> * • W vfg. monatlich V H (ftj-, jafirbst, fiel in« H,u» 8 bz*H»li in mtvsn ftjcpdS-tiion oder in den Zweig. :'«u4<5*4eft«Bea rti»iti*n!* 80 Piz, — <8rf4*ini WO»«v«tze ira* — Reaakrion: Kelirrl- «*z S3. — 8*1 Äis*»Tn>aliriin 9 oder Rückiendunz ' Jttd)i veel*nqier wird Nicki qaranliert. 1 «a der i ^ it n 7, n " W. m. d ^ frpe<foa: Zeltersweg 83. gnzeigenpreis 15 pfg. die 44 mw breite Pelitzetle sür Auswärts 20 Psz Die 90 mm breite Reklame-Zeile 50 Psermiz Lrtrabeilogen werden nnch Oie»' J i »nd Größt berechnet Rabatt koninii bei Ueberichreiiunz de» Zaiilunz». zieles (30 Dazei, bei gerichtlicher Beitreibung oder er, Konkurs in WeqiaA, Platzvorschristen obneBerbindlichkei, Trutk der Giesteucr BerlaaSdriickcrei. Atbln Klein Nr. 72. Samstag, dm 5, September 1914. Telephon Nr. 362. 26. Iahrg. Dsrtztsehe Ka*>alkrk vor favb. Reims ohne Kampf genommen. — Amiens in deutschen Händen. — Paris ohne Regierung. — 90 000 Russen gefangen. Born Krieg im Wetten. Grobes Hauptquartier, 4. Septbr. 1944. Reims ist ohne Kamps beseht worden. — Die Siegesbeute der Armeen wird nur langsam bekannt. Die Truppen können sich bei ihrem schnellen Vormarsch nur wenig darum kümmern. Roch stehen Geschähe und Fahrzeuge im freien Felde verlassen da. Die Etappentruppcn müssen sie nach und nach sammeln. Bis seht, tat nur die Armee dts Generalobersten v. Bülow genauere Angaben gemeldet. Bis Ende August hat sie C> Fahnen, 233 schwere Geschütze, 116 Feldgeschütze, 79 Maschinengewehre und 166 Fahrzeuge erbeutet und 12 394 E c f a n g e n e gemacht. — Im Osten meldet Generaloberst v. H i n - d e n b u r g den Abtransport von mehr als 90 000 un- verwundeten Gefangenen. Das bedeutet die Vernichtung einer ganzen feindlichen Armee. Der Generalquartiermeister: v. Stein. Die sämtlichen Speersorts im Norden und Noedoste» Frankreichs besolde» sich in den Hände» der Deutschen, auch die Bergsestnng Givet. Deutsche Truppen bei Senlis. Aus Rottcrdem wird berichtet: Der Berichterstatter der „Times" meldet über die letzten Operationen in Rordsrankreich: Das Tal der Somme wurde aufgcgcben un de Amiens ist in deutschen Händen, nachdem ein blutiger Kamps geliefert, die Engländer aus Lafere zurückgezogen wurden und diese Forts von den Deutschen genommen waren. Der dreitägige Kamps bei Amiens erreichte seinen Höhepunkt an einem blutigen Tressen bei M o r e u i l, wo der Ersolg wieder aus deutscher Seite war. Die Verbündeten zogen sich in guter Ordnung zurück. „Daily Ehronicle" meldet, dah deutsche Truppen sich schon bei Greil befinden und sogar bei S e n l i s, so daß der Kanonendonner bereits in Paris zu vernehmen sein dürste. Deutsche Kavallerie ist bei Paris vorgedrunzen. — Tie Küstenfestung Boulogne soll von den Engländern geräumt sein. Nach dem Fall der beiden besesligien Plätze Laon und La Fere ist die zweite feindliche Linie Reims — Laon—La Fere, auf die die Franzosen sich hatten zurückziehen können, nachdem sie in der Schlacht zu Reims und Verdun zurückgeschlagen worden waren, bcDcut - ungslos geworden und die Ausdehnung der Front der gegen die französische Hauptstadt marschierenden deut - scheu Armeen hat sich dadurch beträchtlich verringert. Großes Haüplquartier, 3. Sept. Am Sedanfesttag, traf der Kaiser mit dem Kronprinzen zusammen bei Sorbey, südwestlich von Longuyon, inmitten des Schlachtfeldes vom 24. und 25. August ein. Von hier suhr er im Kraftwagen zum Königs - grenadier-Regiment Nr. 7, dessen Führer PyinzOs- k a r ist. Dort hielt er unter dem Eindruck des groh- artigen Sieges vom 1. September über zehn sranzösi- schc Armeekorps eine ergreisende Ansprache. Die Truppen antworteten mit Hurra und dem Gesang der Nationalhymne, während der Kanonendonner von Verdun herübcrtönte. Kein einziger Mitzerfolg. Die Heeresleitung gibt bekannt, da vielleicht die unausgesetzten Siegesmeldungen deutscherseits fast unsah- bar erscheinen möchten, dah doch tatsächlich kein einziger Mitzerfolg von uns verschwiegen worden ist, ferner dah es des den unablässig sich drängenden Kämpfen ganz unmöglich ist, die aus beiden Seiten cin- gctretenen Verluste schon zugleich mit der Mitteilung über den Ausgang der Kämpfe einigermaßen ausführlich bekannt ;u geben. Die Verl u st e des Gegners an Toten und Verwundeten übersteigen erheblich die unsrigen. Hierzu kommt der gro- he Abgang, den der Gegner durch Gefangennahme erleidet. WTB. Erohes Hauptquartier, 3. Sept. (Tclcgu.) Bei der Wegnahme des hoch in Felsen gelegenen Sperrsorts Givel haben sich ebenso wie im Kampfe um Namur die voi^ O e st c r r e i ch zuge - sandten schweren Motorbatterien durch Be' weglichkeit, Treffsicherheit und -Wirkung vortrefflich bewährt. Sie haben uns ausgezeichnete Dienste geleistet. Die Speirbefestigungen Hirsen, Les Ayvelles, Conde, La Fere, Laon sind ohne Kampf gewonnen. Damit befinden sich sämtliche Sperribefestigungen im nördlichen Frankreich auher der Festung Maubeuge i n unseren Händen. lieber den Sieg, den Generaloberst v. Bülow über die Franzosen bei St. Quentin davonqetragen hat, wird der, „Köln. Ztg." gemeldet, dah die Schlacht zwei Tage gedauert hat und dah vier französische Armeekorps und drei französische Reservedivisionen dabei im Felde gestanden haben. Paris ohne Regierung. General E a l l i e n i und Minister B r i a n d bleiben, wie aus Paris gemeldet wird, als Regierungsver- lreter in Paris zurück. Die fremden Gesandtschaften ziehen ebenfalls mit nach dem neu erwählten Regier - ungssih Bordeaux. Der französische Kriegsminister beschloß, die Jahresklasse 1914, die Reserve des aktiven Heeres, sowie die älteren Klassen der Territorialarmee einzuberufen, welche vorläufig zurückgestellt waren. Ein Aufruf Gallienis. Paris 4. Sept. