Z5 Pta* monatlich frei io« Hau», oder in den Zweig- 80 Psg. - Erschetol — Redaktion: ©eilet«* oder Rücksendung wird nicht garantiert. Zeitung" S. m. h. P. (©kftenet Xaetblate) flnjefgeitpwts 15 Pfg. Me 44 mm breite **JH**M* sttr AuöwärtS 30 Pfg. Die 90 mm breite Resta me - Zeile Sv Pfennig Extrabeilagen werden nach Äewicht und Vrühe berechnet. Rabmi komm« bei Ueberichreitung des Zahlung«. ✓ ziele« (80 Lage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in WegsaS. Piavvorfchriften ohneBerbindlichkeit. Druck der Mietzeuer BerlagSdrockcrei, Albin Mein. Nr. 89. Samstag, den 7. November 1914. releph°n Nr. m 26. Jahrg. Ein siegreiches Seegefecht der Deutschen gegen die Engländer. Die Engländer rufen die Japaner schon um Hülfe an. Weitere Erfolge der deutschen Truppen in Nordfrankreich. Amtliche Tagesberichte. WTB. Berlin, 6. Nov. Nach Meldung des englischen Pressebureaus isl am 1. November durch unser. Kreuzergeschwader in der Nähe der chilenischen Küste der englische Panzerkreuzer „M o n t m o u t h" vernichlel, der Panzerkreuzer „Good Hope" beschädigt worden. Ter kleine Kreuzer „Glasgow" ist beschädigt entkommen. Auf deutscher Seite waren beteiligt 2. M. Grosze Kreuzer „Scharnhor, st" und „G n e i s e n a u", 2. M. Klein« Kreuzer „N ü r n b e r g", „L e i p z i g" und „Dresden". Unsere Schiffe haben anscheinend nicht gelitten. * Der stellvertretende Ches des Admiralstabes: gez.: B e h n ci e. WTB. Großes Hauptquartier, 6. Nov. Am 3. November machten unsere großen und kleinen Kreuzer einen Angriff aus die englische Küste bei yarmouth. Sie beschossen die dortigen Küstenwerke und einige kleinere Fahrzeuge, die in der Nähe vor Anker lagen und augenscheinlich einen An - griff nicht erwarteten. Stärkere englische Streitkräste waren zum Schutze dieses wichtigen Häsens nicht zur Stelle. Das unfern Kreuzern scheinbar folgende englische Unterseeboot „D. 5" ist, wie die englische Admiralität bekannt gibt, aus eine Mine gelaufen und gesunken. Der Ches des Admiralstabes: gez. v. Pohl. WTB. Großes Hauptquartier, 6. Nov., vorm. Unsere Offensive nordwestlich und südwestlich Ypern macht gute Fortschritte. Auch bei L a B a s s e e nördlich Arras und in denArgonnen wurde Boden gewonnen. Unter schweren Verlusten für die Franzosen er - oberten unsere Truppen einen wichtigen Stützpunkt im Bois Vrulee, südöstlich St. Mihiel. Aus dem östlichen Kriegsschauplatz hat sich nichts • Wesentliches ereignet. D i e oberste Heeresleitung. WTB. Berlin, 6. Nov. (Amtlich.) Bis zum 1. November waren in den Gesangenenlagern, Lazaretten usw. nach den dienstlichen Meldungen untergebracht: Franzosen 3138 Offiz., 188 618 Mannschaft. Russen 3121 OM.. 186 779 Mannschaft. Belgier 537 Offiz., 31 907 Mannschaft. Engländer 117 Offiz., 15 730 Mannschaft. zusammen 7213 Offiz., 126 031 Mannschaft. Die Kriegsgefangenen, die sich noch auf dem Transport nach den Lagern befinden, sind hierbei noch nicht mitqezählt. Bon dem siegreichere Seegefecht liegen folgende Meldungen vor! Rotterdam, 6. Nov. (Ctr. Bln.) Meldungen der engl. Blätter über das Seegefecht an der chilenischen Küste zufolge, sand das Treffen unweit der Insel San Maria auf der Höhe von