frei Nt» Han» »ker tn kot Zmeig- » *fB- — Srf«|*ütt . — Redaktion : Seit«*. a^Mtan« oder 8tfl Ne „ X il un Zeitung " «. «. k * €fp«M*to«: feltersoeg 83. He 44 mm breite Petit,eile für «uSnmrt» 30 Psg. Die 90 mm breite Rek l» m e - Z e ile 50 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewicht und Grütze berechnet. Rabatt kommt bei Neberfchreitung des Zahlung». zieleS (30 Tage), bet gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegtatl. Platzvorfchristen ohneBerbindlichkei:. Druck der «iestener VerlagSdruckeret. Blbin Mein. Nr. 69. Ausruf! Dig glänzende, Entwickelung unseres nationalen Flugwesens darf durch den Krieg nicht zum Stillstand kommen; sie muh im Gegenteil mit allen Mitteln weiter gesörldert werden, damit die jüngste Waffe mit vollem Ersolg sür die Verteidigung des Vaterlandes miteingesetzt werden kann l Der Nachschub non Flugzeugen an die Armee und die Marine ist durch besondere Matznahmen gesichert werden. Die Verwendung der Zivilpiloten im Heeresund Marinedienst fft eingeleitet. Die Fliegerschrklen setzen il,r«n AUsbikdungsbetrieb sort. Aber die Möglichkeit ' grotzcr Abgänge, mit denen im Kriege naturgcmäh noch mehr als im Frieden zu rechnen ist, zwingt zu rechtzeitiger Vorsorge für die Ausbildung weiterer Flugzeug - FUhrer sür den Krieg. Die Meldungen von Kriegsfreiwilligen überschreiten zwar — wie bei allen Waffen so auch bei der Fliegertruppe — den augenblicklichen Bedarf weitaus. Indessen müh hier, eine besonders sorgfältige Auswahl getroffen werden, und auch von den Ansgewählten werden im Laufe der Ausbildung noch viele zurücktreten müssen. Es kommt deshalb daraus an, von vornherein die Geeignetsten als Kriegsfreiwillige einzustellen, d. h. solche, die neben der erforderlichen Intelligenz und tüchtigen Charaktereigenschaften im besonderen auch schon Vorkenntnisse in der Bedienung und Pflege von Flügmotoren besitzen.- Solche Persöiülichkei- en werden sich namentlich unter denjenigen Studierenden der Technischen Hochschulen und anderer technischer Lehranstalten finden, die sich diesem Sonderfach zuge- wendet haben. Außerdem werden geübte Mechaniker und Monteure gebraucht. Kriegsfreiwillige melden sich zur Arksbildung als Flugzeugführer oder zur Einstellung als Hilfsmonteure bei der Kgl. Inspektion der Fliegertruppen in Berlin-Schöneberg, Alte Kaserne (Fiskalische Stratze) — Auswärtige schriftlich —. Berlin, 13. Austust 1914. , Kriegsministerium Aufruf! Um die gewaltige nock) zur Verfügung stehende Lollskrast für die Landesverteidigung nutzbar zu mähen, werden in nächster Zeit N e n a u s st e l l u n g e n >on Tru'ppen auch beim 18. Armeekorps ftattfin- >en. Dank dem sehr großen Andrange von Freiwilligen ind Mannschaften hierfür in reichlicher Zahl vorhanden, rs ist aber erwünscht, immer noch mehr Ofsi - i e r e und Unteroffiziere zur Ausbildung dic- er jungen Mannschaft heranzuziehen. Alle Offiziere mb Unteroffiziere des Ruhestandes, welche sich dazu für ähig halten, insbesondere solche, die sich noch körpcr - ichen Anstrengungen gewachsen fühlen, werden deshalb nffgcfordert, sich sofort zum freiwilligen Wiedereintritt >cim Bezirkskommando ihres Wohnortes zu melden. Frankfurt a. M-, den 23. Aug. 1914. Stellvertretendes Generalkommando 18. Armeekorps. Bekanntmachung. Maschinen- und Hütten-Ingenieure, welche bereit nd, in den Dienst der technischen- Institute der Attil- :ric zu treten, werden ersucht, sich umgehend beim Bc- ickskommando unter Vorlage ihrer Militär- und son- igen Papiere schriftlich oder mündlich zu melden. Erohh. Bezirkskommando Giehen. Naumann. Mittwoch, den 26. August 1914. Achtung! Aufruf der ßardemannfcbatten. Alle Unteroffiziere und Mannschaften des B e u r - laübtenftandes der Garde-Infanterie, Garde-Jäger und -Schützen, Garde-Maschincngewehrtruppen, Garde-Kavallerie, Garde-Fcldartillerie, Earde-Fußartillerie, Garde-Train und Garde-Pioniere, die eine Kriegspcor- derung nicht mehr in Händen haben, erhalten hierdurch den Befehl, sich sofort, spätestens aber bis zum 29. August 1914 beim zuständigen Bezirksfeldwebel persönlich zu melden. Unterlassung dieser Meldung wird nach den Kriegs- gesetzen bestraft. Es ist sofortige Einstellung angeordnet worden. Den Truppenteil erfahren die Leute beim Bezirksfeldwebel. E i e tz e n, den 25. Aug. 1914. (Hrostherzogl. Bezirkskommando. Naumann, Oberstleutnant