WOä &j3 K2M j^ *\*Wl ^ir^ m?^ DarGlattderFrau Wöchentliche Gelinge der Gberkessischsn Go!k 5 Zeitung Nummer >4 öiesren, Donnerstag den 9. Kpri! 1914. 6. Sakrgang ^ SK KK SK w5o ixJfe «kmüihsji SKSK SK SK SK KK SK SK Sä l Z)ie Arbeiterinnen und die Gewerkschaften. Es gibt noch immer Millionen Frauen des Proletariats, die mit einer gewissen Abneigung jeder öffentlichen Betätigung gegenüberstchen, die sich am liebsten verkriechen würden, wenn man sie zur öffentlichen Tätigkeit anfruft. Ob sie wollen, ob sie sich sträuben, sie werden genötigt, sich zu entscheiden, weil die in unserer heutigen Zeit verloren geht, die sich nicht einer großen Gruppe anschließt, die gemeinsam ihre Interessen aller ihrer Mitglieder zu vertreten versteht. Vor 20 Jahren stand es um die Anteilnahme der Arbeiterinnen an den Gewerkschaften noch weit schlechter, als es heute steht um die sich erfreulicherweise von Jahr zu Jahr bessernde, wenn auch freilich noch nicht in befriedigender Weise bessernde Teilnahme der Arbeiterinnen am politischen Leben. Vor 20 Jahren war ein weibliches Mitglied einer gewerkschaftlichen Organisation eine viel angestannte Ausnahme, wie selbst heute noch eine Arbeiterin als Vertreterin ihrer Berussgenossinnen auf mancher Generalversammlung einer Gewerkschaft einiges Aufsehen hervorruft. Damals gab cs bloß einzelne weibliche Mitglieder in den Gewerkschaften, und doch war auch damals schon die Industrie in hohem Maße ans weibliche Arbeitskräfte angewiesen, Sehen wir nun zu, wie es jetzt um die Arbeiterinnen in den Gewerkschaften bestellt ist. Wir haben zwar durchaus keinen Anlaß, schon zufrieden zu sein, denn die weitaus überwiegende Zahl der in unseren Industrien beschäftigten Ar- beiterinnen ist noch immer nicht gewerkschaftlich organisiert. Verglichen aber mit den Zuständen vor 20 Jahren, müssen wir bekennen, daß sich die gewerkschaftliche Organisation bei den Arbeiterinnen großartig entfaltet hat. Heute haben die modernen Gewerkschaften soviel weibliche Mitglieder, als sic vor 20 Jahren männliche Mitglieder hatten. Das ist eine Errungenschaft für die Gewerkschaften, die sicherlich niemand vor 20 Jahren geträumt hätte. In den ersten Statistiken nach Ablauf des Sozialistengesetzes, in den ersten 1800er Jahren, wurden überhaupt keine weiblichen Mitglieder in den Gewerkschaften gezählt, und noch in einer so kurz hinter uns liegenden Zeit, wie im Jahre 1905, zählten unsere Gewerkschaften nur rund 74 000 weibliche Mitglieder, Von da ab stieg mit der einzigen Unterbrechung ini Jahre 1909 ununterbrochen die Zahl der Arbeiterinnen, die sich den Gewerkschaften angeschlossen hatten, im Jahre 1912 zählten die Gewerkschaften 222 800 weibliche Mitglieder. Wohl ist in jener Periode auch die Zahl der männlichen Mitglieder stark gestiegen, aber doch hat sich deren Anzahl von, Jahre 1902 ans 1012 noch nicht verdoppelt, während die Zahl der weiblichen Mitglieder sich verdreifachte. Wir haben Organisationen, in denen die Zahl der weiblichen Mitglieder größer ist wie die der männlichen Mii- glieder. Das ist bei den Hausangestellten der Fall, wo cs fast überall keine männlichen Mitglieder gibt, dann bei den Handlungsgehilfen, >vo fast zwei Drittel der Mitglieder weibliche sind, bei den Bliimenarbeitern und bei den Buchdrnckerei- Hilfsarbcitern kommen noch ans rund je 550 weibliche Mitglieder nur 450 niännliche. Annähernd ebenso viele weibliche Mitglieder wie männliche haben die Tabakarbeiter und die Buchbinder, etwas schwächer schon ist die Zahl der weiblichen Arbeiterinnen bei den Hiitmachern. lieber ei» Drittel der Mitglieder — 381 von je 1000 — sind Arbeiterinnen bet den Textilarbeitern, freilich bei der überragenden Bedeutung der Frauenarbeit in der Textilindustrie noch lange nicht ein befriedigendes Verhältnis. Unter je 100 Mitgliedern des Kürschncrverbandes sind 32 Arbeiterinnen, rund ein Fünftel der Mitglieder sind Arbeiterinnen in den Verbänden der Schneider, der Porzellanarbeiter und der Schuhmacher. Noch nicht ein Sechstel der Gesamtmitgliedschast ist weiblich