Organ für der VPVV˙mt! fs r die Interessen des werktätigen Volles Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. — N — ö Die Oberbessische Volkszeitung erscheint jeden Werktag Abend in Gießen. Der Abonnementspreis beträgt wöchentlich 15 Pfg, monatlich Ei. 60 Pfg. einschl. Bringerlobn. Durch die Post bezogen vierteljährl. 1.80 Mk. Redaktion und Expedition Gießen, Bahnhofstraße 23, Ecke Löwengasse. Telephon 2008. Inserate kosten die 6 mal gespalt. Kolonelzeile oder deren Raum 10 Pfg. Bei größeren Aufträgen Rau att. Anzeigen wolle man bis abends 7 Uhr für die folgende Nummer in der Expedition aufgeben. ö Nr. 281 Gießen, Dienstag, den 30. November 1915 10. Jahrgang . Friedenssehnsucht— Friedensarbeit! Des Krieges müde! Die Neue Zürcher Zeitung hat sich aus Paris eine krie über das„alte Frankreich“ schicken lassen. f 1 lauten: „Zum Schlusse noch einen Oelzweig oder besser einen se ten Schößling, der aber kräftiger werden 055 e age nach der Demission Deleassés— das ist bezeichnend kam unter dem Vorwand, Feldmarschall French an der Front n besuchen, Lord Haldane nach Frankreich. In Wirk⸗ schkeit aber handelte es sich für ihn darum, sich u nauffällig a ch Paris zu begeben. Wir haben in Erfahrung gebracht, daß mit z wei der angesehensten Persönlichkeiten der Republik, viel⸗ cht noch mjt einer dritten, Unterredungen hatte. Na⸗ ürlich sind die Einzelheiten dieser vertraulichen Besprechungen un⸗ kannt, aber ihre Bedeutung wird klar werden, wenn wir daran innern, daß Lord Haldane, Kriegsminister im ersten Kabinett ssquith, jener britische Staatsmann ist, der sich zwei Jahre vor der öffnung der Feindseligkeiten nach Berlin begab, um zu versuchen, vischen England und Deutfschland bessere Beziehungen herzustellen. galt damals für deutschfreundlich und nahm, als das Mini⸗ rium Asquith zu einem Kriegskabinett umgestaltet wurde, seine demission. N estoweniger ist er ein vertrauter Aquiths und Sir Edward Greys geblieben. Nun fand sein Besuch in Paris in dem Augenblick statt, da der krieg ein neues Gesicht zeigt, da er an einem Wende— funkt steht und deutliche Symptome darauf hinweisen, daß die 8 5 Artikel⸗ Die Schlußsätze des ö 5 . N 1 0 Freund Fre den lerbündeten über die Art der Fortsetzung des Krieges un- ö ens sind. Lord Haldane soll beauftragt worden sein, sich zu ver⸗ it wissern, ob man in Paris zu einem Meinungsaus⸗ uschüber die Mittel für die Anbahnung von len jriedensver handlungen geneigt wäre. Den Augen⸗ 1010 lick abzuwarten, da eine der alliierten Mächte abffele, würde 1 0 de übrigen Staaten des Vierverbandes am Tage der Eröffnung r Friedensunterhandlungen, der ja früher oder später kommen — i in offenbaren Nachteil versetzen. Lord Haldanes Schritt geschah in dem Moment, da man in Fankreich und ohne Zweifel auch bei den anderen Kriegführenden te gewisse Müdigkeit zu empfinden beginnt. Mehr und uhr fühlt man das Bedürfnis, aus dieser vergifteten Atmosphäre s Hasses, der Verleumdung und der Lüge herauszu⸗ ünmen, die Dunkelheit, die einen umgibt, zerstreut zu sehen. Preits regen sich Besorgnisse wegen der Ziele, die un verfolgt, und der Interessen, die auf dem Spiele stehen. Man Jenimmt auch charakteristische Aeußerungen:„Wenn Deutschland süsehr daran hängt, so möge man ihm doch diese Negerkolonien een, deren einziger Nutzen barin besteht, daß sie alten Direktoren i Folies Bergere Stellen liefern, und dann soll es uns dafür sere Departements zurückerstatten.“ 5 1 Im Volke ereifert man sich nicht mehr so leidenschaftlich für e. Krieg, seit er eine neue Wendung genommen hat, die meisten ser einfachen Leute wissen übrigens kaum, wa ß Serbien ist. Larum haben wir diesen Krieg unternommen?“ beginnen sie zu igen. Sie wollen nicht für Interessen, die Frankreich nichts an⸗ den, leiden und ihr Blut vergießen, denn ihr Räsonnement ist 0 die — ¹ chu am Für Elsaß⸗Lothringen? Das ist in der Tat 15 5 d ist für die Franz haupt⸗ hpierigsten zu lösende Frage, denn sie ist für die Franzosen haupt⸗ un iglich eine Frage des Gefühls. Unser Blut sollte 070 1 ful sossen sein? Eine wilde Empörung wäre in diesem Falle zu be⸗ juchten. 5 In intellektuellen Kreisen 0. g 5 S. 5 Ruhm fort⸗ bene en Krieg ohne Ziel, ohne Schönheit, ohne i nen? Diese Stimmen een e e 3 man sie u bald werden sie sich so laut vernehmen lassen, 4 a ht mehr ersticken kann. Zum Himmel steigt immer schmerzlicher b l f 1 15 Klage der Mütter, Witwen und Waisen. 17 9 10 10 10 mit Abscheu von dem schändlichen Gemetzel ab. Wo u, wo zus 1 ao Frieden!“— 1 T N. 2 5* 7 811i 2 Romain Rolland, der eifrige Kämpfer für 935 f ulken, veröffentlicht in der Semaine e iich ber die f rundes, der sich an der Front befindet und 190 rücthalt 7 iegsunlust der französischen So N äußert: 5 5 15 170 7„Alles was ich geseben und gehört habe ge We e e 5 te mich darin bestärkt, daß der Krieg von aner. Der leb⸗ 90 t sind, von ganzem Herzen verabscher zosischen Soldaten 12 teste Wunsch des Poll“(Spitzname des fran sens wieder 160 Kufee ane 1 107 1555 118 15 Krieger von heute 116 wufangen. Ich stehe Dir dafür ein, daß, Al oiese Manner ezuverläfsigsten Pazifisten der Zukunft sind. nl unsch, daß er eider en haben nur wee ohe ö heinsemals wiederholen möge und daß es 195 nur deshalb wollen ebe, seine Schrecknisse lennen zu lernen ugalten.“— trotz ihrer Müdigkeit bis zum Ende aushalton * ilfskomitee der Zarin ent⸗ Auheheure Tätigkeit. Jetzt . 115 Nowoje Area ire 1055 gelte bei Beginn des Krieges ein 5 schäftigt waren, die Eule 1 früher Tausende Aae 11 5 N ii di 9 r, da die ganze Bevölkerungseieits Blutopfer ge⸗ Hergeiffen hat. ede Familie hat behedrückt echt. Alle sind durch die große Teuerung 1* Der Payst über den e 1 eine weutzale Personduc gat harte Möglicher esles bad gen aun, mit dem Papst ein Gespräch Über die, 99 7 Fedens. Auf die Frage, ob er nicht glau e, zu können, antwortete der Papst: den Frieden herbei⸗ 1 A Leider nicht. Man will ja nicht auf uns hören. Aber dennoch: ein Fortschritt ist zu vermerken. Vor vier oder fünf Monaten durste man das Wort Frieden überhaupt nicht neunen, während man jetzt getrost davon sprechen darf. Fortschritt. Aber ob sich daraus mehr ergeben wird, wissen wir nicht. Man muß von beiden Seiten Schritte aufeinander zu tun und sich halbwegs 1 0 begegnen. Forderungen kürzen. Immerhin ein 0 Jeder muß seine Aber nun wird jetzt wieder gesagt, der Krieg solle bis zur völligen Erschöpfung weitergeführt werden. Enfin, nous verrons. Oesterreich, als es Serbien den Krieg erklärte, gedacht hat, daß er ... Eigentlich glauben wir nicht, daß sich zu einem Weltbrand ausarten würde. Deutschland mußte ja seiner⸗ seits als Verbündeter Oesterreich beistehen. Aber nach unserer Meinung hätte sich Ruß lan d zurückhalten sollen. Ruß lands Einmischung ist schuld, daß der Krieg den heutigen Umfang angenommen hat.“ Die Friedensreise Nords. Politiken erfährt aus Newyork: Der amerikanische Millionär Henry Ford hat zu seiner Friedensreise nach den neu⸗ tralen Staaten Europas Kardinal Gibbons, William Jennings, Bryan, Edison, die Expräsidenten Roosevelt und Taft, die Gouverneure aller Einzelstaaten, alle Bundessenatoren und mehrere Kongreßmitglieder eingelgden. Ford will das dänische Schiff„Oscar II“ zur Beförderung der Teilnehmer an der Friedens⸗ fahrt für 32000 Dollar mieten; ein permanentes Bureau für die Friedensreise soll in Kopenhagen errichtet werden. Ford verhandelte gestern mit Wilson. Er hat 150 Ein⸗ ladungen zur Friedensfahrt telegraphisch ausgesandt. 