•irftcMtr Tageblatt) k » Pf-. monatlich »«»cktWritch » M». »«E»»»ahtb»r, frei IO» H»u» »k^G»tt m m*mm »r - " »k«r in ken Zwei». ...... m i M w i wrt » «o «tg. - «ri.*ttn! Lxpedttio« : ■MMH «ch •orfMfl. — Sttbafjion: Seltttk* mg ». — Wr » « ß k » «»k rm >g »der Rückientncng »,ichi ntk»|in P Ui ttc ty ir wird nicht gamttiett »Uli kR „•1«k«««r Zrttuna " «. «. k. H gnzeiarnpreir is pfg. » die 44 mm breite Petit,eile Kr Au»wäri» 30 Psg Die 90 ww breite Reklame-Zeile 50 Pfennig SCltttStDtg 83 . Extrabeilagen werden nach Gewich, und GröK berechnet. Rabatt kommt bei Ueberfchrcitung des Zahlung», ziele» i30 Tagei, bei gerichtlicher Beitreibung oder bei «onkur» in Wegiaü. Playvorichriiten ohneBerbindlichtei.. Druck der «iestener verlagsdruikerei. Alkin Mein. Nr. 64 ff II I H M» I I—■■■—■ Samstag, öen 8. August 1914. Telephon 9(r. 862. 20. Iahrg. Kaiser Wilhelm Im deutschen „Reichsanzeiger" hat am Donnerstag der Kaiser folgenden Ausruf veröffentlicht: An das deutsche Volk! Seit der Reichsgründung ist es durch 42 Jahre Mein und Meiner Vorfahren heißes Bemühen gewesen, der Welt den Frieden zu erhalten und in Frieden unsere kraftvolle Entwickelung zu sondern. Aber die Gegner neiden uns den (Erfolg unserer Arbeit. Eine offenkundige und heimliche Feindschaft von O st und West, von jenseits der See haben wir zu ertragen im Bewußtsein unserer Verant- wcrtung und Kraft. Nun aber will man Uns demütigen. Man verlangt, daß wir mit verschränkten Armen zUsehen, wie unsere Feinde sich zu tückischem U c b e r s a l l rüsten. Man will nicht dulden, daß wir in entschlossener Treue zu unserem Bundesgenossen stehen II. an sein Bolt. der um ■ sein Ansehen als Großmacht kämpft und mit dessen Erniedrigung auch unsere Macht und Ehre verloren ist. So muß denn das Schwert entscheiden. Mitten im Frieden überfällt Uns der Feind. Darum auf zu den Massen! Jedes Schwanken, jedes Zögern wäre Verrat am Vaterlande. Um Sein oder Nichtsein unseres Reiches handelt es sich, das unsere Väter sich neu gründeten. Um Sein oder Nichtsein deutscher Macht und deutschen Wesens. Wir werden uns wehren bis zum letzten Hauch von Mann und Rvß, und wir werden diesen Kamps bestehen auch gegen eine Welt von Feinden. Noch nie ward Deutschland überwunden, wenn es einig war. Vorwärts mit Gott, der mit uns sein wird, wie er mit den Vätern war. Berlin, den 6. August 1914. Die Deutschen in Belgien. (Ein .tzandstrcict, auf die Festung Lüttich. Deutsche Vortruppen rückten längs der Grenze in Belgien ein. Eine unbedeutende Tnippenab- teilung versuchte einen Handstreich aus Lüttich mit großer Kühnheit. Einzelne Reiter drangen in die Stadt «in und suchten sich des Kommandanten zu bemächtigen, der sich nur durch die Flucht retten konnte, Nachdem die deutschen Abteilungen verstärkt worden waren, wurde der Angriff durchgcsühtt. Gestein Freitag morgen 8 Uhr war die Festung in deutschem Besitz. Lüttich ist die drittgrößte Stadt Belgiens, hat 200 000 Einwohner, und ist ein Mittelpunkt des In- duftriebezicks. Sie hat einen ziemlich stacken Festungs - gürtel, der sich in einer Entsernung bis zu 9 Kilometern um die Stadt herumziehl. Der Kaiser, der den Chef des Generalstabs em- psangen hatte, schickte gestern Abend einen seiner