Vezs-LYVÜ» 25 Pf9- monatlich «erreMtzritch 7f> M», ,«nm»zahlbar, fiel in» Hau». Ubgehsii l» mi s« « Expedition oder tu den Zroeig- «utgadeftearn «tea rtH frMfl *> Psg. — Grscheiut MttttuochS und G««S»ags. — Redaktion: Teller». ■Kg 83. — gD» Austern ah rung oder Rüchendung HMt « GchUWßM MWptskripte wird ntchl garantiert. I viewg d« „ O t *E»« er Zeitung" 8. m. b. H. Lrp»-414o»r Seit«,»weg 85 Knzeigenpreis 15 yfg. die 44 nun breite Pe »i >«» o 4Le sttr AuSwürtS SO Pfg. Die 90 mm breite Reibt» m e - Zeile 50 Pfennig Extrabeilagen merlmn nach Gewichi und Grütze ' berechnet. Rabatt kommt bei Usberichrettung des Zahlung». < ziele» <80 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Kontur» in Wegfaü. Playvorschrtften ohneBerbindlichleit. Druck der Mietzcner Berlagsdruckerei, Albin Mein. Nr. 94. i_. i i . — — __ . . j Samstag, den 28. November 1914. Telephon Nr. WL 26. Iahrg. jeder gute Fortschritte auf allen Kriegsschauplätzen ♦ 40000 Russe» von den Deutschem und 20000 Russen von den Oesterrerchern gefangen genommen. Die Türken im Kampf mit den Engländern am Snez-Kanal. Die Araber ziehen auch zum heiligen Krieg aus gegen England. Portugal auf Seiten Englands. amtliche Tagesberichte. WTB. Großes H a u p t q u a r 1 i e r, 25. Rio. wrmittags. (Amtliches Telegr,.) Die englischen Schisse uiederhosten gestern ihre Unternehmungen gegen die ^üst« nicht. Die Lage aus dem w e sl l i ch e n Kriegsschauplatz st unverändert. Bei A r r a s machten wir kleine Fortschritte. In Ostpreutzen wiesen unsere Truppen säUrt- ichc russischen Angriffe ab. Die Gegenoffensive der Rusen aus Richtung Warschau ist in Gegend Lowicz - Stristorv-Brzezini) gescheitert. Auch in Gegend T s ch e n- t o ch a u brachen sämtliche russischen Angriffe yor un- erer Front zusammen. Oberste Heeresleitung. WTB. Großes Hauptquartier, 26. Rov., ivrm. (Amtlich.) Die Lage auf dem w e st l i ch e n Kriegsschauplatz ist unverändert. In Gegend St. Hi- air und Souain wurde ein mit starten Kräften ange- etzler, aber schwächlich durchgeführter französischer Än- ,riff unter großen Verlusten für den Eeg- l e r zurückgeschlagen. Bei Apremont machten wir Fcrl- chritte. In O st p r e u ß e n ist die Lage nicht verändert, zn den Kämpfen der Truppen des Generals vonMak- ensen bei Lodz und Lobicz haben die russische erste u. weite und Teile der fünften Armee schwere Verluste rlitten. Außer vielen Toten und Verwundeten haben >ie Russen nicht weniger als etwa 40000 unver- oundete Gefangene verloren. 7 0 E e s ch ü tze, IL 6 0 Munitionswagen, 150 Maschinengewehre sind von uns erbeutet, 30 Geschütze rnbrauchbar gemacht worden. Auch in diesen Kämpfen haben sich Teile unserer ungen Truppen trotz großer Opfer auf das Glänzendste lewährt. Wenn es ungeachtet solcher Ersrlge noch nicht ge- imgen ist, die Entscheidung zu erkämpfen, so liegt das in dem Eingreifen weiterer starker Kräfte des Feindes ion Osten und Süden her. Ihre Angriffe sind gestern iberall abgewiesen worden. Der endgültige Aufgang us Kampfes steht aber noch aus. Obe» ft e Heeresleitung. WTB. G'roßes H a u p t q u a r t i e r, 27. Rov. lormttiags. Eine Belästigung der flandrischen lüste durch englische Schiffe fand auch gestern nicht statt, lus der Front des westlichen Kriegsschauplatzes find ein« wesentlichen Veränderungen eingetreten. Rordwesl- ich Langemarck wurde eine Häusergruppe genom- nen und dabei eine Anzahl Gefangener gemacht, sm Argonnerwalde machten unsere Angriffe vettere Fortschritte. Französische Angriffe in Gegend 'kpremout östlich St. Mihicl wurden zuvückgeschlagcn. Im O st e n haben gestern keine entscheidenden kämpfe stattgesunden. O b e r st e Heeresleitung. WTB. Berlin, 24. Rov. (Amtlich.) Rach amt- ! icher Bekanntgabe der englischen Admiralität vom 23. I November ist 'das deutsche Unterseeboot „U. : 8“ durch ein englisches Patrouillenfahrzeug an der | ftordküste Schottlands zum Sinken gebracht war- ! >en. Rach einer Meldung des Reuterschen BrttcaUs und ^ mrch den englischen Torpedobootszcrstvrer „Garry" drei : Offiziere und 23 Mann der Besatzrmg gerettet worden, in Mann ist ertrunken. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes : j gez.: B e h n ck e. WTB. Wien, 25. Rov. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 25. November- Unsere Truppen haben unter schweren Kämpfen die versumpfte Kclubava-Niederung überschritten u. bereits überall im Angriff auf die östlichen Höhen Rvum gewonnen. Mehrere, heftige Gegenangriffe der feind - lichen Reserven wurden unter großen Verlusten des Gegners abgewiesen. Zahlreiche Gefangene und Uebcrläufer. Südöstlich V a l j e w o haben unsere Truppen die schneebedeckten Kämme des Maljen und Suvobor kämpfend überschritten. Dort wurden neuerdings gestern 10 Offiziere Und über 300 Mann gefangen genommen und drei Maschinengewehre erbeutet. WTB. Wien, 25. Rov. (Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: Das gewaltige Ringen in Russisch- Polen dauert fort. Bisher machten unsere Truppen in dieser Schlacht 29000 Gefangene und erbeuteten 49 Maschinengewehre sowie viel sonstiges Kriegsmaterial. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabes: von H ö s e r, Generalmajor. WTB. Wien, 26. Rov. Amtlich wird verlaut - bart: 26. November miltags: Die Schlacht in RUfsisch- Po'en hat an einem großen Teil der Front den Charakter eines stehenden Kampfes angenommen. In Westgalizien wehren unser« Truppen die über den unteren Dunajec vorgedrungenen russischen Kräfte ab. Auch die Kämpfe in den Karpathen dauern fort. WTB. Wien, 26. Rov. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich unter dem 26. November ge ° meldet: Jn^den Kämpfen an der K o l u ba r a ist seit gestern ein wesentlicher Fortschritt zu verzeichnen. Das Zentrum der feindlichen Front wurde in einer starken Stellung bei Lazarevatsch von den durch ihren Elan rühmlichst bekannten Regimeniern 11, 73, 102 erstürmt. Hierbei wurden 8 Offiziere und 1200 Mann gefangen genommen und drei Geschütze, vier Munitionswagen und drei Maschinengewehre erbeutet. Auch südlich oes Ortes Ljig gelang es, die östlich des gleichnamigen Fluffes gelegenen Höhen zu nehmen und 300 Gefangen« zu machen. Die von Baljewo südwärts vorgerückten Kolonnen stehen vvr K o s j e r i c i. WTB. Wien, 27. Rov. Vom südlichen Kriegsschauplatz wird amtlich gemeldet: 27. November: Die Kämpfe an der K o l u b a r a nehmen einen günstigen Verlauf. Auch gestern wurde säst an allen Gefechtsfronten trotz des zähen Widerstandes des Gegners Raum gewonnen. Zirka 900 Gefangene wurden gemacht und ein Geschütz erbeutet. Die überaus ungünstige Witterung in den Niederungen, grundloser Boden auf den Höhen und jede Fernsicht wehrende Schnee - stürme erschweren zwar die Operationen, doch ist die Stimmung bei den Truppen nach einer Meldung aus der Front vorzüglich. Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: von Hoefer, Generalmajor. Zur strategischen Lage im Osten. Auf dem östlichen Kriegsschauplatz hatte man vor einigen Tagen auf das Eintreten der Entscheidung gerechnet. Die Lage war auch für die Russen äußerer - dentlich ungünstig, sodaß man bestimmt auf einen baldigen vollen Erfolg der Verbündeten rechnen konnte. Da wurde . das Auftreten frischer russischer Kräfte aus der Richtung Warschau gemeldet. Man wsirde dadurch unwittkürlich an die Einwirkung erin- nertdie das Vorgehen russischer Verstärkungen üaer Warschau hinaus schon einmal aus den Gang der deutschen Operationen ausgcübt hat. Damals wurden die Verbündeten zu einem Rückzuge von der Weichsel in westlicher Richtung genötigt. Diesmal aber lagen die Verhältnisse ganz anders, sodaß ein ähnlicher Einfluß nicht zu befürchten war. Damals stieß der russische Vormarsch unmittelbar gegen die deutsche Flanke und bedrohte die deutschen Kräfte mit einer verhängnisvollen Umfassung. Dies ist in der jetzigen Lage nicht der Fall. Wenn