I Croait für die Interessen des werktätigen Volkes der Provinz Oberheffen und der Nachbargebiete. S«itu» k »Milch, itttii 3 l» ”« 8, bi? DterbeOHA« Coifäicttuno trfdietnt leien SBcrftao Abend m x Der ilbonnementspreis beträgt wöchentlich 16 Psg.. monatlich . etnschl. Brnigerlobn Durch die Post bezogen viertkliäbrl.ILOMl, Redaktion and Ervcdltto» Gießen. Badiibofßraße 23, Scke Löwenoasic. »eledbon 2008. Jnterale tosten die ö mal gcipalt. Kolonclzcilc oder deren Raum 16 Hfj. Bei otÖBtccn Aufträgen Rabatt. Anzeigen wolle man bis abend« 7 »br für die folgende Nummer in der Expedition ausgebe». tt. 255 Gießen, TicMng, den 3. Novcmlicr IN 14 9. Ialirgang ’MOSI, 0- 96 51, 1- 6.50 3j Bfb. 7 Sil 0-12 Sk 5—HO »j 5- 10 Pi, 6- 12 K 5-25 Sij 10-20 Jf, 8-20 «fi 8-15 J« 0—45 Sij nbc® a. • ooftbtt 5 K«6 Drei Monate Weltkrieg. Die Türkei Dritte ine Bunde. Der Zar als Weltherr. ci Monate sind vergangen seit dem Ausbruch des uuge- Kricgcs Air danken cs dein Heldenmut unserer Polks- » in Waffen, das, sich die feindliche Flut, die in Ost und ,s deutsche Gebiet hineinspültc, wieder verlaufen hat. Wie sierner Panzer umgibt das Heer unser Land, und wir alle Ischloffen, nach Straften mitzuhclfcn, baff dieser Panzer nicht s der andere» Seite hat uns der bisherige Verlauf der scheu Ereignisse tlargemacht, das, die Hossnungen ans einen Krieg trügerisch gewesen sind. Diejenigen, die beim Ans- eS Krieges einen raschen Sieg prophezeite» und ffch in ibcr die Ohnmacht der Gegner ergingen, haben der gemein- Zache keinen guten Dienst erwiesen. Deutschland steht in schweren Krieg, dem schwersten vielleicht, den ein großes mals geführt hat, und weil das Bewußtsein der ungeheuren wortung alle Volkskrcise durchdringt, stehen sic auch alle feit zusammen im selten Willen zur Verteidigung, nie, drei Monate nach Ansbruch des Krieges, sehen wir auch cht den Anfang des Weges zu einer Beendigung, im Gcgcn- sich gerade in den lebten Tagen sein Schauplatz ins Un- nc erweitert. Ter Ballan und der nahe Orient setzen ffch icgung. Nachdem Italien durch die Besetzung Valonas, nlanb durch den Einmarsch in NordepirnS ihren begrenzten an den Wcltereigniffen genommen habe», sind die Fcind- kcitcn zwischen der Türkei und den, Drei- »d zum offenen Ausbruch gekommen. Schon wird im zc» Reer gekämpft, ans dem Balkan, in Acgnpten, cn, Persien erössncn sich unbegrenzte Möglichkeiten, n der Donau und dem Persischen Golf sind setzt Bulgarien iniänicn die einzigen Staaten, die noch ncutrril sind: ivie c Bemühungen der Gegner sind, auch sic In den Kampf mit »reihen, ist bekannt. Das Eingreifen der Türkei bedeutet ' Gegner eine beträchtliche Vermehrung ihrer Schwieriges bedeutet zugleich auch den Anfang neuer Verwicklungen, knde nicht abzuschen ist. gen den neuen Dreiverband — Dcutschland-Oestcrrcich-Tür- , 13 J sieht der Sicbenverband — Rusiland-Frankrcich-England- MiWi> > Zcrbicii-Montencgr 0 »Fapan. lieber die Entschlüffc Poriu- 23, > i» den letzten Tagen nichts Neues bekannt geworden, Da- — ^J vö »om bekannten weltpolitischen Mitarbeiter der Deutschen ff citmifl jetzt auch Griechenland als im engsten Einvernehmen E J » Gegnern stehend bezeichnet, To sehen wir, wie immer neue * mitgeriffeii werden in de» blutigen Tanz, unter dem der ? 8 "siliert, Wir fühlen und ahne», basi in diesem allge- ' > Zulammenprall eine alte Welt zugrunde geht, auf deren * ‘ lnt neue entstehe» wird. Zu ihren, Ausbau wird ein "»ichiccht berufen sein, mit neuen Anschauungen und neuen !l ’J l ,V’b || t»5rn Lärm der Wassc» dürfen aber auch nicht die >,'>>>" ,» ^liwnien überhört werden, die aus dem feindlichen II wa i t E>och verständlich zu uns herübcrtöucu. Merk- > >e>-, lehr Mcrkwiirdigcs ist, wie wir der Berliner National- >i eweien! letzten Tagen in der russischen Prcffc zu , \ ' mf * batte kürzlich Lord Bcressord ausgesührt, England >» i/.. »Trieben schließen bis die ganze deutsche Flotte au! j >n^,V>"^unde ruhe, sollte cs auch geschehe» um den Prcie- «!*■ öcflcn bcn i>er i»Vige Krieg ein Kinderspiel ist, t '«r ÄritTt- en, ' Q ^eantrooTtct diese Ausführungen jetzt mit eine solche kurzsichtige Politik nicht '.", auch die russische Negierung wird sie bestimmt nicht '?Jl L - l,c Existenz der deutschen Industrie i» Fricdcns ' oa L[ ’” an "'*1 »nierschävcn und man darf sich nicht das S Km unversöhnlichen Feinde machen. Die » eines Weltkrieges »m die Verdrängung des Industrie e» lind „naidiehbar, denn das würde das deutsche Volk zu ! Är.""E>n, g.cn,i setz, haben wir nur den prcuffisch-gcrmani- iRititartSmuS unter den Wassc», Heute schon must wegen r unbegrenzter Anschauungen halbamtlicher Persönlichkeiten r-!i; 1 o UI L . flcno fi ,n Ordnung gemacht werden, um den ndjen Zweck des Krieges nicht aus den Augen zu vcr- meisten russischen Blätter zollen der Entgegnung der --remm stürmisch Beifall und stimmen bei diesen ■1; Cln « 1 flir ^""land nicht sehr freundlichen Ton an. e,den, England führe den Krieg in sehr egoistischer r n lös »ud ziehe aus seiner gcioaltigcn Flotte gar keinen Nutzen h verdienen in Deutschland und im scindlichen | Tp C j. 1d)a ^ ,tc dlusmcrksamkeit, Tenn sie entstüllen politische , "8n deutschen wie den Franzosen und den Engländern /fj unerfreulich sein müssen. Wen» das schlimmste ^ entJr att ' k’ c ^vwosc Wien,ja die Grosisprechercicn eines /)»„„"„E»olischc>, Seebären als Anlaß braucht, »n, Dcnisch Lstj'. "wand großmütig in Schutz zu ncbmcn, so bcdcntel f i jjj' »deutet sogar sehr vi c I, Da zeigt siäi. wie Ay stoptcit der zarischen Rachtpolitikcr die Zukunft i . filanöä • 3iel ist ein nach dem Kriege abzuschlicstcndes eaen k' I Deutschland gegen den W e st c n, vor L\\ bis i» Erst soll Deutschland geschwächt und wo % nnShi.r. ”, ® tQU I> gedemütigt werden, dann will Väterchen im " " vom Boden aushcben, um cs in seine Arme r-., ?