn. Der „Kreuzzeitung" ent- nchmen wir folgende Mitteilung eines deutschen Stabsoffiziers: „3Bir haben einem verwundeten englischen Offizier einen englische» Brigadebesehl abgenommen, der folgendes an- ordnet: Die Slusftellung der Injanterie ist i» zwei eioigc hundert Meter voneinander entseinten.Linien zu nehmen. Die vordere schwächere hat durch Schwenken weißer Tücher ein tzer- ankommen der Deutschen aus nahe Enlseraung zu bewirk"», woraus die Hintere überraichend ei» vernichtendes Feuer aus naher Entfernung zu erössnen hat." — Den deutschen Truppen toll dieser S)rigadebcfchl bekanntgegeben worden sein. Die na- Iprliche Folge eines solchen Befehls Mißte die denkbar schwerste »nd zugleich ichimpslichsle Bestrasuag aller Engläader der bc- tresseiiden Truppenteile sein, deren w.ir habhaft werden. Kanada uiid Australien sollen Hilsstrr-nncn senden. Lon- do n. 22. Noo. Die „Times" melden aus Metdourne: I'N Re- prLfontenhaus ertlärtc der Premierminister, daß die Regierung atze Schritte tun wolle, um eine unbeschränkte Zahl Soldaten onsznbitdrn. die, wenn nötig, am Kriege tcilnehmen könnni. k-: -r.iitcn irnerz rllk und andere Vorbereitungen getrost:» werden, um es der Regierung zu ermöglichen, nach Bedarf Kon- tinoent auf Kontingent abzusenden. Ottawa, 22 . Nov. Das Renterschr Bureau meldet: MinisterprSsident Borde» kündigt o». Kanada werde werter« Truppen inoLilisieren, so des; noch vor Ende des Jahres 108 000 Mann unter den Massen stehen würden. — Nachdem man uns erst mit dem Millionenheer Kitcheners das Gruseln lernm wollte, soll uns jetzt auch mit Kanada und Australien S'ngst gemocht werden. Das eine gelingt jo wenig wie das rädere, denn diese beiden Staaten haben andere Sorge», als sich für England verbluten zu solle». Dir ssülim iHü SiM^t'Miisski'. 3«! Dsmaneiireid) trägt die deutsche Ehrlichkeit und Anständigkeit jetzt ihre Flüchte. Stets ist der Vertreter des Deutsche» Reiche- bei der Pforte de» Leitern der türkische» Politik ei» uneigennütziger Freund gewesen, dessen Ratschlägen sie ohne Mißtrauen Gehör ichenke» konnten. SBährend Rnßland, England und Frankreich danach trachteten, dem „kranken, alten Mann am Bosporus" bei geeigneter Gelegenheit den Gnadenstoß zu erieilen, um sich aus seiner Haut Riemen zu schneide», erstt'.die Deutschland im Reiche des Halbmonder» niemals LändererwerS. ionder» immer nur wirtschaftlich- Vorieile, deren Berwirkkagung das Gedeihen »nd Blühen dkl Türkei fördern mußte. Ohne die aus die Ersahiung von Jahrzehnten begründete Ueberzeugung von den ehrlichen Absichten Deutschland» würde die Türkei sich jetzt nicht aus unsere Seile gestellt haben, hätte der Kalis nicht alle Bekenner des Islam ausge» rufen zum heiligen Kriege gegen unsere Widersacher. Ein Gebiet von 330 Millionen Mohammedaner ist in den Wellkrieg einbegrissen. In Aegnpten wird die kleine englische Besatzung sich bald von zwei Seiten, im Osten von den Türken, im Westen vom Stamme der Senussi, angegriften sehe», und in Indien bereitet sich der mächtigste Vasall der britischen Krone, oer Emir von SIsghanistan, zum Abiall vor. Ein Ausstand in Indien wäre ohne Zweifel für England die gesahrlichile Kraftprobe und der Emir von Afghanistan der rechte Mann dazu, bar Signal z» geben. Dem Name» nach ist allerdings Sein« Majestät Aobib Ullah-Ehan, der seinem Vater Abdur-Nha man-Ebnn am 3. Oktober 1901 als erblicher Fürst des von ! Million!» Einwohner aus einer Flache von 558 000 Quadrat kilometer bevölkerten afghanischeii Reiches folgte, ein unabhäi giger Monarch. In Wahrheit steht er indes vollkommen unter