1 der f 3ei Organ für die Interessen des werktätigen Volkes Provinz Oberhessen und der Nachbargebiete. die Oberhessische Volkszettung erscheint jeden Werktag Abend in ien. Der Abonnementspreis beträgt wöchentlich 15 Pfg., monatlich D Pfg. einschl. Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährl. 1.80 Mk. Redaktion und Expedition Gießen, Bahnhofstraßßse 23, Ecke Löwengasse. Telephon 2008. Inserate kosten die 6 mal gespalt. Kolonelzeile oder deren Raum 15 Pfg. Bei größeren Aufträgen Rabatt. Anzeigen wolle man bis abends Uhr für die folgende Nummer in der Expedition aufgeben. Nr. 274 Gießen, Montag, den 22. November 1915 10. Jahrgang 1 b ie gewerkschaftsorganifgtionen in Jahre 1014 Seit der ersten Aufnahme der Gewerkschaftsstatistik sind. Mr 25 Jahre verflossen. Die jüngste Safir 11 5 1 ae denen der früheren Jahre ab, als sie neben den Uebersichten r das gesamte Jahr 1914 auch getrennte Uebersichten über das und zweite Halbjahr 1914 enthält. Diese Teilung läßt de fluß des Krieges auf die Gewerkschaften deut⸗ ul e n er erkennen, als die Uebersicht über das gesamte Jahr. Diese en ist von hoher Bedeutung für die Bewertung des ge⸗ kschaftlichen Wirkens während des Krieges und wird deshalb e Teilung der Jahresftatistik auch einen bleibenden Wert für die unft haben. Es verdient hervorgehoben zu werden, daß in em Aufbau der Statistik eine hervorragende statistische Leistung Zentralverbände liegt, die umso höher bewertet werden muß, den Organisationen durch Einberufung von Funktionären zum egsdienst eine große Anzahl von Arbeitskräften entzogen wurde au ließ sich allerdings der Trennungsstrich in der Statistik schen der Zeit vor und nach Kriegsausbruch nicht ziehen, da der eg erst einige Wochen nach dem Ablauf des ersten Halbjahres brach. Doch beeinträchtigt dieses Moment den Wert der Halb⸗ esübersichten ganz unerheblich. Auch während der Kriegszeit hat sich die Vertretung der Ar⸗ lerklasse durch die Gewerkschaften als notwendig erwiesen. In Gewerkschaftsstatistik vom Jahre 1914 wird im begleitenden It ein gedrängter Umriß von den Aufgaben, Ages von den Gewerkschaften zu erledigen waren und noch zu find, gegeben. Darunter sind zu nennen: die Arbeitslosen⸗ orge, die Fürsorge für die Kriegsbeschädigten, der den Fa⸗ en der Kriegsteilnehmer gewährte Rechtssch 6, die Aufrecht⸗ kseltung der Tarifverträge und schließlich der sörtgesetzte Kampf An die Nahrungsmitteltenerung. Die Ergebnisse der Statistik des Kriegesjahres 1914 liefern in glänzenden Beweis für die ungebrochene Lebenskraft der Aperkschaften. Nach diesem Ergebnis wird niemand mehr daran feln, daß die Gewerkschaften nicht nur den Krieg über völlig halten, sondern auch nach Beendigung des Krieges die Probe A ihre⸗ Leistungsfähigkeit, bei dem zu erwartenden Ansturm auf f Kassen bestehen werden. Wohl sind einzelne Verbände hart Aenommen worden, im allgemeinen ist jedoch der Stand der ber aften ein günstiger. 5 5 5 Durch die Einberufung zum Kriegsdienst sind allerdings die Aherschasten stark geschwächt worden. Die der Generalkommisston Ah schlossenen 46 Zentralverbände(außer den Verbänden der olsangestellten und Landarbeiter) zählten am Schlusse des Jahres 1 1485 428 Mitglieder gegen 2498 959 im Vorfahre. Bis zum besschluß waren 746551 Mitalieder, darunter 562 estellte, zum Kriegsdienst eingezogen. Es verbleibt demnach wefterer Verlust von rund 200 000 Mitoliedern. Dieser Verlust ius verschiedenen Ursachen erklärlich. Ein Teil wird noch auf eo der Einberufungen zu setzen sein, die den Vorständen nicht det wurden. Durch den Einfall der Feinde in den 95 Ge⸗ teile, besonders der Russen im Osten, wurden eine Anzahl igvereine völlig zerstört, und an vielen kleineren Orten im ern Peutschlands ist das Organisationsleben durch die Einbe⸗ . aller tätigen Mitalieder völlig unterbunden worden. Auch U 1 9 N 0 ö N 5 N N 0 ö ö im Anfang des Krieges erfolgte nlötliche Stockung des Wirt⸗ Asktslebens bat wohl einen starken Mitaliederverlust zur a 105 Die Zahl der Zmeioveveine der Verbände ging gegen das Anahr von 11 707 auf 10 980 zursick. Von den or den hatten einen Aboang an Mitalieder einschließ enen: Metallarbeiter 222 000, Bauarbeiter 457800, dlerbeiter 106 400. Hal⸗arheiter 78 000. Fabrikarbeiter 5 10 arbeiter 43 100, Textisarbeiter 36 400, Zimmerer e Mer 22 200. Buchdrucker 20 700. und Braxerela. und Mi 9 65 ter 20 000. Im Jaßresdurchschnitt tritt der Vigna g. fern nicht so stark hervor. Es hatten die eee 1 5 ies und 1914: 2052 377 Mitalseder, daranterd weiblichen Die Gesamtzaßl ing um 400 386 und die der weng 5 lieder allein um 2008 zurfick. 0 ee e fung aten Zahl männlicher Mitalieder hat sich raturgen def bpeiblichen an der Gesamtzaßl stark ceboben. oecon 10 6 b abl der weiblichen Witolieder erheblich Ae eee een von 88 auf 9e are La den aa destoeneenen ann noch die oleichfalls der Generalkommission 770 1014 Jelfinde der Hausangestelften und Fandarbeitort die 10 iespurchschnftt 56% bezw. 17 740 Mitalieder Da 818 Auch die gegnerischen Organisationen. 15 en Gewerkschaften kerschen Gewertvereine und die Ehratl ten gentralverbde en. unterlagen in der gleichen Weise wie Ba 15 406638 Kirkungen des Krieges. Die cßewerkvereine l 1 785 Mit⸗ 77 749 und die Christlichen Ghewerksckaten„o Rßckoang gegen in auf 242 744 zurück, Prozentral beg mna der gen cgewerkver⸗ Vorjahr bei den Zentrasperßänden 1 5 5 1270 und bei den Christlichen Gewagt ansammen 2412 870 , drel Gewerlichaftsarunnen zählten 19 fegen für 1914 noch 1** Für die„Unabhängigen Vereine“ lieg ürlich die Wirfungen Ne ae e ber Gemerkschaften 5 Slatistik bei den Zentralver⸗ poem Merte. Boi den qeane⸗ e Gliederung. Die e e 70 871 915 Mk., 11 133 626 biahr 1 50 die 1 itglied 15,18 Mk., im N 1 Mitalied jedoch age weiten Halbfahr um 10 1 de Kriegszeit in ller Verbände für das 7 547 272 Mk., dd Mitglied sich auf 79.54 74 904962 Mk., also 4 der Ein⸗ FTyans⸗ die während des besoldete zeren Ner⸗ emäß der Ay teil 1 Millionen Mark weniger verausgabt, und die auf jedes Mitglied entfallende Rate betrug nur 29,39 Mark. Im vollen Umfange läßt sich der Einfluß des Krieges auf die Ausgaben der Zentralverbände erst erkennen beim Vergleich der Ausgaben im einzelnen. Die Gegenüberstellung einiger wichtiger Posten gibt darüber einen guten Aufschluß. Es wurde verausgabt: im 1. Halbjahr im 2. Halbjahr 1914 zusammen 8 2. HHV —— 2——— 5 0 A 2. 2= 2 2. für Arbel.slo e 7754382 3,12 15920096 9,68 23718902 141,56 „ Kraute 8205956 3,30 2430833 3,48 10795912 5,0 „ Unterst. i. Notf. 367879 0,14 2855916 1,74 3457391 1,69 „ Streiks, Aussp. 4004765 1,61 1128927 0,63 5217641 2,51 „ Verbandsorgan 1309969 0,0: 762176 0,46 2079049 1,01 „ Aaitation 1511974 0,61 916252 0,56 2563198 1,25 Einigen Verbänden war es leider nicht möglich, auch die aus Lokalkassen gemachten Ausgaben nach Halbjahren anzugeben; dadurch weisen die Ausgaben für das gesamte Jahr höhere Summen aus, als sie für die beiden Halbjahre zusammen angegeben sind. Da von fast allen Verbänden nach Kriegsausbruch die Kraukenunterstützung aufgehoben oder doch stark eingeschränkt wurde, auch die Führung von Streiks unterblieb, so ist bei diesen Posten die Ausgabe im zweiten Halbjahre erheblich geringer als im ersten. Nur für den Monat Juli kamen diese Ausgaben noch im vollen Umfange in Be⸗ tracht. Die Ausgabe für Arbeitslosenunterstützung war im zweiten Halbjahr um 8,2 Millionen Mark höher als im ersten. Auch die Untersttitzung in Notfällen weist im zweiten Halbjahr eine erhebliche (Steigerung auf. An Unterstützung für die Familien der Kriegs⸗ teilnehmer wurden bis Jahresschluß 6475 569 Mark verausgabt. Die gesamte Ausgabe für Unterstützung betrug 1914: 54,1, gegen 1913 nur 47,7 Millionen Mark. a ö Der Vermögensbestand aller Verbände ging von 88 069 295 Mark im Jahre 1913 auf 81415 535 Mark zurück. Dieser Vermögensrückgang ist verhälstnismäßig gering, sodaß trotz der großen Anforderungen, die die Kriegszeit an die Zentralverbände stellte, die Finanzlage derselben als günstig bezeichnet werden kann. Sie ist zum guten Teil darauf zurückzuführen, daß im dritten Quartal 1914 das Wirtschaftsleben wieder ins Gleichgewicht kam und damit die Gewerkschaften enorm entlastet wurden. Die günstige Finanz⸗ lage hat denn auch die meisten Verbände veranlaßt, die statutari⸗ schen Unterstützungseinrichtungen wieder völlig in Kraft treten zu lassen. 