** russische» Schntzstaat! Dann bars Deutschland ,f!, .""»der ansbanen, Kiel und Wilhelmshaven werden - oer russisch-deutschen Macht gegen den Westen, Rust- 5 io spekuliert man an der Newa, durch sein nngc- keine gewaltigen Menschenmaffen, nicht zuletzt durch i >!te der tu Oi v -r wird, so d' Gebiet, sei,, Der Krieg. die Möglichkeit, den »enc» Freund wieder an die alte» zu verraten, stets im Bunde mit Deutschland der Stärkere bleiben. Der Zar Herr der Welt, Deutschland sein Werkzeug — das ist bas Ziel, das Nustlaud in diesem Weltkrieg anstrebt. Das deutsche Volk vergicstt aber wahrlich nicht sei» Blut, um letzten Endes die Herrschaft des Blulzarcn Uber dem Erdball auf- zurichten. Und darum ist kein Wort der Entrüstung scharf genug, um das schimpfliche Schnvangcbot des Zaren zurück- zuweiscn. Wir alle sehnen uns danach, dast der wütende Kampf, in den, sich nun bald alle Völker der Welt gegenseitig zerfleischen, ein Ende nimmt. Aber ein Frieden um den Preis der russischen Vorherrschaft — niemals! Der neue Bundesgenosse Deutschlands. Die Türkei gegen den Dreiverband. Konstantinopcl, 31. Lkt. (W. B. Nichtamtlich.) Ten Botschaftern Russlands, (fnglnnds und Frankreichs sind die Pässe z u g c st c 11 t worden. Ter russische »nd der eng- lischc Botschafter reisen heute abend, der sranzösischc morflcn ab. Der gescheiterte Vermittlungsversuch. Berlin, 1. Stov. (Ctr. Frkft.) Nach einer Mitteilung des Berliner Tageblatts aus Konstantinopel wurde noch gestern ein Vermittlungsversuch zwischen der Türkei und Rußland von dem französischen Botschiaftcr Bompard unter- nominell. Ter Versuck scheiterte. Er ist aber schon deshalb interessant, weil dabei zuflegebcn wurde, daß Rußland sich als angreifcnder Teil bekannte und bereit sei, wegen deS Vorfalles im Schwarzen Meer Zugeständnisse zu machen. Die Türkei verlangte darauf die Teinobilisiernng der russischen Schlvarzemeerflotte, was Rußland ablehnte. Ans Aussagen der Gefangenen ergibt sich, daß der russische Minenleger „Pruth" bereits seit acht Tagen mi! Minen von Sewastopol aus unterwegs war. Der kom- niandicrende Offizier hatte seinerzeit auf dcni russischen Stationär in Konstantinopel Ticnst getan. (Franks. Ztg.) Eine Drol-uotc au die Pforte. Amsterdam, l, Nov. (Etr. Frkft.) Reuter meldet aus London: Gestern ist der Pforte eine Note überreicht worden, worin eine nähere Erklärung über die Angriffe im Schwarzen Meer und die Entlassung der deutschen Offiziere und Mannschaften gefordert wird, die jetzt auf den türkischen Kriegsschiffen sich befinden. Ferner wird die Ent- waffnung der „Goebcn" und der „Breslau" verlangt, Falls eine befriedigende Antwort nicht gegeben werde, müßten die Beziehungen der verbündeten Mächte mit der Türkei abgebrochen werden. Eine Antwort der Türkei sei noch nicht ein- getroffen. Man hoffe aber, daß sie derart sein werde, um eine Ausdehnung der Feindseligkeiten vermeiden zu können, Tie Türkei rechlfertisit sich. Konstantinopel, 1. Nov. (Etr, Frkft.) Tie Pforte wird unmittelbar an die europäischen Mächte eine Note richten, welche eine genaue Tarstellung der Vorfälle im Schwarzen Meere enthalt. Was die Verbündeten sagen. Die Russen. London, 31. Ott, untermthmen die Beiwlteruivg mid persische Retter einen Gegen. angrsis. Etwa 100 Kosaken sollen getötet oder verwundet worde n sein. Der russische Konsul m Jlvahan soll infolge des WandslS der öffcntl-icf>eii Meinung der Perser in eine derartige Erregung verletzt worden sein, daß er- plötzlich gestorben ist, — Der bekannte perfisä»c Führer Salar cd Tau ich hat ein Abkommen mit dem Stachtiarenches Emir Musaham geschloffen. Sie erließen einen Ausruf, m dem die Stevölkerung ihrer Stämme ausgefordert wird, das Vaterland zu reiten, — ES hat ffch ein Aus- schnst zur Befreiung des Kaukasus von den Russen gebildet, der eifrig nach Mitgliedern fahndet, — Der Ausschuß hat einen Aufruf erlassen ,ln dem alle Mul-amniedaner bm (Kaukasus anfgesordert werden, sich sür den bedrohten Islam zu erheben, Unruhen in Marokko. Zürich, 1. Nov. (Etr, Frkft.) Dem Petersburger Rjetsch zufolge sind in Marokko große Unruhen ausge- brachen. Täglich ist der Aufstand gegen Frankreich zu erwarten, Türkische Emissäre fordern zum heiligen Krieg gegen Frankreich ans. Die .Haltung der Valkanftaateh». Das türkensreundliche Bulgarien. Wien, 1. November. Das halbamtliche Sofioter Blatt Echo de Bulgare schreibt: Die Beziehungen zwischen Bulgarien und der Türkei sind ungeschwächt gut, ja g a n z a u s - gezeichnet. Kein Fremder hat das Recht, sich darüber unwillig zu zeigen. Die Ereignisse der Jahre 1912/13 waren für Bulgarien und die Türkei eine heilsanie Lehre. Der Sekretär des Königs Ferdinand, Grckow, hat sich nach Kon- stantinopcl begeben, wo er dem Großwcsir, deni Kriegsminister und dem Marincministcr längere Besuche abstattete. Sofia, 1, Nov, kW, B, Nichtaintli-ch s Narodni Prava vcrössent- licht ncncrdlngs eine lange Liste serbischer Greueltalen an Bulgaren ln Mazedonien. Das Blatt fügt hinzu: Sliizzcsichis dieser ÄhreckenStaten können wir uns nicht vorstcllen, wie deren Folgen mit de» Bemühungen der bnlgarifchen Regierung, Verwickelungen zwischen Serbien und Slulgaricn