•Ufteacr 5a a t»I«tt) Vq »ßW«M » pfg. monatlich »»««Wchrirch M »»»»»ahlS«r, frei i»1 H„». TbG»G«t« » «4«»« »ff»* 1 »"' »6er in 6tn Zwei«. ; MM»W,ki1ls, «0 Pi» - «richeiu, MkMWMtz» »O — Redaktion: SeÄ«»- ntq «. — W»r >«sbe»»hrung »der WJutSenbunf n i cht (edaafMt W—Itrlnie wird nicht garantiert. twlM *•» Zeitung " «. «. 6. H rxpe-rtko«: Selterrweg 85. g«,eig«npreir 15 PlS- . Me 14 mm brette Petit,eile für Auswarte SO Pfg Die 90 mm breite Re k l »NN e. Z e i I e 50 Piennift Extrabeilagen werden nach Äenmbi und Griihr berechnet. Rabatt kommt bet Neberichreitung desZahlungS- zieleS «30 Dagei, bei gerichtlicher Beitreibung oder bn Konkurs in Wegiaü. Piatzvorfchriiteu ohneBerbindlichkei.. Druck der «ietzeucr «erlagSdruckcrei. Aldi» Klein. vir. 65. Mittwoch, den 12. August 1V14. Telephon Nr. 362. 2(1. Itlhrg. Wieder ein deutscher Sieg. 1 französische Fahne, 2 Batterien und 4 Maschinengewehre erobert, sowie 700 Franzosen gefangen bei Lagarde in Lothringen, das bedeutet wirklich einen Sieg, wenn man bedenkt, dag die deutschen Truppen noch im Anmarsch sind. 4000 Gefangene bei Lüttich. Berlin. (Amtlich.) Lüttich ist sest in unseren Händen; die Verluste des Feindes waren groß. Der Ablransport von 3000 bis 4000 Belgiern nach Deutschland hat bereits begonnen. Nach den vorliegenden Nachrichten hatten wir in Lüttich etwa 45 000 Mann, d. h. ein Viertel der gesamten belgischen Armee gegen uns. Acht ruffifchc Geschütze erobert. Berlin, S. Aug. (Amtliche Meldung.) Grenz - schutzabteilungen in Biala, zehn Kilometer östlich von Johannisburg (Ostpreußen), haben den Angriff einer russischen Kavalleriebrigade zurückqewiesen. Acht Geschütze und mehrere Munitionswagen sind in unsere Hände gesallen. In Echmalleningken, drei Meilen östlich vcn Tilsit, wurden drei Kompagnien Landwehr von 2 russischen Jnsanteriekompagnien und einer Maschinenge- webrkompagnic angegriffen. Die Landwehr zwang die Nnffcn zum Rückzug auf Jurborg. Die deutsche Flotte fft eifrig an der Arbeit und hat allerwärts, wo sie sich gezeigt, großen Mül bewiesen. Das 'heldenmütige Vorgehen der kleinen „Königin Luise" uMer Führung des unerschrockenen Kommandanten, Korvettenkapitän B i ermann, vor der Temse hat in England tiefen Eindruck gemacht. 18 Bundesfürsten im Felde. Berlin, 8. Autz. Wie wir an bestunterrichteter Stelle erfahren, haben bisher 16 deutsche Bundesfürsten ihre Teilnahme am Feldkrieg, zum Teil in den aktiven Hecresverbänden angezeigt. ^esterreictnscke DZaffenerfolge. Die bis Mjcchow, etwa 30 Kilometer nördlich von Krakaü, vorgedrungenen österreichischen Truppen setzten am 8. August die Offensive fort und besetzten bis zum Abend Ortschaften ungefähr 40 Kilometer vorwärts. Die bisher an der Weichsel stehenden Grenztruppen überschritten den Fluh und setzten sich am jenseitigen Äser Oesterreich und Frankreich. Die französischen und österreich-ungarischen Botschafter in Paris und Wien haben ihre Paffe erhalten und sind jeder nach seinem Land abgereist. Damit haben die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern aüsgehört. » * * Aufruhr in Südfrankreich so meldet der Mitarbeiter der „Rh.