BtWiffCfe 28 psg. monatlich AerietfÄxriich 7t OarauSza^ibar, frei in* Hau». >b,«tz»ll ta infam GGPedttion ober in den Zweig- rtUgabefttOe* « m»8 *» r o n Ütr. 8K3. 20. ^0^0. Pfingfien. Sifn ist die Knospe Rose worden, Zum Schmetterlinge Pupp' und Ei, Die junge Saat am Hange dorten Steht schon in Halmen Reih' an Reih'; Fruchtahnend wogt's im.Aehrenmeer; Pfingstsonne leuchtet drüber her. Wo immer wir ein Rest, erspähen, Regt drinnen sich die junge Brut; - Und wo am Bach entlang wir gehen Lcucht't Leben uns aus kühler Flut. Es scheint als ob da Engelshand Psingftsegcn streu« auf das Land. Allüberall ein eifrig Weben, Ein Wechselspiel von Alt und Neu. Die Losung schallet: „Sieg dem Leben!" Und laufend Kräfte werden frei.. Ein Jauchzen klingt durch die Natur, Psingstglocken auch in Moll und Dur. Und wir auf unseren Wandcrswegen? Die heltte wir so gerne ziehn — Spürt unser Herz von diesem Segen Etwas, von unsres Schöpfers Müh'n? Ist ihm durch heil'gen Geistes Macht, Psingslglaube noch nicht aufgewacht? Erich Fried. Pfingsten im W«r. Feste sind dazu da, das; sic gefeiert werden, Und niser Volk ist auch niemals um Feierlichkeiten und selt- ame Gebräuche verlegen. Auch um das Pfingstfest rauen sie sich in Fülle. Und wenn sie diesmal mehr hei- erer spielerischer als symbolischer Art sind, so entspricht ia gerade das am besten dem Charakter des „lieblichen festes". Da Pfingsten das Maien- oder Frühlingssest ist, st klar, dasz die Festfreude sich am liebsten draußen in >er Natur austobt. Und wenn wir auch von besonders igenartigen Sitten wenig noch finden (es sei denn, daß vir Psingstpartieen und' verregnete Picknicks unter die ftsingstgebräuche rangieren) in den Alpenländern aber, n Rufftand, im südlichen und nordwestlichen Europa, luch in einzelnen deutschen Provinzen entfaltet sich an >en Pfingsttagen ein frohes, buntes Leben. Zunächst einmal muß der Pfingstochse sein Leben assen für ein lufttges Dorfvölklein, das ihn üppig be- ränzt imd mit Bändern geschmückt hat und im Triumph- uge durch das Dorf geleitet. Und dieses Mustererem- Ladnsebmerren. Humoreske vcn Adolf Thiele. ! (Nachdruck üjrboiiett.) Zahnschmerzen, welch schreckliches Gefühl ! Wir alle :nnen sie, und wenn wir ihrer gedenken, so zieht uns in zuckendes Erinnern durch die Backen. Zahnschmerzen nd das einzige Weh, wobei man nicht einmal seinen -chmerz verbeißen kann; sie lassen Menschen aus der >aut fahren. Der wilde Löwe wird zahm, und das infte Lämmlein kommt in die gefährliche Laune, Dhr- igen zu verteilen. Nun, so weit war es mit Ernestine doch noch nicht, bwohl ihre Zahnschmerzen unerträglich waren, denn azu hatte das hübsche junge Mädchen ein viel zu sanf- s Gemüt. Aber etwas anderes hat sie, als sie schmerzgepei- igt durch die lebhaftesten Straßen der Stadt ging, sie at in eine große Konditorei, setzte sich an ein Tischen und bestellte einen Kognak. Die zarte, edle deutsch»: Jungsrau einen Kognak k Nun ja, eine Freundin hatte ihr geraten, den kran- n Zahn mit dem würzigen Trank zu bespülen und so :n Schmerz zu betäuben. Wie die meisten Mädchen, hatte auch Ernestine eine rüberwindliche Scheu vor dem Zahnarzt. Noch nie ar sie gezwungen gewesen, die Marlerstätte zu betten. an der solch ein blutdürstiger Unhold auf sein« pscr lauerte. So stellte sie sich wenigstens einen Zahn- zt vor. „Ah, Pardon, mein Fräulein!" Vor ihr stand plötzlich ein Herr, der sich dadurch i ihr einsührte, daß er, ohne es zu beabsichtigen, ihr las Kognak umwarf. plar -eines zukünftigen Festbratens stirbt den Märchrer- tod, sich dann am Spieß braten und bei fröhlichem allgemeinen Gelage verzehren. Fast allgemein üblich ist es, am Pfingstmorgen das Vieh zum ersten Wale aus die Weide zu treiben, und in manchen Gegenden, z. B. in der Psalz, im Rheinland, in Hessen, Hannover, Tirol, Herzegowina, schließen sich noch köstliche Zeremonien daran. Mit dem Vieh zugleich wird der personifizierte Mal hinausgetrieben. Das ist ein Bursch, aer ganz in Blätter und Maiendrün gehüllt isst zuletzt wird er in den