zu verhüten, in Einklang zu bringen wären. Eitle runtänisch-bulgarische A'tion? Berlin, 1. Nov. (Etr. Frkft.) Nach einer römischen Meldung des Berliner Tageblatts schweben zwischen R u m ä nt e n und Bulgarien Verhandlungen für eine etwaige spätere gemeinsame Aktion. Diese werde sich nicht gegen Oe st erreich richten, Erfolge qeqen die Serben. Budapest, 31. Oki, Ucbcr di- noä, immer andmiernden Kämpfe zwischen der T r i n a und Save in sogenannten Macsoo wird berichtet, daß die Serben vor Radcnkovc neuerlich eine Niederlage erlitten. Es wurden über tausend^ Gesänge n c und viel Kriegsbeute gemacht. Mehrere hundert Serben find in den Sümpfen zugrunde gegangen, Wien, 1. Nov, iW, B, Nich>auitlich-> Nach den hiesigen Btat- lern ist cs unseren Truppen trotz der Wachsamkeit der in nächster Nähe bcsindliäien ferbifdven Truppen gelungen, von dem in der Tavc gesunkenen Patrouillenboot „leints" sämtliche Geschütze abzumontieren und samt der Munition in Sich«-, heit zu bringen, Erschöpfilllg im fra>»;ösischen Heer. Ter Korrespondent der römischen Tribuna entwirft er* Dünkirchen von dem jetzigen Zustand der französischen An«? folgendes Bild: „Der sranzösischc Soldat ist völlig erichöpst, völlig sammcngebrochen. Nur der Territorialsoldat ist noch einigermaßen munter, der Liniensoldat und der Reservist dagegen schlafen kaum mehr. Seit Anfang des Krieges haben sie ,..nc y«t, an KLtverhygiene zu oenfcri. Sie müssen alle prei bis vier Tage cnblosc Märsche zurücklegen, kämpfen und dann weitermarschicren. Der französische Soldat ist an sich robust, widerstandsfähig, mutig, intelligent und patriotisch, aber „er kann nicht mehr, er kann einfach nicht mehr". DaS den Deutschen abgelernte Graben von Schützengräben, das er früher verlachte, bringt ihn vollends herunter. Die Entbehrungen sowie der Mangel an Reinlichkeit setzen ihn Krankheiten aus. Wenn man ihn so sieht, besonders in der Nähe der Scuerlinie, so weiß man wirklich nicht, ob man für ihn mehr Mitleid oder Bewunderung empfinden soll. Die Kolonialtrnppcn, die noch so große Dienste leisten könnten und sollten, sind vor Kälte erstarrt und werden binnen kurzem samt und sonders nach Südsrankreich gebracht werden müssen, um nicht zu erfrieren. Etwas besser scheinen die Hindus die Kälte ertragen zu können. Sie sind auch wäriner gekleidet als die nur mit kurzen, leichten Tuniken angetanen Afrikaner, die zudem im Freien schlafen müssen. Besonders leiden die Sudanesen, die immer eiskalte Hände haben und vor Frost zittern wie Espenlaub. Im Kanipfe müssen solche zitternden Leute einen traurigen Eindruck machen. Anr beneidenswertesten sind die Engländer daran, die sich gewissermaßen als Touristen fühlen, an nichts Mangel leiden und eine Art von Aristokratie im bunten Heere der Verbündeten bilden." Russische Verluste. Nach einer Zus Verwalter drang in Abwesenheit der Mieterin in deren ei» und stellte die Möbel, weil sie die Miete nicht bezahlt t den Flur, Hier fand die Witwe ihre Einrichtung und I »ende Kinder darum. Das Kriegsgericht diktierte dem > freundlichen Manne 14 Tage Gefängnis, die inne Stunde» anzntreten sind. In einem milder liegenden Falle erhielt eine Verwalte Tag Gefängnis; aber der Fcstungskommandant von kündigt Gefängnis st rasen bis zu einem für die Hausbesitzer an, die arme Mieter ohne Klage her jJ}C& #i wie ÄrH einen jjg Jen iijrer Saffei wfl» inters Md twin, Itjertl llntetfi iS '■ iiS fr Renal ®e Är vmber M i Ser N IiiSi :«mti :l« eil wtjsti ra eine' tat In Sn»« HlW» » »lg » IW s* ü Habgier, ihrem Haß. ihren Qualen, mit des Teuf dammnis in ihren Leibern, sic tragen die Schuld." „Und wo sind die Reinen und Gerechten?" fr Greis, seinen Finger aufhcbcnd. „O, ich fühl's! Ich fühl's!" murmelte der jung seine Augen nicderwendcnd, „doch was hält mich al zu werden?" Klaus Horncntann schwieg, aber seine Blicke ru Güte aus seinem Freund. Erst nach eineni langen sagte er im warnenden Tone: „Versuchen Sie Gott, » J i zwcitcnmale! Wer den Vorurteilen seiner Zeit tro i ntutz mit siebenfachen! Erz gerüstet sein. Wo abe >1 Panzer, der nicht vor diesem Feuer von Spott, j. achtung und Schande schmelzen würde? Liebe all' da widcrstclien." „Ich liebe nur eine," erwiderte Marstrand ern ihr hat keine zweite Raum. Diese eine ist für $1 loten!" Der Priester sah ihn betrübt an. — „Ich hol er endlich leise, „daß Sie diese Leidenschaft mit m Sinn überwinden, um so mehr, da die Jungfrau il^ lobten zu gefallen strebt, und wir alle es innig müssen, daß Björnarncs Herz sich zu ihr wende „Björnarne?" antwortete Marstrand sich a> „Sie sind im Irrtum, damals wie jetzt. Nie ho Hanna Fandrcm anders denn als Freund gedach * eine andere, mein Vater, eine, die mich liebt — jo * heiß und innig liebt, ich weiß es, und deren Besitz beglücken würde, als wollte eines Königs Tochter J Hand reichen. Doch das ist unmöglich! Zwischen * ihr Vater und ein elender, gemeiner Mensch, eti dem ich das Schlechteste zutraue. Ihm hat sie sich i müssen, ihm wird sic angehören." (Fortsetzung folgt.) 1er toi **fi } indem ii es ti£ icheidmj ide Xeu die 51o : Uns 6 Dom i vfch' eh ufangen! lldreis« Itlouf W! ti Hit Hi tztitlil. I Ptitisr rotnben, ItlljS®!! tzriviiii Weifen i Ter M m ouä ( ! icinrr: te %• m JW : Iwbc. vcrsti n e b. cutS igenidjoj t von “ > 8ttW q not. t in di«' ibant u et" 1 ' , üloseje e der alt n'' lfl c: ,, 300 Beduinen auf ägyptisches Gebiet geworfen. Ter Sul- •jtro n 7. J ln öat an sämtliche Mächte eine Note gerichtet, worin er da- . ist l"'ä egen protestiert, daß die englische Okkupationsarmee ihm in »wl- C ?