englischem Einsluß, den Lord Roberts mit Blut und Eisen schuf, und empfängt als Lohn von dem Schatzamt in London ei» Iahresgehalt, oas 1879. im Vertrag von Eandanzak. aus 80 000 Pfund sestgesetzt und 1893, durch das von Sir Mortimer Durand gelrossene Abtomme», beträchiUch erhöht wurde. Für die Befreiung Indiens vom Joch der Engländer ist aber ihre Vertteibung. aus Aegnpten eine notwendige Voraussetzung. Das wußte schon Napoleon, der sich über Aegypten den SBeg nach Indien bahnen wollte und bereits die Durchbohrung der Meerenge von Suez plante. „Aegypten Ast das wichtigste Land der W-It . . . Wer Aegypten besitzt, hat Indien." Also schrieb Napoleon, der mit dem Seherdlick des Genie» begabt war vor einrmIahrhundert. Ijinörnlnra iiijfr M'ktt föfijrrr. Wir berichteten schon, wie sich General v. Hindenbnrg dem Berichterstatter gcgriiüber eines Wiener Blattes über die Lage im Osten ausgesprochen hat. Der Berichterstatter erzählt weiter, wie er von Hindendurg empsangen wurde. Er rühmt dessen imposante, reckenhafte Erscheinung und sein liebenswürdiges einfaches Wesen. Wahrend des Abendessens erhielt der Berichterstatter von Hindenburg die Erklärungen Übel die tapsere Armee unserer Verbündeten und über die Kriegssührung gegen die Russen, die wir bereits wieüergegeben haben. In die Zuoerüchr des Scneraloberjt stimmen auch seine ersten Generatstaboftizicre ein. Oberstleutnant Hoffman» ergänzt: „Wir haben da» Ge» fühl der absoluten Ucberlegenheit über die Russen. Wir müssen siegen, wir weiden siegen." Und der schweigsame General Ludendorsf fügt hinzu — kurz, aber mit einer Bestimmtheit, die jeden Einwand ou«. schließt: „Wer machen»." Ein Haß gegen die Russen besteht im Hindenbnrgichen Hauptquartier nicht. Die Heeresleitung betrachtet es a!» ihre Aufgabe, die Russe» zu vernichten, und unterzieht sich dieier Ausgabe ganz sachlich, man möchte beinah« sagen: ohne Feindseligkeit. Es wird sogar anerlanat, daß die Rusien den Krieg jetzt im wesenttichea „anständig" führen. Uederhauot werden die Gegner mit ruhiger Obieliivität beurteilt, man ist bemüht, ihnen Gerechtigkeit wideriahren zu lassen, und es wird von ihnen in einem ritterlichen Tone gesprochen. Auch die Leistungen der Franzosen IN der Verteidigung ihre» Landes werden gewürdigt, wenngleich natfttlich kein Zweisel daran besteht, daß alle ftanzöftschen Anstrengungen vergebens sein werden. Die Zähigieit der Engländer sei keine Ueberraschung für den deutschen Generatstad, versichert General Luoendaris. Das deutsche Publikum habe die Engländer als «ine 3lrt Cchiihengiide betrachtet, allein der Gcneralstad sei sich auch vor dem Kriege darüber llar gewesen, daß sie auch zu Lande ernst zu nehmende Gegner seien. A» Kiichcners Milllonenheer sreil >h glaubt man nicht. Wenn es selbst gelingen würde, die Millionenarmee zusammcnzublingcn — wer soll sie ausbilden? Woher will England über Nacht die Offtzicre und die Unter- oijiziere nehmen, die sich Deutschland durch die ununterbrochene militärische Arbeit von Generatioenn geschassen hat? lind die Ansbildung ist doch da» enlscheidende. Ein Haufen oon Menschen, die '» Uniform gesteckt sind, ist noch lange keine Slrmee. Mit Herzlichkeit wird der Türken gedacht. Man erwirtet viel von oer türlischen Armee. Der Generaloberst v. Hinden- dnrq ist mit dem türkischen Botschastcr in Berlin, dem General Mabmud Mulhtor Pascha, gut bekannt, und General Luden- doril hat sogar mit ihm zusammen aus der Kriegsakademie studiert. „Er hat es weiter <,d:acht, als ich", bemerkte der General mit der Bescheidenheit, die ihn charakterisiert. Der