Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag »r Kille. m Ralc Goltcs war 9linives Untergang be- JgJk schlossen. Ihre Bosheit war hinaufgekommen vor den heiligen Weltenrichter. Noch eine Gnadenfrist von vierzig Tagen wird ihr gewährt. Die Büßpredigt des Propheten Jonas verfehlt ihre Wirkung nicht. Sie fällt ans guten Boden. Die bisher so sicheren und gleichgültigen Herzen iverden heilsam erschüttert und wachen auf für Gott, der diesen ernsten Bußprediger mit seiner ergreifenden Predigt gesandt hatte. Die große Stadt mit ihrem König an der Spitze tut aufrichtig Buße in Sack und Asche. Groß und klein, hoch und nieder, selbst die vcrnunftlose Kreatur, alles ruft zu Gott um Erbarmen. Ein jeglicher bekehrt sich von seinem bösen Wege und bricht nüt seinen Sünden. Langsam schleichen die vierzig Tage gegebener Gnadenfrist dahin in banger Erwartung der kommenden Dinge. Die kurze Predigt des Propheten ist in aller Mund. Das Stadtbild ist so ganz anders geworden. Verlassen sind die Stätten der weltlichen Lust. An Stelle der Ausgelassenheit und der Ausschweifung ist ein heiliger Ernst getreten. Die Leute sind zerschlagenen und demütigen Geistes geworden. Aber noch immer herrscht bange Ungewißheit über den Ausgang. Was wird der Erhabene und Heilige tun? JÖirb er das Strafgericht hereinbrechen oder Gnade für Recht ergehen lassen? Der von Gott festgesetzte Termin verstreicht ohne Zwischenfall. Keines der feindlichen Heere zeigte sich vor den Toren der Stadt. Kein Erdbeben erschütterte sie in ihren Grundfesten. Das Verderben ward gnädig abgewandt. Gott sah an ihre Buße und verschonte die Stadt. Seine Gnade war größer und mächtiger als die Sünde und Schuld der Niniviten. O welch ein wunderbarer Gott! Was sagt uns diese durch Christus und die hl. Schrift verbürgte Geschichte? Gottes Verfahren den Sündern gegenüber ist immer gleich geblieben. Darum zeigt uns diese wahre Begebenheit, wie unserm Volke geholfen werden kann. Es brauchen nicht viele Worte darüber gemacht zu werden, die uns klar machen, daß auch die Sünden unseres Volkes himmelschreiend geworden sind. Die Statistik über das Alkoholelend und den Geburtenrückgang erteilen uns eine erschreckende Belehrung. Mit dem Schwinden wahrer Gottesfurcht nahm die Gottlosigkeit überhand. Wie schwer hält es doch, die goltentfrem- deten und gottfeindlichen Schichten mit dem Worte Gottes zu erreichen. Daher die gähnende Leere in Kirchen und Versammlungen und besonders die Abivesenheit der Männerwelt. Die Bußprediger empfindet man als „lästige" Mahner und geht ihnen aus dem Weg. Ueberall Augenlust, Fleischeslust und hoffärtiges Wesen bei Tag und bei Nacht, llnser Volk ist krank an vielen seiner Glieder. Wer wollte das leugnen? Nun kam plötzlich der Völkerkricg als Bußprediger, von Gott gesandt wie einst Jonas nach Ninive. Wie lautet seine Predigt an uns, die er mit Blut und Feuer in unsere Herzen schreibt? Unsere Feinde ringsum sind sein Sprachrohr. „Untergang der deutschen Nation" lautet ihre Losung. Darin sind sie sich einig. Ob nicht Gott sie geheißen hat? Sie sind seine Werkzeuge, um uns aufzurütteln aus unserer falschen Sicherheit. Gott ruft uns durch diesen Krieg ein mächtiges „Halt" zu auf der abschüssigen Bahn des Verderbens. Unsere nationale Existenz und Wohlfahrt sind erheblich bedroht. Unsere vielen Feinde möchten lawinenartig unsere Gaue verheeren. Wer und was wird uns helfen aus dieser grvßen Not? Es gibt einen Weg der Rettung. Unser Volk muß den Weg betreten, den einst Ninive ging. Dieser Weg heißt Umkehr zu Gott. Schlagfertige Armeen, Riesengcschütze allein machen es noch nicht. Uns kann nur eine gründliche Umkehr helfen. Darum „Zurück zu Gott", der Quelle alles Lebens und aller Kraft. Ninive glaubte der Predigt des Propheten und Gott. Der Unglaube ist die größte Sünde und trägt das Gericht in sich selber. Wie hat er doch unser Volk, das Erbe der Reforination zersetzt. Die böse Frucht konnte dann auch nicht ausbleiben. Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen. Daher ist wahrer Glaube die erste unerläßliche Bedingung. Der Glaube muß unser Tun und Lassen bestimmen. Sobald die Einwohner Ninives glaubten, wurde ihre Lebenshaltung eine ganz andere. Da war es vorbei mit aller Gleichgültigkeit und den: schnöden Sündendienst. Sie hatten Wichtigeres, ja das Wichtigste zu tun. Es kam zu einer rechten B eugu n g v or G o tt. Der Sitte ihrer Zeit ensprechend, taten sie Buße in Sack und Asche. Wie wenig ist von dieser Gesinnung bis jetzt zu merken. Wieviel eitles Pochen und Vertrauen auf eigene Kraft in Wort und Schrift ist noch da! Wie wenig Erkenntnis von Sünde und Schuld ist vorhanden! Es ivird weiter gesündigt und der Lust gefrönt. Ein Blick in gewisse Zeitungen kann dich zu der Überzeugung bringen. Dasalles in einer Zeit, wo der furchtbare Krieg mit dröhnender Stimme rms zuruft: „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort! Halte Einkehr und tue Buße." Wer weiß, ob nicht Gott noch schiverere Gerichte heraufführt, um ein gottvergessenes Geschlecht zur Besinnung zu bringen. Kein Volk hat einen Garantieschein von Gott, daß es ewig seinen Platz an der Sonne behaupten würde. Wo sind die Reiche der alten Völker '? Wo sind Sodom und Gomorra, Karthago und Kapernaum? Sie sind eine erschütternde Predigt für alle Zeiten. Was lehrt uns nicht auch die Geschichte des Judenvolkes, dieses Volkes ohne Heimat. O deutsches Volk, wache auf! Noch einmal redet Gott mit dir im Sturmesbrausen dieses Krieg s. Rufet mit Ernst Gott an! So gebot cs einst der König von Ninive. So will cs unser Kaiser, und so hat ers uns vorgelan. „Gehet hin in die Kirchen, knieet nieder vor Gott und bittet Ihn um Hilfe für unser braves Heer." So sprach er zu der Volksmenge vor seinem Schloß an, 31. Juli. „Ich empfinde in diesen ernsten Tagen das Bedürfnis, vor Ihm mich zu beugen und seine Barmherzigkeit anzurufen." So lautete seine Botschaft zum Bettag am 2. August. Das soll ein Wort sein. Ein jeglicher lasse von seinem bösen Wesen und bringe rechtschaffene Früchte der Buße. Er breche mit seinen Sünden. Ob nicht Gott bald ein Ende nwchen würde mit diesem Blutvergießen, wodurch unsere Jungmannschaft dahingerafft wird? Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr. Ter Lügner lege ab die Lüge und rede die Wahrheit. Der Unreine suche Reinigung im Blute Christi. Der Geizige sei nicht mehr dem Mammon ergeben. Der heiligen Schrift werde in un'sern Häusern wiederum die ihr gebührende Stelle angewiesen. Das Wort vom Kreuz muß in die Herzen hinein. Ohne Jesus Christus gibt es keine Vergebung derSünden. Der alte Mensch muß abgelegt und der neue Mensch angezogen werden. Christus, der Heiland will unfern Wandel regieren. Das ist der Weg zur Hilfe. Auf demselben wurde Ninive errettet. Gott verschonte sie. Der schon beschlossene Untergang wurde noch einmal aufgehalten. O deutsches Volk, lieber Leser, gehe diesen köstlichen Weg. Dann wird sich der Herr der Heerscharen and) dein erbarmen, und unsere Feinde bald dämpfen. So wirst bu bleibenden Segen empfangen. G.Bieber, Marburg a. L. <9 |m rnfn(il|=tHrl!ifdjfu Krirg. tIT| ti der Straße von Plewua nach Sosia, t|PI