8 So rührt und regt sich überall die heiße Sehnsucht nach dem Irleden, nach Beendigung dieser grauenhaften Menschenschlächterei. Werden die Herrschenden überall diese mahnenden Stimmen verstehen und würdigen? ** * 1 Stellung und Stärke der Ententetrupp u. Eine Meldung des Petit Parisien vom 27. d. M. sagt: Reichliche rSchneefall auf der ganzen französischen Front hat die Kämpfe zum Stillstond gebracht. Die englischen Truppen nehmen jetzt die ganze frühere französische Front von Kostu⸗ rino bis Dojran ein. Dem Athener Blatt Patris zufolge ist die englisch⸗fran⸗ zösische Balkanarmee jetzt über 125000 Mann stark. Die Ver⸗ bündeten landen nahezu 4000 Mann täglich. Neue Truppen⸗ verbände in der Stärke von 40 bis 45000 Mann sind nach Salonik unterwegs. Französische Verluste. Abgesehen von den bereits angelangten vierzig Waggons mit Verwundeten ist in Salonik die Ankunft weiterer sechshundert verwundeter Franzosen signalisiert. Serbische Untgten. und Umgegend von den Serben erschossen worden sind. Zeitungsnachrichten zufolge töteten die Serben in Kruschewo nördlich Monastir zahlreiche Bulgaren und Griechen. Sie plünderten die Läden und verbrannten einen Teil der Stadt. Wechfelnde Stimmungen. T. U. Amsterdam, 28. Nov. Entgegen den nur wenige Stunden früher verbreiteten Nachrichten aus Athen sagt der dortige Reuterkorrespondent in einem Bericht über die neue Ententenote, daß der bisherige Optimismus plötzlich zu schwanken beginne. Auch Lloyd News meldet, daß der Vier⸗ verband möglichst sofortige Antwort auf die neue Note ver⸗ lange und daß mehrere Punkte darin für Griechenland unan⸗ nehmbar seien. Der Zustand wird für ernst gehalten. Türkescher Sieg in Mesopotamien. Die türkischen Erfolge in Mesopotamien haben große Genugtuung ausgelöst. Man kann bei der Umsicht, die die türlische Heeresleitung entfaltet, erwarten, daß dem jüngsten türkischen Siege über die Engländer weitere Siege in nicht ferner Zeit folgen werden. Gerade auf diesem historischen Kampfplatz sind Niederlagen für die Politik des britischen Reiches von unabsehbarer Wirkung. Alles, was am Persischen Meerbusen vorgeht, findet eine schnelle Resonanz in Vorder⸗ Indien. Schon jetzt haben einige bisher zweifelhafte Stämme Südarabiens sich rückhaltlos der Türkei angeschlossen. Konstantinopel, 28. Noy.(W. T. B. Nichtamtlich.) Nach ergänzenden Meldungen über die Kämpfe im Irak haben die Engländer auf ihrer regellosen Flucht eine große Anzahl Verwundeter, eine Menge Waffen und Vomben zurückgelassen. Englische Gefangene erzählen, daß in der englischen Armee eine große Panik herrscht. Die Veluste ber englischen Truppen werden auf mehrere tausend Mann geschätzt. Abschluß in Serbien! Artillerie⸗Erfolge an den Dardanellen. Konstantinopel, 27. Nov.(W. T. B.) Das Haupt⸗ quartier teilt mit: An der Dardanellenfront am 25. und 26. November Artillerie- und Bombenkämpfe mit Unterbrechungen. Bei Anaforta zwang unsere Artillerie die feindliche Artillerie in der Umgebung von Karakoldagh zum Schweigen, zerstörte durch wirksames Feuer feindliche Truppen- und Transport⸗ kolonnen, die ohne Deckung im südlichen Teil von Kemikli Liman bemerkt wurden, und fügte ihnen Verluste zu. Bei Ari Burnu zerstörten wir eine feindliche Bombenwerfer⸗ und Maschinengewehrstellung. Unsere Artillerie zwang Transportschiffe, die sich der Landungsstelle zu nähern ver⸗ suchten, zum Rückzuge. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr zerstörte unsere Artillerie auf dem linken Flügel einige feindliche Schützen⸗ gräben und Bombenwerferstellungen.— Ueber die Ereignisse auf den anderen Kriegsschauplätzen haben wir noch keine ins einzelne gehenden wichtigen Nachrichten erhalten. Die italienischen Kriegshetzer. Lugano, 28. Nov. In der Galerie in Mailand fanden gesterg abend nach der Versammlung der Fasei die ersten öffentlichen Kundgebungen für die Kriegserklärung an Deutschland statt. Schließlich erschien die Polizei und sperrte die Galerie ab. Die Genneser Fasei veranstalteten am Montag abend eine öffentliche Kundgebung gleichen Charakters auf der Piazza di Ferrari, dem größten Platze Genuas. Das Volk soll Rom übermittelt. Die römische Polizei dagegen öffentlichen Kriegskundgebungen gegen Deutschland. Französisches Mißtrauen gegen Eugland. Der Korrespondent des Labour Leader in Paris schreibt:„Es scheint, daß Großbritannien wenige ideale Gründe hat, den Krieg fortzusetzen. Man sagte mir neulich, daß Großbritannien nicht einem frühen Frieden zustimmen könnte, wie befriedigend auch die Bedingungen wären, weil, wenn bald Frieden gemacht würde, Deutschlands Handel und Industrie sich wieder schnell erholen wür⸗ den. Ist das wirklich die Erklärung? Ich hoffe nicht. Aber ich fürchte sehr, daß diese Erklärung in allen Ländern geglaubt wird, außer in Großbritannien. Wenn Großbritannien darauf besteht, den Krieg fortzusetzen, bis Deutschland vollständig vernichtet ist angenommen, daß das überhaupt möglich wäre, so wird Englan der Welt als eine Nation erscheinen, die Europa zerstört hat, um einen gefährlichen Handelskonkurrenten zu vernichten. Ich kann verbot alle l nicht glauben, daß das britische Volk ein solches Odium auf sich ruhen lassen wird. In jedem Falle sollte bekannt sein, daß hier eine weitverbreitete Furcht herrscht, daß Großbritannien Frankreich für seine eigenen Wünsche ausbeuten will. Es war eine Folge der Erklärung Englands, daß der Krieg wahrscheinlich mindestens dred Jahre dauern würde. Griechische Zeitungen melden, daß 16 Soldaten griechi⸗ scher Nationalität, die aus der serbischen Armee desertiert waren, zusammen mit bulgarischen Notablen aus Monastir In letzter Zeit hat dieses Gefühl noch mehr zugenommen. Besonders in der Provinz ist Großbritannien weit davon entfernt, populär zu sein, und das britische Volk sollte dies wissen.“ Frauzösische Sozialisten der Schweisüber Renandel. Die in Chaux⸗de⸗Fonds erscheinende sozialistische Zeitung Sentinelle beschäftigt sich in ihrer Nummer vom 19. November mit den Auffassungen der Mehrheit der französischen sozialistischen Fraktion. wie sie vom Genossen Renaudel in der Humanits vertreten werden. Gegenüber seiner Erklärung, daß man sich an Tatsachen halte und das österreichische Ultimatum au Serbien als wahre Ur⸗ sache des Krieges betrachten müsse, sagt die Sentinelle, daß Renaudels Beweisfüb rung von einer kindischen Einfalt zeuge. Man müßte ein kurzes Gedächtnis haben, um ihr zuzustimmen. Renaudel berufe sich auf die Macht der Tatsachen.„Gut, betrachten wir die Tat⸗ sachen. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß das österreichische Ultimatum hervorgerufen wurde durch die Vergrößerung Serbiens, das zum Anziehungspunkte der Slawen Oesterreichs und deshalb eine Bedrohung dieser Monarchie wurde. Diese Vergrößerung war die Folge der Balkankriege, die ihrerseits wieder die Folge des tripolitanischen Krieges waren. Und wer hat den tripolitanischen Krieg hervorgerufen? War es nicht Frankreich durch seine Er⸗ oberung Marokkos? Wer würde es wagen, dies zu bestreitend“ Renaudel bemühe sich, auf die unterdrückten Völkerschaften in Deutschland und in Oesterreich hinzuweisen.„Wenn dies Tatsachen sind, so sind auch die Hunderte von Millianen Menschen, die Eng⸗ land unter seiner Heerrschaft hält, ebenfalls Tatsachen; ferner die Millionen Menschen, die unter französischer Herrschaft sich befinden; die Araber, die Italien niedermetzelte, um sie zu zivilisieren; die italienische Besetzung des Dodeskanes, die von Griechen bevölkert sind; die italienische Besetzung Valonas. einer albanischen Stadt; die russische Unterdrückung der Finnen und Polen,— das alles, Genosse Renaudel, sind ebenfalls Tatsachen.“ Furcht vor ombenanschlägen in Amerika. Washington. 27. Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) In San Franeisco ist ein gewisser Crowley, der früher im Bureau des Distriktsanwalts in Viska gearbeitet hatte, verhaftet worden. Er wird beschuldigt, Gelder verschickt zu haben, die zur Vernichtung von Munttionsschiffen und Zerstörung von An⸗ legeplätzen ander pagifischen Küste dienen sollten. Als Crowley seine Stellung bei dem Distriktsanwalt aufgab, nahm er eine Stellung in einer Pulverfabrik an, um, wie man glaubt, in die Ver fung von Explosivstoffen gengueren Einblick zu erhalten. Eine Erplosion in einem mit Durgenft beladenen Leschter in Soattle wird ihm zur Last gelegt. gur Präfektur ziehen und dort verlangen, daß der Präfekt den Wunsch des Volkes nach der Kriegserklärung an Deutschland nach . haben Drahtnetze über ihre Gebäude gespannt, um sich por Newyork, 27. Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) Reuterschen Burcaus. Außerordentliche worden sind, geben Anlaß zu Gerüchten, daß man einer neue Verschwörung auf die Spur gekommen sei. internationale Bankfirmen, die mit würfen von den umliegenden Wolkenkratzern aus zu schützest. Ein neuer Reichseredit. Es muß mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß dem Reichstage in seiner bevorstehenden Tagung eine Kre⸗ Die definitive Entscheidung darüber hängt noch von dem Nopemberabschluß ab, der eta in den nüchsten Tagen vorliegen wird. Diese Kreditvorlage ist nicht etwa eine Anleihe, sondern sie würde, wie frühe⸗ ditvorlage zugehen wird. schon, dem Reichsschatzsekretär die verfassungsmäßige E mächtigung geben, durch Begebung von Schatzanwei⸗ sungen etwa notwendig werdende Mittel zu beschaffen, die dann später, wie es auch bei der letzten Anleshe der Fall wa durch eine Anleihe konsolidiert werden. sten Frühjahr ist, nicht irren, im August gesagt hat, zu erwarten. Sie zehnte Druckschrift über die wirtschaftlichen Maßnahmen des Bundesrats se eine Anleihe nich Ausbruch des Krieges ist dem Reichstage zugegangen, der am Dienstag seine Pforte wieder öffnet. Einen Hauptgegenstand der Verhandlungen spird die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln bilden. Au bürgerliche Blätter verlangen, daß hierüber ein kräftiges und offenes Wort gesprochen wird. So schreibt das Berl. Tgbl „... Auch sonst wird es an wichtigem nicht fehlen. Alle anderen Notwendigkeiten werden aber ragt durch die Regelung des Lebensmittelverkehrs. Hier ist no das meiste unfertig. An Beschwerden und Produzenten wie ber Konfumenten hat es nicht gefehlt. Teil haben sie sich zu sehr erbitterten Anklagen gesteigert. kann der Reichstag beruhigend wirken, nicht indem Zu hafen treibt, wohl aber dadurch, daß er erträgliche Verhältnisse affen hilft. Da wir füber völlig ausreichende Vorräte pox⸗ 5 1 3 4 5 5 logen so 411 wir ncht ger e e Um 01 man Die Diplomatie der deulschen Heerführer. ommt es auf die richtige Verteilung der vorhandenen Mittel an. U 9 75 11 5. 17 Was dazu notwendig ist, das muß geschehen, auch wenn einsge Aunsterdame 20. Mee. e griechischen Gefandten hei nteressenten widerstreben sollten. Nur wenn hier mit voller einer der Ententemächte wird folgende Aeußerung zugeschrie⸗ Entschiedenheit durchgegriffen wird, werden wir wie an der ben: Die Frage, ob Griechenland die auf sein Gebiet über⸗ ront auch im Innern die Gewißheit haben, bis zum siegreichen nde durchzuhalten.“ Keine Kriegs briefmarken. Der Reichstag hat in seiner Sitzung vom 26. Auguft eine Resolution angenommen, nach der die Herstellung von Kriegs- briefmarken gewünscht wird. Die Münchener Neuesten Nach⸗ richten erfahren, die Reichspostverwaltung wie die bayerische Postverwaltung seien übereingekommen, von der Herstellung von Kriegshriefmarken abzusehen. Die Gründe hierfür sollen zunächst in der bereits sehr vorgeschrittenen Kriegszeit liegen, sowie darin, daß die Herstellung und Ausgabe neuer Brjef⸗ marken mit Rücksicht auf den Mangel an geschulten Arbeits⸗ kräften und an Beamten größeren Schwierigkeiten begegnen würde. Die Soldaten im Felde und die Kriegs⸗ begeisterten daheim. Wöhrle, ein bekannter Mitarhestex des März, d Oskar 1 a Nummer des März„Skizzen von draußen“, die folgenden Stellen: Nach gewonnener schlagen. Der Sieg hatte sich endlich auf unsere Seite geworfen. halben im Riickzug. Wir nden Halbtot an den Kaupnen, Gesicht und Hände schspg n sampf, die Augen entzsindet und von giftigen Schlacht. üindum das Chags: wunbese Infanteristen, die ihre Schsnersen durch alte Schreie az chiilteln suchte, furchtbare Oalm brennender Häufer, Geftg hunderter seit Tagen nicht beerdigter Kadaver. Von der Beobgch — 2 — Meldung des Baumbahre einen Hauptmann geschleppt. Maßregeln, von die in den lebten Tagen in Newyork und Washington getroffen seinem offenen 0 Einige wichtige Kampf wie die den Alliierten sympathisieren, Bomben⸗ Vor dem na ch⸗ mie auch der Schatzsekretär, wenn wir Beratungsmaterial über⸗ Vorwürfen seitens der Hier er Schön⸗ Und doch, wenn er kommt, dann zögern wir keinen Augenblick, das drücken wir los und schießen ihm in die breite Brust hinein! Amen! it Anfang des Krieges im Felde steht, veröffentlicht in der letzten Nun 0 en vo Wir entpehmen den in ihrer schlichten Wahrheit erschütternd wirkenden Schilderungen Die Schlacht war ge⸗ nach langem, aufregendem Zaudern Der Feind befand sich allent⸗ 0 asen zerschmetterte Leichen, tote Pforde, per⸗ E stung her brachten zwe Fernsprecher auf einer — Er war tödlich verwundet, Gott und der Granate gezeichnet. Der blutige Dreck guoll aus Leibe und wie getretene Schlangen wanden sich Seine Arme hoben und senkten sich im Flügelschläge eines sterbenden 101 Auf der Stirze stand der Todesschweiß in dicken Tropfen und die räuberischen Fliegen kamen und faugten davon. a Wir sammelten uns in einem großen Haufen und weinten alle, als wir zu unseren Füßen dieses Jammerbisd der Vernichtung sahen. 5 f Aber mitten in unsere Tränen legte sich eine bissige Hand auf unsere Schultern und eine und vernehmlich: ee hängt man in Deutschland n die Gedärme dazwischen. Sieg! Sieg! ie Fahnen heraus!“ Merkblatt: Es ist gut Hurra schreien, wenn man in Deutsch⸗ land Me pollen Humpen sitzt und einem das Fett in der Pfanne nie ausgeht. Es aft gut Siege feiern, wenn man noch kein anderes Prasseln gehört hat, als das Prasseln des Feuer werk⸗ und platzende Schrapnells und Grgngten gur gus der Zeitung kennt.. Es ist gut vom Durchhalten sprechen, wenn man machts bei seiner Frau im Nest liegt und sich die warme ziehen kann. Es ist aber schwer, ein Soldat zu fein; denn der Regen näßt, t die Kälte zwickt, die Sonne sticht, der Hunger itz weh, der Durst brennt den Hals aus und die feuchte Erde macht Rheumatisanus. Es ist aber schwer, ein Saldat zu sein; denn man ist kein Mensch mehr für sich; man muß seinem Willen einen anderen Willen unterwerfen: man sieht nie weiter, gls die eigenen Augen gehen: man muß jede Sauerei mitmachen und weiß ine, wann der Greuel ein Ende hat. 5 Es ist aber schwer, ein Soldat zu sein, denn man swiß nicht unt marschleren und wieder marschieren man muß guch töten. Dg heißt ch es, dem Herrgott ins Gesicht schauen und die Verantwortung dafür übernehmen sein Leben lang. Die nimmt einem kein Befehlshaber ab. Auch der Höchste nicht. Keiner. Wundert euch darum gnicht, daß wir so still sind. Kommt heraus zu uns fürchterlichen Gesellen, und ihr werdet begreifen, daß wir die deutsche Erde heißer lieben als ihr. Weil wir ihr so psel ferner find. Weil wir stündlich dafür stepben leg. Weil wir erft an der Fremde messen konnten, was deutsche Urde esgentlich ist. Da werdet ihr begreifen, daß wir gegen Unsere Feinde keine großen Worte gebrauchen, sondern an den Helm greifen in Hochachtung. r⸗ r, it ch * tretenden serbischen oder Ententetruppen entwaffnet, ist in der Stille längst gelöst. Es war weder die Entente noch die griechische Regierung, die zu shrer Ihsung beigetragen haben, sondern die deutschen Heerführer in Serhjien, die ihre strate⸗ gische Aufgaben so diplongtisch ausfsshrten, daß man ihre Art bewundern muß. Die deutschen Führer haben ihre Opo⸗ rationen so eingerichtet, daß der Fall, der Griechenland in eine schwierige Lage bringen würde, verhindert wird. Wenn die Deutschen es gewollt hätten, so würden sie die feindlichen Armeen längst nach Griechenland getrieben haben. Heute bei dem übrig gebliebenen Rest hat es keinen Zweck mehr. Die⸗ ses Taktgefühl der Deutschen findet bei uns Griechen volle Anerkennung. Es lohnt sich also nicht, über diese Frage noch ein Wort zu verlieren. Französische Mi' stimmung. Paris, 29. Nov. stellte Clemenseegu fest, daß Armeekarps nach Salon gesaudt habe, Eugland aher erst mit mehreren schwachen Diysionen erschlenen sei, während Italien noch unbeteiligt sei, obwohl England und Italien am Balkan weit mehr intepefflert find, als Frankreich. An einen rusfischen Feldzug gegen Bulgarson glaubt in Paris kein Mensch. Die russi che Balkanepped tion. Kristignig, 20. Nov. Aus Petersburg wird berichtet: Das russische Heer für den Balkan, das an der rumänischen [Grenze und in Odessa konzentriert wird, ist 350 000 Mann stark. Davon stehen 70 000 Mann in Ismail, 80 000 Mann in Reni und der Rest in Odessa. Die Truppen find mit un⸗ gefähr 1000 Kanonen japanischen Fabrikats versehen. Zar Nikolaus weilt jetzt in Renj. Der Zar und der Thronfolger er gllieni bereits drei statt zwei U Barfüßele. Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach. dio werden uns nicht fressen,“ drängte Amrei, aber Damj erklärte, daß er nicht mitgehe, „Komm' du nur mit, und obgleich Amrei innerlich Furcht hatte, faßte sie doch e 51 und ging allein zum Speicher hinguf. Sie kam gb bald wieder zurück, leschenblaß, und hatte nichts als einen Büschel altes Kümmelstroh in der Hand. „Der Dami geht mit mir nach Amerika,“ sagte der Oh 55 der Hinzutretenden, und diese erwiderte, das Stroh er Hand zerbrechend:„Ich habe nichts dagegen. Ich we noch nicht, was ich tue, aber er kann guch allein gehen.“ „Nein,“ rief Dami,„das tu' ich nicht. Du bist damals mit der Landfriedbäuerin icht gegangen, wie sie dich h mien wollen, und so gehe ich auch nicht allein, ab mit dir.“ „Nun denn, so überleg' dir's, du bist gescheit genug,“ so daß schloß der Ohm, verriegelte wiederum den Laden, man jm Finstern stand, drängte dann die Kinder zur Stube für und zur Hausflur hinaus, verschloß die Haustür und ging, dem Kohlenmathes den Schlüssel wieder zu bringen Noch aus der u hast noch bis morgen früh Zeit: und dann mit Dami allein jns Dorf hinein. Ferne rief er Amrei zu:„D dann geh' ich fort, ob ihr mitgehet oder nicht.“ Amrei war allein, sie schaute den Woggehenden ngch, und es kam ihr seltsam vor, daß ein Mensch vom ander weggehen kann.„Dort geht er hin, und er gehört doch dir und du zu ihm.“ Soltsam! nur leise Angeregte sich in ihm erneuert Wunderlichkeiten verflicht, so erging es jetzt Amrei im wach Traume. 6 mit der Landfriedbäuerin gesprochen; hellauf wie ein Bild aus vergangenen perträumten Leben. Amrei sagte sich fast laut:„Wer weiß, ob sie nicht au Wie es im wirklichen Traume geht, daß das und mit gllerlei Nur ganz flüchtig hatte Dami von der Begegnung . f 0 ihr Gedenken war halb erloschen in der Erinnerung, und jetzt wachte es wieder einmal so plötzlich, man kann nicht sagen, woher, an dich denkt, und vielleicht jetzt eben in dieser Minute, und hier, dort unten hat sie dir's ja persprochen, daß sie dir eine An⸗ nehmerin sein will, wenn du kommst, dort bei den Kopf⸗ weiden. Warum bleiben nur die Bäume stehen, daß man sie allzeit sieht? Warum wirgh nicht auch ein Wort so etwas wie ein Baum; das steht fest und man kann sich dran halten. Ja, es kommt gur darguf an, ob man will, da hat man's so gut wie einen Baum... und was so eine ehreßhafte Bäuerin sagt, das ist fest und getreu, und sie hat doch auch geweint, weil sie fort gemußt von der Heimat, und ist dach schon lang hingus perheirgtet aus dem Dorf und hat Kinder, ja, und der eine heißt Johannes“ Amrei stand an dem Vogelbeerbaum und legte die Hand an sejnen Stamm und sagte;„Du, warum gehst denn du nicht fort? warum heißen dich die Menschen nicht auch gus⸗ wandern? Vielleicht wäre dir's auch besser anderswo. Aber freilich, du bist zu groß, und du hast dich nicht selher her⸗ gesetzt, und wer weiß, ob du nicht an einem anderen Ort verkämest. Man kann dich nur umhacken und nicht versetzen. Dummes Zeug! Ich hah' ja auch von da weggemußt. Ja, wenn's mein Vater wäre, da müßt' ich mit ihm gehen. Er hat mich nicht zu fragen, und wer lang fragt, geht viel irr'. Es kann mir niemand raten, guch die Marann nicht. Und beim Ohm ist's doch so, er denkt: ich tu' dir Gutes, und du mußt mir's wieder bezahlen. Wenn er hart gegen mich ist und gegen den Dami, weil er ungeschickt ist, und wir gehen auf und dapon... Wohin sollen wir dann in der wilden fremden Welt? Und hier kennt uns jeder Mensch und jede Hecke, jeder Baum hat ein bekanntes Gesicht. Gelt, du kennst mich?“ sagte sie wieder aufschauend zu dem Baum. O wenn du reden könntest! Du bist doch auch von Gott ge⸗ schaffen, o warum kannst du nicht reden? Du hast doch auch meinen Vater und meine Mutter sa gut gekannt, warum kannst du mir nicht sagen, was sie mir raten würden? D lieber Pater, ob liebe Mutter, mir ist sa speh, daß ich fort soll. Ich habe doch hier nichts und fast niemand, aber mir ist's, als müßt' ich aus dem warmen Bett in den falten 10 in 0 0 in 15 at el Ne en zu on ich Im 1 für auswärtige Angelegenheiten —.—— den ee 18. bis 25. zur Grenze.— Die Nachri stisumt für die schwankenden, Balkanstaaten. insische Hilfskreuzer zerjs Kopenhagen, 20. Simsergpol: Drei Schiff angtolischen Küste operierten, fi 0 einer Bucht verankert lagen, 0 zerstört worden. 5 1 J 0 Deutsch⸗österreichische Wirtschaftsbeziehung N Der deutsch⸗österreichische Wirtschaftskongreß, der 1 ein engeres Verhältnis zwischen Deutschland und Oeste 10 Ungarn beraten soll, wurde gestern in Dresden mit 0 Ansprache des Oberbürgermeisters h auf hinwies, daß zum ersten Male nich 0 Dautschlands und Oesterreich⸗Ungarns, sonder 9e Türkei und Bulgariens, also der gesamte a Vierbund erschienen sei, um über gemeinsame Inke a beraten. 10 Flugzeug und Dampfer. 10 Wie verschiedenen Berliner Morgenblättern aus Ro unt gemeldet wird, wurde am Freitag mittag der englische Da f „Balgowufe“ in der Nordsee bei Noordhinderfeuerschiff von 141 deutschen Flugzeugen angegriffen, mit Bomben beworfen, Mai mit Maschinengewehren und Gewehren beschossen. Der At delt ahe 20 Minufen gedauert. Darauf seien die Flugzeuge süd der berschwunden. Der englische Dampfer ist in Rotterdam ang Her kommen. 5 4 ind riegsus izen. l Der Kartoffelgroßhändler Schifftan in Breslau ha 170 Gemelde e ce bei G0 1500 Zentner Kar 11 k. gegenüber deim Hüchstpreise von 3,50 Mk. ange 1019 ing auf dieses Angehot 6 weil 10 2 t würden. Dieser Pandel wurde ain selat 8 ät zerschlug sich. Die. Strafkameen ale Greiz verurteilte den Kartoffelwucherer seider nicht zu Gefen 10 ondern 0 einer Geldstrafe don 3000 Mark. Der Gemeinde 17 eher erhielt eine Gel 00 non 50 Mark. 0 Eine 1 e e Veroränung vom 18. Nopember Gelen 10 bie italienischen Beamten und den staatlichen Verwaf 0 appgrat eine Reihe hon Sugar Mn r 1 Während des 1 5 sollen in den e e Justig⸗, St leb und Elsenbahnbeßarden möglichst keine Veförderuß; 11 vargenamimen zverden, wenn, sie mit Gehalts ausbessen 11 eh sind. Kaun die Beförderung nicht che pe le ritt trozdem ke in Aüfpruch auf 105 höhere Gehalt e 0 üblichen 1 5 ischen Gehaltserhöhüngen feilen N 0 Dauer des 1125 fallen gelafsen.„Die Angestellten, dis 907 Beamtenesgenschaff besitzen, folley um i an i e Gl werden, a e in den Fällen, wo es sich wie z. gel Hellen, und Essenbahnbetrseh— f handelt, den regu ft Vetrieb aufrecht au erhalten. Alle Spesen ssir 18 0 Beleüchf Tone Befüörderufg, Papo usw. sollen um mindestens 10 Prog. nied War ee 19 3 1 g 7 0 Das in Moskau sejt dem 1. August tätsge Jeu 10 kamitee der neee 0 15 sich die Auf tte stellte, die be e elversorgüng des 9 75 be ganffiexen und zu sejten, wurde, wie aeg vom 18. Nope lg berichtet, von der 1 Aßdsministration als von der Regist 32 nicht bestätigt, 5 10 Aueisen Die ien, 01 90 machte in verschiedenen Kreisen der russischen Gesellscha 0 wwenghee Regent din beneldet; ein el 5 0 Aus urk wird gemeldet: Ein Telegramm aus Lare in. Texas 1 15 e 90 U 5 1. 9 20 Haben Inaug, der merikanischen National Eisen bahn 23. November zwischen Monterey und Tampieo i sprengt haben, wodurch 80 Pa t WI agier Parteinachrichten. a 150 an, e e eee für Schlesien schlug der gemei liche Aus Magistrat und e ordneten 000 Wella de Genen L 1 1 u 0 orste Sazialdemokrgt in diefer Körperschaft sein. 4 Bei den Stadtuerordnetenwahlen ü in Goldberg i. Schl. ban die büchern 0 10 1 1 ed in dse egetöte 1 gialdemokraten zum arsten Male ein Mandat ab, un nosse wurde unterm Burgfrieden 9 wählt.— In Strehlen besetzten wir unsere Mandate wieder. 