-W. Ztg." aus Nizza und Monte Carlo. Die italienische und französische Bevölkerung stehe sich seindlich gegenüber. » * » I gen in Brüssel «eignete, übertrifst alles das, was sich die glühendste Phantasie ausmalen kann. D« Deutschenhaß wird in sanaiischst« Weise gepredigt. * * * Aus Rußland. Die „Nationaltidende" berichtet aus Stockholm über die Zerstörung H a n g o e s in Finnland durch die Russen. Die Russen versenkten am letzten Sonntag und Montag einen großen Dampfer im Haseneingang, ferner alle Hafenkräne, sprengten die Eisenbahnwerkstätten und die Hafenmole in die Lust, steckten 30 Magazin« in Brand, zerstörten die Eisen - bahnlinien und sperrten die Einfahrt nach Petersburg, die durch Torpedobootsslottillen bewacht wird. * * * Vcrfchicdcne Kriegs-Nachrichten. Vor der Hauptstadt von Tcgo, Lome, ist eine starke englische Truppcneipedition von der benachbarten englischen Kölonie Eoldküste erschienen. In Abwesen - heit der kleinen Polizeitruppe und sämtücher wehrfähigen Weißen, die sich mit dem stellvertretenden Gouperneur zum Schutze wichtiger Punkte ins HiMerland begeben hatten, nahmen die Engländer von der Hauptstadt Besitz- Eine National st istung für die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen ist, nach einer Meldung aus Berlin, in Bildung begriffen. Der Minister des Innern von Loebell und Kommerzienrat Sol- berg sind in das Präsidium eingetreten. Berlin. Der Zudrang deck Kriegsfreiwilligen übersteigt alle Erwartungen. Bon zuverlässiger Seite wird mitgeteilt, daß sich bisher im Deutschen Reich über 1 300 000 Kriegsfreiwillige gemeldet haben. Berlin. Die am 5. Mobilmachungstage «öffnete Zentralmeldestelle für das Rote Kreuz hat bisher 32 000 Anmeldungen zuM Dienst in die Freiwillige Krankenpflege entgegengrnommen. Generalfeldmarschall Freiherr von der Goltz hat in einem gestern am 11. AUgust von Charlottenburg aus erlassenen Aufruf an den Jung - deutschlandbuNd mit erwähnt, daß eine Verordnung bald herauskommen werde, wonach die älteren Klassen vom 16. Jahre aufwärts für den Kriegsdienst vorbereitet werden. Er sagt weiter, daß Deutschland schwer bedroht ist, der Feind will unser herrliches Vaterland zerstückeln und vernichten. Jungdeutschland wird aber stramm mit helfen, daß Deutschland siegreich bleibt. Oberpostdirektor D'o m i z l a s s zu Leipzig ist zum Feld ob «Postmeister der deutschen Armee ernannt worden. * * * In London ist eine Deutschenfurcht ausgebrochen; 30 000 Deutsche sind noch dort. Bei der serbischen A r m e e beginnt Verpflegungsmangel sich fühlbar zu machen. Die albanischen Aufständischen haben den inneren Hader vergessen und sind mit Truppen des Fürsten nach der serbischen Grenze abgerückt. Rumänien und Bulgarien führen dreibund - freundliche Verhandlungen, um Oesterreich-Ungarn zu decken. einige Ausführungen über Deutschlands geldverfassung im gegenwärtigen Weg. Bon Gch. Finanzrat B a st i a n - Darmstadl. ZU der Genugtuung über den flotten Verlauf der Mobilmachung darf die Befriedigung über den Stand unseres Geldwesens treten. Das Verttauen zur Hüterin unserer Währung, d. h. der Deutschen Reichsbank, ist unerschüttert und neu gesestigt. Mit der Einsicht, daß unser Geldwesen selbst den Stürmen einer Mobilmachung standhielt, ist rasch die Rühe wiedergekehrt, und an unseren Bankschallern wird kaUm noch der Wunsch laut, Noten oder Kassenscheine in bares Geld umgewechsell zu erhalten. Allmählich sangen auch