bei den Bäckern und Konditoren. Rund ein Achtel der Mitglieder sind weiblich im Fabrikarbeiterverbande, nur der 14. Teil der Mitglieder sind Arbeiterinnen im Gastwirtsgehilfenverband und nur ein Achtzehntel der Mitglieder gehören als Arbeiter- innen dem Lagerhalterverband an. Genau ein Zwanzigstel im Mctallarbeiterverband, noch nicht ganz ein Dreißigstel im Transportarbeiter- und Holzarbeiterverband sind Arbeiterinnen. Freilich bekommen die Zahlen ein anderes Gesicht, wenn wir die weiblichen Mitglieder nicht nach dem Verhältnis zu den männlichen Mitgliedern, sondern lediglich nach der Zahl der weiblichen Mitglieder betrachten. Da steht dann an der Spitze mit fast dem vierten Teil der gewerkschaftlich organisierten Arbeiterinnen, mit über 53 000 weiblichen Mitgliedern, der Textilarbeitcrverband. Ihm folgen mit fast 27 000 Mitgliedern der Metallarbeitcrverband und mit über 25 000 organisierten Arbeiterinnen der Fabrikarbeiterverband, mit fast 18 000 Mitgliedern der Tabakarbeiterverband, mit fast 16 000 Mitgliedern der Bnchbinderverband, mit fast 11000 der Handlungsgehilfenverband, mit rund 10 500 der Schneidcroerband. Ueber 8900 weibliche Mitglieder haben die Schuhmacher organisiert, 8750 die Buchdruckerei-Hilfsarbeitcr, über 7700 die Transportarbeiter, annähernd 7000 die Holzarbeiter, bald 6000 die Hausangestellten, bald 5000 die Hut- macher, annähernd 4600 die Bäcker und Konditoren, über 3300 die Porzellanarbeiter, über 1200 die Kürschner, annähernd 1200 die Gastwirtsgchilfen, die übrigen haben weniger wie 1000 Arbeiterinnen organisiert. So sehen wir fast überall erfreuliche Ansätze für die gewerkschaftliche Organisation, aber freilich, bei aller Würdigung der Agitationsarbeit für die Gewerkschaften wissen wir alle, daß weit mehr Arbeit in der Zukunst zu leisten ist, weil nvch Millionen Arbeiterinnen außerhalb der gewerkschaftlichen Organisation stehen. Wir verhehlen uns auch nicht, daß von den gewerkschaftlich Organisierten sehr viele der Gewerkschaft zwar regelmäßig ihre Beiträge bezahlen, aber sich nur ausnahmsweise innerhalb der Gewerkschaft an den organisatorischen Arbeiten beteiligen, in ihnen kräftig wirken, an der Agitation teilnehmen und für den Ausbau und für die Kräftigung der gewerkschaftlichen Organisation tätig sind. Das Streben einer für unsere Bewegung tätigen Arbeiterin muß es sein, nicht bloß die gewerkschaftliche Organisation allen Arbeiterinnen als notwendig zu erweisen, sondern auch dahin zu streben, daß die in der gewerkschastlichen Organisation Aufgenommenen sich in ihre betätigen und wirken und damit die volle Gleichberechtigung der Arbeiterinnen den Arbeitsgenossen erst aufs klärlichste erweisen. Zum Heöurlenrückgang. «Mti -ochherrschastlich« Suchen nach dem kinderlosen Schweine- MvC »»n dem wir kürzlich berichtete», findet im Berliner Kladdera- tatst- dies« poetische Verherrlichung: Vernimm nun, was Gesetz und Recht, Und sei mit dir im reinen: Ein wirklich braver Schweineknecht Besaht fick nur mit Schweinen, Und hast du eine liebe Iran, So sei du doch kein Streber: Bedenk', die Krau ist keine Sau, Und du. du bist kein Eber! Setz' keine Kinder in die Welt, Nicht Mädchen oder Knaben — Der Mann, der stch die Schweine hält, Der will nur Ferkel habe». Die Ferkel sollst mit Zärtlichkeit Und Liebe du umfassen — Sonst aber sollst du jederzeit Die Liebe kräftig Haffen, So sei beglückt am trauten Herd Und hi' getreu dar Deine — Di« Kinder sind dem Staate wert — Doch mehr wert find die Schweine! Die Waschfrau, Erhitzt und fröhlich, von den, Garten aus Sprang ich mit meinen Kindern in das Haus, Da kam die Waschfrau, mir ihr Leid zu klagen, Ei« hatte wieder Zwilling' seit drei Tagen, Zwei kleine Mädchen, Fa, wie soll das gehn? Mit ihre» achten waren s heute zehn. Der Angstschwelst perlte ans der Stirn dem Weibe, Vor Schwache bebte fle am ganzen Leibe: Sie kroch ja aus dem Bett« viel zu früh Und hielt sich auf den Beinen nur mit Müh'. St« tat fich fast wie allster sich gebärden: „Rur keine andere Frau! Nicht brotlos werden! Nicht