Flü- geladsutantcn nach dem L u st g a r t e n und ließ dem Publikum Mitteilen, die Festurrg Lüttich sei gefallen. Das Publikum brach in begeistecke Hoch- und Hurra - rufe aus. — General der Infanterie v. Emmich, der persönlich den Sturm aus Lüttich befehligte, erhielt den Orden „Pour le merite". Er war 1891 Bataillons- Kommandeur im .Infanterie-Regiment Nr. 116 in G i e- ß e n. Kommandeur des Kurh. Iägerbataillons Nr. 11 in Marburg wurde er 1894. In dieser Stellung wurde er, 1895 Oberstteutnant. Im Jahre 1912 erhielt er den erblichen Adel. Seit 1880 ist er mit Elise von Grabcrg verheiratet. Der Ehe ist eine Tochter ent- ! sprossen. Die Stille vor dem Sturm. — Vertraut unserer Heeresleitung: Unter den Lesern wird es nicht wenige geben, die ermatten, möglichst bald von entscheidenden Waffen - taten zu hören. Für größere Operationen und erst recht für ausschlaggebende Kämpse ist aber die Zeit noch nicht gekommen. Bei unseren modernen Riesenheeren vergeht eine Reihe von Tagen, bevor die aktiven Trup- pen, die ja nur den Rahmen für das Kriegsheer bilden'. durch Einziehung von Ergänzungsmannschaften und Pferden auf Kttegssuß gebracht sind. Trotz höchster Ausnutzung aller Transpottstraßen vergeht nach beendeter Mobilmachung aufs neue längere Zeit, bevor «in Millionenheer, operalionsbereit versammelt ist und in den Entscheidungskamps eintreten kann. Damit soll nicht gesagt sein, daß sich inzwischen, besonders in den Grenzgebieten, nichts ereignen würde, was von militärischer Bedeutung ist. Im Gegenteil haben die ersten Kriegslage ja gezeigt, daß schon früh damit begonnen wird, dem Feinde durch allerlei Unternehmungen Schaden zuzufügen. Aber allen diesen Ereignissen wohnt keine entscheidende Bedeutung inne. Ihre Tragweite dack deshalb nicht überschätzt werden. Die wirklichen Entscheidungen fallen nur dort, wo die großen M a s - s e n aufeinander platzen. Der Krieg nacti drei Fronten wird zun» Weltrieg. Oesterreich hat Rußland den Krieg erklärt, da Rntzland die serbischen Frevellaten unterstützte. Montenegro hat Oesterreich den Krieg erklärt. Aus Belgien, das jetzt mit Deutschland auch in den Krieg verwickelt wurde, weil es die sranzöfifchen Truppen "in ihren Bewegungen begünstigte, werden Greueltaien der dottigen Bevölkerung gemeldet. Italien bleibt vorerst neutral und das ist vielleicht besser als manche glauben, damit die Lebensmittelzufuhr über Italien nach Deutschland länger bestehen bleibt. Japan wird seine Vorteile au's dem europäischen Krieg vorerst nicht auf militärischem, sondern aus wirtschaftlichem Gebiete suchen. Holland hält strikteste Neutralität! seinen vettrag- lickicn Verpflichtungen: auch in diesem Kriege Getreide auf den Rhein durchzulasscn, kommt es nach. Die Schweiz beruft feine Miliz-Reserven an der französischen Grenze ein. Nord-Amerika verstäckt sein« Flotte in Ost-Asien. Deutsche Waffenerfolgc. Briep westlich von Metz, auf französischem Boden gelegen, ist von deutschen Truppen besetzt worden. Der Grotzherzog von Hessen rückt mit ins Feld. Der Kaiser wird nach dem Aufmarsch der Armeen ihm seine Verwendung durch Handschreiben mitteilen. Allerlei Kriegserscheinungen. Die Herzogin Viktoria Luise von Braun - schweig (die Tochter des