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer amtlichen Mitteilung richtete General Eallieni folgenden Ausruf an das Heer und die Bevölkerung von Paris: „Die Mitglieder der Regierung der Republik haben Paris verlassen, uni der nationalen Verteidigung einen neuen Antrieb zu geben. Ich habe den Auftrag erhalten, Paris gegen den Eindringling zu verteidigen. Diesen Auftrag werde ich bis zum Ende ersüllen." Englische Meldungen. In einem Bericht der „Times" über die Kämpfe an der belgisch-französischen Grenze werden die britisch. V e r l u st e als ansehnlich bezeichnet. Viele Regimenter seien vernichtet und hätten den grötzten Teil ihrer Offiziere verloren. Der Korrespondent meint, der französische Gcneralstab habe die deutsche Truppenmacht unterschätzt. London, 1. Sept. Asquith sagte im Parlament : Wir brauchen alle Rekruten, die wir bekommen können, d. h. nicht nur 100 000 Mann sür die zweite Erpeditionsarmee, sondern so viel als möglich. Rekruten werden nicht zurückgewiesen wegen schlechter Zähne, wenn sonst ihr Gesundheitszustand gut ist. Wir sind bereit, Rekruten auch zwischen 30 und 40 Jahren als einstellbar anzusehen. Der Premierminister wandte sich dann gegen die Anträge zweier konservativer Hausmitglieder, Verlustlisten, wenn auch unvollständig, bekannt zu geben. W.T.B. Berlin, 1. Sept. Ueber Stockholm erklärt das „Astcnbladet" aus London: In England herrscht stacke Beunruhigung wegen der Habgier' Japans, das Absichten auf Deutsch-Guinea und den übrigen deutschen Kolonialbesitz zu eckennen gibt. Englische und | besonders australische Politiker fordern, dah England ' durch sofortige Besitzergreifung dieser Kolonien der japanischen Raubgier zuvorkomme. Die englische Zeitung „Times" schiebt die Schuld an der Niederlage der englischen Truppen in Frankreich dem Ausbleiben der versprochenen französischen Unterstützung zu. Sie zitiert aber auch den Ansspruch eines Engländers, der dabei gewesen ist: Die Deutschen kommen über uns wie eine StUrmwel- l e, der nichts st a n d h a l t e n kann. Born Krieg im Osten. Noch 20 080 Gefangene mehr. Wie amtlich bekannt gegeben wird, ist die Zahl der Gefangenen bei der Schlacht bei Ortelsiburg, Gilgen - bürg und Tannenburg noch größer, als bisher angenommen work-en ist. Die Zahl der Gefangenen beläuft sich, wie jetzt sestgeslelll werden konnte, auf insgesamt 90 000, darunter^ über 300 Offiziere. Wie viel Geschütze Und sonstige Siegeszeichen noch in den preußischen Wäldern und Sümpfen stecken, läßt sich zurzeit nicht übersehen. Anscheinend sind nicht 2, sondern 3 russische kommandierende Generäle gefangen. Der russische Armeeführer ist russischen Nachrichten zufolge gefallen. D>esterreictiifctie Waffenerfolge. WTB. Wien, 2. Sept., 9 Uhr vormittags. (Tlg.) Die einwöchige erbitterte Schlacht im Raume von Sa- mostye-Tyschowcy fühcke gestern zum v o l I st ä n d i - gen Siege der Armee A u f f e n b e r g. Scharen von Gefangenen und bisher 160 Geschütze wurden erbeutet. Die Russen befinden sich im Rückzug über den Bug. Auch bei der Armee D a n k l, die nun Lublin angreift, sind ununterbrochen Erfolge zu verzeichnen. In O st g a l i z i e n ist Lemberg noch in unserem Besitz. Gleichwohl ist dort die Lage gegenüber dem starken und überlegenen russischen Vorstoß sehr schwierig. Der Stellvertreter des Chefs des Eeneralstabes: H o e s e r, Generalmajor. Rock, keine Entscheidung der Riesenschlacht. W.T.B. Wien, 4. Sept. Die Schlacht, die sich auf dem russischen Kriegsschauplatz aus der österreichischen Offensive entwickelte, hat eine Entscheidung des Feldzuges noch nicht gebracht. Auf dem west - liehen Flügel gegen den Feind verbringend, in Ostga- lizien den vaterländischen Boden gegen einen überlegenen Feind Schritt für Schutt verteidigend, haben die österreichischen Truppen allenthalben den alten Ruhm ihrer Tapferkeit gerechtfertigt und sehen den noch bevorstehenden ernsten Kämpfen mit Zuversicht entgegen. Der Rune Hilst dem Serben. Der Berichterstatter der „B. Z." meldet aus dem österreichischen Hauptquartier vom 31. August: Vom südlichen Kriegsschauplatz liegt hier die Meldung vor, daß russische Munitionstransporte für Serbien auf der Donau unausgesetzt stattfinden. An der Donaumündung werden angeblich auch Vorbereitungen sür russische Truppentransporte nach Serbien getroffen, wodurch die r u m ä n i s ch - b u l - gar,ische Neutralität bedroht würde. Allerlei ttriegsnachrichten. Dem stellv. Generalkommando 18. A. K. gehen in letzter Zeit derartig viele persönliche Gesuche, Briese in dienstlichen und privaten Angelegenheiten, sowie Zm schristen aller Art über palnotische Wünsche und Erfindungen, unter Uebergehung der vorgeschriebenen und üb- sichen Zwischenbehörden zu, daß es trotz erheblicher Vermehrung des bis zum äußeyslen angespannten Personals nicht mehr im Stande ist, diese Eingaben selbst zu beantworten. Derartige an das Gen.-Kdo. gelangenden Zuschriften werden daher fortan ausnahmslos zunächst der betr. Zwischenbehörde erster Instanz zur Prüfung, und, falls angängig, zur Entscheidung, andernfalls zum Bericht übersandt werden. Hierdurch entsteht für die betr. Briefschreiber zweifellos ein erheblicher Zeitverlust bevor sie einen Bescheid erhalten können. Da es sich aber in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle uNr solche Angelegenheiten handelt, welche im Wirkungskreis der Zwischenbehörde liegen und von diesen vollgüüig entschieden werden können, so liegt es im eigenen Interesse der betr. Briefsteller, dah sie ihre Eingaben an diese Behörden und nicht an das General- Kommando richten. Ein Gleiches gilt für das persönliche Anoringen von Gesuchen. Bezüglich der zahlreichen ohne Namensunterschrist hier eingehenden Briese, wird bemerkt, daß sie ausnahmslos in den Papierkorb wandern. Der Gesundheitszustand im .Heere. Das Urteil des L h e s s des F e l d s a n i t ä l s - wesens über den Gesundheitszustand aller Teile unseres im Felde stehenden Heeres ist g u t. Seuchen sind bisher nicht ausgetreten. Freilich stehen unsere Truppen zum Teil in Feindesland, das sich bis dahin keiner so guten hygienischen Aussicht erfreute, wie unsere Heimat, und dessen Bevölkerung manche Trägey und Keime ansteckender Krankheiten in sich birgt, doch waltet auch gegen diese Uebelstände weitgehende Vorsicht im deutschen Heere. Die P o ck e n s ch u tz i m p f U