^ Cn * n der Ausübung seiner Souvcränitätsrechtr „ ,.J°> ° z "'d°re. Aus Grund dieses Protestes wird dcr Khedivc Eng- . st n»t,z>nd auffordcrn, die englische Regierungstätigkcit in Aegyp- -'nzustellen. Falsche Gerüchte. ^ ^ re,.?."''".' I Ä0B < ett - »In.) In Berlin Gerüchte Dtr- gd '.»4 „ I.'. tz"d Nachrichten im Umlauf, nach denen knsüschc Truppe» S®** .*■ i« oon Pose» erschienen sind. Tie A>ell am Montag 'ieiz,., I"st."udig«r Stelle autorisiert z» erklären, daft an dieser -ewung u xn wahres Wort ist. „nd S 1 .. liebt hot>'° Epidemien in Lerbfen. aft d,. ? dondon. 2. Nov. (Nichtamtlich.) Tic Times melden, r der « k Regierung sofort approbierte Ballcrioiogen und Jnötig« epidemischer Krankheiten erfahrene Aerztc fie rnsstschen F-inonzen. ... .• ?' Petersburg. 2. Rov. (Nichtamtlich.) Ein kaiserlicher 'ini»»?"2 Ausgabe einer funsprozentigcn Anleihe von 500 tonen Rubel an, die in 50 Jahren amortisiert werden soll. Hessen »mt> Nnchbargebiete. ließen und Umgebung. m. Tie Gießener Gewerkschaften und der Krieg. Ter Vorstand des GcwcrkschastskarteUs bat durch eine Rundfrage bei den Gewerkschaften ermittelt, daß am 30. September die Jahl der nock) vorhandenen Mitglieder 1304 betrug. Zum Militär waren bis zum 15. September 568 Mitglieder eingerückt. Am Stand dcr Mitgliedcrzahl voni Schluß des 2. Quartals am 30. Juni gemessen, sind 29 Prozent der Mitglieder ins Feld. Leider ist in diesen Zahlen dcr Verband der Handels- und Transportarbeiter nicht enthalten, denn bei dessen Vorstand war cs absolut nicht möglich, die Ziffern zu bekommen. — Wenn man bei Betrachtung dieser Zahlen noch berücksichtigt, daß zirka 450 weibliche Mitglieder in der Gefamtmitgliederzahl enthalten sind, dann wird nicht zuviel behauptet, wenn gesagt wird: 35 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder sind ins Feld gezogen. Von den ermittelten 568 Mitgliedern sind 333 verheiratet und hoben zusaimnen 725 Kinder. (Für die Metallarbeiter waren keine Ziffern über die Zahl der Verheirateten und deren Kinder zu erhalten.) An die Familien dcr verheirateten Eingcrückten wurden bis zum 17. Oktober von den Gewerkschaften 3283,57 Mk. an Unter st ützungcn gezahlt. Davon zahlten die Bauarbeiter 1895 Mk., Bäcker 20 Mk., Brauer 247 Mk., Buchdrucker 70 Mk.. Fabrikarbeiter 40,40 Mk.. Gemeindearbciter 114 Mk.. Glaser 26 Mk., Holzarbeiter 387 Mark, Wcißbindcr 58,50 Mk.. Schneider 400 Mk., Tabak- arbciter 25,67 Mk. Neben diesen 3283,67 P!k. für Familien- untcrstühung waren aber auch noch die Arbeitslosen zu unterstützen. Nach dcr 3iundfrage waren von den Mitglic- dcrn arbeitslos: Am 31. Juli, also bei Beginn des Krieges: 19 Mitgliederi am 313. August: 371 Mitglieder: am 30. Sep. tcmbcr war die Zahl auf 83 gesunken und am 17. Oktober waren noch 56 Arbeitslose vorhanden. Von den letzteren wohnten in der Stadt Gießen 18 Mitglieder. Außerdem arbeiteten am 17. Oktober noch 107 Mitglieder mit verkürzter Arbeitszeit, teilweise nur mit halber Normalarbeitszeit. Daß im August und Anfang September ziemliche Mittel an die Arbeitslosen auszugebcn waren, geht schon daraus hervor, daß am 31. August viele der 371 Mitglieder unter- stlltzungsbercchtigt waren. Die Summen, die die einzelnen Gewerkschaften seit Kriegsbcginn für Arbeitslosenunterstützung ausgcben mußten, seien nachstel-end genannt: Bäcker 42 Mk., Bauarbeiter 2475,90 Mk., Buchbinder 48 Mk., Buchdrucker 1616,75 Mk., Fabrikarbeiter 40,40 Mk., Gemeinde- arbeiter 114 Mk., Holzarbeiter 215,34 Mk., Metallarbeiter 520,60 Mk.. Weibbinder 824,65 Mk.. Schneider zirka 400 Mark, Tabakarbeiier 888,45 Mk., Tapezierer 20 Mk. Insgesamt also an Arbeitslose 6968,69 Mk. Seit Kriegsbeginn wurden also an Arbeitslosen- und Familicnunterstütznng in Gießen 10 252,26 Mk. bezahlt. Tabci hat in letzter Zeit die Zahl der Arbeitslosen wieder zugenonimen und wird nach der Beendigung der Barackenbauten mit der größten Wahrscheinlichkeit erneut in die Höhe sckmellen. An anderen Orten haben die Kommunen für die Arbeitslosen gesorgt. Hier überläßt man dies einzig und allein den Gewerkschaften. Mancher Arbeiter wird cs während des Krieges bedauern, daß er sich seiner Gewerkschaft nicht rechtzeitig angeschlossen hatte und demzilfolgc jetzt vollkomen schutzlos dasteht. — Gefallene des Gießener Regiments. Reservist K. Adolf Herz auS Alsfeld. — Reservist August Korell aus Strebendorf, Kr. Alsfeld. — Gefr. Adolf SB e cf e I aus Elpenrod, Kr. Alsfeld'. — Reservist Heinrich Schmidt. Wagenführer, aus Gießen. — Unterofsiz. d. L. Friedrich Walter aus Obbornhofen. — Reservist Heinrich Schmidt aus Wieseck. — Landwehrmann Heinrich Spengler aus Echzell. — Gefallene aus Oberhessen und Rachbargebieten. Musketier Heinrich Hedderich aus Grebenau, Jnf.-Regt. Nr. 168. — Freiwilliger Ernst Gricb aus Griedel, Jnf.