5 Mit ihren finanziellen Leistungen reichen die gegnerischen Ge⸗ werkschaftsorganisationen bei weitem nicht an die Zentralverbände Das gilt nicht nur für die absoluten Ausgaben, die ja notur⸗ heran. pro Mitglied, die Hirsch⸗ 7,85 Mk. pro Mitglied und die Christlichen Gewerkschaften 2402 670 Mark= 8.50 Mark pro Mitglied. Die Gesamtausgabe betrug bei den Gewerkvereinen 2672 499 Mark und bei den Christlichen Ge⸗ werkschaften 5871801 Mark. Der Vermögensbestand belief sich auf 1 418 537 bezw. auf 9 727 358 Mark. 5 Die Durchhaltung der Gewerkschaften während der Dauer des Krieges ist gewährleistet. Die aus dem Felde zurückkehrenden Mit⸗ glieder werden in ihnen den früheren Schutz und Rückhalt finden in den Wechselfällen desgebens und bei den später wiederkehrenden wirt⸗ schaftlichen Kämpfen. —. * * Der Jar eu d eine geliebten Untertanen. T. U. München, 19. Nov. Die München⸗Augsburger Abendzeitung erfährt, daß während der Anwesenheit des Zaren in Reval Arbeiterkundgebungen stattge⸗ funden haben die von Arbeitern, die in staatlichen und anderen Fabrikbetrieben für den Heeresdienst beschäftigt sind, planmäßig vorbereitet wurden. Die vorgesehene An— sprache des Zaren an die Bevölkerung unterblieb daher. Die Abreise wurde sofort angesetzt, da in den Außendocks geheimnisvolle Versammlungen vorge— kommen waren. Ueber das Flüchtlingselend sagte der russische Minister des Innern nach derselben Quelle, daß die Regierung außer— stande sei, die Flüchtlingsfrage zu lösen; er nannte sie ein elementarisches Ereignis, gegen welches alle Regierun ss walt machtlos sei.. Weniestens in Afrisa. Die Genfer Konvention bestimmt ausdrücklich und zweifelsfrei daß Aerzte, Sanitätspersonal und Krankenschwestern der Krieg⸗ führenden, wenn sie in feindliche Gesangenschaft geraten, alsbald freizulassen sind, damit sie ihrer im Interesse beider Teile liegenden Arbeit zurückgegeben werden. Irren wir nicht, so fordert das inter⸗ nationale Recht nicht einmal einen Austausch der Sanitätspersonale, was ja auch widersinnig wäre, weil dann eine Armee, die gezwungen ist, sich zurückzuziehen oder von der größere Teile in Gefangenschaft geraten, schließlich ganz ohne Sanitätspersonal dastehen könnte. Aber die Praxis im jetzigen Kriege ist eine ganz andere und be⸗ sonders der prachtvolle Vorkämpfer der Freiheit und Zivilisation, Rußland, hält heute noch zahlreiche Militärärzte und Sanitäter seiner Gegner, besondens Oesterreich-Ungarns, fernsten Gebieten Sibirie. N gefangen in den ud unter der gleichen barbarischen Be⸗ om Weltkrieg. handlung wie die übrigen Gesangenen, die— wenn es nach der rus⸗ sischen Regierung und Militärverwaltung ginge— ganz ungeschützt die sibirische Kälte aushalten müßten.— Es sind das zumeist Aerzte und Sanitäter, die bei dem großen Rückzug der österreichisch⸗ungari⸗ schen Armeen aus Galizien mit den österreichischen und russischen Verwundeten und Cholerakranken in den Lazaretten zurückblieben, um ihnen pflichtgemäß zu helfen. 1 Verfahren zu gleichen Maßnahmen auf der andern Seite geführt. Um so erfreulicher berührt es, daß die Kap⸗Engländer die in Deutsch⸗Südwestafrika gefangenen deutschen Sanitätsoffiziere und Mannschaften, ihre Familien und die Schwestern nun freige⸗ lassen haben und auf Kosten der südafrikanischen Unjon nach Deutschland zurückschicken.— Der erste Transport ist bereits einge⸗ roffen. Hält man dazu noch die sonst aus Südwest kommenden Nachrichten über die Behandlung der unterlegenen Deutschen, so will es fast scheinen, daß die„Wilden“ des Louis Botha doch die bessern Menschen sind. Die Stimmung der Mohammedauer im Kaukasus. T. U. Konstantinopel, 19. Nov. Der bekannte Führer der russischen Mohammedaner Achmed Agajew machte in einer Unter⸗ redung interessante Mitteilungen über die Erregung unter den Mohammedanern im Kaukasus⸗Gebiet. Mit der Ankunft des Großfürsten Nikolafewitsch in Tiflis begann die Verfolgung aller Mohammedaner, da infolge des Scheiterns der Dardanellenaktion ein türkischer Vorstoß gegen die Kaukasusfront befürchtet wurde. Alle einflußreichen Persönlichkeiten sind eingekerkert worden, viele jungen Männer wurden auf Befehl des Großfürsten gehängt, die russische Regierung hat den Gebrauch der türkischen Schriftsprache verboten. Die Erregung der Türken im Kaukasus ist außerordent⸗ lich groß. Die Times melden aus Washington unter dem 17. No. vember: Die amtlichen Kreise in Washington beabsichtigen nicht, sich mit einer offiziellen Entschuldigung der öster⸗ reichisch-ungarischen Regierung wegen der Versenkung des Dampfers„Ancona“ zu begnügen. Der amerikanische Bot⸗ schafter in Wien hat den Auftrag erhalten, auf informellem Wege eine Antwort auf folgende acht Fragen zu verlangen: 1. Führte das Unterseeboot, das die„Ancona“ torpedierte die österreichisch-ungarische Flagge? War es mit österreichisch⸗ ungarischen Matrosen bemannt? 2. Welche Vorschriften haben die Kommandanten der öseerreichisch-ungarischen Unterseeboote über die Behandlung von Passagierdampfern? 3. Wie kann ein Angriff auf einen Passagierdampfer, der sich auf der Ausreise befand, gerechtfertigt werden? 4. Hat das Unterseeboot einen Warnungsschuß gelöst? 5. Hat das Unterseeboot das Feuer eingestellt, als die„Ancona“ bei⸗ drehte? 6. Wie viel Zeit wurde den Passagieren und der Besatzung gegeben, um sich zu retten? 7. Was hat das Unter⸗ seeboot getan, während sich die Passagiere in die Boote be⸗ gaben? 8. Wurde das Torpedo abgefeuert, als noch Passagiere 75 an Bord waren?— Der amerikanische Botschafter in Rom hat den Auftrag erhalten, eine eingehende Untersuchung anzu- stellen. Die Beamten des amerikanischen Konsulats in Tunis fertigen einen dritten Bericht über die Aussagen von Augen⸗ zeugen an. 5 Reuter meldet aus Washington: Die beeidigte Erklärung von Miß Erell, die einzice geborene Amerikanerin, die von den. Passagjeren der„Ancong“ am Leben geblieben ist, ist direkt in Widerspruch mit der offiziellen österreichischen Erklärung, daß das Schiff nicht mehr beschossen wurde, nachdem es still gesetzt hatte. Das Ministerium des Neußern machte die Erklärung von Miß Crell mittels Consularerklärungen bekannt. Die Stimmung in Afghanistan. In Afghanistan wächst die Stimmung für einen Kampf gegen England. Eine afghanistanische Zeitung in Kabul teilt mit, daß die Agitation für den Heiligen Krieg im süd⸗ lichen Afghanistan fortschreitet und berichtet von erfolgreichen Angriffen an der indischen Grenze, wobei die Engländer ein⸗ mal allein 15 Offiziere tot zurückließen. Auch aus Belud⸗ schistan und anderen Gebieten werden Zusammenstöße be⸗ richtet. Die Stimmung ist so erregt, daß der Emir von Afghanistan die Leute in einer Rede zur Geduld ermahnen mußte. In Zentralasien nimmt unter dem Drucke der russischen Gewalttätigkeiten die Bewegung für den Heiligen Krieg gleichfalls zu. Die chinesischen Mohammedaner haben flir diesen Zweck elf Millionen Piaster gesammelt. In Persien schlossen sich mehrere Stämme den Bachtiaren an, die sich längst für die Deutschen erklärt haben. Der Druck der Entente auf Griechenland. Athen, 20. Nov. Die Gesandten der Vierverbandsmächte haben der griechischen Regierung eine Erklärung überreicht und betont, daß der Vierßperband sich außerstande sehe, den Serben Hilfe zu bringen und genügend Truppen zu landen, bevor die griechische Frage geklärt sei und Garantien Griechenlands vorliegen, daß dies nicht beabsichtige, den Begreiflicherweise hat dieses Amerika und die„Ancona“. a 1 1 7 5 5 7 7 9 1 1 5 7 1 2 1 1 255 8 5 84 2 5 Truppen hinwies. Dies sei der Hauptbeweggrund seines 1 5 5 Die Einheit der Schweizer Partei und der G 11 Vierverbandstruppen Schwierigkeiten zu bereiten. Eine der⸗. J 9 0 N. gcc artige Garantie gebe nur die Abrüstung Griechenlands. Ratschlages, die Halbinsel Gallipoli zu räumen. Die Der kommende Schweizer Parteitag soll die Entscheidun 10 Wie die Stampa berichtet, verlangt der Vierverband Minister b en, erst von Kitchener ein C zu- die Stellung der Gritlivereine innerhalb der Schweizer f 5 8 5 e 1 fällen. Die Auseinandersetzung liegt seit Jahren in der von Griechenland, daß es nicht nur die Sicherheit der schon] warten. 