Nummer IN irritiut, den 23. Januar 1!>14 eue Tageszerti ?. | ni| Vi\ & ii r Ka)t)iM«n(" erdjnnt itBcn Sütttlaa. Regelmatz.ge Beilagen „Ser *„„«• .n, „91» ^pinrKNbf. Semgaprei.- B»i be„ Postausiasien M Mn «genlen wonall,* uO 9,a. ftin,u tritt t'oftflfbütii ober Xtä flt tlohiL J n ,ri C rn: Grund,«il. 20 Pfg. totale 15 P,g, Ln,e.g.„ i-on -uswön. we.dea durch Eriüllungson Friedd-ra. »,u», UN» Kerl-, Friedderg (Helseri,. üanauerftrahe 12. Femprecher 48. Posiicheck,L„,„ Nt 4859, «ml Fraulsuri o otertcltäljilid) '.U(t. I Vairiiachnahiiie »t!)ci M iiler das kläßliche oiomo bei Hansabundes im Reicl)staae AtCvtVjUlj*. — Tic Ictzlc Nacht brachte de» ftrciigstkn Frust birieS 3ol)tf«. Das Thermometer •,ciato am JHljetn einen Frost von 17 Grad Celfiii.', während die Miiftc auf dem HnnSriick 2i> Grad betrage» hat. — o n der Wohnung des Asirsiurs V. in dtr Sachscn- iraldstraße i» Stcalitt erschien gestern ein Berliner Kriminalkommissar mit mehreren Beamten und nahm eine Baus- ,'uchuiig vor. TaS Resultat war die Vcrhaslung V. ES soll sich um den Verrat von im Interesse der Landesverteidigung geheim zu haltenden Dingen handeln. — Ter Seniorenkonvent des Reichstages trat gestern vor der Plenarsitzung ziisamem» »nd beschlob, zur Be- prech'Mg der Zabern-Interpellatio» die Sitzung heute Freitag bereits um 12 Uhr, am Samstag »in 10 Uhr vormittags leflinncn ,jii lasse», Montag und Dienstag nächster Woche 1 leiben sitzungssrri. — Aus die Aussorderung der Regierung, beschlossen die städtischen Körperschaften in Leba, das Tünengelände zweck« umsassender Strandbesestigiingen an den Fiskus ab- zutreten. — Unter unendlichen Schwierigkeiten wurde gestrn nachmittag mit der Hebung des englischen Unterseebootes „A 7" »egonnen. Das Wetter war rauh und stürmisch. Trotzdem Liegen Taucher hinab und fanden das Schiss senkrecht hochstehend, mit dem Hinterteil tief in den Sand gebohrt. — Tie Albanische Korrespondenz meldet: Dschelal Bei Toptani, ein Vetter Essad Paschas, der vor kurzem in Wien geweilt hat, erklärte, dah Essad Pascha ihm versichert habe, er erwarte mit Ungeduld die Thronbesteigung drS Prinzen zu Wied, um sich dann vom össentlichen Leben znrückzuziehen, denn er sei der andauernden Kämpfe müde. — Ter zweite Prozeß gegen den Priester Schmidt, der di» Morde« au seiner beliebten Anna Anmüller beschuldigt wird, hat gestern in Ncwyork begonnen. Ter Gerichtshof bescliloß bei Eröffnung der Verhandlung, in Anbetracht der unliebsamen Szenen, die sich bei .dem ersten Prozeß abspiel- teu, allen Frauen den Zutritt zu dem Gerichtssaale zu versagen. — Tie Meldung aus Haiti, daß die Revolutionäre Cap Haitien eingenommen haben, wird in Rewyork bestätigt. Cie sollen auch ein Kriegsschiff erbeutet haben. — In Washington beurteilt man die Lage in Mexiko wieder sehr optimistisch, da weiter Konferenzen Linds mit Magon, dem Vertreter Huertas, stattsiuden werden. Lind soll jetzt die Zuziehung eines Vertreters der Revolutionäre verlangt haben. Haiisirbimd nnd Sozialdemokratie. Aus einer Zuschrift, die der „Post" a»S sllddeutscl>en in- dustrieNen Kreisen zugegaugen ist, entnehmen wir folgende bemerkenswerte Ausführungen, die die Beziehungen des HansabundeS zur Sozialdemokratie beleuchten Entgegen den Behauptungen der Hansabündler, dab nur um Nießer und den Hansabund herunterzusetzen, davon „gefabelt" werde, daß Herr Riester gewisse Neigungen zur Großbiockpolitik habe, stellt der Einsender fest, dab bei der Telegierten-Versammlung des Zentralverbandes Tentscher Industrieller am 15. September 1913 Herr Rieber a» Herrn Tafel herangetreten sei und ihm, wie dieser sagt: „eindringlich klar zu machen versuchte, dah wir in Bayern gar nicht anders könnten, als den Großblock mit der Sozialdemokratie zu schließe»," Tie Siindenliste des Hansabundes wird weiter durch folgende Tatsachen vervollständigt: Mitglieder des Hansabundes waren es, die an jenem empörenden Abkommen zwischen der Freisinnigen Bolks- iHirtci und -er Sozialdemokratie mitarbeiteten, das auch die Unterstützung der radikalsten Sozialdemokraten, der verbissensten Republikaner, der gehässigsten Feinde der Industrie, forderte. Anhänger des Hansabundes waren es, die einem Liebknecht, gegenüber einem Reicl)sporteiler, zur Wahl ver- balse», demselben Herrn Liebknecht, der dann später große Teile der Industrie in unerhörter Weise vor dem In- und Auslände verdächtigte und herabwiirdigte. Einflußreiche Männer des Hansabundes waren es, die sozialdemokratische Agitatoren unterstützten gegen frei-- konservative Industrielle. Ortsgruppen des HansabundeS haben die Liebedienerei gegen die Sozialdemokratie soweit getrieben, daß sie die sozialdemokratische Presse dmch Anzeige» förderten, dieselbe Presse, die gewohuheits- und gewerbsmäßig gegen den Arbeitgeber hetzt. Und ein großer Teil der Reichstags-Abgeordneten, die der Hansabund stolz als seine Freunde und Anhänger in Anspruch nimmt, ist mit sozialdemokratischer Hilfe gewählt und hat sich ans die fozialdemoratischen Stichwablbedingungen verpslichtet, Znm Schluß seien noch die folgende» Anstiibrungen und die durch das Liebäugeln mit der Sozialdemokratie er- zcugle Schwäche gegenüber ihren unerhörten Anmaßungen angeführt: Triumphierend hat Herr Ri.'ß.r nach den Reich-.tag.- Wahlen von den mehr als d0 Reichstagsabgeordneten ge- sprochen, die sich auf die Richtlinien des HansabundeS verpslichtet hätte,'«, und »ach seinen »nd seiner Fre'unde Angabe» mußte man glauben, daß in Zulunst die berecli tigten Interessen von Handel und Industrie auf viel größere Berücksichtigung im Reichstage rechnen dürfte», wie früher. In Wirklichkeit hat es nie einen Reichstag gegeben, der in dem Maße wie der jetzige die Forderun- gen des Unternehmertums mißachtet. Und gerade die Herren vom Hansabund, die die Stütze »nd der Schutz des Handels und der Gewerbe sein sollten, haben sich an dem Wettlauf um die Gunst der Massen besonders beteiligt und gezeigt, wie die berechtigten Interessen der Industrie zurücktreten bei ihnen hinter dem Wunsche, sich und ihre Parteien bei den Wählerinassen zu empsehlen. Tas Direktoriumsmitglied des HansabundeS, der nationalliberale Reichstagsabgeordnete Marguardt, war eS, der bei Beratung des Gesetzentwurfes betr. die Konknr- renzklausel die Forderimgen der Industrie mit den faden- scheinigsten Gründe» und mit so maßlosen Uebertreibun- gen bekämpfte, daß er ruhig in Wettbewerb mit der Sozialdemokratie treten konnte. Ter Sozialdemokrat Geibel durste bei dieser Gelegenheit Herabwürdigungen und Verdächtigungen gegen das Unternehmertum aussprechen, die einen Sturm der Entrüstung heraufbe- schworen hätten, wen» sie gegen einen anderen Stand gerichtet worden wären. Aber keiner der Herren vom Hansabund ist dagegen mit dem nötigen Nachdruck ausgetreten, nicht einer hat die lächerlichen Uebertreibungen, die schiefen Behauptungen, die damals ausgesprochen wurden, zurückgewiesen. Deutscher Reichstaa. 197. Sitzung vom 22, Januar, t Uhr, Am BundeSratstisch: Di-, Delbrück. Tie allgemeine AuSsvrache über den Etat de« NeichSamtS dcS Innern wird fortgesetzt, Abg Nuwicki lPole): Die polnischen Gewerkvereine tver- den von der Behörde als politische Vereine behandelt. Ihre Versammlungen werden verboten, waS von den Gerichten bestätigt wird. Wir bitten um Abhilfe. Abg, Dr. Haegy (Gli.): Auch meine Freunde sind der Ansicht, daß die jetzige Wirtschaftspolitik beibehalten werden soll. In Elsaß-Lothringen haben sich die wirtschaftlichen Verhältnisse nicht so günstig entwickelt, wie sonst in Dentsch- kand. Sehr unangenehm wurden bei uns die neuen Steuern für die Wehrrüstnng empfunden. Einmal herrscht bei iinS keine Militärbegeisternng. Dann batten wir bereits die Stenern, die das Reich jetzt eingesübrt hat. Tas wirkt natür- sich zurück ans die politische Stimmung gegenüber dem Reich. Diese?- bat daher ein Interesse daran, Elsaß-Lothringen be- sondere Vergünstigungen z» scloffen, etwa durch Hebung de« Transitverkehrs, durch Kanalisierung der Mosel und Saar: billig wäre auch eine Bevorzugung des elsässischen Kalibergbaues bei Durchführung deS KaligesetzeS. Präsident der Reichsbauk Havenstein: Tie Angriffe gegen die Diskontpolitik der Reichsbank sind nicht berechtigt. Sie war notwendig infolge der durch den Balkankrieg und das drohende Eingreifen Rumäniens entstandenen Beunruhigung. Erst Ende Oktober schien diese Gefahr beseitigt. Die Entwickelung hat der Politik der Reichsbank durchaus Recht gegeben. Auf dem internationalen Markte zeigte sich überall eine sckiarfe Anspannung. Die Geldslussigkeit war nur vorübergehend. Im September nahm die Versteifung de? Geldmarktes weiteren Fortgang. Erst im Laufe des Oktobers, als sich die politischen Verhältnisse entspannten, ließ auch die Anspannung deS Geldmarktes nach. Der Kapitalmarkt ist auch heute noch schwach, ebenso der Baumarkt. Jedoch ist ein Nachlassen der Anspannung zu erwarten, Teutsch- land steht ganz unabhängig vom Auslande. Wir haben den ernsten Willen, de» Tiskont nicht länger als nötig auf seiner jetzige» Höhe zu halte». Aber es muß der Reichsbank überlassen bleiben, den Zeitpunkt der Herabsetzung zu bestimmen. Abg, Dr Werner Gieße» (w. Vgg,): Ter Mittelstand wird vom Pfuschertum und der Schmutzkonkurrenz arg bedroht. Leider läßt ihm die Regierung wenig Entgegenkom- men spüren, Tas sieht man am Sonntagsruhegesetz, das zum Schaden der christlichen Geschäftsleute Ausuahmebe- slimmungeu für die Inden enthält. Dabei hat dos Blatt der letzteren, das „Berliner Tageblatt", alles getan, um die deutschen Ideale herunter,uzieheii. Man braucht nur an die deut'chen Turner in Leipzig zur Zeit der Denkmalsein- Weihung zu denken. Immer sucht eS Verwirrung zu