Redakte >r: Sladimsslonar Herrmann-Gtetzen. üitarbeiter : 'Pfarrer Zverber-Cassel Pfarrer Mockert- Frankfurt a. W. und die Prediger der vilaermifsion. Derlaa der B» dliandtung der PUaermffktan Druck von Otto >!euer, GieKen. Ludwtgstratze 30. Nr. 13. Sonntag, den 29. März 1914. 7. Jahrg. Schön wie der Mond. Hohl. 6. 10. rßdl as Hohelied stellt in allegorischer Weise den ^ V Liebesoerkehr zwischen Christus und seiner Gemeinde dar als Verkehr zivischen Braut und Bräutigam. Was Salomo in diesem Lied der Lieder an Sulamith findet und bewundert, ist Schönheit, Kap. 1. 8, 15; 4, 1, 7. :c. Diese Eigenschaft sucht and) der himmlische Bräutigam an seiner Braut ans Erden. Aber welche Schönheit ist gemeint? Der Dichter nennt sie, wenn er sagt: „Er fiubet seine Züge An seiner Braut." Als vollendete Sä)önheit gilt für jede Braut- scele die Achnlidsteit des Lammes, das Anziehen der Tugenden Jesu. „Jedem Jünger ist es genug, daß er sei ivie sein Meister", Matth. 10,25. Einige dieser Tugenden, die einen Mensdien in Christo zieren, zeigt uns obiges Wort: „Schön ivie der Mond." Alan denkt bei diesem Bilde zunäd)st an die Abhängigkeit Jesu vom Vater. Der Mond hat geborgtes Licht. Wenn er scheint, wird er von der Sonne beschienen. Eigenes Licht kennt er nid)t. So stand Jesus zu seinem Vater. Seine Abhängigkeit von ihm war so vollständig, dass er, seinen Willen und seine Kraft verleugnend, sagte: „Ter Sohn vermag nichts von ihm selber zu tun, sondern was er sichet den Vater tun." Joh. 5, 19. Diese. Schönheit ziert jede Brantsccle. Sie hat ihr eigenes Tun, Wollen und Entschließen so verurteilen gelerni, das? sie, ohne Jesus gefragt zu haben, nichts unternimmt. Sie beginnt kein Tagewerk, unternimmt keine Reise, geht keine Verbindungen ein, ohne alles unter Gottes Leitung, Kontrolle und Segen gestellt zu haben. Der Giößte im Himmelrcid) wird der sein, der hier ganz zu einem Kinde geworden ist, sagt Jesus, und die Stärke des Kindes besteht in seinem Unvermögen, gepaart mit vollendetem Vertrauen zu den Eltern und der Abhängigkeit von ihnen. Dieses möchte Jesus bei jedem seiner Kinder finden. Eine weitere Sd)önheit des Blondes ist die, daß er das empfangene Licht weiter gibt. Hier begegnet uns wieder ein Hauptzng im Leben Christi. Es war eine Darstellung der Wahrheit des Wortes: „Nichts für mich." Der Name, den er am liebsten trug, hieß Mensd)ensohn, und als solcher wurde er unser Mittler, der Träger von göttlichen Lebenskräften in die todeswunde Menschheit. Er behielt nid)ts für sich und brauchte keine seiner Kräfte zum eigenen Vorteil. Wo er Wunderkraft offenbarte, geschah es, um andern zu dienen. Überall, wo Gottes Geist Christi Sinn und Leben pflanzen konnte, findet fid) diese Schönheit Christi. Demnad) hat kein wahrer Jünger des Herrn das Red)t, sich Woche um Woche unter Gottes Segen zu stellen und denselben dann im Herzen zu verschließen. Er soll vielmehr ein Lid)t für die Welt und ein Salz für die Erde sein. Wenn Jesus did) von deinen Sünden befreite, geschah es, um sich für die Rettung der Welt ein brauchbares Werkzeug zu schaffen. Vielleidst hattest du oft Gelegenheit, mit dem Lid)te in dir in Finsternis tappende Seelen zu erleuchten und mit deiner Erkenntnis Irrenden den rechten Weg zu zeigen. Tatest du es? Von einc-r Brautseele kann gesagt werden: Sie ist schön wie der Blond. Sie gibt Empfangenes weiter, um die Fähigkeit zu behalten, neuen Segen zu empfangen. Eine dritte Sd)önheit des Mondes ist sein wohltuendes, mildes Lid)t. Dichter haben ihn deshalb oft besungen. Die Sonne gestattet es nicht, daß du sie mit unbewaffnetem Auge ansiehst. Ihr