Coronell statt. Die englischen Schiffe hatten in Coronell Kohlen eingenommen und scheinen von der Anwesenheit der deutschen schiffe nichts gewußt zu haben. Eine Stunde vor Eintreten der Dunkelheit eröffneten die deutschen Schiffe, dieunter dem Befehl des Admirals Spee die englischen Schiffe bei der Insel erwarteten, das Feuer. Die Engländer hatten nicht einmal Zeit, eine Schlachtlinie zu formieren. Als es dunkel wurde, war dev Kampf beendigt. An Bord der „Good Hope" wurde eine Erplosion beobachtet. „Montmouth" ging unter,, nachdem mehrere Schüsse auf ihn abgegeben waren, und versuchte beim Unter - gehen einen der deutschen Kreuzer zu rammen. Der deutsche Admiral äußerte in einer Depesche an die chilenische Behörde sein Bedauern, daß er wegen des stürmischen Wetters keine Boote zur Rettung der Schiffbrüchigen niederlassen könnte. Man vermutet, daß „Glasgow" lji. „Otranto" nur leicht beschädigt wurden. Beide Schiffe benutzten mit „Good Hope" die Dunkelheit, um zu fliehen. „Gneisenau", „Scharnhorst" und „Nürnberg" können Valparaiso schon wiederum verlassen. „Leipzig" u. „Dresden" blieben mit vier bewaffneten Transportschiffen außerhalb des Hafens. Man vermutet, daß das deutsche Geschwader mittelst drahtloser Telegraphie von der Bewegung der Engländer verständigt wurde. „New York Herald" meldet, daß „Good Hope" schwer beschädigt auf die Küste aufgelaufen sei. (Berl. Lok.-Anz.) Die Deutschen überließen den Kreuzern „D r e s - d e n" Und „Leipzig" die Bewachung des Hafens Coronell, für den Fall, daß die „Glasgow" wieder ausfahren würde. Die anderen drei deutschen Kreuzer fuhren nach Välpareiso. (Berl. Tageblatt.) Die „Erchänge Telegraph Company" meldet aus Washington: Nach amtlichen Berichten des amerikanischen Gesandten in Chile ist der englische Kreuzer „Glasgow" in Chile interniert worden. WTB. B o r d e a u r, 6. Nov. Der „Petit Pa- risien" meldet aus London: Nach einem Telegramm aus Valparaiso verfolgt die japanische Flotte die deutschen Kreuzer, welche der britischen Division die Schlacht lieferten. Die deutsche Marine begnügt sich also nicht mehr damit, durch einzelne Kreuzer auf fernen Meeren nach Handelsschiffen jagen zu lassen, auch nicht durch Unterseeboote und Minen der, englischen Flotte schwere Schäden zuzufügen, sie suchte sie vielmehr in glänzend kühner Offensive im eigenen, für ganz unzugänglich ge- haltenen Heim aus und vollbrachte hier eine mächtige Waffentat. Das ist ein weltgeschichtliches Er- eignis: der englische Hochmut hat eine tiefe Demütigung erfahren. * * * Alle wehrfähigen (Engländer gefangen gefetzt. Die Engländer haben bekanntlich seit Wochen^ alle in ihren Ländern wohnende oder sich aushallende Deutsche und Oesterreicher in Gefangenschaft gesetzt. Die deut- ! sche Regierung hatte durch Vermittelung des amerikanischen Botschafters die Freilassung unserer Landsleute > zu erwirken versucht und als Tennin den 5. November angesetzt. Da nun gestern weder eine Antwort noch | die Freilassung erfolgt ist, wurden gestern alle Englän- ; der im Alter von 17 bis 55 Jahren eingeholt, die mOt i als Gefangene in die Nähe von Berlin verbracht werden. Allgemeine Zuftimmunq im ganzen deutschen Volk hört man, daß unsere Regierung jetzt nun auch zu Ge- qenmaßregeln greift. » * * Die Angst Frankreichs und Englands. k)ib. Köln, 2. Ncv. Einer .