5 brennend wurde sie jetzt durch die Kriegswirren, die neue L gelandeten Truppen, sondern aller noch zu landender Kriegsnssizen. ider Internationale und die Notwendigkeit, zur Konferenz von verbürge, sowie daß es nie zu einer Entwaffnung, Die Partei Nordbayerus hatte beschlossen, unn Protest Zimmerwald Stellung zu nehmen. Der Grütliverein, der ale fü sei es der Vierverbandstruppen, sei es der auf griechischen sgegen die herrschende Lebensmittelteuerung in den ältere Organisation seine Selbständigkeit nicht aufgeben will, bildet 0 5 2 4 5 ies„größeren Orten Nordbayerns öffentliche Volksversamm⸗ zwar zahlenmäßig eine Minderheit in der Partei, doch ist er an d Ad Boden flüchtenden Serben, schreiten werde. Dies soll Herr lungen über die Lebensmittelfrage abzuhalten. Während diesen] Wahl des 11köpfigen Parteivorstandes mit 5 Vertretern beteiligt, Nele Denys Cochin zunächst in Güte erreichen. Sollte es Lersammlungen im Bezirk des 3. bayerischen Armeekorps keine] besitzt eine gutgeleitete Presse und verfügt über einen starken Ein⸗ lite ihm jedoch nicht gelingen, so werde man wahrscheinlich zu Schwierigkeiten von den Behörden in den Weg gelegt werden, sind fluß. Es spielen natürlich in der Polemik der beiden Richtungen 2105 einer Besetzung der griechischen Inselnssie im Bezirk des 2. bayerischen Armeekorps verboten worden. starke personliche Momente mit: durch den dauernden Vorwurf an f 1 11 85 1. ö Der„Bund“ weiß einen ebenso erstaunlichen wie kennzeich⸗ die Adresse des Grütlivereins, daß er alle Aemter und Ehren für i schreiten ein pan d für dos Werden ene 9 rg französischen Aeufur zu melden.] sich in Anspruch nehme, klingt in vielen Fällen der Neid auf ebe ut! lands in Händen zu haben.— Es bat sich nämlich herausgestellt, daß diese samtliche Einladungen] diese Aemter hindurch. Es sind gerade die Kreise, die die Zimmer 90 5 j 3 be i ee, Or. walder Konferenz einberiefen, die— wie der Avanti es seinet 0 Die Antwort Griechenlands. r Zeit nannte— die schwefzerische wege keine, daß le 1 8 aa 35 0 Persönlichkei 15 a je Taft Rooser f seschickt. lösen“ wollen, während sie immer wieder betonen, daß sie auf bie c 0%% Pesti Hirlap meldet aus Saloniki: Die griechische Re⸗ W Briefe l. ffest entschlossen, an ihrer alten Selbstverantwortlichkeit fest 5 gierung setzt alles daran, um den Effektivbestand des Heeres Der Adsutant des Zaren, Generalmajor Djiunkowski ließ halten und sich nicht ins Bockshorn jagen zu lassen durch die„thebs e ö Es werden auch Männer ei die nach einer Automobilfahrt seine Lede die ichtiges retischen Schmeißfliegen, wie, ihr Organ, Der Grüttianer et zu vergrößern. erden U 0 eingezogen, ie s nach einer Auton fahrt seine Ledermappe, die sehr w cht ig Gegner 6 Blatt fordert im Hinblick auf die kommend Anm bisher keinerlei Waffendienst geleistet haben. Nach Ansich! Schriftstücke enthielt, im Wagen liegen. Die Mappe ist seite] A Aut de Das 2 75 17 f. eher die Parteieinheit z 10 514255 77 ö; 4: dem verschwunden, was in der Umgebung des Zaren und im] Auseinandersetzungen die Genossen auf, eher die ieinhei rech. militärischer Kreise wird nach einer letzthin angeordneten Kriegsministerium große Aufregung verursachte. Die Polizei] opfern, als die Richtungsänderung, die verlangt wird, vorzunehme eine Verfügung die Effektivstärke des griechischen Heeres eine fahndet eifrig nach der Autodroschke. Die Nachforschungen waren oder sich mundtot machen zu lassen. Denn eine leere Form der Or⸗ ei a halbe Million Mann betragen. bisher ergebnislos. Djunkowski ist seiner Stellung enthoben steher: de der ng 1 Welten Were 110 Die loyale Haltung Griechenlands gegen Bulgarien 1 Bezirkskriegsgericht Jekaterinoslaw verurteilte den öster⸗ haben, die alles mit Wage, Meter, Zahl bestimmt und mißt und lhnen T. U. Sofia, 20. Nov. Vom Landungskorps in Saloniki reichischen Kriegsgefangenen Schumejer zum Tode, amchen merbalb ber 11 bei stattun wurden bisher Truppen nach Serbisch-Mazedonien dirigiert. angeblich weil er einen Fabrikswächter unter einen Eisenbahnzug Anzeige Ausbildung des Intelekts die seelischen Kräfte lite Wie zuverlässige Nachrichten besagen, hatte der Vierverband gestoßen hat.. 5 5 e ze darben und verdorren lasfen.„Es fragen Nationen und Klassen lee 5 5 8 85. 5 Die Rußkija Wjedomosti berichtet aus Odessa über eine nie dan 7 55 i ir Soziald 0 an Griechenland die Forderung gestellt, die Zusammenziehungsdagewesene Not unter den Studenten, deren Zahl durch nür nocht was nützt's, was trägt s ein?„„ wir Sozialdemokraten auen von Truppen auch an der griechisch-bulgarischens Flüchtlinge gestiegen sei. Vielfach kämen buchstäblich Sangerfale fapttafiseiscen 5 auch nicht ein Jota von der verpönten iinlan Grenze zu gestatten, was jedoch entschieden ver- ver. Der Rektor hat öffentliche Hilfsmaßnahmen eingeleitet. Eine kapftaßestlschen Welt. 1 ier weigert wurde. Der griechische Generalstab widersetzte sich Anzahl Studenten der früheren Warschauer Universität in Rostow 1 0 N d Ent 5 d 91 3 Sabteil der am Don arbeiten als Hafenarbeiter. 8 f J cer be. f 8 sen 110 e 5 1 5 0. 1 55 gra 99 en en russischer Blätter ist es in Aschabad in Arbeiterbewegung. un d: ntentetruppen an die bulgarische Grenze. des bestätigt,[ Transkaspien hinter der kaukasischen Front zu schweren 9a 713 5 5 24 ift daß Griechenland alles vermeiden will, was zu einem Konflikt[ Ausschreitungen und Unruhen gekommen. Auf einer Weihnachtsunterstützung des Allgemeinen Deutschen Gärtner 0 mit Bulgarien Anlaß geben oder die Kriegslage zu einem Eisenbahnstation, 2 mehrere Eisenbahnzüge mit Munition standen, vereins.. 5 7 K— 228— 2 8— 5 i 2 0 N 5 ta il i* 7 1 1 7 er 1 späteren Zeitpunkte komplizieren könnte. Hier herrscht über war gau Conseb deen Se e e Der Hauptvorstand hat nach Verständigung mit den g 5 8 85 S in Willi! 85 des beschl d 1 serngel die loyale Haltung Griechenlands große Befriedigung. tär depot von Alessandria ein Brand ausge⸗ aud Jam 5 1291 5 if e 0 9 igen brochen. Trotz der sofort eingeleiteten Löscharbeiten übersteigt und Familien der Kriegsdienste leistenden Mitglieder eine 9 55 Die bevorstehende Besetzung von Monastir. der Schaden eine halbe Million Lire. Große Bestände Wollunter⸗ Weihnachtsunterstützung zukommen zu lassen, die je zur el Lugano, 20. Nov. Der italienische Korrespondent des Corriere kleidung für die Soldaten sind verloren gegangen. Hälfte von der Hauptkasse und den Ortskassen bestritten Kriege della Sera in Monastir meldet die bevorstehende Besetzung der Die Daily Mail veröffentlicht das Bild eines 17jährigen 7 a 25 1 5 5 J. darübe Stadt durch die Bulgaren, deren Uebermacht die Serben zwang, die franzöfischen Mädchens, der Heldin von Loos, die bei werden soll. Die Zahl der Unterstützungsbezieher ist verhält. bed Höhen von Babuna zu räumen und eine Anzahl Geschütze preiszu⸗ Loos fünf Deutsche getötet hat. nismäßig hoch, die Zahl der Beitragszahler zur Zeit also in e geben. Die Serben hätten keine Munition mehr und könnten auch Die Zensur hat ein neues Stück Bernard Shaws sehr gering; es konnte also für die Weihnachtsunterstützung neben von den Franzosen keine erhalten. Auf endlosen Wagenkarawanenz unterdrückt, das die Rekrutierung satirisierte und nur ein geringer Satz in Betracht kommen. Es sollen alle fiehunt werden die in Monastir lagernden stagtlichen Tabaksvorräte weg⸗ in Dublin aufgeführt werden sollte. 