Ansrus des Bürgerineistrr« von Kortrljk. Der Bürger. mcistcr von Koririjk (Eourtrai) hat sich schon bet Beginn der Krieges als ein wahrhaft vornehm gesinnter Mann erwiesen, der auch im Feinde den Menschen achtet. Er hat an seine Bürger am 23. August eine» Ausrus gerichtet, der jetzt bekannt wird und in dem er die Bürger seiner Stadt mit tief empfundenen Worten beschwört, sich den Deutschen gegenüber würdig zu benehmen. Ter bemerkenswerte Ausruf lautet soigen- dermaße»: „Mitbürger! Erlaubt mir, a» euer gesundes Urteil »nd a» eilte menjchlichen Gefühle zu appellieren. Wenn es in dem ungerechtfertigten Krieg, de» wir durchwachen, geschieht, daß französische oder belgische Truppen in unsere Stadt deutsche Kriegsgefangene bringen, so bitte ich ruch, eure Ruh« und eure Würde zu bewahren Die Gefangene», ob sie verwundet sind oder nicht, nehme ich unter meint» Schutz, weil ich mir sage, daß sie doch nur Befehlen gefolgt sin», dene» sie gehorchen mußten, wollten sie sich nicht schwere Strafe» zu- ziehen. Ja. Mitbürger, ich nehme st« unter meinen Schutz, weil mein Herz bei dem Gedanken blutet, daß auch sie geliebt« Menschen zurückgelasjen haben: eine» alte» Vater, «in» alt, Mutter, eine Frau und Kinder, Schwestern und zärtlich a» liebte Braute, die die Trennung in Todesangst versetzt hat Vergeht das nicht, wenn ihr die Gefangene» vordeikommez rr». 875 W*»« M-ntng, »«„ 2 J. R-o«mb«r 1914 Seil» 8. |ei)t, ich fleh« euch an, sang» nicht zu lärmen, zu rufen und zu schmähen an, beobachtet vielmehr, wie sich S für bedachtsame Mensche» ziemt, «Hrerbielige» Schweigen. Geliebte Mitbürger, wenn ihr in Liesen ernsten un» pemlichen Verhältnissen meinen Rat anhören wollt, wenn ihr euch cz : » iroüt, daß ca bald 30 Jahre find feit ich euer Bürger V bin. und »ah ich in diesen langen Jahren eu-ltaer Arbeit nie eine Gunfi von euch erbeten hake, io oin ich van vornherein sicher, dag ihr meine Bitte ersoUcn wetde». und eurerst-iis dürst ihr udeizeugt sein, baß nie,ne , >eit euch nicht fehlen wird" «ortri,k. ,! August Der Bürgermeister: «. Regnaert. Sa würde nicht nur den deu, - cncn in Feindes. l°"d. sondern auch dem Ru, der Lutmi- Pvlker zugutek.m- men. wen sie sich dieseii belgisch,., i.igrus zum Muster nehmen wollten. lüriifrbffar^ftüna r,m Pafef'rn an Vt im iflöf fiflifiiörn arapji'rn. ^»rch B-rsügung de, stellvertretenden Generalkommandos 13. Armeekorp» werden Pakete an Angehörige des aklivcn sin- sonterie Regimen.» Rr. , 10 . de» Reserae-Inianterie-Negimeutr Nr. 110. de» Laidwehc-Iuton'erie Regiments Nr. II». des Rcs«r,e-Infantrrie Regiment, Nr. 222 und der Reserve Suni- täts-Kompagnie 0 » u - so!, t basördcrt: Alle Pakete an Angel,orige de» olliven Insnnterie Reg>. ment» Nr 11 » und d. 'Re,rroe on-itzts-Kompagnse 18 werden zunächst bei ct -akrt Abnal ,-e ans der Houpiwachr der neuen Kaserne in Gie».", geiomi: ett. Sie sind dort entweder abzugeben oder trenn es sich um Pakete von auswärts handelt, dorthin zu schicken. Dabei ist lm Inlere"« einer raschen Be- sörderung unbedingt daraus ja achten, dich das Paket genau wie kolgt adressiert ist: An das Erlatz-Bai -ision des Inf-«egt,. Nr. 11» Gießen zur ?!>etterbefi rderung: an den Musketier sRcjcrvist. Wehrmannl Karl Müller 18. Armeelorp» Insanterie-Dtvttzon 10 Infanterie Brigade 1 Bataillon x 3. Kompagnie Infanterie Regiment Nr. II» saktioj. Pakete an Angebcriae des Reseroe-Znjantcric Regiment, Nr. II» sind zu adressieren: An da, Ersatz-Bat. de» Reserve-Ins -Regt». Rr. 1t« in Fiirseld » auch gut, ich bin noch so, wie ich in Homburg fort bin, nur labe ich jetzt eine« Schnurrbart und einen Spitzdait, der bleibt fter-en, bis ich wiederkomme. Zn der Schlacht bei Etrepie habe ich bar Eiserne «reu, verdien«: ich habe e; am 7. Rone aber bekomme«, da» habe ich jetzt «n der Brust häigzen. Es .st Ni* höchst« Ehrenzeichen, da » dem Sol da t verliehen ■ irh Ans brr Heimat. Frirdberg. 