vrjiMpreis 25 Psg. monatlich vierteljährlich 75 Pfg., «orauszahlbar, frei ins Haus. »bgrhol.t in imierer Expedition oder in den Zweig- - . . «lsgabe.stelleu vierteljährlich 60 Psg. — Erscheint «JPCOtttOlt Mit»»oochS und SaorötagS. — Redaktion: ScllerS- we- 83. — Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter vlanuskripie wird nicht garantiert. Verlag der „Mietzener Zeitung" G. m. b. S. Anzeigenpreis 15 pfg. die 14 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Psg. - Die 90 mm breite Reklame-Zeile 50 Pfennig eilersweg OO. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ucberschrciiung des Zahlung«. zieleS (30 tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorfchriften ohneVerbtndlichkeit. Druck der Eichener Bcrlagsdruckerei, Albin Klein. Nr. 75, Mittwoch, den 16. September 1914. releph°n N«. M 2 . 26. Jahrg. Vorn LVeltkrieg. Die russische Nordarmee vernichtet Deutsche Verwaltung im russischen Gouvernement Tuwalki. Die Hauptschlacht in Frankreich zwischen Paris und Verdun. Englands eigene Feinde. Vom Krieg im Westen. WTB. Großes Hauptquartier, 15. Sep., abends. Der auf dem rechten Flügel lies Westhee--. res feit zwei Tagen ftattfindendc Kampf hat sich heute vuf die nach Osten anschließenden Armeen bis nach Verdun heran ausgedehnt. An einigen Stellen des ausgedehnten Kampffeldes waren bisher Teil-Erfolge der deutschen Waffen zu verzeichnen. Im übrigen steht die Schlacht noch. Unter der Uebcrschrift „Eule Aussichten im Westen" veröffentlichte vorgestern abend der „Berliner Lok.-Anzei- ger" «ine augenscheinlich halbamtlich beeinflußte Aus - laffung, in der es u. a. heißt: Das Größte steht noch aus. Wir wissen es alle. Bei den Kämpfen, die je tz t zu schlagen sind, werden sich die Franzosen bis anfs Blut wehren, denn auch sie wissen, worum es geht. Ihre Feldarmee ist der letzte Schutz Frankreichs, bricht er zusamnien, so ist damit ein Zusammenbruch da, gegen den der von 1870 verblaßt. Feige sind die Franzosen nie gewesen. Ein erbittertes, zähes Ringen steht bevor, vielleicht ein Ringen, das uns auf eine schwere Charaklerprobc stellt als wir sie bisher zu bestehen hatten. Der Krieg mit einem kriegerischen Volk, das Rachgier, Stolz, Eitelkeit und die gerechtfertigte Besorgnis, ausgclöfcht zu werden aus der Reihe der Großmächte, zu den äußersten Leistungen ausslachelt, ist kein Kinderspiel, mrd es ist auch gut, daß es das nicht ist. Höchstes wird von uns verlangt. Aber wir dürfen die unbedingte Zuversicht haben, daß wir auch die schärfste Probe bestehen werden. Unsere hohen militärischen Stellen, deren besonnene und bescheidene Selbstkritik wir alle in diesen Wachen aufs dankbarste achten gelernt haben, surd von unbedingter Zuversicht für das Endergebnis erfüllt. Dies aussprechen zu dürfen, bedeutet noch nicht, den endgültigen Sieg zu verkünden, aber es bedeutet, ihn als unbedingt sicher anzukünden. Die B. Z. a. M. schreibt: Das gemeldete Zurück- weichen des französischen Durchbruches ist sür die deut- sche Heeresleitung außerordentlich wichtig, da die Fra n- Zofen nun voraussichtlich über keine frischen Kräfte mehr verfügen. Deshalb kann auch die Abweisung des Durchbruchs als Vorstufe sür den schließ - lichen segensreichen Ausgang des ganzen Kampfes betrachtet werden. In Belgien ist vorgestern ein A u s s a l l aus Antwerpen, den 3 belgische Divisionen unternah - men, zurückgeschlagen worden. Zahlungsschwicrigkeileu in Frankreich. Rach der Vossischen Zeitung verschärft sich die s i - n a n z i e l l e Lage in Frankreich unheimlich schnell zu einer Zahlungskrisis. Rach Pariser Jnfor- mattionen werden die Coupons der Stadtanleihen und Pfandbriefe vom Credit Foncicr nicht bezahlt. « IWäs plant Eeiicral Pan? General Pan, der an der Südoslgrenze Frank- ceichs das 7. französische Armeekorps mit Gcneyalquar- icr in B e s a n c o n uud das letzten Herbst geschaffen« kl. Armeekorps mit EeneralqUartier in E p i n a l kom- nandiert, sowie das 8. Armeekorps mit Generalquär- ier in Dijo n, war vorgestern in Lons - le - Sau- rier, dem Hauptort des Iuradepartements. Lons-Ie- oaunier liegt von Dijon oder Besancon noch etwa 60 >is 70 Kilometer südlich. In der Schweiz scheint rnan cn die Möglichkeit! eines französischen Ein- 'ruchversUches in die Schweiz zu glauben. Zeichnet die Kriegsanleihe! Vom Krieg im Osten. Reue Erfolge. WTB. Großes Hauptquartier, 14. Sep. (Amtlich.) Generaloberst v. Hindenburg telegraphiert an Se. Majestät: Die Milnaer Armee (2., 3., 4. und 20. Armeekorps, 3. und 4. Reservediviston, 5. Kavalleriedivision) ist durch die Schlacht an den M a - surischen Seen und die sich daran anschließende Verfolgung vollständig geschlagen. Die Grodnoer Reservearmee (22. Armeekorps, Rest des 6. Armeekorps, Teile des 3. sibirischen Armeekorps) hat in dem Gefecht bei Lyck st a r k e Berluste an Toten und Verwundeten erlitten. Die Zahl der Gefangenen steigert sich, die Kriegsbeute ist außerordentlich. Bei der Frontbreite der Armee von über 100 Kilometern, der. ungeheuren Marschleistung von zum Teil 150 Kilometern in 4 Tagen, bei den sich aus dieser Kampssront abspielenden Kämpfen kann ich den vollen Umfang des Sieges noch nicht melden. Einige unserer Verbände sind scharf ins Gefecht gekommen, unsere Verluste sind aber doch nur gering. Die Armee war siegreich auf der ganzen Linie gegen einen hartnäckig kämpfenden, aber schließ - lich jliehenden Feind. Die Armee ist stolz darauf, daß ein kaiserlicher Prinz in ihren Reihen gekämpft und geblutet hat. gez.: v. Hindenburg. WTB. Berlin, 13. Sept. (Amtlich.) In Ostpreußen ist die Lage hervorragend gut. Die russische Armee flieht in voller Auslösung. Bisher hat sie mindestens 150 Geschütze und 2 0 bis 3 0 0 0 0 unverwundete Gefangene verloren. Das unter