9 8 Satz 10. ö 3 Halers geschafft. Man fürchtet jeden Augenblick den Angriff bulgarischer Die Ausfuhr aus Amerika erreichte in der letzten Frauen und Familien der Verbandsmitglieder 4 Mark er Jalels Komitatschis und regulärer Truppen. Die Konsuln der Entente] Oktoberwoche die noch nie dagewesene Höhe von 80 Mil- halten. Außerdem soll allen Heeresdienst leistenden Mit⸗ wellen JJ td en ne en ee da fen Lehe gliedern, sowohl verheirateten als auch ledigen, eine kleine en ges — 0 fei. enen ate auß da Gefahr im Ver⸗ 6 55 Liebesgabe zugewendet werden, deren Leistung zum Teil zeichen i 8 Partei⸗Nachrichten. aus freiwilligen Geldspenden ermöglicht wird. Da manche zunge Albanische Truppen auf gen Wege nach Serbien. Ausschluß aus der Landtagsfraktion. Familien zurzeit mit dem Verbande nicht in Fühlung stehen hunkte T. U. Budapest, 20. Nov. A Vilag meldet aus Saloniki: In der letzten Sitzung des Meininger Landtags übergab die d dadurch d Adress icht bekannt sind, werden die ind we i 100 i ozialdemokratische Fraktion dem Präsidenten eine einstimmi ee eee 17 N. i 1 255 Nach Berichten aus Korfu haben albanische Truppen, die den sozialdemok 0 e instimmig ge⸗⸗ t fich dei der Orts-, Ga lit sich zurückziehenden Serben den Weg nach Albanien ab. faßte Erklärung, daß der Abgeordnete für den Kreis Pößneck, Frauen hiermit ersucht, sich bei der zuständigen Orts Gau. sitzun 1d berei 2 20 000 i[Paul Seige, langjähriger Landesvorstand für Sachsen⸗ oder bei der Hauptverwaltung in Berlin S. 42, Luisenufer 1, T mferer schnei en, ereits die Zahl don 8 Mann erreicht. Die Weiningen, als nicht mehr zur Fraktion gehörig betrachtet wird. zu melden und, falls das nicht schon geschehen sein sollte, zu- Albaner sind gut ausgerüstet und verfügen über eine vortreff-Dieser Beschluß ist die Konsequenz des Verhaltens Seiges in einem gleich auch das Mitgliedsbuch mit einzusenden ö 5 liche Artillerie. Albanische Truppen befinden sich bereits auf gegen ihn wegen Unterschlagung fremden Geldes eingeleiteten n g I untag dem Wege nach Serbien Strafverfahrens. Seige behauptet, er sei unschuldig und die An⸗ Knappschaftsältestenwahlen. 5 0 N 1 1 20 2 lediglich eine Racheakt. en nun 75 e eee Im Frühjahr 1916 hat die Generalversammlung des Alige⸗ die Gr „ u dringen, weig 5 0 5 r 8 5 ö 0 5 117 l Schwierige Lage per Verbündeten auf! zer dlaaskonger i habende enbeseen gergers ing an er: gene Fee ee denne eee en Gallipoli. scheinen und seine Unschuld zu beweisen. Vielmehr schützte er eben die e ien dene 10 1 5 5 S eine Immunität als Abg 90 7 5 aben die Versicherten 80 Abgeordnete zu entsenden, die von den dit T. u. Genf, 20. Nov. Knapp vor Schluß der lezten Jene donate e Die Aeltesten aus ihren Reihen zu wählen sind. Der Bergarbeiterver. en, französisch⸗englischen Ministerberatung gab Asquith eine Fraktion ließ durch den Genossen Hofmann erklären, daß wir So- band, dem die meisten Knappschaftsältesten angehören, vereinbarte fine, Depesche des Oberkommandierenden an den Dardanellen, zialdemokraten stets für den Schutz der Immunität eingetreten sind, mit den anderen Organisationen, bei der Wahl zusammen zu gehen n General Monrö, bekannt, der eine erhebliche Ver- daß es aber Fälle gäbe, wo es Ehrenpflicht eines Abgeordneten sei⸗ sport wird. a e Elan 58 e stär kung der kürkeschen Artillerke sesstelee und da Slg lesen erlangen der ralston aich machgedonmen al. Mandate, auf zie des anifsichen Gewerkverelns 1 und af ie den 7 7 5 5 2 0 gen N 1 0 men ist, No 9 2 N 10 ber au auf die enormen Hindernisse bei den Nach ⸗ mußte er, um das Schild der Partei rein zu halten, von der Frak⸗ volnische Berufsvereinigung 5 Mandate. id de schüben und der Verpflegung der verbündeten tion ausgeschlossen werden. B„ 2 1„Da dem Josenhans,“ antwortete Amrei, auf das Haus„Ja,“ sagte Amrei entschlossen. 5 3 ar fu 5 ele. 5 A. Da fühlte sie sich von hinten angefaßt und geschlagen. be 8 10 0„O ihr armen Kinder!“ rief die Bäuerin, die Hände zu—„Du darfst nicht,“ rief Dami, der sie umfaßte; sein ganzer 9 5 Eine Schwarzwälder Dorfgeschichte von Berthold Auerbach. sammenschlagend.„Dich hätte ich kennen sollen, Mädle,] Körper zitterte. g 1. Die ferne Seele. gerad' so hat deine Mutter ausgesehen, wie sie mit mir in„Sei stet,“ beruhigte Amrei,„die gute Frau nimmt dich 10 je Der Rodelbauer, dessen Haus mit dem rotangestrichenen[ die Schul gangen ist. Wir sind gute Kamerädinnen ge-] ja auch mit. Nicht wahr, mein ami geht auch mit uns?? ke, Gebälk und einem frommen Spruch in einer großen wesen, und euer Vater hat ja bei meinem Vetter, dem Rodel—„Nein, Kind, das geht nicht, ich hab' Buben genug.“. Herzform nicht weit vom Hause des Josenhans war, hatte] bauer, gedient. Ich weiß alles von euch. Aber sag', Amrei,„Dann bleib' ich auch da,“ sagte Amrei und faßte ihren darm sich vom Gemeinderat zum Pfleger der verwaisten Kinder] warum hast du keine Schuhe an? Du kannst ja krank wer⸗[ Bruder bei der Hand. di ernennen lassen. Er weigerte das um so weniger, da Josen-] den bei dem Wetter. Sag der Marann, die Landfried⸗ Es gibt einen Schauder, in dem Fieber und Frost sich[d Au hans vordem als Anderknecht bei ihm gedient hatte. Seine] bäuerin von Hochdorf ließe ihr sagen, es sei nicht brav, daß] streiten, Freude an der Tat und Furcht vor ihr. So war ndl Pflegschaft bestand aber in weiter nichts, als daß er die] sie dich so herumlaufen läßt. Nein, brauchst nichts zu sagen,] die fremde Frau in sich zusammengeschauert, und jetzt sah uh, R unverkauften Kleider des Vaters aufbewahrte und manchmal,] ich will schon selber mit ihr reden. Aber, Amrei, du mußt] sie mit einer Art von Erleichterung auf das Kind. In über⸗ As Ale wenn er einem der Kinder begegnete, im Vorübergehen] jetzt groß und gescheit sein und selber auf dich achtgeben.] wallender Empfindung, vom reinsten Zuge des Wohltuns Htlar fragte:„Bist brav?“ und ohne die Antwort abzuwarten,] Denk daran, wenn das deine Mutter wüßt' daß du in solcher] erfaßt, hatte sie eine Tat und eine Verpflichtung auf sich J lehl weiterschritt. 5 f Jahreszeit so barfuß herumläufst.“ 5 nehmen wollen, deren Schwere und Bedeutung sie nicht 0 A8 Jo Dennoch war in den Kindern ein seltsamer Stolz, da sie Das Kind schaute die Bäuerin groß an, als wollte es sattsam überlegt hatte, und namentlich wie ihr Mann, ohne 1 Rüll, erfuhren, daß der Großbauer ihr Pfleger sei; sie kamen sichf sagen: weiß denn die Mutter nichts davon? vorher gefragt zu sein, das aufnehmen werde. Als jetzt das[ Iflar dadurch als etwas ganz Besonderes, fast Vornehmes vor.] Die Bäuerin aber suhr fort:„Das ist noch das ärgste,] Kind selber sich weigerte, trat eine Ernüchterung ein, und Sie standen oft abseits bei dem großen Hause und schauten] daß ihr nicht einmal wissen könnet, was für rechtschaffenef alles ward ihr rasch klar; darum ging sie mit einer gewissen ute verlangend hinauf als erwarteten sie etwas und wußten] Eltern ihr gehabt; darum müssen's euch ältere Leute sagen.] Erleichterung schnell auf die Abwehr ihres Unternehmens ag nicht was, und bei den Eggen und Pflügen neben der Scheune] Denket daran, daß ihr euren Eltern erst die rechte Seligkeitf ein. Sie hatte ihrem Herzen genügt, indem sie die Tat tun 15 saßen 1 8 und lasen immer wieder den Bibelspruch am ee sie 25 nel droben 1 8 0 wie hier unten die wollte, und jetzt, da sich Hindernisse entgegenstellten, hatte 1 nn Hause. Das Haus redete doch mit ihnen, wenn auch sonst! Menschen sagen: des Josenhansen Kinder, die sind die Probe sie eine Art Befriedigung, daß sie unterblieb, ohne daß sie en niemand. von allem Guten, da sieht man recht deutlich den Segen der] selbst ihr Wort zurücknahm. 0 wn 0 5 e ee e 56 e Kinder eee 5-Wie du willst,“ sagte die Bäuerin.„Ich will dich nicht 1 0 iederum vor dem verschlossenen Elternhause spielten— sie Rasche Tränen rannen bei diesen letzten Worten der überreden. Wer weiß, vielleicht ist es besser so, daß du ier e waren wie an den Ort gebannt— da kam die Landfried-] Bäuerin von den Wangen. Die schmerzliche Rührung inferst groß wirst. In der Jugend Not ertragen lernen, das u bäuerin den Hochdorfer Weg herein; sie trug einen großen] ihrer Seele, die noch einen ganz anderen Grund hatte, brach] tut gut, das Bessere nimmt sich leicht an; wer noch etwas I 0 roten Regenschirm unterm Arm und ein schwarzes Gesang⸗ jetzt bei diesen Gedanken und Worten unaufhaltsam hervor,] Rechtes geworden ist, hat in der Jugend Schweres erfahren ee buch in der Hand. Sie machte ihren letzten Besuch in ihrem] und Eigenes und Fremdes floß ineinander. Sie legte ihre] müssen. Sei nur brab. Aber das behalt' im Andenken, 1 10 Geburtsorte, denn schon gestern hatte der Knecht auf einem] Hand auf das Haupt des Mädchens, das im Anblicke der] daß du allzeit, wenn du brap bist, um deiner Eltern willen 0 vierspännigen Wagen den gesamten Hausrat zum Dorfe weinenden Frau auch heftig zu weinen begann; es mochte] eine Unterkunft bei mir haben sollst, so lange mir Gott das hinausgeführt, und morgen in der Frühe wollte sie mit ihrem fühlen, wie sich eine gute Seele ihm zuwandte, und eine] Leben läßt. Denk' daran, daß du nicht verlassen bist auf Manne und ihren drei Kindern auf das neuerkaufte Gut im dämmernde Ahnung, daß es wirklich seine Eltern verloren,] der Welt, wenn dir's übel geht. Merk' dir mur die Land- fernen Allgäu ziehen. i 94. begann ihm aufzugehen. 