9*3«ft9«fc 2fl Pfg- monatlich Mirt^chrlich » WA, MMUlta^lfiirr, frei in* H»u*. »*»«D»lt w MchW«» «p«tUn oder in den Zweig- «utfafefteilrx Ai»»»t»h>«lß *0 Psg. — Erscheint WIt*>»»chI uM* — Redaktion: Teller*, »eg SB. — WK »nstewahriMA oder Rücksendung nichi »rrinngter Rimritripit wird nicht garantiert. Wartag der „»iaHener Zeitung" K. m. b LxyedNio«: Selters weg 8S. Nr. 4L. r.lcphon: Nr. 382. Samstag. Den 6. Juni 1914. »ictzeuer lazedlatt) Anzeigenpreis 15 Pfg. » Me 44 mm breite Petitzeile sür Auswäri* W Pfg Die 90 mm breite Reklame-Zeile '>0 Pfennig Extrabeilagen werden nach Gewi-M und Grütze berechnet. Rabat! kommt bei Ueberschreilung des Zahlung*, ziele* (30 Taget, bei gerichtlicher Beitreibung oder l-oi Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohneBerbindlichlen Druck der Gietzcncr VerlagSdruckcrei. Albin ^ci» Telephon '.,!r. Sß:>. 26. Englische meiber-$cbandta?en. London, 5. Juni. Der König hat seinen täglichen Morgenritt im Hydepark aufgegeben, da er Suf- sragetten-Mtentate befürchtet. Die Polizei wird, wie gemeldet wird, von jetzt ab in jedem Falle, bei dem von den Stimmrechtlerinnen öffentliches Eigentum zerstört wird, beim Z i v i l g e - r, i d) t aus Schadenersatz klagen. Das Ministerium des Innern hat sich jetzt dazu entschlossen, die reichen Fonds der Stimmrcchtlerinnen, die nicht wenig zur Weiterführ- uim ihrer Agitation mithelfen, anzugreisen. England wird mit chnen nicht fertig, dieses Land, wo doch die Brutalität mit zu den Tugenden gerechnet wird; wo man zimr Slau/nen aller anderen Länder mit dem Zuthältertum rasch und gründlich reine Wirtschaft gemacht hat. Mit den Suffragetten aber wird es nicht fertig. Nicht einen Augenblick nur haben sie sich bis jetzt einschüchtern lassen. Im Gegenteil. „Vorwärts!" lautet ihr Schlachtruf. Die Taktik geändert! Nicht nrehr bei der Sache wollen sie bleiben, aus den Mann wird jetzt gegangen! Keine gemalte Venus wird jetzt mehr mit dem Schlachtbeile zertyümmert, sondern alles, was männlich ist und sich gegen das Wahlrecht der Frauen erklärt, wird geprügelt, gehauen und gestochen. Der Redakteur, der Gesängnisarzt, der Polizist, der Minister und, wenn's sein muff, auch der — König. Ihre neuesten Taten bezeugen es. Der „Voffischen Ztg." meldet man über oie neueste Taktik der S u s- sra gelten aus London folgendes: Die Wahtweiber wüteten wieder einmal mit Reitpeitsche mrd Brandbombe. Sie haben aber ihre Taktik geändert, und statt wie bisher ihre Wut an leblosen Dingen auszulassen, eröffneten sie heute den „Kamps gegen den Mann". In B e l f a st statteten zwei elegant gekleidete Damen den E h e f r e d a k t e u r c n der beiden führenden Illsterblätter einen unwillkommenen Be- iich ab. Zuerst lieffen sie sich bei Mr. Steward, denr Herausgeber des „Belfast Telegraph", anmelden. Die üne der Besucherinnen ist eine herkulisch gebaute Amazone. Diese schlug dem Mr. Steward, der sich rls höflicher Mann beim Eintritt der beiden Damen erleben wollte, mit der Faust zwischen dieAU- !g e n. Der Angegriffene siel infolge der Wucht des un- uwartetcn Hiebes in seinen Sessel zurück und stürzte dann Mt demselben um. Währenddessen hatte die Gefährtin >er Angreiferin einen K l e i st e r t o p s ergriffen und des- cn Inhalt dem am Boaen liegenden über den Kopf geschüttet. Niemand wagte sich auf das Hilfegeschr,ei des Mr. Steward an die wütenden Frauen heran, und so gelangten sic ungehindert zu der Redaktion der „Belfast Newsletter", wo sie den Redakteur Anderson derartig mit einer milgebrachten Reitpeitsche zurichteten, daß dieser ärztliche Hilse in Anspruch nehmen muffte. ^ In London lauerten drei Suffragetten vor dem Holowach-Gesängnis dem ihnen verhahten G e s ä n g - nisarzt Dr. Gorward auf, der die künstliche Ernährung der Wahlweiber beim Hungerstreik durchführt. „Du alles Biest!", „Menschenschinder!", „Teufel" und I ähnliche Schmeichelworte schollen ihm entgegen und ehe der erstaunte Doktor die Situätion erfäfft hatte, schlug j ihn eines der Wahlweiber mit einer H u n d e p e i t - ! s ch e Um die Ohren. Herbeieilende Polizisten nahmen j zwei der Suffragetten fest, während die dritte entfloh. ! Vor dem Polizeirichter weigerte sich der Arzt, ! Strafantrag zu stellen, und lo blieb dem Richter j nichts anderes übrig, als die Suffragetten mit dem gut j gemeinten, aber nutzlosen Wunsche zu entlassen: „Nun seid Uber in Zukunst hübsch artig." In Deutschland begreift man das englische Suffra- gettentum nicht; und selbst die kühnste Frauenrechtlerin nriffbilligt solches Straffenamazonentum. Noch ist die deutsche Frau, selbst wenn ihr Rus nach mehr Recht noch so schrill erklingt, sich ihrer weiblichen Würde zU sehr bewußt. Sie weih, daff ihre Hauptwaffe Anstand uttd Herzensgüte ist, mit der sie auch den härtesten Mann besiegt. Und nur solche Frauen erziehen «in starkes, frohgemutes Geschlecht und Helsen den Staat mit erhal- j len; nicht aber die mit dem Schlachtbeil in der Hand, j die sich nach den lauten Kämpfen aus der Straffe und ! im Parlament sehnen. London, 5. Juni. Die Suffragetten sangen an, so meldet der Korrespondent des „Berl. Tagebl.", sich in !Anarchisten zu verwandeln. Die Polizei hat ein Komplott gegen den dritten Sohn des Königs, den 14- jährigen Prinzen Henry, der am Unterricht im Eton- j cotllege teiinimnrt, entdeckt. Nähere Einzelheiten sind ! noch unbekannt. Mehrere Detektivs bewachen den Prin- j zen zur Sicherheit, ebenso wird Tag und Nacht das ! Halls an dem Grosvenorplatz besetzt gehalten, in das bekanntlich Miff Pankhurst gezogen ist, um den königlichen Schloßhcf übersehen zu können. Die Polizisten haben ständig ein Automobil neben sich, um die Sus- sragette gelegentlich beim Verlassen des Hauses zu erwischen und abzuführen. Die Polizei im Schloff ist jetzt 1 verdoppelt worden. Aus Albanien. * Der nach Abberufung des holländischen Major,s ; Sluyff zum Platzkommandanten ernannte Oberstleutnant ' Thomson hat über D u r a z z o den B e l a g e r - j ungszustand verhängt. Die Verhängung des Be- | lagerungszuftandes erfolgte auf einen Beschluß des Ministerrates, der ferner beschloff, die Malissoran sofort gegen die Aufständischen zu schicken, die Asusführung dieses Beschlusses jedoch verschob, um die Ereignisse abzu- warten und angesichts der Weigerung einiger Maliffo- ren, die Insurgenten zu bekämpfen. Die geängstigte Bevölkerung flüchtet auf die absahrenden Dampfer. Die Lage ist fortgesetzt ernst. * Aus Rom wird gemeldet, daff D u r a z z o bereits von den Aufständischen eingenommen worden sei. Eine Bestätigung dieses Gerüchts liegt jedoch nirgends vor. — Angesichts des Abbruchs der Verhandlungen j mit den Aufständischen hat die Regierung in Durazzo beschlossen, energisch gegenj 'die Aiusstäudischcn vorzu- giehen utttk sie von drei Seilen, nämlich von Alessio, Fieri und Elbassan, anzugreisen. Deutschland und England haben beschlossen, je ein Schifs nach Durazzo zu entsenden. Frankreich und Ruffland wollen dasselbe tun. Jedes der vier Schiffe wird 250 Mann Landungstruppen an Bord haben. Das englische Schiff trifft bereits heute vor Durazzo ein. Blättermeldungen zufolge ist die Situation in j DUrazzo vollkommen verzweifelt. Der Palast j des Fürsten Wilhelm wird Tag und Nacht von Artil- ! lerie bewacht. Auf den Dächern der Konsulate sind Ma- j rinesoldaten postiert, die Unaufhörlich durch Lichtsitznale ! mit dem im Hasen liegenden Geschwader in Verbindung stehen, Zwei Motorboote mit ständig laufendem Molar liegen bereit, jeden Augenblick die Familie des Fürsten nach dem Geschwader zu bringen. va; hessische Grorshcrzogspaar in miineben. * ZU Ehren des Eroffherzogs und der Großher- zogin von Hessen war, Donnerstag abend im Hofballsaale der Residenz Galatafel zu 150 Gedecken. In der Mitte der mit kostbaren Aufsätzen und herrlichen Blumenarrangements geschmückten hufeisenförmigen Tasel saffen der, König mit der Eroßherzogin und der Grotz- herzog mit der Königin. Die Prinzen und die Prinzessinnen des königl. Hauses nahmen ebenfalls an der Tafel teil. Im Laufe des Mahles wurden von den beiden Fürsten herzliche Trinksprüche