Unmmer 158 xonnerstag, den 9. Zn li L?»14. /. Jal-rynng $10 bei „J!uif v actojrtJung“ er cheint leben Werltag. Regelmäßige Beilagen „Der xkancr au-, Dessen". „Die Kpinnlkobr". De,n,<-i>reiv: Bei den Postanstaiten uienel’aiicnch aJa , üz tcn Agenten monalllch SO Psg. fr,n;u tritt Postgebühr oder Tragerlohn. Anicigeii: Srunb.eile 2» Pfg., totale 15 P)g„ An,eigen oon auswärts Iverüen Such Postnachnahiii- er loben EnuNungsort Friedberg. Schrikttritung und Derlng Friedberg (freuen), franauer Icaßs 12. Fern pcecher 48. Pastlcheck-Tonto Str. 18 ',g, Amt Franliurt a. M. Ilrbcrstcht. — Infolge der heftigen Wolkenbrüche, die am Nfcrlaufe der Fulda und ihrer Nebenflüffe niedergegangcn sind, ist gestern das Wasser der Fulda bei Kassel 1 Meter gestiegen, sodaß jeglicher Schiffsverkehr aus der Fulda eingestellt wer. den mußte. Durch die großen Wasscrmasscn sind über ein Dutzend Ortschaften in den Kreisen Merzfelden und Fulda unter Wasser gesetzt und vom Verkehr abgeschnittcn worden. Große Verwüstungen wurden angerichtct. Die Flutztäler sind in wogende Seen verwandelt worden, — Die württcmbergische Regierung hat die Beschwerde der Arbeitcr-Fiigendorganisntion Stuttgart wegen ihrec zwangsweisen Schließung zurückgewilsen und gleichzeitig die Schließung sämtlicher würrtembcrgischer Arbeiter-Jugend- vrganisntionkn angeordnct. — In der Fabrik der Westdeutschen Sprcngstoffwerke A. G. in Rumcnohl im Volmctal, ereignete sich gestern morgen 10 Uhr eine Dynamit Explosion, wobei drei Arbeiter durch die Explosion getötet, zwei andere schwer verlebt wnr- den. Das Gebäude, ein Menghaus, in dem die Explosion stattfand, ist vollständig zerstört worden. Der Betrieb konnte jedoch aufrecht erhalten werden, — Der von Rusach gebürtige Notar Julius Hecht, wurde unter dem Verdacht, große Summen Geldes unterschlagen zu haben, verhaftet. Im Laufe des gestrigen Nachmittag? wnr- den Bureaus des Notars durch die Staatsanwaltschast geschlossen, und die vorhandenen Bücher beschlagnahmt. Die Verhaftung des Notars Hecht, der in das Kolmarcr Untersuchungsgefängnis eingeliefert wurde, erregt in Rusach recht großes Aufsehen. — Ter Zugverkehr im Simplontunnel ist seit gestern wieder hcrgestcllt worden, nach dem er seit Montag unterbrochen war. Vorläufig müssen die Züge nur mit geringer Geschwindigkeit den Tunnel passieren. — Furchtbare Gcwittcrstürme, von Hagelschlag begleitet, sind gestern über die ganze lombaridsche Tiefebene nicderge- gangen. Tie Temperatur sank in wenigen Stunden bedeutend. Eine ganze Reihe von Weinbergen wurde durch den Hagelschlag zerstört. Die Hagelkörner erreichten die Größe eines Taubcneies. Die Stadt Asti ist teilweise überschwemmt worden. — Gestern sollte eine Versammlung der Mohamcdancr in Koplik» bei Skutari stattfindcn. Die Polizei erfuhr davon. Morgens früh wurden 200 Mohamedaner von der Polizei angegriffen, die g!eick«etig Truppen alarmierte. Drei Polizisten und ein Gendarm wurden verwundet. Der österreichische Major Peters ordnete um drei Uhr morgens plötzlich den Angriff an, wodurch die Mohamednner zerstreut wurden und sich znrückzogen. Sie haben angeblich vier Tote und einige Verwundete. In der Stadt herrscht große Aufregung. — Bei den Unruhen aus der Insel Nusa Komba an der Südküste Javas, wurden Zwangsarbciter getötet, andere schwer verletzt und viele leicht verwundet. Truppen sind nach der Insel abgesandt worden. — Ter „Daily Telegraph" meldet aus Peking, daß die japanisch-chinesischen Verhandlungen über eine Erneuerung des Zolltariss erst im Jahre 1016 beginnen werden. Zn dieser Zeit laufen die alten Verträge zwischen den beiden Mach- ten ab, und Japan beabsichtigt nicht, vorher in Verhandlungen cinzutreten. Es will seine vorherrschende Stellung, das cs augenblicklich in China einnimmt, nicht unnötig gcführ- den. — Aus Mexiko wird gemeldet: Tic Rebellen heben Guanajara erobert. Die Bundcetrnppcn sind nach dreistündigem hestigcn Kampfe vernichtet worden. Carranza soll angeblich geneigt sein, mit den Anhängern Huertas zur Friedenskonferenz zusammMzutreten. Unstimmigkeilen in Wien. Tic Beisetzung des ermordeten Thronfolgerpaares Franz Ferdinand erfolgte in den bescheidensten Formen. Die Potentaten Europas, die bei der Tranerseier zum Teil selber anwesend sein, zum Teil fürstliche Vertreter schicken wollten, beschränkten aus Wunsch des Wiener Hofes ihre Teilnahme darauf, durch ihre Gesandten und Botschafter in der Hosbnrg- kapelle an der Bahre der beiden Ermordeten Kränze Niederlagen zu lassen. Sogar der deutsche Kaiser, der intiniste Freund Franz Ferdinands und seiner engeren Familie, mußte zurückbleibcn und auch Prinz Heinrich von Preußen, der in seiner Eigenschaft als oberster Admiral der deutschen Kriegsmarine dcrr Neugestalter der östcrreichisch-ungarischen Flotte die letzte Ehre erweisen wollte, mußte seine Reise nach Wien abbrechen. Nicht einmal Kaiser Franz Joseph nahm an dem Lcichenbegräsnis in Artstettcn teil. Man war zuerst geneigt, die geplante Einfachheit bei der Bestattung ans eine Rücksichtnahme auf das hohe Alter und den Gesundheitszustand des greisen Monarchen zurückzuführen, und nian konnte sich mit diesen Gründen zufrieden geben. Aber leider niedren sich die Anzeichen dafür, daß der (i\ nd für das auffällig einfache Leichenbegängnis in anderer Richtung zu suchen ist. Der Hof-Camarilla, in der neben gewissen Erzherzoginnen der Teil des österreichischen Hochadels zu finden ist, der liberal angekränkelt, vollständig degeneriert, eine traurige Rolle spielt, lvar die soldatische Natur, seine aufrichtige Art und Weise niemals besonders genehm, daß die Gattin Franz Ferdinands nicht „ebenbürtig" war, erhöhte die Sympathien auch nicht. Ihre sichtbare Spitze hatte die Camarilla in dem Fürsten v. Montenuovo, dem die Anordnung des Leichenzeremoniell zuzuschreibcn ist. Es ist kein Zweifel, daß dieses Zeremoniell gewählt wurde ans dem Grunde, weil Franz Ferdinands Gattin keine Ebenbürtige war: der Haß eines niedrigdeukenden Schrau- zentums hat die Gelegenheit benutzt, uni die Abneigung des alten Kaisers gegen die unebenbürtige Verbindung zu einem Zeitpunkte zum Ausdruck kommen zu lassen, zu dem jeder natürlich empfindende Menlch nichts gleichgültiger, belangloser findet als die sorgfältig ausgeklügelten Ebenbürtig, keitsdefinitionen des deutschen Privatfürstenrechts und de? k. und k. HausgcsctzeS. Daß Fürst Montenuovo so besonderen Sinn für die Wahrung der Zcrcmonalien bekundet, kann freilich nicht wundernehmcu. Es ist die alte Geschichte, daß die am eifrigsten Uber den Unterschieden von Rang und Stand wachen, die am meisten Veranlassung hätten, sich hierin freisinnig zu geben. Der Fürst mit dem italienischen Namen ist den Habsburg-Lothringern blutsverwandt. Sein Ahnherr war die Frncht aus der ehebrecherischen Verbindung von Napoleons I. zweiter Gattin, Maria Luise, mit dein Grafen Neipperg. Am 5. Mai 1821 starb auf St. Helena Napoleon: am 7. August 1821 wurde seine Witwe mit dem Grafen Neipperg getraut: am 9. August 1821 gebar sie den Wilhelm Albrecht, den man in Ucbersctzung des Namens seines Vaters Grafen von Montenuovo benannte. Diese drei Daten braucht man nur nebencinanderzustcllcn, um aller weiterer Ausführungen zu diesem Punkte Lbcrhoben zu sein. Festgcstellt muß werden, daß den Kaiser Franz Josef keine Schuld an diesem Vorfälle trifft, denn Kaiser Franz Joseph hat Zeit seines Lebens bewiesen, daß cr Bürgerblut nicht zu gering achtete, sich mit Fürstenblut zu vermischen. Es ist erfreulich, daß sich der christlich gesinnte Teil des österreichischen Hochadels aufgerafst hat und gegen die von der Hof-Camarilla beliebten Zurücksetzung der hohen Verblichenen zu manifestieren. Es haben sich 120 Männer aus dem höchsten Adel Oesterreichs gefunden, die entgegen dem vorgeschriebenen Zeremoniell dem verstorbenen Thronfolger, paar die letzte Ehre erwiesen haben und hinter dem Sarge hergeschritten sind. „Wir protestieren nicht, wir manifestieren", so hat sich einer.der Vertreter des österreichischen Hochadels geäußert, der an dem Zuge der 120 teilnahm. Auch einem