1 friedbäuerin in Zusmarshofen im Allgäu. Und noch eins. Schon von weitem bei der Hanfbreche nickte die Land⸗ Das Angesicht der Frau leuchte plötzlich. Sie richtete Sag' im Dorf nichts davon, daß ich dich habe mitnehmen friedbäuerin den Kindern zu, denn Kinder sind ein guter] das Auge, in dem noch Tränen hingen, zum Himmel auf] wollen; es ist auch wegen der Leute, sie werden dir's übel⸗ „Angang“— so nennt man die erste Begegnung— aber die und sagte:„Guter Gott, das schickst du mir.“ Dann fuhr sie] nehmen, daß du nicht mitgegangen bist Aber es ist schon Kinder konnten nichts davon sehen, so wenig als von den zu dem Kinde gewandt fort:„Horch, ich will dich mitnehmen.] gut so. Wen ich will dir noch was gebel das du an mich wehmutsvollen Mienen der Bäuerin. Meine Lisbeth ist mir in deinem Alter genommen worden.] denkst.“. 2 5 Als sie jetzt bei den Kindern stand, sagte sie:„Grüß]„Sag', willst du mit mir ins Allgäu gehen und bei mie(JFortsetzung folgt.) Gott, Kinder! Was tut denn ihr schon da? Wem gehört ihr?“ bleiben?“ 0 1 Hessen 15 Gießen und umgebung. — 1 Die Erhöhung der Fauilienunterstüzung. 2 N N Wir berichteten schon, daß die vom Reich gewährte Unter— 0 stützung der Angehörigen der Kämpfer erhöht worden ist l. und zwar für Ehefrauen auf 15 Mk., für Kinder und sonsti e N Berechtigte auf 7,50 Mark. Wie bekannt, zahlt das Reich diese 0 Unterstützungen seinerseits vorläufig nicht aus, sondern 115 8 Städte und Gemeinden, die sogen.„Lieferungsverbände“ 0 müssen die Summen nun schon während der ganzen Kriegs⸗ N zeit vorschußweise auslegen, was manchen recht schwer fällt 0 der preußische Minister des Innern hat seiner Verfügung „ aausführlich die Anweisungen beigegeben, nach denen gegen l die Kriegerfamilien mit möglichstem Wohlwollen zu ver⸗ 4 fahren ist, und denen wir folgende Sätze entnehmen: *„Die Erhöhung der Mindestsätze darf von den Liefe⸗ n rungsverbänden nicht etwa als Anlaß angesehen werden, ein nunmehr die von ihnen bisher gewährten Zuschüsse ent⸗ sprechend herabzusetzen. Die Maßnahme bezweckt keineswegs eine Entlastung der Lieferungsverbände, sie soll vielmehr den Familien von Kriegsteilnehmern in vollem Umfange zugute kommen. Die Lieferungsverbände müssen daher die ihnen hierdurch erwachsenden Mehrausgaben bis zur Er⸗ stattung durch das Reich ganz auf sich nehmen. Im übrigen gibt mir die Tatsache, daß bei den Zentralinstanzen täglich zahlreiche Beschwerden von unterstützungsberechtigten Ehe⸗ frauen und anderen Angehörigen von Kriegsteilnehmern einlaufen, die nicht immer für unbegründet erachtet werden können, Veranlassung, erneut darauf hinweisen, daß eine von jeder Engherzigkeit freie Prüfung der Bedürftigkeitsfrage ein dringendes Erfordernis ist. Nur bei wohlwollender Prüfung der gestellten Unterstützungsanträge wird erreicht werden, daß von dem vor dem Feinde stehenden Ernährer der Familie das seine Nervenkraft beeinträchtigende Gefühl ferngehalten wird, für seine Angehörigen werde nicht ge⸗ nügend gesorgt. Die Lieferungsverbände genügen ihren Verpflichtungen nicht schon, wenn sie von den Familien der Krieger die unmittelbare Not fernhalten, sondern sie sind darüber hinaus verbunden, ihnen— wenn auch naturgemäß in bescheidenen Grenzen— ein Leben zu gewährleisten, das neben der Existenz der Familie auch die Möglichkeit der Er⸗ ziehung der Kinder durch die Mutter bei Abwesenheit des Vaters gestattet. Daß hierzu, wenn nicht andere Einnahme⸗ quellen hinzutreten, die Mindestsätze trotz der Erhöhung bei den gegenwärtigen Teuerungsverhältnissen häufig nicht hin⸗ n N reichen werden, liegt auf der Hand... Ich ersuche die Liefe⸗ man rungsverbände, gefälligst erneut auf vorstehende Gesichts⸗ ö punkte hinzuweisen und erwarte, daß sie sich eine sorgfältige und wohlwollende Prüfung der Gesuche um Familienunter⸗ stützung angelegen sein lassen, damit die Kampfesfreudigkeit unserer Soldaten unter allen Umständen erhalten bleibt.“ — Nach den Friedhöfen bewegte sich am gestrigen Toten⸗ sonntage eine wahre Völkerwanderung. Tausende besuchten die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen, um- Kränze niederzulegen oder sonstigen Schmuck anzubringen. Der Be⸗ such des neuen Friedhofs war so stark, daß die Straßenbahn verstärkten Betrieb eingerichtet hatte. Begünstigt wurde der Massenbesuch durch das für diese Jahreszeit ausnahmsweise schöne, trockene Wetter, das jedenfalls viele hinauslockte, die sonst zu Hause geblieben wären. Auch viele der Krieger⸗ gräber waren geschmückt, die deutschen sämtlich, auch einige der ausländischen. Es liegen bis jetzt etwa 200 ausländische und deutsche Kriegsteilnehmer hier begraben. — Kreiswahlverein Gießen. Für Sonntag, 5. Dezember, nachmittags, ist eine Mitgliederversammlung im Gewerkschaftshause in Gießen geplant, in welcher über den jetzigen Stand der Parteiorganisation berichtet und daß sonstige Parteiangelegenheiten besprochen werden. Es wird jetzt schon auf diese Versammlung hingewiesen und er⸗ wartet, daß sich die noch anwesenden Genossen dazu einfinden. — Gefallene aus Oberhessen und* Wehrmann Karl Strauch aus Gießen, Inf Reg. 1 115 Landstürmer Karl Scheld aus Gießen, W 1 — Musketier Karl Burk aus Hausen, Inf.⸗Reg. 253. 5 Landstürmer Joh. Friedr. Schmidt, e 13 Lich, Res.⸗Inf.⸗Reg. 221.— Füsilier Heinrich§. 17255 n aus Alsfeld, Füs.⸗Reg. 35.— Landstürmer Isidor 25 5 aus Wetzlar, Inf.⸗Reg. 221.— Wehrmann Andreas 9 1 mehl aus Lauterbach.— Musketier Joh. Gg. Seibert aus Lauterbach, Inf-⸗Reg. 168.— Enten ee e Müller aus Schlitz, Inf.⸗Reg. 116.— Reservist d Pflanz aus Queck, Inf.⸗Reg. 165. — Schwindel mit Seife. fen bandes der Seifenfabrikanten, Der Seifense a 5 Beitrag: en 200 immer wieder 10 b L eine gefüllte Seise(das heißt solche, aun wie eine reelle Seife, zugesetzt sind Red.) nicht dasselbe leisten i bn der eiten so kann doch nicht bezweifelt werden, daß die 8 ian degehelte steht. nicht ganz im Brhältnis zur Abnahme des 11 9 Waschwirkung⸗ Zunächst besitzen die meisten Füllstoffe eine 1 15 neuipdle Seisen wenn sie auch die Wäsche stärker angreifen 0 bie Faptikation Es läßt sich also gar nicht bestreiten, daß 1 ore möglich ist füllter Seifen eine gewisse Streckung eli 9 aber in en und auch durchgeführt werden muß. e erhoben werden, lichen Interesse endlich die energische For daß die Streckung nicht daß der Staat die Verbraucher schützt, 1 und gin e lediglich zum Vorteil gewissenloser Schwir letzter Zeit bekannt ge⸗ der Allgemeinheit ausgenutzt wird. e scheinbar billig, in wordenen Fälle, in denen hochgefüllte Feichrehrfachen ihres Wirklichkeit aber zum Doppelten oder ren zu der Forderung, wahren Wertes verkauft wurden, 0 Fettsäuregehalt 991 Haß unbedingt ein Deklarationszwang sur führt wird. In Frie⸗ Waschmitteln von behördlicher Seite eigeschführbar erklart, 8 Henszelten hat man das vielfach für undur für Seifenpulver ist die Festsetzung einer Begriffebestmm zn 195 jezigen Zei, in einerzeit an bieser Klippe gescheitert, deren Fragen an das Ein⸗ belcher wir uns in noch piel einschneidenden die bisher geltend ge⸗ greifen des Staates gewöhnt haben, mühe gesamte anständige zachten Gegenstände verstummen. 4 mit allem Nachdruck Zelsenindustrie und ihre Vertretungen do für einen garantierten r eintreten, daß der Deklaratlonszwang, damit nicht zum een barcher aeellen Fabrikanten eine Anzahl aden des Publikums un „ rt das Organ des Ver⸗ fabrikant, einen neuen und Nachbargebiete. von Gaunern und Wucherern das Geschäft an sich reißt.