Dorstcich oder in ein in der Nähe befindliches Gewässer geworfen, damit er autz dem Wasser, die Fruchtbarkeit und das Gedeihen herautzsische. Der diese Ehrenrolle spielen darf, heißt Psingftlümmel. — Auch Psingstritte (das sind Umritte um die Saat - selber) wurden veranstaltet, um einen möglichst reichen Erntesegen herabzuflehen. Sehr beliebt sind die Wettritte mit anschließendem Kranz- oder Bosselstechen. An einem Baumast wird ein Kranz aufgehäng! und der darunter durchsprengende Reiter muß versnchen, mit einem Stab den Kranz abzuheben, d. h. zu stechen. Natürlich wird da durch ungeschickte Burschen, die mit oder ohne Kranz vom Gaul herunterpurzeln, manch komische Situation heraufbe - schworen. Der Sieger ist Kranz oder Pfingstkönig und darf diese Würde bis zum nächsten Jahre behalten. Er ist! dann gleichzeitig Festordner und „darf" am Abend mit jedem Dorfmädchen mindestens einen Tanz tanzen. Bei dieser Gelegenheit präsentiert sich dann ein seltsamer Gesell, der mit zweifelhaftem Vergnügen begrüßt wird. Das ist der Psingstnarr, eine wegen der Rück - sichlslosigkeit seiner Spässe bang gefürchtete Persönlich - feit. Er ist ganz in Stroh gehüllt, trägt eine Stroh - kröne, und einen Rohrstab in der Hand. Er sagt den Leuten alle möglichen Wahrheiten ins Gesicht, die unter Umständen ziemlich empsindlicher Natur sein können. Er untcrwirst ihre Arbeit, ihr Betragen einer kritischen Beurteilung und hält auch nicht mit Besserungsvorschlägen zurück. Besonders die jungen Mädchen fürchten sein« Lästerzunge, denn manch heimliche, verbotene Liebe kam durch sie ans Sonnenlicht. Aus der Ritterzeit erhielt sich ein lieblicher Brauch bis in unsere Tage. Das ist das Maiseuer oder das Mailehen, das in deutschen Gauen eine bedeutsame Rolle spielt. Am Vorabend des Psingstfeftes wandern Vur- ,chen und Mädchen aus dem Dorfe aus Anhöhen, wo bei Beginn der Nacht ein luftiges Feuer entzündet wird. Die Mädchen werden nun scherzhalber an die Burschen versteigert, de» Meistbietende erhält die Begehrte, die das Gebot ablehnen oder aber ihre Zustimmung geben kann. Dann befesttgt sie am Hute des Lehngemahls ein Sträußchen und muß gleichwie der Bursche die Ver - sicherung geben, das ganze Jahr hindurch dem Lehns- gespons die Treue zu Hallen. Zur Bekräftigung dieses scherzhaften Gelöbnisses pflanzt der Bursche am Pfingst- j mcrgen einen Maienbaum vor dem Kammerfensterlein ! seines Mädels, und übers Jahr, da tut nicht selten der Priester die Beiden zusammen und läßt das Sprüchlein Wahrheit werden, das in der Pfingstnacht mit lachendem Ernst in das Maifeuer gesprochen wurde: Heute zUm Lehen — Hebers Jahr zur Ehen... jHus -Ildamen. * Durazzo. Der hiesige Polizeidir, ek- 1 o r ist verhaftet worden, weil er das Gerücht verbreitete, Effäd Pascha werde in einige» Tagen zurückkehren. * Die Fürstin besucht die in den letzten Kämpfen Verwundeten täglich. * Derwiftch Bey Elbassani, einer der Hauptführer der Aufständischen, ist nach ätägiger Einschließung gefangen genommen und von der Gendar- i inerte gefesselt in das Gefängnis von Valona gebracht worden. * Die dem Fürsten treue Stadt K u z a ftagte telegraphisch an, wie sie sich gegenüber der Aufslandsbewegung verhalten solle. Der Fürst erwiderte, die Stadt möge ruhig bleiben und nur im Falle eines Angriffes Mderstand leisten. * In Alessio versammelten sich mehrere tausend bewaffnete Albaner, um einem etwaigen Ruse des Fürsten zU folgen. Eine Deputation Leute begab sich nach Durazzo, um den Fürsten zu bitten, diese treu ergebenen Streitkräfte, falls er ihrer nicht bedürfe, wenigstens vor dem Auseinandergehen zu besichtigen. * Rom, 28. Mai. Nach hier eingetroffenen Nachrichten ist die Lage in Durazzo ä u ß e r, st besorgniserregend. Den Aufständischen strömen immer neu« Scharen zu, die zum Angriff auf die völlig schutzlose Stadt entschlossen sind, wenn ihre Forderung nach Abdankung des Fürsten nicht erfüllt wird. Jeder Widerstand ohne Mitwirkung der fremden Detachements wäre nutzlos und würde nur in ein furchtbares G e m