Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Verlag der Buchbandluna der Pilgermission Blessen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen. Mitarbeiter: Pfarrer Sperber - Cassel, Pfarrer Strauß-Leipzig rrnd die Prediger der Pilgermission. Druck von Otto Meyer, Gießen. Nr. 33. Sonntag, den 16. August 1914. 7. Jahrq. ylls Wlllttgtlltll der Zttlt. „Mein Lieber, ich wünsche irr allen Stücken, daß dir's rvohlgehe »ird gesund seiest, wie es denn deiner Seele wohlgehet!" (3. Zoh. 2.) ÖKJtr stehen in einer großen Gefahr. In Wg welcher ? Hast du schon gehört, Ivie die ^ Leute sagen'? „Die Hauptsache ist die Gesundheit," so sagen sie. Hub wenn ein tüchtiger Sack Geld dabei wäre zum Lustieren und Stolzieren, dann nähme man diese ziveite „Hauptsache" zur ersten noch sehr gern dazu. Warum auch nicht! Und es fänden sich dann noch manche „Hauptsachen", denn „je mehr er hat, je mehr er ivill, nie schiveigen seine Wünsche still." Auf Grund des Wortes der Wahrheit aber sage ich dir heute, daß das eben die furchtbare Gefahr ist, iu der die Menschen — du auch'? — stehen, daß sie das Wohlergehen des Leibes höher achten, als das Wohlergehen der Seele, die nicht vergeht, wie der, ach, so bald hinfällige Leib, sondern die eiviglich bleibet. Und: Es geht n ich t immer der Seele wo hl, wenn es dem Leibe wohlgeht. Millionen geht es dem Leibe nach wohl. Sie sind gesund. Sie haben gnte Arbeit. Es geht im Geschäft voran. Sie haben Ehre bei Menschen. Ihre Kinder gedeihen. Alles sieht so herrlich lind glänzend aus. Warum um alles in der Welt siild sie denn so unglücklich, so mürrisch, so unzufrieden, so übelgelaunt, so hart? Warum ist bei allem „Glück in ihnen so eine brennende Sehnsucht nach Glück? Das ist es, es geht ihren Seelen nicht ivohl. Wenn es aber der Seele nicht ivohlgeht, dann ist der Mensch im lleberfluß leer, arm, in Not, in Nacht. Da kam ich in Straßburg bei meinen Besuchen in ein Hinterhaus. Ich fragte, ob sie auch evangelisch seien. Auf die bejahende und einladende Antwort trat ich ein. Ob ich nicht zuerst der Großmutter, die krank in der Kammer liege, einen Besuch machen ivolle. Sehr gern. Da führte man mich zu einer alten Mutter, nie iverde ich den Blick vergessen,deren Knie, voll schrecklicher Gicht gezogen, den llnterkiefer berührten. So lag sie, ivie eine Kugel fast, im Bett. Mein Herz tat mir weh, und mein erstes Wort war: „Es geht wohl gar nicht gut?" Aber da mußte ich auch schon merken, daß ich eine dumme Frage gestellt, denn ein strahlendes Augenpaar schaute mich an, und die Antwort hieß: „Danke, es geht mir sehr gut!" Wie konnte nur diese arme, alte, von sehr vielen Schmerzen gepeinigte Großmutter sagen: „Danke, es geht mir sehr gut?!" Das war es: Es ging ihrer Seele wohl. Das durfte ich bei noch manchen Besuchen an diesem Krankenbett erfahren. Woran merkt man, daß es der Seele eines Menschen wohlgeht? In glücklichen Tagen bezeugt ein solcher, daß das Glück seines Lebens Jesus ist. In schwierigen Lagen, Nöten und Krankheiten ist er getrost, voll Ruhe und Sicherheit und kann bekennen: „Gott hat mich lieb!" In allen Lebenslagen bezeugt er eine Erfahrung des völligen Heils in Christo (Vergebung, Friede, Kraft und Sieg ist sein Teil), lieber alles aber rühmt er die Hoffnung der Herrlichkeit Gottes, derer er völlig gewiß ist. Gehet es deiner Seele wohl? Sollst nicht