n g ist streng durchgesührt und wird im Notsall auch bei der feindlichen Bevölkerung durchgesetzt. Typhus-, Cholera- und RNhruntersuchungsgeräte nebst den nötigen Schutz- impsungsstossen werden mitgesührt. «achverständige Hygieniker befinden sich in den Reihen unserer Militär - ärzte', leider wurde auch von ihnen schon einer bei vor- scrgender Brunnenuntersuchung hinterrücks von Landeseinwohnern erschossen. Im I n l a n d e sind nennenswerte Häufungen übertragbarer Krankheiten ebenfalls nicht zu verzeichnen. In dieser Hinsicht werden besonders scharf die Kriegsgefangenen überwacht. Bon regelrechten Heeres geschossen verursachte Wunden zeigen durchweg gutes Heilungsbestreben. Das deutsche Beroandsverfahren, insbesondere die Anwendung der deutschen Bcrbandspäckchen, b e - währte sich; in den vordersten Linien angelegte Verbände sahen noch zur Zeit des weiteren Rücktransports der Verwundeten gut. Ein groher Teil der zurückbeförderten Verwundeten ist bereits in Genesung und drängt wieder nach der Front zurück. Orden und Ehrenzeichen »nscr Feinde von den Deutsche» abgcschüttelt. Im Namen vieler deutscher Gelehrter veröffentlicht Er nst H äck e l eine Erklärung, nach welcher die Unterzeichneten auf alle ihnen von englischen Universitäten, Akademien und gelehrten Gesellschaften verliehenen Ehrungen und die damit verbundenen Rechte verzichten. Nochmals die Stadt Löwen. Ueber die Vorgänge in der belgischen Stadt Löwen, wo die deutschen Truppen ganz plötzlich von der Bürgerschaft überfallen wurden, wird noch geschrieben: Auffallend war der plötzliche Uebergang vom tiefsten Frieden zu hellem Aufruhr. Es ist ganz klar, dah dieser Aufstand von den Behörden gebilligt und organisiert war. Durch welche Lügennachrichten man die Bürger von Löwen zu dieser wahnwitzigen Tat getrieben hat, wird wohl kaum ermittelt werden können. Es ist besonders bemerkenswert, dah zumeist autz den oberen Stockwerken, hinter Schornsteinen und Dachgesimsen hervor, von hinten aus die deutschen Truppen geschossen wurde. Die Belgier sind also in einer geradezu verächtlichen, meuchelmörderischen Art gegen die nichtsahnenden Deutschen vorgegangen, in der Art eines feigen Buben, der seinen Gegner von hinten nie-er - knallt, weil ey sich fürchtet, ihm offen entgegenzutreten. Dah von der deutschen Seite keifte Uebergriff« statt- gesunden haben, die Anlaß zu dem Vorgehen der Belgier hätten geben können, ergibt sich schon daraus, dah es zum Teil Landsturmiruppen waren, die in Löwen als Garnison verblieben waren. Diesen ruhigen älteren Leuten, die meist selbst Familienväter sind, wäre es sicher nicht im Traume eingefallen, auch nub einem Belgier irgend etwas zu Leide zu tuü. Die Hand des Krieges hat sich schwer, auf die Stadt Löwen gelegt, und sie hat durch ihren Untergang gesühnt, was ihre Einwohner begangen haben. Es sei aber nochmals betont, dah die eiserne Notwendigkeit dazu zwang, die Stadt den Flammen zu überliefern. Die Japaner in China. „Daily Telegraph" zufolge bereiten sich die Japaner auf eine längere Kriegsdauer in Kiaut- schau cor. Sie wollen langsam und methodisch Vorgehen und Menschenmalerial möglichst sparen. Das Parlament werde die Kredite bewilligen, um die Heere bis zum nächsten Jahre in Schantung zu hallen. * In Budapest hat ein sozialdemokratisches Blatt sich wie folgt geäußert: Der Krieg, welcher jetzt gegen den russischen Zarismus und seine Vasallen geführt wird, wird von einer großen geschichtlichen Idee beherrscht. Das Dröhnen der Kanonen, das Knattern der Maschinengewehre und die Reiterangriffe bedeuten die Vollstreckung des demokratischen Programms der Völkerbe- freiuNg. Jedes Herz, das'fähig eines Gefühls für Gerechtigkeit und Menschlichkeit ist, muß wünschen, daß die zarische Macht vernichtet wird. Auskunft über Militärpersonen. In zahlreichen an den Generalquartiermeister gerichteten Zuschriften wird Auskunft über den Verbleib und Aufenthalt einzelner Heeresangehöriger erbeten. Solche Auskunft vom Großen Hauptguarfter aus über einen einzelnen zu erteilen, liegt außerhalb jeder Möglichkeit. Die Zuschriften werdest daher dem Zentralnachweis - buleau in Berlin, Dvrotheenstraße, zugeleitet, bei dem alle Nachrichten über die Verluste beim Feldheer zufam- menlaufen. Es empfiehlt sich daher dringend, sowohl im Interesse der Beschleunigung wie auch der Geschäfts- entlastuNa derartige Zuschriften unmittelbar an das Zen- tralnachweisebureau zu' richten. aller Mit. Albanien. Durazzo, 4. Septbr. Die Kontrollkommission begab sich gestern zu den Aufständischen und teilte ihnen mit, dah der F ü r st a b g e r e i st sei. Die Regierung Albaniens wird in nächster Zeit von der Kommission übernommen werden. Der Fürst hät v«r seiner Abreise eine Amnestie für alle Gefangenen ungeordnet. V a l o n a, 4. Septbr. Auf dem Regierungs-Palast weht die rotschwarze Fahne, während auf der Kaserne der Gendarmerie, in dey sich das Kommando der Aufständischen befindet, die türkische Fahne weht. Der Führer der Aufständischen hat den Konsulaten Zusicherungen betreffend di«' öffentliche Ordnung gegeben. Die europäischen Kolonien verhalten sich nchig. Koiislikt zwischen Griechenland und der Türkei. Die Möglichkeit eines Konfliktes zwischen Griechenland und der Türkei rückt nach einer Meldung des „Corriere della Sera" immer näher. notwendige krdödung d. ftok*abfatze$. Von zuständiger Seite erhalten wir folgende Zw- schrist: Wie jeder Kenner der Verhältnisse weiß, bftdet für die rheinisch-wesffälische Bergwerksinduftrie feit mehreren Jahren eine ernste, von Jahr zu Jahr steigende Sorge die Frage, wie es möglich ist, den Koks-Verbrauch uüd -Absatz zu erhöhen. Bei Prüfung dieser Frage darf als bekannt vorausgesetzt werden, dah die Herstellung von Koks und die Verwendung der dabei zeugten Gase zu Leucht-, Heiz- und Krastzwecken, sowie die Gewinnung der vielseitig verwandten Nebenprodukte aus den Koksofengasen, nicht lediglich im Interesse einer Gewinnerhöhung für' die Zechen, sondern autz national-wirtschaftlichen Gründen eyiorderlich