und Bezirkskommandeur. Betreffend: Hessische Kriegsverjicherung. Bekanntmachung. Von vielen Seiten wurde bei Eintritt der Mobilmachung angeregt, den ins Feld ziehenden Soldaten zu empfehlen, die Mitgliedschaft bei ihrer seitherigen Krankenkasse zu erhalten, und gleichzeitig wurden die Arbeitgeber aüfgesordert, die Beiträge für die Erhaltung der Mitgliedschaft bei den Krankenkassen sür die Dauer des Krieges für ihre Kriegsdienst leistenden Arbeiter zu zahlen. Eine solche Maßnahme hat jedoch nur Wert bei den verschwindend wenigen Kassen, die seither Familien- Unterstützung gewährten und diese auch während des Krieges beibehalten. Aus dieser Erwägung heraus haben die beiden Krankenkassenverbände im Großherzogtum Hessen im Einvernehmen mit dem Grcßherzoglichen Oberverjicher- ungsamt Darmstadt beschlossen, eine Hessische K r i e g s v e r s i ch e r u n g aus Gegenseitigkeit für den Krieg 1914 ins Leben treten zu lassen. Diese KriegsvcrsicheruNg wird den Hinterbliebenen gefallener oder verstorbener Soldaten (§ 1 des Gesetzes vom 28. FebrUvr 1888) für die gelösten Anteilscheine eine größere Fürsorge bieten, und ersuchen wir alles Nähere aus nachstehendem Merkblatt zu ersehen. Dieses Merkblatt ist in grünen Plakaten bei den örtlichen Melde- und Zahlstellen der Krankenkassen des Kreises vorrätig. Die Einzahlung der Anteilscheine erfolgt auch bei diesen Melde- und Zahlstellen, sowie bei den Krankenkassen selbst. Der Oberbürgermeister zu Giehen und die Eroßh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises werden angewiesen, die Bekanntmachung mehrmals orts - üblich zu veröffentlichen, ebenso auch die bei den Kran- kcnkaiscn und den örtlichen Verwaltungsstellen dieser Kassen vorhandenen grünen Plakate an öffentlichen Plätzen auszuhänqen. Gießen, den 25. August 1914. Grotzh. Kreisamt Gietzcn. I. V.: Welcker. Einigkeit macht stark! Auch die Krankenkassen wollen in dieser großen Zeit mithelsen. Die auf Friedenszeiten berechneten Vorschriften der Reichsversicherung bilden aber keine geeignete Grundlage, um den zum Dienst einberufenen Mitgliedern und ihren Angehörigen entsprechende Fürsorge zu verbürgen. Außerordentliche Zeiten verlangen außerordentliche Maßnahmen. Es haben daher die beiden Krankenkassenverbände unter dem Vorsitz des Direktors des Gr. Oberversicherungsamts nach dem Vorbild der für den Regierungsbezirk Wiesbaden bereits im Kriege 1870-71 mit größtem Erfolg tätig gewesenen Und daher auch jetzt wieder ins Leben getretenen Naffauischen Kriegsversicherung zur Unterstützung der Hinterbliebenen hessischer, Soldaten eine U n - terstützuingskcvsses auf G e g e n s e r 1 r g k e r t - errichtet unter der Bezeichnung: Telephon Nr. 363. 26. Jahkg. l Hessische Kriegsversicherung auf (^eqenseititzkeit für den Krieg 1911 . Wir hoffen hierbei auch aus die Opserwilligkeit der Arbeitgeber. Um jedoch den Angehörigen einer möglichst großen Anzahl der zu den Fahnen Einberufenen die Möglichkeit der Versicherung zu bieten, soll die Versicherung auf die Mitglieder der Krankenkassen nicht beschränkt, sondern auf alle anläßlich der diesmaligen Mobilmachung zum Dienst Eingetretenen ausgedehnt werden. (tz 1 des Gesetzes, betreffend die Unterstützung von Familien in den Dienst eingetretener Mannschaften vom 28. Februar 1888.) Der Anteilschein k o - st e t 1 0 M a r k. Es können jedoch für jeden Einberus fenen bis zu 20 Anteilscheine gelöst werden. Jede Krankenkasse und jede örtliche Verwaltungsstelle einer solchen nimmt Anmeldungen entgegen. Falls die Verluste nicht größer sein werden wie im Kriege 1870-71 werden auf jeden Anteilschein mindestens 2 5 0 Mark verteilt werden. Sind die Verluste geringer, dann erhöht sich dieser Betrag, sind sie größer, ! dann erniedrigt sich der Betrag. Arbeitgeber, versichert Eure Angestellten und Arbeiter, Eltern, versichert Eure Zähne, Trauen, versichert Eure Männer! Die gesamte Verwaltung ersolgt ehrenamtlich, so daß hierfür — abgesehen von den geringfügigen baren Auslagen — Kosten nicht entstehen. Eroßherzogliches Ministerium des Innern hat zugesagt, die Bestrebungen der Hessischen Kriegsversicher- ung 1914 zu unterstützen. Jeden Tag können unsere braven Krieger in die Schlacht kommen. eile tut not! Bedingu«Kcu: tz 1. Die Teilnahme steht allen im Großherzogtum Hessen wohnhaften oder vor ihrer Einberufung