Erscheint wöchentlich einmal. Einzelne Exemplare bestelle man bei der Post vierteljährlich. Uerlag der Buchhandlung der Pilgermission Giessen. Redakteur: Stadtmissionar Herrmann-Gießen, Mitarbeiter: Pfarrer Sperber-Cassel, Pfarrer Mockert-Frankfurt a. M. u. die Prediger der Pilgermission. Druck v.O. Meyer, Giehen. Nr. 24. Sonntag, den 14. Juni l 914. 7. Jahrg. (f$ Hilf fiir ullr; nlirr »ich! alle nirrbtn voll. Sechs Gefäße stehen da mitten unter dem reichen, aus dem Felsen hervorbrechenden Wasserstrom, und doch werden nur zivci von ihnen voll. Links steht das erste. Tie ganze Fülle des Stromes ergießt sich über dasselbe, und weil es ganz offen steht, ist es in kurzem zum lieber- fließen voll. Es sprudelt gleichsam wieder alls dem Gefäß heraus. Erinnert uns das nicht an die Pfingsten der ersten Christen? Was war das für ein Leben und Sprudeln, als das Brausen sich erhob und alle, die versammelt waren, erfüllt wurden mit deni Heiligen Geist! Sie waren offen für das Göttliche; darum konnte der Herr sie füllen zum lleberfließen. Das Gefäß nebenan ist auch offen und steht unter dem direkten Strahl des Wassers, wie das erste, und doch kommt kein Wasser in dasselbe hinein. Weil es voll ist von anderem, hat das Wasser keinen Raum niehr. — Gehen nicht viele Christen unter diesem Bilde dahin! Sie haben viel gehört, haben geistesmächtigen Versammlungen beigewohnt; aber es kam bei ihnen nie zum Herzausschütten. Ihr Herz ist voll von Sünden und irdischen Gedanken. Wie jener Zauberer Simon wollen sie den Heiligen Geist um des Gewinnes ivillen. Wie sollte der Herr sie füllen können! Ist dein Herz ausgeleert? Das dritte Gefäß ist wohl leer; aber es kann nichts hinein, weil es zngestopft ist. Gibt es nicht auch zugestopfte Herzen? verschlossene Naturen? die nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen Gott verschlossen sind, trotzdem sie schon soviel Göttliches gehört haben? Wer sich seinem Gott nicht ganz offenbaren will, kann nicht von Ihm erfüllt werden. Sind nicht noch Teile deines Wesens da, die dem Herrn nicht aufgeschlossen sind? Alles möchte Er mit Seiner Heiligkeit durchdringen. Das vierte Gefäß steht ebenfalls mitten im reichen Fluß. Aber weil es zu hoch oben steht, kann der Wasserstrahl sich nicht in dasselbe ergießen. — Wir haben Menschen kennen gelernt, die das große Wort zu führen pflegen. Sie reden von Geistesfülle und Geisteskraft mit feinen Ausdrücken der Sprache Kanaans. Aber klopfe nur einmal recht bei ihnen an, so gewahrst du, wie hohl es tönt. Leer! leer! Ihr Hochmut führt sie vonT'einer Schwärmerei zur/andern. Den De- mittigen nur gibt der Herr Gnade. Bist dn ein gebeugter Christ? Am traurigsten ist das fünfte Gefäß. Es liegt am Boden. Das Wasser flutet über dasselbe hin. — Ist das nicht das Bild der Verzagtheit? Ihrer sind viele, die ihre innere Stellung hier gezeichnet sehen. Auch sie sind leer und empfinden ihre Leere; aber weil sie alles selbst haben machen wollen, können sie ihrem Gott nicht vertrauen, daß Er sie segnen wolle mit den reichen Gütern Seines Hauses. Stehe auf! auf deine Füße! Warum liegst du auf deinem Angesicht? Der Herr hat deine Tränen gesehen! Blicke auf! Warte auf Ihn! Dein Gebet wird erhört werden. Immer WM! Eine weite Reise hatte der Kämmerer aus den: Mohrenlande gemacht, um auf die Fragen und das Sehnen seines Herzens eine Antwort zu bekommen. Er zo^ denselben Weg, den