— aber französische und eng Organ für die Interessen des werktätigen der Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. Volkes Die Oberbesfische Volkszeitung erscheint jeden Werktag Abend in Gießen. Der Abonnementspreis beträgt wöchentlich 15 Pfg., monatlich 60 Wig. einschl. Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährl. 1. 80 Mk. Redaktion und Expedition Gießen, Babnhofstraßße 23, Ecke Löwengasse. Telephon 2008. Inserate kosten die 6 mal gespalt. Kolonelzeile oder deren Raum 15 Pfg. Bei größeren Aufträgen Rabatt. Anzeigen wolle man bis abenbs 7 Uhr für die folgende Nummer in der Expedition aufgeben. Nr. 305 Gießen, Mittwoch, den 29. Dezember 1915 10. Jahrgang a Die Begründung. Von Dr. Paul Lensch. An dem Vorstoß der 20 Separatisten wirkt nichts lich, wie die Dürftigkeit seiner Begründung. Die Erlln, die der Genosse Geyer am 21. Dezember im Keichstage vorlas, begann mit dem Satze, daß die Militär d 5 1 Zwanzig unmöglich mache, außerhalb des pauses lung zu der Kreditvorlage zu begründen. Man hätte nun denken sollen, daß nunmehr endlich die Gelegenheit benutzt würde um den Bourgeoisparteien samt ihrer kapitalistischen Regierung die abgrundtiefe und unüberbrückbare Kluft zu zeigen, die zwischen ihnen und den Interessen des arbeitenden Volkes gähne, daß dieser ein kapitalistischer Krieg sei, der das Proletariat nichts angehe, dem es vielmehr in internationaler Solidarität ge⸗ schlossen gegenüberstehe. Aber wer erwartet hatte, daß Genosse Gever dergestalt seine revolutionäre Mähne schütteln würde, der wurde arg enttäuscht. Ein paar armselige, durch und durch oppor⸗ tunistische Argumente wurden an den Haaren herbeigezogen. Da hatte der alte Spahn im Auftrage der bürgerlichen Parteien einen Satz über„Gebietserweiterungen“ hergemümnelt, da hatte der Kauzler nicht die naive und unmögliche Beteuerung abgegeben, daß nach Abschluß dieser ungeheuren Weltrevolution, die wir Krieg nennen, alles bis auf die letzte Turbanmütze im Orient genau so am alten Platz wieder hingestellt werden würde, wie es vorher war. Ja, war denn das den Genossen bis dahin unbekannt, daß noch kein Krieg der Weltgeschichte ohne Grenzverschiebungen oder Machtveränderungen geendet hat? Und da sollten die herrschenden Klassen irgend eines Landes beteuern, daß sie alles daran setzen würden, den größten Krieg, den die Weltgeschichte kennt, den jetzigen Weltkrieg, ohne Gebietsveränderungen abschließen zu wollen! Eine solche kindliche Zumutung haben weder die englischen, noch die französischen und am allerwenigsten die italienischen Sozialisten an ihre Bourgeoisien gestellt. Im Gegen⸗ teil, sie schreien mit ihren Annexionspolitikern um die Wette nach Eroberungen und Grenzerweiterungen. Aug in Deutschland ist die sozialdemokratische Fraktion nicht so naiv gewesen, von den kapita⸗ listischen Klassen zu verlangen, sie sollten antikapitalistische Politik machen und ausdrücklich auf jede Gebietserweiterung ver⸗ zichten. Sie begnügte sich damit, Einspruch gegen Vergewaltigung und schrankenlose Annexionen zu erheben. Nur den 20 Separa⸗ tisten blieb es vorbehalten, die Haltung der bürgerlichen Parteien zum Vorwand zu nehmen, um die Kredite abzulehnen. Und dabei ist das bürgerliche Gerede über Annexionen auch Heute nicht viel mehr, als das Verteilen des Bärenfells, während der Bär noch sehr munter am Leben ist. Denn es ist nicht wahr, es ist eine gefährliche und leichtfertige Behauptung, wenn es in der Erklärung der Zwanzig heißt:„Unsere Landesgrenzen und unsere Unabhängigkeit sind gesichert, nicht der Einfall feindlicher Heere droht uns.“ Das wagt man auszu⸗ sprechen angesichts der Tatsache, daß Millionen unserer Brüder noch jetzt Tag und Nacht in den Schützengräben liegen, um den im Osten wie im Westen drohenden Einbruch überlegener Heere ab- zu wehren! Das spricht man aus, obwohl man ganz genau beiß, daß Engländer und Franzosen seit Monaten einen neuen gewaltigen Durchbruchsversuch vorbereiten, noch furchtbarer, noch entsetzlicher als der letzte, der uns allein an Gefangenen herbe Ver⸗ luste beibrachte, und der nur abgeschlagen werden konnte, weil unsere Söhne und Brüder mit dem letzten Hauche ihrer Kraft wochenlang dem zermalmenden Trommelfeuer, den giftigen Gasen, den wütenden Infanterieangriffen stand hielten. Und da stellen sich im deutschen Reichstage deutsche Arbeiter, deutsche Sozjaldemo⸗ kraten hin und erklären: uns droht kein Einbruch feind⸗ licher Heere!— Wozu haben sie eigentlich ihr Leben gelassen, jene Taufende deutscher Jungen, damals im September und Okto⸗ ber bei Arras und Loos, bei Souchez und in der Champagne? Sie glaubten, es drohe ein Einfall feindlicher Heere. Die Toren! Hätten sie doch vorher bei Geyer und Haase, bei Horn und Zubeil angefragt! Die hätten ihnen sachverständig erklärt: uns droht kein Einfall feindlicher Heere!— e 5 Und solche Argumente hielten die Zwanzig für stichhaltig genug, um nicht nur die Disziplin der Fraktion zu brechen, sonderg auch um die Kredite abzulehnen. Und ebenso küm m erlich und spießbürgerlich wie die Argumente war die Tat, die ihr folgte. Von den bürgerlichen Parteien des Reichstages wurde die Kreditverweigerung der Zwanzig wie eine Kuriosität auf⸗ genommen, wan lächel ke, man schwieg, und so ging als harmloser Zwischenfall vorüber, was als eine revo⸗ lutionäre Aktion gedacht war. Zu Beginn des Krieges, als man noch des Glaubens leben konnte, daß ein Weltkrieg die kapitalistische Gesellschaft binnen wenigen Monaten aus den Angeln heben umd die sozialistische Internationale in allen Lä ndern gemeine sam ihre Stimme gegen den Krieg erheben würde, da hätte eine solche Erklärung vom Standpunkt des internationamlen Sozjialis⸗ mus sicherlich eine andere Beurteflung gefunden, als sie heute finden muß. Denn heute sind wir 17 Monate weiter, heute wissen wir, daß nicht die kapitalistische