euer mijrtinni ‘ t vezvgryrM 25 Pfg. monatlich m gr Cttil (»ieffener t«fl»klaa) gnzei-enpreir 15 Pf-. «errelMrttch *6 Pf», erotauljatjlboT, frei in« Han», tlbgehelt in nofe»r Glledlrion oder in den Zwei^ »»»gabestellen «ierteMMch M P,g. - Erscheint Mittwoch« und ch«w»»a,S. — Redaktion: Selter», d» 88- — M* AtPdewahrung oder Rüikfendnng Oich I oerUmgret MlMsteipte wird nicht garantiert, i Verla« »er „GtlWP,«r Zeitnng" 8. ». b. H. Ekp»4M»ir S«|tfV• 85 Mt 44 mm breite P «(iigeil e für Auswürt» SO Pfg. Die 80 mm breite Sieftame- Z eile SV Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Gröhe berechnet. Rabatt kommt bet UgberfchreNung de« Zahlung». , > ziele« (80 tafle), bei gerichtlicher Beitreibung oder bet > Sonkur« in Wegfall. Platzvorfchriste« ohne «erbtndlichkett. Druck der Gictzcner VcrlagSdruckerci, Albin Mein. , Nr. 90. Samstag, den 11. November 1914. t°leph°n Nr. m 26. Jahrg. Die deutschen Truppen überall in günstigen Stellungen. Ueber 45VÜ Gefargerre im Osten und über 1000 Gefangene im SSeftcit gemacht, sowie 2 Geschütze und 20 Maschinengewehre erobert. Tsingtau gefallen. amtliche Tagesberichte. WTB. Großes Hauptquartier, 7. Nov., vormittags. (Amtlich.) Unsere Angriffe in Richtung Y p e r n machten auch gestern, besonders südwestlich Ypern, Fortschritte. Ueber 1000 Franzo- s e n wurden zu Gesungenen gemacht und drei Maschinengewehre erbeutet. Französische Angriffe westlich N o- i) o n, sowie auf die von uns genommenen Orte Bailly und Ciiovoniie wurden unter schweren Verlusten sür den Feind abgewiesen. Der von uns eroberte und nur schwach besetzte Ort Soupier und der westliche Teil von Saprgneur, der dauernd unter schwerem Ar- lilleriefeiier lag, mußte von uns geräumt werden. Bei S e r v o n wurde der Feind abgewiesen, im Argonner Wald weiter zurückgedrängt. Ans dem östlichen Kriegsschauplatz wurden 3 russische Kavallerie-Divisionen, die die Warta oberhalb Koloe überschritten hatten, g e- schlagen und über den Fluh zurückgcdrängt. Im übrigen kam es dort zu keinen Zusammenstöhen. Die ober st e Heeresleitung. * WTB. Berlin, 7. Nov. (Amtlich.) Nach amtl. Meldung des Rcuterschen Bureaus aus Tokio ist Tsingtau nach heldcntffiftem Widerstand am 7. November mcrgcns gefallen. Nähere Einzelheiten fehlen noch. Der stellvertretende Ches des Admiralstabes: gez. B e h n ck e. WTB. Erohes Hauptquartier, 8. Nov., vormittags. (Amtl. Telegr.) Unsere Angriffe bei Ypern und westlich Lille wurden gestern fortgesetzt. Am Westrande der A r g o n n e n wurde eine wichtige Höhe bei V i e n n e - l e - C h a t c a u, um die wochenlang gekämpft worden ist, genommen. Dabei wurden 2 Geschütze und 2 Maschinengewehre erbeutet. Sonst verlies der nebelige Tag aus dem westlichen Kriegsschau - platze ruhig. Vom O st e n liegen keine neuen Nachrichten vor. WTB. Erohes Hauptquartier, 9. Nov. Wieder lichteten gestern nachmittag mehrere feindliche Schiff« ihr Feuer gegen unseren rechten {5IügeI; sie wurden aber durch unsere Artillerie schnell vcrtrie- b e n. Ein in den Abendstunden aus Nieuport heraus unternommener und in der Nacht wiederholter Vorstoß des Feindes scheiterte gänzlich. Trotz hartnäk- kigsten Widerstandes schritten unsere Angriffe bei Ypern langsam, aber stetig vorwärts. Feindliche Gegenangriffe südwestlich Ypern wurden abgewiesen und mehrere hundert Mann zu Gefangenen gemacht. Im O st e n wurde ein Angriff starker russischer Kräfte nördlich des Wysztyter Sees unter schweren Verlusten sür den Feind zurückgeschlagen. Die Rnffen liehen über 4000 als Gesängen« und 10 M a - schinenge wehre in unseren Händen. Ober st e Heeresleitung. WTB. Erohes Hauptquartier. 