Jahrhunderte vor ihm eine Königin gezogen war. Sie hatte in Jerusalem bei dem König Salomo Antwort erhalten auf die Fragen, die sie bewegten. Aber jetzt war kein Salomo da, den man fragen konnte. Der Kämmerer ging in den Tempel, er besuchte die Gottesdienste, er besprach sich mit den Schriftgelehrten; — aber keiner konnte sein Verlangen befriedigen. Traurig und bedrückten Gemüts verließ er die Stadt, um in seine Heimat zurückzukehren. Sollte er wirklich die weite Reise umsonst gemacht haben? Sollte sein Sehnen wirklich nicht gestillt werden? Wie er so in schweren Gedanken auf seinem Wagen saß, da fiel ihm das Buch ein, das er in Jerusalem getauft hatte. Es war das Buch des Propheten Jesaja, des Evangelisten des Alten Blindes, der wie kein anderer auf Jesuiil hinweist. Er hatte schon in Jerusalem angefangeil zu lesen. Aber er konnte es ilicht vcrsteheil, ivas er las. Schon ivar er bis an die letzten Kapitel des Buches gekommen, lind noch immer hatte er den nicht gefunden, von dem die Schrift zeugte. Plötzlich weckt ihn eine Stimme aus seinen Gedanken. Schon seit einer Weile ivar ein Mann neben dem Wagen hcrgegangen. Er hatte nicht auf ihn geachtet; er war zu sehr mit seinen Hoffnungen und Enttäuschungen beschäftigt. Ja, er war so ^völlig in seine Lektüre vertieft, daß er mit lauter Stimme gelesen hatte. „Verjtehst du auch, was du liesest?" lautete die Frage des Unbekannten. Der Kämmerer nimmt diese Frage ilicht im geringsten übel. Seufzend antwortet er: „Wie kann ich, so mich ilicht jetnonb anleitet?" Da stieg Philippus, der voil Gott dem Kämmerer gesandte Bote, auf den Wagen und legte ihm die Schrift aus. Er zeigte ihm, daß in Jesu das Wort des Propheten in Erfüllung gegangen sei. Jesus war das Gotteslamm, das der Welt Sünde trug, Er ivar das Lanuil, das zlir Schlachtung geführt wurde und Seinen Mund ilicht auftat. Wie eill durstiges Land deil Regeil trinkt, so trank die Seele des Kämmerers die Worte des Philipplis. Uiid seine Seele öffnete sich diesem Jesus, voll dem die Propheten geiveissagt hatten, daß in Ihm Friede liild Heil sei. Da kam eiil Wasser an der Seite des Weges. Und der Kämmerer sprach: „Was hindert's, daß ich iilich taufen lasse?" Philipus sprach: „Glaubst dll voil gailzem Herzen, so mag's ivohl sein." Der Kämmerer antivortete: „Ich glallbe, daß Jeslls Christus Gottes Sohil ist." Da ließ er öen Wagen halten, und sie stiegen zlisammen hinab iils Wasser, uild Philippus taufte ihn. Danil war Philipplis plötzlich verschwunden. Sein Dienst war beendet. Da rückte ihn Gott hinweg. Der Kämmerer soll es lernen, von Mcn- schen abzuseheil. Er soll allein auf öen HErrn blicken, den er nun im Worte Gottes geflUlden hat. Weilil auch Philippils vcrschwundeil war, — der Kämmerer zog doch seine Straße fröhlich, weil der Herr selber bei ihm ivar, der öen Seinen versprochen hat: Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Eilde! — Liebe Seele, ziehst du allch deine Straße fröhlich? P. Modersvhn. Durch das Wort überzeugt. f in Anfang des Jahres 1906 führte der HErr einen achtbaren Mann in eine Versammlung, wo etiva 400 gläubige Christeil um das Wort Gottes vcrsammmelt waren. Die Gewalt des Heiligen Geistes unö des Wortes Gottes war so mächtig, daß jener Mailil plötzlich auf sein Angesicht in den Stallb vor Gott sank. Er bekannte seine vielen Sünden lind schrie um Gnade. Alle waren erschüttert. Das hatte niemaild erwartet. Doch steht es genall so in der Bibel. „Wenn aber alle weissagen (d. h. Jeugnisse der göttlichen Wahrheit aussprechen), und irgend ein Ungläubiger kommt herein, so wird er voil allen überführt, voil allen beurteilt; das Verborgene seines Herzens wird offenbar, unö also, auf sein Angesicht falleild, ivird er Gott anbeten und verkündige», daß Gott lvirklieh unter euch ist" (1. Kor. 14, 24. 