Gesellschaft aus den Angeln gehoben ist, sondern— die Juter nationale. Der Kapitalismus, be⸗ sonders in seiner deutschen Spielart, hat eine Lebensfähigkeit, 0 Geschmeidigkeit erwiesen, wie sie selbst seine besten bree e Kenner und Freunde nicht für möglich gehalten. Umgekehrt. die Internationale eine Zerbrechlichkeit und Ohnmacht an den 155 gelegt, wie sie ebenfalls ihre besten Freunde für unmöglich 980 10 In dlesen beiden fundamentalen Punkten ist also das volle 1 teil dessen eingetreten, was man vor dem Kriege in den weitesten Kreisen der Partei angenommen hatte. Heute kann man 1 5 klären, daß der Fraktionsbeschluß vom 3. August 5 a e sst Kredite durch die Tatsachen vollkommen gerechtfertigt war 1 Eine Ablehnung der Kriegskredite läßt n e sozia Nr schen Standpunkte nur rechtfertigen als in tern e Aktion, d. h. unter der Voraussetzung, daß in den e Ländern die sozialistischen Pavtesen ebenso handeln: dun Znlange nationalität beruht auf Gegenseitigkeit. So. 1 90 lüsche Sozialisten mit 9070 gemeinsten Kriegshetzern ihrer Länder cen 1 773 27 i ihre zweibeinigen Blut⸗ sames Ministerium bilden und ihre 3 den Hals zu hunde, Kongoneger und Zuaven, aufhetzen uns an den e iktatur es den ihre Stel⸗ g 0 springen, so lange kann von einer internationalen Aktion gegen den Krieg, und nun gar von einer einseitigen Verweigerung der Kriegs⸗ krodite keine Rede sein. War schon am 4. August, wie nunmehr durch die geschichtliche Entwicklung festgestellt ist, die Kreditver⸗ weigerung unmöglich, so ist sie es jetzt erst recht. Freilich: die gute Absicht! Die Zwanzig glaubten durch ihren Vorstoß dem Frieden zu mitzen.„Ich pfeife auf Absichten“ pflegte Marx zu sagen, und in der Tat kommt es in der Politik nicht auf Absichten, sondern auf Erfolge an. Der„Erfolg“ dieses Schrittes aber wird in doppelter Hinsicht für Deutschland und besonders flir seine Arebfterklasse verhängnisvoll sein. Er wird die Bourgesisien des feimdlichen Auslandes mit neuer Hoffnung erfüllen und es ihnen leicht machen, ihre fanatisierten Arbeitermassen, in die der Blitz sozialistischer Erkenntnis noch niemals eingeschlagen hatte, in neue Verachtung gegen unser Volk und in neue Siegesgewißheit gegen die endlich schwankenden Reihen dieses„Auswurfs der Menschheit“, als der ihnen Deutschland gilt, hineinzuhetzen. Im Innern aber werden unsere Arbeiterfeinde triumphieren: „Endlich haben wir die Sozialdemokraten da, wo wir sie schon lange hin haben wollten. Die Pest über den 4. August! Der 21. Dezember, das ist unser Tag, von da an schießt unser Weizen wieder in die Halme!“ Gute Absichten! Gewiß, sie haben's alle so herzlich gut gemeint, die Zwanzig! ** 8 Der Zustand im russischen Heere. zer nowitz, 27. Dez. Ein gesangenex russischer Offizier be⸗ lichtet, daß im russischen Heere in der letzten Zeit umfangreiche Meutereien ausgebrochen seien. Als Ursache für die Demorali⸗ sation bei den russtschen Truppen gab der Offizier die lange Dauer des Krieges an. Einige Regimenter hätten von der Front ins Hinterland geschafft werden müssen. Die Uebertreibungen ge⸗ legentlicher Plänkeleien in den russischen Kriegsberichten er⸗ klärten sah daraus, daß die Heeresleitung durch fingierte Siege den Mut der Truppen heben wolle. Das Intendanturwesen habe sich trotz der langen Dauer des Krieges nicht gebessert, die Zufuhr. durch den Train funktioniere noch immer schlecht, Unterschlagungen seien an der Tagesordnung. Verhinderte Anknüpfung internationaler Beziehungen in England und Frankreich. Die Voss. Ztg. läßt sich aus Kopenhagen berichten: Die sozialistische Partei sowie die vereinigten Gewerk⸗ schaften Dänemarks beabsichtigten, zur Aufrechterhaltung der internationalen Beziehungen zwei Vertreter, nämlich die Herren Stauning und Hedebol, nach England zum Besuche der dortigen Arbeiterverbände zu entsenden, doch verweiger⸗ ten ihnen das englische Konsulat und die englische Gesandt⸗ schaft in Christiania die Pässe, weil sie annehmen, daß die beiden Sendlinge die Reise zu Friedenszwecken benutzen wollten. Auch das französische Konsulat und die französische Gesandtschaft stellt ihnen keine Pässe aus. Stauning, wel⸗ cher Geschäftsführer der dänischen Sozialdemokratie ist, weilte vor einigen Wochen unbeanstandet in Deutschland. Daß England und Frankreich solche Besuche bloß wegen etwaiger Friedenserörterungen scheuen sollken, ist weniger wahrscheinlich, als daß sie durch einen neutralen Besuch eine merwünschte Verbreitung der Wahrheit über die Kriegslage fürchten. N Der Niedergang der italienischen Hotelindustrie. Eine düstere Darstellung über den Niedergang der italienischen Hotelindustrie und des gesamten vom Fremdenverkehr lebenden italienischen Handels entwirft nach zuverlässigen Daten die vom Seuator Doumer redigierte Pariser Opinion. Die Verluste be⸗ tragen Hunderte von Millionen Lire. In Weihnachtsbriefen aus Rom, Oberitalien, Sizilien an den Pariser italienischen Hilfsver⸗ ein gelangt die bittere Enttäuschung über die sozialen Folgen des bisherigen Kriegsverlaufes zum Ausdruck. Die Fordsche Friedensfahrt. Stockholm, 27. Dez. Ueber die Gründe der Heimreise Fords teilt dessen persönlicher Stellvertreter mit: Ford sei bereits bei seiner Abreise überanstrengt gewesen; die Stra⸗ pazen der Ueberfahrt und die Kälte in ungeheizten Hotels verschlimmerten sein Befinden. Der norwegische Arzt be⸗ fahl die Heimfahrt und eine längere Ausspannung an. Man hegt die Hoffnung, daß Ford nachkommt und im Haag wieder zur Expedition stößt. Hier nehmen nur die Ftiedensfreunde darunter Bürgermeister Lindhagen und der sozialdomokrati⸗ sche Jugendklub von der Expedition Notiz. * Gouverneur Hanna aus Nord-Dakota, das vornehmste Mit⸗ glied der Ford⸗Expedition, kam an typhusähnlichen Symptomen schwer erkrankt in Kopenhagen an, wo er in einem Krankenhaus Untergebracht wurde. Sein Begleiter Mr. Clark