deutsche Verwaltung gestellte russische Gouvernement S u w a l k i grenzt an die Provinz Ost - preußen zwischen Lyck und dem Riemen. T«s Gouvernement hat einen Flächeninhalt von 12 500 Quadratkilometern, ist also annähernd so groß wie das Königreich Sachsen. In Oberschlesien verbreitete. Gerüchte über drohende Gefahr sind nicht begründet. Oesterreichische Waffenerfolge. Der frühere Krieqsminister Frhr. Schoenaich schreibt in der „Neuen Freie Presse" zu der gegenwärtigen Kriegslage im Osten: Wir stehen in Galizien im Kampf mit einer nahezu doppelten nummerischen Ueberlegenheit. Wir sind in den harten Kämpfen nicht geschlagen worden, sondern haben uns, trotz der Ungunst der Lage, noch immer nach freiem Entschluß, vom Feinde unbelästigt, auf sehr kurze Strecken zurückgezogen, immer von neuem den Kampf ausnehmend. Die nummerische lieber» legenhei 1 können wir kaum ausgleichen, aber der Kampfesmut unserer Truppen hat ihre Leistungen bedeutend erhöht und den Mut unseres Gegners, ohne dessen Tüchtigkett in Zweifel zu ziehen, bedeutend gemindert. Wien, 15. Sept. (Tel.) Der Kriegsberichterstatter der „Zeit" meldet: Der Abmarsch unserer Truppen in neue Stellungen ist in vollständiger Ruhe und ohne Belästigung seitens des stark erschöpsten Gegners erfolgt. Die Tncppen sind mit dem Bewußtsein abgezogen, einen Erfolg errungen zu haben, da sie 80 dem Feinde abgenommene Geschütze und über 10 000 Gefangene mitführen. Die neue Stellung i st b e r e i ts bezogen worden. Der Geist der Truppen ist trotz des schlechten Wetters vorzüglich. Die Armeen Dankt und Aüffenberg haben sich mit 8er Hauptarmee vereinigt. WTB. Wien, 13. Sept. Amtlich wird bekannt- gegeben: In der Schlacht von Lemberg gelang es unseren an und südlich der Grodeker Chaussee eingesetzten Strcitkräften, den Feind nach fünftägigem harten Ringen z u r ü ck z u d r ä n g e n, an 10 000 Gefangene zu machen und zahlreiche Geschütze zu erbeuten. Dieser Erfolg konnte jedoch nicht voll ausgenutzt werden, da nufer Rordflügel bei Rawaruska von großer Uebcrmacht bedroht wurde, überdies neue russische Kräfte sowohl gegen die Armee Dank! als auch in dem Raum zwischen dieser Armee und dem Schlachtselde von Lemberg vordrangen. Angesichts der sehr bedeutenden Ueberle - genheit des Feindes war es geboten, unsere schon seit 3 Wochen fast ununterbrochen heldenmütig kämpfende Armee in einen guten Abschnitt zu versammeln und sür weitere Operationen bereitzustellen. Das Oesterreich-Ungar. Generalkonsulat Frankfurt a. M. hat folgende Erklärung ausgeqeben: Russischer Generalstab versucht in langatmigen zu- sammensässende-n Auseinandersetzungen Siege der Armeen Dank! Und Aüffenberg zu leugnen, Hüter sich aber wohlweislich die Tatsache zu dementieren, daß unsere Truppen südlich Lublins und bei Komarov viele zehntausende Gefangene gemacht und ungefähr 300 Kanonen erbeutet haben. Serbischerscits behaupteter Sieg an unterer Drina ist glatt e r s u n d e n. In Syrmien eingefallene Serben erleiden eine Niederlage nach der anderen. Volle Säuberung Syrmiens im Zuge. Hungersnot in Serbien. Wien, 15. Tep. Berichten aus Risch zufolge ist die innere Lage in Serbien verzweifelt. Die Serben geben ihre bisherigen Verlust« auf 25 000 Wann an. Schrecklich ist der Hunger, der im Lande herrscht. Revolution in Indien. Der deutsche Konsul in Aegypten meldet amtlich: „Bis morgen müssen die deutschen und österreichischen Konsuln Aegypten verlassen, die übrigen Deutschen stehen unter schärfster polizeilicher Aufsicht. Sie glauben, demnächst auch ausgewicsen zu werden. Bei den Engländern macht sich eine starke Nervosität bemerkbar: vor, allem befürchten sie einen Angriff der Türkei auf Aegypten. Die in Aegypten seit dem 25. August erwarteten 40 000 bis 50 000 Mann indischer Truppen sind noch nicht eingetroffen. Heber ihr Verbleiben laufen verschiedene Gerüchte um. Einige behaupten, die Cholera, andere, ein Aufstamd sei in Indien ausgebrochen." Dieses Telegramm wird ergänzt durch eine amtliche Meldung der deutschen Gesandtschaft in Peking. Darnach b e st ä t i g t Japan der chinesischen Regierung amtlich den Ausbruch einer Revolution in Indien. Japan, das von England um militärische Unterstützung gegen Indien gebeten wurde, habe Hilfe zugesagt, aber gegen Stellung schwerer Bedingungen, nämlich der freien Einwanderung nach den britischen Besitzungen im Stillen Ozean, der Gewährung einer Anleihe von 200 Millionen Dollars, sowie freie Hand in China. England habe diese Bedingungen a n g e n o m- m e n." (Ctr. Bln.) Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß von der Feldpoft Pakete von mehr als 250 Gramm Gewicht an die Angehörigen des Feldheeres zur Zeit nicht befördert werden dürfen und daher von den örtlichen Poftanftalten auch nicht angenommen werden. Wer beabfichligl, Angehörigen des Feldheeres Pakete zu senden, hat das Recht, das möglichst nicht über 5 Kilogramm schwer sein soll, an den für den Feld - truppenteil zuständigen Ersatztruppenteil zu richten. Die Adresse würde z. B. für eine der 6. Kompagnie Infanterie-Regiments Rr. 81 angehörenden Person wie folgt zu lauten haben: An das Ersatzbataillon Infanterie-Regiment Skr. 81 in Frankfurt a. M., zur. Weiterbeförderung an: XVIII. Armeekorps, 21. Infanterie-Division, 42. Infanterie-Brigade, Infanterie-Regiment Rr. 81, II. Bataillon, 6. Kompagnie, Gefreiter d. Reserve...... X ........... Ausdrücklich wird bemerkt, das; dieses Verfahren nur auf diejenige Personen des Feldheeres Anwendung finden kann, welche sich bei Truppenteilen befinden, die zum Verband des 18. Armeekorps oder 18. Reserve- korps gehören oder bei Truppenteilen flehen, die ihrer Nummern ufw. Bezeichnung nach als vom 18. Armeekorps hervor,gegangen betrachtet werden können. Diese Angaben müssen aus der vom Absender auf das Genaueste anzugebenden Adresse hervorgehen. Dem Verderben "ausgesetzte Eßwaren sind unter keinen Umständen abzufcnden, da längere Zeit verstreichen kann, bis das Paket in den Besitz des Empfängers gelangen wird. Es wird daher auch ersucht, Pakete nur dann abzufcnden, wenn der Empfänger die Uebersendung gewisser Gegenstände selbst gewünscht hat. Die Anordnungen anderer Armeekorps find hier nicht bekannt, es kann daher bezüglich derselben hier auch keine Auskunft gegeben werden. Der Standort der Erfatztrulppen kann bei der, ört - lichen Postanstalt erfragt werden. Frankfurt a. M.. den 10. Septbr. 