einmal sagen: „Es hat mich keiner gefragt." Ich frage dich jetzt vor Gott, und du mußt deinem Gott Antwort geben, lind wisse: Jesus ist der Heiland deiner Seele! Laß dich heilen! Pred. Engel töoltfs Huf unii deine Antwnrl. ott rufet noch ; sollt' ich nicht kommen? Ich Hab' so lang' die treue Stimm' vernommen ! Ich wnßt' es wohl, ich war nicht, wie ich sollt'; Er winkte mir, ich habe nicht gewollt. Gott rufet noch, ob ich mein Ohr verstopfet; Er stehet noch «u meiner Tür' und klopfet; Er ist bereit, daß Er mich noch empfang'; Er wartet noch ans mich, wer weiß, wie lang'! Gib dich, mein Herz, gib einmal dich gefangen. Wo willst du Trost, wo willst du Ruh erlangen? Laß los, laß los, brich alle Band' entzwei! Tein Geist ivird sonst in alle Ewigkeit nicht frei. Ich folge Gott, ich ivill Ihn ganz vergnügen, Die Gnade soll im Herzen endlich siegen; Ich gebe mich; Gott soll hinfort allein Und unbedingt mein Herr und Meister sein. Gerh. Terstegen. W du rinr lrbkiidigk fuffnnng? n Aer Sohn eines amerikanischen Pfarrers j zog vor Jahren von Hanse fort nach der ^ ilniversität. Dort lernte er einen jungen Alaun, namens Ellison, kennen. Dieser Ellison mar ein llnglänbiger, »nid der Pfarrerssohn lernte von ihm den Unglauben, und als er in den Ferien heimkehrte, brach er seines Vaters Herz durch seine ungläubigen Reden. Die Zeit verging, und wieder einmal kam die Ferienzeit; der Pfarrerssohn machte sich auf den Weg und kam eines Abends in ein Hotel. Der Wirt sagte ihm: „Es tut mir sehr leid, daß ich Ihnen für diese flacht ein Zimmer anbieten muß, das an ein anderes stößt, in welchem ein tot- kranker Mann wohl in den letzten Zügen liegt." Ter junge Alaun begab sich in das ihm angewiesene Zimmer, aber er konnte nicht einschlafen. Tie ganze Nacht hörte er das Stöhnen des kranken oder den Schritt des Wärters, und seine Seele zitterte. Er dachte bei sich selbst: „Was würde Ellison denken, wenn er wüßte, wie mir zumute i>t, wie mein Herz erzittert und meine Zweifel ans einmal wanken und weichen?" Mil dem Schlaf nun'' in dieser Al acht nichts. - Als er am andern Aiorgen hinunter kam, fragte er den Wirt: „Wie geht's dem Kranken?" „O," sagte der Wirt, „der Arme ist tot. Tie Aerzte sagten uns schon gestern, daß er die Nacht nicht überleben würde". „So," sagte in gedehntem Ton der junge Mann, „wie hieß denn der Kranke, wo ist er her, was ist er gewesen?" „Er ist Student von der Universttät Providence," antwortete der Wirt. „Providence? llniversttät? Wie hieß er denn?" „Ellison." — „Ellison?" Der junge Mann stand da wie betäubt. Es war sein alter Studienfreund. Es vergingen viele Stunden, ehe der junge Student das Hotel verlassen konnte. Auf dem Heimwege hörte er fortwährend eine Stimme in seinem Innern : „Tot! Tot ohne Hoffnung I Verloren!" Und was ist ans ihm geworden? Einer der hervorragendsten Missionare des Kreuzes. — Sein Name ist Adoniram Judson. Segen den Zweifel. stelste nicht an jede stngel an. die der Vater de? Zweifel? au?wirst, um fische zu fangen ! Meinst du, mit 1400 Gramm Gestirn die unendliche Schöpfung und da? ewige Schaffen und Denken Gotte? zu erfassen ? Im stimme! ist kein Zweifel; sei stimmlisch frost ! stnstatt über Gott zu räsonnieren, suche 5einen willen zu tun! Erfreue dich der 5chäste von Schönheit und wei?steit, mit denen Gott dich in Seiner Schöpfung umgibt! starre stier