Lid)t blendet did). Ter Mond läßt es ge- sd)ehen. Diesem Lichte gleid)t Christi Umgang mit den Menschen. Wohl von allen wurde er zweifelnd betrachtet, von vielen gehaßt lind von den Obersten wurden ihm Schlingen gelegt. Aber er entzog sich nicht dein Volke und schmetterte die nicht zu Boden, die ihm frevelnd nahten. Vielmehr konnte er von sich sagen: „Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig." „Er schalt nicht, da er gescholten ward und drohte nicht, da er litt." Diese Schönheit haben Brautseelen je und dann gezeigt. Ein Märtyrer der ersten Kirche setzte die Häscher, die gekommen waren, um ihn zu töten, an einen gedeckten Tisch. Und nachdem sie sich gesättigt hatten, gab er sich ihnen zu erkennen, um den Todesstoß zu empfangen. — Raleigh, ein englischer Admiral, wurde von einem jungen Manne beleidigt und dann zum Zweikaknpf aufgefordert. Raleigh weigerte sich dessen, weil er als Christ lieber Unrecht leiden, als sich rächen wollte. Als ihm der junge Mann dann öffentlich ins Gesicht spie, zog R. sein Taschentuch hervor lind indem er sein Gesicht abtrocknete, sagte er: „Junger Mann, wenn ich dein Blut so leicht von meinem Gewissen waschen könnte wie diese Schmach von meiner Wange, wahrlich, ich hätte dir den Zweikampf nicht verweigert." Diese Sanftmut überwand den Jüngling. Auch heute gilt noch das Wort unseres Herrn: „Tic Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen." Durch solches Uebcrwinden macht Jesus seine Kinder schön. Wohl ist es dein natürlichen, unerneuerten Herzen unmöglich, Liebe zu übe», >vo man gehaßt ivird, demütig zu sein, wenn die ganze Natur zum Hochmut zieht, sanftmütig zu sein, ivcun Jähzorn ein Stück unseres Charakters ist; aber Kraft ist tu dem Blute des Lammes. Es möchte von dir sageir können: „Schön wie der Mond." H. Mülln. vpiumlaucdir ur.d Evangelist Ei» unwissender Chinese hörte in einer Kapelle zu Alo den Missionar B. predigen. 4!ach Schluß des Gottesdienstes sagte der Chinese: „Von diesem Jesus habe ich bis jetzt noch nie gehört, und ich ivciß nicht, iver Er ist; aber sagtest du nicht, daß er mich von allen meinen Sünden retten könne?' — „Ja", erwiderte der Missionar, „genau das habe ich gesagt." — „Aber da kanntest du mich nicht, als du das sagtest. Ich bin ein Lügner, ei» Spieler, ein Zauberer, ein Ehebrecher gewesen und seit 20 Jahren ein Opiumraucher. Nun, wenn du mich gekannt hättest, so würdest du nie gesagt haben, ivas dn gesagt hast." — Missionar B konnte nur mit Nachdruck wiederholen, daß Jesus Macht lind Willen hat, selbst von solch einer Menge von Sünden zu reinige» uiid zu erretten. Ter Opiumraucher war sprachlos vor Erstaune»: denn sein Geist hatte in schweren Fesseln des Fürsten der Finsternis gelegen. Wochen vergingen, da eines Morgens stürzte er mit Ungestüm in das Zimmer des Missionars, unb mit strahlendem Gesicht verkündigte er: „Ich habe es jetzt! Jesus kann mich von allen meinen Sünden erretten! Ja, Er hat es getan!" Hier hatte in Wahrheit der Glaube an Christum die Sklaverei langer Jahre, das Verlangen nach Opium, gebrochen. Er ging in sein Heimatsdors zurück, uin seineil Mitsündern voil Jesu zu erzählen. Obgleich vor der ihm drohenden Gefahr gewarnt, verkündete er dennoch die Geschichte von dein großen Heilande, der die schlimmsten Sünder retteil könne. Er wurde mit Schmutz beivorfeil, geschlagen, von Ort zu Ort gejagt, aber man konilte ihn nicht zum Schweigen bringen. Zuletzt führten seine, Verfolger ihn vor einen unge- ' echten Gerichtsbeaniten; falsche Zeugen brachten die schändlichsten Anklagen gegen ihn vor. Der Richter verurteilte ihn: sein bloßer Rücken wurde unbarmherzig mit dem Bainbusrohre bearbeitet, bis er ganz zerfleischt ivar. Er wlirde wie tot in das Missionsgehöft getragen. Der Missionar wollte ihn trösten, ab r der Märtyrer sagte lächelnd: „Lehrer, dieser arme Leib hat große Schmerzen, aber meiilHerz hat Frieden." Als er erst halb geheilt war, stahl er sich weg unb erschien plötzlich in seinem Heimatsort, m» feinen grausamen Verfolgern von neuem das Evan- gcsium zu ve> kündigen. Seine Worte, welche durch solch blutige Bewährung noch mächtiger wirkten, brachten sogar einige seiner Feinde zum Heiland. Vierzehn Jahre fahr er fort zu predigen; im Jahre 1860 stellte inan ihn als Missionar an. Zahlreich waren die Seelen, denen er das Werkzeug der Bekehrung zri Christo sein drirfte. Als sein Erdenlarif zu Ende ging und er zu schwach war, um sich auf den i Füßen zn halten, sammelte er doch »och solche um | sich, denen er von dem Heiland zeugen konnte. Singend entschlief er voll Frcride. bald beim HErrn zu fein. Auf das Zeugnis gewartet. Ein junger Offizier, welcher mit einem alten Gläubigen einen langen Ritt gemacht halte, sagte nachher zu seinen Verwandten: „Ich Hobe die ganze Zeit gewartet, daß er mir von Jesu und der Bekehrung etwas sagen würde, aber er hat mir nichts gesagt." War das nicht beschämend für de» alten Christen? Der Fürst dieser Welt sagt de» Kindern Gottes ins Ohr: „Hier mußt du schweigen!" aber folge dieser Stimme nicht! ilrr fjöiijitniann tioti Kapernaum. Matth. 8, 5-13. Ter Hauptmann war ein liebevoller, mitleidiger Mann. Als sein Knecht erkrankte,'war esJhm nicht gleichgültig, auch dachte er nicht:' ich will ihn aus dem Hause schaffen, damit ich keine Mühe habe, sondern er verpflegte ihn und suchte Hülfe für ihn. Obgleich er als römischer Soldat ein Heide war, hatte er doch viel Verkehr mit den Juden, und dadurch lernte er ihren Glauben kennen und lieben. Von den Juden hörte er auch von Jesus und von seinen Taten; darum dachte er in seiner Rot: An diesen mächtigen Helfer will ich mich wenden. Als Jesus nun nach Kapernaum kam, trat der Hauptmann zu ihm und brachte bittend seine Anliegen vor ihn. Herr, sprach er, mein Knecht liegt zu Hause u»d ist gichtkrauk und leidet grobe Qual.--Die Liebe des Hauptmanns zu seinem Diener und sein gläubiges Vertrauen gefielen dem Herrn Jesus; er sprach zu ihm: ich ivill kommen und ihn gesund machen. Dadurch erhielt der Hauptmann Gelegenheit, seinen Glauben noch mehr zu zeigen. Herr, sprach er. ich bin nicht wert, daß du unter mein Dach gehest. Die meisten römischen Soldaten waren stolze Leute, aber wie demütig ist dieser Hauptmann! Seine Rede ist ähnlich dem Worte'des Petrus, welcher nach dem reichenjFisch- zug ain See Genezareth ausrief: „Herr! gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch!" Solche Demut gefällt dem -Herrn wohl. In demütigen Herzen ivill er gerne mit seiner^Gnade wohnen. Der Hauptmann achtete sich selbst gering, aber Jesuin achtete er hoch; er sagte: sprich nur ein Wort, befehle nur, so wird mein,Knecht gesund. Die Soldaten, welche ich unter mir habe,^ gehorchen meinem Befehle; wenn ich zu dem Einen sage: Gehe hin, so geht er; und zum Andern: Komm her, so kommt er; und zu meinem Knecht: Tue das, so lut er es. Ich aber bin nur ein Mensch und einer höheren Obrigkeit (dem Oberst, General rc.) untergeben, wie viel mehr wird dein Wort ausrichten, der du so hoch und mächtig bist! Tu brauchst nicht erst in mein Haus und zu dem Lager meines kranken Knechts zu kommen, du kannst auch aus der Ferne helfen durch dein mächtiges Wort. Als Jesus,bei einem Heiden einen so starken Glauben