Ve MMM M Pt«, monatlich DGGMWItch » M». frei «■* H«u» Rk>«4«»t » »O»»« WtzM»w»n »der in den Zweig. «« i i«faw« » mfwfii «o «ft. - »richetn, Lxpe-ttio«: Stltersme« 83 . MUHaMM «»ch — Redaktion: Leiter». M| 80. — |b »»Dewadrunft oder RL-kiendnng nickt «?rd»»,t,r »teeeflrtoif wird nicht garnntiert. Gering de» „Gieckener Zeitnnq" K. m. ». H. Nr. 67. Mittwoch, den 19. August 1914. Wtetzener lagedlntt) Un;eigenpreir IS Pfg. » die 44 nun breite Pe»it»eile sür AuSwcirl» 20 Psg Die 90 mm breite Reklame-Zeile 50 Pfennig Ext r abeilag en werden nach Gewicht und Grilhr berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung deSZahlung», ziele» 130 Tagei, bei gerichtlicher Beitreibung oder »ei lionkur» in Wrgiail. Platzvorschriftcn ohneBerbindlichkeir. Druck der lSieheucr Bcrlag»druckcrei. Albin Klein. Telephon Nr. 362 . 26 . Jllhkg. Deutschland und Oesterreich-Ungarn marschieren vorwärts! Deutsche Truppen nahmen in einem Gefecht am Montag über 3N0Y Russen gefangen nnd eroberten 6 Maschinengewehre. Mehrere andere russische Maschinengewehre wurden von unseren Truppen unbrauchbar gemacht. Die Deutschen rückten dann in der russischen Provinzstadt Mlawa ein. Die österreichische Südarmee hat die Serben siegreich zurückgeschlagen und ist weiter in Serbien vormarschiert. Desgleichen hat die Nordarmee ihre Regimenter in Rußland weiter vorgeschoben und eine russische Gouvernementsstadt besetzt. tai Ql ho la « i« Der deutsche Kaiser ist am vergangenen Sonnvormittag 8 Uhr von Berlin abgereist und hat sich 5 Schlachtfeld begeben. An die Bewohner Berlins er herzliche Abschiedsworte gerichtet. — Der Reichs- ler hat kaiserliche Vollmachten erhalten für mehrere ierungsgeschäste. Staatsminister v. Delbrück ist Stellvertreter des Reichskanzlers ernannt. G * * Se. Königl. Hoheit der Eroßherzog von ssen hat sich am 15. August, vormittags 11 Uhr linuten, mittels Sonderzuyes zu den Truppen ins begeben. Der Großhe^og hat bei seiner Abreise zur Armee mdes zur Kenntnis des Landes bringen lassen: Schloß Darm st ad t. An mein Hessenvolk! Jetzt, wo ich im Begriffe bin, zu den Brüdern, die Felde sind, zu gehen, die im heißen Kampfe für die heit des deutschen Geistes, des deutschen Volkes und res geliebten Hessenlandes stehen, grüße ich euch eimnal Alle, euch meine Hessenkinder, die ich über liebe. Jeder Mann Und ihr Frauen alle, die ihr ckbleibt, seid nötig an unserer Stelle. Arbeitet mit em Mut, Niemand bleibe müßig; so werdet chr Öause das erhalten können, wofür unsere Soldaten Alles und ihr Leben opfern, das strahlende deutsche :h, in dessen stolzer Krone mein Hessenland eine der tendsten Perlen ist. Gott grüße Euch! Ernst Ludwig. I Wir Ernst Ludwig von Gottes Gnaden Epoßher- von Hessen und bei Rhein pp. erteilen hierdurch für Daücr Unserer Abwesenheit während des Krieges rer Gemahlin der Großherzogin Eleonore von ssen und bei Rhein Vollmacht zu unserer lvertretung in Ausübung der Regierungsr,echte ge- Artikel 10 des Gesetzes vom 26. März 1902, die entschast betreffend. Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und ^drückten Erohherzoglichen Siegels. D a r rn st a d t, den 15. August 1914. 2.) E r n st L u d w i g. von Ewald. D a r m st a d t, den 15. Aug. 1914. Der Eroßherzog, mein teuerer Gemahl, ist ins gezogen, um seinen Truppen nahe zu sein, die be- r sind, für unser Vaterland gegen die Feinde zu en. Für die Dauer Seiner Abwesenheit hat Er mit Seiner Stellvertretung in Ausübung der Re- sil ingsrechte betraut. Ich weiß, daß unser Volk mir n treu zur Seite stehen und mich in den schweren ;aben, die die Zeit uns auferlegt, unterstützen wird. Gott schütze den Eroßherzog, unsere Truppen und ui« i Vaterland. Eleonore, Eroßherzogin von Hessen und bei Rhein. lid |£I Oll Das halsstarrige Belgien. Berlin, 18. Aug. Nach der Einnahme von Lüt- hat die deutsche Regierung in Brüssel Mitteilen las- daß, nachdem die belgische Armee ihre Waffenehre das glänzendste gewahrt habe, die deutsche Regierung zu jedem Abkommen mit Belgien bereit sei, das sich irgendwie mit dem Kampfe gegen Frankreich vereinigen lasse, und daß Belgien geräumt werde, sobald die Kriegslage es gestatte. Die Antwort Belgiens ging am 13. August ein; Belgien wiederholt seine srühere