Seiner starmsterzigkeit und drüben Seine? tichte?! Bettex. MF ?n üir fnllr grrolrn. ach jahrelanger Arbeit machte ein begabter Kaufmann in Kentnckp (Nordamerika) eine letzte glückliche Spekulation. Ans einer Reise nach New-Orleans nahm er eine bcbcutcnbc Summe Geldes ein. Mit Gold und Banknoten reich versehe», ging er zur Eisenbahn, um zu seiner Familie zurückzueilen. Wie reizend malte er sich diese Rückkehr aus! Wie würden seine Frau und seine Kinder sich über ihn und die herrlichen Geschenke, welche er ihnen mitbrachte, freuen. Verdankten sie doch seiner Liebe und seinem Fleiß die gute Lage, in welcher sie sich befanden. Jetzt sollte alles noch viel schöner werden. Er wollte »ainentlich ein neues Hans bauen, so prächtig, daß es alle Wohnungen seiner Vaterstadt iveit in den Schatten stellen würde. Auf dem Bahnhof angekommen, telegraphierte er an seine Frau: „Ich komme morgen reich zn- rück. Alles geht gut." Bis zur Stunde der Abfahrt lnstivandclle unser Kaufmann noch in der nächsten Straße; da dringt ans einmal der Klang von Gold und Silbermünzen an sein Ohr. Er kommt ans einer der vielen Spielhöllen, durch welche New-Orleans berüchtigt ist. Einer Regung von'Neugier folgend, tritt er ein, nur um einen Blick auf die bunte Gruppe der Spieler zu werfen. Er nähert sich dem Spieltisch und schaut zu, wie die größten Summeic in kurzer Zeit van einer Hand zur anderen gehen. Viele andere waren auch gleich ihm eingelreten, uni zuzusehcn, ahne die geringste Absicht zu spielen. Wenn die einen verloren, so gewannen dafür die anderen. Da ivar besonders ein Spieler, der die Hände und Taschen fd)on voll Gold und Silber halte. Leider gehörte Herr H. zu der Klasse von Leuten, für welche der Anblick eines Gcldhausens eine große Versuchung ist. So wa.,te er's jetzt anch, setzte einige Dollars nnb gewann gleich die doppelte Summe. Das reizte ihn, nnb er wiederholte den Versuch etliche Male mit dcnisclbcn Erfolg. Nun zog ihn der Dämon weiter fort: er setzte 400 Dollars aus einmal. Für ihn war das eine Kleinigkeit, und er geivann. Jetzt wagt er eine viel höhere Summe und verliert, verliert weit mehr, als er bisher gewonnen. Eine fieberhafte Aufregung erfaßt ihn, er spielt und spielt, schoir sind mehrere tausende Dollars dahin. „Das geht nicht," innrmelte er mit einem verbissenen Fluch. Diesmal riskiert er fast den ganzen Inhalt der Brieftasche rmd — verliert wieder. In diesem Augenblick taucht das Bild der Seinigen vor feinem inneren Auge auf. Eben jctst erhält seine Frau das Telegramm und bereitet alles für die Heimkehr des geliebten Galten. Er hört die hellen Stimmen seiner Kinder, die jnbelnd in, ganzen Hause verkünden: '„Papa kommt heim!" Mit einer Zentnerlast ans dem Herze», ivic dll sic, lieber Leser, hoffentlich nie empfinden ivirst, wirst der Kailfmann alles, ivas er noch übrig hat, a,lf dcil Tisch und rlift: „Wenn ich verliere, soll mir der allmächtige Gott gleich and) das Leben nehmen, denn ich könnte meinen Ruin nicht überleben." Das Rad dreht sich, — steht still, — er hat — verloren. — Der Spieler stößt einen ivilden Schrei aus und stürzt zu Boden. Man hebt ihn auf, aber sein Puls schlägt nicht, er ist tot. Dein Fremden zu Ehren ivurdc das Spiel eingestellt, aber nur bis zum nächsten Tage; dann ivar alles beim alten. Welcher von denen, die täglich hier zusammcn- kommen, dachte wohl an die