10. Nov. vormittags. Unsere Angriffe bei Ypern schritten auch gestern langsam vorwärts. Ueber 500 Franzosen, Farbige und Engländer wurden gefangen genommen und mehrere Maschinengewehre erbeutet. Auch weiter südlich arbeiteten sich unsere Truppen vor. Heftige Gegenangriffe der Engländer wurden zu- rückgewicsen. Im Aygonnerwalde machten wir gute Fortschritte. Feindliche Dorstöhe wurden leicht abgewehrl. In RUssisch-Polen bei K o n i n zersprengte unsere Kavallerie ein russisches Bataillon, nahm 500 Mann gefangen Und erbeutete 8 Maschinengewehre. Ober st e Heeresleitung. Zum $oll Tsingtau. Niemand in Deutschland hat sich einer Täuschung darüber hingegeben, daß der entlegene Posten an Chinas i Küste nicht dauernd gehalten werden konnte, er kämpfte gegen eine erdrückende Uebermacht, und wir konnten un- sern tapfern Brüdern leider keine Hilfe bringen. Aber wenn sie auch schließlich der Uebermacht erliegen mutzten, ihr glorreicher Kamps ist darum nicht vergeblich gewesen. Der Feind hat Kiautschou teuer genug erkaufen müssen, und der Heldenmut der deutschen Streiter wird für das Ansehen Deutschlands im seinen Osten Früchte tragen, die Deutschlands künftiger Weltpolitik zustatten kommen. Das schwarz-weiß-rote Banner ist zwar über Tsingtau niedergeholt. Aber damit ist das Kapitel Tsingtau sür uns nicht abgeschlossen. Die endgiltige Entscheidung über Kiaiutschous Zukunft fällt gar nicht auf seinem Gebiete, sondern hängt von dem Ausgange des europäischen Krieges ab. Gelingt es uns, Japans Verbündeten, England, an seinen eigenen Küsten empfindlich zu verwunden, so wird uns freie Bahn werden, auch mit den heimtückischen Söhnen Ostasiens abzurechnen. Es braucht nicht sofort zu sein. Kommt Zeit, kommt Rat zur Vergeltung von Japans Uebersall. Zur Verwundung des Gouverneurs Meyer- W a l d e ck läßt sich die „Daily-Mail" aus Tientsin melden: Sein letzter, Befehl war, ehe man ihn in das Hospital überführte, bis zum letzten Mann zu kämpfen. Unser Kaiser über den Fall Tsingtau. WTB. Berlin, 9. Nov. Vom Kaiser ist bei dem Reichstags Präsidenten Dr. Kämpf nachstehendes Telegramm eingetroffen: Ich danke Ihnen für den Ausdruck der Gefühle des Schmerzes und des Vertrauens auf die Zukunft, von welchen der Reichstag und alle deutschen Herzen angesichts des Falles von Tsingtau erfüllt sind. Die heldenmütige Verteidigung der in langjähriger Arbeit geschaffenen Musterstätte deutscher Kultur bildet ein neues Ruhmesblatt für, den Geist der Treue bis zum Tod e,. den das deutsche Volk mit seinem Heer und seiner Flotte in dem gegenwärtigen Verteidigungskamps gegen eine Welt voll Hah, Neid und Begehrlichkeit schon so mannigfach — wolle Gott nicht vergeblich — betätigt hat. Wilhelm I. R. Berlin,.- 10. Nov. (Ctr. Bin.) Die Ue b ergab e von Tsingtau soll angeblich heute erfolgen. WTB. Tokio, 9. Nov. (Tel.) Der japanische Unterftaatssekretär der Marine erklärte in einem Gespräch über die Zukunft K i a u t s ch o u s, daß Japan während der Dauer des Krieges Tsingtau verwalten und nach dem Kriege Verhandlungen über das Gebiet mit China einleiten werde. Neue deutsche Artillerie Angriffe. Wie aus Dünkirchen gemeldet wird, beschossen die Deutschen Ypern zwei Tage lang auf 15 Kilometer Entfernung. Neue Streitkräste marschierten über Lüttich-Mecheln nach Ypern. Einem Telegramm aus Hazebrouk zufolge sind dort eine Unmenge Flüchtlinge aus Armentieres angekommen, das wegen des Bombardements durch die Deutschen verlassen werden mutzte. Armentiercs wird von englischen Truppen verteidigt. (Ctr. Bln.) Rotterdam, 9. Nov. (Ctr. Bin.) Alle Flüchtlinge werden aus Verdun und Umgebung entfernt. Die Stadlbevölkerung ist von 18 000 auf 2000 Personen herabgesunken. Pari« eine offene Stadt. Der „Corriere della Sera" meldet aus Bordeaur, daß die sranzösifche Regierung beschlossen habe, falls mit einem „vorübergehenden" Vorrücken der Deutschen auf Paris im Laufe des Feldzuges zu rechnen sein sollte, Paris zur offenen Stadt zu erklären und nur den äußeren Foitsgürtel zu) verteidigen. Die veränderte Haltung der Regierung ergäbe sich mich aus dem Verbleiben der sozialistischen Mit - olieder im Ministerium, das von der Bedingung, die Einwohner von Paris vor den Schrecken einer nutzlosen Verteidigung zu