1914. Stellvertretendes Generalkommando XVIII. Armeekorps. Allerlei Nriegsnachrichten. Der Kommandeur des fünften Armeekorps, von S t r a n z, hat das Eiserne Kreuz 1. Klasse erhalten. Eine ganze Tchulklassc in de» Krieg gezogen. Das Gnmnasium in E l l w a n q e n (Württcmb.) hat das Schuljahr wieder, eröffnet, aber ohne die oberste Klasse, da diese geschlossen in den Krieg gezogen ist- Aufruf des hcinfa-vundes au feine Mitglieder zur Zeichnung auf die Kriegsanleihe. Die deutsche Kriegsanleihe ist mitE n d f r i ft vom 19. S c p t e m b e r d. 2*- bei den bekannt gegebenen Stellen zur Zeichnung aufgelegt; sie ist nicht, wie die vom Fahre 1870, gleich in den eisten Tagen nach dem Kriegsautzbnrch aufgelegt worden, sondern erst etwa 7 Wochen später, nach Beseitigung der Zak>IungstniIIel - €in stiller Mensch. Roman von Paul Blitz. Nachdruck verboten. „Na, Tatsache ist doch, daß Du den jungen nach allen Regeln der Kunst verzogen hast." „Das ist nicht wahr!" Die Tränen waren ibr nahe. „Wenn ich zu ihm oft milde und vielleicht auch ein wenig nachsichtig war, geschah cs doch nur, um ihn vergessen zu lassen, daß er keine Mutter mehr batte." lind als er sie hilslos, mit nassen Augen stehen sah, schlug seine Stimmung plötzlich um. Er trat zu ihr hin, faßte sie um die Taille und sagte einlenkend: „Na ia, lab nur sein, Mariechen, ich erkenne ja Dein gutes Herz und Deine» guten Willen gern an: aber Kinder erziehen kannst Du nicht — und ich, wie es schein«, leider auch nicht." Seine letzten Worte klangen recht wehmütig. Aber das hörte sie nicht. Ihr erklang nur der Vorwurf, lind der traf sie tief, sehr tief. Weinend jammerte sie: „Da wird es denn aber doch wohl am besten sein, wenn ich Dein Haus so bald als möglich verlasse!" Wieder mutzte er lächeln. Diese Drohung konnte er schon. Jedes Mal, wenn cs ein Mißverständnis zwischen ihnen gab, rückte sie damit ins Tresicn. aber wahr gemacht wurde sic nie. Und sie beruhigend, fuhr er fort: „Dadurch würde jetzt doch auch nichts mehr gebessert. Schwester, also lassen wir es lieber, >vie es ist, nicht wahr?" Sie sagte nichts daraus, sondern stillte langsam das Tränenbächlcin. Er aber sprach, nun wieder erregter, weiter: „Hoffentlich hat sich der Junge nicht irgendwie verrannt. Jcdcuialls werde ich mit ihm nun mal ein ernsthaftes Worc sprechen, denn so geht das nicht mehr weiter." Da war auch sie sofort wieder mobil. Recht herzig bat sie: „Sei nickt so hart mit ihm, Waldi, — er ist so seinfühlcnd und zart, — ich kenn' ihn ja viel besser als Du." „Leider stimmt das. Aber von nun an will ich mir doch Mühe geben, ihn auch mal ganz genau kcw- Krifis und nachdem die den Kreditverkehr bedrohenden Gefahren, ohne Erlatz eines Moratoriums, erheblich gemildert sind. Der scheinbar hohe Betrag der Kriegsanleihe ist relativ gering, wenn er gemessen wird an unseren gewaltigen finanziellen und wirtschaftlichen Hilfsquellen, namentlich an unserem das englische und französische übersteigende Bolksvcrmögen, an unseren S p a r - E i n l a g e n'von etrva 2 0 Milliarden, unseren Bankdepositen von ruüd 6 Milliarden uird den überaus bedeutenden eigenen Mitteln unserer Sparkassen, staatlichen Versicherungsanstalten und privaten Lebensversicherungs-Gesellschaften. Die Kriegsanleihe, deren Sicherheit von niemandem bezweifelt werden kann, wird aufgelegt zu den denkbar günstigsten Bedingungen, insbesondere zu hohem Zinssatz uüd billigem Kurs sowie mit angemessenen Zahlungsterminen. Die Mittel zur Zeichnung lassen sich durch Verpfändung von Wertpapieren bei den Darlehenskassen beschaffen, und zwar zu Sätzen, die beim jetzigen Bankdiskont nur! um etwa % Prozent den Durchschnittszinssatz der Kriegsanleihe übersteigen, deren Kurs bei günstigem Ausgang des Krieges, den wir mit Sicherheit erwarten dürfen, voraussichtlich diesen Zinsausfall mehr als au'sglcichen wird. Wäre dem aber auch anders, das geringe Opfer darf für die zu Haufe Gebliebenen nicht in Betracht kommen. die mit freudiger, Genugtuung die Gelegenheit ergreifen müssen, dem Auslande zu zeigen, daß unsere finanzielle Rüstung nicht hinter ilnserer militärischen zu- rücksteht und datz Die sich griindlich täuschen, welche glauben, uüs finanziell oder wirtschaftlich autzhungern zu können. Wir erwarten, datz auch in diesem Falle alle unsere Mitglieder ihre Wicht gegenüber; dem Vaterlande durch höchstmögliche Zeichnungen auf die Kriegsanleihe erfüllen. Hansa-Bllnd für Gewerbe, Handel u. Industrie. Di;. Rietzer. Außergewöhnliche Zeichnungen aus die Kriegsanleihen. 65 000 000 Mark vom Rheinischen Provinzialverband. 30 000 000 Mark von der Familie Krupp-Bohlen. 10 000 000 Mark von der Stadt München. 