- Regt. Nr. 168. — Stadtverordnetcnwahlen ohne Wahlkamps. In Frankfurt sollen nächstens die Stadtverordnctenwahlen vorgcnommcn werden. Die Parteien haben sich dahin ge- einigt, daß den Fraktionen die bisher innegelyobten Sitze belassen werden, ein Wahlkampf also nicht stattfinden soll. Nur das Zentrum soll noch einen zweiten Sitz erhalten. Es scheiden aus: 11 Sozialdemokraten, 11 Polkspartciler und 4 Stationalliberale. — Auskunft über Vermißte und Gesangcne. Wir hoben schon einmal darauf hingcwiesen, daß die internationale Gesellschaft vom „Roten Kreuz" ein Bureau für Kriegsgefangene errichtet hat. Zweck des Bureaus ist cs, den Angehörigen der in den Verlustlisten alS „vermißt" angegebenen Soldaten die Möglichkeit zn geben, sich nach diesen zu erkundigen. Es ist dies aber nur möglich, wenn der Auskunftsucher die genaue Adresse, d. h. Skamen, Ticnstgrad, Truppenteil. Tag und Ort, wo der Betreffende zuletzt gesehen, verwundet oder gefangen wurde, angeben kann. Außerdem die genaue deutliche Adresse des Auskunftsuchenden. Tie Adresse des Burealis ist: Erinittelungs-Bureau für Kriegsgefangene vom „Roten Kreuz" in Genf (Schweiz). Einfache Briefe nach der Schweiz kosten 20 Psg. — Ist die Adresse des Gesangenen bekannt, so wird natürlich diese benutzt. Diese Briefe gehen portofrei, sie nillssen die Aust'chrift „Kriegsgefangenen- Sendung" tragen. Tie Adresse immer in lateinischer Sckirist und recht deutlich — selbstverständlich mit Tinte — schreiben. Zu dem Fonds für Liebesgaben sind bei dem Lberbürger. meistcr weiter einaegangen von: Postdirektor i. P. Ritsert 2. Ra>c 30,— Mk., Kaminfeger Wilh. Zivesch 10,— Mk., Kanzleigchilfc Georg Wolf 5,- Mk.. X. X. 100 Mk.. E. M. 2 Mk. I. F. 10 Mk.. 10 Mk — 122— Mk., Kaufmann Martin Strauß 20,— Mk , Lehrer Georg Kling 22.50 Mk., Irl. Auguste Olörtz 2. Rate 30,— Mark. Hermann Stern 12,— Mk., Landgerichtsrat Schudt 30,— Mark, Aus der bei der Stabtkasie ausgestellten Sammelbüchse bei Auszahlung der Quartiergelder 173,25 Mk., Tcsglciche» bei ber Bürgermeisterei 127,03 Mk.. Geh. Kirchenrat T. Tchlosier 10, Mk., 6. E Jughandt 15,— Mk.. Ttadtgeometcr Wiftncr 3. Rate 20,— Mark, Ungenannt 50,— Mk.. UniversitätS-Sckretär Erle 10,— Mk., Finanzrat Tr. Ofsenbächer 3. Rate 20.— Mk., Professor Tr. Trapp 20,- Mk., Professor Tr. Sirt 21,— Mk., Hofmctzger Adolf Möhl 100,— Mk. Gießener Lehrerverein S. Rate 200,- Mk. Gießener Lehrerinnenverein 3. Rate 145,— Mk. P. H. 9 Mk., I. I. S. 3 Mk., » 0 9 Mk.. V. H. <1 Mk. (Einquartierung»«-!») - 27,— Mk., Oberlehrer Tr. H. Mol, 50— Mk.. Bäckermeister Wilhelm Lange 10,— Mk., einer LkatgcseUschasi 23,20 Mk., Stadtsekretär Allen, darf 2. Rate 15,— Mk. zusammen 1317,08 Mk. Mit herzlichen, Tank siir diese Gabe» wird um weitere Zu» wendungcn gebeten. Ter 4. -Klasse-Wage», der Wagen des prvl«tarsscn Volkes, spickt im Krieg« «in« große Rolle. Ta» iü a« einer Arl>«it über di« Organisation dcr Lazarettziige ersichtlich, die Stabsarzt a. T. Tr. Christian, Berlin, in der Tentschen medizinische» Woche,ischrist verössemliä». Ti« Krankeuwagen jedes Lazarett,«ot» bestellen nämlich aus 4.-Klasse>Wag«n. Für di« sttenvendiuig int Lazarett- ,mw stich sie besonders (»erg«rich!et worden: An der Außensstt«! ttägt er ein Seksiid mit dem roden Kranz nich der Bezeichnung: I,. Rr. X nich Kr. W. Nr. I —24. Alle Querwände, Blick« uich> Säu(«n sind aus dem Inneren heran-geinmtmen. An den l>«ide>t Längsn>äiideii sind di« Gestell« angebracht, die zur Aufnahme iW 12 Tragen in zwei Etagen bestimmt sind, ivährciid der Mi>lclg>cng znm Turchgang frei bleibt, Ti« Gestelle bestehe» aus 0laSrol>r.i Sie sind am Boden und an den Wände» des Wagens derart befestigt, daft sie fick, nicht verschiebe» könne». Am Fußende und au! dcr dem Lagen,„nern zitgekrhrlen Seite werden Bretter ausgestellt, an die drchl'arc Tisä>ä-en migeschraubt werde» können. Tas iwt- ivenbigc Geschirr und zwei Klappsttihlc mit Fußgestell finden in der! Zeit ihrer Nichtbcnüvung mtter den Betten Platz. In einer Wagenecke finde» zwei Eckschränke übereinander für die eiiifachcren Lcrza-l rettbediirsnissc und das Eigeneuni eines S<>nitätS- U »teruiiiziers] oder Krankenwärters Aufstellung. Davor steht ei» Wassersas, für 20 Liker Wasser, an der Stirniv>md hängt et» ?irett für Eft- und Trinkgeschirr, dliißerden, gehört zu dem Mobiliar ein Tisch, der i» zwei Reihen Fächern Trinkgefchirre »nd in einem Zivischenboden vier Waschschüsssin enthalt. In einer Wagenecke bcfcudet sich ein Verschlag, der als Abort dient nnd durch ein« kastenartige 'Verbindung mit dem nächsten Oherlichtfensler liiftbar ist. Ter 4.-Klasse - Ragen sieht also zur Krieg«zeit als Krankcinvagen g>rnz cmderSi aus, als wir ihn ans der FriedenSzeit kennen. Tie schmerzlose Geburt, di« von de» Frauen schon lauge herbei» gesehnt, von den Aerzken aber bisher für mmiöglich gehalten ivnrües scheint jetzt doch möglich zu sein. Das ergibt sich ans einem Vorträge von Dr. Ribentont-Dessaignes i» der Pariser SIfaMmt« da inödicine, dcr ei» paar Tage vor Kriegsausbruch geltzilien wurde und in der Münchener medizintschen Wochenschrift jetzt ivicder- gegeben wird. ES lxindelt sich ksienbei um eine Morphiuniart, die an der vorderen äuftcren Oberschenkelhant zurzeit, iva di« Er. iveitcnnig d«S Muttermundes etiva süuszigpsenniggroft (st, eingc- spritzt wird. Dies« ststethode soll sich bei 112 Franeit bereits bewährt lcabcn. Jrgcnbwclche schädliche Folgen soll diese Bchanh- llingsweise nicht mit sich bringen. — Das Tlabttheater öffnete am Sonntag seine Psortci,' wieder. Vollbesetzt war da» HauS zwar nicht, doch konnte der Besuch als znfricdcnstellciid bezeichnet werben. Bekanntlich ivurden erst innerhalb der zuständigen Kommissionen Erivägiingci, dariiber angcstellt, ob man angcsichis der jetzigen Zeit iibcrhaupt das Theater öffnen tollte: ans einer glcihe von Gründen entschloft manj sich dazu und das war jedenfalls kein Fehler. Den kriegerischeni Zcitverhältnisse» wurde bei Auswahl der Stücke Rechnung ge-^ trage» und man hatte Schillers „W a l l e n st e i n S Lager" »nd „Das eiserne Kreuz" von Ernst Wichert siir die Erüfsiiungo- vorstellung gewählt. Eingcleitet