nördlich des Balkangebirges, liegt das Dorf Gorm) Dubniak. Dort verteidigten 7000 Türken am 24 . Oktober 1877 ihre hochgelegene verschanzte Stellung mit zäher Tapferkeit gegen die zehnfache Ueberlegenheit der russischen Garde. Gegen Abend ivar es den Russen gelungen, das türkische Hariptwerk von allen Seiten mit ihren Schützenlinien einzuschließen, an einzelnen Stellen bis in den Graben vorzudringen. Es wurde Nacht. Schon hatte der russische Führer die Hoffnung aufgcgeben, Herr der türkischen Stellung zu iverden, da drangen einzelne Schützen vorsichtig in der Dunkelheit ein! sie fanden an dieser Stelle die Brustwehr verlassen und riefen ihre Kameraden hinter sich her — plötzlich wird Hurrah gerufen, der Ruf pstanzt sich mit betäubender Gewalt fort, man dringt von allen Seiten ein. Noch einige Minuten — da wogt im Innern der großen Schanze, büfte-r beleuchtet von dem roten Feuerschein brennender Baracken, ein fürchterliches Handgemenge. Vergeblich zogen lue Türken eine weiße Flagge auf. Niemand bemerkle cs. Dazu kam, daß die in Zelten und Baracken noch steckenden Türken fortfuhren, um sich zrr schießen. Da stürzt eine Menge von mehreren Hunderten türkischer Soldaten unter der Führung eines Offiziers, bcu Russen entgegen, sic werfen sich aus die Knie mit dem flehenden Rufe: „/Amun! Aman!' (Gnade!) Ader sie fanden keine Gnade. Tie Wut der cingedrungenen Russen war nicht zu stillen. Mit blutigen Waffen, ivü- lcndcm^Geschrei und fmikelirden Augen machten sic alle nieder. Biele Menschen meinen, Gott hätte auch ein so hartes Herz imb stiefle den Sünder, welcher »in Gnade ruft, von Sich zu ewigem Verderben. Welches Misstrauens da doch noch nie ein Mensch gekommen ist, welcher in Aufrichtigkeit bei Gott Gnade gesucht lind sie nicht gesunden hätte! Gott nennt sich selbst: den „Gott aller Gnade", den „Vater der Barmherzigkeit" (I. Petri 5, 10; 2. Kor. 1, 3), und der HErr hat in diese Welt hineingcrufcn: „Wer zu Mir kommt, den werde Ich nicht Hinausstoßen I" Jesus kann nicht „nein" sagen zu dem, der um Gnade fleht. Oft können selbst harte, blutbefleckte Männer dem kindlichen Flehen nicht ividerstehcn. Als Napoleon I. sich zum Alleinherrscher von Frankreich gemacht hatte (im Jahre 1799 als Konsul, 1804 als Kaiser), wurde sein Leben von vielen Verschwörungen nnb Attentaten bedroht. Unter den entdeckten und zum Tode verurteilten Ver- schwörern befand sich auch der alte Lojolia. Seine 14jährige Tochter ging zum kaiserlichen Palastc. Ihre Tränen lind Bitten erweichten das Herz des gutmütigen Portiers, er ließ das Mädchen hineinschlüpfen. Sie gelangte in die Halle, durch welche Napoleon mit seinen Offizieren schreiten, mußte; als er kam, warf sie sich zu seinen Füßen und flehte in herzbewegender Weise: „Gnade, Gnade für meinen Vater!" „Wer ist denn Ihr Vater, und wer sind Sie?" „Mein Name ist Lojolia!" Unter den strömenden Tränen fügte sie hinzu': „Ach, mein Vater ist zum Tode verurteilt." „Ja, mein Kind," versetzte darauf Napoleon, „da.kann ich leider nichts für Sie tun. Schon zum zweiten Male ist ihr Vater des Verrates des Vaterlandes angeklagt lind schuldig befunden." „O, ich weiß es wohl," rief das arme Mädchen, „allein ich bitte ja nicht um Gerechtigkeit, ich flehe ja um Gnade! Vergeben Sie meinem Vater! O, ich bitte Sic inständig, vergeben Sie ihm!" Napoleons 'Lippen zuckten; nach einem kurzen, inneren Kampfe nahm er die Hand des Kindes und sagte: „Es sei! Um Ihretwillen, liebes Kind, soll Ihrem'Vater Gnade werden." Sieh da, dieser sonst so harte, herzlose Mann vermochte mcht „nein" zu sagen, 'und du