bewahren, abhängig gemacht worden sei. Belgische Truppen zur Verteidigung in Pari«. Brüssel, 9. Nov. (Ctr. Bln.) Aus dem Briefe eines belgischen Soldaten an seine hiesigen Eltern geht hervor, daß die Ueberr.este der belgischen Armee in diesem Augenblick in das Pariser Festungsgebiet dirigiert werden, um an der eventuellen Verteidigung der französischen Hauptstadt teilzunehmen. Die 6. Division hat bereits ihre Winterquartiere im Fort von Vincennes bei Paris bezogen. König Albert wird sich bei seinen Truppen dort einfinden, die vollständig dem Oberbefehl des Pariser Eeneralgouverneurs Eallieni unter - stellt werden. '(Deutsche Tagesztg.) Kronprinz Rupprccht an seine Soldaten. Berlin, 10. Nov. Der „Lok.-Anz." meldet aus München: Der Führer der 6. Armee Kronprinz Rupprecht von Bayern erließ einen Armeebefehl, in dem es heißt: Soldaten! Die Augen der ganzen Welt sind aus Euch gerichtet. Es gilt jetzt, in den Kämpfen mit unserem ver - haßteften Feind nicht zu erlahmen, seinen Hochmut-endgültig zu brechen; schon wird er mürbe. Es ergaben sich zahlreiche feindliche Offiziere und Mannschaften freiwillig, aber der größte entscheidende Schlag steht noch bevor. Ihr müßt darum aus halten bis ans Ende. Der Feind muß hinunter! Ihr müßt autz - dauern, ihn nicht aus den Zähnen lassen ! Wir müssen, wollen und werden siegen; Die Serben von Öen Oesterreichern geschlagen. WTB. Amtlich wird aus Wien vom 9. November gemeldet: Unsere Operationen auf dem südlichen Kriegsschauplatz nehmen einen durchaus günstigen Verlauf. Während jedoch unsere Vorrückung über die Linie Schabatsch-Ljesnica an den stark verschanzten Bergfühen auf zähesten Widerstand stieß, endeten die dreitägigen Kämpfe aus der Linie Loznica-Krupanj-Ljubovija bereits mit einem durchgreifenden Erfolge. Der hier befindliche Gegner bestand aus der serbischen dritten Armee, General Paul Sturm, und der ersten Armee, General Peter Bojavic, mit zusammen 6 Divi - fronen von 120 000 Mann. Die beiden Armeen befinden sich nach dem Verlust der tapfer verteidigten Stellungen seit gestern auf dem R ü ck z u g e n a ch V a l- j e to o. Unsere siegreichen Korps erreichten gestern abend Loznica, östlich den dominierenden Höhen des Hauptrückens der Soboljka Plaut na, südöstlich Krupanj. Es wurden zahlreiche Gesungene gemacht und Kriegsmaterial erbeutet. Details fehlen noch. Russische Trnppcnpcrschicbiingcn in Galizien. WTB. Wien, 10. Nov. Die ..Neue Fr. Presse" meldet aus Budapest: In Ostgalizien und Bessara- bien' finden seit Tagen starke russische KräftevcrschiebuN- gen statt, welche mit dem Kriege gegen die Türkei zusammenzuhängen scheinen. Türkische Kriegsmeldungen. WTB. K o n st a n t i n o p e l, 8. Nov. (Nichtamtlich.) Zweiter amtlicher Bericht aus dem Grohen Hauptquartier : In dem Kampfe, der seit zwei Tagen an der kaukasischen Grenze andauerte, ist die r u s s s ch e A r- mce vollkommen geschlagen worden. Unsere Armee hält die russischen Stellungen besetzt. Ein - zelheitcn werden später bekannt gegeben werden. K o n ft a n t i n o p e l, 9. Ncv. (Nichtamtlich.) Ein weiterer Bericht des Großen Hauptquartiers über den türkischen Sieg an der kaukasischen Grenze besagt: Während unsere Kavallerie über Kaghisman gegen den Feind vorrzickle, griff das Gros unserer Armee das russische Zentrum an, das stark war. Nach heftigstem, zweitägigen Kampfe wurde der Feind geschlagen. Unser Heer besetzte die vom Feinde verlassenen Stellungen. WTB. K o n st a n l i n o p e l, 9. Nov. (Telegr.) Meldung des Großen Hauptquartiers: Mit Hilfe Gottes ist die englische Grenze gestern von den unsrigen überschritten worden. Da die russische Flotte sich in ihre Kriegshäfen zurückgezogen hat, hat unsere Flotte Poti, einen der bedeutendsten Häsen des Kaukasus, bombardiert und allerlei Schaden angerichtet. Unsere Gendarmen und die aus unserer Seite stehenden Stämme haben die englischen Truppen, die in A k a b a gelandet waren, vernichtet. Vier englische