1 — 3 ——— Schnee. Ist das, was mir so weh' tut, ein Zeichen, daß ei nicht fort soll? Ist das das rechte Gewissen, oder sst es n eine dumme Angst? O lieber Himmel, ich weiß es f Wenn jetzt nur eine Stimme vom Himmel käm' und tät jagen. Das Kind zitterte von innerer Angst, und der Zu des Lebens tat sich zum erstenmgl schreiond in ihm 10 wieder sprach sie halb, halb dachte sie, aher jetzt entf „„Wenn ich allein wäre, das ppeiß ich fest, ich ginge ich bliebe da; es tut mir zu weh; und ich kann mit e allein forthelfen. Gut, snerk' dir das. false eins ha fest, mit dir selber bist du im reinen. Ia, aber spas für ein dummes Denken! Wje kann ich mir's denn denke 5 daß ich allein wäre ohne den Damie Ih bi ja gar ne ee allein da, der Dami gehört zu mir und ich zu ihm, rd a den Dami wär's dach besser, er wäre in einer Bgsersgen das tät' ihn aufrichten. Wozu brauchft du aber 9 0 anderen? Kannst du nicht selber für ihn sorges nötig iste Und wenn er so eingeheimst wird, sch seh da bleibt er fein Loben lang nichts als ein Knecht, der für andere Leute: und wor weiß, wie die Kinder des e gegen uns sind. Weil sie selber arme Leuke sind, we e sie die Herren gegen uns spielen. Nein, nein, sie fin e brgo, und das ift schön, wenn man so fagen kan en 0 Tag, Vetter, guten Morgen, Bas. Wenn nur der hm ee e von den Kindern mitgebracht hätt', da könnt' ich iel gen 0 reden und könnte auch alles besser erkundschaften. n Gott, wie ist das alles guf einmgl so schwer,“ f Amrei setzte sich nieder am Baum, und ein Vuchfin 1 dahergetrippelt, pickte ein Körnchen auf, schaute sich 4 flog davon. Ueber das Gesicht Amreis kroch eiwas, fit 4 es ab. Es war ein Abgottskäfer. Sie ließ ihn a* Hand herumkriochen, zwischen Berg und Tal 1155 a 1 7 t bis er auf die Spitze des Fingers kam und dave (Jortsetzung folgt.) g r fin, f 10 bietung einer großen Reklasme in Voreinsendung des Kaufpreises zu Hessen und Nachbargebiete. Hietzen und Umgebung, 1— Der Arbeitsmarkt in essen, Hessen⸗Nass und Waldeck im K e Nasen ongt Oktober. gen Nebeitskräften wester zugenommen, der nur ein genf 0 0 de ie duch dan Wobei gene Als sehr groß. Ruch in Dar mstg dt waren gute Miet l aden bunter be h e e Af e 1 n der Diaman ife reit hgt fich ö Nef b ich nach dem Be⸗ ar 0 Arbeitsgelegenheit ni fe page ie im Vormonat. Iu Wiesbaden war in 155 900 e 92 nduftrie wenig Angebot aud Nachfrage. Die Lederwaren und Reifen tikelfahrikaten in Offenbach g. N. und Umge end wafen nuf mäßlg beschäftigt, wenn auch ewas besser gls 1055 die glosche Zelt im Vorfahre. Die Arbesterzabl wurde in ersingem Für Schreinar war die Beschüftigungägelegen. beitsträften stärter gewa rden. dem Bericht i innung in Frantsurt a. M. war immer noch Rate e lexuten isingeren Metzgern, 400 dei Bericht des Arbeitsamtes Wiesbaden war besonders nach Bäckern stapke Nachfrage. Auch in Main herrschie sarker Mangel an selbständigen Bäckern. Der deutsche Tabalarbeiterperbhand in Frgnffurt g. N teilt mit daß in der Zigarren⸗ und Ziggrettenindustrse der Geschaͤftsgang im Berichtsmonat gut wax. In der Bekleidungs⸗ 1 Reinigungs⸗ industrie ist nach dem Bericht des Städtischen Arbeitsamtes Frank⸗ surt a M. eine Aenderung gegen ie nicht eingetreten Der Geschältsgang in der Damenkonfehkion hat sich ebenfalls nicht gehoben. Die Beschäftigung in den Schuh faulen in Offen⸗ a ch a. M. war besfer als Mana managt inn in der leschen Jet un Korjahre. Es serrsche Mangel an geübten mannlichen Ar⸗ bejtoen, dagegen Ueherfluß an weißen Afheitskräften. In ein⸗ selnen Fabriken, wo mäimliche Arbestskräfte fehlten, mußten lieberstunden geleistet werden, Im Baugemarbe war nach dem Bericht das Städtischen Arbeitsamtes Frankfurt g. M. infolge der günsligen Witterung noch Arbeltsgelegenhest vorhanden, Ng dem Bericht der Stäßtischen Baupolizei in Gießen lag im dritten Quartal 1915 das Privathauwesen noch still. Es wurden nur die dringenosten Repargturarbeiten ausgeführt. Die Bauhandwerker, die nicht durch Einberufung zum Heere genötigt wurden, den Be⸗ trieb einzustellen, find mit Ausführung von neuen Bargckenbauten für die Scchaeigt uc e und an Essenbahnbanten zum Tail aus⸗ spärts beschäftigt. Die Nachfrage nach Arbestskräften ist allgemesn etwas größer als das Angebot; in neuerer Zeit fehlte es hauptsich⸗ lich an Bauschreinern und Glasern, Im graphischen Ge⸗ werbe spar der Geschäftsgang ruhig. 595 herrschte infolge Einberufungen Mangel an Gehilfen. In, er Schriftgießsxei war gegen den Vermona eine Bessexung nicht zu pergzeschnen. Der deutsche Buchdruckerverband in Wrap a, M, zahlte im Berichts⸗ Monat an Arbeitslosenunterstützung 168 Mk, im Vorjahre 19 28 Mark, also weniger 10 097 Mk. Schwierjg war nach dem Bericht dos Städtischen Arbestsamtes in Frankfurt g, M. die Vermittlung der jugendlichen. Es hält sehr schwer, das Lohnangebot der Internehmer und die Forderungen der jugendlichen Arbeiter in Uebereinstimmung zu bringen. Junge Leute von 14—16 Jahren berlangen Wochenlöhne von 20—24 Mk, über 16 bis 18 Jahre 20 Mk. Was an ungelernten Arbeftern über 19 Jahre noch hier und jetzt noch arbeitslos ist, ist entweder körperlich oder moralisch licht mehr einwandsfrei Die Arbeitsmarktlage im Gastwirts⸗ eswerbe war nach dem Bericht des Städisschen Arheitsamtes Frank⸗ 1 a. M. gegenüber dem gleichen Monate im Vorjahre, trotz des krieges, recht gut. Nach dem Berscht der sapdwirtschaft⸗ lichen Abteilung des furt a. M. war die Nachfrage nach Kne 0 icht. 15 Der Bedarf konnte zum großen Teil befriedigt werden. lach Tagelöhnern hielt die Nachfrage bis gegen Ende des Mongts an, ließ dann nach Beendigung der Ernte aber merklich nach; die noch zu verrichtende Arbeit wird meist mit Gefangenen gemacht. In, der Dienffhotenabteslung des Städtischen Arbests⸗ amtes Frankfurt g M. meldeten sich im Berichtsmonat bedeutessd mehr Stellensuchende 910 im Vormongt, darunter ein Drittel Zu⸗ ereiste, während die Ruftrage gegen den Vormenat zurückgingen jele Haushalte, die durch Einberufungen verkleinert sind, be⸗ schäftigen an Stelle der Mädchen Monatsfrauen, wie sich das 91 i der Abteilung für Mongtsfrauen bemerkbar machte, In der gewerblichen Abtestung zeigte ssch, soweit es sich um Arbeskorsanen b die in Ha wee 1. segenüber dem Vormangt eine Besserung.% die el. ber jedoch im Berxichtsmongt g Aefch tigen vorhanden. Bei ädtischen Arbeitsamtes Frasf⸗ 41 feen im Berichtsmonat sehr Futz⸗ und Monatsfrqen zeigte sich eine kleine Vesserung. — Der Brotpreis ist bei uns noch ziemlich hoch. Zwar ist Gseßen eine derjenigen Städte der näheren Umgebung, die den niedrigsten Brotpreis haben; aber in Leipzig zum Besfpiel ist das Brot erheblich billiger. Dort fetzte die Be⸗ börde den Preis auf 14% Pfg. das Pfund fest, das würde also für 4 Pfund 88 Pfg. gusmachen, während hier dasselbe Gewicht 68 Pfg. kostet. 5 — Vor einer Poreinsendung des Kaufpreises an unbe⸗ kannte Firmen ist entschteden zu e 3 e dee ee, een N sich gegen r Lieferung von Wgren, kriegerischen Verhältnissen in befonders solchen, die zu den der Betrag eingegangen, so die Behörden Anstglten, gegen sie ei Beziehung stehen, erbieten. Ist! lassen sie nichts mehr von sich hören liche Aufmerksamkeit zuf Genüge auf Haben sie die öffent⸗ sich gezogen und treffen nzuschreiten, dann per⸗ sanpinden die Herren, um an einem andern Platz unter einer anderen schön gewählten Firma ihr Handwen ran 1 beginnen. Auf diese Weise ist eine ganze 1 e sonen schon um Geldbeträge geschädigt worden. . oltkestraße konnte schan gestern die Mlababn ap ber up zenn auch pon der Fugen 5 1— 1 1 do den öffnet werden und sie wurde dene lallerdings nicht blos Vielen Kindern werder 5 Kallen e en an erben ach en Huch zee 1 U if mügen 3 13 7„ um sich auf dem Eise en e ana ist guch die Miesock stark henutzt. inge Kälte am Samstag 195 selten vorkommt und auch aum Tefl zugefroren, was sehr. Hof de die Lahn it 1 einer Eisdecke Ab gage gz e sch es Winters äufig no e e schaft des Winters vorläufig! Wie berichtet wird, — Eingrmige Vahnsteigschaffe e hl ines Vor⸗ een, cher in Mühlhausen eine We 0 070 ee eren durch Füfkpaft her⸗ (Beteiligten zur freien Benutzung Eisenb⸗Perw. soll sie öltni Fahrkarten. vichtung zum Lochen pon stellen lassen, die er den dell, Nach der ig, d. Paris 2 bolkain „ 14 155 bei mittleren Verkehrsverhöltnissen heit qut. Auch in Aschaffenburg dach Nachfrage nach tüchtigen Ar⸗ W 7 8 Jahrscheinbefte und dergl. mit einer Hanz so zu behan⸗ dell spse es sonst nur mit zwei Hänben möglich il. also die Turchlechung an vorgeschrsebener Stelle zu bespirken, Ab⸗ schnitte zu entnehmen usw. und zwar unabhängig vom Por⸗ bandensein künstlicher Ersatz⸗Gltedmaßen. Der Erfinder glaubt, daß in jedem Direktionsbezirk leicht dreißig und mehr in andere Stellungen zu ülberführende Bahnsteigschaffner eurch Einarmige ersetzt werden könnten. Die Erfin⸗ dung, die sich zweifellos noch ausbauen läßt, würde kriegs⸗ verstümmelten Eisenbahnern ein weiteres Fold der Tätigkeit erschließen.