Kaisers) hat die Regentschaft übernommen, da ihr Gemahl mit in den Krieg zieht. Oesterreich-Ungarn hat ein 14tägiges Moratorium angeordnet. In Rußland ist die Cholera ausgebrochen und außerdem besteht Revolution. Die Polen erlassen einen Aufruf gegen Rußland. * * * Allgemeines zum Krieg. • Auf Ersuchen der Landesversicherungsanstalt Grohh. Hessen machen wir die Interessenten darauf aufmecksam, daß die Auszahlung der von der Landesversicherungsanstalt Eroßh. Hessen auf Grund der Reichs- versichcrungsordnung angewiesenen Rentenbeträge (Invaliden-, Alters-, Witwen- und Waisenrenten pp) durch den Kriegszustand nicht beeinträchtigt wird. vaz Kriegserfatzgefcbäft im Krtife Giefzen findet wie folgt statt: I. In Gießen in der Turnhalle (am Oswalds- gatten). Am 10. Mobilmachungstag, also am Dienstag, den 11. August 1914, vormittags V/ A Uhr für die Mi- lilärpsiichtigen aus den Gemeinden Allendorf (Lahn), Allcndorf (Lumda), Alten-Bufeck, Annerod, Bersrod, Winnerod, Beuern, Burkhardsfelden und Täublingen. Am 11. Mo'bilmachungstag, also am Mittwoch, 12. August 1914, vormittags 1/ Uhr, für die MilitärpsSich- tigen aus der Stadt Gießen. Am 12. Mobilmachungstag, also am Donnerstag, den 13. August 1914, vormittags 7 % Uhr, für die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Großen-Bufeck, Gro- ßen-Linden, Hattenrod, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang- Eöns und Leihgestern. Am 13. Mobilmachungslag, also am Freitag, den 14. August 1914, vormittags 7 / Uhr, für die Mili - tärpflichtigen aus den Gemeinden Lollar, Mainzlar, Oppenrods Reiskirchen, Rödgen, Ruttershausen mit Kilchberg, Staufenberg mit Friedelhausen, Treis a. Lumda, Trohe und Wieseck. II. In L i ch in der Turnhalle (Eießener Straße). Am 14. Mobilmachungstag, also am Samstag, den 15. August 1914, vormittags 8% Uhr, für die Militär- pslichtigen aus den Gemeinden Albach, Bellersheim, Bet- tenhatrsen, Birklar, Dvrf-Gill, Eberftadt mit Arnsbulrg, Ettingshausen, Garbenleich, Erüningen, Hausen, Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Lich mit Hof Albach, Koknhaufen und Mühlsachsen, Münster, Muschenheim mit Hof-Gill, Nieder-Bessingen, Nonnen - roth, Obbornhosen, Ob.-Bessingen, Ober-Hörgern, Ra- bettshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof-Graß, Röthges, Steinbach, Steinheim, Trais-Horloff-, Utphe, Villingen und Watzenborn-Steinberg. III. In Grünberg im Gasthaus „Zum Hirsch". Am 15.-Mobilmachungstag, also am Sonntag, den 16. August 1914, vormittags 8 % Uhr, die Militärpflichtigen aus den Gemeinden Allertshausen, Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhausen mit Appenborn, Queckborn, Reinhardshain, Rüd- dinysbaufen, Saasen mit Bollnbach, Veilsberg und Wir- bcrg, Stangenrod, Stockhaufen, Weickartshain und Weilershain. Zur Stammrolle anzumelden und in den oben be- zeichneten Terminen zu stellen haben sich: 1. alle Militärpflichtigen, die sich überhaupt noch nicht gestellt haben, oder durch die Ersatz- U. Oberersatzkommission in diesem Jahre zurückgestellt worden siftd, 2. alle zum einjährig-sreiwilligen Dienst Berechtigten, die bis zum 1. Oktober 1914, 1915, 1916 und 1917 von der Aushebung zurückgestellt worden sind. 3. die auf Grund bürgerlicher