Panzerschiffe, die sich dort befanden, haben sich zurück - gezogen. Nur ein Kreuzer ist zurückgeblieben. K o n st a n 1 i n o p e l, 10. Nov. (Ctr. Bln.) Heute trafen hier, wie der „Tanin" meldet, 2 0 0 0 mohammedanische Gefangene aus Deutschland ein. Es sind hauptsächlich ehemalige sranzösische Truppen aus Algerien und Tunis, die jetzt in den Reihen der türkischen Armee gegen die Feinde des Islam kämpfen wollen. Dieser ersten Abteilung sollen noch weitere folgen. — Auf vier feindlichen Staatsbürgern gehörigen Gebäuden wurden Radio st ationen entdeckt Und beschlagnahmt. (B. T.) Allerlei Nriegsnachrichten. WTB. Bordeaur, 6. Nov. Der „PetitPari- sien" meldet autz London: Nach einem amtlichen Tele - gramm aus Valparaiso verfolgt die japanische Flotte die deutschen Kreuzer, welche der briti- schen Division die Schlacht lieferten. Ter Qranjefrcistaat wieder selbständig. Nach einer Depesche der „Deutschen Tageszeitung" aus Antwerpen haben sich die Buren des ganzen O r a n j e st a a t e s dem Aufstand angeschlofsen. Ge - Nepal de Wet habe die Selbständigkeit d e r R e- publik erklärt. Englische Grausamkeiten. In einem dem „Berl. Lokalanzeiger" von zuverlässiger Seite zur Verfügung gestellten Feldpostbriese wird folgender ganz unerhörte Fall vom westlichen Kriegs - schauplatz. geschildert: Vorgestern wurde ein englisch e r Fliegerosfizier zur Notlandung hinter unseren Schützengräben gezwungen. Er hatte im Flug - zeug einen deutschen Gefangenen splitter- €in filller Menscd Roman von Paul Blitz. Nachdruck verboten. Sie nickte und dachte: Ja. und dabei basi Du Frau und Kinder vernachlässigt. Laut a^-r tagte sie nur: ^Ja, leider hast Tn säst immer all Deine Zeit und Dein Interesse der Firma gewidme: " Da,» schwieg er. Denn plötzlich stand das Bild seiner ersten Ehe vor ibin iv- Bild teuer Zeit, da er sich gänzlich von Frau und sind abgcwands batte und nur dem Geschäft sich widmete Und als dies Bild wie eine geheime Anklage vor ihm erstand, da erschien es ihm mit einem Male, als sei dies Ereignis jetzt eine Vergeltung, als wolle das Schicksal ihn an seinem lungstcn Sohne strafen für das. was er an dem älteren Sohne gesündigt hatte Gan, niedergedrückt und bis ins Mark getroffen von dem Vorwurf, von der peinvollen Anklage seines Gewissens, saft er nun da und brütete schwe end vor sich hin. Und wie..er. immer wieder mußte er an seinen Aeltesten benfcn. Wie unrecht, wie bitter weh hatte er tom getan, daß er sich um ihn nie gekümmert batte. Wie ein Bedürfnis empiand er es jetzt, seinem Bruno dre Hand zu drücken, ihn ans Herz zu zieben und ihm zelten, daß es ihm ernst mit der Bersönhuna sei. daß er nun nachholen wolle, was er in jungen Fahren an ihm gesündigt hatte, daß er ibn ü-b babe so lieb wie nur ein Vater seinen Sokm haben konnte. Fa das und noch viel mehr Liebes und .herrliches wollte er ihm jetzt sagen. — Aber er durfte es ja nicht, er war ja von dem Fungen hart und stolz znriickgewiesen worden Zuruckgesioßen seine Hand, verschmäht seine väterliche Liebe, und sein Entgegenkommen war eine Komödie ge- nannt worden. Nein, er durste es jetzt nicht mehr. Die Brücken waren abgebrochen. Es war ,u spät. — alles war aus. Niedergebrochen, zusammcngekauert saß er dg _ Zu spät! — Dies furchtbare Wort. So schwer strafte das Schicksal seine Jugendsünde. nackt neben sich, der vor Kälte und Fieber zitterte. Man! hatte ihn so zwingen wollen, unsere Artillerie - Stellung zu verraten. Der englische Offizier wurde dann auf der Stelle erschossen. Dem Chef! des Kreuzergeschwaders, Vizeadmiral Grafen von Spee, ist das Eiserne Kreuz 1 . und 2. Klasse und einer grötzcren Anzahl von Offizieren und Mannschaftest das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen worden. — Ebenso wurde dem Kommandanten des Kreuzers „K a r l s r st h e", allen Offizieren, Beamten, Deckioffizieren und 50 Unteroffizieren und Mannschaften dieses Schiffes das Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen. » * Der