wurde diese durch einen voiü Direktor Steingoettcr versafttc» »nd von Frl. Maria Schild ge-' sprochcncn Prolog, an de» sich ei» lebendes Bild „Huldlgung vor Germania" anjchloft. In dem dichterische Kunst zeigenden Prolog wird auf de» Völkcrkricg hingcwicscn, dcr — natürlich! — un» von unseren tückischen, barbarischen und verlogenen Feinden aufgezwungen ivurdc. Diese Eigenschaften babe» die Feinde bekanntlich immer, diese selber sind aber ae»a» gegenteiliger Meinung. Bei dem lebenden Bilde wurde „Deutschland über alles" ae- sungcn. Wir halten derartige Knndgcbniigcn im Theater nicht für angebracht: die Darstell,>»a konntc auch eine» besonderen Ein-^ druck nicht erivccken. — Hierauf folgte ..Walleiistein« Lager", da? Vorspiel zu Schillers Wallcnstcin-Trilogic. Das Stück führt uns in die Zeit des 30,ährigen Krieges »nd zeigt »ns das Lagcrlcben! der damaligen Soldateska, die vielleicht aber nicht so sauber aus- gesehen haben mag, wie die aus der Bühne. Das Turcheinaiider, die Zecherei „nd Sircilcrei dcr Soldaten, Lagerdirnc» usiv. leben»»; voll dcirzustclle» ist nicht leicht und erfordert eine umsichtige Regie,! die in Händen Direktor Stcingoetters lag, der auftcrdcm die Rolle eines Holkschcn Jägers spielte. Den Kapuziner, der den, nur an Fressen und Sausen denkenden Soldatcnvolke den Text lesen! will, gab Herr G o l l und gefiel damit sehr: ferner sind zu nennen: die Herren Schubert, Dworkowki, Stein-! h o f f e r, Ludwig Grosser als Rekrut. Tic Dame» Frl. I li » g-j l i n g und Frl. A c » g e r d t gaben crstcre die Marketenderin, letztere die Aufwärteri». Im ganzen »ins, die Darstellung als! durchaus gelungen bezeichnet werben. — Auch der Inhalt des Einakters „Das eiserne Kreuz" handelt von Krieg und Kricgsgcschrci. Ein adeliger Gnlsbcsiyer und ehemaliger Rittmeister feiert feöent 18. Oktober mit seinem Verwalter die Schlacht bei Leipzig, in der ihn letzlerer hcraushaute und vom Tode errettete. Deshalb pflegt er mit ihm treue Lamcradschafl — beide sind völlig gleich — aber nur am 18. Oktober. Als aber dcr Neffe des Verwalters Raueiithaler iim die Ha,id dcr Nichte des Rittmeisters anhält, wird er wegen dcr Ttandesunterlchiede abgeiviesc», sehr zum Schmerze dcr Nichie SMagda (Frl. Schild), die ihn innig liebt. Tie Heirat kommt aber doch z» stände, als der Abgcwicscnc als Landwchr- ofsizier aus Frankreich — das Stück spielt am 18. Oktober 1870 — mit dem eisernen Kreuze auf dcr Brust hcimkchrt. Nu» muft ihn der abelsstolze Alle als gleich„bercchtigt" anerkennen. Trotz dcr überpatriolische» Tendenz des Stückes werden inanchc treffende Worte gcsaat über die Art, wie das eiserne Kreuz erworben wird. Sämtliche Rollen lagen in gnten Hände»: die beide» allen Herren wurde» von Herren P. Schubert und H. DworkoioSki mit dcr nöliaen Würde gegeben: der neue Eiserne Kreuz-Inhaber und Nesse des Verwalters vo» Grosser- Braun und Herr S t e i n h o f e r gab den Enkel des Rittmeisters. Die Taincn Frl. Schild nnd A. F r e n z e l wurden ihrer Aufgabe vollkommen gerecht. Vom Stadtiheatcr. In her heutigen erste,l 2>ho»n«mc»tsvor- steüuing die „Minna von Barnhelm", Lessings ewig jugenhsrisches Solh»tenstiick brcm«t, sind in Hmivtroileii beschosligl die Damen Stcttncr «Mi»i,a1, Wengerdt (Franziska). Freuzel Dam« in Trainer), sowi« die Herren von R og a « » h a » s« i> (Tcllhcim), Goll iWirt), Schubert (Werner). Rotteck (Silicon« de la Marli,ilere) mnd G ross«r-B rau „ (Just). — Es,sei besonders erwähnt, daß die Einzelpreis« bei AbonnementSvvrstclluiiig«» di« log. „gewöhnlichen Preis«" für dies« Spielz«,t rrmäftigt worden, sind. Da di« vorgestrig« Aufiiihrnng lehr starken Aicklang gesunden hat, ko wirb dieselbe, a,(so Prolog „LallensteinS Lager" m,h „Eisernes Kreuz" am nächsten Sonntag nachmittag bei Bolkspreisen wiederholt werden. — Oesi'cniliche Bücherhalle. Im Oktober wurden 1914 Bände an »geliehen Davon kommen ans: Erzählende Litcralur 994, Zeit- schritten 272, Jug-ndlchristcik 172, Literaturgeschichte 11. Gedichte nnd Dramen 43, Länder- Mid Völikerknnde 37. Knlturgeschicht« 15. Geschichte und Biographien 131. Kunstgeschichte 4. Naturivissenschasi nn-d Technologie 71. Heer- und Sorivesen 22, Gesitndheitslehre 8, Religion und Phttosophie 2«. Ttaatswisseiifchaft 11, Svrachwissen- schasr 6, Fremdsprachliches »1 Bände. Nack, ausivirris können 43 Pän«öe. KreiS Nlsfelv-Lauterbäck'. 'X Alsfeld. W!« vom KrvISamtt bekam,tgegsbe» ivirb. sind Verhandlungen über Maß nahmen zur Beschlagnahm« überflüssiger Kartosselvorrät« im Gange. T«„ Anlem .ge diesen, Vorgehen bittet di« Zuriickhaltung dcr Kartosfeln durch die Vcrckänscr, so daß er den .Konsu-ncirten unmiöglch ist. ibrcn hinter- bedarf zir angentesse,«» Pveisen zu beschaffen. Das KreiSamt ivarnt die Verkäufer vor Zuwiderhandlungen gegen bi« amtlichen Preis«. Vs wird jede Uebcrichreitnng mit einer Siros« ahuden, di« in einem Vielfachen des scheinbaren Nutzens lxstcht. Kreis Wetzlar. Ir Kartoficl-Hüchstpreisc für Wetzlar. Ter Bürgermeister von Wetzlar bat für den Stadtbezirk folgende Bcstimniungen für itar- tosselpreiic erlassen: I. für Speisekartofscln beim Einkauf von, Züchter fProdutzenlcn) der Zent-ner 3 Mark. Das Eingelpsuud 3 Pfennig. 