Ablehnung. * * * von der deutschen Jlettc. Berlin. In einem amtlichen Bericht über die bisherige Tätigkeit unserer Marine wird sestgestellt, daß die englische Flotte bisher einem Entscheidungskampf, den die deutsche Flotte mehrmals gesucht hat, ausgewichen ist. Von einer Fahrt mehrerer deutscher Unterseeboote nach der englischen Küste ist das Bowl „U 15" nicht zurückgekehrt. Englischen Zeitungsnachrichten zw folge soll ,,U 15" im Kampfe mit englischen Streitkräf- ten vernichtet worden sein. Von den eigenen Verlusten, die sie hierbei erhalten haben, erwähnen die englischen Meldungen nichts. Siegen oder sinken. So lautet es in zahlreichen uns vorgelegenen Briefen und Postkarten unserer deutschen Marine-Angehörigen an Familie oder Freund. Alle erwarten die Stunde zum Kampf mit den englischen Falschbrüdern. Jung-Deutschland auf See folgt dem Beispiel des Kreuzers „Eoeben", dessen Kommandant die deutsche Flagge am Mast sestnageln ließ, damit sie nie heruNtergeholt werden kann, und als die Festnagelung geschehen war, da hat die Besatzung das „Heil dir im Siegerkranz" stolz gesungen. Kein deutscher Hafen blockiert. Die in dem neutralen Ausland verbreitete Ansicht, daß d e u t s ch e Häfen blockiert und der Schiffsverkehr mit Deutschland unterbunden sei, ist unzutreffend. Kein deutscher Hafen ist blockiert, dem Schiffs - verkehr neutraler Staaten mit Deutschland steht nichts im Wege. * * * Das Dienstauszeichnungskreuz. Einl im „Armee-Verordnungsblatt" veröffentlichter Erlaß des Kaisers vom 16. August betreffend die Zu- erkennung des Anspruchs auf das Dienstauszeichnungs- kreuz an die Ober-, mittleren und Unterbeamten, sowie an Personen des Soldalenstandes vom Feldwebel abwärts des Heeres und der Marine und der SchutztrUp- pen besagt: „Ich will am heutigen Tage, an dem ich mich zu meinem Heere begebe, den höheren, mittleren und Un- lerbeamten, sowie den Personen des Soldatenstandes vom Feldwebel abwärts meines Heeres, meiner Marine und meiner Schutztruppen in Anerkennung der treuen Verdienste ntnd als Zeichen der Zusammengehörigkeit aller Dienstgrade einen erneuten Beweis meiner Gnade zuteil werden lassen, indem ich ihnen nach 25jähriger akttver Dienstzeit den Anspruch auf das von des hochseligen König Friedrick Wilhelms III. Majestät am 18. Juni 1825 für Offiziere gestiftete Dienstauszeich - nungskreuß zuerkenne. Ich vertraue, daß diese Aus - Zeichnung ein weiterer Ansporn zu treuester Pflichterfüllung sein wird." Aesterreickisckc Waffenerfolge. Die österreichischen Truppen sind in Serbien einmaischiert und haben dem Feind eine siegreiche Schlacht bei S ch a b a tz geliefert. Die österreichische Flotte bombardierte die montenegrinischen Stellungen auf dem Lowtschen (der Happt - stützpunkt dieser Feinde). * * * England sucht 500 000 Soldatens anzuwerben. * * * Lin neuer Balkan-Dreibund. Die Türkei, Bulgarien Und Rumänien sehen sich durch die russischen Vorkehrungen bedroht. Rußland will mit englischer Unterstützung den Durchgang durch die Dardanellen. Die drei Länder, erwägen eine Interessengemeinschaft, mit änderten Worten einen netten Balkan-Dreibund. • • • Zusammentritt der polnischen National- Negierung. Das Krakauer Blatt „Nowa Reform«" meldet die Wiedereinsetzung der polnischen Nationalregieruttg in Warschau. Nationaler Aufruf der Polen. Krakau, 18. Aug. Der Polenklub hat die Gründung einer einheitlichen Organisation und die Errichtung von polnischen Organisationen im österreichischen Heeresvrrbande beschlossen, sowie einen Ausruf erlassen, in dem er auch namens aller anderen polnischen, bisher; dem Polenklub nicht angehörigen Parteien auf die große Pflicht und die einmütige gemeinsame äußerste Anspannung der Kräfte des Volkes in diesem historischen Augenblick hinweist. Weiter beschloß der Polenklub die Gründung eines alle bisher vorhandenen polnischen Organisationen Umfassenden ober st en National-Komitees, dem Vertreter aller polnischen politischen Parteien angehören sollen. In dem Ausruf heißt es u. a.: „In einem solchen Augenblick muß die Nation beweisen, daß sie lebt und leben will, daß sie strebt und befähigt ist, den ihr von Gott angewiesenen Platz zu behaupten und vor dem Feinde zu verteidigen." * * * Aus Frankreich. Der „Berliner Lok.