die Einzahlungen wieder an, die Auszahlungen zu übersteigen. Hartgeld, das man sich aus übertriebener Vorsorge auf Vorrat hingelegt, findet den Weg zu den Kaffen zurück, nachdem man sich davon überzeugte, daß man immer Geldzeichen erlangen kann, wenn man sie braucht, daß also Opfer an Zinsen auf Geldvorräte sinnlos sind. Seit allgemein bekannt wurde, daß Banknoten und Reichskassenscheine vollwertige — übrigens auch gesetzliche — Zahlungsmittel sind, sind auch die Klagen über Schwierigkeiten bei der Verwendung von Scheinen verstummt. Abschläge vom Nennwert zu machen, zieht Sttafe nach sich. Wer sich nun klar macht, daß er keinem Opfer ar>S- gesetzt ist, und daß er kein« Anstände bei der Weiter - gäbe zu befürchten hat, wenn er Noten statt Gold und Silber^ entgegennimmt, der sollte auch vorrätiges Gold- und Silbergeld schleunigst in Noten umwechseln, was alle Kaffen und Banken bereitwilligst besorgen. Das Geld gelangt auf diese Weise zur Reichsbank, um dort als Unterlage für neu aUszutzebende Noten zu dienen neben kurzfristiger guter Wechseideckung. Je 100 Mark Gold ermöglichen die Ausgabe von 300 Mark Noten, wenn noch die vorschriftsmäßige Wechfeldeckuttg dazutritt. Wer sich darüber noch keine Gedanken gemacht hat, der mag ja fragen, warum es denn patriotisch ist, Goldmünzen autz seinem Privatbesitz sreizugeben, sich also mit Noten zu begnügen, und warum es unpatrio- trsch sein soll, für das, was er zu erhallen hat, Gold zu verlangen. Mer aber Nachdenken will, der kann nicht zweifelhaft sein, der muß dazu helfen, daß alle Goldmünzen alsbald umgetauscht werden in Scheine. Für den Einzelnen in seiner Privatwirtschaft ist es ganz gleichgültig, ob er das, was er zu bekommen hat, in Gold oder in Noten erhält, aber für die Volkswirtschaft ist es deswegen nicht gleichgültig, weil das Gold, das im Verkehr umläuft, nicht mehr dienen kann als Unterlage für die Ausgabe von Banknoten. Daß die Deutsche Reichsbank nicht aus Gründen des Eoldschutz.es zu einer Diskont-Erhöhung zu schreiten braucht, dazu kann jeder mithelfen, wenn er Verständnis dafür verbreitet, daß das Gold nicht in den Privatbesitz gehört. Man braucht nicht zaghaft in die Zukunft zu sehen und kann doch der Ansicht sein, daß Alle zusammen Helsen müssen, um den Erfolg des Völkerringens dem deutschen Reich zu sichern. Wir haben ein gewaltiges Interesse daran, daß auch dem Ausland gegenüber unser Geldwesen und unsere finanzielle Rüstung als unerschütterlich ihren Namen behalten. _ Das muh für alle Zeilen ein glänzendes Blatt iu! unserer Finanzgeschichte bleiben. Darum verbreite jeder, der weiß, daß eine gute Geldversassung eben auch unser Ansehen in der Welt fördert wie ein siegreicher j Krieg, in seinen Kreisen Verständnis für diese Notwendigkeit, das Gold als Grundlage für die Notenausgabe dienstbar zu machen. Nicht ein Opfer wird verlangt, sondern nur ein klein wenig Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit dieser Funktion des Goldes. Der englische Schatzkanzler hat unlängst diese Seite des Wirtschaftslebens während des Kriegszustandes in äbnlichem Sinne berührt und an seine Landsleute die Mahnung gerichtet, nicht aus übertriebener Aengftlichkeit sich Gold daheim hinzulegen, das damit «in« wichtigen wirtschaftlichen Funktion entzogen werde. Ueber Belgien ist der B e l a g e r ü n g s z u - and verhängt worden. Was sich in den letzten Ta- nabrbafi, woblfcbmeckend. (Ein Oktkcr.Pudding aus Or. Oetker’s Puddingpulver zu 10 Pfg. (3 Stück 25 Pfg.) ist eine ganz vorzügliche Speise, die für wenig Geld u. mit wenig Mühe täglich aul den Tisch gebracht werden kann. Genaue Anweffung steht auf jedem Päckchen. Schulrmarüe- „Oetker s Rellkopf.