die russischen Kräfte über Werrschau hinaus ihren Vormarsch in westticher Richtung fortsetzten, so konnten sie höchstens zu einer Verstärkung der feindlichen Front verwendet werden. Die deutschen Truppen bleiben nach wie vor in der Flanke der Russen stehen. Man muß auch an- nehmcn, daß die deutsche Heeresleitung rechtzeitig von dem Vormarsch der Rüssen Unterrichtet war und danach ihre Vorkehrungen getroffen hat, sodaß der deutschen Führung die notwendigen Kräfte zur Verfügung stan - den, um gegen die Rüssen weiterhin erfolgreich vorzu- geheu. Jedenfalls ist aber die Entscheidung, die man als nahe bevorstehend angenommen hatte, durch das Auftreten neuer russischer Kräfte noch hinausgeschoben. Woher die „neuen Kräfte" kamen, ob sie durch Bahntransport aUs Galizien oder aus der Gegend Grodno-Kowno hergeschafst, oder der Besatzung Warschaus entnommen waren, ist jetzt nicht möglich, zu untersuchen. Auch über die Zahl und Größe der russischen Verstärkungen liegen keine bestimmten Nachrichten vor. Sie werden aber nicht unbedeutend sein, da ein Telegramm des Großen Hauptquartiers von schweren Kämpfen sprach, die im nörd - lichen Polen im Gange seien. Diese Kämpfe haben nun zwar noch nicht zu einer Entscheidung geführt, aber doch: Ergebnisse gehabt, die von guter VorvedeutuUa sind. Die Russen hatten ihre Verstärkungen yi einer großen Offensive benutzt, die hauptsächlich gegen Lodz gerichtet war,. Es ist aber gelungen, die russischen Angriffe z u r ü ck z u s ch l a g e n. Die Hauptkämpse haben sich in. dem Räunte von Lowicz, direkt westlich von Warschau,, bis in die Gegend östlich von Lodz abgespielt. Danach scheinen also die russischen Verstärkuugen auf dem linken Weichseluser vorgegangen zu sein, anscheinend zur Verstärkung des über Kutno zurückgeworfenen rechten russischen Heeresflügels. Eine zweite Gruppe von Kämpfen bat sich in der Gegend von Tschenstochau abgespielt. Auch hier sind alle russischen Angriffe zu sammengebrochen. Nach diesen Erfc-lgen in der Front und auf dem rechten Flügel wird es den deutschen Truppen nunmehr möglich sein, ihrerseits wieder die ■ Offensive zu ergreifen und den Vormarsch in der Richtuttg auf Warschau fortzusetzen. WTB. Wien, 27. Rov. Amtlich wird verlaut - bart: 27. Rov., mittags: An der p o l n i s ch e n Front verlies der gesttige Tag verhältnismäßig ruhig. In Westgnlizien und in den K a r v a t h e n hielten die Kämpfe an. Eine Entscheidung ist nirgends gefallen. Ezernowitz ist «on unseren Trulppen wieder geräumt worden. Der Stellvertreter des Chess des Generalstabs: von H ö s e r, Generalmajor. lieber die Verhältnisse auf dem rechten Weichselnfer in der Gegend von P l o ck und östlich liegen keine neuen Nachrichten vor. Es scheint also, daß hier keine russi - schen Truppenbewegungen stattgefunden haben. Man kann annehmen, daß die feindlichen Truppen aus dieser Gegend in den vorhergehenden Tagen gänzlich über die Weichsel zutückgewvrsen sind, und daß die Kämpfe bei Lowicz den äußersten rechten Flügel der russischen Heereskräste darstellen. Da auch in O st p r e U ß e n alle russischen Angriffe abgewiesen siuv, ist jede Gesahr eines Einbruchs in Ostpreußen und einer Bedrohung der deutschen rechten Flanke beseitigt. Das Zusammenbrechen des russischen Angriffes bei T s ch e n st o ch a u ist von großer Bedeutung für das Vorgehen der Oesterreicher und Ungarn, die von ftra= t a u autz in nördlicher und nordöstlicher Richtung vor- stießen. Der Ort W o l b r o m, wo die Oesterreicher Erfolge zu verzeichnen hatten, liegt genau 40 Kilometer nordwestlich von Krakau und der Ort P i l i c a zwölf Kilometer weiter in derselben Richtung an der Quelle des gleichnamigen RebenslUfses der Weichsel. Die Lage der beiden Orte in stark gebirgigem Gelände läßt er - kennen, daß der Erfolg des rechten Flügels der verbündeten Armeen unter schwierigsten Umständen erzwungen wurde. Da es dem linken Flügel der Russen darauf