geschulten Philologen dürfte es schwer werden, den haarfeinen Unterschied zwischen den Begriffen des Demon- striercns und des Manifestierens in der Geschwindigkeit klar zu fassen. Was jener Adelige zum Ausdruck bringen wollte, war wohl, daß die Demonstration, die in der Tat der 120 lag, keine illoyale Spitze habe. Man „manifestierte seine Anhänglichkeit an den gemordeten Erzherzog und an seine „unebenbürtige" Gattin: man „manifestierte" zugleich aber aber auch seine Entrüstung über das Leick>enzeremoniell, das der Obcrsthofmcister des Kaisers, Fürst Montenuovo, angeordnet hatte. Die Hochadeligcn aber sind mit ihrer Opposition nicht allein geblieben. Abgesehen davon, daß das, was man so recht eigentlich unter dem Volke versteht, ihnen aus voller Seele beipslichtet, ist vor allem auch die Opposition des Offizierskorps zu verzeichnen. Eine Opposition, die sich nicht mit der Teilnahme an dem Lcichenzuge, mit dem demonstrativen Zusammentresfen auf dem Bahnhofe begnügt hat, auf dem die Särge aus Scrajewo in Wien ein- trafcn, sondern die stumme Tat vor der Oeffentlichkeit laut begründet. Es ist die — dem Kriegsministcrium nahestehende — „Militärische Rundschau", die jetzt in schärfster Weise über das ausgeklügelte Leichenzeremoniell herzicht. In ihr finden sich die Sätze: „Die Armee kann nicht demonstrieren. Aber sie ist tiefverletzt von dem Schranzentum, das sich immer und überall zwischen sie und den Thron drängt. Sie ist empört über die kleinliche Engherzigkeit, die beim Arrangement der Leichenfeier waltete. Jede Regel gestattet Ausnahmen, und auch das Hof-Zeremoniell und die Etikette können durchbrochen, vorübergehend außer Kraft gesetzt werden. Es ist keschämend, daß dies nicht geschah. Wenn je, so war diesmal der Anlaß dazu gegeben." Das Wort: Nach uns die Sintflut, das in dem Frank- reicli des ancien rögiine gesprochen wurde, scheint jetzt ans der frischgeichlolscnen Gruft von Artstetten als bittere Klage hcrvorzuschallen. Tie österreichische Regierung zwiespältig, unentschlossen, nicht einmal daruf bedacht, ihren Zwiespalt, ihre Uneinigkeit der Oeffentlichkeit nicht sichtbar tverden zu lassen: eine Kluft anfgerissen zwischen dem Kaiser und seinen ersten Vasallen, zwischen dem obersten Kriegsherrn und iciner Armee: so schlimme Nachloirkungen hätte dem Tode Franz Ferdinands niemand zu prophezeien gewagt. Wir wünschen, wir Hessen, daß Oestcrreinis künftiger Kaiser, daß Erzherzog Karl Franz Joseph, mit offenen Augen in diesen düsteren Tagen »>» sich schauen möchte. Er kann unendlich viel au? ihnen lernen, was zu lernen einem Thronfolger, einen, .Kaiser nicht leicht die Möglichkeit wird. A«»achft> der Mail- mid K!ue»!t»chk. Tie Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche nimmt eine gefahrdrohende Gestalt an. Nachdem bereits die Zahl der verseuchten Gehöfte im Mai eine vierstellige geworden war, hat die Zählung am 30. Juni 2577 verseuchte Gehöfte ergeben, die in 850 Gemeinden zu suchen sind. Am 15, Juni waren die entsprechenden Zisscrn 1615 bczw. 686. Seit die- sen Zahlen, die wir m» Montag veröffentlicht hatten, ist die Seuche neu nufgetreten in 296 Dörfern mit 1311 Gehüsten. Das- sind recht bedenkliche Aussichten. Am meisten ist die Maul- und Klauenseuche in den wcstprcußischcn Regierungsbezirken zu verzeichnen, Danzig mit 118 Gemeinden und 100 Gehöften und Maricnwcrder mit 178 Gemeinden und 153 Gehöften. Von Neuversenchnn- gen wurden seit dem 15. Juni in beiden Bezirken 287 bczw. 212 Gehöfte,i betroffen. Als drittstärkster Ver- scuchungsbezirk folgt die großhcrzoglich hessische Provinz R h c i „ h c s s c n mit 7 Gemeinden und 205 Gehöften, wo- von seit 15. Juni 1 Gemeinden »nd 62 Gehöfte neuvcrsoucht sind. Es folgt sodann der Regierungsbezirk Magdeburg mit 171, Protsdam mit 128 Gehöften usw. Ganz Bayern hat 173 verseuchte Gehöfte, wovon 105 Ncuvcrscuchuugcn sind. Tie Provinz Ober Hessen hat hat nur eine Gemeinde (R o d h e i nt v. d, H.) mit 31 Gehöften, wovon 10 seit dem 15. Juni neiiverseucht sind. Aus der Aufstellung läßt sich ersehen — und das- ist dal schlimmste — daß sich die Seiiche wieder über daS ganze Reich ausgedehnt hat, es ist kein Landesteil mehr ausgenommen, im Süden ist cs Ober- und Niederbayern »nd die bayerische Provinz Schwalm, weiter der württembcrgische Jagstkreis, im Norden Königsberg, Schleswig, Lüneburg und Mecklenburg, im Osten Danzig, Marienwerdcr, Breslau, Posen, im Westen Köln, Aachen, Düsseldorf und Münster »ud in Mitteldeutschland Braunschwcig und Anhalt, wo die Seuche am meisten ausgetreten ist. Wie man sicht, ist keine Gegend verschont geblieben. Auch die S ch w e i n e s e » ch e und Schweinepest haust schlimm in den deutschen Landen. Immerhin ist ein kleiner Rückschritt zu verzeichnen, indem die Zahl der davon befallenen Gehöften von 2512 am 15. Juni auf 2151 am 30 Juni zurückgegangen ist. Diese Seuche wütet am ärgsten in den Bezirken Breslau, Lieguitz, Posen, Königsberg, Frankfurt a, O. und Schlesien, sic ist aber ebenfalls über gas ganze Reich verbreitet. Im Grotzherzogtum Hessen sind z. Zt, 1 obcrhcssische und 2 rheinhessische Gemeinden damit verseucht. Ans dem Ifcfl. Kanblay. Zweite Kummer. Die Zweite Kammer setzte gestern ihre Beratungen unter dem Vorsitz des Präsidenten Köhler fort und wird zunäch.i die Ersatzwahl des Abg. Calman für den 2. Wahlkreis der Provinz Rheinhessen für gültig erklärt. frieraus wird der Antrag des Abg. Schönberger, die Erhebung der Staatsstcucrn bctr., verhandelt, der die Erhebmig der Staatssteuern durch die Gemeindccrhcbcr gemeinsam mit den Gemeindesteuern in Quartalsratcn vorschlägt. Der Aus schuß beantragt, den Antrag sür erledigt zu erkläre», nachdem auch die Regierung den Vorschlag für undurchführbar er - Matte. Abg, Schönberger (Ratl.) geht in längeren Aussuh- ruiigen aus die Vorteile seines Vorschlags ein, der eine wesentliche Verciniachimg im Staatshaushalt und auch sonstige Ersparnisse bringen werde. Vor der Abstimmung wird zunächst die Regierungsvorlage belr. den Ankauf der Solms Laubach'schcn Gruben und den Ausbau des Elektrizitätswerkes in Wölfersheim verhandelt. Es werden hierfür zusammen etwa Lüg 000 Mark verlangt. Abg. Dorsch (Bbd.) führt aus, daß cs bei dem Ankauf des Werkes hauptsächlich daraus ankomme, die Kohlenvorräte zu erwerben, damit sür den große» Betrieb sür lange Zeit ausreichendes Betricbsmatcrial vorhanden sei. Selbstverständlich müsse der Erwerb des Reichstnms unter der Erde so billig wie möglich erfolge». Er fragt weiter an, ob die Beaniten Hit übernommen und ob das alte Werk weiter betriebe» werde. Bei ihm kommen zwei Seelen zur Geltung und zwar zunächst der Abgeordnete, der im Interesse des elektrischen Betriebes und den Ausbau des Werkes sich den Kohlenbedars sichern möchte, dann aber auch der Landwirt, der zur größten Vorsicht bei der Geuehinigung weiterer Seilbahnen rät, da d:e jetzigen Zustände schon große Mißstimmung hervorgerufen haben. -.ibg. Dr. Weber (Bbd.) tritt sür die Regierungsvorlag- cin mit den Zusätzen des Ausschußantrages. Abg. Böhr (Bdd.I bringt Beschwerden vor, daß bei dem Sir. 158 geile S. ?iU5tau bet Ueberlandzentrale die hessischen oder im Kreise wohnenden Firme» der Jnstallationsk-ranche nicht hinreichend öeschästigt werden. Die oderhessischen Steuerzahler solle die Regierung mehr berücksichtigen. Abg. Eriinewald (Steif.) empfiehlt große Vorsicht bei dem Anlauf dieser Eruben und möchte auch die Stadt Gießen »ei dem neuen Vertrag berücksichtigt haben. Abg. Mo Ith an (Ztr.) spricht sich im Namen seiner Freunde für die Regierungsvorlage aus und hofft, daß die Vorarbeiten recht bald in Angriff genommen werden. Er fetzt pabei voraus, daß eine Herabdrückung des Elektrizitätspreifes und die Schädigung anderer Werte nicht erfolge. Abg. J-utz (parteilos) kann die Vorlage empfehlen, wenn das Vorhandensein der Kohlenlager ausreichend geprüft ist. Abg. V u f o I d (Soz.) hält den Preis für die neuen Gruben zu hoch. Abg. Henrich (Freif.) glaubt ebenfalls, daß die Kauf- jumme zu hoch fei, und möchte die Angelegenheit noch,»als geprüft