25.). Es ist etwas Wuilderbares und Anbetllngswürdiges, ivelli, in dem Duilkel eines friedelosen, in den Nichtigkeiten der Welt verzehrten Lebeils die Lebenssoilile aufgcl)t; das Wort Gottes wirkt cnif die Herzen der Menschen, wenn sie aufrichtig sind. Dann erkennen sie ihre Sünde, die zahllosen Flecken ihres Lebens, und das seufzende Herz begehrt Gnade nnd Frieden zu finden. Sobald der Mensch Gott recht gibt und unter das Wort Gottes sich beugt, kann Gott sein Leben heilen von allen Werken der Finsternis. Wer das nicht will, wer in seiner Sünde bleiben und seine Sünde rechtfertigen will, verschließt alsbald sein Herz gegen die Lichtstrahlen Gottes. Ein solcher versucht dann, auch im HErrn und im Worte Gottes Sonnenflecken zu finden. Tue du nicht also! Cffne dein Herz der Gnadensonne, die vom Kreuze her in dein Leben strahlt! Es ist die vollkommene Liebe, welche nach dir die Hände ausstreckt. Laß dein Gewissen reden, decke deine Schuld auf, nimm Jesum als deinen Retter an, damit du Frieden ftndest und die Gotteskindschaft! Generalleutnant von Viebahn. Deine €bre. Was ist deine Ehre? Etiva bloß die Achtling, die dir aitdere entgegenbriilgen ivegcn deines Geldes, Standes oder Titels? Meinst du, daß Titel, Rang und Orden Auch immer Zeichen wahrer Ehre? Als ob im Antlitz jede Narbe Das Merkmal hohen Mutes wäre. Das wäre ja die größte Ungerechtigkeit in der Welt, wenn nur die Hohen und Reicheil, denen geschmeichelt und Weihrauch gestreilt ivird, Ehre hätten und der schlichte Mann, der von der großen Welt uiibeachtet, pflichttreil seine Schuldig- keit tlit und sein ganzes Leben für eine gute Sache hinopfert, nicht. Schlimm iväre es, iveiin aiidere, vielleicht sittlich minderivertige Leute, um sich damit irgelldeinen Vorteil zu stiften, i»n durch Schmeichelei durchails vorwärtszukommen, erst uns die Ehre schaffen und geben müßten. Schatten macht nicht größer, Lob nicht besser. Die Menschen können dir deine Ehre weder geben noch nehmen; und Ivas dir die Welt an Ehre gibt, ist ein ungewisser Besitz. Dieselbe Welt kann sie dir jeben Augenblick, wenn es ihr beliebt, ivieder rauben. Launisch ist die Menge; heilte hebt sie einen vergötterten Liebling ans den Thron, nnb morgen stürzt sie ihn ivieder. Wehe dir, ivenn bu deine Ehre von der Menge nimmst! Mit solch ziveifel- haftein Geschenke mögen sich die Eltteil begnügen. Aber was ist dann deine Ehre? Etiva, ivas dil von dir selber hälft? Selbst der bescheidenste Mensch hält mehr von sich als sein bester Frelind, und der unbescheidene — nnd zu dieser Kategorie gehören die meisten — hält immer Wunder weiß ivas von sich. Damit findet er vor seinem eigenen Geivissen kein Gehör und vor der Welt erst recht nicht. Die eigene „Aufmachung" tut's ivahrlich nicht, wenn sich anch genug Toren von ihr betören lassen. Was ist denn nun in Wahrheit deine Ehre? Das, ivas dn durch deine Gesinnung, durch dein Wirken und Schaffen, durch dein Wissen und deine Menschcntugenden wirklich bist und wert bist. Wenn