wahr. Sie ivarten eine Woche noch? Nur «ine Woche! Wer weih, ob nicht doch Der liebe Gott ein Einsehn hat und nimmt sie w i e d e r!" Ich drückte sie aus einen Sessel nieder, Strich ihr das Haar, — Um diese» Bisse» Brot! Die arme Frau! Wie grausam spricht di« Not! «d, Ey in der Ingen- Die Not der Zeit. „Ziveikindermode , , , ,! Wvh und Wäh«! Geburtenrückgang. . . .! Weuh und Woih! Die Eittenlossgkeit der Ehe Verdient in jeder Tonart: Psoi!" Besonders tief entrüstet zettern Di« blauen und die jchivarze» Vettern Ob dieser neuen Schweinerei! --O »ein verehrte Trüffclspürer, So einfach liegt die Sach« nicht! Ein ganzes Volk ist kein Verführer, Mir auf die geil« Luft erpicht, Den ihr mit Polizistenpfoten Und Katechismuslehrgebotcn Zurtickgefiihrt „auf den Pfad der Pflicht". . , , Ein Volk ist «in« grohe Mutter! Und wen» ihr Leib nicht mehr gebärt, Dan» fchlt's — wibt ihr woran? — am F u t t e r, Womit st« ihre Kinder nährt! Am Brote fehlt'« für all die Mäuler, Die ihr. verehrt« Weheheuler, In der Statistik so entbehrt! Drum statt die ?tuge» zu verdrehen Und Mist zu reden von der Eh', Wär's besser, eiuuial uachzusehen Fn eurem volle» Poricmouuä! Gebt nur dem Volke mehr zu leben, Gleich, virddasVolkniehrKinbergeben! — So heilt — nicht 1>e»lt — bas grohe „Weh"! A De Nvra iu der Fugend, Mutter und Kind. Das Kiuderspiklzeug der Saison — jetzt und vor Allst) Jahre». Wenn die Laubbäiime grün z» werden beginnen, ist die „Snifon" des Kreiseln-. Der Kreisel wird an- deni Schrank hervorgckranit. dasselbe Instrument, das im Geiste de- Vor einigen Jahren Verstorbenen hervorragenden Schiffe- bauingcnienrS Otto Schlick eine so geniale Umwandlung «. fahren hat. Nicht nur der Sport der Erwachsenen, auch Las Spiel der Kinder hat ja seine „Saison". Ob nun auch die jungen „alten" Griechen. Las heißt die griechischen Buben und Mädel vor mehr als 2000 Jahren, für das Kreiseln Lik Zeit des beginnenden Frühlings bevorzugten, wissen wir nicht, daß sie aber das Kreiseln gekannt und betrieben haben, das wissen wir ganz genau. Regelrechte Kreisel, genau solche, wie wir sie als Kinder selbst getrieben haben, sind uns mehrfach erhalten, und auf den gemalten griechischen Vasen, die ja überhaupt ein so überraschendes und anziehendes Bild vom intinicn täglickien Leben der antiken Hellenen bieten, sind Darstellungen von Kindern, die mit der Peiffche hinter ihrem Kreisel herlaufen, nicht selten. Das lenkt unseren Blick überhaupt auf das antike Spielzeug! Nun, man kann getrost sagen, daß die Kinder des Themistokles, Sophokles, Kimon und Diogenes sich vielfach aus die gleiche Weise belustigten, wie noch heute unsere eigenen Sprößlinge, Wir sehen auf einer antiken Vase ein junges Mädchen, das sich schaukelt. Auf einer „richtigen" Schaukel sitzt sie, in der typischen Beinhaltung beim Hoch- gchen der Schaukel, und die Kleider flattern hinter ihr her. Auf einer anderen Vase sehen wir ein Mädchen gemalt, die mit vier Orangen gleichzeitig Fangeball spielt. Und sie hält den Kopf genau so wie unsere kleinen Freundinnen, wenn sic mit Apfelsinen jonglieren. Die Sparbüchse ist ja eigentlich kein „Spielzeug". Aber es sei erwähnt, daß sich auch von antiken Sparbüchsen Beispiele in den verschiedensten Formen erhalten haben, zum Beispiel als Haus usw. An irgend einer passenden Stelle ist dann der — leider zu selten zum rechten Zweck benutzte — Schlitz angebracht. Und da ist auch eine niehrtausendjährige Puppe, die nur darauf zu warten scheint, daß die Mädchen, die fast um 100 Generationen später geboren sind, sie in die Arme nehmen und lieb haben. Und eS ist keine gewöhnliche Puppe, nein, wie je ein moderne- Lottchen oder Aennchen kann sie alle ihre Gelenke und Glieder hübsch bewegen. Aber kann sie auch schlafen? — Nein, dakann sie noch nicht! Wie sagt das Kind? Ich machte einen Besuch. Da ich wußte, daß ei» Kind im Hause war, nahm ich «inen Pfefferkuchen mit. Einen bunten Pfefferkuchen mit weißem Zuckerguß, so recht geschaffen, um ein Kinderherz zu erfreuen. Und doch hat er keine Freude ins Haus