200 000 Mark von der Provinz Oberhessen. Bon -er Kohlengewinnung. Die letztjährige Steinkohlengewinn üng Frankreichs ist bei 40,1 Mill. T. gegen das Vorjahr (40,4 Mill.) etwas zurückgegangen. Zum gröhten Teil wird die französische Steinkohle im Becken von Pas- de-Calais und in dem Nordbezirk gefördert (20,65 Millionen und 6,85 Mill. T.). Ueber den Wert der Förderung und die Zahl der beschäftigten Arbeiter liegen für 1913 noch keine Angaben vor. 1912 betrügen der Wert der Förderung 511V 2 Mill. Mk., die Zahl der Arbeiter 198 998. — Die Braunkohlen förderung stieg von 751 000 T. in 1912 auf 793 000 T. in 1913. — An Koks und Briketts wurden 1913 3,1 M. und 3,4 Mill. T. hergestellt. Die Steinkohlen förderung Belgiens in Höhe von 22,8 Mill. T. ist im Berichtsjahr weiter (um 137 000 T.) zurückgegangen; sie stellt einen Wert von 338 Mill. Francs dar. Die Belegschaftsziffer stieg dagegen von 145 670 in 1912 aus 147 025. Die K 0 k s- produktion stellte sich auf 3% Mill. T. im Werte von 76% Mill. Mk.. die B r i k e t t Herstellung auf 2,6 Millionen T. im Werte von 48% Mill. Mk. Holland erhöhte seine Steinkohlen sörder- nen zu lernen." „Und nicht wahr, Du tust ihm nicht weh?" „Nein, gewiß nicht. Nur osten Farbe bekennen soll er mir Ick will klar sehen, ganz klar!" „Bedenk', er ist ein lebenslustiger junger Mensch, der erst in die Welt hineingcht." Lächelnd drohte er ihr zu. „Wenn er nicht an Dir einen !o guten Anwalt hätte." Sie aber fuhr unverzagt fort: „Denk' nur an Deine eigene Jugend. D» warst doch auch kein Ofenhocker." Wieder mutzte er läcf'ctr». Aber urplötzlich wurde er nachdenklich und sagte: „Das Beste wäre schon, er heiratet bald." „Hast Du jemand?" fragte sie gc'pannt. Nun aber wu-^e er wieder mürrisch. Seine Jugend und seine evix Ehe erstand vor ibm. Und kurz, fast har», antwoncte er: „Meinst D» vielleicht, ich würde ihm eine Frau aussuchen. Das wag er gefälligst selber tun." Dann nahm er den Hut und ging. Er wollte jetzt auf andere Gedanken komme», deshalb ging er zum Dämmcrschoppcn hinüber nach der „Krone". Kopsjchüttclud sah sie ihin nach. Was ihm heute nur widerfahren sein mochte. So eigentümlich war er ja noch nie gewesen. Indessen faß Kurt in Berlin und ließ cs sich wohl ergehen. Tante Marie hatte ganz recht Die Freunde Kurts hatten ihn für heute zu einem intimen Diner eingeladen, und er hatte um so lieber zugesagt, da er für den Abend so wie so in Berlin engagiert war, — wo, das deutete er vorerst nicht einmal an, — es sei dtwgs ganz Besonderes. So war er also gegen Mittag in Berlin angekommen, und da es zum Diner noch zu früh war, hatte er seinen Intimus, den jungen Heinz von Stetten, ausgesucht, einen siolten Husarenleulnant, Sohn eines rheinischen Großindustriellen, der zum Grotzcn Gencralslab kommandiert war. Der Freund hatte gerade einen dienstfreien Tag, so war ihm Kurts Besuch sehr willkommen; sofort warf er sich in Zivil, und dann gings aus den Lindenbummel. Der herrliche Frühlinastaa batte alles, was vom ung von 1,7 Mill. in 1912 auf 1,9 Mill. T. im Werte von 24% Mill. Mk. gegen 20% Mill. Mk. im Vorjahr. Die Zahl der im holländischen Kohlenbergbau beschäftigten Arbeiter betrug 9715. Vom Kohlenbergbau Rußlands liegen für 1913 nur Angaben über die in Europa liegenden Reviere (auf die allerdings über 90 Prozent der gesamten Förderung entfallen) vor; die Kohlenförderung dieser war mit 30 drei Viertel Mill. T. um 2 Mill. T. ! grptzcr als in 1912. An Eisenerz wurden im letzten Fahr über - Haupt 174 Mill. T. gewonnen; davon entfielen 60 ! Mill. T. auf die Ver. Staaten von Amerika, 21% M. I T. auf Frankreich und 16% Mill. T. aus Großbritan- nicn. Für Deutschland stehen die Angaben über das ' Iahr 1913 noch aus; 1912 förderte es 33 drei Viertel Mill. T. Die Roheisenerzeugung der Welt (8(5% Mill. T.) zeigt gegen 1912 eine Zunahme um 5% M. T. Die Ver. Staaten waren an der Wcltproduklion mit 31% Mill., Deutschland mit 19% Mill. und Groß- 1 britannicn mit 10% Mill. T. beteiligt. ! 1 An Stahl betrug die Weltproduktion 75 Mill. 1 T. In den Ver. Staaten wurden 32 Mill. T., im | Deutschen Zollgebiet 19 Mill. T. hergestellt. Zn weitem Abstand folgt Großbritannien (1912: 7 Mill. T.). Die Petroleumgewinnung stieg in den , Ver. Staaten, dem Hauptgewinnungsland, von 29,6 Mill. auf 33,1 Mill. T.; dann folgt Rußland, dessen | Gewinnung bei 9,16 Mill. T. etwas zmückgegangcn ist. Die Gewinnung aller übrigen in Frag« kommenden Länder verzeichnet kvesenllich geringere Ergebnisse (Rumänien , 1,8 Mill., Nieder!. Indien 1,7 Mill. und Galizien 1 Mill. T. Eine ganz autzerordentliche Zunahme weist ( die Petroleumausbeute Merikos auf, dessen Gewinnung von 1,6 Mill. T. in 1911 auf 2.2 Mill. in 1912 und auf 3 Mill. im letzten Fahr stieg. Auch über den K 0 h l e n v e r b r a u ch in den hauptsächlichsten Ländern macht der Bericht Angaben. Den größten absoluten Verbrauch an Steinkohle zeigen ! im letzten Fahr die Ver. Staaten mit 495 Mill. T., danns folgen Erotzbrilannien mit 192 Mill. T. nick Deutschland mit 158 Mill. T., das allerdings außer- > dem noch 93 Mill. T. Braunkohle verbraucht. DerKoh- : 1 lenverbrauch auf den Kopf der Bevölkentng stieg in Amerika von 4,89 T. in 1912 auf 5,10 T. Am nüch- ; sten kommt ihm Großbritannien mit 4,17 T. Deutsch - 1 fand hat einen Kopfanteil von 2,35 T. Stein- und 1,38 | T. Braunkohle. j! , In einem weiteren Abschnitt wird ausführlich über den K 0 h l e n a b f a tz des R uhrbe z i rk s , der ( der überwiegend durch das Rheinisch-Westfälische Koh- ( len-Spndikat erfolgt, berichtet. Von dem durch das Syn- , dikat ins Ausland versandten 22,8 Mill. T. (Koks und Briketts auf Kohle zurückgerechnet) würden 7 Mill. T. oder fast 31 Prozent der Gesamtmenge nach Holland ausgeführt. Die nächstwichligen ausländischen Absatzgebiete für die Ruhrkohle sind Frankreich und Belgien, die im letzten Fahre 5,3 Mill. T. (23,27 Prozent des > gesamten Auslandsabsatzes) und 4,7 Mlll. T. (20,56 > Prozent) bezogen haben. Fn Züsammenstellupgen über den Kohlcm'crkehr in ' Hamburg, Breme» und Berlin gibt dev Bericht ein I j Bild über den Wettbewerb fremder und ein- 1 ' heimischer Kohle aus dem inneren Markt. Nach ' Hamburg gelangten (einschl. der nach Eröffnung des ; ' Harburger Seehafens dorthin versandten Mengen) 9% 1 Mill. T., von denen 3,7 Mill. T. — 39.2 Prozent aus l l rheinisch-westfälische, 5,8 Mill. T. -- 60,8 Proz. aus ! vornehmen Berlin sich zeigen wollte, ans die Beine ge- bracht. Und so währte es denn auch gar nicht lange, l> bis man gute Bekannte in Menge traf. Sehr bald h stellte auch der Durst sich ein. Deshalb pilgerte man zu 7 Habel, um einen Frühschoppen zu nehmen. Es war eine lustige Gesellschaft. Scherzworte und 4 harmlose Sticheleien stogcn hin und her. Mau. kannte " sich zu gut, um etwas übel zu nehme«. Plötzlich sagte ein semmelblonder Premier von den 9 Maikäfern: „Wißt Ihr das Neueste? Da, eine nette kleine Sensation! Die schöne Cabaoero vom .Winter» » garten" ist wieder mal kontraktbrüchig geworden. Ja- wohl. Durchgcgangcn. Diesmal mit einem erotischen Prinzen; natürlich wahnsinnige Moneten. Hat sie so lange und konieaueni belagert und mit Dianranten borw baroiert, bis er sämtliche Koulurremen aus .ei Nun ist sie mit ihm aus und davon. Tolle Sache, was!?" Die meisten der Herren lachten und machten mehr oder minder ulkige Bemerkungen dazu. Kurt lachte nicht. Er wurde zuerst ein wenig bleich, dann ebenso schnell rot und trank hastig sein Glas aus. „Nimm Dich zusammen." siüslerte Stetten ihm zn. Aber die Warnung war nicht nötig. Er batte sich sofort in der Gewalt und lachte nun auch mit Bald daraus brach er jedoch ans und entschuldigte sich nnl einer Einladung. Stetten ging mit ihm. Als sie draußen waren versuchte er zn nlken. Doch der Freund fragte ernst: „Was heißt denn das, Kurt?" Da bekam er wieder einen rotea Kopf, zrnkte die Schultern und setzte ein ironisches Lächeln aus, antwortete aber nichts. Jetzt winkle Stetten ein Automobil heran, ries dem Lenker etwas zu und dann stiege« beide ein. „So, mein Junge, jeyl sind wir «ugesiört. Nu« beichte. Oder b:n ick m indiskret?" l Fortsetzung folgt. I englische Kohle entfallen. Auf den Bremer Kohlen - markt gelangten im Berichtsjahr 1,7 Will. T. Kohle (gegen 1,5 Will. T. in 1912; wiederversandt wurden von dieser 815 000 (754 000) T. Hiewon gingen 694 000 T. als Schiffsbedarf, 16 000 T. seewärts und 14 000 T. land- oder flußwäris. Der Kohlenverbrauch Groß-Berlins stellte sich aus 6,7 Will. T. gegen rd. 7 Will. T. im Jahre 1912. Die Steinkohle war an diesem Verbrauch mit 4,54 Will. T. (67,54 Prpg.) beteiligt. Von den insgesamt verbrauchten Brennstoff - mengen stammten in 1913 24,6 Proz. (1,65 Will. T.) aus Großbritannien, 42,9 Proz. (2,88 Will. T.) entfielen auf deutsche Steinkohle; die Braunkohle war in 1913 mit 2,18 Will. T. — 32^ Prozent an dem Berliner Verbrauch beteiligt. (Schluff folgt.) Stadt und Land. • Die Groffherzogin hat den Wunsch geäußert, zu ihrem morgigen Geburtstag keine B l u - m e n ( p e n b c n zu erhalten. Die hohe Frau würde es aber freudig und dankbar begrühen, wenn die dafür in Aussicht genommenen Betrage dem Roten Kreuz überwiesen würden. • Der König von Preußen hat dem Eisenbahn - schafiner a. D. H o f m a n n in Großen-Lindcn, Kreis Gieffen, das Allgemeine Ehrenzeichen in Bronze verliehen. n Gieffen. Unter den hier eingetroffenen Verwundeten unseres 116. Jnf.-Regt. besinden sich auch solche, die sich vor dem Feinde durch außergewöhnliche Tapferkeit ausgezeichnet haben und infolgedessen das Eiserne Kreuz erhielten. o Friedberg. Das Wintersemester der Stadt. Polytechnischen Lehranstalten beginnt am 12. Oktober. ! Heidesheim (Rheinh.). Die Brauereidirektorswitwe Köhler dahier hat 4 Söhne für unser tapferes Heer hergegcben. Alle vier starben den Tod fürs Vaterland! • Offenbach. Nach amtlicher Schätzung sind aus unserer Stadt mehr denn 1 2 0 0 0 waffenfähige Männer zu den Fahnen einberufen worden. ' F r a n k s u r t a. M. Der Ehrenpräsident des Taunusklubs, Peter Kittel, der 1870 als Leut - nant mitgefockten hat, ist als Kriegsfreiwilliger unter die Fahnen gegangen. Kittel, der 65 Jahre alt ist, wurde als Hauptmann eingestellt. ).( Marburg. Der Direktor des pharmazeutisch- chemischen Instituts in Marburg, Geheimrat Dr. Ernst Schmidt, hat die ihm vor 9 Jahren verliehene goldene Haudbury-Medaillc dem Roten Kreuz überwiesen. Mnastiiastme» zur Sicherung unserer nächstjährigen Ernte. In der gegenwärtigen schweren bedrängten Lage des Vaterlandes ist es Pflicht eines jeden Landwirtes, für eine Zlckünfiige reiche Ernte an Brotsrüchten und Futtcrgewächse» zu sorgen, denn vor allem muff die Ernährung unseres Volkes durch reichliche Ernten und Erzeugung von Vieh gesichert werden. Da cs ungewiß ist, wie länge der Kriegszustand herrschen und damit die Zulsukir aus dem Ausland unterbunden sein wird, muh sich unser Augenmerk der nächstjährigen Ernte zuwenden. Besonders in den nächsten Wochen gi't es mit allen Mitteln dafür zu sorgen, daß wir 1915 eine große Ernte an Brotgetreide machen. Die kommende Herbstbestellung gibt den Ausschlag für die Ernährung Deutschlands. Es ist in erster Linie dafür zu sorgen, daß die Bearbeitung des Bodens, soweit es die diesjährigen Verhältnisse gestatten, möglichst sorgsältig ausgesührt wird. Da sich der Aussall an menschlichen Arbeitskräften und Zugtieren sehr siihlbar machen wird, wird man, um durchzukommen, vielerorts auf das Schälen der Stoppeln verzichten und sofort zur Saat pflügen müssen. Rechtzeitige Saatsurche ist vor allem bei Roggen, der ein gesetztes Land verlangt, Grunderfordernis. Zur Saat verwende man gut gereinigtes, bestes keimfähiges Getreide und lege den größten Wert auf Wintcrfestigkeit desselben. In sehr vielen Fällen wird man die Aussaatmengen ganz wesentlich herabsctzen können, um an Saatgut zu sparen. Voraussetzung dabei ist allerdings tadelloses Saatgut und Boden in guter Kultur. Da der Ernteertrag der