wißen. Abg. Etöpler (Natl.) weift darauf hin, daß der Vermag mit großer Vorsicht entworfen fei und die Schuckertwerte l,ur für die Kreise Alsfeld und Lauterbach in Frage kommen. Abg. Vretdenbach (Bbd.) gibt feiner Freude über die Zustimmung des Finanzausschusses zu der Vorlage Ausdruck nid weift darauf hin, daß man nach der Festlegung von vielen Millionen für die endliche Rentabilität der Grube Ludwigs- wffnung nunmehr alles aufbieten Nlüffe, um den möglichsten gewinn herauszuziehen, daß man keine Gelegenheit versäumen liefe, Nebenwerke zu erwerben. Erfreulich fei, wenn der preis für den Strom reduziert werde» könne. Die Beschaffung er neuen Maschinen müsse bald erfolgen, da sonst leicht bedenkliche .Stockungen in der Lieferung von Licht- und Krcft- jtiom eintreten könne. Redner hat schm, früher auf die raschere Wiederherstellung der Erubenfelder hingewiesen und mochte auch heute diese Forderung wiederum stellen, da sich diese Herstellung gut rentiert. Finanzminister Dr. Braun erwidert zunächst aus die Anfragen des Abg. Dorsch, daß der Betrieb der erworbenen Eruben weitergeführt, der Werkdirektor aber nicht von der neuen Gesellschaft übernommen wird. Die Regierung werde sich bei der Betriebsgemeinschaft freie Hand behalten. Bei der Installation habe die Regierung bisher keinen Einfluß gehabt und mäße die Frage später geprüft werden. Die Angelegenheit sei keine provinzielle für Oberhefsen, sondern eine allgemein staatliche und werde nach Möglichkeit irgend welche Schädigung vermieden werden. Das der Regierung gegenüber zum Ausdruck gebrachte Mißtrauen, als ob die Gruben zu weit ab- gebaut und nicht mehr rentabel feie», fei nicht angebracht, ebenfowenig die falsche Unterstellung, als ab man für vieles Selb eine faule Ruß getauft habe. Rach Ansicht der Regierung dürfe der Betrieb nicht an die rheinischen Schuckertwerte übergehen. (Allg. Bravo). Eine Verbilligung des Strompreises töune nur eintreten, wenn das Jnheidener Wasserwerk in die Gesellschaft einbezogen werde. Abg. Dr. Weber (Bbd.) hält es für ausgeschlossen, daß das Wasserwerk Inheiden in den Vertrag einbezogen werde, jedenfalls könne es sich nur uni den Ueberfchuß des Wafferwer- tes drehen. Abg. Dorsch (Bbd.) weist nochmals auf den hohen Preis yin, und rät zu großer Ueberlegung, da die Grafen Solms- Brauufels schon lange verkaufen wollen, weil der Betrieb sich sticht mehr rentiert. Ausschlaggebend fei, daß man mit der Zeit den Kohlenvorrat bedürfe. Daun wird die Regierungsvorlage einstimmig angenom- meu. Hierauf wird die Beratung über den Antrag Schönberger fortgesetzt und widerlegt Staatsrat Tr. Becker die Ausführungen des Antragstellers und wird der Antrag nach weiteren Das grüne Auto. Spionage-Roman von August Weiß! TO (Fortsetzung). Eampobello fctjte das halbgclecrte GlaS ab und fragte mit schwerer Zunge: Castellmari . . .? Castellinari? Den Sohn^des venezianischen Senator?? Ja, den meine ich. Er war nämlich damals mit mir in Turin und lernte Deine jetzige Iran durch mich kennen. Ja ... ja ... sie sprach von ihm . . . 'Mehrmals sogar .. . Aber ich kann mich jetzt nicht genau erinnern, was sie mir erzählt hat. Ein paarmal bat sie mich, Erkundigungen einzuziehen, wo er sich befinde. Meine Anfragen blieben erfolglos. War mir sehr angenehm, offen gestanden. Das Interesse meiner Frau an dem mir unbekannten Manne machte mich eifersüchtig ... Na ja — begreiflich ... Ich hörte bloß, daß der Mensch verschollen ist. Einmal wurde mir sogar gesagt, er sei gestorben. Er ist wirklich tot, bemerkte Doktor Martens, der eben wieder eingetreten war, mit Betonung. Wenn sich die Gräfin vielleicht noch fiic ihn interessiert, so kannst Du ihr das Mitteilen. Inzwischen war e? vier Uhr morgens getvorden, und die Herren drängten zum Ausbruch. Eampobello wäre geru noch geblieben, doch seine Gäste stimmten ihn nieder. Unsicher erhob sich der Gras, tanniefte die Stiege hinab und warf sich in einen der Fiaker, die vor dem Etablissement standen. In den weichen Kissen schlief er sofort ein und erwachte erst vor seinem Hause. Rasch, wir haben keine Zeit zu verlieren, sagte Doktor Martens zu Spohr, indem er ihn zu einem Wagen drängte. Wohin wollen Sie? Wohin —? Wie können Sie nur so fragen I Zur ©reifinI Dem Betrunkenen nach! Der Polizeirat ist bereits verständiatl Ich habe ihn aus dem Schlafe aiistelephoniertl 9leuc Tageszeitung. Donnerscag, den 9. auli 1914 Bemerkungen der Abgg. Henrich und Schönberger nach dem Ausfchußantrag abgelehnt. Dann wird der Antrag Reh und Eenosien, betr. die Gewährung von Darlehen an Mitglieder Hess. Landw. Genossenschaften beraten. Abg. Henrich (Freif.) begründet die Vorlage, welche für die Opfer der verlorenen Genossenschaften Rieder-Moda» und Lollar entsprechende Staatshilfe fordert. Er bedauert, daß der Antrag eine geradezu fetnfelige Aufnahme bei verfichedenen Parteien und der Regierung gefunden haben. » Ministerialrat Schliephaie erklärt im Namen der Regierung, daß es nicht angehc, mit Rücksicht auf die Folgen denr Antrag stattzugeben, denn die Selbstverwaltung der Ee- nofsensachsten, aus welche diese in jeder Versammlung ganz be- fvndercs Gewicht legen und in Verbindung damit die Selbstverantwortlichleit würde znm Schaden des ganzen Eenossen- fchaftswefens Rot leide». Die Mitglieder, welche z. Zt. auch hohe Dividenden erhielten, muffe» auch jetzt die Folgen tragen. Die Landeskreditkaffe könne man nicht in Anspruch nehmen. Finauzrat Michel gibt einen kleberblick über die Tätigkeit der landw. Zentralkaffe und die derzeitigen Verhältnisse der Äcnosfenjchaften und über die bisherige Staatshilfe. Dann werden die Verhandlungen um 2 Uhr abgebrochen. Forifetzung Donnerstag früh g Uhr. Erste Kammer. Die Erste Kammer trat gestern vormittag unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten Fürst Solms-Lich uni 11 '/, Uhr zusammen und nahm die Regierungsvorlage, betr. den Etaats- vertrag über den Bau einer Eisenbahn von Rcckarsteinqch nach Schönau nach dem Bericht des Mitgliedes Partus nach dem Ausfchußantrag an. lieber die Regierungsvorlage, betr. die Ausführung des 'Besoldungsgeseges vom 21. März 1914 berichtet der Ausschuß- reserent Geheimrat Koch. Er gibt eine Begründung der Vorlage und beantragt Zustimmung dazu. Die von den Abgg. Tr. Weber und Henrich in der Zweiten Kammer gestellten Anträge, in welchen die in Art. 27 des Besoldungsgesetzes vorgesehenen Bremsvorschriften gemildert werden solle», bittet er abzulehnen, da sie außer den finanziellen Mehrkosten auch unabsehbare weitere Gesuche der Beamten zur Folge haben müßten. Die Kammer nimmt hierauf ohne weitere Debatte die Vorlage an und lehnt die Anträge Dr. Weber und Henrich ab. Hierauf wird der Antrag Singer, betr. einen Staatszu- fchuß von 10 001) Mk. zwecks Renovation des Eroß-Steinheimer Torturmes in Seligenstadt nach dem Bericht des Grafen Erbach-Fürstenau gutgcheißen und die erste Rate von 5000 Mark für 1911 genehmigt. Endlich wird nach längerer Pause die Regierungsvorlage, betr. den Erwerb der Solms-Braunfclsffchen Braunkohlengruben und den Ausbau des Kraftwerkes Ludwigshoffnung beraten und nach Bericht des Bankdirektors Parkus nach den Be- fchlüffen der Zweiten Kammer mit dem Zusätze genehmigt, daß der abzufchließende Eefellfchastsvertrag zwischen der Regierung und der Provinz Oberheffen die Zustimmung der Landstände findet. Dann wird die Sitzung gegen 2 Uhr geschlossen »nd das Haus bis auf weiteres vertagt. Tngesnversicht. Drutjches Reich. :: Serboflawifche Propaganda in Berlin. Wie dos „Berliner Tageblatt" erfährt, sind gestern bei einer Anzahl serbischer Studenten von der politischen Polizei des Berliner Polizeipräsidiums Haussuchungen vorgcnonunen worden. Beim Polizeipräsidiuni war schon im April eine Mitteilung eingetrosscn, nach der eine serbisch-slowenisches Komitee be- stehe, das sich die Propaganda der Tat zu Aufgabe gemacht Er erwartet uns vielleicht schon! Mit diesen Worten öffnete Doktor Martens den Wagenschlag und liest Spohr einsteigcn. Gute Nacht, meine Herren! Diirfen wir nicht auch bei der Partie