Rückkehr des Herrn H.'s in seine Familie'? Der glückliche Mann, ivelchen die Depesche angcmeldet, existiert nicht mehr. Nur eine Leiche bringt man in das Hans, i>, welcheiil Frall und Kinder demjenigen ein Fest bereitet hatten, der sie nun in Trauer und Elend stürzte durch die eine Stunde, in welcher er dem furchtbaren Spielterlfel nachgegeben. Ta haben wir wieder ein Beispiel von der Macht der Verführling, die in der Welt herrscht. Derselbe Verführer, der dieses Opfer zugrunde gerichtet hat, sucht beständig aus allerlei Weise andere zu sangen. Darum sei jeder ans der Hut. Die allerbeste Hut aber ist, vor allein nach dem Reiche Gottes und seiner Gerechtigkeit z,l trachten. Wer das tut, steht allen Verführungen gegenüber als ein Gewappneter da. „Die da reich werden ivollc», fallen in Versuchung und Stricke nnb in viele törichte und schädliche Lüste, ivelche versenken die Menschen ins Verderben und Verdammnis." (1. Tim. 6, ( J.) hänge dich nicht an Deine Stütze. Warum hat der junge Baum so wenig Blätter nnb bringt keine Frucht? Weil er an der Stütze hängt. Als er eingc- pflanzt ivurde, schlug man seine Stütze fest in die Erde hinein; er aber wurde ui lockre Erde gesetzt. Illach einiger Feit senkte sich der lockere Boden; das Bäumchen aber konnte sich nicht -v mehr senken, weil cs zu *** fest an die Stütze gebunden war. Die Wlirzcln waren wohl noch mit Erde bedeckt, aber unter denselben war es hohl, und so konnte das Bäum- chen nicht genug Nahrung erhalten. Stützen sind oft notwendig; aber sic bringen auch Gefahren. Hast du zum Anfang deines geistlichen Lebens eine gute Stütze von dem himmlischen Gärtner bekoinmen, dann sei von Herzen dankbar dafür. Aber nimm dich in acht. Hänge dich nicht an sic. Hänge dich nie an einen Mcn- schcn, sonst ivirst du nie innerlich vorwärts kommen; du fühlst dich dann nur glücklich, solange bn mit ihm Umgang haben kannst. Du kommst nicht zu einem selbständigen Leben in Christo. Werde ein Gebundener Jesu. Menschen können uns vortreffliche Dienste leisten; aber sic können nicht in Wahrheit das innerste Sehnen unscrs Herzens stillen; das kann nur einer. Jesus. Wie froh sind wir für manche Winke, Ratschläge und An- rcgnngcn, die wir von anderen haben. Wir haben sie nötig; aber dabei müssen wir doch an der Quelle schöpfen, sonst könnte es dem einen oder anderen gehen, nne dem König llsia, von dem es 2. Chron. 26, 5 heißt: „Und Usia suchte Gott, solange Sacharja lebte." „''Als er aber mächtig geworden war, erhob sich sein Herz zum Verderben." (V. 16.) Dir friidit drs (funniirliiiiiis. i§ praktische Fracht des Epangekiums sehen ♦li^l wir, wie die christliche Lehre die ganze ^7 Welt erfüllt. Von Pol zu Pol, von einem Land, von einer Zone zur anderen hallt die Kunde von dem Gottessohn wider, der am Kreuz für uns gestorben ist. In allen Städten bis an die Enden der Erde wirkt die Wahrheit des Eoangelimns, ja, selbst die Ungläubigen, die dem Namen Jesu nicht vertrauen, führen diesen Namen in ihrem Munde und legen dainit, wenn auch gegen ihren Willen, Zeugnis von der Majestät des HErrn Jesus Christus ab. Hub wie hat das Evangelium in der Welt zivilisierend gewirkt! Jedes Hospital legt Zeugnis von der Liebesmacht des Glaubens an Christus ab. Die Stellung der Frau, die Aufhebung der Sklaverei, alles dies zeugt für die Wahrheit des Evangeliums. Der ganze Inhalt