23. Nov. sDerei» für Unterstüliung armer Si-dcr Frieddergs.) Tie verehrten H.-rrcii Gastwirte wer- den freundlichst gebeten, unsere Samnielbiichsen den bevorstehenden Weihnachten wegen wieder auszustellen und sorg, saltigst überwachen zu wollen. Gleichzeitig bringen ivir bei dieser Gelegenheit unsere Sammelbüchsen, den scktzin,", Adolfsturm darstellend, als passendes Weihnachtsgeschenk in empfehlende Erinnerung. Tielciben sind z» Mk. 7.— da» Sti,cf erhältlich. Der l-'ewinn »liebt unserer Kasse zu. ' Kriegsauskunsisftllle iür Arbeiter- uud «ugestelltenver- sichernng bei der LanLesverslchcrungsanstalt Sreßh. Hetze». Die deutsche soziale Dcrsichcrungsgcsetzgebung hat in der gegenwärtigen Zeit für die Kriegsteilnehmer, ihre Angehörigen und Hinterbliebenen eine besondere Bedeutung gewonnen, und es liegt geradezu in naiionalcm Interesse, dasür zu sorgen, das, im einzelnen Fall die Berechtigten möglichst bald in den Genus, der ihnen gesetzlich zuftchrnden Bezüge gelangen ober diese ihnen doch sichcrgestcllt werden. Ta aber in den einzelnen Fällen nicht immer Klarheit über die Rechtslage dist.ht. da fich zudem unter den in B-leacht lammenden Personen häufig Frauen bcsindcn, die in Rechtssachen und im Verletzt mit de» Behörden unersahicn sind, erscheint es zweckmäßig, aut dem Gebiet der Sozialocrfichcrung für die Dauer des Kriege» eine besondere öffentliche Ncchisbcratung zu schassen. Der Vor- stand der Landesverfichcrungsanstalt Großh. Hetzen har des- halb in seinem Verwaltungsgebäude m Darmstadt, Wilhelm- stratze 31. eine Kriegsauskunstsstelle lür Albeiter- uud Ange- stclllenvcrsichcrung eingerichtet und ist bereit, allen im Groß, Herzogtum Hctzen wohucndcn Kriegsteilnehmern, sowie deren Angehörige» und Hinlcrblicbcncn kostenlos mündlich eder jchrisllich Auskunft in Angelegenheiten der Arbeiter- lKran- ken klnsall, Invaliden- uud Hinteiblicbencnvcrsiicherungl und SlnoesteNtenverilcherung zu erteilen. — Wir geben hiermit der O-lsentkichkeit von dieser Einrichtung Kenntnis und emmehlen den Interetzcnten ihre Benutzung. Schrislliche Aniragen wolle man an den Dorsland der Landesvertzcherungsanstalt Großh. Setzen i» Darmstadt. Wilhclmftroße 31. richten. • Rodheim o. d. H„ 23. Nov. In hiesiger Gemarkung ist abermals das Ausirclen der Maul- und Klauenseuche srstge- stcllt worden. Danach ist angeordnet worden, dost Ort und Gemarkung Rodhcim «in Sperrbezirk bilden und die Eeinar- kungsspcrrc ist angcordnct worden. Die Bildung eine» besonderen Bcobachtungsgebieies ist nicht angeordnet worden, da die Nachbargcmcinden bereits in Beobachtung stehen. Hetze«.Ratzou. * r Usingen, 23. Nov. Bi» jetzt sind au» dem Kreise Usingen 57000 Mark in Gold zum Umtausch gelangt, da stch aber herausgcstellt hat, datz >m Kreise noch sehr viel Goldgelb »u r» Händen ist. werden die Herren Bürgermeister des Kreise» bc- hördlirbeiseit» angewiesen, dahin zu wirken, das, die »och nicht getauschten Goldstücke alsbald zum Eintausch gelangen - Da die Holzsäklnngsarbeilen im Kreile soeben beginne» und in den Gemeinden Anspach. Ober- und Nirderieisenberg in Folge de, Krieges die meisten Fabriken vollständig still'tehen, uud deshalb eine große Anzahl von Arbeitern beschäftigung-los sind, die auch bei de» Holzsällungsarbeite» keine