sein? fragte der Hauptmann Fernkorn. Bitte, wenn Sie wollen — ich habe nichts dagegen. Spohr und Cartelane stiegen in einen zweiten Fiaker.. Beide Wagen sausten der Bergstraße zu. Hinter dem Schwarzbergplatz, in einer Seitengasse, ließ der Kommissär den Wagen halten. Langsam und vorsichtig näherte er sich dem Hause, in dem die Gräfin di Campobelly wohnte. m ^ Da hörte er einen Signalpsisf. Er eroberte ihn- Drci Männergesialten lösten sich aus dem Dunkel der Häuser. Gut, daß Sie kommen, begrüßte Polizeirat Wurz Len Konmiissär. Eben ist der Graf heimgekehrt. Sie ist noch wach. Ich habe sic vor wenigen Minuten noch am Fenster gesehen. Doktor Martens stellte dem Polizeirat Herrn Cartelane vor und berichtete, was ec in der Nacht erfahren. Als er geendet, sagte Wurz: Na — dann los! Jetzt wird sie uns nicht mehr ent- kommen! Mit diesen Worten schritt er, gefolgt von Martens, Spohr und Len Agenten, auf das Haus zu. Die Stunde» bis zur Heimkehr des Grafen di Campo- bello waren der Gräsin endlos erschienen. Ruhelos war sie in ihrem Zimmer auf- und abge- schritten. Alle zehn Minuten hatte sie gefragt, ob der Graf schon zurückgeketzrt sei. Sie war in den Jftesen-ährtzv Seele aufgewühlt worden. Beim Anblick jenes Mannes, dßs Jugendfreundes Castell- maiis, des Menschen, ^der sie haßte, war tödlicher Schreck in ibre Glieder gefahren.» habe. Die Polizei beobachtete daraufhin alle in Berlin w«h- «enden Serben »nd stellte fest, daß sic in einem Haufe der Cervinusstraße in Charlottenburg verkehrten. Gestern nahm die Polizei eine Durchsuchung in diesem Hause vor und bc- sihlagnnhmtc eine größere Menge Druckschriften. Es ergab sich, daß die serbischen Studenten Mitglieder eines serbisch, slawischen Vereins Jcdinstwo sind. Die Mitglieder des Vorstandes des Vereins, unter ihnen ein Student Jordan Tafitsch, wurden nach dem Polizeipräsidium gebracht, wohin auch die beschlagnahmten Materialien geschasst wurden. Nach dem Verhör wurden die Serben entlassen. Es wird tatsächlich immer toller! :: Zum Streit zwischen deutsche» und polnischen Studenten an der landwirtschaftlichen Hochschule in Hohen- heim, wird als Ergebnis der anitlichen Untersuchung mitgeteilt, daß die Studentenveceinigung „Polonia" wegen der bei dem Vorfälle zu Tage getretenen deutschfeindlichen Ge- sinnung von dem Lehrerkonvent aufgehoben und ein polnischer Student, der sich besonders durch seine deutschfeindliche Gesinnung auszeichnetc, für immer von der Hochschule ver- wiesen worden ist. Im übrigen hat die Hochschuldireltian allen Beteiligten die schwerste Mißbilligung ausgesprochen und die polnischen Studenten überdies aus die ernsten Fol- gen eine? wiederholten Mißbrauchs des Staatsrechts hinge- wiesen. Oesterreich. :: Diplomatische Konferenzen in Wien. Die für die gestrige Nacht anbcraumte Reise des Grafen Berchtold nach ^schl ist ans den heutigen Tag verschoben worden, da der Minister nach der langen Dauer des Ministerrats noch Kon- fercnzcn mit dem in Wien weilenden Gesandten in Belgrad. Herrn v. Giesel, hatte. Der italienische Botschafter, Herzog von Agarna, erschien gestern im Ministerium des Auswür- tigen, um mit dem Grafen Berchtold. Rücksprache in albani» sckien Angelegenheiten zu nehmen. Er traf jedoch den Mini- ster nicht an. Man nimmt in Wien an, daß der österreichische Gesandte in Belgrad, v. Giesel, noch int Lause dieser Woche in der Lage sein wird, die nötigen Schritte in der serbischen Hauptstadt zu tun. Gestern hat auch der russische Botschafter v. Schebeko den Grafen Berchtold ausgesucht, und, wie verlautet, die Zustimmung Rußlands zu der Fortsetzung der polizeilichen Untersuchung in Belgrad ausgesprochen.» :: Reise des Landeschess Potiorek nach Wien. Wie in diplomatischen Kreisen verlautet, soll sich der Landeschef Po- tiorek demnächst nach Wien begeben, um mit den militärische« Behörden über die in der nächsten Zeit in Bosnien zu 6a . ratenden Maßnahmen zu beraten. :: Graf Berchtold beim Kaiser Franz Joseph ln Ischl Graf Berchtold trifft morgen in Jsch ein, zu Kaiser Franz Joseph, um Bericht zu erstatten. Er ist heute nacht abgereist. Nach der Rückkehr des Grafen sollen die in Betracht kommen- den Entscheidungen getroffen werden. Der österreichisch- ungarische Gesandte in Belgrad wird sich angeblich erst nach der Rückkehr des Grasen Berchtold nach Belgrad znrllckge- geben, um von Berchtold Ratschläge für eventuelle Interventionen in Belgrad entgegen zu nehmen. :: Erzherzog Friedrich Generalinspcktcur? Der zum Nachfolger des Erzherzogs Franz Ferdinand als Gencralin- spekteur der gesamten bewaffneten Macht auserschcne Erzherzog Friedr:ch hcrt sich in privaten Angelegenheiten nach dem deutschen Reiche begeben. Er ist gestern Abend mit seiner Familie zum Besuche der Erbprinzessin Christine zu Salm- Salm eingcttoffen. Die endgültige Entscheidung, ob Erz- Herzog Friedrich zum Generalmspekteur ernannt wird, wird erst einige Zeit nach der Rückkehr getroffen werden. England. :: Reue Sussragettentateii. Der König und die König!, Was wollte dieser Mann plötzlich in Wien? War cs Zufall, daß er zum Ronacher gekommen war? Oder ver folgte er sie? Wußte er, ahnte er etwas? Was wollte c, von ihr, daß er sic ansprach? Wenn sie nur Vernunft behalten und von ihrem Mann verlangt hätte, mit ihr heimzufahrcn. Aber der Boden hatte ihr unter den Füßen gebrannt . . . Fort, nur fort, war ihr einziger Gedanke gewesen. Fort auS der Nähe dieses gefährlichen Menschen I Stunde um Stunde war langsanr verstrichen. Die Gräfin war beim Fenster gestanden, die heiße Stirn an die Scheiben gepreßt. ., Endlich hörte sie, wie unten ein Wagen vorfuhr. Goft sei Dankl Jetzt konnte sie wenigstens erfahren, ob — sic vermochte den Gedanken nichr zu Ende zu denken ... Mit zitternden Knien schritt sie zur Türe. Sie börte, wie der Bediente den Grasen die Stiege heranfgelcitete. Der Diener, offenbar gewöhnt, seinen Herrn frühmorgens in solcher Verfassung zu enipfangen, hatte ihn in der Portierloge erwartet und brachte ihn in sein Schlafzimmer. Er sank sofort auf den Diwan, und der Diener begann ihn auszukleiden. Campobello hatte eben die Krawatte in eine Ecke ge- worfen, als die Türe aufging und seine Frau ins Zimmer trat. Blöd und verwundert glotzte er sic an. Mir scheint, Du hast Dich wieder zu aut unterhalten? begann die Gräfin mit einem verächtlichen Blick und zitternder Stimme. Sehr amüsant war's .. < Bist doch nicht bös? Brauchst nicht eifersüchtig zu sein . . . Waren gar keine Weiber da- bei . . . Wir haben immer nur Dich leben lassen — Haber nur von Dir gesprochen! alle bewundern Dich, alle lassen Dich grüßen ... Der Spohr ... der Spohr, der Marten? und der Cartelane .. , tj-u Fortsetzung folgt.) Sir. 158 Neue Xagcejcituny. Bonner,lag. den 9. 3*li 1914« Seile 3. von England wurden auf ihrer Reife durch Schottland wiederum von Suffragetten belästigt. Diese vernichteten sämtliche anf den Drücken angebrachten Dekorationen, ehe das Königs- xaar sie passierte. In Clyde Bank in der Grafschaft Eembar- ten entfaltete jich beim Empsang der Stadtvertreter durch dar Herrscherpaar von einem der Hostribiine gegenüberliegenden Restaurant ein Banner mit der Aufschrift: Majestät, tun Sie der zwangsweisen Ernährung und Folterung der Frauen Einhalt! Line der Susfragetten st-rach durch ei» Megaphon zum König. Das Hcrrjcherpaar nahm keinerlei Notiz von ihnen. Schließlich machten sich die Suffragetten aus dem Staube, als die Dolksmenge sie zu lynchen drohte, :: Verschwinde» eines Torpedobootes. Seit Sonntag nacht wird in Glasgow das Torpedoboot ,,D. 8" vermißt. In der Rächt zum Montag rief ein fremdes Fahrzeug, das seinen Namen nicht angad, die Funkenstation Wilhelmshaven an und teilte dieser mit, daß ein Torpedoboot 12 Seemeilen nordwestlich von Helgoland mit Maschinenschaden auf dem Wasser treibe. . Das auszesandte Slationsschisf „Helga" sowie einige Torpedoboote aus Wilhelmshaven konnten „D 8" nicht ausfindig machen. Ebenso blieben die Versuche der Marineflugzeuge, die am Dienstag mit der siebenten Halbflottille zusammen nach dem vermißten Baot suchten