des Neuen Testaments ist so erhaben, das; er unmöglich der menschlichen Einbildungskraft entsprungen sein könnte, er kann nicht anders als göttlichen Ursprungs sein. Das Lebensbild, das uns da von Jesus gegeben ist, überwältigt selbst Ungläubige und Freidenker. Ein Goethe, ein Renan bewundern Christus und stellen Ihn über jede irdische Größe. Strauß, der Kri- m ersammStingsanzeigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Bezirk Gießen. StaDtmiffion Siesten, Cöberftrafje 14. Jeden Sonntag l 1 / 2 Uyr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jnngfrauenoerein; 8Ü2 Uhr: Versammlung. 4'/- Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8Uhr: Bibelstunde. Sonntag, den 16. August: abends Altenbuseck. Sonntag, den 23. August: nachm. Nordeck, abds. Wißmar. Griinberg (Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 llhr: Versammlung. Bezirk Lich. Li ch, Vutzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12’/ 4 Uhr: Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde. 8'/r Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 30. August, nachm. 8 Uhr: Gemeinschaftsfest in Oangsdorf. Redner: Prediger Gutzke, Gießen u. a. Bezirk Sellnrod Sellnrod: geben Sonntag, 12 l!!;r: Sonntagsschule, abends 8'/» Uhr: Versammlung, Mittivoch Gebetstunde! 'onntag den 23. August nachm. 2 Uhr: Groß-Eichen Männer- und Jünglingskonferenz abends 8‘/s Uhr: Ober-Seibertenrod und Groß-Eichen. tiker, sagt, daß es niemals möglich sei, Ihm gleich zu sein. Lekep, der Gerichtsschreiber, erkennt an, wie der kurze Bericht Seines Lebens mehr dazu beigetragcn habe, die Menschen zu erneuern tmd zu veredeln als alles andere, und der große Franzose Rousseau sagt: Die Schöpfung eines solchen Charakters wäre ein größeres Wunder als die Geschichte selbst, nur ein übernatürlicher Sinn hätte sie erfinden können. „Unser Fels ist nicht ivic ihr Fels, des sind lmscre Feinde selbst Richter!" Jesus ist ein Fels! Keine Macht der Welt kann Ihn erschüttern. Zwei Lntherwortc für Gltern. „Wo aber die heilige Schrift nicht regiert, da rate ich fürivahr niemand, daß er sein Kind hin tue. Es muß verderben alles, ivas nicht Gottes Wort ohne Unterlaß treibt." „Merke, Gottes Wort muß im Herzen und mit Ernst gemeint sein, ohne allen Zusatz rein, so machts den Gang gewiß sicher. Aber Menschenlehre ist ein schlüpfriger Weg, da muß man gleiten und straucheln, bis man Hals und Bein rid)t.‘ _ Bezirk Alsfeld. Stad tmi ssio n Alsfeld (am Kreuz). Jeder Sonntag um 1l Uhr: Sonntagsschule; abends 8'/, Uhr Versammlung. Dienstag Abend ’/j9 Uhr Missionsarbeits- stundc. Donnerstag Abend 9 Uhr Bibel- und Gebetstundc. Sonntag, den 16. August, nachm. 3 Uhr: Gemeinschaftsfest in Storndorf. Bezirk Friedberg. Friedberg, Vorstadt zum Garten Nr. 8: Jeden Sonntag Abend 8", Uhr Versammlung. Sonntag, den 16. August nachm. 3 Uhr: Bönstadt, 17. Vilbel, 19. Leidheaen, 20. Friedbcrg, 21. Bad-Nauheim. Bezirk Schotten. Sonntag, den 16. August: Versamml. in Schotten abends >/.,9 Uhr, in Ober-Mockstadt uni 3 Uhr, in Selters abends 8 Uhr. 18. Nidda, 19. Schotten, Bibelstunde, 20. Lißberg, 21. Ranstadt. Bezirk Aiedermeifel. Sonntag, den 16. August nachm. 3 Uhr: Jahresfest in Niederweisel. Festredner: Herrn Pfarrer Steiir, Hünseld. Abends: Niederweisel, Fauerbach, Kirch- und Pohlgöns, 18 Gambach, 19. Münzenberg, 20. Niederweisel, 21. Butzbach.