deutschen Landwirtschaft, soweit menschliches Tun in Frage kommt, mit in erster Linie von der ausgiebigen Verwendung künstlichen Düngers ädhaugt, so mache man von diesen wichtigen Hilssmitteln gerade jetzt, wo das Ausfahren und Streuen des Stalldüngers noch viel größere Anforderungen an die augenblicklich besonders teure Gespann- und Handarbeit stellt, weitgehendsten Gebrauch. Die Landwirte dürfen sich keineswegs auf die alte Kraft des Bodens verlassen. In Frage kommen hauptsächlich Thomasmehl oder Superphosphnl, Kalisalze und als Stickstoff das deutsche Erzeugnis schwefelst Ammoniak. Während Thomasmehl ein Mischen mit Ammoniak nicht verträgt und mit den Kalisalzen zweckmäßig 8—14 Tage vor der Verwendung des schwesels. Ammoniaks gestreut werden muß, können Su- pcrphosphat, Kalisalze und Ammoniak unbedenklich miteinander gemischt werden und dann zur Verwendung gelangen. Man verwende im Allgemeinen pro Morgen etwa: 2 Ztr. — 2,5 Ztr. Thomasmehl oder 1,25 Ztr. bis 1,50 Ztr. Superphosphat. 2 Ztr. — 3 Ztr. Kaimt oder 1 Ztr. — 1,50 Ztr. 40 Prozent Kalisalz. 25—30 Pfd. schws. Ammoniak im Herbst vor der Saat (die zweite, Hauptgabe) Ende Februar oder Anfangs März als Kopfdüngung. ' Es ist zu berücksichtigen, daß unsere Eetreidearten namentlich zu Beginn des Wachstums reichlichen Slick- stcffvorrat im Boden verlangen, damit sie kräftig bewurzelt in und durch den Winter kommen. Deshalb vernachlässige man unter keinen Umständen die Stick - stoffdüngung im Herbst. Nach den vorliegenden Ernteschätzungen ist die Ernte sehr gut aüsgesallen und es darf angenommen werden, daß die Landwirte arte dem Verkauf der Erzeugnisse genügende Mittel zur Verfügung haben, um Düngemittel in größerem Umfang« als bisher zu beziehen. Bei einer solchen Sachlage darf der Landwirt nicht das Bestreben haben, sein Geld sestzuhalten, anstatt es nutzbringend durch den Ankauf und die Verwendung von Kunstdüngemitteln anzuwenden. Durch ein derartiges Verhalten würden sie lediglich die Not der Zeit erhöhen. '" * Landwirte sorgt für nornialc Wintcrbcstcllung. Nachdem die Getreideernte säst ganz geborgen ist, wird es in dieser ernsten Zeit zu einem dringenden Gebot, mit allen Mitteln für eine normale Winter- b e st e l l u n g zu sorgen. Es ist unter, allen Umftäru den erforderlich, daß die Winterbestellung, Bodenbearbeitung, Düngung mit tierischem und künstlichem Dünger sowie Aussaat in demselben Umfange und mit derselben Sorgfalt vorgenommen wird, wie in Friedensjahren. Da das Wintergetreide in Deutschland fast 60 Prozent der gesamten Getreidefläche beansprucht, würde eine Vernachlässigung oder Einschränkung unserer Winterbestellung gegenüber ihrem normalen Friedensstande geradezu eine Katastrophe nicht nur für die Landwirte selbst, sondern für die gesamte Bolkserpähr- ung herbeiführen können. Literarisches. ? Unsere Truppen in Frankreich oder Belgien brauchen zur Verständigung mit der Einwohnerschaft kurzgefaßte praktische Sprachfüh- r e r. Die Otto Rvbertffchen Sprachführer aus dem Verlag Otto Maier in Ravensburg, die ihrer Zweckmäßigkeit halber überall bekannt und eingefiihrt find, sind nunmehr durch Beigabe einer Ergänzung „Für unsere Truppen im Felde in französische F e l d s p r a ch - s ü h r e r verwandelt worden. Eine Verbindung von | Deutsches Erzeugnis! | Ttollwerck „Gold" Schokolade ( Hakao-Pulver Tafeln . Täfelchen . Plättchen ) 123 250 500 Gr. Pakete 25 H 50 H (00 H ) 50 A \ Jt. 2 A --Ileberall erhältlich. - | Deutscher Erzeugnis! | Rlelallbetten polzrabmenmatratzen, Kinderbetten Eifenmöbelfabrik. Lnstl i. Thür. Hautleiden entstehe» dnra, unreines Pint. könn e» deshalb auch »nr durch W innere Beständig. gründlich ». dauernd geheilt Werden. 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Wer feinen in Frankreich kämpfenden Angehörigen etwas Nützliches zui- wenden will, dem können die Otto Robcrlffchcn Kricgs- fprachführer bestens empfohlen werden. Es gibt 3 Ausgaben: die mittlere Ausgabe B wird den Mannschaften am willkommensten sein, der Preis beträgt bei 100 Seiten nur 80 Pfg. Zwei neue Kriegskarten sind in unserem Verlage zu haben, die allen Anforderungen, die an wirklich gute Kriegskarten gestellt werden können, in jeder Beziehung entsprechen. Die beiden Karten, je eine vom östlichen und cstie vom westlichen Kriegsschauplatz, sind im Formate von je 60 : 90 Zentimeter bei einem Maßstabe von 1 : 2 000 000 in ganz vorzüglicher Ausführung in mehrfachem Farbendruck zu dem beispiellos billigen Preis von nur je 40 Pfg. zu haben. Beide Karten sind ausschließlich zum Zwecke der Orientierung während des Krieges hcrgestelll und umsaffen das Gebiet von Petersburg im 'Norden bis Sofia im Süden, von Kiew im Osten bis Hordeaur im Westen nnd berücksichtigen die Grenzländer der kriegführenden Staaten ganz ausführlich. Das Kartenbild ist trotz der ins einzelne gehenden Beschriftung außerordentlich klar und übersichtlich. Die Ränder der Karten enthalten etwa 200 Kriegsfähnchen der verschiedenen Armeen zum Ausschneiden und Aufstecken auf Nadeln. . Verantwortlich: Al bin Klein, Gießen. Aufruf! „Heimatgrüße" für unsere Tapferen im Felde. Der Evangelische Feldpropst der Armee beabsichtigt, in Gemeinschaft mit geeigneten Mitarbeitern zur Ergänzung der Seelsorge draußen im Felde monatlich mehr - mals Ansprachen religiösen und vaterländischen Inhalts als „H e i m a t g r ü h e" an unsere Truppen in Mas- senaufiftgen hinauszusenden. Zur Bestreitung der nicht unerheblichen Kosten dieses Unternehmens reichen die im Voraus zur Verfügung gestellten Beträge bei weitem nicht aus. Zur Förderung der guten Sache wende ich mich deshalb an die opferfteudige Vaterlandsliebe in Stadt und Land und alle, die — mögen sie Angehörige bei unserer Truppe im Felde haben