gehalten. Ein rettender Gedanke. Eine Studentengeschichte von Adolf Thiele. Nachdruck verboten. „Und hat der Bursch kein Geld im Beutel, so pumpt r den Philister an", sang ein Student, ein hübscher, stonder, gewandter Bursche und ging flotten Schritts mrch's Zimmer. „Jawohl, der Philister!" ließ sich eine Baßstimme «ören, die aus einer mächtigen Tabakswolke heraus- önte und einem behäbigen Bruder Studio angehörte. Wer pumpt uns denn hier in dem Neste, drei Stunden um Porsdam, Berlin genannt? Da war's in Jena ceilich anders —“. „Ja, in Jena, lieber Daus !" ries der Blonde leb- ast. Unser gutes winkeliges Jena, das „liebe närr.'sche iest", wie es schon der alte Goethe nannte, ja dort! Ue kehrst du wieder, goldene Zeit!" sang er dann-wie- er. „Na, freilich!" antwortete der dicke Phlegmatiker, tun sitzen wir da in der, Time, und es ist kaum der 1. Warum mutztest du leichtsinniges Huhn denn auch einen Schneider bezahlen?" „Aber Daus, konnte ich denn anders ? Sich', geiahnt. hatte der Schneider schon mehrmals, ohne zu :uffiere.t. Nun konrmt, du weißt es ja, eines Tages n so zartes, duftendes, rosafarbenes Kuvert an, die ufschrift von Frauenhand. Entbusiasmus —“ „Bis in die Fingerspitzen", brummte der Dicke. „Begeistert reiße ich das Brieschen aus — eine -chneiderrechnung! Aber der Spaß war zugut. mein -chneider ist Menschenkenner, kurz, ich konnte nicht wieerstehen." „Und trugst deine letzten paar Kröten hin. Na, ff' gut sein, Bernhard", sagte der Dicke gutmütig und hüllte sich in eine undurchdringliche Wolke, „ein feudaler Spaß findet immer seine Anerkennung. Aber was sangen wir nun an? Alles, worauf uns einer was pumpen könnte, studiert. In den Zeitungen hast du auch nichts gesunden, als du heute das Cafe besuchtest?" „Du lieber Gott, die Zeitungen! Da wird z. B. ein kräftiger Mann als Musrührer gesucht, das wäre was für dich, Daus!" „Ach, dummes Zeug!" .O^deb es gäbe auch noch eine Verwendung als Mittagsbräutigam. Man hält sich 6 bis 7 Bräute, natürlich immer anständig, das heißt ohne offizielle Verlobung, nur so mehr platonisch, und ißt sich bei den Leuten satt." „Hohohoho!", lachte Daus. „Nicht schlecht, aber läßt sich nicht so sii machen. Doch sage, Bernhard, warum hast du denn unseren besten Freund, den Marter,l, gestern, nicht angepumpt? Der Kerl hat doch immer Moos!" * „Freilich, aber der hat elendes Pech gehabt. Hast du noch nichts davon gehört?" „Nein, wieso?" „Also neulich", berichtete Bernhard, „sitzt er abends in der Kneipe, und da sagt sein Nachbar, das lange Laster, zu ihm: „Du, Märtel, ich habe meine Manschetten vergessen, du könntest einmal meine Striche auf deine machen! Märtel also schreibt die acht Glas Bier des langen Lasters mit aus seine Manschette unter seine eigenen neun und denkt sich weiter gar nichts dabei. Ein paar Wochen später schreibt ihm sein Alter: Lieber Junge, beim Empfang deiner Wäsche zeigte mir deine Mutter, eine deiner Manschetten. Siebzehn Glas Bier ist doch ein bischen viel an einem Tage, du wirst es daher begreiflich finden, daß ich deinen Wechsel etwas kleiner bemeffe, zumal ich selber Zahlungen zu leisten ' habe usw." „Na, da schlage doch einer lang hin!" ries Daus und stimmte mit rundem Baff in das Lachen seines Freundes ein. Dann erhob er sich vom Sofa und schritt aus das gemeinsame Büchergestell zu. Er hinkte etwas und man konnte bei genauer Beobachtung bemerken, daß er ein künstliches Bein benutzte. f Beide setzten sich zur Arbeit nieder, doch bald sprang Bernhard aus. „Ob wir noch einmal unsere Phileuse anpumpen?" ries er. „Ach, das Weib gibt nichts mehr her", erwiderte Daus, „und dann scheint sie überhaupt nicht mit den Rothschilds verwandt zu sein!" „Nun, ich versuche es", sagte Bernhard und verließ das Zimmer. Bald darauf erschien er wieder. „Na?" fragte Daus. „Schon wieder zurück?" „Sie will gleich hereinkommen. Sie war bei ihrer gewöhnlichen Hausarbeit, sie — schwatzter" Gleich darauf trat die so gütig Beurteilte ins Zimmer. „Guten Tag, Frau Zimpfel", begrüßte Daus die ältliche Frau, indem er sich erhob und ihr entgegen ging. Frau Zimpsel kämpfte zunächst mit einem Husten- anfall, den ihr der Tabalsguglm verursachte, dann aber begann sie mit verblüffender Zungenfertigkeit den Beiden auseinanderzusetzen, daß sie als „arme Witwe mit möblierten Zimmern" nichts verleihen könnte. „Sie entschuldigen", so wandte sie sich iw Verlause ihrer Rede an Bernhard. „Sie hatten doch solch «ine hübsche Einnahme als Hauslehrer. Es geht mich ja eigentlich nichts an — Sic entschuldigen — es tut mir, selbst leid, wie mir scheint, haben Sie die Stellung nicht mehr?" (Schluß folgt.) Unterftaatsfekretär v. Capelle. * Mit der Ernennung des Admirals von Capelle ist das Marineamt in die Reihe derjenigen Reichsämter eingetreten, die anher dem leitenden Staatssekretär noch einen Unterstaatssekretär besitzen. Das Reichsjustizamt ist jetzt das einzige der sieben Reichs - ämter, an dessen Spitze nach dem Staatssekretär gleich die Abteilungs-Direktoren stehen und den leitenden Staatssekretär unterstützende bezw. vertretende Unter- staatssekretär fehlt. Dem Staatssekretär des Auswärtigen v. Iagow steht der Unterstaatssekretär Zimmermann zur Seite, dem des Reichsamts des Innern, Dr. Delbrück, Unterstaatssekretär Richter. Erzellenz Kühn vvm Reichsschatzamt hat den Unterstaatssekretär Jahn an seiner Seite und der Chef des Reichskolomalamts Dr. Solf den Unterstaatssekretär Conze. Im Reichspostamt wird Staatssekretär Krätke von dem Unterstaatssekretär Granzow vertreten. Das Reichseisenbahnamt, das nicht in der Reihe der übrigen Reichsämter rangiert, wird vom Präsidenten Wackerzapp geleitet. Der Reichskanzler wird durch den Unterstaatssekretär im Reichskanzleramt, Wahnschafse, entlastet. Politifche Rundfcbau * Metz, 5. Juni. Die vorgestrige B e s i ch - t i g u n g s r e i s e des Großen Generalstabes und des Kronprinzen erstreckte sich auf das Gelände der Schlacht vom 16. Auiguft 1870 und die dort errichteten Befestigungsanlagen. Heute wird das Schlachtfeld vom 18. August besichtigt Und morgen die Weiterreise in Automobilen in die Eisel nach St. Vith und Montjoie an- getreten. ' Danzig, 4. Juni. Die Hauptversammlung der Deutschen Kolonialgesellschast wurde heute im Schützenhause mit einer Vorstandssitzung eingcleitet, zU der sich etwa 200 Mitglieder des Vorstandes und Vertreter der Abteilungen unter dem Vorsitz des Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg eingefunden hatten. Es wurde beschlossen, die nächstjährige Hauptversammlung in der Stadt Nürnberg abzuhalten. * Der Termin für die R e i ch s t a g s e r s a tz - wähl im Wahlkreise Ko bürg ist auf den 10. Juli festgesetzt worden. ' Der deutsche Plan, sich eine inländische R h e i n m ü n d u n g zu schaffen, die den Schiffsverkehr auf unserem gröhtenStrom wegen des neuen Schiff- fahrts-Abgabengesetzes von Holland Unabhängig machen soll, hat die Russen auf ähnliche Gedanken gebracht. Sie wollen jetzt ihren W e i ch s e l v e r k e h r für sich behalten und mit der Holzflößerei deutsches Gebiet nicht mehr berühren. Die DUma nahm einen dahingehenden Antrag einstimmig an. )iur Stadt lirrd Land. (:) D i e Zuständigkeit der Notare. Zu dem in der Elsten Kammer der Landstände gestellten Antrag, für die Beurkundung von Jmmobiliarver- äußerungsvcrtcäfien, Gesellschastsverträgen, bei denen Immobilien Vorkommen, Hypotheken, Grundschulden, Auslassungen usw. in den Provinzen Staekenburg und Oberhessen die Zuständigkeit der Notare auszuschließen, äußerte sich in der letzten Sitzung der Ha,.oelskammer Offenbach in längeren Ausführungen der Syndikus Dr. Cratz. Ec wies gegenüber der Begründung des Antrages daraus hin, daß durch die Beschränkung des Notariats eine Vereinfachung der Staatsverwaltung immerhin noch sehr fraglich erscheine. Das Notariat sei als eine gesunde und zweckmäßige Einrichtung anerkannt. Handel und Industrie legten großen Wert darauf, daß sie unmittelbar dm Notar in Anspruch nehmen könnten, der ganz besonders in verwickelten Verhältnissen gute Erfahrungen habe und das V,r trauen der Industriellen genieße. Vermöge