MI mm er 841 Mittwoch, den 14. Oktober 1914. 7. Iichr-any Uene Ta Di7^.r!k»c Cacr«">1ung " er cheint ,-d-n Werttag. Regelmabige Beilagen „Per 0n»cr nuo tzellr»". ..Sie Spiiiiillnbr". üc!»oiopr-i» i Be, den Pol,anstatten oierieliuhllich Mt. 1.0b l ei den Agenten monailich 50 Psg. Hinzu tritt Postgebühr oder Ilägerlohn. Aineige»: Erend-eile 20 Bf«.. totale 15 Pt«» An,eigen von auswärts werden durt, Po tnachnahme erhoben ErsiiNungsort Friedberg. SchriNleituna »nd Verlag Friedde:g IH-ä-r». Knauer «ratz« 12. Fern prech.-r -l l. Po Ijäieck-Conio Nr. ,<-!>. Am! Fra->!i»tt ■lt. Pic _ rnmv Lag- ^Frankreich. WUer^m gefangen Die Kriegslage. lW. T. B.) Groszcs Hauptquartier, 13. Lktvbcr, vormittags. Amtlich. Vom tvcstlichcu KriegSschauplat; liege» Nachrichten von Bedeutung nicht vor. Heftige Angriffe des Feindes östlich Loiffons sind abgelviesen worden. Im Argonncn- walde finden andauernde und erbitterte Kämpfe statt. Unsere Truppen arbeiten sich in dichtem Unterholz und äußerst schwierigem Gelände mit allen Mitteln des Festuugskricges Lchritt für Schritt vorwärts. Dir Franzosen leisten hartnäckigen v him den Bäumen u. a: Ci nulen. — Wieder 17 -OO Rußen I buscn durch einen Torpedoschus; Linken gebracht worden ?tt Ltk!lvkrire!l'r drs ü B e h n k e. rnffifche Gericht. itlich). Roch uns varllcgcn- ruisijihe amtliche Tclegraicii- SS*» punkte eingerichtet. Jh«. skSNZ-sifchen Heeresleitung mitgeteilt worden, die Deutschen seien geschlagen und mehrere Forts von Metz bereits gefallen: Tatsächlich haben unsere dort fechtende Truppen an keiner Stelle Gelände verloren. Etain ist nach wi' vor in unserem Besitz. Die jetzigen französischen Angriffe gegen uaseee Stellung bei St. Mihiel sind sämtlich abgewiesen worden. Unsere Kriegsbeute von Antwerpen läßt sich mich heute noch nicht übersehen- Die Zahl der in Holland CutwaSfnelc» ili auf 2804)0 Man» gestiegen. Uach am - lichrn Meldungen und niederländischen Nachrichten befinden sich hierbei 2000 Engländer. Scheinbar haben sich viele belgische Soldaten in Zivilkleidnng nach ihre» Heimatorten begeben. Ter Gebäude- und Materialschaden in Antwerpen ist gering. Tic Schleusen und Fährcnanlageu sind von» Feinde nnbranch- bar gemacht worden. In« Hafen befinden sich 3 englische, 2 belgische, ein französischer, ein dänischer, 32 deutsche und zwei österreichische Dampfer und 2 deutsche Lc- gelschrfie. Lowcit die Tchiffc bisher in tcrsncht worden find, scheinen Sic Kessel unbrauchbar gemacht worden zu sein. Auf dem öftlichcn Ariegaschanplatz verlief der 1l. Gbiober im alloome'.ur» rui.ig. Am 12. Oktober wurde ein erneuter Um- iassun'.svcrsnch der Unffe» bei )chirwi«Le abgemieicn. Sic verloren tabci 1-00 t.c- fangcnc und 20 Geschähe. Zn Sndpolen wurden die rnlftschen Korlrrpor» sn-lich von Marschau durch unsere Truppe» ;nr«rü- geworfen. GiuKlebergangrverfuch dcrLlulsen über die Mcichlcl südlich von Ovaugorod wurde unter Verlusten für die Aussen verhindert. Oberste jjttikslk'illins. t^:n ruistllher flallrerkreujer orsfrafcL ^VTR. Berlin, 13. Okt. Amtlich. Gr»» russischer Panzerkreuzer der Bajanklaffe ist an» 11. Lktober vor den» finilische»» Meer- Der Derliu. 13. Qlt. 0,0 - , , ein TorpeLa gegen gclan» es gleichwohl «.neu. Unte r . Ein: Explosion L Dchatzun« ...ikr-ch. in sic 3&*r* vom Stapel gclaujen. D. Rcd-) feilte Tande über Paris. warf sechs Bomben ab. Eine durchschlug das Glasdach des Rordbahnhofcs und fiel zwischen zwei Waggons', die andern fielen in die Nue Pouchet, Nne CauchoiS und auf den Boulevard Clichy, ohne Schaden anznrichten. Fünf französische Flugzeuge nahmen die Verfolgung des deutschen auf. Es werden neue Fluggeschwader in den Ticnst gestellt werden, »in den weiteren Tanbenangriffen cntgcgcnzutreten. Der Kreuzer „Cmden". Ter Kreuzer „Emden." Nach den Meldungen holländischer Blätter ist die „Eniden" seht im nialaischen Archive! tätig, wo sie bereits eine Anzahl lapanischcr Reisboote in den Grund gebohrt hat. Das englische Kriegsschiff ..Triumph" und die satanischen Kreuzer ..Rischin" und „Ka- sngn" seien abgeganaen, INN Jagd auf die „Emden" zu machen. flic Wandelen in Sedriinnnis. Unter dieser.Ueb-rschrist bringt die „Frankfurter Zeitung" folgendes Telegramm ihres Berichterstatters: Amstckan,, 13. 0(t. Durch Len Besitz von Ee»t ver- siigt Deutschland über Le» r.- etigstc» Eisenvahn-Kn-Sieiip'-nilt -i-'ch hi«h:r grl-e Berich!eit geschieht der Vormarsch aus Le- ganze» Strulc von Eourtran über Eent bis Selzactc, Les euch in deutschem Besitz iji. Der Versuch des Restes der belgischen Heeres, der durch Abteilungen englischer und sran- zos,scher Morineseldatc-i verstärll ist, zu der verbündeten Armee in Frankreich durchsten, ist jetzt als misiglüüt anznjehe». I" Iireüd die Ui,!jchlieg»»go»p»ratiane» sich autimattsch vollzieh« n. Dkl iliiilijü!} der OilOäiider lind Stlgicr. Das „Aicuws van de» Tag" berichtet. Latz gestern in Kwad- rech't zwischen deutschen und englischen Truppe» gekampst wurde. Die Engländer zogen sich aus Gent zurück in der Richtung nach Secbriigge. Die telegraphische Verbinoung ist unterbrochen »nd der Zugverkehr nach den niederländische» Wrcnjoric» Hai ausgchört. Auch St. Nicolas ist durch die Deutsche» besetzt, »nd aus dem Bahnhossplatz wurden Kannisn und Mitrailleuse» ausgestellt. Aus Vlisstngcn berichtet der „Rieuwe Rotterdan-.che C-iirant", dast gestern nachmittag wieder ein Schisi mit cag- listecn Matrosen angelommen sei, die cbensalls in Holland in tciniert wurden. Die Vefetzmrg von Selzactc. Amsterdam, 13- Oll- „Tclegraas" meldet aus aas '.an van gestern: Die Besetzung van Selzactc lau "er Nord grenze Belgiens) verlief ruhig. Nur gegen Abend wurden einige Schüsse aus Peisone» abgegeben, die an der Eisenbahn entlang schliche», lieber den Einzug der Deutschen in Eem cr- fahrt man, ratz stc mit klingendem Spiel crsolgte, nrchdem , letzten Engländer die Stadt verlassen hallen. Sesor! wurden das Stadthaus, die Pvstamlcr und die Stationen in Desttz gc- nemmen Die Postkasse wurde beschlagnahmt und die teastche Flagge stall der sranzastzchen. englischen und belgisch «*■ Durch eine Prolla,nativ» wurde bekannt gemacht, rag, rer i-.