“ Billig, leicht bcrzurtellen. Zu Uanille- u. mandel-Puddin« schmeckt eine Fruchtsauce oder irische gekochte oder eingemachte Früchte am besten. Zu Schokolade- u. TrucM-Pudding gibt man eine Uanille-Saucc aus Dr. Oetker* Saucemmlocr, Vanille-Geschmack, zu io Ptg. NÜWU entltede» durch uaretneS «lut, könn e» deshalb auch »mr durch 8W“ ta»erc Bchoudlg. gründlich ». d-u»',d geheilt tvc'de«. Jetzt bin ich in der Lage Ihnen meinen herzliche i Dank für Ihre wundervoll h-ilende Medizin die mit, vollständig von dem schau- derhafiru Hautleide« befreit bat, voll und ganz zu «ollen. Sichttag. Müchel» (Btz. Halle.) Die palentamtlich geschützten sind in Giebe, in der Pelikgn-Avoteke zu Hab. Versendet auch nach AuSwürtS. Darum bei dieser Gelegenheit noch eine Anregung: Wer es kann, der zahle seine Wehrsleuer in vollem Betrag alsbald unter Verzicht auf die unter anderen Umständen seinerzeit eingeräumte Stundung und zwar in Gotd, selbst wenn er es erst gegen Scheine zusammen - suchen mutz. jHu$ Stadl und Land. * Sieben. Die Ziehung der Gewerbeausstell- ungs-Lvtterie ist für unbestimmte Zeit vertagt worden. * Seitens der land- und forstwirtschaftlichen Be- rufsgenofsenschaft für das Grotzherzogtum Hessen zu Darmstadt wird darauf hingewiesen, datz die zu zahlenden R e n t e n b e 1 r ä g e und sonstigen Leistungen nach den gesetzlichen Bestimmungen durch den Kriegszustand nicht berührt werden. n G i e tz e n. Herr Gerichts affest or Hans M e u s e- z a h l aus Darmstadt bestand die juristische Doktorprüfung in Giehen mit der Note cum laude auf Grund seiner Dissertation: „Der Schutz der Ehefrau nack> dem Eherecht des Bürgerlichen Gesetzbuches." * Die G ietzene r Hassia-Vereine haben am Donnerstag abend im „Felsenkeller" eine gemeinsame Mitglieder-Verfammlung, zu der auch die gesamte Einwohnerschaft geladen war, abgehalten. Kamerad Schlof- sermeister Hansel hatte- den Vorsitz und betonte in seiner Ansprache, datz die Bahnen im Lande zu schützen und den hilfsbedürftigen Angehörigen der ins Feld gezogenen Krieger beizustehen erste Pflicht des zurückgebliebenen Kameraden ist. Geheimrat ProfessorDr. Eck, der Rektor unserer Landesuniverfilät, erinnerte in seiner markigen Ansprache daran, datz jetzt weit mehr als 1870 deutsche Kultur, deutsche Industrie, deutsche Wissenschaft und deutsche Art gefährdet ist. Es steht alles auf dem Spiel und unseren Truppen mutz durch schnelle Zufuhr von Ersatzleuten, von Lebensmitteln re. ihre schwere Aufgabe erleichtert werden. Ilm das ständig sicher und schnell tun zu können, dazu müssen unsere Bahnen im Betrieb erhalten werden, dieselben im Inland vorruch- losen Zerstörern beschützt werden. Sein Appell: Kecht Viele möchten sich zum Wachdienst sür hiesigen Bezirk melden. Der Aufforderung kamen natürlich sehr viele der noch freien Kameraden nach. Eine dann noch veranstaltete Eeldsammlung