angekommen sein muß, die Stellung bei Wolbrnm- Pilica unter allen Umständen zu halten, um ein Hin - abgedrängtwerden und damit ein Lufgerolltwerden in dem ebenen Gelände zu verhindern, darf der Erfolg als groß betrachtet werden. Die Oesterreicher werden nunmehr ihren Angriff in nördlicher Richtung Verhältnis - mäßig leichter durchführen können und durch den Flankenstoß gegen die russische linke Flanke in entscheidender Weise zum Enderfolg beitragen. Somit entwirft das Telegramm des Großen Hauptquartiers ein günstiges Bild von der gesamten Lage auf dem östlichen Kriegsschauplatz: Die mit großen Mitteln unter Einsetzung der letzten Reserven in die Wege geleitete russische Gegenoffensive ist vollkommen gescheitert. Das ganze Interesse des französischen Volkes hat sich feit zwei Tagen von der Westfront ab und den Kämpfen im Osten zugewendet. Alles horcht fieberhaft auf die Nachrichten über den Verlauf der Polenschlacht. Der General Chersils erkennt die bisherigen glänzenden Leistungen Hindenburgs an, der ohne Zweifel «in genialer Stratege sei. Er bereitet seine Landsleute auf große Ereignisse vor, indem er darauf hinweist, daß die Deutschen den Eeländeabschnitt Lowicz-Brzeziny besetzt halten, also 20 Kilometer östlich von Lodz und nur acht Kilometer von dem wichtigsten Eisenbahnknoten - punkt entfernt stehen. Ein deutscher Sieg dürfte den Rückzug der Russen aus der ganzen Front erzwingen. Der Artikel schließt mit folgenden Worten: „Auf den Schlachtfeldern Polens fällt das Schicksal Frankreich s!" (Dtsch. Tgsztg.) Noch ist die definitive Entscheidung in dieser viel- leicht wichtig st en Schlacht des Weltkrieges nicht gefallen, noch muß tagelang mit ungeheurer Erbitterung gerungen werden, eines aber beweisen die jüngsten amtlichen Meldungen von neuem: Die moskc- wikischeu Heere sind nur in der Defensive ein außerordentlich zäher Gegner, im Angriff besitzen die zarischen Armeen doch nicht so sehr die ihrer Größe entsprechende Stoßkraft Und nicht den rücksichtslosen Elan, der Oesterreich-Ungarns und des Deutschen Reiches Zapfer«, Heere in so glänzender Weise beseelt. Rußlands Ein- u. Ausfuhr nach Westeuropa abgcschnitte«. Rußland ist jetzt von der übrigen Welt abgeschlossen. Archangelsk, dem einzigen Ein- u. Au>s- fuhrhafen feit der Beherrschung der Ostsee durch die Deutschen und der Schließung der Dardanellen durch die Türken, ist zugesroren. Alle Bemühungen der Engländer, den Russen gegen die Naturgewalt zu Hel- fen, sind erfolglos geblieben. England hat über Archangelsk namentlich Getreide, Holz und Eier bezogen und für fein Volk von 44 Millionen einen erheblichen Teil seines Bedarfes am Weißen Meer gedeckt. Für Rü>h- €in stiller Mnscb. Roman von Paul B l i ß. Nachdruck verboten. li.einand, r.cmnni) Torn'c "rfi „mihn Weicher und wehmütiger wurde ihm »m's Herz. Weiter und weiter wandelten seine Gedanken zurück in die Vergangenheit. Und auf einma! machten sie Halt bei einer mondhellen Sommernacht, die wie ein Zaubertraum in seiner Erinnerung lebte. Wie ein Zaubertraum! Denn auch er hatte einst seinen süßen schweren Liebcsraiisch gehabt. — auch ihm hatte sich einmal der ganze Himmel mit aN seinen Hoffnungen aus süße Liebesseligkeit geöffnet. — ja, auch für ihn batte es solche Zeit schwelgenden Glücks und him- mclstürmender Freude gegeben! Verliebt, ach so blind verliebt war er gewesen! Und hätte dieser Traum damals sich erfüllt, dann wäre seine Seele nicht einsam geworden! Aber er erfüllte sich nicht. Dem lieblichen Traum folgte ein jähes Erwachen, und damit wurde er aus allen seinen Himmeln binabgestürzt in die rauhe, fade Alltäglichkeit. Aus, aus war all das Glück für immer! Und deshalb: weg, weg mit dem Gedanken daran! Energisch raffte er sich auf und schüttelte alle die alten, längst begrabenen Erinnerungen ab. Weiter, ruhig, geduldig und energisch weiter arbeiten und seinen stillen Weg allein weitergehcn. Erst gegen Mittag kam er nach