erklärte einem Vertreter Politikens, daß unter den Mitgliedern der Expedition unleugbare Uneinigkeit herrsche, weil in ihr zu viele Ele⸗ mente mit verschiedenartigen Interessen zusammengetrommelt worden seien. Der ernsteste Streitpunkt war, wie schon mitgeteilt wurde, die Resolution, die den Verteidigungsplan Wilsons miß⸗ billigte. Einige Erpeditionsmitglieder erklärten, man könne nicht in Europa Frieden predigen und gleichzeitig amerikanische Rüst⸗ ungen unterstützen. Edison nehme darum nicht an der Expedition teil, weil ex als technischer Konsulent der Regierung den! ameri⸗ kanischen Rüstungsplan unterstütze. Die Friedenserpedition wird Donnerstag in Kopenhagen erwartet. Wahrscheinlich wird der Friedenskreuzzug hier aufgelöst. Die meisten Mitglieder kehren nach Amerika zurück, nur wenige setzen die Reise fort. Der Grund hierzu liegt in dem fehlenden Anschluß aus den fkandinavischen Ländern sowie in Paßschwierigkeiten. Die christlichen Kirchen und der Weltkrieg. Ein Parteigenosse schreibt uns: Das jetzige Oberhaupt der römisch⸗katholischen Kirche, Papft Benedikt XV. nahm kurz nach seiner Wahl am 9. September und 1. November 1914, sowie Ende Juli dieses Jahres in zwei Rund⸗ schreiben und einem Aufruf Veranlassung, die kriegführenden Völker, unter Hinweis auf bas entsetzliche Unglück, das die Mensch⸗ heit durch den völkerverheerenden Weltkrieg betroffen und die Erde mit Blut getränkt und mit Millionen Toten und verwundeten Menschenleibern bedeckt habe, zum Frieden zu ermahnen. Am Schlusse feiner Veröffentlichungen fordert der Papst die gesamte katholische Bevölkerung auf, zu Gott zu beten und von ihm den Frieden zu erflehen. Mit diesen kirchlichen Verordnungen, die im besten Falle nichts anderes als ein Beruhigungsmittel für ängst⸗ liche, gläubige Gemüter sein können, jedoch in, keiner Weise ge⸗ eignet erscheinen, auch nur den geringsten Einfluß auf die kriegeri⸗ schen Verwicklungen auszuüben, wird die päpstliche Ohnmacht in der Lösung weltpolitischer Fragen dokumentiert. Alle Friedens⸗ vermittlungsversuche des Papstes scheiterten an dieser Tatsache. Ja sogar der recht bescheidene Vorschlag, an Weihnachten 1914 eine Ruhepause von einigen Tagen eintreten zu lassen, konnte keine all⸗ gemeine Annahme finden. Mancherlei sonstige von der Osservatore Romano so rühmlich hervorgehobenen Erfolge des Papstes, die eine Milderung der Schärfen des Krieges herbeiführten, sind gewiß zu begrüßen. Jedoch sind derartige Erfolge, in bezug auf die ursprünglich beabsichtigte Mission des Papstes und mit Rlicksicht auf seine kirchliche Autorität, vor der sich zu früheren Zeiten Kaiser und Könige beugen mußten, von recht untergeordneter Bedeutung. Genährt wird die welt⸗ politische Einflußlosigkeit des Papstes noch durch die gegenseitige Hetze, die die Seelenhirten der kriegführenden Länder in recht un⸗ christlicher Weise betreiben. Ein recht drastisches Beispiel hierfür bietet der englische Erzbischof von Glasgow, der in einem Aufru alle jungen unverheirateten Männer aufforderte, für das Vater⸗ land die Waffen zu ergreifen, um zu streiten für Religion und Kultur in Europa, gegen die Mächte der Finsternis, gegen Betrug, Hartherzigkeit und Hab sucht. Dieser gewiß nicht von christlicher Liebe triefende Aufruf ist an einem Sonntag von allen Kirchen der Diözese verlesen worden. Wie in England, so wird nun auch in allen kriegführenden Staaten fleißig gebetet und gegen die feindlichen gottlosen Völker vom Leder ge⸗ zogen. Die christliche Presse, protestantische wie katholische, glaubt die Zeit gekommen, wo eine christliche Wiedergeburt in Deutsch⸗ land erstehe, wo Tausende unter dem Schrecken des Krieges ihren Glauben wiedergefunden und noch viel mehr Laue in ihrem Glauben gefestigt worden seien. Auch der bekannte konserpative Reichstagsabgeordnete Dr. Oertel, der der evangelischen Kirche angehört, hatte in der Deutschen Tageszeitung seinem gepreßten Herzen Luft gemacht und in dem„alten“ und„kerngesunden“ Gottesglauben die einzige Rettung für die verlorenen und nun wiedereroberten Christenkinder gefunden. Mit einem Schlage ver⸗ nichtet er die Gottesleugner, die nun stillgeworden seien und um⸗ lernen mußten. Im Gegensatz dazu erklärt eine katholische Autori⸗ tät und zwar der Professor der Kirchengeschichte an der Universität Freiburg im Breisgau, Dr. Pfeilschifter:„In jeder Nation werden die religiösen Kräfte teilweise in sehr hohem Maße herangezogen und ausgenutzt, wohl bei keiner Nation so stark wie bei uns. Wir müssen uns aber hüten, voreilige Schlüsse zu ziehen, über eine religöse Wiedergeburt des ganzen deutschen Volkes. Es wäre ver⸗ kehrt, wenn man die Höhenlage des Außerordentlichen, des Helden⸗ tums und der Begeisterung im religiösen Leben während des Krieges mit jener religiösen Wiedergeburt verwechseln würde. Das ganze religiöse Wesen werde mit dem Ende des Krieges wieder herabsinken in eine dauernde Allgemeinlage.“ Eine weitere Er⸗ klärung einer katholischen Größe, die sich Herr Dr. Oertel in seinem Herzen recht tief einprägen möge, wollen wir hier nicht un⸗ erwähnt lassen. Es ist dies der Jesuit Döring, Bischof von Prona in Indien, der berichtete, daß der Krieg die Mission um Jahrzehnte zurückgeworfen habe.„Mau predige den Heiden die Nächstenliebe und gewinne sie durch Liebestätigkeit und im Kriege sehen sie nun das Gegenteil von Liebe. Wenn wir nach dem Kriege zurückkehren, wird man uns Missionaren sagen:„Reformiert ihr Christen nur zuerst euch selber, wir Heiden sind besser als ihr.