Postanweisungsverkehr zwischen Rußland und Schweden ist eingestellt. * * * heil dem Germanentum! Heil dir geliebtes Vaterland! Heil dem Eermanen-Mute. Heil, der dem Bruder reicht die Hand, Liegt er in seinem Blute. Heil Wilwen, Waisen, Invaliden, Heil, welche Trost und Pflege bieten. Heil jedem, der mit seiner Kraft Diesem Krieg ein Ende schafft. Heil! Gott allein die Ehre! Georg Koch, Saginaw, Michigan U. A. Stadt und Land. * Die Erotzherzogin hat die Privatdozenten Dr. Karl Berliner und Dr. Arthur Weber; in Eietzen zu außerordentlichen Professoren bei der medizinischen Fakultät dep Landesuuiversität und den Pri- vatdotzenten Lic. theol. Dr. phil. Freiherrn v. Ealk in Gießen zum außerordentlichen Prosessor bei der theologischen Fakultät der Landesuuiversität ernannt. * Ernannt wurde am 3. November Wilhelm Größer in Gießen zum Schreibgehilfen am Amtsgericht Gießen. * Die Maul- Und Klauenseuche ist erloschen auf dem Schlachtviehhof zu Frankfu> rt a, M. * Die Ziehung der Wertlotterie der G e- werbeau'sstelluug Gießen 1914 ist aus den 2 1. Dezember l. Js. anbepaumt worden. Personenverkehr nach Straßburg. Fahrkarten nach Straßburg (Elf.) werden sortan nur an solche Personen ausgegeben, die sich im Besitz der erforderlichen Berechtigustgsscheine zum Betreten der Stadt oder des erweiterten Befehlsbereichs der Festung befinden. Es werden deshalb Fahrkarten nach Straßburg (Elf.) nur ausgegeben ckn: a) Reichsdeutsche bei Vorlegung eines Passes oder Passierscheines der zstständigen Behörde ihres Wohnortes; b) Ausländer bei Vorlegung einer; schriftlichen Erlaubnis, die für die linksrheinischen Ortschaften vom Militär-Polizeimeister in Straßburg i. Elsaß und für die reichtspheinischen vom Zivil- kommissär in Kehl ausgestellt sein müssen. Auf Militärpersonen in Uniform finden diese Be - sttmmungen keine Anwendung. so wurde fernen retzten Tagen die Sonne verdunkelt. — Aus, alles ausl Müde und matt sank er ins Polster zurück und schloß die Augen. Als man daheim ankam, war es völlig dunkel. Von Kurt noch immer keine Spur. Fragend, mit angsterregtcn Augen, sah die Schwester den Bruder an. Mutlos und still zuckte der die Schultern. „Fch kann doch jetzt weiter nichts tun. Fch kann doch nicht nach Berlin fahren und ihn suchen. Das wäre doch völlig zwecklos. Wir können eben nichts tun, als ruhig ab- warten." Fürchterliche, qualvolle Stnnven vergingen. Der alte Herr, matt, wie zerschlagen, hatte sich wieder nicdergclegi. 'Aber er lehnte jede Unterhaltung und Gesellschaft ab. Allein sein wollte er allein mit seinen Gedanken. > So saß denn auch das Tantchen allein und grämte und härmte fick ab in stiller Angst und Qual um ihren unglücklichen Liebling. Im Laufe des Abends war auch noch die Nachricht ins Haus gedrungen. daß der Bahnhofswirt gesehen habe, wie der junge Herr nacb Berlin gefahren sei. Aber das trug nur noch dazu bei. die Sorge der bekümmerten Angehörigen zu vermehren. Stunde ans Stunde verstrich. Fmmer qualvoller, immer besorgniserregender wurde die Situation. Weder Bruder noch Schwester nahmen etwas zu sich. Unberührt blieb der aedeckte Tisch. Niemand dachte an Essen und Trinken. Ein paar Mal hatte das Tantchen bei dem Bruder Vorgesprächen, um ihm iraendwic hilfreich zur Hand zu gehen, aber immer war sie znrückgewicfln worden: er wollte allein sein, ganz allein. Längst schon war die Nacht da. Und noch immer keine Nachricht von dem Jungen. Natürlich war an Schlaf nicht zu denken. Kummervoll lag der alte Herr da und starrte mit fluchten Augen zur Decke. Porwnrs aus Vorwurs kam Immer auss neue mehrten sich die stummen Anklagen. Und immer quälender wurde die brennende Anast. * Gießen. Liz. Dr. Fr ei Herr v. Galt, der jetzt zu!m außerordentlichen Professor bei der theologischen Fakullät der Landesuuiversität ernannt wurde, ist ein Schüler Stades und hat eine Reihe sehr gelehrter und hervorragender theologischer Werke geschrieben; er