^mischen Telegramm der „Köln. Voiksztg-" zufolge, machte eine noch nicht näher bekannte Note G r e y s an die diplomatischen Vertreter, Großbritaniens über das türkische Eingreifen in italienischen politischen Kreisen überaus k l ä g l i ch «n Eindruck, da aus jeder Zeile die Unverhohlene Angst. hervorleüchtet. * Berlin, 6. Nov. (Ctr. Bln.) lieber Englands Ruf nach einem japanischen Hilss- korps für Europa wird dem „Vorwärts" von Amsterdam gemeldet. Das Novemberheft der „Fon - night News" erklärt: Um auf dem westlichen Kriegsschauplatz eine rasche und völlige Entscheidung zu unseren Gunsten herbeizu- führen, ist die unmittelbare Gegenwart eines Hilfsheeres von 250 000 geübten Soldaten nötig. Ein einziges Land könnte es liefern: Japan. Im „Petit Journal" bedauert der frühere französische Minister P i ch o n gleichfalls, daß die Verbündeten noch nicht die japanische Hilfe für den europäischen Kriegsschauplatz angerufen haben. Die Japaner täten nichts lieber als dieses. Das „Amsterdamer Handels - blaad" sagt dazu, die Japaner nach Europa zü rui- fen, wäre ruchlos. * * * (Englands Plänc. In England ist man schon dabei, das Fell des deutschen Bären zu teilen. Sehr hohe, maßgebende Persönlichkeiten stellen sich die Sache tatsächlich so vor, daß Frankreich alles bis zum Rhein erhält, Westfalen als eine Art Dependance an Belgien gegeben wird. Schleswig-Holstein bis zum Kanal an Dänemark, Ostpreußen an das neu zU errichtende Königreich Polen, kleine Teile Oesterreichs an ein selbständiges Königreich Bayern, der Rest von Oesterreich an ein Königreich Böhmen, und Ungarn an Rußland. Außerdem soll Sachsen seine an Preußen verlorenen Provinzen zurllckerhalten und Württemberg und Baden selbständig bleiben. Für Preußen bleibt somit nur Brandenburg und Pommern, und das bescheidene England, das sich mit unnötig vielem Land nicht belasten will, beschränkt sich auf die beherrschenden Puukte, Kiel, Kaiser-Wilhelm-Kanal und Hamburg nebst umliegenden Ortschaften. Das ist nicht etwa ein Witz, sondern ernsthafte Absicht, und wie man in England stets verstanden hat, für sein Tun eine heuchlerische Phrase zu finden, so nennt man solches: den zentraleuropäischen Gebietsteilen wieder zu ihrem „lststorischen Recht" zu verhelfen. Was den Herren vorschwebt ist also ein mittelalterliches Deutschland. Heldenmütige Verteidigung Tsingtaus. WTB. Tokio, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Amtlich wird mitgeteilt: Die Beschießung Tsingtaus wird energisch fortgesetzt. Die Deutschen haben in der Nacht des 3. November einen Ausfall gemacht. Türkische Kricgsmeldmigetr. WTB. K o n st a n 1 i n o p e I, 6. Nov. Amtliche Mitteilung des türkischen Hauptquartiers. An unserer östlichen Grenze sind unsere Truppen auf der ganzen Front in Fühlung mit dem Feinde. Auf der Reede von Smyrna wurden drei große englische Schisse und mehrere kleinere englische und französische Dampfer beschlag - nahmt, deren Besatzungen gefangen genommen wurden. In dem englischen und dem russischen Konsulat