-Anz." schreibt: Ein aus Frankreich nach Müncben zurückgekehrter Geschäftsmann berichtet der „Münch. Post", daß in Lyon am 23. Juli bereits große Furcht vor dem Kriege herrschte; die Truppen waren in den Kasernen kcnsigniert und alle Urlauber zurückgepusen. Am 23. Juli war ferner schon die Fluyzeugfabrik von Gebrüder Farman in Villan - court bei Paris und die daneben gelegene Luftschifffabrik Astra Tones militärisch besetzt; dort waren auch 12 englische Fliegeroffiziere versammelt. * * * Aus Rutzland. Gleich wie in Frankreich und Belgien, so sind jetzt auch russische Franktireure an der russischen Grenze festgestellt, die auf deutsche Truppen aus dem Hinterhalt schossen. Der Zar in Moskau. Der russische Kaiser, die Kaiserin, die Großfürstinnen und der Thronfolger sind nach Moskau a b g e r, e i st. !lt in ht er >er et. rt. m. »Tl. rrc . rd *rc )ie let >er )et ge uff tzt. m» on en >er rre nn rt£>, ;u. )er eil len em 8 . ebe ten vie md ian »er» rd? hat so ime nm rde 907 ander rau )or« gen >cn, den >en» rni- mit .ms irfct mg die che, in nze mg )es> ckie, »tcn aus cn mg gen mg um id?t 2Nd nde der Ten. das en- rotz :ter fen d.), den her stet vie itu- jrö» mg hen icn. uch ten. ien, us. en! en. Allerlei Kriegserscheinungen. * * Der stellvertretende kommandierende General des 18. Armeekorps hat für den ganzen Korpsbezirk Maßnahmen! in> die Wege geleitet, um für ben Brothandel H ö ch ft p r e i f e zu bestimmen. Der österreichisch-ungarische Vize- k o n s u l in Petersburg ist dort, wo er zur Sicherung des österreichischen Archivs zurückgeblieben war, von den Russen verhaftet worden. Die russische Regierung hatte aber vorher sür dessen Sicherheit garantiert. * Fort mit den russischen Orden und Ehrenzeichen! Man schreibt uns aus Wiesbaden: Die hiesigen Schutzleute, die im Besitze russischer Orden und Ehrenzeichen sind, haben diese dem „Roten Kreuz" zum Einschmelzen übergeben. * * * Englische Kurzsichtigkeit. Berlin, 18. Autz. Aus London wird gemeldet, datz am vergangenen Donnerstag der englische Regier- ungsdampscr Gwendolin den deutschen Regierungsdampfer v. Wißmann auf dem Rjassa-See genommen und die Maschine, sowie die Geschütze zerstört habe. Der Kapitän, der Jntzenieur und die übrige Besatzung seien gefangen genommen worden. (Falls die Nachricht zutrifft, so wäre dies ein erneuter Beweis für die verwerfliche Kurzsichtigkeit der englischen Kriegführung und Politik, die sich nicht scheut, selbst im Innern Afrikas, wo es so wenig Weihe gibt, den Eingeborenen den Kamps zwischen den Europäern vor Augen zu führen, nur um billige Lorbeeren zu ernten. D. Red.) * * * Die Neutralen Am aufrichtigsten und ehrlichsten erscheint die Neutralität der Schweiz und der Niederlande. Das einzige Bestreben beider Länder ist es, nicht in den gro- hen Strudel hineingerissen zu werden, in dem sie nichts gewinnen, aber alles verlieren könnten. — Gröheres Interesse beansprucht naturgemäh die Haltung Italiens, dem bereits der Vorwurf des Verstohes gegen sein« Bundespslicht gemacht wurde. Dieser Vorwurf aber entbehrt schon aus dem Grunde der Berechtigung, weil der Inhalt des Vertrages gänzlich unbekannt ist. D i e vorläufige Neutralität Italiens ist i m Augenblick nicht nur für dasLand selbst, sondern auch sür uns viel nützlicher, als seine Aktivität. Sie sichert uns einmal die ZU - fuhr vom Süden und beraubt die sranzösisch-englische Miltelmcerstotte eines geeigneten Stützpunktes an der Adria. Die drei nordischen Reiche haben gleich falls ihre Neutralität erklärt. Daß sie aber mit der Möglichkeit rechnen, in den Krieg hineingezogen zu werden, zeigen die starken militärischen Mahnahmen, die sie sür notwendig erachteten. Sie haben teilweise mobilisiert. ihre Küstenbefestigungen instand gebracht, und der schwedische Reichsrat hat dieser Tage einstimmig einen außerordentlichen Kredit von 50 Millionen bewilligt. Nicht nur rassenmäßige Sympathien, auch die Wahrung ihrer Lebensinteressen weisen diese drei Staaten an die Seite Deutschlands, insbesondere haben Schweden und Norwegen jetzt Gelegenheit, den russischen Hoffnungen auf Erlangung eines eisfreien Hafens am offenen Allandischen Ozean jede Verwirklich - ungsautzsicht zu nehmen. Die