e tz e l aüsartcn. _ politisch Rundfcbau. Deutschland. * Die Herren des Großen Generalstabes, darunter der Kronprinz und der kommandierende General v. Deimling, sind Freitag morgen kurz vor 8 Uhr von Straßburg ans im Auto in das Gelände ge- „Kellner, ein Glas Kognak!" rief er dann. „C bitte lassen Sie doch —" wehrte Ernestine und blickte erschrocken zu dem Herrn empört Ein Mann Mitte der Dreißiger, nachdenkliche Züge, Brille, Vollbart, solide gekleidet, anscheinend ein Gelehrter. Er schien nicht recht zü wissen, was er mit sich ansangen sollte, und Ernestine saß mit niedergeschlagenen Augen da. Glücklicherweise erschien der zweite Kognak bald. „Verzeihen Sie, gnädiges Fräulein, meine Ungeschicklichkeit !" äußerte jetzt der Herr, noch immer verwirrt. „Meine Eile —“ Ehe noch Ernestine ein Wort erwidern konnte, stieß der Herr wiederum durch eine hastige Bewegung an das Tischchen und räarf den zweiten Kognak ebenfalls um. Ernesttne wurde feuerrot, der Herr verstummte. Dann aber kam eine Wandlung über ihn. Mit ruhiger und geläufiger Stimme sagte er: „Es tut mir wirklich leid, mein Fräulein, Ihnen ein solches Kabinettstück von Ungeschicklichkeit zu produzieren. Sie gestatten mir vielleicht, daß ich noch ein Glas bestelle." Ernestine dankte. Wenngleich noch immer verlegen, schien es sie doch zu befriedigen, daß sie sich jetzt über, ihre scheinbare alkoholistische Neigung aussprechen konnte. „Ich bestellte den Kognak", sagte sie, „nur aus den Rat einer Freundin; es peinigen mich fürchterliche Zahnschmerzen. —“ „Wie Zahnschmerzen?“ rief der Herr. „Dos ist ja herrlich!" „Nuü, ich bin nicht sehr entzückt davon." „Bitte, mich nicht mißzuverstehen!" erklärte der Herr. „Sie gestatten, daß ich einen Augenblick Platz nehme ? Mein Name ist Wagler, Doktor der Medizin. > Ich studierte einige Semester Zahnheilkunde und interessiere mich für dieses Fach. Es würde mir eine Ehre sein, Ihre Zähne untersuchen und Ihnen Linderung verschaffen zu dürfen." Das Erstaunen über die so unvermutete Konsultation und zugleich die instinttive Angst vor dem Zahn - arzt ließen Ernestine verstummen. „Bitte, gnädiges Fräulein, öffnen Sie den Mund, damit ich Ihr Gebiß untersuchen kann!" drängte der Herr, indem er aufsprang und sich über das junge Mädchen neigte. Ernestine überlegte. Der Herr sah so zuverlässig aus, es war also doch kein Scherz-, war es auch einer ! der gesürchteten Zahnärzte, nun so hatte er — das war ja augenscheinlich — doch keine Zange bei sich. Ein plötzliches Zucken in ihrem kranken Zahn besiegte ihr Zöger,». „Schönes Gebiß, gut konserviert!" sagte der Arzt, als das junge Mädchen den Mund öffnete. „Und der kranke Zahn ?" Bestürzt erhob sie sich. Der allzu rührige Arzt wurde sich nun seines Ue- bereifers hewußt, er trat daher zurück und sagte mit einer leichten Verbeugung: „Sie haben Recht, gnädiges Fräulein, eine Untersuchung hier im öffentlichen Lokal dürfte zu sehr auffallen. Bitte folgen Sie mir in - das Nebenzimmer!" Willig trat Ernestine, was er erbeten. „Hier oben!" hauchte sie. „Hm, Wurzelhautentzündung ! Ist wahrscheinlich zn retten, brauchen wir nicht wegzunehmem Ich werde Ihnen ein Mittel verschreiben, mit dem Sie das Zahnfleisch bestreichen: es wird den Schmerz lindern." „Wirklich?" slüstette Ernestine. - fahren. Die Uebungsreise wft über Molsheim gegen Diedenhofen. Samsie-q st:w':d d:r große Generalstab nach Baden-Baden fahren und dort bis Wontag verweilen. Donnerstag aM späten Nachmittag nach der Ankunst des Kronprinzen sammelte sich vor seinem Straßburger Absteigequartier, dem Hotel „Zur Stadt Paris" ein zahlreiches Publikum an und blieb trotz der eisrigen Bemühungen der Polizei, die Menge in Zirkulation zu halten, standhaft. Als der Kronprinz den Balkon betrat, wurde er mit stürmischen Hochrusen begrüßt, für welche Ovation der Kronprinz, nach allen Seiten sich verneigend, dankte. * Generaloberst von Eichhorn, General-Inspekteur der, 7. Armeeinspektion, ist, wie uns ein Telegramm aus Metz belichtet, gestern morgen auf dem Ererzierplatz