zuletzt wohnhaft gewesenen Personen, die zur Kriegsdienstlcist- ung beim Heere eingetreten sind ( tz 1 des Gesetzes, betreffend die Unterstützung von Familien in den Dienst getretener Mannschaften vom 28. Februar 1888) offen und erfolgt durch Lösung von mindestens 1 Anteilschein über 10 Mark. Die Lösung der Anteilscheine, deren Ausgabe überall durch die Krankenkassen und deren örtliche Verwaltungsstellen oder durch scnst kenntlich gemachte Annahmestellen erfolgt, kann für die bereits in den Heeresdienst Eingetretenen auch durch deren Arbeitgeber, Angehörige usw. bewirkt werden und hat in bar zu geschehen. tz 2. Für. jeden in den Heeresdienst Eingetretenen können mehrere, höchstens jedoch 20 Anteilscheine gelöst werden. tz 3. Für bereits Gefallene oder Verwundete können Anteilscheine nicht mehr gelöst werden, falls diese Tatsache den Anmeldenden bekannt war. Diese Bestimmung trifft nicht zu, wenn eine Gesamtheit von Personen, z.' B. die sämtlichen Angestellten und Arbeiter einer Fabrik versichert werden. tz 4. Die Leistungen der Kasse bestehen darin, daß die angesammelten Gelder auf die eingetretenen Kriegs- ftcrbefälle an die Hinterbliebenen verteilt werden. Als Kriegssterbefälle gelten alle Todesfälle, die Versicherte während des Krieges oder infolge einer im Kriege erlittenen Verletzung oder erworbenen Krankheit bis spätestens 2 Monate nach Beendigung des Krieges erleiden Die Angehörigen haben etwaige Sterbefälle der I Versicherten alsbald der Geschäftsstelle Oberversicherungs- amt Kriegsversichcrung, Darmsladt, Ncckarslraße l.mit- zuieilen. Die Abrechnung erfolgt 3 Monate nach Beendigung des Krieges und wird auszugsweise öffentlich bekannt gegeben. Abschlagszahlungen dürfen auf Wunsch schon früher geleistet werden. Die Auszahlung erfolgt gegen Rückgabe der Anteilscheine und darf an den Inhaber der Anteilscheine erfolgen. tz 5. Die Geschäfte werden unter dem Vorsitz des Grohherzoglichen Oberversicherungsamts durch die beiden hessischen Krankenkassenverbände geführt. tz 6. Alle etwaigen Streitfälle werden endgültig unter Ausschluß des Rechtswegs durch die Beschluhkam- mer des Oberversicherungsamts entschieden. § 7. Werden in anderen Bundesstaaten ähnliche Einrichtungen getroffen, so ist die Verwaltung berechtigt, sich mit diesen zu einer Kriegsversicherung aus derselben Grundlage inr Interesse einer Ausgleichung des Risikos zufammenzujchlietzeu. D a r m st a d t, den 20. August 1914. Größt,crzoglichcv Qbervcrsichcrungöamt. Verband der Krankenkassen und Gemeinden als Träger der Krankenversicherung im Grogherzogtum Hessen. srrankcnkassenvcrband sür daS Großherzogtum Hessen. Belgien unter deuifcber Verwaltung Berlin, 25. Aug. Mit der Verwaltung der okkupierten Teile des Königreichs Belgien ist von Sr. Majestät dem Kaiser unter Ernennung zum General - gouoerneur Generalseldmarschall Freiherr von der G o l tz beauftragt worden. Die ZivilvepwaltuNg ist dem zum Berwaliungschef ernannten Regierungspräsidenten v. Sandl in Aachen übertragen worden, dem für die Dauer seiner Tätigkeit das Prädikat Erzellenz beigelegt ist. Dem Verwaltungschef sind beigegeben Oberregierungsrat v. Wujsow in Kassel, Landrat Dr. Kauff- mann in Euskirchen, Justizrat Trimborn, Mitglied des Reichstags, in Köln, der bisherige Konsul in Brüssel Legationsrat Kempff, sowie der Bürgermeister v. Loe- bell-Oranienourq. Die Berufung weiterer Beamter, insbesondere von Technikern der Berg- und Bauverwaltu-ng ist in Aussicht genommen. Generalgouverneur Generalfeldmarschall Freiherr von der Goltz hat sich zur Ueber- nahme seiner neuen Tätigkeit bereits nach Belgien begeben. Die belgischen Zeitungen müssen in deutscher Sprache erscheinen. Bom Weltkrieg. Luneville von den Deutschen beseht. Berlin, 23. Aug. Die Truppen, die unter der Führung des Kronprinzen von Bayern in 'Lothringen siegten, haben die Linie Luneville—Blanko nt—Eirey überschritten. Das 21. Armeekorps zog heute in Luneville ein. Die Verfolgung beginnt reiche Früchte zu tragen. Außer zahlreichen Gefangenen und Feldzeichen hat der an und in den Vogesen vorgehende linke Flügel bereits 150 Geschütze erbeutet. Die Armee des deutschen Kronprinzen hat heute den Kampf und die Verfolgung vorwärts L o n g w y fortgesetzt. Glänzender Sieg in Südbclgien. Berlin, 23. Aug. Die zu beiden Seiten von NeufchateaU (Südwinkel von