stiften. Dabei „nt* man bedai„-ru, daß der nmHithr Nachrichten dien >t wie bei Ser Reichsfinanzreiorm auch bei der Zabernasjärc versagt Hat. Wau» wird endlich gegen die Warenhäuser vorgegangen werden. AIS einen Unfug muß man es bezeichne», daß da« sudische Warenhaus W. Weit heim in Berlin zur Weihnachtszeit im Verkauisraui» Glocken lauten und Weih- »achtblieder singen ließ. Auch die Konsumvereine bedeuten eine {dauere Schädigung deS Mitelstandes. Wenn der Mit- telsiand fällt, dann fallen auch die Diamaiileii aus den deut- sthen Fürstenkronen. (Beifall.) Abg. Heine (Soz,): Das Geschrei nach Einichränlmig d> KoalitionSrcchtS ist jetzt Mode geworden. ES ist den Herren von der Rechten verhaßt, weil eS ein Ausdruck deS selbständigen Geistes der Arbeiter ist. Die Herren aber, die sich jetzt im „Preußenbnnd" grvßmachen. ertragen es nicht, daß das Volk selbständig seine Angelegenlieiien in dir Hand nimmt. ES ist ei» bewußter volkssrindlicher Trieb, der sich in dieser Mode ausdriickt, den wir schon znr Zeit deS Zucht- hauSgesetzeS erlebt baben. Aber auch diele Psychose wird aus. hören, wenn der Reichstag ruhigen BluteS die Forderungen dieser Schreier in den Papierkorb wirst wie die ZuchlhauS- vorlage. Gewiß gibt eS bei Streiks Schlägereien, Die Aibeilerorganifationen haben selbst daS allergrößte InVr- effe daran, StreikauSschreitimgen zu verhindern. Wo Aus- lchreitungen Vorkommen, da sind eS meist der Organisation fernstehende, radaulnstige Elemente. Mit dem Erstnrkeii der Organisationen nehmen die StreikmiSschreiiuugeu immer mehr ab. Volksbildung und Orgnuilalion sind die einzige» Mittel gegen Exzesse, mit Strasmitteln erreicht man gar nichts. Erzesse entsteben immer erst dann, wenn die Arbeiter bei einem Streik die parteiische Haltung der Behörde leben. (Sehr rlchtigl links.) Be! jedem Streik nimmt die Polizei von vornherein Partei gegen die Arbeiter. (Vizepräsident Tode ersucht den Redner, nicht den Vebörden eine bewußte Parteinahme zu imputieren.) Tie Streikbrecher kann mau nicht als nützliche Elemente bezeichnen. Sie verstoßen gegen den Korpsgeist, gegen die Moral des Siandes. die man iouit bei allen anständigen Leuten voraussetzt. ES gibt Streil- brecher anS Not und Verzweislimg, neuerdings gibt eS aber auch Streikbrecher aus Beruf. Ich kege liier aus den Tisch deS Hauses einen Gummischlauch, der mit Saud gesüllt »nd a» beiden Enden mit eisernen Gewichten verleben ist. Mit diesem barbarische» Instrument haben die Hintzegardiste» in Gegenwart der Polizisten auf die arretierten Streikenden eingehaiien. Diese Streikbreck>er, dieses Lumpengesindel, das sind „die nützlichen und für den Staat wahrhaft förderlichen Elemente", die Schiitzliiige des Grasen Westarp, des Haiisa- bimdes und leider auch unserer Justiz. (Sehr gut! links.) Ter Regieningsentwurf für d,e Strafgesetzreform ist eine Gefahr für die staatsbürgerlichen Rechte und für das Koalitionsrecht. Ein Ausnahmegesetz bleibt ein Ausnahmegesetz, auch wenn es die Form deS gemeinev Rechts hat. Gewiß gilt es eine Art KoalitionSzwang, und zwar den gegen die Koalition der Arbeitgeber. Diese komme» doch »iclst aus ideellen Gründen zur Lohnerhöhung, sondern durch Zw-uig. Freitag: Interpellationen über die Porgängs in Zaber». Schluß nach 6 Uhr. prenkrijcher Landtag. Abgeordnetenhaus. Am Donnerslag würbe die Beraiung des Landwirischasi» etais forglesetzt. Abg. Letnert (Soz.) trat für den Ausbau der Hau», haliungsschulen aus dem Lande «in. Der Unterricht für d-, Arbeiterbevölkerung müsse unentgeltsich sein. Abg. Brors (Ztr.) trat für Ausgestaltung der landwiil- schasllichcn Mittelschulen im Rheinland, Abg. Rewoldt (freit) für die Erhaltung der Landwlrtschastsschul« in Eldena rin. von den Abgg. Dr. Bare „Horst (sieik) unb Dr. Ar. ntng (nl.) wurde erneut die Frage über die Führung des schweizerischen Titel» Dt. med. oet. oulgetoltt. Landwittschostsmlntster Frhr. v Schorleiner sagt« zu. sich mit dem Kultusministerium in Vetblndung zu setzen, da» vielleicht Entgegenkommen zeigen würde. Bisher habe di« Re. gierung an dem Errndsotz der Maturitälsprüsung sestgehalten, dem jene Herren meist nicht genügten. Abg. Wenke (Fortschr): Leider wird in den Motznahmen zur Bekampsung der Maul- und Klauenseuche noch immer ein Unterschied zwischen Gtvtzgrund. und Kleinbesitzet,, g.» macht. Ob die Abschlachtung der Viehbestände Ersolg ha, bei der Bekämpfung der Maul, und Klauenseuche, ist noch immer zioeiselhast. Es ist eigentümlich, datz di« Behörden meist die Ablötung mir bei Kleinbesitzern, nicht aber bei (biotzbesitz, anordnen. Gleiches Recht für alle ist zu fordern. Abg. Mayer-Diepholz (nl): Die Beschwerden über die Ausführungsbestimmungen bei der Belampsung der S,u- chen mehren sich. Wenn abgeschlachtet werden mutz, dann soll len die beirosienen Besitzer wenigsten» vull entschädigt weide,,. Landwirtschostrminister Frhr. v. Schorlemer: Ich habe mich bereit» über die Matznahm«» der Maul- und Klauenseuche ausqelvrmK.-n Wir llnd tu der Lage sestzultetien *lt. 1»__ fn'n dir Seuche durch Li« Abschlochtuiigen zum Stillstand ge. brachl ist, und wir können der Hoffnung Ausdruck g«b«n, st« ganz zu unicrdrücken, vorausgesetzt, daß nicht von Rustlund rin« neue Verseuchung eintritt. Es ist ganz selbstredend, dast »ur dann abgejchlochiet werden kann, wenn durch die Abschlach- iung die Möglichkeit gewährt wird, dast die Seuche nicht weiter um sich greift. In allen den Milt", in den«» die Maul- und Klaue >!chc sich bereits über einen grasten Bezirk verstreut rnd sich schau illver viele entfernt liegende Höfe verbreitet hat, vird i ist abgefchlachlet, weil die Abschlachiung da zwecklos «in i .de. Natürlich gehen wir bei den Mastnahmen der Abjch . >! ung auch nicht vom Standpunkt des einzelne» Be. sitzeis aus. Wir fragen nur. ob die Abschlachtung Erfolg haben u iid oder nicht. Es ist merkwürdig, dast sich in der Provinz Schienen, wie ich von dem Herrn Vorredner gehört habe, die kleinen Besitzer sich beschwert haben, dast lediglich bei ihnen Vrch abgefchlachlet würde, bei den Großgrundbesitzern aber nicht. Ich must Gelegenheit nehmen, einmal sehr ener. gisch gegen diese Unterstellung zu protestieren. lBeisall rechts). Von so lleinlichen Gesichtspunkten, wie sie hier meiner Verwaltung vorgeworsen worden sind, lassen wir uns selbstverständlich nicht leiten, fDeisall rechts). Es ist lediglich von dem Negierung,spräsidenten darauf ausmerkiam gemacht worden, dast die Absch'achtung nickst mehr eintreicn solle, wenn sie vor. aussichtiich nicht mehr Helsen würde. Bon der Abschlochtung von Zuchttieren ist aus der Erwägung heraus Abstand genommen worden, dast sie für den Besitzer «inen sehr erheblichen Rächtest mit sich bringen, der in Geld nicht geschätzt werden an», (Sehr richtig! rechts). Aber selbst Zuchttiere sind dann obgeschiachtct worden, wenn «s notwendig erschien und unter Umständen Ersolg veihicst. Dast vor den Erostgrundbesitzern lein Halt gemach! worden ist, bitte ich daraus zu entnehme», dast in Schlesien in einem Falle über 106, in einem anderen über Ist« Tiere bei einem Besitzer abgeschlachtet wurden. (Hört! Hört! rechie). Rbg. Bä reck« fkons): Au» eigener Kenninis kann ich bestätigen, Last die Dorwürjc gegen die tandw. Verwaltung unbegründet sind. Es ist lediglich nach sachlichen Eesichispnkten verfahre» worden. Wir selber lrcte» immer für völlig gleich, niätz'ge Behandlung von Grast- und Kleinbesitz «in, lBeisall rechlr). Derartige Angriffe, wie sie Abg. Wcnle erhoben hat, werde» immer an der Wahrheit der Tatsache» scheitern. sBei- fall rech!;). Der Schade», den durch die jetzige Art der Seu. chenbelämpsung di« Schweincbesitzer erlitten habe», ist so grcst, dast es nicht so weiter geht, sonst wird die Viehhaltung so weit eingeschränkt, dast wir eine merkliche Fleischtenerung bekomme». E» must eine Sachverständigen - Konferenz «inberufen werde», dir dies« Frage prüft. La»dwirlschastsminifter Jrhr, «. Schormeler: Mein« Ausführungen richteten sich nicht gegen den Abg. Meyer.Diep. bolz, mit desie» Ansichten ich vollkommen üdereinftimm«, soa- dern gege« den Abg. Wenke. Abg. Bern dt (3ti): Der Grostgrundbesttz ist weit mehr von der Seuche detrosjcn worden, als der Kleinbesitzer, Die W stenschafr n-uh praktisch: Versuche in der Seuchenbekämpfung «»stelle«. Alle Theorie ist grau, Abg. Dr. Mugdan sForlschr.): Es must doch gesagt werden, Last die Kagen seit Jahren von den Kleinbesitzern erhoben werden Ich bin ja überzeugt, dast die meisten dieser Klagen anderechligt sind. Um aber jeden Verdacht zu vermeiden, sollt« man einheitlich Vorgehen und kein« Ausnahmen machen bei Le» Zuchttieren. Wenn die Ausführungen der Herr» Ministers richtig sind, dann hat die Abtötung keine» Wert. Abg v. Pappen he im (konj,): Wenn der Herr Abgeordnete Wenke so schwer« Vorwürfe erhob, so mustt« er sich erst vergewissern. welche Unterlagen da sind. Di« Ausführungen woien so recht ein Beweis, mit welchen Mittel» Zwietrachl gesät wird zwischen Groß, und Kleiniesitz. Wenn Sie, Herr Abg. Wenke, solche Beschuldigungen erheben, so ist die Tendenz nM-t mistzuvcrstehen. Wir weisen diese Tendenz mit Entschie. Lenheit zurück. lBeisall). Abg. Dr. Roes ick« (Ions): Durch die Abtötung der Herden erwachst den Besitzern großer Schaden. Sir werden in ihrer ganzen Existenz geschädigt; denn der Wert der Herden tästt sich nicht e-nsach nach der Zahl bemessen. Er must dafür Sorge getragen werden, dast die Besitzer möglichst bald wieder ihren Bestand ergänzen können. Schärfste Bekämpfung der Seuche» ist notwendig. Tatsächlich ist dt« Seuche aus dem Ausland eingeschleppt worden. Wir müssen doch wieder dahin kommen, sie gänzl ch auszuroite«. Di« Erhöhung