in Frescati bei der EskadronbesichliguNg des Hufarenrcgiments Nr. 13 mit dem Pserde gestürzt und hat sich dabei eine Muskelzerrung am Oberschenkel zugezogen. England. ' Der Täglichen Rundschau" wird von besonderer Seile bestätigt, daß tatsächlich von russisch-französischer Seite an die englische Regierung die Zumutung gestellt wurde, der französisch-russischenFlot- t e n k o n v e n t i o n b e i z u I r e t e n. Bekanntlich ist die Flottenäbmachung des Zweibundes erst während der Marokkoschwierigkeilen, also viele Jahre nach dem eigentlichen Bündnisvertrag, abgeschlossen worden. Während des Besuches des Königs Georg in Paris hatte der russische Botschafter Jswolski die Frage neuerlich zur Sprache gebracht und hat nun, wie dem genannten Blatte aus bester Quelle versichert wird, eine ablehnende A-n t w o r t erhalten. JDu englische Regierung wünsche mit Rücksicht auf die Stimmung im eigenen Lande und die guten Beziehungen zU Deutschland die Vermeidung jeden Schrittes, der als gegen eine befreundete Macht gerichtet angesehen werden könne. Amerika. * Die Pläne zur Schäftung s r i e d l i ch e r Zustände in Meriko sind im wesentlichen fertiggestellt und dem Präsidenten Wilson sowie General Hueyta zur Billigung vorgelcgt worden. kin grosses ScbifbungliicK. Der Dampfer „Empretz os Jreland" der Canadian Pacific Eisenbahn ist in der Mündung des St. Lorenzstromes nach dem Zusammenstotz mit einem in Norwegen beheimateten Dampfer „Storestad" gesunken, wobei 1000 Menschen ertranken. Diese Katastrophe stellt sich als eine der grötzten in der Geschichte der Seeschiffahrt überhaupt dar. Es sind nur wenige Unglückssälle zur See zu verzeichnen, bei denen so viele hundert Menschen um das Leben gekommen sind. Die grötzte Katastrophe war der Untergang der „Titanic" am 15. April 1912, bei dem rund 1500 Menschen ihr Leben lassen mutzten, an zweiter Stelle folgt dann der Brand des New-Pocker Vergnüa»mgsdampfers „Slocum" im Jahre 1904, der rund 1000 Opser forderte, 1902 kamen mit dem englisch-indischen Schiff „Camorta" 739 Personen um, und es folgen dann einige Katastrophen mit je rund 600 Opfern. Der Bericht des Kapitäns K e n d e l l, der Führer des „Empretz of Jreland" lautet: „Als wir Donnerstag abend, 28. Mai, den St. Lorenzftrom hinabfuhren, setzte dichter Nebel ein. Ich lieh infolgedessen die Maschinen mit halber Kraft gehen, um die Geschwindigkeit meines Schiffes herabzumindern. Ich wich nicht von der Kommandobrücke und als um 2 Uhr nachts der Nebel noch dichter wurde, gab ich Befehl, die Geschwindigkeit noch mehr zu verringern. Wir befanden uns ungefähr aus der Höhe von Father Point. Plötzlich sah ich steuerbord von unserem Schiff eine Toplaterne aufblitzen und im selben Augenblick tauchten aus dem Nebel die Umrisse eines grohen Dampfers auf, der mit größter Geschwindigkeit auf uns zukam. Ich versuchte, die „Empretz" nach Backbord herumzulegen, aber es blieb keine Zeit mehr dazu. Im gleichen Augenblick, wie das Glockenzeichen des Steuertelegraphen ertönte, erfolgte auch bereits der Zusammenstotz. Der fremde Dampfer, wie sich später herausstellte, der. norwegische Kohlendampfer „Storeftad", prallte mit furchtbarer Gewalt auf die „Empretz of Jreland" auf. Der Stotz traf uns mittschiffs in der Nähe des Maschinenraumes. Die „Empretz of Jreland" erschütterte in allen ihren Grundfesten und hatte sofort Schlagseite nach Steuerbord. Das Schiff war beinahe in zwei Teile zerschnitten. Ich gab sofort Befehl, die Rettungsboote klar zu' machen, was jedoch nur auf der Steuerbordseite gelang. Alle Passagiere konnten nicht in den zu Wasser gebrachten Booten Platz finden. Ein Teil der Boote schlug auch Um. Zehn Minuten nach dem Zusammenstoß ging die „Empretz of Jreland" unter, nur noch ein Strudel bezeichnete die Stelle, wo die Wellen ihren Leib bearaben hatten. Ich selbst wurde von der „Heureka" ansa-norncr." Die Dampfer „Lady Evelyn" und „yeureia^ nay- mcn 399 der Uebcrlebenden aus den wenig niederge - laffenen Rettungsbooten der „Empretz" auf. Diese