Hause. Als er sein Arbeitszimmer betrat, grüßte ihn trauliche, anheimelnde Behaglichkeit. Alles war sauber und peinlich gereinigt und geordnet. Jeden Gegenstand fand er an seinem gewohnten Platz. Allerorten merkte man Pie Hand der aufmerksamen, zuverlässigen Haassrau. Auf den Tischen dufteten sogar zwei Sträuße von sun- gen Frühlingsblumen. Still lächelnd sah er das alles an Was wollte er eigentlich mehr? So sauber, nett und traulich wie hier, so sah es im ganzen Hause aus. Me und nimmer hatte er nötig, etwas zu sagen, oder gar Wünsch« oder Befehl« auS»usp»eche«. ptüL land war dieser Warenabsatz eine Lebensftage. Mit der Sperrung von Archangelsk hört der Warenverkauf Rußlands nach dem Auslände auf, da die Ausfuhr über Wladiwostok und Kjachta für das europäische Gebiet nicht in Frage kommt und zudem Wladiwostok vier Monate durch Eis gesperrt ist. Den südlichsten Ostseehafen Rußlands, L i b a U, haben unsere Seestreitkräste jüngst rechtzeitig völlig gesperrt; von dort kann kein Schiff, auch nicht bei Nacht und Nebel, autzlaufen. Aus dem Auslände kommt somit kein Geld für Warenkäufe mehr nach Rußland. Die Operationen der deutschen Flotte in der Ostsee haben in Petersburg lebhafte Unruhe hervorgerufen. Die abenteuerlichsten Gerüchte durchschwirren die Stadt. Es heißt, daß mit fieberhaftem Eifer an den Befestigungswerken gearbeitet werde. * * * Portugal macht mobil. WTB. London, 27. Nov. Das Unterhaus hat das englisch-portugiesische Vertragsgesetz angenommen. Also ist wicklich in Portugal die Mobilmachung beschlossen worden. Die jüngste „Republik" will ihre Soldaten als Kanonenfutter an England verkaufen. Vor einem Monat schon war das Geschäft eingeleitet, aber die Monarchisten benutzten jede Gelegenheit zu Aufstand so ersuchen. Jetzt glaubt man genug Leute eingekerkert und den Rest nbaeschreckt zu haben, so daß die Absendung von Hilfstruppen nach England oder Frankreich sich riskieren ließe. Ob nicht noch der Ab - marsch der geopferten Truppen- das Signal zu neuen AufstäNden gibt, muß abgcwartet werden. « « » Tie Schweiz verlangt Genugtuung. DT. Bern, 26. Nov. Da im Falle einer Wie - derholuNg der Neuitralitätsverletzung durch Frankreich und England eine längere Achtung der schweizerischen Neutralität an der Belforter Grenze nicht erwartet werden kann, hat der Bundesrat ein« Verfügung erlassen, jeden feindlichen Flieger über schweizerisches Gebiet sofort und ohne besonderen höheren Befehl'h e r ü n t e r z u s ch i e ß e n. Gleichzeitig ist gegen die in Frage kommenden Grenzschutz - kommandos eine fttenge Untersuchung eingeleitet worden, um sestzuftellen, ob die fremden Flieger an der Grenze rechtzeitig gesichtet worden sind. Der deutschen Regierung ist eine Aufklärungsnote des schweizerischen Bundesrates zutzegangen. Die angreifenden Flugzeuge gehörten, wie der „D. Tageszeitung"" aus Genf berichtet wird, zu einem Ge- schwader englischer Airoplanen, die seit etwa einer Wo- che in Belsort stationiert sind. Das Geschwader besteht autz sechs starken angeblich kugelfeste N Z w ei d « ckrrn, die neulich an einer Trup- penbesichligung teilnahmen; jeder von ihnen soll drei Kugelspritzen und ein Dutzend Bomben mit sich führen. Die Panzerung der Flugzeuge besteht aus Aluminium, das dupch ein besonderes Verfahren haltbarer gemacht worden ist. • * * Die deutschen Stellungen im Westen günstig. Frankreich und England besitzen nur noch Desensivkraft. Das ist der Hauptinhalt eines Artikels im „Eorriere della Sera", wo der Militärkritiker Angela G a t i folgendes schreibt: „Frankreich besitzt heute nur noch Defensivkraft. In Mailand eingetroffene Nachrichten, die vertrauenswürdig Mmcyte er das ;u tttn, denn setn guter Hausgeist las ?hm alles von de« Augen ab. Was wollte er eigent« Wut) mehr? Es war doch sehr fraglich, ob eine Frau thm le das Dasein so behaglich sm schaffen verstaut» wie diese junge und tüchtige Haushälterin. Denn: jede Ehe wahr doch