ersolglos. Es besteht daher die Vermutung, daß „D. 8" von dem Fahrzeug, das zuerst die Meldung nach Wilhelmshaven gab, gerammt wurde und sank, — Scjtcm in später lliachtstundc kam endlich die telegraphische Meldung, daß das vermißte Torpedoboot den Hafen Balestrand in Norwegen angclaujcn habe. Es ist noch nicht fcstgcstcllt, ob das Schiff während der Fahrt einen Unfall erlitten hat. Albanien. :: Der Mbret harrt aus. Wie der „Köln. Ztg." über Berlin gemeldet wird, denkt der Fürst nicht daran, feinen Posten aufzugcben. An die letzten Nachrichten aus Durazzo lnäpfen die Blätter die pessimistischen Auslassungen, nach denen der Zusammenbruch des neuen Fürstentums unvermeidlich sei. Diese Aufsagung hat sich indes nicht bestätigt. Der Mbret ist entschlossen, nicht von seinem Platze zu weichen. Diese Ent- schlosienhcit bildet den festen Punkt in dem Durcheinander der Meldungen. So groß auch die den Fürsten bedrängenden Schwierigkeiten siiid, so scheint doch eine allmähliche Besierung der Lage, wenn nicht ein neues Waffenunglück cintritt, keineswegs für ausgeschlossen. — Effad Pascha erklärte einem Mit- erbcUcr des „Petit Parisicn", daß er die Lage des Prinzen zu Wied als durchaus verloren ansehe. - Der Prinz habe keine einzige jener Eigenschaften gezeigt, die der Führer eines Volkes besitzen inüjsc. Sein Zaudern, seine ungeschickten Maßnahmen hatten ihn so unpopulär gemacht, daß er früher oder später gezwungen sein werde, abzudanken. Er, Esiad, habe nie Nachsolgcr des Prinzen werden wallen. Die Großmächte würben nicht in Verlegenheit sein, einen mit allen erforderlichen kigenschastcn ausgerüsteten Thronbewerber zu finden. Pfdirnriiifturi iu rinrr Fabrik. Lichtrnbrrg, 9. Juli, In der Fabrik der Knorr- kremse A.-G.. Neue BahrchvfSstraße, stürzte die Decke des vierten Stockwerkes des Seitenflügels ein und durchschlug drei Decken. Rine Person wurde getötet und vier verletzt. Der Einsturz ist wahrscheinlich durch Ueberlastuug verursacht. Es sind Maschinenteile vom vierten Stockwerke bis ins Kellergeschoß durchgeschalgen. Bis jetzt sind ein Toter und fünf Verwundete aufgefunden worden. Unter dem Schutt werden noch mehr Menschen vermutet. Die Auf- räumungsarbeiten sind im Gange. Pariernachrichten. Eine Rrichstagsnachwahl in Heidelberg Eberbach Mosbach. Ter nationallibcralc RcichstagSabgeordnete Beck, Vertreter des Wahlkreises Heidclberg-Eberbach, ist für den 1. September aus seiner Stcllimg als Amtsvorstand und Geh. dlcgicrungsrat in Lahr zuin Vorsitzenden der Landesversiche- rungsanstalt Baden ernannt worden. Damit wird im Kreise Heidelberg-Ebcrbach eine Ersatzwahl erforderlich. In der Hauptwahl 1912 fielen auf Deck 12139 Stirmnen, der Sozialdemokrat erbielt 8142, der ZcntrumSkandidat 6836 und der Konservative 1111 Stimmen. In der Stichwahl wurde Beck mit 16 291 Stimmen gegen 1458 sozialdemokratische Stimmen gewählt, die Sozioldemokraten hatten ihre Kandidatur iniückgezogen. Ob Beck wieder kandidiert ist fraglich. Ans der Helmats * Fricdberg, 9. Juli. Tie Kunstausstellung geht bereits ihrem Ende entgegen und trotz mehrfach geäußerter Wünsche, wi» sic am Montag, den 13. Juli, geschlossen werden. Der Besuch war in den letzten Tagen sehr lebhaft und es sind nahezu 1060 Eüitrittskartcn gelöst. Bis zum Sonntag, den 12. Juli wird die Ausstellung täglich von 11—6 Uhr geöffnet sein. * Fricdberg, 9. Juli. Für die Allgemeine Ortskrankcn- kasie für den Kreis Friedberg wurde bei dem Poftscheckamte Frankfurt a. M. ein Postscheckkonto Nr. 8767 eingerichtet. * Friedbcrg, 9. Juli. In der Schöffengcrichtssitzung am Dienstag stauben folgende Fälle zur Verhandlung: t) Ein Bergmann von Obcr-Wöllstadt erhielt wegen Körperverletzung 29 !ü machen und nur eine Zahl sei hier als Beweis gegeben: es werden durchschnittlich täglich 100 Waggons fertigen Zements verschickt. Sehr sehenswert und volle Anerkennung fanden auch die von der Direktion des Werkes für ihre Arbeiter troffcr.cn Wohlsahrtseinrichtungen. Recht interessant sind auch die ans den zum Werk gehörrnden und i» eigenen Regie befindlichen 70 Morgen dem Feldbau dienenden, mit kombinierten Düiigungsversuchen angelegten Parzellen. Mit einen kalireichen Abfallprodukt des Werkes, Flugasche genannt, sind hier alle Fruchtarten zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Mengen gedüngt. Mit einer Einladung zu einem Frühstück wurden die Besucher am Schlüsse des Nuiid- ganges überrascht. Dieses war in der 2000 Personen fasse»- den Festhalle des Werkes bereit gestellt. Diese Halle ist ein seyenswertes Bauwerk und fft ganz aus Eisenbeton erbau:, lieber den Zweck des Gebäudes lehrt uns die über dein Eingänge befindliche sinnreiche Inschrift, die lautet: „Diese-: Haus soll dem geistige,, Fortschritt und der Lebensfreude nuferer Arbeiter dienen". Wie man an den frohen Gesichtern sehen konnte, schmeckte in dieser gastlichen und fteimdlichen Stätte das Frühstück vorzüglich. Anschließend gab Herr Bastian Seeger in Abwesenheit des Herrn Direktor noch Aufschluß über den Betrieb und die Fabrikation de? Zements, den Bau der Festhalle usw. Namens des Vereins dankte Herr Schleicher für alles, was man gesehen und gehört : ebe und für die genossene Gastfreundschaft. Zuni Zeichen des Tankes stimnitcn alle Teilnehmer in ei» dreifaches Hoch auf die freundlichen Gastgeber fteudig ein. Da die Zeit aber drängte, mußte man diese gastfreundliche Stätte verlassen und die Reise wurde fortgesetzt nach der Heil- und Pslegean- stalt Wiesloch. Bei der Fahrt durch die Felder konnte man Hopfen- und Tabakpflanzcn beobachten. Tic Gerstcufeldci haben einen sehr schönen Stand. Die Heil- und Pslegean stalt ist staatlich und umfaßt ein Areal von 410 Morgen. Air Eingänge empfing uns der dem landwirtschastlicheu Be triebe der Anstalt vorstehende Herr Inspektor. Tic n», folgende Besichtigung führte uns zunächst durch die Küchen- räume, die eine große Ausdehnung haben, hier weide» die Speisen für die 1500 iu der Anstalt bcsiudlichcn Personen zubereitet. Es folgten nun die der Neuzeit entsprechenden Oekonomiegebäude, wobei ein ausgedehntes Bauwerk, da-: im Souterrain Schweinestall, Parterre Pferde- und Sluli- stall und im Obergeschoß Hochfahrtscheune darsiellt, besonder- erwähnt sei. In ausgedehntem Maße werden hier Schweinezucht und -Mast getrieben, um den großen Bedarf an Fleisch für die Anstalt selbst zu produzieren. Alles, Viehzucht und Ackerbau, sind musterhaft, man hat sofort den Eindruck, daß der Leiter des landwirtschaftlichen Betriebes der Anstalt ein tüchtiger Wirtschafter ist. Als man nun au, Schlüsse des Rundganges auf die nächsten elektrischen Wagen zur Rückfahrt nach Heidelberg wartete, wurden einige unbcschirmt: Damen und Herren recht unliebsam von einem leichten Regen überrascht. Es war mittlerweile auch 2 Uhr geworden lint mit einer halben Stunde Verspätung traf man zum gemeinschaftlichen Mittagessen zu Heidelberg, im Rcstanrant zum Fuchsbau ein. Nachdem die Teilnehmer sich an dem vorzüg- lichen Essen gütlich getan, wurde die Reise fortgesetzt »ach dem Schloß, wobei manche beleibte Dame und Herr, denen der steile Ausstieg etwas schwer siel, gewitzigt waren und die Zahnradbahn zur Auffahrt benutzten. Es folgte nun ein Rundgang durch das Schloß und den beliebtesten Aussichtspunkten. Von hier aus ist die Aussicht auf Altheidclberg, den Neckar und Umgegend wirklich herrlich, ja prächtig zu nennen. DaS berühmte Heidelberger Faß wurde ebenfalls besichtigt, auch wurde hierbei des kleinen Kellermeisters Pcr- keos Uhr zur Erheiterung Aller verschiedene Male aufgezogen. Nach erfolgtem Abstieg wurde die Reise Neckar auswärts fortgesetzt und zur Ucbcrfahrt über den Neckar be reitstehende Boote benutzt, um nach dem reizenden Ausflugspunkt genannt Stistsmühle zu gelangen. Als nian hier nock ein Stündchen verweilt, inußte man, da der Tag zur Neig« ging, an die Heimreise denken. Ein abendlicher Spaziergang auf dem rechten Ufer des Neckars beschloß den schön verlaufenen Sonntag »nd der Ausflug. Die Teilnehmer genehmigten in der kurzen Zeit bis zur Bahn in Heidelberg einen Abschiedsschoppen und schieden in dem Bewußtsein, in Heidelberg, der Perle Deutschlands, unter der prächtigen Führung des Herrn Kreisackerbau-Jnspektors Kreutz einen genußreichen und schönen Tag verlebt zu haben. (Der Verein ehemaliger Friedberger Landlvirffchastsschüler nnterniiiunt am 10. und 11. Juli einen Studienausslug mit dem glei- ichen Ziele. Vielleicht trägt diese Schilderiing noch dazu bei, daß sich noch mehr Teilnehmer inelden.) Gedenktage. 