— Dieser Forderung kann man nur zustimmen. „— Eine Enttäuschung. Kürzlich hieß es, die Regierung beab⸗ sichtige dem Reichstage eine Vorlage zu unterbreiten, die bei der Altersversicherung die Herabsetzung der Altersgrenze von 70 auf 65 Jahre bezwecke. Nach einer neuen Meldung hat aber der Bun- desrat seine Genehmigung zu der Einbringung der Vorlage ver⸗ weigert, das heißt, er ist gegen die Herabsetzung. Das ist natürlich eine bittere Enttäuschung, und in der Arbeiterpresse hat es an scharfer Kritik denn auch nicht gefehlt. In seiner Nr. 47 kommt auch Der Tabak⸗Arbeiter auf diese Angelegenheit zu sprechen. Unter anderem schreibt das Blatt:„Der Reichstag wird die Ange⸗ legenheit gründlich prüfen müssen. Freilich kommt er zu dem Be⸗ schluß, die Altersgrenze von 70 auf 65 Jahre herabzusetzen, dann bleibt noch die Zustimmung des Bundesrats übrig. Nachdem der letztere jetzt einen ablehnenden Beschluß gefaßt hat, ist es zweifel⸗ los, ob er dann einem derartigen Beschluß des Reichstages zu⸗ stimmen würde, der das Gegenteil will, was der Bundesrat be⸗ schloß. Allein, das darf den Reichstag nicht abhalten, die not⸗ wendige Verbesserung des Gesetzes zu beschließen. Die Verant⸗ wortung für die Unterlaffung hätte dann nur die Regierung. Nach⸗ dem der Bundesrat bis jetzt auch nicht der in der letzten Tagung des Reichstages beschlossenen Verbesserung des Reichsvereins⸗ gesetzes zugestimmt hat, würde die Ablehnung der sozialreformeri⸗ schen Aenderung des Altersrentengesetzes nur ein neuer Beweis sein, daß man von der angekündigten„Neuorientierung der inneren Politik“ nichts besonderes zu erhoffen hat. Denn wenn das am grünen Holze der vielgerühmten Sozialreform geschähe, was soll da aus dem dürren Holze der inneren Politik werden!“ — Verteuerung der Schulbücher. Die Hauptversammlung des Deutschen Verlegervereins hatte beschlossen, eine Erhöhung der Schulbücherpreise durchzuführen. Die Schulbuchverleger haben deshalb an die Regierungen der Bundesstaaten Eingaben gerichtet, die fast ausnahmslos abschlägig beschieden wurden. Die Regier⸗ ungen haben vielmehr die Schulbehörden angehalten, mit Rücksicht auf die allgemeine wirtschaftliche Lage von der Einführung neuer Schulbücher abzusehen. Jetzt fordert die Vereinigung der Schul⸗ buchverleger ihre Mitglieder durch Rundschreiben auf, an die zu⸗ ständigen Behörden nochmals heran utreten, um eine zehn⸗ prozentige Erhöhung der Preise durchzusetzen. Aus den bisher eingegangenen Antworten ist zu entnehmen, daß die maßgebenden Stellen sich, wenn auch nicht ohne Vorbehalt, doch meist in zustimmendem Sinne äußerten. Zu den teuern Nahr⸗ ungsmitteln und Kleidungsstücken kommen nun auch noch ver⸗ teuerte Schulbücher. Wenn die Behörden mit der Preiserhöhung einverstanden sind, dann müßten sie mindestens dafür sorgen, daß ein vielbeklagter Uebelstand, die oft zu rasche Aufeinanderfolge neuer Auflagen, die damit verbundenen fortwährenden Aender⸗ ungen im Texte, der häufige Wechsel der Lehrbücher und die da⸗ durch bedingte Unmöglichkeit, die Schulbücher der älteren Kinder für die füngeren zu verwerten, beseitigt oder doch eingeschränkt wird. Die für den Ausbau der Schule ungemein wichtige Lern⸗ mittelfrage wird erst dann als gelöst betrachtet werden können, wenn die Bücher und sonstigen Ütensilien aus öffentlichen Mitteln den Kindern gegeben werden. — Diebstähle. Vor einigen Tagen wurde an dieser Stelle über einen Dieb berichtet, der die Hausfluren und Wirtschaften heimsuchte. Am Freitag abend hat sich derselbe wieder in gleicher Weise bemerkbar gemacht: es fiel ihm dabei ein Marengo- Ueber⸗ zieher mit seidenen Spiegeln und schwarzseidenem Futter im Werte von 85 Mk. in die Hände. Sachdienliche Mitteilungen er⸗ bittet die Kriminalpolizei Gießen. ö — Strafkammer Gießen. In der Sitzung am Freitag wurde der in den zwanziger Jahren stehende Eisenbahnbeamte B. aus Lauterbach wegen Verbrechen im Sinne des§ 1761 zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. Kreis Alsfeld⸗Lauterbach. d. Alsfeld. Die Kartoffelhöchstpreise sind für den Kreis Alsfeld festgesetzt wie folgt: Beim Verkauf durch den Erzeu⸗ ger 6,10 Mk. für den Doppelzentner frei nächster Bahnstation; im Kleinhandel bei Abgabe in Mengen von einem Zentner bis zehn Zentner 3,50 Mk. für den Zentner, bei Mengen unter einen Zentner 4 Pfennige für das Pfund. — Kontrollversammlungen in Alsfeld finden kommenden Dienstag und Mittwoch, 23. und 24. November auf dem Lindenplatze statt. Am Dienstag vormittag 9 Uhr erscheinen die Mannschaften der Reserve, Land⸗ und Seewehr I und II, sowie des ausgebildeten Landsturms aller Waffen, und sämtliche Ersatz⸗ rekruten. Militärpflichtige, welche die Entscheidung:„zuxück bis zur nächsten Musterung“ erhalten haben, brauchen nicht zu erscheimen. Ferner haben sämtliche Ersatzreservisten, die zur Verfügung der Ersatz⸗ behörden entlassenen Mannschaften, sowie alle dem Heere und der Marine angehörenden Personen, die sich zur Erholung, wegen Krank⸗ heit oder auf Grund häuslicher Verhältnisse usw. auf Urlaub be⸗ finden, zu erscheinen. Dienstag, nachmittags 2 Uhr alle unausgebil⸗ deten Landsturmpflichtigen— ausschließlich derjenigen, die an der D. U⸗Muste rung teilgenommen haben— einerlei, welche Entschei⸗ dung sie erhalten haben, die in den Jahren 1896 und 1894 bis 1876 einschließlich geboren sind. Mittwoch, vormittags 9 Uhr alle un⸗ ausgebildeten Landsturmpflichtigen, die in den Jahren 1875—71 ge⸗ boren sind; Mittwoch, nachmittags 2 Uhr alle unausgebildeten Land⸗ sturmpflichtigen, die in den Jahren 1870 und 1869 geboren sind. Ausgenommen bleiben jedesmal diejenigen, welche die Entscheidung: „dauernd weder seld⸗ noch garnisondienstfähig, zeitig untauglich und dauernd untauglich“ erhalten haben. Kreis Wetzlar. — Kontrollversammlungen für den Kreis Wetzlar finden statt: Dienstag, 23. November, vormittags 8½ Uhr auf dem Platze des Turnvereins am Goldfischteich: 1. sämtliche nicht eingestellten Unter⸗ offiziere und Mannschaften des gedienten Landsturms 2. Aufgebots; 2. die ehemaligen gedienten„Dauernd Untauglichen“, die bei der D. U⸗Musterung als kriegs⸗ garnison⸗ und arbeitsverwendungs⸗ fähig oder zeitig kriegsunbrauchbar befunden worden sind.— Die nicht eingestellten Mannschaften des ungedienten Landsturms 1.(ein⸗ schließlich die ehemaligen dauernd Untauglichen) und 2. Aufgebots, welche bei den Musterungen für kriegs⸗, garnison- und arbeitswer⸗ wendungsfähig befunden worden sind, haben in Wetzlar auf dem Platz des Turnvereins(Goldfischteich) wie folgt zu erscheinen: am 24, November 1915, vormittags 8,30 Uhr; die in den Jahren 1888 1896 geboren sind; am 24. November 1915, nachmittags 3 Uhr die in den Jahren 1882 bis 1887 geboren sind; am 25. November 1915, vormittags 8,30 Uhr die in den Jahren 1878—1881 geboren sind; am 25. November 1915, nachmittags 3 Uhr die in den Jahren 1875 bis 1877 geboren sind; am 26. November 1915, vormittags 8,30 Uhr die in den Jahren 1872—1874 geboren sind, am 26. November 1915, nachmittags 3 Uhr die in den Jahren 1869 bis 1871 geboren sind. — Schlimme Folge eines Streites. Vor einigen Wochen kam der 16jährige August Becker in Niedergirmes mit Kamneraden in Streit, der in Tätlichkeiten ausartete. Dabei erhielt B. eine Ver⸗ letzung am Kopfe, an der er nun in der Gießener Klinik ge⸗ storbenm ist. Von Nah und Fern. Bestrafte Milchpantscher. Das Landgericht Dresden verur⸗ teilte 11 Milchhändler wegen sortgesetzter Verfälschung der Milch zu Geld- und Gefängnisstrafen von einer Woche und 50 Mark bis zu einem Monat und 500 Mark. In allen Fällen wurde neben der Geldstrafe auf Gefängnis erkannt. Die Milchfälscher hatten schon auf den Bahnhöfen bei Empfangnahme der Milch diese abgerahmt und zwar in solchem Umfange, daß einzelne Händler da⸗ durch einen täglichen Gewinn von 12 Mark erzielten. Die ver⸗ schlechterte Milch wurde als„beste“ Sorte verkauft.— In Graz (Desterreich) wurde der Milchgroßhändler Heinrich Neddel⸗ meyer wegen Milchfälschungen zu sechs Jahren schweren Kerkers verurteilt.— Er hatte gewässerte Milch an Militär⸗ hospitäler gellesert. Tagesbericht des Großen Hauptauartiers. Abgeschlagener Seeangriff in Westende. Weitere 2800 Serben gefangen. W. B. Großes Hauptquartier, 20. Nov., vorm.