mehr oder minder ein Wagnis. Ob man daS sogenannte große Los zog. war doch mehr als fraglich, meist mußt» man mit einer Niete abziehen. Draußen eriönte di« Hofglock«. di« daS Gesinde zum Mittageffen rief. Er aing ins Eßzimmer. Der Tisch war bereits gedeckt. Für drei Personen, wie gewöhnlich. Denn der Inspektor und die Hanshälterin aßen mit am Tisch des Herrn. Auch hier altes sauber, traulich und behaglich, daß man sich sofort anheimelte, und wohl fühlte. Und nun kam Fräulein Berta, die sunge Wirtin, selber. Man begrüßte sich kurz, aber freundlich. Dann ging sie an den Tisch und ans Büfett nnd hantierte geschäftig herum Bruno nahm eil» Zeitung und setzte sich anS Fenster. Aber er las nicht. Er sab beimlick, über das Blatt weg und beobachtete unbemerkt seine sunae Saushälierin. Die war auch so eine arme, vom Schicksal geschlagene Person. Er war entserni verwandt mit ihr. von mütterlicher Seite her. Ihre Mittler war früh gestorben, der Pater hatte wieder geheiratet, und di« junge Stiefmutter hatte sie bald aus dem Hause verttieben. Früh hatte sie zu fremden Mem'chen gehen müffen. um sich, bitter und hart, ihr bißchen Brot ehrlich ,n ver- dienen. Da war er zufällig ,n ihr gestoßen. batte sie für sein Hans engagiert, nnd seitdem wallet« sie hier. Bis jetzt hatte er es nicht bedauert, denn sie erwies sich als ein Juwel für itrn. klnd doygokd hielt er sie auch, als gehöre sie zum Haute. SsiN nnd heimlich beabachtee« er sie. nnansgesetzt. Wie stink nnd geschickt ihr »Ne< von der Hand ging. Ein« Freude war e§, das mit an,«sehen. Hübsch atterdingS war ste nickst. Ganz gut gewachsen noch. Ader das Gesicht war ohne Reiz«. Harte Züge, rrnste Angen und um den Mnnd schon herb« Fallen. Der Sanchf mns Das«« hatte ihr den Stempel ausge- ßrägl. XnacO Mädel! Sie tat ihm leid. sind, besagen, daß das französische Heer sehr erschüttert ist, wenn es sich auch nicht in kritischer Lage besindet. Um die Lücken bei den Truppen aus- züfüllen, sind Männer im Alter von 47 Jahren * r zum Eintritt ausgesordert worden, wobei ihnen die Erleichterung gewährt wurde, sich ihren Dienstort zu wäh- len. Für die, die der Aufforderung nicht Folge leisten, ^ ist ein Massenaufgebot angekündigt, das keinerlei Vergünstigung gewähren soll. Auch England, so schließt der Verfasser seine Ausführungen, besitzt unter dem heutigen Gesichtspunkt nur Desensivkraft gegenüber der lebendigen Kraft der Deutschen, und England wird dies« Desenlsivtrast nicht in lebendige Kraft umwandeln können, wenigstens nicht vcr Ablauf einiger Monate." »i * (en t» illlT In französischen Blättern, die in Gens eingetroffen sind, wird aus B « l f o r t berichtet, daß die dortige Besatzung während der letzten zwei Wochen eine. Anzahl Aussallversuche nach dem Elsaß unternommen, hat. Achtmal wurde der Versuch gemacht, die Offenii!^. zu ergreifen, doch jedesmal ist diese Absicht gescheiten. Wir Schweizer Blätter mitzuteilen wissen, sind die Angriffe der Franzosen aus die deutschen Stellungen unter großen Verlusten für die französischen Trust, pen zurückgeschlagen worden. Die Faseler Nationalztg." gibt die bisherigen Verluste der Franzosen in den Käm, pfen bei Belfort mit. annähernd 20 000 Toten unk» Verwundeten an. (8 Uhr-Abendblatt.) * m i l»f Die Meldung unserer obersten Heeresleitung, , 7 . daß die Lage auf dem westlichen Kriegsschauplatz unverändert sei, schließt nicht aus, daß sich mittlerwecke, wie englische Blätter melden, bei P pern und L cr,,Kg s- see wieder neu« Kämpfe entwickeln. Nach dem „Daily Chponicle" soll dort ein« große Schlacht im Gange sein. Mit Genügtuung können wir kleine Fortschritt« bst Ar- ras sestftellrn, denn Arras ist einer der Schlüjselpunkt« der feindlichen Stellung in Noydfrcnckreich. jmt K r i st i a n i a, 27. Nov. (Etr. Bln.) Ekttt Pariser Meldung von gestern besagt: Im Norden ist eine große Schlacht in V 0 r b «rfe it u n Non bei- den Seiten wird alles aufgeboten, um ju 1 einöl: Entscheidung zu kommen. WTB. Berlin. 