zu Bagdad wurden die Haussuchungen fortgesetzt. Außer den bereits früher beschlagnahmten Waffen wurden 16 Mannlicher- und Mausergewehre, 32 Revolver, 850 Eewehrpatronen, 170 Revolverpatronen und 15 Bajonette beschlagnahmt. Auf der englischen Botschaft sowie auf der hiesigen französischen Schule St. Benoit wurden Apparate für drahtlose Telegraphie gesunden. WTB. K o n st a n t i n o p e 1, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Amtlicher Kriegsbericht: Gestern hatte unsere heldenmütige Kavallerie ein Gefecht mit russischen K o s a- I c rr, die geschlagen wurden und sich zurückziehen mußten. Unsere Kavalkeriedivisilonen bedrohten die Nachhut der feindlichen Armee. Der Kriegszustand zwischen Frankreich und der Türkei ist amtlich erklärt. Der türkische Gesandte hat Ni sch (Serbien) am 4. November verlassen und hat die Vertretung der türkischen Interessen dem Vertreter Italiens überlassen. tober bei Bailleul verwundet und starb noch am gleichen Tage im Trappistenklosler St. Jean-Chapelle. Der Prinz war der zweite Sohn des Prinzen Friedrich Karl von Hessen und seiner Gemahlin, der Prinzessin Margarete von Preußen, er war demnach ein Neffe des Kaisers. Prinz Marimilian war am 20. Oktober 1894 geboren, er besuchte zunächst das Goethe-Gymnasium zu Frankfurt und später die Kriegsschule zu Hersfeld. Bei Ausbruch des Krieges trat er als Leutnant in das Leib- Dragoner-Regimem (2. Erotzh. Hessisches) Nr. 24 «in. WTB. Wien, 5. Nov. (Nichtamtlich.) Die „Süd- slavische Korrespondenz" meldet aus Konstantinopel: Wie die über Persien hier eingetroffene bedeutendste afghanische Zeiturrg „Siradsch-al-Ahbari" berichtet, hat der Emir v>on Afghani st an eine Armee von über 1 7 0 0 0 0 Mann mit 135 Geschützen unter Führung seines Sohnes, des Emirs Bahadurkhan, an die e n g- lische Grenze vormarschieren lassen. Die von Hera! nach Puschk führende Eisenbahn sei zerstört worden, um den englischen Aufmarsch zu hindern. Eine Anzahl der Trieger indischer Grenzstämme habe sich dem Heere Bahadurkhans angeschlossen. An der Grenze herrsche volle Revolution gegen England. Die englischen Beamten seien gefangen genommen, einige von ihnen getötet worden. Allerlei hriegsnachrichten. Das norwegische Ministerium des Aeutzern hat am 5. d. Mts. die Gesandtschaft in London angewiesen, der englischen Regierung wegen der Kundmachung der Admiralität betreffend die Nordseesperre durch Minen Vorstellungen zu machen. Konstantinopel, 5. Nov. (Ctr. Bln.) Der Kriegsminister Enver Pascha antwortete auf das Telegramm der 5. Armee mit folgendem Telegramm: „Die kaiserlich ottomanische Armee dankt Euper kaiserlichen Hoheit sowie der fünften Armee für die brüderlichen Grütze und hofft fest, alle ihre Feinde gemeinsam mit den Arrneen Sr. Majestät des deutschen Kaisers zu besiegen, deren Tapferkeit wohl berühmt ist." (B. T.) WTB. Berlin, 6. Nov. (Cir. Bin.) Die „Ba- paumer Zeitung am Mittag", eine in dem französischen > Städtchen Bapaume erscheinende Feldzeitung unserer 1 Truppen, veröffentlicht folgende Mitteilung: Leutnant Caspar und Oberleutnant R o o s der Fliegerableilung des ...Armeekorps zugeteilt, überflogen als erste deutsche Offiziere in