sank so schnell, datz die wenigen Passagiere, welche sich in die Rettungsboote flüchten konnten, nur das nackte Leven retten konnten. Die Uebcrlebenden litten furchtbar unter ihren Bein- und Armverletzungen, sowie durch die Kälte. In den Rettungsbooten kauerten die Ueber- lcbenden stöhnend und betäubt, einige sterbend infolge der Verletzungen, die sie erlitten halten. Die beiden Beamten, welche den Dienst für die drahtlose Telegraphie versahen, sind gerettet, ebenso der erste Ingenieur der „Empretz of Jreland". Der Dampfer „Storeftad", der einer norwegischen Gesellschaft gehört und am 17. April Venedig verlassen hat und am 18. Mai in Quebec angekommen war, hat, wie verlautet, einige Ueberlebende der „Empretz os Jreland" an Bord. Hus Stadt und Land. * Gießen. Die Stadtverordneten wählten in nichtöffentlicher Sitzung den Regierungsbaumeister Günther Krenzien zu Gießen zum besoldeten Beigeordneten. Kreuzten ist am 15. September 1873 in Eisenach als Sohn des Postsekcetärs Krenzien geboren. Ec besuchte das Wilhelmsgymnasium in Kassel und w'dmete sich nach bestandener Reifeprüfung zunächst der Offizierslausbahn. Im Jahre 1900 bezog er die technische Hochschule in Darmstadt, Architektur zu studieren. Die Ferien seiner Studienzeit benutzte er, um sich als Hilfstechniker bei der Baupolizei der Stadt Frankfurt a. M. zu betätigen. Den Vorbereitungsdienst der hessischen Staatsbauverwaltung erledigte er als Negierungsbauführer bei dem Hochbauamt in Mainz und dem Kreisbauinspektor des Kreises Darmstadt, woraus ec als Regierungsbaumeistcr dem bautccbnilchen Büro der Ministeralabteilung für Bauwesen und dann dem Kreisbauinspektor des Kreises Offenbach zugeteilt wurde. Vom Frühjahr 1912 an war cr bei Neubauten einer Ohren- und einer Hautklinik und seit Beginn dieses Jahres als Regierungsbaumeistcr bei dem Gießenec Kreisamt beschäftigt. Das Gehalt für die Belgeocdneten- stclle hat die Stadtverordnetenversammlung aus 6000 b s 8500 Mark festgesetzt * Gießen. Am 23 Mai fand in Darmstadt die mündliche Prüfung für die Finanz-Aspiranten der mittleren Finanz Beamten statt. Dicsem Examen haben sich die Finanz Aspiranten Hans Becker und Ludwig Höhn, beide von hier, zum ersten Mal unterzogen und bestand solches von 35 Kandidaten an 2. Stelle Herr Höhn und an 4. Stelle Herr Becker. Wir gratulieren. ):( Die hessischen Genossenschaften. Aus Anlaß der Genossenschaftskrisis hatte der Abg. Reh mit Unterstützung der fortschrittlichen Fraktion im Landtage beantragt, die Negierung um baldige Vorlage eines Gesetzes zu ersuchen, wonach denjenigen in Hessen wohnenden Mitgliedern hessischer landwirtschaftlicher Ge- nossenschaften, die aus ihrer Mitgliedschaft einen erheblichen Vermögensverlust zu erleiden haben, Darlehen aus der LondeSkreditkasse oder aus anderen staatlichen Mitteln bis zur Höhe von 85 Prozent des Wertes der belithenen Objekte gewährt werden. In der inzwtfchen verabschiedeten Vorlage über die Zentralkasse der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften ist den Anregungen der Abgeordneten Reh und Genossen insrfern Rechnung getragen worden, als auf die Unterstützung würdiger und bedürftiger Mitglieder einer Genossenschaft ein besonderes Augenmerk gerichtet werden soll. Dies soll dadurch geschehen, daß die mit Staatskredtt unterstützten Gcnoffenschaftin ihren bedürftigen Mitgliedern durch ausreichende Kreditgewährung ihrerseits helfen. Den Gedanken, einzelnen Mitgliedern einer Genossenschaft direkt aus staatlichen Mitteln Darlehen zu gewähren, lehnt die Regierung ab. Einmal der Konsequenzen halber, sodann aber auch, weil ec sich von dem landwirtschaftlichen Grundgedanken und dem damit zusammenhängenden Veranlwortlichkeitsgcfühl entferne. Auch würde eine Beleihung von Grundstücken bis zu 85 Prozent des Wertes eine bedenkliche Entwertung des Immobiliarkredits bedeuten. Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hat sich in seiner Mehrheit diesen Bedenken angeschloffen; er glaubt deshalb den vocgcschlagenen Weg nicht als gangbar bezeichnen zu sollen und beantragt gegen eine Stimme, den Antrag Reh abzulehnen. I- mi k-’feHi ü^aa 3. üäö öä dis bsste l.ih'snnulch-S eife von Bergmsnn L Co., Radcbpul, für zarte weiße Haut und blendend schönen Teint, ä Stück 50 Pfg. Überall zu haben. Aus aller Mil. * Bremen. Im 53. Lebensjahre starb hier der Kaufmann Heinrich Vogelfang, dessen Namen mil den Anfängen der deutschen Kolonialpolitik verknüpft ist. ::: Oberndors a N. Geh. Kommerzienrat Dr. ing. Paul v. Mauser, Generaldirektor der Was- sensabrik Mauser A.-G. ist im Alter vcn 76 Jahren gestorben. Mauser war der Nestor der deutschen Gewehr- indnstrie. Er erwarb sich als Konstruktor des Jnfan- leriegewehrs der deutschen Armee seit 1870 große Verdienste und schuf sich duych seine Waffenkcnftruktionen einen Weltruf. Seine Gewehrkonstruktionen sind fast in allen Auislandsstaaten eingesührt. Sescdäitlicber. Jeder Tag bringt Gewinn dem, der vorteilhaft cinkaufi. Natürlich muß inan die geeigneten Bezugsquellen kennen, ohne die Ersparnisse nicht möglich sind. Wir velweisen auf den der heutigen Ausgabe unseres Blattes beiliegenden, Prospekt der be> kannten Firma Hans vartmaun Aktiengesellschaft, Eisenach, die als leistungsfähiges SpezialhaiiS für Fahrräder, Sport- und sonstige Gebrauchsartikel einen weilen Rus genieß«. Die Prospekt- Illustrationen gebe» dem Leser ein ungefähres Bild über die Bedeutung dieses Hauses. Alle nützlichen Artikel für den täglichen Gebrauch und sür Geschenkzwrckc erhält man dort in anerkannt vorzüglicher Qualität und ohne Frage sehr preiswert. Der Besteller hat also unbedingt Borteile Bo» Hundertlausenden ist dies anerkannt und durch häufige Nachbestellungen bestätigt worden. Im Interesse unserer geschätzten Leser empfehlen wir die Absordcrung des neuen reichhaltigen KatalogeS der Firma durch die dem Prospekt an hängende Postkarte. BAD NAUHEIM Programm vom 31. Hai l»in 7. Juni 1914. Sonntag, 31. Mai (1. Pfingstfeiertag), nachm, von 4 bi; 6 l / 2 Uhr, abends von 8 — 10 Uhr auf der Terrasse Konzer" der Kapelle des II. Bayr. Jägerbataillons. Abends 8 Uhl im Kurhaussaale Theater: Krieg im Frieden, Lustspiel Bad-Nauheimer Woche Montag, 1. Juni (2. Ptingstfeiertag). vorm von 11'/, bi. 1 12 1 /» Uhr Militärkonzert auf dem Johannisberg. Nachm von 4—6 Uhr, abends von 8—10 Uhr auf derTerrasst Doppel-Konzert der Kurkapelle und der Kapelle de, II. Bayr. Jägerbataillons Abends 8 Uhr im Kurhaus saale Theater: Die spanische Fliege, Schwank. Dienstag, 2. Juni, nachm, von 3'/,—5 Uhr, abend, von 8—10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kur kapelle. Im Kurhaustheater nachm. 5'/t Uhr Krstes Gastspiel des Baden-Badener Künsller-Marionettenthea ters: Der Teufel mit dem alten Weib, von Hans Sachs Der fahrende Schüler im Paradies, von Hans Sachs Auftreten der Salonmarionetten Bruno und Caruso Abends 8'/» Uhr: Zweites Gastspiel des Baden-Badenei Künstler-Marionettentheaters: König Violon u. Prinzess« Klarinette, von Mahlmann. Fastnachtsspiel von Paket Brey, dem falschen Propheten, von Goethe. Das Duell von Ludwig Thoma. Auftreten der Salonmarionetter Bruno und Caruso. Als Krankenkost und Kindernahrung rühmt man feit 49 Jahren Hriorr-Haferurehl. Das Paket kostet nur 30 Pfg £Eraa yw-y... . PS psa»r?= !s f .=iE Alle abgcbildetcn Modelle können leidit Im Haute gcfchncidcrt werden mit Hilfe von faoorittchnitten. Zu beziehen durch die hieGge Verbaufslfeile: Hlex. Salomon & Co., ScftuIItratze. HE --q BHB Das Reich der frau. Auher der Modell-Hummer gebe man bei Bestellung von Sdmittmuftern als Ma^ an: für Taillen die Hälfte der vberweife, für Röcke die ganze Hüftweite, die, wie die nebenltehende Abbildung zeigt, zu nehmen Und. 30E ll, Xi. nr. 46 «. lUilt mit Boltro und kurzer Tunika. ment hr«. erschauen. Zu den farbigen leider» werden jetzt auch vielfach Handschuhe, die mit der Kleiderfarbe übereinstimmen, getragen, und zwar nicht nur, wie dar früher ja auch schon der Lall war. in Leide, sondern auch in Schweden- und.Glacöleder. Lür den Sommer wird uns jedoch