wohlwollende Haltung Dänemarks zeigt sich namentlich in der Sperrung der Bälte und des Sundes. Ebenso wie die nordischen Reiche ist auch die Union lebhaft daran interessiert, datz England die gänzliche Zufchliehung der Nordsee nicht nur formell, sondern auch tatsächlich unterläht. Der Gedanke liegt nahe, dah sonst die V e r e i in g t e n Staaten sich für den ihnen entstehenden Schaden Ersatz verschaffen, indem sie ihre Hand autz die britischen Besitzungen in der Nähe des Panamakanals legen. — Mit großem Nachdrucke hat' auch Spanien seine Neutralität erklärt und ein hochoffizieller Artikel der „Epoca" stellte ausdrücklich fest, dah keine wie immer geartete Vereinbarung bestehe, die Spanien nötige, Frankreich in, Marokko durch spanische Truppen den Rücken zu decken, um Frankreich die Verwendung seiner nordafrikanischen Truppen in Europa zu ermöglichen. Die Haltung Portugals ist ungewih. Jedenfalls stehen seine Häfen zur Verfügung der britischen Flotte, und es ist immerhin möglich, dah Portugal durch sein Schutz- und Trutzbündnis mit England zu einer unfreundlichen Stellungnahme gegenüber Deutschland genötigt wird, was angesichts der unbedeutenden Machtmittel dieses Landes ohne gröhere Bedeutung sein würde. Wie bei den meisten dieser neutralen Staaten wird auch die Haltung Japans von der weiteren Ent - Wickelung abhängig sein. Wie es scheint, wird zuerst die Neutralität der T ü r- k e i in die Brüche gehen. Schuld daran ist die ausgesprochene provokatorische Haltung Rühlands und Englands,. insbesondcres die Zurückhaltung der türkischen Schlachtschiffe durch die britische Regierung. Auf ein enges Zusammengehen mit der Türkei ist B u l g a - r i e n angewiesen. Man darf annehmen, dah Bulgarien die Möglichkeit wahrnehmcn wird, ohne grotzen Aufwand das Gebiet, das ihm durch den Bukarester Frieden von Serbien genommen wurde, wieder zu gewinnen. Rumänien verfolgt mit ernster Besorgnis die russischen Truppenansatnmlungen an seiner Grenze, zu deren Abwehr es zunächst 250 000 Mann auf den Kriegsfuß gebracht hat. Rumänien erblickt in dem Verhalten Rußlands einen Einfchüchlerungsversuch, den sein erstarktes Selbstgefühl nicht so ruhig hinnehmen wird. Mit der Vernichtung Oesterreichs wäre Rumänien wehrlos der russischen Willkür ausgeliesert. Diese Erwägung und bündnismäßige Verpflichtungen werden Rumänien gegebenenfalls an die Seite der Zentralmächte weisen. Als Preis winkt Rumänien der Gewinn Bejsarabiens. Alles in allem läht der Aufmarsch der Völker noch nicht das Schlußbild erkennen. Es besteht große Wahrscheinlichkeit, dah mit dem Fortschreiten der Kriegsereignisse sich ein Umschwung in der Haltung mehrerer Neutralen zeigen wird. Um so wichtiger ist es, dah wir nicht nur siegen, sondern auch dafür sorgen, dah unsere Siege im Auslande bekannt werden. Aufs wärmste sind alle dahinzielenden Bestrebungen zu begrüßen. Auch der E i n z e l n e vermag manches, indem! p geeignete Zeitungsberichte an Freunde im Auslande sendet, wo die Presse, die geradezu nach authentischen u. wahrheitsgemäßen Berichten hungert, willig ffllr die weitere Verbreitung sorgen wird. Ersatzleistung der Post im Kriegsfälle Welche Stellung die Postverwaltung zur Ersatzleistung sür beschädigte oder verloren gegangene Postsend - ungen während der Postbesörderung in Fällen des Krieges einnimmt, wird durch den tz 15 des Poslgesetzes bestimmt, in dem es heiht: „In Fällen des Krieges und gemeiner Gefahr ist die Postverwaltung befugt, durch öffentliche Bekanntmachung jede Vertretung abzulehncn und Briese sowie andere Sachen nur aus Gefahr des Absenders zur Beförderung zu übernehmen. In solchem Falle steht es jedoch dem Absender frei, sich ohne Rücksicht auf die Bestimmungen des tz 1 jeder anderen Beförderungsgelegenheit zu bedienen." Ist also ein Krieg oder eine gemeine Gefahr ausgebrochen, so kann die Postverwaltung durch öffentliche Bekanntmachung jede Ersatzverbindlichkcit ablehnen. Der Krieg muh aber dann bereits ausgebrochen sein. Droht der Krieg nur, so ist die Postverwaltung zur Ablehnung der Ersatzverbindlichkcit nicht berechtigt. Die Bekannt - machung geschieht dann von seiten des Reichspvst.am- tes. Sie ist jedoch verpflichtet, die Sendungen auf Gefahr des