-utc Montag und Dienstag die Stadt verlassen wolle, islw tütfe! Später würde keine Erlaubnis erteilt werden. -Jic„ wunderte von Belgiern verlieben die S'adt. Die Deutschen vor Ostcave. Noch dem „Loial-Anz-.ger" erzähle» aus Eent gekvmm-ur Ftnchtling«, Lab di- belgisch-englischen Truppen de. llo-.-er-n nahem e.usqerieben worden seien. Der Rest habe sich n> Osten», zurückgezogen, wo bereit» deutsche Vorhut -.»gr.-°.,rn Nach Rotterdam wird gemeldet, da« die Dcutschcn auch In der Richtung Ostende Vordringen. Tie Uebcirciie der belgischen Armee machen nach °c-zw-is-lt° U 3 erfu 4 ,e t.e a'w^u- «alten wobei stc schwere Berit,st-, bejanders an «nvallc ric erleiden. Falls cs den Ueberrcsten der vcidundcten Ar- Öeen nicht gelingt, Ostende an Bord der Schisse zu Verlagen s lensen sie E-inhr, .zwischen den Deutschen in Belgien und .-er Deutschen in Nordsranlielch in -ine Klemme zu geraten. Amsterdam. 13. Olt. „T-l-graas" m\M a»5 *4»» mm 1" Ovcb-r: Ein- Abteilung von „00 dt-tze.'..-. Ehasscurs überschritt die hallandiiche Grenze M Sou^ute «.t bei Philippinc in Flandern. Sie wurden entmann.t. 1« ..<<><>« 11-»niorliitii tindl ÖOlllCOIlS Scrlin, 13. Ott. Das „Berliner Tageblatb^mewer rus Nelterdam: Der „Nicuwe Raltcrdamsche Courant" beringet. Nach einer Alcldung aus zuverlässiger belgischer Quelle ist die belgische Regierung nach Bordeaux verlegt morden. Die belgische Negierung mag sich nach Bordeaux zurüa'.ic- zogen haben, der Sitz der Regierung von Belgien ober ist Berli n. filills ilflll AlltlÜtt?ri!S. Der Einzug i» Antwerpen. Amsterdam, 13. Olt. Der .Maasbodc" hat das Antwcrpencr Eemeinderatsmiig'ied Stroum über de» Hergang des Einzuges der deutschen Truppen besragt. Stroum üuberlc sich jolgendcrmaben: AI» der dentsche Parlamentär am Freilag aus das Stadthaus 'am, n-a- r-i> »ur fünf Schössen und einige Ecmeindcralsmiigliedcr anwesend: der Bürgermeister und die anderen Mitglieder -aar.-n dem Parlamentär entgegcngegangen, dach sie hatten einen ' er- lehrten Weg genommen. Als der Parlamentär die E:.».>inae. rntsmitglicder sah, erklärte er, dab er nicht mit Bürgern nn- techandcln wolle: er verlangte den Milttärgauveriieur ,» sprechen. doch dieser war weder bei dem Zivilgvuvcrneur, nach lonsl irgendwo zu finden. Der Parlanicntör erklärte darauf: „Dann bleibt nichts anderes übrig als eine Fortsetzung der Beichics,- ung! Doch vielleicht ist nach ein anderer Weg zu finden, nämlich Latz unsere Truppen in die Stadt cinrücken." Dtis g.-ichah den» auch An der Spitze der Truppen ritt Herr v. Mattinck- rodl, eine in Antwerpen sehr bekannte Pcrsönlichkcil. Cr ritt nach seinem eigenen Haus, wo das Dienstmädchen an ü:r Tür stand, das nicht, wenig erschrak, als es plötzlich seinen eigenen Herrn vorbcikammen sah." — Dag die Zustände in Anttoerpcn gut zu sein scheinen, geht für den Berichterstatter des erwähnten Blattes auch aus der Tatsache hervor, daß Stroum ihm ein Telegramm für seine Familie mitgab, die nach Holland geslüch- tci war: er depeschierte, da« die Familie so schnell wie möglich nach Antwerpen zurückkommcn solle, da die Verhältnisse in Antwerpen gut seien. Ecriiige Beschädigung der Stadt. Amsterdam, 13. Ott. „Nicuws va» den Dag" melden aus Breda vom 12. Oktober: Ein Holländer, der gestern noch Antwerpen rodelie, erzählte, dab ihm die geringe Beschädigung der Stadt ansgesallen ‘-ei Die zerstörten Häuser mühten gesucht werden. I» den Dockt ist dir Zahl der Schisse aussallcnd: sic sührlen ieiue Flaggen, nur einige die aincrikanische. Eanz unbeschädigt sind aas grobe Soipital, der Königspolast, die Zentralstation nd die Fraucnlirche. Bei dem Stadthause sind nur an den eic'ien- slügckn die Fenster zerbrochen. Im ganzen sind nach Meldungen aus gurer Quelle nur 200 Häuser beschädigt worben l!n- zutrcsscnd ist Las Eerücht. nach dem die deutsche Derwoltrn; die Männer von 1', bis zu 30 Jahren aufgcrufen habe, um n< .beiten zu lassen. Ganze Karawanen van Flüchtlingen ' ■ bereits -urückgekchrt, cs geschieht ihnen kein Leid und stc froh, zurück zu sein. Tausende deutscher Matrosen und Inkuv tcristen durchziehen singend die Stadt) sie sahen vortrcfsli, aus 7'uf ollen Häusern weht ungehindert die belgische Flagge 5 :*. *41 Voll Zorn auf die Engländer. Siörit, 13. Oft. (W. B. Nichtamtlich.) Professor Wege. t, '.T Berichterstatter der „Kölnischen Zeitung", der zwei i m Antwerpen war, telegraphiert: Die Forts sind 'cir zerschossen, die Stadt fast gar nicht. Die Gar- . :i ist geflüchtet, zum größten Teil westwärts. Die ver- > i.’U- Bevölkerung taucht allmählich aus den Kellern auf, voll Zorn auf die Engländer, welche die Beschießung cr- ir.mgen und dann zuerst entwichen. Ich fand auf dem Urbeiistische des Königs die „Kölnische Zeitung" vom 2. Dkl., welche die Wahrheit über Löwen enthält. Neue Tageszeitung. Mittwoch, den 14 . Oktober i»i« I» der Hölle. W. T. B. London, 13. OH. (Nichtamtlich.) „Times" melden: Tie Mannschaften der Marinebrigade, die nach achttägiger Abwesenheit gestern von Antwerpen in Dover ange- lommen sind, erzählten, sie seien acht Tage