sah, wunderte er sich und sprach zu seinen Begleitern : einen solchen Glauben habe ich bei den Juden nicht gefunden! Jesus forderte nur Glauben und freute sich über einen starken Glauben, weil er wußte, daß der Glaube zu einer innigen Verbindung mit ihm, zur geistigen Gesundheit, zur Reiuigung von Sünden führe. Er will, daß wir Alle durch den Glauben an ihn selig werden sollen. Wie töricht sind doch die Menschen, daß sie einen so schönen, leicl.ten Weg nicht gehen wollen; die Ungläubigen rn,d Gottlosen werden cs in jener Welt zu spät bereuen. Jesus sagt, daß einst aus den Ländern des Morgens und des Abends viele mit Abraham. Isaak und Jakob an den Gütern des himmlischen Reiches Teil haben werden; er nuint die Heiden, welche sich zu ihn: bekehren. Dagegen werden die Kinder des Reiches, die zuerst Berufenen, viele Juden und Christen, durch ihren Unglauben verloren sein; sie werden nicht in den Himmel kommen, sondern in die Hölle, den Ort der Finsternis und der Qual, verstoßen werden. Deir Glauben des Hauptmanns belohnte Jesus durch Gewährung seines Wunsches: sein Knecht wurde leiblich gesund, und ich glaube, daß der Hauptmann und sein Knecht durch den Glauben an Jesum auch geistig gesund und selig geworden sind. €in tapferer Kapitän. London, 12. Februar 1914. Die „Daily Chronicle" meldet aus Rewyork vonr 11. Februar. Rach einer Meldung aus New-Orleans wurde auf dem flemcii Küsteudampfer „Gom", der den Handel mit dem Mexikanischen Golf vermittelt, am Dienstag früh Feuer entdeckt. Die zivanzig Alaun starke Besatzung arbeitete verziveisclt, doch griffen die Flammen so schnell um sich, daß man bald die Unmöglichkeit einsah, das Schiff zu retten. Der 65 Jahre alte Kapitän Brarry steuerte sofort auf den nächsten Punkt der Küste von Louisiana zu und blieb während des ganzen verzweifelten Ringens mit dem Tode am Steuerruder. Das Feuer ivurde immer heftiger, und es ivurde fast unmöglich, auf dem Hinterteil des Schiffes zu bleiben. Der Kapitän sandte daher die Mannschaft nach dem Vorderteil des Schiffes und blieb allein auf der Brücke. Als Land gesichtet mürbe, waren der Rauch und das Feuer so heftig, daß der Kapitän das Steuerruder festbaitd für den Fall, daß er zusamntenbrechen sollte. Er blieb aber auf seinem Posten. Als jedoch das Schiff aufgelaufen war, lag der Kapitän bereits im Sterben. Die Mannschaft mnvbe gerettet. Ich denke, die Geretteten iverden zeitlebens den Anblick nicht los werden, ivie dieser ihr Kapitän in den Gluten und Flammen am Steuerruder stand, bis er sterbend zusammenbrach. Sie werden ihm vielleicht über seinem Grabe ein schönes Denkmal setzen mit der Inschrift: „Unser braver Kapitän starb für uns auf dein brenneu- den Schiffe am Steuerruder." Und doch ist diese große, schöne Tat nicht so groß, wie der furchtbare Tod Jesu am Kreuz auf Golgatha. In dieser ernsten Passionszeil denken gläubige Chrfflen in tiefer Beugung'daran, daß Christus dort für uns sein Leben gelassen hat, damit ivir dem ewigen Feuer entrinnen möchten. Wer über diese heilige, große sich aufopfernde Liebe spotten kann, wer diesen Jesus veiächllich behandelt, hat ein rohes, kaltes Herz. Möchten alle Leser es nie vergessen, daß auch sie dem Tode Jesu ihr Glück, ihr wahres Leben zu verdanken haben. Der erste Fluch au ^ord. Ein Schiffskapitän fragte beim Uebernehmeu des Kommandos seine Leute, ob sie ihm einen Gefallen tun wollten? Alle waren dazu bereit. „Wohlan," sagte er, „so veisprecht mir, daß ich das Vorrecht haben soll, den ersten Fluch cm Bord auszusprechen." — Das kam den Leuten wunderlich vor; indessen konnten sie ihrem Befehlshaber dies