seiner Verfassung sei das Notariat in ganz anderer Weise geeignet, sich in^dcn Dienst Privater zu stillen, als jedes eigentliche Staatsamt. Die private Beratung und Dienstleistung passe u o. nicht in den Namen der Aufgaben einer Staatsbehörde, weil sie eine siete Zugänglichkeit und Dicnstwilligkett voraussetze, die eine Staatsbehörde beim besten Willen nicht dinbieten könne. Zu alledem gingen auch viele Leute deshalb nicht gern zum Richter, weil dieser von Zeit zu Zeit wechsele. Mit großem Vertrauen wendeten sie sich dagegen an den Notar, der seit Jahrzehnten die Familienveihälrnisse kenne und die Familienangelegenheiten besorgt habe. Für die Industrie sei aber besonders noch von einschneidender Be deutung: Würde die Zuständigkeit der Notare eingeschränkt, dann würde das zur Folge haben, daß die Urkundentätigkcit der Sache noch aus Rechtsanwälte überginge, die den Parteien die Verträge usw. entwerfen und ihre Entwürfe dem Gericht zur Beglaubigung und Anerkennung überreichen würden. So käme cs dazu, daß Handel und Industrie neben den bisherigen Auslagen auch noch die Kosten für den RechrSanwalt besonders aufwrndcn müßten. Daß von der beantragten Beschränkung der Zuständigkeit der Notare kein nennenswerter geldlicher Vorteil für den Staat zu erwarten sei, habe ja auch der hessischeJustizminister ausgesprochen. Schließlich dürfe nach seiner Ansicht die endlich cinge führte Rcchtscinheit für die drei hessischen Provinzen doch nicht wieder bcsritigt werden. Dem Vorschlag des Berichterstatters, sich gegen den Antrag der Ersten Kammer auszusprechen, schloß sich die Kammer an. ' Der Allgemeine Deutsche Anwalts- A n g e st e l l t e n t a g, der gemeinschaftlich vom Verband Deutscher Rechtsanwalts- und Notariats-Bü- reaubeamten (Wiesbaden), Verband deutscher Burear»- beamten (Leipzig), Verband der Bureauangestellten Deutschlands (Berlin) und Bund der Süddeutschen An- walts-Eehilfen-Verbände (Augsburg) am 7. Juni 1914 in Leipzig veranstaltet wird, soll sowohl zU der Ablehnung des geplanten Reichstarifs durch den Vertretertag des Deutschen Anwaltsvereins wie zu der wiederum zurückgestellten Reform des Dienstrechtes der Rechts- anwaltsüeamten Stellung nehmen. Die Tagesordnung sieht folgende Vorträge und Redner vor: 1. Die Ablehnung des Reischstarifs — Referent: Dr. Lahn-Leipzig, als Vertreter des Verbandes Deutscher Bureaube- amten und des Bundes süddeutscher Anwaltsgehilfen- Verbände. 2. Was ist zu tun? — Referent: Bureauvorsteher Marren-Kiel, als Vertreter des Verbandes Deutscher Rechtsanwalts- und Notariatsbureaubeamten. 3. Die gesetzliche Regelung der Dienstverhältnisse. — Referent: Reichstagsabgeordneter Giebel-Berlin als Vertreter des Verbands der BureaUangestelltenDeUtschlands. Da bereits mehrere hundert Delegierte aus allen Teilen Deutschlands ihre Teilnahme angemeldet haben, dürfte die Tagung zu einer einmütigen Kundgebung der gesamten organisierten Eehilsenschast der deutschen Rechtsanwälte uNd Notare werden. n Gießen. Die Sitzungen des Schwurgerichts für das 2. Vierteljahr 1914 beginnen am kommenden Montag und dauern 5 Tage, bis zum Freitag. Es kommen folgende Fälle ^zur Verhandlung: Montag, den 8. Juni, vormittags 9 Uhr, gegen Heinrich Müller aus Friedberg wegen Urkundenfälschung; Dienstag, den 9. Juni, vormittags 8 % Uhr, gegen O. L e m p aus Heuchelheim b. Nidda wegen Urkunden - fälschungi Mittwoch, den 10. JNNi,' vormittags 8 % Uhr, gegen Wilhelm Roth aUs Lauterbach wegen Notzucht ; Donnerstag, den 11. Juni, vormittags 8 l / 2 Uhr, gegen Karl M a g e l aus Flensungen wegen Brandstis- tungi Freitag, den 12. Juni, vormittags 8 % Uhr, gegen Marie Keißner aus Grünberg wegen Urkundenfälschung. * Gießen. Bet dem am 3. und 4. Juni abge- haltencn Vtehmarkt waren aufgetrieben 1279 Stück Rindvieh und 156 Schweine. Der nächste Markt findet am 23. und 24. Juni statt. o Steinbach b. Gießen. Ein Bombenattentat gegen die Wohnung des Lehrers Nans hat die hiesige Einwohnerschaft in größte Ausregung versetzt. Am Sonntag srüh % 3 Uhr wurde das ganze Dorf durch einen donnerähnlichen Schlag aus dem Schlafe geweckt. Neben dem Schulhaus, in dem Lehrer Nans wohnt, war von Bubenhand eine Bombe gelegt Und zur Erplofion gebracht worden. Die etwa 30 Zentimeter staple Mauer wurde durchschlagen und Steine bis zu der 50 Meter entfernten Kirche geschleudert. Personen wurden nicht verletzt, doch erlitt die Tochter des Lehrers infolge des , Schreckens eine schwere Nervenerschütterung. — Bei Tagesanbruch war fast die ganze Gemeinde an dem Tatort. Die Gerichts- und Polizeibehörde aus Gießen wurde benachrichtigt und traf mit Polizeihunden ein, doch war der Platz schon von einer zu großen Menschenmenge betreten und die Spuren dadurch verwischt worden. Es besteht aber ein bestimmter Verdacht und man glaubt dem Täter auf der Spur zu sein. Auch hat die Frau des hifarrets, die gegenüber wohnt, bei Tagesunbruch einen Mann über den Platz eilen sehen, der Wasser auf die Stelle schüttete, wahrscheinlich um die Spuren zu verwischen. Auf der Stelle, wo die Bombe eiplodierte, fand man Teile eines Gasrohres und eine zwei Meter lange Zündschnur. Die Füllung bestand, wie die Untersuchung ergab, aus Dynamit, Pulver, Schrotkörnern und Eisenteilen. — Die Ursache des Attentats ist wahrscheinlich in der Erbitterung mancher Einwohner wegen der Absetzung des Schulverwalters Günther zu suchen. Dieser soll mit der DorsjUgend etwas zu kameradschaftlich verkebrt baben und war deshalb von Pfarrer Köhler und Lehrer Nans bei der Behörde zur Anzeige gebracht worden. Der Schulverwalter wurde darauf während der Staatsprüfung in Darmsladt entlassen. Da die Ortseinwohner den Verkehr des jungen Lehrers mit der : DorsjUgend für nicht anstößig hielten, ergriffen sie in j Bürgeyversammlungen und Eemeinderatssitzungen einstimmig für den gemaßregelten Lehrer und gegen den Pfarrer und Lehrer Nans Partei. Beide find seitdem argen Angriffen au'sgesetzt. D;m Pfarrer wurden wie- . derholt Zettel und Schriften an HaUstüre und Hoftor geklebt, auch der gute Kirchenbesuch hat bedenklich nach- ! gelassen. 170 Mann haben die Versetzung des Geistlichen ! gefordert, andernfalls würden sie aus der Landeskirche austreten. Der Rotekreuztag, den der Pfarrer arrangierte, zeigte auch ein mageres Resultat, die Vereine lehnten die Beteiligung ab, sogar der Kriegerverein sah von der schon geplanten Kirchenparade ab. Bezüglich der Sprüche und Aufschriften, die wiederholt an das Pfarrhaus geklebt wurden, haben die Gendarmen bei verdächtigen Einwohnern Farbtöpfe und dergleichen beschlagnahmt und der Staatsanwaltschaft übergeben. — In der folgenden Nacht ist übrigens wieder ein neuer Streich verübt worden, im Schrägarten sind zahlreiche Sträucher beschädigt und Verheerungen angerichtet worden. Der Garten wurde sofort gesperrt, damit der Polizeihund leichter arbeiten könne, Lehrer Nans fft seit 15 Jahren hier tätig. * Echzell Präzeptor Luzius, Besitzer des Knaben- instituts „Forsthous Echzell", hat einen größeren Waldkomplex in unmittelbarer Nähr der Anstalt zur Anlage eines Fußball-, Spiel und Tennisplatzes angekauft. s Seligen st ad t. Bei dem Gesangwettstreit, den die „Gesellschaft der Freunde" veranstaltete, errang den Wanderpreis für Hessen und Hessen-Nassau und den Ehrenpreis der Stadt Seligenstadt der Gesangverein „Liederkranz' von Klein-Stein- he>m. Den ersten Preis in der ersten Stadtklasse «prang Mainz-Kostheim und Klein-Steinheim. * Frankfurt. Die am 7. Juni auf dem Platze des Fra, kfurter Fußballvereins an der Roscggerstratze zur Austragung gelangenden olympischen Auswahlkämpfe werden, wie sich aus dem Mrldcergebnis ersehen läßt, das bedeutendste Ereignis der Saison werden. 