“ Selbst die bekannten orthodoxen katholischen Trierer Petrus⸗ Blätter halten von der„Kanonenfrömmigkeit“ nicht viel und müssen schon ein Abflauen des Kirchenbesuches konstatieren. Mit dem Eintritt Italiens in den Krieg ist die päpstliche Friedenspropaganda etwas ins Wanken geraten. Mau hat sich inzwischen, da die Anrufung um Gottes Hilfe wenig zu nützen ver⸗ mochte, an den Präsidenten Wilson, das Oberhaupt desjenigen Staates gewandt, der durch die Munitions⸗ und Waffenlieferungen an die Verbündeten die Länge des Krieges verschuldete, die Friodens⸗ vermittelerrolle zu übernehmen. Der Papst, der mit der Ent⸗ endung seiner Nobelgarde an die italienische Front auch seine Vater⸗ landsliebe bekundete, mußte sich von jetzt ab etwas Reserve aus⸗ erlegen, zumal ihm die italienische Regierung, wie der Kardinal⸗ sekretär Gaspari sagte, guten Willen bewiesen habe, mehrere Schwierigkeiten beizulegen, die der Vatikan in Kriegszeiten als unvermeidlich betrachtete. Es spielt da noch eine andere Frage eine große Rolle. Gleich nachdem Italien in den Krieg eingetreten war, verlangte die deutsche Zentrumspresse, daß die Wiederein⸗ setzung des Papstes in seine weltliche Herrschaft bei den Friedensbedingungen mit aufgenommen werden müsse. Auch der Zentrumsführex Spahn hielt eine internationale Regelung dieser Frage für unbedingt notwendig. Der durch seine überschwänglichen Katholikentagsreden bekannte Abg. Max ver⸗ langte sogar, daß diese Frage an erster Stelle der Friedens⸗ bedingungen stehen müsse. Die Erfüllung dieser Forderung dürfte auch diesmal wieder und zwar im Interesse der religiösen Toleranz für lange Zeit von der Bildfläche verschwinden. Die päpstliche Erklärung für die Entstehung des Krieges in der katholischen Bevölkerung den entsprechenden Widerhall ge⸗ funden hat, ist recht interessant. In seiner Ansprache, die er im Januar dieses Jahres im Konsistorium hielt, erklärte der Papst, daß der Friede ohne den göttlichen Willen die Erde nicht verlassen habe, daß Gott gestatte, daß „daf t ch die Menschen, die alle ihre Gedanken auf irdische Dinge gegründet hätten, gegenseitig durch Verwüstungen 0 — eee— 5 0 n n ...... 5 1 bestvrafen. Der Papst glaubt, daß der Friede durch Gebete zu Gott und durch Vermittlung der Jungfrau Maria zu erreichen sei und mäünscht, daß Jesus Christus von neuem der Welt; erscheinen möchte. Stellen wir den päpstlichen Erklärungen den Aufruf des Fürst⸗ bischofs von Krakau, Pring Sapieha, um Hilse für das polnische Volk gegenüber, woselbst 12 Millionen Menschen verarmt seien und man mit zusehen müsse, wie täglich Tausende von Kindern vor Kälte und Armut sterben müßten und Mütter vor Verzweiflung wahnsinnig würden, so offenbart sich ein schwerer Kontrast zwischen den verschiedenen Auffassungen von der göttlichen Gerechtigkeit. Kann man in Wahrheit noch annehmen, ein derartiges Unglück und Elend über diese Armen zu verhängen, könne die Absicht eines gerechten, allmächtigen, allweisen und allgütigen Gottes sein? All⸗ überall sehen wir also gegenwärtig die Vertreter der internationalen katholischen, Kirche mit ihrer christlichen Weltanschauung in un⸗ versöhnlichem Widerspruch. Auf der einen Seite läßt man für den Frieden beten und auf der anderen Seite wieder fordert man die Katholiken auf, den Gegner mit nur allen erdenklichen Mitteln der modernen Kriegstechnik zu vernichten. Die Spahnschen Erklärungen. In jeder Reichstagssession, die wir seit Kriegsbeginn hatten, ereignete es sich, daß auf die Rede des sozialdmokrati⸗ schen Sprechers eine Erklärung der bürgerlichen Parteien folgte. Nebenbei bemerkt, kam sie meist vecht lückenhaft in die Presse, weil man stets Herrn Spahn mit ihrer Verlesung beauftragte, der so ziemlich für die Zuhörer sowohl im Saal, wie erst recht auf den Tribünen am schlechtesten zu versteher ist. Ganz abgesehen hiervon aber, war dieses Vorgehen auch deshalb eigenartig, weil ja unter den bürgerlichen Parteien doch immerhin auch im Kriege einige Unterschiede vorhanden sein dürften. Nachdem zuerst das Berl. Tagebl. ziemlich entschieden eine selbständige Meinungsäußerung des Libera⸗ lismus gefordert hatte, wendet sich nun auch der national liberale Vertreter von Leipzig, Dr. Junck, gegen denModus der gemeinsamen Erklärungen, wenn er auch wahrscheinlich mit ihnen aus ganz anderen Gründen unzufrieden ist, wie das linksliberale Berliner Blatt. Diesem gingen die Spahn⸗ schen Erklärungen— namentlich die letzte in der Friedens- debatte— in gewisser Richtung zu weit, während Herr Dr. Junck bedauert, daß diese gemeinsamen Erklärungen sich stets auf der mittleren Linie bewegten und infolgedessen etwas farblos seien. Uns bedrückt die Sorge um die gemeinsamen Erklärun⸗ gen der anderen Parteien weniger. Selbstverständlich aber sind alle Parteien für diese Erklärungen verantwortlich, in deren Namen sie abgegeben werden. Wie es drausisen ist. In einem Feldpostbrief von der Ostfront, den die Kreuzzeitung veröffentlicht, lesen wir:„... Wir wundern uns alle über unsere illustrierten Zeitschriften, die in ihren Bildern statt des Ernstes der Zeit den„Humor im Felde“ so oft zu Worte kommen lassen. Diese Bilder von blödsinnigen Kapellen mit wüsten Radauinstru⸗ menten widern uns hier an der Front geradezu an, ich habe keinen anderen Ausdruck dafür. Es sind meist Schipperkolonnen, Bahn⸗ wachen, die in Sicherheit und Gemütlichkeit ihren Dienst tun und zu solchem Zeitvertreib greifen. Sie haben die freie Stunde und die Stimmung zu solchem„humoristischen“ Treiben. Beides fehlt uns völlig.... Die Zeiten sind schwer, wir draußen sind ernst, wenn auch ohne jede Bange. Möge dieser Ernst des Krieges sich auch mehr in unserer deutschen Presse und ihren Bildern aus⸗ prägen, damit unsere Kinder und Kindeskinder nicht glauben, daß dieses unendlich große schwere Ringen mit faden Hanswurstereien durchgekämpft wurde, während die Besten still in heldenhaft er⸗ strittenem Feindeslande ruhen oder zu lebenslangem Siechtum be⸗ stimmt sind.