du vor dir selbst und vor deinem Gott bestehen, dich selbst achten und ehren kannst, dann hast du Ehre, — Ehre, auch wenn du in den Tiefen des Lebens und in einem vergessenen Winkel der Welt deine Tage zubringen mußt. Dann kannst bu das Ehren von anderen entbehren, und die anderen können dir deine Ehre nicht nehmen, du brauchst sie auch nicht erst im Duell dir wieder zu holen. Ja, das darfst du nie vergessen: gib in allen Dingen, im Denken, Reden und Tun Gott die Ehre, so ivird er dir deine Ehre geben, eine Ehre, die gleich dem lautern Gold ihren Glanz und Wert nie verliert. Ws (fiolbfö sticht Der mächtigste Götze in der Welt ist das Gold. Vor ihm beugt sich alles, und er beugt alles. Eine Stange Gold — es ist eine Rolle totes Metall. Doch nein, das Metall ist nicht tot; es hat eine Seele nnd gibt dem seine Seele, in dessen Besitz es übergeht. Rein, auch das ist l nicht ganz richtig, vielmehr das Gold weckt in seineni Besitzer erst dessen ivahre Seele auf, es reißt die llmhüllung von des Menschen wirklicher Seele und stellt ihn hin vor die Welt, wie er wirklich ist. Mit dem Golde geht es ivie mit dem Wein. In ihm liegt die Wahrheit; der Rausch lügt nicht, er zerstört alles, was sich wie eine Schale um den Kern legt und zeigt ihn bloß. Frei von allen Hemmungen und Schranken reckt sich die Seele. im Goldrausch; sie erhebt sich und zeigt ihr ivahres Gesicht — ein häßliches oder freundliches.. Nicht an sich ist der Reiche hart, nnd der Arme mitleidig; aber Reichtum und Armut machen offenbar, ob in einem Menschen die Selbstsucht oder die Liebe wohnt. Es kann einer bisher durchaus den Eindruck eines vernünftigen und leidlich guten Menschen gemacht haben, — er kommt zum Reichtum, und siehe, er ivird entweder ein Geizhals oder ein Verschwender, oder bleibt ein besonnener und guter Mann; er ivird entweder hart und hochmütig oder mitleidig und barmherzig. Der Melier. Eine Frau, ivelche die Gewohnheit hatte, bis in den Hellen Tag hinein zu schlafen, faßte endlich den Entschluß, früh aufzustehen, uni ihre häuslichen Pflichten besser erfüllen zu können. Sie kaufte sich daher einen Wecker, der sie bei Sonnen- aiifgang wecke» sollte. Am folgenden Morgen tat der Wecker redlich seine Pflicht, er lärmte dergestalt, daß er gewiß selbst Murmeltiere aus dem Winterschlafe hätte aufwecken können. Die Frau erwachte plötzlich, erhob sich rasch und zeigte iiu Laufe des Tages inehr Eifer, gute Laune und Fleiß, als man es je an ihr gewohnt gewesen war. So ging es sechs Wochen lang, darnach aber ward sie träger als zuvor. Erst achtete sie weniger auf den Ruf des Weckers, dann, statt sogleich aufzustehen, legte sie sich noch ein wenig auf die andere Seite! Zuletzt versuchte sie, ob ein zweiter Schlaf so wohltuend sei tote der erste. Den Schluß errät matt leicht. Nachdem die Frau nicht mehr die Gewohnheit hatte, das Getöse des Weckers zu beachten, überhörte sie es schließlich. Der Lärm, davon die Fenster klirrten, genügte nicht mehr, sie zu wecken. Was half es ihr nun, einen Wecker zu besitzen? Unser Gewissen gleicht jenem Wecker. Gehorchen ivir seiner leisen Stimme, so fährt es fort, tnis zu warnen und zum Guten zu reizen; wenn wir uns aber weigern, darauf zu hören und seinem Rate zu folgen, so warnt es uns immer seltener und leiser, bis wir es am Ende gar nicht mehr hören. Darum: „Heute, so ihr Seine Stimme höret," die ein Echo der Stimme Gottes ist, „so verstocket eure Herzen nicht!" (Ebr. 4, 7.) Umammluitgsanzcigen (Versammlungen innerhalb der Landeskirche) Bezirk Gietzen. 