in der Hölle gewesen. Sie seien einmal zwischen belgisches und deutsche- Feuer geraten und mußten den Belgiern telefonieren, das Feuer einznsiellcn. Trotzdem einige Leute erst sechs Wochen »n Dienst waren, zeigten sic in den Schützengräben unter dem Granatseuer große Kaltblütigkeit. Nach dem Abmarsch von Antwerpen sind sic vierzig Meilen bis Brügge marschiert und sind von dort mit der Eisenbahn weiter befördert werden. Tic Anzahl der belgischen Flüchtlinge wird in England auf vierzigtausend geschätzt. Im Laufe der beiden letzten Tage sind allein 5000 angekommen. Aus diescni Bc- -r'cht geht wieder einmal hervor, wie die Engländer Meister im — Laufen sind. Vierzig Meilen ohne Unterbrechung sind sie gelaufen, weil sie sich die Deutschen auf den Fersen wußten. Kitcherrers Falstastsarmee. Aus Antwerpen und Ostende treffen täglich zahllose Flüchtlinge in Holland ein, die sich über die verschiedenen holländischen Stedtc zerstreuen. Für die mittellosen Elemente sorgen die Behörden nach Möglichkeit. Aber auch aus England kommen immer wieder Reisende, zumeist deutscher Staatsangehörigkeit. Die betreffenden deutschen Männer sind natürlich über ihre Dienstpflicht entweder weit hinaus oder vollständig militär-- dicnstuntauglich, da man ihnen ja sonst nicht die Abreise au, England gestattet hätte. Interessant ist cs nun, daß alle die Flüchtlinge aus England ohne Unterschied der Nationalität sich durchweg skeptisch über die Anstrengungen der englischen Regierung, eine große Armee auszustellen, aussprechen. Co berichtete einer von diesen Flüchtlingen, ein alter Deutscher, der 27 Jahre in England lebte, und in London ein großes Ge chäst mit photographischen Artikeln betrieben hatte, folgendes: Als Augenzeuge konnte ich mehrere Wochen lang von meiner Wohnung aus das Treiben eines Trupps jener Armee be- -tmcht-n, mi,( «^"'sonstige sür Soldatenunterkünste halbwegs oeeiflnete B. - luffoiten vorhanden s.nd, wird der «roßte Te.le d^ Neu ,w Ä'ÄÄwi *** ^ulebesaud jftmtlid) mehr oder minder an die Lumpenarmee S.r 3°h-' 'i, „inncrten Ohne Ucbcrtreibung kann man behaup.e.i. daß die allermeisten von diesen 800 «aan so^ unterernährt waren, daß man sie IN Deutschland °l- vollstan dig dienstuntauglich zurinlgewicse» hätte. Man^ sah -s diele Äcrlen an daß sie aus dem Abschaum der voll - r u n q in den Großstädten des vereinigten K°n>greichs .mst m- „.engebracht waren. Daß sich unter rhnm °>n° stattliche An ' 'ibcstraster Verbrecher befand, erzuhr >ch von m-.nem Hausrvr ruN-^diaen '^nuranommunvv ,ui)i»e. nämlich regelmäßig lh^Wewern, Fr°ue,^u.^Madche, wassnet, jedoch aus denr Gefängnis in Niksir entflohen sein soll! sein Aufenthalt ist unbekannt. Nach der Verlesung der Anklageschrift wurden Nedjeljko u. Cabrinovics vernommen. KMinig iin £rfini)fn des italiniiidjrn Wiiiistkrprälidtiiitn. Rom, 13. Oft. (W. B. Nichtamtlich.) Nach dem vor- mittags ausgcgebcnen Krankhcitsbcricht ist in dem Befinden des Ministers des Aeußeru di San Ginliano nach gut verbrachter Naclst eine weitere leichte Besserung eingeircten. llllcin Haus Um die ijt’s nicht Aus Frankrelch.W Eine französische Stimme gegen Japan. Der Herausgeber der „Revue des deux Alandes", Francis Charmes, hat, wie wir aus dem „Algcmcen Handelsblad" ersehen, in einer „Chro- niquc de la Euinzaine" des September-Heftes auch das Eingreifen Japans in den Krieg besprochen. Er nennt darin das Ultimatum Japans an Deutschland ein Meisterstück der Unverschämtheit und spricht seine Bedenken aus in bezug aus die -non- nipsachen Fragen, die Japans Auftre'-N zur Folge habe. Er meint, cs sei selbstverständlich, daß Japan sich um die europäischen Konflikte wenig bekümmere, und daß cs nur an sein ccgc- ncs Interesse denke. Es könne Frankrei-5 keine Hilfe von irgendwelchem Nutzen leisten und denke auch nicht daran. Gelbe Geschütze. Eens, lt. Oft. Die Genfer „Tribüne" teilt mit, in welcher Weise die Japaner der französischen Armee zu Hilfe gekommen sind. Die japanische Regierung hatte in Le Ereusot eine größere Bestellung von großlalibksgen Geschützen gemacht, die gerade bei Ausbruch des Krieges zu liefern waren. Japan hat auf die Lieferung verzichtet u. die Geschütze Frankreich zur Verfügung gestellt. Es hat auch besondere Mannschas- ten geschickt, um sie während des Feldzuges zu bedienen: Darauf beschränke sich die Hilfe, die Japan Frankreich bisher gebracht habe Ans Gngiand. Wieder ein Gentleman als Verbündeter Englands. Der Häuptling Chama vom Bomangwatostamni in Betsch-rrria- land hat dem König von England seine Loyalität versichert lind die Bereitwilligkeit erklärt, England aus alle mögliche Weise zu halten. Die indischen Hilfstriippen. Genf, 13. OH. Außer den Ende September in Marseille cingctrofsenen Hindus, deren Zahl etwa 20,000 beträgt und die mit der südsranzösi- schen Bahn an die englische Front befördert wurden, erwartet man die sofortige Ankunft weiterer 30,000. In Marseille ist ständig ein englischer Gencralstab stationiert. Das Casin o ^^WP.Ns'-rhcuriiutzK-' ~~ Porte obliegt- „, ■» Senegalueger als Retter England-- (W. B. Nichtamtlich.) Der „Temps Seite 3 leihe von einer Milliarde aufzunehmcn, deren Erfolg setzt nhon festlichen soll. — Aus all' dem aber ist zu ersehen, daß Rußland tnit rcchi merklichen Finanzschwicriglciten zu rechnen hat Aus brr Hlrli ins Islams. Eine russische Niederlage in Persien. K o n st a >I t i n o p e l 13. Ott. „JIdam" erfährt von »uteriichteier Seite, daß Sit persisch-kurdischen Stämme bereits den dritten Angrsti auf die Russen unternommen haben. Diese wurden geschiagcn. Die Kurden eroberten zwei Kanonen