295 Teilnehmer aus fast 60 Vereinen werden an diesem Tage sich messen, und es wird für die Besten nicht leicht sein, sich aus dem großen Kreise herauszuarbeiten. Alles, was in dem großen Gebiet zwischen Milte- berg und Bingen, Schlüchtern und BenSheim als leistungsfähig bekannt ist, wird am Sonntag vertreten fein. Recht erfreulich ist es, daß nicht nur Sport', sondern auch Turnvereine zahlreiche Meldungen abgegeben haben. Versammlung der Cabak-InfaHrleellen. In der vorgestern stattgehabten Vollversammlung der Mitglieder des Verbandes zum Schutz der deutschen Tabakindustric in Frankfurt a. M erfolgte die Beratung eines Entwu fcs eines Antitrustvertrages durch die Zigarrenfabrikantcn. Die Händler organistcrien sich zu einer besonderen Gruppe und nahmen alsbald folgende Resolution an: „Die am 3. Juni 1914 im „Frankfurter Hof" in Frankfurt a. M. im Verbände zum Schutz der deutschen Tabakindustrie tagenden trustsrri n und namhaften Händler Deutschlands erklären, in Zukunft nur diejenigen Zigarcttenmarken zu forcieren, die nur noch gegen Revers liefern. Sie fordern von den trustfrcien Fabrikanten, daß sie sich sofort dem Vor- t ehen derjenigen Fabrikanten anschließen, welche in Berlin den Revers eingefühlt haben. Nur auf diese Weise kann den schweren Schädigungen der Preisschleuderei wirksam entgegengetrrten werden." Die Firma Waldorf Asto ia in Stuttgart-Hamburg, Ed. Laurcns „Le Khödive", Wiesbaden und Burrus in St. Kreuz geben die Erklärung ob, daß sie, dem Vorgehen von Nestor Gtanaclis in Frankfurt a. M. folgend, den verlangten Revers eingrsührt hoben bezw. sofort etnführcn Dem Verband gliedern sich zwei neue Gruppen an, die der Zigarrenfabctkanten und die der Zigarren- Detailhändler. Es wurde von ollen Rednern betont, daß in dieser Neugliederung k.ine Frontmachung gegen die bestehenden Organisationen liegen soll, vielmehr soll die breitere Basis, auf die der Frankfurter schutzverband sich damit stellt, in erster Linie dazu dienen, die oft nur scheinbar widersprechenden Interessen der verschiedenen Zweige der Tabakbranche zu vermitteln und zu versöhnen. Folgende Vorträge wmden auf der, insbesondere von Händlern aus ganz Deutschland, Z'garren» und Zigarettenfabrikantcn, sowie Handelsagenten stark besuchten Versammlung gehalten: Vom Vorsitzenden Richard Haupt'Frankfurt a. M. .Der gegenwärtige Stand der Trustbewcgung", ^cneralkonful Georg KrcbS- Frankfurt a. M „Stellung zur Reichsenqucte', Rechtsanwalt Dr. Elsas Stuttgart: „Der Antitrustvertrag, Preisschleuderei und Gesetzgrbung", Heinrich Wachen- dorff München: „Die Detoilorgonifatton des Trustes", Julius Götz rankfurt a. M.: .Dir Gefahr neuer Belastung des Tabakgewerbes'. flu$ aller Weit. * Berlin. Vor der philosophischen Fakultät der Universität Berlin hat der Havptmaun Krause, Batteriechef im Fußarlillerie-Rrgiment von Hindecsin, die Doktorprüfung in Sinologie, Mongolisch, Persisch und Philosophie bestanden. Havptmanu Krause ist im Jahre 1897 ins Großh. Hess. Leibgarde-Jnfantrie- Ä bl 2J b! m 5 b! n f;,' tijiy l “9 ii W mg 111! iintt luln mfj tönt % "9 b !l in tot I I I t I I [ > t I i > ! i t I > t b d « Kathreiners Malzkaffee ist nicht bloß gebrannte Gerste; er wird aus wirklichem Malz in den größten Malzkaffee-Fabrikcn der Welt hergeftcllt. Die Pakete werden automatisch gefüllt und verschlossen. Kathreiners Malzkaffee kommt also mit den Händen überhaupt nicht in Berührung. Er wird am meisten gekauft und ist daher stets frisch. egimcnt Nr. 115 enrgelreten und war 1910 zur Dienst- islung Mut Leib Dragoner-Regiment Nr. 24 komman- cit. ::: Der nächste 20. Deutsche Eeographen- r g findet 1917 in Leipzig statt. ::: Die Charlottenburger Denkmalsschän- e r werden am kommenden Montag den Strafrichter schäftigen. ::: Köln. In der Merkbund-Ausftellung tagte n Freitag die össentliche Versammlung des Bundes -utscher Verkehrsvereine. Bundes-Präsident mlard-Leipzig begrüßte die Erschienenen, besonders die nlreter der Behörden. Geheimrat von der Leyen-Ber- . hielt einen Vortrag über die Entstehung der Alpen- hnen und ihre Bedeutung für den internationalen nseverkehr. Dr. Tjias-Köln sprach über internationale rkehrspropaganda für Deutschland. An die Vorträge loß sich eine Besichtigung der Ausstellung. ' Der italienische Kriegsminister hat die Versetz- g des Hauptmannes O g g i o n i nach Afrika bewil- I unter der Bedingung, daß die Gräfin T i e p o l o en Gatten nicht begleitet. ßefcbätiliclns. :: Blasen- u. Nierenleiden sowie Frauenkrankheiten treten weitaus häufiger auf, als man meist annimmt. Monate und Jahre hindurch treiben sie ost still und unbeachtet ihr unheilvolles Zerstörungswerk, bis sie plötzlich ihren wahren Charakter enthüllen und die bisher meist ahnungslosen Kranken mit einer Bösartigkeit und Hartnäckigkeit verfolgen, die oft fast zur Verzweiflung treibt. Die zahlreichen Berichte in dem unserer heutigen Gesamt-Aufltage beiliegenden Prospekt „Hilfe bei Blasen- und Nierenleiden" geben diesen traui- rigen Tatsachen beredten Ausdruck. Leine Leserin und kein Leser sollte versäumen, sich) daraus ein schärferes Bild von diesen ungeheuer verbreiteten und überaus lästigen, oft recht gefährlichen Leiden zu verschaffe». In dem erwähnten Prospekt finden unsere Leser aber auch ausführlichen guten Rat, wie solchen und ähnlichen Leiden durch eine Haustrinkkur mit A l t - buchhorst er Mark-Sprudel Starkquelle wirksam begegnet werden kann. Alle die erwähnten Berichte von ärztlicher und privater Seite stimmen darin überein, daß bei Leiden der genannten Art derAltbuch- horster Mark-Sprudel Stark-Quelle eine geradezu glänzende Heilwirkung zu entfalten vermag, die tatsächlich jedem Kranken auch überzeugend sich aufdrängt, wenn er einen Versuch mit diesem heilsamen Mineralbrunnen erst einmal unternommen hat. Jedenfalls ist der erwähnte Prospekt der genauesten Beachtung dringend zu empfehlen. r: Feinde des deutschen Volkes sind nicht etwa nur Nationen, vor denen wir auf der Hut sein müssen, sondern auch die stillen heimlichen Schädlinge an unserem Körper, — die zahlreichen Genuß - gifte, die sich in angenehmer Form präsentieren, um desto unangenehmere Wirkungen zu zeitigen. Besonders unschuldig nehmen sich diese unheimlichen Gesellen in Gestalt von Getränken aus. Immer größere Scharen einsichtiger Menschen wenden sich aber diesen schlimmen Geistern ab, sie haben eingesehen, daß es ein gesundes Getränk — Kathreiners Malzkaffes — gibt, das im Geschmack mit den narkotischen Getränken durchaus wetteifern kann, aber keinerlei schädliche Wirkung ausübt. DrchLlche Nachrichten. Evangelische Gemeinde in Geßrn. Sonntag, den 7. Juni, Trinitatis. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vorm. 8 Uhr: Psarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neukcknsirmierten aus der Matthäusgemeinde. Vorm. 9 % Uhr: Pfarrer Schwabe. Vorm. 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johanncskirche. Vorin. 8 Uhr: Pfarraffistent Hoffmann. Zugleich Christeinlehre für die Neukonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vorm. 9 Vi Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vorm. 11 Uhr: Kindcrkirchc für die Johannesgemeinde. Pfarrer Ausfcld. Abenos 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Johannessaal. Katholische Grmeindr in Hießen. .Samstag, den 6. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gele- genheit zur hl. Beicht. Sonntag, den 7. Juni. 1. Sonntag nach Pfingsten. Fest der heiligen Dreifaltigkeit. Vorm. V/ t Uhr: Gelegenheit zur hi. Beicht. Vorm, um 7 Uhr: Die erste hl. Messe. Vorm, um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. Vorm, um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Hl. Messe mit Predigt. Nachm. 2 Uhr: Christenlehre: daraus Festandacht mit Segen. Nachm, um 4 l / t Uhr: Jungfrauen-Kongregation. > Diaspota. In Laubach um 10 Uhr. In L i ch um 9% Uhr. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen. alt cm teuren auölanchjecher Ma Deutschen Volke empföhle« rfm rn^O Verhaut in Wetzlar: bei Wilh. Gerlacii Konditorei, Langegasse 67, Adolf Pflaumer, Konditorei und Cafe. 4' arao rtflTidhaft offlein'icht lamSeibfF/ begründetIB4E. Underber Boonekamp Semper idem wmmwm Ich habe in letzter Zeit wiederholt festgestellt, daß in meinen Originalflaschen mit gesetzl. geschütztem Bodenbrand andere Boonekamp- bzw. Bitterfabrikate vertrieben werden. Auch haben wiederholt Gastwirte und Restaurateure solche Fabrikate aus Flaschen verschänkt, die mit meinem, sowohl in seinen einzelnen Teilen, als auch in seinem Gesamtbilde geschützten Etikett versehen waren. Dies veranlaßt mich zu der Erklärung, daß ich im Interesse meiner verehrlichen rechtdenkenden Kundschaft und des konsumierenden Publikums von jetzt ab jede mißbräuchliche Benutzung meiner Original-Flaschen und Original-Etiketts strafrechtlich verfolgen werde. Zugleich mache ich darauf aufmerksam, daß außer anderen Warenzeichen-Eintragungen auch die Warenzeichen „Underberg” sowie „Underberg-JSoöstekamp” für mich in die Zeichenrolle des Kaiserlichen Patentamtes eingetragen sind, so daß also unter diesen Warenbezeichnungen nur mein Fabrikat verabreicht bzw. in den Verkehr gebracht werden darf. Rhembergf (Rheinland) H. Underbergf-Albreclit Hofl. Sr. Maj. d. Kaisers und Königs Wilhelm IL KUNSTJAHR DAPMSTAPT 4044 KÜNSTLER KOLONIE AUSSTELLUNG 46. AAAI-H .OKTOBER JAHRHUNDERT AUSSTELLUNG DEUTSCHER KUNST M9./AAI--4.QKTOBER Für Stotternde! Mod es. Zweite sucht zum Herbst Stellung mit Pension im Hause nebst Familienanschluss. Off. u 100 postl Betzdorf. Das Präsidium der KrUgeTkameradschast „Hassta" hat nach dem glänzend n E folg dcc 1. Kyfshäusersahit 1912 eine 2. für dieses Jahr voraeschen. 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Die Prüfungrgebühc von 35 Ma-.k ist an die Handwecks- kvmmer in Darmstadt einzusendcn und die Quittung dem Gesuche bctzulcgen. Gießen, am 15. Januar 1914. Die Mcistcrpriifuugskommissto» für die Provinz Gbcrhesfen. Traber, Boisitzender. Familiend: ucksachen Visitenkarten Geburtsanzeigen, Verlobungsbriefe etc etc. liefert schnell, sachgemiiss und billig Albin Klein Buch- und Akzidcnzdruckcrei Seltersweg 83 , - BAD NAUHEIM Programm vom 7. Juni bis 13. Juni 1914. Sonntag, 7. Juni (letzter Tag der Bad-Nauheimer Woche). Geburtstag I. M. der Kaiserin von Russland. Nachm, von 3—4*/ 2 Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kapelle des Artillerie-Corps Nr. 25 aus Darmstadt. Nachm. 5 Uhr im Konzerthaus Grosses Festkonzert. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Der müde Theodor, Schwank Montag, 8. Juni, nachm, von 4 1 /»—6 Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Gastspiel der Tanzkünstlerin Alice Rejane vom Alhambratheater in London. Dazu: Blau, Lustspiel in 1 Akt. Dienstag, !) Juni, nachm von 4 1 / 2 —6 Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kurkapelle. Abends 8 1 /« Uhr im Kurhaussaale Runter Gesellschaftsabend, Krnst, Humor, Satire, von Max Hofpauer, Künigl. Bayer Hofsehau- spieler, München. Mittwoch, 10. Juni, nachm, von 4'/s—6 Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kurkapelle. Nachm, von 4'/ 2 —7 Uhr im Konzerthaus Grosse Modeschau mit Tango-FuHana-Fünf Uhr-Tee. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Die heitere Residenz, Komödie. Donnerstag, 11. Juni, nachm von 4—5‘/a Uhr Konzert der Kurkapelle. Abends 8'A Uhr im Konzerthaus lil. Sinfoniekonzert der Kurkapelle unter Leitung des Königl. Professors Hans Winderstein. Freitag. 12. Juni, nachm von 4'/ 2 —6 Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater: Die spanische Fliege, Schwank. Samstag, 13. Juni, nachm, von 4'/ a —ü Uhr, abends von 8—10 Uhr Konzert der Kurkapelle. Das Nach- mittagskonzert unter Leitung des Königlichen Professors Hans Winderstein. Tanz. Abends 8‘/s Uhr im Konzerlhaus: Hille bei Blasen- m Nierenleiden. wirkliche tatkräftige Hilfe, ist die heiße Sehnsucht aller, die d-raa leide«. Denn Blasen- und Nierenleiden sind nicht nur häufig von rasenden, fast zur Berzweiflung treibenden Schmerzen begleitet, sondern sie wirken auch durch den oft schnellen körperlichen Verfall wie eine mörderische Seuche, Ein Heer von Menschen fällt ihnen alljährlich zum Opfer. Diese beiden Leiden, die vorwiegend in hygienischen Sünden ihren Ursprung haben, können bei rechtzeitigem Ei«greifeo mit de« richtigen Mitteln schnell beseitigt werden. Nieren und Blase sind der Filter des Körpers. Was zum Zwecke der großen Reinigung, der Trennung der guten von den schlechten Bestandteilen der Nahrung, der Magen begonnen und die Niere fortgesetzt hat, vollendet die Blase. So wird es ohne weiteres durch die Reihenfolge dieses Zersetzungs- und Läuterungsprozefles Nar, daß auch die Wahl der Getränke für die gesunde oder kranke Beschaffenheit des Magens, des Blutes, der Nieren und schließlich der Blase unbedingt von entscheidendem Einfluß sein muß. Aber nicht die Art brr Ernährung allein hält Magen und Blut, Nieren und Blase gesund oder ruft Krankheiten hervor. Auch für Erkältungen sind der Magen, die Nieren und besonders die Blase äußerst leicht zugänglich. Oerlliche Reize derselben Organe, z B. durch Fall, Schlag, Stoß, Quetschung, Einschnüren des Leibes und der Brust, bewirke» ebenfalls recht häufig die Entzündung oder doch eine ungeordnete Funktionierung. Die mangelhafte Tätigkeit des Magens, die verschlechterte Ausscheidung der Abfall- ftoffe beeinflußt naturgemäß die Nieren, da beide Organe voneinander stark abhängig sind. Selbst anhaltend sitzende Lebensweise, die ja alle inneren edlen Organe angreift, und angestrengte geistige Tätigkeit strecken ihre schwächenden Einflüsse bis nach den Nieren aus. Daher treten Nierencrkrankungen, als solche oft erst nach längerer Zeit erkannt, so außerordentlich verschieden auf. Ungeheuer verbreitet sind diejenigen so überaus lästigen und bei Hochgradigkeit gefährlichen Krankheilserscheinungen, welche sich in Blasen», Nieren« u. Gallensteinen, Gicht u. Rheumatismus kundgeben. Hier ist sitzende Lebensweise meist der unmittelbare Anlaß. Die Frauenwelt, die ja durch den komplizierteren Bau der inneren Organe an sich schon leichter zur Erkrankung dieser Organe neigt, unterliegt in höherem Grade auch der Gefahr der Erkrankung von Nieren, Blase und Gallengang. Die Geburtsvorgänge tragen zu dieser Entwicklung sicher in hohem Maße bei. Sorgfältige Regelung der Lebensweise, Frrnhalten aller Reize auf die Nieren, ist Hauptersordernis der Verhütung und Behandlung. Wird das Reinigungsbasstn des Körpers verstopft oder verletzt, so muß es den ordnungsmäßigen Dienst versagen. Die ärztliche Wissenschaft ist bei all ihren gewaltigen Fortschritten immer wieder auf die altbewährte Erfahrung zurückgekommen, daß eine ca. 4-6 Wochen hindurch fortgesetzte häusliche tägliche Brunnen »Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle von ausgezeichneten Erfolgen bei Blasen» und Nierenleiden ist. Das muß auch einleuchten, wenn man bedenkt nach auf die Krankheitsstoffe eine auslösende und tigende Wirkung ausübt und den ganzen Körper intensiv und Diese Tatsachen werden durch eine Fülle ärztlicher Gutachten und klinischer Berichte belegt und von unzähligen Anerkennungen aus den Kreisen der Brnunentrinkcr erhärtet. Ans diesem über- reichen Material seien nur folgende Acußerungen hcrausgegriffen: Herr 0r. W. in E-, Spezialarzt für physikalisch - diätetische Therapie, belegt sein ausführliches Gutachten mit einer großen Anzahl von Heilerfolgen. Instruktiv ist der folgende Fall: „Frau 91., 42 Jahre alt Befund: Bläuliches Aussehen, kurzatmig, beleibt, trockene und blutleere Haut, Verstopfung, asthmatische Beschwerden, zeitweise Gicht mit Gries und Sand im Harn, Nierenkolik, Blutwallungen und Schwindel, starke Monatsregel Eine dreiwöchige Kur mit Mark-Sprudel förderte viele kleine und größere Steine zutage, wodurch, sich das Allgemeinbefinden hob und die lokalen Erscheinungen in den Hintergrund traten." daß der Altbuchhorster Mark-Sprudel seiner natürlichen Zusammensetzung ausscheidende, auf die Organe und deren Funktionen eine anregende, kräsi längere Zeit durchspült. Herr Dr. med. H.in B. schreibt: .....daß ich mit dem Altbuchhorster Mark-Sprudel bei chron.Blascnkatarrh sehr guten Erfolg erzielt habe." Herr vr. mvd. G. L. in B. erklärt: „. . ., daß ich den Altbuch- horster Mark-Sprudel für eine äußerst wertvolle Ergänzung unseres Hcilqucllcnschatzcs halte." Herr Sanitätsra» vr. B. in H.: „Meine Versuche mit Altbuchhorster Mark-Sprudel erstreckten sich auf zwei Gichtfällc, welche günstig beeinflußt wurden." Herr Sanitätsrat vr. W. in B.: „Altbuchhorster Mark-Sprudel verwende ich in meiner Praxis sehr gern und habe insbesondere Erfolge bei Veränderungen des Stoffwechsels gesehen." Herr vr. med. R., ein vielgesuchler Berliner Arzt, hat an sich selbst Studien gemacht u. schreibt: „Altbuchhorster Marksprudel Starkquclle habe ich selbst getrunken undbin mit demselben sehr zufrieden gewesen." Herr Briinneoarzt I*r. (St. ia 8. hat m einer sehr großen Zahl von Einzelfällen die besten Erfahrungen mit Behandlung durch Mcrrk-Svrubel gesammelt. Er berichtet: „CV L zeigte nach vvran- gegaugenem Abgang von Nierensteinen seil Wachs» Schleim nutz Eiterkörperchen im Urin, dann, cn imd heftigen Urrndrang, schmerzhafte Entleerungen. Nach dreiwöchiger Trinkkur war der tlriu goldgelb. ohne Beimengung und wurde schmerzlos und normal gelassen." Weiler berichtet er über einen Fall von Gallensteinen, verbunden mit hartnäckiger Stnhlvcrstopfnng, bei einem bgsährigen Manne, bei dem eine dreiwöchig« Marl-Sprudel-Trinkkur vorgesehen war: „Stuhlentleernng wirdsoforkreaelmaß'g.di« Schmerzen verschwinden. Während der Kur Abgang mehrerer Gallenueine unter kolikartiaen Anfällen Allgemeinbefinden bei weitem besser, Schmerzen im rechten Epigaftrium sehr gebessert. Appetit reger, Kur wird fortgesetzt." Seit Jahren müde und matt, hatte ich häufig Kopfschmerzen zum Wahnsinnigwerden, hatte jede Lust zum Arbeiten und Leben verloren, wurde scheu und melancholisch. Die Aerzke, die ich zu Rate zog, führten meinen Zustand aus ein veraltetes Blasenleiden und Nierenschwäche zurück, wozu noch durch sitzende Lebensweise Darmträgheit lam. Auf ärztlichen Rat versuchte ich, nachdem nichts Helsen wollte, Altduchhorster Mark- Sprudel Starkquelle. Schon nach einigen Flaschen fühlte ich mich als ganz anderer Mensch. Die llrinabsvnderang wurde lebhaft und blieb es seitdem; habe auch keine Schmerzen mehr beim Urinieren. Ich trinke den Mark-Sprudel seitdem täglich, habe mich im Leben nie so wohl und gesund gefühlt wie heute, Müdigkeit kenne ich nicht mehr, ebenso habe ich nie wieder Kopfschmerzen gehabt, habe einen glänzenden Appetit, eine faniose Verdauung, kurz, jetzt erst wieder bin ich ein Mensch und man sagt mir. das, mir die Lebenslust förmlich aus den Augen spricht. Haben Sie von Herzen Dank. Ihr Mark-Sprudel ist mein Lebensretter. H. B. in B. Blasenleiden Nierenleiden Durch den Altduchhorster Mark- Sprudel bin ich bei einer Haustrinkkur von 38 Flaschen von meinem Nierenleiden befreit worden. Ich kann dahcrden AltbnchhornerMnrk- Tprudel für Nierenkranke als gut empfehlen. S. H., Mctzgervislr. in N. Seit Jahren leide ich au Gallensteinen und bin. trotzdem ich lange in ärztlicher Behandlung war. noch Seitdem ich ca. 38 Flaschen Ältbuchhorster habe, fühle ich mich sehr wohl. Di« haben voll- Gallensteine nicht davon befreit. Mark-Sprudel getrunken Gallensteiuanfäue, welche sonst fast täglich auftralen, ständig nachgelassen, auch habe ich schmerzlos Gallensteine verloreu. Jedem Gallenstein-Leidenden kann ich daher den Altduchhorster Mark-Sprudel bestens empfehlen. Oberpoftschaffner I. L. in B. — . _ _ . Den Altduchhorster Mark-Sprudel ISIaSe Ua Nieren habe ich gegen Blasen- undNieren- - leiden gebraucht. Er ist mir sehr wohltuend bekommen, und ich werde nicht versäumen, im nächsten Monat nochmals «ine Trinkkur zu machen. H. W. in A. Nachdem ich jetzt eine Knr mit 38 Flaschen Altbuchhorsirr Mark - Sprudel gebraucht habe, kann ich Ihnen mit Vergnügen mitleilen, daß ich von meinem Rheumatismus befreit bin. Ich werde diese ausgezeichnete Heilquelle iu meinem Bekaunteukreis« westee empsehlem A. H. ür F. Meine Tochter hatte ein schweres chronisches Blasenleiden. Ich ließ mir eine Kiste Altbuchboi per Mark-Sprudel kommen, und nach Gebrauch von 3u Flaschen war meine Tochter vollständig von ihrem Leiden geheilt, G. R in N. Rheumatismus Chron. Blasenleiden Blasen- u. Nierenleiden Ich habe den Ältbuchhorster Marl-Sprudel bei meinem Sohn Marlin angewendet, welcher rin Blasen- und Niereisteiden hat. Nach Verbrauch von mehreren Flaschen haben die Schmerzen nachgelassen und cs gehl ihm jetzt bedeutend besser. Ich kann mich über den Altduchhorster Mark-Sprudel nur lovend aussprecheu und werde ihn weiter empfehlen. Martin B. in A Gelenk-Rheumatismus Ich bin feit August v. I an Gelenkrheumatismus erkrankt, wogegen mir der Atlduchhorfter Mark-Sprudel empfohlen wurde. Ich lann nur sagen, daß mir der Brunnen bei meiner Kianlhest gute Dienste geleistet hat, F P, Backermstr. inN. Teile Ihnen mit, daß meine Frau den Altduchhorster Mark-Sprudel gegen Blasenleiden gebraucht und zwar nach einer Operation an der Blase. Sie findet beim Gebrauch des Ältbuchhorster Mark-Sprudels große Erleichterung, die Ausscheidungen sind dabei viel reichlicher und schmerzlos. Wir werden die Trinkkur noch weiter fortjetzcn. E. B. iu H. Blasenleiden Seit ca. 15 Jahren litt ich an chronischem Blasen- und Nierenleiden, das mir trotz verschiedener Kuren sehr viel» und quälende Schmerzen bereitete. Nachdem ich feit ungefähr einem halben Jahre Ihr Heilwasfer Altduchhorster Mark-Sprudet trinke, haben die örtlichen Beschiverden ganz bedeutend nachgelassen und ist der üble Geruch des Urstis verichwundcn. Auch mein Allgemeinbefinden, das twrch einen Schlaaaniall allgemeinen Schwankungen vnlerworfen war, hat sich durch den regelmäßigen Gebrauch des Altduchhorster Mark-Sprudels ebenfalls sehr gebessert. Leutnant a. D. H. in H. Meine Frau hat den Alt- buchhorner Mark-Sprudel geliunken, da sie Schmerzen in der Nierengcgend verspürte, Nach Beendigung der Trinkkur waren die Schmerzen behoben, ebenso hatte der Urin, der bis dahin sehr scharf roch, seine normale Beschaffenheit wieder. K. in W. Ich konstatiere mit Freuden die Tatsache, daß der Altbuch- dorster Mark-Sprudel, gegen allgemeine Nervenschwäche und Rheumatisnnis angewendet, mir ausgezeichnete Dienste geleistet hat. Frau Louise A. in C. Der Ältbuchhorster Mark-Sprudel ist ganz vorzüglich, an mir hat er rein Wunder getan. Herr H. ist von mir fortgcgangen und meinte, ich lebte keine 8 Tage mehr mit meinen Darm-, Blasen- und Niercnle>ben. Seit ich Ältbuchhorster Mark- Sprudel trinke, habe ich regelmäßig zweimal Stuhlgang. H. B. inO. Nierenleiden Rheumatismus Nierenschmerzen Chron. Blasenleiden Blasenkrank Seit Jahren bin ich Nieren- und blasenkrank. 1968 wurde ich an llrethersteinen operiert. Nach mancherlei Brunnen versuchte ich im letzten Sommer auch eine Trinkkur mit Altduchhorster Mark-Sprudel. Die ersten Flaschen vermehrten meine körperliche llnruhe und das vorhandene Angstgefühl. Ich setzt« die Kur aber fort und fühlle bald eine Abnahme »reiner Beschwerden. Nach Gebraiich von 38 Flaschen war mir wohl und ich bin bis kurz vor Weihnachten ohne Anfälle gewesen. Darum halte ich den Mtbuchhorster Mark-Sprudel für mein Leiden geeignet und werde die Kur damit regelmäßig erneuern. Karl L. in M. Teile Ihnen mit, daß sich der Ältbuchhorster Mark-Sprridel bei meinem Rheumatismus glänzend Rheumatismus bewährt hat und ich mit meinem Zustand jetzt wieder ganz zufrieden bin. Ich kann Ihnen daher nicht genug danlen und werde nicht verfehlen, der jeder Gelegenheit auf den Altduchhorster Mark-Sprudel aufmerksam zu machen. Wilhelmine P. in S. Meine furchtbaren Blasen- schmerzcn haben sich durch die Mark - Sprudel - Trinkkur verloren. Ich kann >edem derartig Leidenden den Altduchhorster Mark-Sprudel nur bestens empfehlen. Frau Elise B. in A. Blasenschmerzen . .., daß mir der Alt- buchhorster Mark- Sprudel sehr gut bekommen ist. Ich Halle lange Z« >l hindurch einen dumpfen Druck in der Nierengegend und >var aus diesem Grunde stets unlustig. Ich kann sagen, es ist beides verschwunden. >6 Fla chen nahm meine Frau, und konnten wir hier sogar ein« Gewichtszunahme fesrftellen. W. P. in W. Ich habe alsDrciundsiebzigjährigcr den Ältbuchhorster Mark-Sprudel mit gutem Erfolge gegen einen chronischen Blasenkatarrh getrunken. B.. Amtsgerichtsral ä. D. in G. Blasenkatarrh Druck in den Nieren Mit dem AltbuchhvrsterMark- Eprudel habe ich sehr gut« Erfolge gehabt. Ich bin schon seit längerer Zeit