Belgien) vorgehende Armee des Herzogs Albrecht von Württemberg schlug heute eine über den S e m a i s (rechter Neben - stütz der Maas) vorgedrungene französische Armee vollständig und befindet sich auf der Verfolgung. Zahlreiche Geschütze, Feldzeichen und Gefangene, darunter mehrere Generale, sind ihr in die Hand gefallen. Englische Kavallerie in Belgien geschlagen. Berlin, 23. Aug. Westlich der Maas gehen unsere Truppen gegen M a u b e u g e vor. Eine vor ihrer Front austretende englische Kavalleriebrigade ist geschlagen. (Maubeuge ist die erste französische Festung an der Sambre, dem linken Nebenfluß der Maas, dicht an der belgischen Grenze.) Namur gefallen. Berlin, 25. Aug. Von der Festung Namur sind 5 Forts und die Stadt bereits in unserem Besitz. Vier, Forts werden zurzeit noch beschossen, doch steht der Fall kurz bevor. Der Generalquartiermeister: (gez.) v. Stein. Russische Truppen in Ostpreußen. Berlin, 24. Aug. Während auf dem westlichen Kriegsschauplatz die Lage des deutschen Heeres durch Gottes Gnade eine unerwartet günstige ist, hat auf dem östliche» Kriegsschauplatz der Feind deutsches Gebiet betreten. Starke russische Kräfte sind in der Richtung der Angcrapp und nördlich der Eisenbahn Stallnpönent— Insterburg vorgedrungen. Das 1. Armeekorps hatte den Feind bei Wirballen in siegreichem Gefechte aufgehalten. Es wurde zurückgenommen auf weiter rückwärts flehende Truppen. Die hier versammelten Kräfte haben den auf Gumbinnen und südlich vorgeheirden Gegner angegriffen. Das 1. Armeekorps warf den gegenuberstehen- den Feind siegreich zurück, machte 8 000 Gefangene und eroberte mehrere Batterien. Eine zu ihm gehörende Kavallcriedivisivn warf zwei russische Kavalleriedivisivnen und brachte 500 Gefangene ein. Die weiter südlich kämpfenden Truppen stictzen teils auf starke Befestigungen, die ohne Vorbereitung nicht genommen werden konnten, leis befanden sie sich in siegrcicheni Fortschreitcn. Da ging die Nachricht ein vom Vormarsch weiterer, feindlicher Kräfte aus der Richtung des Narews gegen die Gegend süd - westlich der masurischen Seen. Das Oberkommando glaubte, hiergegen Matznahmen treffen zu müssen und zog seine Truppen zurück. Die Ablösung vom Feinde erfolgte oftne jede Schwierigkeit-, der Feind folgte nicht. Die Operation auf dem östlichen Kriegsschauplatz mutzte zunächst durchgesührt und in solche Bahnen gelenkt werden, datz eine neüe Entscheidung gesucht werden kann. Diese st e h t unmittelbar bevor. Der Feind hat die Nachricht verbreitet, datz er 4 deutsche Armeekorps geschlagen habe. Diese Nachricht ist unwahr. Kein deutschesAymeekorps ist geschlagen. Unsere Truppen haben das Bewußtsein des Sieges und der Ueberlegenheit mit sich genommen. Der Feind ist über die Angerapp nur mit Kavallerie gefolgt. Längs der Eisenbahn soll er Insterburg erreicht haben. Der beklagenswerte Teil der Provinz, der dem feindlichen Einbrüche ausgesetzt ist, bringt diese Opser im Interesse unseres ganzen Vaterlandes. Daran soll sich dasselbe nach erfolgter Entscheidung dausbar erinnern. Der Generalqüartiermeister: (gez.) v. Stein. In den Becher der Siegesfreude über unsere großen Erfolge gegen Frankreich, die unsere Heere auf der ganzen Linie, von Mülhausen über die Vogesen, Metz, Lcngwp bis Namur und Brüssel, in unaufhaltsamem Vorwärtsdrängen erscheinen liehen, fiel diese vorstehende Nachricht wie ein Wermutstropsen hinein. Aber wenn diese strategische Maßnahme nicht erfolgt wäre, so hätten die vom Narew herandrängenden Russen heute vielleicht schon im Rücken unserer in östlicher Richtung vordringenden Truppen des 1. Armeekorps gestanden, für die alsdann eine unheilvolle Lage geschaffen gewesen wäre. Bei Insterburg wird daher zunä chst die Entscheidung fallen müssen gegen den erneut aus deutschem Boden aufgetauchten Feind. Die richtige Antwort für Japan. Deutschland hat Japans Ultimatum nicht beantwortet. Dem japanischen Botschafter in Berlin wurden die Pässe zurückgegeben uüd der deutsche Botschafter in Japan hat seine Pässe zurückgesordert. Deutsche u. österreichische Waffenqemeinfchaft. Das deutsche Marine -Detacherne nt von S k u 1 a r i hat irn österreichischen Armeeverband sich bereits an einem Kampf gegen Serbien beteiligt und sich siegreich, bewährt. Das österreichische Kriegsschiff „Kaiserin Elisabeth" in Tsingtau hat den telegraphischen Befehl erhalten, dort mit den Deutschen gemeinsam zu kämpfen. * * * Oesterreichische Waffenerfolge. Oesterreichische Truppen haben die Russen weiter zurückgetrieben und russische Kavallerie in die Flucht geschlagen. K i e l z e wurde geräumt. Zahlreiche Gefangene gemacht. 