ausreichende Arbeit auf die Dauer linden werde», ist an die Bürgermeister der Nachbargemeindcn Anweisung ergangen, in weitqehendsiuu Maste den Gesuchen avn Arbeitslosen entgegenzukomme». Bei der Einstellung von 2Irbeitcrn ist daraus hinzuwlrlen, daß in erster Linie die Arbci>slo,c» und unterstützungsdedüritige Lanr.wirte und Handwerker berücksichtigt werde». Es mild hierbei erwartet, dost in auskömmichen Verhältnissen lebend: Holziällungsarbeitcr zu Gunsten Unbeschältlgter freiwillig zu- rücktrelen, falls das notwendig werden sollte. * Wiesbaden, 21. Nov. Ein seither verwundeter IM Gasthaus „Zur neuen Post" unterqebrachter Ofsizicrsburjche, der beute wieder zur Front abgchcn sollte, war gestern Abend mit Packen seiner Sachen beschäftigt. Die 10 Jahre alte Gast- wiristochtcr Marie Klöcker, die zugegen war, griss »ach riiieni bereitlicgcnden Revolver. Der Bursche wollte ihn ihr abn-ch- men. die Waste entlud stch, eine Kugel traf das ORädchen in die Stirn und führ!« den alsbaldigen Tod herbei. Der Oiii- ziersburichc wurde zunäckist von der Polizei sestgenou»»:n, nachdem jedoch seine Schuldlosiglcit sestgestellt worden war, wurde er wieder enilatzcn. • Neuitadt (Main Wclcr-Dah»), 21. Nov. Junge Leute Im Alter von 17—22 Jahren. 0» an der Zahl, aus Schlstien, traicn vorgestern mittel» Eztrazug hier ein. Sie kamen in Bürgerguarlierc aus unbestimmte Zeit. Mehrere Orte des Kreises Kirchhain erhielten dieselben Transporte. » Villmar a. d. Lahn. 21. Nov. Die Eheleute Adam Schmidt dahier begingen gestern da» goldene Hochzeitssest. Ttarsendurg. • Gernsheim, 21. Nov. Die -US dem Kriegsgefangenenlager bei Darmstadt ousgebrochenen drei Franzosen wurden beim Passiere« der hiesigen Rheinbrücke angehalte» und sestge- nommcn. * Darmst-dt, 20. No». Tausend iranzösischc Gesängen« aus verschiedenen Ecsechten un» Schlachten kamen gestern hier an und wurden »ach dem Griesheimer Franzosen lager gebracht. Nahez» 130 derselben waren teil« schwer, teils leicht verivndei und hatte unsere Sanitätskalann« schwere Arbeit. Da das neue Lazarett aus dem Griesheimer Lager, das lür etwa 1000 Gefangene »«stimmt ist. soweit fertig gestellt wurde, komme» »an jetzt ad. auch alle »erwundeten Franzoica »sw. dorthin, auch die noch in den Darmstädter Lazaretten befind lichen ausländijcheu Gefangenen werden, dis aus die ganz schwer Verwundeten, dorthin übergesührt. Unter den gelter» Eingelieserten befanden fich außer dre» kaiboliiche» Geistlichen, die einen grasten Koster mit fich schleppten, »och eiwa 400 Zivilisten. teilweise bis zum Alter über 70 Jahren, die zum Teil aus Dörfern stammen, die total niedeigebrannt sind, ober aus solchen Orten mitgenommen wurden, aus denen Schutze sieten. Man tonnte ohne Mühe beobachten, Last der Mehrzebl der Gefangenen di« jetzt eingetretene Kälte doch lehr zu schass -n macht. Heiterkeit erregte unter den Zioilgetangeuen, auch ein alter Schuster, ein sogen. Wauderschuster mit seinem «an- 5 «» H-ndwcitsz:uz. schwerem Slieseibock »sw., der noch seiner Angabe während der Zeit, als d:r Krieg ausbrach, gerade in Frankreich war und keine Gelegenheit inehr hatte, nach seiner Heimat Straschurg zurllckzukchrrn. Diel» der alten Leute haben leine Heimat mehr, da die Dörfer zum großen Teil von bei, Franzosen selbst zusammengeschosien und verwüstet wurden. — In den hiesigen Lazaretten sind zusammen etwa 1k>00 deutsche Verwundete untergcdracht. * Darmstadt, 23. Ro» Einbrecher in Bahnhoi-urbäuben haben in den letzten Tagen an verschiedenen Plätzen de» Oden- waldes ihr Unwes.