de» russischen Schwei»«kontinge»>, hat auch nicht zur Verminderung der Scuchcngesahr beigetragen. Alle gesetzlichen Bestimmungen müsie« auch aus da, Ausland Anwendung finden (Beif. rechtss. Abg. G o c b e l (Ztr.s gab der Befürchtung Ausdruck, daß >» Oderjchlesten die Einsuhr lebender Schwein« ganz verboten werden könne, das verneinte jedoch Unterstaatssekictär Köster — Beim Kapitel Forderung der Viehzucht wird di« Regierung ersucht, ein« Dentschrist vorzulegen über die zur Heb- ung der heimische» Biehzucht getroffene» Mastnahmen. Feiner wird die Regierung ersucht, die Lage de» Jmkerftander zu besser». Dazu brachte» die Abgg. Wachhorst de Wente (nl.) E ckr r.Winse» (nl.), Mölj (fonj.), Brorr (Ztk) besondere Wünsche «x>i. Der La»dwtiisachstrm.niste, sagt« diesen Wünschen zum Teil Berücksichti^ing zu. Dt« Hebung der Geflügel, zu che liege der Verwalt»,>g am Herze», und er werd« gern beim Kinnnzni lutster für Einstellung grösterer Mittel «intrelt», Abg. «. Gostlrr lkons.) erklärt« seine Zustimmung zu de» not »navideralen Anträge. De« Wunsche der Imker aus Hermessetzung der Meng« de» steuerfreien Zucker» sei Rechnung zu trugen. In ähnlichem Sinne sprachen die anderen Redner. Der Landwirijachstsminister gab bekannt, dast «ln« Ra. pelle zum Nahiungsmittelgesetz in Vorbereitung sei, dt« den Eigenschaften der Honig» gerecht werde» soll«. Den Imkern solle» »nrch di« Lnndwirtschajtrkaminer» Rittet bereit gestcüt «»erde». Abg. L i« » e w i st lkons.) trat sür Hebung der Ziegenzucht «ta. — Rach Annahme de» nattonalltberolen Antrages verengt, sich da» Haus auf Freitag. ' Schl«» Kols, s Uhr. Neue Tageszeit»»,. Freitag. den M. 3«n»«t Ans dem hefl. Knndlag. Zweite Kammer. Der Finanzausschuß der Zweiten Kainmer behandelt« i« seiner gestern fortgesetzten Eiatsberatung zunächst Kapitel 65 Fonds für öffentliche und gemeinnützige Zwecke und beansta,»- dete, wie schon früher, dast hier ohne Nachweis der Verwen. düng jedenfalls ohne Einflust der Kammer auf di« Verwendung vsfentliche Gelder der Negierung zur Verfügung stehen. Nachdem die Einkünfte der Fonds durch die Abgaben der Feuer- versicherungsgesellschasten gesetzlich sestgelegt sind, ist e, selbst, verständlich, dast die Abgevldnelen der Kammer bei »er Der». ivendung mitzuwirken haben. Dassebe wird auch bei Kapitel 42 Jnvaiidcnsonds ausgesprochen. Es sollen wegen Angelegenheiten nochmals mit der Regierung Verhandlungen statlsinden. Dann wird in der Deralung aus da» vorgestern abgesetzte Kap. 40 Lchrerinnenseminar zurückgegrifsen und fand, wt« auch das folgende Volksschulen keinen Widerspruch Bei Kap, 42 a Ju. gcndpslozc wird von einer Seite prinzipiell gegen die Der- witligung der Mk. 36696, sowie auch gegen die Mehrforderung von Mk. 15 ovo Einspruch erhoben. Bei Kap. 45 Privaterzieh- ungs. und Besserungsanstalten wird angeregt, daß die Zu- schüsie vcrgrösterl weiden. Kap. 69 Kreisgeomeler gibt Beran- lasiung, die Lage des Geomelerwesens in Hesien überhaupt zu behandeln, insbesondere wegen der schlechten Anstellungsver- hältniste der Geometer 2. Klaffe. Auch hier soll mit der R«. gierung wegen einer Reorganisation verhandelt werden. Dl« folgenden Kapitel gaben bis zum Kap. Landwirtsachflskammer keine Beanstandung. Hier hat die Regierung di« von der Landwirtichaftskammer verlangte Mehrforderung von Mark 53 ovo mit dem Hinweis abgelehnt, daß die eignen Mittel der Landwirtichaftskammer sich selbst steigern würden. In Kap. Eichwesen sind durch die rcichsgcsetzlichen Bestimmungen Mark 46 666 Mehreinnahm« vorgesehen. Die übrigen Kapitel der Ministeriums des Innern finden ohne Debatte Annahme In der Abteilung Ministerium der Justiz wird bi« schlechte Lage der Eerichtsaffefforen behandelt, die allzulange auf Anstellung warten mästen. Auch die Lage der Aktuariatsastistenten, für die 10 neue Stellen vorgesehen önd, wurde besprochen Bezüglich der Aspiranten ans die Hilfsgerichtsschreiberstellen »sw. sollen in Zukunft nicht mehr mit den Schreibgehilfen bei den Amtsgerichten gleichgestellt werden, doch wird hierüber noch, molr mit der Regierung verhandelt. In Kap. 94 Zentralbau wesen sollen vor Bewilligung einiger Forderungen Besichtig, ungen stattfinden. Bei Kap. 96 Allg. Fond, für Aurhülfe usw. wird, wie im Kap. Ministerium de, Innern die Mehrforderung von Mt. 5VVV gestrichen. Bei dem gesamten Kapitel de» Ministerium» der Finanzen finden mit Ausnahme des oben erwähnten Geomcterwcsens kein« Beanstandungen statt. Dann wird di« nächst« Sitzung auf kommenden Mittwoch anberaumt. Tages« Irrlicht. Veutlchrv Neick. Sie »kn«« Männer hl Elsas, Lothringen. Wie die „Neue Zeitung" von gut unterrichteter Seit« erfährt, wird sich die neue Regierung folgendermaßen zusammenietzen: Statthalter wird General von Hoiningen, der jetzige Kommandeur de» 14, Armeekorps, Staatssekretär der jetzig« Beztrksprästdent v. Puttkammer, Unterstaatssekretär des Innern der Beztrksprä- sident von Gemmingen und Unterstaatssekretär der Justiz Ober, landesgerichspräsident Molitor. :: Die Haussuchungen im Zigaretten-Trust. Die Haussuchungen bei den Dresdener Zigaretrenfabrikrn werden mit der geplanten Einführung eine» Reichsmonopol, für Zigaretten begründet. Ben sehr gut unterrichteter Seite wird dem „Ber. liner Tageblat" mitgeteil, daß bei der Regierung schon seit längerer Zeit Verhandlungen schweben, «in Zigaretlenmonopol «inzuführcn, Es ist bereits im Reichsamt de» Innern rin bi, in die kleinsten Details ausgearbeiteter Entwurf vorbereitet worden. In Dresden find Gerücht« «usgelauch, daß der Staatsanwalt die Haussuchungen angeordnet habe, weil der Verdacht bestehe, daß ln den vorangegangenen Prvzesten mit den Antitrnstrrretnen verschiedene falsche eidesstattliche Ber- ficherungen abgegeben worden sind, Aerztekonflitt >n Braunschweig. Der Abbruch der Bei- Handlung«, zwischen Aerzten und Ortskrankenkaste ist vorgestern Abend erfolgt. Es ist zu einem vollständigen Bruch gekommen, weil der Vorstand der Ortskrankenkaste ahgeiehnt hat. die Beiträge und Beschlüste de» Berliner Vertrage» vom 22. Dezember 1913 anzuerkennen. Di« Regierung ist ersucht worden, Dermittlungsverhandlungen einzuleiten. Oesterreich :: Di« Frag« der Bazillenlieserun, im österreichischen «b- georduetenhau». In der gestrigen Sitzung de» Abgeordnete». Hauses brachten der Abg. Jro unb Genostea eine Interpellation belreff» der Verkaufs von gezüchteten Bazillen und Reinkult,, reu an den Giftmördcr Hopf zu Frankfurt «. M. von dem Krahstchen Museum in Wien «in. In der Jnterpellali», heiß« er u. Im Verlause der gegen den vielfachen Eistmörder, Hopf geführten Schwuigerichtsprozest«, wurde vom Gerichtshof festgeftellt, daß der Mörder von dem Wiener Institut Krahl Museum Reinkulluren der furchtbarsten Bakterien be. zogen hat. Dl« Jnkerpellanten fragen fragen den Mtnisier. ob er geneigt sek sofort verschärfende Bestimmungen über die Züchtung und den Verkauf von Bakterien «nd Relnkultnren zu treffen. Stahl» »d, :: Mastenstroik. Gestern stnd anläßlich de, Jahrestage» der Demonstrationen im Jahr« tüvs all« Fabrikarbeiter Peter», burgs in den Massenstreik getreten Rach eingetroffenen Met. düngen au, Rig, und andere» Orten find auch dort die Arbeiter vieler Fabriken au, dem gleichen Anlatz in de» Ausstan» getreten. England. :: Die »»tscheidende Äabineltssitzung. Kur, nach 3 Uhr trat bai Kabinett zu seiner mit Spannung erwarteten Sitzung zusammen. Alle Minister waren anwesend. Man olaubte allaemtn. dost dag Fioitenbudoet de» Hauvinunkt Seile 2 der Diskussion bildete. Es wurde jedoch ferne offizielle v-'ct. lautbarung ausgegeben. Die Ankunft der Minister w-:,d. von einer großen Volksmenge erwartet, die den eiittroiianV; Kabincttsmitgliedern je nach ihrer Beliebtheit mein ed.i minder lebhafte Ovationen bereitete. Das Interesse an dem Ausgang der Beratungen ist außerordentlich groß. In ein geweihte» Kreisen ist man der Ansicht, dag die Entscheid.,n noch heilte in irgend einer Form bekannt gegeben wird. Vom Balkn». :: Die gespannten griechisch.türkischen Beziehungen Ter „Tanin" beurteilt die Wiederaufnahme der diplomo- tischen Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei mit sehr geringem Optimismus. Das der Regierung l. kanntlich sehr nahestehende Blatt schreibt: „Mögen die Großmächte init so viel Voten bonibadicren, als sie wollen. Sie werden niemals seine günstige Antwort bezüglich der Abtretung der Inseln Chios und Mhtilcne erhalte». Wem, der neu griechische Gesandte, dessen Amtsantritt hier mit einem Konflikt beginnt nur die üblichen Instruktionen b.! »ud Griechenland fortfahrt, sich hinter Europa zu vers.