“ Die Stimmung in Italien. T. U. Vern, 28. Dez. Aus Norditalien eingetroffene Reisende schildern die Verwirrung der Geister infolge der Schreckensherrschaft der Polizei und der Zensur als unglaub⸗ lich. Wenn auch die Blätter täglich das Gegenteil schreiben, jo sei die Kriegsunlust dochallgemein. Wäre der richtige Mann da, sagen die in sämtlichen Volksschichten be⸗ wanderten Gewährsleute, so würde Italien trotz des Londoner Vertrages Frieden schließen. Aber ein solcher Mann ist nirgends zu erspähen und von Giolitti darf man heute gar nicht mehr reden. * Barfüßele. 9 Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach. Der Bursche nickte und sagte:„Jawohl.“ Amrei nahm in Verlegenheit ihren linken Zopf in den Mund und sagte wieder nach einer Weile: „Was man einmal gehabt hat, das kann man einem nicht mehr nehmen, und sei du auch, wer du bist, laß dich's nicht gereuen, du hast einem armen Mädchen für sein Leben lang ein Gutes geschenkt.“ 8 „Es reut mich nicht,“ sagte der Bursche,„aber dich hat's gereut, wie du mich heute morgen so abgetrumpft hast.“ „O ja, da hast du Gottes recht!“ sagte Amrei, und der Bursche fragte: „Getraust du dir, mit mir ins Feld zu gehen?“ 93 85 „Und traust du mir?“ „Ja. „Was werden aber die Deinigen dazu sagen?“ „Ich hab' mich vor niemand zu verantworten, als vor mir selber, ich bin ein Waisenkind.“ Hand in Hand verließen die beiden den Tanzsaal. Bar⸗ füßele hörte verschiedentlich hinter sich flüstern und pispern, und sie hielt die Augen auf den Boden geheftet. Sie hatte sich wohl doch zu viel zugetraut. Draußen zwischen den Kornfeldern, wo eben kaum die ersten Aehren aufschossen und noch halb verhüllt in den Deck⸗ blättern lagen, da schauten die beiden einander stumm an. Sie redeten lange kein Wort, und der Bursche fragte zuerst wiederum halb für sich: „Ich möchte nur wissen, woher es kommt, daß man einem Menschen beim ersten Anblick gleich, ich weiß nicht wie, gleich so... gleich so... vertraulich sein kann. Woher weiß man denn, was in dem Gesicht geschrieben steht?“ „Da haben wir eine arme Seele erlöst,“ rief Amrei, „denn du weißt ja, wenn zwei in derselben Minute das gleiche denken, erlösen sie eine arme Seele, und just auf das Wort hin hab' ich dasselbe, was du sagst, bei mir gedacht.“ 1 Worten die Zunahme der geheimen Friedens⸗ propaganda. Das Hetzblatt erklärt, es sei töricht, wenn Görz genommen haben. Diese Leute würden nicht einmal morgen zufrieden sein, wenn wir Triest haben. Wo sind denn die großen Eroberungen unserer Verbündeten? Salandra sandte an die Präfekturen ein Rundschreiben, in dem er sie aufforderte, strenge Maßnahmen zur Unterdrückung der Drückebergerei zu treffen. Lord Kitchener Vizekönig von Indien? Wie laut Vossischer Zeitung der Secolo aus London meldet, sei Lord Kitchener zum Vizekönig von Indien auser⸗ sehen. Die Vossische Zeitung schreibt dazu: Geht Kitchener wirklich nach Indien, dann wäre diese Tatsache an sich für uns nur hocherfreulich, denn sie zeigt nicht nur, wie sehr die englische Herrschaft dort schon zu wanken begonnen hat, son⸗ dern auch die offenbare Angst der Engländer vor einem An⸗ griff von außen her auf ihr indisches Reich. Die Lage in Aegypten. In einem in der Stampa veröffentlichten Brief aus Kairo wird bestätigt, daß die Lage an der ägyptischen West⸗ grenze bedrohlich sei, da der Groß⸗Senusse sich offenbar jetzt gegen Aegypten kehre. Allein bei Sollum seien 8000 mo⸗ hammedanische Krieger konzentriert. Wie es an anderen Punkten der ägyptischen Grenze stände, sei nicht bekannt. Beschlagnahme holländischer Post durch die Engländer. T. U. Amsterdam, 28. Dez. Holländische Blätter melden, der holländische Dampfer, der gestern aus Amerika in Rotterdam er⸗ wartet wurde, wurde am Donnerstag in Falmouth angehalten und 600 seiner gefüllten Postsäcke wurden von den Engländern be⸗ schlagnahmt. Dem gestern in Rotterdam eingelaufenen Dampfer„Christian Michelsen“ wurden ebenfalls 40 Postsäcke von den Engländern ab⸗ genommen. f Mißzstände im französischen Trausportwesen. Bern, 27. Dez.(W. T. B. Nichtamtlich.) Die Mißstände im Transportwesen Frankreichs schildert das Journal unter dem Titel„Vor einer drohenden Katastrophe“: Die Krise ist schärfer als jemals. Wir stehen am Vorabend schrecklicher Katastrophen, nämlich der Schließung von Tausenden von Handelshäusern aus Mangel an Transportmitteln, die Hunderttausenden Arbeit und Unterhalt gaben. Der Kriegs⸗ minister muß unverzüglich allen Bezirkskommandanten den Befehl geben, die gesamten Arbeitsmannschaften sofort zur Verfügung des Bahnhofsvorstehers zu stellen, um die Bahn⸗ höfe frei zu machen, wobei Gefangene, Depotmannschaften und zum Hilfsdienst kurz jeder Entbehrliche brauchbar sei. Das muß sofort geschehen, sonst verlieren wir die größte Schlacht des Krieges, die Schlacht gegen uns selbst. Montenegros Friedenssehnsucht. Budapest, 28. Dez. Az Est berichtet aus Sofia, in Mon⸗ tenegro sei in letzter Zeit der Friedenswunsch sichtbarer in Erscheinung getreten. Man will nicht das Los Serbiens teilen, will aber, wenn es gelingen sollte, Frieden zu schließen den Friedensschluß auch auf Serbien auszudehnen. Der Vierverband sucht diese Friedensgerüchte zu zerstreuen. Deutsches Theater in Lille. Ueber die Eröffnung des deutschen Theaters in Lille wird dem Berliner Lokalanzeiger geschrieben: In Lille ist der noch nicht ganz beendete Neubau des französischen Theaters durch unsere Truppen sertig gestellt worden und am ersten Weihnachtsfejertage wurde das Theater mit der Aufführung von Goethes„Iphigenie“ eröffnet Eine große Anzahl von Generalen war im ersten Rang sichtbar, unter ihnen ihr Oberbefehlshaber Kronprinz Rupprecht von Bayern. Es war das Deutsche Theater in Hannover, welches mit seinen beiden Direktoren und einem Teil des Personals zum Gast⸗ spiel gekommen war. —,.—————— „So? und weißt du nun, warum?“ d „Id. „Willst du mir's sagen?“ „Warum nicht? Schau', ich bin Ganshirtin gewesen.