denkst, Jesus vermöchte „nein"ßzu sagen zu dem, der flehend kommt und Gnade sucht? Der^großen Sünderin, welche mit Tränen aufrichtiger Buße zu Jesu kam, Seine Füße mit ihren Tränen benetzte und mit den Haaren ihres Hauptes trocknete, rief Jesus zu: „Deine Sünden sind dir vergeben!" Das arme Weib ging hin mit dem seligen Bewußtsein, daß ihre vielen Sünden vergeben waren, nicht erst vergeben werden sollten. Dem Gichtbrüchigen, der von seinen vier Freunden zum HErrn getragen wurde, tönte ans dem Munde des Heilandes die frohe Botschaft entgegen: „Sei gutes Blutes, deine Sünden sind dir vergeben." Es ist eine überaus wichtige Frage: „Gibt es eine gegenwärtige Vergebung der Sünden? Kann ich heute schon wissen, ob mir meine Sünden vergeben sind? Kann ich heute ein Begnadigter Gottes werden?" Muß nicht jeder Alensch warten, bis er aus dieser Welt geht und vor dem Richlcr- stnhle Gottes die Entscheidung empfängt, ob er in den Himmel cingcht oder für ewig verloren ist? Wer dies sagt, macht Jesus und die Bibel zum Lügner. Nicht jenseits des Grabes, sondern diesseits des Grabes gcivährt Gott Gnade, jenseits wartet Gericht auf alle, die mit ihrer Schuld beladen vor Gott erscheinen. Das Evangelium verkündigt allen, die da glauben, vollkommene und gegenwärtige Vergebung. Wie könnte Jef ns, der aus dem Himmel kam, um für verlorene Sünder am Kreuze zu sterben, der Sein Blut vergoß, um jeden Gnadeflehenden abzuivaschen, wie könnte er „nein" sagen? Das Wort Gottes bezeugt jedem unbekehrten Menschen: Auch du bist schuldig, dem Urteil verfallen, ivenn du es auch bisher in deiner Blindheit nicht erkanntest; ein gerechtes Urteil ist über alle Sünder, auch über dich gesprochen — aber, dem HErrn sei Dank, noch nicht vollzogen. Noch ist Gnadenzeit. So rufe auch bn, wenn du noch nicht errettet bist, noch heute ernstlich zu Gott im Namen Jesu um Gnade und vertraue völlig auf das Opfer Christi! Dann sagt dir Gottes Wort, das weit, weit sicherer und geivisser ist als das eines weltlichen Fürsten, daß Er dir alle deine Schuld durch Christi Blut getilgt und vergeben hat und bit errettet bist. Generalleutnant vor0 Viebahn. Der Christ MM. 0 er Christ besitzt den Heiligen Geist. Ohne die Salbung des Heiligen Geistes wäre er ja überhaupt rricht, ivas sein Name besagt; denn „Christ" heißt ja „gesalbt". Er wäre auch ohne den Geist deZIHErrn rricht des HErrn Jesu Eigentum, ivie geschrieben steht: „Wenn jenrand Christi Geist nicht hat, der ist nicht Seiir." (Röm. 8, 9.) Alle die wahreir Gläubigen besitzen also den Heiligen Geist. Nachdem der Apostel Paulus air die Christen geschrieben: „Ihr alle seid Kinder Gottes durch den Glaubeir an Jesum Christum," fährt erffort und sagt: „Weil ihr aber Kinder seid, so hat Gott den Geist Seines Sohnes in'unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater.'T (Gat. 3, 26; 4, 6.) Weiter sagt der Apostel namens aller, die auf Jesum Christum von Herzen ihr Heil gründen: „Der uns mit euch befestigt in Christum und uns gesalbt hat, ist Gott, der uns aucl) versiegelt hat und hat das Pfand des Geistes in unsere Herzen gegeben." (2. Kor. 1, 21. 