-.ru- zen, dann tut man gut, von der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen nicht viel zu erwarte» " DaS Blatt meldet weiter die Griechen hätten auf der Jni ll Meis, di: sic während des Waffenstillstandes widerrechtlich besetzt hätte», Ausgrabungen vorgenommen und das Grab eines Königs, das einen Schatz enthalten habe, aufgedeckt, Tie Pforte habe Schritet wegen der Rückerstattring der Altertümer unternommen. :: Die Türkei und die Julrlsrage. Die Südslawische Korrespondenz nieldet aus Konstantinopcl: Wie wir erfahren, hat der Großwesir, Prinz Said Halil, bei dem gestrigen diplomatischen Empfange auf der Pforte mit den meisten Botschaftern eingehend über die Insel nage gesprochen. Der Großwesir erlärte, die Türkei werde die vorgeschlagene Lösung nie akzeptieren. Die Pforte weise daraus hin daß sie während der Londoner Fricdensverhandlungen den, Vorschläge der Mächte zustimmte, ihnen das Sck cksal der Inseln anzuvertranen, was soviel bedeute, als d>ß sie eine vollständige Abtretung der Inseln on Griechenland nickt ak- zeptiert hat. Navteinachrichten. Die pommerschrn Kousrrvarivr» gcgr» Demokratisierung Stettin, 23. Jan. Gestern fand vier ein außerordentlicher Parteitag der pommerichen Konservativen statt, der von mehr als 4000 Personen besucht war. Nach einem Vortrage des Generals der Kavallerie v. Bietrnghoff über „Kaiiergrwali und Porlamentsberrlckiaft im Lichte der Zober- ner Bor gange" wurde auf Anregung des Präsidenten des preußiichen Ah» «ordneten bause« von Sckrwerin-LSwitz fol- gende Entfchiießmlg angenommen: «Die heute zu mehreren Tausenden auf ihrem Parteitage versammelten Konservativen erblicken in den bei den letzten Reichstagsverhandlungen hervorgetretenen Bestrebungen der demokratische-i Parteien, die konstitu-.io- nellen Grundlagen der Rcichsversassung im Sinne de, parlamentarischen Regierung zu verschieben und in die oberste Kommandogcwalt des Kaisers einzugreilen, zur» zeit die größte Gefahr sür den Bestand de? Reiches, Sie sind bereit, mit allen Bolkskreisen und Parteien gemeinsam zu arbeiten, die noch jetzt auf dem Boden unserer monarchischen Reichsvcrfassung stehen. Wir erwarten, daß die Regierung unentwegt und entschlossen jeder Verschiebung dieser Grundlagen und jedem Angriff aus die oberste Kommandogewalt des Kaisers mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln entgegentrete, und werden hierin die Regierung stets aufs kräftigste unterstüben," Nach Animhme der Resolulion wurden Ziistimmnngs- telcgramme an den Kricgsminister und den Obersten von Reuter gesandt. Bund der Landwirte. Arie-berg-Farlerbach Am SamStag, den 24. Januar, abends 8 Uhr, findet eim Versammlung in der Gastwirtschaft von Wilhelm Sang statt, in der die Herren Landtagsabg. vr. v. H e l m o l t und Redakteur Hirsche! über den Wehrbeitrag und OrganisationSsragen sprechen. Alle Mitglieder des Bundes der Landwirte und der Bereinigten Landwirte, sowie alle Interessenten sind frennd- lichst eingeladen. » » * Am Sonntag, dev 25. Januar, nachmittags 3 Uhr, findet in Nieder Elchbach in der Gastwirtschaft »on Schüttler eine Versammlung Natt. Redner: Redakteur H i r s ch e l - Friedberg. Tagesordnung: Der Wrhrbeitrag. » » «► Montag, den 26. Januar, abends 8 Uhr, in Büdesheim. Redner: Herr Redakteur H i r s ch e l - Friedberg. Me Interessenten sind hierzu freundlichst eingeladen, Mt. l> «Wtr L Ans der Heimat. * Frirdberg, 23. Jan. Gestern fand die Versteigerung der hiesige» Pfarräcker statt, «echt viele Stcigerungsiustige waren erschienen und recht ansehnliche Preise wurden erzielt. * Friedberg, 23. Jan. Die diesjährige Kaiscrgrburt»- tcgsfeier des Kavallerie- und Train-Vereins findet an» Sonntag, den 25. ds. Mts., im Saalbau statt. * F 6. Friedderg, 23. Jan. Der Bund der Viehhändler Deutschlands in Berlin plant eine Versicherung gegen die Manl- und Klauenseuche. * Friedbrrg, 23. Jan. Der lang andauernde Frost rich- tet unter der Dogelwelt von Tag zu Tag gröber« Verheerungen an. Ueberoll findet inan im Freien unter den Hecken, in den Straßengraben die Leichen der kleinen und groben Sänger. Vor allem sind cs Finken, Ammern und Amseln, dir den Witetrnngsu »bilden zum Opfer fielen: aber auch die sonst so zählebigen Spatzen und selbst die weltcrharten Krähen erlogen der Kälte und dem Hunger. Zu allem »eberslnsi sind seit etlichen Tagen auch schon gröbere Scharen von Staren in ihre froststarrende Heimat znrllckge- kihrt; von der Not getrieben, betteln sie vor den Fenstern ilncr Gastgeber. Ersrculicheiweife wird jetzt in zahlreichen Ortschaften und Gemarkungen ein Hilfsdienst für die Vogel- Welt organisiert, der dieser wenigstens Futter in reichen Mengen zur Verfügung stellt. * Frredderg, 23 Jan E V. Im Mittelpunkt de, von der Evangelischen Bereinigung dahler für den 21. Januar in den Saalbau e »gerufenen Deutschen Abend stand der Bor- .rag de» Herrn Planer» Rehwald au» Heppenheim, der sich übrr die kirchlichen Berhältnilse England, verbreitet«. Der Redner schilderlr nach einem kurzen geschichtlichen lleberbsick die Unlerschled« der verschiedenen dortigen Kirchen, sowie — jum Teil aus Ouunb eigener Anschauung — die Wirksamkeit und die derzeitigen Bewegungen innerhalb derselben. Ti« Wärm« und lebhasle Ursprünglichkeit de, Vortrag» erzielte» cmpsnnzllche Hörer, namentlich auch für die Lehren, di« sich jiir den deutsch:» Prolestantismu, daraus ergeben, und dl« auf Elaubenszuv-rsirlst und Hosinungaseeud« Hinweisen, auch wenn di« Weg« de» Gotleswerke» nicht immer gleich verständlich sind. Der Vortrag war umrahmt »an einigen, der Feier an. gepaßt:» Liedern, die gemeinsam gesungen oder von dem Evan. »ircherrgesangvcrein dahier unter beifälliger Ausnahme vorge- rragen wurden. Vorzüglich gesielrn de, Solovortrag der Frl. Lina Diener, sowie de» von dieser und Frl. Lina hleronimu» dahier vollendet schön vorgetragen« Duett: «Ich harrte de» Herrn, Geschichtliche Treue und Lokalstolz erheilchcn, -« er- wulnen. daß un» die Feier auch mit den anmutigen Vertonungen zweier Lieder' .Frühling" und „De irische Treue" vom Leiter de» hiesigen Kirchengesangverein». Herrn Psarrer Klebriger angenehm überrascht«. Im Schluß»»«« von Herrn Dt- l'itor D. Schnell dahier wurden allen Mitwirtenden gedankt und in zum Teil humorvolle Einkleidung dl« Eindrücke de» lilbend» verliest. Interesiant war der Rückblick, de» der Ver. • .isleller in der Begrüßungsansprache den, wie immer, am Deul'chen Abend sehr zahlreich Erschienenen gab. Danach war der diessähr ge Deutsche Abend dt« ^hnt« Wiederholung Lin», lila, und Richtung der Perrinrarbeit ergib» die nachsolgend« Ä tun» der s'weiligen Redner und Dortragsthrmeir: 1901 lilllet.'igall): Luther und Bismarck — 1905 (JBoiS): Der Pro- lilfnllorui» ol» eine Macht des Fortschritt». — 1908 „>cckS Einholung des elterlichen Konsenle« ans Sondernr- lanb nach Hanse geschickt. Bei dem gegenwärtigen Stand unsere? Geschäfts- und Erwerbslebens dürften tiefe Maß- l ah nen wolil auch von Erfolg gekrönt fein. * Lneiihriui. 23. Jan. Der 25. Januar ist zur Freude leä ganzen Ortes hrrangennht, wo unser bewahrler und beliebter Männer-Gelangverri» unter der Leitung fein«* Dirigenten. Herrn W. Bäckel. eine Abcnduntcrboltnng bei stdrstrorrt Thomas veranstaltet. DaS Programm ist sehr nett insammeri gestellt. " Ssird Nauheim, 23. Jan. Beim Schlitstchnblmiien auf dem großen Teich kam der Buchhändler Hermann Burk so »»glücklich z» Fall, dasi er einen ickrwercn doppelten Bei»- bnrch erlitt »nd sofort in ärztliche Behandlung genommen werden ninsitc. * Holzhaiisru v. b. H. 23. Jan. Unser Bürgermeister Wikbelm Becker, ist am Mittwoch abend an einem HeiMlage gestorben. Für unsere Genie,nd« bedeutet sein Tod der einvkindlichste Verlust, d-nn der Verstorbene bat •kitf ganz.- Kräite in den Dienst seiner Gemeinde gestellt :»d dir Ge'chätte mit einem nachabmungSwerten Eifer und sit seltener Pflichttreue erfüllt. Auch persönlich war Bür- Ocrmeisler Becker, der eS nur auf ein Alter von kill Jahren gebracht hat. ein liebenswürdiger und angenehmer Mann, der es p.'rstandeii hat. sich allieitig Freunde zu erwerben. Ihnen und der Gemeinde wird der Verstorbene unvergesiiich rer». Da ivrnige Wochen vorher der Beigeordnete gestorben ii: jo steht nuninebr unsere Gemeinde vollständig verwaist da. Gestein Abend wurde eine Gemeinderatssitzung rinberufcn. um z» diese!» AnSnahmczustanb Stellung zu nehmen und - ii Provisor»»» >n fdwffcn. Auk alle klällc dürste die neue Neue x»,,**«»»*. gttn««, do» n. 3o»«or tu«. Bürgermeistcrwahl baldigst anzuberaumen sein, damit unsere Gemeinde wieder ein Oberhaupt bekommt. * Bönstadt, 23. Jan. Der hiesige Turnverein ..John" hält am Sonntag, den 85. Januar, tm Saale de» Herrn Gastwirt August Wiegand sein diesjähriges Winterver- gnügen ob. Das Programm ist sehr reichhaltig. Mulika- lisch« und theatralische Aufführungen wechseln mit Turner- grnppcn. Soloszenea und dergleichen ab. Der Abend versprich» ein genußreicher zu werben. * Eichen, 23. Jon. Der Gesangverein „Liedertafel" begebt am 25. Januar Kaiser? Geburtstag mit einer Abend- unterbaltting mit Ball. Froh« SangeSweifen. gut eingc- »bte Theaterstücke und Soloszenen füllen da» Programm. Auch ist Jung „nd Alt Gelegenheit geboten, da« Tanzbein zu schwingen. Di» Feier findet im Saale de» Gastwirts Herrn Ehr Hch. Merz statt. * Berstadt, 23. Jan. Unser Kriegerverein hat ei sich nicht nehmen losten, auch in diesem Winter eine Abend- nnterhaltung zu veranstalten. Am 25. Januar findet diese statt. Die Zusammenstellung des Programms ist gut gelungen. Lustige Soldatenstücke wechseln mit lebenden Bildern. Kuplet« und dergleichen mehr ab. * Babenhausen ll. 23. Jon. Der Lehrer Sch., bisher an der Bürgerschule zu Schotten, wurde gestern unter dem Verdacht, ein Sittlichkeitsvcrbrechcn an einem Knaben begangen »» haben, verhaftet und in das Amtsgefängni« nach Ulrichstrin gebracht. * Lieamten und Echledsmanner de» hiesigen Bezirk» bekleidet. Sei ihm die Erde leicht. * I. Vrandobcrndors, 23. Jan. Das Wild, besonders das Hochwild, hat sich ln den letzten Jahren mehr vom Keblrg zn. rückgczogen. wegen der Brunruhigung durch di« Touristen und Autos und ist zum Teil nach dem Kiel» Usingen und ln di« benachbarten Wälder abgewandert, Durch dl« hohen Jagd- verträge haben di« betr. Gemeinden ein« erhöht« Einnahme, auch ist die Rogulerung des Wildschadens geregelter wir früher. * Sossenheim, 23. Jan. Der Kaufmann Hermann Bach, mann ans Frankfurt erlitt in der Nähe de? hiesigen Bahnhose« einen Schlagansall, dem er sofort erlag. Die 8eid>c wurde erst nach geraumer Zeit anfgesunden. * Relkhrim. 