-n getrieben. In Neustadt i. O. drangen sie mittelst llkachschlützel zunächst ln den Warlesaal und von da durch den Fahrkabtenschaltcr nach gewaltsamer VeseilioUng des eisernen Ladens in den Vorstanderaum. Da der Vor't.her aber bas Bargeld MN nach seiner Wohnung genommen hatte, durchsuchlen die Einbrecher daher vergeblich alle gewaltsam geöftnelen Schränke. Tische usw. Einen betzeren Ersola Tiattci die Einbr-chci im Bahnhofsgebäude in Huinfiadt bei Baben heulen. Dort arbeiteten sic in gleicher Weise, e-l-eukeleii 80 Mark bar und eine Anzahl dar» ausbewahrter Pekelr, di« Liebesgaben für die Soldaten an der Front enthielte». Mi Reckt wird vermutet, Last dieselben Burschen auch schon irühere, bisher nicht aufgeklärte ähnliche Einbrüche ausgesührt haben und sich weiter ans diesem Gebiet versuche» werden. - Etwa 2ö iranzösische Sanftälssoldaten (mit der Rote» Kreuz Arm- hi litte) darunter auch ein Psarrer, wurden hier emge'iciert. Sie wurden zwar unter verdächtigen Umstände» -csange». sollen aber über die Schweiz wieder ausgeliesert Word:.'. Zunächst finbet eine eingehende Prüfung über ihre Kenninitze in der Heilkunde usw. statt. Im Fall« sie diese bcstchcn, sicht ihrer Rücksendung über Gens nichts im Wege, wenn sie nicht zur P'lege ihrer Verwundeten hier besindllchen Landsleute benötigt werden. — 200 sranzöstlche Gesänge»« aus dem Argon» nenwalbe. die schon etwa vier Wochen in Mantmcdq gelingen saßen, wurden hier unicrgebrochl. Sie irasen hier direkt von Montmedq ein. * Darmstadt. 22. Nov. Zweitausend der zu Anfang dieser Woche aus den Kreisen Beuthen, kaliowitz, Mieslowitz usw. ans Anordnung der Mililär- und Zivilbehörden hierhergebrach- ten Oberschiester, die 18—21 Jahre alt a»i Kosten der Stadt verpflegt wurden und in den oerschicdencn Schulen Schlafgelegenheit hatten, wurde» im Lause de» heutigen Nachnifttags in drei Sondcrzügen wieder nach ihrer Heimat befördert, da anscheinend die Befürchtung einer russischen Invasion nicht mehr besteht. Der Rest von etwa 2800 soll in einigen Tagen zuriitz- grbracht weiden, sie sollen inzwischen in hicfigen Wirtlchislcn Unterkunft finden. Etwa 130 der jungen Leute, die schon znm Mililär auigcboben waren, wurden durch die Mililärbehörde cingekleldet, um nach ihrer Ausbildung den Ersatzlrupven über- wlcsc» zu werden. Eine ganze Anzahl hat In hiesigen Geschäs ten und Betrieben Arbeit gesunden. * Darmstadt. 22. Nov. Der Prvvinzialausschust der Provinz Starkenburg hatte sich am Samstag mit der Dieoncinlai- sung eines Offenbacher Beamten zu be'chUstlgen. Der Often- bacher Hafenmeister Armbruste! wurde auf Anlrag des Oberbürgermeisters von Oflenbach durch Beschluß bee Kreis- amtes Olfenbach aus dem Dienste der Stadt entlassen und ihm nur für 3 Jahre das Gehalt in der Höhe zugeftpochen, wie cs z. Zi. seiner Entlatzung stch berechnen würde. Er wurde ihm sowohl schwere Achtungsverletzung gegenüber einem Borges tz- Icn Beigeordiieten, sowie Unregelmäßigkeiten im Dienst. Bestechlichkeit usw. zum Vorwurs gemacht. Gegen den Beschluß des Krcisamtes hat sowohl der Verurteilte, wie auch die Bürgermeisterei Osfenbach Einspruch erhaben. In der Verhandlung wurde sestgestellt. daß A. als roher, rücksichtsloser Menlch allen Leuten gegenüber belannt ist, sowie daß er in i-erichiede- nen Fällen von Oftenbacher Kohlenhändlern aus Beitrllung Kohlen erhielt, die er meist nicht bezahlte. Trotzdem loll lm Oftenbacher Hasen eine sogen. Poschawirtschaft geehrrsht Huben. da A. aus niemanden Rücksicht nahm. Manche Händler haben die Kohlcnrechnungen gestrichen, i» der Voraussetzung, daß sie dann gercchrer behandelt würden. 