ent< schieden eine weihe Mode bevorstehen, und es sollen zu schwarzen Schuhen auch wieder weiße Strümpfe genommen werden, die aber auch so Klar und durchsichtig gehalten sind, dah sie ihren Namen .Strumpfschleier' mit Recht führen. wem das ganz Iveihe zu eintönig scheint. Kann es auch mit farbigen Sliciiereien, Landern und soiisiigen Lesätzen beleben. Merkwürdigerweise hat man gewisse Larben wieder nach de» neuen Tänzen benannt, so daß kanariengelb, Lerise, prune und ein rötliches Lila mit Lur- lana. Grasgrün und ein grünliches Llau dagegen mit Maripe bezeichnet wird. Last alle modernen Schuhe halten eigentlich die Mitte zwischen der Sandale und dem Kothurn, die man, wie die Strümpfe, auch oft zu der Larbe des Kleides paffend nimmt. Bernsteinschnallen oder solche aus irgend einem Halbedelstein pflegen diese Schuhe zu zieren. Die verschiedenen Lormen der Hüte werden bald .so zahlreich sein wie der Sand am Meere, lieben den flachen, für junge Mädchen besonders kleidsamen Ivaiteauhüten bemerken wir hohe Lormen mit schmalen Krempen, Togues und Canotiers. Amazonenhüte mit wehenden Paradiesreihern, M-ni-che- Lormen aus lackiertem Stroh. Durchsichtige Spitzenhüte, bald rund und bald ickig, und noch zahlreiche andere Lormen mit Land, Spitzen, lllodebericht. Sie haben gesiegt, die Volants, Raffungen un- alle möglichen Lauschungen, und zwar nicht nur an den Kleidern, sondern auch an Mänteln, Zacken und Capes. Die losen Blusen m>t den weiten Schmetterlingsärmeln be. dingen geradezu leicht um die Schultern zu schlagende Capes, da sie unter den mit Aermeln versehenen Mänteln und Jacken recht unansehn. lich aussehen würden. Das moderne Cape hat ja nun auch nichts mit der schlichten Mantelform früherer Jahrzehnte gemein, die auch unter dem Namen Cape ging. Hübsche Lorinen, vorn meistens beträchtlich kürzer als binten, mit flotten Kragen und Revers. sowie mit schicken Mesteneinsäheii — das sind die Capes der Neuzeit. Sum Sonimer sollen sie auch aus sehr zarten, duftigen Spitzen ange. fertigt werden, die in ihrer Durchsichtigkeit das Kleid, deutlich hindurch, schimmern lasseii. Die losen Jacken müssen aus den oben angeführten Gründe» ebenfalls weite Aermel haben und zeigen am unteren Rand ein oder mehrere Volants, damit die dem Rock aufgesetzten Volants freien Spielraum haben. Tüte verschieden die Volants am Rock angebracht werde» können, zeigen unsere Vorbilder llr. 5J35 und Uv. 4 - 44 . Um die obere Lülle an den Röcken zu erzielen, werden ihnen auch lange Plisseeschöße aufgesetzt. Die koketten Westen haben sich jetzt wirklich unent. behrlich gemacht, mögen sie nun lyttcr einer schicken tvickelbluse unter eineni flotten Bolero oder unter sonst einem feschen Taillenarrange- Hr. I0J56. Care mit Wefteneinsatz. Blumen oder Ledern garnier^ bieten UNS ein abwe.l jelungs- reiches Bild aus den Häuptern schöner Damen Nebenbei bemerkt, sehen wir trotz der ener- gischen Kriegserklärung gegen alles, was Reiher heißt, diese Ledern mehr denn je auf den Damenhüten Herumwippen. Ob das ein letztes Aufftackern vor dem Cnde bedeuten soll oder ob alle Pamphlete gegen die Reikermode spurlos an uns in Deutschland vorübergehen werden? kelene Grube- Bescbreibung der Bilder. llr. 5738 . Iveißer Voile mit hoch aufliegenden Tupfen aus gelbem Perlgarn wurde zu diesem hübschen Kleide be- nutzt. Lei der Bluse sind Passe und Aermel im Zusammenhang geschnitten. Den unteren Taillenteilen ist ein kleines Schößchen angelügt. Der vorn etwas abgerundete, leicht geschlitzte Rock erhält zwei, wie ersichtlich, aufgesetzte Volants, die entweder in Serpentineform zugeschnitten oder leicht gereihtarufgesetzt werden. Schnitt >n 40, 47, 44, 46, 48, 60 cm halber Oberweite I m. llr. 4d44. Sehr hübsch nimmt sich das aus schwarzem Taft gefertigte Kleid mit der in römischen Streifen ausge- führlen Garnitur aus. Die Wickeltaille mit den schicken Raglanärmeln erhält breite Revers aus römischen Streifen, aus denen auch die Aermelauf- fchläge geformt sind. Cine Weste aus duftigem weißen Glasbatist nebst gleichem Kragen füllt teilweise den spitzen Halsausschnitt. Dem gereihten Rock sind zwei aus römischen Streifen zugeschnittene Serpentinevolants aufgesetzt. Schnitt zur Taille unter Nr. 4b44 in 47. 