gilt zurzeit auf dem Gebiete alttestamentlicher W i s-s e n s ch a f t als einer bei; maßgebenden Führer. Der in den letzten Tagen öfters genanMe General der Infanterie Karl Freiherr v. Galt, geboren 1847 in Darmstadt (Sohn des Er. Hessischen Kammerhcrrn), ein Verwandter des Eießener Ilniversitälsproflffms, ist gleichfalls literarisch tätig; eine Luise von Gail, Schriftstellerin, war die Gemahlin Levin Schückings. n Gießen. Im Bezirk des 18. Armeekorps sind 250 bis 300 Engländer in Haft genommen und nach Gießen gebracht worden, von wo ft« am Samstag in einem Sonderzug nach Berlin befördert werden. * 3 um Knote-Riemann-Abend, der demnächst staltsindet, schreibt man uns noch: Kammersänger Heinrich Knote, einer der ganz Großen in dem Reich der Töne — was Laruso auf dem Gebiete der italienischen Oper, ist Knote als Wagnersänger — ist im Jahre 1871 in München geboren, steht also jetzt in dem Alter, in dem die Stimme ihren höchsten Glanz zu erreichen pflegt. Sein Ruf ist über die Welt verbreitet. Weniger bekannt — wie übrigens noch manch andere am Konservatorium in München wickeude hervorragende Kraft; das künstlerische Rcklamewescn ist in München wenig entwickelt und die Münchener haben die Neigung, sich zu sehr in ihrer schönen Stadt einzukapseln — ist Ernst R i e m a n n. Von ihm schrieb schon vor einigen Jahren der bekannte Kritiker R. Loüis in München: „Ebenbürtig dieser ausgezeichneten Leistungen stellte sich Hofpianist E. R i e m a n n zur Seite. Seine kraftvolle Art der Gestaltung und virtuose technische Behandlung wissen den Zuhörer stets zu fesseln und sichern ihm bereits jetzt einen Platz unter den besten einheimischen Vertretern seines Instruments." * Michel Hitzler, der bekannte 45jährige bayerische Ringkämpfer (in Gießen als solcher auch aufgetreten), ist als Kriegsfreiwilliger nrit ins Feld ge - zogen. ! Wiesbaden. Die Süddeutsche Mühlenver - eiuigpng setzt seit einiger Zeit den Mehlpreis herunter. Die Wiesbadener Bäcker ünd Brotfabyikan- t e n begegneten dieser Maßnahme dadurch, daß sie ab 1. November den Preis für eineu Laib Brot u!m 4 Pfennig erhöhten. ):( Wetzlar. Der frühere Kommandant der Festung Mainz, Generalmajor z. D. K e 1 t I e k in Wiesbaden, wurde zum Kommandanten des Kriegsgefangenenlagers Wetzlar ernannt. 0 Bad-Salzhaüsen. Das Ernst-Ludwig - Heim der Deutschen Gesellschaft für Kaufmanns-Erhol- ungsheime in Bad Salzhausen, welches zur Zeit gleich den übrigen Heimen der Gesellschaft als Kriegslazarette dient, ist gegenwärtig mit 140 Soldaten belegt. Vor einigen Tagen würde das Heim durch das Mitglied des Ausschusses, Herrn Geheimen Medizinalral Professor Dr. Sommer, Rektor der Ludwigs-Universität in Gießen, besichtigt. 0 B a d - R a ü h e i m. Der sächsische Kriegsminister General der Infanterie von Eackowrtz ist auf dem westlichen Kriegsschauplatz an einem Herzleiden erkranft und hat sich zur Genesung nach Bad-Nauheim begeben. 0 Friedberg. Wie die Zuckerfabrik Wetterau ihren Gesellschaftern mitteilt, dauert die diesjährige Ver- apbeilungszeit voraussichtlich bis Mitte Januar 1915. Endlich, endlich, gegen ein Uhr. mit dem letzten Zuge kam Kurt on. Er war planl-s durch die Siraßen gekanscn. bis er wi: gebrochen au> eine Bank im Tiergarten meder- gesunkcn war. B>vr-nd, in dumpfer Angst, saß er da und wußte nmi Einen Nat inctzr. Aber auf einmal war ihm da der Geda-^c gekommen: schnell, fahre nach Hause, wirs Dick »--» Vairr zu Füßen, qestehe ihm alles ein. Dein b.