21. siebst behauptet, daß cs ui den Hafcirplätzen Üblich fei, den Hafenmeistern durch die Licserung von Frcikahlen entgegenzukemmcii. Lbcrbürg--r> Meister Dr. Dullo. der die Stadt Osfenbach selbst vertrat, sor- derte in erster Linie die ruhegehaltslose Entlalsung Armbru- stcr». Der Provinzialausschuß verwais beide Berufungen und verurteilte A. zu viersünstcl, die Stadt Osseubach ; i ö"'tel der Koste». Fronkinrier -rb-rickit Wolkig, trocken, kalt. Nachts Frost, südl. bi. jiiüwestiiche Winde. Verantwortlich für den politiichen und lokalen Teil: Otto L i r t che l, Friedberg: für den Olnzeigentcil: Q. Schmidt, Fricdberg. Truck und Verlag der „Neuen Tageszeiluetg' A. G.. Friedberg i. H. Einquartierung. Tiesenigen hiesigen Einwohner, welche willen» sind, srciwillig Militär gegen die von der Stadt bezahlt werdende Bergutung in Pflege zu nehmen, wollen dies bei dem Unterzeichneten alsbald anmelden. Feiedberg, den 23. November 1914. Der Vürgerrueistee Stahl. Helranntmachnnq. Am Mittwoch, den 2ö. ds. Mts. sind die Geschäftsräume des Unterzeichneten geschloffen. Das Standesamt ist vormittags von 10—11 Uhr geöffnet. Feiedbero. den 21. November 1914. Der Bürqerin»ister — Stab». yt. 275 Seit» 4 9ltut Tageszeitung. Mautag, de» 23. fit-vemvee 1914. Todei-Anzeige. töutt de», AUnüichligen hat es gefalle», nuferen liebe» Sohn Bruder, Onkel «»» 5l«sfe» Hanstbeamfrv nach lange»,, schwerem Leiden heule morgen 6 Uhr i», Älter von 28 Jahre» zu sich zu nehmen. Friedberg, den 23. Nov. 1914. fx iriiiieriiDfü §iifcrl'irtf«fi: 3. d. M.: Wilheln» Eckhardt. Die Beerdigung findet statt: Donnerstag, den 20. Skooember, nachm. 8 Uhr vom s erbehausc. Obere Liebsrauenstraf,« 3. Feldpost-Liebesgabe Die htcfize Ccmcinhc sucht eine größere Menge Kartchel« ru kaufen. Anoebo'e mit Preir- saideruugeu bitte ich mir bis znm 30. d. Ltts. einz» enden. Unlerlie^erbach, 2 . Nov. IUl4. Der Bürgermeister 6ch w,n n. Heute frisch emaelro^en: Echte Vsrsch»tz- h. ßteHit*$mto$rieMerfl(Mfn) Eingetragene Eeno'fenfchast mit beschränkter Haftpflicht. Elii!lil>I»WNi nuf Stamm-Aiitkil — dividendenberechligt für 1915 — können bis zum 10. Driembev d. Is. geleistet werden. Gegen Frost und Nässe unserer Krieger empfehlen wir unsere bestens bewährte Wäme-Oktchk« r-...................... mit abgeschi. Borplntz und Zu- > behör an ruhige Leute p. l.Te-. j ,n vermieten. Naher S Friedberg- Ü.aurrbach, Klau en >r. 12. Zliiirrläljigcr, liie 5 ‘on:fe {; junrcr Idüti mit gn.ee Hand chnfi ron einem hiesigen cbe chaft ata fe’;riitig üfliidji. Grün liche Ausbi.dun' im Vertäu . wie in n !en zeitgemäßen Kontorarbelle i. Ängeii. an die Efrp. d. N. T. u,.t r Et. 2319. mit vielstiindiger Brenndauer. Bequem in der Waffenrocktafche zu tragen. Ausführung ! Mk. 1 . 50 , II M. 2.50 hinkl. Kohle). Wird direkter Versand ins Feld gewünscht, genaue Adresse angeben. Ilniid (skoeisd Löhne Friedberq, Kaiserftr. 13—15. Fernsprecher Sir. 36S. Laternen hurn,sicher, sei sioer ertigt, \ große Auswahl. Reparaturen brlligst. Hch. Schmidt. LxrlichermeiSrr, Frikdöeen. rtorsta-rz.Garten linge per 6tii< 9 — 1Ü Psg. Feinste Tafeliipfel 3 '] d. 50 Pfg. IHfliroi'rP, I n-n-i;i. IHfitisarß, " ?tziri2?kr Lrimiksf, SerBfifliiuarf?. ff. t^Sa.neiLa'e per P!>. 1. 0 Mk. Tiifiterknse per Pfd. I2i , . k. Schweiicrkäse per Pw. 1.20 L.k. Ratnnkäle per Pjd. 10 Pfg. Lsmänraerkäse per Psd. ül P, Hiiire^s Rasthaus ]£nr Lebensmittel I Frie birg, Ha auerstr. 3. Filiale in iiiin^en. Bitz nftr. 3. Güterverpachtung. Das nachve'zeichnete in d'r Gemarkung MelbaH belegene Grundstuck des Vereinigten Urmcviionfes der Eradt Friedberg wird chrcitag, 27 . iltv. d. Z«., nqchrnilt««!» 