nierenkrank, iiiid da ich von dem Altduchhorster Mark-Sprudel schon viel gekört hatte, ließ ich mir eine Sendung kommen und bin sehr zufrieden damit gewesen. Alfred G. in O. Nierenkrankheit Nachdem wir bisher 38 Flaschen Ältbuchhorster Mark - Sprudel getrunken haben, muß ich Ihnen Mitteilen, daß dieses herrliche Waffer bei meiner Frau Wunder geivirkt hat. Di« Steifheit in den Gelenken und die auflretenden heftigen Schmerzen sindocrschmunden und neuer Lebensmut ist eingekehrt. Auch bei mir (wir nehmen die Trinkkur nämlich beide) ist ein allgemeines Wohlbehagen eingekedrt. und ich holte zu Gott, daß die sorlgesetzte Trinkkur unsere Gesundheit werter kräftigen wird. Franz G. in E. Rheumatäsmus Blasenleiden Ich kann Ihnen Mitteilen, daß eine Trinkkur mit 38 Flaschen des Altbuch Hörster Mark-Sprudels bei einem Blasenleiden meiner Frau sehr gut gewirkt hat. Ich kann daher den Alt- buchhorster Mark-Sprudel in jeder Hinsicht empfehlen. A. S. in Sch. Frauenleiden, Wohl kein anbei ei Siamwl in der wechseluollen Geschichte mensch- fichen Leides slunml mein zur Schwermut und zum Nachdenken, wie ine «greifenden Tragödien kranker Krauen. Sind die Krauen wirklich von der Natur dazu befrimiul, mehr zu leiden als die Männer? Ist es ihre zaileie Körperversaffung, die den Stürmen des Lebens nicht so gewachsen ist wie die robustere Mäauernatur? Sicher geben diese beiden ö lUplmeikurale, verbunden Mil dem Mullerbcruf. den Ausschlag. Das Mutteeatück wird oll iurcvrbar teuer erkauft mil der Zugabe aller jener Kranthriien, di« sich in nicht genügend gesesteken Körpern als Folgen der Geburt riustrllrn. Da handelt es sich nichl etwa nur um das, was man gemeinhin Nnlerleids- krankheilen nennt. Ein aus dem S.xualleden entstandenes Leiden breitet sich nur zu gern über die verschiedensten inneren Organe aus trab macht sich naiurgemah meist starker siihlbar als im Falle gleichartiger Erkrankung bei der Männerwelt. Insbesondere sind Btr»ö»e Störun gen der Untcrleibsort i ane, des Magens, GemUtadepressionen, Kopf- und Nacken- »chmepten, Rücken- n. Kreugschmerzen, Ziehen M. BeiBen im Unterkörper u. in der Nierengcgend, Appetitmangel, starke monatliche Schwepten m. Dnregelmafligfceiten, SchleimfluB, Blasenleiden ufw. nur einige Ericheinungen der vom Unterleib ausgehenden Erkrankungsursachen. denen die Frauenwelt gleichmäßig ausgesetzt ist. Blutarmut u. Nervenschwäche grassieren besonders unterFrauen und Mädchen in »mheimlicher Fülle. Der Geist der Frau strebt mächtig vorwärts, der Körper geht zurück. Durch Blutarmut und Neurasthenie geschwächte Frauen, die von der eigenen schmalen Kraft noch durch den Forlpflanzungsprozeß abgeben sollen, öffnen der Einkehr von schivercn Erkrankungen, der weiteren Schwächimg des Organismus und schließlich der E ebnet geschwächter Kinder, die schon blutarm und nervös zur Welt kommen, Tür und Tvr. Mit der verringerten Fähigkeit, dem Geburts- Prozeß und allen seinen Folgen den nötigen körperlichen Widerstand entgegenzusetzen, stehen auch die unendlich vielen Fehlgeburlen in zweifellosem Zusammenhang. So wird es nur zu wahr, wenn man von leidgeborcnen Frauen spricht. Mel trägt aber zur krankhaften Entwickelung zweifellos auch die Mode bei. Eine allzu gekünstelte Kleidmig, welch« die Frau nötigt, den Oberkörper und damit gerade die edelsten Organe eiuzuzwängen, anstatt der natürlichen Ausdehnung und Arbeitsmöglichkeit freien Lauf zu lassen, mutz über kurz oder lang Nach- teile zeitigen. Oft genügt es schon, daß ein einziges Hauptorgan geschädigt wird, um dadurch bald den ganzen Organismus ungünstig zu beeinfiussen. Selbstverständlich ist doch auch, daß in unnatürlich zusammengeprcßten edlen Organen der Blutkreislauf nicht normal tätig sein kann. Von wesentlichem Einsiub auf die Entstehung von Frauenleiden ist ferner in starkem Maße das Herausreißeu eines großen Teiles der Frauenwelt aus ihrem eigentlichen, dem Hanse und der Familie zu widmenden Berufe in das „feindliche Leben" hinein, in die hastende, zerrültende Erwerbsarbeit. Sv ist hier mit ganz kurzen Strichen sicher gezeichnet, weshalb die Frauen der heutigen Zeit bedeutend leichter einer Krankheit unterworfen werden wie chre Vorfahren, also säst noch mehr zu leiden haben, als von der Natur vorgesehen ist. Das muß gerade auch den Frauen nahelegen, ihr Geschick zu erleichtern und zu diesem Zweck die richtigen Mittel anzuwenden. Lassen wir aber zunächst die berufenen Vertreter der ärztlichen Kunst in einer ganz kleinen Auswahl sprechen: Herr vr. well. SB. in L. berichtet aus seiner Praxis: „Es handelt sich nm eine Frmi. Mitte d«30er Jahre, hochgradig blutarm, mit starke» Kopfschmerzen, Herzklopfen, Schlaf- losigleit, serner mir starkentwickelter Hhperneürose. Die Patientin Sagt ferner öder anmoi Blutverlust bei der Mrivde, «ußerdrm über starken weißen Fluß, der ihr wie Wasser abgehl. Nach Eisenlinktur, Hämatogen usw. wurde keine Befserwig erzielt. Baldriantinktur und brausendes Bromsatz konnten ihr die nervöse Aufregung nicht nehmen, ebevsmvenig den Schlaf «iedergLben. Nach Gebrauch von 30 Flaschen AUbuchharster Mark-Sprudel konnte ich eine Linderung aller dieser Beschwerden festfttllM." Herr vr. moä. N. in D. schlecht: „Frau W. K., 34 Jahre alt, 4 mal geboren, zuletzt vor 3 Monaten Frühgeburt im 4. Monat mit starkem Blutverlust. Fände der Schleimhäute anämisch, Herztöne etwas klappend, Blagen druckempfindlich. Kreuzgegend druck- und ffewegungsempfiudlich, Reflexe erhöht. Zittern der Hände und der ausgestrecklen Zunge. Neben sehr viel Ruhe und reichlicher Milchdiät 6 wöchige Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel." „In diesem Falle wuiche Mil Hilfe des Altbuchhorster Mark-Sprudels ein »oller Erfolg erzielt", erklärt der Arzt am Schlüsse seines vielsagenden Berichts. Herr vr. weck. W. in N. beschreibt folgenden Fall: „24jährige Frau, 4 Geburten u.2Fehlgcburten, vor und während derEhe angestrengleFabrikarbeit. Klagt über Mattigkeit,Appetitmangel. Stuhlverstopiung und schwere Menstruation. Nach vierwöchiger Kur mit täglich 2 Bechern Mark-Sprudel haben alle Be- schwerdensehrwesenüich nachgelassen. GemichlSzunahme4Pfund." Herr Spezialarzt vr. moä. SB. bericht«: „Fräulein I., 21 Jahre alt, litt an Bleichsucht mst neur- aftheniichen Erscheinungen durch relardierlen «Stoffwechsel infolge falscher Lebensbedingunge». Auch war Weißfluß vorhanden, ohne Gedärmutterleidcn. Mil täglich 2 Bechern Altbuchhorster Sprudel gelang vollständige Heilung in 8 Wochen," Herr Geheimer Suililint Ilr. med. H. t» SK.: „Frau B. litt an übermäßiger Fellanlage. Ich bestätige Ihnen gern, daß sie sich beim Gebrauch des AUbllchhorst« Mark-Sprudels sehr wohll gefühlt hat; sie Halle außer lebhafterer Entleerung ohne alle Unbequemlichkeit keinerlei Beschwerden nach dem Gebrauch des Wassers, fühllcsich viel leistungsfähiger und beweglicher, ist sichrlich schlanker geworden. Kopf- fchmcrzeii,av denen sie früher litt, sind ganz verschwunden. Körpergewicht har ohne strenge Dräl ad genommen von 2u9 auf 189 Pfd." Herr vr. med. G., Bade- und Brmincnarzt, teilt aus seinem besonders reiche» Erfahrungsschatz folgende Fälle mit: Fall l: „Frau E.. 28 Iabre alt, vor drei Jahren Entbindung, allgemeine Mattigkeit, Herzllopien. Stuhlverstopsnnz, monatliche Reinigung 8—10 Tage mil starken Schmerzen und Blutungen. Nach b'/i Wochen Kur mit täglich 2 Bechern Mark-Sprudel Stuhlenlleerung völlig normal, keine Mattigkeit, Herzklopfen geringer, Allgemeinbefinden wesentlich gekellert." Fall II: „Frau B.. 24 Jahre all, Blutverlust nach Entbindung, Schmerzen im Hmlerlopf, Herzklopfen, Appctiunangel. Das Kind, von der Mull« genährt, zeigt anfgetriebenen Leib, ist verhärtet. Nach 3 Wochen Kur uüt täglich l Lil« Mark, Sprudel sind die Kopfschmerzen fort, Schlaf und Appetit vorzüglich. Stuhlgang, auch der des Kindes, ist normal." vis Frauen selbst, deren keidvolle Pein sich durch eine entsprechende Trinkkimmit Mt- buchhorster Mark-Sprudel in die unsägliche Freude der endlichen Erlösung wandelle, äußern sich in begeisterten Dankschreiben so zahlreich über die vielieftigen Wohltaten, die ihnen