8. Juli. 1607 Friede zu Tilsit — 1857 Friedrich ll, Groß- Herzog von Baden geb. — 1696 Professor Eugen Klinisch f. — 1896 Professor l)r. Heinrich Ernjt^ Bcyrich f, Geologe. Frankfurter Wetterbericht. Voraussage. Ziemlich heiter, trocken, wärmer, schwache nordwestliche Winde, lokale Gewitt crgefahr. _ Verantwortlich für den politische» Teil: Otto Hirsche!, Friedberg: für den lokalen und unlcrhaltenden Teil: Bernhard Lenz. Friedberg: für den Anzeigenteil: Karl Schmidt, Fricdbcrg. Druck und Verlag der „Neuen Tr.aes- zcitunn", A.-G., Fricdberg i. H. 91». 158 Reue Tageszeitung. Donnerstag, den 9. Juli 191«, SerkU' Kursbericht vom 8, Juli 1614 der NNtteldentlchen Crebitlmnk Aktienkapital u. Reserven M. 76600 ooo gegründet 1856. Frankfurter Börse. 4% ?!eichsanleihe ■'•% 3'3% Preuff. Con'oto 99.20% 86.30 76.50 86.30 76.50 97.80 85.20 74.30 4% Hessen 3'/.°/° 5% .. !%»% Kriechen o. 1890 56.80 1%% SBtonopoMBtiedj. 51.50 4'/s°/o Silberrente 83.75 4% Oesterr. Eoldrente 85.05 3„ Portugiesen Serie l 63.50 4 „ III 66.50 40,% Russen v. 1905 98.50 , 4% „ „ 1902 89.70 , 4% Administr. Türken 75.— , 4% Türken von 1903 —.— , Türkcnkose M. 161.40 , 4"/« Ungar. Eoldrente ,9.75 , 4 „ Kronenrente 79.30 , 30»%Buev.-Air.Pr.Anl. 63.70 , 40,% Chinesen 90.35 , 40»"/» Japaner 93.— , 3% Silber-Mexikaner 47.30 „ 4‘„% Mer. Irrig. Anl. 67.75 „ Berliner Handels Ant. 147.50 „ Darmstädt. Bank „ 114.25 „ Deutsche Bank „ 233.25 .. Deutsch-Asiatisch Bank 120.— Diskonto Komm. Ant. 181.87% Dresdener Bant Akt. 146.12 „ Mittels. Creditb. Akt. 115.—„ Oest. Lreditanst. Mt. 186.12 „ BochumerEutzstahl 221.25 „ Buderus E.-W. Akt. 103.80 „ Deutsch Luxemburg 126.37 „ Eschweilcr Bergw. —.— .. Eelsenkirch. Bergw. Harpener Bergbau Phönix Bergbau Laurahlltte Eriesheim Elektron Höchst. Farbwerke tzolzvertohlungs-Jnd. Rütgerswerke Chem. Fabr. Albert Allg. Elektr. Ees. Alt. 243.37 Deutsch-Uebcrsee E. E. 164.50 Schuct. Elektr. Ees. Akt. 143.25 Siemens u. Halske 211.87 Steaua Romana Zellstoff Waldhof Hambg. Ami. Pakekf. Rordd. Lloyd Oesterr. Staatsbahn Lombarden Baltimore u. Ohio Akt. 91.25 Privatdislont 2.32 Tendenz: behauptet. Für die uns In so reichem Maße entgegengebrachten Glückwünsche zu unserer Silbßr-Hochzeit sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Friedberg. Ludwig Jost u. Frau. 182.25 „ 176.63 „ 235.25 „ 146 — „ 244.— „ 460.- „ 280.- „ 188.— „ 397.25 „ 147.90 , 172.50 , i io!37 ; 144.37 , 16.12 , Berliner Börse. Türkenlose M. 160.50 ,. Baltimore u. Ohio Akt. 90.75,, Eanada Pacific Akt. 195.25 „ PtinceHenriE.B. Akt. —.— „ Schantung E. B. Akt. 128.37 „ Berliner Handels Ant. 148.— „ Teulsche Bank Akt. 233.12 „ Disk. Kommandit Ant. 181.87 „ Dresdener Bank Akt. 146.25 „ Pet.2nI.Handelsb.Akt. 178.37 Russ.Bankf.a.Hand.A. —.— „ Allg.Eiek.Eesellsch.Akt. 242.75 „ Deutsch-Luxemb.B.Akt. 126.— , Dtsch-Ubersee E.E.Akt. 164.63 , EelsenlirchenBgw.Akt. 182.37 , Harpener Bergbau Akt. 176.— , Hohcnlohewerke Akt. 104.87 , Laurahlltte Akt. 145.63 , Oberschlesier E. Aft. —.— , Phönix Bergbau AN. 235.37 , Rombacher Hütte Akt. 151.63 Siemens u. Halske Akt. 212.12 , Privatdiskont 2.12 „ Tendenz: behauptet. Programm zu dem am 11., 12. und 13. Juli stattfindenden Gantnrnfest des Eaues Wetlcraü verbunden mit Slljährigem Jubelfest und Fahnenweihe des Turnvereins Bleichenbach. Samstag, den 11. Juli: Nachmittags 5 Mir: Empfang der Wetturner. Slbenbv » Uhr: Kampsrichtersitzung bei Eastwitt Hetz. '.'ibcnds 9 Uhr: Fackelzug durch die Straffen nach dem Fcstplatz. Ansprache, Konzett, Liedervorträge, Pyramiden usw. Sonntag, den 12. Juli: Morgens 8 Uhrr Weckruf. Morgens 6 Uhr: Beginn des Wetturnens. Morgens von 10—1 Uhr: Empsang der Bereine. Nachmittags 10, Uhr: Aufstellung des Fcstzuges, Umzug durch die Straffen nach dem Festplatz, daselbst Begrüffung. hieraus Fest-Weiherede und llebergabe der Fahne durch die Festjung flauen, Weihelied des Ecsangvcreins ..Sängerlnst", Ehrung der noch lebenden Gründer des Vereins, Turnen der Schüler, Konzert, Schauturnen, Tanz usw. Montag, den 13. Juli: Vormittags 10 Uhr: Friihkonzert aus dem Feftplatz, Iügend- spiele und Volksbelustigung. Nachmittags 2 Uhr: Ausstellung und Abmarsch des Festzuges durch die Straffen nach dem Festplatz, Bolksbelustigung, Tanz, * Schlllerturnen. Die Festmusik wird ausgeführt von der Kapelle des Hanauer Eisenbahn-Regiments Nr. 3. Londoner Börse. Alchison Topcka Doll. Southern Pacific „ Chicago Rock 3sl. „ .Mss.Kans.u.Tex.R. „ Union Pacific „ U.S.SIeel Common,, 102.37 99.87 1.12 17.75 lsO.56 63.50 Amalgamat. Copp.Doll. Chartered Company Lstr. Eastrand Proprietary „ Eoldfields , Rand Minss „ De Beers Consolid. „ 73.12 0.88 1.75 2.31 6.12 16.93 Die Depositenkasse Friedberg i. H. empfiehlt sich zur Ccrniittlunf; aller baakmiUßigen Geschäfte. An- und Verkauf von Wettpapieren an allen Börsen. Errichtung laufender Rechnungen und provifionssreier Echeck-ConiL Umwechslung von Coupons und Sorten. Annahme von offenen und »erschlossenen Depots. Entgegennahme verzinslicher Spar-Einlagen. MttMk-Reiter-Amin Sitz Friedberg. Samstag, den 11. Juli 1914, abends 7 Uhr im vorderen Zimmer des Hotel Trapp ßcncröfocrfiniiiiifanii Rechnungsablage über das 4. Reiterfest. Sonstige Vercinsangelegcnheiten. Alle Mitglieder werden hierdurch eingeladen und dringend gebeten zu erscheinen. Der Vorstand. Ein tüchtiger Wagnergeselle sofort gesucht. Karl Sinder, Wagnermeistcr, Friedbcrg-Fauerbach. Zur Ernte empfehle ich meide vorzüglich bewährten temäljer, Ctlreiütlichtt u. SelWnder in folider einfachster Construktion, neueste Verbesserungen, grösste Leichtzügigkeit, hohe Stabilität zu billigsten Preisen. Pferderechen, Uorderwage», Aehrenheder, bestes Kindrgarn bis 600 Meter laufend, größte BruchfeftigkeiL Kataloge etr. umsonst. Reparaturen werden prompt ausgeführt.. Wilh. Häuser, »&X ' U n ‘ )y 'V' — zikiie Ringosensteme werden abgegeben zum billigsten Tagespreise. lüngufriuiegelri 3. L. tzofmaml, ßad-Uaiiheii», am Chausseehaus. XMI - AUSSTELLUNG IN FRIEDBERG IN DER GEWERBESCHULE VOX WERKEN FRIEDBERGER KUENSTLER VOM 28. JUNI BIS 12. JULI 1014 GEOEFFNET TAEGLICH VON 11—6 UHR EINTRITTSPREIS 25 PFENNIG, SCHEELER 10 PFENNIG BESUCHE AUSSER DIESER ZEIT, DIE JEDERZEIT S10EGL1CH SIND - 75 PFENNIG Reichelsheim i.d.W« Fabrik «abtrmr LtaKeiarichlaazta. Teteson Nr. 6 Telefon Nr. 6 Spezialitäten: pftr-kstalleinrichtmig Lchnikiiiestallcinrichtuiig verschiedener Systeme liir stiadanh mil Lattrraaffab. ilurchlrtsstilltr — verstellbar. Misihiiiighahtten, Futter- bahncn. Selbsttvünkan- lagen, Diinsthatiben mit eingebanter Klappe. Nüiicherapparate, Janche- fäffer. Mehrfache Auszeichnungen der Landwirtfchaflökammer. Gin Kriegslinnd (Hündin) billigst zu verlaufen. Beruh. Lenz, Friedberg-Fauerbach, Klauienstr, Zlllht SkS gloßkll NlklßkN edelschnlcius Schweinezucht Acren, Lang-Eöns (Hessen.) Erstllass. Zuchttierevon vor- zügl. Abstammung stets vorrätig. Mehrere gebrauchte (yiöiitDen mit Rohr billigst zu verkaufen. Neue Tageszeitung Druckerei u. Verlag A. <5. Friedberg i. H. Ein einlpünner Wagen mit wenig gebrauchten Leitern 2 Eggen sowie 1 Hackmaschine zu verkaufen. Näheres in der Exped. der Neuen Tageszeitung. MHSte für Herren, Knaben und Kinder in den modernsten Fassons sowie Ulzhüte, Mühen, Kragen n. Kravatten empfiehlt zu den billigsten Preisen A. Stembach Friedberg, Kaiserstr. 47. UI. Hezirks-Ausstcllung de» Eroffh. Landwirtschaftskammcr - Ausschusses für Oberhessen veranstaltet vom beflügel-, Nogcl- u. ÄMnchkWchlvtreiil Bad-Naiihelm am 11., 12. u. 13. Juli 1914 in der Turnhalle, Hauptstr. 