Absenders anzunehmen und zu befördern. Die Beförderung der Sendungen, wenn sie postordnuNgh - mäßig eingeliefert werden, gänzlich zu verweigern, sie ist stdoch nicht berechtigt. Der Krieg braucht in solchen Fällen durchaus nicht im Lande selbst ausgebrochen zu sein, oder in dem Bestimmungslande. Um diese Maßnahmen treffen zu dürfen, genügt es, daß der AUsbruch des Krieges die Sicherheit oder die Pünktlichkeit der Beförderung gefährdet. In dem zweiten Teile dieses Paragraphen hebt das Gesetz den Poftzwang auf. Also ist jedermann berechtigt, seine Postsendungen durch jede beliebige Besör- derungsanstalt an den Empfänger gelangen zu lassen, was ihm in Friedenszeiten durch das Postgesetz verboten ist. Im Wcchselverkehr mit Ocsterreich- Ungarn wirb im Postvertrag vom 7. Mai 1872 in Art. 16, Art. 42 eine Ersatzleistung im Kriege ausgeschlossen. Demnach hat im Kriege der Absender keinen Anspruch auf Schadenersatz, wenn der Verlust die Beschädigung oder eine verzögerte Beförderung der Sendungen eintritt. Der Weltpostvertrag bestimmt in Art. 14 des Wertbriesübereinkommens, Art. 17 des Reichspaketvertrages, dah jede Verwaltung der vertragsschließenden Länder den Austausch von Wertbriefen, Postanweisungen und Paketen zeitweise, abgehend wie eingehend, ganz oder zum Teil einstellen darf, wenn außergewöhnliche Verhältnisse vorliegen, die eine derartige Maßnahme zu rechtfertigen geeignet sind. Also wäre im Falle eines Krieges ein jedes Land, das dem Wellpostübereinkommen beigetreten ist, berechtigt, die Beförderung von Postsendungen einzustellen. In einem solchen Falle ist die betreffende Poftverwaltuüg jedoch verpstichtet, die beteiligten Verwaltungen uüverzüglich, nötigenfalls auf telegraphem Wege, davon in Kenntnis zu setzen. Arlttemcieres zum Krieg. * Zahlungs fl : ‘ t im Krieg. Von der Handelskammer wird um 'folgendes geschrieben : Der Ausbruch des Krieges hat in allen Schichten der Bevölkerung eine derartige Verwirrung hervorgerufen, daß es dringend notwendig erscheint, mit allem Nachdruck immer wieder darauf hinzuweisen, dah der Krieg an der Pflicht zur Erfüllung vorher übernommener privat- rechtlicher und öffentlichrechtlichen Verpflichtungen nichts ändert. Stellt sich der Einzelne bewußt oder unbewußt mit den ihm obliegenden Verpflichtungen in Gegensatz, so schädigt er sich nicht nur selbst, sondern er gefährdet auch den gesamten Wirtschaftsorganismus. Wenn nun in weiten Kreisen des Handels und Verkehrs die Auffassung besteht, dah nur durch den Erlaß eines für das ganze Reichsgebiet geltenden allgemeinen Moratoriuins einer ernsten Mrtschastskrisis vorgebeugt werden könne, so sei demgegenüber darauf hingewiesen, daß den Vorteilen eines allgemeinen Moratoriums vielleicht noch schwerer wiegende Nachteile gegenübcrstehen. Auf jeden Fall kann es keinem Zweifel unterliegen, daß von einer solchen gesetzlichen Maßregel in erster Linie der faule und böswillige Schuldner zrrm Schaden des ehrenhaften Kaufmanns Gewinn ziehen wird. Aus diesen und noch anderen Gründen hat denn auch die Reichsregierung sich nicht zu dem folgenschweren Schritte eines Moratoriums entschließen können. Wohl aber hat sie in Anbetracht der durch den Krieg veränderten Wirtschaftslage eine Reihe von Anordnungen getroffen, welche in ihrer Gesamtwirkuug gecignck sein dürsten, die vielfach befürchtete Vernichtung zahlreicher kleiner uuv mittlere'' Erislcnzen zu verhindern. Die wichtigste der vom Bundesrate getroffenen Maßnahmen betrifft die gerichtliche Bewilligung von Zahlungsfristen. Hiernach kann das Gericht für eine vor dem 31. Juli 1914 entstandene Eeldsorderung Zahlungsfrist von längstens 3 Monaten gewähren, wenn die Lage des Beklagten dies rechtfertigt und die Zahlungsfrist dem Kläger nicht einen nnverhäjtnismäßigen Nachteil bringt. Von nicht geringerer Bedeutrmg find die vom Buudesrate angcordnete Verlängerung der Fristen des Wechsel- und Scheckrechts sowie die Suspendierung vpn Auslantdsfosderuügen. Werden alle diese Anordnungen in einer den veränderten Zeitverhältnissen völlig Rechnung tragenden und verständnisvollen Weise durch die Behörden ausgclegt und angewcndet, dann darf auch gehofft werden, daß die Reichsregicrung von der Notwendigkeit des Erlasses eines