brachte 101,50 Mk. zusammen. Die Unterstützungen sollen, wie der Ehrenvorsitzende des Eietzener Hastiabezirks, Pcftsekretär a. D. Meyer, besonders hervorhob, Kameraden von allen deutschen Bundesstaaten, die hier gerade der Unterstützung bedürfen, zu teil werden. Kriegs-Erfrischungen. Schwere Tage voller Entbehrungen stehen unseren Lieben, die für uns ins Feld gezogen sind, bevor. Die Daheimgebliebenen gedenken der Fernen mit banger Sorge und wohl bei den ineislen wird der Wunsch rege, die Strapazen des Feldzuges zu mildern, soweit es in ihrer Macht steht. — Zu denjenigen Nahrungsmitteln, denen die Wissenschaft eine besotidere Nährkrnst zugesprochen hat, gehört vor allen Dingen die Schokolade. Sie hat sich schon in früheren Kriegen trefflich bewährt und sie wird in den kommenden Zeiten im Felde eine noch grvhere Rolle spielen. Sie nimmt wenig Play ein und lästt sich darum leicht im Tornister verpacken. Aus anstrengenden Märschen unterdrückt sie nicht nur das Hungergefühl, sondern beugt auch der vorzeitigen Erschlaffung vor. Diesem Umstande Rechnung tragend, hat die bekannte Scho- koladensabrik von Gebrüder Stollwerck A. G. in Köln eine besondere Abteilung, die K.-Abteilung, eingerichtet, bei der Bestellungen aus Nachsendung nicht nur von guter Schokolade, sondern auch von erfrischenden Pfeffermünz-Pastillen an die im Felde stehenden Soldaten angenommen werden. Die Abteilung versendet diese Waren in frankierten Feldpostbriefen von ea. 25ll Gramm und zwar aus Wunsch nur Schokolade oder nur Pfeffermünz oder auch beides abwechselnd oder beides gemischt. So ein Doppelbrief kostet 1 Mk. Wir machen auf die heutige Anzeige der genannten Firma aufmerksam, aus der alles "Nähere heroorgeht. n Eietzen 11. Aug. Der B a u e r's ch e Gesangverein hak in seiner gestern Avend slattgesun- denen außerordentlichen Generalversammlung beschlossen, aus seinem Vereinsvermögen 200 Mk. dem Roten Kreuz und 300 Mk. für die ins Feld gezogenen Mitglieder zur Verfügung zu stellen. o Bad-Nauheim, 10. August. Der Grotzher- zogliche Badedireklor gibt folgendes bekannt: Nachdem vielfach die S a l z p l e i s e im Kleinhandel auf eine ungerechtfertigte Höhe getrieben worden sind, bin ich beauftragt 1. in Bad-Nauheim selbst eine Stelle für Kleinverkauf von Salz einzurichlen, 2. den Städtever - Wallungen der grötzeren und mittleren hessischen und benachbarten preußischen Städte und Orte durch RNNd - schreiben Mitzuteilen, datz von ihnen Salz zur Versorgung des lausenden Bedarfs bei der Grotzh. Salinenverwaltung Bad-Nauheim bezogen werden kann. In beiden Fällen muh die Gewähr gegeben sein, datz das Salz zur Befriedigung des laufenden Bedarfs, das unmittelbar' an die Konsumenten und zu entsprechend normalen Preisen abgegeben wird, datz also die Spekui- lation dabei ausgeschlossen bleibt. Zu diesem Zweck wird das Salz von der Kleinverkaufsstelle Bad-Nauheim und den kommunalen Verkaufsstellen nur in kleineren Mengen, höchstens etwa 3 Pfund an die einzelnen Haushaltungen, abgegeben werden dürfen. Beranntmachung. Auher den ausgebildeten Landsturmpflichtigen der Jahresklassen 1895 bis 1890, welche sich am 16. Mo- bilmochungstag, vormittags 8 Uhr, in der Zeughaus - kaserne in Gietzen zu gestellen haben, haben sich zu dieser Zeit auch diejenigen Mannschaften zu melden, die jüngeren Jahresklassen angehören, aber bereits das 39. Lebensjahr überschritten haben. 