30 serbische Bataillone sind von denOe- sterreichern geschlagen. Französischer Bruch des Völkerrechts. Berlin, 24. Aug. Laut einer aus Palermo ein- getro'ffenen DrahtmeldUng des kaiserlichen Geschäftsträgers in Tanger hat diesem die marokkanische Regierung am 19. Aügust seine Pässe zugestellt, und ihn mit dem gesamten Personal der Gesandtschaft überraschend und gewaltsam an Bord des französischen Kreuzers „Eassard" geschafft, um sie nach Palermo zu transportieren. Dieser brutale Uebersall in der Hauptstadt der internationalen Zone Marokkos, in der die diplomatischen Vertreter der Signaturmächte der Algecirasakte noch heute die Kontrolle der Regierung ausüben, bedeutet von feiten Marokkos uNd Frankreichs einen derartig unerhörten Bruch des Völkerrechts, wie er in der Geschichte ärger kaum vorgekcmmen sein dürfte. Datz dieser Ee- waltstreich nur mit Zustimmung Englands möglich war, versteht sich bei der Lage Gibraltars von selbst, des - selben England, das seine Kriegserklärung gegen uns mit dem Eintreten für die Unverletzbarkeit internationaler Verträge beschönigt hat. * * * Allerlei Uriegsnachrichten. Der Kaiser hat folgendes Telegramm an den König von Württemberg gerichtet: Mit Gottes gnädiger Hilfe hat Albrecht, mit seiner herrlichen Armee einen glänzenden Sieg erfochten. Du wirst mit mir dem Allerhöchsten danken. Ich habe soeben Deinem tapferen Sohne das Eiserne Kreuz zweiter und erster Klasse verliehen. Gott segne weiter unsere Waffen uüd unsere gute Sache. — Wilhelm. Zürn Tode des Prinzen Friedrich Wilhelm zur Lippe wird berichtet: Die Fahne haltend, starb er den Heldentod mit dem Ausrufe: „R e t- t e t d i e Fahne!" Die erste französische Fahne, die im Gefecht bei Luneville in deutsche Hände fiel, ist, wie wir in der „Rhein. Wests. Zig." lesen, von einem Westfalen genommen worden. Der Infanterist Fischer aus Rimbeck bei Paderborn entriß sie im verzweifelten Nahkampf dem französischen Fahnenträger. Berlin, 24. Arög. Die „Nordd. Allgem. Zeitg." schreibt: Wie wir, aus zuverlässiger Quelle hören, können deutsche Zeitungen wieder ungehindert in das neutrale Ausland gelangen. Laut einer offiziellen Nachricht aus C e t i n j e haben sich von dem österreichisch-ungarischen kleinen Kreuzer „Zent a", der am 16. August im Kampfe mit der französischen Flotte untergegangen ist, 14 Stabsund 170 Mannschaftspersonen, darunter 50 Verwundete, auf montenegrinischen Beben gerettet. Alle sonst in der ausländischen Presse verbreiteten Nachrichten über I Verluste der österreichischen Kriegsmarine, die mit See- | gcsechten in der Adria irn Zusammenhänge stehen sollen, » sind vollständig aus der Luft gegriffen. Aus Kon ft autln cpel wirb der „Wiener Rund- I schau" gemeldet: In O st i n d i e n herrscht unter den | Mohammedanern eine tiefgehende Gärung ge- I gen England, die an einzelnen Orten zu offenen, I nur mühsam unterdrückten Ausbrüchen geführt hat. Tür- > kische Emissäre bereisen das Land und finden überall 1 in der Bevölkerung begeisterte Ausnahme. Die Revier - I ung ist nicht imstande, die von London geforderte Ent- I senbung von britischen Truppen aus Osllndien . nach : Aegypten durchzusühren, da alle Streitkrüste im Lande j dringend benötigt würden. Der Vizekönig fft von sei- j nem Sommersitz nach Kalkutta zurückgekehrt und hält - täglich Beratungen mit den Höchstkommandierenden. >lur Stadt und Land. * Wer wissen will, ob ein Verwandter im Feldzüge verwundet wurde oder fiel, benutze für die Anfragen die vorgeschriebenen, bei der Post erhältlichen „Verlustmeldekarten", denen gleich «ine Antwortkarte angebogen ist. Auskunft erteilt das Zentral-Nachweisbüro des Kriegsministeriums Berlin NW. 7, Dorotheenslraß« 48. ' Gießen, 26. Aug. Die vorgestern und gestern hier eingetroffenen Verwundeten unseres Kaiser-Regiments haben dutchblicken lassen, daß das Regiment mit großer Ausdauer auf schwierigem Posten in den Schlachten vom 21. und 22. August dem deutschen Namen alle Ehre gemacht haben. Wir wünschen allen Verwundeten volle Genesung. Leider sind manche Kameraden nicht