23. Jan. Der Ackerknccht Robert Manen periel in Kirdorf »iiter einen abstürzenden Nusibonin. Er ci litt einen schweren Beinbruch und niusite dem Krankcn- banse »"geführt werden. * Soden ork»ng7n von Soden und Unterliederbach ein Wolf zeigl«. Ob da? Raubtier erlegt wurde, darüber berichtet die Chronik nicht». Jedenfalls siandellc es sich um einen Ueberlänfer. * F E. Wirsbndrn, 21. Jan. Als recht rabiater »nd renitenter Mensch zeigte sich am 22. Oktober v. I. der Fuhr- mann Franz Konrad an? Toksieiin. als er in der Wörth- ktrnsie von einem Polizeibeamten zurecht gewiesen wurde, weil er ans seinem Schneppk.irren sah. Ten Beamten beleidigte und bedrohte er. griff ihn tätlich an, leistete ihm Widerstand nnb veeubtr durch diesen Austritt aroben Unfug, indem er seinen Fohrsckiein de» weiteren nicht vorzeigte, falschen Namen angah und laut schrie. Degen all dieser Misietnlen belegten ihn die Schössen mit l Monat Hast »nd 3 Wochen Gefängnis. * F. C Wirsbndr», 23. Jan. Tie Wahl des LandeSratS Ananstin von der LondeSdircktion in Wiesbaden zum Stodt- rat der Stadt Cbarlottcnburg bat die Allerhöchste Bestätigung gefunden. Ans seiner bisherigen Stellung wird Stadtrat Augustin am 3t. Januar d. I. ausscheiden. * F. G. Wiesbaden, 23. Jan. Die türfiufwn Offiziere, die in dem letzten Balkan krieg, vor allem bei den Kämpfen um Eschatnldscha zum Teil schwer verwundet in Wiesbaden in einer Villa der Frankfurtcrstraße. Erholung suchten und fanden, sind bi» auf einen wieder in ihre Heimat zurück- gekebrt. * F. C Wiesbaden, 23. Jan. Eine Klage gegen den König von Preußen bat der Regisieur am Wiesbadener Hof- lheater. Linsemonn angestrengt, weil er al» Regisseur nicht so wie es ihni zusteht, beschästigt werde. * F. G. Wiesbaden, 23. Jan. Die bekannt« WarenhauS- Aktiengcsellschaft Leonhard Tietz war drauf und dran, in Wiesbaden ein modern eingerichtete» großfügige« Waren- bous auk dem HouSarnubltüsk -kriedrichstraße 42. Ecke Kirch- gaste und Friedrichstraßr zu errichten. Trotzdem die ge- nannte Gesellschaft einen hohen Kaufpreis für da» Grund- stück bot, konnten Verkäufer und Käufer bi» jetzt noch nicht zusammenkommei». * Ruvkrl, 23. Jan. I» der Grimmschen Wirtschaft zn Villmar überfielen drei Bursche» den Wirtssohn, als dieser ihnen da» Lokal verbot, und verletzten ibn durch Mesicrstiche am Kopf und an der Brust i» schwerer Weise Die Roblinge wurden vr,haftet. Aus Ttarkenburg. * Egklsbacki, 23. Ja». Durch einen Fehlschlag bracht, sich ein hiesiger Holzarbeiter mit der Art eine schwere 4Vr- lctznng am Fuße bei. * Lkligensladt, 23. Jon. Do» einem tragischen Geichick wurde eine hiesige Tchnbuiackn'isamstie hrimgrsucht, indci» die Frau bei der Geburt des — 20. Kinde« slard. Darmstadl, 22. Jan. Da» Glockenspiel splelt von heute ab zur ganzen Stunde: „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren": und zur halbe» Slunde: „In allen meinen Taren, laß ich den Höchslcn raten". * Darmstadt, 22- Jan. Ern siecher lkeberfall wurde am Montag oben» gegen 7 Uhr aus ein au, W eslmden zugereiste, Drenstmädche, begangen Es war auf brr Suche nach einer Slelle und nach den Lausireien tm Begriff sich in einer Wirb schaff in der Alezanderstratze etwa» zu stärken. Sic prüiie vorher nochmal» den Inhalt ihrer Barschaft aus der Strotze, che sie tn da» Lokal eintrcten wollt« und halt, gerade ein Fünsmarkslück tn der Hand. o>» ihr von unbekannter Seite plötzlich da, Geldstück au, den Fingern gerissen wurde und ein da» verblüfft« Mädchen zu sich kam und dem nach der Alistadt laufendrn Dieb richtig nachlausrn konnte, war »er srcchr Räuber in de» engen Gassen versck>wund«n. Sie kann über den Täter keinerlei Angaben machen, glaubt aber, datz e» «in älterer Man» in Arbetierklridern war * BUrstadt. 22 Ja». Al, der Fabrikarbeiter Martin Obl von hier um lü Uhr von der Dahn nach Haus« ging, wurde er von diel betrunkenen Burschen überfallen und mit Birrslaschen so geschlagen, datz er bewutztlo, zu Boden fiel. Er trug drei schwere Verletzungen am Kopse und am Rücken davon und sein ltnler Daumen ist ihm aus dem Gelenk gerissen. Die Täler wurden scsigenommerr. Ans aller Welt. * Beihilfe für die Olympischen Spiele. Bel den nächsten Olympischen Spielen im Jahre >016 in Berlin ist vorgesehen, „Kämpfe zu Pferde" zu veranstalten. Diese Kamps« haben während der Stockholmer Olympiade wo st« zum ersten Male vorgefühit wurden, lebhafte» Interest« gesunden un» waren -vo» großem Erfolge begleitet gewesen. Auch bet den Olympischen Spielen ln England haben vor allem di« Pferde aur Ostpreußen di« größten Erfolg« errungen. Offiziere von alle» hervarragende« Armeen haben an diesen Pämplen teilgenom- men. Er fft daher sicher, daß dies« Kümpfe zu Pferde bei der Olympiade 1910 tn Berlin «Ine rege Beteiligung finden und Offizier« aller prominenler Heer« des Erdenrund» dazu ein. wessen und an ihnen teilnchmen werde». Für da, deuisch« Halbblutpferd haben dies« Kämpfe zu'Pserd und diese Prüf, ung der Pferde eine besonder» hervorragend« Bedeutung. Sie werden de» deuffchen Halbbtutpsrrde» vetstung«sähigkest vor aller West klar darlegen und «, dadurch andere» Ländern «mpsehlen. Ein günstiger Errolg für die deutsche Pferdezucht wird darin liegen. Ruf und Wertschätzung dz, deutschen Pferde» werden steigen. Eine llnlerstützung dieser Brranstaliung ist nun gerade jetzt derhalb von den maßgebenden Pserdezncht- vereinen in den preußischen Provinzen angeslrebi und soll setz! erst recht nach dem Bekanntweiden de, ablehnenden Beschlns. se» der Budget-Kommission de» Rcichsiagev wegen de» Reichs- zuschustes zu den Olympischen Spielen 1916 mit allen Kräften pekuniär gefördert werden Auch die LaudwirlschrslLfam- mern, in deren Bezirken die Pserdezucht slorrert, wollen, wie wir hören, pekuniär in di« Schranken treten. Niesen in Preußen. Ein ckraraktcrislrsche» Polizeisiirck- ckren »vor, dem „Berliner Tageblatt" zvtolge, dreier Tagt Gegenstand einer Behandlung vor dem Scsiösfengericht in Bunzlau. Ein Bürger war von der PolizeiveNvallnirg mil einem Strafmandat bedacht worden, west er eine» Nachts aus dem Marktplatz zu laut geniest habe. Ter Bestrafte erhob Widerspruch. Vor dem Schössengericht erklärte er. daß er nach dem Verlaffen eine» w>rrmen Lokals meist Niesans.illc bekomme: da» sei auch an jenem Abend der Fall gewesen. Von de-n Dcrteid'ger des Angeklagten wurde darauf siinge- wicsen, daß c» nicht Sache der Polizei sein könne, da» Niesen der Einwohner unter Kontrolle zn stellen, »nd e» sei nichi angängig, in dieser Weise gegen einen Bürger vorzngehcn DaS Gericht erkannte auf Freisprechung. Ein Sohn dr« Kronprirrzru erkrankt. Prinz Hubertus, ein Sohn de« Kronprinzen, ist an Keuchhusten erkrankt. Wie au» dem heutigen Inserat bervorgeüt. dauert der billige Massen-Derkauf fertiger Hrrren- und Knaben Garderobe in der Wirtschaft „Zur Windeck" nur noch vier Tage. He», und Strohmartt zu Frantlnrt «. M Angekahren wa. re» ll Wagen he». Bezahlt würben 2 - 88—3 20 Mark für 50 Ktl«. Zufuhren au» Oberhestea und den Kreisen Honan »»'« Dieburg. Frankiurirr Werrerberrckri v»r»u»s»g«: Vorwiegend heiter, trocken, teii, Zunahm de» Froste», östlich« Winde. Leran,wörtlich s d Schristteitung: Otio H > r I ch e I. Frirdberg für den Anzrigenteil: Karl Schmi dt. Friedberg t. H Dr,< ». vertag d. „Reuen Tageszeitung" A -S. Frtcdberg i H Gedenket der hungernden Äögei. vergeßt den treuen Hotkund nickt! 91». 19 9(cnc 2ages>e»»ng. Areilag, Le» Li». ->»»uar iil s-. noch 4 Tage i Sstinstäg, Sonntag’, tlontag, IHpn*taig dauert der billige Massenverkauf fertiger Herren- u. Knaben-€»arderoI»c wie PalcUUs, Ulster, Anzüge, ff osen 9 Joppen, Westen, Idehrofk-Aii/iige, Monfirinsiuflcn-Anzn^e, Capes, Regciiiilstcr 9 Abonnement 70 — 60 pfg un i, Ammer mit » ohne Pe»' sion. Prima Apfelwein t3iü)f IRKHUINUNG l/l es.ddP viele Rßucher foiQcn ihrer Leidtn/chaf j nie rucJvj tun Schulzen Sie ftch durJi ^Vberi TdbleiknoErWlihch in Allen Apol hcten u od DloQa fen Picb clJ QiiOinciLchdChid IM1 ' Jjp . w Niederlagen in Friedbcrg: - Hot- Apotheke l Eogel, Hot-Apotheke L_ Mohren. Drogerie Baumeister. Säemaichine „SBHfjburjia" u. „Jsaria" gutbewährte Maschine. 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Starcke in Melle. Kaufgesuch ÄtW-Ml'k Alte Ansichten von Amcrtka, be- ionders 8!ew-Port,auchSchIach.en- bitder zu lauien gesucht. Pho.o- graphien, Postkarten ausgeschlosi. Off. unt. 223 an die Exp. d. Bl. Mehrere tüchtige Kchmrster n. Knechte suchen sosort Stellen. Iran AbplanWIp, Gkwerbomäßigkr Ztellenhkrmitllkk, ^riedberg, Kl.KöhlcrgasseS. ___Teleson 812. Ein braver Junge kann als Lehrling Ernst Mmschrl fioionials JUttfrrinl* und jfarbmarrn. bei mir eintretcn. WtfSiu.WW König, Bad-Nn«heim. Lf>t;.:ftarl>tn,Mk,Plilsk! Lager in Gips-, Kreide- lriedl>trgl.K.,ssrIrfun 355 ?>eiitrn-«.0alken-RoI,rr« (f). Feitze's Verurteilt- Wel-Iodtforbc in 6 prachtvollen Nuanien. Kaufen Sie keinen Käueksr-Üpflarst bevor Sie Preise bei mir eingeholt haben. Willi, ßd. Kess, friedbery, Kaiserstr. 162-64, Telefon 381. Mitn-zlllkerslllirik empfiehlt ihre Trolsriisliiiiifjkl und Mrliissc-Ziillerslhilihkl in vorzüglichster Qualität billigst. Preisvsterten und Muster aus gefl. Anträge. 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Der strengste Winter, von dem die Chroniken berichten, war 765 nach Christa, er begann iin Srptcmb-'r 761 und n alirte bis zum Frühjahr 765». Für Franksurt liegt die älteste Nachricht aus dem Jahre 870 vor: wochenlang konnte man über den tieszugesrorcnen Rhein und Main geben. Auch im nächsten Jahre trat dieselbe Erscheinung ein. kcrner '.«75. 