2 |l!|r im Ecstbaos ..Zur Posi' in Melbach a f writere 12 Jahre tu Adle,lungen nochma.s an die Metnbiecenden verpachte:, Ftur Ul. Ar. 2.’ = 45 00t qm. Acker auf dem Eichen. Die Eiiteraernachtung vom 10. November l. Zs. bezüglich der übrige» torauistiil« i I geilt MIß!. sirieoberg, den 20. Aoeemacr 114. Die städtische Armenkommision. , Stahl. «sr.'Ä-lSW Kl ) 1 "as 3 ia t, *üG!iröi(nüiii 8 n, Häckseimaschinen, i| Räbßü- u. I) ick wurzmiiti teil eupfieii.t A. F. Tröster, Butzbach. j üB iSW ' ! 1 'll l - Ernst iocrfdci ' __ * chager itt Kips-, Avridc- ^nebbrrg i.f)., Orlrfon 355 P«dini-ti, 44 iii(it-)i 4 i)nn fiolonial*, iilntrrinl- 0) * ß* K ” ntin - . v r .. 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Tee, Dauerwurst, Speck, Schokolade, Keks, Zucker und Salz. Es wird gebeten die Gaben, gut verpackt, bis lpäte- itens zun, 20. November ds. Js. im hiesigen Stadthaus, Zimmer 'Nr. 4 gefälligst abgeben zu wollen, wo für die Weilerbriörderung Sorge getragen wird- Frau ilo'it !! o ttt_ Spendet Liebesgaben für lm-cre 23riidcr im Felde« Laut Beschluß der Mouatsversomlung soll auch hier in Frwdbcig eine Sammlung von Rum. Arrak und Kognak bei den Herren Kollegen stattlindcii, welche dem General- Kommando des 18. Armeekorps überwiesen werden soll. Es wird in einigen Tagen de» Herren Kollegen eine Liste zugehen. Wir bitten die Gaden in selche einzeichacn zu wollen. Wir ersuchen unsere Kollegen sowie Gcjckiästssreiinde, sich lebhaft an dieser LiebeSgabensamnilung zu beteiligen. Sommclstclle bei Herrn Kollegen Vogt (Gastbaus Trapp.! (Saftwrrtc-Verein der Wetterau Sitz in Friedbcrg. V r o b st. Vorsitzender. Bekanntmamung." Es ist vielfach angeregt worden, Feldpostbriefe mit Warcuinhalt, die von den Truppenteilen nicht ausgehm- digt werden können, weil die Empfänger abkommandicct verwundet, ver,nißt oder tot sind, nicht an den Ausgabcort zur Rückgabe an den Ablendcr zurückzusenden, sondern den Truppenteilen zur beliebigen Verwendung zu überlassen. Ohne ausdrücklichen Wunsch des Abiendcrs ist dies nicht n-öglich. Wenn der Abiender aber diirch einen aus dce Scndiiiig — sei es handschriftlich oder durch gedruckten Zcttel onzubringcnden Vermerk — etwa folgenden Inhalts: „Wenn uiibcstcllbar, zur Verfügung des Truppenteils" zum Ausdriick bringt, daß er die Preisgabe wünscht, io werden die Postverwaltung und die Truppenteile diesem Wunsche entsprechen. Unbestellbare Sendungen, die einen solchen Dcinierk nicht tragen, werden nach wie vor an den Absender zurückgeleitet werden. _ Kraetke. __ Minis eines WlMen u.zmer Zie.Wbörke'. Die Staat Friedbcrg beabsichtigt eine» zun, Sch »ch cn geeigneic» ffafelochie» »nr zwei Ziegensücke zu verkaufen» Angebote wolle man bis zu n 26. d. Mis, oormittaz» 11 Uhr bei mit einreichen. Der Fosilocr e sieh! im Stad! eil Fauerbach bei FaielhaUe» ernhir» Hais und die beiden Zie-renböcke befinden sich im hiesige» ha elilall >m Vcr orgungshaus, wo dieselben ringe ehe» werde» können. Feiedberg, den 20. November 1014. Der Bürgermeister _ Stahl. MrlslaM M-larlelÄs tir MuM. \ - Hauptsitz: Berlin. - Fiiijln in - Braun cliweig, Breslau, Cassel, Cob enz, Danziq. ■ IliClII 111. Erfurt, Frankfurt a. AV, Königsberg i. Br., Lud-« wigshafen a. Rh., Nürnberg und StraDburg i. Eis. ■ Einsezahlte» Actien-Kapital u. Reserven: J 13,500,00» Hark. " ie 1 ;„t Cir - Filiale Frankfurta.M. T, Ä^T | Postscheck-Conto Schillerstrasse 25, L Fernspiech-AnschluB ■ N . 3.9 Eingang rechts. 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