27. Nov. (Amtlich.) Ditz. Mel- düng der „Daily Mail", daß Dirmuden »orp den Verbündeten zurückerobert sei, entbehrt jeder Grundlage. D i r m ü d e n befindet sich- nach wir vor m d e u t - schem Besitz. . * - Verteidig ungsv 0 rb «re itürrgsrtf t rcb in Dünkirchen im Gange, da «fff gewaltiger An. sturm der Deutschen erwartet wird. Eine-große ..Feld- schlacht sei im Anzüge. Die Engländer und di? Frgrp zosen seien ermüdet. Die Belgier zählen überhaupt mchl mehr mit. WTB. Turin, 25. Nov. Nach der „Gazette del Popolo" beschießen die Deutschen seit dem 3. Nooembei täglich 6 Stunden B e 1 h u n e. Die Bevölkerung ist geflüchtet. /: : . 15 i (.:! jW r* tzir liift I# fl aj idü «bi IH IW Kr Irl B ■eits lrtq Hilf W bau ntlb «? tun, WTB . . meldet aus 3Uns: Stupmwetter und Schneewehen Machten die Operationen an der Küste gestern schftstßkich uw möglich. Gestern abend war kein Kanonendonner vernehmbar. Die Grenze zwischen Belaien undSeeländisch- Flandern ist nach wie vor streng geschloffen and von dem deutschen Landstürme besetzt. Im Kampfe um _ ■'vartcr 6jjD _ an, A m st e r d a m, 25. Nov. Der „T^egraast Sluis: Sturmwetter und Schneewehen nt ach- r . 1 ch laufe IW Ulffl ~cOf trat der Inspektor ein. ' Und man fehle sich >u Tisch. Bruno war nach und nach auier Laune aetttvrden. Die Traulichkett seines Heims, der herrliche F'rnhlinas. lag und anch gute Berichte seines Statthalters hatten dazu beigelragen. ihn mehr und meb- aus de? nachdenklich ttübcn Stimmuna herauszureißen. Als Hstftne. das jugendsrische Dienstmädchen, mit schelmisch lächelndem Gesicht die Speisen herumr-sichie. konnte er es nicht iinierlaffcn. ihr ein fröhliches Wort zuzurusen. j ; ;a ,. ,Na, Mädel, was hast denn beut nur. vqß Du gar jo lustig drein schausif" Da klang eZ srohherzig zurück: ,O. Herr, i freu mi halt, daß die Sonn so bell scheint und daß ) so tung und so froh bin'" ; Die Männer sähest sich still lächelnd an Dach Fräulein Bcria. die Haushälterin, lal, als jähe 'fit, nichts davon, aber ibre Züge wurden nach ernster und bärrer. »keiner ;edoch sprach ein Wori dazu. ,, , Gleich nach Tisch wurde die Feldarbeit wieder auß- zenommen. wett man das gut« Wetter nützen Fräulein Bcr'a blieb allein int Haute. - vm- Als sie die Mädck»en den Tisch abränmen tat. tv- teilte sie der Hanne, weck sie wieder einen Teller zerbrach. eine ernste Rüge. Das Mädchen schwieg, bekam aber einen sei,erröten Kops und machte ein schnippisches Gesicht. ->,'P g 77, Die jnnge Wiriin werkle das wohl, sie wplkte ihr auch einen noch härteren Verweis ericilen aber"als st« den dreisten Blick der Kleinen iah. wurde sic ein wenig verlegen nrtt> verlieb vas Zinsiärcv-l t Höhnend blickte Hanne ihr nach. < -MqS die sich eigentlich denkt! als wenn ne wunder wer sein möcht!" i Da fragte Life, Vas Küchcnmädchen: hackt sie denn letzt immerzu an Dir herum?" .Weil der Herr mir hie und da ein kreiinkstich Wort sagt! lind iveil sie das nicht erwasten kann! Denn si» ersersückstig, die dumm« Periou' Deshalb bin tch »ihr>ein Dorn im Auge! So ist's!' :iHL' )!ü rjnj Fortsetzung folgt. sAi «fci •fen «ah Wh! äw S- btn Ütttu btt; fogti % PWl bf.« kt Vit Wttp i >ern Hai sich nichts geändert. Der Frost hat aufge - 'l t und der Boden ist wieder in Worajl verwandelt, so mehr, als es in den letzten Tagen ziemlich viel n chneit hat. In Rousselaere herrscht Ruhe. Die Trup- r ibewegungen nach der Front und die Ankunft Ber- ^ ndeter dauern fort. Die Lausgräben der seindlichen 1 meen Ziegen an einiger Stellen nur 50 Meter von ander enffernt. Man hört sich gegenseitig sprechen. t Soldaten haben in den Lausgräben viel unter dem it Ziffer und Eis,, zu leiden. n hl h> !„ g« n- li pl >ik it » p- i' n. n- lit i It !k •j-.- ’tta'pi» „ f ■. DT. -jP a r.i s, 25. Nov. Die Verluste der Frauen, diepsie in diesem Kriege bis zuin 1. November verzeichnen haben, betragen nach zuverlässigen Mit - lungen 130 000 Tcte, 370 000 Verwundete und 7 000 Gesangene. 