994, UM>3 und 1279. Im Jahre 1306 ..vervroir der Ryn und der Mann viir Franksort. das Nß brock av uns Lichtmeß un det grasten Schaden an der Stadt u»d an der Brücken to Franck fort." Das 15. Jahrhundert erlebte strenge Winter, in drnen der Mai» wochenlang voui Eis überbrückt war, in den Jabren 1454, 1485, 1 101 und 1193. Im folgende» Jabr- biindert gab eS siebe» EiSsabre. Ans de», rmchsten Säkii- l»m wird van »lehrere» Eisieste» aus dem Stroin berichtet. Im Jahre U>l»8 von, 2. Januar ..bist aufs de» 17. Februar ist der Mag» zugekroliren gestanden, also daß den 10. Febr. die Bender ein neues Fast daraus verfertigte» und E. E. Natb präsentierten, dagegen vercbrete ihnen die Stadt zehn Reichstbaler." 1612 konnte inan mit schweren Lastwagen von einem liker an? andere fahren: im Februar 1625 verfertigten die Bender auf dem MaiciS abermals ein Fast und erhielten dafür 20 Taler und ein halbe? Obm Wein, und 1672 fand auf dem Strom ein graste? Sckiesten statt. .Joch ging'? im Februar 1682 her, als die Bender und Schüben gemeinsam eln EiSlest seirten. Dar von den Bcndergesellen gearbeitete Fast trug folgenden BerS eingemeistelt: „Meinen Herrn zu Elir und Preist, Bin ick, gemacht aul Mayn und Eist. I» einem Tag. beist Fastennacht. Bey Sonnenschein bervorgebracht." Nach 1692 und besonder 1695, konnten die Bender ihren alten Brauch aus dem Maineis üben. DerbältniSmähig reich war da? 18. Jahrhundert an kalte» Wintern: 1704, 1709, 1718 1729 und 1740. In diesem ledteren Jahre fand noch am 1. März ein Fest der Bender aus dem Eise statt, worüber eine Truckschrist erschien, die in bebaglicker Breite den gan- zen Pomp, der danialr entfaltet wurde schilderte. Im Jahre 1794 fror der Main wochenlang zu. Die Kälte war derart grast, dost mehrere Soldaten auf ihren Posten erfroren. ?fm 13. Februar 1803 konnte man auf dem Main Schlitten fab- ren. da ein hoher Schnee a»k der Eisdecke lag. Dann war der Fliistlauf vom 25 Dezember 1826 bis zum 1. März 1827 zugesroren, die Kälte stieg in diesem Winter bis auf 22 Elrad Rcaumur. Auch jcht wurde dar übliche Fast auf dem Main gebaiit. seine Jnlchrist lautete: Aul Eis im Main entttant. _ Seit ITHundert 4mal zehn. Heil dem Senat I Frei blüh' der Staat! Einen sehr schweren Winter mit monatelanger furchtbarer Kälte brachte dar Jahr 182G3K. Die Not stieg unter der armen Bevölkerung ausr höchste. die durch die Opfer- stcudigkeit edler Wohltäter allerdings bald Linderung erfuhr. 1838 am 26. Februar, verfertigten die Bender abermals ein Fast von 8 Obm Inhalt auf dem Main und brachten er in festlichem Zuge in die Stadt. Im Jahre 1840 fror der Main schon im Dezember zu. ebenso 1853. Mitte Januar 1854 hatte dar EiS eine Stärke von 28 Zoll erreicht. Vom 21.—25. Januar fanden auf dem Main groste Feste statt. Im Januar 1861 lief der Franklurter Schlitttchuhklub auf dem Main von Franksurt bis Kostbeim. Und schliehlich der Winter 1871/72: auch er sah aus dem spiegelglatt zugcfrore- nen Main tagelang rauschende Feste und Volksbelustigungen mancherlei Art. — Ob der Winter 1914 den Frankfurtern auch so bald ist nach langen, langen Jahren? Die Anzeichen dazu sind da. R. H Ans aller lUelt. * Statist!ich«» von der Stenograph',. Nach der soeben veröffentlichten Staiistlk hat sich die Schule Gabelsberger auch im Wahljahre 1912 43 austeiordentlich günstig entwickelt. Di« schwebenden Verhandlungen zur Schaffung einer dcutlchen Ein. heitsstenozraph « haben keinen schädigenden Ernsletz ausge- fibt; im Gegenteil, der Zuwache der im deutschen System Unterrichteten war noch nie so grost als im abgelousenen Jahre, wo er mit nahezu 17000 etwa ein Zehntel der GefamtüNter- richtszifser ausmacht. Insgesamt ergibt die neu« Statistik de» Gabelsbergerlrhen System» 2041 Verein« mit >39 400 Mitgliedern und 220 3>2 Unterrichteten. Zn Eabelsbergerscher Stenographie wird an 4331 Lehranltolten unlerrichie«. da« ergibt einen Zuwachs von 134 Vereinen, 800t Mitgliedern, 10 202 Unterrichteten und 328 Lehranstalten gegenüber dem letzten Zähljahr«. Zm Drutichen Reiche beträgt die Zahl der Verein« 2011 (4- U3>. die der Mitglieder 113 490 (+ 6849), der Un. tvrrichtetcn I2023I (+ 11211) and der Lehranstalten 2471 l-i- 299). Sehr ersreullch ist auch da, Wachstum der Gabelr- bevgerlchcn Schul« in Preußen. Di« Zahl der Verein« ist hier um 72 aus lllt.die Zahl »er Mitglieder um 2008 aus 30 387. di« Zahl der Unterrichteten um 3924 aus 32 009 und die Zahl der Lehranstalt«» um 93 aus 8i0 gestiegen. Mi» berechtigtem Stal, tritt d'« Schute Gabelsberger mit diesen Zahlen in da» neu« Jahr, in dem Bewutzseln. datz sie mit diesem glanzenden Ergebnis auch diesmal dt« anderen Sienographleschulen weit hinter sich läßt. SeheimnisoaUe» Verlchwinde» ein«« Lsihrige» Mädchen». Erotz« Erregung rus« in Hannover da» Verschwinden eine« 3. jährigen Mädchens, der Tochter Hildegard de» Arbeiter» Wild» Hagen hervor. Man nimmt an, datz da» auffallend hübsth« Kind einem Verbrechen zum Opser gefallen ist. Auf die Wiederaufsindung de, Mädchen, hat der R-gierungsptäsiden» ein« Belohnung von 000 Mark ausgesetzt. Die Laubengärten Han- novers wurden von 300 Soldaten obgeiucht. Bi» setzt hat man keine Spur von dem Kind« gesunden. «in Mo» in Oftprentzen erleg«. Au» Turvscheln. Kreis 2». bannisbura. wird geschrieben. datz am 13. Zonuor bei einer Tiridjagd -uj Hasen, die aus etwa ll ttiiomclrr Länge - Rutziand grenzt, «i» kapitaler männlicher Sllols erleg, mim Das 6-cwicht de, Wolfe» beträgt 93 Piund. Der Brand de» Schwerin«, Schlosie» ha, nach dem Glitach U» der Sachverständig«» einen Schoden von 1700 000 Mail angerichtet, der von mehreren Verstcherungogeselllckuiien zu tragen ist. Unschaldi, i« Zuchthaus. Au» Elberscid wird berichte,: Unter dem Verdachte, den Voucrngulsbesigcr Hamm in Flau, deisbach ermarde, zu haben, sind di« beiden Arbeiter Zmtomv und Hielhorn. gegen die schon ein« gerichiliche Vorunleriucknina schweb,«, in da, Untersuchnngsgesängn » eingelieser, worden Da» Wiederausnohmeversahren gegen Frau Hamm di« wegen Vcihils« bei der Ermordung ihre» Man,«» zu II Jahren Zuck», hau, verurteilt wurde und diese Stras« augenblicklich vr,blitz: ist bereils beim Elberfelder Landge, chi« ringe,eicht Seit 9 Tag», ichlasen» liegt der österreichische Seemann Cigal« in einem Neapeler Spital«. Die «rrzte stellten Pcro naiyergislung skst. Au» den hinterl-IIenen Briefen geh, he,, vor, datz Eigai« sich vergiftet hat. Die gesamte Neapeler Aerzleschast ist der Anstchi. datz der Fall von grützwm willen, schafllichen Interesse lst. Pul» und Almnng sind vollkonimrn normal, doch sind all« Versuche. den Schlalende» zu wecken bisher gescheltert. Nur bei stärkstem Läim schlägt der Poiien« einen Moment dl« Augen aus. um sie sosori wieder zu ichlie tzen. Eigol« wird mit Rährklismen und Jnjeltionen am Leben erhalten — Nach eine, Meldung aus Neapel ist Eigol, ohne w :der erwach, zu sein, gesioiben. Eisenbahnunglück. In Bergeborbeck bei Esten o. R. «reig. ncl« sich ,:n schwere, Eisenbahnunglück. Eln Stratzenbohnwa- gen. der ein Sioatsbahnglei, trenzie, wurde von einem Schnellzug übcrsahren Di« Pastagiere Halle da, Unglück vaiheige srhen, entsetzlich klang da, Anqll,«schrei der ilnalilfklich.-n. die sich nicht mehr tu Sicherheit »u bringen vermochten I>, T jji, samnicnstotz war von grouenhaster Wirkung: Der schwer« Lira tzenbahnwagen war über zehn Mete, wr l zur Seile gelchlcu der» und völlig zertrümmert. Drei Fahrgäste wäre» aus de, Siell« getötet. In dem Gewirr der Holz-, Eisen, UN) Gig», inastrn fand man Zwei Männer und drei Frauen enlsrglich 1 ». gerichtet und schwer verletzt. Einer Frau war der Arm abgc- sahien. Dem Führer de» Stratzenbobnwagen» war ein Belr otgequetfchl. Beim Eintreffen de» Wagen, am Bahnüber. g-ang waren die Schranken offen und dag Gleis anscheinend frei gewesen. «>»e mutig« Tat. Hauptmana ». Gram, Flügeladjutant de» Herzogs Ernst August zu Braunichweig, rettet« drei Personen vom Tod« de» Ertrinken» Wie der „Allgemeine An- zciger" inetdet. brach auf einer adgeeisten Stell« de» »reu,, «eiche» bei Skiddagrhasen «in 12fähriger Knabe ein, den de, Hauptmann unter grotzen Anstrengungen an» Land bracht«. Unmittelbar darauf war an einer anderen Stell« dessclten Teiche» ein t.lsährige» Mädchen versunken, dem Hauptmom » Erane soso» zu Hilfe eilte Er selbst und ein älterer Herr dei sich am Rrttunxswerk beteiligte, brackien zunäckyt gleich fall» «in, „ gelang dann »der Hauptmann » Grone, zuerst drn älteren Herrn zu rrtlen und daianf da, Kind an Land zu bringen. Gänzlich ermattet mutzte der Hauplrnann mit frein- der H.tfe tn ein Privalhau» gebracht werden, von wo au» er mittel» Automobil» ln seine Wohnung nach Braunichweig übergeführt wurde. Folgenschwerer Gerüfteiusturz. El» schwerer Gerüi'trinsturz ereignete sich beim Bau de, neuen Hochofen, auf der Dockner». morck Hütte bei Dabersch«. Infolge Nachgeben, von Eijeiillam- Znm Pflnyeilcn. Roman von M. Prigge-Brook z lstorrtehunai Hinter ihr ging die Türe. Ohm Esilerr stand auf der Scklvellr. sein gutes Gesicht war rot und erregt. „Du hast Nackrickt von Mama, vsim? Du verbirgst mir was? Ich sehe Dir es an. Hat Tante Luise etwas geschrieben?" . Statt der Anttvart reichte der Alte die Tevesche, die eben gekommen, isir bin. Ter Jntzalt war sosgender: „Kinder sofort kommen. Mutter hoffnungslos. Lutte." Im ersten Moment schwankte Rosemarie und mutzte sich sestbolten. dann froote sie in ihrem gewöhnlichen Tone. „Wann fährt der nächste Zug?" . „Aber K'nd. vorher mutzt Du doch mit den Großeltern rede» wer rioentlich retten soll." „Natürlich wir die Kinder. Großmutter scheidet ans. die kann w'der geben noch, Leben. Grotzvoler ist onck der Slör'ste nickst. Niemand kan» mit »ns reisen, und wir »ulltten z» unserer Mama." „Ja. D» wirst mästen, oemes. armes Tina. Aber Heinz denkst T» datz er d'e Nettestrapacen erträot?" „Er mutz Obm nun versiert lr>n« "Int*" n»r einmok. sie sehnt sich nach itzm. imd wenn «7,», nickst kommt, fo kann '>e nicht in Frieden