allein vor dem Feind in der Schlachtlinie gefallen, sondern auch einzelne der Kugel der französi-, scheu Meuchelmörder zutn Opfer gefallen. Die deutschen Truppen sind daraufhin mit unerbittlicher Strenge gegen das Gesindel vorgegangem ! Frankfurt a. M. Die Universität Frankfurt a. M. wird zu' Beginn des Winter-Semesters ihre Vorlesungen, wenn auch in bescheidenerem Umfange, als geplant war, aufnehmen. ! Kassel. Sämtliche Kasseler Vvlksschulleh- rer wollen am 1. Oktober einen bestimmten Prozentsatz ihres Gehaltes zur Unterstützung von Frauen und Kindern irn Felde stehender Krieger abgeben. ! H anaU. Der in Nizza so schändlich hingemordete Kasinodirektcr Kurz stammt aus HanaU. Seine Gattin ist eine Darmstädterin. Neueste Meldungen. Aus Wien wird heute am 26. August gemeldet: Rach hartem Kampfe bei Kosnick wurde die rufsifcbe Armee von den österreichischen Truppen auf Lublin zu in die Flucht geschlagen. — Die Kämpfe erstreckten stch auf eine Länge von über 70 Kilometer. Die Rüsten haben große Verluste erlitten. Literarisches. ?Belle-AIliance. Von Karl Vleibtreu. Illus- triet von Chr. Spryer. In farbigem Amschlag geh. 1. Mk. clcg. geb. 2 Mk. — Karl Krabbe Verlag Erich Gußmann in Stuttgart. — Der Dichter schuf hier das vielleicht glänzendste seiner berühmten Schlachtgemälde, indem er hier nur das Poetische und Malerische der Schlacht des 18 Juni 1815 zu einem farbensprühcnden Bilde vereinte, ohne auf das Historisch Militärische des Feldzugs einzugehen. Umfassende Studien sind hier nur in dichterischer Gestaltung cingesenst. Besonders die weniger bekannten Vorgänge auf englischer Seite sind mit vielen packenden Ein lebenstreuen Echtheit als handelnde Personen vor uns hin, wie dies kaum je ähnlich geschah. Tie gewaltige Glut und Kraft der Schlachtschtlderung reibt jede» Leser mit sich fort, die erschütternde Großartigkeil der ebenso realistisch scharfen als dichterisch schwungvollen Sprache läßt uns die weltgeschichtliche Katastrophe miterleben, als wären wir selber >m Kampfe. flr. 6884 (■ftKIMt. am rcrhürjttn Taillenschluß mit «Mrttl nr.8 breitet Sanö aus dem etnfaee.gen ikr'p, wurb« w* »». « schwindet Lin hübscher Fragen au» fcetr'eviem Cetncn mit gleicher Järaroattc und Aermclauffchlägen passt --»ezüglich zu de« einfachen Stoff des Anzugs. Auch mit öutklev Jae»e und weiße« Löschen gefällt der Anzug sehr gut. Scho.»: ->i 20, 32, 3* cm halber «Oberweite 80 Pf. 8«. 8871. Die bequeme Russcnbluse und das kleine Sack, röckchen find für die Mädchen ganz allerliebst. Aus gemustertem Kantenstoff zugeschnitten, zeigt die Bluse einen runde« Halsausschnitt und kurze, angeschnittene Aermel. die im Schnitt jedoch auch lang vorgesehen find. Sie wird durch einen Zug um die Taille zusammengehalten, kann jedoch auch einen seidenen Gürtel, bekommen. Das gerade, oben in Salten gelegte Sackröckchen ist einem Leibchen aufgesetzt. Schnitt zur Bluse unter kr. 887) in 32, 34, 36, 38 cm halber «Oberweite 35 Pf., zum Rock unter kr. 8870 in 32, 34, 30, 38, 40 cm halber (Oberweite (Länge: 72, 78, 90, 102, 114 cm) 40 Pf. kr. 8883. weißer Batist und gleicher Spitzenstoff dienten zur Anfertigung des hübschen Kleidchens. Der langen Taille ist ein kurzes Röckchen angesetzt, dem drei Serpentinevolants aufgearbeitet wurden, von denen der mittlere aus dem Spitzenstoff genommen ist. Fragen, Tailleneinjatz und Aermelvolant find ebenfalls ans diesem Stoff gearbeitet. Außer dem angegebenen Fragen ist noch ein zweiter im Schnitt vorhanden; statt der Serpentinevolani» können auch gereihte genommen werden und statt der kurzen Aermel lange. Schnitt in 28. 30, 32. 34, 36 38 cm halber «Ober- weite (Länge! 57, 65, 72, 78, 85, 98 cm) 75 Pf. kr. 5370. Bei diesem, aus weißem Mull und Spitze gefertigten Fleid, wurden die Aermel mit der Passe im Zusammenhang geschnitten. Der spitze Ausschnitt wird von Spitzen umrahmt, d» Nr. 5388. Ulet» mit Schötz4e»bl»se> Nr. 18 057- Utalroteiuin3Uj mit »berge tiiilptt-n Lösche». Nr. 887). Bleie mil KugenMufe. Nr. 8888. Cangtattlijee MLdchenIteid. kchuhe. Und was von dem «Vberzeug gesagt ist, gilt natürlich auch für das Unterzeug. — Die Lrifur, die den kleinen Mädchen von der Mode zudlktiert wird, ist in der heißen Sommerszeit vielleicht etwas lästig; denn die lang herabhängenden Ringellocken dürften erstens recht heiß sein und zweitens infolge feuchter Wärme auch leicht in Unordnung ge- raten. 