102. Konzert und Ball. Sonntag, den 12. Juli von nachmittags 4 Uhr ad Verlosung. Lose ä 53 Pfg. in der Geschäftsstelle Herrn Otto Engel, Hauptstraff« 19 und in den Verkaufsstellen zu haben. Eröffnung Samstag, den 11. Juli nachm. 1 Uhr durch den Ehrenvorsitzenden Herrn Bürgermeister Dr. Kay sei. Eintritt für Nichtmitgiirderr Samstag, den 11. Juli 50 Pfg., Sonntag, den 12. Juli 30 Pfg, abends 20 Pfg., Montag den 13. Juli 20 Pfg. _ Zu regem B esuch ladet ein . Ba Umgegend die ergebene Mitteilung, dah ich seit 2. Juli gegenüber dem neuen Bahnhof ein gut bürgerliches Restaurant mit vorzügl. Küche eröffnet habe. Es wird mein eifriges Bestreben sein die mich beehrenden Gäste in gewohnter Weise 1 zufriedenzustellen. Um geneigten Zuspruch bittet Ott« Ellermeyer, früher im „Eambrinus". Metzgerei Conrad Renß Filiale Fernsprecher Nr. 418 [ empfiehlt der verehr!. Einwohnerschaft von Friedbcrg und Umgegend prima Fleisch- i»ll> Witrstiflilreit frisch und geräuchert. Oswin Fauftmanu Friseur Kops- und Eefichtsmassage | mit neuesten elektrischen Apparaten. Lager deutscher, englischer und französ. Parfümerien Toilette-Attikel. Erstklassige Bedienung. ^Hygienilcher^^lanfürI1asrere^^ Frisieren, Haar- und Kartschneiden, Haararbeiten. .seJSb Z c -o\§ 3 L-ZAZ 11 ~g<* ' «‘tr c w * ff o 3 L S:» ZSLL-LLZ-s-s 3 |sis? Ä ^° "||Qg.sS|g|ög .1 . 5 - SEeÄvaet! '£T:g — " o ff !•§ s"f fff Jj>w .2 c US f _ ^ w o .L S ^ ö c u o^'ESft ft» " e o So --L — — E o_o ® €• 3 gSf - C — o O ; ~ p~ c 2* ID ^ g-'— - M E V ß «k> «> 3 3 OJyQ W rOO U w - p &> < '5 _. “* c diee B. a: *- w S « 'SO * 0:0 «B'oa'Ss'Jioc.Si'-tscwx m i3.i£> <®'° £s5o8S~ b " OO- S-OqJO 3ot.= iTO «o S» _ Sr~f : S s B .e-b u ':i-E § s c «“ s • Q.'bH) -ff ^ ° a i_» t» « 5 Ö = "fS E £» S-srg SjS ) -*3 k w w 3 u h G ff'L E o ^ ff — * g ;s c5t« LZ"L:q « aSufi« “ ©§«•.«!> s -:3 -L S 'IS I« Sc = in o'c.2UT5 g c ' ^ ^ ^ :c a*- 5*0 "S-w 3.3-o v 3'c* M-V _=3 ft* »<* *ft 3? c 3 .e. .— 22 Sec *Q 3 " -jß — = . 5 « SsTöe*. 3 g c -y* ft* -o o.“ Ä 3 0-- o 'S <3 ° ! 8&- 0 : s g~ f | =3 A , c-S k *o g £1 s. 3 H-A £ ““'s »SS »ei ä ä •“ j r- 2 H eS. E <Ä>r>|r’.3-S>5 *3 3 *= S= *5~ 3. 1 - £• §eS» ;5 2 u Ss xr G w*- 1 * vir— _ _ü*o O ö _ e»5J w o :a o a 3 S - 'S -* ft* ** ' 19 o-o " ^'S* = “ 3 »<. 5 3«*#“ 3 O B = ft» > g ß - ZsA »| *5 e g, i '§"3«», £ 3 3 j£T 3 fl* _ I I £ : c ** « v a 2 w w 2 ^*? e O *■* ff * w G *-—■*-* ;G C :ö .5 2 w 3 - 2 : ; ff .5= * .SP * 5 3 r-. c* /=i jzi ycr^. o vSTw am -S er» ’S •§ A ^) 3 Ä M *, JvJ-5 r E ri 5glis= ©Q c tD ^ „ w c'o gj'gsg» i±o I 5c« ZßL 1 1 S . £ «•^•o O £ *“ =“"*£ y=> S ** .0 ra ~ 5? :.*»«» o .—x-. - «__ o' £ ^ 2 ?j ä ^ ö S g ■sa “^-7 .5 . 1 3 ,, 1 * 75.5 si'^Sis “ 3 S“g5|| «i.o .OiäEei.'ra““«“ 3 3aa f ^ ,®S B I S&3? »= a J,3SS ISS|aÄ» ,.E bc^^ ^ g- 2^, .0 ^»^ ?5 ’3«’S' tr y _ >—' ci >* 'S, C . j>* üa ^ I .*S33l »•2=ä,g.2f-fÄ7^ «|gElKS«*?5..i»5 :§H = =5 23-' , 'ai'i ; 5l7^,?S = o I So:'?ri 5^-=i- 3^ g’IJS =L | S) I § • ;«,•? s 1 ® Sg dS? 3 K “ ' " Q HI K © ’S ’t’ >o jo 1 ^ •S'o — *f S'. o oJSl!f'j 2 ®£.“ S c'So^g, SS *D3 »J-- C ’ : S-E s q' 1s AZZJ 1 h* O -2 og) ^ ^ I '« i=> i © * ■ a w • . - c Tim ' 'ö — cn 3 *0 s !*’oa C C C-l ~ % 8 : li g c u. £-5 -£ '^ ZZZ' S £ Ä« £ Bl *= i!l »ES *;|ü!MS 2 te j;S c 0 C Ü C w ^ § C «3 ß g — s £P S.Ä.-B E ä ^ ^ o t: »oir=n rr o o -b— -ci — o C c w^g-fcö^- *5 •— -ß- S* ^ t§ S *” ’5 ä ^ o Ö 09 3 ftf, ^ L^ZZg “ <>o vg - af?S »o O _ S C LZ ^ ^ . vG' C C o w. E |l-sß Z V U -;S' H £ P ■s • Z E ■ « ö o c . * 2.-0 E Eit je o g «3 j? o * "'•£’S ' o> CO bi o. oft H g i2.2 *0 >3 L- 8 - N-Z g ■B le Le H V, !3 - *0 -*— CJ r- o - *- ß Ä « c .© c .H Z 3 *=^© £* ä C ~ c c n 3i ^ 3 SglJ B _ ‘0*0 ti «o •- eÜi H £ © .2 L' °WZ ® s~~ a |ä| JZ o£ Z • 3 " e*5 1 $ ° § 3 .3 * TT re, o a 0 © »O' Sl £J ^ C3 " " ?3 §HZ .3 IS Ie::ä^s »b o .Ü yo w ©3 «L3 ß E#- 5 ! !" A-s 3 eI- 'g’.«e £ , e® V .5: K £ L Z 2 *-* !•&* E iH f ,fes_ ! g ü C *8 S n !fcC Si <= fi ^ £ SI||S | # ---3 ^ 'S ft* 3. Jg £ C -Q ^3 C w ^ bZ a 5 Is^s^l ö o , . *2 ll§§. o w g ^ i >3 S 3 s H®> | 'S •S.E ge o- _£ Z § 3 H •t^|f •§£ 2E.> o «*» 2 i 3 *o 0 3 • •5 "c *S S . 3 «.3 2 . s.e s|- s"®« "o-o £. 'o 3 3 § ;§-§£-gJä#£f |f S 3 tf» c"« o ^.2 § Ä . g U 4>^C A |>Q^-Wj3- ÖC c- g o -bi §2 ^ ^ c .ü o >0 e> «V jOf - si — Ä .2 3 g e’S E- Ö c ü .jssisf co 0 o> o m Q 3 C 'ff j_» wo sl g sg|ll! ui«-ng|«Sg» - - Mt 3 e 3 s 3 '.? g £ ■ß 0-0 C S ^ 5 *-* c .2 a in 3 ^.« Ei =-'g ;3 3 Weg I«.'; o °^SSsS=2 - c‘.s ftR. ft* g 3 2 *d .ff “*§®f| E ^s£«ft B "=I=“' 3t;£: ““ a: "|||S§S=|^o 3—ftQ - *- c:Q ,jjS; c c ü _ vO c tf> ;2. ii :a « o s-i vQ © iS o . £<* > 2-2 3 «19 — O- «£Q ÄL,**_ 3 C Ä J» w G Cn vC' . B •*° w O £ S Io ,S5J”n 3 0 ^.3 |<5 Ö^>QO 5o^° '^LO'S' a wß a 2.(D w J CD 4 — a l- a J 2 l*c'S Lo » L a-»S'- /o .2 3 *S Ü|s L S.S c " S ^ o* ftO E S | I e «Üe a|| ^ Ei N ZLZ- vs-S- ,,)2 w i 3 ^ L " o e^ - 2 £*—v 3 3* :3 3 ; SteL r^‘2 0-^ e <0 vS g _ -r «C 3 o £01 ..-^3 - 3 w L 3 :3 tr '—*LT eQ ü >b 5 ?-2 . o. io Sa e= 33 S's' E» "--ira w *0 ^«? 5 oo 3 a ..jS o^gg-SüS ca“ o ft* s .. « OOfl 5 S.§:o »-» w-. IQ »H-:3 w covO 10 ! M "5 ^SSB'SIB; S ö ^*'0 ^(!)0 "-Ö 7 es S .=| r-. w US M t> >_» o 'o -d Q- a LLL 3(0 B 8 K «IS c 3 C 'ff :Ii ssa »10 c I : 2 g !_ J t|^ o c® g g *Ci £ 5 ' g w c m *? 3 ’ w e p S? 1=1 S *q e p ^ ^ 2= v-. 5» ^ £ ®:S cc -a Pr) e 5 * 3 d J *L a 0 «£* c p ^ S«5S£5 O ZLZ N ^ « gN- H *3 E * 5 " Joft e s E S . E i" E .2 Ö Ä Ti e Z A er ä iQ *0' ff" »IQ tya l- g -O ^ ^ lila ~K £ = 'S' E —u) g 8 BÄ .£ Z B . j 3 _ ts " ' M ä wo w ; O) ^ K •§ ^ ' 3 0 i?£ c 2. u 3 p p L'S'ä : c (5 ’A) g: s •§' | ^s; ]m . 2 * 3 *§■ *3 . io 2 *S - ® Q 'P ^ Sw S W S •=• . -3 ,SL 5 * fff 3 o 5 a ^ p ■a « w ^0- ^ C 2 C « A ^ fcjg. L ' 2 £ » 6 ^ £ § 3 ' ^ ä £ 1 g S i g 5 -S I . -g ■ g g «: P £J M l « :c £ ZLs M w C er » , 5 i « 3 ? | i L *P ^ rf? L® g : s J 'S 5 “ E g g ' a 3 l|S. 0 H. B g S °. Hs | 2 3 s E g B S. S - H 3 c E S£ | | Ä Sil -w « 32 . 'S 3 ß-T sP' 0 C ^ 1 gl s -S.® s iS !S *a 1 S ° M &£ s £ §1 s Sc 3 “ a “s t Cm-* <3 |^f» -C 5 ^ C M) o £) . ff“ B s & E ßÄg i“~ - § E a 0 * 3 B ■»* : »|S J’ ® -e •: § " 5 S «. :c „ S -2 © g c ta Ä w ° O u- P « P ! Ä. E I 'ö ftS' P E c o e S 5 h C eff'® , L •- ff vO »P O gSg I w -I : Ä 0 P ff U> £ a »ip p > 0 «.§ ■“ , a (y '§' | *- ft, B g S 53 S' §ZH- J. c 3 '2 si iS 0 FiS > S-3 ©■ « i § ° K 11 *0 '■§ ' 2 a W . >S ft* . c S I • leS «ge, p- o c* , >" »■ 5 ' 1 ’« a:' jr5 2 iög*e 3 *Sc>«'ä*p0 '2 ä p a « c? ^ ff c « _ 3 ä *TT a .2» -ZA ! 3 g ft ^ p p- 5 E J I £ e Ä « vO P * S*gÄ ff c p. -2 g'» *3 O ff \rv •c e -Q 3 L E *8- 'b ftg- 8 S 3 3 t* •g e tr c 3 E«-oÄ . =3 1 “ef. • 3 „ g g e _ i 'S S ' J_ «rSe® '-BZ I § 3 SS ! Ss "ES =2 'S -ft* ft* 5. , 2 f*s r© 'S .5 2 - ** _ „ g. cn B “ J C .CO S £ ° 3 2 2 ^ t 2 H o S i» S P c ^ cn ** o 3 ® *C p £ w o°äo£»-*°Co *0 2 ver *o p -w E 0 p A it> *p Z^ff § L p ’p' ^ 3 e»?i 5 S «3 3 BCQ a 2 g - 'B '2 «* I 1 0 S 'S- 5 * " = a «0 k 8 C fc , w S -' 9 § a _ so P L ° ff ; :1 p J 'S o 0 ^ : - - o . ogt: B ® »t 5 £ ff ( 2 »»£.h 8F» ^ L s -o 3 * 2 3 o; « ^ A-- P 3 2^,0 ! V-'b < r- 2 3 j r “ » : - e 3 «■! B ~ 3 <»■& , _.«.'§ 5 ft*-W § 5 U E fl--® ■iy^ :f|e ■ £ ^ e «s © ff ö w ff ^ t§ ^ C | . o & t *g tj c ff- : ^ - . 3 j; g - vg“ -ß ftH- -» A« 1 »-. . - o c * W ö : S ~ -5 ff dO ff c 3 S.sl® L So« .» •e-Sj§|€ C — N Sg c 3 C 2 ■£ ||£.Sö NZ 3 O L *5 >2 A 3i Ä® 1 ® e.ä 3 c räü -H— 3 a_ e 'S s-e- Eil SoSS.'S'©"' 2 « w «» i^, *§ .0 “2 8 P l ® ! E ’ ’o w o t2 slfll i-sSa! -s- ta-i 0 « a s 12 g ft* 3 ■ge » jo e !g © -KZ« L © j=- B «■ *=. ä ^ .B .-B B "•Eil" § § o -p o 5 ’S g o cr/5 ^ wr, ch c c x W 3 iC-^ C , .ff ? ff E B <0 2 -5 3 o Ä •* p B 3 gl oA .cI‘S'€ C s - o ''S*'S L«Z eSSS E efe ^..5 £ 0 oAs- o C *-* jz» o 'g 0 -egft»g'°5'2 rH W o O C tfa J_, ^ "fjSÄ-sl . O -2 l|ll®|| 5 f **S*i!?if co '3> ■® .E ^ >& ’E ü «»e!!®-'" ** 2® c Si Z~ .B ^ ® !c - ° « *S*o ü öl*. aB “S® Q CI p ’ C 3 Ö J- «o — “äcBft- '°^j§- S 6 * “ga o*e£ ft -S-e^.S^Se 09 SLZ3 ©23 i 1 US- 135 *0 ff ^ 5 S E *£ ■ o !g ft* 8 B " c c © *0 ^ 2 B a LLK c o © S 2 ” t 3 g - = .2 O o CO CTl c *0 2.«' _ 1 B S'' e „ „ ’c gJScg3 2* o fl 00 O 'S 3 a *0 c: « «J ö ^ w« S'g^Ä'älS 'S 3 “ e 3 0.2 3> «■ £”— " E S e 8 ?