-a-rigos versehlws Leben, alles, alles bcichie, ehrüch „ud iu'.i reuevollem Herzen, und erbitte seine Vm.eihnag. Uno dieser Gedanke hatte ibn wie ein Schlau durchzuckt, er gab seinen müden Ner- ven neue Kran, er ließ eine neue Lebenshoffmina in ihm auskeimcn. denn er sagte ihm: daß die verzeihende Liebe und Herzcnsaüle das Fundament sei. ans dem er sein neues Taflin ausvancn konnte. Schneit war ec zur Bahn geeilt und hatte gerade noch den letzten Zug erreich! Und mm schlich er aus leichten Sohlen im? Haus um die Nachtruhe nicht zu stören Aber schon an der Tür stürzte ihm Tante Marie entgegen: .Kurt, 0 Kurt. >vas hast Tu getan! Und mit schluchzendem Aufschrei schloß ne ibn in idrc A-me. Sofort sah er. daß man bereits etwa? ahnte. „Wo ist der Bäpa? Fit er noch wa:h?" sragre er mit leichtem Beben. Tantchen nickte. „Alles weiß er schon. Wir waren draußen bei Brni.o. Er mußte alles berichten, was sich zugetragen hatte." Kurt wurde blaß, und icin Her, pochte so stark, daß er nicht sprechcn konnte. Aber schon ries de- Vater nach ihm. Schluchzend hing sich das Tantchen an ibn und bat: »Ach, l ic>-er .'Uiri, fei vorsichtig, errec.e ibn nickst noch mehr! Er bat sich ja schon genug nm Dich gebangt heule!" Kurl küßte sie. Dann trat er mit ihr z»m alten Herrn hinein. Zwar noch etwas angstvoll, aber doch aeiabi. Fortsetzung folgt. ! Frankfurt a. M. Die Lehrerschaft in Frankfurts Rektoren, Mittelschullehrcr, Lehrer, Lehrerinnen u. Lindergärtnerinnen, hat inr Oktober «ine Sammlung zu Gunsten der allgemeinen Lriegssürsorge veranstaltet und jetzt mehr als 30 000 Mark der Zentrale am Theater - platz überwiesen. — Wegen Uebervorteilrkng von Lunden während des Lrieges schlotz das Generalkommando kürzlich das Eilbotengeschäst der Grü- und Schwarzen Radler für die Dauer des Lrieges. neu Jetzt hat das Gericht die Geschäftsinhaber wegen Be - trugs noch zu 30 Mark Geldstrafe verurteilt. ! Mainz. Die Aerzte Dr. v. H p m m e n und Dr. ft i a i) et, die in Gelte in französischer Gefangen - schast waren, sind erfreulicherweise wieder hierher z u - rückgckehrt, um in Lürze wieder ins Feld abzui- reisen. — Der Mainzer Veteranen- und Lriegewerein wird seinen etwa 200 im Felde stehenden Mitgliedern Weihnachtsgeschenke übersenden. )r( Osfenbach. Die Stadt Offenbach beabsichtigt als neue Abteilung der allgemeinen Lriegshilfe «ine Werkstätte für arbeitslose Frauen und Mädchen ins Leben zu rufen. ! Osfenbach. Der Oberbürgermeister der Stadt Offenbach hat für die L a r l o s s e l n im Kleinhandel Höchstpreise festgesetzt, die für das Kilogramm 9 Pfg. und für das Gescheit, von 3% Pfund 15 Pfg. mit Wirkung vom 6. November betragen. Verantwortlich: Albin Klein, Eietzen. Sonntag, 15. November 1914, abends 8 Uhr im Theater: Zum Besten der Hinterbliebenen gcsallcuer Gicßener —= Konzert — von Hm Knote k. b. Kammersänger und Em Riema Hospianist. Stücke aus Wagncr'S Lohengrin, Meistersinger, Holländer, Walküre, Siegfried |H. Knote», von Bach, Schumann, Liszt ((£. SHtemntin). (Eintrittskarten von 75 Pfg. bis 5 Mark. Slndcntenkarlcn wie gewöhnlich. Vorverkauf ab Montag, 8. November, an der Theaterkasse. Veranstaltet von der Ortsgruppe Gieften des Alldeutschen Verbandes. Hautleiden entstehe» dnrch unreines Blut, könn e, deshalb auch »ne durch IV innere Behandlg. gründlich ». dauernd geheilt werde». 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Wtntcrachole Ausgabe 0: I,ai»dwirtsclialtiiclie Fachschule Obige 8chulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eiue vorzügliche Fachschalbildung tu verschaffen. \\ ehrend der Inhalt der Austrabe A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsschule vermittelt u das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewahrt w ie die Versetzu» nach der Obersekunda höh Lehranstalten, verschaffen die Werke”! u. C die ^oretischeu Kenntnisse, die au einer Ackerbanschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschale gelehrt werden Ausgabe D ist für solche bestimm^ die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnisse anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr viele Abonnenten vortreffliche Prüfungen ab und verdanken ihnen iHr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der ElnJ.