und »ahme» Sici Oistzicre gefangen, ungefähr 5(1 Russen fielen. Die Siadi Ilrmia, mo- hia sich die russischen Truppe nabtcilungcn flüchtete», ist voll voa Verwundeten. Die Kurden sollen sich tirmia aus •’ Weg stunden genähert haben. lkcgcn England. Wien, lg. Okt. Die .Südslawische Korrespondenz" meldet aus Konstantiuopel: Auf Grund ven Meldungen türkischer Blätter in Teheran berichtet die Festung „Schems" aus Afchkabad in Indien, daß der Sohn des Emir» von Afghanistan mit einer Armee die indische' Grenze angriks,, weise überschritten habe, — Das gleiche Blatt ^neid-i aus Simla: Das Erscheinen des Kreuzers „E m d e !r vor Äa dras ries eine große Bewegung unter der dortigen Nation li'iiU scheu Partei hervor. Gegen englische Beamte wurden Aiirn tote verübt, als deren Veranlasier Sfngchörige der indisch:., lln- obhängiglcitspartei, der stärksten revolutionären Vereinigung Indiens, bezeichnet werden. Unter den kriegerischen Silhs in Nordindien ist eine revolutionäre Bewegung ausgebrocheu. Die bedeutendste Zeitung „Sikhlandeswl Khalsa Eazelt" ist von der Regierung unicrdrülkt worden, — Hinsichtlich der lleberführuiig indischer Truppen aus europäische Kricgsschaupläqe wird cr- tiärt, daß hierfür in erster Linie die Besorgnis maßgebend nie», die Truppen könnten bei einer möglichen Aufstandsbewlgung eine bedenkliche Rolle spielen. Die englische Gewaliherrjchast in Aegypten. Konllan ii- n o p e l, 13, Okt. England fährt in Aegypten aus dem Wege krasser Ecsctzesvcrachttmg fort. Mit Zustimmung des vollkmn- men in englischen Händen besindlichen Regenten hat Engiond unter der Farm von Schatzbons eine Anleihe von 8 Millionen Pfund zu Subsidien für Baumwollpflanzen ansgenom-nen; 5 Millionen sind hiervon durch die englische Regierung garantiert. Nach dem ägyptischen Staatsgrundoes-tz kann Aegypten eine Anleihe nur mit Zustimmung des Sultans aufnehmen, aber diese.ist in dem vorliegenden Fall nicht eingeholi morde». Ehrung unseres 11t. Armeekorps. Der Kaiser weilte am 5. Oktober bei dem 18. Armeekorps und hat dem kommandierenden General v. Scheu tl für seine großen Erfolge und Siege, die er durch die hervorri. —v__ ------- ‘ - keim 1K. Armeekorps zahl vorbcpraiier ererorcaiei ve,c»w, niu,,, ...........— - >irtc, der über das Treiben dieser Leute Klage bet dem 1 i;tcn Militärkommando sührte. Die B->»d- knKnte iich !> regelmäßig mit ihren Weibern, Frai , , in die ersten Morgenstunden hinein voll, dabei wurde ge gen und gelärmt, daß die ganze Nachbarschast darüber fluchte .lud schimpfte, weil bei diesem Spciiakei an einen Schias Nicht .a denken war. Erst gegen 3 Uhr morgens trat Ruhe ein. -ln verhohlen wurde in der ganzen Umgebung der Wunsch ge äußert: Wenn dieses Gesindel nur erst fort wäre! ""■■■■ wirt, ein Stockcngiändcr, sagte selbst zu mir: " ~ schade, wen» sic nicht wicderlommcii!" Pit laßt -tr IrnniößJdjfu Amte. Wir lesen in ben „N, Zürielzer Nachrichten". Das sl.- Nachrielstcnbureau in Lugano, das in Beziehung mit italienischen Kriegsberichterstattern steht, meidet, daß General Jossre bereits den Rückzug der französischen Feldarmee aus die strategische Linie Nrvcr-: Dijon-Lai,grcs-Epinal eilige leitet habe. Es heißt in dcni bctr. Bericht: „Das schon Küher erwähnte Morvan-Platean die Este d'or und das Tal der Saonc mit den südlichen Ausläufern und den Mont Foucilles. die schon vor einem Monat im Plane des Gene- ralissimuS Josfre eine Rollo bedeutfamfter Art spielen tollten, konimen jetzt zur Gelinng, nachdem die Umgehungsbe- wegnng gegen den deutschen rechten Ftiiacl gescheitert ist n. det Belagrmmaskricg an der Somme, Oise und Aisne wegen der langanSgedehntcn Front und des artilleristischen llcbcr- gcwichts der Dentfeilen für die französiinte Feldarmee «ine unüberwindliche Lage bedeutet." -kr prines! mtn V\t stillt» o rilhabfr dkl firiu (firn), Nikolaus n. Darojcwr. 13. Oft. (SS. B. Nichtamtlich.) Die Verhandlung des gestern begonnenen Prozesses gegen den Aitm- iätcr Brincip imd Genossen wird öfsenllich geführt. Außer Princtp lind 21 Mitangeklagte aus der Anklagebank erschienen. Der Miin-.gek,agte Mnhainined Mehmed Basic -st naa! Monte,u-gra -niwichen, ivo ec von den Behörden ent- ... . 13. Okt. v ~... —........ meldet ans Vigo, daß der englische Dampfer „Aurora" in Las Palmas ist. Er soll in Kamerun 5000 Senegalesen ausgcschisft haben. Dort soll ein großes Gefecht im Gange sein, dessen Ausgang noch ungewiß sei. (Nach anderen Nachrichten wurden nur 600 cncgalcscn gelandet.) Vier Kompagnien! Paris, 13. Okt. (W. B. Nichtamtlich.) Dem „Temps" wird aus Montreal gemeldet, daß die Stärke des kanadischen Frciwilligenkorps auf vier Dop- pelkcmpagnien mit einem Radfahrcrtorps festgesetzt sei. Die Stadt Quebec werde ein Panzcrauto mit einem Schn.-llfener- geschüh stellen Ans Rußland. Der Sohn eines russischen Eroßsürsien gefallen. Petersburg, 13. Okt. Prinz O l e g, der Sohn des Eroßsürlie» Konstantin, ist gestern seiner Verwundung, die er im Kampse hielt, erlegen. Die Sperrung der Dardaucllen. Wien, 13. Olt. Die „Reichspost" erhält aus Petersburg über Vularcst solgende Meldung: Wegen der Schwierigkeiten, die sich sür das wirt schaftlichc Leben insolge der Sperre der Dardanellen ecqeben erschien eine Abordnung des Industricrais mit dem P-isidenten Avdakofs an der Spitze bei dem Minister des Aeußeru Ssassanow mit der Bitte, die baldige Oesfnung der Dardanellen zu erwirken. Ssassonow erklärte, daß die Mächte der Entente encrszisch bemüht bleiben werden, bei der Türkei die Oesfnung der Dar dancllen durchzusetzcn, wobei der Minister anerkannte, daß diese Ocssnung der