4. Mobilmachungstag, 5. August 1911. Er. Bezirkskommando Giehen. Kriegs-Erfrisc h ungen für unsere Söhne u. Brüder im Feldzuge und das beste Nähr- und Kräftigungsmittel, sind gute Stollwerck- Schokoladen und Pfeffermünz-Pastillen. Eine besondere Abteilung unserer Fabrik, die K-Abteilung, ist organisiert um obige Erfrischungen täglich, jeden zweiten Tag, oder sonst nach Wunsch der Angehörigen, durch Feldpostbrief, der 250 Gramm wiegen darf, den Truppen nachzusenden. Mit Hilfe der ihr vom Generalstab zustehenden Listen wird die Kaiserliche Feldpost, die heute noch besser wie 1870/71 organisiert ist, täglich über den Standort der Regimenter unterrichtet. Wir empfehlen in Briefen zu 250 Gramm brutto Proviant-Schokolade zum Essen, ferner Pfeffermünz-Pastillen in praktischen Rollen, die ein wahres Labsal bei Ermüdung, Durst etc.sind. per Feldpostbrief (einschliesslich 20 Pfg. Porto) Mk. 1.— Die Pakete können im Tournister oder in der Reiterpacktasche als eiserner Bestand handlich untergebracht werden. Die Fabrikate bieten in allen erdenklichen Feldzugsnöten eine stets willkommene Abwechselung in der Ernährung und sind dem erschlaffenden Krieger in allen Witterungslagen und bei grossen Anstrengungen eine kräftige, augenblicklich wirkende Erquickung. Das mehr denn 40jährige Ansehen unserer Firma bürgt für gewissenhafte und zuverlässige Ausführung aller Aufträge und für nur tadellose Qualitäten. Genaue Angabe über wöchentliche Versendungszahl, ob abwechselnd Schokolade- oder Pfeffermünz-Pastillen und genaueste Mitteilung der Adressen — Vor- und Zuname, Dienstgrad, Korps, Division, Regiment, Kompagnie, Eskadron, Batterie — unter Beifügung des Betrages mit Postanweisung oder Einschreibebrief erbeten. Gebrüder Stollwerck a.-g., K-Abteilung Köln — Berlin — München — Bremen. Jede Verkaufstelle unserer Fabrikate nimmt Bestellungen entgegen. Fieehfen näss. u. trockene Schuppenflechte, Bartflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge offene Füße Aderbeine, alte Wunden werden wirksam bekämpft durch die bewährte u. ärztl. empfohlene Rino-Salbe Frei von schädl. Bestandteil. Dose Mk 1.15 u. 2.25 Orig -Packung ges. geschütat Rieb. Schubert Öe Co., Weinböhla G Zu haban in allen Apotheken G V/asctibdract miifiotbtindi u £uhnit ~XJM ^ Iri. ytbradonBimsstein ^,i DUlnillinniSSiyillllU Lohns 5ziten-TabnhznFarmen Tüchtige Vertreter bei Hoher Provision und sonst günstigen Bedingungen von bedeutendster hjpezialfabrik für Hausbacköfen, Räucherapparate etc. gesucht. Herren, welche im Besuche der Landbevölkerung erfahren sind, und gute Erfolge Nachweisen können, bevorzugt. Schrift!. Angebot u. W 3391 an Haasenstein & Vogler A. G , Karlsruhe i. B. Jtypothekcn-Xapital unter güastigenBedingungendurch Hypothen-Credit-Bank Berlin S. W. 47. Ulet all bellen Holziobmenmarroyen. Kinderbetten Eisenmöbelfabrik. L»dl i. Thür. Heiraten Sie nicht bevor über zukünftige Person u. Familie, über Vermögen, Mitgift, Ruf, Charakter. Vorleben etc genau informiert sind. Discrete Spezial-Auskünfte überall. „Globus“, Welt -Auskunftei u- Detektiv-Institut, Berlin W 35 Podamerstrassets 114. Durch Gebrauch eines flansa-Filfers ist jedes verseuchte Wasser ohne Gefahr trinkbar. Sehr leicht an der Wasserleitung anzubringen. Preis Mk. 20.