— Damit ist aber zugleich die Gefahr der Lohn⸗ drückerei vergrößert, — Konsumverein Gießen. Eine außerordentlicho Ge⸗ neralversammlung des Konsumvereins soll, wio uns mitgeteilt wird, am Sonntag, 12. Dezember, nachmittags im Gewerkschaftshause abgehalten werden. Auf der Tages⸗ ordnung steht ein Vortrag über Teuerung der Lebensmittel und als zweiter Punkt Wahl des Geschäftsführers. — Bilder des Elends. Vor kurzem annoneierte eine Familie im Kölner Stadtanzeiger, daß sie 1998 alte Möbelstücke, darunter ein Bett und einen Kleiderschrank, zu verschenken hahe. Die ipkung der kleinen Annonces spar überwältsgand, Juschriften kam an. Man hat unserm Kölner Bruderblatt, der Aheinischen Zeitung, einige Dutzend dieser Schresben zur Ver⸗ fügung gestellt und eine Reihe davon hat das Blatt veröffentlicht. Da diese 1 deff geeignet sind, einen Blick in die Lebensweise eines großen Teils der Krsegerfrauen und der armen Leute über⸗ haupt werfen zu können, wollon auch wir es uns nicht versagen, einige hier wioderzugehen, Eine Frau schreiht; 5 „Mein Masn it schon 5 5 rege, und sch habe vier Kinder und seden Augenblick die Niederkunft zu erwarten. Ich habe bloß zwei Bette. Wo ich die vier Kinder hinlegen soll, wenn ich jetzt niederkomme, ist ir 10 Rätsel. Ich spusünsche, mein Mann wäre wieder hier, Hoffentlich wird Gott ihn mir gefund zurückschicken...“ 4 Aehnlichen Inhalts sind die gachstehenden Briefe: „Habe fünf Kinder, meein Mann 1 im achten Monat im Feld und sehe täglich meiner Niederkunft entgegen, und habe bloß zwei Betten und ein ganz kleines. Möchte ja, wenn es noch gut geht, ein bischen ersetzen. Möchte aber um Verschwiegeenheit 1 5 die jetzigen Hausgrmen im Kriege am schlimmsten ran find „Da ich arme Krsegerfrau bin, mit drei unmündigen Kin⸗ dern, und nur ein Bett habe und leinen Aleigerscranl Möchte mich auf Ihre Annones melden“ „Bin Kriegerfrau mit zwei Kindern und habe kein Bett, guf die Erbe. Zu besichtsgen meine Wohnung zu jeder Eier Eine andere Frau schildert, wie ihre Familie durch Krankheit zurückgekommen ist, und schreih peter?! „Da ich mich, ich muß leider sagen, nicht an die Stadt ge⸗ wandt habe, gingen unsere Möbel so weg. Ich dacht, ich könnte mir wieder welche Aue wenn mein Mann gesund wäre. Aber N 0 ee Da ich nun sechs unmündige Kinder habe und nächsten Monat meiner Rieberkuuft entgegensehe und nicht mal mit dem 7 10 versehen bin, so hitte ich Sie, mir Ihre Gunft zu⸗ zulassen...“ Ganz schlimme Zustände offenbaren sich jedoch Schreiben: 5 „Habe keinen Klesderschranf und da ich schwer lungenkrank bin les handelt sich um eisse Frau), bedürfte ich ein Bett, um 12 zu schlafen. Wir hahen pier Kinder und vier sind ge⸗ storben „Mein Mann steht el Monate im Felde, bin vier Jahre lungenkrank, habe neun Mosate im Augusta⸗Hospital gelegen, habe drei Kinder, von 505 und acht Jahren und pier Monaten, bekomme enge 50 Mk. wenn die Miete gb ist. Habe ein großes und ein kleines Bett, habe die meifte Zeit noch nicht das nötigste Brot...“ Diese kleine Auswahl pon Elendschilderungen dürfte mahl ge⸗ nügen, um zu zeigen, wo noch eine große Lsicke in unsever Kriegs⸗ fürsorge auszufüllen ist. e wollen wir nur noch, daß den Sieg in dem Kampf um das Bett eine Frau davontrug, die sich selbst und sechs Kinder imm Alter pon 1½ bis 11 Jahren mit Hilfe der dürftigen Kriegsunterstützung mühfam durch das Leben schlagen muß, Alle biefo Brsefe zeigen, af sich das Leben der Ariegerfamflien denn doch etwas anders abspfelt als manche ein⸗ fältige Menschen, dse ihren Blich nur ay der Oberfläche haften lassen, sich selbst einbilden und andere glguhen machen wollen. Ge⸗ wiß, es mag Fälle geben, we die materfelle Mot sich nicht so heran⸗ drängt an die Famflien, 758 der Haußternährer im Felde steht. Zum a ae o der Rriegsteilfsehsser Beamter ist und das Gehalt foptgezaflt erhält, Aber in den messten Fällen stößt der Tieferbligende immer wieder guf amjlienseben, die sich ähn⸗ lich, wenn auch nicht ganz se kraß, suje die parerwähnten, dar⸗ stellen. Das diürfse sich fit der längeren Dauer des Krieges, be⸗ sonders im Winter, ssoch verschsimmern. Eine krßstigere Unter⸗ stützung der Kriegerfamslien, und zwar 5 chhell sir möglich, ist 0 daher im Interesse der Erhaltung der skraft dringend er⸗ forderlich. Die behoste Schaffnersn. Wieder erschesst ums die Kriegsfrau⸗ in anderer Gestalt, die Vorkehrsbegmtin in Hasen! Ger Eigenart des Schnellbahnverkehrs wegen hat man es für gut gehalten, die Beamtinnen neben der Uniformbluse Hosen tragen zu laffen, um ihnen so mehr Sicherheit 10 eine schnellere Bewegungsfreiheit zu geben, das Einklemmen der Röcke in den Wagentüren zu vermeiden und dergleichen. Es handelt sich um eine Art Turnbose oder um den geteilten Rock der Radfghrexinnen, und die Bekleidung wirkt durchaus unguffällig und anständig. Die erstes dleser Beamtinnen worden, nachdem nun ihre. eee Ausbilsung vollendef ft, Ende diefes Mongts auf den KAußsessftreken der Bahn erscheineßt. So berichtet der Tag über die neuen Hochbahnschaffnerinen in Berlin. Meserwald und Unterlahn. Unfall beim Rodeln, In Dillenburg ereicgssete sich am Sonntag 75 ener Unfall beim Rodeln. Auf dem Kirchberg wal die bejden Kinder des Geschäftsfüührers 12 ppich die Ge⸗ walt fiber ihren Schlitten und 0 e in voller Fahrt 1 das Schaufenster des aufmansss Gulbrod, Die Scheihe würde zar⸗ frümmert. Die Kinder erlitten schwere Berletzungen und iußten sofgrt in ärztliche Behandlung gegeben werden. Von Mah und fern. * Bestrafter Wucherer. Die Strafkammer in Stade ver⸗ Urtejlle den Kaufmann Hugo A zu 700 Mark Gesdstrgfe und ordnete die Schließung des Goschäfts des Verurteilten em. 00 Reis, den er mit 48, 90 und 38. N 10 c tft hatte, mut 400 bis 40 Prozent Aa de d. e schriebene Preisliste gefälscht indem er nach der polszeilichen Ab⸗ J die Preise erhöhte.— Wege Ueherschpeitung der Kartoffel ae e 40 eee Schifftan aus B er Stegfkanmer in Greiz 0. 6 1d 11 1 15 me S Weste 2 1 17 n 1 Ae Aug Zentner Karteffeln zum reise van 40 Mark fei geser 1 105 währessd der Höchstpreis nur 3,0 Jar betrug. „ Marim Gorli, der bekannte russische, demokratisch gostunte Dichter e Berschten russischer Zeitungen so schwer erkrankt sojn, 10 mit seinem Ableben gerechnet werden missse. kaum war er drei 10 gesund, haben sie ihn zum Militär ein⸗ in folgenden Eine Flut von u 2000 Mark Me Augteberih deb Gefen Hanptnuartiels. 9 Artillevie- und Minenkämpfe im Westen. Bei der Verfolgung weitere 1500 fer bische Gefangene. M. B. Großes Hauptquartier, 20. Nov., vorm.(Amtlich. Westlicher Kriegsschauplatz. Auf der gauzen Front herrscht bei klarem Frostwetter lebhafte Artillerie⸗ und Minentitigkeit. 5 Nördlich von St. Mihiel wurde ein feindliches Flugzeug zur Landung vor unserer Front gezwungen und durch unser Artilleriefeuer zerstört.. . In Ggminus sind in den letzten zwei Wochen durch feind⸗ liches Feuer 22 Einwohner getötet und 8 verwundet worden. Deslicher Kriegsschguplatz. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Balkan. „Die Verfolgung ist im weiteren Joptschreiten. Ueber fünfzehnhundert Serben wurden gefangen genommen. ** Am gestrigen Bericht über den bisherigen Verlauf des erbischen Feldzuges ist noch zu ergänzen, daß die Gesamtzahl der bisher den Serben abgenommenen Geschütze fünfhundert undzwei beträgt, darunter viele schwere. f 55 Oberste Heeresleitung. Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht Die Isonzoschlacht. 3 vortschritte in Montenegro, Wien, 20, Nou.(W, T. B. ili i erlauihurt; 28. oer 1015 0 B.) Amilich wird verlausburt; Ruflischer Kriegsschauplatz. Keine besonderen Ereignisse, 3 ie Kriegsschauplatz. Die Jsonzaschlacht dauert fort. Auch die gestrigen Kämpfe endeten für 91 55 ee 1 de N 4 a 10 auptungalleeihrer Stellungen. Gegen den Görger Brücken los 4 0 77 die Ftalienex abermals neue Regimenter heran Ungegchtet ihrer nutzlesen Verluste fofgte Stuem auf Sturm. Nur bei Hslagija und auf der Padgorg gelangt es dem feind in unsere Stellungen einzubringen; er wurde aber wieder hiy⸗ ausgemgr fen. Ansonsten senlengen alle Vorstöße schsn 4 unserem Feuer. Der Raum beiderfeits des Monte San iche le murde gleichfalls non fehr bedeutenden itgljensschen Krissen vergeblich angegriffen. Bei San Martino waren das Auensee nen, Nr, 30 und das egerländische Landsturm⸗ Infanterie⸗Reliment Nr g an den Kämpfen hervorkagend beseiligt, Am nördlichen W e wurden heftige Angeisse gegen ufsere Bergsteflungen nörbsich Tolmein gabgeschlagen. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Unsere Olsensine gegen das närdliche und nordöstliche Monte⸗ igen dae den Maglhe Easen und Peg ven dee e e 886 ich von Prihof. 7 Die Bulggren verfolgen in der e e Peizrend. 8 Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höser, Feldmarschalleutnant. * Monastir vor dem Fall. Der Daily Telegraph meldet aus Athen: Oberst Wassit s hat dem serbischen Gesandten telegraphiert:„Alle Hoffnung, Nong stir zu retten, hahe ich aufgegeben, Der Feind verfügt über eine Streitkraft, die fünfmal größer ist als die meine. Bis et werde sch noch Widerstand seisten. Morgen wird der eind in Monastir fein. Die Stadt ist bereits voll⸗ ständig geräumt und sogar die englischen Konfuln, die sich porige Woche dach weigerten, wegzugehen, haben die Stadt ver⸗ lassen und 5 in Floring angekommen. Eine bulgarssche Brigade hat die Brücke siher die Erng def Fefkrikei, vier Meilen westlich don Monastsr, besetzt. Man erwartet, daß sie heute in Keuali erscheinen wird, wodurch sie die Eifenhahn und die Wege nach der griechischen Grenze abschneiden wird. Ich mit meiner Heldenschar merde mich in westlicher Richtung nach Resug zurückziehen und zins von da einen Weg nach Elbafsan in Alhanjen bahnen.“ Bulgarischer Bericht. Sofia, 20. Nop.(W. T. B. Nichtsmtlich) Bulgari⸗ scher Gleneralstabsbericht vom 27. November. An der sor⸗ bischen Front verfalgen wir den Gegner energisch, trotz der schwierigen klimatischen Perhältnisse. Bei der Verellckung gegen Prizrend machten wir von den Trümmern der Donau⸗ Drina⸗Sumadijg⸗Divisson 3000 Gefangene und erbeuteten acht Kanonen. Bei ihrem Rückzuge gegen Montenegro gernschteten die Serben alle noch vorhandenen Feld und schweren Geschistze. Die Reste der serbischen Armee gehen bloß mit Gebirgskanonen zurück. Unsere Vorrückung gegen Prigrend dauert fort. f An der fiidmgazedonischen Front besetzten unsere Truppen am 26. November die letzte serbische Stellung an der Erne Rijeka, An der Straße von Prilep nach Monastir bei Alinee, 11 Klm, südweftlich Prilep, zogen sich die Serhen gegen Me⸗ hastir zurck. Infolge energlscher Verfolgung durch unsere Truppen konnten die Serben die Briscke über die Erna Rieka licht zersthren. An der erwähnten Straße haben die Fran⸗ zesen bei ihrem Risckzuge uf das rechte Erngufer die Bahn⸗ brücke heim Vardar, die Brsscke bes Vozerof 9 Km: pestlich Kapadar, und die Briscke bei dem Defile iber die Bglaftica () perbrannt und zerstört. 2 Die Serben in Albanien. Geuf, 29. Nop. hehe Meldungen befagen, daß die serbi⸗ chen Truppen vom Norden und Nordwesten, die vah allen erbindungen mit den im Süden stehenden Kontingenton, suwie den Verb sisgeten abgeschnitten sind, zum Teil schon die albanische Grenze seherschpitten haben, Es geht das Gericht, 900 diese Trup⸗ en den Befehs erhielten, ahne sich Aae zur Adeig hiuabzu⸗ 5 liber Lie Strafen, die von Nrißren nach San Gsepauni e di ing und Dibrg nach Durgize hren. Die erstere sst 100, die zweite 85 Kilometer lang. Sobald dle serbische Remes die Külfte, sej es bei Vglong, Of che oder, San Giepauns di Wezug er⸗ teicht habe, werde sie un dfesen Häsen zahlresche Schisse finden. Diese schon vor eshigen non abgegangenen Tagen Prin' isi Transpartschisse hätten die Mission, die serbische Truppen samt legs ate nach Sato n rh portleren.. Saen u kr N 1 5 25 1 7 5 7 f a 2 5 a 2 2 5 2 N 8 Die Entente in Griechenland. baldige Versammlung der Internationale, dringend notwendig zur 8 Id 1 1 Ich 1 1 Der neue Schritt der Entente in Athen bezweckt, nach ber, ken eee e i ee ela A E 1 J relslda U 5 5 4„ 75 3 8 1 den Meldungen französischer Blätter zu schließen, Griechen- wunsche der Arbeilerwelt Rechnung zu tragen. Ein Fehler sei es 2 25 2 8 land zu einer raschen Erledigung der noch in der Schwebe be— gewesen, daß am 14. Februar eine Ver ammlung nicht im Haag 18 SR- Fund erg 1 d. 1 findlichen derungen zu drängen Es handelt sich um oder in Bern, sondern in London unter Ausschluß Deutschlands N das Recht 1 5 Durchsuchung der griechischen Gewässer nach 9 1 i ee Aber die Erschöpfung 8 e been 12 na tt halb 3 U. g n Bor 9 1 5 8 b Griechen; eee e eren öpfung Sonntag, den 5. Dezember, nachmittags ha ur 1„Boote 8 Ve e Hriechen⸗ e i die de u eintreten; da kein Teil„ 0. 0„ feindlichen U-Booten und um das Verlangen. daß Griechen-] der einen werde nicht ohne die der anderen eintreten: d nach Giessen(Schanzenstrasse 10) eine Hoeresleitung der Entente neues Eisenbahnpe sonal] so siegen werde, daß er seinen Willen dem Gegner aufzwingen land der Heeresleitung E neues Eif hnperf könne. Man werde auf den Status quo vom 3. August 1914 zu⸗ 0 515 olle. Offizibs wi 76 K ei N 2 f. 1 e e 1 75 1 1 15 Als rükehren und alles Blut werbe uno gestessen sein. U Jerlammlu 1 10 r neue 2 7 k. f Anzeich 5 U- Boot⸗Beute. 1 Anzeichen für die Entspannung der diplomatischen Lage in Athen wird angeführt, daß die englische Regierung in Egop- Lugano, 29. Nov. Unweit des Kaps Sandolo auf Sar⸗ ein.— la der Versammlung soll eine Uebersicht über den Stand ten die Ausfuhr von 7000 Tonnen Getreide für Rechnung der] dinien wurde der französische Dampfer„Algerien“ von einem unserer Organisation gegeben, sowie sonstige Partei-Angelegen- griechischen Regierung gestattete. Auch die Sperre für Reis-] U-Boot versenkt. We ee Mitglieder, in dieser Versammlung 180 r 8 3 1 5 5 i n unsere Mitgli ung zu und Maissendungen nach ee wurde aufgehoben. Verantwortlicher Nedakteur: F. Vetters, Gießen. enen.„ Der Fe 5 7— 2 Verlag von Krumm& Cie., Gießen. 5. I. A.: Gg. Beckmann ö 5 2*— 3 1 4. Dem Bund wird von zuständiger Stelle aus, Athen teler] Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. 5. Offenbach a.. 7 00 graphiert: Eine bedeutende Flotte der Ententemächte liegt seit einigen Tagen in den Gewässern von Milo in der Nähe Kretas——. 155 und führt sich dort als absolute Herrscherin auf. Sie hat dle tele⸗ Bekanntmachung. N N 1 ban graphischen Verbindungen der Insel mit Athen unterbrochen und Samstag, den 4. Dezember 1915, vormittags 11 Uhr, werden 5 1— setzt sich unerbittlich über die Gebote der Menschheit hinweg. So im Stadthaus, Zimmer Nr. 12 schiedene städtische Plätze zum r. wurde das vom Sturm verschlagene Schiff„Salamine“, das sich bei 19 925 11 d e 71 88 0 f ö 1 Milo zu bergen versuchte, verhindert, dort Anker zu werfen, trotz Gießen, den 29. November 1915. Un gegen 1 1— des Protestes des Kapitäns. Es scheint, daß sich die Mächte der 5 75 Der Oberbürgermeister: Entente, die fortwährend einen starken Druck auf die hellenische Keller 5 Ruf Beschluss der lehten Peneralversammlung Reglerung ausliben, obschon diese all' ihre Forderungen zuge⸗ 8 8 5 5 standen hat, bemühen, die Lage Griechenlands je länger, je ver⸗ Bekanntmachung sollen unter diejenigen ffamilien unserer ein⸗ * 1 dame, der Ober el. dezogenen mitglieder insgesamt N ö 3 Das 3. Ziel Schulgeld des Rea Türkischer Bericht. schule, der ee e e und der 9 190 5 85 0 ar 111 1 Mädchenschule für das Ri. 1915 kann in den nächsten agen non 500 Der türkische Sieg in Mesopotamich. ohne Mahnkosten an die Stadtkasse bezahlt werden. Erfolgreiche Artilleriekämpfe an den Dardanellen. Gießen, den 29. November 1915. 