diesem Kriege den Kanal zwischen Calais und Dover. Sie warfen auf ein Küstenwerk dicht westlich Dover zwei Bomben herab. * Prinz Marimilian von Hessen ge- fallen. ' Den Heldentod auf den nordsranzösifcken Schlachtfeldern fand, wie nunmehr amtlich bestätigt wird, Prinz Marimilian von Hessen. Er wurde am 12. Ok- Der Oberpräsident der Provinz Oslpreuhen teilte einer Versammlung von ostpreutzischen Abgeordneten u. Herrenhaus-Mitgliedern mit, datz von russischen Soldaten in Ostpreußen etwa 1000 Zivilbewohner offne jede Veranlassung ermordet worden sind. • Bonn. Die philosophische Fakultät der Universität Bonn hat Herrn Dr. Krupp von Bohlen und Halbach, sowie das Mitglied des Direktoriutns der Firma Krupp, Professor R a u s ch e n b e r g e r , den Konstrukteur der schweren Geschütze, in Anerkennung der großartigen Leistungen dieser Geschütze zu Ehrendoktoren ernannt. Der Präsident der Reichsbank, von H a- v e n st e i n, erhielt die gleiche Auszeichnung als Anerkennung für die Fürsorge für die sinanzielle Kriegsde - reitschaft des Reiches. Ltadttheater Gießen. Dircklion: Hermann Steingoelter. Sonntag, den 8. Nov., nachm. 3/ Uhr: Prolog von Hermann Steingoelter, gesprochen von Maria Schild. Hierauf: „Wallensteins Lager" von Friedrich von Schiller. Zum Schluß: „Das eiserne Kreuz". Lebensbild in 1 Aufzug von Ernst Wichert, in neuer Einrichtung von Richard Ketzler. — Abends VA Uhr: „Wie die Alten sungenJ Lust - spiel in 4 Akten von Karl Niemann. Dienstag, den 10. Novbr., abends 8 Uhr: „Zwischen den Schlachten". Schauspiel in einem Aufzug von Bsörnstieme Björnson. Hierauf: „Wailensteins Lager" von Friedrich von Schiller. Freitag, den 13. Nov., abends 8 Uhr: „Minna v. Barnhelm". Lustspiel in 5 Aufzügen von E. E. Lessing. Sonntag, den 15. Novbr., nachmittags 3 l A Uhr: „Die Raben st einer, n". Schauspiel in vier Akten von Ernst von Wildenbruch. kirchliche Nachrichten. Gvaagklische GrmeinLe in Gielsrn. Sonntag, den 8. November, 22. nach Trinit. In der Stadtkirche. Vorm. 9'A Ubr: Professor D. Schian. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrverwalter Fuchs. DEUTZ PATENT-NAPHTALINMOTOREN Neuestes Modell arbeiten unübertroffen billig bei massigen An: schaffungskosfen Gasmotoren-FabriK Deufrz.Cöln-Deute / weignieiierlassung rraiiKiun a.iivi., iadiiussir. 4 / I entstehe» d»rch nnrtiae« «lut, könne» dcShelb euch tt»r bn>d> DU- losere Beh-iodlg. gründ lich o. dauernd geheilt werden Jetzt bin ich in der Lage Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihr, wundervoll heilende Med zin di, mich vollständig von dem schm derhafteu Ha»tieide» befeeil hat, voll und ganz zu zollen Gustav Sichling, Müchcl» (Bez. Halle.) Die patentamtlich geschütz cn üaninillan find in Kiehe» in der fluUI|JI!lüll Pelikan-Avoieke zu Hab. mr Versendet auch nach Auswärts, j dasiercnwavvdr! 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Vorm. 9 l / 2 Uhr: Pfarrer Ausseid. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes meinde. Pfarrer Ausseid. Abends 5 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim«. Abends VA Uhr: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend der Lukasgemrind« im Lukassaal. Im Lukassaale (Liebigschatze 56). Nachmittags 2 Uhr: Gottesdienst für Taubstumme. Pfarrer Bechtolsheimer. Abenos 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. Mittwoch, den 11. November, abends 8 Uhr: Kriegs- betstunde. Pfarrer Bechtolsheimer. Freilag, den 13. November, abends inrc%6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Johannesgemeinde. Nächstkünftigen Sonntag, den 15. November, findet im Abendgottesdienst Beichte und hl. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten Katholische Gemeinde in Gießen. Samstag, den 7. November. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: genheit zur hl. Beicht. Gele» Vorm Vorm. Vorm. Sonntag, den 8. November. 23. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. 6 l A Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. 7 Uhr: Die erst« hl. Mess«. 8 Uhr: Austeilung der hl- Kommunion. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr:'Hl. Meffe mit Predigt. Nachm. 5 A Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für die Abgestorbenen. Dienstag und Freitag, abends Mn 7% Uhr, ist Kriegsbittandacht. Diaspora: In E r ü n b e r g um 9'A Uhr. In Hungen um 9% Uhr. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. Billige, gute Nahrungsmittel werden jevl in allen Familien gesucht. Da sei auf die Mehl speisen, Puddings und Suppen hingewiesen, die einfach imt ns Dr. DelkerS Puddingpulvern und Dr. Leiter« „Gustin' billig au. ___ S...... hergeslclll werden können. Der Gehali an knochenbildenden Sal zen mach, diese Lelker-Speifrn zu einem bvchwenigen Nähr ungsmitiel sur stung und Alt, iür Gesunde und Kranke. De, Umstand, das Gustin ein deutsches Fabrikat ist, sollte dieHanS trauen schon aus pnirioiischen Gründen besümmen, stets Gu st i> stall des englischen Fabrikates Mondamin zu verwenden Gütersloh,Westf. ______ landwlrtechaftlli Lehranstalten Wird durch oSStudiuo d. weltberflhmt. Selbe!auterrichtswerke Melhi Etastin. DieNandwirtschaftlichen Fachschulen. ----ftlichen ftissprüfung Pflanzenbau- rprodoktions- Neiurgescbicbte* Handbücher fyr Aneignung der Kenntnisse, Oie Fachschulen ghlehrt werden, ond Vorbereitung der entsprechenden Anstalt — Inhalt: Ackerl lehre, landwirtscbaJtl Betriebslehre und Buohfflhrui lehre, landwirtscbeJbUche Chemie, Physik, Minen " Mathematik, Deutsch, Französisch, GeschijJHte* Ausgabe A: Lamlwirtech&rtssi Ausgabe 8: Ackerbaaschole Ausgabe C: LandwirtschaftL^he Vloterschole Ausgabe O: LaodwlWUttmlche Ftehschnle Obige Schulen bezwecken, dne\flchtj>e allgemeine o. eine vorzügliche Faohschulblldnng au verachaffen\Wanren, tNclluch zum wasserdichten verpacken für Zeldpoftpakete. Zeldpostkarten, Zeidpost-Bnesumschläge, Zeldpost-Kufklebeadressen. - Flüssigen Leim in kleineren Gläsern. - Bindfaden zum verschnüren in kleineren Gebinden. Oer praktische peutsch französisch- Sprachführer von Hauptmann Haasmann. j®" Preis 20 Pfennig. Wk Dieses Heft sollte allen Soldaten ins Feld nachgeschickt werden. **************** Das deutsche Weissbuch nach dem dem deutschen Reichstag vorgelegten Material. Erscheint monatlich bis zur Beendigung des Krieges. Preis* pro Heft 20 Pfennig. ***************** Größte Auswahl in