oder nicht — unsere Tapferen draußen neben der Predigt ihrer Pfarrer,, die doch nur selten an den Einzelnen herankommen kann, auch mit einem gedruckten Seelsorgerwort versorgt wissen möchten, und bitte um Gaben für diese seelsorgerlichen Heimatgrüße. Die Beiträge bitte ich entweder; durch die gütige Vermittelung der dazu gewiß bereiten Herren Orts - pfarrer oder direkt an mich (Frankfurt a. M., Bleich - ftrahe 18) mit dem Vermerk „Heimatgrüße" freundlichft einsenden zu wollen. Der MililärDberpfarrcr XVIII. Armcckorpö. R o s e n f e l d, Konsistorialrat. Die vollständigen Verlustlisten werden in unserer Erpedition, Leltersweg 83 (mittlerer Laden) I zu 5 Pfg. für das Stück veckauft. Gießener Zeitung. Studiereu Sie d. %* eltbekannt Selb."Unterrichtsbriefe Methode Rugtin Die landwirtschaftlichen Fachschulen kl Handbücher zur Aneignung der Kenntnisse, die au landwirtschaftl. B Fachschulen gelehrt werden, u. Vorbereitung zur Abschlussprüfung fl der entsprechenden Anstalt. — Inhalt: Ackevbaulehre, PUanten- fi baulehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tier- 9 produktionslehre, landwirtschaftlich-* Chemie, Physik, Mineralogie, 3* Naturgeschichte, Mathen,.. Deutsch l'r trzös , Geschichte, Geographie. B .v.s.abe A: Lnnitv, iit .chn'ttscUule fj Ausjabe B: Arkorlinnsciiutc - • \ spabe C: I.iuulw irisg lmVi i. W iiitrrsrliiile £ Aushübe D: Fndisclinle H .ige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vor- H tägliche F&chschnlbildung zu verschaffen Während der Inhalt der S Ausgabe A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsschule ver- -.ittclt u. das durch «las Studium erworbene fieifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda hbh Lohranstalten, verschaffen die Werke B u. C die theoretiachen Kenntnisse, die an einer Ackerbau'Chule bzw landwirtschaftlichen Winterachn e gelehrt werden Au«gab» I» ist für solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnir.se anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr viele Abonnenten vortreff! che Prüfungen ab and verdanken ihnen ihr ausgezeichnete» Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Einj.-Freia;., Das ftbUurlentenexomen, Das Gymnasium, Das Rzalgymn., Die Ober- realscfcuie, Das Lyzeum, Der geh. Kaufmann. Ausftihrl Prospekte u . I,.'',!>le Dankschreiben Über b c«tunder»e Prüfungen, die dur> i l>- Studium ■ 1 ei Methode liustin abgelegt sind, g, ati». — Hervor mg.-.i«!«- l.rtolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — ltrl**»M«-l«**r IViniinterrlcIil. — .t na tollt« • MeiiduiigPii öl,,,, Itiinlinu'ii; I»,* r,‘l l« 1 1 II g« t. Bonness &. Hachteld. Vert.-tg. Potsdam 8 0 51« Deutsche Reichzschatzanweisungen 5 0^ Deutsche Relchzanleche, unkündbar bk l. Oktober 192^. (Kriegsanleihen.) Jur Bestreitung der durch den Krieg eewachsenen Ausgaben werden 5% Reichsfchatzanweisungen und 5% Sckuldvcrschrcibungen der Reichsanleihe hiermit zur öffentlichen Zeichnung aufgelegt. Ve-iirgrnrgeir t. Zcicknungsstellc ist die Reichsbank. Zeichnungen werden bis einschließlich Sonnabend, den 19. September, mittags 1 Uhr bei dem Kantor der Reichshauplbank für Wertpapiere in Berlin und bei allen Ncichsdank-Hauptitcllcn, Rcichsbankstellcn und Reichsbank-Ncbcnstcllcn mit Kassencinrichtung entgegengenommen. Die Zeichnungen können aber auch durch Vermittlung der Königlichen Sechandlung (Preußischen IlnatSbanl) und der Preußischen Ccntral-Genossenschafts- tassc in Berlin, der Königlichen Hauplbanl in Nlirnbcrg und ihrer Iweiganstalten, sämtlicher deutschen Banken, Bankiers und ihrer Filialen, jeder deutschen öffentlichen Sparkasse sowie jeder deutschen Lebensversicherungsgesellschaft erfolgen. 2. Die 2cbatzanwcisunqcn werden in Höhe von Mk 1 OOO 000 000 aufgelegt. Sie sind eingeteilt in 5 Serien zu je 200 Millionen Mark und ausgefertigt in Stücken zu: 100000, 50000, 20000, 10000, 5000, 2000. 1000, 500, 200 und 100 Mark mit Iinsscheinen zahlbar am 1. April und 1. Oktober jedes Jahres. Der Iinsenlauf beginnt am 1. Oktober 1914, der erste Jinsschein ist am 1. April 1915 fällig. Die Tilgung der Schatzanweisungen erfolgt durch Auslosung von je einer Serie zum 1. Oktober 1918, I. April 1919, 1. Oktober 1919, I. April 1920 und I. Oktober 1920. Die Auslosungen finden im April und Oktober jedes Jahres, erstmals im April 1918 statt; die Rückzahlung geschieht an dem auf die Auslosung folgenden 1. Oktober bezw. 1. April. Welcher Serie die einzelne Schahanweisung angehört, ist aus ihrem Text ersichtlich. 3. Die Reichsanleihe ist in derselben Stückeeinteilung von 100 000 bis 100 Mark ausgefertigt und m>* dem gleichen Iinsenlauf und den gleichen Iinsterminen wie die Schahanweisungen ausgestattet. 4. Der Zeichnungspreis beträgt: — a) für diejenigen Stücke der Reicksanlcihe, die mit Sperre bis 15. April 1915 in das Reichsschuldbuch einzutragen sind, 97.30 HP Pl unter Verrechnung für je 100 Mark Nennwert, >von 5 Prozent d) für alle übrigen Stücke der Reicbsanleihe und für die Schatzanweisungön 97,50 für je 100 Mark Nennwert | Stückzinsen. 5. Die zugeteilten Stücke an Reichsschatzanweisungen sowohl wie an Reichsanleihe werden auf Antrag der Zeichner von dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin bis zum 1. Oktober 1915 vollständig kostenfrei aufbewahrt und verwaltet. Eine Sperre wird durch diese Niederlegung nicht bedingt, der Zeichner kann sein Depot jederzeit — auch vor Ablauf dieser Frist - zurücknehmen. Die über vollgezahlte Beträge ausgefertigten Depotscheine werden bei den Darlehnskassen wie die Stücke selbst beliehen. 