2. für Speisekartosselu im Zwischenhandel der Zentner 3,30 Mk. Auch für das Einzelpfund darf «in höherer Preis nicht verlangt werden, sodaß für 3 Pfund nicht mehr wie kV Pfg verlangt werden dürfen. Geringere Preise müffen dann gefordert werden, wenn die Beschaffer,lhoit der Ware oder sonstige Verhältnisse es angemessen erscheinen lassen, insbesondere auch bei geringeren Sorten, ftür die Zuführung frei Haus oder frei Keller kann eine besondere Vergütung ebenfalls nicht verlangt werden. Ter Zentner kostet also auch hier 3 Mk. bezw. 3.30 Mk. für den Zwischenhandel. g. Ucbcr die Verpflegung im Lazarett in der Unterofsizierschule in Wetzlar wird von dort untcrgebrachten Verwundeten sehr geklagt. Besonders soll das Essen viel zu wünschen Übrig lassen. Tafür sollt« doch mindcstcns gesorgt werden, daß di« armen Verwundeten ein ordentliches Essen bekommen . Telegramme. Iitpiimdjt Des CrchciiSllWtlimrtittS. Weitere Fortschritte im Westen. Ein russischer Angriff abgetviesen. W. B. Großes Hauptquartier, 2. Nov., vormittags. (Amtlich.) Im Angriff bei Ipern wurde weiteres Gelände gewonnen. M c s s i n e s ist in unseren Händen. Gegenüber unserem rechten Flügel sind jetzt mit Sicherheit Indier festgestcllt. Tiefe kämpfen nach den bisherigen Feststellungen nicht in eigenen geschlossenen Verbänden, sondern sind auf der ganzen Front der Engländer verteilt. Auch in den Kämpfen im Argonncn Walde wurden Fortschritte gemacht. Der Gegner erlitt hier starke Verluste. Im Osten ist die Lage unverändert. Ein russischer Turchbrnchsversuch bei Szittkchmen wurde abgewiesen. Der srarijösische Bericht. Ans Paris wird nach der Franks. Ztg. gemeldet: Die deutsche Offensive hat sich in den letzten Tagen mit außerordentlicher Wucht gegen Ipern konzentriert, da der Angriff gegen die westliche Linie bei Nicuport wegen der Ilebcr- schweminnngen immer schwieriger wird. Nachdem die Deutschen von Westen aus Ipern nicht haben erreichen können, haben sic einen großen Kreis beschrieben, die Lys an der sranzösischen Grenze zwischen Menin und Armentidres überschritten und einige wellige Erhebungen genommen, die in dem sonst ganz ebenen Lande gute Stellungen sind. Ipern st jetzt der Knotenpunkt der strategischen Lage Belgiens. Nur nach seiner Einnahme könnten die Deutschen gegen Nord- vestfranlreich vor,narschiercn, doch gehen die Verbündeten regen Nerdosten vor und bedrohen die Deutschen in der Flanke. Die Vernichtung der „Hermes". Berlin, 2. Nov. (W. B. Amtlich.) Die nichtamtliche Meldung über die am 31. Oktober rrsolgte Vernichtung des englischen Kreuzers „Hermes" durch ein deutsches Unterseeboot wird hiermit amtlich bestätigt. Das Unterseeboot ist wohlbehalten zurückgekchrt. Ter stellvertretende Ehcs des Admiralstabs: Behncke. Der polnisch-galizische Feldzug. Wien, 2. Nov. (W. B.) Amtlich wird verlautbart: 2. November, niittags. Die Kämpfe in Russisch-Polen dauern an. In den Gefechten am San hatten die Russen namentlich bei Rozwadow schwere Verluste. Wir machten dort 400 Gefangene »nd erbeuteten drei Maschinengewehre. Südlich Stary-Tambor nahmen wir auch 400 Russen gefangen. In diescni Raume und nordöstlich Tnrka rückten wir weiter vor. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. H ö f e r, Generalmajor. Die Kämpfe in Serbien. Budapest, 2. Novbr. (Ctr. Frkft.) Unsere Truppen dringen unaufhaltsam in der Matsckstva vor. Nach der bereits offiziell gemeldeten Einnahme von Grnschi wurde Metko» witsch angegriffen. Tic dort in betonierten Deckungen befindlichen serbischen Truppen wurden verjagt nnd ließen ihren ganzen Train zurück. Während das Zentrum unserer Truppen Metkowitsch besetzte und gegen Deliko-Polje vorrücktc, griff unser linker Flügel die noch in befestigten Stellungen bei dem von uns bereits besetzten Tabanowitsch befindlichen Serben von zwei Seiten an und eroberte nach mehrmaligem Bajonettangriff alle Stellungen, wobei viele Serben ge» fangen genommen wurden. Wien, 2. Nov. (W. B.) Amtlich wird verlautbart: 'Unsere Osscnsive durch die Matschwa schreitet siegreich vorwärts. Ans den befestigten Stellungen vertrieben, leistet der Gegner bisher nur wenig Widerstand. Nur an der Nordlisiöre von Schabatz mußten stark verschanzte Positionen im Stnrmangriss genommen werden: Schabatz selbst wurde nachts erstürmt. Unsere durch die Matschwa vorgerückten Kolonnen haben bereits die Bahnlinie Schabatz- Ljesniha überschritten: die Kavallerie ist an, Feinde und machte auch Gefangene. P o t i o r e k, Feldzeugmeister. Jer Krieg Wischt» Hirten nnb Irckerdnnd. Russisch-türkische Kämpfe. Trapczunt, 2. Nov. (W. B. Nichtamtlich.) An der russisch-türkischen Grenze haben bereits Kämpfe zwischen de» russischen und türkischen Truppen begonnen. Konstantinopel, 2 .Nov. (W. B. Nichtamtlich.) Ein offizielles, durch die Agencc Ottomane veröffentlichtes Communiguä besagt: „Nach amtlichen Nachrichten von der k a u ka s i s che n Grenze haben die Russen an mehreren Punkten unsere Grenztruppen angegriffen, wobei sie zum Teil dank dem energischen Widerstand, der von den türkischen Truppen ihnen cnigcgengesctzt wurde, Der- tu sie erlitten. Im Mittclmeer haben englische Kreuzer das Feuer eröffnet »nd ein griechisches Torpedoboot, das sich ihnen näherte, zum Sinken gebracht, da sie cs für ein türkisches hielten. Diese beiden Ereignisse zeigen, daß unsere Feinde zu Wasser und zu Lande die Feindseligkeiten gegen uns eröffnet haben, die sie seit la n"ger Zeit gegen uns vorhatten. Die ganze ottomanische Nation ist bereit, vertrauend auf den Schutz Gottes, den einzigen Schützer von Recht und Billigkeit, auf diese Angriffe zu ant- Worten, die darauf abzielen, unsere Existenz zu ver- Nnssische Hinterlist. Die Absichten des Minenlegers „Pruth." Konstantinopel, 2. Nov. .. 76-78 „ '/. kg 86-96 Pfg. . 