44, 4g, 48. 60, 52 cm halber Oberweite 60 Pf., zum Rock unter Nr. 33bv in SS, 100, 104, 108, 112, 116, 120 cm halber Oberweite SO Pf. Nr. 4644 . 3u diesem flotten Kostüm wurden grasgrüner Chinakrepp und weiße Japan, seide verarbeitet. Die Llusen- iaille und Weste mit den angeschnittenen Kragen sind aus der weißen Seide gefertigt. Manielett mit Serrcnttmvalant. llr. 5733. »leid ult paflenMn» »nt velaniraL II«. 4644. Schwarz» Taftkleid mit »antltue aus römische» Streiten. Der hübsche Bolero erhält an den Vorderteilen und den Aermeln eine Stickerei aus weißer Seide, und statt der kurzen Aermel können auch lange genommen werden. Der seitlich Übereinandertretende Sackrock bekommt eine glatte, etwas geschweifte paffe, unter der ein in pliffeefalten gelegter Schoß hervortritt. Schnitt zur Taille unter llr. 4-44 in 42, 44, 46, 48, 60, 62 cm halber Oberweite 60 Pf.. Stickereimuster unter llr. 343-4 für 60 Pf., Schnitt zum Rock unter Nr. 337» in 06, 100, 104. 108, 116, 126 cm Hüftweite 80 Pf. Nr. I9J35. Das reizende, aus braunem Cotele gearbeitete Cape zeigt einen dunkelbraune» Samt- kragen und gleiche Revers, während die untergesetzte blusige Weste aus braun und weiß karierter Seide genommen wurde. Schnitt in 44, 48, 52 cm halber Oberweite 80 Pf. llr. 10133. Aus schwarzseidenem Taft gefertigt, erhielt diese mantelettartige Jacke weite, angeschnittene Llusenärmel. die vor der Hand mit einem breiten Volant abschließen. Um den Hals ist eine breite, in Lallen gelegte Rüsche gesetzt, doch kann statt dessen auch ein Schalkragen genommen werden. Der Abschluß am unteren Rande wird durch einen gereihten Volant gebildet, Schnitt 80 Pf. llr. »0 »34. Bei diesem modernen Manielett wurden paffe MaiN-lettarttges JatitL v->u>/aw u.,s -reuen Serpentine- volants. Mit b.'m das Manteletf unten um«öc-- ist eine kleine, hochstehen«? 4«'che aufgesetzt, Schnitt 80 pf. ft. < 5 . Briefpapiere, Briefumschläge, Horresfpoiidenzkar.'eti, Siegellacke in allen färben ung öualirären empfiehl» Jflbln HÜ ein, Papierhandlung, Giessen. Seitenweg sz. Brrgebnng. Für die Klinik füc psychische und nervöse Krankheiten in Gießen soll die Lieferung Von Bett-, Leib- und Tischwäsche auf dem Wege der öffentlichen Ausschreibung vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 4 bis 6 Uhr nachmittags in dem Verwaltungsbuccau zur Einsicht offen. Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Samstag, der« 6. Ji»«»i 1014, 12 Uhr mittags in dem vorerwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 20. Juni 1014 Gießen, den 22. Mai 1914. Großh Ducklioii der Klinik für psychische und nervöse Kranlhcilen. o m m er. rverein Das Präsidium der Kriegerkameradschaft „Hassia" hat nach dem glänzend n E folg der 1. Kyffhäuseriahrt 1912 eine 2. für diesis Jahr vorgesehen. Dieselbe ftnbet in den Tagen vom 4. bis 6. Juli statt. N den den, Kvsfhäuserdenkmal wird nocv die Wartburg und das Völkcrsclilacbtdenkmal besichtigt Fohukosten für Hin- und Rücksahit zusammen 14. — Mk. Einzeichnungs listen liege» bei Kamerad Albin Klein, Selterswcg 83 (mittlerer Laden), bis zum 6. Juni auf. P ospckl ist in dessen Schaufenster ausgchängl. Der Vorstand. KUNSTLER KOLONIE AUSSTELLUNG •I6.AAAI-H.OKTOBER JAHRHUNDERT AUSSTELLUNG DEUTSCHER KUNST -IQ.AVAI-4.QKTOBEQ Die Fleischverdingung für den Standorl Giesteu sür die Zeit vom l. Juli bislll.Dezember 1814 findet oin 3. Juni 1814 1» Uhr vorin. im Geschäftszimmer der Garnison - Verwaltung Kaserne > stall. Die Lieferungsbedingungen liegen im Geschäftszimmer der Gar- nisonverwaltung aus,können auch gegen Bezahlung der Selbstkosten bezogen werden. Bersiegclte Angebote mit der AnsichrisU „Angebot aus Fleiich- lieserung" sind im Geschästszim-. mer der Garnisonvcrwallung vor Beginn deS Termins abzugeben. 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