Dardanellen sür den russischen Handel eine ! - Notwendigkeit sei. Dieser müsse sich aber zukünftig von den Deutschen frei zu hatten wissen. Cteucrerhöhuuq. Paris, 13. Okt. 2»i« der Korrespvn dcni des „Temps" aus Petersburg meidet, wird die ruj sijchc Regierung, um die K I i e g s I o st e II zu decken, 'nehrece Steuern erhöhen, so die städtische Jmmobiliensteuer, Mcetssteuer, die Steuerpslichi der Nomadenvälker, ic Bi — •—v mMBAM„MrtaR-„ 0 r die Erbschust an, den er bei Gelegenheit eines Besuchcs b?m , D . dessen Führer Erz. v. Schcnck gegenüber aussprach. Der Krieg minister sagte: „Sic haben zwar große Verluste erlitten, aber Sie haben in der großen Armcclinksschweukung den Ausschlag gegeben. Ohne Sie wären wir nicht so weit! Ein bayerisches Heldenstncklem. Berlin, 13. Qkt. Der „Berl. Lckalanz." ineldet aus Münchcu ein Heldenstück eines bayrischen Soldaten. Ein Bataillon eines bayrischen Rescrve-Jnfanterieregimenis wollte in dem leergclausenen drei bis vier Meter tiefen betonierten Saarburg-Saarbrückener Kohlenkanal ungesehen vorrücken, als plötzlich Wasser in den Kanal schoß, das bald bis an die Patronentaschen der Leute hcranreichtc. Ein den Bataillonsstab beigegebencr Mechaniker radelte nun anderthalb Kilometer weit zur nächsten Schleuse. 400 Meter vor dem Ziel riß eine französtsche Granate den Mann vom Rade, ....... An der halb Kilometer weit zur nächsten Schleuse. weitcrsnhr. Der, üu oi um 'ouii.iitk/itiiv'v». ____, ____ Schleuse standen zwei französische Pioniere! den einen er schoß er, der andere warf eine Handszranate, die ins Wrrss'i sieh Dem Münchener gelang es, die Schleuse zu schließ -n Unmittelbar darauf erhielt er einen Schuß in den Qbeosch-n- kel und fiel selbst ins Wasser. Andere heranrückende Bataillone säuberten den Schützengraben von Feinden. Das gefährdete Bataillon hatte der tapfere Mechaniker gerettet. Letzterer wurde zum Unteroffizier ernannt und erhielt das Eiserne Kreuz. CrfbitDorliiijf für Preußen (SB. B. Nichtamtlich.) Berlin, 13. Okt. Wie die „Der- hat der Finanz- -v; icii7|ivuve, viv v>v»v. rr .^. ,._ ____________ steuei, Stempelsteuer und Vcrsicherungssieucr, steuern und Zölle sowie die Lagerstcucr in den Häfen. Die Re gierung berechnet die hieraus entstehenden M c b r c i u n a h - . —— ------ “»-.*.» ----- tXi. (Rr. me u uu| 'luu iuiiuiuiitu vvmw*. gierung die Einführung einer Frachtsteuer, dcre I l. rtrag «UI -ccm «I,wird und einer Einloimmac- ?ucr- '2ÜÜ Millionen Rubel berechnet wirdD steucr, die 150 Millionen Rubel cinbringen soll. Beide Projekte sollen der Du»»a »nterbrcitet werden, die hierzu aus die erste tzvilste des November cinberufen werden soll. Tic Führer aller Parteien sollen erklärt habe», daß sie die Euiwürse der Regierung debattelos annehmen würden. Der gesaiute Ertrag der Finanzresorm werde von der Regierung aus e-»e Mil liardc Rubel geschätzt. Sollten diese Einnahme» die Auogcbcn nicht decken, so dcabsiOtiai der Finanzminiftcr, eine innere Anliner Politischen Nachrichten" mitteilen, ... ^ minister nach endgültiger Vorbereitung der dem Landtag« zu unterbreitenden Vorlage die Vertreter sämtlicher Fraktionen des Abgeordnetenhauses zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladcn, die am Mittwoch, den 14. Oktober, im Finanz- minifterinm stattfindet. Nach Lage der Sache ist anzuneh- men, daß die Znstinnnung säintlichcr Parteien zu der große.' Krcditvorlagc erwartet werden dürfe. Die Post nach Belgien. 13. Okt. (W. B. Zrichtaintlich.) Das Amts. Brrliii, ", *jn. ...............,. Matt des Reichspostamts enthält eine Verfügung, wonach zu nächst nur zwischen Deutschland und ..... J - •— 1 (15.0] eingeschriebene offene Briefe, c ^11 Brüssel gewöhnliche uni ,,,. Postkarten, Drucksachen, Wo- rcnproben und Geschästspaptcre in deutscher und französi- scher Sprache, ferner Telegramme in offener Sprache »uge- lossen toerden und zwar Telegramme nach Brüssel nur in dtutscher, auS Brüssel in deuttche-r und französischer Dvrachk Die Gebühren sind dieselben wie vor -hem Kere«« R». rri Jltue Tageszeitung. Mittwoch, den 14. Oktober 131% Ich hatl einen Kameraden Lon dem treukameradlichen Geist, der in unserem f>;e herrscht, redet der Brief eine zu Herzen gehende Sprache, den ein Untcrossizier an die Witwe seines Hauptmanncs gerichtet hat. Es wird darin der Heldentod geschildert, den ei» IN d - Wetterau hangeschencr und geachteter Mann in den Schlacht ~ »tsm.» w Der Brief lautet: Juli wird ernst und grausam handeln, daß viele von Weib und ktnb Abschied nehmen müssen. Im August wird man an ollen Enden der Welt von Krieg hören, September und Oktober wird großes Blutvergießen mit sich bringen. Im Noocm- ler wird man Wunderdinge sehen. An Weihnachten wird man Aus der Besestiz- aus dem Boden Lothringens erlitten hat. Es war am Morgen des 25. August, ungsstellung, die wir aus den Höhen bei S. in der Nacht besetzt hielten, waren wir zurückgegangc» dicht an den Rand des Dorfes S. Es wurde Ablochen besohlen, — Plötzlich, während des Abkochens, ertönt der Befehl: „Fcrtigmachcn!" — schon hören wir von den westlichen Höhen lcbhastes Schützcnseucr, — Im Nu haben die Leute umgchängt und unsere Kompagnie geht in Kompagnielolonuc vor. Der dritte Zug bleibt in Reserve, die beiden ersten ausgelöst in Schützenlinie. Hauptmann D IN der Spitze seiner Kompagnie. Aus der Höhe angclangt, sehen wir vor uns den Feind Ein Klccackcr auf der Höhe gibt uns gute Deckung. Her: Hauptmann liegt rechts neben mir und gibt sehr ruhig die Be fehle aus, Ueber uns — aus einer Entfernung von 11» Meter — sangen die französischen Geschosse ihr unheimliche bi — bi — bi! Da kommt der Bcschl zum Vorgehen! uns liegt ein einzelnes Gehöft 2t, L, Schon ist's von unseren Truppen genommen und wir gehen im „Sprung auf, Maisch, Marsch!" vor. Immer an der Spitze unser Hauptmann, Ohne on Tod und Sterben zu dcnlcn, gibt er seine Befehle, Und wir gehen gern mit ihm. War er doch in friedlichen Tagen »ns stets ein treuer und fürsorglicher Führer gewesen Das Echöjt wird besetzt ........ * ! " non Friede singen, * l, Friedbcrg, 14. Olt, Kriegs- und Missionsgottesdicust li der Stadtlirche. Am Freitag abend um 8K Uhr wird unser verehrter, gcist- und wortmächtiger Missionar Gsell von rt in der Stadtkirche eine Kriegs- und Missionspreoigt halten: dabei auch die belgischen Kongogrcuel berühren und den Weltkrieg Im Blick aus die Mission besonders in unseren deutschen Kolonien behandeln, interessante Fragen, die der regsten Teilnahme wert sind * Friedbcrg, 14. Okt, Der der den Feldzug als Reservist im Jns.-Regt. Nr. 168 9. K mitmacht, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Dörr fuhr früher die Antopost nach Ranstadt. * R, Friedbcrg, 14. Okt, Uber den Wert des Bienenhonigs als Nahrungs- und Eenußmittcl herrscht nur eine Meinung: Er ist leicht verdaulich, von hohem Nährwert und geht ebne -rni„„ Blut üier. Für Geschwächte und Erhül- von unschätzbarem Werte. Leider genießt Postschaffner Hans ) ö r r, jeden Rückstand ins Blut über. Für Geschwächte ungsbcdürstige ist er von unschätzbarem Werte. L.____ der Bienenhonig noch nicht den gesetzlichen Schutz, der z. B, der Butter gewährt wird. Man wende sich beim Einkauf direkt an Aber da gibt's kein Halten! die Imker, * Musterung und Aushebung der «nausgcbild.'tc» Landsturmpslichtigcn. Der Civilvorsitzendc der Grotzh. Er- satzkc,»Mission Friedbcrg erläßt folgende Bekanntmachung: Mit Rücksicht auf die Ende dieses Monats stattsindcnde Musterung und Aushebung deriinausgcbildeteu Landsturm- Pflichtigen, die in den Jahren 1885 bis 1894 (beide Jahre einschließlich) geboren sind, fordere ich alle diejenigen Leute Durch das Echöjt durch an den Feind ran! Schon liegen wir in einem Hascrfeld 800 Meter gegenüber der starkbcscstigtcn feindlichen Stellung Mein Hauptmann dicht neben mir, Kamerad neben uns, ein Musketier, fällt, durch einen © durch den Kopf getroffen, nieder. Der Hauptmann reißt das Verbandszeug aus seiner eigenen Tasche Der -chuß das lind verbindet den SS 3 STWB ST-g’i-r 6 ““'” •«ÄtrSr»« mehl des toten Kamera ', ^ jchiehe ich, und mein feindlichen meines Schusses, „Zu Hauptmann beobachtet die beobachte, „Etwas kurz!" i°!st ", Und nun W««*« “"Vf zu weit!" stelle ich fest, nun . . Mine 850!" Ein verschall, meines Hauptmanns Schützen dichtender Eeschoßhagel uberichuU t rn se.ndlnbe groben, - So liegen -er Stunden m ■^ men plötzlich die schweren ^ hautpmann bleibt vor Nancy, Aber wir haN _ -Manöver, Ruhig klingen gen Sie bitte meiner Frau die letzten Grüße!" Herr Hauptmann H, erwidert: „Ich bitte Sic um rin Gleiches!" und dann trennen sie sich. Da plötzlich -trifft ein Granatsplitter meinen Hauptmann in die linke Bauchseite und gleich daraus ein Schuß in die Brust, Es gibt leine Rettung vor dem überwältigeuden feindlichen Granatfeucr, zumal bei uns nur eine Batterie im Gefecht steht, die von de» Fcstungsgcschützcn von Nancv bald viedcrgclämpft ist. Drei meiner Leute nchnren Ihren jchwer- verwundctcn hauptmann in die Arme und tragen ihn in bas Echöst, Dort legen sie ihn nieder und machen noch einen Schweizer ausfindig, der iu dem Gehöft zurückgeblieben mar, und lasten sich »on ihm eine» Eimer Milch geben, den sie ihrem fchwcrverwundcten Hauptmann dringen. Mit einem Dc.nkcs- blick begrüßt er die Labung. Sein letztes Wort, das wir von ihm hörten, war: „Dank, Ihr Kinder! Ich will's Euch gedenken, was Ihr mir getan habt. Und nun geht an Eure Pflicht!" An seine Soldaten dachte er zuletzt, an den Kampf, an's Paterlandl Und diese seine Worte sollen uns unvergeßlich bleiben, und wie er als ein Vorbild für jeden Soldaten den Heidenrod für's Vaterland gestorben ist. Eine Stunde später trafen wir einen bayerischen Stabsarzt, der uns das Versprechen in die Hand geben mußte, nach unserem Hauptmann zu sehen, der dann unserem Vernehiuen nach im Lazarett in A, seinen Wunden erlegen ist. Karin Wnlsarks aisi Krrnndin KesllchlMs. Wien, 9. Okt. (W. D. Nichtamtlich.) Die Schrift- stellet m Karin Michaelis hat der ,Lcit" ein Schreiben über- iaudt, in dein sic den den Dänen eingcimpste», iu jüngeren Generationen großgezogcnen Deutschenhaß verurteilt und hervorhebt, wie Deutschland und -Oesterreich die Schätze, die das kleine Dänemark an Kunst und Literatur besitzt, stets Oawündiqt baden und schöben, und lote Deutschland die Dä- den stets mit oftenr» Armen aufgeiwnmlcn habe. Sic er- Dort, daß sic fnhrcklang mrs wiederholten langen Reisen nach Deutschland und Oesterreich niemals auch nur deni geringsten Zug begegnet sei, der darauf gedeutet habe, daß in der deutschen Nation die Elemente des Barbarentums vorhanden seien. Im Gegenteil, es gebe keine Nation der Erde, die im Grunde so sanft und gefühlvoll wie die deutsche sei. Ich wollte, iMictzt Karin Michaelis, die Zeilen möchten z» allen gelangen, denen sic etwas zn sagen haben, als treuer Gruß einer, die, so lange die derftiche Nation eine Barbarennation geschimpft wird, cs als eine Ehre betrachten würde, diesen Schimpfnamen zn tragen. UU, llUVClt iv*; —---- A ---- i Frage kommen, auf, sich sofort zu. 8i„a noch nicht gcsch'hen Aninv-oon-j ...... „.igimfl etwi Piere, bei der Bürgermeisterei des Wohnortes zu dieser Jahrgänge, die in ---- Landsturmrolle anzumelden, soweit dies mm, ist. Die Anmeldung hat, unter Dorzeigung etwaiger Pa- ! - - -VN—Rlnlinortcs zn erfolgen. Unterlassung der Anmeldung wird mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 5 Jahren bestraft. Die als dauernd untauglich Ausgcmustcrten sind weder melde- noch gestellungspflichtig- * Lernt stenographieren! Deutschlands Handel nird zum Neide L!crni Jiejiumu+ujii.vvu. ----- Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft hatten zum Neide seiner Feinde einen mächtigen, sich stetig steigernden Aufschwung genommen, weil der Deutsche nie versäunit hat zu lernen und die Errungcnschastcn der Wissenschaft und Technik auf allen Gebieten anzuwcnden. Der Krieg der uns ausgczwnngcn wurde, läßt zwar vielfach die Räder der Maschine still stehen und die Feder im Kontor ruhen. Aber wir dürfen nach den bisherigen Erfolgen unserer ... - t, ---- hci Eemcinderechncr Huling cinzureichen: ebenso Meldungen zum Be^ug von Leun und Pa, picrrolle». Es wurde ncch betont, die Klcbgürtel nichl nur an Aepfel- und BirnstLmme», sonder» auch on Kirschenbäunlen >,ud anderen Kcrnobstbäumcn anzulcgen. Mit dieser Arbeit muß NU» rasch begonnen werden. Bis zum 20, Oktober sollen die Klebgürtel angelegt sein. Um 10 Uhr schloß der Vorsitzende die anregende Versaminlung, * Schlitz, 14. Oki, Emil Friedrich, Grai und Herr von Schlitz gen, von Eörtz, der Präsident der Ersteii Kammer in Hcste», ist am 9, Oftobcr gestorben. Kr: schwer aus Wiesbaden, hat innerhalb 5 Tagen sechs gute Hirsche mi Perlen an Rose und Stange im Gesamtgewicht von 1290 Ps> beim George! zur Strecke gebracht und dieselben den Reserve Lazaretten in Wiesbaden fofort überwiesen. Unseren braver, verwundeten Kriegern ist der Genuß des kräftigen Wldpre:- von Herzen zu gönnen. Möchten nur alle Jagdbeständer dem Beispiel, das Herr Sturm gegeben, solge». * Wiesbaden, 14. Okt, 7000 Mark für unsere hessischen 9: gimcntcr im Felde und 1000 Mark sür Ostpreußen beschloß k G cncralvcisammluiig der „Landw, Vcrlaussgcsclß hast > , n land" zu stistcn, * Wiesbaden, 14. Okt, Der 53 Jahre alte Hilssml: i:: Paul Wiegand erlitt in der Wiesbadener Maschinenfabrik >:e G, m, b, H, zu Eltville unrühmlichen Angedenkens, hat »UN »agültig seine Erledigung gesunden, nachdem die Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters in dem Schlußtermin am hiesige» Amtsgericht ohne Erhebung von Einwcndungc» ersoigt 'st. Die Verteilung der aus dcmm Konkurs immerhin noch hsrauc- geholten 18,27 Prozent hat bereits stattgefundcn, * Limburg a. d. L., 14, Olt, Das Gefangenenlager bet Limburg wird i» Kürze scrtiggestcllt sein, denn die crsv öcr lichcn Arbeiten werden mit Hochdruck betrieben. Vierzig Baracken für je 250 Mann werden errichtet, außerdem aus eine.» anschließenden Gelände ein Lazarett zur Aufnahme von 890 Verwundeten, — In dem Gesangencnlager in Ricdcrzwehicn b-uchten drei Sondcrzügc weitere lriegsgcsangenc Frarizoscy und Belgier, * Fulda, 12. Okt, Aus dem Kriegsschauplatz im Osten R> warb sich als Feldgeistlicher des 47, Aitillerie-Regimeiiis (Fulda) Peter Witzel, seither Miliiürgeistlichcr und Rektor der Theologie im Franzislanerkloster Fraucnberg in Fulda, das Eiserne Kreuz, Seinem Schüler, dem Studierenden der Theologie im Franziskanerkloster Fraucnberg, Aßmann, der als Kriegsfreiwilliger in der 12, Kompagnie des Reserv.' "nsun tcrie Regiments Nr, 88 auf sranzöftschem Boden ILinpit und an 12 Gefechten mit Auszeichnung teilnahm, wurde cbe iinsts dieser Tapserkeitsorden verliehen und gleichzeitig Aßmann s Ernennung zum Unteroffizier ausgesprochen, Starkenburg. * Darmstadt, 14. Okt, Französische Eesangene und zwar etwa 100 noch nicht erngekleidete, zedensalls erst ousgehobenr Rekruten usw,, die, wie erst kürzlich etwa 300 unsnen Kriegen in die Hände sieten, sind auch jetzt wieder sestgenommei! uvt »ach dem Truppenübungsplatz hierher eingeliesert worden * Darmstadt. 14. Oki. Hebet Krieg und Kunst sprach am au»„o ist, daß die meisten Küusfter"zu^^ ^ Wimcr« »tot haben, kränke» muffe es abet d^ a 'I, ' man sie zu der ielüaen v nbCr blc lyrr.n Hafter Beifall dantte bm Ä S 0U ^$ aIten wolle. Lehman aber in verschiedenen Punkt>n' !*** ^ eB ^usful, -lii.qen o- - »ÄStfÄÄ"" Ans der Heimat. * Friedbrrgf 11. Okt, Eine Prophezeiung für das Jahr 1914 ist im lOOsabrigen Kalender van 1814 enthalten. Sie lautet: Es wird eine Zeft kommen, wo die Welt sehr gottlos fein wird. Der Monat Mm wird ernst zum Kriege rüsten, aber »r ist noch Zeit, Juni wird auch zum Krirac eiaivdc«, Hessen.Nasimi, * Cronberg, 7. Okt- Nach den jetzt vorliegenden Gutachten über die Ursachen des Absterbens zahlloser Kastanie»- bäume "in den Taunnswüldern handelt cs sich lediglich uni die verderblichen Folgen des regnerischen, kalten Herbst--s 1910 und des trockenen Jat)res 1911, Die Befürchtung, daß c-iie Kraftkhert die Bäniiie baftinrafstc, bat sich als grundlos erwiesen, " Wiesbaden, 14, Oft, Der Beständet der Waldjngd in der Gemarlling Simmern im Hunsrück, Herr Albert Sturm Areigabc von Benzin. Das Gcncr-alkoininaiido teilt mit: 1, In den nachstehend aufgcfüiirtcn, vertraglich vcrpjlia:- teten Lagern Wird die nach deni 81, August 1914 cingcführte Benzimncngc zur Hälfte hiermit srcigegcbcn: Teutsch-Amc- rikanische Petroleum-Gesellschaft in Hamburg, Wilhelm Rn- deloff in Hamburg, Deutsche Petrolenm-Akticn-Gesellschasi in Berlin, Dcnttche Erdöl-Aktien-Gesellschast in Berlin. L, Alle übrigen zur Zeit vorhandenen Benzin-Lager nutz Benzin-Darräte werden hiermit bis auf weiteres srcigegebeu. 