— bis Mk. 30.— pro Stück. Hansa Cement- u. Fi/terwerke, Haiger, Dillkreis. L % Große Ersparnisse | ■ durch direkten Kant reell, billig, gntl ! Neueste Öriginal-Schnellgang-Rähmaschine Krone 18. 1 Verbessert durch KurTenfadenhebelanzng, keine Feder. liück- und vor* wärtanähend, rerrleirelt Jede Naht am Knde. I Stopf- Torrichtung irrst. Nähmaschinen- u. Fahrrad* ßroßfirma M. Jacobsolm, Seit 80 Jahren Lieferant der Mitglieder Post-, Eisen- — bahn-Vereinen, Lehrer-, Militär-, Krieger-Vereinen, i & versendet unter Garantie guter Ankunft die hoch- amiige Nähmaschine Krone XII mit hjrgien. Kn&- V*^ ruhe für Schneiderei, auch Hausarbeit, 40, 45 Mk. an, | Gl. Bobbin Hlng-Rundschlffmaschlne. 4 wöchige Probez. 6 Jahre Garantie. 1 Jublläums-Katalog, Vorzugspreise, franko. ^rksßchuS c: Polier, Architekturzeic&ner, Bau- I ^immermeister, Maurermeister, Hängewerks- j meister, Strasb^pbautechniker, Tiefbautechmtfer. Schul«' für Eisenbahnwesen: Lokomotivheizer, Lokomotivführer, Eisenbahr^echniker. Hasehijtfenbaiiscbule: Monteur, Maschinist» Werkmeister, Ma^r&hinenkonstrukteur, Maschineningenieur, ^iektroteclwn. Schule: Elektromonteur, Elektrotechniker, Elektroingenieur. Schule für Berg- u. : Bergschale. Formermeister, Giessereitechniker. Instfiliateurschule: Installateur, Elektroinstallateur. Sclinl^mr Kunetgewerbe ußd Bandwerk: SteinmetzraTeisber, Modelleur, Stukkateur, Bautischler, Kunst- Hod Möbeltischler, Schlosser. Jeden der vorsteb. WerÄc erscheint ln Lieferung, ft 00 Fl, Anslcbt*nendtin;<.>h ohne Kaufzwang bereitwilligst. Diese Werke setzen limine Vor- Der Zwec^wird dad. erreicht, dasst ^rrlcbtd-techn.Fach- etigeabrat wird, “og d.Unterrichts- kenntnlsso voraus u/T>ozwecken: L den Besuch der/echn. Fachschulen za e/sotzen, 2. dem Studierwfaen nur durch Selbstunterricht eine abgeschlossene technische Bildung za vermitteln, 8. invortfefU-WeijeohneBerafs- störpfg e. Focbpröf. abiuleg. 1. derIJn schulen Z die Bearbtl W ____ briefe in ao einfacher u. grflndl Weise, io so iWcht/assl. Form auageführt lat, aSdedernaann den Stoff verstehen muss. 8. die fortgesetzt. Wieflerholg. u. SelbstprQf. d WissenXejtigen Anal tftirl. Prospekte so». Dankschreiben üb. bestand/PrUI. Cryls. Gegen monatL Teilzahl, von 3 Mark an so beste) Bonness & Hachfeld, Potsdam 8.0. « TFlataöorftern beste Schweisswollen für Sfrümpfe & Socken, nicht einlaufend nicht filzend. «t Qcjalifar« r\ ; Sfarh- Exfra-MiHel- Fein. (b< ^ ba»u ) Lkkrrn-»0^i^nnervi^!k0n^kLbrzn^^ m m Leichte Arbeit verblüffender ' Glanz mit Schuhcreme Allgemeine rrwnimiiw' Stauen (Biegens! Alle Frauen, deren Ernährer im Felde stehen, und die Fürsorge bedürftige Kinder im Alter bis zu 14 Jahren besitzen, ebenso alle anderen Mütter, die uns während der Kriegszeit ihre Kinder anvertrauen wollen, mögen sich heute Donnerstag, abends 8<| 2 Uhr pünktlich im 5aale der Laf6 Leib so zahlreich als möglich einsinden. Tagesordnung: Kinderfürsorge. Jede in Frage kommende Mutter erscheine! Damen und Herren, die sich noch der Kinderfürsorge widmen wollen und anderweite Verpflichtungen nicht übernommen haben, sind ebenfalls willkommen. Der Ausschuß für Kiu-erfürsorge. 7814. Giehener Zeitung.