allgemeinen Moratoriums, welches „leicht die Rüder unseres Wirtschaftslebens zum Stillstand bringen würde", enthoben wird. Im übrigen erklärt sich die Handels - kammer, um dem Schuldner die Annrfung des Gerichts zu ersparen, bereit, die Erlangung einer Zahlungsfrist auf dem Wege der Vereinbarung, zu vermitteln. * Ausrechterhaltung des wirtschaftlichen Lebens. Auswärtige Handelskammern erlassen folgende Erklärung, die auch sür Gießen der Beachtung wert erscheint: „Um das wirtschaftliche Leben im Gang zu erhallen, ist erforderlich, daß alle Behörden die eingegangencn Zahlungsverpflichtungen unter Vermeid- ung jeder Verzögerung erfüllen, daß die staatlichen und städtischen Verwaltungen die erteilten Aufträge nicht zw rückziehen und bereits begonnene Arbeiten nicht unterbrechen lassen. Es wäre zuM Beispiel gut, wenn die betreffenden Beamten sich nicht „auf die Rechnungen setzen" wollten, sondern daß sie unverzüglich für deren Anweisung und Auszahlung sorgen würben. Behörden und Kaufleute, gebt den Geschäftsleuten Verdienst und damit die Möglichkeit, ihr Personal zu behalten." Xus Stadt und Eaad. * Die Bezirßssparßasse Gießen hat infolge Personalverminderung durch den Krieg bis auf weüeres nur Vormittags Geschäftsstunden für das Publikum. Näheres im Inserat der heutigen Nummer. Handwerkskammer zu Darmstadt. Wir haben von einer Bekanntmachung deS Oberbürgermeisters der Stadt Darmstadt in den dortigen Zeitungen Kenntnis genommen und sehen uns wegen der grossen Wichtigkeit und auch im Jnterisse der Handwerker veranlaßt, den Wortlaut bicr wiederzugeben. „Es ist mir mitgctcilt worden, d-P in oer Gesctäftswelt, insbesondere in Handweikeikeeisen, cs Brauch ist, die Rechnungen auf den Vterteljahrstermin auszustellen. Hier- nach findet eine Barzahlung nicht statt. Mit Rücksicht auf den außerordentlichen Ernst der Zeit richte ich an das cinkauscnde Publikum die dringrndeBitte, unter Aufhebung dieses Brauches die cingegongent Schuldigkeit sofort zu begleichen, damit die Geschäftsleute in die La» ge versetzt werden, neue Vorräte anzukaufen. Wer nicht bar zahlt, trotzdem er in der Lage ist bar zahlen zu können, handelt in dieser Zur unverantworrltch. ES steht auch die Existenz der kleine» Geschäftsleute auf dem Spiele, wenn schon bei Beginn deS KciegeS die vorhandenen Zahlungsvcrbindlichkctten nicht erfüllt werden. Die hie uno da zutage tretende Auffassung, als ob mit dem Kriegsbcginne ,tne allg» meine Befristung gegeben sei, ist auf das fchärsste zu verurteilen " Die -1 Kreuze des Kriegers! Ein eisern Kreuz, wie stattlich hängts An eines Tapsern Brust. Der König schickte, der Mann enrpsängts Und trägts mit stolzer Lust. Und freut sich bis den Ehrenlohn Die Mutter und die Br.m!, Bei Iubelruf und Elockcnton Am Einzugssefte schaut. Doch psiff das Blei, das blutig wund, Ein Krieger wankt und sinkt, Ein rotes Kreuz auf weißem.Grund Ift's, was ihm tröstlich winkt- Ihn stützt und führt aus heißer Schlacht Ein rotbekreuzter Arm Dahin, wo schon sein Bett gemacht, Da ruht er weich und warm. Und wen ins Herz die Kugel traf Ist ledig aller Pein, Still senken ihn zum letzten Schlaf Die Kameraden ein. Ein schwarzes Kreuz auf grünem Plan Verkündet's an der Stell, Hier liegt ein Held, und schläft heran Den himmlischen Appell. Und seht ihr all die Kreuze gern. Vergeht ihr Krieger nicht, Das beste Kreuz, das Kreuz des Herrn Das allem Heil verspricht, Dem Kämpfer gibt cs tapsern Mut, Den Wunden kühlts den Schmerz, Dem Toten dient's zur Gradeslptt. Und deutet himmelwärts. Carl 5t. K e i l -Gießen, Verantwortlich: 211 bin Klein, Gießen. (3'— -=-J‘^rafatL=aL.