3. Sänitliäie neu eingeführten Benzin-Mdugen — auch von de» vorstehend unter Ziffer 1 nicht angeführte» Firmen — sind sofort in jedem einzelnen Falle der Inspektion für Militär-Luft- uud Kraftfahrweseu in Berlin-Schöueberg anzuzcigen. Sie gelten als freigegeben, sobald die Jnspel- tivu uiitgetcilt hat, daß ein Ankauf der nenbezogenen Menge nicht beabsichtigt ist, 4. Tie wiederholten Hinweise aller maßgebenden Stelle» auf äußerste Sparsamkeit in der Verwendung von Benzin werden bieriuit nachdrücklich erneuert, da die vorstehend ftoi- gcgcbenen Benziumenge» verhältnismäßig gering sind, bald anfgebraucht sein werden und ihre Wiedcrausfüllung als höchst unsicher bezeichne! werden muß. Das Generalkommando erinnert deshalb aufs Neue daran, daß Benzin in fast allen Fällen — namentlich bei allen Kraftwagen — erfahrungsgemäß iu völlig ausreichender Weise durch Benzol ersetzt werden kann. Fraukfirrter Wetterbericht. Dorausjage: Heiter, trocken, Nachts lalt, Nachtfrostgejahr vielfach Morgeunebel, südliche Winde, Verantwortlich für den Holitifchen und lokalen Teil: Otto Hirschel, Fvicdbccgz für don Anzeigenteil: K, Schmidt, Fricdiberg, Druck und Verlag der „streuen Tageszeftuap" A, G„ Friedberg i, H, __Ncu- Tagesa^eitnq. Millwoch, beit 14 . 2-tob-r I 9 n. Nachruf. Am 27. September starb auf Fraukreub- oen veldeutod fürs Valerlanü unser liebes, treues Mitglied Schöne freundliche Seite M iofori du 1GD. erbe ac mieten Kaiferstrahe ‘.';ni;ore3 im Luden Uder I h I <-'-.Hlosteetz-q-e ,2. alodbera. I asrawa?r ——- Keirmmtmachimg. Bürgerqi, articren untergebrachten Offiziere Nefrendar HMNM vb ui ««» ''■ ir äsfüit trid üfinier 15-i -.ind eingetrotic;i bei Die in _ ............. "±®i a "s nfdici ' tcn % Landstnrm-Ersa!,bataill,ns FrUd- 9 werden am 1s. d. Mts. oormittaqs umquartiert. c ?'. 5 .ausgestellten Quattierbillets haben bis !a»g,tens einfchliegl. 14. Ott. Gültigkeit. daher nur Fricdberg. 12. Oktober 1914. Der Vizefeldwebcl der Nes. in Kgs. Bayer. Inf.-Nen. Nr. 32. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren. Reichelsheim (Wetterau), Oktober 1914 . Jtvimit Zittauer Bürgermeister, lohl. ß ^'i'. Weber I w MciUie?f (Hessen). l&i-KSsäiSS ileleln sowie einzelne Teile Mi. . KmichMltt-iimili. W»n ^(5 wackere deutsche Turner starben den Heldentod für das geliebte Vaterland Mitglieder unsere August Rieß Reservist im Jnf.-Neg. Nr. 188, 10. Komp Adolf Reservist im Zns-Reg. Nr. 116, 9. Komp. Treue um Treue diesen Helden, deren Andenken uns heilig ist. Wölsersheim, im Oktober 1914. Der Vorstand. liiiüi Geschäftsstelle Frankfurt a. M., Atoselstrage 6a. Teleson-lllummer 920# Amt I. üiiro[iuuicn: Momag nachm, von S—7. — Dienstag nachm, von 5—7. — Donnerstag nachm, von ö—7. — Freitag nachm, von 5—7 Uhr Ein älteres Stelle als Mädchen zu hi i Zn verkaufen. mchsmer Tobcnuanu V , jährig. Näheres bei Tli. Nieoer-Rosbach. Piltbeitspietö Winter. CUafgljeini ((Obcrl)cff.) Erl. 3-». 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Eesreiier der Reserve Hinkel leicht verwundet. — Unteroffizier der Reserve Zeppenfeld leicht norm. -- Reservist Kersting schwer verw. — Reservist Berg leicht verwundet. — Reservist Wehn verm. — Gefreiter der Reserve Klein verm. — Gefreiter Samde schwer verw. — Musketier tuopp leicht ven/ — Musketier Wallenfels schwer verw. — Gefreiter Schneider tot. — Musketier Kleine tot. — Muskciiet Jung leicht verw. — Reservist Brüggcmann leicht verw. — Re. servisi Boh leicht verw. — Eesreiier der Reserve Langenbrch leicht verw. — Eesreiier der Reserve Schmeck verm. — Reservist Wurm lcichtverw. — Reservist Sicinbrllck verm. — Resernifl Hosmann tot. — Musketier Spaar leicht verw. — Musketier Sander schwer verw. — Eesreiier Bcilmann leicht verw. — Gesreiter Franz verm. — Reservist Blumbergcr schwer verw, — Reservist Hoof schwer verw. — Reservist Jung verm. — Reservist Neuhaus verm. — Reservist Lcyener leicht verw. - Reservist Gräbener leicht verw. — Reservist Dahlenkamp.lei ht verw. — Reservist Vierschilling leicht verw. — Reservist Burg- Hz as verw. — Musketier Becker leicht verw. — Eesreiler der Reserve Heck leicht verw. — Musketier Jllngel verm. - Mus« ketier Zimmermann leicht verw. — Musketier Metz leicht verw - Musketier Vusson verm. — Unterosfizier Rumps leicht verwundet. — Reservist Ase leicht verw. — Reservist Vith leich! Denm _ Reservist Wolf leicht verw. — Gefreiter der Reserv, Stein verw. — Eesreiier der Reserve Schmidt verw. — Musketier Flnjolet leicht verw. — Musketier Sehrt schwer verw Musketier Seibert verm. — Musletier Bellhäuser verm. -- Musketier Dauer verm. — Mzeseldwebel Jost tot. — Reservist Hartmann verm. — Unterossizier der Reserve Hirsch schwer verw. — Reservist Rudolf Ase schwer verw. — Reservist Kaiser schwer verw. — Reservist Quast verm. — Reservist Becker schw. nerw. - Musketier Fischer 1. verm. — Unterosfizier der Re- scrve Spannhaus schwer verw. — Gesreilcr der Reserv- Krämer schwer verw. — N-scroisi Söser tot. — Reservist Lorbosf o-rm — E-netter der Reserve Flamme verw. — Musketier Veilh leicht verw. - Musketier Fischer 2. verm. - Gefreiici Tambour Dcüus leicht verw. - Reservist Knieling leicht vcr.v. Reservist Ernst Schmidt verm. — Reservist Krämer tot. — Reservist Meuscr leicht verw. — Musketier Weidner 1. verw. Musketier Reist 1. verw. — Musletier Wörcner schwer verw. - Muslelicr Wenzel leicht verw. — Reservist Stähle- schwer ver.v. — Reservist Gabel vorm. — Reservist Wcrdcrmanu leicht verw. — Reservist Wölsivge: leicht verw. — Musketier Müller leimt verw. — Musterte: Bieber leicht verw. — Maaieiiee Reist 2. verw. — Unicrossizier Möller reiui. — Unterosfizier Boltz leicht verw.