Knegspostkarten NLÄNL V_/ Zur Aufklärung der Entstehung des grossen Weltkrieges 1914. Preis 30 Pfg. **************** Vom Fürstenmord zum Weltbrand. Ein schätzenswertes Erinnerungsheft lür jeden Deutschen. Preis 20 Pfennig. Landkarten von beiden Kriegsschauplätzen mit JlarkierungHfiihnclien. — - — Preis ä 40 Pfg. — ------- — Jeder Zeitungsleser sollte eine solche Karte zu Hause haben, um die Kriegsoperationen gut verfolgen zu können. Mehr als 3000 Stück in hiesigem Itezirk verkauft. — Das spricht allein für die gute Eigenschaft dieser Landkarten. — . — Markierungsfähnchen auch einzeln. ...... —= Zahlreiche im Feld stehende Offiziere. Unteroffiziere und Soldaten haben sich in letzter Zeit von mir Landkarten aufgezogen naehsctiicken lassen Habe solche am Lager. Wer seinen Angehörigen im Felde eine angenehme T eher raschung bereiten will, der sende ihnen unser Kriegs -T agebuch. Kein Offizier, kein Feldsoldat sollte im Kriege ohne Kriegstagebuch sein, in das er in freien Minuten und Stunden flüchtig alle seine Erlebnisse und den Verlauf des Teiles der Kämpfe, an denen er teilgenommen hat, einträgt. Der Feldzugteilnehmer sichert sich dadnreh einen kostbaren Schatz von Erinnerungen an die jetzigen gewaltigen Heldenkämpfe und schafft damit ein nicht mi^ Gold aufzuwiegendes Erbgut für seine Familie. Die gesetzlich geschützte Einteilung des Kriegstagebuches gibt in zweckmässiger Anordnung leichlfassliche Anleitung zu systematischen Aufzeichnungen über die Teilnahme an den Kriegsereignissen, aber auch wer nicht beabsichtigt, ein regelmässiges Tagebuch zu führen, wird dieses Geschenk freudig begrüssen wegen der gedrängten Uebersicht über den bisherigen Verlauf des Krieges, wegen der Karten aller Kriegsschauplätze, der Karten- und Brieftasche, der Albumblätter zum Einstecken von Momentphotographien. Kriegsbildern und Ansichtskarten. Der Preis beträgt nur Jlk. 1.50, Porto 20 Pfg. extra. Anf Wunsch versenden wir das Kriegs-Tagebnch an Feldzugteilnelimer direkt bei genauer Adressenangabe gegen Zahlung von Hk. 1.65. WM" Pie allerneuesfe See- und Landkarte "WU (auf der Belgien schon nicht mehr bezeichnet ist) Miftelmeer u. angrenzende Länder (mit dem ganzen Balkan) zusammengestellt im September 1914 von Oberstleutnant a. D. Rothamel. Diese Karte umfasst Europa von Spanien bis zum Schwarzen Meer, reicht nördlich von der Südküste Englands bis Südrussland und bringt das Mittelmeer sowie die Länder zwischen Marokko und Syrien; sie enthält ferner einen Soiulerplnn von Kiaiitsehou. SO Kriegs-Markierungsfähnchen zum Ausschneiden sind kostenfrei beigegeben. preis nur 1 Mark. “"SBC Heldpost-Veziig der „Gietzener Zeitung" Um unseren Soldaten auch im Felde weiterhin regelmässig Nachrichten aus der Heimat zu verschaffen, machen wir besonders auf die Feld post: Bestellung der „bliessener Zeitung“ aufmerksam. — Die Einrichtung ist so getroffen, dass Angehörige oder Freunde von Feldzugteilnehmern* bei unserer Expedition den Namen des Feldzugsteilnehmers, der die Zeitung erhalten soll, mit den erforderlichen Angaben (Armeekorps, Division. Regiment. Bataillon, Kompagnie, Eskadron oder Abteilung und Batterie etc.) angeben. — Der