^. CC 3 w ^ w ff ^ 3 c : 2 •-' a ^ o O.« yS ff ff .5 G • wg; > c £ i rS' 5t 2 g .: c c -S* Ö: « g w M ^ vC?*0 L ^ . o C o £ C ff ftß. 0 .=S 0 'y ff o ff T3 ■o ^ •— ff C _ G « o ' "o“*SÄC ff 01 « Zft*B 3 HZ« o c c NZL^ H g ^ o X) •■— w 3 " c ff" B - ^ O u 2 c *5 o _ ^ >C5 C _o G ff S§G:d ^ffiLtzFZ « Q “ o «^ *o 'S" 2 eSo3Co 03 ^ “ »iü •«— r- O 3 ^ B:o£5 'S . ft*». 5 'S es c 2 ^« 8 |og^ •H 5 o oT«'" -3, C ^T> ffft g vp'-w £ 33^1“ 8 S * « L . J 3 -« J f ft»S®_ ,_» C o 0 r S w A ZK-Z R^-s g'» L SJ ft» « 82 ä° “ e E g 3 o ; S — a er o* .B ? _ es. o O 2 . —- ft — y° 3 o *0 c g s O *-—oi ij 3 3 803 o j d jq o «ft N £ ff- Q o Gr^o G , ^' G O- -»-» — ^> G .«•“.«Cfl“" a "5 a ^ ff uT w ^ ff 3 §§„- B 3>»ft*ftO-gJ S** "-B. «« "'S ft* N g •o’b Äf ZgALZ Si(0 Me| «S-'-SE .b a-s g 3 „ "3e|25 ft,- a 3»H« »0 ,oK s “ --"-g eS " Ha|£| äc ft* . - ft* 3 3 3 «•S.B-0« c g-* a -L £ä»» ES :3 _. C - E 3 ft*'Oft* 3 jo 3 3 in ft* 3 'ftS-m'S' 5 3 " 2 ^- 3 aS«'“ E a?o 0 d d'Z t« ß So 3^2 ^ cv e «‘ 3 . 22 . , „2=1« 3 S'?' 0 £. 33 L q 3 « t O f 319 o w ff :5 ^ 3 ^ IO S I ff ’S . eff - G w. o g .. o « Co.S>„ (fl «'S - 3 V 3 «« o* *s’ä®|ti««l5 °3M ö 2=^#i 2*3 3**o.. '03 «- S .B = 3 .; 3 5 ' : o-s . E . - E ' 2 §L«> 2 W “ST .: 3 rf* C . '3 *2 ft* 3 2 - o , 3 a — O 5 o - o ja 22 ft* -3'S 3-3 0 *S S.c 5 § 3 -(9LIgZoZL.g gge 8 3# 8 ||“ *Ä Q ^ — .^ t- -G G.Hr G kC ff ß- :G v-* 05" L o w S'llfStlleli; s: c aawC&£rQA??i 2 ftjo *£>l 2 - ^5 w .ftflH ;S 1 fi “1 > “ j* 3 3 « ** B - « ■ FZ- g *-* ä|b|§« 3^-2 2.3“ s. gs 5 !«- £■ g &2 32 ß o o a c ff a sip G5ys UP N «Z.g^-Zt: 2 8 "L^ 2 K 2 m ff- « ; °.« t ;'|ft,S J S^ 'If€*° 2 .S 'S© 3 :Sd§ “ 8 ft* cr>— 'S jS« -kk l! rr L wo| 9 "B 5 ^ w S s 3 f e E .“ 22 ff H o i 1 | s . *fl, !5«s» i C* q in _ . : ff 2 p 'S“. i *^'6“ 0 p ‘ P ^ ff o : ^ll- E w- >0 P P *- 0 ic -e 3 P “p P n >P 3 © 0 £ 2 s ft* g. .ü 5 E > ff P .gg : g 2 : i5> E-S' ff p *££*] »tr ä“ ^ o' , *®g -„2 SEgS«' — ee .- C 3 »S- 3 — u •*- ff »-» ^ «rf 1 _| Cf kd ^^ 8 * 0 »« ^ ff ^" > c -'8 1 — 3 JocHry , dQ r: . 2 - 0 8 % ft£. p « «“ £ c c" <= •- § l ff p ff ä ff .5 ff 3 ?V o ff L p ff L Iffftl o E = ^ = ^ S « p* = ' G o Ä *0 p J « « «r 3 J «Sffg: L o *t7 y 10 »tr S e ff p A- N w ff U o l?-t s aS| ■3 g e a ff- o 05 , S ff ~ H > 9 ff ff - ff ff" £ 9 ^ *0 *2 ; p 3 5 9 « P s> u o 3 u ~ - ff 0 ff P - vP ' P ff P w P" S C J» |»f B I 'S ^ «Ee 5 Za .£ CD ' : w a E 2 “ ^ a E 1 |Sa« ; S>e- 2 c L-N' - .. S « “3 ä i f SB» ign CJ 6 ^ p w P ^S“ ^ ff ff p ü ö p *y ' ; E ■ «* “ ZZrZ ff 2 Ä p Ä 3 o f 1*2 P 0 Q .5 £ a ff ^ 9 o> .2 ,, ’S Z« 9 — P . y_ n u ^ . e 3 «sO E ; E *0 E.” M Ä ü-e | - c O E ° B B « £ a 'S - ig. £ ff 9 'S S ff E i 0 P ^vC* & . o £?■-“ s 5 I? 3 ^ S g g §® =* .* _, CI«, g °§iä»- .3 3 ■S- _ E 3 a ^3>*?> *= &4S S s -2 3=8 8 fl R 2 - " . B o .3 3 ; 3 : ,€ £2 0, LZ© S « .g’S'S.sS ft,- 2 a E^ ; §£f = -S-öit2 wcJuia^><3r5matj>paaätiaasi 1 'Z S-LL3.U LLSssZ-LL^g ZSß Z° ZL s- 1 ' . 'S Js " ».* gSgSS 3 3 3 ä?c 35g‘|'8-S« ■ ' 3 Ä2 ® g-3'1 S-g3 2 3 Sa-fS = 3^ f 3°; 2 .,» 2.3.™ 2S-3.LZ-SZ-; r 33 s ' Sa-?- 3 --Ef-™ &„»s-g >„ ----- « r-l 3 q» »-« L' " 0 r- « - 2 W ° ^ ^ s 0 . 0 S • • - 0 SS H(o g, 3 3 5- ^ag . 3 S32. girier — O * ! • r—«R» O • • • • • —. 0 rn* ■ 0 m „ J» ä» s-»™ ?25‘ — O li . . «3. . . . . . S —> >S> . re 1,1 O *-K - - - - - » y jfg. Sr s 2. «©„•■« ...... j3- • • ■ a 5 2 CT 5~ er O- ...................... d 0 ? c s? 1 - oocoroMi-MiuwwciWMi-^KHiW 0103rf^O)OK>05cri05t0 0'l'75rfi-Cn^l>ff- II 1 II 1 11 1 11 1111111II 1 II co«^-CdCdM-‘tocn4-jxa'CVh-*.H*iaroro t'iOOOCCOOCOOiOCßCOOlOCO § öS ®k ^ 11 O vg D r» 2. 2- ^ 3 ^ § « 3 5 « " dSkS >-a ^ ^ vlt«:iOMi-‘KMMMiU^H‘h*h--i-‘ „►-» v\ to 0 H- 0 CD CDmm^I -sl CD 03 03 Ol CO 0,03 >C»-03 tO cn 0 » '01 ”01 "bi "01 Protein _§ - SS ■« s > 2 O • ~ Z! w 4k. JOjU | CO re 03 00 tsa *0 JO CD ’S) iß CO Oi 6* itf 03^03 » 01 oicn 'bi "cn ”01 bi Fett --I »v- Ol Ol 03 03 CI 03 03 CO 03 1-0 hO CO «-* K 03 C 1 J» ül i* ro CD ^ Oe 0 1 QI 0 CO CO D 0 ec H e iMO 13 CC ÜO 01 Stickstofffreie Extraktstoffe 13 N 01 H W re | | CD03OiC^*sJh^00C03C0C0Ott^00 Rohfaser Ml- 1 03 *-* 1— V-* H* H*. 03 tNi fC 03 rf». KKK CDO-sl-sJOO*vl — CO^JCDl— 0 l- 1 03 Eiweih 1o/o--0.94 F.-Einheiten a 3 1 fl lg 3 g - | JO r- C 00 J-* “-J 00 00 COJOl C3 03 tO H* "c *C "cjy "c Nett Io/o^2L F.-Einheiten 03 c 01 03 031 torccococo^rorofo^c^cotö.cdi *^oS^üt 03 I Cli&JtOMi-i-MÜlOC'JOOOJi^OJa Sttckstoffsrete Extraktftoffe 1»/o->1F. Einheit l-‘iU.tOCOi- k »— | | ^OOCDC^IOl—itf-H^M^i^MtNOM Rohfaser lo/o.-lF. Einheit -vj 03 -J 03 CO 03000)Cn^ia3»J03 03"-J—J-s|-003C10303 OCDONOK ”sJ CD CD Oi Ol 03 iC* CD to Ul 03 *>J to 0 00 Futterwert-Einheiten “ PPPOOH CHpOHKKOpOppppOOK 'cdcd'cd'co'cpq 'bo'ooo 03*o*cd*o*cd'co*cd cd'cd'cd cd-i-jo cji -j oo 01 or 0 -jcccit».ooo*JOiMcoof/ 0 ^*^oo Faktor der Rohsaser.Depresfion “ 77 ) 03 D ^31 D c» 03 00 03^.-^103-^03 01 -3^a-^-003>^>t». 03 JO «Sipo CO 00 •— lote — 03 0'03*«^JC/3 0,03 U» 03 03 O -J OO Stärkewert oder Nutzwert von 100 kg des Futtermittels - 00 GO 00 00 *s 01 «jCölopOSMCOiti-QrffÜ'COteaOOOO!) 03 i- 00 C73 ^ r J O^DC/iOOOODM^MOtOiUrOit« ’l ’l ’l ’l "l ’l '1 ’l ’l '1 '1 '1 '1 '1 '1 '1 ’l 1 '1 '1 ’l 1 1 ®6»ai o-l» < H« ? ja äfj ro ro 10 03 ro ^ ro CO ro to ro IO *-« fo ^ N3 ro IO ro to Ol«JÖ?Mt-go l-r3OMi-ö«JK(»DQ0lC0'lDHM 004^.00110® COCDMCDOJCÄOCZlCOCöOOJ^OO-J*- 1 ’l ’l ’l '1 1 ’l '1 '1 '1 '1 "1 '1 '1 ’l ’l ’l ’l 1 ’l ’l ’l ’l SSä~3?• a ? |3^3j 01 *« • £§ 55! sff 0 »-^lOIOtOl-a >-* N3 KM M« M«M-. OOMOtOMO) 0103CDa3t000034w<4„«sJO-J01tOCD03M. tHtiDrnf0l0< nach dem Nutzwerte bei fetzige« Preis« l s ft 5 CD o CT » -- Ls 3 § S c l gs®?»« ==e.S5-|;i %o o■g’ä rJ2.&§*äfc S3||3? gg MÖ ,f§ " "SL^ ■o a™ s —ä 7 J ss™ S»S SS I W I Cd ^krnf C5>o ' |fe 0 ^ o o ^ r>2 V © ■M © H| go 3 =i= g 3-5-F =r B ”a «e*ä S-ooog ■g’S'S'S'S' Bl «a. «■=. ® 3g§§ä °Z § 01 -sl «9 ^ 01 Ol S nS “ j„ i, JL f ® ill'l & « Ö » « s 3. 53 C? <Ä- s -•3-5 3- 2. 3 S' ~ M ° M s> | Z> tt> r e* Hi s»! t€ : 3 ~ = «s: 2. S - «’! ! 3 » i er «» , ö c 1* 5*i S § « 3 -§-! er q “ ä 3 1 — E c « *-r ro D rr -r e-r -4- ^ ^ *■£ H ST. S.'g' S 2. ^ o O'o‘3 r- d 2. ~ — c 3GW L; 9o« -• 5£« or g ' 3* 3 ca 3 * S ^ 2. » ö)tj '£• S : » ö) ^ 5 o er 2. S 2.3^ c 3 o 3 « ,3 2^ i?3 S^C' i.Ä&sS.spgg'Sts' ;-§'3'o aSü.? ggfS'äfS g'j>1g VSSL- »8" iltlllllli» *iü ,r ttltlJr!«*’fl*s i /« 1 cr-T* 2>9*- ö) -B'cT 3* :S «2 2 -3 „2 2 >-> er e,»^ aSS'^^o- „agaSorö ?>= S'e^ „H ä ^S'So "•S' '?§- a 3 öaiTOjgg.o'i 3 ” 5 r'f : a-'a'SS-'ff 3 -SZ g-^r- -- 3 o , 3 73 g S*o -2 sc CD esc: =* LS «r 5'oi -•« 3 3 3l?tyR « ÄlS - « t=co P^Z or«, 2§3 or r> D *o -s'ö caS'p «=* £•’ 5 « Pi 2* '3 „^^33 " er ö — ^ - ^ o a» ® ^ §; &* S 3 gg g 2 CD S: 2 " s Q' ^ er- e> s :eIÜ^ ? 3 w ™ ? -" 22 - 5 «n 2 . 2 . *- - o 3 - 3 ' 3 L-K » s§a« : 8 O n 5-S. 3 2 o a -3«.S, p er 0 erc3* ^.B* " e> 8‘-"B. ™ ra ; *»’ S 3 S “ ^ 3 >=5 er S °?-T- m ^ 3.?? 3 ™- 5 B tS o „~3o 3.% 3 S 2 D "-cD <7> 6 —' n M ro fl> " 3 —« 'TT'S' .Z-A 6> ll ' 3 Z>3»^g« g^ 3 § ra s'B„s|if a SA ° ^ O.OT ~’ ^ 's. « crir «— S l'S'B "^liS^ZIsArx 3 l'org's! " - “ ° -' - re 2“ 5 <5 " 3 ||g>f"ä3g l.s.t'g^grils m S S o 2 S 'J.P 33. 8 3P 3 =_e3 2 öf n 3 | «;§>«■« n c: äö 1 » s^o S«a_ 2&ap3 s vsi^ 3 2 er 8 3 S>ÄS öl -~ 3 -®i.^- ^*»°? a || 2 Lg- 9 S- 3 o | B^ca 25 2 „ 3 S 53 Olm er" ro 3 « e«w> «S-»* sl s 2 P 3 ? 3 ua - °k : c - B««? 2 5 a 2 . S &pB 5 o 3 ‘"■"2 3 3 » ’“aSs 3 3 er , ' 3 n 3 i (W ♦» ft S er » » n ?fllyf!f ' ^ 'S* er £> 3 ru o -er a #-r-, 3 o3a3ZZ S ora,o 3 3 g > 2*3 -" 9 L-^s.La.a O 2 « 3 " 3 s - « «3 "=• «3 ^S: 3 « - sris® 3 ---- s cu» ?§Ü3 slsrsrf f??FlllM 3 !lf?'I oraa« 3 0 3 er ??3 ^ 3 o 11s"aa 3 . 2 , 'S' e-J S J >. => g i °- fÄe| S‘ O ö . 8 « " a a 2 ««^ r-g" , S g.S W !>«' e S- : S- 2 3 c: fl»« 3 . -Sil f iis-® 33s» ' u» o* 5 3 1 0 " SI: "«ta» ! 2 3 I U> S l.ö^ 8 «S s ? 3> cP'’® 1 ;•»!« « w er -.2.5 2. T o ^ 1 t g «E 2 :^ ä-s 8 3 1' nSö' 2 c Ä o 3 3 3 I e -B^ « 3 o er 3 =r 3 3 Ä 3 ' 3 ' ipS If B «• ö o -g =-w- c» 2 3 -: ? sr - 3 ^ a «) “sl* ■ja a|. S- 3 P 2 eß r*i » o . 3 s; Ä 5 ?? » ro (U^ « o h* s* j* 3 s r- k-: 1 ^ Ä-§ 3* 3 : 3 - 0 ö) _ 3 C: © c CO c r> t5T ® 3 | ® ^ Gi ® 3 « 1 S 3 0 ^ 1 5 £ 3 ®. Z (W » » » »