gebracht. Als die kleinen Fäustchen noch der bunten und süßen Herrlichkeit griffen, fuhr die Mutter auf das Kind los: „Wie sagt das Kind?" Zwei Hände hielten den Kuchen fest, ei» roter Mund labte stch daran. „Wie sagt das Kind?" lvicderholte heftig die Mutter. Der kleine Mund blieb stumm. Dafür leuchteten die Augen um so Heller, wenn sie über den Kuchen glitten. „Sta, wie sogt das Kind zum Onkel, der ihni etwas schenkt?" Aergerlich stieß die Mutter diese Worte hervor. Da hatte sie nun ein braves Kind, das sie über alles liebte und auf dessen Bravheit sie so stolz war: nun es aber einmal seine Bravheit zeigen sollte, war eS bockbeinig und versagte. „Ein Kind, daS nicht Danke sogt, soll auch keinen Pfeffer- suchen haben!" Damit riß sie deni Kinde den Kuchen ander Hand. Zeter und Mordio! . . . Eine peinlich« Szene, die erst ihr Ende erreichte, als das schreiende Kind zur Tür hinaus- gcsteckt war. — Mutzte dieser unerquickliche Abschluß kommen, der dem Kinde wie uns selbst die froh« Stunde verdarb? „Ich verlange, daß sich das Kind an Höflichkeit gewöhnt!" erklärte die Mutter, wie zu ihrer Entschuldigung. Ach — wären Vater und Mutter zueinander so höflich, olk sic es vom Kinde verlangen, höflich mit Bitte! und höflick! mit Tanke! bei all ihren kleinen und großen Handreickmngen und Gefälligkeiten, dann brauchten sie die Höflichkeit nickst in daS Kind hincinzuschelten und hineinzuprügeln. Au! « 1 » Vo» Leo Äolisch. Du! Ich bin irgendwo weil weg und habe Dich zurücklasseu müssen. Ich mutzt«, denn noch wutzt« ich nicht, ob ich mich auch nur «llein würde durchschlagen können. To lebe ich nun. ein Körper ohne Seele. Und frag« mich jeden Dag aus« Reue, w o z u ich denn «iaenilich leb«. Warum ich von Dir ging. Weil fl« mir das bisserl Arbeit, von dem wir uns fristeten, abgeschnitten hatten? «eil Du auf .klare Verhältnisse" drängest? Alle» Leben beruht aus Liebe. Darum war auch bas kärgliche Dasein von damals Leben, und die Auskömmlichkeit von heute ist langsames Hinsterben. Weil wir uns nicht habenI Wie ich lebe? Versteht flch, mein Weib, datz ich vor allem der Erinnerung lebe an Dich. Versteht flch. datz ich Nachts von Dir träum«. Bon Dir allein, hörst Du. Ausschließlich von Dir und mir. Da kommt der Morgen. Ich öffne die Augen und find« mich allein. Ich kleide mich an und mutz dabei Tränen verschlucken, weil ich mich plötzlich erinnere, wie schön das war, wenn wir uns gegenseitig beim Ankleiden halfen. Weißt Du noch, wie ungeschickt ich mich dabei anstellte? Wie ich Dir einmal das goldbraune Haar durchkämmt« und «» blieben mir einig« zwanzig der leuchtende» Spinnfäden in der Hand? Ach, ich habe sie mir sorgsam auf- bewahrt! Zwischen den Rückendeckcln meiner Uhr rühm fle, und manchmal, wenn ich Gelb zum Auslösen habe, atme ich den Dust Deiner Locken. Weißt Du noch, welch langwierig« Kämpfe ich mit Deinen Lleiderknöpfen durchmachen mutzt«? Und wie ich dann später einig« Knöpfe nicht mehr zubrachte I .Weil Du auch so ungeschickt warst!" sagtest Du dann. Ich aber kützt« Dich voll scheuer Ehrsurchi. Oh Du. daß ich fern von Dir sein mutz! Die Hauswirtin bringt mit den Kaffee. Frühstücken gehörte von jeher zu meinen liebste» Beschäftigungen. Nun aber schütte ich de» heißen Trank mechanisch in mich hinein. Und wenn ich Brötchen in Angriff nehme, bann mutz ich an Deine weißen Finger tanken, die mir so flink und zärtlich das einfache Frühstück be- retteten. Und wenn ich mich dann von meiner Wirtin — Du w«itzt, ich bin ein höflicher Mensch — empfehle, dann denke ich daran, wie siitz der morgendliche Abschied von Dir war. Besonders wenn einmal ausgiebig Honorar erhalten hatte. Ach ja! Deine Küsse! Und mein« Honorare ... Nun, Du mein Abgott, bars ich Dir aber doch nicht verschiveigen, datz dann, wenn ich daß Tagwerk beginne, jede Sehnsuchtsregung unterdrückt ist. — Je—be! Und ich weih. Du nimmst mir das nicht übel, gelt? Denn Dienst ist Dienst und waö man tut, soll man ganz tun. Weil ich aber von halber Sehnsucht doch nicht den richtigen hold schmerzlichen Genuß hätte