Verhältnisse oder we- aen einqetretener Dienstunbrauchbackeit von den Truppen-(Manne-)Teilen zur Verfügung der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften, 4. die bis zum AuShebungsgeschäst 1915 vorläufig beurlaubten Rekruten, 5. die von den Truppenteilen als untauglich abqe- wiesenen Einjährig-Freiwilligen. Unterlassene Meldungen und Gestellungen haben die in den Reichsmilitärgesetzen ausgesprochenen Strafen zur Folge. Die obenbezeichneten Militärpflichtigen haben sich sofort bei den Großh. Bürgermeistereien anzumeldcn. Bitte an die Kaufmannschaft. Der Ausbruch des Krieges gibt uns Veranlassung, an die gesamte Kaufmannschaft unseres Bezickes die eindringliche Bitte zu richten, in diesen ernsten Zeiten die den deutschen Kaufmann so auszeichnende Besonnenheit zu bewahren und ihre Betriebe, soweit dies die Umstände gestatten, aufrecht zu erhallen. Entlassungen von Angestellten und Arbeitern sollten nach Möglichkeit vermieden und statt dessen, wenn erforderlich, die Arbeits- zeit verkürzt werden. Lind in einzelnen Fällen Entlas- suirgen nicht zu umgehen, dann sollten diese frei werdenden Arbeitskräfte unverzüglich der Landwirtschaft, welcher durch die Mobilmachung viele Leute entzogen worden sind, zur Einbringung der Ernte zugeführt werden. Den Angehörigen der ins Feld ziehenden Angestellten und Arbeiter aber möchte der Prinzipat ein williger Helfer und Berater in der Not sein. Die Industrie wird den empsohlenen Standpunkt jedoch nur dann einnehmen können, wenn sie von ihren Abnehmern tatkräftig unterstützt wird. Letztere sollten daher alle Versuche unterlassen, Aufträge zu annullieren oder aus andere Weise den Fabrikanten Schwierigkeiten zu bereiten, Es mutz seiner alles vermieden werden, was die Lag« der Banken, deren Hilse die Industrie in so schwerer Zeit in ganz besonderem Grade bedarf, ungünstig beeinflussen könnte. Unter allen Umständen sollte das rrichl unbedingt notwendige Zurückhalten und Abheben von Barmitteln, durch welches der Eeldverkehr in empfindlicher Weise getroffen und auch die Auszahlung von Gehältern und Löhnen unnötig beeinträchtigt wird, unterbleiben. G i e tz e n, den 6. August 1914. Die Grotzherzogl Handelskammer. S. Heichelheim. Kirchliche Kachrichlcn. Evangt lischt Gemeinde in Giehrn. Sonntag, den 9. August, 9. nach Trinitatis. Allgemeiner B e t t a g. Kollekte für das Rote Kreuz. Gottesdienst. In der Stadlkirche. Vorm. 8 Uhr: Pfarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Martusgemeinde. Vorm. 9% Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vorm. 8 Ubr: Pfarrer Ausfeld. Zugleich Christeinlehre für die Neukonsirmierten aus der Johannesgemeinde. Vormittags $'/ t Uhr: Pfarrer Bechlolsheimer. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirchc für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. Nachmittags 5 Uhr: Abendmahlsfeier für Lukas- und Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfeld. Der Gemeinde wird ferner bekannt gegeben: 1. Während des Krieges wird jeden Sonntag, abwechselnd in beiden Kirchen, das heilige Abendmahl gefeiert werden. 2. Ebenso wird jeden Mittwoch, abends 8 Uhr, «ine Kriegsbetstunde, abwechselnd in beiden Kirchen, gehalten, die erste nächsten Mittwoch in der Stadlkirche von Pfarrer D. Schlosser. 