“ Bei diesen Worten zuckte der Bursche wieder zusammen, aber er tat, als ob ihm was ins Auge geflogen wäre, und rieb sich die Augen, und Barfüßele fuhr unverzagt fort: — „Schau', wenn man so allein draußen sitzt und liegt im Feld, da sinnt man über Hunderterlei nach, und da kommen einem wunderliche Gedanken, und da hab' ich ganz deutlich gesehen:— gib nur acht darauf, und du wirst es auch finden — jeder Fruchtbaum sieht, wenn man ihn so überhaupt und im ganzen betrachtet, just aus wie die Frucht, die er trägt. Schau' den Apfelbaum an, sieht er nicht aus, so ins Breite gelegt, so mit Schrundenschnitten wie ein Apfel selber. Und so der Birnenbaum und so der Kirschenbaum. Sieh' sie nur einmal darauf an! schau', was der Kirschenbaum einen lan⸗ gen Stiel hat, wie die Kirsche selber. Und so mein' ich uch „Ja, was meinst du?“ „Lach' mich nicht aus. Wie die Fruchtbäume aussehen wie die Früchte, die sie tragen, so wäre es auch bei den Men⸗ schen, und man sieht es ihnen gleich an. Aber freilich, die Bäume haben ihr ehrlich Gesicht, und die Menschen können sich verstellen. Aber gelt, ich schwätz' dummes Zeug?“ „Nein, du hast nicht umsonst die Gänse gehütet,“ sagte der Bursche in seltsam gemischter Empfindung,„mit dir läßt sich gut reden. Ich möchte dir gern einen Kuß geben, wenn ich mich nicht einer Sünde fürchten tät'.“ Barfüßele zitterte am ganzen Leibe; sie bückte sich, um eine Blume zu brechen, ließ aber wieder ab. Es entstand eine lange Pause, und der Bursche fuhr fort: „Wir sehen uns wohl niemals wieder, besser so.“ Hand in Sand gingen die beiden wiederum zurück in den Tanzsaal. Und nun tanzten sie noch einmal, ohne ein Wort zu reden, und als der Tanz zu Ende war, führte sie der Bursche wiederum an den Tisch und sprach: Jetzt sag' ich drum ist's Ein Leitartikel des Popolo d'Italia geißelt in scharfen! viele Leute sich beschweren, daß die Italiener nicht einmal] d * 1 5 Partei⸗Nachrichten. N aager Friedenskonferenz“. Aus dem Bureau orstandes wird uns geschrieben: In der Presse ö erlei Mitteilungen gemacht über eine im Haag abgehaltene sozialistische Friedenskonferenz. Richtig ist an diesen Mitteilungen nur, daß die Genossen Ebert und Schei⸗ demann als Vertreter des Parteivorstandes am 22. Dezem⸗ ber im Haag mit den holländischen Mitgliedern des Exeku⸗ tiv⸗Komitees des Internationalen Sozialistischen Bureaus eine informatorische Aussprache gehabt haben. Aus den Organisationen. Der Sozialdemokratische Verein der Stadt Braunschwelg beschäftigte sich in seiner letzten gut besuchten Mitgliederversamm⸗ lung am Mittwoch abend mit der politischen Lage, über die Genosse Dr. Thalheimer einen stark beifällig genommenen Vor⸗ trag hielt. Gegen nur eine Stimme wurde die folgende Resolution angenommen: 25 l „Die Mitgliederversammlung des Sozialdemokratischen Vereins Braunschweig begrüßt die Zimmerwalder b und erklärt sich bereit, ihre Beschlüsse zu unter⸗ stützen. 9 Sie erwartet von der Minderheit der Sozialdemokratischen Reichstagsfraktson, daß sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbständig und aktiv im Sinne der internationalen Beschlüsse fürn insbespndere, daß sie gegen die neue Kreditvorlage immt.“ a 5 Der Abgeordnete des Kreises, Genosse Blos, soll durch den Vorstand des Ortsvereins aufgefordert werden, in einer der näch⸗ sten Mitgliedervefsammlungen über seine eigene Stellungnahme zur politischen Laze Bericht zu erstatten. i Die deutschen sozialdemokratischen Abgeordneten Oesterreichs gaben in einer mehrtägigen Konferenz zu Wien Rechenschaft lber ihre Tätigkeit während des Krieges. Wir nehmen hier zunächst Notiz davon, was Genosse Viktor Adler über die endliche Herbeiführung des Friedens ausführte: Was alle Völker unter dem Kriege leiden, unter welchen Opfern das Unerträgliche getragen wird, das wissen wir und das haben uns die Berichte aus allen Gegenden des Reiches wieder mit brennender Deutlichkeit vor⸗ geführt. Die nächsten Einberufungen der älteren Jahrgänge wer⸗ den die Opfer J fühlbarer machen. Dazu kommt, daß alle Menschen immer klarer fehen, daß das Werk der Verteidigung ge⸗ schehen ist und der Krieg nur fortdauert, weil man nicht vermag, zu Verhandlungen zu gelangen. Die Fraktion hat es darum für ihre selbstverständliche Pflicht erachtet, in wiederholten eindring⸗ 1 5 5 * 1 1 1 lichen Vorstellungen der Regierung vor Augen zu führen, daß die arbeitenden Massen, auf denen die Last der Kriegsopfer am schwersten liegt, mit täglich sich steigernder Lebhaftigkeit den Frieden herbeisehnen. Wir haben auch unermüdlich die Versuche erneuert, die durch den Krieg gelockerten und ab⸗ gerissenen Verbindungen der Internationanle wieder anzuknüpfen, und wir glauben hossen zu können, daß sich auch in jenen Ländern, wo es am schwersten war, die pfychologischen Bedingungen dazu allmählich bessern. Da wir Oesterreicher nicht sprechen 9 haben in unserem Ramen unsere deutschen Genossen im deutschen Reichstag durch den ind des Genossen Scheidemann unseren Friedenswillen zum Ausdruck gebracht, und wir danken ihhen dafür. N 1 känner und Frauen, bereitwillig alle Pflichten auf sich genommem, die ihnen die Verteidigung des Landes auferlegte, die Opfer getragen, die die Notwendigkeiten des Krieges heischten und heischen. Aber sie schließen sich nun dem millionen⸗ stimmign Chor an, der iu allen Ländern, in allen Sprachen laut und feierlich für das Ende des Furchtbaren, für den Frieden 1 ertönt. u Debatte, die sich an das Referat knüpft, 4 1 N In einer vielstündig wird den von Adler entwickelten Gesichtspunkten zugestimmt. Schließ⸗ lich wird ein Antrag angenom der Sozialdemokratie Deutschlands den Dank ür auszusprechen, daß iht Sprecher, Genosse Scheidemann, den Friedenswillen des öster⸗ reichischen Proletariats der Tribüne des Deutschen Reichstages zum Ausdruck gebracht hat, sowie die Hoffnung auszusprechen, daß es gelingen möge, diesen Friedenswillen aller leidenden Völker in immer stärker wirksamer und überzeugender Weise zur Geltung zu bringen. In einem kurzen Schlußwort faßt Adler den Eindruck der Konferenz in die rte zusammen: Die sozialdemokratischen Abgeordneten suchen auch ohne Parlament nach Kräften ihre Pflicht als Volksvertreter und Vertrauensmänner der Arbeiterklasse zu tun, im größten wie im kleinen und kleinsten. Wir sind erfüllt von der ganzen furchtbaren Tragik der Gegenwart, aber wir sehen in die Zukunft ungebrochenen Mutes und sind gewillt, unbeugsam den Weg zu gehen, den uns unsere sozialistische Ueberzeugung weist. dir Lebewohl! Aber verschnaufe nur, und dann trink' noch einmal.