22.) Und anderswo ruft der Apostel den Christen zu: „Wisset ihr nicht, daß euer Leib der Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt, den ihr von Gott habt?" (1. Kor. 6, 19.) Der Christ besitzt durch den Heiligen Geist das Unterpfand und Zeugnis im Herzen, daß er nicht nur ein Kind Gottes, sondern auch ein Erbe des Himmels ist. Wie klar redet darüber Gottes Wort. Und doch welche Finsternis und Ungewißheit herrscht m der sogenannten Christenheit über Gottes Heil und das gesegnete gewisse Teil aller, die von Herzen an den HErrn Jesum, den Sohn Gottes, glauben! Der Christ hat fefteu Boden unter den Füßen und Gewißheit des Heils in seinem Herzen. Er traut, von Herzen gläubig, auf das civig vollgültige Opfer Jesu Christi, nimmt ferner das Zeugnis an, das Gottes Wort und Geist ihm geben, daß er auf Grund dieses Opfers errettet ist, ein Kind und Erbe Gottes. Das Werk Gottes stellt ihn sicher hinsichtlich seiner (!er;amm!ung;anreig:n (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Bezirk Gieszen. Stabtmiffion Gießen, föberftraße 14. Jeden Sonntag Istr llt)r: Sonntagsschule; 4 Uhr Jungfrauenverein; 8'U Uhr: Versammlung. 4'/r Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8'lt Uhr: Bibelstunde. Jeden Freitag 8'/, Uhr- Gebetstunde. Sonntag, den 29. November: Nordcck und Wißmar, 1. Dez. Altenbuseck, 2. Kleinlinden, 4. Wißmar. Grünberg (Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung. Jeden Freitag, abends 8 1 /, Uhr, Gebetstunde. Bezirk Kich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 3 /i Uhr Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde. 8 Uhr: allgemeine Versammlung. Jeden Dienstag und Freitag Kriegsgebetstunde, l Dez. Villingen, 2. Wohnbach, 3. Watzenborn. Bezirk Wedcr-Weifel. Sonntag, den 29. Nrv. Fauerbach, abends Kirch- und Pohlgöns, Niedermeisel, 30. Miinzenberg, l. Dezember Kirch- und Pohlgöns, 2. Münster, 3. Niederweisel, 4. Butzbach. Seligkeit; es verleiht ihm Sicherheit. Das Wort und der Geist Gottes gebe,, ihm Gewißheit seiner Seligkeit. So lesen wir von den Christen hinsichtlich der Geivißheit ihrer Rettung und ewigen Seligkeit: „Der Geist selbst zeugt mit unserem Geiste, daß wir Kinder Gottes sind. Wenn aber Kinder, so auch Erben." (Röm. 8, 16.) lind: „Nachdem ihr gläubig geworden, seid ihr versiegelt worden mit dem Heiligen Geiste der Verheißung, welcher das Unterpfand eures Erbes ist." (Eph. 1, 13. 14.) Also Sicherheit der Rettung hat der Christ durch das Werk am Kreuz, und Gewißheit des Heils hat er durch Gottes Wort und Geist. Was könnt mir doch die ganze Welt für meinen Jesum geben, Und wär die ganze Welt auch mein, Nein, sollt ich ohne Jesum sein, Da möchte ich nicht leben. Gib mir, Herr, nur für die Lebensreife Seine Wahrheit, die den Weg mir weife, Lind den Geist, der diesen Weg mich führt! Gib ein Herz, das gern stch führen laste Auf der graden, schmalen. steilen Stralze, Die dein heil'ger Lust einst selbst berühr t! Bezirk Schotten. Schotten: Jeden Sonntag Versammlung abends str9 Uhr. In der Woche jeden Abend Gebetstunde um ‘/»O Uhr. (außer Mittwoch.) Sonntag, den 29. November nachm. 3 Uhr: Versammlung in Betzenrod, l. Dez. Nidda, 3. Selters, 4. Betzenrod. Bezirk Grohenlinden. koangelisation in Großenlinden von Sonntag, den 29. November bis Sonntag, der 6. Dezember jeden Abend 8'h Uhr mit Ausnahme von Mittwoch Abend. Redner: A. Klein-Herborn. Bezirk Sellnrod. Sellnrod: Jeden Sonntag 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8 Uhr: Versammlung. Während des Krieges jeden Abend Gcbetstunde. Bezirk Alsfeld. Stadt Mission Alsfeld (am Kreuz). Jeden Sonntag u»r 11 Uhr, Sonntagsschule: abends 8 st, Uhr: Versammlung. Xrlegsgedetstunden in Rlsfelb: Jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag Abend 8'/, Uhr. Lauterbach: Jeden Sonntag nachm, strö Uhr Versamm- lung in der Papiermühle. Bezirk Frirdberg. Friedberg, Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend 8'/, Uhr Versaminlung. während des Krieges jeden Montag, Dienstag und Donnerstag Dbend öebetstunde.