0 26. Nov. (Ctr. Sin.) Hebet die Kämpfe Apffmitt^r Wald erhält der „Berliner Lokal-Anzeiq." 4 'MoVsendaatj einen Bericht, aus dem hervorgeht, tz oie^'Fninzosen selber über den Ausgang der dor- >en Pchnpse sehr wenig zuversichtlich urteilen. Danach ird aäs Le Havre berichletz Ueber den Verlaus oer ffttpfe im Ärgonner Wald zeigen sich die von priva- Jeffl chntfrrichteten Deputierten sehr unzufrieden. Der Ifnifter det' öffentlichen Arbeiten, S e m b a l h, be - ühtch sich wahrend seines mehrtägigen Aufenthalts in öWft,' M Pekoraniffe einiger angesehener Volksvertre- r z^i zerffrenett' und wies insbesondere daraus hin, iff die wichtigsten Punkte trotz äller deutschen Angriffe sher den entschlossenen und opfermutigen Truppen cht^ entrissen werden konnten. Der Deputierte Brunet gW’'8W8 dem Minister Feldpostbriese vor, in denen «hier«.Offiziere der „unmatzgeblichen, doch reiflich er- vcseit^nr Meinung" Ausdruck gaben, der Kampf im rgvntter" Wald werde leider zugunsten der tchkf'Men enden. „Wir opfern uns auf," schreibt u Lkütitant, „doch wir wissen, dätz unser Mut für Sache flietzt." l« m ei. ii tl> en !*• t. tl ln> a* P B»« Krieg im Often. ■ y Im,,,i/h?dfichen Teilt Serbiens an der Save - ich,ndüng M infolge des besser gewcrdenen Wetters das ioniidmoti österreichischen Truppen wesentlich rl e ichtert. Die Serben entfalten wohl lebhaften ÜiÄrstSiK, sind aber aus einer befestigten Stellung be- »it-s lffenusg «schlagen worden. Eine vorgeschobene Stel- Mgi'ßtVrTerben wurde in der Flanke angegriffen, wo- auf dli Getiben : gezwungen waren, sich zurüchzuziehen. setzt verfügen die Serben dort nur noch über eine MuptverteidiguNgslinie. (ctr. bln.) . Nov. (Ctr. Bln.) Das „Berl. Tg." reldet"Küs Zw f im ' Rach einer Meldung aus Risch (drin h!^^TMnä-Divisi-on ein Aufruhr ausgebro- ivjnutt r _ W chr üi (Mi; dl« c>» 0en aus. sicherer Quelle ist der englische Ueber- t V'^tyjro it'g b s „A u d a c i o u s" am 28. oder 29. D^obe^M^der Nordküste Irlands auf eine Mine ge- cmfcn ppch^gesunken. Die Admiralität hält das Ereig- ür streng, geheim, um eine Auslegung des Landes zu >ermerd0tt. i-chmoK i • -i - ' "f B -X» : 2-o ndon, 26. Rov. (Richtamtl.) In der zestritzM''Sitzung des Unterhauses teilte Marineminister y mit, datz das Linienschiff „B u l w a r k" -November morgens in Sheerneh in die Luft j'ä^sto sti. Zwischen 7 00 und 8 0 0Mann gekommen, nur 12 Mann wurden ge- Mttatjrii ib'fill.' : 'i i , (bin Die'vnweseNden Admirale berichteten, sie seien überzeugt, daff'-idie'Ursache eine innere Erplofion des Ma- ittft und keine Erschütterung des Wassers er - cfgte. Das Schiff sank in 3 Minuten und war ver- äiwuÄen' nls /sich die dichten hlauchwolken verzogen satten. Die Erplosion war so stärk, datz die Gebäude ert,/StzeSnetz bis auf die Fundamente erzitterten und würde mehrere Meilen weit vernommen. (Das Linien- schfff"!j.BUlwark" stammte aus dem Jahre 1899, hatte 15 °>50 Tonnen Deplaeement. 18 bis 19 Meilen Ge- MiMMt,, vier 30,5, zwölf 15 Zentimeter-Geschütze und' coO Mann Besatzung.) i Nttldet noch über den Untergang des „Bul- Lärk'P^fr E r p l o s i o n war so heftig, datz sie mei- le,«w tn Kietzen in der uuUipillulJ Dclikan-Avoteke zn Hab ■«- Versendet auch nach Auswärts. Dienstag und Freitag Abend um 7f^ Uhr ist Kriegsbittandacht. Freitag um 7 Uhr ist Segensmesse. Diaspora: In Hungen um 9% Uhr. Ltadttheater Gießen. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, 29. Nov., nachmittags 3% Uhr: „I m weißen R ö ß l". Lustspiel in 3 Aufzügen von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg. Abends 7% Uhr: „D i e Raben st einer: n". Schauspiel in 4 Akten von Ernst vcn Wildcnbruch. SparsameFrauen srhckeinürSiernwolle Spbiüinische Weisagun- gcn und Prophezeihungen hochintereffant gegen Einsendung von 70 Pfg. pro Buch durch F lorentin Otrobcl in Hof i. 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