“. Er reichte ihr das Glas, und als sie absetzte, sagte er: „Du mußt austrinken mir zulieb', ganz bis auf den Grund.“ Amrei trank fort und fort, und als sie endlich das leere Glas in der Hand hate und sich umschaute, war der fremde Bursche verschwunden. Sie ging hinab vor das Haus, und da sah sie ihn noch, nicht weit entfernt, auf seinem Schim⸗ mel davonreiten; aber er wendete sich nicht mehr um. Die Nebel zogen wie Schleierwolken auf dem Wiesental dahin, die Sonne war schon hinab. Barfüßele sagte fast laut vor sich hin: ö „Ich wollt', es sollte gar nicht wieder morgen werden, immer heut, immer heut!“ und sie stand in Träumen ver⸗ sunken. ö Die Nacht kan rasch herbei. Der Mond wie eine dünne Sichel stand schon auf den dunklen Bergen und nicht weit von ihm, Haldenbrunn zu, der Abendstern.— Ein Berner⸗ wägelchen nach dem andern fuhr wiederum davon. Bar⸗ füßele hielt sich zum Gefährte ihres Meisters, das eben auch angespannt wurde. Da kam Rosel und sagte ihrem Bruder, daß sie den Burschen und Mädchen aus dem Dorfe ver⸗ sprochen habe, heute gemeinsam mit ihnen heimzugehen, und es verstand sich nun von selbst, daß der Bauer nicht allein mit der Magd fuhr. Das Bernerwägelchen rasselte heim. Die Rosel mußte Barfüßele gesehen haben, aber sie tat, als ob sie nicht da wäre, und Barfüßele ging noch einmal hinaus, den Weg, den der fremde Reiter dahingeritten war. Wohin ist er nur geritten? Wie viel hundert Dörfer und Weiler liegen hier, nach diesem Wege hinaus, wer kann sagen wo er sich hingewendet? Barfüßele fand die Stelle, wo 0 sie heute früh zum erstenmal begrüßt; sie wiederholte laut Anrede und Antwort vor sich hin. Sie saß noch einmal dort hinter der Hafelhecke, wo sie heute morgen geschlafen und ge⸗ träumt. Eine Goldammer saß auf einer schlanken Spi und ihre sechs Töne lauteten gerade: Was tust denn du noch da? Was tust denn du noch da? GGortsebuns folgt) 4 80 it 80 H de ei E bun. ss dekl. 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Nächst ärch Gebete zu i[den Untergang des Dampfers„ la Ciotat“ r 1 „ mentegegrinische Geschü ze mobernssech erte de drei östlichen Mittel sers„dea Sotat der im = duseren Truppen ang gegraben. woc 4 1 125 17 5 1 96 eineinffeindlichen unter⸗ Der Stellvertreter des Chefs Aufruf des stabs: fernen Osten und wur wurde. r Danpfer kam aus dem 55 2 5 Oöfe r Jeldaeicrür das, Ad wurde heute i Marzille Di . fer, Feldmarschfür das P 2 . 1 u e zassagiere und die Besatzung wur größt 5 Die Verwaltung Serbienden 1 e„Merve“ aufgen omen und am 26. d. M. 1 5 Budapest, 28. Dez. Aus Salonik wird Herher gemeldet: ee 3 1 8 0 De. Ferbien herrscht bereits überall Ordnung und Ruhe. Die der Bosatzung des v. meldet dab don den Passagieren und Bevölkerung hat sich an bie neuen Zustände gewöhnt, die fil. de la e versenkten fransösischen Dampfers„Ville heren Verwaltungsbeamten wurden durch solche ersetzt die 5 umgekommen sind. ne hug; der Obrenowitschpartei treugeblieben sind. In den 97888 Cesunkene Schiffe. 8. 1 Städten hat das Leben ziemlich normale Formen ange London, 28. Dez. Das englische Danpfschiff do[ 5 ale viele noch Sal ziemlich normale Formen angenom⸗ if t. Das englische Damofschiff„eddo„ 2 8 nach Serbien zurückgekehrt geflüchtete Personen sind wieder nen gehörte nach dic, Besatzung nitze gerettet(4882 Ton⸗ 12 S8 1 zurückgekehrt. 17 1155 1 Gundel Daß englische Dampffchiff Tel. 1 am Oswaldsgarten. 0„ 11 2 2 gha: 1 esunken Sieben Mitasfade⸗ 8. 3. 7 1— bulgarischen Sobranje. der Besatzung sind gerekket 6015 20 gehöle e— Händ!l walten Vorzugspreise.— 8 1 3½ Dez,(. T B. Nichtamtlich. Meldung der Bul⸗ gotw), Das belafscle ee ben an, ge ach Glas⸗* 5 garischen Telegraphen⸗Agenkur. 3 lich Meldung ber Bul⸗ gow), Das belgische Dampfsch Mer Beer 1 DDr n a ist heute die e n e e e feierlicher Beise ist gesunken. Steben Wine 5 i e 212* h 8 9 8 e a Boris und Kyrill wohnten der gien 1 t 7 Die Prinzen gerestet(4215 Donne Mitaliedet der Besatzung wurden!— Ber eiflrekenber WSH Publikum füllte die 6 5 Feier bei. Ein überaus zahlreiches 3 Sonnen, gehörte ütsprünglich nach Ant⸗⸗„ 2. g 5 7 lesene Thron 19 kalerien und Gänge. Die vom abnig ver- werben). Der gestern bereits als gesi 15 a 0 t„8 5 e 92 rede wurde mit langanhaltendem Beifall aufac[ley“ bat ee als gesunken gemeldete„Ha d⸗⸗ 9 5. 2. nommen. Beifall aufge⸗[ley ee Inhalt und gehörte nach London. b 1 5 1 Der türkische Bericht. Ymuider Fischdam per 6 e 75 19 Nichtamtlichs Der f Konstantinopel, 28. Dez.(W g beim Fischen zr„ stieß gestern früh f jäh⸗. b Dez.(W. T. B.. 8 eim Fischen in der Nordsee r 5 aal.. e Auf 0. 8 ron. der Besatzung nr 57 5 15 20. 1 1 9 5 ice e 1 Abteilung mi i Maschi 1175. he Heberlebende unde geld let, drei ier verwundet. Ach Gang wird zugesichert— Zahl v 9 9925 zwei Maschineugewehren und einer stattlichen Ueberlebende wurden mittags durch einen anderen Nmnider Probezeit 2 Wochen.— Das g en 175 1 die, geschützt von zwei Monitoren vor Fisch⸗Dampfer hier gelandet ö 5 a dend 151 wit 7 N ali Guarbi östlich Kut⸗el⸗Amara, gelegen hatt 5 London, 28. Dez,(W T, e wird dn! in 1 Kut⸗el⸗Amara zu Hilfe ko 5„gelegen hatte und ee T. B. Nichtamtlich.) Lloyds 5 1 zu mme N meldet: Der britische Dampfer E 4 1 1 Mal Ae alt Garbi zuriikgeworsen. der Richtung aufffewet warden, die Besguser bertür um; ist ver, dose Um Mee Auf der Kaukasusfront zwangen einzelne un 84¹ f Ist gergktet. Giessen Hessen) 0 Patrouillen starke feindliche Patroullen un late unserer. b Nen Kaiser⸗Allee 8.