6. Ieichnungsscheine sind bei allen Reichsbankanstalten, Bankgeschäften, öffentlichen Sparkassen und Lebensversicherungsgesellschaften zu haben. Die Zeichnungen können aber auch ohne Verwendung von Jeichnungsscheinen erfolgen, und zwar brieflich mit etwa folgendem Wortlaut: „Auf Grund der öffentlich bekanntgemachten Bedingungen zeichne ich: nom. Mark 5°.. Reichsfchatzanweifungen itom. Mark n o 5% Reichsanleihe Das Nichtzutreffende ist sortzulasien. bei Zeichnungen \ aus Reichsanleihe j und verpflichte mich zu deren Abnahme oder zur Abnahme desjenigen geringeren Betrages, der mir auf Grund gegenwärtiger Anmeldung zugeteilt wird. Soweit meine Zeichnung auf Schatzanweisungen bei der Zuteilung nicht berücksichtigt wird, bin ich einverstanden, daß statt Schahanweisungen auch Reichsanleihe zugeteilt wird. Ich bitte um Zuteilung von Reichsanleihe, die mit Sperre bis 15. April 1915 für mich in das Reichsschuldbuch einzutragen ist, zum Preise von 1)7,Mark. Ich bitte um Zuteilung von Stücken zum Preise von i»7,l»0 Mark. Die mir auf meine Zeichnung zugeteilten Stücke sind dem Kontor der Reichshauptbank für Wertpapiere in Berlin zur Aufbewahrung und Verwal- 1 tung zu übergeben." 7. Die Zuteilung erfolgt tunlichst bald nach der Zeichnung. Ueber die Höhe der Zuteilung entscheidet das Ermessen der Ieichnungsstelle. Anmeldungen auf bestinimte Stücke und Serien können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies mit den Interessen der anderen Zeichner verträglich erscheint. 8. Die Zeichner können die ihnen zugeteilten Beträge vom Iuteilungstage ab jederzeit voll bezahlen; sie sind jedoch verpflichtet: 40% des zugeteilten Betrages spätestens am 5. Oktober d. Is. 30% „ „ „ „ „ 26. Oktober d. Is. 30" 25. November d. Is. zu bezahlen. Beträge bis 1000 Mark einschließlich sind bis zum 5. Oktober d. Is. ungeteilt zu berichtigen. 9. Die Zeichner erhalten vom Reichsbank-Direktorium ausgestellte Iwischenscheins, über deren Umtausch in Schuldverschreibungen bezw. Schatzanweisungen das Erforderliche öffentlich bekanntgemacht werden wird. Berlin, im September 1914. Keiehrbairk- Direktor «rrm. Ha venstein. v. Grimm. Lazarett-Bettstellen und Zugfederwatratzen alles aus Winkeleisen, ferner Schondecken u Auflegematratzen liefert als eigene Fabrikate billigst P. A. Rentrop, Altena i. W. }(ypotheken-Xapital untergünstigenBedingungen durch Hypothen-Oredit-Bank Berlin S. W. 47. lnzelheimer Rotwein ganz vorzügliche Qualität liefert in jedem Quantum P.C. 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Im Osten schreitet die Vernichtung der russischen ersten Armee fort. Die eigenen Verluste sind verhältnismäßig gering. Die Armee Hindenburgs ist mit starken Kräften bereits jenseits der Grenze. Das Gouvernement Suwalki wurde unter deutsche Verwaltung gestellt. (MTV.) Großes Hauptquartier, 14. Sept. (Amtlich). General v. Hindenburg telegraphierte an S.Maj. den Kaiser: Die Wilnaerarmee, II., !!!,. IV. und XX. Armeekorps, sowie die 3. und 4. Reservedivision und fünf Kavalleriedivisionen sind durch die Schlacht an den masurischen Seen und die anschließende Verfolgung vollständig geschlagen. Die Grodnoer Reservearmee. das XXII. Armeekorps und der Rest des VI. Armeekorps sowie Teile des III. sibirischen Armeekorps haben im Gefecht bei Lyck schwer gelitten. Der Feind hat außerdem starke Verluste an Toten und Verwundeten. Die Zahl der Gefangenen steigert sich. Die Kriegsbeute ist außerordentlich groß. Bei einer Frontbreite der Armee von über 100 Kilometer sind ungeheuere Marschleistungen von zum Teil hundertundfünfzig Kilometern in vier Tagen erforderlich gewesen. Vei den auf der ganzen Front und Tiefe sich abspielenden Kämpfen, kann der volle Umfang noch nicht gemeldet werden. Einige unserer Verbände sind scharf ins Gefecht gekommen, die Verluste sind aber doch nur gering. Unsere Armee war siegreich auf der ganzen Linie gegen den hartnäckig kämpfenden, aber schließlich fliehenden Feind. Die Armee ist stolz darauf, daß ein Kaiserlicher Prinz in ihren Reihen gekämpft und geblutet hat. gez. v. Hindenburg. I Vliii» vif Hreitag, -en 18. September M4. Der Slehener Anzeiger erscheint täglich, auber Sonntags. — Beilagen: vierinal wöchentlich Siesiener.;amIIi»ni>!ä»er; »weunal wöchenll.iireir- blaltfilrdenKreirSieben (Dienstag und Freilag); zweimal monatl. Landwirtschaftliche Zkitsragen Fernsprech - Anlchlnsse: sür die Redaktion 112, Verlag ». Expedition öl Adresse inr Deveschen: Anzeiger viictzcn. Annahme von Anzeigen iür die Tagesiinninier bis vormittags 9 Uhr. Mim Mjeiger General-Anzeiger sür Oberhessen Rotationsdruck und Verlag der vriihl'schen Unio.-Vuch- und Steindruckerei 8. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schukstratz« 7. Y«,«g»pret», monatlich 7ö Pk, viertel- sährlich M. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich So Pf.; durch die Post Mk.2.—viertel- jährl. ausschl. Bestella. Zcilenprcis: lokallüPf, auSivärts 20 Pienniq. Eheiredakleur: A Goetz. Verantwortlich für den polit. Teil: Aug. Goey; für .Feuilleton', .Vermischtes' und.Gerichts- faal': Karl Neurath; sür .Stadt und Land': Kurt Bendt; für den Anzeigentell: H. Beck. Neueste Meldungen. (WTV.) Erostes Hauptquartier. 18. Sept. vorm. jAmtl.). In Ergänzung der Meldung von gestern abend. Das französische 13. und 4. Armeekorps und Teile einer weiteren Division sind gestern südlich Moyon entscheidend geschlagen'wordenTlnd haben ^mehrere Batterien verloren. Feindliche Angriffe gegen verschiedene Stellungen der Schlachtfront sind blutig zusammengebrochen. Ebenso ist ein Vorgehen französischer Alpenjäger am Vogesenkamm im Breuschtal zurückgewiesen worden. Bei der Erstürmung des Ehateau-Vrimont bei Reims sind 2500 Gefangene gemacht worden. Auch sonst wurden in offener Feldschlacht Gefangene und Geschütze erbeutet, deren Zahl noch nicht zu übersehen ist. Unser Ostheer setzt seine Operationen im Gouvernement Suwalki fort. Teile gehen auf die Festung Osowiez vor.