ist, da die Ausnutzung der Kohle durch Verbrennung in ihrer GewinnuUgsform als nicht wirtschaftlich bezeichnet werden muß. Um die Wichtigkeit der vorliegenden Frage kuyz zu kennzeichnen, ist zunächst darauf hinzuweistn, daß im rheinisch-westfälischen Jndustriebezirk und Umgebung bereits viele Städte und Gemeinden auf die Errichtung bezw. Wetterführung eigener Gasanstalten deswegen verzichtet haben, weil sie ihr Gas aus den Koksofenanla- gen großer Zechen zu billigeren Preisen beziehen köw neu. Autz den Koksofengasen wird bekanntlich das Ammoniakwasser gewonnen und daraus das sür die Ernte- crträgnisse unserer heimischen Landwirtschaft bedeutsame Düngemittel schwefclsaurcs Ammoniak. Die außerdem gewonnenen Teere und Teeröle bilden die Grundlage unserer ganzen chemischen Industrie und ihrer weltbe - kannten Ferligfabrikate. Die Teeröle sind für unsere Marine, besonders in den heutigen Kriegszeiten ein hochwichtiges Heizmaterial, ebenso wie di« erzeugten Benzolmengen für die Kraftfahrzeuge unserer Landarmer umsomehr benötigt werden, als die Einfuhr des fast ausschließlich aus dem Autzlande stammenden Benzins (bezw. Rohöls) seit Ausbruch des Krieges erheblich zu- rnckgetzangen ist und möglicherweise zeitweilig ganz zum Erliegen kommt. Während es demnach im Jntereffe der Landesverteidigung unbedingt geboten wäre, die Benzol- und Teerölgewinnung nicht nur im bisherigen Umfange aufrecht zu erhalten, sondern noch zu vermehren, ist das Gegenteil zu einer zwingenden Notwendigkeit geworden. Durch die Einberufung eines Teils der Bergleute (etwa ein Drittel) zu den Fahnen, ist die Kohlenförderung naturgemäß zurückgegangen und zwar nicht nur auf elwa zwei Drittel, sondern aus etwa die Hälfte, aus Gründen, die hier nicht näher dargelegt zu werden brauchen. Damit ist ein entsprechender Rückgang in der Kokser - zeuguüg und in deren Folge der Benzol- und Tecröl- gcwinnung von selbst gegeben. Aus demselben Grunde haben, ganz abgesehen von dem während der Mobilmachung herrschenden Magen - Mangel, die Hauptabnehmer des Koks, die Hütten - Ein stiller Mensch. Roman von Paul B l i ß. Nachdruck verboten. Jetzt in dieser kraftwürzigcn Frühlinasnacht, in der alles zu neuem Leben keimte und dränate, jetzt empfand er es zum ersten Male so ganz klar, wie — wie unendlich einsam er doch eigentlich war. . Ein leises, wehes Weinen ging durch seine Seele: die Erkenntnis von dem Unvollkommenen in der Welt, — von der Sehnsucht, die nie Erfüllung findet. Und mit einem Male dachte er wieder an den jüngeren Bruder. Ja, der stand mitten in Glanz und in Fülle! Den umjubeltc und verwöhnte man! Der war das Schoßkind des Glücks! — Ihn aber, den einsamen" und stillen, ungelenk schwersälliqen Menschen, ihn mied man. ibn ließ man seiner Einsamkeit, — mochte aus ihm werden, was wollte! Das Herz krumpfte sich ihm zusammen vor Weh und verhaltenem Kummer. Und müde, wie hoffnungslos, ließ er jetzt, da niemand ihn beobachtete, einen Augenblick den Kops sinken, und seine Augen wurden feucht. Aber auch einen Augenblick nur, schon im nächsten riß er sich zusammen, stolz und hart und zäh, richtete den Kobs wieder auf und blickte mutig und still in die „tzu- kuuft Inzwischen hatte man im Festsaal den Konter zu Ende getanzt. Onkel Klaus war wirklich bereit gewesen, das sitzcnaebliebeue Fräulein Brcitmann zu engagieren, aber als er zur Stelle war. hatte Kurt, der Unermüdliche, doch noch einen vakanten Herrn ausgetrieben, und so war die Ehre des Hauses' gerettet. Still lächelnd giitg Onkel Klaus weiter. Es war ihm so auch lieber. Im Aebcnraum traf er seinen Vetter. den Jubilar. Gerade stand Tante Marie bei ihm und berichtete brühwarm, mit leiser, aber erregter Stimme, über den Zusammenstoß mit Bruno. Ter alt? Herr hörte schweigend zu, aber aus seiner S-irn sammelten sich Fallen des Verdrusses und der Betrübnis. Endlich wandte er sich an Onkel Klaus mit der Frage: „Was sagst Du nun dazu wieder? Ist so ein Benehmen nicht direkt unerhört?" Onkclchen zoa die Augenbrauen hoch, zuckte mit den ch'i, und sagte vorerst nichts. Die Anwesenheit der -unie V-.-Ac störte ibn. ’* "ater aber sprach ärgcilich weiter: „Das aanze atgen stört er einem, der Trotzkopf, Imme: rät- lelbafter wird sein Betragen Ich finde absolut keine Erklär,mn dafür." '.Wirklich nirti?" - *yrao*nb lab Onkel Klaus auf. Erstaunt blickte das Geschwisterpaar den Sprechenden an. "Wie meinst Du denn das?" hob endlich Herr Wal- dcmar Büttner an. Onkclchen setzte seine sarkabisebe Miene ans und erwiderte aanz ziclbewubt: „Hast Du Dick, wirklich noch me ernsthaft gefragt, wodurch der Junge so still und so herb geworden ist, lieber Waldemar?" Der alte Herr war einen- Moment ganz sprachlos und in üch gcscblossen, Tante Marie aber toollte sick> empören, indem stc ironisch sagte: „Es scheint. D» willst solchen Eigensinn gar noch entschuldigen!" „Me-ne liebe Base," entgegncte Onkel Klaus spöt- t.stud, „ich glaube. Deine Anwesenheit ist drüben bei den Gasten entschieden vonnöten," Sie warf ibm einen Wntbl-ck zu. Immer ,'tand sic mit ihm aus Hieb und Stich. Tann rauschte sie wortlos davon. ur a,l-!u waren, lad der Jubilar seinen Betz tcr an, ein wenig ungcher zwar, doch zwang er sein« stimme zur Ruhe. „Ich glaube. Tu willst mir einer Vorwurf mawen, wie?" „Machst Tu Dir denn den nickt selber, liebe, Waldi?" .-w,e,o? yavc nutzt stets ,ur den Jungen ge- sorg. solange er meiner bcdurstc? Hat es ihm je an irgend etwas gemangelt?" "Aeußcrlich vielleicht nicht. Aber da drinnen! Fck, j! ra 0 e -'lh- hB er icmals Deinem Herzen auch nur halb so nahe gestanden, wie Tein Kurt? Nun bitte sei einmal ganz ehrlicb," ' . bube für den einen wie für den andern gesorgt, 'lang cs ein wenig kleinlaut zuruck ,. "?