und von der ganzen, aus- füllenden Sehnsucht allein nicht leben könnte, habe ich »ir fest vor- genomin«», während der Arbeitszeit nicht an da» ju denke», was sonst den Inhalt meines Lebens ausmacht. Wisst. Geliebte, datz das Leben ein« endlose Kette von Kompromissen ist mit dem Nächste» und mit sich selbst. Darum darsft Du auch daS. was ich Dir jetzt schrieb, so wörtlich uicht nehmen. Manchmal denke ick auch in den Schafsensstunten an Dich. Dein Bild, Du weißt, jenes, bas Dich im anli«g«nben dunklen Kleide zeigt, im rotpolierten Rahmen steht es vor mir auf dem Schreibtisch. Wenn ich den Spitzeneinsatz sehnsüchtig betracht«, der unter der halsfreien Bluse hervorlugt. dann kommt «S wohl vor, daß Dein« Augen auf einmal zu lachen anfangen. Und Dein, ach ja, Dein Mund ruft mir zu: „Mach was, Faulpelz!" Gehorsams» wir immer, folge ich alsoglcich. Die Mittagspause aber. Schatz, gehört wieder ganz Dir. Wenn mein Nachbar am Stammtisch di« Kartoffel» mit dem Messer einschaufelt oder dar weiße Tuch beklert, so höre ich Dich entrüstet protestieren: „Schweinterl!" Und schließe mich — wie immer — Deiner Ansicht an Oder ich triirke — ausnahmsweise, bilt«, denn wir müssen sparen! — einmal ein Viertel Markgräfler. Tann höre ich alterkennend lagen: „Dös ist amol a Weinderl! Obr datz Di net--1" Nattirlich nicht, Geliebte. Du weiht ja, ich bin so oft und so viel es mir möglich ist, Temperenzler. Oder es gidt eine Mehlspeise: „Ach, do legst Di nieder!" hör ich Dich rufen, ,a Möll- speis: Die mog t net, die konnft ollani papperln!" Was ich auch «ewissenhast besorge. Und dann Herzerl. gehe ich ins Kaffeehaus, Darfst net bös fein, daß ich das täglich «de. Das gehört halt schon einmal znm Leben. Und weißt Du, ich kann da so schön von Dir träumen. Ich habe mir «in* Ecke ausgesucht, di« wahrhasttg so ausschaut wie unsere im Cafe. »a. Du weißt, welches ich meine. Dort fitz« ich, trinke meinen Schwarzen und rauche «ine österreichisch« Memphis. Da Du, die gidts auih hier. Und gedenke dabei der Zeiten, do wir täglich beisanimenlatzen: ena. so datz der alte Herr vom Rebentisch immer sehr mißbiliiaend ds Haupt schüttelte. Kvpsschüttelnd ist ganz ivirkrrngsvoll, wenn genügend graues ober gar iveitzeS Haar vorhanden ist und dazu noch eine golden« Brille, über die der Schüttelnd« dann hlnwrgzuschauen hat. Aber wir zwei waren »n- verbesserlich, was Schatz! Wir sahen da. schauten uns an, sprachen manchmal, manchmal auch nicht und bekamen nie genug von einander Weißt Du noch, wie der kleine Herr mit dem Schmer- athletlker-Gchnurrbart und de» Eezesflonsdeinen rinnial mit Dir anbandeln wollt«, als ich mich verspätet hatte? Und wie Du ihn. Dein rasche» Züngielu wett herausstrecktest, so daß er auf das Epeanzln fürder vergaß? Und wir zwei müsse» uu» durch eine slinfzehnsttintig« Schnellzuasstrecke von «iuander gehalten sei»! Du, im Kaffeehaus sind wahrhastig auch Wiener Zeitungen, Also, die berühmt« Korrespondrnzrubrik kann ich ganz genau mit verfolgen, Hörst du! Wenn «n anfaiigcn. Dann weiß ich, daß ich weiter arbeiten soll und folge Das, mein Liebes, ist mein Tag. Ich brauche Dir mm nicht weiter zu schildern, wie ich abends trostlos henimlaufe, wie jeder Schritt, jede Hantterung, jeder Bissen in mir die Erinnerung weckt an gleiche Lagen, die ich mit Dir erlebt«. Und Du! All Deine tapferen Versicherungen, «s gehe Dir gut, Du würdest Dich bald daran gewöhnen ohne mich zu fein, Du würbest sogar einmal, vielleicht sogar bald dazu kommen, einen anderen zu nehmen: Alle diese Versicherungen find mir nur ein Beweis mehr, wie auch Du mit jeder Faser au mir hängst, E» also willst Du mir die Zeit des Getrenntseins erleichtern, Geliebte? So willst Du den Sturm, der durch mein« Briefe tobt, besänsttgen! Oh du liebes Dnmmerl, weißt Du denn nicht, noch immer nicht, Daß Du ein Stück meines Lebens bist, schon lange gewesen bist, ehe in Dir unser neues, gemeinsame» Leben zu knospen begann? Du mein Weib, ich spare, hörst Du! Trotz Kaffee und Zigarette und Markgräfler spare ich. Und weißt Du, aufrvaS . . . Du, ein Meer von Glück, ein Abgrund von Seligkeit, ein neue» Weltwunder wirb da» fein. Bedenke doch! Dn und ich: Und dann ein Wesen, das unserer himmelstürmenden Liebe entspringt, «in Wesen, das uns Beide enthält: bas ist die Göttlichkeit! Mein alles! Ich fasse all daS, waS ich Dir schrieb, noch einmal zusammen: Ich sehne mich nach Dir! Riesengroß steht in mir nur der ein« Gedanke: Du! Ich küsse Dich . . . Aus Wett und Leßeu. Frauen- und Klnderausbeutung In der Senter Letnenindustri«, Im Peuple gibt F, P a u l s e n auf Grund des ihm von Jan Samy » , Sekretär des Genter Letnenarbeiterverbande«, gegebenen Materials eine Ueberficht über Arbeitszeit und Berbtenft der in dieser Jndnstri« beschäftigten Kranen und Kinder. Seit 1882 hat der Verband einen harte» und nicht erfolglosen Kampf geführt. Arbeiteten doch von 1889—82 in den Fabriken die Kinder von morgens 814 biS abends 7)4 Uhr: 12 Stunden nach Abzug der Pausen. Durch harte gewerkschaftlich« und poltttsch« Arbeit wurde 1889 bas Gesetz betr. Regelung der Frauen- »nb Kinderarbeit bnrchgesetzt, ans Grund dessen durch königliche Verfügung vom 26. Dezember 1892 die Arbeitszeit für Kinder und für Krauen unter 21 Jahre» aus 11% Stunden herabgesetzt wurde. Degen des notwendigen ZusammcnarbeitenS bedeutet da» »«gleich eine Regelung der Arbeitszeit der Erwachsene». Von 1898—1904 würbe weiter ei» zäher Kampf geführt, der zur wetteren Verkürzung auf 11 Stunden (6% für Kinder von 12—18 Fahren) im Juli 1904 führte. Run find weiter 10 Jahre »ergangen und dt« Organisation hosst, ihr nächstes Ziel: den Zehnstnndentag, bald zu erreichen. Außerdem sind wesentliche gesundheitlich« Verbesserungen bnrchgesetzt worben: die vordem sehr üblen Luftver- hältnisse wurden durch Einführung von Ventilatoren, di« Mtl- lione» kosteten, erheblich verbessert. Auch bi« Löhne find gestiegen, trotzdem aber noch immer künimerlich. Bei der Gewerbe- zähtung von 1896 wurde für Arbeiter unter 18 Jahre» ein Loh» von 6—10 Francs wöchentlich ermittelt. Jetzt beträgt er, einschließlich der Untcrnehmerprämien, 7)4—12 Fr. Für envachsen« Arbeiterinnen stieg der Lohn von 12—18 auf 17)4—21, sür männliche Tagelöhner von 14,40 aus 18,90, für Wollkämmer vo» 17 aus 22,80 Fr, als Minbestlohn. Verglichen mit der tu der gleichen Zeit erfolgten Steigerung der Lebensmittelpreise bleibt di» Steigerung der Löhne lvon denen noch bi« nicht seltene» Aussälle durch verkürzte Zeit abgehe») sehr gering. Jedenfalls haben dt« U » t« r n e h m c r g e w i n » c unter der „unerträglichen sozialen Belastung" nicht gelitten. Bon 1892—1912 erzielten zwei Fabriken einen Gesaintrcingewinn von rund 17,4 und 20,8 Millionen Kr,, zwei andere von 1898—1912 8,54 Millionen usiv. In den drei Jahren 1910—12 betrug der Reingewinn der drei gröhten Betriebe 8 782 700 Kranes, Man sieht: Segen ist der Muhe Preis! Die zunehmende Envcrbstätigkcft der Frau komnit deutlich in der Statistik der Krankenversicherung zum Ausdruck, Schon das seitherige Krankeuversichcrungsgesetz verpflichtete bekanntlich alle In Gewerbebetrieben gegen Gehalt oder Lohn beschäftigten Personen ohne Rücksicht aui das Geschlecht zur Mitgliedschaft bei den Krankenkassen, Die einschlägigen Vorschriften sind auch von Einführung der Versichernng an bis zu deni kürzlich erfolgten Inkrafttreten der Rcichsversichcrungsordnung die gleichen geblieben. Bei allen Kassenarten zusammen stieg von 1885 bis 1912 die Zahl der männlichen Mitglieder von 3% Millionen auf 9% Millionen, das ist ungefähr das 2%fotf)e. Bon 1908 bis 1912 betrug die Steigerung 234 714 Mitglieder oder 2,8 Prozent. Noch viel stärker wuchs aber die Zahl der weiblichen Mitglieder an, nämlich von % Millionen auf 4,0 Millionen oder das 5'/-fache. Das Anwachsen der Zähl der weiblichen Mitglieder hat auch in de» letzten Jahren noch in gleichem Maße fortgedauert: seit 1908 beträgt ihre Zunahme 658 897 oder 20 Prozent. Im Jahre 1885 kainc» im Durchschnitt aller Kassen auf 100 männliche Mitglieder 22,2 weibliche, im Jahre 1908 36,5 und im Jahre 1912 42,7, Bei den