sterben. Er mutz otto mit." Verw„--h»rnd blickte der o'te Man» ous das junge Kind, dar d'r Not d-r Stunde z"m ""eibe reifte. „Wann fährt der Zug?" fragte sic mit zuckenden Lippen. „Ilm die zehnte Stunde. Dir kratzen Zeit genug, denn da Dich niemand begleiten fnnn. wirst Tn m'ch witnebwen?" „Guter Obml" Rosemarie wi'ch'e de Tränen ab und drück'e die Hand des Alten. ..Jab' Tnnk!" Sie batten noch Zeit. d>e Großeltern vorznbereiten. die "'"ckricht niedenvarr. Ilm die »cfintc Stunde latz Rrste- morie mit dem Ohm und Heinz, den Monika aus dem Schlotz dielt, im Abteil des Zuges, der gen Süden fubr. Ihre Seele flog voraus. Jbr tapscres Herz erbebte. Wie würde sie die M"tter finden? Role Setzo'd setzte noch. Die Mutterliebe batte die d nuszul'a'ten. der leine Beute schon er- tatzt hielt, Mist itzrer sevtog Krott umling sie das zu ibren stütz"» bi-rt-nkeude uväd-tz-n. das b"rrbrechend lchl"ch-te. nratzte si" d"n a»t rtzr Bett oeleat"', B "tzeg an sich, der im Sch'"' rzckt-'tp. e»i»dee. meine Kinder!" Sie war o"-'» mit itznen, der Bl'ck der Steetz"nden e„s,)e n-»t h"m Vätzcken. „M"!n armer Heinz. nie wird er frr,st^nti„ 0 » .tarne t"Nnen. Veetvrich mir. tttatemnrse. d"tz Du itzm ersrt-pn w'stst. wo? ibm fehlt. Btertzt rm tnriiin. eilen. s"hr' !tzn die hjetzen. dom-t es ein e-kster Sebold wird. itzm d'e Bilder keiner Atznen. errotzte itzm N"N ,,»* ksede. ''''rp ihn und kehre itzn d'e shirmo t'"h"n. Tu ma!»t. wie rn„,„ nrmer Vater an ihr hing. Willst Du mir das p""'"«"!^»?" «sst"S. w"8 mistst". ermihert« H"N s„nae Möd-tz-m tonlos. Die Stimme nerlogte rtzr. Der sunae Körner hetzte Na« unterdrücktem Schm"rz. Rate strich ihrem 4V--V d"" i-uAtn gc-nr g'is d"r St'rn. „Ich getze aern. L'rtzt'na es ist ko kokt in d"r W"lt obne Deinen Baser es ist kein ttn. r-cht, men» ich mich freue, bokd wieder bei ibm zu sein. rvh„-- n»,r rn,,f.„ mr'N K'"b." Die Schwäche kam über sie. die A-men sch'osten sich, wakemorie verhorn die itzren in den D"-k"n Tante Lutte t'ot oerä"lchlos ein. „Mama sch'ätt". flüsterte sie. „Geb' in Dein Zimmer, wenn sie nirtwnckt. n>'e ich Dich." Rate Sebalds Schlot mar kurz. A's sie „t, sich kam verkanate sie Eblers zu leben. Der aste Mann sntz sanae an dem Starhebette der innaen Frnu. Angesicht? des Tede? bangte sie um die Kinder. „Verlatz sie nickst, verlaß sie nicht'" stebte sie. Er gab ein heiliges Dertprechw. Am Morgen schloß der Tod Roses müde Lider zu. nach, dem sie ibre Kinder oeleonet, Zwei Tnge später aekeitete Ehlers die Leiche beim. Die Kinder fuhren mit der Taute Luise voraus Im Prunksaale des Pflugeiscns bahrte man die Leiche auf: der große Raum faßte die Menge der Leidtragenven kaum. Der Prediger sprach kchöne. gerührte Warte. Am Sorge stand Roten,arie. den kleinen Bruder im Arme. Ei barg sein Köpfchen an ibre Schulter. lind während der lsteistliche das Gebet sprach, tönten an Rolemarie? Obr der Mutter lebte Worte: „Verlaß ibn nie. nie!" Nach acht Tagen fand die Testnmentseröttnimg in dem Pslugeilen statt. Do Frau Rose ihrem Gatten im Besiy gefolgt, batte er verfügt, daß erst nach ihrem Tode eine ?>i. lung stnttsinden solle: Haus und Firma ginaen an J"-„z Dngegen gehörten hls zur Großinbriokeit des Erden hie E'n kimtte des Gelchätts beiden Getchwiste-n. Trat Jeinr t"i„ Erbe an. siel ein großes Kopitas on Ratemari». das aut d-m Pssiigeiten eingetragen, nur Im Nottast nbz>''ölen war Zinken batte der Erbe vünktflch zu zahlen Das übrioe Per v'ögen teilten die Zwei, soweit nicht Legate in Trage ko»,"» Bormund und Testamentsvollstrecker mar ">.;pf,ern'e,sto- Hort. Z„m Leiter der Firma war Jafatz Ehle-s nuserkeheo Er erhielt die unumschränkte Elewalt !>tz"r alle?, was s»m Gelchä't gehörte, konnte verkaufen, siauidieren und ren nach erm-nem Ermesten. Dieses Deehältnis übe-daiierte sarar b'e Srotz'äbr'"' ' von Heinz. „Ich vertraue der erprobten Tückstlgseit n-'n"« väterlichen Freundes unbedingt, und bitte itz». nn n""""" Sohn Vaterstelle zu vertreten. w!e er mir Net« eln P >— war", batte Jobst Sebold geschrieben. Im PNunerlrn oinn das Leben leinen ntten G-na. Zrit lind"rte den Scknnerz »m den Verlust d"r gelio't"» lern. Rose Marie ging in !br zwiKrziasteS Job' A-' / - Bitte war Lutte Kern geblieben, »m die vr>wnisten K'n ' zu bemuttern. Lbrn Eblers nahm an den Mahlzeit»» > io waren d>e Lücken wenigstens äußerlich gefüllt und K lernte ein Familienleben kennen. lForlletrnna folgt. Nr. 13 vrnt» L mein stürzte ein Eeriist «in, Lar zum Montieren benutzt wurde. Die auf dem Gerüst beschäsllgren Arbeiter stürzten mit dem Gerüst nur einer Höhe von 8 Meter in die Tiefe. Drei Arbei- >-.’«• erlitten schwere Verletzungen, zwei wurden leichter versitzt. Di« Ursache ist aus Ueberlastung der Gerüstes zurückzu- iiiljicn. Berhaftang eines römischen GelreidcNeserantcn. Großes Aufsehen erregt in Nom die Derhastung der größten römischen Getreidelieferanten für die Armee, Magnani, deren Gründe noch geheim gehalten werden. Ein entlassener Angestellter Magnani», Eoncalonieri, hatt« einem sozialistischen Abgeordneten Eeschäflsbriese sür die Summe von 8 880 L.re angeboten, um Erpreffungsmanöver gegen den Getreideliescranten zu begehen Der Abgeordnete übergab di« Briesschasten der Polizei Sic müssen anscheinend so starl belastend geroeien sein, daß sich die Behörden zur Verhaftung Magnanis gezwungen iahen, Brand in der Sinncrsabrik in Karlsruhe. Am 19. Januar abends gegen 18 Uhr brach in der Elevatorenanlage des Silospeichers der Sinnergesellschast in Karlsruhe durch Selbstentzündung Feuer aus, das durch die Fabrikfeuerwehr nach einiger Zeit gelöscht weiden lonnte. Wie die Direktion der Ge- scNlchait mitteilt, erleidet der Verleb leine Unerbrcchung, Der Schaden soll nicht erheblich sein, Ciscubahnzusammeustotz aus dem Mosel „ Eüterbahnhos, Aus dem Moscl-Eütcrbahnhos ist rin Gllterzug aus einen still- stehenden Wagen angesahren. Zwanzig Wagen sind zum Teil vollständig zertrümmert Das Maschinenpersonal konnte sich durch Abspringen retren. Von glühenden Schlacken verbrannt. Auf der Schlackenhalde der Bernhardihütte bei Kattowitz legte sich «in junger Arbeiter in Unlennnis der Erfahr, die ihm drohte, zur Ruh« nirtcr und war bald eingeschlasen. Am anderen Morgen fand man seine halbverkohlte Leich« aus. Eine schnelle Heirat. Wie der „Daily Mirrer" berichtet, hat d e drahtlose Telegraphie unter merkwürdigen Umständen eine Heirat zustande gebracht. Es handelt sich um die Eheschließung der bekannten englischen Schauspielerin Maud Andrews, di« sich augenblicklich aus einer Vorstcllungstournee in den Vereinigten Staaten befindet, Sic ging an Bord des cng- I tzchen Palcldamxsers „Caiieran", der im Hafen von Newyorl lag und nach den Bermuga-Fnseln abgehen sollte. Der kurze Besuch von kaum einer Viertelstunde genügt«, für die Schau- spftlerin, um in heiliger Leidenschaft zu dem zweiten Oss zier z» entflammen. Sie fragte ihn lurzer Hand, ob er sie heiraten wolle. Der bestürzte Offizier erwiderte ausweichend. Anderen Tages sandte ihm tue Schauspielerin ein drahtlos«, Telegramm, das ihm aus dem Weg« nach den Bermuda-Inseln erreichte. Es lauteten graben Sie mir eigentlich erklärt, daß wir verlobt sind? Ich weiß es nicht mehr ganz genau. Es ist sebr unangenehm. Antworten Sie mir bitte!" Bon allen Zweifels ualen befreite sie ein Telegramm des Offizier, folgenden Wortlauts: ,Zch habe es zwar nicht gesagt. Aber wenn Sie es wünschen, kann er ja geschehen." Das letzte Telegramm enthielt dar beglückte Ja der Maud Andrew». Es ist anzunehmen, daß di« rn«rgische Frauenwelt Englands und Amerila, das Beispiel Maud Andrews nachahmen wird. Aus der Heimat. * Fricdbcrg, 23. Jan. Um einer Verzettelung des der- käuflichen Privatgrundbesitzes an auswärtige Spekulanten dorzubeugcn, kaufen neuerdmgs die Gemeindeverwaltungen selbst oder die örtlichen Bauernvereinigungen in Oberhclsen die Ländereien gemeinsam an. Ebenso sind diese Körper- schasten beniüht, wo eS angängig ist. die in ihren Gemarkim- ge» liegenden Güter von Großgrundbesitzern zu erwerben und sie in kleinere Parzellen für Kleinbauern umznwandeln: diese Maßnahme ist im Interesse der Seßhafttnachung eines guten Bauernstandes sehr zu begrüßen und zur Nachahmung warn, zu empfehlen. * Frankfurt «. M., 22 Jan. Als am Montag vormittag ein Mjühriger Schornsteinfeger aus der Fürstenbergerstrotze auf einem Dache ein«, Hans«, im Grünebnrgwcg beichästigt war. rutschte er aus dem glatten Dache aus und stürzte in die Tief«, wo er regungslos liegen blieb. Von Hauseinwohncrn wurde er in den Hausgang getragen und die Rettungswache aus der Münzgaffe heibeigerusen. Diese stellt« schwere innere Berletznngen. sowie eine erhebliche Quetschung der Rückenwir- belsaulc lest und verbracht« den Schwerverletzten nach dem Bürgcrhosiptal. wo er bedenklich darniederliogt. Frankfurt a. M., 22. Jan. An der Dorteiweilerftroße war oer 56 Jahr« alte Taglühner Kleininger mir dem Befchaeiden von Bäumen be-'chäftig,. Durch einen Fehltritt stürz,« er vom Daum auf das Straßcnpftaster. wo er bewutztlos liegen blieb. Durch die R-tlnngswache wurde er mit schweren inneren Verletzungen nach dem Marienkrankenhause verbracht. * Frankfurt a. M., 23. Jan. Das gestern und heute in der Stadt verbreitete Gerücht von dem tödlichen Unfall eines Schulknaben auf dem Main, bestätigt sich nicht. An den zn- Itändigen Stellen ist nichts davon bekannt. Auch in der betreuenden Schule wird niemand vermißt. «ranksurt a. M., 23. Jan. Wie ichwer vielen Leuten die Steu-zahlung wird, zeigt eine Statistik über die Mah. Hangen und Pstindungcu der letzten Jahre. Mahnunegn wurden rund 336000. Pfändungen 136000 angeordnet. Von 80 000 vollzogenen Pjändungcn erwiesen sich 64 975 als Iruchtlos, also 75 Prozent. z-rüen-Nasia». * k Oberursel, 23. Jan. Der Geheim« Provinzsolschnlrat Dr.