der heilkräftige Quell gebracht. daß es unmöglich ist. hier alle diese Zuschriften wiederzugeben, die wie «in brausender Mahnruf an die leidenden Schwestern klingen. Senden Sie mir sofort noch 60 Flaschen Altbuchhorster Mark- Sprudel. Ihr Sprudel hat mein« Frau ganz vorzüglich geholfen, und ich kann ihn jedem aufs beste empfehlen. Peter R. in B. Seitdem ich ca. 4 Wochen den AllbuchhorsterMark-Sprudel trinke, fühle ich mich bedeutend wohler und kräftiger, habe mehr Appetit, Lebens- und Schaffenslust. Ich werde die Kur fortsetzen und den Altbuchhorster Mark- Sprudel auch in meinem Bekanntenkreise empfehlen. FrauE.H.inB. Mit Altbuchhorster Mark- Sprudel bin ich sehr zufrieden. Ich lftl an großer Blutarmut und Bleichsucht und war sehr schwach. Aber schon nach Gebrauch von lOFlaschenAltbuchhorsterMark-Sprudel fühlte ichmich etwas kräftiger und bekam wiederneuen Lebensmut, nach einer längeren Trinkkur mit 60FlaschenAltbuchhorst« Mark-Sprudel war ich wieder gesund. Habe bis jetzt schon oft den Altbuchhorster Mark-Sprudel warm empfohlen und werde es auch weiter tun. Frau O. K. in W. Meine Frau hat eine Trinkkur mit 30 Flaschen Altbuchhorster Mark-Sprudel gemacht, und ich muß gestehen, was ihr Aussehen anbelangl, daß diese Kur großartig auf sie eingewirkt hat. Sie hat nun ein jugendliches, frisches Aussehen und fühlt sich wohler als je. Bei ihrem Hüftweh hat bei Allönchhorster Marl-«Sprudel übrigens auch eine bedeutende Milderung hcrvorgebracht. Thevd. Sch. in H. Scho» viele Jahre leid« ich an chronischem Lroigenkatarrh und schwer« Neuraniicine, verbunden mit einem Frauenleiden. Mein Zustand steigerte sich in den letzten Jahren bis zur Unerträglichleit. Schon ganz verzweifelt las ich «ine Danksagung über den Alibi,ch- horfter Mark-Sprudel, sie betraf dasselbe Leiden, welches mich quälte. Ich trank nach trab nach 14 Flaschen, Sie ich mir einzeln kaufte, und viertle, wie sich *ncin Allgmuemzustcmd bedeutend besserte, und auch das Frauenleiden erträglicher wurde. Nun machte ich entc regelrechte Tr»Bur,rind zu meiner gvoßmi Freude markte ich.daß meine rasenden, nneiträAkichen Kopfschmerzen, an denen ich sonst immer zu leiden hatte, »rel schwächer und nur ganz selten auftraten. Auch das Frauenleiden bestelle sich zusehends, so daß ich ordentlich aufatmete und mein total gefunkener Lebensmut sich wieder hob. Frau Minna K. in H. Viel« Jahre leide ich Großartig gewirkt Neuer Lebensmut Hehr Lebenslust Vorzüglich geholfen Von dem Erfolg des Altbuchhorster Mark-Sprudels Starkquelle bin ich sehr befriedigt und werde ihn jedem empfehlen. Meine Frau litt an Herzklopfen und an Unregelmäßigkeitder Menstruation und ist jetzt völlig wiederhergestellt. Arthur G. in E. Der Altbuchhorster Mark- Sprudel Srarkquelle hat mir bei einem alten Frauenleiden und chronischen Blasenkatarrh sehr wertvolle Dienste geleistet, die Schmerzen und Schärfen vollständig genommen und eine wunderbare Stärkung und Kräftigung der leidenden Teile bewirtt. Ich hätte einen solchen 'Erfolg nie für möglich gehalten, habe mich tatsächlich nie so wohl und gesund gefühlt, wie jetzt nach der Kur mit Ihrem Wunderwasser. Seit ich Ihren Mark-Sprudel trinke, bin ich auch vollständig von meinen Menstrualionsbeschwerden, die mich jahrelang in der schrecklichsten Weise quälten, befreit. Ich mußte mich sonst während der krittschen Tage stets zu Bett legen, heute verläuft die Periode schmerzlos und ohne alle Beschwerden. Für Kranke ist Ihr Heilwasser unbezahlbar, wie mir dies auch von meinem Arzt bestätigt wird. Frau L. R. in B. . . . ., daß meine Frau den Altbuchhorster Mark- Sprudel gegen Gallen- und Unterleibsleiden brauchte. Sie trank ihn gern und fühlte sich auch wohl dabei. Carl C. in B. Fühlte sich wohl dabei Wertvolle Dienste Völlig wiederhergestellt Meine Frau war nach längerer Krankheit körperlich sehr heruntergekommen, litt vor allen Dingen dauernd an Kopfschmerzen und vollständiger Appetitlosigkeit. Nach Gebrauch einer Trinkkur mit Altbuchhorster Mark-Sprudel waren die Kopfschmerzen verschwunden, der Appetit hatte sich gehoben und das Allgemeinbefinden bedeutend gebessert. Gegen einen blutarmen und an den entsprechenden Folgen leidenden Körper gibt es nichts Besseres als den Altbuchhorster Mark-Sprudel, ich werde auch nicht versäumen, meine Frau im Frühjahr die Kur wiederholen zu lassen. A. C. in B. Es gibt nichts Besseres Er ist wirklich gut Ich litt schon beinahe 2Jahre an außerordentlich starker Nervosität und Schwäche, so daß ich meiner Berufsarbeit als Hausfrau und Mutter nicht mehr Nachkommen konnte. Durch eine Zeitung hörte ich von dem Altbuchhorster Mark-Sprudel, der besonders gut gegen Leiden dieser Art sein sollte. Sofort faßte ich den Entschluß, es mit einigen Flaschen zu probieren und habe gefunden, daß er wirklich gut ist. Ich bin daher geivillt, eine längere Kur damit zu machen, an der sich auch eine gute Bekannte von mir, welche an derselben Schwäche leidet, beteiligen will. Frau Jda K. in S. Ich will nicht un- Segensreiche Wirkung Ich litt lange Zeit terlassen,Jhnenzu ___ bescheinigen, daß der Altbuchhorster Mark-Sprudel bei meiner Frau von sehr segensreicher Wirkung gewesen ist. Polizei-Wachtmeister B. B. in D. Ich litt längere Zeit an Blasen- und Unterleibs- __ schmerzen, fand aber keine Linderung derselben. Es sollte nervöse Erschlaffung der Unterleibsorgane sein. Ich unternahm nun eine Trinkkur mit 80 Flaschen Altbuchhorster Mark-Sprudel und wurde erfreulicherweise von meinen Schmerzen befreit. Da ich nervös und blutarm bin, so lasse ich mir von Zeit zu Zeit immer wieder Ihren Allbuchhorster Mark-Sprudel kommen, welcher mir jedesmal sehr gute Dienste tut. Ich habe dann stets besseren Appetit und fühle mich richtig wohl danach, so daß ich den Altbuchhorster Mark.Sprudel schon oft empfohlen habe und gern weiter empfehlen werde. Frau H. in B. Mit Ihrem Altbuchhorster Mark- Sprudel, der mir a und kann und Frau M. in H. Der Altbuchhor- sterMark-Sprudel leistete mir gegen Bleichsucht, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, ständiges Unbehagen usw. glänzende Dienste und mein Körpergewicht nahm mehrere Pfund zu. Viele Mittel habe ich schon versucht, aber noch keins hat so gute Erfolge gezeitigt, wie der Altbuchhorster Mark-Sprudel, den ich allen ähnlich Leidenden nur bestens empfehlen kann. Frl. W. W. in B. Dauer der Kur. Von einer nur wenige Tage umfassenden Badereise wird kein verständiger Mensch Heilung erwarten. Ebensowenig kann eine häusliche Brunnenkur mit nur einigen wenigen Flaschen vollen Erfolg bringen. Zur erfolgreichen Brunnenkur mit Altbuchhorster Mark- Sprudel Starkquelle gehören.wenn derArzt nichts anderes vorschreibt, im allgemeinen ca. 30 Flaschen, bei hartnäckigen und veralteten Leiden ca. 60 Flaschen. Jeder Arzt wird bestätigen, daß der längere regelmäßige Gebrauch des Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle auf den gesamten Organismus überaus wohltuend einwirkt. Die Kur ist überall bequem und erfolgreich zu Hause durch- zusühren, so daß also eine kostspielige Badereise gespart werden kann. Gebrauchsanweisung (falls der Arzt keine andere Einteilung vorschreibtj: Frühmorgens vor dem Frühstück 1 bis 2 Trinkgläser. 1 Stunde vor dem Mittagessen 1 Trinkglas. 1 Stunde vor dem Abendbrot l bis 2 Trinkgläser. Im Anschluß an die vorstehende Empfehluna der Brunnenverwaltung der Altbuchhorster Heilquellen zu Altbuchhorst bei Grünheide i, Ni. beehren wir uns, dem verehrten hiesigen Publikum ergebenst mitzuteilen, daß wir den Altbuchhorster Mark-Sprudel Starkquelle zum Preise von 65 Pf. pro Flasche (bei größeren Bezügen zurzeit entsprechend billiger) in stets frischer Füllung ständig auf Lager halten^ Universitäts-Apotheke zum goldenen Engel, Schulstraße 1, Hirsch-Apotheke, Frankfurter Straße 4, C. Seibel, Germania-Drogerie, Frankfurter Straße 39, W. Kilbinger, Löwen-Drogerie, Seltersweg 79 a, August Noll, Kreuz-Drogerie, Bahnhofstraße 51, Emil Fischbach, Seltersweg 24, Otto Schaaf, Adler-Drogerie, Seltersweg 39, Ernst Noll, Kaiser-Drogerie, Gießen. Flachdruck und Nachbildung verbot««!)