Gemeindekrankenversicherungen, die hauptsächlich landwirtschaftliche Arbeiter besitzen, kamen im Jahre 1912 aus 100 männliche Mitglieder 57,0 iveibliche, bei den Ortskrankenkassen 50,3, bei den Jnnungskrankcnkassen 22,9. Endlich sei noch mitgeteilt, daß im Jahre 1912 auf 1000 männliche Einwohner 283.6 männliche Versicherte, auf 1000 weibliche Einwohner 118,1 weibliche Versicherte kamen. Dieser Anteil der Frauen am Erwerbsleben ist nicht im ganzen Reiche gleich groß. Am größten ist er in den Gebieten mit hochentwickelter Industrie, So kamen auf 1000 weibliche Einwohner versicherte Frauen in Berlin 332, in Reust (mit umfangreicher Textilindustrie) 320, in Sachscn-Altcnburg 270, in Braunschwcig 211, Provinz Sachsen 152 usw. Am geringsten ist der Anteil in Schaumburg-Lippc mit 18,5, Provinz Posen mit 27,3, Mit der Einführung der Reichsver- sicherungsordnung, die bekanntlich nunmehr sämtliche landwirtschaftliche Arbeiter, Dienstboten, Heimarbeiter usw, der Versicherung unterwirft, ist die Zahl der versicherten weiblichen Personen »och weit mehr gestiegen. Eine altpreustijche Sitt«npolizifti». Man denke nicht, Last die Sittenpolizisti» allein ein« Einrichtung fortgeschrittener Länder un- serer Zeit fei. Sogar vor Traugott v. Jagow gab es schon intelligente Polizeieinrichtungen. In einem Buch gesammelter Berliner geschriebener Zeitungen aus der Zeit Friedrich Wilhelms I, findet sich folgende Notiz: „Es ist hier ein gewisses Weib, so di« dicke Schneiderin genannt wird, diese ist dazu bestellt, daß sie alles leichtfertige Gesiitdel aufsuchen und in gute Geivahrsam must bringen lassen, wie ihr dann zu ihrer Securitä nicht allein eine Wacht zugegeben wird, sondern sie verkleidet sich auch öfters in Manneshabit und hat sie schon innerhalb 8 Tage an die 100 Huren ins hiesige Spitnthaus geliefert. Dieses Weib ist vordcni selbsten unter einer Diebesbande gewesen, und hat sic ivegen vielfältig verübten Diebstahls justisizicrt werde» sollen, da sie aber, jni Falle sie Pardon erhalten sollte, versprochen, die Stadt von alle:» diebischen Volk, weil sie cs nun von andern genau zu distinguieren wüsste, zu reinigen, weshalb man ihr nicht allein Pardon erteilet, sondern sie hat auch ihr Versprechen bisher wohl gehalten, als wohl vor dem, ehe sie dieses Metier getrieben. Sie ist aber in ihren AmtSgcschästen durch bey- gcbrachtcs Gift eines plötzlichen Todes gestorben." Türkische Mädchen als Telephonistinnen, In diesen Tagen tvird in Koustantitiopel feierlich das von der Anglo-Französischen Tele- phongesellschast errichtete Fernsprechnetz cingeweiht, Vor drei Jahren erlangten di« französischen und englische» Unternehmer die Konzession für den Tclephondienst in Konstantinopel: jetzt ist die Einrichtung vollendet, rund 42 000 Kilometer Draht wurden gelegt, drei Hauptämter — Per«, Stambul »std Kadiköi — sowie eis kleinere Nebenämter sind betriebsfertig und 4000 Teilnehmer habe» sich bereits gemeldet. Zum ersten Male ivcrdcn türkische Mädchen als Telephonistinnen tätig sein: noch niemals wurde» bisher Frauen oder Mädchen im Dienste der Post oder der Verkchrsanstalten an- gcstellt. Es sind in erster Linie junge Griechinnen, Armenierinnen und Jüdinnen, die angestellt wurden, aber auch sieben Türkinnen haben sich nm die Stellungen beworben und wurden angenonimen. Während der Dicnststnnden werde» die türkischen Telephonistinnen ihr Haar verschlcitcrt trage». Die Regierung lgit di- Anstellung von Franc» im Telephoubienst von Anfang an gebilligt und mit Stziupathie verfolgt, Eine kaltblütige Fra», Ein in diesen Tage» aus Ceylon zurück- gekehrter Engländer erzählt in einen, Londoner Blatt ein Abenteuer, das als ein seltenes Beispiel erstaunlicher Kaltblütigkeit und Geistesgegenwart einer jungen Frau wiedergegeben wird, Es war bei einem Tiner in Trincomalee, „das Diner war vorüber, wir sahen im Salon, als ich plötzlich sah, wie der Blick der liebenswürdigen Dame des Hauses, einer ungewöhnlich anmutigen nnd lebhaftvn jungen Frau, starr wurde: sie rief dem an der Tür stehenden