^ Rasier ans Caffcl hielt in der höheren Mädchenschule «ine umsoffende Rrvisio» des gesamte» Unterrichrsbctriebes. be. b-ss Ausbau der Anstalt z„m Lycinm. ab. Auch die Pläne iiir de.i Erweiterungsbau haben dem Königlichen Provinzial- jchulkol'eg.um Vorgelegen. Lbcrurscl, 23. Jan. Die Stadt plant zum Ausbau der höheren Mädchenschule eine umfangreiche Erweiiernng der äL-chulgebäude. Dem Provimialsckmlkollegium wurden die Neu« Lageszrrrung. Freitag, aen 23. Jaguar 1914» Pläne bereits eingereicht: auch Schulrat Qr. KaUer-Kassel unterzog die Anstalt dieser Tage einer Besichtigung. Von dem Ergebnis dieser Revision dürste es abhängcn, ob die Schule zu einem Lyzeum ausgestaltet wird. * Bad Homburg v. d. H., 23. Jan. Der langwierige Stteit der Stadtverwaltung mit der Nachbargemeinde @ou- zenheim über die Verlegung der am Gonzenheimer Dille», viertel belegnen Hamburger Klärbecken ist jetzt durch ministerielle Entscheidung zu Gunsten Gonzenheinis entschiedet, worden. Homburg soll ein neues Projekt nach dem söge- nannten biologischen Verfahren vorlegen, sich aber bezüglich des Baugeländes mit Gonzenheim zu einigen versuchen und sich bemühen, der Anlage einen Platz unterhalb des Ortes zu erhalten. Ein Verbleiben der Anlagen an der gegenwärtigen Stelle inmilten der Gonzenheimer Dillcnkolonie müsse aus gesundheitlickicn Gründen als ausgeschlossen gelten. * %. Usingen, 23. Jan Rechtsanwalt Dr. Elsas hier ist znm Notar ernannt worden. — Lehrer Krämer hier erhielr auf feinen Wunsch zum t. April eine Lchrerstclle in Vrnubach a Nh. Zum gleichen Tag ist Lehrer Hugo Schmidt zu Lkris- lel hierher versetzt. ' jr. Eichbach 23. Jan. Im Saal« des Gastwirts Nutz -and der erste Famiiienabcnd des hiesigen Fronenvereins siatt. Eine stattliche Anzahl Frauen füllte den Saal bis ans den letzten Platz. Herr Pfarrer Eottroald rrösfnctc di« Feier mit einer Ansprache lind zeigte alsdann an der Hand von Lichtbildern „Luthers Leben". Di« »ortrcsiftchen Ansführnn. gen landen reichen Beisall. Den Abfchlnß bildete ein Kassee- kränzchen. welche die Anwesenden noch lang« beisommenhielt. Herr Gastwirt Ruß hatt« keine Mühe gescheut, seine Gäste gut zu bewirten. Ganz besonderer Dank aber gebührt Herrn Pfarrer Goilwald, der es versteht, seinen Kemeindeglicdcrn ans allen Gebieten näher zu kommen. Man trennt« sich mit dem Wunsche, solcher Veranstaltungen öfter teilhaftig zu werden. * Wiesbaden, 23. Jan. Der Rosiausiche Dichbändlerverein hielt am 21. Januar unter seinem Vorsitzenden Isaak Kahn. Biebrich a. Rh. ein« ans allen Teilen Naffaus sehr gut besuchte Generalversammlung ab. Der Vorsitzende besprach zunächst die harten Onarantänebestlmmungcn, die angesichts der erneut drohenden Gefahr der Einschleppung der Mank- und Klauenseuche d«r Vorstand der Landwirsichaftskammer für den Regie, rungsbezirk Wiesbaden der 19. Vollversammlung der Kammer am 28. Dezember v. I. nteibreitet hatte, damit der Regierungspräsident zu Wiesbaden aus Grund des Gesetzes wegen der Abwehr und Unterdrückung van Viehseuche» sür die Zeit der Gefahr der Einschleppung der Seuche zum Erlaß veilchörs- ter Bestimmungen ermächt gt werde. Es war gefordert, daß in den Regierungsbezirk zu Nutz- und Zuchtzwecken eingeführ. teu Wiederkäuer und Schweine im ersten Erenzort einer Untersuchung unterzageu werden. Aus energisches Eintreten der Kammermitglieder Feger.Falkenstein und Leber-Bierftodt sowie der Departemenistierarztes Geh. Beterinärarzt Peters- Wiesbaden wurde der «ingebracht« Antrag dahin angenommen. daß nur für die aus verseuchten oder seucheverdächtigen Gebieten in dem Bezirk «ingefühlten Tiere seder Art einer Quarantäne zu nnterftelle» seien. Dies iei jetzt durchgefühtt und zwar auf alles Bieh aus den Provinzen Oft- und West, prenßen. Der Biehhandek, so führte der Borfitzende aus. habe selbst da» größte Interesse an dieser Quarantäne, ihm liege gerade so wie dem Landwirt daran, den Bezirk senchen- srei zu halten. Dir Versammlung folgte mit lebhaftem In- tercffe diesen Ausführungen. Der Borsitzende des Bundes der Diehhändler Deutichlands in Berlin, Hermann Daniel Dier- darf. hatte ein Schreiben an den Vorsitzenden des Raffauiichen Biehhändlervereins gerichtet, ln dem er auf tue Notwendigkeit hinwies und auf die Borteil«, die in der groß dnrckrgeführten Organisittion liegen. Bus diesen Gründen sei der Wederan- schluß des Raffauiichen Viehhändlervereins an den Bund zu wünschen. Nach lebhafter Diskussion wurde mit großer Majorität gegen 9 Stimmen, bei Stimmenthaltung des Vorsitzenden der Beschluß gesatzt, den Wiedereintritt n cht zu vollziehen. Tie Metzger in Wiesbaden und die in Worms sind die einzigen in Westdeutschland, die auf ihren Viehmärkten bei ei. nem ausgeführten auf nicht sofort den Vehhändlern den Kaufpreis zahlen müffen. Eine Aenderung in dieser Hinsicht in Wiesbaden ist von Vorstandsmitgliedern des Raffauifcheu Viehhändlervereins erwogen worden, dahingehend, daß bei der Urbsraabe des Wiegescheins des vettauften Viehes an den Metzger iofort dem Händler der Kauspreis zu entrichten fei. In der heutigen Sitzung wurde eingehend dieser Punkt behandelt, hauptiachlich bei Brieiliganq von Beringcr-Bodcnbcim, Isido, Meyer - halzhanie» a. d. Aar, Hermann Heß . Wies- br.den, Jakob Heyum-Rückershansen, Jos. Leoi - Biebrich, Siegmund, Ehrenfeld.Lausenselden und der Borsitzend«. Es wurde besonders darauf h'.ngewiesey, daß es für den Viehhändler, der doch zu dem Handel- und Dcwsrbestand gehöre, nicht gezieme, sich sozusagen als KoNektant. ja Handwerks- bursche oder gar als Bettler behandeln zu lasten, wenn er nach nach Wachen sich bet seinem Schuldner ratenweise das Geld holen muffe. Man einige sich tahln, eine Kommission zu wählen, die mit dem Vorstand der Fleischer.Innung Wiesbaden üb«: diesen Punkt verhandeln und das Ergebnis der demnächst zu brrusenden Generalversammlung unterbreiten solle. Zum Schluffe berichtete be- Kassierer Ehienfeld-Stauscnielden über die Kaffenvcrhältniffe de? Vereins im Jahr« 1913. Ein Uehcrschnß »an 886,88 Mark ist zu verzeichnen. Entlastung erfolgte. * F. C. Wiesbaden, 21. Fan. Gestern um die Mittagszeit wurden die Bewohner der Weltknrstadt durch die Nachricht in Aufregung versetzt, daß in der Jahnstraße Nr. 5 ein Raubinord verübt worden sei. I» dam Pnrterrcsteck des genannten Hanfes wohnt der Milchhändler Wendelin Schweitzer, der seit einigen Jahren mit- seiner Frau ein Milch- und Rohmgcscksäft betreibt. Früher war Schweitzer in der Kronenbrauerei in Wiesbaden tätig. In der Friihe jeden Morgens gegen 6 Uhr verließ Schweitzer mit seinem Milchkarren das KanL. um seine Kunden, bonptiächlich in dem Welbritzviertel. mit Milch zu versorgen, .oay.evd seine Ehefrau eine Stunde später dem Milchgeschäii nachgeht und die Kunde» in dem um ihre Wohnung liegenden Straßen und die Nachbarschaft bedient Deshalb kehrte Frau Schweitzer stets früher als ihr Gatte nach Hanse zurück. Die Tätigkeit der Eheleute hatte sich wahrscheinlich ein Mieter ad notam genommen, der seil dem 14. Januar bei ihnen sich eingemietet, na.chdein das von ihm bezogene Zimmer kürzlich von einem der Söhne der Eheleute Schweiver. wegen Verheiratung geräumt wurde. Schweitzer hatte versäumt, diesen seinen Mieter nach Raine und Stand zu tragen, dock» fall er Mitte der 20-r J/,»r, Preuß. Consols 86 85 3',. „ „ 76 60 4“/« Hesse» 96 av 3- ,.°,. „ 83 30 3',» „ '< 4.— 4*,. Ocftcrt. Goldrente 88.60 4„ Sübecmit« 86 75 4 ®/« Ungar. Goloreule 84.1» 3 „ „ Kronenrente 8 .60 3 „ Portugiesen Serie i 62.— 4 „ „ „ 111 84.— 4 Rügen u. 1905 19.— «»/, „ 1802 90.50 4 1 /, 0 /, Japaner 91.90 4- , 0 Türken von 1900 7,.50 4°/«Ät»n,nistr. Lürlen 79.90 Türlenloose M. 169 90 1*/,»*'. Griechen v. 1890 56. — 1*,,"/. Alonooos-Gricch. —.— 3% Äuen.-Air. Pr. Will. 68 50 0 /,• Silver-Mezilancr 42.90 4'/,/. Mer. Irrig, Anl. 65.5.» 4‘,,"; 0 Chinesen 9 .10 Buderus E. - W. Act. 112.80 Schuck. Elellr. Ui«!- „ 145. Richweiler Vergw. „ ttockiuinei Gutzslayl „ 221.50 ........221 - . Gei entirch. Dergw-Akt. 192.75 Parpener Bergbau „ 184 25 * HauUig. illmf. Pal. „ 136.50 Rarbd. Lloyo „ <1. */. * Berliner Handel» A»i 159 — Mineld. Creono. All II9 50 " Tarinjlädl. Dank „ 119. 5 Deullche oam „ 25, 75 " Deulsch-Äsiatischeban. 1>8 50 Lislonlo «»mm. VIiil ,9< lo, 35 ^ f löo ÜJ 354 */. ' 630 — 4 »8 50 * 19u — " 148 40 * 2-9,". * z55 — -:ü.2 1 ' Dresültcr ^ant Oe st. Vircöitanit. 'ilft. Xioinbatücu „ Dtsch-Ubersee E.G. „ €e|tecr.«taa3bat)ii w höchst. t>aro»verte „ ^ijcm./yabu VUbert „ Vtütgerüwerre „ Sreaua ^ivtnana „ Phönix ’-^ctgu. M ^)rieöl)tnmVile£tiüii„ ^cUiion 22at0Pis berliner Handels Ant. loS. 7 /_ leutsche Bant Vitt. 2i)2.i0 >isk. uom»uaiibit Ant. 1 ä 7 /» »resdnei Bant Akt. 104 — let.^nt.Handcläb.Akt. 2u5.75 luss.Bank f. a. Hand.A. 102.7* djantung IL. B. Akt. 12 .20 laitimoie u. Ohio 04. 7 anaba Pacific Akt. - rince Henri V. B.Akt. 15B.5U ürkenloose M. 16S.5U Hvlzoerkohlungs-^nd. 310.5Ü üauiaijüte „ 100.— 1 Prwatdistonl „ 3.*/,» ' Tendenz: oeyauptet. Bertiner Por,e. Hvb)enlohe»verte Vlkt. L22M, Lentich°!^uxemd.B.Akt. , L5aurahutte Akt. 15ö 50 , 4jbei|il}le|ict <4. Akt. —^ Phöiux Bergbau Akt. 2'6j.7ö , biombadje; glitte „ 1 25 Tendenz: behauptet. tchi,on Topeka ouchern Poclfit hicago ^oct x>sU lijsPian'.u.Tez.llr. aton Pacific. . ö. Steel Common youJonsc Bor.e. Doll. 101.75 .. W.— 15.50 25.02 104.S7 00.50 Ainabgamated aopp. DoU. v-hanered Company ^.'ftr. ^a,ltanv Propneiary „ 0-oldslelds .. ^enderRech,u»igen und provisionSsrelcr scheck-Csati mwechslung von Coupons und Sorten, nnahme von osienen und oer chlosjene» Depots, ntgegennahme verzinslicher Spar-aun.agei».