Bezugspreis von nur 30 Pfg. für den Monat ist vorher zu bezahlen. Darauf wird von unserer Expedition die Zeitung an die angegebenen Feldadressen als Streifbandsendung verschickt. Der Besteller hat also keine Arbeit weiter damit. /Vlbin Klein, „Qiessener Leitung". Seltersw eg 83 (mittlerer Laden). Telephon 362. Verlagsdruckerei --- (vormals Wilhelm Keller'sehe Druckerei; gegründet 1783.) Papier- und Schreibwaren-Handlung Seifersweg 83 Telephon 362 Die allgemein beliebten sogenannten 30 pfennig-Wesfcnfaschen-Heffe sind wieder eingetrofien Humor und Ernst a. dem Kriegsjahr 1914. Auszug: Deutsch reden! Müller: „Da spricht man noch immer von „Munition“ und „Patronen“, konnte man das denn nicht deutsch ausdrücken?“ Schulze: „0 ja, „Hülsenfrüchte“! Aber weisst Du eine Verdeutschung für das Wort „Artillerie“ ? — Müller: „Selbstredend; dafür sagen wir jetzt einfach: „Kruppzeug“! Kasernen Humor in der Westentasche. Auszug: Offiziersburschen. „Bin morgen Dienstfrei“, sagte Leutnant von Steja. „Wenn schönes Wetter ist, so wecke mich um 7, ist es schlecht, erst um 9 Uhr.“ Am andern morgen weckt der Bursche den Leutnant um 6 Uhr mit den Worten : „Herr Leutnant, es is weder jutes noch schlachtet Wetter, ick weess nun nich, ob ich Sie um 7 oder um 9 Uhr wecken soll.“ Stamm tisch - Ulk in der Westentasche. Auszug: 1. Der Bierpantscher. Gast: „Mensch, Deine Budicke jehört ooch nach China.“ Budiker: „Wieso denn?“ Gast: „Det is ja hier bei Dir die reenste Mandschurei.“ 2. Die Zahl 15 kann man in drei Teile so zerlegen, dass, wenn man zu dem ersten die Zahl 2 addiert, von dem zweiten die Zahl 2 subtrahiert und mit dem dritten die Zahl 2 multipliziert, man immer dasselbe Resultat erhält. Wie heissen die drei Summanden ? (Auflösung ist in dem Büchelchen genannt.) Schul- Humor in der Westentasche. Auszug: 1. Lehrer: „Kannst Du mir eine Flüssigkeit nennen, die nicht gefriert? Fritzchen: „Ja, heisses Wasser !“ 2. Lehrer: „Deklamiere aus dem Lied von der Glocke d i e Stelle, wo von der Hausfrau die Rede ist!“ (Die Antwort des Schülers ist im Büchelchen auf Seite 36 zu lesen.) Gesellschaftsspiele In dor Westentasche. Inhalt: Vexierscherze, Komische Wetten, Witze und Ulkspiele, Pfänderspiele etc. (Jetzt im Winter für Kinder beste Unterhaltung im Zimmer) Notizbücher, Bleistifte, Mfeder- Halter, Nopier-Tintenstifte. Schwarze, Vlaue, Rote, Gräne und Kopier- — Tinten. — Briefpapier u. Briefumschläge in Kasetten, Mappen und lose in großer Auswahl. Schnellhefter. Rechnungformulare in Heften. Au^Bmänfichtrkatten v. Gießen. bcuebte Witzpostkarte von Europa ist wieder eingetrofsen. für Kinder, verwun bete Soldaten etc. Gesellschaftsspiele Bilder- u. Malbücher jJ r - IIeine - teunb größere Kinder. May'; Stoffwäsche Gratulation; starten für Geburtstag, Verlobung, Hochzeit, Jubiläum. Nondolenzkarten u. Trauerpapiere in reicher Aufmachung. 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Jnfanterie-Regiment, sowie an das ausgerückte Landsturm-Bataillon gesandt, um so unseren Kämpfern draussen im Feld ein kleines Spiegelbild von dem Denken der in Giessen Zurückgebliebenen zu geben. Pie Redaktion der „Qiessener Zeitung“. Seltersweg 83. W