-Frelw., Das Abifurlcnlenexnmen, Das bgmnaslum, Das Realggmn., DleOber- realsdiule, Das Lyzeum, Der geb.Kaufmann. Ausführl. Prospekte u. r. inzende Dankschreiben über bestandene Prüfungen, die durch das Studium der Methode Rustin abgelegt sind, gratis - Hervormicende F.rlolge. - Bequeme monatliche Teilzahlungen. — BrlellUlier Fernunterricht. — Anslclita- sendiingen ohne Kaulzwang bereitwilligst. ^ l Bonness & Hachfeld, V erlag, pot ^-inm S n 1 Mark pro Monai kostet ein Probe-Abonnement auf die der Lu Blätter die mit den herrlichen Gedichten von Rudolf Presber und den patriotischen Buntbüdern von E. Heilemann, F. Iüttner, Walter Trier, W. A. Wellner em ungeheures Augenblicks-Interesse erregen, aber auch für jeden Deutschen dauernden Wert besitzen als bleibendes Kuliuröokumeni aus großer Zeit Man abonniert in jeder Buchhandlung und bei allen Postanstalten «Verlag der Lustigen Blatter, Berlin GW ™ Kartei von a Giessener Zeitung. sind heute wieder eingetroffen in der Druckerei Albin Klein, C Titersweg 83. Papierhandlung. . Giessener Zeitung. ——= Verlagsdruckerei ——— (vormals Wilhelm Keller’sche Druckerei; gegründet 1783.) Papier- und Schreibwaren-Handlung Telephon 362 SGlt6rSW6^ 33 Telephon 362 Die allgemein beliebten sogenannten 30 ^fGnnj^"WGSfGnfcl5ChGn~HGffG sind wieder eingetroflen. Humor und Ernst a. dem Kriegsjahr 1914. Auszug. Deutsch reden! Müller: „Da spricht man noch immer von „Munition“ und „Patronen“, konnte man das denn nicht deutsch ausdrücken?“ Schulze: ,,0 ja, „Hülsenfrüchte“! Aber weisst Du eine Verdeutschung für das Wort „Artillerie“ ? — Müller: „Selbstredend; dafür sagen wir jetzt einfach: „Kruppzeug“! Kasernen-Humor in der Westentasche. Auszug: Offiziersburschen. „Bin morgen Dienstfrei“, sagte Leutnant von Steja. ..Wenn schönes Wetter ist. so wecke mich um 7, ist es schlecht, erst um 9 Uhr.“ Am andern morgen weckt der Bursche den Leutnant um 6 Uhr mit den Worten : „Herr Leutnant, es is weder jutes noch schlechte! Wetter, ick weess nun nich, ob ich Sie um 7 oder um 9 Uhr wecken soll.“ Stamm tisch - Ulk in dar Westentasche. Auszug: 1. Der Bierpantscher. Gast: „Mensch, Deine Budicke jehört ooch nach China.“ Budiker: Wieso denn?“ Gast: „Det is ja hier bei Dir die reellste Mandschurei.“ 2. Die Zahl 15 kann man in drei Teile so zerlegen, dass, wenn man zu dem ersten die Zahl 2 addiert, von dem zweiten die Zahl 2 subtrahiert und mit dem dritten die Zahl 2 multipliziert, man immer dasselbe Resultat erhält. Wie heissen die drei Summanden ? (Auflösung ist in dem Büchelchen genannt.) Schul- Humor in der Westentasche. Auszug: 1. Lehrer: „Kannst Du mir eine Flüssigkeit nennen, die nicht gefriert ? Fritzchen: „Ja, heisses Wasser !“ 2. Lehrer: „Deklamiere aus dem Lied von der Glocke d i e Stelle, wo von der Hausfrau die Rede ist!“ (Die Antwort des Schülers ist im Büchelchen auf Seite 36 zu lesen.) Gesellschaftsspiele in der Westentasche - Inhalt: Vexierscherze, Komische Wetten, Witze und Ulkspiele, Pfänderspiele etc. (Jetzt im Winter für Kinder beste Unterhaltung im Zimmer ) Notizbücher, Bleististe, Mseder- Halter, Nopier-Tintenstifte. Schwarze, Vlaue, Rate, Gräne und Kopier- — Tinten. — Briefpapier n. Briefumschläge in Kasetten, Mappen und lose in großer Auswahl. Zchnellhefter. Rechnnngformulare in Heften. Au^LinNnfichtZkarten v. Gießen. begehe Witzpostkarte von Europa ist wieder eingetroffen. fficienfdjaftsfpiclc KÄST Mer- u. Malbücher ggf cS tlian’s StoffwSjche “SrÄliS™ Cratulations Karten für Geburtstag, Verlobung, Hochzeit, Jubiläum. Nondolenzkarten n. Trauerpapiere in reicher Aufmachung. Der Druck von Trauer-Anzeigen auf Trauer-Briefbogen und -Karten schnellstens. hessischer Landkalender J9J5. Stück 25 Pfg. Notizkalender f. (9(5 Zchreibmappen mit Aalender J9J5 und Löschblätter- Einlagen. 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Jnfanterie-Regiment, sowie an das aus-. ^ gerückte Landsturm-Bataillon gesandt, um so unseren Kämpfern draussen im Feld ein kleines Spiegelbild von dem Denken der in Giessen Zurückgeblie- ^ benen zu geben. * Pie Redaktion der „Giessener Zeitung". 4 Seltersweg 83. ^