^re"e ich nicht, lieber Waldemar, Aber inner- «ich. wie liehst Tu da zu ihm? Ich fürchte. Ihr seid Euch letzt völlig cmzrcmvei.' .Uno wenn cs so ist, liegt cs vielleicht an mir?" „Ick, glaube beinahe," „So? Also hätte ick vielleicht dem Trotzkops noch Abbitte leisten sollen, wie?" „Du hättest ihm die gleiche Liebe angedeihen las- scn sollen wie Deinem zweiten Sohn." „Kurl steht mir näher! Er liebt mich, wie ich ihn liebe!" „Und Bruno? Warum steht er Dir serner?" „Weil er störrisch und trotzig war. von allcrsrühc- ster Jugend an!" „Nein, Waldemar, Tu bist nicht ehrlich. Gesteh' cs Dir nur selber ein, Bruno stand Dir immer ferner, weil er von Deiner ersten Frau stammt. Das war der rechte Grund." Nuhig, mit milder Stimme hatte cs Onkel Klaus gesagt, und ebenso zart fuhr er nun sort: „Ich mußte Dir das einmal sagen, lieber Vetter, ehe es zu spät wird, ehe die Kluft zwischen Euch unübcr- brückba, wird." Der greise Jubilar hatte sich gesetzt. Der Borwurf traf ihn. Er Mußte seinen Kops stützen. Endlich begann er wieder: „Was soll ich vor Dir einen Hehl daraus machen. Du weißt es ja, daß man mich in diese erste Ehe hincingcdrängt hatte. Es war eine reine Geldheirat. Mein Herz sprach nie darin mit." „Aber durch diese Geldheirat schufst Du Dir die Existenz und die Stelle, die Du heute hier einnimmst. Das vergiß nicht, Waldemar." „Ich habe es nie vergessen." „Es scheint doch. Sonst hättest Du Bruno nicht so auswachsen taffen." „Er war störrisch und unaufrichtig, stets, von frü- bester Jugend an!" Du hast ihn nur nicht mtt der rechten Liebe ange- sehen." „Das ttotzige, dicke Blut serner Mutter und deren Vorfahren rollt auch in seinen Adern." „Schilt ihn deshalb nicht Solche Leute sind zäl und treu. Es ist Verlaß aus fl«! Der Kern muß gu sein! .Den Kultursirnis gewöhnt man sich leicht an." werke, ihre Produktion in noch größerem Umfange einschränken, z. T- wie in Lothringen und Luremburg, seit Ausbruch des Krieges bereits fast ganz cinstellen müssen, sodah die Zechen für ihre Koksmengen einen Absatz haben, der nur noch etwa 10 bis 12 Prozent ihrer Beteiligungsziffcr beim Kohlensyndikat beträgt. Infolgedessen sind die vor dem Krieg schon vorhandenen großen Koksvorräte auf den Zechen und den sonstigen Etapetplätzen derart angewachscn, daß die Zechen zur weiteren Einschränkung und teilweisen Einstellung ihrer Kokereibetriebe und damit auch ihrer Benzol- und Teerölgewinnung gezwungen sind, wenn keine neuen Absatzmöglichkeiten für Koks geschaffen werden. Im Interesse der vaterländischen Verteidigung besteht dahe? für jeden Brennstoffverbrauchei die Pflicht, zu prüfen, ob er an seinem Teil zu der Koksabnahme beitragen kann. Mit gutem Willen und bei richtiger Anleitung kann für viele Zwecke Koks ganz oder teilweise durch Vermischung mit Kohle als Ersatz für Kohle verwandt weiden. In erster Linie wäre es Sache der staatlichen Eisenbahnverwaltung als einem der größten Kohlenverbraucher, mit gutem Beispiele voranzugeben und zwar ohne Verzug. Mit der Anstellung von Versuchen ist keine Zeit mehr zu verlieren. Die Lokomotiven der Berliner Stadtbahn z. B. wurden früher nur mit Koks geheizt, warum sollten die Lokomotiven auf den anderen Strecken nicht auch mit Koks, wenn nicht ausschließlich, so doch mindestens mit einer Beimischung von Kohle, geheizt werden können? jHu$ Stadt und Land. * Wie vom Kriegsschauplatz berichtet wird, hat der Großherzog den bisherigen Gefechten beim General-Kommando des Armeekorps beigewohnt. Wiederholt Hallen die hessischen Truppen die Freude, rhren Landesherrn zu sehen, welcher hierbei seiner Genugtuung über das gute Aussehen, den vortrefflichen Geist und die außerordentlichen Leistungen der Hessischen Regimenter in Gefechten und Märschen zu erkennen gab. Besonders befriedigt war unser Eroßherzog auch von der hohen Anerkennung, die unseren hessischen Truppen von ihren Dicnstvorgesetzten zuteil wurde. Soweit es bei dem raschen Fortschreilen der militärischen Opera tionen irgend möglich war, hat der Großhcrzog die Verwundeten in den Feldlazaretten besucht und sich davon überzeugt, daß sie gut versorgt werden. * E i n beherzigenswerter Rat. ^Die „Voss. Ztg." aibt in einem Artikel über die schöne Sitte, die Siege durch Aushängen von Fahnen zu feiern, den beherzigenswerten Ratschlag, den Fahnenschmuck nicht länger als bis zum folgenden Avend prangen zu lassen, weil ihr a l l z u l a n g e s Verbleiben A ü g e und Herz a b st u m p f t. Landwirte sorgt für »ormalc Winterbestellung. Nachdem die Getreideernte fast ganz geborgen ist, wird es in dieser ernsten Zeit zu einem dringenden Gebot, mit allen Mitteln für eine normale Winter- b e st c l l u n g zu sorgen. Es ist unter, allen Umständen erforderlich, daß die Winterbestellung, Bodenbear - beitung, Düngung mit tierischem uub künstlichem Dünger sowie Aussaat in demselben Umfange und mit derselben Sorgfalt vorgenommen wird, wie in Friedensjahren. Da das Wintergetreide in Deutschland fast 60 Prozent der gesamten Getreidefläche beansprucht, würde eine Vernachlässigung oder Einschränkung unserer Winterbestellung gegenüber ihrem normalen Frie- densstande geradezu eine Katastrophe nicht nur für die Landwirte selbst, sondern für die gesamte Volkseyiähr- ung hcrbeiführen können. »Aber er ist mir ja ausgcwichcn, jawohl, direkt aiisgewichen, immer und immer! Ich habe nie den Weg zu seinem .Herzen und Vertrauen finden können!" „Weil D» ihn verschüchtert hast. Solche Naturen wie er wollen verstanden sein!" „Also ich hätte es somit nicht verstanden, wie?" „Fch fürchte, Tn hast Dir nie die rechte Mähe dazu gegeben, lieber Waldemar " Ruhig zündete nch Onkel Klaus eine neue Zigarre an. Tann, da er Gäste kommen sab, brach er ab und sagte nur noch: Aber wir sprechen wohl besser ein andermal mehr darüber, nicht wahr"" Boa allen Seiten kamen nun die Gäste Man wollte j den Jubilar im Saale haben. Und er muhte, obgleich .; ibm im Augenblick gar nicht der Sinn darnach stand, wob! oder üf-cl solgen. Und während er nun noch einmal von allen Seiten nmjubelt und aefeiert ward und er alles lächelnd über ■ sich ergeben lwaneerten seine Gedanken zu dem Ge- sprä.v zurück, das er eben mit dem Reiter gesührt hatte. Es war etwas in ihm hasten geblieben van alledem. Ein leiser Vorwurf guälte ihn nun doch. So ganz frei_ von Schuld konnte er stch