5tadtmission 61 'etzen, Lödei-straste 14. Jeden Sonntag 1'/ 2 Uyr: Sonntagsschule; 4 llhr : Jungfrauenverein; 8 1 /* Uhr: Versammlung. 4’/s Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch, abends 8*|s Uhr: Bibelslunde. Sonntag, den 14. Juni: nachm. Nordeck, abends Wißmar und Altenbuseck, 16. Wieseck, 18. Kleinlinden. Grünberq (Frankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Äersammlung. Bezirk Hich. Lich, Vutzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12'/. Uhr: Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfrauenstunde. 8 Uhr: allgemeine Versammlung. Sonntag, den 14. Juni: Sonntagsschulfest im Vellnhausener Wald. — Versammlungen finden statt in Dorfgill, Ettingshausen, Wohnbach und Lich, 16. Dorfgjll, 17. Watzenborn, 18. Langsdorf, 19. Lich, Bibelstunde. Sonntag, den 21. Juni r nachmittags 3'/, Uhr: OemeinscUattslest in Wohnbach. Redner: Herren Pfarrer Waldeck-Wohnbach und Prediger Keller-Friedberg. Bezirk Uiederwetfel. Sonntag, den 14. Juni nachm. 3 Uhr: Fest im Freien in Kirchgüns. Ms i» -er Mg. B a die Sünde jeden einzelnen Menschen von Gott scheidet, so haben wir, um in Gottes Gemeinschaft und Nähe zu kommen, einen Mittler und Versöhner nötig. Diesen hat uns Gott in Seinem Sohn gegeben. So wir nun in Sinnesänderung zu Ihm kommen, so vergibt Er unsere Schuld und scbenkt uns Kraft zu neuem Ihm wohlgefälligen Leben. Nur wenn ivir in Jesu erfunden werden und durch Sein heiliges Blut gereinigt sind, können wir dereinst zum Vater kommen. Es gibt Menschen, die suchen sich eigene Wege, um zu Gott zu kommen. Sie glauben, durch tadellosen Wandel, durch gute Werke Ihm zu gefallen und sich die Seligkeit des Himmels zu verschaffen. Sie irren sich gründlich. Nur Jesu Opfer gilt vor Gott, nur sein Blut ist imstande, verlorene Sünder zu erretten. Wie die Israeliten eine eherne Schlange anfrichten mußten, um Leben und Heilung zu erlangen, so kann nur Jesus uns von der wohlverdienten Strafe für die Sünde befreien und aus der Macht Satans erretten. Und Er tut es. Er hat niemanden, der zu Ihm gekommen ist, abgewiesen, sondern hat ihn an Sein Herz gezogen, ihm die Sünde vergeben, und ihm die Gewißheit Seiner Gnade geschenkt. Abends: Kirchgöns, Fauerbach, Niederweisel. 16. Gambach, 17. Fauerbach, 18. Niederweisel, 19. Butzbach. Bezirk Sellnrod Sellnrod: Jeden Sonntag, 12 Uhr: Sonntagsschule, abends 8'/, Uhr: Versammlung, Mittwoch Gebeistunde. 14. Juni 3 Uhr: Helpershain Oerneinschaktstest, abends 8'/, Uhr Versammlungen in Helpershain, Ober- Seibertenrod und Klein-Eichen. 16. Helpershain, 17. Unter-Seibertenrod, 18. Sellnrod Männerchor, 19. Klein-Eichen. Bezirk Schotten. Sonntag, den 14. Juni: Vers, in Schotten abends '/r9 Uhr, in Lißberg um 3 Uhr, in Ranstadt abends 8 Uhr. 16. Nidda, 17. Schotten, Bibelstunde. Bezirk Grotzen-Hinde». Sonntag, den 14. Juni nachm. 3 Uhr: Fest im Freien in Münchholzhausen, ferner abends 8'/, Uhr Versammlungen in Großenlinde», Hörnsheim, Allendorf, Kinzenbach und Leihgestern. Bezirk Alsfeld. Stadtmiffion Alsfeld (ani Kreuz). Jeder Sonntag um 11 Uhr: Sonntagsschnle; abends 8 1 /« Uhr Versammlung. Dienstag Abend */ 2 9 Uhr Missionsarbeits- stunde. Donnerstag Abend 9 Uhr Bibel- und Gebetstunde. (Das Blaukreuzfeft in IDeibenljaufen fällt aus.)