7— 8 8 5 Konstantinopel, 29. Nov.(W. T. B. Nichtamtlich.) An Der Sladtrechner: an waren verteilt werden, die im letzten Jahre bd d der Irakfront konnten die Engländer unter dem Drucke Mäser. mindesfens 15 Scheine abgegeben und nicht 4 75 unserer Verfolgung ihren Rückzug noch nicht ein⸗ 175 2 8 f„, stellen. Der Bericht über die auf diesem Kriegsschauplatz Lieferungsvergebung. unter 2 Kinder baben. ssneldungen werden 9 10 1. Zur Bekleidung armer Konfirmanden zu Ostern 1916 sind unter Dorlegung des Nnteilscheines oder der ande ausgefochtene Schlacht gibt folgende Einzelheiten: b 24. N he chi 6 f foriwä 8„folgende Lieferungen zu vergeben: 3 7 5 95 Ahe, %% J 7 85 5 e 2 warzer Stoff zu Mä idern, 2 101 1 unseren vorgeschobenen Stellungen einzurichten, in die sie ein. 30 8 Baume flanell zu Unterröcken. ö Dezember im Rontor, Schanzenstraße 16, ent g 1113 gedrungen waren. Am 25. November ver jagten wir Angebote sind unter Beifügung von Mustern, auch zu dem gegengenommen. Der Dorstand. 9 h fel. durch kräftige Angriffe, die bis zum Abend währten, den] Futter für die Knabenanzüge und die Mädchenkleider, und mit ent⸗ 1* 5 rr: 550. Ausschrift verschlossen bis spätestens 20. Dezember 1915 2D offen! N Feind aus diesen Stellungen. In derselben Nacht sprechen der Kussch, N 12. e S 8 i SF 5 wurde eine andere Abteilung, die den feindlichen Rückzug be⸗. ne. 3 eee 1325 1 drohte, gleichfalls an die Front geworfen. Die Engländer Der Sberbürgermeister. 8 eu 0 mußten sich eilends zurückziehen. Der Feind ließ eine große(Armenverwaltung) scsnitt 1 ahl Verwundeter und Toter, sowie Tiere und Leller. ö 15 Kriegsmittel aller Art auf dem Schlachtfelde zurück. e 2 89 ud 8* 5 1 7 5 nd ge Wir zählten über tausend Leichen des Feindes, darunter Bekanntmachung. S Inh. Wilh Im M 15 den Befehlshaber der englischen Reiterei. Wir erbeuteten 1 e e ee ene 2„ WIlne orn 1 100 drei Maschinengewehre, eine Fahne, Waffen, Ge⸗ gu dem einten a e e en ee markt gewünschten ee schosse, Telegraphenapparate und Kriegsgerät. Freiwillige ee S Kreuzplatz 15 GIESSEN 1 5 Aline re erbeuteten e 1 Gießen, den 29. e 1915. 1 2 empfiehlt noch onstige Gegenstände, die der Feind bei seinem Rückzug zurück⸗ er Oberbürgermeister:: 1 5 0 0 r ae, Keller. in grosser Auswahl zu billigen Preisen: An der Kaukasusfront nichts Wesentliches. Ein 3 5 0 Teil unserer Flotte versenkte im nordöstlichen Teile des Eisverkauf. 5 F ri Herren- U Fnaben-Hnzi E. i Schwarzen Meeres vier russische Segelschiffe„Die Benutzung des Schweinemarktplatzes und einiger anderer E Ide 5 9 5 1 und zwang ein russisches Petroleumschiff, auf Grund zu 90 5005. des in der Lahn gewonnenen Eises soll für 8. laufen. Feindliche, Verteidigungsarbeiten in den an dieser 0 e Nittwoch, 1 5 Dezember 1915, vormittags 11 Uhr. 5 Herren-Hnzugstolte arif Küste gelegenen Häfen wurden durch die Beschießung gestört. an Ort und Stelle versteigert werden. 2 funde 2 An der Dardanellenfront beschoß unsere Ar⸗ Zusammenkunft auf der Lahnbrücke. 1 5 Den tillerie wirksam die feindlichen Stellungen bei Anaforta. Die Gießen, den 29. e amen 4 ers 0 8 ern feindliche Artillerie antwortete mit Unterstützung zweier 8 88 a ster. 2— 0 Panzerkreuzer. Ein feindlicher Monitor eröffnete ein un⸗ 5 B 1 n dir 0 3 5 8 5 2 2 n hür wirksames Feuer nach verschiedenen Richtungen. Nach⸗ Bekanntmachung. aum Daren 2 b 0 0 mittags beschossen zwei Panzerschiffe Kamikli Liman und ein Die Auszahlung der Famllienunterstlzungen für 1. bis 15 D j j ar 5 ar 5 f 8 dna Kreuzer Ari Burn, vermochten aber ebensowenig wie die] Dezemb Feen eee eee ee 55 10. 1 ö 1 3 uf Art K e u Artillerie einen wesentlichen Schaden anzurichten. Bei Ari 1 findet 1. 8. 1 Burnn zerstörte unsere Artillerie in der Nähe von Kanlisirt a) Reichs⸗ und Kreisunterstützung. Se e le De e de u en vo einen feindlichen Schützengraben, der mit Stahlschutzschilden An diejenigen, deren Namen e mit 2 SSS Ss SSS nd versehen war, und zwei Stellen für Handgranatenwerfer. 1 9.—. uten w. Ein Kreuzer und feindliche Haubitzen erwiderten wirkung 52 Donnerstag, den 2. D 1915 ei w i 5 8 5 1 0 8 erstag, den 2. Dezember 1915. 4 s los. Bei Sedd ül Bahr Handgranatenwerfen mit Unter) Städtische Unterstützung(Mietszuschuß). Neu! Konkurrenzlos! Neu! en 5 brechungen. Im Artilleriezweikampf vor unserem linken u Freitag, den 3. Dezember 1915,, daf Flügel traf eine von uns zur Sprengung gebrachte Mine auf 3 15„ e eine feindliche Mine. Dort auch Kampf mit Handgranaten c) An Servisel d die Mietbelräge Abholen.— ban und Gewehrfeuer. Wir zerstörten eine feindliche Mine. Dienstag, den 7. Dezember 1915.* f 8 Späterhin zerstörte unsere Artillerie auf diesem Flügel eine Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr vormittags im Stadt- neh feindliche Minenwerferstellung. haus Zimmer Nr. 7 statt. hark 2 Kriegsrat in! 18 6 751 unten tützüngen dürfen nur an den vorgenannten Tagen(D. R.⸗Patent 130568) 1 Der große Krie vat in Paris. abgeholt werden. ö 2 mög! 8 11 5. P. N Gießen, den 27. November 1915. für Gelee, Honig, Butter, 115 Wie die Pariser Zeitungen mitteilen, ist der General Der Oberbürgermeister. 5 her Gilinski, ehemaliger Chef des russischen Generalstabs Keller. Schmalz, Fleischwaren ꝛe. 900 in Paris eingetroffen, wo er an dem großen Kriegsrat der 2 2 15 16 1 Ententemächte teilnehmen soll. Lord Kitchener wird N A. 5 At seh 1 U f f. 1 W e. seinerseits aus Italien in Paris 0 Man darf also[ 1 2e. ükll kl, vor ll f ter un bi iger lll 155 0 annehmen, daß der große Kriegsrat der Entente heute oder 2 10 Gl 5 15 9 ieg' h 10 morgen in Paris Wamzmentritt, 55 die Sasch 8 5 8 f J. odet lg fl ung. 5* 1 Andeutungen der Pariser Presse hängt die Entscheidung im Wesentlichen davon ab, ob und in welcher Ausdehnung„ 0 9**. N 1 9 2 10 9 7 I! 15 Italien und Rußland sich an der Balkanexpedirion zu Wu ˖ 0 9 E Sch 1* b a0 1. 6 6 1 deteiligen vermögen. In Frankreich würde jedenfalls die* 0 11 eine kl b l k b 15 U Int 1 l fan öffentliche Meinung eine Fortsetzung der Expedition miß⸗ 9 ie billigen, wenn nicht Rußland in erster Linie mit Englond 5 Bahnhofftraße 1 die unerläßlichen Verstärkungen an Mannschaften verbürgen 8 3 1 N Für Wirte! 105 treffen, ob und wie die Expeditionen im Orient, an den. af 15 Dardanellen und in Salonik fortgesetzt werden sollen. Nach 21 IAA(l 1 VIX.. 1 5 10 0 25 51 ö weit 5 ung nur 6. 0 FD —— 1 enen dhe ee Mißstimmung im Parlament. ö f N 1 a Lehrling Dir.: Hermann Steingoetter. 1 0 n ö könne. In sranzösischen Parlamentskreisen rufen die Maßnahmen des 0 9 g g r 9 We 1 en 5 9 75 50 10 ere 15 5 st i m⸗ N 2 Ait guter Schulbildn 5 flolle mung hervor. Diese Maßnahmen beziehen sich in erster Linse auf D de Gr e 1 Schu Schulbildung und sianee Die 30. November die Einberufung eines neuen Landsturmjahrganges der Terri⸗ 1 2 F Rechnen ist Vor⸗] d weten 8 torialreserve und die rasche Einstellung des Jahrgangs 1917. Wie 8 75 2 5 nung 15 La France mitteilt, hat daher das französische Kabinett beschl„ 8 8 Sn: 5 N b 0 Volks. und Garnison-Vorstellu bei der 0 875 Kammer 1 die edel N in 1 8 3 Emil Pistor Nachfolger. Doktor Klaus tf ganges 1917 die Vertrauensfrage zu stellen. 1 0„ 0 8 5 Spezial⸗B Ein französischer sozialistischer Abgeordneter Oberhessische Tolk bi un 0 Gi ehen pezial Behandlung ale 55 ai* gegen den Krieg. ide olle;„Ong e eee, Ende 10% uu dle, De ialisti Abgeordnete der Isere, Raffin⸗Dugens, Fetter e 23 l— e 55 ärls 5 ert in N 15 einen Fragebogen des Avene del Bahnhoff.! 8 Telephon 2003. mit sehr guten Erfolgen. en bes 15 eee g Sworatore baldige Beendigung des Krieges. Es sei eine möglüchst DDD iet, in Gießen, Moltketraße 7. 2. 4 Sper 75 uur babe le, 8*