eingeborene» Diener zu, eine Schale mit Milch zu holen und auf das Fell zu setzen, auf dem ihre Füße ruhten. Obgleich dcr Befehl so ruhig nnd gelassen gegeben war wie ein gewöhnlicher Auftrag, ahnte ich sofort, daß sich eine Schlange in, Raume besinden muhte. Da eine hastige Bewegung den Tod bedeuten konnte, saßen wir regungslos wie Bildsäulen, dajür aber glitten unsere Blicke durch alle Winkel des Raumes, Allein nichts war zu sehen. Die Milch wurde gebracht, vorsichtig auf das Fell gesetzt, ein paar Sekunden, die uns endlos dünklen, verstrichen, und dann — endlich — erschien die Schlang«, Wir sahen mit Entsetze», wie sich von dem Fnstgelenk dcr jungen Dame des Hauses eine große Kobra loslöste und aus die Milchschale zuglitt. Sie wurde natürlich sofort erschlagen, Wie viele Frauen aber mag es geben, die unter solchen Umständen die Kaltblütigkeit nnd die Willenskraft haben, ruhig zu bleiben und sich nicht zu bewegen? Erst als die Schlang« tot am Boden lag, gab die Nervenspannung unsrer Wirtin »ach und sic sank in Ohnmacht," chesmldßeilspsi'egl'. Butterfäischungen. Tic Butterkontrolle erstreckt sich aus de» Wassergehalt, der nicht mehr als 10 Prozent betragen darf, nnd den Zusatz von Margarine, was durch Schmelzen dcr Butter in Röhrchen fcstgestcllt wird Nach de» Erfahrungen Prof. Juckenacks in Berlin erfolge» Zusätze von 40— 50 Prozent Margarine fast nur in den kleinere» Geschäfte», wo nur die Familic mitarbcitct. In größeren Geschäften werden der Butter Fette zngefligt, die bei der eisten informatorischen Untersuchung schwer seststellbar sind nnd erst durch chemische Untersuchungen festgestellt werden können, z, B, Kokosfett und Schwcincsctt, Tie Quanten solcher Fälschungen sest- zustcllcn, gelang vor einigen Jahre» in Berlin dadurch, daß 40—50 Beamten zu gleicher Stunde die Geschäfte und die Lieferanten sehr genau kontrollierten, Tie Kontrolle dcr Margarine erstreckt sich darauf, ob bei dcr Fabrikation gesundheitsschädliche Fette verwendet werden und ans deren Wassergehalt, dcr nicht so groß sein darf, wenn sie die Butter als Nahrungsmittel ersetzen soll. Bei der in Bäckereien verwendeten Margarine wurde ein Zusatz von 25 Prozent Wasser festgestcllt. Ein erheblicher Miststand ist das Renovieren von verdorbener Butter und Margarine durch Schmelzen, die dann als frisch verkauft wird, oder durch Aromatisieren von vanille- haltigem Butterpulver, das den ranzige» Geschmack wenigstens sür ein paar Tage verdeckt. Eine große Uniwälznng steht in der Speise« fettindnstric bevor, wenn cs gelungen ist, feste Fette aus flüssige» Oclcn hcrznftcllcu, die zunächst nur für die Scisefabrikation in Betracht konnnen, aber auch als Speisefett verwendet werde» können, wenn das Ansgangsmaterial einwandfrei ist. Kür Kalks uub Kof. Ter Lehrmeister Im Garte» und Kleintierhoj lSachmeister u. Thal, Leipzig), Inhalt dcr Nr, 14, Fuchsien, Bon Otto Löwe, M, Abb, — Was soll jeder Garteusrcnud von seinem Boden wissen? Von Obergärtner Jahn, — Wann und wie sind Obstbänme und Beerensträucher künstlich z» dünge»? — lieber Heilung des Gummi- flusses der Pfirsichbänn,e, Von G, Müller, Fiirstl, Obergärtner, M. Abb, — Die Anzucht großer Zwiebeln aus Steckzwiebel», Von W, Hlibener. M, Abb, — Die Erbsenbeete im Hansgarten, Von Ferdi« „and Coppenrath, — Malrübchcn, Von Felix Schladitz, — Meine Sellcriepflanzen-Anzucht, Von Otto Brand, — Frühe Bohnen, Von E, Voigt, — Wie ich meine Küken ohne Glucke großzog. Von Therese Berger, M, Abb, — Sumatra-Hühner, Von G, Boas, M, Abb, — Mein Ententeich. Von Kurt Sturm, M, Abb, — lieber, Brutcicr, Von 9(. Kicnzler, Hauptlchrcr, — Ein neuer Aquarienfisch tPtero- phyllnm scalarc). Von Johannes Thumm, M, Abb, — Mein Kaninchenstall, Von E, Berner, M. Abb, — Arbeitskalender s»r den Monat April — Kleine Mitteilungen — Hauswirtschaft — Meinungsaustausch— Kleintierarzt — Fragckastcn —, c «' n T»* Das Geheimnis des Rcchtsanivalts, Ronian von John K, Lcys. lFvrlsctzuiig,) — Vereinsnachrichtcn — Ausstellnngskalendcr — Ans der Geschäftswelt — Literatur — Patcntliste.