nicht abschlagen,und es hieß von allen Seiten: „Ja, ja, Herr!" — Die Mannschaft hielt das Versprechen, und da der Kapitän ein treuer Christ war, so wurde auf dem Schiffe kein Fluch gehört. W i'nmk auf Dm War Auf manchen Höfen findet mau Hunde, die alle ärmlich oder zerlumpt angezogenen Leute und Kinder ansallen — aber so ist es nicht bei Gott. Ans einem Gutshofe in Oberschlesien wurde vor etwa 60 Jahren V erzammmligzatmigen Bezirk Gießen Stabtmiffion Gießen, Cöberftraße 14. Jeden Sonntag 1 */ 2 Uhr: Sonntagsschule; 4 Uhr: Jungfrauenvercin; 8 1 / i Uhr: Versammlung. 4 '/■, Uhr: Christlicher Verein junger Männer. Jeden Mittwoch 8 1 /* Uhr: Bibelstunde. Sonntag, 29. März Nordeck und Wißmar, 31. Altenbuseck, 1. April Laubach, 2. Wieseck. Gründe r a (Fcankfurterstr. 23.): Jeden Sonntag abends 8 Uhr: Versammlung. Bezirk Kich. Lich, Butzbacherstr. 17. Jeden Sonntag 12 3 /< Uhr Sonntagsschule. 4 Uhr: Jungfcauenstunde. 8 Uhr: allgemeine Versammluirg. Sonntag, den 22. März Langsdorf, 24. Watzenborn, 23. Dorfgill, 26. Langsdorf, 27. Lich, Bibelstunde. Dienstag, den 31. Oberbessingcn, 1. April Ettingshausen. 2. Burkhardsfelden, 3. Lich, Bibelstunde. Bezirk Friedbcrg. Vorstadt zum Garten No. 8: Jeden Sonntag Abend 8 Uhr Versaurmlung. Sonntag, den 29. März, nachm. 2'/s Uhr: Bönstadt, 30. Vilbel, 31. Erbstadt, 1. April Stammheim, 2. April Friedberg, 3. Nauheim. ein armes, bettelndes Mädchen von dein Hunde des Gutsherrn unter dessen Augen augefallen. Das Kind sah den Herrir mit seinen tränenerfüllten klugen an und sagte ihm, ivie hart er sei. Der Gutsbesitzer ivilrde von, den Worten des Kindes beschämt, Liebe und Erbarmen öffneten sein Herz, er nahm das Kind in sein Haus und machte es zu seiner Tochter und Erbin, einer Erbin von vielen Gütern, Bergwerken und Millionen. Findest du diese Bettlerin beneideits- wert? Gehe zu Jesu, dann wird dich kein Hund anbellen ; geh, ivie du bist, du sollst ein Kind und Erbe im Hause Gottes werden und sollst den armen Menschen bezeugen, was du fandest, als du deinen Heiland und dein Heiland dich gefunden. Herzliche Lirükdurrg zur Hess. Provinzial-Jugendbundkonferenz in Marburg am 12. und 13. April im Turnergarten. Generalthema: „ Lebensfreude". 1. Ostertag, abds. V/ 2 Uhr: 1. Hauptversammlung. Ansprachen über: „Wie gelangt die Jugend zu wahrer Lebensfreude?" 2. Ostertag,nachm. V/ 2 Uhr: 2.Hauptversammlung. Ansprachen über: Wie bleibt man in dieser Freude?" _ Bezirk Schotten. Sonntag, den 29. März Versammlung in Schollen, abends '/,9 Uhr: in Betzenrod und Ober-Mockstadt nachm. 3 Uhr. 31. Nidda, l. April Schollen, Bibelstunde, 2. Selters, 3. Betzenrod. Bezirk Uieder-Meisel. Sonntag, den 29. März abends 8 Uhr: Fauerbach, Kirch- und Pohlgöns, Niederweisel. 31. Kirch- und Pohlgöns, 1. April: Münzenberg, 2. Niederweisel, 3. Butzbach. Bezirk Alsfeld. Sonntag, den 29. März nachm. 3Uhr: Maar, Storndorf, 4 s / 4 Uhr : L uterbach, 31 Schwarz, 1. April Lingelbach, 3. Altenburg. Sonntag, den 5. April 4'/, Uhr Lanterbach, 8'/- Alsfeld, 7. Kirt' rf, 8 Leusel, 9. Alsfeld. Karfreitag, 3 Uhr Lingelbach, Maar und Eifa, abends */j9 Uhr in Alsfeld im Lokal der Stadtmission: Passionsfeier mit abwechselnden Gedichten, Gesäugen und Schriftverlcsungen. 1. r stertag 3 Uhr: Schwarz, Maar, 4 3 /« U' r: Lauterbach, abends 8'/r Alsfeld. Ostermontag 3 Uhr: Alsfeld, Lokal der Stadtmission. Osterkonferenz 15. Oberbreidenbach, 16. Alsstld, 17. Altenburg u. schwarz Bezirk Sellnrod. 31. Ober-Seibertenrod, 2. April Wohnseld, 3. Groß-Eichen. 5. 2‘/ü Uhr: Unter-Seibertenrod Männer- und Jünglingskonferenz, abends 8 Iih>: Ober-Seiber- tenrvd.