doch nicht sprechen. Tas muhte er sich nun cingeslcbcn. Und dieser Vorwurf anälte ibn auch die ganze Nacht noch, als das Test längst beende« war und alle schon ibr Laaer ansocsucht batten. Schlaflos lag er da und sah mit starren Augen in das Helle Mondltcht. das bleich und schreckhaft den ganzen Raum füllte, und immer lvieder kam die mahnende Stimme in ihm zum Wort, die ibn immer von neuem anklagte, seinem ältesten Soün iinrcÄt getan zu baden. Die ganze Nacht warf er sich ruhelos umber. Und erst, als er gegen Morgen zu der festen Vornahme nch durchgerungen. zu Bruno binaussahren zu wollen und ihm zur Versöhnung die Hand zu bieten, da erst fand er noch ein paar Stunden Schlaf. Und wirklich, aleich am nächsten Tage machte er cs wahr. Ohne zur Schwester oder zu Kurt ein Wort von seinem Vorhaben zu sprechen, lieh er anGanncn und fuhr hinaus nach Schönau zu seinem ältesten Sohn. Als er so in den Hellen, sonnigen Frühlingstag bin- einsuhr, sah er stnnend in die blaue Lust und übcr- ' G i e h e n, 3. Sept. Der Ortsgewerbe- verein hielt am Dienstag eine Vorstandssitzung ab, die jich mit den durch den Krieg besonders ungünstig gestalteten Verhältnissen im Handwerk beschäftigte. Der Vorstand beschloß, die beabsichtigte Gründung einer sogenannten Kriegskreditkasse tatkräftig zu fördern. Gleichzeitig wurde ein Ausschuß gewählt, der durch die jetzigen Verhältnisse in Not geratenen Mitgliedern durch Rat und Tat zur Seite stehen soll. * Bad-Nauheim. Die Bade- und Trinkkur wird im vollen Umfange aufrecht erhalten. Täglich spielt die Kapelle an den Trinkkuranlatzen patriotische Weisen. Die Pensionen und mehrere Hotels bleiben den Winter über geöffnet. * Leihgestern. Der Gr oh Herzog hat dem evangelischen Pfarrer Kirchenrat Karl S1 r a ck anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand die Krone zum Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. ! Kassel. Die Stadtbehörden ernannten den Heerführer Generaloberst v. Heeringen zum Ehrenbürger. * Essen. Der Zechenverband hat dem Landeshauptmann der Provinz Ostpreußen 100 000 Mk. zur Linderung der durch den feindlichen Einfall her- vorgerufenen Not in der Provinz Ostpreußen, deren Söbne unter den Bergleuten des rheinisch-westfälischen Bezicks zahlreich vertreten find, zur Verfügung gestellt. Merkblatt. Auf Anregung des Reichsamts des Innern und des Kgl. Preuß. Ministeriums für Landwirtschaft, Domänen und Forsten, hercuuStzegeben von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft Berlin. Verstärkung der Futtcrvorrätc. Die Zeit für die Aussaat selbst der schnell wachsenden Stoppelsaaten, wie Senf, Buchweizen und Spargel, dürste für den größten Teil unseres Vaterlandes vorüber fein, wohl aber, kommen folgende Maßnahmen in Betracht: 1. Haushälterisches Wirtschaften mit allen zu Futter - zwecken verwendbaren Stoffen. Kein voreiliges Verkaufen von Futter- und Streumitteln. 2. Schleunigste Aussaat frühzeitig verwendbaren Frühjahrsgrünsutters. a) Johannisroggen oder gewöhnlicher Roggen mit Zottelwicke; b) Raps mit Fuiterroggen; c) Inkarnatklee oder Schwedenklee. 3. Stehenlassen des alten Klees und Kräftigen desselben mittels angemessener, leicht löslicher Kunstdünger (nötigenfalls mit etwas Stickstoffdünger nachhelsen!) Eine schwache Stallmistdecke beschleunigt das Wachs- tum. 1. Einsäuern oder, gegebenenfalls Trocknen bezw. Heuen von Eründüngungspflänzen, wie Klee, Serradella, Lupinen (lediglich Einsäuerung), auch Rübcnblcttt oder Kartoffelkraut. 5. Teweiden der Stoppeln, Wiesen und Weiden , lange, wie nur irgend möglich, auch mit Schweinen. Düngung der Weiden und Futterschläge. 6. Dasßzur menschlichen Ernährung brauchbare) Getreide darf nicht verfüttert werden. 7. Verwendung des gesunden Strohes zu Futterzwrl- ken. Als Ersatz der Einstreu kommen in Frage vornehmlich Torsstreu, serner Waldstreu, Heidekraut, Sä- gespän«,» zum Füttern ungeeignetes Kartoffelkraut, Schilf, Binsen und Erde. v-v-ue a'ies nocki einmal, was der gestrige Taa tbm an Ebren und Treiide bereitet batte. Bis auf den einen Mißklang mit Br"no war es nur Lieb« und Glück ge- wcien. lind so wie dieser Taa sich aeslaltet hatte, so war eigentlich auA sein ganzes langes Leben vewcscn: immer waren Glück und Freude seine steten Bealeiter gewesen, immer waren seine Unternehmungen von Erfolg gekrönt und iminer halte man ihn mit Anerkennung und Ekr-n überhäuft: so wie man jetzt — wer auch seinen! Waaen hier begegnen mvckite — tief den Hm vor ibm zog. i> war er altentbalben und immer mit Ehrfurcht begrüßt worden. Wabrhastig er konnte zufrieden sein, denn das Leben hatte ibn ant gebettet. Aber schließlich gab cs auch in seinem Hanke ein Gespenst. S i-nrnnze!nd mußte er es sich einacstehen. ttnd dieser dunkle Punkt in seinem sonst so freud ekelten Dasein. es war iene kurze, aber unersrcukiche Zeit seiner erste» ecks deren lebendes Andenken sein erstg-ba» rener ^ohn Bruno ibm ständig vor Angen war. Mit bciml^„ot Entsetzen, backte er an iene Zeit, die ans sei- ner Erinnerung ausznti'aen. ihm noch immer nicht gelungen war. Sein "'»'er. ein willen-starker und jähzorniger Mann, batte i'n. den feschen und stvtten Lebemann. in diele Eb? bineingerwungen. Er. dess-m Herz an all' dm> Tand »nd Frohsinn der aroßcn Welt da draußen hing, er muß'e hier in dem kleinen Nest bleiben und eine reiche Heirat machen, damit das alte Han- delshaus neuen Glanz und neue Mittel bekam, damit man. um jeder au'blübrnden Konkurrenz zuvorzukommcn, überseeische Verbindungen großen Stils anknüpsen konnte. Ter kalten Spekulation eines autcn Rechners mußte er sein junaes. jauchzendes Lebensglück opfern. Er tat cs, weil ihm keine Wahl blieb. Wie in Zerknirschung und Verzweiflung tat er es. Man hatte ibm den Trost milgegeben, daß alles im Leben nur Gewohnheit sei, und daß er mit einigem guten Willen sich auch in diese Ehe ohne Liebe Hineinsinden würde. Gelacht hatte er dazu, denn er wußte, daß er nie so sein Glück finden würde. Und er hatte nur zu recht behalten. Eine qualvolle, eine grausame Zeit war es für ihn geworden. Zwar hatte er seine Frau stets mit Zartheit und Takt behandelt, aber sein Herz, seine Seele gab er ihr nicht: innerlich blieben üe sich fremd und 8. Im gegebenen Falle Verfüttern von entschälten und gerösteten Rtotzkastpnien, Eicheln, Bucheckern, sowie Eintreiben von Schweinen in die Forst. 