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz, Feindliche Monitore, die Westende beschossen, zogen sich vor dem Feuer unserer Küstenbatterien wieder zurück. An der Front stellenweise lebhafte Artillerie-, Minen⸗ und Handgranatenkämpfe. Oestlicher Kriegsschauplatz. Keine wesentlichen Ereignisse. Balkan. i Novavarow, Sjenica und Raska sind besetzt. Im Ibar⸗ tale ist Dren östlich des Kopaonik und Prepolac erreicht. Zweitausendachthundert Serben wurden gefangen genommen, vier Geschütze wurden erbeutet. Oberste Heeresleitung. 8 Novipazar besetzt. W. B. Großes Hauptquartier, 21. Nov., vorm.(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz, An der Bahn Ypern—Zonnebeke gelang eine größere Sprengung unserer Truppen in der feindlichen Stellung. Französische Sprengungen südöstlich von Souchez und bei Combres hatten keinen Erfolg. Bei Souchez kamen wir den Franzosen in der Besetzung des Spreng⸗ trichters zuvor und behaupteten ihn gegen einen Angriffs. versuch. Auf der übrigen Front au verschiedenen Stellen lebhafte Feuerkämpfe. Unsere Flugzeuge warfen auf die Bahnanlagen von Poperinghe und Furnes eine größere Zahl Bomben ab; es wurden Treffer beobachtet. * Der engli sche Oberbefehlshaber sagt in seinem Bericht vom 15. Oktober über unseren Angriff süd⸗ westlich von Loos am 8. Oktober, daß nach zuverlässigen Schätzungen 8000 bis 9000 gefallene Deutsche vor der eng⸗ lisch französischen Stellung gelegen hätten. Diese Behauptung ist freie Erfindung. Unser Gesamtverlust an Gefallenen, Vermißten und an ihrer Verwundung Erlegenen betrug 763 Mann.„ 8 Oestlicher Kriegsschauplatz. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Balkankriegsschauplatz. Deutsche Truppen der Armee des Generals von Koeveß haben Novipazar besetzt. Die Armee des Generals von Gallwitz und der rechte Flügel der Armee des Generals Bojadjieff kämpfen um den Austritt in das Lab⸗ Tal nördlich von Pristina. Die Zahl der am 19. November gefangen genommenen Serben erhöht sich auf dreitausendachthundert, gestern wurden über viertausendvier hundert Mann gefangen genommen. Oberste Heeresleitung. * Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht Der Kampf um's Amselfeld. Wien, 21. Nov.(W. T. B.) Amtlich wird verlautbartz 21. November 1915. Russischer Kriegsschauplatz. Im Wolhynischen und am Styr stellenweise Geschützfeuer, wo⸗ bei die Russen Gasbomben verwenden. Sonst keine besonderen Ereignisse. Italienischer Kriegsschauplatz. Die Italiener haben neuerdings Streitkräfte von der Tiroler Front ins Görzische gebracht. Unter Einsatz solcher Verstärkungen greift der Feind den ganzen Görzer Brückenkopf neuerlich au. Vor dem Monte Sabotino brachen mehrere Vor⸗ stöße in unserem Feuer zusammen. Im Abschnitte von Osla⸗ vija gelaug es dem Gegner, in unsere Vertieidigungslinie einzudringen. Ein Gegenangriff brachte jedoch diese Stel⸗ lung mit Ausnahme einer Kuppe nordöstlich des Ortes, um die noch gekämpft wird, wieder in unseren Besitz. Drei feindliche Vorstöße gegen Peuyma miß langen unter schweren Verlusten. Besonders heftige Angriffe waren auch diesmal gegen die Pod⸗ gora gerichtet. Auch hier wurden die Italiener blutig abge⸗ wiesen. Der Raum beiderseits des Monte San Michele stand unter starkem Artilleriefener. Nachmittags gingen am Nordhange des Berges bedeutende feindliche Kräfte vor. Ihr Angriff scheiterte in unserem Kreuzfeuer. Das gleiche Schicksal hatten mehrere Vorstöße gegen den Abschnitt von San Martino und nördlich des Görzer Brückenkopfes— gegen die Straßensperre bei Zagorg. In Tirol schlugen die Verteidiger des Col di Lang zwei italienische Angriffe auf die Spitze dieses Berges ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz. Eine österreichisch⸗ungarische Kraftgeuppe erzwang sich gegen⸗ über den nördlich von Cajnica eingenisteten Montenegrinern den Uebergang über die obere Drina. Novipazar wurde von deutschen Truppen besetzt. Oestlich davon warf im Ibar⸗Tal eine österreichisch⸗ungarische Kolonne den Feind zurück. Die Zahl der in diesem Raum gestern eingebrachten Gefangenen über⸗ steigt 2000. An den Eingängen des Amselfeldes wird heftig ge⸗ kämpft. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes. von Höfer, Feldmarschalleutnant. * Zur Lage in Serbien. Der Berl. Morgenp. wird aus dem K. und gd. Kriegs pressequartier unterm 20. d. M. gemeldet: Scharen von Ueber— läufern, die sich vom Groß der übergetretenen Truppen ab— lösten, wie sie erklärten, um nicht auf fremdem Boden kämpfen zu müssen, berichteten, daß der Rückzug nach Montenegro ein trauriges Bild biete. Mühsam nur geht es in den un⸗ wirtlichen Bergen vorwärts und mit der Verpflegung steht es außerordentlich schlecht. Das gesamte alte Königreich Serbien ist in der Hand der Verbündeten. Nachdem bereits die Bulgaren den Gegner aus dem ganzen Südosten ver trieben haben, ist nun auch das gesamte Grenzgebiet bis in den Raum östlich des Metalka-Sattels im bosnisch-montene⸗ grinisch⸗serbischen Winkel vollständig von den Serben ge⸗ säubert. Der Abstieg von den Gipfeln aus der Sandschak⸗ grenze hat das Tempo des Vormarsches wieder beschleunigt. des Vierverbandes auf dem Balkan unmöglich macht. Alle Hoffnungen auf eine Besserung der Lage des Vierver- rosstes, elegantestes ow, erklärt in Balkanska Posta, daß Rumänien und Griechen⸗ Alle Gruppen schoben sich dicht an die montenegrinischen Grenzberge heran, sodaß den vor ihnen Zurückweichenden nur die Möglichkeit bleibt, ihr Vaterland zu verlassen und sich ins montenegrinische Gebirge zu schlagen. Insgesamt haben sieben Gruppen auf einer Frontbreite von annähernd 180 Kilometer die Grenze des alten Königreiches überschritten. Monastir. Eine vom 20. November datierte Meldung aus Salonik, welche zie Pariser Blätter unter Vorbehalt veröffentlichen, besagt, daß die Vorhuten der bulgarischen Truppen in, Monastir angelangt u seien. Sie bilden die Spitze von drei feindlichen Kolonnen, die aus drei verschiedenen Richtungen vorrücken. Angriffe aufdie Entente im erbischen Kronrat T. U. Wien, 21. Nov. Im letzten Kronrat im serbischen[z Hauptquartier erklärte Generalissimus Puttnik, daß nur das d Zögern der Leitung der gelandeten Ententetruppen an der verzweifelten Lage der Serben schuld sei. Es fielen sehr d heftige Worte gegen den Vierverband, der Serbien in Stich lasse. Die anwesenden Gesandten der Entente verzichteten darauf, das Wort zu ergreifen. Schließlich wurde auf Wunsch des Kronprinzen Alexander die Entsendung von Telegrammen über den Verlauf des Kronrats an den Zaren, den König von England und Präsident Poincar« beschlossen. Es kann festgestellt werden, daß die Zahl der in Saloniki ausgeschifften Ententetruppen 85 000 Mann nicht übersteigt. Die Verbündeten verfügen über keine entbehrlichen Truppen, die sie nach Saloniki senden können. Die abgelehnte Audienz. Az Est meldet: Die griechische Regierung hat alle griechischen Schiffe requiriert, um Truppen aus dem Piräus nach Saloniki zu transportieren.— General Sarrail wollte von König Konstantin in einer Audienz empfangen werden und der englische Gesandte in Athen, Elliot, verwandte sich für ihn. Der König erklärte aber kategorisch, daß er den General in einer Privataudienz nicht empfangen könne. All- gemeine Audienzen könne er aber zur Zeit nicht geben. Griechische Truppenkonzentration an der Betr.: Meldepflicht der dienf Heeresverwaltung aus der Front, d. h. nicht im Dienst mit der einer Kriegsstelle beliehen, als weit verwendet werden. Nur die zum Friedensstande des Heeres und der Marine ge⸗ Meldepflicht ausgenommen. Untauglichen, det haben, fordere ich daher auf, und hörigen Beamten sind von der Alle hiernach in Betracht kommenden haben sich die Gedienten ten bei der Bürgermeisterei ihres Wohnortes Meldepflicht im Unklaren ist, kann sich bei dem Bezirksfeldwebel oder auf dem Geschäftszimmer des Unter⸗ zeichneten(Regierungsgebäude, Zimmer 4) befrageen. November 1915. Der Zivilvorsitzende der Ersatz⸗Kommission des Kreises Gießen. J. V.: Hemmerde. Ansichts⸗Karten melden. Oberhessische Vo Bekanntmachung. Zur Beseitigung von geborenen, Von dem oben untauglichen Personen betroffen, oh ie sich bis jetzt noch nicht angeme ies sofort bei Meidung strenger Bestrafung zu* bei ihrem zuständigen Bezirksfeldwebel und ie nicht Gedien Wer über seine Gießen, den 11. tuntaugl Zweifeln wird infolge des Gesetzes vom 4 September 1945 alle am 8. September 1870 und später pflichtigen zur Anmeldung macht keinen Unterschied, oh die Dien oder nach der aktiven Dienstzeit oder gestellt worden ist. dauernd zur Stamm rolle stuntauglichkeit vor, 1 bei der Kriegsmusterung fest⸗ erwähnten Gesetz werden auch alle Anlaß des Krieges in Stellen a ne Rücksicht darauf, ob sie mit Beamtenstellvertreter oder ander⸗ ichen Wehrpflichtigen. darauf hingewiesen, daß dienstuntauglichen Waffe verwendete dauernd tun verpflichtet f Wochenmarrtpreise in Gießen f am 20. November 1915 Butter(Land-) per Pfd. 1.90 Mk.] Hammelfleisch v. Pfd. 95—210 Pfg. ö 5 Milch 2 55 26 Pfg.] Kartoffeln p. Malter e . Wehr⸗Hühnereier Stück 1720 Pig Kartoffeln Pfd. 4 Pfg. ind. Es Gänseeier Stück— Pfg.] Zwiebeln per Pfund 25—28 Pfg. während] Käse Stick 879 Pfg. Blumenkohl per Stck. 20—40 Pfg. Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg.] Weißkraut p. Haupt 10— 20 Pfg. Tauben ver Paar 1.30— 1.50 Mik Rotkraut p. Haupt 10— 25 Pg von der] Hühner per Stück 1.80—2.30 Mk.] Wirsing p. Haupt 10— 15 Pfg. ußerhalb] Hühne der Stuck 1.50—2.50 Mt.] Kohlrabi ver Stück 6 8 f n dienst⸗ Gänse Pid 1.10— 1.30 Mk Sellerie per Kopf 6— 12 P Ochsenfleisch per Pfd. 1.20—1.2 1 k. Birnen Pfund 7— 12 Pfg Kalbfleisch ver Pfd. 120—124 Pfg.] Aepfel Pfund 6— 12 Pfg. Kuh⸗ u. Rindfl. per Pfd. 110-116 afg.] Nüsse 100 Stück 40-45 Pfg. Schweinefleisch Pfd. 150—000 Pfg. 333 Neu! Konkurrenzlos! Neu! Persand⸗Karton (D. R.⸗Patent 130568) zwar zu Niesen⸗Auswahl in allen Sorten zu den denkbar billigsten Preisen. Lohnender Artikel für Wirte und Wi derverkäufer. fozeitung Gießen Bahnhofstraße 23. für Gelee, Honig, Butter, Schmalz, Fleischwaren ze. Praktischer, vorteilhafter und billiger ale 25 Preis für 1 Pfund⸗ Packung nur Pfg · g Bahnhofstraße 23. 2 2 e 52 albanischen Grenze. T. U. Basel, 21. Nov. Dem Giornale d'Italia wird aus Du⸗ razzo telegraphiert, Griechenland kontriere große Truppenmassen bei Berat und schloß gegen Albanien vollständig seine Grenze. Griechenland und Rumänien. Aus Sofia wird der Frankf. Ztg. berichtet: Einer der bulgarischen Minister erklärte zur Lage:„Wir stehen vor der Vernichtung Serbiens. Eine wichtige Folge wird die Ein⸗ mischung Griechenlands an der Seite der Zentralmächte sein. Zur Verwirklichung der griechischen nationalen Ansprüche ist diese Einmischung bedeutungsvoll, da eine teilweise Besetzung der albanischen Küste durch griechische Truppen die Pläne bandes sind gescheitert. Nach der erneuten Neutrali⸗ tkäts erklärung Rumäniens gegenüber Bulgarien unter der Berücksichtigung, daß Rußland über keine Truppen für den Balkan verfügt, und daß ein neues Kabinett mit dem Freunde der Zentralmächte, Car p, gebildet wird, werden die Beziehungen zwischen beiden Staaten keine Verschlechterungen erfahren.“ Zum Schluß drückte der Minister die Ueberzeugung aus, daß die Ereignisse mach der Vernichtung Serbiens einen baldigen Frieden bringen würden. * Budapest, 21. Nov. Der bulgarische Minister des Innern, Po⸗ land neutral bleiben würden. Trotz der verzweifelken Agi⸗ tation der Entente werde es Veniselos nicht gelingen, die patriotische griechische Regierung vom richtigen Wege abzulenken. eden Mittwoch u. Samstag 5 r 2 deen Bahnhofstrasse 34 Telephon 2077 G — und modernstes Lichtspiel-Theater am Platze. 8 Türkische Kriegsberichte. Konstantinopel, 20. Nov.(W. T. B.) Das Haupt⸗ quartier teilt mit: An der Dardanellenfront dauerte das ge⸗ wöhnliche örtliche Feuergefecht an. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr heftiger gegenseitiger Kampf mit Bomben im Zentrum. An den übrigen Fronten nichts von Bedeutung, abgesehen von Schar⸗ mützeln zwischen schwachen Abteilungen und Patrouillen. Konstantinopel, 20. Nov., 5½ Uhr abends.(W. T. B.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront verjagte eine unserer Patrouillen eine kleine feindliche Abteilung aus ihrem Schützengräben und erbeutete 1000 Sandsücke, eine Menge Spaten und Hacken. Ein im Koyunliman gestrandeter Schleppdampfer wurde durch Pionierabteilungen zer stört. Unsere Torpedobvote bewarfen mit einer Granate ein feindliches Torpedoboot, das auf der Höhe von Atche gegen uns feuerte. Das feindliche Schiff entfernte sich in Rauch gehüllt. Bei Ari Bur nu heftigerer Kampf mit Artillerie und Bomben. Bei Sedd⸗ül Bahr gegenseitiges In— janterie- und Maschinengewehrfeuer; dergleichen heftiges — Alg. Deterber Praneuperei „ Ortsgruppe Gießen. 8 Auskunftstelle für Frauenberufe. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltlich Rat und Aus⸗ kunft für alle Berufe inn alten Rathaus, Marktplatz 14. Diens⸗ tags nachm. von 6¼½—7½ Uhr. Rechtsschutzstelle. Frauen und Mädchen erhalten unentgeltlich Nat und Auskunft in Nechts angelegenheiten im alten Rathaus Marktplatz! Mitlwoch nachmittags von 6 bis 8 Uhr. 0 Feuer der Artillerie und Kampf mit Bomben. Unsere Artillerie zerstörte ein feindliches Blockhaus am Kerevizdere und brachte die dort aufgestellte Artillerie zum Schweigen. Sonst nichts zu melden. Verantwortlicher Redakteur; F. Velters, Gießen. Verlag von Krumm& Cie., Gießen. Druck: Verlag Offenbacher Abendblatt, G. m. b. H. Offenbach a. M Verkauf von Weißkraut. In der alten Gewerbeschule, Asterweg Nr. 25, wird Dienstags und Freitags, vormittags von 8—12 Uhr Weißkraut pro Zentner zu 5,50 Mk. abgegeben. Gießen, den 19. November 1915. Der Oberbürgermeister. Keller. Bekann machung. Die nachstehende Bekanntmachung wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht. Schriftliche Meldungen sind unter Angabe des Geburtstags und des Militärverhältnisses an mich zu richten, mündliche im Rathaus am Marktplatz zu bewirken. Gießen, 18. November 1915. Der Oberbürgermeister: Keller. ee eee eee eee. Fahnen nee Hannover Vereins-Bedartsuartike! ECC Nene Tem ir.: Hermann Steingoetter. Dienstag, den 23. Nov. 191. abends 8 Uhr 6. Dienstags⸗Abont.⸗Borstellun Herrschaft icher Dicuer gesucht Ende ge en 10 Uhr. Gewöhnliche Preise(ermäßigt). Soldaten vom Feldwebel abwärt zahlen bei allen Vorstellungen au 2. u. 3. Sperrsitz nur halbe Preise 0 Versand nach 2 0 75 U E e Es ist nicht das erste Mal, dass wir unsern Lesern ein solches Friedrich Hebbels Merke I nerausgegeben von Dr. Egbert Schmitz in neuer illustrierter Ausgabe in zwei elegant Ausserst billigen Preis von nur 3 Mk. 3 2 — K Au dies bead Einem Jeden, ob gabe die Mögli Sel Bahnhofstr und andere zeigen die gewaltige Grösse des genialen Dramatikers. W ellicht ihresgleichen haben. Die Erzählungen u. Sprüche Die Tagebücher jammervolle Jugend, seine zähe Ausdauer, sein ernstes Streben nach dem Höchsten lernen wir kennen. ist das Werk zum obigen Preise in unserer Haupt-Expedition erhältlich. Oberhessische Volkszeitung, Giessen E e — 2 55 Malte Träne 75 N 5 49 4 n I II. U 80 Weihnachtsgeschenk bieten können. Dieses Mal sind es e en Pracktbänden für den durch Massenauflagen ermöglichten udlith Agnes Bernauer— Nibelungen Wie„Das Kind“,„Das Gebet“ und viele mehr sind von einer Tiefe und Zartheit, die kaum 1 * 1 zeichnen sich durch edle unstform und Gedankentiefe aus. ö bieten einen tiefen Einblick jn die Seele des Dichters. Seine * D Ils, l dies schöne, dl dieses Gosse aha ansere Ausgabe jung oder alt, bietet sich durch diese neue illustrierte Aus- chkeit, diese wertvollen, dabei unterhaltenden und belehrenden Werke, es als Geschenk. sei es für das eigene Heim, anzuschaffen. Solange der Vorrat reicht, — — 0 1 asse 23. 0 J ä—— Unsere Zeitungsträger nehmen Bestellungen entgegen! = hlech oder Glas⸗ Packung. Gberhessische Volkczzeitung Gießen 8 18 b gibt 05 K: ehereitsch N die ge teien a akzeotie Das ist Alt be en überein gie mil ententem f wolle Zeesen! saherlichst ßen gesch lo u olidaf „ Diese I wir al A betrüge fen oller Aabteres ß mit ei 1 ung ei In 5. N 1 len ung erf e p vie . Ls wa asschen schen I egen R ad en 9 5 saclobden ben zu 4 ung Je e, das u ein fa dee alice e an 5 eg fl Telephon 2008. a gegen Voreinsendung des Betrages zuzüglich 60 Pig. Porto chn. 25 Pig. extra.)— Auf ein Paket gelen 2 Exemplare.