2llles Lästige und Unpraktische, was uns Srau Mode vorschicibt, sollte vor allem von den Findern gemieden werden; wenn andererseits ja auch Nicht in Abrede gestellt werden kann, daß die hübschen Locken und Löckchen einem taufrischen Finder- aefichtchen allerliebst stehen. Allerdings werden einfichtsvolle Mütter und Lrzieher der Litelkeit der Mädchen Keine Nahrung geben, doch könnten letztere auch schon früh das Achöke von dem Läßlichen unterscheiden lernen, feiet die richtige Mittel- Praße innehalten, wird nicht immer ganz leicht sein, ist aber bei der Findererziehung von größter Wichtigkeit, Leißt es doch leider bei manchem koketten Modedämchen: .Jung gewohnt, all getan'. fiele»« Grub«. Beschreibung der Bilder. kr. 6858. Dieses reizende Kleidchen erhielt einen weißen Lrotterock und eine aus geblümtem Srottc gearbeitete Bluse, die eingereiht wurde und unten einen kleinen Schoß bekam. Die eingesetzten Aermel schließen mit einem Volant ab. Schnitt 30, 32, 34, 36, 38 cm halber «Oberweite (Länge: 64, 72. 78. V0. 102 cm) 70 Pf. kr. 8884- Aus gemustertem und glattem Krepp gearbeitet, zeigt dieses Kleidchen eine über die Aermel gehende spitze paffe aas dem glatten Stoff, aus dem auch die Aufschläge der kurzen >«rmel genommen wurden. Das in Salten gelegte Röckchen ist 5367 33 4* nt. 5876. LlufenNeid mit paffe und Aermel na 3nlammenhang. Nr. 5375. UeberhLngendes Llalenkletd. fl*. 63ÖJ. Llrid mit steter Sin*. ttv. 6642. fctttKtfett mit fcaflfcßixf'Wi. mit den Aermel- und Rockvolants übereinstimmen. Line rosa Schärpe und eine kleine rosa Schleife am Halsausschnitt vervollständige« die Ausstattung des niedlichen Blusenkleides. Schnitt in 32. 34» 36, 38, 40. 42 cm halber «Oberweite (Länge: 70, 76, 88, 100, 114, 125 cm) 85 Pf. ^ kr. 8878. Das überhängende, aus weißem Spitzenfioff ge- arbeitete Blusenkleid, erhielt ein gerades Röckchen, dem Spitzenvolants aufgesetzt wurden. Der runde ist eingereiht und mit einem Stickereikragen umAejtzxst j, er 6(n deren Teil frei läßt. Die angeschnittenen tzürzen Aermel find unten geschlitzt. Schnitt in 30. 32, 34, 36 crp halber «Oberweite (Läno,- 61. 69. 75. 87 Ctp' pf. «ge- kr. 636). 5ür Finder, Backfische und ältere junge Mädche» eignet fich die unten offene Kieler Bluse unseres Modells, die eine» Zwickel auf der Achsel erhielt, vorzüglich. Der stotte Kragen mit dem Matrosenknoten, sowie die Aermelaufschläge und der Rand um die Taille wurden in glattem blauem Stoff gehalten, während Rock und Bluse aus blau und weiß gestreiftem Kieler Stoff gearbeitet wurden. Der aus zwei Bahnen zugeschnittene Rock wird vorn und hinten im Bruch genommen und kann auch ein Mieder erhalten. Schnitt zur Bluse unter kr. 586) in 28, 30, 32. 34, 36, 38, 40, 42. 44, 46 cm halber «Oberweite 50 Pf., zum Rock unter kr. 3344 in 96, 100, 104, 108, 112, 116, 120, 125, 135 cm Lüftweiie 50 Pf. kr. 5688. Dieser moderne Lmpirekleid wirkt besonders durch die reiche Landarbeit, die auf dem weißen Leinen des Kleides ei», farbig, schwarz oder in mehreren Farben gestickt werden kan». Das Kleid wird aus einem Stück zugeschnitten und auf der Achse» geschlossen. Die breite Schärpe stimmt in der :Sarbe mit Ser Stickerei Überein. Schnitt unter kr. 86»r in 40, 42. 44, 46». 48 cm halber «Oberweite 60 Pf., Stickereimuster unter kr. 32 38 »' in Größe 40, 44, 48 für M- 1.40, 6 . L. Briefpapiere, Briefumschläge, RorresfpondenzRarfen, Siegellacke in allen färben und Qualitäten empfiehlt fllbin Klein, Papierhandlung, Giessen. Seitenweg $3 llloSederickt. Reckt günstig ist di, Sommrrmode auch den Findern, Sen» leicht, lose und lustig umhüllen die modernen Kleider ihre kleinen, biegsamen Körper, allen Anforderungen der -»ygiene genügend und dabei auch dem Schönbeitssinn in jeder Beziehung Rechnung tragend. Lines ist allerdings nicht nach ;c»«rmamis Geschmack, nämlich die of> gar zu kurzen Röcke ■*r Mädchen, doch ist dem ja leicht abgeholfen, indem man den Rock beliebig länger schneidet, falls er so kurz nicht gewünscht wird. Lava« Taillen und Schohblusen, Russenkittel und amerr- ka".,'ö'>: Busen werden selbst schon von den .Kleineren der Kleinen' getragen, und doch könnte man nicht sagen, daß diese Kleidchen irgendwie eine Mode der Lrwachsenen ,,en miniiture" wäre. «5s hat alles ein durchaus kindliches Gepräge. Unseren