3. Versuchsweise sollen jeden Samstag zwischen 7 und 8 Uhr beide Kirchen geöffnet und darin bei Drgel - spiel Gelegenheit zur stillen Andacht gegeben werden, das erste mal Samstag, den 15. August. Katholische Gemeinde in chietzen. Sonntag, den 9. August. 10. Sonntag nach Pfingsten. Vorm» um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Militärgottes- dienst. Nachmittags 2 Uhr: Andacht. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag ist vormittags um 7 Uhr heilige Messe mit Segen und abends um 7 l / 2 Uhr Bittandacht für das Vaterland und seine Verteidiger. Verantwortlich: A l b i n Klein, Eiehen. welche bei Störungen schon vieles andere erfolglos angewandt, bringt mein glänzend begutachtetes Mittel schnelle Wirkung. Ueberr £ chend. Erfolg, selbst in harnäck. Fällen. Dankschreiben.. Unschädlichkeit gar. 51. 3.50, extra stark 51k. 5.50 p. Flasche. Diskr. Nachnahmeversand überallhin nur durch Drogist Bocatias, Berlin N., Schönhauser Allee 134 b. rauen Nierenleiden Bei ;____1 ^ ; J _ _ (Brightsche Krankheit) und Blasenleiden verlangen Sie bitte kostenlos. Prospekt über die bekannten Dr. med Banhoizer’schen Hernia-Präparate Versandstelle der Or. med. Banholzer’schen Hernia-Präparate, M ünchen ,9. 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Unsere in bald 50-jähriger Praxis gesammelten reichen Erfahrungen, insbesondere während der deutsch-chinesischen Expedition, der Aufstände in Afrika und bei Verproviantierungen der Kolonialtruppen, haben gelehrt, dass Schokoladen, Pfeffermünz-Pastillen u.s.w., in Feldpostbriefen nachgesandt, überall die trefflichsten Dienste leisteten. Wir empfehlen deshalb als Feldpostbrief zu 250 Gramm brutto verpackt: Proviant-Schokolade zum Essen, ferner Pfeffermünz-Pastillen in praktischen Rollen, die ein wahres Labsal bei Ermüdung, Durst etc.sind. 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Der festbegründete Weltruf unserer Firma bürgt für eine gewissenhafte und zuverlässige Ausf ih : ung aller Aufträge. Genaue Angaben über Zahl der Versendungen (ob täglich oder wöchentlich mehrmalig), welche Artikel, und in welcher Reihenfolge, sowie peinliche Adressenbezeichnung — Vor- und Zuname, Dienstgrad. Korps, Division, Regiment, Kompagnie, Eskadron, Batterie — unter Beifügung des Betrages mit Postanweisung oder Einschreibebrief erbeten. Gebrüder Stollwerck a .- g ., K-Abteilung Köln — Berlin — München — Bremen. Jede Verkaufstelle unserer Fabrikate nimmt Bestellungen entgegen. per Feldpostbrief (einschliesslich 20 Pfg. Porto) Mk. 1.—> Auszug aus dem Militär-Lokalzugs-Fahrplan Anmerkungen: L ln der Nacht vom 2. zum 3. Mobilmachungstage hört der Friedensfahrplan auf und tritt der Militär-Lokalzugs-Fahrplan in Kraft. Eil- und Schnellzüge verkehren dann nicht mehr. 2. Wenn anderes nicht ausdrücklich gesagt ist, verkehren die Militär-Lokal-Züge nach untenstehendem Fahrplan vom 3. bis einschl. 6. Mobilmachungstage. Falls Züge nur an bestimmten Tagen fahren, ist dies im Fahrplan durch eine Anmerkung kenntlich gemacht. Vom 7. Mobilmachungstage an besteht kein fester Fahrplan mehr, Fahrgelegenheiten sind dann auf den Bahnhöfen zu erfragen. Die stark umrahmten Züge sind Sonderzüge für die nach Giessen Einberufenen. Diese Sonderzüge sind möglichst auszunutzen. 