9. Es ist daraus hinzuwirken, daß alle vorhandenen Trocknereien, deren Zahl nach Möglichkeit noch zu vermehren ist, bis zur höchsten Leistungsfähigkeit ausgenutzt werden (Lohntrocknung). Das Trcckenfutter ist aufzuöewabre,,, bis alle wasserreichen Futtermittel verbraucht sind. Es ist ernstlich zu erwägen, einen Teil der Zuckenübencrnte, fysch oder getrocknet, zu verfüttern. 10. Füttere nach Leistuug, d. h. bevorzuge bei der F»1- lerzuleilung die leistungsfähigeren Tiere. Kirchliche Kachrichten. Evang,fische Gemrindc in Giehrn. Sonntag, den 6. September, 13. nach Trin. Kollekte für die Kaiscr-Wilhelin-Stistung für deutsche Kriegsinvaliden. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vcrm. 8 Uhr: Pfarrers Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neuionfirmierten aus der Markusgemeinde. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer, D. Schlosser. Vorm. 11 Uhr: Kindeckirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Mittwoch, den 9. September, abends 8 Uhr: Kriegsbetstunde. Pfaner D. Schlosser. Nächstkünstigen Sonntag, den 13. Septbr., wird Beichte und hl. Abendmahl für die MaithäuS- u. Mar- kuSgemeinde gemeinsam gehalten werden. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Ausfcld. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierlen aus der Johannesgemeinde. Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Vechtolsheimer. Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- uttd Johannesgemeinde gemeinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Vorm. 11% Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Vechtolsheimer. Jeden Samstag zwischen 7 und 8 Uhl werden beide Kirchen geöffnet und darin bei Orgelspiel Gelegenheit zur stillen Andacht gegeben sein. Katholische Gemeinde in Giehen. Samstag, den 5. September. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele- genheit zur HI. Beicht. Sonntag, den 6. September. 14. Sonntag nach Pfingsten. Schutzengelsest. Vorm. 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vorm. 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm, 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt."^ Nachmittags 2 Uhr: Andacht zu den hl. Engeln mit Segen. Nachm, um 4% Uhr: Jungfrauen-Kongregation. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag Samstag, abends um 7% Uhr ist Kriegs- Vittandacht. Verantwortlich: A l b i n Klein, Gießen. kalt gegenüber: lügen konnte und wollte er nicht. Und als der Himmel sie von ihm nahm, atmete er erleichtert auf, obschon er stch dessen schämte. Und an diese Ehe, an diese furchtbarste Zeit seines Lebens erinnerte ihn immer und immer wieder sein Sohn Bruno. Nein, er hatte ihn niemals geliebt. Offen und ehrlich gestand er es sich ein. Er hatte nur zu bald erkannt, daß der Knabe ganz und gar nach seiner Mutter geartet war. Nein, er hatte ihm nie halb so nah gestanden wie sein Kurt, Das alles gestand er sich rückhaltslos ein. Aber dennoch fuhr er nun hinaus zu ihm, um eine Aussöhnung anzubahnen. Er war ein alter Mann, seine Tage waren gezählt, und er wollte ruhig und mit gutem Gewissen von der Welt scheiden. Und deshalb war er dem Onkel Klaus dankbar, daß er ihm noch zur rechten Zeit die Augen geöffnet hatte. Als der Wagen in Schönau ankam und in den Hos einsuhr, stand Bruno gerade am Fenster. Er glaubte, seinen Augen nicht trauen zu sollen. War das wirklich sein Vaier, der da aus dem Wagen saß? Ruhig ging er hinunter, seinen Gast zu begrüßen. Das Willkommen fiel, trotzdem man stch von beiden Seiten entgegenkam, schon um den Leuten ringsum nicht Nahrung zum Klatsch zu geben, dennoch etwas frostig aus. Erst als sie oben im Zimmer waren, sah der Vater den Sohn an, versuchte zu lächeln und fragte ein wenig unsicher: „Du wunderst Dich gewiß, mich hier zu sehe»/ wie?" .Offen gestanden, jal" erwiderte Bruno rubia. Prüfend, aber mit ircundlichen Augen, siano der alte Herr vor ihm. „Und Du kannst Dir gar nicht denken. weshalb ich da bin?" Ein ruhiges und ernstes „Nein!" war die Antwort Einen Moment sahen Vater und Sohn sich ernst und fragend in die Augen Fortsetzung folgt. Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen. elip'p.t: Mn: SttnVit, Nr. 9106. Berlin NW. 40, Alsenstraße 11. ln Aufruf! (Ein gewaltiger Krieg ist über Deutschland hereingebrochen. - Millionen deutscher Männer bieten ihre Brust dem Feinde dar. - Biele von ihnen werden nicht zurümkehren. - Unsere Pflicht ist es, für die Hinterbliebenen der Tapferen zu sorgen. - Des Staates Aufgabe ist, hier zu helfen, aber er kann es nicht allein, diese Hilfe muh ergänzt werden Deutsche Männer, Deutsche Frauen gebt! Gebt schnell! Auch die kleinste Gabe ist willkommen! Das Bureau befindet sich Berlin NW. 40, Alsenstraße 11. Das Präsidium: von Cocbcll von Aessel Sinntsminister und Minister des Innern Genernloverst und Oberbefehlshaber Selberg Schneider Kommerzienrat Geheimer Oberregierungsrat gcschäslssührendcr Vorsitzender Vizepräsident Zahlstellen Freiherr von Sxitzemberg Kabinetsrat Ihrer Majestät der Kaiserin lferrmann Kommerzienrat Vortragender Rat im Ministerium des Innern . Direktor der Deutschen Bank als Staatskommissar Schatzmeister Sämtliche Postanstalten, Reichsbankstellen und u a. die Bank für Handel und Industrie, die Mitteldeutsche Credit- bank, sowie die Expedition der „(Sietzcncr Zeitung", Seltersweg 83 jmittlerer Ladens. i i Kriegs - Erfrischungen für unsere Söhne und Brüder im Feldzuge fertig zum Versand mit der Feldpost Sparsame Frauen srrickefMrSfernwolle Gütersloh,Westf. fujtkuroit „CuDwigshöhe“ ^ — bei Darmstadt. — Bequem von Frankfurt in 1 Stunde zu erreichen. 