* An der ell he Patrouillen zur Flucht. Schwedisch⸗Oftastalischen 905 155 1 Dampfer„Ceylon“ ber Eigene Renaraturwerkstätte. 16 f 2 enfront warf ein Kre init Fries; In. ist in der Ostfee von einem deutschen i 8 ö Bomben auf di. 50 Kreuzer einige Kriegsschiff aufgebrach Si 5 eutschen 8 ie vom Feinde verlass S führ r esracht und nach Sßinemünde überge⸗ 1 Aurserde and dt Nurnn ung Jog seh deren aur f beebere dn dar ce ec oed e een end ae ö e warf die feindliche Artillerie eine große An- nach Ostasten anzutreten. 9 ei Erg, um dann seine Fahrz ö ö zahl Bomben gegen unseren rech Flügel ich tete ei gegli⸗ a 1 5 0 hten Flügel und richtet Ezegli oil a 2 5 90 e Feuer mit Maschinengewehren, Bomben Amsterdam, 27. cher Sfrgub. rr fd 95 Pf. an 1 und Lufttorpedos gegen unseren linken Flügel. Unsere Ar- Blätter melden, d„ Dez.(W. T. B Nichtamtlich.) Die Rau,. F.„ von. 1 6 tillerie antwortete, brachte die feindliche 1 r. Pot e daß die ganze für die Niederlande bestimmte f.& 80 8 oh 7 1 13 Schweigen und zerstörte einen Teil der zum 1 Südamerika von den Engländern von Bord 5 R0OS6 5 Am AC ö 1 9 Gräben. Am 25. Dezember een Nile 15 Amsterd 25 50 ntia“ geholt wurde. Waldsgarten. a 1 10—¹ Flieger erfolglos und ohne Schade 5 een n erdam, 28. Dez. Das willkürliche Vorgehen der g 1 ö 0 haden anzurichten die Um⸗ englischen Behörd e 5 5 1 ö gegend von Gala Takoy mit B 5 5 zen Behorden gegen die niegerländische Post auf 1 Buhs Kemikli r 1 1 7. von. Schiffen dauert an. Die Gesc 95 in 5— 8 n 1 ö portschiffen nah„„ en drans⸗ den letzten Wochen widerrechtlich der Hülländischen Pot N 7 0 1 Reinscke ö 3 ihmen wir die nützlichen Gegenstände furt z ein Pater ö 15 00 aͤndischen Post enk⸗ 91 8 1 0 0 Da 0 4. genstände fort. ibefäh e don e 8 der Nieupe Courant mitteilt,. 2 Amen Hannover Hauptquartier tei ee eee e Von den Postsendui 10 18 1 l 5 5 1 0 1 front warde eines 9 5 1 1 10 Nich en 8 en„Frisia“ geholt wurden, ist en be de— ö b a j 5 1 u Flug ⸗ worden, der dee 7 3 Agen 2 2. 1 3 zeugen, die Ari Bur nu überflogen ien„der andere Teil wurde zurückbehalten. Die( 90 unserer Artillerie beschädigt und fie 43 15 55 1 5 1 sich dabei nicht un allein auf zelten 5 I b 1 1 17 5 10 seine Trümmer gegen Imbros. Bei S d d für die dei 2 95, e Leschlag, sowohl die 1a— 1 ul Bahr dauert der gewöhnlick it Ar die Niederlande, als auch die für Deutschland u. f f* 4 Bomben und Luftt an laliche Kampf mit allen Arten Länder bestimmte Post, einerlei e e. Giessen Rheuma 18 4 2 Lufttorpedos an. Ein Panzerschiff der gesandt ist„einerlei von welchen Orten sie ab⸗ 2 f . K gamemnon“ Klasse beschoß unter dem Schutze zweier. 5 3 Surge bet rien. Ich wil 335 ö reuze ier Moni. 8 3 5 5 e j bekämpfen. Ich wi ö ö 10 zer, zweier Monitore und acht Torpedobvote eine Zeit⸗ Verantwortlicher Redakteur: F. Vetters. Gießen. e e Für Aus ö ng mit Unterbrechungen un S 1 Verlag von Krumm& Ciel, Gfeß 1 5 110 9 1 Alert; g sere Stellungen. Unsere Ar-] Druck: V Of um& Cie. Gießen. kuntt Freimarke beifügen. 9 1 755 erwiderte und tr af mit zwei Hau 6 e a 8 Duck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H., Offenbach a. M 1 1 e e 4 9 anzerschiff und ein ö f 0 76 5 N 0 R randt, krieg ehr 44. 1 warf ein hinter 1 05 Jusel Werken ge e Vereinskalender. Halle a. S. 438, Jakobstr. 44. 1 ; N er Moni 3 5 1 e 2 1 75 anatolische Küste der Meerenge e r 184 ar fee 9 uhr S 8 ‚ 4 unatolischen Meerengen-Vatterien ie Landungs. in Gewerkschaftshause. Die Vorstände der Gerddeg Uhr Sitzung 10 00 11 1008 f 1 stellen von Tekke Burn und eee sich dazu e Die Vorstände der Gewerkschaften wollen 1 9 0 unter Feuer, verhinderten und störten den feind 5„ eta, eier ir- Hermann Steingostter. 1 N bort, versenkten bei Tekle Burnn 9516 07 2 00 5 1 1 105„Arbeiter Bil du 8 rein. Abends Mitwoch, den i 1 6 einen großen Schuppen durch zwei Treffer„ 955 eee eee eee e ee, e eren Di 8 Vorstelung* 0 Vasserflugzeuge warf nachts mit Ersolg vier Bomben 0 1 0„Die Rarecpreise für Bie ud Frucht. e 1 g Zeltlager. Sonst nichts Neues. ud die Gießener Fleisch⸗ und Brotpreist am 27. Dezember 1915 Armut. 9 Seeg 05 Schlachtviehpreise in 101 1 ö 8 Ter Seekrieg. Frankfurt a. M. Fleischpreise u Gießen N e aden 1 3 Ein framösischer Dampfer im Mittelmeer versenkt. Schsen zo ks Schlachtgewich 121138 ff f 1120-12“ fg Se 10 1 0 1 Lloyds berichtet, daß das französische Dampfschiff„Bille Aber 0 gewich 15 1. 150—124 Pfg. gewöhnliche Preise(ermäßigt). ö de la Ciotat“ am 24. ein el de Besah⸗ Schweine ½„ 5 78129 133 1 9 1Scdaten van l W ö ung und isen, en 85 27 5 5 8.— 9623 Izaken bei allen Vorstellungen a 4 f a 5. Nin durch das Dampfschiff Getreidepresse- in Manuhelm. Erospresse in Gießen das Glaus. 3. Sperrsit nur halbe Prese. 11 5 9(eie„Ville de la Cigtat“ hatte 6300 Ton- 5—— 5 8 1 1 5 1 nen Inhalt und gehörte nach Marseille.) i 8 ie 1 200 b iar Pee 8 fg Muller un Cieß 988.99 5 85 Wc gene 5— age„„„ Höchstpreis[Schw 8 558, ießen, 58 Ja r 5 ystpreis Pchwarzbrot 2„ 68„ Wwe., geb. Steuernagel, iafort und sasaun bei Alsseld, 87 Jahre alt. hot. Atelier Gebr. Stra +* Visits Glanz Magz 1.80 matt 4.00 — Andere E 8 aal, a 0 ge. Bahnhofstrasse bl N ee 05 ler Srosse zungen 18 O ensgrös 2 3 8—— 3. ä—. 1 Originalen in tadelloset billiger Außführung.— Für Aehnlichkeh rasch herb garantiert. ö 2. 155 275 e 2 e auf den 1 runn zu, daz 1 m andern 1 im Gefährte in 1 1 Da kam 5 chen und Ml. 0 1 Ante gemeinsal 1 10 10 un von selb 1 Ula 1 Ahr. Das Be a 1 ußte Barfüßn f da wäre, un! isl: n em fehlt „den der frei e D r geritten? aged rverkäufer „ ra wendet? Ba 2 um erstenmalit Strasse 23. 8 l und allen auch fi wort vor sich Jul Theres „ Goldammer scg Bal öne lauteten denn du noch d Fortsetzu 52