3. Die Zeiten von 6Ü1! Uhr abends bis 5Ü2 Uhr morgens sind durch unterstrichene Minutenzahlen kenntlich gemacht. Fulda—Giessen. 206 Fährt Fährt 006 ab M Fulda......... L an L2 03 1903 229 nur am nur ai 020 n Oberbimbach ...... ab 11 40 11 40 237 3. M-.bil.- und 0. 237 11 Großenlüder ....... „ 11 35 112» Mobi Tage. Tage. 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Y Butzbach . . . ab Aab S 28 1Q28 5 28 1022 I 52« 1020 520 1022 | 512 IO 12 5 12 1012 | 521 IO» 4 5 04 1021 459 959 459 922 411 9 41 441 9ü 429 9 29 429 922 415 9 15 410 915 407 907 407 921 401 901 401 921 3« 8 45 345 812 Kirchhain — Niederofleiden — Burg- und Nieder-Gemünden. 730 1 2 30 730 ab^ f Kirchhain .......... j lan 321 1100 4 U 742 1 2 42 ; 712 Amöneburg......... ab 322 IO 48 359 746 1 2 46 1— Rüdigheim............ 322 10 44 355 7“ 12 51 ! 721 Schweinsberg.......... 322 1Q39 35 ° 758 12 f)8 7“ Niederofleiden ......... 955 10 34 345 8 Ö 6 1 06 i 8 06 Homberg (Oberhessen)..... 21 ® 10 24 335 8 11 1 " 811 Neuhaus (Oberhessen) ..... „ 212 10 19 330 8 1 » 115 81® Wäldershausen......... 936 IO 15 3 26 826 126 8 — an- f Gemünden (Burg- und Nieder-) j |ab 925 IO» 4 3» Mücke—Laubach—Hungen—Friedberg. 421 454 ! ab * Mücke (Hessen) i ^ an 02 ! 621 521 5 » 1 „ Stockhausen (Oberhessen) . ab 0 U 611 52» 505 ! Waiekartshain 6 10 61» ö 42 5 12 ; Freien-Seen 003 622 522 5 23 Laubacher Wald _ 5»2 552 522 535 s an Laubaeh (Oberhessen). „ 512 5 .J 0 512 5 4o j ab ” ( » ) ....... an 522 5 30 5äi 555 „ Wetterfeld , ab 522 522 G 12 612 r Villingen (Oberhessen) . n 521 5 04 030 622 an Hungen ..... 445 445 6 4 » 61» ab ,, an 422 435 05° 622 Jnheiden . ab 42 » 426 706 7 O 6 ^ Obbornhofen-Bellershofen 412 4'» 716 716 Berstadt-Wohnbaeh 400 400 734 721 Wölfersheim-Södel 312 3 42 743 712 Melbach . . 322 333 753 753 an Beienheim . . 322 322 9 13 822 ab ,, au j 312 312 923 812 „ Dorheim (Wetterau) ab 322 30.3 9 3 » 822 an ^ y Friedberg (Hessen)........ ab 2 50 950 Laüterbach—-Grebenhain—Crainfeld—Gedern—Stockheim 342 342 abl 1 Lauterbach (Hessen; Nord )|i ian 9 41 9H 211 312 3 4 «i „ „ Süd . . ab 934 921 221 322 3 33 ! Blitzenrod . . 9 27 921 221 321 3 37 Frischborn 925 922 222 422 402 „ Eisenbach (Oberhessen). 92 ° 922 22 » 41» 413 „ Rixfeld . . . 9" 9ü 2 ii 422 42.3 lf Herbstein . . 8 58 82» 12 » Jibeshausen . , , 8 44 811 144 41» 440 „ an 8 28 822 12 » 421 4 31 Nösberts..... ab 8 47 811 in 52» 500 an Grebenhain-Crainfeld , 8 08 822 108 521 507 al» an 8 01 821 121 511 5 11 „ Crainfeld (Haltepunkt) ab 757 721 1 957 511 5 1 ' ,, Bermuthshain . . . 751 7 01 1221 522 525 Oberwald . . . 743 712 1212 Hartmannshain 7 36 722 1222 522 533 ft an 7 30 722 1222 511 5 « „ Alteburg . . ab 721 721 1221 000 622 Oberseemen . 7 03 722 Gedern ...... 038 62 » 021 621 an 6 2 » 622 033 622 Merkenfritz ..... ab 6 07 621 038 62» tr Hirzenhain..... 6°2 622 Fährt 051 621 n Lißberg ............ 1 5ll 5 47 nur am 055 ' 622 Eckartshorn......... 512 5 43 3. 700 700 „ Ortenberg (Hessen)..... 521 I 537 Mobil.* 7 06 706 „ Selters (Hessen)....... 5 30 530 7 15 1 712 an' y Stockheim (Oberhessen) . . j l ab i 520 | 5 20 Grünberg—Londorf—Lollar. 