4M . | „ 70-96 . | Getreidepreise in Mannheim. Brotpreisc in Gießen Weizen 100 kg 28. -- 28.75 Mk. Roggen „ „ 24. -- 25.— „ Weißbrot 2 kg 68 Pfg Z Schwarzbrot 2 . 60 „ Standesamt Gießen. Geborene. Oktober 17. Dem Postboten Karl Müller ein Sohn Karl Willi. — 18. Dem Bureaugehilsen Ludwig Hörle eine Tochter Erna Antonie Katharine Lina. — Dem Kgl. Bahnmeister Ewald Brams ein Sohn Ewald Wilhelm. — Dem Lokomotivheizer Heinrich Krieger eine Tochter Sieghilde Elise Helene. — 20. Dem Buchhalter Heinrich Karl Emil Ohr eine Tochter Anneliese. — Dem Schuhmacher Friedrich Wilhelm Kiefer ein Sohn Friedrich Wilhelm. — Dem Zimmermann Otto Richard Tchubcckcr ein Sohn Helmut. — 22. Dem Fuhrmann Gg. Kreis eine Tochter Elisabeth. — Dem Weichensteller Hch. Albach ein Sohn Hilmar Otto. — 23. Dem Fuhrmann Ludwig Matter» eine Tochter Klara. — 24. Dem Kaufmann Leo Wolfs Zwillinge Eugen Robert und Marianne. — Dem Buchhändler Franz Philipp Aibrccht Honstein ein Sohn Georg Franz Albrecht Siegsried. — 27. Dem Bahnarbeiter Karl Krombach eine Tochter Margarete. Aufgebote. Oktober 26. Bernhard Roscnberg, Kaufmann, mit Meta Pappcnheim, beide in Eschwege. — 27. Johann Christian Rink, Wcißbindcr in Lohra, mit Katharine Schneider in Fronhausen, Eheschließungen. Oktober 24. Dr. Heinrich August Ludwig Martin Emil Lepper, Lehramtsasscssor, Unteroffizier der Reserve in Grünberg, mit Anna Elisabcthe Jakobinc Haas in Gießen. — Albert Heinrich Dangendorf, Lokomotivführer in Gießen, mit Pauline Bleile in Burbach. — 28. Ernst Karl Hermann, Schreiner, Ersatzreservist, mit Luise Elisabcthe Schaub, beide in Gießen. — Dr. Karl Anton Hubert Rocttcken, König!. Universitäts-Professor, mit Sabina Gcrttud Rostna Weiglein. beide in Würzburg. Sterbesalle. Oktober 22. Elisabcthe Pitzcr, geb. Huft, 78 Jahre alt, Wctz- steingasse 7. — Heinrich Becker. Heizer, 61 Jahre alt, Wcserstr. 12. — 23. Otto Siek, Musiker und Gastwirt, 33 Jahre alt, Hammstraße 10 a. — 24. Martha Nagel, geb. Hardt, 58 Jahre alt, Ost- aulage 7. — Elisabeths Bender, geh. Krombach, 74 Jahre alt, Neustadt 14. — Katharina Stecker, geb. Nickolay, 72 Jahre alt, Neuenweg 42. — 27. Christiane Hartmann, geb. Birk, 83 Jahre alt, Lichcrstr. 74. — Adam Volk, Lehrer i. N., 65 Jahre, alt. Tiez- straße 10. — 28. Karl Müller, 11 Monate alt, Sonnenstr. 13. — 29. Dorothea Kolb, geb. Kaltcnschnce, 59 Jahre alt, Hanselstr. 10. Im Felde qesallcn: August 22. Oskar Anackcr, Tapezierer, Unteroffizier der Re serve,' 27 Jahre alt. — Johannes Werner, Sergeant, 27 Jahre akj. — Robert Wilhelm Koch, Unteroffizier, 26 Jahre alt. — 23. Otto Emil Wilhelm Ebel, Oberleutnant, 31 Jahre alt. — Oktober l. Wilhelm Ludwig Karl Pistlcr, Vizefcldwcbcl, 25 Jahre alt. — z. Philipp Ludwig Gustav Wilhelm, Kaufmann, Unteroffizier der Reserve, 23 Jahre alt. Bekanntmachung. Belrisit: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit. Die Besitzer ium Tauben werden unter Hinweis aus Artikel 39, Ziffer 2 des Felbstvasgesches von: 13. Juli 1904 aufgefordert, ihre Tauben wegen der Saatzeit bis 15. November ds. Js, cinzu, hatten. Diese Bckauu-tM'SchiuUig fmdat auf di« MtlitärbrieftiMben keime Anwendung. Gießen, den 2. November 1914. Der Oberbürgermeister: _I. B: Grünwald. Vergebung von Lteinhauernrveit. Die Lieferung von Lungsteinrahmstückcn 12 Los«) zur Herstel lung von Einsassiiugsgräbcru auf dom neuen Friedhof soll Mittwoch, den 11. Novcindcr ds. Js., vorniittngs 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbcschreibung und Bedingungen liege» be uns zur Einsicht offen.. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhalt sich, sind bis zum genannten, Termin an wm8 oinzu reichen. — Zu- schlagSsrift 3 Wochen. Gießen, 2. November 1914. Städtisches Hochbauamt. _I. V.: Altvater. Unseren Kriegern! in Frankreich und Belgien wird folgeudc Neuerscheinung unseres Berliner Partci- verlages gute Dienste leisten: Sprachöüchtein für Aeldsotdaten zusammengestcllt von Georg Davidsohii. Preis mit Umselilnj' fertig zum portofreien Versand 15 Pfennig. Inhalt Sprachrcgeln — Zahlen — Lebensalter — Zeit und Geld — Post und Eisenbahn — Handel und Wandel — Berufe — Militär und Kriegswesen — Im Lazarett — Nahrungs- und Genußmittel — Eigenschaften — Farben — Die Familie — Ein klcineL j Gespräch — Wichtige Ortsnamen. Zu beziehen durch Hberheff. WoLkszeitung Meken, Bahnhofstratze A3. Aus Wunsch wird der porlosreic Versand kostenlos übernonimen! Pi, Bei Umtausch zahlen für Stricklumpen -s- .... ' L. Eosenbaum & Jacob Am OswalvSstartcn. ums Wir empfehlen: I Inhalt: » vorfchriftsmässia bestückte Feldpoftbrit > Umschläge nebst Briefbogen sowie 5 | Postkarten. Preis nur Aerhkjs. MszeitiW (Mp, Pfg. LahuWr» - 23. H j T /»i | {t ^ i M WWMW Waffe fflbii Gebrüdei WM» l-dichtc lelifit 1 Siaiiim. | ■mar m Direktion: Hermann Dtcinaoctt Dicnotna, de» 3. Nov. 101 abends S Uhr: 1. Dienstags-Abonn. -Borstellui! I i! li Lustspiel in 5 Aufzügen — von G. E. Lessing. — Ende gegen 10'/, Uhr. Gew.Prc I Freitag. den 6. November 10 I abends 8 Uhr: 1. Frcitags-Abonn.-Vocstcllun! I Schauspiel in 1 Auszug von Björnstjerne Bsörnson. Hierauf: JUalknlto von Friedrich von Schiller., Ende gegen 10 Uhr. Gew.. Soidaicu vom Fcldlvebcl adwo I , 0 « fl- 1;« w li B pitrö , Jit -io JiftlH i*pe WittS WM i r«W Isi 3lal |hni«ic Bnil jp i(t |ta im «>d lio tot M in Ki. ui fclai Imhijt ISuIjirii Inilätt | (#§ f fern pltui ck l -Hl I po R ji'ii N ffuio "ii m hirlll r ff IS»» m i n “Jet K? 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