-> Der Schnceball und das böse Wort, 1] Sie wachsen, wie re rollen fort: 111 Ein' kandvoll wiif zum Tor hinaus, V Ein Berg wird'-- vor des Nachbars kaus. plL--ii---- gl . » ' | Das Reich der frau. i -II-ii—=ir—-—-n-1 ■ji -ii- ii-ii-ii-1 @E SBBBFB TDcr sich an andere hält, Dem wankt die Welt, wer auf sich selber ruht, Steht gut, = H = Jl Abb. 2. Das Schueideu des Pelzes von der RüSjcite. Die Solidarität der Frau im vereinsleben. Solidarität »nd Lrau schienen früher entgegengesetzte Begriffe, auf alle Lälle war das Solidaritätsgefühl bei der Lrau nicht so ausgeprägt, wie beim Mann, da ihr Leben mehr in stiller Beschaulichkeit verging und sie vor mehreren Jahrzehnten den Kampf ums Dasein noch nicht in der Werfe auszunehmen brauchte, wie heute, wo die gänzlich veränderten wirtschaftlichen Verhältnisse sie dazu zwingen. Durch dieses kinaustrcten aus dem engen Bereich des Kaufes aber wurde ihr Blich geschärfter, chr Urteil geklärter; sie lernte manches verstehen un- begreifen, an dem sie früher verständnislos »orüberging, und die Erkenntnis, daß nur ein einmütiges Zusammenwirken aller Järäite sie ihrem Ziele näher bringen könne, führte zu Organisationen auf den verschiedensten Gebieten, So entstanden Vereine und verbände, die in gemeinsamer Arbeit für das Wohl der Lrau wirkten, rangen und kämpften, und die in vorurteilsloser Toleranz das Sachliche von dem persön- lichen strenge zu scheiden verstanden: Auch Lrauen, die dem Glauben nach getrennt sind, arbeiten jetzt einmütig in der Armen- und Krankenpflege, im Krankenvcrsichcrungswesen, in Handwerkskammern und Kanfmanns- gerichten, in allen den Lrauen jetzt erschlossenen kommunalen Aemtcrn zusammen. Ja, auch im Kampfe für das Lrauenstimmrecht stehen Lrauen der verschiedensten Glaubcnsrichtungen Schulter an Schulter nebeneinander. viele mögen aus mancherlei Gründen gegen dieses Lrauenstimmrecht sein, aber Slaubensmotive können dabei nie in Lrage konimcn, D>c neuzeitlichen Aufgaben verlangen für die Lrau ein geschlossenes Vorgehen, Mögen die einzelnen Gebiete dieser Arbeiten auch noch so verschieden sein, schließlich laufen alle Läden des ganzen Organismus der Lrauenbewegung doch wieder zusammen. In uneigennütziger weise sorgt dieser Verein für eine bessere hauswirtschaftliche Ausbildung der jungen Mädchen, jener kämpft für die allgemeine wissenschaftliche Lort- bildung, und andere vertreten wieder die beruflichen Ausbildungen. In gemeinsamer Arbeit aber wirken alle dahin, das Dilettantenhafte bei der Lrau auszumerzen und in allen Berufen eine in >eder Beziehung gründliche Ausbildung zu erstreben. In solcher gemeinsamen Arbeit aber darf die Lrau ihren persönlichen Ehrgeiz nicht in den Vordergrund stellen, .Erst die Sache, dann die Person", muß ihr stets oberstes Prinzip blcwen, ja, sie muß cs sogar über sich gewinnen können, sich zum wähle einer anderen in den kintergrund zu stellen und in rechter Solidarität diese andere in jeder weise zu fördern suchen, was allerdings wohl die schwerste aller Lorderungen ist, Lrauen, die ein kinaustrcten in die Oeffentlichkeit nur eigener Vorteile wegen suchen, sich anderen nicht unterzuordnen verstehen, nur ihre Ansichten als die allein seligmachenden gelten lassen wollen, sollten lieber innerhalb ihrer vier wände bleiben, sie taugen nicht zur gemeinnützigen Arbeit, tragen vielmehr nur dazu bei, das wirken der ganzen Lraucnorganisation in Mißkredit zu bringen viele machen jedoch durch die vereinsarbeit und die darin geübte Solidarität eine gute Schule durch, lernen Selbstbeherrschung, Entsagung, Selbstlosigkeit, ja, in gewissem Maße auch, Selbsterkenntnis und-ähnliche Eigenschaften, die sich aus Mangel an passenden Gelegenheiten bisher nicht zur vollen Blüte bei ihnen entfalten konnten. Allerdings darf der Lrau das vereinsleben nicht zur kauptsache werden, nur wenn ihre häusliche oder berufliche Tätigkeit ihr erlaubt, außerdem noch irgendeine Vereinstätigkeit auszuüben, sollte sie diesem oder jenem ihren Lähigkeiten und Neigungen entsprechenden Verein bcitrete», denn unter allen Umständen find die zu tadeln, die das Ihre vernachlässigen, /■ um anderen zu Helsen. ~ •Charity begins at tiome«, d. h. »die Barm- l l'-T/ 5 ""— / Herzigkeit beginnt zu I r - kause", sagt mit Recht j I 1 der Engländer. / s .j 1 —- kelene Grube. / v > I\ arbeitete Imitationen echter pelze sind für manche noch unerschwinglich, weshalb unsere Damenwelt auf die Idee gekommen ist, pelz in Verbindung mit Seide, Samt oder Lhiffon zu verarbeiten, und darin oft Erstaunliches leistet, wie nun eine solche Muff hcrzustellen ist, sei aus nachfolgendem zu entnehmen: Man braucht 9,40 m pelzstreifen. 