Backfischen stehen unter anderen auch die Künstlerkleider und die amerikaniscken Matrosenblusen ausgezeichnet, zumal wenn jene Mit schöner Landstickerei geschmückt sind, und auch breite li’ültel und Sckärpen sehen ivir häufig als verschönernde Beigabe an den Gewändern der jungen liiädchen. Ivchl selten waren die Maschstoffe, d-e s:,r den Sommer doch in erster Linie in Betracht kommen, so praktiick wie jetzt, was besonders für Kinderkleider von nicht zu unlerschötzender Bedeutung sein dürfte. Krepp, Krepon, 5tc.it und Maffel- ftoffe brauchen nur leicht Lurchzrwos.chen, doch nicht geplättet zu werden. Mas von den Kleidern gesagt ist. Las gilt auch für die Jacken und Mäntel ,d«r kleinen Mett'. Die langtailligen, unten in einen Buiö, gefaßten Jacken, die fiotten Lutawaqs und die verschiedenen geraden Sonnen mit und ohne Gürtel, sowie die mannigfachen Blusen>acken sind ebenso hübsch wie praktisch und bequem. Allerdings sollte die Grenze der Lin- fachheit besonders bei den Kindern in keiner Meise über- schritten werden, und nicht nur Mäntel, Jacken und Kleider feien einfach gehalten, sondern auch die Lüte, Strümpfe und Ein Ottkcr-pMing aus vr. Ostksr's Puddingpulver zu 10 Pfg. (3 Stück 25 Pfg.) ist eine ganz vorzügliche Speise, die für wenig Geld u. mit wenig Mühe täglich auf den Tifch gebracht werden kann. Genaue Anweisung steht aufjedemPäckchen. ZchulrmarKe- „Oeikcr's Reilkopf.“ Nahrhaft, wohlschmeckend. Zu Uanille- u. mandel-Puddlng schmeckt eine Fruchtsauce oder frische gekochte oder eingemachte Früchte am besten gibt man eine vanille 5auce aus Dr. Oetker’» Saucenpulucr, Vanille-Geschmack, zu io Pfg. Billig, leicht herrustellen. Zu Schokolade- u. 7ruchfPudding entstehen durist unreines Blut, können deshalb auch nnr durch innere Brhr »dlg. gründlich ». dauernd geheilt werde». Jetzt bin ich in der Lage Ihnen meinen der,ltchen Dank für Ihre wanoervoll heilende Medizin die mich vollständig von dem schau- derhafteu Hantleide» befreit hat, voll und ganz zu zollen. Gustav Eichtiug, Mücheln (Be,. Halle ) Die votentamtlich geschützten stnd in Nieste» in der Delikan-Avoteke zu Hab. Versendet auch nach AuSwärlS. Nationalstiftung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen. elephon: Amt Miablt, Nr. 9106. Berlin NW. 40, Alsenstraße 11. Aufruf! (Ein gewaltiger Krieg ist über Deutschland hereingebrochen. - Millionen deutscher Männer bieten ihre Brust dem Feinde dar. - Biele von ihnen werden nicht zurüctrkehren. — Unsere Pflicht ist es, für die Hinterbliebenen der Tapferen zu sorgen. - Des Staates Aufgabe ist, hier zu helfen, aber er kann es nicht allein, diese Hilfe muß ergänzt werden. Deutsche Männer, Deutsche Frauen gebt! Gebt schnell! Arrch die kleinste Gabe ist willkommen! Das Bureau befindet sich Berlin NW. 40, Alsenstraße 11. Das Präsidium: von Coebell von Aessel Freiherr von Sxitzembcrg Staatsminister und Minister des Innern Generaloberst und Oberbefehlshaber Kabinetsrat Ihrer Majestät der Kaiserin Selberg Schneider Herrniann Kommerzienrat Geheimer Oberregierungsrat Kommerzienrat geschästssührender Vorsitzender Vortragender Rat im Ministerium des Innern Direktor der Deutschen Bank Vizepräsident als Staatskommissar Schatzmeister Zahlstellen: Sämtliche Postanstalten, Reichsbankstellen und u. a. die Bank für Handel und Industrie, die Mitteldeutsche Credit- bank, sowie die Expedition der „Giehener Zeitung", Seltersweg 83 jmittlerer Laden). Wir machen unsere Mitglieder hierdurch darauf aufmerksam, dass in unserer teuer- u. diebessicheren Stahlkammer noch einige Schrankfächer zu vermieten sind. Mietpreis für das Jahr Mk. 10. — . Die Schrankfächer werden auch auf kürzere Zeit abgegeben. Gewerbebank zu Giessen eingetr. Genossenschaft mit beschr. Haftpflicht. Mim Sic in Ihrem Berufe uoranrls? Die landwirtschaftlichen Fachschulen Handbücher zur Aneignung der Kenntnisse, die an landwirtschaftl. rt Fachschulen gelehrt werden, u. Vorbereitung zur Abschlussprüfung der entsprechenden Anstalt. — Inhalt: Ackerbaulehre, Pflanzen- baulehre, landwirtschaftliche Betriebslehre und Buchführung, Tier- ruoduktionslehre. landwirtschaftliche Chemie, Physik, Mineralogie, Naturgeschichte, Mathem., Deutsch, Franzos., Geschichte, Geographie. Ausgabe A: LancIwirtNoliaYtssclnile Ausgabe B: Ackerbau&cliule • \usgabe C: I^anduirtNcliaftl. Wintcrsclmle Ausgabe D: I,an