34I 341 \ , Grünberg (Oberhessen) k an 2 E 238 30O 30O Beltershain ...... ab ; 221 2 28 354 354 Lumda........ 923 2 23 4L 4 02 Geilshausen...... 914 2 14 407 407 Odenhausen ...... „ 22 2 08 4Ü | 4 14 Hesselbach ...... 2 04 904 4_ 4 15 an Londorf......... ab : 2 ™ 9°° 423 ! 423 ab an ; iE 1 32 4E i 4 32 Allendorf (Lda.) . ab IE 1 41 440 j 440 Treis (Hessen) .... !j 33 [33 451 451 Mainzlar....... ]■-0 1 20 453 453 Dauhringen ...... .. 118 512 5 00 an ^ ^ Lollar.........^ 1 ab 112 110 Schlitz—Salzschlirf, 10 18 1012 ab 1 Schütz (Hessen) . . J ^an n 2i 1121 10 28 1022 Bernshausen (Oberh.) ab U 12 1112 1 (P k m „ Niederstoll..... ll 07 1121 IO 37 IO 37 Uetzhausen ..... U °3 1122 10 43 10 43 ! an) r Bad Salzschlirf ■ • • j jab 1 Q 56 1022 Grünberg—Lieh—Butzbach. 422 426 : ab* Grünberg (Oherhess.) ^ ^ an 12 « 1221 412 4 49 Queckborn ..... ab ll 42 1112 5°o 5°° Harbach ....... ll 31 1121 522 5 08 Ettingshausen .... 11 1123 1122 512 5 157 Münster (Oberhessen) [|16 1112 522 5 221 Ober-Bessingen . . . „ HOfl 1122 521 531 Nieder-Bessingen . . lioo 1122 521 5 » r an Lich-Butzbaeh Nebenbh. ab 1Q39 1022 522 5 56 ab ,, „ ,, an IO 34 1021 6 19 612 Hof- und Dorf-Grüii ab 10 12 1012 629 622 Muschenheim .... 10 02 1022 6 39 622 „ Trais-Münzenberg . 9 52 922 6 47 6 E n Münzenberg..... .. QU 911 ö 34 6 E Oberhörgern-Eberst. 9 37 921 703 703 n Gambach (Hessen) . Q28 922 713 712 an Griedel ....... ab 9 17 91Z 718 718 ab an 9 12 912 728 728 an Butzbach Ost .... ab 902 9E 733 733 ab an 8 37 8 57 740 740 an w . Butzbach Stsbh. . . . ab 8 50 822 T n Giessen—Gelnhausen. 12 33 715 ; ab m Gießen........ an 713 ■4 922 12 31 731 Sehiffenberg ... . k ab 700 94 ° 922 12 36 7M Garbenteich . 655 935 935 1 " 754 : an Lieh......... 034 9" 922 l 24 82i ab an 6 °° 8 4 » 822 2 32 8 i 2 Langsdorf ...... ab 522 8 32 8 — J40 822 an Hungen ....... 522 8 22 822 l 43 82» ab an 522 8 45 82» l 33 822 Trais-Horloff .... ab 52« 8 06 822 " 2 02 822 Ober-Widdersheim . 522 758 7 58 2 10 822 Borsdorf ....... 5«L 749 722 ' 2 20 9°L an Nidda ........ 522 740 722 2 30 930 ab an 422 7 :i0 730 2 42 942 Ranstadt ....... ab 422 7 15 72 » 2 58 958 an Stockheim (Oberh.) 42» 6 »» 6 »s 305 322 ab an 4L» 622 3 14 3M Bleichenbach . . ab 321 Fährt 621 3 2 « 322 Büehes-Düdelheim . 32» nur 622 Büdingen...... 322 am 622 330 322 an 330 3-, 4. 622 348 348 Mittel-Gründau . ab 313 u. 0. 5- • 357 321 Lieblos ........ 322 Mobil. 5 4:1 405 422 an 1 ' Gelnhausen Stsbh. . ß ab 222 f a o- 1 | 5 33 Schotten—Nidda—Beienheim. 623 5°3 . ab U Schotten....... t an 9«o 740 6 4 « 5 26 n Rainrod (Oberhessen) ab 8 37 717 6 59 539 Eichelsdorf . „ 8 24 704 709 549 Ober-Schmitten . . . 8 14 622 715 555 1 , Unter-Schmitten . . „ 8 »8 622 726 62« Kohden ....... n 757 621 735 62» an Nidda ........ 747 621 745 62» ab an 730 622 7® 8 622 Bad Salzhausen . . . ab 718 5 38 8 01 621 Geiß-Nidda..... 715 555 8 " 621 Häuserhof ...... n 705 545 8 22 702 Grund-Sehwalheim . lf ß54 534 8 32 712 Echzell ....... lf 6 « 524 8 38 712 Gettenau-Bingenheim „ 6 38 5 18 g 49 729 Reichelsheim (Wett.) „ 6 27 5 07 8 59 739 u Weckesheim..... 6 17 457 9 »5 745 an Beienheim......W ab 6 10 450 Bezirkskommando Giessen. < s< /Z^ ~^y ' ■—' t > «X^ , , ■fJf’ ’ < rX^X>XX< ^