1000 Fuh über dem Meere anmuten des herrlichsten Buchenivaldes. Räume kür >00 Personen, _ 25 Fremdenzimmer der Neuzeit entsprechend eingerichtet. Pensionspreis von 5 Mk. an. Mittwoch, Samstag und Sonntag Kurkonzerte. Neuer Inhaber: W. Wenz. Slollwerck-Schokolade 11 Pielleriniinz-Paslilleii. Kriegs Gold Kriegs-Silber Versand in frankiertem Feldpostbrief von etwa 225 g Versand in frankiertem Felddostbrlcf von etwa 225 g 1 Mark 70 Pfg. einschliesslich 20 H Porto einschliesslich 20 H Porto a) Schokolade b) Pfeffermiinz g) Schokolade h) Pfeffermünz c) gemischt i) gemischt Versand In portofreiem Feldpostbrief von 50 g Versand In portofreiem Feldpostbrief von 50 g 20 Pfg. 15 Pfg. d) Schokolade e) Pfeffermiinz kl Schokolade 1) Pfeffermünz lz gemischt m) gemischt Wir übernehmen den regelmässigen Versand durch die Feldpost. Bei Bestellungen, denen der Betrag beizufügen ist, muss angegeben werden: Art der Packung (a —m), ob ein oder zweimal wöchentlich Sendung, ferner die genaue Adresse des Empfängers, so- wiejlienstgrad, Korps, Division, Regiment, Bataillon und Kompagnie oder Eskadron Oder Batterie. Gebrüder Stoliwerck A.-S.. K.-Abteiiung KÖLN . BERLIN . BREMEN . MÜNCHEN . WIEN Jede Verkaufsstelle unserer Fabrikate nimmt Bestellungen an. wei neue Kr reaskarten für unsere Abonnenten! In unserem Verlage erscheinen sdic erste Sendung ist bereits vergriffen, die zweite unterwegs): harte vom östlichen Kriegsschauplatz Karte vom westlichen Kriegsschauplatz I ’ltafiftnü 1:2000000. - Format jeder Karte etwa 60:9» cm. HifjfflifilflfSflB e»lsteheu durch »»reines Blut, könne» deshalb auch »ur durch lnu-rc B-haudlg. gründlich n. danr ad geheilt werde». Jetzt bin ich in der Lage Ihnen meinen herzlichen Dank für Ihre wundervoll ch-ilende Medizin die mich vollsiäadlg von dem schau- derhafteu H-utleide« befreit hat, voll und ganz zu zollen, «uftav Sichling, Müchel« (Bez. Halle) Die patentamtlich geschützten H^ntnillpn finö in Kiehe» in der IlflUipillGII Pelikan Avoteke zu Hab. am~ Versende! auch nach AuSwürtS. Spiritus- iüängelichtl MARLA brennt 9 mal so billig Preis mir je 40 Pfennig. Beide Karten sind ne« zum Zwecke der Orientierung während des Krieges hcrgestellt und keineswegs mit den vielfach als Kriegskarten in den Handel gebrachten unbrauchbaren Abzügen älteren oft veralteten Kartenmaterials zu verwechseln. — Sie berücksichtigen die Grenzgebiete der kriegführenden Staaten ganz ausführlich, wie sie auch die deutliche Kennzeichnung der Festungen und aller für den Krieg in Betracht kommenden Einzelheiten aufzuweisen. In mehrfachem Farbendruck hergestellt geben sie bei klarer, gut lesbarer Beschriftung ein schönes übersichtliches Kartenbild. - Die Ränder der Karten enthalten etwa 200 Kriegsfähnchen der verschiedenen Armeen zum Ausschneiden und Ausstecken auf Nadeln. Diese neuen Kriegskarten werden zweifellos den Beifall unserer Abonnenten finden. Krlvg kr Jieiener Zeitliisg", Mn Klein. 3r Petroieumllcht Probelampe ohne Kaufzwang CekLaiitirbacb a • Berlin S.0.389, I Oranienstr.183 I jtypotheken-Xapital untergünstigenBedingungendurch Hypothen-Credit-Bank Berlin S. W. 47. ünkanf—Verkauf von Alteisen, Lumpe». Sr, Architekfcurzeictiner, ___ technUer, Ximmermoister, Maurermeistor, .Haugswerks- meister, Stras^enbautechniker, Tief bau techrn&er. Schule für Etsenb&ciiwesen: Lokomotivheizer, Lokomotivführer, EiseDbahr^echoiker. MLaschi^ubauschule : Tür -----gschule. Formermeister, Giessereitechniker. lnetimiUfcur, 5 c!i!ile: Installateur, Elektroinstallateur. Schis^ty'/isr K.i5rs«t§cwerhe und Handwerk: SteinraetzraTeisVr, Modelleur. Stukkateur, Bautischler, Kunst- And Möbeltischler, Schlosser. Jedes der vorsteh. WerAo erschelu't In Liolcrang;. ft 90 trto AnslchlsecBdang^ü ohne EBtiizbaag hereltwliK^.-f, Diese Werke setzen keine Vor- kenntnlsse voraas u/t>ezwecken: 1. den Besuch deiy^echn. fach- schulen zu ersetzen, 2. dem Studierajfaen nur durch Selbst unterricht eine ab- g eschlossjme technische lldunfc zu vermitteln, 3. in vorpteffi.'Weise ohne Berufs- stönrng e. Fuchprüf abzuleg. Ilnrl, Der ZwecVwird dad. erreicht, das» j 1. dert’rsterrficbt d techn.Fach- schulezi qaehgeabrut wird, 2. die Bearbeitung d.Unterrichts- briefo in eo einfacher u. gründl. Weise, in so ldichtfassl. Form ausgeführt ist, aSledermaun den Stoff verstehen muss. 3. dis fortgesetzt. WieÜerholg. u. Selbstprüf. d. Wissenvestigen. Prospekte iow . Dankschreiben Ub. bestand>PrUf. Gegen monatl. Teilzahl, von S Mark an so beziehen. Bonness & Hachfeld, Potsdam 8.0. -> Wirkungen einer llauskur: Die ausserordentlich wichtige und folgenschwere Nierenarbeit wird erleichtert und angeregt, die Zylinder, welche die Nierenkanälchen verstopfen, werden herausgespült, der Eiweissgehalt des Harns verliert sich, Beklemmungen und Atemnot nehmen ab, die überschüssige Harnsäure, welche die Ursache zu allen rheumatischen u. gichtischen Leiden ist, wird abgetrieben. Gries und Nierensteine gehen ohne besondere Schmerzen ab, das Drücken und Brennen beim Urinieren fällt weg, der Magen, Nieren und Blase werden gereiuigt und der Urin wird klar. Es tritt ein Wohlbefinden ein, welches früher nicht vorhanden war. Man frage den Arzt. Literatur frei durch Reinhardsquelle G. m. b. II. bei wiidungen. Reinhardsquelle erhältlich in Apotheken und Drogerien, wo nicht, Lieferung direkt ab Quelle. es - » cg» gm esu per» tvs-a kt» E S 5 5 i Neggendorfer-Bläfter Man abonniert jederzeit auf das fchönlte und billigste Familien-Witjblatt «3QEäOK I VJaschExtract mitRotbandi Salm.-Ttrpöfon - CV U £uimit ~t 3 te |[l ftbrador -. Birmstein » llllllllllllllllllmiiiiiinunmilllll Huhns Seifen-TabnKen-Barmen München -s Zsitfdirifl für Humor und KunÜ s vierteljährlich !3 Nummern nur M 3.— fttonnement bei allen Budthandlungen und S Poltanltatten. verlangen Sie eine lörans probe- * nummer vom vertag, Münihen, Cheafinerftr. 41 Kein Befucher der Stadi München « ^^rkäumen. die ln den Räumen der Redaktlon, rheatinerltrahe 4t*D befindliche, äutzerlt interessante Rus- Nellung von vriginalreidtnungen der Meggendorker-blätter - ru belldttigen. täglich geöffnet. Eintritt für jedermann frei! -Mk»