40 cm Lhiffon und 90 cm Samt, Gaze und Samt wird zugeschnitten, dieser natürlich unter Abrechnung von den beide Leiten garnierenden Streifen aus pelz und Lhiffon, Jeder der Streifen ist 10 cm breit. Die Gaze wird auf beiden Seilen mit einer Schicht Tafelwatte beheflet, darauf wird das wattierte Teil auf der Seite, die nach innen kommt, mit weißer Seide abgcfüttert. vergl. Abb. D. Dann sind die Ouerränder der Lutterseide und die der Gaze, jedes für sich, zusammen, zunähen und die bläht der Kaltbarkelt halber, Ivic Abb. S veranschaulicht, mit einem Band zu decken. Da die jetzige Größe der Muffen ziemlich Uilbcscheiden ist, kann man Nicht umgehen, das Innere der Muff mit einer kleineren zum warmhalten der künde zu versehen. Diese kleine Muff wird wie die große hergestellt, doch ist auch die äußere Seite mit Seide zu benähen, Abb, 7 zeigt die _ y - Innenansicht der an beiden Rändern mit einer ^--- s. 8 CM breiten Puffe verzierten Muff mit der S\ eingcnähtcn kleinen Muff, b \ jj[M Um ein bequemes Tragen der Muff bet / etwaigen Einkäufen zu ermöglichen, bcicstige / man nach Abb. 7 eine lange Bandschlupfe. J Die pclzstrcifcn zur Oberieite der Muff ^ werden dem Samt zu beiden Seiten angesetzt. 4jr‘'f -' * A -fi: wie pelz geschnitten und wieder zusammen. genäht wird, zeigen Abb, 2—4, Er ist von der Rückseite mit einem pelz- oder schärfen Lcdermesser zu schneiden, niemals mit der ' Schere, weil man in dem Lalle die kaare zerschneiden würde. Der pelz wird, wenn genügend Streifen geschnitten worden sind, aneinandergcnäht- Dabei sind die kaare zu- rückzustreichcn und nach dem Nähen auf der Oberseite mit einer Nadel herauszuziehcn. Ehe jedoch der Samt dem wattierten Teil aufdrapiert wird, sind die Garniturstreifcn mit weißer Seide abzufüttcrn, um mit denen der Stola zu harmonieren, wie aber der Samt drapiert und an den Rändern mit dem wattierten Mufftcil mit kleinen Schlupfstichen angenäht wird, sehen wir auf Abb. 8. Damit die weichfallenden Lallen der Drapierung nicht in Unordnung geraten, gebe man ihnen einige lose Stiche. Zuletzt garniert man die Muff noch mit einer flotten Schleife aus Libertyband Siehe Abb. 9. Die an der Ligur Abb. 1 gezeigte Stola wird auf ähnliche weise bearbeitet wie die Muff, und auch das kleine, schicke Barett läßt sich selber aus Samt, Lhiffon und pelz anfertigen. Man kaufe dazu nur eine entsprechende Lorm aus Draht, der man das Material dann aufarbertet, und dem Ganzen schließlich durch einen flotten Leder- stutz einen passenden Abschluß gibt, wie auch die unteren Ränder der Stola durch lange seidene Lransen einen hübschen Abschluß erhalten. k, G. Abb. 3. Die lladt wird üderwcndilch zuiümwcngenädt. Kleine Mitteilungen. Abb. i. Modell mit Darett, Mvg und 6toia. Abb. 4. Dte Haart werden auf der Oberseite zwischen dirtwcliaTtl. Wintersrlmle Ausgabe 0 : LaiKhvirtxchnltliclic FaoliNcliule Obige Schulen bezwecken, eine tüchtige allgemeine und eine vorzügliche Fachschulbildung zu verschaffen. Wahrend der Inhalt der Ausgab* A den gesamten Lehrstoff der Landwirtschaftsscbule vermittelt u. das durch das Studium erworbene Reifezeugnis dieselben Berechtigungen gewährt wie die Versetzung nach der Obersekunda höh Lehranstalten, verschaffen die Werke B u. C die theoretischen Kenntnisse, die au einer Ackerbauschule bzw. landwirtschaftlichen Winterschule gelehrt werden. Ausgabe D ist fiir solche bestimmt, die nur die rein landwirtschaftlichen Fächer beziehen wollen, um sich die nötigen Fachkenntnisse anzueignen. Auch durch das Studium nachfolgender Werke legten sehr viele Abonnenten vortreffl.che Prüfungen ab und verdanken ihnen ihr ausgezeichnetes Wissen, ihre sichere einträgliche Stellung: Der Einj.'Freiw., Das flbSturientenzxanien, Das Gymnasium, Das Reaigymn., OieDber- realsäsuie, Das Lyzeum, Der geb. Kaufmann. Ausführl. Prospekte u t. iuzende Dankschreiben über bestanden«» Prüfungen, die durch das Studium der Methode Rustin abgelegt sind, gratis. — Hervorragende Erfolge. — Bequeme monatliche Teilzahlungen. — Brielllcber Fernunterricht. — Anulcbt»- Hcndungen ohne Kaufzwang bereitwilligst. Bonness & Hachfeld, Verlag. Potsdam 8.0. Zreitag. den 2 \. August *9:4. Toi (TücRonor Jlnjciatt erldioint tnalich, mifter Soinuoiis. - Beilagou; 11 to i ino l u'öil ouilicki und mindestens fünfzig Geschütze erobert. Die Stärke der geschlagenen feindlichen Kräfte ist auf mehr als acht Armeekorps sestgestellt.